Seit Kuba ist´s vorbei hier mit mir

15 Beiträge in diesem Thema

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Klingt ja ein bisschen wie ein Erfahrungsbericht von einem Drogenrausch. - Und dann der Bruch, als man wieder in der Realität ankommt. 

Du könntest deine Erfahrung ähnlich angehen, also zu versuchen, das dort erlebte in den Alltag zu integrieren. Oder eben den Schluss zu ziehen, dass du aus diesem Land raus willst.

Ich glaube leider, dass du ähnlich wie bei einem guten Rausch diese Erfahrung nicht so einfach eins zu eins wiederholen kannst. wenn du „einfach auswanderst“ wirst du merken, dass das Paradies auch seine Schattenseiten hat. ist vielleicht eher wie ein psychedelischer Trip, und weniger wie ein Heroin-Trip. 😉

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vor 49 Minuten, komplize11 schrieb:

Hattet ihr das auch schon mal? Wie lange hat das gehalten? Ich zweifle gerade echt an mir selber, ob ich je wieder was auf die Kette bekomme 😁

Die Flugtickets sind gebucht 😄 

Deutschland kann in vielen Belangen schon sehr frustrierend sein. Gerade wenn man eben nicht ins Legehennenleben möchte, tanzt man zwangsläufig aus der Reihe habe ich das Gefühl.

Studium durchziehen und dann irgendwo ins Ausland wäre vermutlich eine Idee, außerhalb Deutschlands sind Deutsche mit guter Ausbildung (noch) recht angesehen. Das sozialistische Kuba eignet sich da aber wohl eher weniger. Klar bist in einem so armen Land für die dortigen Leute quasi Millionär und son richtiger Highroller, was ggf. auch das deutlich offenere Interesse der Frauen begründet.

Habe dieses Gefühl eigentlich aber immer wenn ich mal aus Deutschland raus bin, selbst Bayern kann da schon einen Kulturschock auslösen 😄 

Auf der anderen Seite hast im Ausland oft auch echt ganz andere Hürden als in Deutschland. Gerade Bürokratie, Exekutive und Co können echt völlig wild sein, was man als Gast halt erstmal nicht merkt.

Spiele selbst schon länger mit dem Gedanken hier einfach abzuhauen und das konkretisiert sich auch so langsam in meinem Kopf.

Der wilde Mix aus Champagner Sozialisten und Elend in den Städten geht mir schon arg auf die Eier.

Habe lange stark dagegen gehalten, nach dem Motto "Sei der Wandel den Du dir für die Gesellschaft wünscht"... aber langfristig scheint das auch nicht wirklich zu funktionieren und man brennt eher aus.

Generell wäre es vielleicht sinnvoll jeden Lebensabschnitt, eben als Abschnitt zu erkennen. Einen Abschnitt der einen im Grunde an kaum etwas bindet und die Möglichkeit offeriert den nächsten Abschnitt frei wählen zu können. Gerade als qualifizierte Person mal ein paar Jahre ins Ausland zu gehen, bedeutet ja auch nicht dass kein Zurück mehr möglich ist oder der neue Lebensmittelpunkt im Ausland der letzte sein muss.

 Hier sind die meisten Menschen inkl. mir selbst, oft viel zu steif im denken. Ein halbwegs organisierter Opportunismus, kann hier schon viele Möglichkeiten offenlegen, die nie wirklich in Betracht gezogen worden sind.

 

 

 

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Man kann auch nicht alles auf ganz Deutschland beziehen. 
Die Menschen im Rheinland sind schon lockerer, als die in Hamburg. 
Ich selbst lebe schon lange nicht mehr in Deutschland, komme aber immer gern zu Besuch. Mir gefällt die Mentalität der Menschen in ländlichen Regionen. Man nimmt sich auch dort Zeit für Gespräche. 
Die Rheinländer sind auch oft grumpy auf den ersten blick, tauen dann aber schnell auf. 
Im Endeffekt kommt es auch auf einen selber an, wie man selbst den Alltag meistert. Ob man in anderen Menschen asis sieht oder Freunde, die man nur noch nicht kennen gelernt hat. 
Ich muss den Leuten hier praktisch täglich die Mentalität der Deutschen erklären. Dabei ist mir viel aufgefallen über uns. 
In Deutschland kann man einen grumpy Spruch bringen, dazu lächeln und meist ist dann das Eis gebrochen. In Berlin (als Fremder) oder im Gespräch mit Exil-Berlinern: "dit wird aba auch langsam Zeit, wa." Mit einem Grinsen, dann den Leuten Kompliment geben für ihren berliner Sinn für Humor und schon ist man im Gespräch. 

Ob ganz Deutschland hat ein Defizit in Sachen Lebensfreude hat, kann ich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Das können wohl nur Leute, die vergleichende Kulturwissenschaften studiert haben. 
Wichtig ist es wohl, sich über die kleinen vDinge freuen zu können. Das Zwitschern der Vögel. Die Blüten an dem Bäumen. Ein schöner Frauenkörper. 

Dann bin ich aufgewachsen in den endlosen Vororten von Düsseldorf. Dort hat man von den Problemen der Welt wenig mit bekommen. Eine Vorortsiedlung geing in die andere über, dazwischen Wälder, alte Burgen. Der Stress der Großstatd war nicht einmal vorstellbar. 

Deutschlande Kultur ist der Wahnsinn. Deutsche Musik. Deutsches Essen. Das herrliche Rheinland. Die wohlklingenden Dialekte. Der Karneval. Leider wurde der Laden in den letzten Jahrzehnten gewaltig vor die Wand gefahren. 

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vor 27 Minuten, M!Babba schrieb:

Ob ganz Deutschland hat ein Defizit in Sachen Lebensfreude hat, kann ich nicht mit absoluter Sicherheit sagen. Das können wohl nur Leute, die vergleichende Kulturwissenschaften studiert haben. 

Bilde dir das blos nicht ein. Jeder von uns hat 100mal mehr Kompetenz das zu beurteilen als wissenschaftliche KulturwissenschaftlerFURZinnen, die Sätze beginnen mit "Aber die Wissenschaft sagt..."

 

vor 27 Minuten, M!Babba schrieb:

Deutschlande Kultur ist der Wahnsinn. Deutsche Musik. Deutsches Essen. Das herrliche Rheinland. Die wohlklingenden Dialekte. Der Karneval.

Und dann kam die Wissenschaft die gesagt hat "Da fehlen jetzt mindestens 10Mio Migranten aus fremden Kulturfremdenräumen um alles hier NOCH besser zu machen";)

bearbeitet von Danisol
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vor 2 Stunden, komplize11 schrieb:

Ich zweifle gerade echt an mir selber, ob ich je wieder was auf die Kette bekomme 😁

Da bist ja nicht der Einzige. JayMuc will nach Südamerika, weil Frauen da geiler sind. Du findest Kuba so dolle, hier alles Mist. Kannst Du deine Arbeit remote erledigen?  

Der Spruch "Reisende soll man nicht aufhalten" hat schon was für sich. Bevor Du vllt. noch mehrere Jahre hier unzufrieden rumhängst. 

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vor 5 Stunden, komplize11 schrieb:

Ich hab, seitdem ich zurück bin, nichts mehr geschissen bekommen. 
Was bringt es mir, wenn ich jetzt Rechnung XY bearbeite? hab ich daran Freude, oder an dem Ergebnis? Nope. 
Gibt mir das Geld, was ich damit verdiene, richtige Freude? Nein. 
Was habe ich davon, mich jetzt ins Restaurant zu setzen und 100 € für ein Steak auszugeben, was im EK 17 Euro kostet? Nichts. 
Was zur Hölle habe ich davon, wenn ich aufstehe wenn mein Wecker klingelt, mich übermüdet ins Auto in den Stau zu setzen? Außer Spannungskopfschmerzen herzlich wenig. 
Was habe ich davon, mir irgend eine Debatte im Fernsehen anzusehen? negative Gedanken. 
Was habe ich davon, meine Hausarbeit fertig zu schreiben und mein Studium fertig zu machen, damit ich danach in den nächsten Job darf, wo ich wie eine Milchkuh im Stall gehalten werde? Noch mehr Kopfschmerzen. 

Willkommen im Erwachsenenleben/Quarter Life Crisis/…
Solche Gedanken & Zustände kennen die meisten Menschen unabhängig vom Herkunft-/Wohnort, Gender, Alter etc. Auch wenn du nach Kuba oder sonstige pseudo-paradiesische Orte auswanderst, ist es keine Garantie, dass sie dich dort nicht einholen. Es ist die Aufgabe von jedem einzelnen, sich mit seinem individuellen Sinn des Lebens auseinanderzusetzen. Mit äußeren Umständen wie Wohnort hat es sehr wenig zu tun. 

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Mach nicht den Fehler und romantisiere das komplett. Dieses „die wollten gar nichts von mir“ ist einfach cope. Natürlich fanden die dich attraktiv — aber du warst gleichzeitig auch der europäische Typ mit Status, Freiheit, Abenteuer, Ressourcen und potenzieller Exit-Option aus einem wirtschaftlich ziemlich kaputten Land. Gerade in Kuba (war selbst vor wenigen Jahren dort) ist der "weiße Mann" meist die einzige wirkliche Exit-optionen, die Frauen dort haben um dem Elend zu entkommen. Das ist nochmal deutlich krasser als in anderen Südamerikanischen Ländern.

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vor 4 Stunden, Niemann-N schrieb:

JayMuc will nach Südamerika, weil Frauen da geiler sind

Nicht wegen der Frauen, die sind nur ein Nebeneffekt.

Geht eher um so Sachen wie Klima, Strand, Lebensfreude, Freundlichkeit, Essen usw. 
 

Also im Prinzip genau das, was @komplize11 auch geschrieben hat

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vor 8 Stunden, komplize11 schrieb:

Hattet ihr das auch schon mal?

Das hier? Ja

vor 8 Stunden, komplize11 schrieb:

Das war das reinste twerken auf dem Schwanz und wie gierig Sie versucht hat den eigenen Saft nach dem Squirten mit dem Mund abzubekommen...

 

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vor einer Stunde, JayMuc schrieb:

Geht eher um so Sachen wie Klima, Strand, Lebensfreude, Freundlichkeit, Essen usw. 

Aber interessant dass es "Arbeit" und "Geld verdienen" nicht auf die ersten 5 Plätze geschafft hat.

Teil der Wahrheit ist doch aber auch dass diese Länder toll sind solange man Geld hat, oder durch etwas erwirtschaftet was einen nicht an einen bestimmten Ort bindet.

Kuba ist sicherlich toll wenn ich beispielsweise genug Einkünfte haben aus xy und dort dann fein leben kann... 

Wenn ich mir da aber nen Job suchen muss ist der schöne Vorteil im Grunde direkt wieder dahin (für die meisten).

Kenn auch nen Afrikaner der schon seit zig Jahren in Deutschland lebt. Sein Plan: Hier malochen bis er ausgesorgt hat und dann zurück inne Heimat;)

Die Leute aus Ländern wie Kuba etc ziehen zu uns aus wirtschaftlichen Gründen, und wir finden deren Länder toll wegen Mentalität, Klima, Essen;)  (ja weil wir mit den Problemen die viele dort haben dann erstmal nix zu tun haben)

Wenne genug Asche hast ist es halt an vielen Orten geil;)

 

 

bearbeitet von Danisol

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vor 1 Stunde, Salt&Pepper schrieb:

Gerade in Kuba (war selbst vor wenigen Jahren dort) ist der "weiße Mann" meist die einzige wirkliche Exit-optionen,

Da passt meine Signatur ja ganz gut.

"Die Frau wird vom Cis-Mann(sith mann) verführt wie Darth Vader"

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vor 45 Minuten, Danisol schrieb:

Aber interessant dass es "Arbeit" und "Geld verdienen" nicht auf die ersten 5 Plätze geschafft hat.

Teil der Wahrheit ist doch aber auch dass diese Länder toll sind solange man Geld hat, oder durch etwas erwirtschaftet was einen nicht an einen bestimmten Ort bindet.

Kuba ist sicherlich toll wenn ich beispielsweise genug Einkünfte haben aus xy und dort dann fein leben kann... 

Wenn ich mir da aber nen Job suchen muss ist der schöne Vorteil im Grunde direkt wieder dahin (für die meisten).

Kenn auch nen Afrikaner der schon seit zig Jahren in Deutschland lebt. Sein Plan: Hier malochen bis er ausgesorgt hat und dann zurück inne Heimat;)

Die Leute aus Ländern wie Kuba etc ziehen zu uns aus wirtschaftlichen Gründen, und wir finden deren Länder toll wegen Mentalität, Klima, Essen;)  (ja weil wir mit den Problemen die viele dort haben dann erstmal nix zu tun haben)

Wenne genug Asche hast ist es halt an vielen Orten geil;)

 

 

Ich will ja nach Südamerika um da meinen Ruhestand zu genießen. Insofern spielt Arbeit dann keine Rolle mehr für mich persönlich. Geld verdienen auch nicht mehr. Der Plan ist ja, dass ich dann genug Geld habe, dass ich da sehr gut Leben kann und meine ETF& Co. für mich dann "Geld verdienen" 

Stand jetzt werde ich in meinem Ruhestand ein deutlich besseres Leben in Südamerika von meinen Ersparnissen und Rente haben als ich es hier in Deutschland haben werde

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War Anfang des Jahres n knappen Monat in Kolumbien - genau das gleiche Feeling bei der Rückkehr. Der Kontrast ist zu heftig. Hier ist vorbei.. Taschen voll machen und Tschüss..

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