"Erfüllung" im Familienleben

21 Beiträge in diesem Thema

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Moin Männers,

ich habe hier jetzt diverse Posts zu Familie, Trennung und Kinder verfolgt und frage mich, wie ihr den (ehemaligen) Alltag mit Familie und Kindern erlebt habt.

Kurz zu mir: Ich 40, sie 37, ein Kind (2), LTR seit 6 Jahren, Ehe seit 3 Jahren. Haus seit 2 Jahren. Beide arbeiten überwiegend von zu Hause.

Ich merke zunehmend, dass mich dieses ganze Familienleben einfach nicht erfüllt. Abgesehen davon, dass die Frau mit Kind deutlich hektischer und unentspannter geworden ist, ist es nicht meine Bestimmung, stundenlang Zeit mit dem Nachwuchs verbringen zu müssen. Ich liebe mein Kind über alles - wie vermutlich jeder hier - und trotzdem kommt die Frage: "Soll es das gewesen sein?".

Wie war das bei euch?

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Das sind (zu) wenige Informationen.

Hast du Hobbies? Was genau fehlt dir? Also wenn du dir die Frage nach dem 

vor 23 Minuten, Pimp Joe schrieb:

"Soll es das gewesen sein?".

stellst.

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Gute Frage.

Ich bin etwas jünger als du, aber hätte ich meine letzte LTR (tolle Frau, wäre eine super Mutter, nur bei der Chemie hat es gefeht) nicht beendet, wäre ich absehbar in der gleiche Situation wie du jetzt. Gegen Ende hin habe ich mich auch oft gefühlt, als würde ich eine Rolle spielen und der Gedanke mit eventuellen Kindern nahezu 24/7 die nächsten X Jahre eingebunden zu sein schien mir auch nicht so rosig.

Aus der RP-Theorie gesprochen, sollte für einen Mann eine Beziehung/Familie nicht Selbstzweck sein, sondern er ein höheres Ziel haben: Karriere, Meisterschafts einer Disziplin, Mittel zur Krebsheilung erforschen, mit dem männlichen Freundeskreis Abenteuer bestehen ... ich denke du versteht, was ich meine.

Klar, in der Realität, sieht es bestimmt bei 90% aus wie bei dir, was dann leider all zu oft in mediokren Beziehungen / Trennung endet. Auch aus eigener Erfahrung, das von dir erwähnte ständige Zusammenglucken im Home Office ist langfristig Gift für die Attraction.

Ich bin auf die anderen Erfahrungen gespannt.

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vor 7 Stunden, Pimp Joe schrieb:

Moin Männers,

ich habe hier jetzt diverse Posts zu Familie, Trennung und Kinder verfolgt und frage mich, wie ihr den (ehemaligen) Alltag mit Familie und Kindern erlebt habt.

Kurz zu mir: Ich 40, sie 37, ein Kind (2), LTR seit 6 Jahren, Ehe seit 3 Jahren. Haus seit 2 Jahren. Beide arbeiten überwiegend von zu Hause.

Ich merke zunehmend, dass mich dieses ganze Familienleben einfach nicht erfüllt. Abgesehen davon, dass die Frau mit Kind deutlich hektischer und unentspannter geworden ist, ist es nicht meine Bestimmung, stundenlang Zeit mit dem Nachwuchs verbringen zu müssen. Ich liebe mein Kind über alles - wie vermutlich jeder hier - und trotzdem kommt die Frage: "Soll es das gewesen sein?".

Wie war das bei euch?

Hey, ich steig hier mal ein, weil ich eine ähnliche familiäre Situation habe. 

Die Frage wurde ja schon gestellt: Hast du Hobbys? Was fehlt dir? Kannst du das sagen oder ist es eher ein vages Gefühl?

Ich kenne die Phase gut, wenn ein Kind da ist. Man ist plötzlich nur noch die Nummer 3 im Haus, die Zeit wird weniger, der Stress mehr. Ich selbst hab mir viele Ziele gesteckt und Projekte vorgenommen, teils privat, teils beruflich. Das hat mir schon enorm geholfen, diesem neuen Alltag etwas zu entfliehen und den Status Quo nicht als neuen normalen Dauerzustand zu sehen. Wichtig ist halt wirklich, dass man sich die Zeit dafür freischaufelt. Sprich: Zeit mit Freunden, neuen Bekanntschaften, Hobbys, Sport, etc. wirklich vornimmt und auch mit der Frau „aushandelt“.

Das größte Gift ist meiner Meinung nach, alles auf Autopilot zu stellen und laufen zu lassen. Dann sind plötzlich 20 Jahre vorbei, die Haare grau oder ausgefallen und man kann sich nur noch traurig die Wampe streicheln. 

Wie läuft eure Paarbeziehung? Ich vermute mal, gerade wenig. Wie mein Vorredner schon meinte, das viele Aufeinanderhocken kann Gift sein. Such dir Zeit für dich, und wenn es nur jeden Tag zweimal 30 Minuten sind. 

Ich freu mich auf deine Antwort!

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Nur ganz kurz: ich kann das alles nachvollziehen. Aber es liegt auch am Alter des Kindes. Die ersten Jahre sind sehr anstrengend. Rückblickend aber auch sehr schön. Ab vier wird es entspannter. 
Aber ich kann nur empfehlen, die Zeit möglichst auch zu genießen. Auch wenn es an manchen Tagen schwerfällt. Habe dazu mal folgenden Gedanken aufgeschnappt, den ich für sehr treffend halte:
„Die Tage sind lang, aber die Jahre sind kurz.“

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vor 5 Minuten, Mephisto77 schrieb:

Nur ganz kurz: ich kann das alles nachvollziehen. Aber es liegt auch am Alter des Kindes. Die ersten Jahre sind sehr anstrengend. Rückblickend aber auch sehr schön. Ab vier wird es entspannter. 
Aber ich kann nur empfehlen, die Zeit möglichst auch zu genießen. Auch wenn es an manchen Tagen schwerfällt. Habe dazu mal folgenden Gedanken aufgeschnappt, den ich für sehr treffend halte:
„Die Tage sind lang, aber die Jahre sind kurz.“

Stimmt, das wollte ich noch ergänzen. Mein Sohn ist zwar noch nicht ganz zwei, aber ich merke schon, wie alles besser bzw. entspannter wird. Noch dazu sind ja Kinder sehr unterschiedlich. Ich merke das in meinem Freundeskreis. Da sind viele nahezu gleichzeitig Eltern geworden, die Erfahrungen und Erzählungen könnten aber unterschiedlicher kaum sein.

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vor 15 Stunden, Pimp Joe schrieb:

Moin Männers,

ich habe hier jetzt diverse Posts zu Familie, Trennung und Kinder verfolgt und frage mich, wie ihr den (ehemaligen) Alltag mit Familie und Kindern erlebt habt.

Kurz zu mir: Ich 40, sie 37, ein Kind (2), LTR seit 6 Jahren, Ehe seit 3 Jahren. Haus seit 2 Jahren. Beide arbeiten überwiegend von zu Hause.

Ich merke zunehmend, dass mich dieses ganze Familienleben einfach nicht erfüllt. Abgesehen davon, dass die Frau mit Kind deutlich hektischer und unentspannter geworden ist, ist es nicht meine Bestimmung, stundenlang Zeit mit dem Nachwuchs verbringen zu müssen. Ich liebe mein Kind über alles - wie vermutlich jeder hier - und trotzdem kommt die Frage: "Soll es das gewesen sein?".

Wie war das bei euch?

Ich habe mal einen noch nicht genannten Punkt fett markiert, in und an dem auch einiges liegen kann.

Ich liebe meine 3 Kinder und meine Frau auch, aber es wäre für mich kein Zufriedenheitsrezept, wenn ich die Woche UND das We mit ihnen nur zu Hause verbringen würde. Wieder die Geißel des vermeintlich entspannten Home Offices - klar ein Techniker-Termin ist einfacher geworden und man muss sich weniger durch den Berufsverkehr quälen, aber es bringt auch viele Nachteile mit sich.

Du hast (außer du bildest das virtuell ab) keine scherzhaften Runden beim Lunchen mit den Kollegen, kein gutes Gespräch am Kaffeeautomaten, kein Spaziergang als 2. Coffee Break, bei der dir die hotte neue Einkäuferin zulächelt…

Das kann dein Alltag zu Hause nicht ersetzen. Ich erlebe das bei vielen Menschen, dass das Home Office sie sozial verkümmern lässt und auch von sich aus in eine Art Home Office Blues schlittern lässt. 

Es gibt Studien, die zeigen, dass frische Väter (Elternzeitler ausgeklammert) mehr arbeiten. Meine Arbeitshypothese ist, dass es nicht nur am Gefühl/der Notwendigkeit liegt, mehr Geld verdienen zu müssen, sondern auch, weil es zu Hause mehr Stressoren gibt.

Hast du denn die Möglichkeit mehr ins Office zu fahren? Bei meiner Arbeit geben mir die 2x45min mit guten Podcasts oder lauter Musik im Auto viel. Wir haben mehr als 50% Frauenanteil und ich finde die Gespräche sehr anregend. Ich wohne im Kölner Speckgürtel, aber weil meine Arbeit in Bonn ist, kann ich dann mehr besondere Cafés und Restaurants ausprobieren. Einmal im Monat saufen wir uns als sich noch jung fühlende Kollegen die Hucke beim Kegeln oder Bowling voll…

Dieser ganze soziale Kit, diese Auszeiten von zu Hause und dem Familienleben fallen bei dir sicher viel kleiner aus oder?

Viele heutige Ehen - auch in meinem Freundeskreis - kommen mir wie auf Grund des Home Office-Parameters wie Selbständigen-Ehepaare vor, die ein gemeinsames Geschäft betreiben. Sie glucken den ganzen Tag aufeinander.

Und dann noch eine Gretchenfrage: Ab welchem Alter habt ihr denn an Fremdbetreuung in Form von Tagesmutter oder Kita gedacht?

Zusammengefasst: Ich stelle die Ferndiagnose, dass dir Freiheitsgrade/Autonomie, sozialer Austausch außerhalb der Familie und Spill Over Effekte durch Events mit den Kollegen fehlen.

bearbeitet von Xatrix
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Vielen Dank für die vielen und tiefgründigen und hilfreichen Antworten und Gedanken!

Kita haben wir schon seit einem Jahr und es hat extrem viel zum Positiven geändert. Das fällt mir vor allem dann auf, wenn sie wie jetzt gerade Ferien hat. Es ist auch so, dass die Zeit immer besser wird, je älter die Kleine wird. Mittlerweile kann man viel besser mit ihr kommunizieren und bekommt raus, was sie möchte.

Die Home Office Thematik ist mit Sicherheit ein großer Punkt, den ich auch zeitnah angehen werde. Ich kann öfter ins Büro fahren, wenn ich möchte. Der überwiegende Anteil meiner Kollegen arbeitet aber ebenfalls viel von zu Hause, sodass das die Sozialkontakte nur bedingt verbessern würde. Im Job ist es aber auch so, dass ich von der Tätigkeit an sich nicht mehr so begeistert bin. Es ist überwiegend Eigenverwaltung ohne wirkliche Produktivität oder messbares Ergebnis. Da gehe ich jetzt aber ran und schaue nach Alternativen.

Hobbys (Sport, Musik, IT) habe ich - gefühlt komme ich da nur nicht zu. Ich bin ein Mensch, der viel Ruhe und Zeit für sich braucht. Die habe ich aber nicht, wenn jederzeit jemand reinkommen könnte ("Kannst du mal eben XYZ machen oder kurz aufpassen"). Es geht mir dabei nicht darum, dass mich die Tätigkeit an sich stört, sondern das Gefühl des Nicht-abschalten-könnens.

Thema Haus: Ein Haus mit Garten ist einfach viel mehr Arbeit als eine Wohnung - welch Überraschung 😉 Ich teile mir meine (Haus-)Arbeit so ein, dass es zu meiner Kapazität passt. Wird das Badezimmer heute nicht gemacht: Gut, dann halt morgen. Geht ja noch. Das führt bei uns auch immer wieder zu Diskussionen.

Das sollen Erklärungen und keine Ausreden sein. Ich werde die Tage immer mal wieder durch die echt guten Ideen gehen und schauen, was ich bei mir noch einbauen kann.

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Bevor du dich in deinen Denkprozess zurückziehst, noch 3 Dinge zum Mitnehmen:

1.) Habt ihr eine Putzfrau und falls ja, wie oft kommt sie? Macht sie auch (einen Teil der) Wäsche? Habt ihr einen Gärtner, der 3-4x pro Jahr Unkraut, Zurückschneiden und Co macht? Habt ihr einen Rasenmähroboter? 

2.) Das ist oft das nächste Problem des Home Offices, aber good for you: Welche Co-Working-Spaces gibt es in deiner Nähe. Welche Cafés, in denen zumindest ruhige Arbeitsaufgaben möglich sind? Welche Freunde in deiner Nähe könnten mit dir da ggf. gemeinsam hin?… (Agenda: Nimm dein Social Life auch während der Arbeit aktiv in die Hand.

3.) Wie viel Netto-Zeit verbringst du pro Woche zu Hause und wie viel entfällt davon als Me-Time auf dich? Wie sieht es bei dir allgemein mit Hobbies und Self-Care & Belohnungen aus? Gerade bei nur einem Kind, kann man sich bei Zu-Bett-Begleitung, Kita-Bringen und Co so abwechseln, dass beide Seiten super Hobbies nachgehen können.

4.) Hast du eine Liste der Vorteile des eigenen Hauses mit Garten gegenüber der Wohnung in der Stadt wie: keine Eigenbedarfskündigung, abbezahlter Kredit ab 55/60/67?, Möglichkeit zu kleinem Kinderhaus, Matschtisch und Sandgarten oder you go big (wie wir) und du kaufst für 300€ eine Hüpfburg, auf der unsere 3 Kids im Schatten und mit Wasser nun manchmal 1,5-2 Stunden spielen, während ich nen Americano trinke und auch mal Zeitung lese (oder im Forum schreibe 😅)

5.) Meine Tipps und Fragen folgen verschiedenen psychologischen Konzepten. Mit etwas mehr Zeit schreibe ich die Tage nochmal etwas dazu.

Viel Erfolg!!

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Am 11.8.2026 um 15:29 , Pimp Joe schrieb:

Moin Männers,

ich habe hier jetzt diverse Posts zu Familie, Trennung und Kinder verfolgt und frage mich, wie ihr den (ehemaligen) Alltag mit Familie und Kindern erlebt habt.

Kurz zu mir: Ich 40, sie 37, ein Kind (2), LTR seit 6 Jahren, Ehe seit 3 Jahren. Haus seit 2 Jahren. Beide arbeiten überwiegend von zu Hause.

Ich merke zunehmend, dass mich dieses ganze Familienleben einfach nicht erfüllt. Abgesehen davon, dass die Frau mit Kind deutlich hektischer und unentspannter geworden ist, ist es nicht meine Bestimmung, stundenlang Zeit mit dem Nachwuchs verbringen zu müssen. Ich liebe mein Kind über alles - wie vermutlich jeder hier - und trotzdem kommt die Frage: "Soll es das gewesen sein?".

Wie war das bei euch?

Ja, dass es mit Kind(ern) deutlich hektischer und unentspanner zu und her geht denn als DINKs liegt in der Natur der Sache. 

Ist mitunter auch ein Grund für unsere dramatisch gesunkenen Geburtenraten. Es wollen sich immer weniger Leute diese Verantwortung und Bürde aufladen. Auch wenn Kinder-Haben wahnsinnig schöne Momente bietet, ist es eben auch viel Einschränkung, Stress und letzten Endes Kosten. 

Wenn du also jetzt, nach der Geburt deines Kindes, realisierst, dass dich dieses "ganze Familienleben einfach nicht erfüllt", dann ist das sicherlich etwas, das du adressieren und angehen musst. 

Ich würde es jedoch auch nicht überdramatisieren. Dein Kind ist erst zwei Jahre alt, du bist damit noch ganz am Anfang einer langen Reise auf der sich so vieles ändern kann und wird. Inkl. deiner Gefühle und Ansichten. Besonders als Mann sind die ersten zwei Jahre eines Kindes relativ "langweilig" weil man mit dem Kind noch nix "spannendes" machen kann und es primär an der Mutter hängt und von ihr abhängig ist. Später, so ab 3 Jahren, wird es deutlich interessanter, so viel kann ich dir schon verraten. 

Das "stundenlang Zeit mit dem Nachwuchs verbringen zu müssen" wird sich auch mit den Jahren verändern. Am Anfang ist das tatsächlich so, aber irgendwann werden die Kinder grösser und selbständiger und müssen nicht mehr permanent von dir bespasst werden. 

Daher kann ich dir nur den Rat geben, durchzuhalten, die Zeiten ändern sich. Und zwar schneller als man es sich bewusst ist. Du hast jetzt vielleicht noch ein Jahr bis dein Kleinkind zum Kind digitiert und dann wirst du alles bestimmt wieder mit anderen Augen sehen. 

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Zwei Dinge noch:

1.) Falls Einschlafen ein Problem ist, holt euch (ja, 60€..) das Jahres-Abo von Aumio. Geführte Einschlafs- und Entspannungsreisen, schön und fantasievoll gestaltet und musikalisch begleitet, die mich bei der Einschlafbegleitung gefühlt immer direkt mit wegschicken und bei unseren Kids super funktionieren.

2.) Wir können dazu auch mal nach deinem Reflexionsprozess (oder davor..) telefonieren. Dann kann ich neben Dating-Psychologe auch noch Daddy-Psychologe in mein Profil hier eintragen.

Und bevor mir jetzt wieder Blackpiller oder andere Trollis (genau, ich meine die Süßigkeit, die besser schmeckt als Hitschies) ins Gesicht springen: Ich bin NUR Wirtschaftspsychologe ;))

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Am 11.8.2026 um 19:16 , AmonLight schrieb:

Ich bin etwas jünger als du, aber hätte ich meine letzte LTR (tolle Frau, wäre eine super Mutter, nur bei der Chemie hat es gefeht) nicht beendet, wäre ich absehbar in der gleiche Situation wie du jetzt. Gegen Ende hin habe ich mich auch oft gefühlt, als würde ich eine Rolle spielen und der Gedanke mit eventuellen Kindern nahezu 24/7 die nächsten X Jahre eingebunden zu sein schien mir auch nicht so rosig.

Ich kann nur aus der eigenen Erfahrung sagen, dass der Part: "24/7 die nächsten X Jahre eingebunden" deutlich übertrieben ist. 

Ja, mit Kindern kann man nicht mehr komplett machen was man will, aber man hat schon noch weiterhin sein eigenes Leben und kann und sollte Paar-Aktivitäten machen.

Je älter die Kinder werden, desto weniger "Dauerbetreuung" ist nötig. Sobald sie im Kindergarten und später in der Schule sind, verbringt man mit den eigenen Kindern weniger Zeit als sie mit den Klassenkameraden. 

Einfach zur Relativierung.

 

 

Ansonsten noch Ontopic:

- als sehr wichtig erachte ich es, weiterhin genügend Zeit für sich selbst und seine Freunde einzuplanen.

Nicht plötzlich mit Gym aufhören oder Freunde vernachlässigen, bloss weil man Vater geworden ist.

Das Kind sollte ins bestehende Leben integriert werden, nicht das Leben komplett um das Kind herum neu aufgebaut werden. 

 

 

 

 

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Am 11.8.2026 um 15:29 , Pimp Joe schrieb:

Wie war das bei euch?

ich geh 8 std arbeiten

ich geh danach ins gym oder ins training 5x die Woche

ich zock daheim täglich - auch mit den Kids

ich oder wir bringen die nachm Feierabend zum fußblall und bleib dort weil die bis 18 uhr training hben und ich von 19-21 uhr 

ich geh 2-3x im Monat mit den Jungs raus.

 

BEVOR wir Kinder hatten ist die Frau auch immer mit rausgegangen, heute hat die gar kein Bock mehr auf Feiern und geht maximal mit Freundinnen Essen oder ins Kino irgendn Weiberscheiß gucken lol.

Ansonsten machen wir viel gemeinsam am WE mit den Kids und alle paar Wochen gehn wir mal alleine Essen oder ins Kino etc.

Für mich hat sich das Leben überhaupt nicht eingeschränkt ich mach eigentlich nix was ich nicht als Single oder ohne Kinder machen würde außer die Frauen wechseln haha

Sexdrive bei beiden hoch, manchmal hab ich das gefühl die will öfter als ich wenn ich nachm gym vollgefressen auf der couch lieg und die kinder im Bett sind 

 

Zitat Der erste Prophet:

Die Fickerei, die macht mich wahnsinnig. Ey, des macht mich alles wahnsinnig! Weiber! Immer des Gleiche! Immer des gleiche Rumgeficke un Rumgemache, die sin so billig, alder. Die sin so mies billig! Ich hab ned... ich hab… ich will...

bearbeitet von DirtyRabbit
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Am 12.8.2026 um 05:16 , Xatrix schrieb:

Es gibt Studien, die zeigen, dass frische Väter (Elternzeitler ausgeklammert) mehr arbeiten. Meine Arbeitshypothese ist, dass es nicht nur am Gefühl/der Notwendigkeit liegt, mehr Geld verdienen zu müssen, sondern auch, weil es zu Hause mehr Stressoren gibt.

Unglaublich witzig, wie hier (nicht nur von Xatrix) die Situation eines frischgebackenen Vaters dargestellt wird: Er sei ein scheues Reh, das jedem Stress zu Hause entfliehen muss, z. B. in die harmonische Arbeitswelt, weil seine zarte Seele sonst nicht viel aushalten kann. Man könnte denken, alle finden ihre Babys zufällig im Treppenhaus und sind dann blöderweise verpflichtet, mit denen irgendwas zu machen. Und ganz wichtig: bloß nicht an andere Akteure in dieser Konstellation denken, wie Partnerin und Kind(er). Offensichtlich sind sie per Definition deutlich robuster als unsere kleine Vater-Mimose. 

Anderes Thema: Home Office ist eine Bestrafung für extravertierte und ein Segen für Introvertierte. Wenn man netzwerken kann & will, macht man es überall. Ich habe mal in einer remote company gearbeitet und habe Leute dort besser gekannt als viele ihren Präsenz-Büronachbar kennen. Jahre, nachdem wir alle ausgeschieden sind, habe ich z. B. ein anderes berufliches Projekt mit zwei Ex-Kolleginnen daraus auf die Beine gestellt, mit einer anderen bin ich bis heute privat befreundet, obwohl sie am anderen Ende des Landes lebt. Ich will damit sagen: Äußere Umstände sollten nicht vorgeben, ob/welche Connections du knüpfst.

 

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vor 23 Stunden, anotherthing schrieb:

Unglaublich witzig, wie hier (nicht nur von Xatrix) die Situation eines frischgebackenen Vaters dargestellt wird: Er sei ein scheues Reh, das jedem Stress zu Hause entfliehen muss, z. B. in die harmonische Arbeitswelt, weil seine zarte Seele sonst nicht viel aushalten kann. Man könnte denken, alle finden ihre Babys zufällig im Treppenhaus und sind dann blöderweise verpflichtet, mit denen irgendwas zu machen. Und ganz wichtig: bloß nicht an andere Akteure in dieser Konstellation denken, wie Partnerin und Kind(er). Offensichtlich sind sie per Definition deutlich robuster als unsere kleine Vater-Mimose. 

Anderes Thema: Home Office ist eine Bestrafung für extravertierte und ein Segen für Introvertierte. Wenn man netzwerken kann & will, macht man es überall. Ich habe mal in einer remote company gearbeitet und habe Leute dort besser gekannt als viele ihren Präsenz-Büronachbar kennen. Jahre, nachdem wir alle ausgeschieden sind, habe ich z. B. ein anderes berufliches Projekt mit zwei Ex-Kolleginnen daraus auf die Beine gestellt, mit einer anderen bin ich bis heute privat befreundet, obwohl sie am anderen Ende des Landes lebt. Ich will damit sagen: Äußere Umstände sollten nicht vorgeben, ob/welche Connections du knüpfst.

 

Wieso verschiebst du meine Aussage denn so ins Extreme? Ich spreche nicht von der harmonischen Arbeitswelt und sage nichts von einer zarten Seele. Du überspitzt viel zu stark, nur um deine Meinung zu platzieren.

Die implizierte Ecke, in die du mich damit rückst - ob beabsichtigt oder nicht - mag ich übrigens auch nicht. Du weißt, dass ich die ad hominem-Schiene nicht gerne fahre, aber ich habe (ab Ende Sept.) 4 Kinder und bin ein Vater, der sehr viel Care Arbeit übernimmt. Du hast - man muss ja auch nicht - (noch) kein Kind oder?

Und: Ich halte den TE hier nicht für eine Vater-Mimose. Ich finde es im Gegenteil sehr gut, dass er sagt „hier ist etwas in Schieflage geraten, was kann ich machen?“ Du glaubst ja gar nicht, wie viele Typen ich schon im Coaching sitzen hatte, die diese Problemlage überhaupt nicht verbalisieren und sich dann in externe Abenteuer flüchten.

Dann zum Thema Home Office: Du bist ja immer happy damit, dass du „ExtrAversion“ als Begriff kennst. Eine so eindimensionale Zuschreibung: „Für Intravertierte ist das Home Office ein Segen“ macht weniger Sinn, als du implizierst, weil eine Dichotomisierung von Menschen in Extravertierte und Introvertierte außer Acht lässt, dass es in der neueren Forschung viele Mischformen gibt und dass es Introvertierte gibt, die sozialen Autausch mögen, aber ihre Rückzugsräume brauchen. 

bearbeitet von Xatrix
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vor 13 Stunden, Xatrix schrieb:

Wieso verschiebst du meine Aussage denn so ins Extreme?

Wie gesagt, das war nicht nur auf deine Aussage bezogen.

vor 13 Stunden, Xatrix schrieb:

Du bist ja immer happy damit, dass du „ExtrAversion“ als Begriff kennst. Eine so eindimensionale Zuschreibung

Das nennen wir „didaktische Reduktion“. 😆 Natürlich bilden Persönlichkeitseigenschaften eine Verteilung, in dem Fall von stark ausgeprägter Extraversion bis zur gering ausgeprägten Extraversion (=Introversion). Die meisten Menschen können intuitiv einschätzen, ob sie eher zu einem oder zum anderen Pol neigen. Und ja, auch introvertierte Menschen sind soziale Wesen - nie was anderes behauptet. Es heißt dabei nicht, dass kein bereichernder sozialer Austausch in einem remote Job stattfinden kann. Mein Punkt ist, dass man das Arbeits- und Sozialleben selbst aktiv gestalten sollte, statt passiv darauf zu warten, dass sich die äußeren Umstände wie z. B. die Home-Office-Policy des Arbeitgebers zum vermeintlich Besseren ändern.

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vor 21 Stunden, anotherthing schrieb:

Unglaublich witzig, wie hier (nicht nur von Xatrix) die Situation eines frischgebackenen Vaters dargestellt wird: Er sei ein scheues Reh, das jedem Stress zu Hause entfliehen muss, z. B. in die harmonische Arbeitswelt, weil seine zarte Seele sonst nicht viel aushalten kann. Man könnte denken, alle finden ihre Babys zufällig im Treppenhaus und sind dann blöderweise verpflichtet, mit denen irgendwas zu machen.

So einfach entlass ich dich jetzt nicht aus dem Thema 😝 Wenn du eine Aussage überspitzt und sie mit „nicht nur Xatrix“ versiehst, dann schließt du zwar auch andere ein, aber setzt vor allem mich zentral als Meinungsanker..

Das ist rhetorisch zu einfach gedacht und wie im nächsten Punkt falsch „didaktisch reduziert“.

Zitat

Anderes Thema: Home Office ist eine Bestrafung für extravertierte und ein Segen für Introvertierte. Wenn man netzwerken kann & will, macht man es überall. Ich habe mal in einer remote company gearbeitet und habe Leute dort besser gekannt als viele ihren Präsenz-Büronachbar kennen. Jahre, nachdem wir alle ausgeschieden sind, habe ich z. B. ein anderes berufliches Projekt mit zwei Ex-Kolleginnen daraus auf die Beine gestellt, mit einer anderen bin ich bis heute privat befreundet, obwohl sie am anderen Ende des Landes lebt. Ich will damit sagen: Äußere Umstände sollten nicht vorgeben, ob/welche Connections du knüpfst.

 

Erstmal ist Didaktik die „Lehre von der Lehre“. Man kann dazu natürlich auch einiges Schreiben, aber da keiner unser Beiträge wirklich gelehrt wird, ist das an der Stelle ein zumindest komischer Einsatz dieses Werkzeuges.

 Bei einer didaktischen Reduktion kommt es zudem darauf an, dass du nicht zu sehr pauschalisierst und dadurch eine Extrem-Meinung abbildest. Da fehlen mir Worte wie tendenziell, eher usw. - es gibt übrigens auch Studien, die zeigen, dass Menschen mit hoher Extraversion das Home Office auf Grund verschiedener Vorteile ebenfalls bevorzugen.

Und mit einer „intuitiven Einordnung“ wer „was“ ist, setzt du dem Ganzen in meinen Augen noch die Krone auf, weil es hier genug Foren-User gibt, die sich da bewusst oder unbewusst falsch verorten. Das merkt man sehr konstant dann, wenn man sich offline mit ihnen trifft ;-)

PS. Was meinst du eigentlich mit „frischgebackener Vater“? Das Kleinkind ist fast 2?!

bearbeitet von Xatrix

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Ich sehe meine Beiträge hier größtenteils als Versuch, den jeweiligen TE mit ihren konkreten Problemen zu helfen und nicht kreuz und quer über Gott und die Welt mit anderen zu diskutieren. OT in jedem Thread ist zwar inzwischen leider Standard, nervt aber durchaus, daher belasse ich es einfach dabei. Ggf. kann der TE die konstruktiven Punkte aus meinem Post mitnehmen, die ich hier nicht zum 100. Mal aufführen werde - wenn nicht, ist es auch voll ok für mich. 

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Ja, diese kleinen Menschen werfen alles um. 😊

Aus meiner Sicht ist's wichtig sich als Paar nicht zu verlieren. Also date deine Frau einmal pro Woche. Vielleicht freuen sich Oma und Opa, wenn euer Zwerg bei denen schläft.

Zum Thema Sport: Wir hatten einen Sportkinderwagen (vorne eine Rolle, hinten zwei) den ich zum Joggen mitgenommen habe. Kind schläft, Papa macht Sport. Mama ist beide los.

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vor 9 Stunden, anotherthing schrieb:

Ich sehe meine Beiträge hier größtenteils als Versuch, den jeweiligen TE mit ihren konkreten Problemen zu helfen und nicht kreuz und quer über Gott und die Welt mit anderen zu diskutieren. OT in jedem Thread ist zwar inzwischen leider Standard, nervt aber durchaus, daher belasse ich es einfach dabei. Ggf. kann der TE die konstruktiven Punkte aus meinem Post mitnehmen, die ich hier nicht zum 100. Mal aufführen werde - wenn nicht, ist es auch voll ok für mich. 

Oft sind sie ja auch gut, hier finde ich, ist es beim Versuch geblieben.

Ein Mond in den Mokassins und so: Ich liebe meine Kids, aber hatte super viel im Juni/Juli auf der Arbeit zu tun und dann kamen direkt 3 Wochen Kita-Schließung. In vielen Momenten hatten wir eine super Zeit, die ich auch nicht missen möchte, aber da meine Frau hochschwanger mit Baby 4 ist, habe ich überdurchschnittlich viel von allem gemacht und ging jetzt zum Schluss auf dem Zahnfleisch. Zum Glück konnte ich meinem Eskapismus bei 2 Konzerten und hier im Forum fröhnen.

Von daher verstehe ich den TE und finde es maximal Elfenbein-Turm, dass du ihn oder die Meinung mancher User hier als „Vater-Mimose“ darstellst.

Ich habe fertig.

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