Wieviel muss ein Mann verdienen und welchen monetären Wert bringt eine Frau mit in die Beziehung?

456 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

vor 2 Minuten, VanillaSky schrieb:

Gibt's auch Regeln für Männer? Wie:

Sei ein ganzer Mann. Du kannst immer, jederzeit, überall.

Du musst in der Lage sein, Deine Familie sofort und vor allem zu beschützen. Natürlich kennst Du dafür alle Kampftechniken.

Du bringst das Geld nach Hause, und zwar das ganze. Du bist für das Überleben Deiner Familie verantwortlich. Deine Frau kümmert sich ums Haus und die kleinen Menschen, die darin leben. Natürlich schaffst Du so viel ran, dass sie nie arbeiten muss, und sorgst auch für die Zukunft vor.

Du kannst alles. Bäume fällen, Häuser bauen, alles reparieren. Nur Luschen kaufen neu. Du reparierst es besser, als es vorher war. MacGyver ist Dein zweiter Vorname.

Niemals jammern. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Niemals krank sein. Starke Männer werden nicht krank. Der Rest sind Mädchen.

Du funktionierst auch ohne Technik. Niemals musst Du Deine Frau bitten, nach dem Weg zu suchen. Du bist eine wandelnde Straßenkarte.

Belaste Deine Frau nicht mit Deiner Arbeit. Das fällt unter jammern.

Echte Männer handeln und heulen nicht.

Klingt doch gar nicht so verkehrt.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, VanillaSky schrieb:

Gibt's auch Regeln für Männer?

Waaas?! Nein, nein, nein, schock doch nicht die zärtlichen Pflänzchen so stark. 😆

vor 2 Stunden, Xatrix schrieb:

finde ich „Mann X macht alle Möbel.. Frau Y kocht, wäscht Wäsche…“ so oberflächlich, dass ich nicht weiß, ob damit nicht falsche Ankerwerte für die Diskussion genutzt werden.

Endlich die Worte eines Erwachsenen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Stunden, Fynnie schrieb:

Da gibt es schon einige Abstufungen und so ganz ohne würden Frauen heute noch ziemlich da stehen, wie es der Artikel von @JayMuc nahelegt. 

Das wäre natürlich eine Katastrophe.

Sind ja wirklich absolut unverschämte Forderungen, die da in seinem Artikel gestellt werden:

  • wenn bei dir Zuhause Unordnung herrscht, räum auf
  • wenn deine Kinder sich dreckig gemacht haben, mach sie sauber
  • wenn es draußen kalt ist, mach den Kamin/die Heizung an
  • überleg dir was du morgen kochen willst
  • guck zwischendurch mal in den Spiegel, damit du vernünftig aussiehst
  • begrüß deinen Mann, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt

Die Vermessenheit der Männer kennt wirklich keine Grenzen. Da werd ich richtig wütend, wenn ich sowas lese. 

  • HAHA 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 13 Minuten, painted schrieb:

 

  • wenn deine Kinder sich dreckig gemacht haben, mach sie sauber

Du bist aber auch geistig in den 1950ern gefangen... Kinder können natürlich selbst entscheiden welches Geschlecht sie haben, welcher Spezies sie angehören oder ob Sie mit Kot beschmiert am Esstisch sitzen wollen! 

Ewig Gestriger.... tzzzz

  • HAHA 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 5 Stunden, VanillaSky schrieb:

Gibt's auch Regeln für Männer? Wie:

Sei ein ganzer Mann. Du kannst immer, jederzeit, überall.

Du musst in der Lage sein, Deine Familie sofort und vor allem zu beschützen. Natürlich kennst Du dafür alle Kampftechniken.

Du bringst das Geld nach Hause, und zwar das ganze. Du bist für das Überleben Deiner Familie verantwortlich. Deine Frau kümmert sich ums Haus und die kleinen Menschen, die darin leben. Natürlich schaffst Du so viel ran, dass sie nie arbeiten muss, und sorgst auch für die Zukunft vor.

Du kannst alles. Bäume fällen, Häuser bauen, alles reparieren. Nur Luschen kaufen neu. Du reparierst es besser, als es vorher war. MacGyver ist Dein zweiter Vorname.

Niemals jammern. Ein Indianer kennt keinen Schmerz.

Niemals krank sein. Starke Männer werden nicht krank. Der Rest sind Mädchen.

Du funktionierst auch ohne Technik. Niemals musst Du Deine Frau bitten, nach dem Weg zu suchen. Du bist eine wandelnde Straßenkarte.

Belaste Deine Frau nicht mit Deiner Arbeit. Das fällt unter jammern.

Echte Männer handeln und heulen nicht.

Das ist jetzt wiederum ein ironischer Beitrag von dir @VanillaSky oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 5 Stunden, painted schrieb:

Das wäre natürlich eine Katastrophe.

Sind ja wirklich absolut unverschämte Forderungen, die da in seinem Artikel gestellt werden:

  • wenn bei dir Zuhause Unordnung herrscht, räum auf
  • wenn deine Kinder sich dreckig gemacht haben, mach sie sauber
  • wenn es draußen kalt ist, mach den Kamin/die Heizung an
  • überleg dir was du morgen kochen willst
  • guck zwischendurch mal in den Spiegel, damit du vernünftig aussiehst
  • begrüß deinen Mann, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt

Die Vermessenheit der Männer kennt wirklich keine Grenzen. Da werd ich richtig wütend, wenn ich sowas lese. 

Du weißt ganz genau, dass es um das bewusst Unterwürfige geht. Schon allein, wie beide Artikel geschrieben sind.

Und um die Diskussion, dass Männer nichts zum Haushalt beitragen möchten (außer einer Lampe einschrauben), da sie den Wert nicht anerkennen, wie man an drei Minuten Spülmaschine ausräumen gut erkennen kann. Wahrscheinlich wohnen einige noch daheim bei Mama und bekommen ihren Haushalt gemacht.

bearbeitet von Fynnie
  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 19 Minuten, Fynnie schrieb:

Und um die Diskussion, dass Männer nichts zum Haushalt beitragen möchten (außer einer Lampe einschrauben), da sie den Wert nicht anerkennen, wie man an drei Minuten Spülmaschine ausräumen gut erkennen kann. Wahrscheinlich wohnen einige noch daheim bei Mama und bekommen ihren Haushalt gemacht

Und wie man an dem Beitrag oder an der Mildchmädchenrechnung von der mittlerweile genannten Userin sehen kann, überschätzen bzw überbewerten Frauen den Antteil an der Hausarbeit.

Wird immer so dargestellt, dass es ja so viel Arbeit ist, aber bei der Rechnung nicht berücksichtigt, dass ein Großteil der Arbeit auch anfällt, wenn sie alleine wäre. 

Zeitlich ist es kein Unterschied die Spülmaschine auszuräumen, ob sie alleine wohnt, mit Mann oder mit Familie.

Ja mit Mann und Familie läuft sie aufs Jahr gesehen öfters, aber dass ist nunmal nicht so viel, wie es gerne dargestellt wird.

Doe Vorteile einer Parznerschaft, werden halt auch alle ausgeblendet und es wird sich gerne in die Opferrolle begeben, dass man ja nir die Bedienstet ist.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, JayMuc schrieb:

Und wie man an dem Beitrag oder an der Mildchmädchenrechnung von der mittlerweile genannten Userin sehen kann, überschätzen bzw überbewerten Frauen den Antteil an der Hausarbeit.

Die fällt aber halt öfter an als Reparaturen oder ein Reifenwechsel (wobei viele das in der Werkstatt machen lassen).

Zitat

Wird immer so dargestellt, dass es ja so viel Arbeit ist, aber bei der Rechnung nicht berücksichtigt, dass ein Großteil der Arbeit auch anfällt, wenn sie alleine wäre. 

Bei Männern ja auch. Oder fällt dann der Penis ab und verdreckt die Bude, wenn sie Single sind?

Zitat

Zeitlich ist es kein Unterschied die Spülmaschine auszuräumen, ob sie alleine wohnt, mit Mann oder mit Familie.

Ja mit Mann und Familie läuft sie aufs Jahr gesehen öfters, aber dass ist nunmal nicht so viel, wie es gerne dargestellt wird.

Wenn es täglich anfällt, schon. Mehr Geschirr, mehr Staub, mehr Wäsche, mehr Dreck.

 Als Single muss ich nicht schauen, dass die Bude jeden Tag ordentlich und sauber ist. Als Mutter und Freundin habe ich "Mitbewohner", da kann ich die Bude nicht verdrecken lassen.

Zitat

Doe Vorteile einer Parznerschaft, werden halt auch alle ausgeblendet und es wird sich gerne in die Opferrolle begeben, dass man ja nir die Bedienstet ist.

Okay, dann Butter bei die Fische: wenn der Kerl nicht genug Geld einbringt, dass ich nicht arbeiten muss, und ich trotz Arbeit noch Haushalt und Kinder habe, und die viele Männer nicht mehr alles reparieren können und "Männerarbeiten" nicht so häufig anfallen- welchen Wert bringt dann der Mann rein, der dauerhaft mit im Haushalt lebt? Wofür soll ich dann einen Zuhause haben, wenn ich mir den Sex und "Männerarbeit" dazukaufen kann, und mir ein Kerl sonst nur Arbeit macht, und ich auch noch arbeiten müsste?

bearbeitet von VanillaSky

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, JayMuc schrieb:

Und wie man an dem Beitrag oder an der Mildchmädchenrechnung von der mittlerweile genannten Userin sehen kann, überschätzen bzw überbewerten Frauen den Antteil an der Hausarbeit.

Wird immer so dargestellt, dass es ja so viel Arbeit ist, aber bei der Rechnung nicht berücksichtigt, dass ein Großteil der Arbeit auch anfällt, wenn sie alleine wäre. 

Zeitlich ist es kein Unterschied die Spülmaschine auszuräumen, ob sie alleine wohnt, mit Mann oder mit Familie.

Ja mit Mann und Familie läuft sie aufs Jahr gesehen öfters, aber dass ist nunmal nicht so viel, wie es gerne dargestellt wird.

Doe Vorteile einer Parznerschaft, werden halt auch alle ausgeblendet und es wird sich gerne in die Opferrolle begeben, dass man ja nir die Bedienstet ist.

Natürlich fällt die Arbeit auch an, wenn Frau oder Mann alleine lebt. Dee Punkt ist aber, warum in einer Partnerschaft die Hausarbeit plus Kindererziehung 24/7 an der Frau kleben bleiben soll, während der Mann lediglich seinem Job nachgeht.

Was zu einer guten Kindererziehung gehört, haben wir hier noch gar nicht erörtert. Darunter verstehe ich nicht, das Kind vor den Rechner/Fernseher zu setzen oder ihm ein Smartphone in die Hand zu drücken. Wenn ich ihm Werte ubd Sprachgefühl vermitteln möchte, muss ich mich aktiv mit ihm beschäftigen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Minuten, Fynnie schrieb:

Dee Punkt ist aber, warum in einer Partnerschaft die Hausarbeit plus Kindererziehung 24/7 an der Frau kleben bleiben soll, während der Mann lediglich seinem Job nachgeht.

normale Rollenverteilung ?

Versteh die Diskussion hier ned....das der mann natürlich soviel beibringen sollte das die Frau nicht arbeiten MUSS wenn man das so aufteilen möchte das man daheim nix machen braucht ist doch klar das man SEINE "ToDos" auch zu bringen hat - "musst" Bewusst groß geschrieben, wenn die Kinder Teenies sind kann die Mutter auch wieder arbeiten wenn sie WILL um raus zu kommen oder einfach Bock drauf hat, vorrausgesetzt der Rest daheim bleibt ned auf der Strecke. Ich hab kein Problem damit den Müll oder die Pappe mit runter zu nehmen oder die Glasflaschen ins Altglas zu fahren wenn ich eh an den Containern vorbeifahre, ich hock mich aber ned hin und falte Wäsche, bügel, staub ab, wische usw.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 25 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

normale Rollenverteilung ?

Versteh die Diskussion hier ned....das der mann natürlich soviel beibringen sollte das die Frau nicht arbeiten MUSS wenn man das so aufteilen möchte das man daheim nix machen braucht ist doch klar das man SEINE "ToDos" auch zu bringen hat - "musst" Bewusst groß geschrieben, wenn die Kinder Teenies sind kann die Mutter auch wieder arbeiten wenn sie WILL um raus zu kommen oder einfach Bock drauf hat, vorrausgesetzt der Rest daheim bleibt ned auf der Strecke. Ich hab kein Problem damit den Müll oder die Pappe mit runter zu nehmen oder die Glasflaschen ins Altglas zu fahren wenn ich eh an den Containern vorbeifahre, ich hock mich aber ned hin und falte Wäsche, bügel, staub ab, wische usw.

Also Bügeln tu ich selbst. Ich lasse doch keine Amateure an meine Hugo Boss Hemden. Abgesehen davon trage ich keine Hemdne. 

Abstauben & Wischen macht die Putzfrau. 

Wäsche falten macht derjenige der gerade Zeit hat. z.B. einer putzt die Küche, der andere faltet Wäsche. Ich fände es unkorrekt, wenn ich am PC Dust_2 zocken würde, während Frauchen die Wäsche faltet. Man bringt am Abend schnell die Hütte in Ordnung und danach hat man Zeit zur freien Verfügung. Wobei ich anmerken muss, dass wir beide arbeiten. Das ist natürlich ein wichtiger Faktor. 

 

 

vor 44 Minuten, Fynnie schrieb:

Natürlich fällt die Arbeit auch an, wenn Frau oder Mann alleine lebt. Dee Punkt ist aber, warum in einer Partnerschaft die Hausarbeit plus Kindererziehung 24/7 an der Frau kleben bleiben soll, während der Mann lediglich seinem Job nachgeht.

Absolut. Sobald Kindererziehung anfällt, verschiebt sich auch die Hausarbeit. Durch die Kindererziehung fällt ne ganze Menge zusätzlicher Arbeit an, das ist unbestreitbar. 

Mein Ansatz ist es, zu schauen, dass letzten Endes beide ungefähr gleich viel "Freizeit" haben. Wenn am Ende des Tages beide z.B. 2h Zeit zur freien Verfügung haben ist es gut eingestellt. Wenn ein Partner 30min hat, und der andere 3h30min, dann würde ein Ungleichgewicht bestehen, das über längere Zeit wohl zum Konflikt führen wird. 

  • TOP 1
  • VOTE-4-AWARD 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gerade eben, holywater schrieb:

Ich fände es unkorrekt, wenn ich am PC Dust_2 zocken würde, während Frauchen die Wäsche faltet

Alltag bei uns, nur aktuell spiel ich Rainbow Six Siege oder Apex 😆

 

Wie sagt Spiros immer:

Wenn Du Henry Cavill bist kannst Du den ganzen Tag Warhammer40K zocken und es beeinflusst die Dynamik nicht 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das lustige ist dass der Thread eigentlich nur zur Entlastung eines FR Threads gedacht war, da dort ein Troll sein unwesen getrieben hattte... und auf 16 Seiten erzählen sich die Lager eigentlich nur dass was auch schon auf Seite 1 besprochen worden ist. Wir sind anscheinend immer noch on tour... again 😄

Kann ja jede Frau selbst entscheiden ob Sie Katzenmama wird und dem Rotwein verfällt, mit Johnny McBluepill ne sexlose Ehe führt wo er täglich 5 mal den Müll rausbringt oder daheim am Herd das Heimchen spielt.

Wird ja niemand zu seinem Glück gezwungen in unserem Kulturkreis... da wäre die feministische Attitüde deutlich besser dort aufgehoben wo man das mit dem Zwingen und der Freiheit der Frau ein wenig anders sieht. Aber auf dem Auge sind dann auch wieder alle blind... 

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 50 Minuten, VanillaSky schrieb:

Die fällt aber halt öfter an als Reparaturen oder ein Reifenwechsel (wobei viele das in der Werkstatt machen lassen).

Da lässt du aber völlig außer Acht, dass der Mann in der Regel auch den größeren Teil der finanziellen Kosten trägt.

vor 51 Minuten, VanillaSky schrieb:

Bei Männern ja auch. Oder fällt dann der Penis ab und verdreckt die Bude, wenn sie Single sind?

Sagt keiner, aber auch da lässt du die Vorteile, die Frau in einer Beziehung hat, völlig außen vor.

vor 52 Minuten, VanillaSky schrieb:

Wenn es täglich anfällt, schon. Mehr Geschirr, mehr Staub, mehr Wäsche, mehr Dreck.

 Als Single muss ich nicht schauen, dass die Bude jeden Tag ordentlich und sauber ist. Als Mutter und Freundin habe ich "Mitbewohner", da kann ich die Bude nicht verdrecken lassen.

Naja, ohne Kinder hält sich der Mehraufwand in Grenzen. Ein Teller mehr und ein Besteck mehr pro Mahlzeit, kochen ist der gleiche Aufwand ob ich für eine oder 2 Personen koche, mehr Dreck fällt auch nicht wirklich an. Wenn Kinder da sind wird es natürlich mehr, aber auch das kannst du nicht komplett den Mann zuschreiben.
 

vor 54 Minuten, VanillaSky schrieb:

Okay, dann Butter bei die Fische: wenn der Kerl nicht genug Geld einbringt, dass ich nicht arbeiten muss, und ich trotz Arbeit noch Haushalt und Kinder habe, und die viele Männer nicht mehr alles reparieren können und "Männerarbeiten" nicht so häufig anfallen- welchen Wert bringt dann der Mann rein, der dauerhaft mit im Haushalt lebt? Wofür soll ich dann einen Zuhause haben, wenn ich mir den Sex und "Männerarbeit" dazukaufen kann, und mir ein Kerl sonst nur Arbeit macht, und ich auch noch arbeiten müsste?

Sagt ja keiner, dass der Mann nicht genug verdienen soll. Sex und Haushalt kann der Mann sich auch dazukaufen. Also wozu eine Frau, wenn sie nur mehr Kosten verursacht? Merkst du selbst, oder? In einer Beziehung geht es nicht um finanziellen Mehrwert oder weniger Arbeit.
 

vor 53 Minuten, Fynnie schrieb:

Natürlich fällt die Arbeit auch an, wenn Frau oder Mann alleine lebt. Dee Punkt ist aber, warum in einer Partnerschaft die Hausarbeit plus Kindererziehung 24/7 an der Frau kleben bleiben soll, während der Mann lediglich seinem Job nachgeht.

Was zu einer guten Kindererziehung gehört, haben wir hier noch gar nicht erörtert. Darunter verstehe ich nicht, das Kind vor den Rechner/Fernseher zu setzen oder ihm ein Smartphone in die Hand zu drücken. Wenn ich ihm Werte ubd Sprachgefühl vermitteln möchte, muss ich mich aktiv mit ihm beschäftigen. 

Das 24/7 ist auch wieder völlig übertrieben. Die Kinder sind irgendwann im Kindergarten, Schule, bei Freunden, bei Oma und Opa usw. Alles keine Zeit, in der sich Frau um die Kindererziehung kümmert. Auch wenn die Kinder noch klein sind, werden sie nicht rundum betreut von der Mutter. Da kommen auch irgendwann andere Mütter mit ihren Kindern vorbei, die Kinder spielen zusammen und die Mütter unterhalten sich und haben ein Auge auf die Kinder. Aber ist genau das was ich meinte, es wird so dargestellt, dass eine Mutter nichts anderes mehr macht.

 

 

vor 42 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

normale Rollenverteilung ?

Versteh die Diskussion hier ned....das der mann natürlich soviel beibringen sollte das die Frau nicht arbeiten MUSS wenn man das so aufteilen möchte das man daheim nix machen braucht ist doch klar das man SEINE "ToDos" auch zu bringen hat - "musst" Bewusst groß geschrieben, wenn die Kinder Teenies sind kann die Mutter auch wieder arbeiten wenn sie WILL um raus zu kommen oder einfach Bock drauf hat, vorrausgesetzt der Rest daheim bleibt ned auf der Strecke. Ich hab kein Problem damit den Müll oder die Pappe mit runter zu nehmen oder die Glasflaschen ins Altglas zu fahren wenn ich eh an den Containern vorbeifahre, ich hock mich aber ned hin und falte Wäsche, bügel, staub ab, wische usw.

eben. Als Mann solltest du deine Familie ernähren können. Wenn du das kannst, kannst du auch eine Frau erwarten, die sich wie eine verhält.

Aber schauen wir uns das ganze doch. mal an wie es wäre wenn man es "fair" aufteilt und wie es bei der klassischen Rollenverteilung ist.
 

  • Klassische Rollenverteilung. Der Mann verdient das Geld, sorgt für Essen auf dem Tisch, Geld für das zu Hause, Urlaub usw. Die Frau kümmert sich im Gegenzug um Haushalt und Kindererziehung. Jeder bringt seinen Teil ein und sorgt so für eine funktionierende Partnerschaft
  • Fair aufgeteilt: Jeder trägt die Hälfte der Kosten (unabhängig vom Einkommen), jeder macht die Hälfte im Haushalt und Kindererziehung usw. Scheitert in der Regel ja schon bei den ersten paar Dates, da Frauen die Erwartungshaltung haben, dass Männer bei den Dates zahlen. Verdient die Frau weniger, findet sie es unfair wenn beide die gleichen Kosten tragen, weil der Mann ja mehr verdient. Im Gegenzug wird aber die Hälfte des Haushalts verlangt. Spätestens bei den Kindern, wenn die Frau im Mutterschutz/Elternzeit ist, wird der Mann einen größeren Teil der Kosten übernehmen, soll dafür aber im Gegenzug auch noch mehr im Haushalt helfen.

Ja ist bewusst etwas überspitzt und vereinfacht dargestellt. 

  • LIKE 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 10 Minuten, JayMuc schrieb:

Da lässt du aber völlig außer Acht, dass der Mann in der Regel auch den größeren Teil der finanziellen Kosten trägt.

Richtig- wenn er es zahlt.

vor 10 Minuten, JayMuc schrieb:

Sagt keiner, aber auch da lässt du die Vorteile, die Frau in einer Beziehung hat, völlig außen vor.

Und die wären, wenn sie auch arbeiten muss?

Ich sag ja nicht, dass es keine gibt, wenn sie Hausfrau ist, aber das ist - angesichts der wirtschaftlichen Lage - wohl eher die Unterzahl.

vor 10 Minuten, JayMuc schrieb:

Naja, ohne Kinder hält sich der Mehraufwand in Grenzen. Ein Teller mehr und ein Besteck mehr pro Mahlzeit, kochen ist der gleiche Aufwand ob ich für eine oder 2 Personen koche, mehr Dreck fällt auch nicht wirklich an. Wenn Kinder da sind wird es natürlich mehr, aber auch das kannst du nicht komplett den Mann zuschreiben.

Gebe ich Dir grundsätzlich recht. Wobei Ich mich frage, wieso eine Person für den Haushalt zuhause bleiben soll, wenn man genug Geld für später erwirtschaften kann.

vor 10 Minuten, JayMuc schrieb:

 

Sagt ja keiner, dass der Mann nicht genug verdienen soll. Sex und Haushalt kann der Mann sich auch dazukaufen. Also wozu eine Frau, wenn sie nur mehr Kosten verursacht? Merkst du selbst, oder? In einer Beziehung geht es nicht um finanziellen Mehrwert oder weniger Arbeit.

Wenn das so stimmen würde, gäbe es die Diskussion wer wieviel macht, in keiner Beziehung der Welt. Natürlich ist das auch Thema. Alles andere wäre blauäugig. Ohne ausgewogenes Verhältnis steigt irgendwann einer aus.

vor 10 Minuten, JayMuc schrieb:

Das 24/7 ist auch wieder völlig übertrieben. Die Kinder sind irgendwann im Kindergarten, Schule, bei Freunden, bei Oma und Opa usw. Alles keine Zeit, in der sich Frau um die Kindererziehung kümmert. Auch wenn die Kinder noch klein sind, werden sie nicht rundum betreut von der Mutter. Da kommen auch irgendwann andere Mütter mit ihren Kindern vorbei, die Kinder spielen zusammen und die Mütter unterhalten sich und haben ein Auge auf die Kinder. Aber ist genau das was ich meinte, es wird so dargestellt, dass eine Mutter nichts anderes mehr macht.

Das richtige Spielen hast Du erst ab 3 Jahre aufwärts. Vorher ist es ein Nebeneinander. Wo ich Dir recht gebe: wenn Du als Frau nur Zuhause bist und die Kinder anderweitig versorgt, kann man den Haushalt machen.

vor 10 Minuten, JayMuc schrieb:

 

eben. Als Mann solltest du deine Familie ernähren können. Wenn du das kannst, kannst du auch eine Frau erwarten, die sich wie eine verhält.

Aber schauen wir uns das ganze doch. mal an wie es wäre wenn man es "fair" aufteilt und wie es bei der klassischen Rollenverteilung ist.
 

  • Klassische Rollenverteilung. Der Mann verdient das Geld, sorgt für Essen auf dem Tisch, Geld für das zu Hause, Urlaub usw. Die Frau kümmert sich im Gegenzug um Haushalt und Kindererziehung. Jeder bringt seinen Teil ein und sorgt so für eine funktionierende Partnerschaft
  • Fair aufgeteilt: Jeder trägt die Hälfte der Kosten (unabhängig vom Einkommen), jeder macht die Hälfte im Haushalt und Kindererziehung usw. Scheitert in der Regel ja schon bei den ersten paar Dates, da Frauen die Erwartungshaltung haben, dass Männer bei den Dates zahlen. Verdient die Frau weniger, findet sie es unfair wenn beide die gleichen Kosten tragen, weil der Mann ja mehr verdient. Im Gegenzug wird aber die Hälfte des Haushalts verlangt. Spätestens bei den Kindern, wenn die Frau im Mutterschutz/Elternzeit ist, wird der Mann einen größeren Teil der Kosten übernehmen, soll dafür aber im Gegenzug auch noch mehr im Haushalt helfen.

Ja ist bewusst etwas überspitzt und vereinfacht dargestellt. 

Geht alles, hängt aber von den Absprachen ab.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 10 Minuten, VanillaSky schrieb:

Richtig- wenn er es zahlt.

Ja, sollte er. Aber auch wenn er nur etwas mehr zahlt als sie, sollte sie dass in einer Partnerschaft in irgendeiner Form ausgleichen. Also einfaches Beispiel. Er trägt 60% der Kosten, also macht sie dafür 60% der Hausarbeit

vor 10 Minuten, VanillaSky schrieb:

Und die wären, wenn sie auch arbeiten muss?

Ich sag ja nicht, dass es keine gibt, wenn sie Hausfrau ist, aber das ist - angesichts der wirtschaftlichen Lage - wohl eher die Unterzahl.

Auch wenn sie arbeiten muss, hat sie Vorteile in einer Beziehung. Zum Beispiel ganz romantisch, jemanden mit dem sie das Leben und die schönen Momente teilen kann😉
Aber auch abseits davon, kann man sich eine größere Wohnung leisten, Urlaube, Essen gehen usw. Wenn dafür die Kosten halb/halb geteilt werden, kann man sich auch den Haushalt halb/halb teilen, wenn beide das wollen. Trägt einer den größeren Teil der Kosten, macht der andere als Ausgleich dafür eben mehr im Haushalt. Aber wie gesagt, dass ist ja der Punkt an dem es meistens scheitert. 

vor 10 Minuten, VanillaSky schrieb:

Gebe ich Dir grundsätzlich recht. Wobei Ich mich frage, wieso eine Person für den Haushalt zuhause bleiben soll, wenn man genug Geld für später erwirtschaften kann.

Wenn keine Kinder da sind, kann die Frau ja arbeiten und mehr für später erwirtschaften. Das mehr an Haushalt, hält sich da auch in Grenzen. Wischroboter kann zum Beispiel einen Großteil übernehmen usw. Wenn Kinder da sind, bleibt halt jemand zu Hause. Die Person kann dann auch den Haushalt mit machen.

vor 13 Minuten, VanillaSky schrieb:

Das richtige Spielen hast Du erst ab 3 Jahre aufwärts. Vorher ist es ein Nebeneinander. Wo ich Dir recht gebe: wenn Du als Frau nur Zuhause bist und die Kinder anderweitig versorgt, kann man den Haushalt machen.

Ja, aber auch unter 3 spielen die Kinder nebeneinander her. Die andere Mutter ist ja auch meistens dabei. Da bleibt auch Zeit für den Kaffee und beide Mütter teilen sich die Betreuung ihrer Kids. Ist also nicht so, dass die Mutter dann 3 Stunden komplett mit der Bespaßung der Kinder alleine verbracht hat.

vor 14 Minuten, VanillaSky schrieb:

Geht alles, hängt aber von den Absprachen ab

Das es geht und von Absprachen abhängt ist klar. Aber es scheitert ja an meistens an den Absprachen bzw. der Erwartungshaltung

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 10 Minuten, VanillaSky schrieb:

Richtig- wenn er es zahlt.

Und die wären, wenn sie auch arbeiten muss?

Ich sag ja nicht, dass es keine gibt, wenn sie Hausfrau ist, aber das ist - angesichts der wirtschaftlichen Lage - wohl eher die Unterzahl.

Das liegt nicht mal nur an der wirtschaftlichen Lage. Ganz viele Frauen sind inzwischen auch so gut ausgebildet, dass es schlicht sträflich wäre, nicht arbeiten zu gehen. Stell dir vor, du machst 6 Jahre Studium bis du deinen Master hast und dann scheisst du auf alles und bleibst die nächsten Jahre/Jahrzehnte zuhause um Hausfrau zu sein, Windeln zu wechseln, zu kochen und zu putzen. Für viele Frauen kommt sowas nicht in Frage. Da wird lieber arbeiten gegangen und von dem zusätzlichen Geld gönnt man sich ne Putzfrau, Überseereisen oder spart auf ein Eigenheim. 

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 53 Minuten, JayMuc schrieb:

eben. Als Mann solltest du deine Familie ernähren können. Wenn du das kannst, kannst du auch eine Frau erwarten, die sich wie eine verhält.

Das Problem ist hier nur das wir in der HEUTIGEN Zeit (Böse Verschwörungstheoretiker würden sagen bewusst gesteuert) nicht mehr die möglichkeit haben das einer allein genug verdient bis auf paar Ausreißer hin und wieder.

Am 12.1.2025 um 13:10 , DirtyRabbit schrieb:

Keine intakten Familien -> alleinerziehende im Schnitt am Existenzminimum (Hartz), der Erzeuger ebenso durch Unterhalt und co. (wenn überhaupt, sonst Vorleistung durch Jugendamt das sich die Flocken zurückholt wenn möglich)

Beim Rest wo die Eltern noch zusammen sind im Schnitt -> Geld reicht gerade zum überleben obwohl BEIDE arbeiten gehen (müssen)

Viele verschuldet -> überhöhter Konsum, alles auf Pump

Alles was Maskulin ist und ne gewisse Grundaggressivität aufweist ist wird verteufelt und an den Pranger gestellt

Zugang zu Sex per Knopfdruck -> Testo sinkt im Normalfall, man suggeriert dem Körper das er "erfolgreich gejagdt" hat -> muss sich also nicht reinhängen und Gas geben um an ne Muschi zu kommen.

Junkfood -> Fettleibigkeit und Abhängig

Masseneinwanderung ohne Gegenwehr (sonst RECHTS)

traditionelle Werte werden verteufelt und als Steinzeitdenken bezeichnet (obwohl wir genau deshalb die Dinge haben die wir haben oder meint Ihr ne Frau hätte n Motor, Rad, Strom etc. erfunden?...cmon bei allem Respekt)

Viele Berufe werden demnächst komplett automatisiert ablaufen -> Verkäufer, Fahrer etc. werden nicht mehr gebraucht. -> Die "nutzlosen" Menschen werden im Metaverse ruhiggestellt.

Rentensystem am Arsch

Die Testdurchläufe wie dämlich die Menschen sind bzw. wie weit man es treiben kann verliefen positiv, die meisten haben sich einfach so schön impfen lassen, manche sogar mehrfach. Jetzt kratzen hinterher halt viele ab, selbst Schuld.

=

Schwache Männer, keine Gegenwehr

=

einfach zu kontrollieren.

Der einfachste Weg zur Kontrolle -> Wie damals zu Eroberungszeiten  als Männer umgelegt / versklavt wurden oder wie bei Tieren wo der neue erstmal die männlichen Nachfahren beseitigt.

Ergo: Männer haben es heute schwieriger die Familie alleine  zu versorgen, die Existenzängste von der Frau sorgen dafür das Sie sich nicht fallen lassen und in Ihrer femininen Rolle aufgehen kann -> das was wir heute sehen.

 

Zugabe:

  Am 14.9.2023 um 13:24 , DirtyRabbit schrieb:
   Am 14.9.2023 um 13:24 , DirtyRabbit schrieb:

Starke Männer haben irgendwann die Schnauze voll und lehnen sich auf, daher wird dieses non binäre so propagiert.

Selbst das Pentagon hat damals an einer Schwulenbombe geforscht die die gegnerische Armee schwul machen sollte

 

 

https://www.focus.de/wissen/natur/us-militaer-experimentierte-mit-schwulenbombe-pentagon_id_2138434.html

Im Pentagon hat es Pläne gegeben, die sexuelle Orientierung feindlicher Soldaten mithilfe von Chemikalien zu verändern. Eine „Hormonbombe“ sollte gegnerische Truppen zu Homosexuellen umwandeln, mehr Sex unter den Soldaten die Kampfmoral schwächen.

Der Plan wurde erstmals vor zwei Jahren bekannt, als die Watchdog-Gruppe “Sunshine Project” Zugang zu den Pentagondokumenten im  Rahmen des “Amerikanischen Gesetzes zur Informationsfreiheit” bekam. Die in Hamburg und Kalifornien heimische Organisation setzt sich gegen biologische und chemische Waffen ein.

Einsatz starker Aphrodisiaka

  • LIKE 1
  • HAHA 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, JayMuc schrieb:

Das 24/7 ist auch wieder völlig übertrieben. Die Kinder sind irgendwann im Kindergarten, Schule, bei Freunden, bei Oma und Opa usw. Alles keine Zeit, in der sich Frau um die Kindererziehung kümmert. Auch wenn die Kinder noch klein sind, werden sie nicht rundum betreut von der Mutter. Da kommen auch irgendwann andere Mütter mit ihren Kindern vorbei, die Kinder spielen zusammen und die Mütter unterhalten sich und haben ein Auge auf die Kinder. Aber ist genau das was ich meinte, es wird so dargestellt, dass eine Mutter nichts anderes mehr macht

 

Die Aufsichtspflicht darfst du trotzdem nicht verletzen  - also du kannst nicht einfach weg.

Darum ging es mir in diesem Post aber gar nicht, auf den du geantwortet hast. Es ist spannend, was du dir rauspickst und worauf nicht geantwortet witd.

Gute Eltern sorgen auch für ihr Kind,  indem sie dem Kind etwas beibringen und sich intensiv mit ihm beschäftigen. Das ist so viel mehr als schnödes Aufpassen. 

bearbeitet von Fynnie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Eines, 3 Jahre.

Erstes Jahr war ich zuhause, dann wieder Vollzeit eingestiegen. Mann hat die ganze Zeit gearbeitet, bis auf zwei Monate Elternzeit über Weihnachten.

  • LIKE 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 8 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Das Problem ist hier nur das wir in der HEUTIGEN Zeit (Böse Verschwörungstheoretiker würden sagen bewusst gesteuert) nicht mehr die möglichkeit haben das einer allein genug verdient bis auf paar Ausreißer hin und wieder.

ChatGPT beleuchtet das in sehr aufschlussreicher Weise. 

Grundsätzlich ist deine Aussage nicht verkehrt.

 

Zitat

Ich prüfe die Aussage Schritt für Schritt. Die Kurzantwort vorweg:

Die Aussage ist teilweise richtig, aber in der pauschalen Form „ein normaler deutscher Lohn reicht heute nicht mehr für eine Familie“ ist sie empirisch nicht vollständig haltbar.
Was sich sehr klar zeigen lässt: Für viele Durchschnittsverdiener ist ein Einverdiener-Haushalt heute deutlich schwieriger geworden – vor allem wegen Wohnkosten und höheren Ansprüchen. Es ist aber nicht so, dass ein typisches Vollzeit-Medianeinkommen grundsätzlich nicht mehr ausreicht, um eine Familie zu ernähren.


1. Was verdient ein typischer Arbeitnehmer in Deutschland?

Entscheidend ist der Median, nicht der Durchschnitt.

Der Median bedeutet:

  • 50 % verdienen weniger,

  • 50 % verdienen mehr.

Für Vollzeitbeschäftigte liegt das Brutto-Medianeinkommen in Deutschland grob bei etwa:

  • ca. 3.700–4.000 € brutto pro Monat (je nach Datengrundlage und Jahr)

Nach Steuern und Sozialabgaben:

  • alleinstehend, Steuerklasse I:
    → ungefähr 2.500–2.700 € netto

Ein verheirateter Alleinverdiener mit zwei Kindern kann wegen Steuerklasse/Freibeträgen etwas anders liegen, grob:

ca. 2.700–3.000 € Haushaltsnetto

(Die genaue Zahl hängt stark von Bundesland, Kirchensteuer, Krankenkasse usw. ab.)


2. Was kostet eine typische Familie?

Nehmen wir eine realistische Familie:

  • 2 Erwachsene

  • 2 Kinder

  • normale Mietwohnung

  • kein Luxus

  • kein Eigenheim

Wohnen

Der größte Unterschied zu früher.

Eine familiengerechte Wohnung:

  • Kleinstadt/ländlich:

    • 900–1.200 € warm

  • größere Städte:

    • 1.500–2.000 €+ warm

Deutschlandweit realistisch:

1.200–1.500 € warm


Lebensmittel

Für 4 Personen:

  • sparsam:
    500–700 €

  • normal:
    700–900 €


Versicherungen, Kommunikation, Strom

Unvermeidbar:

  • Strom: 100–150 €

  • Internet/Handys: 50–100 €

  • Versicherungen: 50–150 €

→ ca. 250–400 €


Mobilität

Mit Auto:

  • Versicherung

  • Steuer

  • Reparaturen

  • Benzin

realistisch:

→ 300–600 €

Ohne Auto weniger.


Kinderkosten

Kinder sind nicht nur Essen.

Zusätzlich:

  • Kleidung

  • Schule

  • Freizeit

  • Vereine

  • Geschenke

  • Ausflüge

Realistisch:

→ 200–500 € pro Monat


Gesamtrechnung Familie

Sehr grob:

Bereich Kosten
Wohnung 1.300 €
Essen 800 €
Energie/Kommunikation/Versicherung 350 €
Mobilität 400 €
Kinder 300 €
Sonstiges 300 €
Gesamt ca. 3.450 €

3. Vergleich mit einem Medianverdiener

Ein Alleinverdiener:

Netto:
≈ 2.800 €

Ausgaben:
≈ 3.400 €

Ergebnis:

Es wird schwierig bis unmöglich.

Aber wichtig:

Diese Rechnung enthält bereits:

  • Auto

  • relativ normale Wohnung

  • Freizeit

  • Konsum

Wenn man sehr sparsam lebt:

  • günstige Region

  • kleine Wohnung

  • kein Auto

  • wenig Urlaub

  • wenig Konsum

kann es funktionieren.


4. War es früher leichter?

Ja, aber nicht ausschließlich wegen höherer Löhne.

Der große Unterschied:

Früher (z.B. 1970/80)

Ein typischer Arbeiter konnte eher:

  • Vollzeit arbeiten

  • Frau zuhause

  • mehrere Kinder

  • eigenes Haus finanzieren

Warum?

Nicht nur wegen höherer Kaufkraft.

Sondern:

Faktor 1: Wohnkosten

Der wichtigste Punkt.

Früher:

  • Wohnungskosten waren viel niedriger im Verhältnis zum Einkommen.

Heute:

  • Wohnen frisst einen viel größeren Anteil des Einkommens.

Beispiel:

Früher vielleicht:

  • 20–25 % Einkommen für Wohnen

Heute häufig:

  • 30–50 %


Faktor 2: Frauen arbeiten heute viel häufiger

Das ist nicht nur eine Notwendigkeit.

Es gibt auch andere Gründe:

  • höhere Bildung

  • finanzielle Unabhängigkeit

  • Karrierewünsche

  • gesellschaftliche Veränderung

Viele Haushalte haben heute zwei Einkommen nicht ausschließlich, weil eines nicht reicht.


Faktor 3: Lebensstandard

Der Lebensstandard ist deutlich höher.

Vergleich:

Ein Haushalt früher hatte vielleicht:

  • ein Auto

  • kleine Wohnung/Haus

  • wenig Reisen

  • weniger Elektronik

  • weniger Freizeitkonsum

Heute normal:

  • größere Wohnung

  • zwei Autos

  • Smartphones

  • Streaming

  • Urlaube

  • Restaurant

  • Hobbys der Kinder

  • höhere Ansprüche

Das ist realer Wohlstandsgewinn.


5. Ist also die Aussage „man ist gezwungen, dass beide arbeiten“ richtig?

Für bestimmte Gruppen: ja

Zum Beispiel:

  • Großstadt

  • normale Angestelltenlöhne

  • zwei Kinder

  • Miete

  • Auto

Da ist ein Einkommen oft tatsächlich nicht ausreichend.

Besonders betroffen:

  • untere Mittelschicht

  • Alleinerziehende

  • junge Familien mit hohen Mieten


Für die Mehrheit: nicht ganz

Ein gut verdienender Facharbeiter, Ingenieur, Beamter oder jemand in einer günstigen Region kann eine Familie weiterhin alleine finanzieren.

Beispiele:

  • 4.500 € brutto Facharbeiter

  • 5.500 € brutto Ingenieur

  • Beamter mittlerer/gehobener Dienst

→ Ein Einkommen kann reichen.


6. Der entscheidende Punkt: Was hat sich wirklich verändert?

Die Daten sprechen eher für:

Nicht:

"Der normale deutsche Lohn reicht überhaupt nicht mehr."

Sondern:

"Der Abstand zwischen einem normalen Einkommen und den Kosten eines komfortablen Familienlebens ist kleiner geworden."

Vor allem:

  • Wohnen ist teurer geworden.

  • Familien leben häufiger in Städten.

  • Ansprüche sind gestiegen.

  • Frauen haben heute häufiger eigene Einkommen (aus freien Entscheidungen und finanziellen Gründen).


Fazit

Die Aussage:

„Heute kann ein normaler Mann seine Familie nicht mehr alleine ernähren.“

ist zu pauschal.

Die empirisch besser belegbare Aussage wäre:

„Ein einzelnes durchschnittliches Vollzeit-Einkommen reicht in vielen Regionen Deutschlands heute nicht mehr komfortabel aus, um eine vierköpfige Familie mit dem heutigen Lebensstandard zu finanzieren. Früher war ein Einverdienermodell häufiger möglich, vor allem weil Wohnen günstiger war und der Lebensstandard niedriger lag.“

Also:

  • Ja: Einverdiener-Familien sind finanziell schwieriger geworden.

  • Ja: Wohnkosten sind ein großer realer Faktor.

  • Nein: Es ist nicht so, dass der Medianlohn grundsätzlich nicht mehr zum Überleben einer Familie reicht.

  • Ja: Ein Teil des Drucks kommt auch durch gestiegene Ansprüche und Lebensstandard.

Die stärkste empirische Erklärung ist wahrscheinlich eine Mischung:
~50 % Wohnkosten/Strukturwandel, ~30 % höherer Lebensstandard, ~20 % gesellschaftliche Veränderungen. (Die Prozentzahlen sind keine harte Statistik, sondern eine Einordnung der Einflussfaktoren.)

 

Es ist also ein Mix aus den Faktoren: Wohnen ist messbar teurer geworden und der Lebensstandard ist deutlich höher als früher. 

Umso wichtiger ist es somit heutzutage als Mann, ordentlich zu verdienen. Es ist das stabile Fundament. Wenn du nicht jeden Cent zweimal umdrehen musst, sondern einfach machen kannst was du möchtest, dann ist das schon eine komplett andere Grundlage. Ich möchte mir gar nicht ausmalen wie es sein muss, wenn man gegen Ende des Monats schauen muss was man einkauft oder ob man noch ins Freibad kann weil die Kohle so knapp ist. 

  • LIKE 1
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 9 Minuten, Fynnie schrieb:

Die Aufsichtspflicht darfst du trotzdem nicht verletzen  - also du kannst nicht einfach weg.

Wo steht, dass sie einfach weg können. Aber wenn sie im Kindergarten, Schule, bei Oma, bei Freunden sind, haben eben die die Aufssichtspflicht für die Kinder und Mutter kann andere Sachen machen. Und wenn die Kinder klein sind und zusammen spielen, teilen sich eben beide Mütter die Aufssichtspflicht. Miteinander reden, Kaffee trinken usw. können sie auch in der Zeit.

vor 10 Minuten, Fynnie schrieb:

Darum ging es mir in diesem Post aber gar nicht, auf den du geantwortet hast. Es ist spannend, was du dir rauspickst und worauf nicht geantwortet witd.

Gute Eltern sorgen auch für ihr Kind,  indem sie dem Kind etwas beibringen und sich intensiv mit ihm beschäftigen. Das ist so viel mehr als schnödes Aufpassen. 

Ja, gute Kinder bringen ihren Kindern was bei. Dazu gehört eben auch Sozialverhalten und Konflikte selbst lösen, dass lernen sie zum Beispiel wenn sie mit anderen Kindern alleine und selbstständig spielen ohne dass ein Erwachsener bei jeder Kleinigkeit sofort eingreift. Klar muss man die Kinder im Auge behalten, aber dabei kann man sich auch mit anderen Eltern unterhalten und muss nur eingreifen wenn gewisse Grenzen überschritten werden.

Im Kindergarten, Schule, Sportverein lernen sie auch Sozialverhalten ohne dass die Eltern dabei sind. Bei Oma und Opa lernen sie auch Dinge, ohne dass man als Elternteil dabei ist. Ist also nicht so, dass man als Elternteil 24/7 sich um seine Kinder kümmern muss, damit sie was lernen. Bestimmte Dinge müssen sie eben auch ohne die Eltern lernen.

Einkaufen gehen kann man auch gut mit den Kindern zusammen machen und ihnen dabei Sachen beibringen wie gesunde Ernährung, Umgang mit Geld usw. Spülmaschine ausräumen, Wäsche waschen, Haushalt usw. kann man auch mit den Kindern zusammen machen und ihnen dann später je nach Alter Aufgaben übertragen. Ist also auch in den Fällen nicht so, dass die "ganze" Arbeit bei der Mutter bleibt. 

Restaurant-Besuche sind auch gut um den Kindern was beizubringen. Ab einem gewissen Alter können sie die Bestellung für alle übernehmen und lernen so, dass reden mit unbekannten Menschen. Genauso ist es auch wichtig, dass Kinder auch mal langeweile haben und lernen sich mit sich selbst oder ihren Geschwistern zu beschäftigen, ohne dass die Eltern immer was vorgeben was sie machen sollen.

Ja es ist wichtig, dass man sich mt seinen Kindern beschäftigt und ihnen was beibringt. Das ist aber eben kein 24/7 Job und man kann es eben mit anderen Dingen kombinieren

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 16 Minuten, JayMuc schrieb:

Ja es ist wichtig, dass man sich mt seinen Kindern beschäftigt und ihnen was beibringt. Das ist aber eben kein 24/7 Job und man kann es eben mit anderen Dingen kombinieren

 

Dein Job hört nach 8 Stunden oder 10 auf. Der Job der Frau aber nicht, wenn es hier nach einigen Männern geht. Darum geht es. 

Da wird nach wie vor alles kleingeredet, das ist ja nicht viel.

Wie sang einst Gitte? "Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem... sagt mein Mann..."

 

 

  • IM ERNST? 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Minuten, Fynnie schrieb:

 

Dein Job hört nach 8 Stunden oder 10 auf. Der Job der Frau aber nicht, wenn es hier nach einigen Männern geht. Darum geht es. 

Da wird nach wie vor alles kleingeredet, das ist ja nicht viel.

Wie sang einst Gitte? "Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem... sagt mein Mann..."

 

 

Und du tust gerade so, als ob Frauen sich 24 Stunden am Tag mit Haushalt und Kindern beschäftigen und nichts anderes machen.

Aber schauen wir uns doch mal einen meiner Meinung nach durchschnittlichen Arbeitstag eine Familie mit 2 Kindern die zur Schule gehen an.

6:30 Aufstehen, Anziehen, Kinder wecken (wenn sie nicht selbstständig aufstehen)
7:00 Frühstück Ab einem gewissen Alter können die Kinder bei richtiger Erziehung auch das Abräumen, Tisch decken usw. übernehmen. Die Betreuung und ggfs. Erziehung machen beide
7:30 Kinder gehen zur Schule, Eltern unterhalten sich noch ein wenig
8:00 Mann geht zur Arbeit, Frau hat bis ca. 13 Uhr Zeit für den Haushalt, Gym, Mittagessen für die Kinder usw. Wenn man das regelmäßig macht, Wischroboter hat usw. mehr als genug Zeit, so dass auch Zeit für sie bleibt
13:00 Uhr Mittagessen mit den Kindern, Kinder räumen Geschirr in den Geschirrspüler
13:45 Uhr Hausaufgaben. Machen und sollten die Kinder in der Regel selbstständig machen. Klar bei Fragen hilft die Mutter natürlich
15:00 Uhr Hausaufgaben sind fertig. Je nach dem gehen die Kids zu anderen Kindern, Freunde kommen vorbei, sie gehen zum Sportverein, oder die Mutter unternimmt was mit den Kindern. Bei manchen Situationen hat die Mutter dann Zeit für sich, mehr Haushalt oder verbringt eben Zeit mit ihren Kindern. Aber Zeit mit den Kindern verbringen ist halt nicht immer Arbeit, ist zum großen Teil auch Quality Time. Der Ausflug zum See oder ins Freibad macht ja auch Spaß
18:00 Uhr Abendessen kochen
18:30 Uhr Mann kommt nach Hause, es wird gegessen, Kinder räumen das Geschirr ab. Betreuung und Erziehung teilen sich beide Eltern
19:00 Uhr Man verbringt Zeit als Familie zusammen, redet, spielt ein Gesellschaftsspiel oder was auch immer. Auch hier teilen sich beide Eltern die Erziehung und Betreuung
Zwischen 20-21 Uhr: Die Kinder gehen ins Bett und man hat Paarzeit. Also auch keine Arbeit mehr für die Frau. Wenn du das als Arbeit für die Frau siehst, läuft was schief in der Beziehung
23 Uhr: Man geht ins Bett

Ja, das sieht anders aus, wenn die Kinder kleiner sind. Es wird aber auch weniger, wenn die Kinder älter sind. Wo die Frau da jetzt zeitlich jetzt einen Mehraufwand hat, sehe ich nicht. Wenn die Frau jetzt Halbtags arbeiten muss, fällt natürlich die Zeit für den Haushalt am Vormittag weg, aber auch da kann man einen Großteil machen, wenn die Kinder Hausaufgaben machen, bei Freunden sind, Freunde zu Besuch haben usw.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.