Vom ganz Anfang starten: Wie 3300 brutto verdienen?

30 Beiträge in diesem Thema

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Guten Abend,

nach 10 Jahren in unterschiedlichen Bereichen möchte ich bei meinem Berufsleben neustarten. Ich habe eine Ausbildung im kreativen Bereich. Aber wurde nie so richtig gut bezahlt. Ich habe dann als Quereinsteiger in einer anderen Branche mit kaum Erfahrung mehr verdient. Es gab für mich kein Grund zurückzukehren und irgendwann habe ich meinem Beruf den Rücken gekehrt. Die letzten Monate hat sich die Situation geändert. Der Job war weg. Und aus meinem gelernten Job bin ich seit 8 Jahre raus. Ich komme da nicht mehr so einfach rein. Da im kreativen Bereich (wie KI) sich viel verändert hat. Ich müsste so viel nachholen und ich wäre sowieso nicht besonders glücklich.

Ich möchte aus dem Grund einen beruflichen Neustart. Abi nachholen mit 40 geht zwar. Aber Studium und wenn dann alles klappt, dann bin ich immernoch mit 40 ein Studierter mit 0 Erfahrung. Das ist für mich einfach zu riskant den harten Weg zu gehen ohne zu wissen ob es klappt.

Ich suche daher ein Job wo man schnell den Einstieg findet und dabei wenigstens durchschnittlich verdient oder etwas drunter als Anfang.

Ich habe ein Auge auf Software Tester geworfen. Man braucht nur ein Zertifikat denn man in 8 Wochen bekommen kann, dann etwas praktische Erfahrung auf Crowfounding sammelt und man kann schon sich auf richtige Jobs bewerben. Es soll gute Weiterbildungsmöglichkeiten haben mit denen man sich mehr qualifizieren kann und mehr verdienen kann.

Mit 3200.-brutto wäre ich beim Anfang zufrieden. So wie ich es verstehe, sind hier viele Unternehmer, die sich gut mit dem Thema auskennen. Was denkt ihr?

 

 

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Das ist ja ein Gehalt dass man als frisch ausgelernter Azubi in einer halbwegs sinnvollen Branche bereits bekommt heutzutage. 

Müsste daher doch recht viele Jobs geben auch ohne riesige Qualifikationen wo man die 3300 Brutto verdienen kann.

bearbeitet von A_guy_named_Who

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Du meinst aber auch wirklich Brutto und nicht Netto, oder? Also VOR Steuern und Abgaben?

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Der Herr möchte also 2.200 € netto haben, sowas kriegen bei uns Azubis direkt nach der Bürokaufmann-Ausbildung (sofern sie denn übernommen werden).

Heißt aber: Er muss vorher halt mind. 2,5 Jahre mit 1.000 € netto auskommen als Azubi.

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Also ich suche ein Job, mit dem man vielleicht mit Zertifikaten (die man schnell bekommt) sich bilden kann.

Grafildesigner/Mediengestalter waren in 90er gut bezahlt weil es damals noch ein richtiges Handwerk war. Heute wegen der Automatisierung übernehmen viel die Programme ab. Dazu der extrem schnelllebige Markt, Die Inflation an Designern macht dann noch mehr alles schlimmer.

bearbeitet von RoterDrache

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Wie Büro vs. draußen vs. einfache Tätigkeit (Kassierer) vs. vertrieblich (Außendienst) darf es denn werden? Kann es auch etwas Soziales sein? Da sind noch viele Fragezeichen bei mir, bevor wir dir etwas wirklich Passendes empfehlen können. Und wie alt bist du genau - das erschließt sich mir noch nicht. 

Ich wäre allerdings bei diesen Zertifikatskursen vorsichtig. Wenn die Bundesagentur für Arbeit sie zahlt (du bist arbeitslos oder), alles gut - ansonsten ist das sehr viel „Diploma Mill“ und Geldmacherei. 

Ich habe ja mal eine Recruiting-Abteilung geleitet und mein Team instruiert, Bewerbungen von Menschen abzulehnenden, die auf einmal Frontendentwickler, UX Designer, Performance Marketing Manager wegen eines 3-monatigen Wald-und-Wiesen-Zertifikatskurses waren. Das reicht nämlich in der Regel noch nicht mal für Junior-Positionen im Bereich X.

Etwas anders sehe ich es bei SAP-Zertifikaten. Wenn jemand da einen soliden Anbieter hatte, dann über einer Zeitarbeitsfirma vermittelt erste Erfahrungen gesammelt hat, dann passt das oft für das Sachbearbeiter-Niveau, was dann wiederum das von dir gewünschte Brutto liefert und viele Aufstiegsmöglichkeiten liefert. Wahrscheinlich weniger als ABAP-Entwickler, aber als SAP-Consultant oder -Trainer.

Ein ähnliches Modell ist es, im technischen First Level Support einzusteigen und sich dort 2 Jahre auszuzeichnen und dann ins 2nd Level zu gehen, dann 3rd..

Und um nochmal den Loop zu ganz zu schließen: Ohne diese Hintergrund-Infos könnte man dir halt auch empfehlen, dass die Deutsche Post immer wieder Briefträgeroffensiven macht, bei der sie zumindest 2k netto anbietet (mehr oder weniger je nach Steuerklasse usw.), die Stadtbahnen suchen Fahrer, die Busunternehmen ebenfalls…

 

bearbeitet von Xatrix
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@RoterDrache

Kumpel von mir hat etwas studiert wo es in D quasi 5 Jobs gibt und ist noch während des Studiums auf nem Recyclinghof gelandet und leitet den seit er dort regulär arbeitet.

Auch ohne leitende Funktion verdienst dort in HH bei Einstieg soweit ich informiert bin mindestens deine 3300k Netto und dort muss sich niemand tot arbeiten. Klar bei jedem Wetter an der frischen Luft, aber wenn Du  "nur" 6 Wochen im Jahr Krank bist, gehörst im öffentlichen Dienst noch zu den Mitarbeitern des Jahres. Sollte es in jeder größeren Stadt geben. Hat auch nichts mit Hausmüll zu tun.

Eine Ex von mir kam auch auf die Idee Kunsthistorik zu Studieren... ebenso kaum ein offener Jobmarkt. War dann ne Weile recht erfolglos mit so "Deko Kram" Selbstständig und innerhalb unserer Beziehung hab ich Sie dann etwas unterstützt was zu finden, das ihr spaß macht und wo man einen leichten Einstieg findet um sich hoch zu arbeiten. Sie war im Studium mal ne weile im Callcenter und fand dass immer gut mit den Menschen zu arbeiten und viele Kollegen am Arbeitsplatz zu haben. Gesagt getan, hat 1,5 Jahre oder so gedauert und Sie war Teamleiterin im Second Level Pipapo und hat ganz gutes Geld verdient und spaß am Job gehabt.

Ich denke Branchen mit eher hoher Fluktuation, vielen Menschen die "einfach irgendwie Geld verdienen" wollen und der Notwendigkeit für Teamleiter oder Spezialteams etc. bieten grundlegend gute Möglichkeiten für engagierte Quereinsteiger schnell auf deine Gehaltsvorstellungen zu kommen oder direkt dort einzusteigen.

Lagerist kannst Dich auch schnell hocharbeiten wenn Du nicht ganz doof bist. Hatte vor dem Studium damals mal nen halbes Jahr als Lagerist gearbeitet und wenn Du einen Hasen von einer Schildkröte unterscheiden kannst, gehörst schnell zum Premiumklientel auf der Fläche.

Eigentlich denke ich dass es in den meisten "simplen" Jobs gute Möglichkeiten gibt im Rahmen der Umstände aufzusteigen... 

Gibt halt viele Möglichkeiten, lass dich sonst mal von ChatGPT beraten. Sagst dem er soll erstmal nen Profil deiner Qualifikationen und realen Erfahrung zusammenstellen, damit kannst dann ja schonmal auf die Suche nach stellen gehen und lässt dir parallel noch mal vorschlagen wo diese Quali sinnvoll am aktuellen Jobmarkt gebraucht werden würde und deine Gehaltsvorstellungen erfüllt werden.

 

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für 3300 BRUTTO brauchste keine Ausbildung, das bekommst Du beim ALDI wenn Du 37,5 Std. arbeitest...nein kein Joke, ernsthaft.

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vor 11 Stunden, RoterDrache schrieb:

Also zumindest in Grafikdesign wären die 3300,-eur utopisch, sogar nach 10 Jahre Erfahrung.

Tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber du bist einfach schlecht.

Edit: Das war unsensibel...

Sagen wir "nicht gut genug".

bearbeitet von DoItAgain

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vor 18 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

für 3300 BRUTTO brauchste keine Ausbildung, das bekommst Du beim ALDI wenn Du 37,5 Std. arbeitest...nein kein Joke, ernsthaft.

Discount zahlt gut, ist aber auch das härtere Pflaster. Bei ALDI/Lidl zahlen sie besser, aber das vor allem, weil du X mehr Artikel pro Stunde über den Kassenscanner ziehen musst, schneller beim Regal einräumen und der Warenpflege sein musst sowie jeder mehr vor dem Regionalverkaufsleiter kuscht. Das würde ich ebenfalls berücksichtigen; ansonsten ein sehr guter Tipp 👍

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vor 16 Minuten, Xatrix schrieb:

Discount zahlt gut, ist aber auch das härtere Pflaster. Bei ALDI/Lidl zahlen sie besser, aber das vor allem, weil du X mehr Artikel pro Stunde über den Kassenscanner ziehen musst, schneller beim Regal einräumen und der Warenpflege sein musst sowie jeder mehr vor dem Regionalverkaufsleiter kuscht. Das würde ich ebenfalls berücksichtigen; ansonsten ein sehr guter Tipp 👍

findest? einer meine guten Freunde ist Filialleiter beim LIDL und die chillen alle ihre Eier, die sind komplett flach in hierarchie dissen sich im laden und machen jokes die ganze zeit.

Wenn die ware einräumen labern die mit den Kunden usw.

Stressen tut sich da GAR keiner - ok sind kanax fast alles dort.

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Ein Freund von mir hat es so gemacht, dass er sich erst nen ganz okay bezahlten Job gesucht hat. Parallel ABI per Abendschule durchgezogen und dann duales Studium beim Automobilkonzern. War zwar hart, aber der ist direkt mit 3,3k netto eingestiegen bei na 35h Woche, Home Office und Bonuszahlungen. 

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Danke für eure Ratschläge:

Zum Grafikdesigner/Mediengestalter. Wenn man bei einem Konzern drin ist, dann bekommt man sehr gutes Geld. Genau wie alle anderen bei diesem Konzern. Also hat es eher was zutun WO du als Grafikdesigner/Mediengestalter arbeitest. Aber heißt ja absolut nicht, dass man generell in der Branche gut verdient.

Ich wurde bei sehr großen Unternehmen 2012 zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Bei 1700.-eur ging ihnen die Luft aus regelrecht. Heute ist es etwas besser, aber Grafildesigner/Mediengestalter sind gewöhnliche Jobs meistens in kleinen Agenturen. Da gibt es nicht mal Weihnachtsgeld. Unbezahlte Überstunden normal.

Zu mir:

Ich bin 40. Habe gute Erfahrung in der Logistik und mit SAP. Ich habe morgen Termin bei Agentur für Arbeit. Ich möchte SAP Zertifikat Gutschein holen. Die Schulung erfolgt auch direkt bei SAP Zentrale. 
 

Ansonsten bin ich kein großer Freund von Kommunikation. Homeoffice wäre perfekt, aber keine Vorraussetzung.

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vor 5 Minuten, RoterDrache schrieb:

Ansonsten bin ich kein großer Freund von Kommunikation

Daran würde ich an deiner Stelle definitiv arbeiten. Wenn du nicht gerade auf spezifischem Expertenwissen hockst oder eine Koriphäe auf deinem Gebiet bist, sind gute Kommunikationskills i.d.R. extrem wichtig und für die sehr gut bezahlten Jobs Voraussetzung. 

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vor 4 Stunden, Xatrix schrieb:

Wie Büro vs. draußen vs. einfache Tätigkeit (Kassierer) vs. vertrieblich (Außendienst) darf es denn werden? Kann es auch etwas Soziales sein? Da sind noch viele Fragezeichen bei mir, bevor wir dir etwas wirklich Passendes empfehlen können. Und wie alt bist du genau - das erschließt sich mir noch nicht. 

Ich wäre allerdings bei diesen Zertifikatskursen vorsichtig. Wenn die Bundesagentur für Arbeit sie zahlt (du bist arbeitslos oder), alles gut - ansonsten ist das sehr viel „Diploma Mill“ und Geldmacherei. 

Ich habe ja mal eine Recruiting-Abteilung geleitet und mein Team instruiert, Bewerbungen von Menschen abzulehnenden, die auf einmal Frontendentwickler, UX Designer, Performance Marketing Manager wegen eines 3-monatigen Wald-und-Wiesen-Zertifikatskurses waren. Das reicht nämlich in der Regel noch nicht mal für Junior-Positionen im Bereich X.

Etwas anders sehe ich es bei SAP-Zertifikaten. Wenn jemand da einen soliden Anbieter hatte, dann über einer Zeitarbeitsfirma vermittelt erste Erfahrungen gesammelt hat, dann passt das oft für das Sachbearbeiter-Niveau, was dann wiederum das von dir gewünschte Brutto liefert und viele Aufstiegsmöglichkeiten liefert. Wahrscheinlich weniger als ABAP-Entwickler, aber als SAP-Consultant oder -Trainer.

Ein ähnliches Modell ist es, im technischen First Level Support einzusteigen und sich dort 2 Jahre auszuzeichnen und dann ins 2nd Level zu gehen, dann 3rd..

Und um nochmal den Loop zu ganz zu schließen: Ohne diese Hintergrund-Infos könnte man dir halt auch empfehlen, dass die Deutsche Post immer wieder Briefträgeroffensiven macht, bei der sie zumindest 2k netto anbietet (mehr oder weniger je nach Steuerklasse usw.), die Stadtbahnen suchen Fahrer, die Busunternehmen ebenfalls…

 

Welche SAP Schulung bzw. Zertifikat ist deiner Meinung nach gut?

Ich bin 40

Habe Erfahrung in der Logistik und SAP

Ob drinnen oder Außendienst ist egal

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vor 18 Minuten, RoterDrache schrieb:

Ich bin 40. Habe gute Erfahrung in der Logistik und mit SAP. Ich habe morgen Termin bei Agentur für Arbeit. Ich möchte SAP Zertifikat Gutschein holen. Die Schulung erfolgt auch direkt bei SAP Zentrale. 

Das klingt nach einer guten Idee. Habe lange Anlagen für die Logistikbranche vertrieben und denke da kannst Du auch mal proaktiv an alle möglichen Mittelständischen Logistikdienstleister Bewerbungen rausssenden in deiner Region.

Würde nicht immer nur den Weg über Stellenausschreibungen gehen, sondern da wirklich aktiv die Leute und Firmen anhauen. Viele haben Bedarf, haben aktuell Stau und Baustellen, aber sind noch nicht so weit, dass Sie wirklich Geld für ne Stelle frei machen wollen. Wenn man da etwas forsch rangeht, könnte hier und da durchaus was möglich sein.

Schreibst was in Richtung:

 

Initiativbewerbung als SAP/ERP Systemkoordinator

Sehr geehrte Frau/Herr X,

nach einer gezielten Fortbildung zum SAP/ERP Systemkoordinator und X Jahren Berufserfahrung im Bereich SAP/ERP suche ich nach einem verlässlichen und zukunftsträchtigen Arbeitgeber in der Region X. Hierbei bin ich auf ihr Unternehmen X gestoßen. 

Neben der fachlichen Expertise habe ich weit angelegte Qualifikationen im Umgang mit Teamarbeit/-leitung, zielgerichteter Kommunikation komplexer IT-Themen und Hardwareseitigem Troubeshooting erworben. Ein seriöses und gepflegtes Erscheinungsbild, sowie höfliche Umgangsformen sind für mich ebenso selbstverständlich, wie große Sorgfalt in der Ausführung der mir zugeteilten Aufgabenfelder.

Ich interessiere mich insbesondere dafür, neben der reinen Fachtätigkeit, für einen reibungslosen Ablauf innerhalb der IT zu sorgen und somit direkt dem Unternehmenserfolg beizutragen. Ich würde mich freuen insbesondere meine Fähigkeiten im Bereich Kommunikation im Unternehmen und mit Dienstleistern gewinnbringend zu nutzen und weiter auszubauen.

Aufgrund der örtlichen nähe und dem guten Ruf ihres Unternehmens in der Region, würde ich mich freuen die Gelegenheit zu bekommen mich persönlich vorzustellen.

Für weitere Fragen stehe ich ihnen unter der genannten Telefonnummer und Email Adresse bereit.

MIt freundlichen Grüßen,

Roter Drache

 

-------------------

 

Mehr als dort nicht direkt genommen zu werden, kann dir nicht passieren. Knallst sowas einfach mal an diverse Logistikdienstleister raus und guckst was passiert. 

 

 

 

 

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vor 25 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Schreibst was in Richtung:

 

Initiativbewerbung als SAP/ERP Systemkoordinator

Sehr geehrte Frau/Herr X,

nach einer gezielten Fortbildung zum SAP/ERP Systemkoordinator und X Jahren Berufserfahrung im Bereich SAP/ERP suche ich nach einem verlässlichen und zukunftsträchtigen Arbeitgeber in der Region X. Hierbei bin ich auf ihr Unternehmen X gestoßen. 

Neben der fachlichen Expertise habe ich weit angelegte Qualifikationen im Umgang mit Teamarbeit/-leitung, zielgerichteter Kommunikation komplexer IT-Themen und Hardwareseitigem Troubeshooting erworben. Ein seriöses und gepflegtes Erscheinungsbild, sowie höfliche Umgangsformen sind für mich ebenso selbstverständlich, wie große Sorgfalt in der Ausführung der mir zugeteilten Aufgabenfelder.

Ich interessiere mich insbesondere dafür, neben der reinen Fachtätigkeit, für einen reibungslosen Ablauf innerhalb der IT zu sorgen und somit direkt dem Unternehmenserfolg beizutragen. Ich würde mich freuen insbesondere meine Fähigkeiten im Bereich Kommunikation im Unternehmen und mit Dienstleistern gewinnbringend zu nutzen und weiter auszubauen.

Aufgrund der örtlichen nähe und dem guten Ruf ihres Unternehmens in der Region, würde ich mich freuen die Gelegenheit zu bekommen mich persönlich vorzustellen.

Für weitere Fragen stehe ich ihnen unter der genannten Telefonnummer und Email Adresse bereit.

MIt freundlichen Grüßen,

Roter Drache

Ich würde den Text nochmal durch die KI jagen und das gleiche machen um einen entsprechenden CV zu erstellen. Ich würde den Unternehmen auch keine Email schreiben, sondern die Entscheider bei LinkedIn raussuchen, mich mit denen vernetzen und darüber kommunizieren. Hier mal ein paar Beispiel Prompts, die ich so ähnlich nehmen würde.

Anschreiben (eventuell für 1. Nachricht mit der Kontaktanfrage entsprechend anpassen)
 

Zitat

Prompt 1: Anschreiben (Initiativbewerbung)

Rolle & Ziel:
„Du bist ein erfahrener Recruiter und Personalberater. Schreibe eine Initiativbewerbung, deren einziges Ziel eine Einladung zum Gespräch ist. Besonderheit: Es gibt keine ausgeschriebene Stelle — das Anschreiben muss dem Empfänger erst bewusst machen, dass er mich braucht."

Input 1 — Das Unternehmen & die Hypothese:
„Das weiß ich über die Firma: [Größe, Branche, Produkte, ERP-System falls bekannt, aktuelle Entwicklungen wie Wachstum/Umstellung/Standortausbau]. Leite daraus ab: Welche 2–3 Probleme oder Bedarfe hat ein Unternehmen dieser Art typischerweise in meinem Fachgebiet [z. B. SAP/ERP-Koordination]? Baue das Anschreiben um genau diese Bedarfe herum."

Input 2 — Ich:
„Mein Profil: [Stationen]. Meine 2–3 konkreten Erfolge mit Ergebnissen: [einfügen]. Nutze nur diese Fakten."

Input 3 — Der Anlass:
„Warum gerade diese Firma: [regionale Nähe, Ruf, Empfehlung, Artikel gelesen, Produkt genutzt — irgendetwas Echtes]. Formuliere daraus einen glaubwürdigen Aufhänger im ersten Absatz."

Stil & Regeln:
„Max. 200–250 Wörter (bei Initiativbewerbungen eher kürzer — der Empfänger hat nicht danach gefragt). Erster Satz: Nutzen für die Firma, nicht mein Wunsch. Kein ‚auch wenn Sie aktuell keine Stelle ausgeschrieben haben' als Einstieg — das ist eine Entschuldigung. Stattdessen selbstbewusst: Ich schreibe Ihnen, weil ich glaube, dass X für Sie relevant ist. Klarer Call-to-Action am Ende: konkretes Angebot für ein 20-minütiges Gespräch, ggf. mit Hinweis, dass ich mich [Datum] telefonisch melde."

Adressat:
„Adressiere an [Name der IT-Leitung / des Geschäftsführers — vorher auf LinkedIn/Website recherchieren, niemals ‚Sehr geehrte Damen und Herren']."

Qualitätsschleife:
„Prüfe zum Schluss aus Sicht des Empfängers: Warum sollte ich mir für jemanden Zeit nehmen, den ich nicht gesucht habe? Wenn die Antwort nicht in den ersten drei Sätzen steht, überarbeite sie."

CV

Zitat

Prompt 2: Lebenslauf (CV)

Rolle & Ziel:
„Du bist ein erfahrener Recruiter, der Lebensläufe in unter 60 Sekunden scannt. Erstelle aus meinen Rohdaten einen tabellarischen Lebenslauf (max. 2 Seiten), der für die Zielrolle [SAP/ERP-Systemkoordinator] optimiert ist und sowohl für menschliche Leser als auch für ATS-Software funktioniert."

Input — Rohdaten:
„Hier alle Stationen, ungeordnet und unpoliert: [Jobs mit Zeitraum, Arbeitgeber, Tätigkeiten / Ausbildung / Fortbildungen / Zertifikate / Tools & Systeme mit denen ich gearbeitet habe / Sprachen]. Frag nach, wenn dir zu einer Station Ergebnisse oder Zahlen fehlen, bevor du schreibst."

Kernregeln:

  1. „Antichronologisch, aktuellste Station zuerst."
  2. „Pro Station 3–5 Bullet Points nach dem Muster: Verb + Tätigkeit + Ergebnis/Zahl. Also nicht ‚zuständig für Anwenderbetreuung', sondern ‚1st- und 2nd-Level-Support für 150 SAP-User betreut, durchschnittliche Lösungszeit um 25 % gesenkt'. Wo keine Zahl existiert, nenne den Umfang (Teamgröße, Usermenge, Projektdauer)."
  3. „Ganz oben ein Kurzprofil (3–4 Zeilen): Wer ich bin, meine 2 stärksten Kompetenzen, was ich der Firma bringe. Das ist der Elevator Pitch — kein ‚motivierter Teamplayer'."
  4. „Eigener Block ‚IT-Kenntnisse' mit konkreten Systemen und Level (z. B. SAP MM/SD – Administration, Windows Server – fortgeschritten). ATS-Systeme suchen nach exakt diesen Keywords."
  5. „Streiche alles, was nicht auf die Zielrolle einzahlt oder älter als 15 Jahre ist, außer es ist relevant."

Format:
„Klares, nüchternes Layout ohne Grafiken, Skill-Balken oder Spielereien — die kommen durch kein ATS und wirken bei technischen Rollen unseriös. Lücken im Lebenslauf nicht verstecken, sondern neutral benennen (z. B. ‚berufliche Neuorientierung mit Fortbildung zum X')."

Qualitätsschleife:
„Nenne mir zum Schluss die 3 schwächsten Punkte des Lebenslaufs aus Recruiter-Sicht und schlage vor, wie ich sie entschärfen kann."

Und das ganze auf jedes Unternehmen ein stückweit individuell anpassen. Je nach deinem Budget, kannst du auch Tools wie Waalaxy & Co nutzen. Dann kannst du dann eine Liste deiner Zielpersonen hochladen und eine Sequenz erstellen. Das Tool versendet dann automatisiert die Einladungen an die Personen, schickt ihnen nach Annahme automatisch die 1. Nachricht zu und wenn darauf keine Reaktion erfolgt auch weitere Nachrichten

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@JayMuc

“schreib sowas wie“… habe nicht gesagt das er mein hingefurzten Bewerbungstext 1:1 übernehmen soll. 
 

Halt sowas in die Richtung spreaden und gucken ob es Resonanz gibt.

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vor 2 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

@JayMuc

“schreib sowas wie“… habe nicht gesagt das er mein hingefurzten Bewerbungstext 1:1 übernehmen soll. 
 

Halt sowas in die Richtung spreaden und gucken ob es Resonanz gibt.

Schon klar, aber den Text oder einen ähnlichen vorher durch die KI zu jagen mit einem passenden Prompt, schadet in der Regel auch nicht. Für so Sachen ist die KI recht gut, warum sie also nicht gleich von Anfang nutzen um bessere Ergebnisse zu erzielen

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Cool, danke Leute. Ich habe jetzt mit KI experimentiert und habe anscheinend zuverlässigen Weg gefunden um SAP Junior Berater zu werden. Aber KI ist nicht immer zuverlässig. Daher bin ich mir nicht sicher ob der Weg auch 100% realistisch ist. Aber klingt genau nach meiner Vorstellung. Es geht darum sich erstmal Theorie und dann Praxis aneignen und quasi als Erfahrener sich direkt auf Juniorstelle bewerben. Was denkt ihr?

Phase 1: Das Fundament (Dauer: ca. 1 Monat)
Sie starten mit den schnellen, methodischen Grundlagen. Das bringt sofort IT-Begriffe in Ihren Lebenslauf.
  • Schritt 1: ITIL 4 Foundation. Lernen Sie die Theorie des IT-Supports. (Zeitaufwand: 1–2 Wochen; Kosten: ca. 350–450 € für die Prüfung).
  • Schritt 2: SAP Activate. Lernen Sie kostenlos auf SAP Learning die Projektmethode. (Zeitaufwand: 2–3 Wochen; Prüfung über das spätere SAP-Ticket).
 
Phase 2: Die Fachexpertise (Dauer: ca. 3–4 Monate)
Jetzt nutzen Sie Ihr Praxiswissen aus dem Lager und übertragen es in die SAP-Welt.
  • Schritt 3: SAP S/4HANA EWM lernen. Nutzen Sie die kostenlose Learning Journey auf SAP Learning. Buchen Sie für ca. 30–50 € im Monat ein externes Übungssystem (SAP Sandbox), um die Klickwege real zu üben.
  • Schritt 4: Das SAP-Prüfungsabo kaufen. Erwerben Sie direkt bei SAP das Zertifizierungs-Paket (ca. 500–600 € für die Prüfungsversuche).
  • Schritt 5: Prüfungen ablegen. Legen Sie die offizielle Prüfung für SAP EWM und danach direkt für SAP Activate online von zu Hause ab.
 
Phase 3: Der Einstieg über den Support (Dauer: 1–2 Jahre)
Sie umgehen den harten Berater-Auswahlprozess und sammeln stressfrei echte Praxiserfahrung.
  • Schritt 6: Lebenslauf umschreiben. Formatieren Sie Ihre Lagererfahrung in "Prozess-Expertise" um (z. B. Bestandsmanagement, Wareneingangssteuerung).
  • Schritt 7: Bewerbung im Mittelstand. Bewerben Sie sich gezielt bei mittelständischen SAP-Dienstleistern auf Positionen wie SAP EWM Support1st/2nd Level Application Support oder AMS Consultant. (Ihre Chance hierbei liegt bei 85–90 %).
  • Ergebnis: Sie steigen mit 40.000 bis 48.000 Euro ein, arbeiten oft im Homeoffice und lösen echte Kundenprobleme im System.
 
Phase 4: Der Aufstieg zum Berater (Ab Jahr 2)
  • Schritt 8: Der Wechsel. Nach 12 bis 24 Monaten im Support kennen Sie das System in- und auswendig. Sie wechseln nun entweder intern in die Projektabteilung Ihres Arbeitgebers oder bewerben sich auf dem freien Markt als SAP EWM Consultant.
  • Ergebnis: Ihr Gehalt springt auf 55.000 bis 65.000 Euro und steigt mit den folgenden Projekten rasant weiter an.
bearbeitet von RoterDrache
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Der Geheimtipp für eine erfolgreiche Bewerbung versteckt sich häufig erst ganz am Ende:

vor 3 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

MIt freundlichen Grüßen,

Roter Drache

Niemals Klarnamen verwenden - mit Roter Drache wirkst du mysteriöser!

  • HAHA 4

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