Umgang mit Inflation, Kraftstoffpreisen, schränkt ihr euch ein?

106 Beiträge in diesem Thema

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vor 22 Stunden, SMB schrieb:

Dank dem Deutschlandticket gondeln jetzt schon tausende Penner in den Regionalbahnen durch ganz Deutschland...

Würde sich blitzartig ändern, wenn beim Preis in Richtung Kostendeckung gegangen würde. 

Beim ÖPNV das Gleiche. Vor rd. 10 Jahren hat sich der ÖPNV-Betreiber mal nackig gemacht und gab zu die Fahrpreise für eine Fahrt müßten das Doppelte kosten. Damals 2,60 Euro, jetzt kostet die Fahrt 4,90 €. 

Da regt sich dann ein bestimmtes Klientel über die Subventionierung des Diesels auf? 

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vor 2 Stunden, anotherthing schrieb:

In einer gerechten Welt wäre es sicherlich so.
In der Realität entscheidet primär der sozioökonomische Status der Eltern, inwieweit es einem gelingt, selbst einen akzeptablen sozioökonomischen Status zu erreichen/halten, und gar nicht so sehr die individuelle Leistung. Die soziale Mobilität ist in unserer Gesellschaft stark eingeschränkt. Natürlich bezieht es sich alles auf durchschnittliche Werte, es gibt immer positive wie negative Ausnahmen und natürlich ist es kein Grund, aufzugeben. 

Es ist nicht nur der sozioökonomische Status der Eltern, der hier wirkt, sondern zu einem nicht unerheblichen Teil auch die Genetik, die über die Eltern weitergegeben wird. Faktoren wie Intelligenz, Belastbarkeit, Disziplin, Risikobereitschaft oder auch gewisse Persönlichkeitsmerkmale sind nun mal nicht komplett „frei wählbar“, sondern haben eine starke genetische Komponente.

Das führt dann dazu, dass Kinder aus „leistungsstarken“ Haushalten oft nicht nur bessere Startbedingungen haben (Netzwerk, Bildung, Stabilität), sondern auch die entsprechenden Anlagen mitbringen, um diese Chancen überhaupt nutzen zu können. Es ist also ein Zusammenspiel aus Nature und Nurture, nicht nur das eine oder das andere.

Heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass individuelle Leistung keine Rolle spielt. Sie entscheidet immer noch darüber, wie viel man aus seinem Ausgangspunkt macht. Zwei Menschen mit ähnlichen Voraussetzungen können komplett unterschiedlich enden, je nachdem wie konsequent sie ihren Weg gehen.

Und genau da liegt auch der praktische Hebel: Du kannst dir deine Eltern und deine genetische Ausgangslage nicht aussuchen. aber du kannst sehr wohl beeinflussen, was du daraus machst.
Die soziale Mobilität ist vielleicht nicht perfekt, aber sie ist auch nicht null. Deutschland liegt da irgendwo gut im Mittelfeld. 

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vor 3 Stunden, holywater schrieb:

Es ist nicht nur der sozioökonomische Status der Eltern, der hier wirkt, sondern zu einem nicht unerheblichen Teil auch die Genetik, die über die Eltern weitergegeben wird. Faktoren wie Intelligenz, Belastbarkeit, Disziplin, Risikobereitschaft oder auch gewisse Persönlichkeitsmerkmale sind nun mal nicht komplett „frei wählbar“, sondern haben eine starke genetische Komponente.

Vieles ist vererbbar, das stimmt, allerdings ist das Zusammenspiel zwischen den Genen und der Umwelt bei Menschen recht komplex. Sonst wären Einsteins Kinder selbst Einsteins etc. 

Vergleich man einen durchschnittlichen Schreibtischtäter mit einem sechsstelligen Gehalt, mit einem durchschnittlichen Krankenpfleger, bin ich nicht so sehr davon überzeugt, dass der zuletzgenannte wirklich weniger Disziplin oder Belastbarkeit zeigt. Am Ende sind solche Eigenschaften in der Gesamtbevölkerung normalverteilt, d.h. unabhängig vom Status der Eltern.

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Die soziale Klasse der Eltern ist für den Erfolg wichtiger als die eigene Leistung.

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Ich denke viele Kinder aus einkommensschwachen Familien sind sich oftmals auch nicht bewusst darüber dass es überhaupt Chancen gibt. In der Schule lernst zwar wie du mit verbundenen Augen irgendwelche Mathematik die du in 95% der Jobs nie wieder brauchen wirst auf den Rücken deines Nachbarn tätowieren kannst, aber wie Arbeitsmarkt, Vertragswesen, Selbstständigkeit, Steuern usw funktionieren wird ja vollständig ausgeblendet oder halt nur sehr stiefmütterlich behandelt.

 

Ich denke viele junge Menschen würden ganz andere Karrieren anstreben, wenn sie sich halbwegs zu navigieren wüssten.

 

Das auch viele potenziell fähige Menschen in schlecht bezahlten Jobs landen hat aber in vielen Fällen einfach was mit Motivation zu tun. Der 30 jährige Krankenpfleger der übers Gehalt nörgelt, hat evtl mit 20 halt mehr Interesse gehabt XYZ zu tun und eben Sich nicht ne Ausbildung gesucht wo er als topperformer durchgestartet ist oder sich nem MINT Studium gestellt. 

 

Wenn deine Eltern zu blöd sind dich in eine Richtung zu lenken wo du was aus dir machst, hast halt Pech, wenn du es nicht selbst irgendwann schnallst und die Zügel in die Hand nimmst… bist halt selber schuld. 

 

Schule kostet nichts, Uni im Grunde auch nicht, Ausbildung wird bezahlt und einen Schlägertrupp der die Arbeiterklassenkinder vom Campus Jagd weil die Eltern nicht wohlhabend sind habe ich zumindest an meiner Uni damals auch nicht gesehen.

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Hab gestern mal 300km Hypermiling betrieben und bin mit einem Kumpel zu einem gemeinsamen Freund hin und zurück gefahren. 4,9L Diesel auf 100km, abseits von 4-5 LKWs die ich zügig überholt habe, die ganze Zeit das Auto selbst fahren lassen bei Tempomat 90km/h und nur immer mal mit dem Knie das Lenkrad angestoßen damit er weiß das ich noch mit an Bord bin.

War eigentlich ziemlich relaxed, pro Strecke so etwa 20-25 Minuten länger gebraucht, als wenn ich 160kmh anpeile die ich aber klar kaum durchgehend fahren kann Tagsüber (Strecke ist vollständig offen bis auf ein Autobahnkreuz und eine große Brücke). Eine noch höhere Geschwindigkeit anzupeilen lohnt sich aus meiner Erfahrung nach 10 Jahren Vertrieb und 35-40tkm pro Jahr im Grunde nur Nachts, da ein Schnitt über 135kmh auf der Bahn Tasgsüber im Grunde nur durch wirklich aggressives fahren erzielbar ist.

Also 90km/h wie auf der Couch vs. fahraktiv 160 anstreben, hat gute 40 Euro gespart. 

Edit: Überland ist das Auto mit 4,7L angegeben vom Hersteller.

bearbeitet von A_guy_named_Who

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