Welche F+ schnappe ich mir als Frau mit 30 für ernsteres?

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vor 16 Minuten, JayMuc schrieb:

Aber jeder Mann mit Optionen, der auch ein High Value Man ist, wählt mit Sicherheit nicht die Frau, bei der er nur eine Option ist. Der wählt die Frau, die brennende Leidenschaft für ihn hat. So ein Mann kennt sich einfach mit der Mann-Frau-Dynamik aus und weiß, dass wenn eine Frau noch parallel andere Männer trifft, vögelt und mit denen schreibt, dass die Frau eben keine brennende Leidenschaft für ihn hat und somit automatisch für eine Beziehung raus ist. Alleine, dass du überlegst, wenn du von beiden für eine Beziehung bevorzugst, zeigt dass du für keinen von beiden eine brennende Leidenschaft hast. Wenn sich einer der beiden Männer trotzdem auf eine Beziehung mit dir einlässt, zeigt es nur, dass sie keine wirklichen vergleichbaren Optionen haben und letztendlich genauso wie du, dass nehmen was da ist.

 

Das Argument ist zirkulär und wurde hier nun wirklich schon rauf und runter besprochen. Jedes Gegenbeispiel wird sofort als Bestätigung der Theorie umgedeutet oder halt einfach ignoriert. Das ist keine Logik, das ist eine unfalsifizierbare These, die hier offenbar als so eine Art mentale Wichsvorlage verwendet wird. Viel Spaß damit.

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vor 8 Stunden, anotherthing schrieb:

Seite 9 und es dreht sich immer noch alles im Kreis, herrlich. 😆

ja kann man eigentlich dicht machen bis TE mit einer Entscheidung um die Ecke kommt

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vor 58 Minuten, ElNuevo schrieb:

Das ist doch schon das Problem.
 

„Das Gefühl ist da, bei beiden.“

 

Läge das Gefühl bei einem hättest du gar keine Zweifel. 
 

Immerhin sind es bei dir „nur“ zwei. Es gibt wahrscheinlich auch Frauen die sagen. 
 

„Ja, das Gefühl ist da, bei allen sieben Typen.“

 

Womit wir wieder bei der Biologie wären, an der man wie Frau letztendlich gebunden ist. 

Dass Frauen grundsätzlich Gefühle für mehrere Menschen entwickeln können, ist keine biologische Schwäche; das ist menschliche Realität, bei Männern übrigens genauso. Der Unterschied ist nur, wer es zugibt. Und Zweifel bei einer Lebensentscheidung dieser Tragweite sind kein Zeichen fehlender Gefühle, sondern ein Zeichen von gesundem Menschenverstand.

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vor 21 Minuten, JayMuc schrieb:

Wenn sich einer der beiden Männer trotzdem auf eine Beziehung mit dir einlässt, zeigt es nur, dass sie keine wirklichen vergleichbaren Optionen haben und letztendlich genauso wie du, dass nehmen was da ist.

Klar, das wurde hier schon unzählige Male geschrieben.

Allerdings glaube ich schon, dass viele Menschen (Männer wie Frauen) ihre Beziehungen nach dem Prinzip „Lieber die Person als gar keine“, „gerade so gut genug“, „wird eh nichts Besseres für mich drin sein“ etc. gestalten. Wenn man nie eine wirklich erfüllende LTR (Schwerpunkt auf „langfristig“) erlebt hat oder es z. B. auch aus der Herkunftsfamilie nicht anders kennt, dann redet man sich gerne ein, dass man mit dieser Partnerwahl schon an der Decke kratzt und „alle so leben“. Ggf. wird die TE und ihre Freunde damit auch ganz zufrieden leben können. Sollte sie sich nach dem ersten Kind & Haus von einem Typen doch scheiden lassen, „weil irgendwas fehlt“, kann sie einfach über die Straße laufen und ein zweites Kind mit dem zweiten Typen basteln. Bis zu einer Risikoschwangerschaft mit 35 ist das alles zeitlich möglich und so bleibt der Freundeskreis lange und eng miteinander verbunden. 😆😆😆

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vor 2 Minuten, Sandy96 schrieb:

Das Argument ist zirkulär und wurde hier nun wirklich schon rauf und runter besprochen. Jedes Gegenbeispiel wird sofort als Bestätigung der Theorie umgedeutet oder halt einfach ignoriert. Das ist keine Logik, das ist eine unfalsifizierbare These, die hier offenbar als so eine Art mentale Wichsvorlage verwendet wird. Viel Spaß damit.

Dann sag doch einfach, warum ein Mann das machen sollte. Mal angenommen ein Mann lernt 2 Frauen kennen, die optisch gleich gut aussehen.

Frau A datet parallel noch andere Männer, ist sich nicht sicher ob sie eine Beziehung mit ihm will, hat eine bewegte Vergangenheit usw.
Frau B datet keine anderen Männer, ist sich sicher, dass sie eine Beziehung mit ihm will, versucht zu binden, keine bewegte Vergangenheit usw.

Warum also sollte ein Mann sich für Frau A entscheiden?

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vor 7 Stunden, anotherthing schrieb:

Wenn es der Richtige wäre, wärst du bereit. Es sei denn, du hast eine ausgeprägte Störung des Bindungsverhaltens, aber das kann man in einem Forum natürlich nicht diagnostizieren.

Auch an der Stelle ist mein Eindruck, dass User & du aneinandervorbeitippen. Das, was du als Gegenargument aufführst, ist gar kein Widerspruch: Ein Mann, der vor der Wall als LTR uninteressant für die Frau war, kann dank gewissen Provider-Qualitäten ab/nach der Wall zu einer sehr geschätzten Option werden. Und das ist genau das, was bei dir mit dem T passiert ist. 

Das mag sein. Vor dem Hintergrund erscheint mir wichtig, dass du in gewisser Weise von den zwei in der menschlichen Geschichte verbreiteten Wegen der Partnersuche abweichen willst, weil du alles gleichzeitig haben/wissen willst. Möglicherweise ist das der Grund, warum du zw. den Stühlen sitzt, so gehemmt in deiner Entscheidungsfindung bist und der Thread auch so quälend ins Nichts läuft. Die Wege sind:

1. arrangierte Ehe, historisch & weltweit der verbreitetste Weg: Gefühle sind egal, Familien seitens Braut & Bräutigam vereinbaren einen Deal in der Hoffnung, Familienressourcen (Güter & Macht) zu vermehren oder zumindest beizubehalten.
2. Liebesehe, historisch und weltweit eher eine Seltenheit: kein rationaler Deal, Gefühle stehen über allem, der Rest (Hausbau, Kinder etc.) ergibt sich im besten Falle danach.

Beide Wege können je nach Paar & Lebensumständen entweder zu einem glücklichen gemeinsamen Leben oder zu einer Katastrophe führen.

Zur Bindungsstörungsdiagnose: Nicht bereit, mit 28 eine LTR zu sein, hat viele mögliche Gründe. Bindungsstörung ist eine davon, aber auch: falsche Lebensphase, berufliche Prioritäten, das Gefühl, dass der Zeitpunkt einfach nicht stimmt, oder schlicht, dass man mit 28 noch nicht weiß, was man langfristig will. Ich war mit 28 mitten in einer Phase, in der ich bewusst keine feste Bindung wollte. Das war eine aktive Entscheidung, kein Unvermögen. Der Unterschied zwischen "ich kann nicht binden" und "ich will gerade nicht binden" ist relevant, auch wenn er sich von außen schwer unterscheiden lässt.

Es stimmt, dass T vor zwei Jahren Avancen gemacht hat und ich jetzt anders darüber denke. Und, wie ich schon mehrfach sagte, das macht es schwieriger und da liegt die Verantwortung auch bei mir.

Du hast recht, dass ich versuche beides zu verbinden, also rationale Abwägung und echte Gefühle. Ob das ein Widerspruch ist oder eine vernünftige Herangehensweise, darüber kann man streiten. Ich halte es für Letzteres und klar will ich für mich das Beste herausholen. Wünsche ich T und R auch.

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vor 7 Minuten, anotherthing schrieb:

Klar, das wurde hier schon unzählige Male geschrieben.

Allerdings glaube ich schon, dass viele Menschen (Männer wie Frauen) ihre Beziehungen nach dem Prinzip „Lieber die Person als gar keine“, „gerade so gut genug“, „wird eh nichts Besseres für mich drin sein“ etc. gestalten. Wenn man nie eine wirklich erfüllende LTR (Schwerpunkt auf „langfristig“) erlebt hat oder es z. B. auch aus der Herkunftsfamilie nicht anders kennt, dann redet man sich gerne ein, dass man mit dieser Partnerwahl schon an der Decke kratzt und „alle so leben“. Ggf. wird die TE und ihre Freunde damit auch ganz zufrieden leben können. Sollte sie sich nach dem ersten Kind & Haus von einem Typen doch scheiden lassen, „weil irgendwas fehlt“, kann sie einfach über die Straße laufen und ein zweites Kind mit dem zweiten Typen basteln. Bis zu einer Risikoschwangerschaft mit 35 ist das alles zeitlich möglich und so bleibt der Freundeskreis lange und eng miteinander verbunden. 😆😆😆

"Lieber die als gar keine"-Argument: Das setzt voraus, dass ich aus einem Mangel an Optionen handle. Ich habe hier von Anfang an geschrieben, dass ich andere Kandidaten aktiv aussortiert habe. Es liegt also kein Mangel vor. Wer aus einem Überangebot auswählt und sich auf zwei konzentriert, handelt nicht nach dem Prinzip "wird eh nichts Besseres". Das ist eine Verwechslung von Selektion mit Resignation.

Das Szenario, das du beschreibst: Kind, Scheidung, zweites Kind mit dem Ex-F+, setzt voraus, dass T und R irgendwie austauschbare Statisten in meinem Leben sind. Das sind sie nicht. Ich kenne beide seit Jahren als Menschen, nicht als Werkzeuge für einen Lebensplan. Diese Reduktion sagt mehr über dein Weltbild aus als über meine Situation.

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vor 3 Minuten, Sandy96 schrieb:

Zur Bindungsstörungsdiagnose:

Ich habe keine gestellt. 

vor 3 Minuten, Sandy96 schrieb:

Nicht bereit, mit 28 eine LTR zu sein, hat viele mögliche Gründe.

Mit am Wichtigsten: der Typ passte damals nicht und passt heute nicht. 

vor 3 Minuten, Sandy96 schrieb:

Du hast recht, dass ich versuche beides zu verbinden, also rationale Abwägung und echte Gefühle. Ob das ein Widerspruch ist oder eine vernünftige Herangehensweise, darüber kann man streiten. Ich halte es für Letzteres und klar will ich für mich das Beste herausholen. Wünsche ich T und R auch.

Deine qualvolle „analysis paralysis“, der wir seit 10 Seiten beiwohnen dürfen und bei der alles gebetsmühlenartig wiederholt wird, wirkt nicht wie eine vernünftige Herangehensweise. Es ist viel mehr unproduktives Grübeln, weil das Problem woanders liegt.

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vor 29 Minuten, Bukuta schrieb:

Bestimmt, aber da hilft deine Beschämung auch nicht weiter. "Wer hat dich so verletzt?", "Du bist nur unsicher." etc. pp.. Ändert nichts an der Tatsache, dass die Aussagen im Kern richtig sind, auch wenn sie auf individueller Ebene abweichen können.

 

Das ist nicht korrekt. Jeder Mann, der die Möglichkeit hat, wird sich für eine jüngere Frau entscheiden, sofern die andere Bedingungen sonst gleich sind. Make-Up, Schönheitsoperationen ( die alle die Zeichen des Alterns verdecken sollen ) aber auch Studien über alle Gesellschaften der Welt hinaus ( Optimum Alter der Frau ~23, egal ob der Mann 30, 40 oder 50 ist ) zeichnen da ein vollkommen einheitliches Bild. Es spielen natürlich auch Faktoren wie die Persönlichkeit mit rein, selbstverständlich. Aber die wird bei Frauen und einer ungünstigen Vergangenheit im Alter nicht unbedingt besser.

Es ist immer schwer für Frauen das nachzuvollziehen, weil Frauen da einfach ganz anders selektieren und ihre Ansprüche dann mit denen der Männer gleichsetzen. So funktioniert das aber nicht. Männer sind da leider auch nicht wirklich transparent, weil du sofort beschämt wirst, wenn du deine eigenen Vorlieben formulierst, die sich schlussendlich unter anderem aus der Biologie ableiten.

Dass ich auf Unsicherheiten hinweise, ist keine Beschämung, sondern eine Beobachtung. Und "die Aussagen sind im Kern richtig" ist eine Behauptung, keine Begründung.

Zum Altersoptimum: Die Studien, die du meinst, existieren, das stimmt. Männer finden Frauen um die Mitte bis zum Ende der 20er im Durchschnitt am attraktivsten. Das ist empirisch halbwegs belegt. Was diese Studien aber nicht zeigen, ist, dass Männer deshalb ausschließlich in diesem Altersbereich partnern. Die tatsächlichen Partneraltersdifferenzen in langfristigen Beziehungen sind deutlich kleiner als diese Präferenzmessungen vermuten lassen. Was Männer in Umfragen auf ganz bestimmte Fragen sagen und was sie tatsächlich tun, sind zwei verschiedene Dinge.

Zum Transparenzpunkt: Männer werden beschämt, wenn sie ihre Vorlieben formulieren, sagst du. Das Gespräch über das Thema hatten wir hier schon ausführlich geführt. Ich wurde in diesem Thread übrigens auch für meine Vorlieben und meinen Lebenswandel ausführlich kritisiert. Beschämung ist also offensichtlich kein exklusiv weibliches Problem. 😉 

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vor 3 Minuten, Sandy96 schrieb:

"Lieber die als gar keine"-Argument: Das setzt voraus, dass ich aus einem Mangel an Optionen handle. Ich habe hier von Anfang an geschrieben, dass ich andere Kandidaten aktiv aussortiert habe. Es liegt also kein Mangel vor. Wer aus einem Überangebot auswählt und sich auf zwei konzentriert, handelt nicht nach dem Prinzip "wird eh nichts Besseres". Das ist eine Verwechslung von Selektion mit Resignation.

Es geht nicht um die Anzahl aller Optionen (= Quantität), sondern die Anzahl der Optionen, die du selbst als 1A bewerten würdest (=Qualität). Wenn du 100 Optionen hast, die du selbst nicht als geil ansiehst, dann hast du einen Optionsmangel. 

vor 3 Minuten, Sandy96 schrieb:

Diese Reduktion sagt mehr über dein Weltbild aus als über meine Situation.

Sooo monoton, dass du in jedem 2. Kommentar zu allen möglichen User etwas Analoges schreibst. Auch diese gebetsmühlenartige Wiederholung ist billige Rhetorik, wirkt langweilig-ermüdend und ist v.a. für dich nicht zielführend. Es mag ja sein, dass wir hier alle richtig dumme und dazu schlechte Menschen sind - wie hilft es dir denn bei deinem Problem?

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vor 19 Minuten, JayMuc schrieb:

Dann sag doch einfach, warum ein Mann das machen sollte. Mal angenommen ein Mann lernt 2 Frauen kennen, die optisch gleich gut aussehen.

Frau A datet parallel noch andere Männer, ist sich nicht sicher ob sie eine Beziehung mit ihm will, hat eine bewegte Vergangenheit usw.
Frau B datet keine anderen Männer, ist sich sicher, dass sie eine Beziehung mit ihm will, versucht zu binden, keine bewegte Vergangenheit usw.

Warum also sollte ein Mann sich für Frau A entscheiden?

Die Frage ist berechtigt, aber das Szenario ist konstruiert. In der Realität sind Menschen keine identischen Variablen mit einem einzigen unterschiedlichen Parameter.

Aber gut, ich spiele das Spiel mit: Ein Mann könnte sich für Frau A entscheiden wenn er sie seit sechs Jahren kennt, wenn die Verbindung tiefer ist als mit Frau B, wenn die Chemie stimmt, wenn die gemeinsamen Werte und Lebensziele besser passen, wenn er weiß dass die offene Situation eine Lebensphase war und keine Grundhaltung, und wenn ein ernstes Gespräch über Zukunft und Exklusivität stattgefunden hat das er selbst angestoßen hat.
 

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vor 8 Minuten, anotherthing schrieb:

Ich habe keine gestellt. 

Mit am Wichtigsten: der Typ passte damals nicht und passt heute nicht. 

Deine qualvolle „analysis paralysis“, der wir seit 10 Seiten beiwohnen dürfen und bei der alles gebetsmühlenartig wiederholt wird, wirkt nicht wie eine vernünftige Herangehensweise. Es ist viel mehr unproduktives Grübeln, weil das Problem woanders liegt.

Zur Bindungsstörung: Du hast sie als Möglichkeit explizit genannt.

Zum "passte damals nicht": Das ist eine Interpretation, keine Tatsache. Ich habe erklärt, warum ich damals nicht bereit war. Du deutest es um. Das ist der gleiche Immunisierungsmechanismus wie bei vielen anderen hier. Jeder Fakt wird so umgebaut, dass er in die eigene Erklärung passt, nicht andersherum.

Zur Analysis Paralysis: Zehn Seiten Forendiskussion sind nicht zehn Seiten Grübeln. Ich habe parallel das Gespräch mit T geführt, das einen konkreten nächsten Schritt ergeben hat. Inzwischen wurde auch ein Gespräch mit R geführt.  Die Entscheidung läuft nicht im Forum, sondern im echten Leben.  Dass das Forum zehn Seiten lang im Kreis dreht, liegt nicht daran, dass ich nicht entscheiden kann, sondern daran, dass viele hier lieber ihre Theorien bestätigt sehen wollen oder schlicht bequem zum Lesen sind als meiner Situation zuzuhören.

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Wir drehen uns im Kreis. Du versuchst jede Aussage oder jeden Tipp zu entkräften. Man hat das Gefühl, dir geht es nicht um äussere Ansichten sondern um die Verteidigung Deiner Ansicht. 
 

Das hatten wir hier im Forum schon X-Male. Irgendein Verfasser eines Posts schildert ein Problem und verteidigt sich gegen jede Aussage mit der Begründung, dass es in seinem oder ihrem spezifischen Fall eben anders ist.

Und weisst Du was: Es ist noch nie anders gewesen, nur anders zurechtgerückt worden. 

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vor 23 Minuten, anotherthing schrieb:

@JayMuc, weil der Mann eine Störung des Bindungsverhaltens oder einen Hang zum Masochismus hat z. B. 

Keiner von beiden ist Masochist. Im BDSM-Spektrum steht T eher auf der anderen Seite.

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Gerade eben, Silver_Back schrieb:

Wir drehen uns im Kreis. Du versuchst jede Aussage oder jeden Tipp zu entkräften. Man hat das Gefühl, dir geht es nicht um äussere Ansichten sondern um die Verteidigung Deiner Ansicht. 
 

Das hatten wir hier im Forum schon X-Male. Irgendein Verfasser eines Posts schildert ein Problem und verteidigt sich gegen jede Aussage mit der Begründung, dass es in seinem oder ihrem spezifischen Fall eben anders ist.

Und weisst Du was: Es ist noch nie anders gewesen, nur anders zurechtgerückt worden. 

Ich wäre mal gespannt, welche Tipps hier gegeben wurden, die nicht alle eine Zeitmaschine zur Voraussetzung haben. 

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vor 6 Minuten, anotherthing schrieb:

Es geht nicht um die Anzahl aller Optionen (= Quantität), sondern die Anzahl der Optionen, die du selbst als 1A bewerten würdest (=Qualität). Wenn du 100 Optionen hast, die du selbst nicht als geil ansiehst, dann hast du einen Optionsmangel. 

Sooo monoton, dass du in jedem 2. Kommentar zu allen möglichen User etwas Analoges schreibst. Auch diese gebetsmühlenartige Wiederholung ist billige Rhetorik, wirkt langweilig-ermüdend und ist v.a. für dich nicht zielführend. Es mag ja sein, dass wir hier alle richtig dumme und dazu schlechte Menschen sind - wie hilft es dir denn bei deinem Problem?

Zum Qualitätspunkt: Das ist ein fairer Einwand. Aber der ist auch im eingehenden Beitrag schon besprochen. Wenn ich T und R nicht 1A fände, wären sie nicht mehr zur Auswahl gestanden.

Zur Rhetorik: Da hast du teilweise recht. Ich habe die Formulierung oft verwendet, auch aus Frustration. Gleichzeitig bleibt der Inhalt richtig, wenn jemand aus meinen Posts auf mein gesamtes Weltbild schließt, ist das eine Projektion. Das kann ich nicht einfach unkommentiert stehen lassen, auch wenn ich es kürzer fassen kann.

Und ob es mir hilft: Ja, tatsächlich. Nicht wegen der Mehrheit der Posts, aber einige Perspektiven haben mich weitergebracht. Loki, Tone, Soulcat teilweise, du in den früheren Posts.

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vor 3 Minuten, hanju schrieb:

Ich wäre mal gespannt, welche Tipps hier gegeben wurden, die nicht alle eine Zeitmaschine zur Voraussetzung haben. 

Kannst Dir ja die 10 Seiten durchlesen und uns eine Zusammenfassung schicken. 

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vor 30 Minuten, Sandy96 schrieb:

Dass Frauen grundsätzlich Gefühle für mehrere Menschen entwickeln können, ist keine biologische Schwäche; das ist menschliche Realität, bei Männern übrigens genauso.

Nein, so ist es. Das bestreitet auch nicht ernsthaft jemand. 

Das Problem liegt doch nicht darin pot. mehrere Beziehungen gleichzeitig führen zu können, sondern dass man mehr oder minder tiefste Bindungen, auch irgendwann wieder aufgeben muss. Die "breakups" sind der schwierige bis unmögliche Teil. 

Und da kannst du noch so sehr mit dem Finger schnippen und sagen...

"Jetzt bin ich halt monogam, will Kind Haus und alles was dazu gehört" - wenn du > 10 Jahre den Gegenpart dazu eingenommen hast. Du bist und du wirst zu dem was du tust. Die Ebene wird zu deiner Essenz, weit mächtiger als dein Verstand. 

 

Lebst du 20+ Jahre promisk, wirst du dein Leben lang eine Art "trockener" Alkoholiker sein, auch wenn du da aussteigen willst. Die wenigsten schaffen das.....

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vor 7 Stunden, Silver_Back schrieb:

Die Frage ist interessant und trotzdem weichst Du der Antwort aus. Du schreibst, dass die Frage mit R hypothetisch wäre, gleichzeitig benutzt Du die hypothetischen Wörter "hätte" und  "wäre" um die Frage in Bezug auf T zu beantworten. Also sind beide Szenarien hypothetisch, aber nur bei einem hast Du sie beantwortet. Wieso ist das wohl so?
 

Das mit der Intelligenz hat sich schon wieder bestätigt. Denn Du hast einen sehr wichtigen Punkt aus meiner Aussage hervorgehoben. 😉 Ich glaube wir sind hier an einem Punkt wo die Meinung von Dir und die Meinung von den meisten hier im Forum auseinander geht. Aufgrund des Szenarios ist der grösste Teil hier der Ansicht, dass die LTR, egal mit wem der Beiden, zum scheitern verurteilt ist. Aus diesem Grund sagen Dir hier auch die wenigsten ich würde R oder T empfehlen, weil es schlussendlich nicht drauf an kommt. Und wenn Du so rational an die Sache herangehst, dann ist das Vermögensargument gar nicht so weit her geholt. 

Zur hypothetischen Frage: Du hast recht, ich habe sie nur für T beantwortet. Das war keine Ausweichung, sondern eine Reflexion der Realität. Mit T gibt es eine längere Geschichte und einen konkreten Moment vor zwei Jahren, der eine echte Antwort ermöglicht. Mit R gibt es das nicht in der Form, also bleibt es rein hypothetisch ohne Ankerpunkt. Leider hat sich das mit R heute nach einem Gespräch eh erledigt, wodurch es noch weit hypothetischer werden würde.

Zum Vermögensargument: Ich verstehe die Logik. Wenn das Szenario zum Scheitern verurteilt ist, wäre finanzielle Absicherung rational. Aber ich teile die Grundannahme nicht. Und eine Beziehung, die ich mit eingepreistem Scheitern beginne, ist keine Beziehung, die ich führen will. Das ist keine Naivität, das ist eine bewusste Entscheidung für Vertrauen als Ausgangspunkt.

Wobei ich Gütertrennung grundsätzlich für sinnvoll halte, wenn beide Seiten finanziell auf eigenen Beinen stehen. Gütertrennung bedeutet nicht, dass man mit einem Fuß schon draußen ist. Es bedeutet, dass man faire und klare Verhältnisse schafft.

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vor 13 Minuten, Silver_Back schrieb:

Wir drehen uns im Kreis. Du versuchst jede Aussage oder jeden Tipp zu entkräften. Man hat das Gefühl, dir geht es nicht um äussere Ansichten sondern um die Verteidigung Deiner Ansicht. 
 

Das hatten wir hier im Forum schon X-Male. Irgendein Verfasser eines Posts schildert ein Problem und verteidigt sich gegen jede Aussage mit der Begründung, dass es in seinem oder ihrem spezifischen Fall eben anders ist.

Und weisst Du was: Es ist noch nie anders gewesen, nur anders zurechtgerückt worden. 

Das Muster, das du beschreibst, kenne ich, und es kommt hier tatsächlich oft vor. Aber es gibt einen Unterschied zwischen jemandem, der Kritik nicht hören will, und jemandem, der schlechte Argumente zurückweist. Ich habe durchaus einiges angenommen: den Punkt mit dem Timing, den Hinweis auf Rs Potenzial, die Frage nach dem Autonomiebedürfnis, anotherthing zu den zwei historischen Wegen der Partnerwahl, usw.

Was ich nicht annehme, sind Behauptungen, die auf falschen Prämissen beruhen, zirkuläre Argumente und unbegründete Ferndiagnosen. Das ist keine Verteidigung aus dem Verteidigungswillen, das ist die Unterscheidung zwischen guten und schlechten Punkten.
 

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vor 9 Minuten, Sandy96 schrieb:

Aber gut, ich spiele das Spiel mit: Ein Mann könnte sich für Frau A entscheiden wenn er sie seit sechs Jahren kennt, wenn die Verbindung tiefer ist als mit Frau B, wenn die Chemie stimmt, wenn die gemeinsamen Werte und Lebensziele besser passen, wenn er weiß dass die offene Situation eine Lebensphase war und keine Grundhaltung, und wenn ein ernstes Gespräch über Zukunft und Exklusivität stattgefunden hat das er selbst angestoßen hat.
 

Zeigt, dass du nicht verstehst, wie Männer denken. Gemeinsame Werte kann zum Beispiel gar nicht sein. Kein High Value Man möchte eine Frau, die rumgereicht wurde, die sich nicht sofort für ihn entscheidet. Egal ob das eine Lebensphase war oder nicht. Für den Mann ist jede Frau automatisch sofort raus, wenn sie den Mann nur als Option sieht. Ja, er wird dann natürlich weiter mit ihr vögeln, wenn er Bock drauf hat, mehr wird das aber nicht mehr.

vor 9 Minuten, Sandy96 schrieb:

Zur Analysis Paralysis: Zehn Seiten Forendiskussion sind nicht zehn Seiten Grübeln. Ich habe parallel das Gespräch mit T geführt, das einen konkreten nächsten Schritt ergeben hat. Inzwischen wurde auch ein Gespräch mit R geführt.  Die Entscheidung läuft nicht im Forum, sondern im echten Leben.  Dass das Forum zehn Seiten lang im Kreis dreht, liegt nicht daran, dass ich nicht entscheiden kann, sondern daran, dass viele hier lieber ihre Theorien bestätigt sehen wollen oder schlicht bequem zum Lesen sind als meiner Situation zuzuhören.

Alleine, dass du mit beiden Gespräche führen "musst" und dich nicht für einen nach der ganzen Zeit entscheiden kannst, zeigt ja schon, dass keiner von beiden der "Richtige" für eine Beziehung geschweige denn für gemeinsame Kinder ist. T war nie ernsthaft eine realistische Option, wenn er dass gewesen wäre, hättest du dich erst gar nicht auf R eingelassen. Das du dich auf R eingelassen hast, zeigt ja schon, dass bei T etwas fehlt und du dich weiter umgeschaut hast. R ist auch nicht der "Richtige", wäre er das, hättest du das mit T sofort beendet, als Du R kennengelernt hast. Hast du aber auch nicht. Also ist R auch nicht der Richtige. Das du jetzt zwischen beiden überlegst, deutet drauf hin, dass du zum einem keine bessere Option hast, die dich dazu bringt, dass mit T und R sofort zu beenden.

vor 10 Minuten, Sandy96 schrieb:

Wenn ich T und R nicht 1A fände, wären sie nicht mehr zur Auswahl gestanden.

Wenn du einen von beiden wirklich 1A finden würdest, gäbe es den Thread nicht. Dann hättest du dich auf den konzentriert und die anderen Sachen beendet. Hast du aber nicht und sogar noch die anderen Optionen, die mittlerweile beendet sind, eine ganze Zeit weiterlaufen lassen. Zeigt also nur, dass keine deiner Optionen wirklich 1A war/ist.

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vor 6 Minuten, ElNuevo schrieb:

Nein, so ist es. Das bestreitet auch nicht ernsthaft jemand. 

Das Problem liegt doch nicht darin pot. mehrere Beziehungen gleichzeitig führen zu können, sondern dass man mehr oder minder tiefste Bindungen, auch irgendwann wieder aufgeben muss. Die "breakups" sind der schwierige bis unmögliche Teil. 

Und da kannst du noch so sehr mit dem Finger schnippen und sagen...

"Jetzt bin ich halt monogam, will Kind Haus und alles was dazu gehört" - wenn du > 10 Jahre den Gegenpart dazu eingenommen hast. Du bist und du wirst zu dem was du tust. Die Ebene wird zu deiner Essenz, weit mächtiger als dein Verstand. 

 

Lebst du 20+ Jahre promisk, wirst du dein Leben lang eine Art "trockener" Alkoholiker sein, auch wenn du da aussteigen willst. Die wenigsten schaffen das.....

Die Frage, ob eine jahrelange nicht-monogame Lebensweise eine Monogamie strukturell erschwert, ist nicht ganz unberechtigt.

Aber der Alkoholiker-Vergleich hinkt jedoch erheblich. Alkoholismus ist eine Suchterkrankung mit neurobiologischer Komponente. Nicht-Monogamie ist eine Lebensweise, keine Sucht. Der Vergleich setzt voraus, dass Monogamie der "nüchterne" Normalzustand ist und alles andere eine Abweichung davon ist. Das ist eine normative Festsetzung, keine biologische Tatsache.

Was stimmt: Gewohnheiten sind mächtig, und Verhaltensweisen, die man lange gelebt hat, sitzen tief. Das gilt aber für jeden Übergang: vom Single zum Partner, vom Kinderlosen zum Elternteil, vom Angestellten zum Selbstständigen. 

Und konkret: Ich lebe seit sechs Jahren in einer Situation, die ich selbst als Übergangsphase verstanden habe. Ich habe das nicht als Lebensmodell zementiert, sondern als bewusste Entscheidung für eine bestimmte Lebensphase. Das ist ein relevanter Unterschied zu jemandem, der Monogamie grundsätzlich ablehnt. Derjenige würde ja auch keine monogame Beziehung suchen.

Seit ein paar Stunden lebe ich übrigens sogar schon Monogam...

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vor 17 Minuten, Sandy96 schrieb:

Zur Rhetorik: Da hast du teilweise recht. Ich habe die Formulierung oft verwendet, auch aus Frustration. Gleichzeitig bleibt der Inhalt richtig, wenn jemand aus meinen Posts auf mein gesamtes Weltbild schließt, ist das eine Projektion. Das kann ich nicht einfach unkommentiert stehen lassen, auch wenn ich es kürzer fassen kann.

Doch, ich gebe dir hiermit die offizielle Erlaubnis, so etwas unkommentiert stehen zu lassen. Nimm einfach an, dass wir hier alle dumm, unfähig, unfair, pööhse, schlechte Menschen sind und es bereits wissen. Es jedem einzelnen 300x zu sagen, ist völlig unnötig. Erspart dir viel Frustration und uns viel Zeit.

Und selbstverständlich sind alle sich im Kreise drehenden Threads anders als dieser hier. In anderen Threads liegt es am jeweiligen TE und nur hier an anderen Usern, weil wie oben erwähnt - dumm, unfähig, pöööhse und schlecht. 😆😆😆

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Wie jetzt ja von einigen Seiten festgestellt wurde, dreht sich das Gespräch hier in weiten Teilen im Kreis. Nehmt es mir nicht übel, aber an der von einigen Personen hier vertretenen halbgaren, zirkulären und vulgär vertretenen Weltanschauung habe ich eben kein Interesse. Sie hilft halt auch nicht weiter, wenn man sie gegen jeden Fakt einfach dauernd wiederholt. Ich denke, ich bin da auch mehr als genug drauf eingegangen. Eigentlich schon zu viel, was zur Aufblähung des Threads beigetragen hat. Abschließend würde ich nochmal gern zum eigentlichen Thema zurückkehren.

Ich habe inzwischen ein Gespräch mit R geführt und es lief. Nunja, sehr mäßig. Das hatte ich leider schon die letzten Tage befürchtet und so kam es dann auch. R hatte sich wohl sehr gefreut, dass er mich die letzten zwei Wochen für sich hatte, und kam dann auch nicht gut damit zurecht, dass ich mit T viel Zeit verbrachte, als er wieder kam. Vielleicht hat er auch was anderes gespürt. Auf jeden Fall war er sehr in einem wehleidigen, negativen Muster aus viel Selbstmitleid und Eifersucht gefangen. Teile konnte ich auch nicht so ganz nachvollziehen, wie dass ich ihn gefangen halten würde und ihn auch mit niemand anderem zusammen sein lassen würde oder er mich vor irgendwas beschützen wolle (da habe ich so eine Vermutung, aber so ganz aus ihm rausbekommen habe ich es auch nicht). Ich hatte schon sehr das Gefühl, dass ihn das mehr quält als bringt, und das ist ja nun wirklich nicht Sinn der Sache. Daher habe ich dann auch einen Schlusstrich unter der sexuellen Komponenten gezogen. Insgesamt eine sehr traurige Entwicklung, die ich auch erstmal einsortieren muss. 

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