Wieviel muss ein Mann verdienen und welchen monetären Wert bringt eine Frau mit in die Beziehung?

493 Beiträge in diesem Thema

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vor 15 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

was hat das mit arbeitslos oder asozial zu tun?

In meiner Welt ist das normal das die Frau kocht, wäscht und putzt...war übrigens bis vor 20 Jahren auch generell im Westen völlig üblich..

Ausser die Frau verdient mehr als ne Putze kostet. Dann gibt man das natürlich extern.

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vor 18 Minuten, holywater schrieb:

Ausser die Frau verdient mehr als ne Putze kostet. Dann gibt man das natürlich extern.

Die ist doch eh daheim bei den Kindern, kann se auch putzen.

Mal davon abgesehen, wenn se meint sie ist jetzt ach so modern und geht vollzeit arbeiten dann kann se NACH der Arbeit noch putzen...ende der Durchsage.

Hab auch kein Bock das irgendeine fremde person daheim durch meine Sachen wühlt und ggf. Dinge sieht und findet die sie nix angeht 

bearbeitet von DirtyRabbit

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vor 12 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Die ist doch eh daheim bei den Kindern, kann se auch putzen.

Mal davon abgesehen, wenn se meint sie ist jetzt ach so modern und geht vollzeit arbeiten dann kann se NACH der Arbeit noch putzen...ende der Durchsage.

Hab auch kein Bock das irgendeine fremde person daheim durch meine Sachen wühlt und ggf. Dinge sieht und findet die sie nix angeht 

Irgendwann ist aber auch die Phase vorbei, in der die Frau sich zu 100 % um die Kinder kümmern muss. Wenn die Kids etwas größer sind, ist ein Wiedereinstieg in Teilzeit durchaus sinnvoll. Nicht nur finanziell, sondern auch für die Frau selbst. Viele sind irgendwann ganz froh, wieder unter Erwachsenen zu sein und sich mit etwas komplexeren Problemen beschäftigen zu können als Windeln wechseln, Pausenbrote schmieren und Brei kochen.

Vollzeit würde ich einer Mutter mit schulpflichtigen Kindern hingegen nicht empfehlen. Das geht irgendwo einfach nicht richtig auf. Man setzt ja keine Kinder in die Welt, um beide Eltern direkt wieder 100 % arbeiten zu schicken und die Kinder den Großteil ihrer Kindheit in Kita, Hort und Fremdbetreuung zu parken. Da leidet am Ende die Familie als Ganzes darunter.

Das mit der Putzfrau sehe ich ehrlich gesagt nicht so eng. Man kann zuhause problemlos abschließbare Schränke oder Räume haben für Dinge, die niemanden etwas angehen. Ich habe beispielsweise auch Sachen zuhause, die definitiv nicht für fremde Augen bestimmt sind. Die sind einfach weggeschlossen und damit ist das Thema erledigt. Die Putzfrau muss weder durch persönliche Unterlagen noch durch private Gegenstände wühlen. 

Ich will meine Putze jedenfall nicht mehr missen. Die macht das echt gut. Rückblickend habe ich viel zu lange gezögert bis ich eine engagiert habe. 

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vor 6 Minuten, holywater schrieb:

Wenn die Kids etwas größer sind, ist ein Wiedereinstieg in Teilzeit durchaus sinnvoll.

exakt, und den 2. Teil in der TEILzeit kann sie selbst putzen.

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vor einer Stunde, DirtyRabbit schrieb:

In meiner Welt ist das normal das die Frau kocht, wäscht und putzt...war übrigens bis vor 20 Jahren auch generell im Westen völlig üblich..

Wer kocht, wäscht und putzt, aber auch wer sich um die alltägliche Versorgung der Kinder kümmert, war auch schon immer eine Frage des sozialen und ökonomischen Stands. War die Familie hochgestellt genug, hat die Dame des Hauses das natürlich nicht gemacht, sondern das Dienstpersonal hat das erledigt und die Dame des Hauses hat das geleitet, so wie der Herr des Hauses das Geschäft oder den Hof geleitet hat. 

Diese Tradition betrifft also ohnehin nur bestimmte soziale Schichten (primär die Unterschicht). Aber an diese Tradition war auch geknüpft, dass der Mann die gesamte Familie mit einem angemessenen Lebensstandard versorgen kann und dass er natürlich auch erst eine Frau bekommt, wenn er das sicher seinen Verwandten vermitteln kann. Vorehelicher und außerehelicher Sex war da gar nicht vorgesehen und galt als äußerst verderblich.

vor einer Stunde, DirtyRabbit schrieb:

was hat das mit arbeitslos oder asozial zu tun?

Arbeitslos eher weniger, aber du berufst dich da schon auf ein Wertegefüge, an das du dich selbst nicht hältst. Die einseitige Ausnutzung sozialer Konvention wurde früher als asozial bezeichnet. 

vor 47 Minuten, holywater schrieb:

Ausser die Frau verdient mehr als ne Putze kostet. Dann gibt man das natürlich extern.

Und was ist, wenn der Mann in Summe mehr Kosten und Aufwände verursacht als er Frau einbringt? 😉

 

vor einer Stunde, Mai315 schrieb:

Stimmt schon. Ich wäre, glaube ich, zu höflich: also erst was unternehmen ----> dann Sex!

Das kommt immer auf den Kontext an. Wenn man sich jetzt gegenseitig gerade besonders verzehrt, dann sind auch erst der Matratzentest und dann der soziale Teil völlig in Ordnung, oder wenn man es gar nicht mehr aus dem Bett schafft.

 

vor einer Stunde, DirtyRabbit schrieb:

für was triffste dich sonst mit ner alten...

Das kann dir ggf. deine Mutter oder deine Schwester erklären, was man noch so mit Frauen machen kann. Es hängt aber natürlich auch immer davon ab, was man so zu bieten hat.

vor einer Stunde, Mai315 schrieb:

Ich persönlich will im Grunde auch was unternehmen. 

Das ist bei einem voll entwickelten Sozialverhalten ja auch die Regel, wenngleich es natürlich immer mal Ausnahmen gibt.

bearbeitet von CatOnTourAgain
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vor 2 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Und was ist, wenn der Mann in Summe mehr Kosten und Aufwände verursacht als er Frau einbringt? 😉

 

Wie meinst du das genau?
Vielleicht anhand eines konkreten Beispiels illustrieren?

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vor 3 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

. Aber an diese Tradition war auch geknüpft, dass der Mann die gesamte Familie mit einem angemessenen Lebensstandard versorgen kann

kann ich, und nu=?

Mal davon abgesehen völliger Bullshit, ich hab vor 20 Jahren geschrieben, nicht vor 200...

bearbeitet von DirtyRabbit

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vor 8 Minuten, holywater schrieb:

Wie meinst du das genau?
Vielleicht anhand eines konkreten Beispiels illustrieren?

Mal ganz platt gerechnet:

Kochen: 1h/Tag × 30 = 30h
Haushalt/Putzen: 1,5h/Tag × 30 = 45h
Wäsche/Einkaufen: 10h/Monat
Emotionaler Support: 20h/Monat
Kinderbetreuung: 30h/Monat

Gesamt: 135h x 12,82€ (Mindestlohn) = 1.731€
Plus Sachkosten: Essen, Wohnen, Extras: +600€
Gesamtkosten: ~2.330€/Monat

Der Median-Nettolohn liegt bei ~2.109€/Monat, also verdient die Hälfte aller Männer weniger als 2.330€ netto. 

Mehr als 50% der Männer bringen nicht mal das mit, was eine Frau reinbuttern würde. Sollte Frau nur ein wenig Qualifikation mitbringen und mehr verdienen, würden noch viel weniger Männer übrig bleiben.

 

bearbeitet von CatOnTourAgain

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Gerade eben, CatOnTourAgain schrieb:

Emotionaler Support: 20h/Monat

unangeforderter und funktionsloser Aufwand, aka mental load: mal streichen, dann passts wieder ungefähr

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vor 3 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

 also verdient die Hälfte aller Männer weniger als 2.330€ netto.

sind sie ja selbst schuld...

Kann sich halt auch ned jeder leisten gewisse Ansprüche oder Lebensmodelle zu fahren.

Heiß tja auch nicht umsonst 80-20

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vor 12 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

kann ich, und nu=?

Gut für dich! Mehr als die Hälfte aller Männer in Deutschland verdient unter 2.100€ netto. Wenn die alte Rollenverteilung gelten soll, müssten sie erst mal liefern können. Können sie aber nicht.

Und die Rechnung oben war noch nach dem Motto Milchmädchen.

Ein 2-Personen-Haushalt kostet im Schnitt ~3.382€/Monat, ohne Kinder. Mit Kind (4-Personen-Haushalt): 4.599€/Monat. Der Mann müsste also alleine 3.400–4.600€ netto stemmen. Das ist Vollversorger-Modus. Der Median-Nettolohn liegt bei 2.109€. Wer 3.400€+ netto verdient, liegt deutlich im oberen Viertel.  Weniger als 10–15% der Männer können das wirklich leisten. Die gehören dann aber nicht mehr zur Unterschicht und wie wir weiter oben feststellten ist "die Alte putzt" wiedeurm schon immer eine Rhetorik der Unterschicht gewesen.

Das Modell haut heute einfach so nicht mehr hin. Zumindest nicht für die weite Mehrheit.

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vor 5 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

sind sie ja selbst schuld...

Kann sich halt auch ned jeder leisten gewisse Ansprüche oder Lebensmodelle zu fahren.

Heiß tja auch nicht umsonst 80-20

Nur ist das von dir beschriebene Lebensmodell mit der putzenden Hausfrau immer eines der unteren Schichten gewesen. Und gerade die können sich das heute gar nicht mehr leisten.

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vor 13 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Mal ganz platt gerechnet:

Kochen: 1h/Tag × 30 = 30h
Haushalt/Putzen: 1,5h/Tag × 30 = 45h
Wäsche/Einkaufen: 10h/Monat
Emotionaler Support: 20h/Monat
Kinderbetreuung: 30h/Monat

Gesamt: 135h x 12,82€ (Mindestlohn) = 1.731€
Plus Sachkosten: Essen, Wohnen, Extras: +600€
Gesamtkosten: ~2.330€/Monat

Der Median-Nettolohn liegt bei ~2.109€/Monat, also verdient die Hälfte aller Männer weniger als 2.330€ netto. 

Mehr als 50% der Männer bringen nicht mal das mit, was eine Frau reinbuttern würde. Sollte Frau nur ein wenig Qualifikation mitbringen und mehr verdienen, würden noch viel weniger Männer übrig bleiben.

 

Mutter... der härteste Job der Welt...

OT eskaliert hier ja völlig und zerballert den schönen FR Thread...

Wenn man nur 2,3k macht als Mann, bist eh irgendwo falsch abgebogen. Dass man da nicht erwarten kann das Madame sich um alles kümmert, weil man eben sich selbst anscheinend weder um sich selbst noch um die Familie kümmert ist irgendwie klar.

bearbeitet von A_guy_named_Who
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vor 3 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Der Mann müsste also alleine 3.400–4.600€ netto stemmen.

ja kann ich, und jetzt?

Das Thema gabs vor paar Jahren schonmal, finde die 

vor 4 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Mit Kind (4-Personen-Haushalt): 4.599€/Monat

etwas hoch, verstehe aber was Du meinst.

Warte ich such das nochmal raus

Am 28.1.2023 um 15:10 , Cece_P. schrieb:

Da reichen 50 K brutto + Kindergeld aber doch nicht aus für eine dreiköpfige Familie? Und das zählt für Dich zu den 20% Männern?

(Frage mich grad, ob ich möglicherweise eine total verschobene, realitätsferne Sichtweise, aufgrund meiner sozialen Bubble habe.)

50 K brutto ist in meinen Augen ein solides Einkommen. Mehr aber eben leider auch nicht mehr in der heutigen Zeit, wenn man die aktuelle Inflation berücksichtigt. Das reicht als Single für ein ganz gutes, vernünftiges Leben (je nach Anspruch) aus. Aber doch nicht als Alleinversorger um eine Familie zu versorgen?!

Oder hat man als Elternteil so wenig Abzüge, dass es letztendlich doch ausreicht? Kenne mich diesbezüglich nicht aus.

Ansonsten muss die Frau in diesem Beispiel schon auch noch arbeiten gehen (und nicht für besonderen Luxus), wenn die Familie ein gutes Leben führen möchte und nicht jeden Cent umdrehen möchte.

Wenn ich 50 K brutto im Gehaltsrechner eingebe kommen da ca. 2600€ netto bei raus (keine Ahnung, ob ich das richtig eingegeben habe.)

Von den 2600€ geht dann schonmal die Krankenversicherung der Frau ab, wenn sie nicht arbeiten geht. Keine Ahnung wieviel das mtl. wäre.

Dann brauch die Familie für ein gutes Leben schon mindestens eine 3 oder 4 (je nachdem, ob ein Arbeitszimmer notwendig ist) Zimmer-Wohnung. Die Miete dafür liegt vermutlich bei 1600€? Hab aber keine Ahnung in dieser Größenordnung.

Aber rechnen wir mal mit 1600€, bleiben also 1000€ abzüglich Krankenversicherung übrig. Wie hoch ist das Kindergeld, was man bekommt?

Rechnen wir einfach mal Kindergeld = Krankenversicherung.

Dann haben wir also weiterhin die 1000€ übrig.

Abzüglich Strom (Warmwasserversorgung via Durchlauferhitzer?! Dann kann dieser Kostenpunkt hoch sein), Telefon/ Internet-Kosten, Versicherungen, Kontoführungsgebühren, GEZ, Handy (2 x), Lebensmittel, Hygieneartikel für 2 Erwachsene und ein Klnd (Kleidung muss hier auch häufiger neu gekauft werden, aufgrund stärkerem Verschleiß und Wachstum)..

Und da ist normaler Luxus noch nicht mal mit eingerechnet.

Das klingt für mich jetzt nach überleben und nicht nach leben.

Zitat
Zitat
Am 28.1.2023 um 15:48 , DirtyRabbit schrieb:

hm ja hab auch im Rechner 2620€ raus, ist echt etwas wenig- hätt ich nicht gedacht so aus der Hüfte raus. Mit Kindergeld (250€) 2870€

Wenn ich mal durchrechne

3 Zimmer Wohnung im Schnitt hier 1100-1300€ warm

Strom                                               100€

Die Frau ist familienversichert normalerweise, zahlt also nix.

Handys, Internet n 100er

Autoversicherung 40€ für son 0815 Ford

GEZ 25€

Versicherungen 50€

Sparbuch oder bücher je 50€ oder so

Lebensmittel, Hygieneartikel, Benzin 1000er

= 2465

2870-2465 = 405 übrig für Klamotten und Unternehmungen.

Ist schon knapp wenn die noch in Urlaub fahren wollen, geht aber theoretisch -> die meisten Arabs leben ja so (bei denen fällt auch der Punkt Versicherung & Sparbuch weg, Lebensmittel kommen die auch mit 400€ im Monat aus -> haben also sogar weitaus mehr bis zu 1000€ die sie sparen können, das weiß ich ziemlich genau, zu oft hör ich das. Deswegen können die auch ständig in die Türkei fliegen wenn die 3 Monate 1000er sparen leben die wie die Kings da aufm anatolischen Berg irgendwo)

Ich hab z.B. knapp 2600€ Fixkosten ohne Lebensmittel & tanken, trotzdem bleibt bei uns am Ende des Monats noch was übrig + das Geld was meine alte mit Ihrem Hobby nebenher verdient.

Ok einigen wir uns auf 3000€ Netto +Kindergeld 250€ z.B. -> das reicht meiner Meinung nach locker & sollte für den ein oder anderen Mann machbar sein (für 20% zumindest), von mir aus verheiratet und andere Steuerklasse mit reingenommen.

 

 

 

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vor 18 Minuten, holywater schrieb:

Ich halte die Rechnung schon in ihrer Grundannahme für problematisch.

Du zerlegst eine Beziehung beziehungsweise eine Familie in einzelne Dienstleistungen und versiehst diese dann mit einem Stundenlohn. Das klingt auf den ersten Blick logisch, führt aber schnell zu absurden Ergebnissen, weil man dann konsequenterweise auch sämtliche Leistungen des Mannes nach derselben Methode bepreisen müsste.

Wer trägt das finanzielle Risiko? Wer finanziert Haus, Wohnung, Auto, Versicherungen, Rücklagen, Altersvorsorge, Urlaube, größere Anschaffungen oder fängt Einkommensausfälle auf? Wer übernimmt Reparaturen, Behördengänge, organisatorische Verantwortung oder die langfristige finanzielle Planung? Das alles hat ebenfalls einen Wert.

Hinzu kommt, dass viele der aufgelisteten Tätigkeiten gar keine Leistungen sind, die ausschließlich für den Mann erbracht werden. Kochen, Wäsche, Einkaufen, Wohnen oder Kinderbetreuung kommen in erster Linie auch der Frau selbst und den gemeinsamen Kindern zugute. Es ist daher methodisch fragwürdig, die gesamte Rechnung dem Mann zuzuschlagen.

 

Die eigentliche Frage ist doch nicht, ob der Mann rechnerisch 2.330 € Gegenwert liefert, sondern ob beide vom Arrangement profitieren. Eine Frau, die einen Mann hat, der Stabilität, Sicherheit, Ressourcen, Schutz, Führung und langfristiges Commitment bietet, bekommt Dinge, die sich nur sehr begrenzt in Stundenlöhnen ausdrücken lassen. Umgekehrt profitiert der Mann von einer guten Frau ebenfalls auf Ebenen, die man nicht sinnvoll in Excel-Tabellen packen kann.

Deshalb halte ich solche Rechnungen eher für ein autistisches Gedankenspiel als für eine sinnvolle Analyse.

Ich hatte gefragt, was passiert, wenn der Mann mehr kostet als er einbringt. Die Rechnung war eine Antwort auf diese Frage.

Reparaturen, Behördengänge, finanzielle Planung. Völlig valide. Die gehören in die Rechnung rein. Füge sie doch gern ein. Dann wird es etwas besser, aber nicht erheblich. Weiter unten habe ich übrigens mal noch die realen Lebenshaltungskosten gepostet, da wird es noch viel schlimmer.

Erhebliche Teile deiner rhetorischen Fragen gehen davon aus, dass der Mann finanziell liefern könnte; die meisten können das aber eben nicht. Das ist doch genau der Punkt gewesen.

"Autistisches Gedankenspiel" ist ein bemühter Versuch, zu sagen: "Menno, aber die Zahlen passen mir nicht!"

bearbeitet von CatOnTourAgain

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vor 9 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Mehr als die Hälfte aller Männer in Deutschland verdient unter 2.100€ netto.

jeder ist für sich selbst verantwortlich...

Wenn ich ne Tochter hätte würd ich defintiv so jemanden ablehenen als Schwiegersohn, genauso wie n Typ der mit 20 noch kein Führerschein hat.

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Um den FR Thread von @Silver_Back zu entlasten, lade ich euch ein die Diskussion zum Thema "Wieviel muss ein Mann verdienen und welchen monetären Wert bringt eine Frau mit in die Beziehung?" hier weiter zu führen 🙂 

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vor 1 Minute, CatOnTourAgain schrieb:

Ich hatte gefragt, was passiert, wenn der Mann mehr kostet als er einbringt. Die Rechnung war eine Antwort auf diese Frage.

Reparaturen, Behördengänge, finanzielle Planung. Völlig valide. Die gehören in die Rechnung rein. Füge sie doch gern ein. Dann wird es etwas besser, aber nicht erheblich. Weiter unten habe ich übrigens mal noch die realen Lebenshaltungskosten gepostet, da wird es noch viel schlimmer.

Erhebliche Teile deiner rhetorischen Fragen gehen davon aus, dass der Mann finanziell liefern könnte; die meisten können das aber eben nicht. Das ist doch genau der Punkt gewesen.

'Autistisches Gedankenspiel' ist ein bemühter Versuch, zu sagen: "Menno, aber die Zahlen passen mir nicht!" 

Ich glaube genau an der Stelle ist schon die Grundprämisse nicht sauber.

„Was passiert, wenn der Mann mehr kostet als er einbringt“ ist erstmal keine wirklich gute oder konstruktive Fragestellung. Wie ist das überhaupt gemeint? Meinst du damit „unter Median Einkommen“, „verdient weniger als erwartet“ oder „kann den Lebensstandard nicht tragen“? Dann schreib das doch einfach so. Aber dieses kryptische „kostet vs. bringt ein“ ist schon eine sehr schiefe Denkschiene.

Der Mann „kostet“ in einer Beziehung nichts, und er sollte auch nicht als Asset behandelt werden, das etwas „einbringt“. Im Normalfall ist er derjenige, der den Löwenanteil des Familieneinkommens erwirtschaftet und mit diesem Geld muss dann die ganze Familie wirtschaften.

Wenn die Frau das Gefühl hat, er verdient zu wenig oder es reicht nicht für ihre Vorstellung von Lebensstandard, dann ist die logische Konsequenz vielleicht: schlecht gescreent, Ansprüche überzogen oder im Zweifel auch selbst mit anpacken und einer Arbeit nachgehen. Wer weiss.

Aber irgendeine Rechnung hinzustellen mit der Aussage, dass ein grosser Teil der Männer eine Frau „nicht leisten kann“, halte ich für bedenklichen Gedankenquatsch, der alles andere als förderlich oder positiv ist.

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vor 4 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

jeder ist für sich selbst verantwortlich...

So der moderne, liberale Ansatz. Wer aber von Frau im klassischen Unterschichten-Modell beputzt und sonstig betüdelt werden möchte, der ist für sie auch vollständig finanziell verantwortlich.

vor 10 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

etwas hoch, verstehe aber was Du meinst.

Natürlich ist das zu viel, aber die Lebenshaltungskosten sind halt explodiert. Die Zahlen habe ich von der Sparkasse. Mir erscheinen sie leider inzwischen realistisch.

vor 11 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

ja kann ich, und jetzt?

Dann gilt weiterhin die Aussage: Super. Nur dann würdest du schon nicht mehr in die Unterschicht fallen. Es stellt sich die Frage dann: Warum die Unterschichten-Forderung? Mal davon abgesehen, dass es in dem ursprünglichen Kontext ja offenbar nicht um eine Ehe oder etwas Ähnliches ging und wohl auch nicht um eine Anbahnung dazu.

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Gerade eben, CatOnTourAgain schrieb:

So der moderne, liberale Ansatz. Wer aber von Frau im klassischen Unterschichten-Modell beputzt und sonstig betüdelt werden möchte, der ist für sie auch vollständig finanziell verantwortlich. 

hat niemand was anderes behauptet

Gerade eben, CatOnTourAgain schrieb:

Natürlich ist das zu viel, aber die Lebenshaltungskosten sind halt explodiert. Die Zahlen habe ich von der Sparkasse. Mir erscheinen sie leider inzwischen realistisch.

sparkasse ist Beyydabank

vor 1 Minute, CatOnTourAgain schrieb:

Es stellt sich die Frage dann: Warum die Unterschichten-Forderung? 

weil ich traditionelle Rollenverteilung mag.

Mann-Frau-Kind(er)

Mann arbeitet

Frau daheim solange die Kinder noch nicht alt genug sind.

Außerdem will ich keine fremden Leut in meiner Bude haben.

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vor 6 Minuten, holywater schrieb:

Ich glaube genau an der Stelle ist schon die Grundprämisse nicht sauber.

Du hast die Grundprämisse nicht widerlegt, sondern umbenannt.

vor 6 Minuten, holywater schrieb:

„Was passiert, wenn der Mann mehr kostet als er einbringt“ ist erstmal keine wirklich gute oder konstruktive Fragestellung. Wie ist das überhaupt gemeint? Meinst du damit „unter Median Einkommen“, „verdient weniger als erwartet“ oder „kann den Lebensstandard nicht tragen“? Dann schreib das doch einfach so. Aber dieses kryptische „kostet vs. bringt ein“ ist schon eine sehr schiefe Denkschiene.

Der Mann „kostet“ in einer Beziehung nichts, und er sollte auch nicht als Asset behandelt werden, das etwas „einbringt“. Im Normalfall ist er derjenige, der den Löwenanteil des Familieneinkommens erwirtschaftet und mit diesem Geld muss dann die ganze Familie wirtschaften.

Doch, das tut er. Wohnen, Essen, Versicherungen, Freizeitausgaben. Das gilt für jeden Menschen in einem Haushalt, unabhängig vom Geschlecht. In Deutschland sind heute über 70% der Frauen erwerbstätig. Das Alleinverdienermodell ist die Ausnahme, nicht die Norm.

vor 6 Minuten, holywater schrieb:

Wenn die Frau das Gefühl hat, er verdient zu wenig oder es reicht nicht für ihre Vorstellung von Lebensstandard, dann ist die logische Konsequenz vielleicht: schlecht gescreent, Ansprüche überzogen oder im Zweifel auch selbst mit anpacken und einer Arbeit nachgehen. Wer weiss.

Aber irgendeine Rechnung hinzustellen mit der Aussage, dass ein grosser Teil der Männer eine Frau „nicht leisten kann“, halte ich für bedenklichen Gedankenquatsch, der alles andere als förderlich oder positiv ist.

Nur sind die von mir geposteten Zahlen auf der Basis von Mindestlohn und allgemeinen Kosten zur Haushaltsführung berechnet. Da ist nichts überzogen. Mein Eindruck bleibt, dass dir die Zahlen halt einfach nur nicht passen.

Nichts von dem, was du geschrieben hast, widerlegt die von mir belegte Annahme, dass das vom schmutzigen Kanickel vorgestellte Lebensmodell für die allermeisten Männer heute schlicht nicht mehr finanzierbar ist. Und die Männer, die es finanzieren können, die gehören schon zur Oberschicht und dort war dieses Lebensmodell so nie gängig.

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vor 12 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

hat niemand was anderes behauptet

Dann sind wir uns ja einig und fertig. Top.

vor 12 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

weil ich traditionelle Rollenverteilung mag.

Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass diese Rollenverteilung immer nur in den unteren Schichten so eine Tradition hatte. In den oberen Schichten hatte die Frau natürlich nicht im Haushalt gearbeitet, sondern das Hauspersonal delegiert, so wie der Mann das Gesinde auf dem Hof oder die Arbeiter in der Handwerksstube, Fabrik etc. delegierte.

vor 9 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Mann-Frau-Kind(er)

Das ist auch nicht wirklich traditionell. Das ist die urbane Lebensweise ab vielleicht dem sehr späten 19. Jahrhundert jener, die der totalen Armut entkommen waren. Traditionell gehörten da noch mindestens die eigenen Eltern dazu. Familien, denen es etwas besser ging, hatten im Haushalt dann noch Gesinde, Lehrlinge, Sklaven usw. Familien, denen es schlecht ging, hatten oft sogar noch die verheirateten Kinder mit in der Bude.

 

bearbeitet von CatOnTourAgain

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Pah, jetzt wurde mir der Thread weggenommen... Skandal! 😄

Zum Thema selbst:

@CatOnTourAgain

Ich finde es extrem schwierig wenn Frauen meinen Familie in Geldwert aufzurechnen. Es steht ja jeder Frau frei, einfach Karriere zu machen und auf ne sinnvolle Beziehung mit Kindern zu verzichten.

Dieses kommunistische Ideal dass sich jeder für einen Hungerlohn zu Tode arbeitet und die Kinder vollständig vom Staat und seinen Institutionen aufgezogen werden, ist irgendwie nicht so meins.

Ganz ab persönlicher Bespaßung war mein Anspruch immer, dass ich meiner potenziellen Frau und meinen Kindern ein wirklich entspanntes und schönes Leben ermöglichen kann. 

Mein Ideal ist: Jeder gibt das was er kann, so gut wie er kann.

Geld machen ist hier halt ein Thema, welches sich mit Themen in denen Frauen von Natur aus stark sind innerhalb einer Familie eben beißt. 60 Stunden die Woche sonst was fürn Blödsinn machen und am Wochenende oder mal Nachmittags trotzdem noch mit auf den Spielplatz zu gehen, zum Schwimmen oder was auch immer, sehe ich persönlich eher in meiner Verantwortung, als den Tausch einzugehen dass Sie ebenfalls voll arbeitet, dabei weniger verdient und mir weniger möglichkeiten bleiben, in der geopferten Zeit deutlich mehr für das gemeinwohl ranzuholen.

 

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vor 38 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Kochen: 1h/Tag × 30 = 30h
Haushalt/Putzen: 1,5h/Tag × 30 = 45h
Wäsche/Einkaufen: 10h/Monat

Sind alles Punkte, die du auch als Single-Frau für dich selbst machst. Durch Mann und ggfs. Kinder erhöht sich die Zeit auch nicht dramatisch. Ob du für 1 Person oder 3/4 Personen kochst, erhöht den Aufwand wenn überhaupt nur marginal. Beim Einkaufen, dass gleiche. Ob du 200 g Hähnchenbrust oder 1kg kaufst, macht zeitlich keinen Unterschied.

vor 41 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Emotionaler Support: 20h/Monat

Kannst du streichen

vor 41 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Kinderbetreuung: 30h/Monat

In der Regel will die Frau auch Kinder. Kinder kosten Geld und Zeit. Sollte jedem vorher klar sein und kann auch deshalb auch raus. Mal davon abgesehen, kann man je nach Alter der Kinder auch in der Zeit andere Dinge im Haushalt machen, während die Kinder sich mit sich selbst beschäftigen, mit Freunden spielen oder bei Freunden sind.

vor 46 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Der Median-Nettolohn liegt bei ~2.109€/Monat

Stimmt auch nicht. 2026 wird der Median-Brottolohn auf ca. 55.100 € Brutto pro Jahr geschätzt. Das sind 4.590 € Brutto pro Monat oder etwas über 2.900 € netto pro Monat in Steuerklasse I ohne Kinder. Mit Kindern und in anderer Steuerklasse ist es entsprechend mehr.
 

vor 49 Minuten, CatOnTourAgain schrieb:

Mehr als 50% der Männer bringen nicht mal das mit, was eine Frau reinbuttern würde. Sollte Frau nur ein wenig Qualifikation mitbringen und mehr verdienen, würden noch viel weniger Männer übrig bleiben.

Mal davon abgesehen, dass es aus den oben genannten Gründen eine totale Milchmädchen-Rechnung ist und so gerechnet keinen Sinn macht, kann jede Frau, die mit sowas bei mir ankommen würde direkt ihre Sachen packen und gehen

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