A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Mai 5 erstellt Moin, Ich mache mir im Grunde seit gut 2 Jahren Gedanken was ich in den nächsten 30-35 Jahren (wenns gut läuft, bin kurz vor der 40) noch rausholen möchte aus dieser einmaligen Erfahrung namens Leben. Wie aus dem ein oder anderen Thread am Rande zu lesen, hatte ich gesundheitliche Probleme gehabt die mich überraschender Weise nach einer harmlosen Phase doch noch eingeholt haben, aber zum Glück fast wieder verdaut sind, hab mich mit meinem Arbeitgeber überworfen und bin da sehr gut raus und der letzte Versuch Richtung Familie zu starten war ein Rohrkrepierer. Mehr oder weniger alles auf einmal bzw. in kurzer Folge. Klares Zeichen: habe anscheinend den falschen Baum angebellt, aber auch zwischenzeitlich verstanden, warum das alles nicht so zielführend war. Nun lebe ich seit gut 2 Jahren mehr oder weniger in den Tag hinein, habe eine Selbstständigkeit soweit ausgearbeitet dass ich im Grunde Morgen den Hebel umlegen könnte und mich ein bisschen in der Familie und bei Freunden eingebracht. Finanzielle Sorgen sind in den nächsten paar Jahren auch nicht zu befürchten, auch wenn ich nur aus dem Fenster gucken würde. Für die nächsten 30 Jahre reicht es aber nicht wirklich 😉 Die Zeit habe ich zwischenzeitlich gut genutzt und bin mir wirklich allen möglichen Shortcomings innerhalb meines Charakters und Verhaltens bewusst geworden und implementiere die Lösungen recht erfolgreich. Hier war mir KI tatsächlich eine große Hilfe um sehr effizient Muster zu erkennen, die mich zurück hielten, die über drei Ecken selbstschädigend waren usw. Das Problem ist: Ich finde für mich keine wirklichen Pull Faktoren, keine Ziele für die ich ein Feuer entfachen kann. Arbeit und Erfolg sind klar lustig, hatte ich schon, auch wenns etwas selbstzerstörerisch war. Innerhalb von fremden Systemen (Firmen) für mich aber im Grunde fast ausgeschlossen für die Zukunft. Frauen sind irgendwie auch eher so lala… Habe zwar gerne Sex und auch sehr gerne Beziehungen, wirklich ein Lebensziel sehe ich darin aber nun auch nicht mehr. Sexualität ist im Grunde halt auch recht leicht achievable und entzieht mir häufig eher Energie als dass ich dort etwas gewinne. Eine eigene Familie ist ein Punkt der mich schon reizt, wollte ich zuletzt ja auch starten. Habe enorm viel Spaß daran mit Kumpels Spielhäuser oder ähnliches für deren Zwerge zu bauen und sich im Anschluss über die großen Augen, die Lebenslust und teils etwas merkwürdigen Kletterversuche zu erfreuen. Mit meinem Hang zur Perversion gestaltet sich die geeignete Partnerwahl für derlei Aktivitäten aber auch etwas schwierig. Einseitig offen, wäre wohl der Weg, aber bevor ich an Familie denke, sollte ich aber selbst erstmal wieder in die Gewinnschöpfung gehen. Soziales Engagement zieht mich nicht so richtig. Würde ich eher als Nebeneffekt sehen, wenn ich wieder am rollen bin. Hobbies ziehen ebenfalls nicht so richtig. Ohne eine Mission, fehlt mir der Wunsch nach Ausgleich und die Hobbies verhärten sich eher. Gegebenenfalls einfach Midlifecrisis oder so. Viele User haben hier ja mein Alter bereits überschritten und waren ggf. auch an der ein oder anderen Stelle im Leben an einem Punkt, wo man zwar irgendwie alles mal erreicht hatte, aber nicht so wirklich mehr wusste, was nun eigentlich als nächstes passieren soll. Therapie habe ich btw über die Jahre immer mal wieder ausprobiert, hat in ein paar Punkten auch was gebracht. Streichelpsychologie kickt mich aber nicht wirklich. Geht halt am Ende meist um Stabilisierung, nicht um Wachstum. Würde auch nicht behaupten das es mir besonders schlecht gehen würde. Frage mich lediglich, wohin ich streben soll, da einfach nichts so wirklich einen Reiz ausstrahlt der wirklichen Einsatz rechtfertigen würde. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
holywater 6697 Beitrag melden Mai 5 geantwortet Grundsätzlich erstmal sehr gut, dass du dir überhaupt so konsequent Gedanken über die Zukunft machst. Viele laufen einfach im Autopilot, ohne sich je ehrlich zu fragen, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Wobei man auch sagen muss: 30–35 Jahre im Voraus zu planen ist extrem viel. Realistisch betrachtet sind 5 Jahre schon ein sinnvoller Horizont, weil sich Leben, Prioritäten und Umstände oft verschieben. Schade, dass das mit dem Familienprojekt bisher nicht so geklappt hat, wie du es dir vorgestellt hast. Gleichzeitig sieht man daran ziemlich klar, dass auch Männer irgendwann ihre „Wall“ erreichen. nicht in dem Tempo wie Frauen, aber unendlich Zeit hat auch ein Mann nicht, wenn es um Familie geht. Und genau da spielt auch gutes Screening rein: Wenn man zu lange in die falsche Richtung investiert, ist der Preis am Ende hoch. Was bei dir am deutlichsten rauskommt: fehlende echte Ziele oder eine „Mission“. Und das ist aus männlicher Perspektive tatsächlich ein zentraler Punkt. Ein Mann braucht langfristig etwas, das ihn zieht. Ohne das wird alles schnell beliebig, egal ob Job, Frauen oder Hobbys. Mit knapp 40 erst ernsthaft über Familie nachzudenken, ist objektiv gesehen eher spät. Und wenn der Wunsch dann selbst noch halbherzig ist oder von inneren Konflikten begleitet wird, reicht das oft nicht aus, um die Belastung einer echten Familienphase langfristig zu tragen. Das ist kein Lifestyle-Thema, sondern ein sehr intensiver Fulltime-Modus über Jahre. Und wenn du selbst sagst, dass Sexualität und gewisse Präferenzen dir bei der Partnerwahl zusätzlich im Weg stehen, wird die Auswahl nochmal enger. Das ist dann einfach eine zu anspruchsvolle Ausgangslage. Ich war an einem ähnlichen Punkt in meinem Leben auch schon mal, wo vieles „abgearbeitet“ war und dann erstmal die Sinnfrage kommt. Bei mir hat sich das am Ende in Richtung Familiengründung aufgelöst. Das ist jetzt aber keine Empfehlung für dich, sondern nur eine Einordnung, dass dieser Weg bei dir wahrscheinlich zeitlich eher vorbei ist oder zumindest nicht mehr der sinnvollste. Was ich aber auch aus meinem Umfeld kenne: Männer, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, gehen oft stark in Richtung Karriere, Selbstoptimierung oder finanzielle Unabhängigkeit. Weiterbildung, Verantwortung, vielleicht auch eigene Projekte oder Führung. Also Energie in ein System stecken, das wächst. Wenn du diesen Weg konsequent gehst, kann auch sowas wie FIRE (Financial Independence, Retire Early) ein realistisches Ziel sein. Und wenn weder Familie noch Karriere dich wirklich ziehen, bleibt am Ende oft nur ein bewusst gestaltetes „freieres Leben“ mit starken Hobbys oder Projekten. Motorrad, Reisen, Sport, Aufbau von Dingen, die keinen externen Rahmen brauchen. 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Mai 5 geantwortet (bearbeitet) vor 16 Minuten, holywater schrieb: Grundsätzlich erstmal sehr gut, dass du dir überhaupt so konsequent Gedanken über die Zukunft machst. Viele laufen einfach im Autopilot, ohne sich je ehrlich zu fragen, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Wobei man auch sagen muss: 30–35 Jahre im Voraus zu planen ist extrem viel. Realistisch betrachtet sind 5 Jahre schon ein sinnvoller Horizont, weil sich Leben, Prioritäten und Umstände oft verschieben. Schade, dass das mit dem Familienprojekt bisher nicht so geklappt hat, wie du es dir vorgestellt hast. Gleichzeitig sieht man daran ziemlich klar, dass auch Männer irgendwann ihre „Wall“ erreichen. nicht in dem Tempo wie Frauen, aber unendlich Zeit hat auch ein Mann nicht, wenn es um Familie geht. Und genau da spielt auch gutes Screening rein: Wenn man zu lange in die falsche Richtung investiert, ist der Preis am Ende hoch. Was bei dir am deutlichsten rauskommt: fehlende echte Ziele oder eine „Mission“. Und das ist aus männlicher Perspektive tatsächlich ein zentraler Punkt. Ein Mann braucht langfristig etwas, das ihn zieht. Ohne das wird alles schnell beliebig, egal ob Job, Frauen oder Hobbys. Mit knapp 40 erst ernsthaft über Familie nachzudenken, ist objektiv gesehen eher spät. Und wenn der Wunsch dann selbst noch halbherzig ist oder von inneren Konflikten begleitet wird, reicht das oft nicht aus, um die Belastung einer echten Familienphase langfristig zu tragen. Das ist kein Lifestyle-Thema, sondern ein sehr intensiver Fulltime-Modus über Jahre. Und wenn du selbst sagst, dass Sexualität und gewisse Präferenzen dir bei der Partnerwahl zusätzlich im Weg stehen, wird die Auswahl nochmal enger. Das ist dann einfach eine zu anspruchsvolle Ausgangslage. Ich war an einem ähnlichen Punkt in meinem Leben auch schon mal, wo vieles „abgearbeitet“ war und dann erstmal die Sinnfrage kommt. Bei mir hat sich das am Ende in Richtung Familiengründung aufgelöst. Das ist jetzt aber keine Empfehlung für dich, sondern nur eine Einordnung, dass dieser Weg bei dir wahrscheinlich zeitlich eher vorbei ist oder zumindest nicht mehr der sinnvollste. Was ich aber auch aus meinem Umfeld kenne: Männer, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, gehen oft stark in Richtung Karriere, Selbstoptimierung oder finanzielle Unabhängigkeit. Weiterbildung, Verantwortung, vielleicht auch eigene Projekte oder Führung. Also Energie in ein System stecken, das wächst. Wenn du diesen Weg konsequent gehst, kann auch sowas wie FIRE (Financial Independence, Retire Early) ein realistisches Ziel sein. Und wenn weder Familie noch Karriere dich wirklich ziehen, bleibt am Ende oft nur ein bewusst gestaltetes „freieres Leben“ mit starken Hobbys oder Projekten. Motorrad, Reisen, Sport, Aufbau von Dingen, die keinen externen Rahmen brauchen. Wenn Du ernsthaft kein eigenes KI-Modell nutzt, Respekt dafür dass Du klingst wie eines 😉 Bin mit 26 aus der Familienplanung meiner damaligen Freundin rausgehüpft und habe mich wieder der Vielfickerei verschrieben. Grundlegend war es auch immer mal wieder Thema, scheiterte aber an mir und meinem Frauengeschmack. Ist jetzt auch kein essentielles Thema. Ich denke wenn ich voll Richtung Familie gehen würde, hätte ich in einem Jahr ne halbwegs annehmbare Frau mit dickem Bauch. Ging mir persönlich ja nicht um KI Style Antworten, sondern eher um Erfahrungen die mich evtl mitreißen können oder realistische und gelebte Perspektiven abbilden. Mai 5 bearbeitet von A_guy_named_Who Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
holywater 6697 Beitrag melden Mai 5 geantwortet vor 1 Minute, A_guy_named_Who schrieb: Wenn Du ernsthaft kein eigenes KI-Modell nutzt, Respekt dafür dass Du klingst wie eines 😉 Bin mit 26 aus der Familienplanung meiner damaligen Freundin rausgehüpft und habe mich wieder der Vielfickerei verschrieben. Grundlegend war es auch immer mal wieder Thema, scheiterte aber an mir und meinem Frauengeschmack. Ist jetzt auch kein essentielles Thema. Ich denke wenn ich voll Richtung Familie gehen würde, hätte ich in einem Jahr ne halbwegs annehmbare Frau mit dickem Bauch. Ging mir persönlich ja nicht um eine KI Style Antwort, sondern eher um Erfahrungen die mich evtl mitreißen können oder realistische und gelebte Perspektiven abbilden. Das ist halt genau das Problem mit der Mission. Die musst du intrinsisch finden. Jeder tickt da ein bisschen anders. Aber es gibt garantiert noch Dinge auf dieser Welt die dich packen können. Du musst sie einfach nur finden. Ein Leben wie @JayMuc mit grosser, professioneller Rotation wäre nix für dich? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Mai 5 geantwortet vor 29 Minuten, holywater schrieb: Das ist halt genau das Problem mit der Mission. Die musst du intrinsisch finden. Jeder tickt da ein bisschen anders. Aber es gibt garantiert noch Dinge auf dieser Welt die dich packen können. Du musst sie einfach nur finden. Ein Leben wie @JayMuc mit grosser, professioneller Rotation wäre nix für dich? Im Grunde schon eine attraktive Variante. Hatte ja auch erst neulich mal meinen FR Thread erstellt, mit diversen Stories abseits von FBs und LTRs, welche mich an das interessante, lustige und abwechslungsreiche Leben als Dating Querulanten erinnern sollten. Mit Erfolg, bin deutlich offensiver im Alltag, weil der Frame mal wieder etwas geshifted ist. Würde gerne demnächst dann den Thread mit schrägen Stories aus der Gegenwart erstellen. Motivation wäre hier aber eher die stories zu teilen, anstatt sie zu erleben. Vögeln ist nur halt recht austauschbar geworden über die Jahre. Soll nicht abgehoben klingen, aber Ficken war echt nie das Problem. Schon bei meinem Einstieg in die PU Welt, hielt das Hochgefühl des "Abschlusses" kaum fünf Meter über die Türschwelle der Dame hinaus an. Lernst eine kennen, machst mit der sonstwas, sie erzählt Dir was fürn toller Hecht Du bist... und dann verläuft sich das auf die ein oder andere Art wieder. Sowas immer wieder zu wiederholen, ist halt etwas leer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
JayMuc 4866 Beitrag melden Mai 5 geantwortet Dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben. Bin mit 49 ja schon etwas älter als Du. Ich kann deine Gedanken nachvollziehen und war auch schon öfters mal an dem Punkt bzw. bin es auch immer mal wieder. Aber lass mich mal näher auf die einzelnen Punkte eingehen, wie ich das für mich gelöst habe. Familienplanung Mit 2 Kids und anschließender Vasektomie, habe ich den Punkt für mich erfolgreich abgeschlossen, auch wenn die Beziehung zur Mutter nun seit 5 Jahren vorbei ist. Meine Kids geben mir super viel und ich genieße die Zeit mit ihnen sehr. Es macht einfach Spaß mit ihnen neue Sachen zu entdecken, sei es Reisen, Essen oder auch einfach die einfachen Dinge im Leben. Gleichzeitig gibt es mir viel, ihnen Sachen übers Leben beizubringen, ihnen neue Orte zu zeigen, ihnen neues Essen näher zubringen usw. Gleichzeitig habe ich in den 10 Jahren Beziehung mit der Mutter meiner Kids auch gemerkt, dass das typische Familienleben mit Haus, Kids, Urlaub und sonst nicht viel mehr auf Dauer nichts für mich ist. Ist mir auf Dauer zu viel Routine. Seit der Trennung vor 5 Jahren, genieße ich das Leben auf jeden Fall wieder viel mehr und habe auf der einen Seite meine Freiheiten und kann in meiner Kinderzeit, die Vorzüge des Familienlebens mit meinen Kids genießen. Aber natürlich habe ich da auch Glück gehabt, dass ich mit meiner Ex eine für alle Seiten gute Lösung gefunden habe und das wohl unserer Kinder das wichtigste ist. Läuft natürlich nicht oft so und deshalb würde ich das auch niemanden empfehlen. Karriere Beruflich habe ich recht viel erreicht. Gutes Gehalt, Führungsposition usw. Aber realistisch gesehen, wird es für mich nicht mehr viel weiter nach oben gehen. Wäre zwar theoretisch möglich, aber dafür müsste ich zu viel Freizeit opfern und das ist es mir letztendlich nicht Wert. Erfüllung finde ich im Job auch nicht wirklich, obwohl er mir meistens Spaß macht. Am Ende des Tages ist es trotzdem ein Job und dient zum Gelderwerb. Motivation finde ich im Job auch eher darin, einen Deal erfolgreich abzuschließen und meine Mitarbeiter zu födern. Das Geld ist ein netter Nebeneffekt, motiviert mich aber nicht. Titel, Karriere und Position im Unternehmen sind mir relativ egal. Hobbies Klar habe ich ein paar sportliche Hobbies, aber die meisten sind eher aus Spaß an der Freud, um Beziehungen zu Freunden und Familie zu pflegen oder natürlich auch um sich sportlich zu betätigen. Wirkliche Ziele im sportlichen Bereich habe ich auch nicht, dafür habe ich in meiner Jugend zu lange leistungsmäßig Sport gemacht. Reisen und gutes Essen würde ich auch als meine Hobbies ansehen. Da gibt es noch ein paar Ziele, die ich im Leben habe, aber das ist eher eine Frage der Zeit bis wann ich mir diese erfüllt habe Grundsätzlich würde ich sagen, was mich in den 3 Bereichen am meisten motiviert, ist das vermitteln von meinem Wissen und Erfahrung an andere. Sei es an meine Kids oder an meine Mitarbeiter. Was meine langfristigen Ziele angeht, habe ich natürlich ein paar Sachen, die ich noch im Leben erreichen will. Hauptziel, dass für mich über allem steht, ist es ein gutes Leben zu haben und das Leben bis zum Ende genießen. Dabei stehen ein paar Dinge auf meine Liste, die ich dafür wichtig finde. Wie zum Beispiel. Finanzen Mir geht es momentan gut und ich habe ein gutes Leben. Auch im Alter wird es mir Stand jetzt später recht gut gehen, da ich durch Immobilien, ETF & Co. ganz gut aufgestellt bin. Aber realistisch gesehen, werde ich noch so 10-15 Jahre arbeiten müssen, um im Ruhestand das Leben zu führen, dass ich haben will Ruhestand Stand jetzt, ist es mein Ziel, später im Ruhestand, wenn meine Kids alt genug sind und meine finanziellen Mittel ausreichen, Deutschland zu verlassen und den Rest des Lebens in einem wärmeren Land zu verbringen. Momentan steht da bei mir Südamerika und besonders Kolumbien ganz weit oben auf der Liste. Dafür lerne ich auch gerade aktiv Spanisch. Durch das Ziel in Südamerika zu leben, habe ich da auch viel Motivation für. Leben genießen Wie gesagt, mein Hauptziel. Dazu gehört für mich auch, dass ich weiterhin gute Erlebnisse und Erinnerungen habe. Sei es weiter viel zu Reisen mit meinen Kids, alleine oder mit der passenden Frau. Gutes Essen und ab und zu mal ein Glas Wein zu genießen, eine gute Zeit mit meiner Familie und Freunden zu haben. Sex gehört natürlich auch dazu. Beziehung ist "nice to have", aber ich komme auch gut ohne Beziehung aus. Was mir auf jeden Fall immer geholfen hat, um Motivation zu finden, ist ein klares Oberziel zu finden und dass dann in einzelne kleine Unterziele zu unterteilen. Also am Beispiel in Südamerika leben. Da ist das Oberziel später in Südamerika zu leben, die kleineren Unterziele sind Spanisch lernen, genug finanzielle Ressourcen zu haben, wissen wo genau ich leben will und dafür viele Orte zu bereisen usw. Die kleineren Unterziele kann man natürlich immer noch weiter runter brechen und sich so Meilensteine setzten um die Unterziele zu erreichen. Jedesmal wenn dann einer der Meilensteine erreicht wurde, belohne ich mich auch mit zum Beispiel einem guten Essen, einer Reise usw 1 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
anotherthing 1113 Beitrag melden Mai 5 geantwortet @A_guy_named_Who, das Gefühl der inneren Leere, das du letztendlich in vielen Worten beschreibst, hängt nicht von äußeren Umständen ab. Selbst wenn du morgen 5 biologische Kinder bekommst und übermorgen weitere 5 adoptierst, kannst du dich immer noch leer fühlen. Daher finde ich es schon sehr vernünftig und reflektiert, dass du nicht den Weg gehst: vor 48 Minuten, A_guy_named_Who schrieb: wenn ich voll Richtung Familie gehen würde, hätte ich in einem Jahr ne halbwegs annehmbare Frau mit dickem Bauch. Wäre Philosophie mal ein Weg für dich? Moderner Stoizismus z. B.? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Mai 5 geantwortet @JayMuc Danke für deine Portion Senf 😉 Dass dein Familienmodell trotz Trennung gut funktioniert ist tatsächlich sehr cool. Kenne da genügend Negativbeispiele die völlig eskaliert sind und ebenso genügend Ehen bei denen ich absolut nicht verstehe warum sich das irgendwer freiwillig antut. Vaterrolle ist schon auch sehr meins, habe das 2 mal in den letzten 20 Jahren mal für eine gewisse Zeit ausprobiert und ist an sich schon cool. Generell unterstütze ich auch gerne, sonst wäre ich vermutlich auch nicht ewig und drei Tage im PU Kosmos unterwegs gewesen. Aber zum Vatersein gehören ja am Ende immer zwei dazu und ich würde generell nicht unbedingt gerne sehenden Auges auf Sand bauen wollen. War ich bereit zu gewesen, aber Madame war anscheinend Magierin und hat eine Redflag nach der nächsten aus dem Hut gezaubert bis es für mich einfach nicht mehr tragbar war. Auswandern war für mich auch immer mal wieder Thema in den letzten Jahren. Hatte auch schon mit dem Gedanken gespielt irgendein schräges Nomaden Dasein zu führen auf einem Boot und dem Normalbürgertum komplett den Rücken zu kehren. Fehlt mir aber auch der Mut zu ohne finanziell ausgesorgt zu haben vorher. Ließe sich ggf. aber mit dem nächsten beruflichen Abschnitt kombinieren. Vermutlich steckt hier auch die einzig praktikable Lösung… einfach Sinn durch Arbeit am Herzensprojekt wiederfinden. Alles weitere würde sich vermutlich dann eh ergeben. Bewegung vor Sinn ist am Ende halt der einfachste Weg aus fast jedem Problem. Hänge wie man sieht generell etwas in Wenn/Dann-Schleifen fest. Mut zur Lücke und Fake it til you make it war lange gelebtes Konzept bei mir mit dem ich auch wirklich gut unterwegs war. Aber man merkt halt schon dass die Uhr langsam das ticken anfängt und nicht mehr jeder Weg gegangen werden kann. Witzigerweise würde ich, wenn jemand mit einem solchen Anliegen zu mir kommen würde, grob schätzen dass in maximal 2 bis 3 Monaten eine belastbare neue Basis aufgebaut ist, zumindest wieder Bewegung da ist und 1-2 Ziele konkret auf dem Spielplan stehen die auch aus größtenteils intrinsischer Motivation heraus verfolgt würden. Sich selbst in positiver Weise zu gaslighten ist aber nicht mehr ganz so einfach wie ich feststelle. Gerade auch weil etwas alternativere und risikobehaftetere Lebensentwürfe in der Bürgerlichen Mitte auch wirklich nicht gerne gesehen werden und das Umfeld eigentlich alles bremst was Potenzial hat wirklich zu tragen. Generell so ein eigenes Thema, dass gefühlt „Jeder“ jeden scheitern sehen will, der ihm aufzeigen könnte, dass es mit etwas mehr Mut doch noch einiges mehr im Leben gibt als den Deadend Job, die frustrierte Partnerin und einmal die Woche heimlich fünf gegen Willi am PC zu spielen. Bevor ich noch weiter ausschweife, nehme ich deine Denkanstöße aber mal mit und reflektiere mal ein paar Runden darüber. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
mr.skin 258 Beitrag melden Mai 6 geantwortet Ich renne ab und zu auch wieder in solche Sinnkrisen rein, bei der letzten hat es mich gesundheitlich aber dann so erwischt, dass man dann erstmal wieder einen „Sinn“ hat. ich denke wichtig rauszufinden ist vor allem auf einer tieferen Ebene, was dich zufrieden macht. Welche Routinen du brauchst und wo du Abwechslung brauchst. Beruflich brauche ich auch eine grosse Abwechslung, im Trott werde ich sehr schnell unzufrieden. Sozial brauche ich auch Abwechslung, lerne gerne neue Leute kennen (mit zunehmendem Alter auch schwieriger) Beim Sport brauch ich Routine, die mich zufrieden macht. Wenn du für dich rausfindest, in welchen Bereichen du Routine brauchst und wo eher Abwechslung kann das das Leben schon spannender gestalten. 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Mai 6 geantwortet vor 3 Stunden, mr.skin schrieb: Ich renne ab und zu auch wieder in solche Sinnkrisen rein, bei der letzten hat es mich gesundheitlich aber dann so erwischt, dass man dann erstmal wieder einen „Sinn“ hat. ich denke wichtig rauszufinden ist vor allem auf einer tieferen Ebene, was dich zufrieden macht. Welche Routinen du brauchst und wo du Abwechslung brauchst. Beruflich brauche ich auch eine grosse Abwechslung, im Trott werde ich sehr schnell unzufrieden. Sozial brauche ich auch Abwechslung, lerne gerne neue Leute kennen (mit zunehmendem Alter auch schwieriger) Beim Sport brauch ich Routine, die mich zufrieden macht. Wenn du für dich rausfindest, in welchen Bereichen du Routine brauchst und wo eher Abwechslung kann das das Leben schon spannender gestalten. Ganz interessanter Ansatz, quasi bewusst Arbeit und Spiel zu trennen. Klingt erstmal etwas banal, muss aber gestehen, dass ich fast alles wie Arbeit behandle und dadurch klar der eher spielerische Teil der eigentlich frei und nach Lust gestaltet werden sollte, eher stumpf und mechanisch wird... zu einem weiteren To-Do einfach. Nehme ich auch mal mit, danke für die Teilhabe! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Tone_81 178 Beitrag melden Mai 6 geantwortet vor 38 Minuten, A_guy_named_Who schrieb: Ganz interessanter Ansatz, quasi bewusst Arbeit und Spiel zu trennen. Klingt erstmal etwas banal, muss aber gestehen, dass ich fast alles wie Arbeit behandle und dadurch klar der eher spielerische Teil der eigentlich frei und nach Lust gestaltet werden sollte, eher stumpf und mechanisch wird... zu einem weiteren To-Do einfach. Nehme ich auch mal mit, danke für die Teilhabe! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
CIRKEL 132 Beitrag melden Mai 6 geantwortet My 2 Cents: vor 10 Stunden, A_guy_named_Who schrieb: Bewegung vor Sinn ist am Ende halt der einfachste Weg aus fast jedem Problem. Ich glaube, hierin liegt bei dir der Kern. Klingt halt alles sowohl beruflich als auch frauentechnisch nach einem goldenen Käfig. Du musst halt bereit sein, wieder etwas Scheiße zu fressen. Und noch ein (Hör-)Buchtipp: Dr. Dr. Rainer Zitelmann: Wenn du nicht mehr brennst, starte neu: Mein Leben als Historiker, Journalist und Investor. Der macht übrigens im Alter von 60 Jahren immer noch Pickup aufm Potsdamer Platz. 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Mai 6 geantwortet (bearbeitet) vor 26 Minuten, CIRKEL schrieb: My 2 Cents: Ich glaube, hierin liegt bei dir der Kern. Klingt halt alles sowohl beruflich als auch frauentechnisch nach einem goldenen Käfig. Du musst halt bereit sein, wieder etwas Scheiße zu fressen. Und noch ein (Hör-)Buchtipp: Dr. Dr. Rainer Zitelmann: Wenn du nicht mehr brennst, starte neu: Mein Leben als Historiker, Journalist und Investor. Der macht übrigens im Alter von 60 Jahren immer noch Pickup aufm Potsdamer Platz. Für sein alter ist er auch durchaus noch recht attraktiv der Dude. Habe 1-2 Podcasts mit ihm gesehen und erinnere mich zumindest dass ich es überwiegend positiv fand. Schaue in das Buch ggf. mal rein. Bzgl. des Scheiße fressens bin ich halbwegs bei dir. Wird vermutlich keinen "und plötzlich lief alles wie von selbst"-Moment geben. Wie beschrieben habe ich zwar echt viel in mir aufräumen können, aber einfach ein paar Wochen oder Monate mal wieder ordentlich pushen, wird wohl unvermeidbar. Mai 6 bearbeitet von A_guy_named_Who Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Sunday um 02:10 geantwortet Am 5.5.2026 um 17:11 , JayMuc schrieb: Was mir auf jeden Fall immer geholfen hat, um Motivation zu finden, ist ein klares Oberziel zu finden und dass dann in einzelne kleine Unterziele zu unterteilen. Also am Beispiel in Südamerika leben. Da ist das Oberziel später in Südamerika zu leben, die kleineren Unterziele sind Spanisch lernen, genug finanzielle Ressourcen zu haben, wissen wo genau ich leben will und dafür viele Orte zu bereisen usw. Die kleineren Unterziele kann man natürlich immer noch weiter runter brechen und sich so Meilensteine setzten um die Unterziele zu erreichen. Habe den Punkt nochmals etwas durch meine Hirnwindungen kreisen lassen. Alles in erreichbare Ziele zu zerstückeln, damit das große Ganze nicht erschlägt und beherrschbar wird ist durchaus ein sinniger Ansatz. Würde ich so auch jedem raten. Was mir nur auffiel ist, dass alle Gedankenketten auf dem Weg zur Zielerfüllung (Freiheit wäre ein sehr wichtiger Punkt) früher oder später am Standort scheitern. Habe per se nichts gegen Hamburg oder Deutschland, aber die Perspektive zu sagen hier noch 1-1,5 Jahre Vollgas geben bzgl Businessaufbau und dann mit gehobenem Mittelfinger aus dem Fenster gestreckt aus diesem Irrenhaus raus zu düsen fühlt sich recht befreiend an. Selbst wenn’s noch nicht sofort durch die Decke geht, ist dass was man als Beispiel in Polen oder Tschechien an Umsatz machen müsste am DACH-Markt lächerlich im Gegensatz zu dem was man hier bräuchte um überhaupt über die Runden zu kommen. Ich werde mit dem Gedanken direkt und zielgerichtet auf einer mittelfristigen Zeitskala hier die Biege zu machen mal schwanger gehen. 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
anotherthing 1113 Beitrag melden Sunday um 22:09 geantwortet vor 19 Stunden, A_guy_named_Who schrieb: Ich werde mit dem Gedanken direkt und zielgerichtet auf einer mittelfristigen Zeitskala hier die Biege zu machen mal schwanger gehen. Ich würde eher empfehlen, mal Erfahrungen im Ausland zu sammeln, alleine darüber nachzudenken hilft nicht weiter. Man darf Migration nicht mit Urlaub verwechseln, zumindest wenn man den Anspruch auf eine halbwegs erfolgreiche Integration in die neue Gesellschaft hat. Sonst endet man wie die ausgewanderten Deutschen auf Malle oder „Expats“ auf Bali, die quasi in einem Ghetto/einer Parallelgesellschaft mit anderen Ausgewanderten existieren und Berührungspunkte mit Einheimischen peinlichst genau vermeiden. Meins wäre es nicht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
Danisol 3512 Beitrag melden Sunday um 22:49 geantwortet (bearbeitet) Am 6.5.2026 um 12:37 , A_guy_named_Who schrieb: Für sein alter ist er auch durchaus noch recht attraktiv der Dude. Habe 1-2 Podcasts mit ihm gesehen und erinnere mich zumindest dass ich es überwiegend positiv fand. Schaue in das Buch ggf. mal rein. Wobei was Zittelmann so auf X von sich gibt teilweise auch schon recht ekelhaft ist. Von der Weltanschauung halt so dieses typisches Boomerhafte, Israel toll, alles was Kritik an Israel ist ist Antisemitismus, Höcke ist ein Faschist, die Westbindung als Vasalle der USA ist das einzig Wahre, bloß keine deutsche Souveränität, besser unter der Knute der Amis leben für immer und ewig. Wobei er mir vorher auch durch zahlreiche positive Aussagen aufgefallen ist, da allerdings durch Videos und Podcast, sodass ich Anfangs dachte auf X das wurde mir der Satireaccount in die Timeline gespühlt oder er hat es sarkastisch gemeint was er so schrieb... Am 5.5.2026 um 16:15 , holywater schrieb: Mit knapp 40 erst ernsthaft über Familie nachzudenken, ist objektiv gesehen eher spät. Und wenn der Wunsch dann selbst noch halbherzig ist oder von inneren Konflikten begleitet wird, reicht das oft nicht aus, um die Belastung einer echten Familienphase langfristig zu tragen. Das ist kein Lifestyle-Thema, sondern ein sehr intensiver Fulltime-Modus über Jahre. Und wenn du selbst sagst, dass Sexualität und gewisse Präferenzen dir bei der Partnerwahl zusätzlich im Weg stehen, wird die Auswahl nochmal enger. Das ist dann einfach eine zu anspruchsvolle Ausgangslage. Objektiv gesehen hast du sicherlich recht. Der Idealweg ist das nicht. Der Idealweg ist sicherlich im Westen/Deutschland irgendwann so spätestens Mitte 30 als Mann sein erstes Kind in die Welt zu setzen mit ner Frau die Mann dann schon paar Jahre lang kennt, und vorher sich natürlich ordentlich ausgelebt zu haben... Auf der anderen Seite wem indirekt zu sagen dass es eigentlich schon nun zu spät sei für Kinder durch die Blume mache ich immer ungern... Wenn man 40 ist hat man auf der anderen Seite auch noch locker 40 weitere Jahre zu leben. Sich dann 40 weitere Jahre zu sagen "es war einfach damals mit 40 schon zu spät für mich" ich glaube daran kann man auch zu grunde gehen.... Es ist bei mir zwar aktuell nicht so aber wenn ich mal 10Jahre in die Zukunft denke kann ich mir durchaus vorstellen wenn ich dann vielleicht so an einem Punkt einfach bin wo ich mir sage "ist mir egal wenn ich eine schwängere". Auch wenn das Setting dann vielleicht auch nicht ideal sein sollte. Man muss für sich halt erkennen was ist man für ein Mensch. Es gibt welche die kommen sicherlich wunderbar ohne Kinder klar, die können auch ans andere Ende der Welt ziehen und dort glücklich werden, können es vielleicht da wo sie geboren wurden niemals, und dann gibts natürlich auch welche da ist das exakte Gegenteil der Fall... Dass viele halt auswandern oder denken sie finden ihr Glück anderswo einfach nur weil das Land hier im Zerfall sich befindet ist irgendwo auch traurig. Menschen die vielleicht eigentlich ansonsten gern hier leben bleiben wrürden wenn die Politik eine bessere wäre... Ich tue mich irgendwo auch schwer mit einem "ich haue ab wegen der scheiß Politik", während man die Dinge die nichts mit der Poliitik zu tun haben man eigentlich mag und nicht verlassen will. Gleichzeitig ist einem dann aber auch bewusst dass durch die eigene Steuerleistung man nicht nur ausgebeutet wird sondern auch noch selbst dazu beiträgt dass sich nichts ändert... Sunday um 23:03 bearbeitet von Danisol Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Sunday um 23:31 geantwortet @Danisol joa, was wer auch immer von Israel und irgendwelchen Wirrungen der USA mit Deutschland usw hält ist mir an und für sich recht egal, insofern er ggf Dinge erzählt die mir persönlich nutzen. Habe aber noch nicht bei Zitelmann reingeguckt bisher. Die maximale Politisierung im Westen geht mir halt auch arg auf die Eier. Zum Thema mit den Kindern… ist halt das Autistenforum 😅 In gewisserweise herrschen ja auch im PU/RP in Teilen sehr Woke und damit fatalistische Ansichten. Grundlegend führen ja auch eher Probleme im Leben in Selbsthilfe Foren, hast also eine gewisse negativ Auswahl. Habe bis auf 1-2 Personen noch niemanden aus dem Forum in der Wirklichkeit kennengelernt der nicht deutlich Verhaltensauffällig oder irgendwie „besonders“ war. Gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Will mich da auch selbst gar nicht rausnehmen. Man sollte die Meinungen, gerade wenn sehr hart oder überzogen, halt eher durch den Filter betrachten dass man es ggf mit einer völlig dysfunktionalen Person zu tun hat, die irgendeinen trip im Leben oder ggf sogar nur an der Tastatur auslebt. Da wird halt häufig unglaublich viel projiziert oder der Selbstwert durch die Beurteilung anderer reguliert. 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Monday um 10:20 geantwortet Nochmal kurz zur Klarstellung: Hatte den Post den ich heute morgen nach dem Aufstehen geschrieben hatte eben nochmal gelesen und ich beziehe dass nicht explizit auf die Schreiberlinge hier im Thread. Es geht eher um ein generelles Problem in Onlineforen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
ChrisLau 15 Beitrag melden Monday um 10:55 geantwortet (bearbeitet) Am 6.5.2026 um 12:12 , CIRKEL schrieb: Der macht übrigens im Alter von 60 Jahren immer noch Pickup aufm Potsdamer Platz. Kann ja jeder machen was er meint tun zu müssen aber ich weiß nicht ob ich das unter den Umständen also mit dem Alter noch als positiv bewerten würde. Finde sowas macht man um besser zu werden, sollte temporär sein. Wenn du nach einem Jahr immer noch die Einkaufspassage hoch und runter läufst und Frauen ansprichst weil es offenbar auf anderem Wege dann nicht läuft mit Frauen würde ich doch eher externe Hilfe in Form eines Coaches in Anspruch nehmen. Hätte eher Mitleid muss ich gestehen wenn ich so etwas sehe, wäre mein erstes Gefühl. Monday um 10:56 bearbeitet von ChrisLau 1 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen
A_guy_named_Who 1081 Beitrag melden Monday um 11:44 geantwortet vor 48 Minuten, ChrisLau schrieb: Kann ja jeder machen was er meint tun zu müssen aber ich weiß nicht ob ich das unter den Umständen also mit dem Alter noch als positiv bewerten würde. Finde sowas macht man um besser zu werden, sollte temporär sein. Wenn du nach einem Jahr immer noch die Einkaufspassage hoch und runter läufst und Frauen ansprichst weil es offenbar auf anderem Wege dann nicht läuft mit Frauen würde ich doch eher externe Hilfe in Form eines Coaches in Anspruch nehmen. Hätte eher Mitleid muss ich gestehen wenn ich so etwas sehe, wäre mein erstes Gefühl. Weniger werten, mehr Leben 😉 Wichtig ist Dinge zu tun die für einen funktionieren, nicht unbedingt Dinge zu tun die andere cool finden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag Auf anderen Seiten teilen