Woche 1: Dem Schweinehund in mir stellen

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Ich stelle das Besser-werden im Verführen bei mir ganz oben auf die Prioritätenliste. Zu oft habe ich mir in der Vergangenheit schon die Haare gerauft, weil ich ein hübsches HB9 oder 10 kennengelernt habe, aber einfach nicht die Mittel und das Selbstbewusstsein hatte um über das Kennenlernen hinaus zu gehen. 

Ich arbeite an mir, mache aktiv Kraftsport und bin in einer Band. Ich habe die 6 Säulen des Selbstwertgefühls, Lob des Sexismus gelesen und war bisher ca. 7 mal streeten in den letzten 12 Monaten. Das war einfach zu wenig. Jedes Mal kostet es enorme Überwindung. Auch konnte ich vom Kennenlernen auf der Straße bisher noch keine Dates ausmachen. Davon selbst hatte ich seit diesem Jahr auch erst zwei und wünschte mir es wären mehr. Ich will mehr ins Machen kommen und der Theorie die sich angesammelt hat wieder mehr Praxis verleihen. 

Darum geht es jetzt mit dem DJBC los heute ist Dienstag, den 7.April.2026. Ich werde mir Dienstags, Donnerstags, Samstags und Sonntag jeweils Zeit nehmen, um in die Stadt in Park/Fußgängerzone/Einkaufspassage zu gehen.
 

Bis Sonntag will ich 1. Fünfzig fremde Personen mit Hi/Hallo/Guten Tag gegrüßt haben und 2. viel Augenkontakt halten und das bis die andere, fremde Person wegsieht und das hier dokumentieren. Hals und Beinbruch :unsure:

bearbeitet von popcornman
Rechtschreibung
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Woche 1 - Tag 2 - 25/50 Hallo's

Insgesamt fiel es mir relativ leicht fremden Leuten guten Tag zu sagen. Darum habe ich verstärkt versucht Set(s) in meinem Alter zu Grüßen. Ich habe einen Klick-Zähler in meiner Hosentasche dabei, damit ich mich nicht verzähle. 25 habe ich in 2-3 Stunden geschafft 😄. Im Theorieteil habe ich Artikel 1-2 gelesen. Da es vllt. den ein oder anderen langweilt, hier erst die Erkenntnisse und dann der "Field Report".  

Erkenntnisse

  • Eine eigene Bemerkung: Ich denke, der Mann könnte denken, ich grüße jeden und sei komisch/verrückt. Es ist mir also wichtig, was andere Leute von mir denken. Vielleicht so etwas wie ein Spotlight-Effekt, dass ich denke ich sei im Mittelpunkt.
  • Ich versuche zufällig in ähnliche Richtungen zu gehen, wie Frauen die mir entgegenkommen. Manchmal glaube ich sie könnten spüren, dass ich etwas von ihnen will.
  • Ich merke wie ich mich eingangs verstellt hatte, dass ich "den Leuten gefallen will", wenn ich einen guten Tag sage. .. Also lege ich den Fokus mehr darauf so zu sein wie ich bin und merke, dass es niemanden die Bohne interessiert.
  • Ich fühle mich ein wenig, als würde ich den Leuten etwas verkaufen wollen, ein wenig auch als wäre ich ein Betrüger/Hochstapler. Aber eigentlich ist es doch was gutes, wenn man in Zeiten in denen sich immer mehr Menschen einsam fühlen Brücken schlägt..!


Field Report
Um 10 Uhr geht es los. Bereits auf dem Weg zum Bus kommen mir zwei nette Frauen meines Alters entgegen. Obwohl sie mich nicht ansehen, werfe ich ihnen ein "Guten Tag" zu, woraufhin beide erst kurz überrascht blicken, dann lächeln und zurück grüßen. Als erstes geht es in die Einkaufspassage. Ich grüße einen Mann, der auf ein paar Steinstufen einen Snack isst. Er grüßt nett zurück. Die Frau die mir dann direkt entgegenkommt, traue ich mich nicht ebenfalls zu grüßen. Eine interessante Bemerkung: Ich denke, der Mann könnte denken, ich grüße jeden und sei komisch/verrückt. Es ist mir also wichtig, was andere Leute von mir denken. Vielleicht so etwas wie ein Spotlight-Effekt, dass ich denke ich sei im Mittelpunkt. Dann im Einkaufszentrum sage ich einer Frau im mittleren Alter "Hallo" während sie in ihr Handy sieht. Ich bekomme nichts zurück, aber das macht mir nichts aus. Ich fahre die Rolltreppe nach oben. Ich versuche fokussiert Frauen in meinem Alter anzusprechen. Zwei Damen kommen mir wieder entgegen in ihr Gespräch konzentriert. Ich sage wieder nett "Hallo" und bekomme ein nettes "Hii" zurück. Mir geht durch den Kopf, was sie wohl denken könnten. Wissen sie, dass heute wieder mehr PUAs unterwegs sind? Wollen sie vielleicht angesprochen werden? Wissen sie, dass ich nur Hallo Sagen übe? Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht was andere Frauen oder Leute denken. Es kann alles dabei sein. Etwas Schlechtes oder etwas Gutes, darum sollte ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen. Ich gehe weiter zum Bahnhof. Ich spreche andere Leute an, suche den Augenkontakt und sage dann "Hallo" meist bekomme ich es zurück. Ich versuche zufällig in ähnliche Richtungen zu gehen, wie Frauen die mir entgegenkommen. Manchmal glaube ich sie könnten spüren, dass ich etwas von ihnen will. Wenn sie aber schnellen Schrittes gehen und genervt sehen oder nicht in meine Richtung, dann lasse ich es lieber bleiben.. Ich wünsche einer Frau mittleren Alters die in ihr Handy blickt ein "Guten Tag" zu. Sie sieht erst mit einem überraschten und kritischem Blick zu mir, als wolle sie nichts kaufen. Dann sagt sie aber doch ein zögerndes "Hallo". Ich gehe weiter. Mir geht weiter durch den Kopf, könnte sie mir nachsehen und sollte ich erst einmal ein paar hundert Meter gehen, sodass sie nicht sieht wie ich auch zu anderen Hallo sage? Ich sehe einen Kameramann und spüre wie ich einfach sagen kann "Heut ist ein tolles Filmwetter, was?" Und wir wechseln ein paar Sätze und ich wünsche einen guten Tag.  Ich gehe weiter durch die Fußgängerpassagen. Immer wieder suche ich den Augenkontakt zu anderen Personen. Ich fühle mich ein wenig, als würde ich den Leuten etwas verkaufen wollen, ein wenig auch als wäre ich ein Betrüger/Hochstapler. Aber eigentlich ist es doch was gutes, wenn man in Zeiten in denen sich immer mehr Menschen einsam fühlen Brücken schlägt..! Einem Mann der gerade seinen Fahrradhelm aufsetzt wünsche ich im Vorbeigehen einen guten Tag und er sieht eingangs leicht streng dann aber nett zu mir und erwidert es. Ich brauche eine Pause und setze mich auf eine Haltestellen-Bank. Aber, Leute die an mir vorbeigehen Blicke ich automatisch an und wir wünschen uns einen guten Tag. Ein Mann setzt sich zu mir und nach meinem Hallo beginnen wir ein Gespräch über seinen schlechten Tag. Der Orthopäde zu dem er wollte ist plötzlich umgezogen und sein Hausarzt sei überraschender Weise seit heute im Urlaub. Es war ganz Nett. Ich gehe weiter in die Stadt um noch weiterzumachen. Ich merke wie ich mich eingangs verstellt hatte, dass ich "den Leuten gefallen will", wenn ich einen guten Tag sage. Dass ich vielleicht nicht gut genug sei und meine Augenlieder vielleicht zu müde aussehen. Oder, dass meine Jacke vielleicht Komisch im Wind heddert, oder mein Rucksack nicht ganz fest sitzt. Also lege ich den Fokus mehr darauf so zu sein wie ich bin und merke, dass es niemanden die Bohne interessiert. Bei einer Begegnung da, kann ich dann gerne lächeln. Ich gehe um die Ecke und sehe eine HB8 auf ihre Mutter warten, welche gerade telefoniert. Ich sage ihr ein nettes "Hallo" und lächle sie an. Direkt lacht und grüßt sie zurück und für einen Moment sehen wir uns innig an. Ich schönes Lächeln hallt noch einige Momente in mir nach. Ich gehe doch weiter und bin mir sicher, dass sie gerne mehr mit mir gesprochen hätte. Ich gehe noch weiter und dann nachhause. 

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Jo, ist doch mega gut. Hast gelernt dass es dich nicht ins Abseits schiesst wenn Du absoluten Basic Kontakt zu anderen Menschen aufnimmst. 

Das Verkäufer-Feeling ist nur solange schlecht, solange Du denkst, du würdest ein schlechtes Produkt verkaufen. Hier grundlegend mal drüber nachdenken was Du eben selbst bietest. Sofern ich es herauslesen kann, bist ein reflektierter und eher überlegter Typ. Hast ja keine schlechten Reaktionen bekommen. Daher gehst wohl auch niemandem auf die Nerven.

 

vor 40 Minuten, popcornman schrieb:
  • Ich merke wie ich mich eingangs verstellt hatte, dass ich "den Leuten gefallen will", wenn ich einen guten Tag sage. .. Also lege ich den Fokus mehr darauf so zu sein wie ich bin und merke, dass es niemanden die Bohne interessiert.

Es interessiert niemanden die Bohne. Für dich ist es eine Herausforderung und ein großes Thema, für die Leute die Du ansprichst, bist halt irgendein netter Mann der mal kurz drölf Worte mit ihnen gewechselt hat. 

Einsehen dass man selbst für sich ne wichtige Rolle einnimmt, diese aber für andere völlig irrelevant ist, ist erstmal nen großer Schritt. Die anderen Leben nicht in deiner Welt, Sie leben in Ihrer eigenen. Du tauchst also nur kurz auf, erzeugt im besten Fall ein positives Erlebnis und sie gehen ihren weg weiter. 

Du bewegst dich halt eher in einem völlig offenen Spielfeld, als in einer Welt in der alles auf dich zurück fällt. 

 

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Pass auf mit wem du augenkontakt hältst 😂 es gibt manche typen (kategorie agro/psycho), die gerne Augenkontakt auch über 10 sek plus halten, wobei man sieht wie sich die augen immer weiter weiten und es zu einem intensiven starren wird … muss nicht unbedingt sein …

Die frau die bei mir längsten Blickkontakt gehalten hat war meine Mathelehrerin 9te Klasse, deren Gehirn manchmal im Rechenmodus abgeschmiert ist, system reboot machen musste und dann wieder langsam neu hochfahren, während sie einfach eine halbe minute in den Raum stiert

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@A_guy_named_Who vielen Dank für dein Feedback!

@julius000 Ja danke für den Hinweis. Ich hab's bisschen brachial beschrieben, meine natürlich einfach möglichst lange - nicht auf Zwang länger als die andere Person :-D

So heute gehts - bei etwas schlechterem Wetter - nochmal raus. Mal sehen wie Tag 3 wird :blink: Ich habe nicht gerade viel Motivation, aber habe mich für das DJBC "angemeldet" und werde es jetzt auch durchziehen. Das Posten hilft nochmal als Festlegung, da auch ihr mitlest.

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Woche 1 - Tag 3 - 50/50 Hallo's
Wie eingangs beschrieben, war ich heute nicht wirklich richtig "down" Leute anzusprechen. Aber ich hab's trotzdem gemacht und bin raus. Ich war cirka 2 Stunden unterwegs. Das erste was mir wieder klar wurde ist, dass bei einem bewölkten, trüben Tag viel weniger 1er Sets an Frauen da sind. Verstärkt ältere Leute oder mal 2er Sets an Frauen meines Alters die sich unterhalten und oft niemanden sonst beachten und - wenn doch mal eine Frau allein, dann hört sie mit Kopfhörern Musik oder telefoniert. Auch sind die Leute allgemein heute nicht so zugänglich. Bei meinen Hallo's waren heute viel mehr dabei, die garnicht darauf reagiert haben. Im Theoriebuch habe ich die restlichen Kapitel gelesen. Diese gehen hauptsächlich um das Thema Selbstwert und Augenkontakt. Hier nun die (geschaffte!) heutige Field Exercise im Detail, zuerst wieder die Zusammenfassung der Erkenntnisse, da es für den ein oder anderen vielleicht zu lang ist.

Erkenntnisse / Beobachtungen

  • Wieder grüße ich eine Frau die dann aber nur zurücksieht und nicht reagiert. Es tut etwas weh. Bin ich nicht laut genug, hören sie mich akustisch nicht?
  • Mir fällt auch auf, dass an so einem trüben Tag wie heute die Leute generell vergrabener und mehr in Gedanken verfallen sind. Ich spreche weiter vor Allem 2er Sets an Frauen an, meist grüßt eine von ihnen zurück.
  • Ich frage mich etwas ob es an mir liegt, ob ich zu ernst gucke da heute die Leute nicht so einfach ansprechbar sind. Aber es ist wohl einfach das Wetter.
  • Es wird einfacher mit Leuten ins Gespräch zu kommen auch wenn ich mich nicht super, sondern normal fühle.

Field Exercise
Ich nehme meinen Rucksack mit, da es regnen könnte. Ich frage mich kurz, ob ich mit Rucksack ebenso "attraktiv" wirke aber erstens sieht er neu und schick aus und zweitens zählt viel mehr mein Verhalten als solche kleinen Details, wie ich ja gelernt habe. Ich bin wieder gestyled, rasiert und gepflegt (wie natürlich an jeden Tag an dem ich rausgehe). Auf dem Weg zum Bus grüße ich ein älteres Pärchen mit einem "Guten Tag" und beide grüßen mich nett zurück. Ich höre diesmal etwas Musik auf der Fahrt um in Stimmung zu kommen ;-) Da Sonntag ist, kann ich nicht ins Einkaufszentrum, darum gehe ich zum Bahnhof. Am Anfang kostet es etwas Überwindung fremden Leuten Hallo zu sagen. Ich gehe in den Bahnhofs Supermarkt. Dort steht eine Frau meines Alters am Regal. Ich sage ein "Hallo" und sie zögert und gibt ein Hallo zurück. Es fühlt sich etwas künstlich an und ich versuche dennoch Augenkontakt zu halten und zu lächeln. Ich gehe aus dem Bahnhof und grüße eine Frau die davor steht und wartet mit einem "Hallo" und sie reagiert nicht darauf. Ich gehe weiter in Richtung Stadt. Wieder grüße ich eine Frau, die dann aber nur zurücksieht und nicht reagiert. Es tut etwas weh. Bin ich nicht laut genug, hören sie mich akustisch nicht? Ich gehe weiter in Richtung Innenstadt. Ich merke wie es mir ein Stück einfacher fällt ältere Leute und Männer zu grüßen. Die meisten Leute grüße ich im Vorbeigehen. Ich suche erst Augenkontakt und bei genügend Abstand sage ich dann je nach Situation ein "Hi", "Hallo" oder "Guten Tag". Es freut mich aber, wenn es "gelingt" und die andere Person und ich danach lächeln. Mir fällt auch auf, dass an so einem trüben Tag wie heute die Leute generell vergrabener und mehr in Gedanken verfallen sind. Ich spreche weiter vor Allem 2er Sets an Frauen an, meist grüßt eine von ihnen zurück (2 Leute werte ich dennoch als 1 Hallo). Ich höre ein paar Straßenmusikern zu wie sie ein Lied spielen und singen. Ich bin irgendwie der einzige der Stehenbleibt. Wieder ein Punkt, der dafür spricht, dass die Leute heute nicht so aktiv und besonders gut gelaunt sind. Ich halte lächelnden Augenkontakt mit der Sängerin im mittleren Alter die sich sehr freut, dass ich stehengeblieben bin. Eine Frau mit Eis in der Hand kommt an mir vorbei. Wir blicken uns an und ich werfe ihr ein nettes "Hi" zu. Sie lächelt reserviert zurück und sagt nichts. Ich frage mich leicht, ob das zu wenig ist, was ich heute "gebe". Ich sage immerhin nur Hallo und viele wirken reservierter auf mich. Ich werfe den Musikern etwas Geld in ihren Korb und gehe weiter. Ich komme bald auf die 50 Hallos zu. Ich merke wie meine innere soziale Batterie auch bald zu Ende geht. Ich frage mich etwas ob es an mir liegt, ob ich zu ernst gucke da heute die Leute nicht so einfach ansprechbar sind. Aber es ist wohl einfach das Wetter. Ich bleibe weiter so wie ich bin und spreche wieder Leute an. Ich merke wie einfach es eigentlich ist. Ich muss mich nicht verstellen. Ich spreche einen Mann auf seinen komischen Hut an und sage "Entschuldigung" bis er und seine Freunde herblicke "Schicker Hut da!". Er entgegnet "Danke! Das soll eine Sonnenblume sein". Ich spreche noch einige Leute an und gehe dann in Richtung nach Hause. Im Bus merke ich mehr, wie mir noch mehr "egal" ist wie die Leute um mir herum schauen oder was sie tun. Ich bin irgendwie weniger sensibel durch die Übung. Irgendwie hilft diese Challenge schon, dass ich etwas sozialer werde. Es wird einfacher mit Leuten ins Gespräch zu kommen auch wenn ich mich nicht super, sondern normal fühle.

Bin schon sehr gespannt auf die 2. Challenge und ob ich sie meistern kann!:hi:Howdy

bearbeitet von popcornman

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