Wieviel muss ein Mann verdienen und welchen monetären Wert bringt eine Frau mit in die Beziehung?

456 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde, holywater schrieb:

Das liegt nicht mal nur an der wirtschaftlichen Lage. Ganz viele Frauen sind inzwischen auch so gut ausgebildet, dass es schlicht sträflich wäre, nicht arbeiten zu gehen. Stell dir vor, du machst 6 Jahre Studium bis du deinen Master hast und dann scheisst du auf alles und bleibst die nächsten Jahre/Jahrzehnte zuhause um Hausfrau zu sein, Windeln zu wechseln, zu kochen und zu putzen. Für viele Frauen kommt sowas nicht in Frage. Da wird lieber arbeiten gegangen und von dem zusätzlichen Geld gönnt man sich ne Putzfrau, Überseereisen oder spart auf ein Eigenheim. 

Danke @holywater - endlich sagt es mal einer. Das hat mir die ganze Zeit an/in der Diskussion gefehlt, dass man mal wirklich auch die Opportunitätskosten der nicht arbeitenden Frau betrachtet.

Wenn sie nur das Gehalt einer Friseurin, Bäckereifachverkäuferin oder Ergänzungskraft im Kindergarten hat, dann bringen die gearbeiteten Stunden oft nicht das ein, was durch Mehrarbeit in einem akademischen/Vertriebsjob/ oder als selbständiger Handwerker verdient werden kann, wenn er durch Abnahme des Haushalts durch die Frau diese Extra-Meilen gehen kann  - da bin ich bei @DirtyRabbit

Das sind dann aber Berufsbilder, die ein großes Delta zu DRs IT-Job haben. Dieses Delta ist bei mir und meiner Frau sehr viel geringer, da wir beide recht sichere akademische Jobs im selben Berufsfeld haben. Ich arbeite 100%, meine Frau arbeitet 50%.

Wenn wir aufaddieren, was wir verdienen sowie was wir als Transferleistungen erhalten (Kindergeld für jetzt 3, bald 4 Kinder) sind wir netto als Haushalt noch nicht bei 10k pro Monat, aber auch nicht so weit davon entfernt. Würde meine Frau nicht arbeiten, wären wir bei rund 7000€ netto pro Monat.

Theoretisch könnte unsere Putzfrau/Haushaltshilfe und der Gärtner noch sehr viel öfter kommen, bis diese Differenz aufgebraucht ist.

Das alles diente neben der Einführung der Delta/Differenz-Logik zwischen Mann und Frau aber auch als theoretische Fundierung für 3 blinde Flecken, die bisher noch bestehen.

1. Wer arbeitet, sammelt Rentenpunkte. Man weiß zwar noch nicht, auf wie viel das Rentenanspruchsniveau fallen wird, aber dadurch wird nochmal klarer, dass auch die Rente eines ehemaligen „Nicht-schlecht-Verdieners“ womöglich noch weniger reichen wird.

2. Gerade bei bald 4 Kiddos haben wir ordentlich Elterngeld über die Jahre bekommen. Das bekommt man aber nur, wenn man vorher auch Geld verdient hat und den Höchstbetrag bekommt nur, wer XY vorher verdient hat (googlet einfach). Da lässt man sich also Geld entgehen.

3. Der dritte Punkt mag einer sein, der bewusst oder unterbewusst ausgelassen wird. Aber ich habe keine Lust auf eine so ökonomisch von mir abhängige Frau.

Viele argumentieren: Ja, diese Abhängkeit ist aber gut, damit sich die Frau nicht (so einfach) irgendwann nen neuen suchen kann.

Das Problem ist aber, dass bei einem hohen Einkommen beim Mann und keinem Einkommen bei der Frau und längerer Ehe mit Kindern i.d.R. Unterhaltspflichten entstehen, die weit größer sind, als wenn beide ähnlich gut verdienen. 

Und jetzt kommt es: Dieser Unterhalt ist nicht zweckgebunden, d.h. meistens kann die Frau sich damit beim Promi-Friseur die Haare davon machen lassen und du kannst nicht viel tun.

Deswegen nochmal mein Appell: Manchmal möchte man Erklärungen einfach halten, aber gewisse Verküzungen oder Zusammenfassungen führen zu logischen Fehlern. Also denkt bitte die Verdienstmodelle für eure Partnerschaft durch alle Lebensphasen bis zum Lebensende.

Ansonsten bin ich wieder „El Diplomatico“: Wer Mann arbeitet, Frau zu Hause will, sollte in Trad Wife-Kreisen auf die Jagd gehen und wer alle anfallenden Aufgaben inklusive Verdienst mehr teilen möchte, der muss in einem anderen Teich fischen.

Sonst verkommt die Diskussion immer zu einem Konstrukt, wie sie oft hier im Forum auftaucht. Nämlich: Ich (m) möchte die monogame Beziehung mit meiner Freundin für dritte Frauen öffnen. 

Klappt in den seltensten Fällen. Damit haben sich „selbst“ Or-lando O und M-Axi P-ütz ne blutige Nase geholt.

Wieso jagst du dir nicht von vornherein eine Partnerin aus dem Berghain, Kitkat oder Tantra-Bereich. Das erspart viel Arbeit und Tränen.

Und analog sehe ich das bei der Wahl des Aufteilmodells - man kann es sich doch auch einfach machen…

  • LIKE 2
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 11 Minuten, Xatrix schrieb:

Das sind dann aber Berufsbilder, die ein großes Delta zu DRs IT-Job haben.

lol meine war selbstständig, die hat theoretisch die Möglichkeit 10K+im Monat zu machen "je nach abrechnung 😜"

Geht aber voll voll im Hausfrauenmodus auf, wollt schon immer "Mutter" sein und macht nur nebenher um drin zu bleiben - richtig erst wenn die größer sind wieder.

 

Am 7.1.2024 um 18:14 , DirtyRabbit schrieb:

Sie hat nicht im Nagelstudio gearbeitet sondern ein eigenen Laden gehabt wo Sie primär extensions und Augenbrauen (Microblading) gemacht hat weils da am meisten Gewinnspanne gibt. Nägel und wimpern hat Sie aber auch angeboten aber die Leut sind dafür meist zu den Asiatinnen gegangen weil billiger.

 

 

bearbeitet von DirtyRabbit
  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 48 Minuten, Fynnie schrieb:

 

Dein Job hört nach 8 Stunden oder 10 auf. Der Job der Frau aber nicht, wenn es hier nach einigen Männern geht. Darum geht es. 

Da wird nach wie vor alles kleingeredet, das ist ja nicht viel.

Wie sang einst Gitte? "Das bisschen Haushalt ist doch kein Problem... sagt mein Mann..."

 

 

Und du tust so als wäre das vergleichbar, was es nicht ist. Frauen haben in erster Linie einfach Bock auf Kinder und Haushalt. Das liegt in ihrer Natur. Wenn Frauen Kinder bekommen quatschen die fast ausschließlich über ihre Kids untereinander. Wo wieder welcher Auftritt ist wo sie die hin karren müssen und welchen Aufwand die heute wieder für das mittag essen betreiben weil ihr kleines das so gern hat.

Ist absolut nicht vergleichbar wie Mann auf Arbeit sich mit den ganzen Clowns rum zu schlagen. Ein treffender Vergleich zwischen care Arbeit vs Job wäre dabei ne Selbstständigkeit. Du arbeitest effektiv auch länger als im Angestellten Verhältnis aber du machst es gern, weil du es gern und für dich machst. Ähnlich wie Frau sich um den Haushalt und ihr Kind kümmert. Weil sie es gern und für sich macht. 

  • LIKE 1
  • HAHA 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 34 Minuten, MrNiceNRW schrieb:

Frauen haben in erster Linie einfach Bock auf Kinder und Haushalt.

Ein Klassiker. Vor allem: Bock auf Haushalt. Ganz sicher.  🤣🤣🤣🤣

So warm ist es doch heute gar nicht, dass solche Hirngespinste entstehen müssen. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Minuten, Fynnie schrieb:

Ein Klassiker. Vor allem: Bock auf Haushalt. Ganz sicher.  🤣🤣🤣🤣

So warm ist es doch heute gar nicht, dass solche Hirngespinste entstehen müssen. 

 

Bei dem richtigen Mann ist das tatsächlich oft der Fall. Musste mehrere LTRs und FBs von mir quasi davon abhalten ständig meine Wohnung aufzuräumen, abzuwaschen und zu putzen. 

Das klingt natürlich ziemlich beknackt... Viele Frauen wollen aber irgendwie etwas FÜR den Mann tun wenn Sie eben verliebt sind oder die Attraction hoch ist.

Hatte teilweise wirklich schwere Streits, weils mir mega auf den Sack ging innerhalb einer LTR nicht mehr zu wissen welche Klamotten überhaupt im Schrank sind.

Die völlige Eskalation war, als die Eltern einer LTR sich getrennt haben und die Mutter bei meiner Freundin wohnte für ein paar Wochen. Da wurden ohne Scheiß selbst meine Boxershorts gebügelt 😄

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 13 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Bei dem richtigen Mann ist das tatsächlich oft der Fall. Musste mehrere LTRs und FBs von mir quasi davon abhalten ständig meine Wohnung aufzuräumen, abzuwaschen und zu putzen. 

Das klingt natürlich ziemlich beknackt... Viele Frauen wollen aber irgendwie etwas FÜR den Mann tun wenn Sie eben verliebt sind oder die Attraction hoch ist.

Hatte teilweise wirklich schwere Streits, weils mir mega auf den Sack ging innerhalb einer LTR nicht mehr zu wissen welche Klamotten überhaupt im Schrank sind.

Die völlige Eskalation war, als die Eltern einer LTR sich getrennt haben und die Mutter bei meiner Freundin wohnte für ein paar Wochen. Da wurden ohne Scheiß selbst meine Boxershorts gebügelt 😄

Es scheint tatsächlich sehr warm zu sein. 🙄

Beim richtigen Mann räumt die richtige Frau so richtig hinterher. ☺️

Lasst es euch gesagt sein, das liegt nicht in unser aller Blut, es ist auch nicht unsere Lieblingsbeschäftigung und mit/bei dem richtigen Mann weiß ich besseres anzufangen.

 

bearbeitet von Fynnie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 23 Minuten, Fynnie schrieb:

Ein Klassiker. Vor allem: Bock auf Haushalt. Ganz sicher.  🤣🤣🤣 🤣 

So warm ist es doch heute gar nicht, dass solche Hirngespinste entstehen müssen. 

Solche Frauen mit hohem Wert hängen nicht im PUF rum....sondern in der Küche oder Waschkeller 

300px-90.jpg

  • HAHA 5

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 3 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

Solche Frauen mit hohem Wert hängen nicht im PUF rum....sondern in der Küche oder Waschkeller 

300px-90.jpg

Oder sie arbeiten und können wie du nebenbei im PUF moderieren... schreiben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gerade eben, Fynnie schrieb:

Es scheint tatsächlich sehr warm zu sein. 🙄

Beim richtigen Mann räumt die richtige Frau so richtig hinterher. ☺️

Lasst es euch gesagt sein, das liegt nicht in unser aller Blut, es ist auch nicht undere Lieblingsbeschäftigung und mit/bei dem richtigen Mann weiß ich besseres anzufangen.

 

In Hamburg hat es aktuell 17 grad oder so... also recht ungefährlich.

Solange es im Rahmen ist, ist es doch toll seinem Mann oder seiner Frau das leben leichter machen zu können mit den Kompetenzen mit denen man ggf. im Vorteil ist.

Und klar liegt es nicht in jeder Frau so zu agieren... aber man kann sich ja recht frei für eine entscheiden die ein dringendes Bedürfnis hat sich in jeglicher Hinsicht einzubringen. 

Genauso kannst Du klar dir einen Typen suchen, der auf 50/50 oder mehr steht.

  • HAHA 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde, Xatrix schrieb:

Danke @holywater - endlich sagt es mal einer. Das hat mir die ganze Zeit an/in der Diskussion gefehlt, dass man mal wirklich auch die Opportunitätskosten der nicht arbeitenden Frau betrachtet.

Wenn sie nur das Gehalt einer Friseurin, Bäckereifachverkäuferin oder Ergänzungskraft im Kindergarten hat, dann bringen die gearbeiteten Stunden oft nicht das ein, was durch Mehrarbeit in einem akademischen/Vertriebsjob/ oder als selbständiger Handwerker verdient werden kann, wenn er durch Abnahme des Haushalts durch die Frau diese Extra-Meilen gehen kann  - da bin ich bei @DirtyRabbit

Das sind dann aber Berufsbilder, die ein großes Delta zu DRs IT-Job haben. Dieses Delta ist bei mir und meiner Frau sehr viel geringer, da wir beide recht sichere akademische Jobs im selben Berufsfeld haben. Ich arbeite 100%, meine Frau arbeitet 50%.

Wenn wir aufaddieren, was wir verdienen sowie was wir als Transferleistungen erhalten (Kindergeld für jetzt 3, bald 4 Kinder) sind wir netto als Haushalt noch nicht bei 10k pro Monat, aber auch nicht so weit davon entfernt. Würde meine Frau nicht arbeiten, wären wir bei rund 7000€ netto pro Monat.

Theoretisch könnte unsere Putzfrau/Haushaltshilfe und der Gärtner noch sehr viel öfter kommen, bis diese Differenz aufgebraucht ist.

Das alles diente neben der Einführung der Delta/Differenz-Logik zwischen Mann und Frau aber auch als theoretische Fundierung für 3 blinde Flecken, die bisher noch bestehen.

1. Wer arbeitet, sammelt Rentenpunkte. Man weiß zwar noch nicht, auf wie viel das Rentenanspruchsniveau fallen wird, aber dadurch wird nochmal klarer, dass auch die Rente eines ehemaligen „Nicht-schlecht-Verdieners“ womöglich noch weniger reichen wird.

2. Gerade bei bald 4 Kiddos haben wir ordentlich Elterngeld über die Jahre bekommen. Das bekommt man aber nur, wenn man vorher auch Geld verdient hat und den Höchstbetrag bekommt nur, wer XY vorher verdient hat (googlet einfach). Da lässt man sich also Geld entgehen.

3. Der dritte Punkt mag einer sein, der bewusst oder unterbewusst ausgelassen wird. Aber ich habe keine Lust auf eine so ökonomisch von mir abhängige Frau.

Viele argumentieren: Ja, diese Abhängkeit ist aber gut, damit sich die Frau nicht (so einfach) irgendwann nen neuen suchen kann.

Das Problem ist aber, dass bei einem hohen Einkommen beim Mann und keinem Einkommen bei der Frau und längerer Ehe mit Kindern i.d.R. Unterhaltspflichten entstehen, die weit größer sind, als wenn beide ähnlich gut verdienen. 

Und jetzt kommt es: Dieser Unterhalt ist nicht zweckgebunden, d.h. meistens kann die Frau sich damit beim Promi-Friseur die Haare davon machen lassen und du kannst nicht viel tun.

Deswegen nochmal mein Appell: Manchmal möchte man Erklärungen einfach halten, aber gewisse Verküzungen oder Zusammenfassungen führen zu logischen Fehlern. Also denkt bitte die Verdienstmodelle für eure Partnerschaft durch alle Lebensphasen bis zum Lebensende.

Ansonsten bin ich wieder „El Diplomatico“: Wer Mann arbeitet, Frau zu Hause will, sollte in Trad Wife-Kreisen auf die Jagd gehen und wer alle anfallenden Aufgaben inklusive Verdienst mehr teilen möchte, der muss in einem anderen Teich fischen.

Sonst verkommt die Diskussion immer zu einem Konstrukt, wie sie oft hier im Forum auftaucht. Nämlich: Ich (m) möchte die monogame Beziehung mit meiner Freundin für dritte Frauen öffnen. 

Klappt in den seltensten Fällen. Damit haben sich „selbst“ Or-lando O und M-Axi P-ütz ne blutige Nase geholt.

Wieso jagst du dir nicht von vornherein eine Partnerin aus dem Berghain, Kitkat oder Tantra-Bereich. Das erspart viel Arbeit und Tränen.

Und analog sehe ich das bei der Wahl des Aufteilmodells - man kann es sich doch auch einfach machen…

Danke für den ausführlichen Text. Er spricht mir aus der Seele. 

Meine Frau und ich sind in einer ähnlichen Position. Wir haben beide akademische Jobs und jeweils einen Lohn der sich in den Top15-20% befindet. Haushaltseinkommen ist somit jenseits der 10k pro Monat und das selbst bei Teilzeitarbeit. 

Interessanterweise macht es finanziell mehr Sinn die Kinder selbst zu betreuen, als sie in die Kita zu bringen. Würden wir beide 100% arbeiten und die Kinder betreuen lassen, hätten wir am Ende sogar Verlust gemacht. Trotz Aufstockung auf 100%. Die Kita Gebühren hier sind einfach horrend. 

 

  • LIKE 1
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 35 Minuten, Fynnie schrieb:

Ein Klassiker. Vor allem: Bock auf Haushalt. Ganz sicher. 

Jetzt mal ganz ehrlich. Wieviel Arbeit ist denn Haushalt in der Woche für dich. Das hält sich rein vom Zeitaufwand doch wirklich in Grenzen und ist nun wirklich kein Vollzeit oder Halbtags-Job. Um mal aus eigener Erfahrung mit meiner Ex zu sprechen. Wir hatten ein Haus mit knapp 250 qm und der Zeitaufwand für den Haushalt hielt sich wirklich in Grenzen.

  • Der Saug-Wischroboter ist täglich durch Haus gefahren. Das war mit Stühle hochstellen, Roboter leeren und Wasser auffüllen so 5-8 Minuten täglicher Aufwand. Den Rest hat der Roboter gemacht
  • Der Rasen wurde vom Mähroboter alle 2 Tage automatisch gemäht. Also max. 5 Minuten Aufwand zur Reinigung 1 mal in der Woche
  • Im Sommer wurde der Rasen und die Pflanzen draußen automatisch bewässert, auch kein Aufwand
  • Bad-Reinigung bei 3 Bädern waren auch max. 1-2 Stunden in der Woche
  • Wäsche waschen, in den Trockner räumen, vorher sortieren ist jetzt auch nicht der Riesenaufwand. Bei ca. 3-5 Maschinen pro Woche sind das vielleicht 15-20 Minuten in der Woche
  • Wäsche zusammenlegen, haben die Kinder mitgeholfen. Aber selbst ohne die Kinder ist das bei 3-5 Maschinen pro Woche nicht mehr als max. 1 Stunde Zeit in der Woche
  • Staubwischen, aufräumen etc. ist auch nicht der Riesenaufwand, wenn man das regelmäßig macht. Auch max. 1-2 Stunden pro Woche
  • Dann noch 1-2 mal im Jahr eine gründliche Komplettreinigung mit Fenstern etc. Ist auf die Woche gerechnet auch nicht viel Zeit
  • Bleibt kochen und einkaufen übrig. Kann man auch beides zusammen mit eventuellen Kindern machen. Einkauf macht man eh nur 1-2 mal pro Woche, also max. 2 Stunden pro Woche. Kochen ist man mit 1-1,5 Stunden pro Tag inklusive sauber machen auch durch

Sind also knapp 20-25 Stunden pro Woche max. nur für den Haushalt. Und das ist schon hochgerechnet und berücksichtigt keine Restaurant-Besuche usw. Also alles machbar in der Zeit, in der die Kinder zum Beispiel in der Schule, bei Freunden oder Oma und Opa sind. Wenn man eine kleinere Wohnung hat, wird es entsprechend weniger.
 

vor 27 Minuten, Fynnie schrieb:

Beim richtigen Mann räumt die richtige Frau so richtig hinterher. ☺️

Ja, beim richtigen Mann, kümmert sich Frau gerne um den Mann und will ihn verwöhnen. Dann wird das für ihn kochen nicht als was negatives gesehen, sondern als etwas was sie gerne macht um ihm eine Freude zu machen. Genauso wird dann auch gerne die Wäsche mitgemacht oder mal was im Haushalt erledigt. Und zwar nicht weil sie die Arbeit so gerne macht, sondern um ihm eine Freude zu machen. Wenn man allerdings das Mindset hat, dass es eine Belastung ist und sich selbst nur als Bedienstete sieht, wird das natürlich anders gesehen

  • LIKE 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 21 Minuten, JayMuc schrieb:
Fynnie schrieb:

Ein Klassiker. Vor allem: Bock auf Haushalt. Ganz sicher. 

 

vor 21 Minuten, JayMuc schrieb:

Jetzt mal ganz ehrlich. Wieviel Arbeit ist denn Haushalt in der Woche für dich.

Ablenkungsmanöver. Ich schreibe, dass garantiert nicht allen Frauen voller Freude der Haushalt im Blut liegt und du machst eine Aufzählung.

Hier käme es wirklich darauf an, ob es sich um einen Single-Haushalt oder ein Familien-Paar-Haushalt handelt. 

Da geht es um Ansprüche und Aufwand.

 

 

Zitat

 

Ja, beim richtigen Mann, kümmert sich Frau gerne um den Mann und will ihn verwöhnen. Dann wird das für ihn kochen nicht als was negatives gesehen, sondern als etwas was sie gerne macht um ihm eine Freude zu machen. Genauso wird dann auch gerne die Wäsche mitgemacht oder mal was im Haushalt erledigt. Und zwar nicht weil sie die Arbeit so gerne macht, sondern um ihm eine Freude zu machen. Wenn man allerdings das Mindset hat, dass es eine Belastung ist und sich selbst nur als Bedienstete sieht, wird das natürlich anders gesehen

 

Hier sieht sich ja grundsätzlich jeder als der "richtige Mann". Ich weiß schon, um wen ich mich wie kümmere.

Ich will mal ein seltenes Beispiel aus meinem persönlichen Leben bringen.

Ein Freund hatte sein Leben zeitweise nicht so im Griff, zu sehen war das auch an seiner Küche, die er nicht putzte, er hat gar nicht mehr abgewaschen, bis er kein Geschirr mehr hatte. Als ich bei ihm war, hatte ich Küchenverbot. Für den täglichen Gebrauch schaffte er es dann, immer zwei Teller oder Tassen abzuwaschen. 

Ich hab da nichts gemacht. 

Sollte ich ja auch nicht. 

Seine Ex hat ihm mal den Kram aufgeräumt (es sah danach wieder so aus).

 

Es gibt also Frauen  die räumen Männern jeden Mist hinterher, den sich selbst einbrocken. Er hatte übrigens Zeit und es gab keinen Grund, warum er es nicht selbst hätte schaffen können.

Warum solch ein Chaos entstehen musste, dass man diese Küche gar nicht erst betreten durfte, ist völlig unverständlich. 

Da rief in mir dann aber auch kein Urinstinkt, das in Ordnung zu bringen.

bearbeitet von Fynnie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 18 Minuten, JayMuc schrieb:

Jetzt mal ganz ehrlich. Wieviel Arbeit ist denn Haushalt in der Woche für dich. Das hält sich rein vom Zeitaufwand doch wirklich in Grenzen und ist nun wirklich kein Vollzeit oder Halbtags-Job. Um mal aus eigener Erfahrung mit meiner Ex zu sprechen. Wir hatten ein Haus mit knapp 250 qm und der Zeitaufwand für den Haushalt hielt sich wirklich in Grenzen.

  • Der Saug-Wischroboter ist täglich durch Haus gefahren. Das war mit Stühle hochstellen, Roboter leeren und Wasser auffüllen so 5-8 Minuten täglicher Aufwand. Den Rest hat der Roboter gemacht
  • Der Rasen wurde vom Mähroboter alle 2 Tage automatisch gemäht. Also max. 5 Minuten Aufwand zur Reinigung 1 mal in der Woche
  • Im Sommer wurde der Rasen und die Pflanzen draußen automatisch bewässert, auch kein Aufwand
  • Bad-Reinigung bei 3 Bädern waren auch max. 1-2 Stunden in der Woche
  • Wäsche waschen, in den Trockner räumen, vorher sortieren ist jetzt auch nicht der Riesenaufwand. Bei ca. 3-5 Maschinen pro Woche sind das vielleicht 15-20 Minuten in der Woche
  • Wäsche zusammenlegen, haben die Kinder mitgeholfen. Aber selbst ohne die Kinder ist das bei 3-5 Maschinen pro Woche nicht mehr als max. 1 Stunde Zeit in der Woche
  • Staubwischen, aufräumen etc. ist auch nicht der Riesenaufwand, wenn man das regelmäßig macht. Auch max. 1-2 Stunden pro Woche
  • Dann noch 1-2 mal im Jahr eine gründliche Komplettreinigung mit Fenstern etc. Ist auf die Woche gerechnet auch nicht viel Zeit
  • Bleibt kochen und einkaufen übrig. Kann man auch beides zusammen mit eventuellen Kindern machen. Einkauf macht man eh nur 1-2 mal pro Woche, also max. 2 Stunden pro Woche. Kochen ist man mit 1-1,5 Stunden pro Tag inklusive sauber machen auch durch

Sind also knapp 20-25 Stunden pro Woche max. nur für den Haushalt. Und das ist schon hochgerechnet und berücksichtigt keine Restaurant-Besuche usw. Also alles machbar in der Zeit, in der die Kinder zum Beispiel in der Schule, bei Freunden oder Oma und Opa sind. Wenn man eine kleinere Wohnung hat, wird es entsprechend weniger.

 

Ernst gemeinte Frage:

Hast du die Dinge jeweils selbst gemacht (also Staubwischen, Wäsche zusammenlegen, Bad-Reinigung etc.) und die Zeiten sind Erfahrungswerte oder sind das Schätzwerte als Aussenstehender?

Weil die Zahlen sehen nicht komplett unrealistisch aus, aber doch schon sehr optimistisch. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 6 Minuten, Fynnie schrieb:

Hier käme es wirklich darauf an, ob es sich um einen Single-Haushalt oder ein Familien-Paar-Haushalt handelt. 

Steht doch da. Das sind die Zeit, die das Haus von meiner Ex benötigt hat

vor 3 Minuten, holywater schrieb:

 

Ernst gemeinte Frage:

Hast du die Dinge jeweils selbst gemacht (also Staubwischen, Wäsche zusammenlegen, Bad-Reinigung etc.) und die Zeiten sind Erfahrungswerte oder sind das Schätzwerte als Aussenstehender?

Weil die Zahlen sehen nicht komplett unrealistisch aus, aber doch schon sehr optimistisch. 

Das sind die Zahlen aus dem Haus in dem ich mit meiner Ex gewohnt habe. Jetzt mache ich das bei mir in meiner Wohnung auch selbst und brauch weniger Zeit. Habe natürlich auch weniger QM und weniger Wäsche. Aber wie gesagt, wenn man das regelmäßig macht, ist das nicht so viel Arbeit. Bei der Bad Reinigung wird ja der Boden eh täglich vom Wischroboter gereinigt, fällt dann natürlich in der Zeit für die Badreinigung weg. Dusche ist auch nicht der Riesenaufwand wenn du nach dem Duschen die 2-3 Minuten investierst um das Glas der Dusch abzuziehen. Ich habe in meiner Wohnung 2 Bäder und schaffe das locker in 1 Stunde in der Woche.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde, Fynnie schrieb:

Ein Klassiker. Vor allem: Bock auf Haushalt. Ganz sicher.  🤣🤣🤣🤣

So warm ist es doch heute gar nicht, dass solche Hirngespinste entstehen müssen. 

 

Meine Mutter meinte immer: ich mache alles sauber, weil ich keine Lust habe aufzuräumen.

Deshalb macht sie es gleich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten, JayMuc schrieb:

Steht doch da. Das sind die Zeit, die das Haus von meiner Ex benötigt hat

Das sind die Zahlen aus dem Haus in dem ich mit meiner Ex gewohnt habe. Jetzt mache ich das bei mir in meiner Wohnung auch selbst und brauch weniger Zeit. Habe natürlich auch weniger QM und weniger Wäsche. Aber wie gesagt, wenn man das regelmäßig macht, ist das nicht so viel Arbeit. Bei der Bad Reinigung wird ja der Boden eh täglich vom Wischroboter gereinigt, fällt dann natürlich in der Zeit für die Badreinigung weg. Dusche ist auch nicht der Riesenaufwand wenn du nach dem Duschen die 2-3 Minuten investierst um das Glas der Dusch abzuziehen. Ich habe in meiner Wohnung 2 Bäder und schaffe das locker in 1 Stunde in der Woche.

Also nicht falsch verstehen, ich glaube dir sogar, dass für dich diese Werte stimmen. Aber sie sind schon ein gutes Stück davon entfernt, was ein durchschnittlicher Haushalt mit durchschnittlichen Leuten haben dürfte.

Wir kennen dich alle und wissen wie durchstrukturiert und optimiert du bist und vorgehst. Nur, die wenigsten Durchschnittsfamilien dürften das so handhaben. Und auch nur die wenigsten Durchschnittsfamilien dürften den Haushaltsalltag so stark automatisiert haben mit Putzroboter, Rasenmähroboter und automatischer Bewässerung. Du bist diesbezüglich, wie auch im Dating, irgendwo in den Top10-20% drin. 

 

Ich habe rein aus Spass mal ChatGPT befragt und auch dort ist der Tenor, dass realistisch mit einem deutlich höheren Zeitaufwand gerechnet werden muss. 

Zitat

Kurzfazit vorweg

Die Rechnung ist nicht komplett unrealistisch, aber sie ist an mehreren Stellen deutlich optimistisch gerechnet. Die genannten 20–25 Stunden pro Woche können für einen sehr gut organisierten Haushalt mit viel Automatisierung und relativ selbstständigen Kindern funktionieren.

Für eine typische Familie mit 2 Erwachsenen + 2 Kindern (3–6 Jahre) würde ich eher grob schätzen:

  • Nur sichtbare Hausarbeit: ca. 25–40 Stunden/Woche

  • Mit Mental Load: ca. 35–50+ Stunden/Woche

Der größte Unterschied entsteht nicht durch Putzen, sondern durch:

  • Kinder verursachen deutlich mehr Unordnung als Erwachsene

  • Kochen ist für Familien aufwendiger als für Einzelpersonen

  • Organisation und Planung werden oft komplett vergessen


Bewertung der einzelnen Punkte

Tätigkeit Angabe aus der Rechnung Einschätzung Realistischer Bereich
Saug-Wischroboter täglich 5–8 Min/Tag realistisch bis optimistisch 1–1,5 Std/Woche
Mähroboter 5 Min/Woche realistisch 5–15 Min/Woche
Garten/Bewässerung automatisch 0 Aufwand leicht optimistisch saisonal 0,5–3 Std/Woche
3 Bäder reinigen 1–2 Std/Woche realistisch 1,5–3 Std/Woche
Wäsche sortieren/Waschen/Trockner 15–20 Min/Woche deutlich zu niedrig 1–2 Std/Woche
Wäsche zusammenlegen 1 Std/Woche realistisch 1–2 Std/Woche
Staubwischen/Aufräumen 1–2 Std/Woche zu niedrig bei kleinen Kindern 3–7 Std/Woche
Grundreinigung/Fenster umgelegt wenig realistisch 0,5–1 Std/Woche
Einkaufen 2 Std/Woche realistisch bis knapp 2–4 Std/Woche
Kochen inkl. Reinigung 1–1,5 Std/Tag realistisch 7–12 Std/Woche

Einzelbetrachtung

1. Roboterstaubsauger: 5–8 Minuten täglich

Bewertung: realistisch

Das ist tatsächlich ein Punkt, bei dem moderne Technik viel Arbeit spart.

Aber:

  • Stühle hochstellen

  • Spielzeug vom Boden entfernen

  • Krümelbereiche kontrollieren

  • Roboter warten

  • Filter reinigen

werden oft unterschätzt.

Bei Erwachsenen allein wären 5 Minuten plausibel. Bei zwei kleinen Kindern eher:

ca. 1 Stunde pro Woche.


2. Badezimmer: 1–2 Stunden pro Woche für 3 Bäder

Bewertung: eher knapp, aber möglich

Das hängt stark vom Anspruch ab.

Minimal:

  • Waschbecken

  • Toilette

  • Dusche kurz reinigen

→ 1–2 Stunden möglich.

Familienstandard:

  • Spiegel

  • Kalk

  • Kinderzahnpasta überall

  • Badewanne

  • Spielzeug

  • Handtücher wechseln

→ eher 2–3 Stunden.


3. Wäsche: 35–45 Minuten pro Woche

Hier ist die Rechnung am unrealistischsten.

3–5 Maschinen bedeuten nicht nur:

  • Maschine starten

  • Trockner beladen

Dazu gehören:

  • sortieren

  • Flecken vorbehandeln

  • zusammenlegen

  • verräumen

  • Kleidung aussortieren

  • Kinderkleidung nach Größen prüfen

Bei kleinen Kindern entsteht ständig zusätzlicher Aufwand.

Realistisch:

3–5 Maschinen: ca. 2–4 Stunden/Woche

Die reine Maschinenzeit zählt natürlich nicht, aber die Organisation drumherum schon.


4. Aufräumen und Staubwischen: 1–2 Stunden

Bewertung: deutlich optimistisch bei kleinen Kindern

Bei zwei Erwachsenen könnte das stimmen.

Mit Kindern 3–6:

  • Lego

  • Bastelsachen

  • Bücher

  • Kleidung

  • Kuscheltiere

  • Essensreste

  • Schuhe

  • Jacken

  • Spielsachen sortieren

Das Problem ist nicht einmal das Putzen, sondern das tägliche Wiederherstellen eines bewohnbaren Zustands.

Realistisch:

30 Minuten täglich = ca. 3,5 Stunden/Woche

Bei höherem Anspruch mehr.


5. Einkaufen: 2 Stunden/Woche

Bewertung: realistisch, aber knapp

Wenn:

  • Online-Einkauf genutzt wird

  • feste Einkaufslisten existieren

  • wenig spontane Besorgungen nötig sind

Dann möglich.

Aber:

  • planen

  • Liste schreiben

  • Vorräte prüfen

  • Kinderkleidung/Haushaltsartikel nebenbei besorgen

gehören eigentlich dazu.

Realistisch:

2–4 Stunden/Woche inklusive Planung.


6. Kochen: 1–1,5 Stunden pro Tag

Bewertung: realistisch

Das ist einer der realistischsten Punkte.

Aber:

Eine Familie mit Kindern kocht selten nur:

  • Essen vorbereiten

  • kochen

  • essen

Dazu kommen:

  • Tisch vorbereiten

  • Kinder mehrfach erinnern

  • Essen schneiden

  • verschüttete Getränke

  • Diskussionen

  • Küche reinigen

  • Brotdosen vorbereiten

Realistisch:

1,5–2 Stunden pro Tag sind nicht ungewöhnlich.

Also:

10–14 Stunden/Woche


Summe sichtbare Hausarbeit

Wenn man die optimistische Rechnung nimmt:

  • Roboter: 1 h

  • Garten: 0,5 h

  • Bäder: 2 h

  • Wäsche: 2 h

  • Aufräumen: 3 h

  • Grundreinigung: 0,5 h

  • Einkaufen: 3 h

  • Kochen: 10 h

= ca. 22 Stunden

Das zeigt: Die ursprünglichen 20–25 Stunden sind nicht völlig falsch, aber sie entstehen nur, wenn man eher die "glatte Idealversion" nimmt.

Realistischer:

  • Aufräumen höher

  • Wäsche höher

  • Kochen höher

  • Kinderbedingte Zusatzarbeit einrechnen

→ eher 30–40 Stunden/Woche


Jetzt kommt der oft vergessene Punkt: Mental Load

Die ursprüngliche Rechnung berücksichtigt fast gar nicht:

Planung

Beispiele:

  • Was essen wir nächste Woche?

  • Haben wir genug Lebensmittel?

  • Welche Kleidung passt noch?

  • Wer braucht neue Schuhe?

  • Wann ist der nächste Kinderarzttermin?

  • Welche Geschenke brauchen wir?

  • Wann sind Elternabende?

  • Welche Kita-Termine gibt es?

Das passiert nicht automatisch.

Realistisch:

5–15 Stunden/Woche Mental Load, je nach Familie.


Gesamteinschätzung

Für eine Familie mit 2 Erwachsenen + 2 Kindern (3–6):

Bereich Zeit
Sichtbare Hausarbeit sehr effizient 20–25 Std
Realistischer Familienalltag 30–40 Std
Mit Mental Load 35–50+ Std

Fazit zur ursprünglichen Aussage

Die Aussage:

"Der Haushalt sind nur 20–25 Stunden und das ist alles machbar, während Kinder in Schule oder bei Oma sind"

ist nur teilweise realistisch.

Der Denkfehler liegt darin, dass:

  1. viele Tätigkeiten von Erwachsenen-Haushalten auf Familien übertragen werden,

  2. Kinder zwar tagsüber weg sind, aber morgens, abends und am Wochenende viel Arbeit verursachen,

  3. Mental Load komplett herausgerechnet wird,

  4. Automatisierung zwar viel Putzen reduziert, aber nicht Organisation.

Ein Haushalt mit Robotern, Mähroboter und guter Organisation kann tatsächlich deutlich unter dem klassischen Bild einer Hausfrau aus früheren Jahrzehnten liegen. Aber 20–25 Stunden als Obergrenze für eine Familie mit zwei kleinen Kindern ist eher die optimistische Unterkante als ein realistischer Durchschnitt.

 

Und wenn ich so in meinen Familienalltag mit Haushalt schaue, dann bin ich auch eher bei dem was ChatGPT ausrechnet. 

Wobei es natürlich anspornt, wenn man anhand deines Textes realisiert, dass da noch viel Prozessoptimierung möglich wäre. 😁

  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 5 Minuten, Mai315 schrieb:

Meine Mutter meinte immer: ich mache alles sauber, weil ich keine Lust habe aufzuräumen.

Deshalb macht sie es gleich.

Daa ist nicht der Kern der ursprünglichen Aussage. Die Natur der Frau ist Freude an der Hausarbeit. Einfach mal nein. Da ist es egal, ob sie die lange aufschiebt oder gleich wegmacht. 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Gerade eben, Fynnie schrieb:

Daa ist nicht der Kern der ursprünglichen Aussage. Die Natur der Frau ist Freude an der Hausarbeit. Einfach mal nein. Da ist es egal, ob sie die lange aufschiebt oder gleich wegmacht. 

 

Kann ich so auch nicht bestätigen. 

Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass Sauberkeit die Natur der Frau ist

Also dass HBs einen ganz anderen Sauberkeitsstandard haben. Ein Mann denkt sich z.B. "Joa, hat ein paar Flecken das T-Shirt, aber riecht noch halbwegs OK". Während die Frau beim gleichen T-Shirt direkt Würgereiz bekommt und es in die Wäsche schmeisst. Das gleiche aus bei Badezimmern oder Böden. Der Mann denkt, passt schon noch und auch die Kollegen stört es nicht gross, wenn da noch ein paar Krümel rumliegen. Frauen hingegen machen sich wahnsinnig viele Gedanken wie z.B. die Wohnung bei anderen ankommen könnte, wenn sie etwas schmutzig ist. Und dann wir schnell der Staubwedel geschwungen. 

  • LIKE 1
  • TOP 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde, Fynnie schrieb:

Ein Klassiker. Vor allem: Bock auf Haushalt. Ganz sicher.  🤣🤣 🤣🤣

So warm ist es doch heute gar nicht, dass solche Hirngespinste entstehen müssen. 

Ich habe den Eindruck, dass hier oft von sich und seiner Bubble, auf andere geschlossen wird.

Kinder und Haushalt sind anstrengend. ...aber sie sind es auch wert. Alles hat vor und Nachteile. Da gibt es kein besser oder schlechter.

Tatsächlich kenne ich mehr Frauen als Männer, die Haushaltsarbeit und Kindererziehung bevorzugen. Heißt ja nicht, dass sie morgens aufstehen und schreien "Juhuuu, heute wieder Geschrei und Staubsaugen!". Auf der anderen Seite sagt auch kein Typ "Geil, später wieder hart ranklotzen und mich mit Kunden oder den Kollegen rumärgern.".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Minuten, holywater schrieb:

Also nicht falsch verstehen, ich glaube dir sogar, dass für dich diese Werte stimmen. Aber sie sind schon ein gutes Stück davon entfernt, was ein durchschnittlicher Haushalt mit durchschnittlichen Leuten haben dürfte.

Wir kennen dich alle und wissen wie durchstrukturiert und optimiert du bist und vorgehst. Nur, die wenigsten Durchschnittsfamilien dürften das so handhaben. Und auch nur die wenigsten Durchschnittsfamilien dürften den Haushaltsalltag so stark automatisiert haben mit Putzroboter, Rasenmähroboter und automatischer Bewässerung. Du bist diesbezüglich, wie auch im Dating, irgendwo in den Top10-20% drin. 

 

Ich habe rein aus Spass mal ChatGPT befragt und auch dort ist der Tenor, dass realistisch mit einem deutlich höheren Zeitaufwand gerechnet werden muss. 

 

Und wenn ich so in meinen Familienalltag mit Haushalt schaue, dann bin ich auch eher bei dem was ChatGPT ausrechnet. 

Wobei es natürlich anspornt, wenn man anhand deines Textes realisiert, dass da noch viel Prozessoptimierung möglich wäre. 😁

ChatGPT sieht meiner Meinung nach aber auch ein paar Dinge zu pessimistisch oder nicht korrekt.

  • Wischroboter
    Sind wir ja in einem ähnlichen Bereich. 8 Minuten mal 7 sind 56 Minuten in der Woche. Je nach dem wie alt die Kinder sind und ob die ihren Kram auch selbst wegräumen können fällt da dann schon einiges an Zeit weg, so dass man mehr Richtung die 5 Minutem kommt, da die Kinder dann ja einen Teil der Zeit brauchen
  • Badezimmer
    Da hat er ein Sachen drin, die ich zur Wäsche zählen würde wie Handtücher. Spielzeug und Zahnpasta hängt vom Alter der Kinder ab und wird auch nicht in jedem Bad sein. Wir hatten 3 Bäder, aber nicht jedes wurde gleich häufig genutzt. Die weniger genutzt wurden, war auch weniger Arbeit. Kalk kommt es auch auf das Wasser in der Region an. Wir hatten eine Entkalkungsanlage und wenn dann die Dusche nach dem duschen abgezgen wurde, war es kein großes Thema. Zumindest keins für die regelmäßige Reinigung
  • Wäsche
    Auch da sind Punkte von ChatGPT drin, die man nicht regelmäßig macht. Kleidung aussortieren macht man nicht jede Woche, zumindest wenn die Kinder etwas älter sind. Zusammenlegen können die Kinder auch irgendwann selbst machen, dann lernen sie was. Flecken vorbehandeln ist auch eher bei kleineren Kindern der Fall. Kommt also auch viel aufs Alter der Kinder an
  • Aufräumen und Staubwischen
    Auch da sind Punkte drin, die man nicht regelmäßig macht, wie das aussortieren von Spielzeug. Das aufräumen von ihrem Spielzeug haben meine Kids schon früh gelernt, dass sie das machen wenn sie fertig sind mit spielen. War im Kindergarten auch so. Ist also auch kein Punkt, den man als Mutter macht. Auch hier hängt es viel vom Alter der Kinder ab
  • Einkaufen
    Da hängt natürlich viel von der Nähe zum Supermarkt, Drogerie bzw. Online-Einkauf ab. Bei uns war der Supermarkt und Drogeriemarkt 5 Minuten entfernt und nebeneinander. Für manche Dinge haben wir Online-Einkäufe genutzt. Wenn man dann nicht gerade Samstags oder vor Feiertagen einkaufen geht, kommt man mit der Zeit schon hin
  • Essen kochen
    Auch da hat ChatGPT Sachen drin, die nichts mit Essen kochen zu tun haben. Diskussionen, Kinder erinnern usw. hat mit dem kochen nichts zu tun. Auch das ist natürlich ein Stück Erziehungsarbeit und wird natürlich auch von beiden beim gemeinsamen Essen übernommen. Kann man also auch nicht wirklich zu Hausarbeit der Frau zählen. Genauso wie Tisch decken, abräumen, Spülmaschine einräumen. Haben bei uns die Kinder schon recht früh gelernt, dass sie nach dem Essen ihre Sachen in die Spülmaschine räumen und den groben Dreck entfernen. Die Krümmel hat dann der Roboter nach dem Essen beseitigt, sind ein paar Sekunden den in der App zu aktivieren und haben mal sie oder ich gemacht. Also auch kein wirklicher Aufwand für die Frau

Insofern sind die Stunden bei entsprechendem Alter und Erziehung der Kinder schon realistisch auch wenn es natürlich Abweichungen geben kann.

Der Punkt Mental Load, ist auch sehr großzügig gerechnet von ChatGPT Arzttermine, Geburtstage, Kita-Veranstaltungen, Elternabende usw. stehen nicht jede Woche an. Ob die Kleidung noch passt hat er auch 2 mal drin. Bleibt nur die Essensplanung, aber auch da kann man deutlich Zeit sparen, wenn man das entsprechend plant und ist von ChatGPT auch 2 mal berechnet.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir müssen jetzt nicht jede Tätigkeit im Haushalt auf die Minute genau runter brechen. Ist doch alles nur Erbsen Zählerei. Fakt ist oft weniger zeitlicher Aufwand als man angibt vorallem wenn man eingespielt ist durch Roboter, trockner über Waschmaschine usw. 

Und Fakt ist auch, dass das einfach nicht zu vergleichen ist mit nem richtigen Job in der freien Wirtschaft. 

 @Fynnie

Wünsche dir und deinen Katzen alles Gute für die Zukunft. 

  • IM ERNST? 1
  • HAHA 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 30 Minuten, MrNiceNRW schrieb:

Fakt ist oft weniger zeitlicher Aufwand als man angibt vorallem wenn man eingespielt ist durch Roboter, trockner über Waschmaschine usw. 

 Frauen suchen keinen MANN sondern einen LIFESTYLE

Und Malochen gehen für die Putzfrau ist kein Lifestyle weil man 8 Std. arbeitet oder 6 in Teilzeit und der Haushalt locker in 2 Std.gemacht wurde und man paar Std. über hat für Friseur, Sport, "Nägel machen" oder whatever...wär mir auch als Frau lieber als Malochen zu gehen

bearbeitet von DirtyRabbit

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 35 Minuten, MrNiceNRW schrieb:

 

Und Fakt ist auch, dass das einfach nicht zu vergleichen ist mit nem richtigen Job in der freien Wirtschaft. 

 @Fynnie

Wünsche dir und deinen Katzen alles Gute für die Zukunft. 

Wenn es konkret wird, rechnet man entweder total optimistisch zuungunsten der Frau oder man lenkt direkt auf den ach so wichtigen Job in der Wirtschaft, den eine Frau sowieso nicht haben kann. 

Haushalt und Jov würde ich auch nicht vergleichen, sieh mal einer an. Da kann ich bereits meinen eigenen heranziehen. 

Ich habe gewiss keine Katzen. 

bearbeitet von Fynnie

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 39 Minuten, MrNiceNRW schrieb:

Wir müssen jetzt nicht jede Tätigkeit im Haushalt auf die Minute genau runter brechen. Ist doch alles nur Erbsen Zählerei. Fakt ist oft weniger zeitlicher Aufwand als man angibt vorallem wenn man eingespielt ist durch Roboter, trockner über Waschmaschine usw. 

Und Fakt ist auch, dass das einfach nicht zu vergleichen ist mit nem richtigen Job in der freien Wirtschaft. 

 @Fynnie

Wünsche dir und deinen Katzen alles Gute für die Zukunft. 

Ich muss Dich leider enttäuschen: Jede Stimme zählt und ist wichtig.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.