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Liebes Forum,

Ich habe ein Problem, ich weiß dass das Thema immer wieder aufkommt. Trotzdem erstelle ich den Post in der Hoffnung dass die mir jemand zu meinem konkreten Fall was sagen kann.

ich habe mich eher für einen liberalen Typen gehalten. Die Vergangenheit war mir bisher nie so wichtig und ich war auch mit Partnerinnen zusammen die in einer ähnlichen Range sind wie meine aktuelle. Kurz zu mir, ich bin 29, und bin sexuell eher selbstbewusst. Mein eigener Bodycount liegt bei 50. Ich sehe den doppelten Standard auch und schäme mich auch dafür dass ich gerade so eine Doppelmoral fahre. Aber das Gefühl hat sich verselbstständigt.

Zu ihr: Sie ist 30, ein lieber Mensch und trifft mehr oder weniger alles was ich mir bei einer Partnerin wünsche. Dementsprechend bin ich emotional involviert.

Jedoch gibt es einige Dinge die an mir nagen. Ich versuche es kurz zu halten. Und nicht auf jedes Detail einzugehen.

Das Hauptproblem ist wie folgt. Sie war mit 17 in ihrer ersten Beziehung. Die hielt 6 1/2 Jahre. Die Beziehung war toxisch und von Abhängigkeit sowie am Ende auch von körperlichen Übergriffen geprägt. Sie kam nicht los, ist dann fremdgegangen um was unverzeihliches zu tun um da weg zu kommen. Da war sie 23. 

Sie war dann nur drei Monate Single. Dort hatte sie einen Dreier mit einer ihrer Freundinnen und ihrem Freund. Sie meinte sie wurde überredet, hat sich leicht unter Druck gesetzt gefühlt und auch das Gefühl mit 23 nichts erlebt zu haben. 

Danach der zweite Freund. Die Beziehung ging ca. 2 1/2 Jahre, auch hier war die Beziehung von Druck und Abhängigkeit geprägt. Details erspare ich. Sie hat sich getrennt.

Zweite Singlephase ging dann 5 Monate. Bis sie den dritten Freund kennengelernt hat. Das ging 8 Monate. Der war ok aber leider ein Bindungsängstlicher Typ. Er hat sie dann sitzen lassen.

Anschließend ist sie in ein Loch gefallen und depressiv geworden. Sie befindet sich in Therapie. 

Die dritte Singlephase ging 16 Monate da gab es 3 ONS und 2 Situationships. Jetzt bin ich da.

Ich glaube mein mulmiges Gefühl ist auf einen anfänglichen Vertrauensbruch zurückzuführen. Wir hatten Exklusivität abgemacht, sie hat aber dann ein Date mit einem anderen Typen ausgemacht. Sie meinte als es rauskam, dass es eine Art Übersprungshandlung war. Sie hat sich so in mich verliebt gehabt und ich bin wohl ähnlich wie der letzte Ex. Sie hat Angst bekommen und der andere Typ ist das genaue Gegenteil. Eher unauffällig und ruhig. Ich glaube ihr das mit ihrer Geschichte. Sie hat danach alle Verbindungen gekappt, meinte sie will sich auf mich einlassen und ist jetzt mit mir zusammen. Sie wirkt verliebt und tut wirklich alles. Leider kam es aber 1-2 mal bereits zu Unstimmigkeiten in ihren Geschichten. Ich konnte das quasi „nachweisen“ sie meint sie hat das falsch abgespeichert und muss das mit ihrer Psychologin besprechen. Es ging um Kleinigkeiten die die frühe Datingphase betrafen. Eigentlich so unwichtig dass es keine lüge wert war.

Ich merke aber dass bei mir etwas Misstrauen und Verunsicherung entstanden ist. Ich suche ständig irgendwelche Kleinigkeiten die mir ein gewisses Bild von ihr bestätigen. Zum Beispiel hat sie ein Bild in der Bude wie sie eine Freund umarmt. Was auch ein Thema war ist dass sie Unmengen von Kondomen hat. Sie meinte die meisten hat sie von irgendwelchen Jungesellenabschieden oder Mannschaftsfahrten (sie spielt Fußball).

so viel zum Background. Danke wer es bis hierher geschafft hat. Mein aktuelles Problem ist der bodycount und wie er entstanden ist. Sie war ja insgesamt ca 23 Monate Single und das auch oft sehr kurz. Mir sind die Maßstäbe verrutscht. Ich halte die Zahl eigentlich für normal. Meine letzte Freundin war 23 sie hatte 8, da habe ich keine zwei Gedanken dran verschwendet. 

Bei ihr sind es 15. 4 Partner (nich inklusive), eine Affäre in der ersten Beziehung, 10 in Singlezeiten durch ONS und Situationships. Ich frage mich ich das zu „dicht“ für mich ist und vllt doch zu viel mit dem Background.

Ich sehe aber auch dass sie deutlich gewachsen ist im Vergleich zu den vorherigen Geschichten. Die Therapie scheint zu greifen und sie arbeitet an sich. Daher sehe ich das nicht als Red Flag. 

Danke für die Hilfe.

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vor 19 Minuten, Drunkenmurse schrieb:

ch habe mich eher für einen liberalen Typen gehalten. Die Vergangenheit war mir bisher nie so wichtig und ich war auch mit Partnerinnen zusammen die in einer ähnlichen Range sind wie meine aktuelle. Kurz zu mir, ich bin 29, und bin sexuell eher selbstbewusst. Mein eigener Bodycount liegt bei 50. Ich sehe den doppelten Standard auch und schäme mich auch dafür dass ich gerade so eine Doppelmoral fahre. Aber das Gefühl hat sich verselbstständigt.

Indoktrienierung der Medien/Gesellschaft vs Biologie...

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vor 18 Minuten, Drunkenmurse schrieb:

Liebes Forum,

Ich habe ein Problem, ich weiß dass das Thema immer wieder aufkommt. Trotzdem erstelle ich den Post in der Hoffnung dass die mir jemand zu meinem konkreten Fall was sagen kann.

ich habe mich eher für einen liberalen Typen gehalten. Die Vergangenheit war mir bisher nie so wichtig und ich war auch mit Partnerinnen zusammen die in einer ähnlichen Range sind wie meine aktuelle. Kurz zu mir, ich bin 29, und bin sexuell eher selbstbewusst. Mein eigener Bodycount liegt bei 50. Ich sehe den doppelten Standard auch und schäme mich auch dafür dass ich gerade so eine Doppelmoral fahre. Aber das Gefühl hat sich verselbstständigt.

Zu ihr: Sie ist 30, ein lieber Mensch und trifft mehr oder weniger alles was ich mir bei einer Partnerin wünsche. Dementsprechend bin ich emotional involviert.

Jedoch gibt es einige Dinge die an mir nagen. Ich versuche es kurz zu halten. Und nicht auf jedes Detail einzugehen.

Das Hauptproblem ist wie folgt. Sie war mit 17 in ihrer ersten Beziehung. Die hielt 6 1/2 Jahre. Die Beziehung war toxisch und von Abhängigkeit sowie am Ende auch von körperlichen Übergriffen geprägt. Sie kam nicht los, ist dann fremdgegangen um was unverzeihliches zu tun um da weg zu kommen. Da war sie 23. 

Sie war dann nur drei Monate Single. Dort hatte sie einen Dreier mit einer ihrer Freundinnen und ihrem Freund. Sie meinte sie wurde überredet, hat sich leicht unter Druck gesetzt gefühlt und auch das Gefühl mit 23 nichts erlebt zu haben. 

Danach der zweite Freund. Die Beziehung ging ca. 2 1/2 Jahre, auch hier war die Beziehung von Druck und Abhängigkeit geprägt. Details erspare ich. Sie hat sich getrennt.

Zweite Singlephase ging dann 5 Monate. Bis sie den dritten Freund kennengelernt hat. Das ging 8 Monate. Der war ok aber leider ein Bindungsängstlicher Typ. Er hat sie dann sitzen lassen.

Anschließend ist sie in ein Loch gefallen und depressiv geworden. Sie befindet sich in Therapie. 

Die dritte Singlephase ging 16 Monate da gab es 3 ONS und 2 Situationships. Jetzt bin ich da.

Ich glaube mein mulmiges Gefühl ist auf einen anfänglichen Vertrauensbruch zurückzuführen. Wir hatten Exklusivität abgemacht, sie hat aber dann ein Date mit einem anderen Typen ausgemacht. Sie meinte als es rauskam, dass es eine Art Übersprungshandlung war. Sie hat sich so in mich verliebt gehabt und ich bin wohl ähnlich wie der letzte Ex. Sie hat Angst bekommen und der andere Typ ist das genaue Gegenteil. Eher unauffällig und ruhig. Ich glaube ihr das mit ihrer Geschichte. Sie hat danach alle Verbindungen gekappt, meinte sie will sich auf mich einlassen und ist jetzt mit mir zusammen. Sie wirkt verliebt und tut wirklich alles. Leider kam es aber 1-2 mal bereits zu Unstimmigkeiten in ihren Geschichten. Ich konnte das quasi „nachweisen“ sie meint sie hat das falsch abgespeichert und muss das mit ihrer Psychologin besprechen. Es ging um Kleinigkeiten die die frühe Datingphase betrafen. Eigentlich so unwichtig dass es keine lüge wert war.

Ich merke aber dass bei mir etwas Misstrauen und Verunsicherung entstanden ist. Ich suche ständig irgendwelche Kleinigkeiten die mir ein gewisses Bild von ihr bestätigen. Zum Beispiel hat sie ein Bild in der Bude wie sie eine Freund umarmt. Was auch ein Thema war ist dass sie Unmengen von Kondomen hat. Sie meinte die meisten hat sie von irgendwelchen Jungesellenabschieden oder Mannschaftsfahrten (sie spielt Fußball).

so viel zum Background. Danke wer es bis hierher geschafft hat. Mein aktuelles Problem ist der bodycount und wie er entstanden ist. Sie war ja insgesamt ca 23 Monate Single und das auch oft sehr kurz. Mir sind die Maßstäbe verrutscht. Ich halte die Zahl eigentlich für normal. Meine letzte Freundin war 23 sie hatte 8, da habe ich keine zwei Gedanken dran verschwendet. 

Bei ihr sind es 15. 4 Partner (nich inklusive), eine Affäre in der ersten Beziehung, 10 in Singlezeiten durch ONS und Situationships. Ich frage mich ich das zu „dicht“ für mich ist und vllt doch zu viel mit dem Background.

Ich sehe aber auch dass sie deutlich gewachsen ist im Vergleich zu den vorherigen Geschichten. Die Therapie scheint zu greifen und sie arbeitet an sich. Daher sehe ich das nicht als Red Flag. 

Danke für die Hilfe.

Das du überhaupt erwägst sie als Freundin zu nehmen ist echt mehr als bedenklich. Mal ficken ist ok . Aber mehr auch nicht . Die hat mehre red flags die sie untauglich machen.

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@DrunkenmurseDer hohe Bodycount ist nicht das eigentliche Problem, er ist Ausfluss der psychischen Probleme. Bist du sicher, dass du hier nicht als Retter startest und als nächster toxischer Freund endest? Sie wird sich wahrscheinlich so darstellen, wenn's vorbei ist.

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@Drunkenmurse, warum fragst du deine Partnerin so detailliert nach ihrer sexuellen Vergangenheit aus, wenn du nicht mit der Wahrheit umgehen kannst?

Generell bin ich der Meinung, dass die Vergangenheit ziemlich irrelevant ist, sofern sie aufgearbeitet wurde. Wenn nicht, dann ist die fehlende Aufarbeitung das Problem und nicht die Vergangenheit als solche. Das sieht man auch hier: Die Frau sucht sich angeblich gewalttätige Partner aus oder hat eine spezifische Wahrnehmung anderer Menschen. Sprich, solange ihre Therapie nicht erfolgreich (!) abgeschlossen ist, ist sie keine LTR-Kandidatin.

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vor 1 Stunde, anotherthing schrieb:

@Drunkenmurse, warum fragst du deine Partnerin so detailliert nach ihrer sexuellen Vergangenheit aus, wenn du nicht mit der Wahrheit umgehen kannst?

Generell bin ich der Meinung, dass die Vergangenheit ziemlich irrelevant ist, sofern sie aufgearbeitet wurde. Wenn nicht, dann ist die fehlende Aufarbeitung das Problem und nicht die Vergangenheit als solche. Das sieht man auch hier: Die Frau sucht sich angeblich gewalttätige Partner aus oder hat eine spezifische Wahrnehmung anderer Menschen. Sprich, solange ihre Therapie nicht erfolgreich (!) abgeschlossen ist, ist sie keine LTR-Kandidatin.

Ich hab nicht unbedingt, gefragt. Vieles hat sie proaktiv selbst erzählt und dann hat das Gespräch eine Eigendynamik bekommen. Normalerweise verkrafte ich sowas auch gut und ich finde es interessant zu hören wo der andere herkommt. Das Problem ist bei ihr dass vieles zusammenkommt und es sich irgendwie verselbstständigt hat.

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vor 4 Stunden, Drunkenmurse schrieb:

Wir hatten Exklusivität abgemacht, sie hat aber dann ein Date mit einem anderen Typen ausgemacht. Sie meinte als es rauskam, dass es eine Art Übersprungshandlung war. Sie hat sich so in mich verliebt gehabt und ich bin wohl ähnlich wie der letzte Ex. Sie hat Angst bekommen und der andere Typ ist das genaue Gegenteil. Eher unauffällig und ruhig. Ich glaube ihr das mit ihrer Geschichte

Auch wenn Du ihr die Geschichte glaubst (was ich nicht tun würde) muss spätestens hier Schluss sein. Vertrauen missbraucht und angelogen. Da wären mir die Gründe, wieso, weshalb, warum, total egal. 
 

Ansonsten bin ich bei @Promo39 die hat zu viele Red Flags. 

bearbeitet von Silver_Back
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vor 1 Stunde, RyanStecken schrieb:

Wie hoch ist die Quote von Menschen, die tatsächlich ihre Vergangenheit aufarbeiten? 

Meine Meinung dazu ist hier eindeutig. Der Bodycount ist nicht das Problem.. Du weißt das selbst. 15 bei einer 30-Jährigen mit insgesamt fast 10 Jahren Beziehung ist statistisch unterdurchschnittlich. Du hast 50. Das Thema ist ein Stellvertreter, dein Kopf sucht sich einen quantifizierbaren Anker für ein Gefühl, das woanders herkommt.

Dein eigentliches Problem ist Vertrauen, und das ist begründet. Sie hat die Exklusivitätsvereinbarung gebrochen. Ihre Erklärung ist psychologisch plausibel (Bindungsangst, Flucht ins Sichere bei Verliebtheit), aber das ändert nichts daran, dass sie eine Abmachung gebrochen hat. Dazu kommen die Inkonsistenzen in ihren Erzählungen. Ob das “falsch abgespeichert” ist oder kleine Lügen -beides ist möglich, aber das Ergebnis bei dir ist dasselbe: Hypervigilanz. Du scannst jetzt Kondome, Fotos, Formulierungen. Das ist kein irrationales Verhalten, das ist eine nachvollziehbare Reaktion auf einen Vertrauensbruch, den ihr nie sauber aufgearbeitet habt.
Was mich mehr interessiert: Du beschreibst dich als jemanden, dem das früher egal war. 8 bei der letzten Freundin, kein Thema. Was ist jetzt anders? Du bist emotional involviert. Und genau da wird es unangenehm, weil Kontrolle verloren geht. Der Bodycount-Fokus gibt dir das Gefühl, du hättest etwas Greifbares, das du bewerten kannst - statt dich mit dem eigentlichen Gefühl auseinanderzusetzen: du hast Angst, dass sie dich hintergeht oder verlässt, und du hast noch keine Basis, ihr vollständig zu vertrauen.


Die einzige reale Baustelle ist der Exklusivitätsbruch und die Inkonsistenzen. Da würde ich an deiner Stelle nicht detektivisch weitersuchen, sondern es einmal direkt und klar ansprechen: “Ich merke, dass der Vorfall bei mir nachwirkt und ich Schwierigkeiten habe, voll zu vertrauen. Was brauchen wir, damit das heilt?” Wenn sie darauf defensiv reagiert statt offen, haste deine Antwort.

Danke für deine reflektierte und hilfreiche Antwort. Vieles von dem was du beschreibst ist absolut war. 
Ich bin kein naiver Mensch, ich glaube zu sehen wenn man mich verarscht und bin relativ strickt bei klaren Red Flags, das hier ist eher diffus, aber hat genau den hypervigilanten Effekt den du beschreibst.

Was den Bodycount angeht hast du bedingt recht. Bei der anderen Partnerin war das glaube ich weniger ein Thema weil ich mehr Sicherheit hatte. Bei ihr ist es ein quantifizierbarer Fakt den mein Kopf sucht um irgendeine Basis für eine Einschätzung zu haben. 
 

Das Thema mit der Exklusivität und den inkonsistenten Geschichten wurde mehrfach angesprochen. Sie ist kooperativ und verständnisvoll. Sie macht wirklich viel, zum Beispiel ist sieben Urlaub mit einer Freundin und schickt den ganzen Tag Nachrichten und Bilder weil sie weiß dass ich das gerade brauche. Langsam fange ich aber an es zu überfrachten und bringe es zu oft auf und sie resigniert etwas, wird leicht abwehrend und wirkt verletzt. Wir werden sehen, aber danke dir nochmal für deinen Blickwinkel

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vor 5 Stunden, Drunkenmurse schrieb:

Ich sehe den doppelten Standard auch und schäme mich auch dafür dass ich gerade so eine Doppelmoral fahre. Aber das Gefühl hat sich verselbstständigt.

Du, auch der Liberalismus ist voller Doppelstandards.

Scheiß auf Universalismus, das führt nur dazu dass du dann am Ende für Dinge bist bzw sein musst die so ganz und gar nicht in deinem eigenen Interesse sind.

vor 5 Stunden, Drunkenmurse schrieb:

Mein eigener Bodycount liegt bei 50.

Männer und Frauen sind nicht gleich. Wenn du 90kg wiegst sagste dir ja auch nicht dass die Frau ebenfalls 90kg wiegen muss weil sonst Doppelstandards und so.

Du kannst auch der Ficker vor dem Herrn sein und sagen für LTR muss sie Jungfrau sein. KANN man so sehen, frage ist nur ob das besonders klever ist oder ob man diese Ansprüche überhaupt erfüllt bekommt aber ist dann nochmal ne andere Sache...

 

Ne LTR sucht man sich nach rationalen Maßstäben aus. 

 

 

 

bearbeitet von Danisol
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vor 3 Stunden, anotherthing schrieb:

@Drunkenmurse, warum fragst du deine Partnerin so detailliert nach ihrer sexuellen Vergangenheit aus, wenn du nicht mit der Wahrheit umgehen kannst?

Generell bin ich der Meinung, dass die Vergangenheit ziemlich irrelevant ist, sofern sie aufgearbeitet wurde. 

Kann ich so bestätigen. Damals war ich Massenmörder. Durch Therapie wurde mir klar, dass das nicht ok ist. Thema erledigt. 

Woman  

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Naja muss ihr zu 50% Recht geben. Wenn man mit der Wahrheit nicht umgehen kann dann sollte man wirklich nicht danach fragen. Das stimmt schon. 

Dass die Vergangenheit aber irrelevant ist bei ner Frau ist halt doch eher Wunschdenken von Frauen, dass die Kerle das bitte so sehen mögen weil Frau das so möchte;)

Bei irgendwelchen Affären und allgemein Frauen die für ne LTR aber eh schon raus sind erkundige ich mich auch net nach der Vergangenheit. Spielt halt keine Rolle wenn man sie eh nicht als LTR will. Außerdem gibt es da nichts was meine Zeit mit der Frau verbessern würde. Wenn die mir sagt sie hatte 50 Kerle werde ich auch net geiler von. Da kann ich dann auch einfach so tun bzw mir einreden ich sei ihr 3. oder 4. Typ....Solange ich die Wahrheit eh net kenn muss ich netmal Anstrengungen unternehmen um das zu verdrängen...Ob man son Verdacht hat oder es bestätigt bekommen hat ist halt doch schon nochmal nen Unterschied..

Aber ich weiß auch net wieso man soviele Details wissen muss. Meist fängt man an zu bohren und da merkt man dann schon nach einigen Metern was einen erwartet...Da erübrigen sich dann auch weitere Detailfragen wenn man eh schon genug gehört hat um zu sagen dass die Frau für LTR nicht in Frage kommt...

Ist für die Frau ggf am Ende auch ne bessere Zeit wenn ich sie spüren lassen kann sie ist ne richtig tolle und geile Affäre, als wenn ich sie spüren lassen muss dass sie mich als potentielle LTR total enttäuscht und nicht dem gerecht wird was ich suche...

 

Ja mag bei Frauen jetzt wieder was triggern wenn LTR nein aber Sex ja.  Ist am Ende halt wohl damit zu vergleichen wenn ne Frau einem Mann erklärt was für ein toller, perfekter Mann er ist und dass jede Frau glücklich sein kann wenn sie so einen tollen Mann hat aber halt für einen selber passt es leider nicht;)

Affären und Freundschaft+ ist ja bekanntlich die Friendzone bei Männern;)

 

bearbeitet von Danisol

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@Drunkenmurse:

Warum ausgerechnet eine Fremdgeherin und mental schwer geschädigte HB, wenn Du auch gesunde ehrliche HB haben kannst?

Abgesehen davon prallt sie mit 30 gerade vor die Wall, und muss sich binden, wenn sie noch jemand gutes zur Familiengründung abbekommen möchte. Du hast dafür noch 10 Jahre Zeit.

bearbeitet von Kai.N.Aber
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Bei den Red Flags bin ich dabei. Auch bei dem Alter und der Wall. Würde persönlich immer deutlich jünger daten. 
 

Aber der Bodycount ist für eine 30 Jährige jetzt nicht mega hoch. Sie ist seit 13 Jahren sexuell aktiv. Das heißt etwas mehr als einer pro Jahr im Schnitt. 
 

Wenn sie jetzt 20 wäre und 15 gehabt hätte, wäre das was anderes. Aber mit 30 halte ich das für eher unrealistisch, wenn sie auch mal ein paar Jahre Single war. 

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vor 10 Stunden, RyanStecken schrieb:

Wie hoch ist die Quote von Menschen, die tatsächlich ihre Vergangenheit aufarbeiten? 

Ich würde mal behaupten, dass das 08/15-Leben in einem entwickelten Land keine Aufarbeitung braucht: Es wird nun mal bei uns glücklicherweise nicht jeder als Kind geschlagen, als junge Frau in einer romantischen Beziehung misshandelt oder als Passant auf der Straße überfallen etc. Auch wenn man heutzutage versucht, solche Lebensereignisse wie „Mami hat mir keinen Lolli gegeben, als ich drei war“ für ein tiefes Trauma zu verkaufen, entspricht es nicht der Definition aus dem Bereich klinischer Psychologie. Dort, wo man als Kindersoldat an die Front muss oder als Frau mit 13 zwangsverheiratet ist, mag die Traumatisierungsrate der Bevölkerung anders als bei uns aussehen. 

Natürlich sind solche Sachen nie zu 100% ausgeschlossen. Wenn es einem passiert, dann sollte man wg der eigenen psychischen Gesundheit die Vergangenheit aufarbeiten, ob in Therapie oder selbständig. Sonst wird die Lebensqualität stark beeinträchtigt sein. Ich finde es daher richtig gut, dass die Partnerin des TE sich um ihre psychische Gesundheit kümmert. Leider ändert es nichts daran, dass sie Stand jetzt noch kein LTR-Material ist.

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vor 2 Stunden, Mephisto77 schrieb:

Aber der Bodycount ist für eine 30 Jährige jetzt nicht mega hoch. Sie ist seit 13 Jahren sexuell aktiv. Das heißt etwas mehr als einer pro Jahr im Schnitt. 
 

Wenn sie jetzt 20 wäre und 15 gehabt hätte, wäre das was anderes. Aber mit 30 halte ich das für eher unrealistisch, wenn sie auch mal ein paar Jahre Single war. 

Ich find man kann sich sowieso nicht auf die Angaben verlassen. Viele Frauen lügen oder zählen anders.

@anotherthing Ging ja nicht um klinische Traumata sondern um dysfunktionale Muster hinsichtlich einer monogamen Beziehung. Ich bin da wie gesagt skeptisch, wenn jemand ne einschlägige Vergangenheit hat, da muss mir die Person schon glaubhaft vermitteln, warum sie sich jetzt geändert hat. 

 

 

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vor 3 Stunden, Mephisto77 schrieb:

Bei den Red Flags bin ich dabei. Auch bei dem Alter und der Wall. Würde persönlich immer deutlich jünger daten. 
 

Aber der Bodycount ist für eine 30 Jährige jetzt nicht mega hoch. Sie ist seit 13 Jahren sexuell aktiv. Das heißt etwas mehr als einer pro Jahr im Schnitt. 
 

Wenn sie jetzt 20 wäre und 15 gehabt hätte, wäre das was anderes. Aber mit 30 halte ich das für eher unrealistisch, wenn sie auch mal ein paar Jahre Single war. 

Ja finde 15 auch nicht krass. Halte das in meiner Bubble für eher unauffällig. Ich will auch nicht ins Klein Klein gehen und irgendwas bewerten was 7 Jahre her ist. Mich wurmt ein bisschen die kürze der Zeit. Ich weiß nicht ob ich 3 ONS und 2 Situationships in den letzten 16 Monaten für „zu dicht“ halte. 
Sie war ja insgesamt nur ca. zwei Jahre Single. 

Auf der anderen Seite wollte ich aber auch immer eine die selbstbewusst mit ihrer Sexualität umgeht, ihre Erfahrungen gemacht hat ohne billig zu sein und nicht später mit 40 meint noch was erleben zu müssen. Eigentlich fällt sie da genau in die Range. 

Aber ja, ich merke selbst dass ich alles heranziehe um sie zu bewerten weil ich unsicher bin. 

bearbeitet von Drunkenmurse

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vor 19 Minuten, Drunkenmurse schrieb:

Aber ja, ich merke selbst dass ich alles heranziehe um sie zu bewerten weil ich unsicher bin. 

Bewertest du sie, weil du ein unsicherer Typ bist oder ist dort, wo's nach Rauch riecht auch Feuer?

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Früher oder später wird sie ihre probleme zu deinen machen. Hat schon nen Grund weshalb Männer auf Unerfahrenheit und Reinheit stehen.

Drama formt Männer aber zerstört Frauen.

Und nein es ist keine Unsicherheit 🤡 ,sondern biologie. Wirst ja auch noch fett, obwohl es heutzutage keine Nahrungsmittel Knappheit mehr gibt. Die instinkte schern sich nen scheiss drum!

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vor 23 Minuten, Drunkenmurse schrieb:

 

Auf der anderen Seite wollte ich aber auch immer eine die selbstbewusst mit ihrer Sexualität umgeht, ihre Erfahrungen gemacht hat ohne billig zu sein und nicht später mit 40 meint noch was erleben zu müssen.

Die Frau möchte ich mal kennenlernen die ganz rational bewertet dass Sie XY nicht tun müsste weil sie sich mit 23 schon ausgelebt hat und sich dann auch daran hält ohne Murren und Knurren 😄

Ich würde hier eher sagen dass es hier Sinn macht das Verhalten über Zeit zu beurteilen, als eine These aufzustellen dass eine Frau die sich durch diverse Betten gebumst hat, das irgendwann nicht mehr tun will, weil sie quasi „ausgebumst“ hat.

 

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vor einer Stunde, A_guy_named_Who schrieb:

Die Frau möchte ich mal kennenlernen die ganz rational bewertet dass Sie XY nicht tun müsste weil sie sich mit 23 schon ausgelebt hat und sich dann auch daran hält ohne Murren und Knurren 😄

Ich würde hier eher sagen dass es hier Sinn macht das Verhalten über Zeit zu beurteilen, als eine These aufzustellen dass eine Frau die sich durch diverse Betten gebumst hat, das irgendwann nicht mehr tun will, weil sie quasi „ausgebumst“ hat.

 

Ich hoffe ja dass deine These falsch ist. Weil sonst wäre ich ja komplett Beziehungsunfähig. 
Ich glaube beides kann wahr sein und sehe den Punkt in deiner These, denke aber das lässt sich nur bedingt anwenden. Menschen gehen durch verschiedene Phasen in ihrem Leben in denen sich auch der Bezug zu Sexualität ändern kann. Wenn ein konstantes Muster über Jahre hinweg sich etabliert hat (denke wir kennen alle solche Frauen) dann würde ich dem zustimmen. Aber junge Frauen die explorative Erfahrungen machen würde ich nicht unbedingt dazuzählen und auf der Grundlage auch nicht über eine Beziehungsfähigkeit entscheiden. 
Ich merke gerade selbst dass der Bodycount nicht das Problem ist. Ich verkehre halt mit attraktiven, selbstbewussten Frauen und habe Vergleichswerte. Da ist sie nicht besser oder schlechter wie andere in dieser Kohorte. Einfach normal. 
 

Das Problem ist der Vertrauensverlust und ihr konfliktvermeidendes Verhalten wenn sie unter Druck steht. Das bearbeitet sie. Ansonsten kann ich nur das machen was @RyanSteckengesagt hat. Mich selbst regulieren, nicht mehr das Haar in der Suppe suchen und abwarten wie sich ihr Verhalten entwickelt. 

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vor 5 Stunden, anotherthing schrieb:

Ich würde mal behaupten, dass das 08/15-Leben in einem entwickelten Land keine Aufarbeitung braucht: Es wird nun mal bei uns glücklicherweise nicht jeder als Kind geschlagen, als junge Frau in einer romantischen Beziehung misshandelt oder als Passant auf der Straße überfallen etc. Auch wenn man heutzutage versucht, solche Lebensereignisse wie „Mami hat mir keinen Lolli gegeben, als ich drei war“ für ein tiefes Trauma zu verkaufen, entspricht es nicht der Definition aus dem Bereich klinischer Psychologie. Dort, wo man als Kindersoldat an die Front muss oder als Frau mit 13 zwangsverheiratet ist, mag die Traumatisierungsrate der Bevölkerung anders als bei uns aussehen. 

Natürlich sind solche Sachen nie zu 100% ausgeschlossen. Wenn es einem passiert, dann sollte man wg der eigenen psychischen Gesundheit die Vergangenheit aufarbeiten, ob in Therapie oder selbständig. Sonst wird die Lebensqualität stark beeinträchtigt sein. Ich finde es daher richtig gut, dass die Partnerin des TE sich um ihre psychische Gesundheit kümmert. Leider ändert es nichts daran, dass sie Stand jetzt noch kein LTR-Material ist.

Prinzipiell stimme ich dir zu das wirklich schwere Traumata hier selten gibt.  

Das aber niemand was zum aufarbeiten oder an sich selbst zu arbeiten hat nicht. Gerade vermutlich weil wir in den Luxus leben der uns theoretisch vor schweren Schäden schützen sollte. 

Zb die Karriere frau die nach 1 jahr ihr kind in die Kita und ganz Tages Betreuung steckt. Gibt Theorien das so Narzissten entstehen. 

Zb der Mann der über seine Tochter nur den Kopf schüttelt und sich jede weitere Erziehungs Maßnahme spart. Das Mädchen hat später daddy komplexe. 

An seinen selbstwert und inner game zu arbeiten ist eigentlich auch unseren Luxus leben geschuldet. Stärkeres Konkurrenz denken daraus resultierend weniger teamfähig und kompromissbereit. Ect pp . 

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