Leben ohne Smartphone, wie macht ihr es?

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Gast

Moin,

mein Smartphone Akku hat die Tage die Biege gemacht und das Gerät kriegt in den nächsten Tagen einen Neuen.

Was ich feststelle ist wie unglaublich entspannt das Leben ohne Smartphone ist. Niemand schreibt einem, man checkt nicht ständig irgendwelchen irrelevanten Blödsinn, man kann sich auf dem Klo vollständig aufs Geschäft konzentrieren und die Armbanduhr macht wieder Sinn...

Ich verfolge seit einiger Zeit die Idee meine Erreichbarkeit privat drastisch zu reduzieren, laufe aber klar in viele Probleme. Habe jetzt schon das zweite Auto welches keinen CD-Player mehr hat und das neue welches diesen Monat kommt, hat ebenfalls keinen. Vermutlich gibt es sowas auch gar nicht mehr. Live Traffic kann ich im Auto momentan drauf verzichten, wird aber in naher Zukunft wieder relevant.

Banking TAN-App und andere Dinge die ohne Smartphone zur Shitshow werden, kann man klar mit einem Smartphone welches einfach zuhause liegt und nur über WLAN connected gut hinbekommen. 

Schwieriger wird es beim Thema Kinokarten, Reservierungen usw wo man entweder QR Codes Lesen oder vorzeigen muss.

Gar kein Handy mitführen ist klar auch schwierig. So einfach wie Anfang der 90er mit 6 Jahren in der Schule verabreden und sich dann wirklich zu dem Zeitpunkt zum Spielen zu treffen, klappt heute ja kaum noch. Im E-Fall nen RTW rufen weil man ne Oma über den Haufen gefahren hat, ist klar auch sehr praktisch.

Bisher war mein Plan alle Messenger auf Stumm zu schalten ohne dass Sie auch anzeigen dass wer geschrieben hat, ertappe mich aber dennoch ständig nachzugucken ob es irgendwo Neuigkeiten gibt. Telefon ist generell immer auf Stumm... aber man hat das Teil dennoch ständig in der Hand.

Vielleicht hat einer von Euch hier mal nen guten Workaround, eine Geräteidee oder Software Idee, die hier das beste aus beiden Welten kombiniert oder ähnliches.

 

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Witzigerweise ist es z.B. bei mir so, dass ich das Smartphone - mehr oder weniger - genauso nutze wie ein Handy der 1. Generation von "damals" ...

Sprich, wofür nutze ich es am meisten, wenn ich es nutze? >> Nachrichten verschicken (früher meistens SMS, heute halt vorrangig WA), Telefonieren (aber extreeem selten >> Verhältnis Telefonieren:Textnachrichten ca. 2%:98%). Der Rest der Anwendungen sind dann einfach nur irgendwelche "Nice-to-have-Gimmicks" aber keine essentiellen Sachen für mich. Wenn ich z.B. was im Internet recherchiere, shoppe oder auch hier im Forum schreibe, dann setze ich mich tatsächlich viel lieber vor meinen Rechner/Notebook. Onlinebanking nutze ich persönlich z.B. (noch) nicht.

Mir ist schon klar, dass ich damit schon sehr "oldschool" noch unterwegs bin, aber hey, für mich ist das so einfach "normal". Ich will diesem "Ding" (Smartphone) nicht mehr Bedeutung zukommen lassen, als was es "verdient" hat: Es ist ein elektronisches Tool, was vorwiegend für mobile Anwendungen bzw. Kurznachrichten gedacht ist. Es ist kein "Lebensmanager"....

Ein Kumpel von mir weigert sich beharrlich bislang, ein Smartphone im privaten Bereich zu nutzen ..

Wenn ich z.B. zuhause bin, bin ich über mein klassisches Festnetz leichter erreichbar. Weil das Handy meistens unangetastet in einer Ecke liegt und ich Anrufe da nicht so mitbekomme. Für Telefonate nutze ich auch viel lieber das klassische Festnetztelefon. 

Und div. Reservierungen, naja, kann man ja meist auch über ein Notebook oder so machen. Aber ist halt auch mein persönlicher Stil. Ich finde "Klicken" und "gescheit auf Tasten drücken" immer noch einfacher, als auf so einem "Mini-Fliesenspiegel" Texte und Buttons im Nanobereich zu finden.. 😉

Aber muss jeder für sich entscheiden. Ich sag nur soviel dazu: Wieder etwas mehr "Mut" zu "analogen Techniken" kann nicht schaden! Wir wollen ja alle keine "Smombies" werden! 🤣

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Ganz drauf verzichten wirst du heute nicht mehr können. Aber du kannst dir selbst Zeitfenster für die Nutzung einräumen. Also zum Beispiel.
 

  • WhatsApp. Benachrichtigungen ausschalten und nur 1-2 mal am Tag zu festen Zeit reinschauen und dann die Nachrichten lesen und beantworten.
  • Telefon auf lautlos und Vibration aus
  • Social Media, Dating Apps usw. auch nur zu bestimmten Zeiten und für eine festgelegte Zeit nutzen
  • Deinen engsten Kontakten sagen, dass du dass Smartphone nur zu bestimmten Zeiten nutzt. Und bei wichtigen Kontakten so einstellen, dass sie dich im Notfall trotzdem erreichen können

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vor 1 Stunde, A_guy_named_Who schrieb:

Niemand schreibt einem, man checkt nicht ständig irgendwelchen irrelevanten Blödsinn, man kann sich auf dem Klo vollständig aufs Geschäft konzentrieren und die Armbanduhr macht wieder Sinn...

Das geht auch einfacher:

- Benachrichtigungen generell deaktivieren

- Stummschaltung / Flugzeugmodus

- Apps "irrelevanten Blödsinn" deinstallieren

- kein Handy mit aufs Klo nehmen

Zitat

Banking TAN-App und andere Dinge die ohne Smartphone zur Shitshow werden, kann man klar mit einem Smartphone welches einfach zuhause liegt und nur über WLAN connected gut hinbekommen. 

Das erledigt man am PC oder Laptop, nicht mit dem Handy.

Zitat

Schwieriger wird es beim Thema Kinokarten, Reservierungen usw wo man entweder QR Codes Lesen oder vorzeigen muss.

Die kannst du auch im Büro ausdrucken 😉

Zitat

Gar kein Handy mitführen ist klar auch schwierig. So einfach wie Anfang der 90er mit 6 Jahren in der Schule verabreden und sich dann wirklich zu dem Zeitpunkt zum Spielen zu treffen, klappt heute ja kaum noch

Warum klappt das nicht (mehr)?

Was hat das Handy damit zu tun, wenn andere unpünktlich/unzuverlässig sind?

Zitat

 Im E-Fall nen RTW rufen weil man ne Oma über den Haufen gefahren hat, ist klar auch sehr praktisch.

Die blutende Oma hat sicherlich ein großes Seniorenhandy mit roter Taste einstecken 😉

Vor der Handy-Era sind also tausende Leute auf der Straße verblutet?

Zitat

Bisher war mein Plan alle Messenger auf Stumm zu schalten ohne dass Sie auch anzeigen dass wer geschrieben hat, ertappe mich aber dennoch ständig nachzugucken ob es irgendwo Neuigkeiten gibt. Telefon ist generell immer auf Stumm... aber man hat das Teil dennoch ständig in der Hand.

Mein Handy ist auch immer stumm, in WA sind nur bestimmte (nervige!) Personen stummgeschaltet.

Da werde ich logischerweise nicht "ständig" nachsehen, was ausgerechnet diese Leute geschrieben haben...

Ich glaub dein Problem ist weniger das Handy, sondern irgendwelche Social Media Apps.

... und wieso hast du es "ständig" in der Hand? Leg es doch mal auf einen festen Platz im Flur auf eine Kommode oder so, nicht ständig in Griffweite.

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vor 4 Minuten, Park schrieb:

Das erledigt man am PC oder Laptop, nicht mit dem Handy.

Geht nicht immer. Gibt in München einige Restaurants, die zum Beispiel keine Karte nehmen, aber Sofort-Überweisung aktzeptieren. Muss man dann übers Handy machen. Gibt noch mehr Beispiele, wo es sind mancht das am Smartphone zu machen.
 

vor 5 Minuten, Park schrieb:

Die kannst du auch im Büro ausdrucken 😉

Freut sich die Umwelt und ist deutlich umständlicher. Habe zum Beispiel immer das Problem, dass mein Tinte eingetrocknet ist, wenn ich mal wieder was ausdrucken will. Ist auch im Endeffekt mehr Kosten, wenn man selbst die Drucker kosten trägt.
 

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vor 4 Minuten, Park schrieb:

Leg es doch mal auf einen festen Platz im Flur auf eine Kommode oder so, nicht ständig in Griffweite.

So handhabe ich das z.B. im Normalfall. Das Handy liegt die meiste Zeit auf einem festen Platz, den ich nur einige Male sporadisch am Tag aufsuche.

Und wirklich in WA z.b. nur nachsehen, wenn auch wirklich eine Meldung drin ist. Es gibt nix schlimmeres, als diese nervigen Status-Meldungen... Haben die Leute nix besseres zu tun? Ständig müssen manche immer irgend einen verkackten Scheiss in so Statusmeldungen reinpacken.. braucht kein Mensch ..

 

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vor 4 Minuten, JayMuc schrieb:

Geht nicht immer. Gibt in München einige Restaurants, die zum Beispiel keine Karte nehmen, aber Sofort-Überweisung aktzeptieren. Muss man dann übers Handy machen. Gibt noch mehr Beispiele, wo es sind mancht das am Smartphone zu machen.

Man kann ja solche Restaurants dann meiden.

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vor 3 Minuten, Natural Business schrieb:

Man kann ja solche Restaurants dann meiden.

Kann man natürlich. Aber ich zahle eh immer mit dem Smartphone. Also entweder Apple Pay, Paypal oder eben Überweisung. Würde für mich keinen Unterschied machen. Ist für mich auch praktischer nur das Smartphone dabei zu haben als Karten/Bargeld.

Wobei ich das kurze zahlen im Restaurant jetzt auch nicht als kritisch ansehe. Den Rest der Zeit ist es ja in der Hosen- / Jackentasche. Wenn es Business-Essen sind, brauche ich eh das Smartphone hinterher um den Bewirtungsbeleg einzuscannen und automatisch im Expense-Tool zu haben

bearbeitet von JayMuc

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vor 2 Minuten, JayMuc schrieb:

Kann man natürlich. Aber ich zahle eh immer mit dem Smartphone. Also entweder Apple Pay, Paypal oder eben Überweisung. Würde für mich keinen Unterschied machen. Ist für mich auch praktischer nur das Smartphone dabei zu haben als Karten/Bargeld.

Wobei ich das kurze zahlen im Restaurant jetzt auch nicht als kritisch ansehe. Den Rest der Zeit ist es ja in der Hosen- / Jackentasche.

Alles vielleicht auch eine Frage des persönlichen Stils. Ich bin halt jemand, der möglichst auf "elektronische Zahlwege" verzichtet. Da habe ich es gern noch "analog". Geht halt auch nicht immer (Wie z.B. beim Online-Shopping, aber auch da mach ich das über PC anstatt Handy).

Es geht ja vorrangig auch darum, wie man auf das Smartphone verzichten kann, nicht um die Vorzüge desselben.

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vor 35 Minuten, JayMuc schrieb:

Geht nicht immer. Gibt in München einige Restaurants, die zum Beispiel keine Karte nehmen, aber Sofort-Überweisung aktzeptieren. Muss man dann übers Handy machen. Gibt noch mehr Beispiele, wo es sind mancht das am Smartphone zu machen.

Er hat ja von Onlinebanking geredet, nicht von reiner Bezahlung irgendwo. Da reicht auch eine PayPal-App aus.

Wenn die keine Karte nehmen, aber Sofortüberweisung, dann nehmen sie sicher auch Bargeld.

Zitat

Freut sich die Umwelt und ist deutlich umständlicher. Habe zum Beispiel immer das Problem, dass mein Tinte eingetrocknet ist, wenn ich mal wieder was ausdrucken will. Ist auch im Endeffekt mehr Kosten, wenn man selbst die Drucker kosten trägt.

Ich hab ja gesagt im BÜRO ausdrucken, nicht daheim mit dem Canon Pixma von 2013 😉

vor 34 Minuten, Natural Business schrieb:

Es gibt nix schlimmeres, als diese nervigen Status-Meldungen... Haben die Leute nix besseres zu tun? Ständig müssen manche immer irgend einen verkackten Scheiss in so Statusmeldungen reinpacken.. braucht kein Mensch ..

Die kann man zum Glück auch "stummschalten" und ausblenden.

 

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vor 17 Minuten, Natural Business schrieb:

Alles vielleicht auch eine Frage des persönlichen Stils. Ich bin halt jemand, der möglichst auf "elektronische Zahlwege" verzichtet. Da habe ich es gern noch "analog". Geht halt auch nicht immer (Wie z.B. beim Online-Shopping, aber auch da mach ich das über PC anstatt Handy).

Es geht ja vorrangig auch darum, wie man auf das Smartphone verzichten kann, nicht um die Vorzüge desselben.

Klar ist letztendlich immer eine individuelle Sache, aber ganz rum um ein Smartphone kommt man heute bei vielen Sachen einfach nicht mehr. In vielen Fällen ist es einfach eine Zeitersparnis gegenüber der analogen Welt, mal ganz abgesehen davon dass die Nutzererfahrung deutlich besser ist. mal ein paar Beispiele.
 

  • Zugfahrt. Bequem über das Smartphone im Zug einchecken und die Kontrolle durch den Schaffner sparen
  • Flüge. Finde ich zumindest bei Lufthansa auch deutlich bequemer und schneller als am Computer einzuchecken, das Ticket auszudrucken usw. Außerdem bekommt man bei Änderungen direkt eine Mitteilung aufs Smartphone
  • Business-Dinner/Lunch. Ich lade einfach die Rechnung in der App hoch und muss sie nicht extra auf ein Blattpapier kleben, einscanen, hochladen usw.
  • Uber/Taxifahrten zu Geschäftszwecken. Auch hier wird die Quituung nach der Bezahlung automatisch im Expense-Tool hochgeladen, ich spare mir also das aufkleben, einscannen eingeben usw. Davon abgesehen kommt das Taxi/Uber direkt zu meinem Standort und ich muss nicht erst suchen wo ich bin
  • Kino/Event Tickets. Auch hier spare ich mir das ausdrucken
  • Reisen allgemein. Oft hast du in den App etwas bessere Preise als am Rechner.
  • Bezahlen mit dem Smartphone. Ist zwar keine große Zeitersparnis, aber ich habe die Ausgaben direkt kategoriesiert in der Banking App
  • Navigation im Auto. Durch Stauerkennung und automatisch Umfahrung, kann man auch einiges an Zeit sparen. Ebenso wenn man zu Fuß unterwegs ist und den schnellsten Weg zum gewünschten Ziel über Smartphone sucht.

Durch die ganzen Sachen spare ich schon einiges an Zeit ein. Aber das sind auch nicht in der Regel die großen Zeitfresser bei der Smartphone-Nutzung. Wenn man nur daran spart, spart man ein paar Prozent-Nutzung täglich ein. Wenn man wirklich Smartphone-Zeit reduzieren will, ist der größte Hebel einfach Social Media/WhatApp & Co. zu reduzieren. Damit kann man dann wirklich viel Zeit einsparen. Durch die oben genannten Beispiele gewinnt man meiner Meinung sogar häufig Zeit.

 

vor 4 Minuten, Park schrieb:

Er hat ja von Onlinebanking geredet, nicht von reiner Bezahlung irgendwo. Da reicht auch eine PayPal-App aus.

Wenn die keine Karte nehmen, aber Sofortüberweisung, dann nehmen sie sicher auch Bargeld.

Klar nehmen die auch Bargeld. Ist aber aufwendiger als kurz mit der Karte/App/Überweisung zu zahlen. Musst halt erst einen Geldautomaten suchen, deine Pin eingeben, Geld abheben und hast dann in der Regel Kleingeld als Wechselgeld. Das wieder auszugeben kostet auch mehr Zeit als mit der Karte/App/Überweisung zu zahlen. Mit der richtigen Kreditkarte bekommt man auch Cashback/Meilen etc. für jede Zahlung. Auch für Überweisungen wenn man weiß wie. Man spart dadurch also nicht nur Zeit sondern auch Geld.
 

vor 6 Minuten, Park schrieb:

Ich hab ja gesagt im BÜRO ausdrucken, nicht daheim mit dem Canon Pixma von 2013 😉

Wenn man regelmäßig im Büro ist, dann ist das mit Sicherheit eine Möglichkeit. Der Umwelt und Zeitaspekt bleibt trotzdem bestehen

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vor 3 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

Was ich feststelle ist wie unglaublich entspannt das Leben ohne Smartphone ist.

Ich glaube, das hier sagt viel aus, worum es im Kern geht. Es geht um bewussten Verzicht. Auf gewisse Dinge dann auch einfach mal verzichten, wo man dieses "Ding" braucht. Und so auch wieder mehr Lebensqualität erfahren.

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vor 16 Minuten, Natural Business schrieb:

Ich glaube, das hier sagt viel aus, worum es im Kern geht. Es geht um bewussten Verzicht. Auf gewisse Dinge dann auch einfach mal verzichten, wo man dieses "Ding" braucht. Und so auch wieder mehr Lebensqualität erfahren.

Wobei da eben auch die Frage bleibt, ob es wirklich so schwarz-weiß ist, dass Smartphone gliechzusetzen mit weniger Lebensqualität ist. Es gibt einfach viele Beispiele, bei denen dir die Nutzung ein mehr an Lebensqualität beschert. Hauptsächlich durch Zeitersparnis

  • Weniger im Stau stehen, weil das Smartphne die schnellste Route zeigt, ist ein plus an Lebensqualität
  • Beim Check-In am Flughafen anzustehen ist auch weniger Lebensqualität, als bequem auf dem Smartphone einzuchecken und dann weniger Zeit am Flughafen einplanen zu müssen
  • Nicht extra zum Bankautomaten gehen und bequem per Smartphone zu zahlen ist auch ein plus an Lebensqualität
  • Im Kino, Freizeitpark, Event nicht an der Kasse anstehen müssen, sondern mit dem Ticket auf dem Smartphone einfach reinzugehen, ist auch ein plus an Lebensqualität
  • Taxi per App rufen ist auch ein plus an Lebensqualität im Vergleich zu Nummer suchen, Adresse suchen, Taxi bestellen

Gibt noch mehr Beispiele, wo man durch das Smartphone einiges an Zeit sparen und damit an Lebensqualität gewinnt. Deshalb ist ein genereller Verzicht aufs Smartphone in meinen Augen kein Gewinn von Lebensqualität. Bewusst auf doom-scrollen auf Social Media dagegen schon. 

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vor 32 Minuten, JayMuc schrieb:

Wenn man wirklich Smartphone-Zeit reduzieren will, ist der größte Hebel einfach Social Media/WhatApp & Co. zu reduzieren. Damit kann man dann wirklich viel Zeit einsparen. Durch die oben genannten Beispiele gewinnt man meiner Meinung sogar häufig Zeit.

Darum geht's ja eigentlich, nicht um das Smartphone komplett zu verbannen.

Zitat

Klar nehmen die auch Bargeld. Ist aber aufwendiger als kurz mit der Karte/App/Überweisung zu zahlen. Musst halt erst einen Geldautomaten suchen, deine Pin eingeben, Geld abheben und hast dann in der Regel Kleingeld als Wechselgeld. Das wieder auszugeben kostet auch mehr Zeit als mit der Karte/App/Überweisung zu zahlen. Mit der richtigen Kreditkarte bekommt man auch Cashback/Meilen etc. für jede Zahlung. Auch für Überweisungen wenn man weiß wie. Man spart dadurch also nicht nur Zeit sondern auch Geld.

Bargeld kriegst du jetzt an jeder Ecke (z.B. Supermarkt) nachgeworfen. Im Restaurant rundest du einfach entsprechend auf, damit du nur Scheine zurück bekommst.

Sofortüberweisung kommt mir halt irgendwie suspekt vor, dazu bräuchte man sicher wieder irgendeine App...

Zitat

Wenn man regelmäßig im Büro ist, dann ist das mit Sicherheit eine Möglichkeit. Der Umwelt und Zeitaspekt bleibt trotzdem bestehen

Strg+P und fertig ist der Ausdruck auf dem Laser 😉

Warum ich das mache: weil ich z.B. auf Partys OHNE Handy gehe. Dafür aber mit ausgedruckten QR-Code.

Was ist jetzt mehr Ballast für mich? Kurz den QR-Code ausdrucken oder mein Handy stundenlang im Club mit rumschleppen?

Ich hab auch mein D-Ticket wieder als "analog" als Karte machen lassen, damit ich unabhängig vom Handy fahren kann. Karte = dünner/leichter.

vor 22 Minuten, Natural Business schrieb:

Ich glaube, das hier sagt viel aus, worum es im Kern geht. Es geht um bewussten Verzicht. Auf gewisse Dinge dann auch einfach mal verzichten, wo man dieses "Ding" braucht. Und so auch wieder mehr Lebensqualität erfahren.

Der Witz an der Sache ist aber: man macht sich erst dutzendfach abhängig von dem Teil, merkt es dann irgendwie auch und soll dann darauf "verzichten" 😉

Cooler wäre es halt gewesen, wenn man gleich von Anfang an darauf "verzichtet" hätte...

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vor 16 Minuten, Park schrieb:

Bargeld kriegst du jetzt an jeder Ecke (z.B. Supermarkt) nachgeworfen.

Funktioniert im Supermarkt auch nur zu den Öffnungszeiten und im Ausland auch nur bedingt. Karte/Smartphone brauchst du trotzdem. Ist also selbst im Idealfall etwas zeitauwendinger. Wenn du erst noch einen Geldautomaten suchen musst, deutlich zeitaufwendiger. In manchen Ländern kommst du mit Bargeld auch nicht weit.

vor 18 Minuten, Park schrieb:

Im Restaurant rundest du einfach entsprechend auf, damit du nur Scheine zurück bekommst.

Im Restaurant ja bedingt. Kommt halt immer auf den Betrag an. Die Kaugummis im Supermarkt, kannst du natürlich aufrunden, geht da aber irgendwann ins Geld.

vor 20 Minuten, Park schrieb:

Sofortüberweisung kommt mir halt irgendwie suspekt vor, dazu bräuchte man sicher wieder irgendeine App...

Sofortüberweisung geht mit jeder Banking-App. Wenn Restaurants nur Bargeld nehmen, ist das eher suspekt. Die werden dann in der Regel nämlich viel an der Steuer vorbei machen.

vor 21 Minuten, Park schrieb:

Strg+P und fertig ist der Ausdruck auf dem Laser 😉

Ach echt?😉

Trotzdem mehr Zeitaufwand. Ich müsste dafür erstmal im Büro sein, dann zum zentralen Drucker laufen und den Ausdruck holen. Anders habe ich es direkt nach der Bestellung im Smartphone. Und ist halt trotzdem eine Seite Papier, die danach entsorgt wird.

vor 23 Minuten, Park schrieb:

Kurz den QR-Code ausdrucken oder mein Handy stundenlang im Club mit rumschleppen?

Wird im Club ja nicht nur beim QR-Code bleiben. Du wirst auch noch Bargeld dabei haben, ÖPNV Ticket usw. Hast du sonst alles im Smartphone und noch die Vorteile, dass du aus dem Club bequem checken kannst, wann die Bahn/Bus kommt oder dir eben einfach und bequem ein Taxi/Uber bestellen. Ob das Smartphone soviel mehr Balast ist, ist natürlich auch eine Frage wie dick der Geldbeutel ist, denn man sonst mit rumschleppt. Mal davon abgesehen kannst du im Smartphone dir auch schnell die Nummer vom HB einspeichern oder sie bei Insta adden. Ohne Smartphone brauchst du dafür erstmal Papier und Stift. Außerdem kannst du die Nummer nicht sofort überprüfen in dem du es bei ihr anklingeln lässt.

vor 26 Minuten, Park schrieb:

Ich hab auch mein D-Ticket wieder als "analog" als Karte machen lassen, damit ich unabhängig vom Handy fahren kann. Karte = dünner/leichter

Ja, bei einer Karte bin ich bei dir. In der Regel hat man ja aber doch mehr dabei. Schein, Kleingeld, EC-Karte, Kreditkarte, D-Ticket usw.


Natürlich geht das auch alles ohne Smartphone, aber ist in der Regel halt mit etwas mehr Aufwand verbunden. Die Zeit, die man am Smartphone für diese Sachen verbringt, fällt auch nicht wirklich ins Gewicht, vor allem wenn man die Zeitersparnis dagegen rechnet. Wie schon gesagt, kritischer ist da die Social Media Nutzung zu betrachten.

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Kommt auf den Lifestyle an.

Ich finds auch entspannter, die Bordkarte direkt aufs Handy zu ziehen, im Supermarkt mit Handy bezahlen oder Freunden schnell das Geld paypalen. 

Ich hab generell kein Social Media auf dem Handy in der Woche, hol mir Instagram mal am Wochenende. Wenn ich mal Datingapps nutze, hatte ich die oft nur auf dem iPad, was zu Hause liegt und wo ich während der Arbeit nicht rankomme. Ich habe bei mir auf dem Handy einige Seiten blockiert (vor allem Newsseiten wie Tagesschau, BILD, FAZ, und auch das PU-Forum, haha, das hab ich nur auf dem iPad). Ich zappe gelegentlich mit Fußball-News oder Substack, das lenkt mich aber weniger tief und länger ab im Vergleich zu Social Media oder Politik-News. Habe auch kein Mail-Programm drauf. Kann mich notfalls im Browser einloggen, was aber umständlich ist.

Mein Vater hatte für lange Zeit gar kein Handy. Aber das war schon grenzwertig. Hab mal nach einer OP auf ihn im Krankenhaus gewartet, ich wusste er sitzt im Café nebenan, aber die durften mich nicht gehen lassen und ich konnte ihn nicht erreichen. Hab dann zwei Stunden rumdiskutiert und hatte irgendwann jemanden in dem Café erreicht, der ihm Bescheid geben konnte. Mittlerweile hat er ein Smartphone.

Bei mir ist es schlussendlich wirklich die Erreichbarkeit bei guten Freunden auch für spontane Aktionen, Bordkarten, Adresse des Hotels/Location rausfinden, kurz zum Rewe mein PorteMonnaie daheimlassen, einen Gedanken in der Notizapp niederschreiben, unterwegs Podcast/Musik hören (was aktuell etwas zu viel Ausmaß nimmt), mal schnell ChatGPT fragen, was der Schmerz in meinem Bein sein kann, und natürlich Pornos schauen. 

bearbeitet von CIRKEL

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vor einer Stunde, JayMuc schrieb:

Die Kaugummis im Supermarkt, kannst du natürlich aufrunden, geht da aber irgendwann ins Geld.

Dort zahlste natürlich mit Karte. Du bringst erst typische Lifestyle-Situationen ins Spiel, jetzt aber dazu Allerwelts-Aktionen.

Zitat

Wird im Club ja nicht nur beim QR-Code bleiben. Du wirst auch noch Bargeld dabei haben, ÖPNV Ticket usw. Hast du sonst alles im Smartphone und noch die Vorteile, dass du aus dem Club bequem checken kannst, wann die Bahn/Bus kommt oder dir eben einfach und bequem ein Taxi/Uber bestellen. Ob das Smartphone soviel mehr Balast ist, ist natürlich auch eine Frage wie dick der Geldbeutel ist, denn man sonst mit rumschleppt. Mal davon abgesehen kannst du im Smartphone dir auch schnell die Nummer vom HB einspeichern oder sie bei Insta adden. Ohne Smartphone brauchst du dafür erstmal Papier und Stift. Außerdem kannst du die Nummer nicht sofort überprüfen in dem du es bei ihr anklingeln lässt.

Club bei mir:

  • 2 x Schlüssel (kein kompletter Bund)
  • 1 x QR-Code (ausgeschnitten) -> wobei meist überflüssig da Abendkasse auch geht und kein Vorteil durch "an Schlange vorbei", weil keine (mehr wie früher) ist.
  • paar Scheine

Wie du siehst, ist bei mir der Minimalismus ausgeprägt 😉 

Das Handy steht da schon gar nicht mehr zur Diskussion.

Zitat

Die Zeit, die man am Smartphone für diese Sachen verbringt, fällt auch nicht wirklich ins Gewicht, vor allem wenn man die Zeitersparnis dagegen rechnet.

Schönes Stichwort: Gewicht 😉 

Ich hab halt ein Problem mit den 200 Gramm in meiner Gesäßtasche. Könnte rausfallen, verloren gehen, kaputt gehen, geklaut werden, geraubt werden, ...

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vor 11 Minuten, Park schrieb:

Ich hab halt ein Problem mit den 200 Gramm in meiner Gesäßtasche. Könnte rausfallen, verloren gehen, kaputt gehen, geklaut werden, geraubt werden, ...

Genau DAS ist ein wichtiger Grund! Wenn man mal irgendwo ist, möchte man einfach gerne mal ohne diesen "Ballast" sein. Rein praktisch ist es doch auch so: Wir Kerle "stopfen" unsere Utensilien im Normalfall in irgendwelche Taschen in Jacke oder Hose. In der kalten Jahreszeit ist das ja auch weniger ein Problem. Ist zumindest bei mir so. Da hab ich irgend nen "Überwurf", der möglichst mit vielen Taschen versehen ist. Im Sommer muß man als Kerl da kreativ werden, denn du willst ja da nicht mit dem dicken Winterpelz unter die Leute gehen 🤣. Also was machst du? Alles in die Hosentasche stecken? Ist unbequem und nervig. Und das Teil dann einfach mit dir so rumtragen ist auch irgendwie ... naja....

Da haben es die Damen dann wieder ein bisschen leichter. Die haben ja meist irgendwelche Täschchen bei sich, wo sie alles drin verstauen. Sommer wie Winter. Gut, es gibt auch so "Herren-Bags" (Horst Schlemmer lässt grüßen 🤣), aber den Stil wollen sich ja auch eher die wenigsten geben ..

 

  • HAHA 1

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Gast
vor 6 Stunden, Park schrieb:

Er hat ja von Onlinebanking geredet

Das ist so nicht ganz richtig, ich sprach von der TAN-App fürs Onlinebanking.

Zum Thema:

Bewusst weniger nutzen ist klar der Königsweg @JayMuc. Vermutlich wird an diesem auch kein Weg dran vorbei führen. 

Evtl lösch ich auch einfach die Messenger, das lief früher schonmal ne weile echt gut. Dann wäre ein maßgeblicher Trigger ständig und überall drauf zu schauen schonmal weg.

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vor 13 Stunden, Park schrieb:

Dort zahlste natürlich mit Karte. Du bringst erst typische Lifestyle-Situationen ins Spiel, jetzt aber dazu Allerwelts-Aktionen.

Naja, Essen gehen in einem normalen Restaurant ist für mich auch eher normaler Alltag als Lifestyle

vor 13 Stunden, Park schrieb:

Club bei mir:

  • 2 x Schlüssel (kein kompletter Bund)
  • 1 x QR-Code (ausgeschnitten) -> wobei meist überflüssig da Abendkasse auch geht und kein Vorteil durch "an Schlange vorbei", weil keine (mehr wie früher) ist.
  • paar Scheine

Wie du siehst, ist bei mir der Minimalismus ausgeprägt 😉 

Das Handy steht da schon gar nicht mehr zur Diskussion.

Wie machst du es dann beim eventuellen Nummern-Close?

vor 13 Stunden, Park schrieb:

Schönes Stichwort: Gewicht 😉 

Ich hab halt ein Problem mit den 200 Gramm in meiner Gesäßtasche. Könnte rausfallen, verloren gehen, kaputt gehen, geklaut werden, geraubt werden, ...

Kann dir bei Bargeld, Schlüssel und QR Code auch alles passieren 😉

vor 13 Stunden, Natural Business schrieb:

Genau DAS ist ein wichtiger Grund! Wenn man mal irgendwo ist, möchte man einfach gerne mal ohne diesen "Ballast" sein. Rein praktisch ist es doch auch so: Wir Kerle "stopfen" unsere Utensilien im Normalfall in irgendwelche Taschen in Jacke oder Hose. In der kalten Jahreszeit ist das ja auch weniger ein Problem. Ist zumindest bei mir so. Da hab ich irgend nen "Überwurf", der möglichst mit vielen Taschen versehen ist. Im Sommer muß man als Kerl da kreativ werden, denn du willst ja da nicht mit dem dicken Winterpelz unter die Leute gehen 🤣. Also was machst du? Alles in die Hosentasche stecken? Ist unbequem und nervig. Und das Teil dann einfach mit dir so rumtragen ist auch irgendwie ... naja....

Da haben es die Damen dann wieder ein bisschen leichter. Die haben ja meist irgendwelche Täschchen bei sich, wo sie alles drin verstauen. Sommer wie Winter. Gut, es gibt auch so "Herren-Bags" (Horst Schlemmer lässt grüßen 🤣), aber den Stil wollen sich ja auch eher die wenigsten geben ..

Ist aber auch letztendlich eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich finde es halt deutlich praktischer nur mein Smartphone mitzunehmen als Geld, Karten etc. 

vor 9 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

Bewusst weniger nutzen ist klar der Königsweg @JayMuc. Vermutlich wird an diesem auch kein Weg dran vorbei führen. 

Evtl lösch ich auch einfach die Messenger, das lief früher schonmal ne weile echt gut. Dann wäre ein maßgeblicher Trigger ständig und überall drauf zu schauen schonmal weg.

Ketzerisch könnte man auch sagen, dass ist so ein wenig wie eventuelles Fremdgehen. Manche gehen erst gar nicht weg, damit sie nicht in Versuchung kommen, andere gehen trotzdem weg und widerstehen der Versuchung 😉

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Es sieht wohl so aus, dass es Leute gibt, die können mal ganz entspannt ohne Smartphone irgendwo hingehen. Und dann gibt es welche, die bekommen gleich Panikattacken, wenn es nicht in greifbarer Nähe ist.

  • HAHA 1

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@Park und @JayMuc

Man kann die ganze Thematik eigentlich ganz simpel auf eine Kernaussage eindampfen. 

 

Man kann die Nutzung eines Smartphones eigentlich auf eine ganz einfache Kernaussage herunterbrechen: Ein Smartphone bündelt unglaublich viele Funktionen in einem einzigen Gerät und spart dadurch Zeit, Platz und Aufwand (sofern man es sinnvoll nutzt.)

Früher musste man für viele alltägliche Aufgaben separate Gegenstände besitzen und teilweise sogar mit sich herumtragen. Eine Taschenlampe, einen Taschenrechner, Landkarten, ein Telefon, eine Kamera, ein Navigationsgerät, Kreditkarten, Bargeld, einen Wecker, einen Kalender, ein Notizbuch oder einen MP3-Player. All diese Dinge hatten ihre Daseinsberechtigung und mussten gekauft und transportiert werden.

Heute übernimmt ein einziges Smartphone all diese Funktionen. Statt einen Rucksack voller verschiedener Geräte mitzuschleppen, hält man deren gesamte Funktionalität in einer Hand. Das spart nicht nur Gewicht und Geld, sondern vor allem Zeit. Informationen sind sofort verfügbar, Wege können direkt geplant, Zahlungen in Sekunden erledigt und Fotos gespeichert und verschickt werden.

Genau darin liegt der eigentliche Wert eines Smartphones: Es ist ein Werkzeug zur Effizienzsteigerung. Wer es bewusst einsetzt, kann viele alltägliche Abläufe vereinfachen und Zeit gewinnen. Dass viele Menschen ihr Smartphone stattdessen stundenlang für Social Media oder sinnlosen Konsum verwenden, ist kein Problem des Geräts selbst, sondern der Art, wie es genutzt wird. Das Smartphone ist letztlich nur ein Werkzeug. ob es Zeit spart oder Zeit frisst, entscheidet der Nutzer.

Um zum Topictitel zurückzukommen: "Leben ohne Smartphone, wie macht ihr es"

Indem man es sinnvoll einsetzt. Also nicht grundsätzlich verdammen, weil man damit auch dumme und zeitraubende Dinge machen kann, sondern das Teil so konfigurieren, dass man möglichst die positiven Sachen nutzt und von den negativen Aspekten mehrheitlich verschont bleibt. 

Gute Tipps diesbezüglich wurden bereits genannt:

  • Messenger-Benachrichtigungen ausschalten oder stumm schalten.
  • Push-Benachrichtigungen generell auf das Nötigste reduzieren.
  • Social-Media-Apps löschen oder zumindest nicht auf dem Homescreen platzieren.
  • Bildschirmzeit-Limits für besonders zeitraubende Apps einrichten.
  • Das Smartphone bewusst außer Reichweite legen, wenn man konzentriert arbeiten möchte.
  • Feste Zeiten definieren, wann Nachrichten und E-Mails beantwortet werden.
  • Den "Nicht stören"-Modus regelmäßig nutzen, insbesondere abends und nachts.
  • Keine sinnlosen Spiele installieren, wenn man weiß, dass man dazu neigt, Zeit darin zu versenken.
  • Den Homescreen möglichst minimalistisch halten und nur wirklich nützliche Apps anzeigen.
  • Das Smartphone primär als Werkzeug nutzen (Navigation, Banking, Kalender, Kamera, Tickets etc.) und nicht als permanente Unterhaltungsmaschine.
  • Das Handy morgens nicht als Erstes und abends nicht als Letztes in die Hand nehmen.
  • Regelmäßig überprüfen, welche Apps man tatsächlich nutzt, und den Rest konsequent löschen.

So wird das Smartphone wieder zu dem, was es eigentlich sein sollte: ein Werkzeug, das den Alltag vereinfacht und Zeit spart und nicht eines, das möglichst viel Aufmerksamkeit bindet.

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vor 2 Minuten, Natural Business schrieb:

Es sieht wohl so aus, dass es Leute gibt, die können mal ganz entspannt ohne Smartphone irgendwo hingehen. Und dann gibt es welche, die bekommen gleich Panikattacken, wenn es nicht in greifbarer Nähe ist.

Was ein Quatsch

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Gast
vor 18 Minuten, JayMuc schrieb:

 

Ketzerisch könnte man auch sagen, dass ist so ein wenig wie eventuelles Fremdgehen. Manche gehen erst gar nicht weg, damit sie nicht in Versuchung kommen, andere gehen trotzdem weg und widerstehen der Versuchung 😉

Schwieriger Vergleich. Es geht ja beim Smartphone um die überproportionale Nutzung von mehr oder minder notwendigen Eigenschaften zur Bewältigung des alltäglichen Lebens. Ohne Fremdgehen komme ich im Regelfall ja sehr gut durchs leben, außer dass ggf ab und an die Eichel mal etwas trocken wird

Hatte heute morgen nochmal etwas drüber nachgedacht und werde die Sichtbarkeit auf dem Handy der für mich zeitraubenden Apps reduzieren indem ich diese auf maximal stumm stelle und in einen Ordner stecke. Sollte das nicht zum gewünschten Ergebnis führen, werde ich sonst die Messenger löschen. 

 

 

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