Plötzlicher Trennungsschmerz?

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Ich bräuchte mal eine Einschätzung und Hilfestellung bezüglich meiner jetzigen Ex LTR, von der ich mich vor ca. 6 Wochen getrennt habe. Die LTR an sich spielt hier keinerlei Rolle, da diese von meiner Seite aus aus rationalen Gründen beendet worden ist. Ich habe während der Beziehung einfach gemerkt, dass es nicht passt. Ich bin übrigens 32, sofern das hier relevant sein sollte.

Das ganze ist wie gesagt 6 Wochen her, mir ging es, bis auf die ersten paar Tage auch echt gut. Ich habe in vielen Lebensbereichen wieder stark Anziehen können, da Kapazitäten und vor allem Zeit frei geworden ist. Ich bin, wie vorher auch, regelmäßig ins Gym gegangen, bloß mit einer geboosteten Bissigkeit, kein Plan wie ich das anders beschreiben soll. Alles schien toll, die Ex-LTR schwirrte hin und wieder im Kopf herum, vor allem weil sie sich die ersten 2-3 Wochen ein Bein rausgerissen hat um mich zurückzugewinnen. Aber keine Chance, das Ding mit ihr war einfach aus meiner Sicht nicht zukunftsfähig. Und nein, ich hab sie in dieser Zeit nicht gebumst. Danach war Funkstille und es hat soweit gepasst. Ganz normal mit meinem Leben weiter gemacht als ob nix wäre.

Dann kommts wie es kommen musste und ich habe heute erfahren, dass Uschi zu ihrem Ex zurück gerannt ist. Ich hab es über Umwege erfahren und bin mir sicher, dass das kein Shittest oder ähnliches ist. Wäre ja sowieso zweck- und sinnfrei. 

Die Neuigkeit hat gescheppert als ob ich gerade einen Baseballschläger über den Kopf gezogen bekommen hätte. Ich verstehe es einfach nicht. Mein rationales Ich ist sich dessen bewusst, dass das passieren kann. Obs der Ex oder irgend ein Lurch ist spielt hierbei keine Rolle, sind eh Rebound Guys. Aber ich habe aufgrund der rationalen Gründe, weswegen ich die Beziehung beendet habe, niemals erwartet, dass mich das emotional so dermaßen schockt. Ich habe von 0 auf 100 plötzlich einen solch starken emotionalen Schub bekommen, der mich glatt aus den Socken gehauen hat und mich dazu bringt diese Hirnfickscheisse in Schriftform zu verbalisieren.

Ich möchte einfach mal wissen, was da passiert ist, und vor allem, wie ich damit umgehen kann. Solche starken Emotionen hatte ich sonst in der Vergangenheit nur, wenn ne Olle mich verlassen hatte.

Noch kurz zur Info: Momentan habe ich qualitativ kaum jemanden um mich darüber zu Unterhalten, da einige gute Freundschaften durch Familiengründungen sehr stark gelitten haben. Des weiteren möchte ich momentan auch kein FTOW haben, da ich das Thema zum einen mal für mich aufarbeiten möchte statt mich abzulenken, und vor allem weil ich Ende des Jahres plane für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen. Das möchte ich gerne unvorbelastet tun. 

Ich fühl mich, als ob ich im Boxring einen Uppercut bekommen hätte und nun taumle. Alles ist verschwommen. Klar ist das noch frisch, ist aber trotzdem krass.

Danke fürs lesen.

bearbeitet von Thesaurie

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Du schreibst nicht wie lange ihr zusammen wart. 6 Wochen ist noch keine Zeit, völlig normal dass dich solche News mitnehmen. Egal über welchen Kanal du davon erfahren hast, es ist gut mal alles zu cutten um sie aus deinem Leben zu löschen als ständig wieder erinnert zu werden. Und sei es nur ihre Storys schauen etc. alles was dich passiv in Kontakt bleiben lässt sein lassen und Fokus auf dich. 
Das traurig und wütend sein gehört dazu.

Was hilft? Wenn die Gedanken abschweifen sich wieder ins Jetzt zurück holen. Sei es nur die tägliche Hausarbeit oder deinen Körper fühlen beim Sport. Dich auf deinen Auslandsaufenthalt freuen.

Die traurigen Gefühle zulassen aber nicht darin ertrinken. Nicht deinen ganzen Tag davon bestimmen lassen. 

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Wir waren 1,5 Jahre zusammen. 

vor 11 Minuten, Soulcat schrieb:

Egal über welchen Kanal du davon erfahren hast, es ist gut mal alles zu cutten um sie aus deinem Leben zu löschen als ständig wieder erinnert zu werden. Und sei es nur ihre Storys schauen etc. alles was dich passiv in Kontakt bleiben lässt sein lassen und Fokus auf dich. 

Vorhin schon alles gemacht. Nummer gelöscht, Fotos gelöscht und sonstige Kontaktmöglichkeiten.

vor 11 Minuten, Soulcat schrieb:

Was hilft? Wenn die Gedanken abschweifen sich wieder ins Jetzt zurück holen. Sei es nur die tägliche Hausarbeit oder deinen Körper fühlen beim Sport. Dich auf deinen Auslandsaufenthalt freuen.

Ich Frage mich einfach auch ob ich mir was vorgemacht habe. Also dass es mir gut geht. Vielleicht war ich mir ihrer noch sicher aufgrund dessen, dass sie mich zurück gewinnen wollte. Oder mein Ego ist gekränkt. Halt alles Fragen die ich mit gerade noch nicht selbst beantworten kann, da alles hochkocht. Vielleicht habt ihr ja noch Anregungen? Daraus kann ich ja was lernen.

bearbeitet von Thesaurie

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Hmm, naja du hast Schluss gemacht… was sie danach tut ist doch ihre Sache.

Würde am ehesten auf gekränktes Ego tippen. So das Gefühl dass sie doch nicht so sehr liebte weil sie gleich wem anders auf den Schoß hüpft usw 

Spielt ja aber alles eben keine Rolle da Du die Verbindung ja aufgekündigt hast. 

Hab auch etwas doof geguckt als ich hörte das meine Ex sich nichtmal nen Jahr nach Schluss von wem anders hat nen Kind machen lassen… Aber ist ja ihr gutes Recht und kratzte mich nach ein paar Stunden Unverständnis dann auch nicht mehr die Bohne.

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Einen sinnigen Insight in dein Denken und Fühlen nach dem Auftauchen ihres Ex kann dir Banduras Agency-Theorie aus der Sozialpsychologie liefern:

Agency kannst du im Deutschen mit Handlungsmacht/Handlungsfähigkeit umschreiben, die zum Erleben führt, dass du dein Leben selbst gestaltest.

Agency hat deswegen auch viel mit Selbstwirksamkeit zu tun, ist als Konstrukt aber noch mal vielschichtiger mMn.

Im Grunde genommen ist die Agency-Theorie die Blaupause meiner Entwicklung (im Sinne von Steve Jobs „Connecting the Dots“ in der Rückschau) und wurde dann auch das Grundprinzip meiner kurz- wie langfristigen Coachings.

Männer (und die 2 Lesben in all den Jahren 😅) sollten von jemandem, dem Dinge passieren, zu einer Person werden, die Entscheidungen trifft, konsistent über Monate und Jahre handelt und dadurch zum Gestalter des eigenen Lebens wird.

Bezogen auf deine Ex:

E wie Entscheidung: Du hast dich entschieden, dass die Beziehung nicht (mehr) für dich passt.

H wie Handeln: Du hast dich getrennt.

E wie Erleben deiner Gestaltungsfähigkeit: Deine Gedanken und Emotionen haben dich okay bis gut fühlen lassen, da du dein Leben in die Habd genommen hast und die Beziehung selbst beendet hast.

Was hat sich nun verändert?

Dein Erleben deiner Gestaltungsfähigkeit wurde dir genommen oder du lässt sie dir nehmen. Einerseits dadurch, dass sie einfach zurück zu ihrem Ex läuft, der darauf nur gewartet hat. Andererseits schreibst du von mehr Bissigkeit im Gym, aber es wirkt jetzt nicht so, dass du in den 6 Wochen Dating-Erfolge hattest oder ein oder mehrere Orbiterinnen beglücken konntest. 

Deswegen sitzt sie jetzt im „Driver‘s Seat“. Frauen haben idR ohnehin nach Beziehungen die besseren Coping-Strategien, weil sie bessere weibliche Unterstüterinnen haben, ihre Emotionen in diesem Fall besser selbst regulieren können und in der Mehrzahl der Fälle noch 2-3 Typen im Hintergrund haben, die auf ihre Chance lauern.

Jetzt geht es also darum sie wieder aus dem Driver‘s Seat zu verdrängen. Wo und wie kannst du in Bezug auf Frauen deine Erfolge (als Gestalter deines Lebens..) einleiten?

Das reicht für die späte Stunde erst einmal; eine weitere Empfehlung für die du aber bitte (oder ich schreibe morgen etwas dazu) selbst recherchieren musst: Ego States - ebenfalls aus der Psychologie.

 

bearbeitet von Xatrix

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Hallo Thesaurie,

ich kann das sehr gut verstehen. Ich bin seit ca. 5 Wochen offiziell getrennt und ca. 3 Monate in einer Phase, in der die Beziehung definitiv schon am Boden war. Wir waren ebenfalls 1,5 Jahre zusammen.

Leider ein Suchtthema ihrerseits, und ich bin viel zu lange in der Beziehung geblieben.

Was mir persönlich wirklich geholfen hat:

1. Ich habe mir ein Tagebuch angeschafft und mir selbst in der dritten Person geschrieben.
Wie ein bester Freund, nur eben zu mir selbst.

2. Ich habe Argumente für die Trennung auf meinem PC gespeichert und: Im Trennungsfall lesen.
Jedes Mal, wenn ich einen emotionalen Moment bekomme – und glaub mir, das ist normal –, dann lesen.

Ich habe mal einen psychologischen Artikel gelesen.

Wenn man 50 Euro findet, dann freut man sich. Wenn man 50 Euro verliert, dann ärgert man sich. Anscheinend ist der Faktor Gewinn zu Verlust 1:5.

Also, Verlust zu empfinden, ist einfach schmerzhafter.

Und wie ElNuevo schon bemerkt hat: Jetzt ist der Zug abgefahren, es gibt kein Zurück. Und was wehtut: Sie hat wieder Intimität und du nicht. Und da du sie kennst, weißt du, wie das dann abläuft. Klares Bild im Kopf → tut weh.

→ Schreib dir die Argumente auf, warum du sie nicht mehr wolltest, und lies sie permanent durch. Deine persönliche Gehirnwäsche. Deine Argumente schlagen deine Emotionen.

Ich fahre damit an sich ganz gut.

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Sehr viele Worte für einen ganz trivialen Sachverhalt. 

Ein paar Analysen und Tipps hast du schon bekommen, sie werden aber nicht so schnell an deiner Gefühlslage etwas ändern - durch den Schmerz musst du leider durch. Sieh es einfach als eine wichtige Lebenserfahrung.

Und noch etwas: du scheinst einsam zu sein, das ist in keiner Lebenslage ein gesunder Zustand, schon gar nicht in deiner Situation. Wahrscheinlich war deine Ex die einzige Person vor der Trennung, die dir Halt und emotionale Wärme gegeben hat, weil deine Freundschaften anscheinend auseinandergebrochen sind. Mit der Trennung ist daher nicht nur eine Partnerin weggefallen, sondern die einzige oder eine der sehr wenigen bedeutenden zwischenmenschlichen Beziehungen - ist doch klar, dass es dich nach einer kurzen Realisationsphase umhaut. Menschen sind soziale Tiere, kümmere dich daher zwingend um ein soziales Netz in deinem Leben, Ausland hin oder her. 

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Dass sie zeitnah nach der Trennung (ohne Trennungsphase) eine Beziehung mit einem anderen eingeht, und paar Tage davor noch alles versucht Dich zurückzuholen, zeigt, was für beschädigte Ware sie ist.

Du kannst froh sein, da ohne Kinder und Haus rausgekommen zu sein.

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Des Weiteren bitten wir Dich, beim öffnen eines neuen Threads folgende Layoutvorgabe zu beachten:

1. Dein Alter
2. Ihr/Sein Alter
3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern)
4. Dauer der Beziehung
5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR
6. Qualität/Häufigkeit Sex
7. Gemeinsame Wohnung?
8. Probleme, um die es sich handelt
9. Fragen an die Community

Wichtig:

  • Bleibe bei deinem Kommentar / Thread beim Thema Beziehung, und schweife nicht zu weit ab.
  • Achte auf korrekte Rechtschreibung und die Layoutvorgabe

Bevor du ein neues Thema eröffnest, solltest du daher sicher stellen, dass du alle Punkte mit einbezogen hast.
Eine Nichtbeachtung kann Konsequenzen nach sich ziehen, die wir dir und uns gerne ersparen möchten.

 

Wenn du dich an die Vorgaben gehalten hättest, könnten die user hier deutlich besser auf dein Anliegen eingehen.

Es ist unglaublich mühsam, sich die (immergleichen) Basic-Informationen aus dem Fliesstext zusammenzusuchen.

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Das ist normal, Männer durchleben die Phasen einer Trennung anders als Frauen. Als ich damals meine 7 Jahre Beziehung beendet habe, war das ebenfalls vollkommen rational und ich wusste, dass wir keine gemeinsame Zukunft mehr haben werden. Dennoch nimmt einen das mit, wenn jemand plötzlich aus deinem Leben verschwindet, der sonst immer an deiner Seite gewesen ist. Spielt kaum eine Rolle, ob ihr euch einvernehmlich getrennt habt oder sie ne Fotze gewesen ist. De Facto ist das Hirn auf Drogenentzug.

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vor 15 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

Würde am ehesten auf gekränktes Ego tippen. So das Gefühl dass sie doch nicht so sehr liebte weil sie gleich wem anders auf den Schoß hüpft usw 

Spielt ja aber alles eben keine Rolle da Du die Verbindung ja aufgekündigt hast.

Da würde ich widersprechen. Ich hatte auch zuerst mein Ego im Verdacht, aber das ist es tatsächlich nicht. Am Ende weiß ich eh, dass sie nur coped. Spielt aber keine Rolle sich das Hirn zu zerficken was ihre Beweggründe wohl sein mögen, da das Ding so oder so durch ist. Vor allem jetzt.

vor 15 Stunden, ElNuevo schrieb:

Du hattest die 6 Wochen nach der Trennung noch die volle Kontrolle über die Situation = du konntest jederzeit bestimmen, ob Schluß ist, oder doch nicht.

Und jetzt, nachdem du erfahren hast, dass sie wieder zu ihrem Ex zurück ist, hast du komplett die Kontrolle über die Situation verloren bzw. über sie verloren. Jetzt ist es zu Ende und es gibt gefühlt kein Weg mehr für dich zurück, vorher hattest du es halt komplett in der Hand. D.h. für den Realitätsabgleich, die Beziehung ist für dich jetzt erst endgültig zu Ende. Durch die Dynamik hängst du deiner Ex damit ca. 6 Wochen hinterher. 

Das zu lesen tut weh, weil es zu 100% stimmt. 6 Wochen lang hatte ich wahrscheinlich einfach das Gefühl von Sicherheit, da die eh sofort gesprungen wäre wenn ich mich gemeldet hätte. Die neue Situation ist der absolute trockene Arschfick Realitycheck, und ich merke einfach, dass ich die Sache nie wirklich emotional beendet habe. Und jetzt bekomme ich die Quittung dafür. Ob man sowas als aktiver Part, der schlussmacht direkt verarbeiten und lösen kann?

vor 14 Stunden, Xatrix schrieb:

Dein Erleben deiner Gestaltungsfähigkeit wurde dir genommen oder du lässt sie dir nehmen. Einerseits dadurch, dass sie einfach zurück zu ihrem Ex läuft, der darauf nur gewartet hat. Andererseits schreibst du von mehr Bissigkeit im Gym, aber es wirkt jetzt nicht so, dass du in den 6 Wochen Dating-Erfolge hattest oder ein oder mehrere Orbiterinnen beglücken konntest. 

Deswegen sitzt sie jetzt im „Driver‘s Seat“. Frauen haben idR ohnehin nach Beziehungen die besseren Coping-Strategien, weil sie bessere weibliche Unterstüterinnen haben, ihre Emotionen in diesem Fall besser selbst regulieren können und in der Mehrzahl der Fälle noch 2-3 Typen im Hintergrund haben, die auf ihre Chance lauern.

Jetzt geht es also darum sie wieder aus dem Driver‘s Seat zu verdrängen. Wo und wie kannst du in Bezug auf Frauen deine Erfolge (als Gestalter deines Lebens..) einleiten?

Für mich spielts halt keine Rolle obs der Ex, ein Orbiter oder der schnelle Fick aus der Disco ist. Du hast aber die selbe Sichtweise wie @ElNuevo, da passt alles. Und ja, ich hatte in den 6 Wochen keinerlei relevanten Dating Erfolg. Ich habe ehrlich gesagt einfach Schiss davor, dass ich mich kurz bevor ich ins Ausland gehe, mir ins eigene Bein zu schießen aufgrund einer spannenden und tollen Dame. Vielleicht nur cope, aber das war halt mein Plan. Ich weiß, dass ich im Moment den absoluten Kontrollverlust in dieser Situation erlebe. Ich muss die Kontrolle über mich und meine Gefühlswelt zurückerlangen. Wie genau ich das anstelle, außer mithilfe der Zeit, weiß ich in meinem momentanen State noch nicht.

vor 14 Stunden, Zentis schrieb:

Und wie ElNuevo schon bemerkt hat: Jetzt ist der Zug abgefahren, es gibt kein Zurück. Und was wehtut: Sie hat wieder Intimität und du nicht. Und da du sie kennst, weißt du, wie das dann abläuft. Klares Bild im Kopf → tut weh.

Spielt für mich ebenfalls keine Rolle, ob sie fickt und ich nicht. Je mehr ich diesen Beitrag hier verfasse, desto mehr wird mir klar, dass ich der gemeinsamen Zeit einfach hinterhertrauere. Also echter und normaler Trennungsschmerz einfach. Die Situation mit dem Ex hat meinem Unterbewusstsein einfach klar gemacht, dass der Zug für immer abgefahren ist. Ich traure also einfach um die schönen Momente, die ich trotz Trennung mit ihr einfach hatte.

vor 6 Stunden, anotherthing schrieb:

Und noch etwas: du scheinst einsam zu sein, das ist in keiner Lebenslage ein gesunder Zustand, schon gar nicht in deiner Situation. Wahrscheinlich war deine Ex die einzige Person vor der Trennung, die dir Halt und emotionale Wärme gegeben hat, weil deine Freundschaften anscheinend auseinandergebrochen sind. Mit der Trennung ist daher nicht nur eine Partnerin weggefallen, sondern die einzige oder eine der sehr wenigen bedeutenden zwischenmenschlichen Beziehungen - ist doch klar, dass es dich nach einer kurzen Realisationsphase umhaut. Menschen sind soziale Tiere, kümmere dich daher zwingend um ein soziales Netz in deinem Leben, Ausland hin oder her. 

Ist schon was wahres dran.... Dadurch, dass sich die Freundschaften relativ zügig verändert haben, habe ich es wohl verpasst andere nebenbei aufzubauen. Sie war da vermutlich mit ein Grund, wieso ich es nicht für nötig gehalten habe da zu investieren. 

vor 4 Stunden, Enatiosis schrieb:

Das ist normal, Männer durchleben die Phasen einer Trennung anders als Frauen. Als ich damals meine 7 Jahre Beziehung beendet habe, war das ebenfalls vollkommen rational und ich wusste, dass wir keine gemeinsame Zukunft mehr haben werden. Dennoch nimmt einen das mit, wenn jemand plötzlich aus deinem Leben verschwindet, der sonst immer an deiner Seite gewesen ist. Spielt kaum eine Rolle, ob ihr euch einvernehmlich getrennt habt oder sie ne Fotze gewesen ist. De Facto ist das Hirn auf Drogenentzug.

Amen.

vor 4 Stunden, willian_07 schrieb:

Des Weiteren bitten wir Dich, beim öffnen eines neuen Threads folgende Layoutvorgabe zu beachten:

1. Dein Alter
2. Ihr/Sein Alter
3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern)
4. Dauer der Beziehung
5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR
6. Qualität/Häufigkeit Sex
7. Gemeinsame Wohnung?
8. Probleme, um die es sich handelt
9. Fragen an die Community

Wichtig:

  • Bleibe bei deinem Kommentar / Thread beim Thema Beziehung, und schweife nicht zu weit ab.
  • Achte auf korrekte Rechtschreibung und die Layoutvorgabe

Bevor du ein neues Thema eröffnest, solltest du daher sicher stellen, dass du alle Punkte mit einbezogen hast.
Eine Nichtbeachtung kann Konsequenzen nach sich ziehen, die wir dir und uns gerne ersparen möchten.

 

Wenn du dich an die Vorgaben gehalten hättest, könnten die user hier deutlich besser auf dein Anliegen eingehen.

Es ist unglaublich mühsam, sich die (immergleichen) Basic-Informationen aus dem Fliesstext zusammenzusuchen.

Kanns oben leider nicht mehr reineditieren:

1. Dein Alter 32
2. Ihr/Sein Alter 29
3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern) Ex LTR
4. Dauer der Beziehung 1,5 Jahre
5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: mehrere Monate
6. Qualität/Häufigkeit Sex: Viel und Gut
7. Gemeinsame Wohnung? Nein
8. Probleme, um die es sich handelt: stehen oben
9. Fragen an die Community: stehen oben

___________________________________________________________

Was bleibt für heute noch zu sagen? Einsichten werden klarer, das Problem wird identifiziert. Mir geht's immer noch Scheisse, ich häng halt 6 Wochen hinterher. Ich habe echte Trauer um diese Beziehung und spüre den Schmerz und die Leere, die sie hinterlassen hat. Ob ich jetzt konkret sie, oder das Gefühl und die Fülle einer LTR an meiner Seite vermisse werde ich wohl noch die Tage näher erläutern müssen. Mein Hirn spielt mir natürlich immer nur die Guten Seiten der Erinnerungen ab. Aber ja, ist nicht meine erste Trennung mit viel Schmerz. Er ist nur so plötzlich und unerwartet und hat mich deswegen übel erwischt. Ich hab's halt nicht kommen sehen, so wie in einer LTR, die die Dame beendet. Die Zeichen erkenne ich da und kann abfedern, hier konnte ich das nicht. Vielleicht bezahle ich jetzt für meine Arroganz, wer weiß. Ich hab mir auch frei genommen für die Woche. Gestern Nacht bin ich ziellos in der Stadt raumgelaufen, heute erwische ich mich wie ich auf dem Treppenaufgang vom Haus sitze und in die leere Starre und die intensiven Emotionen einfach aushalte. Echter Trennungsschmerz halt.

bearbeitet von Thesaurie
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Bin grad (siehe mein Thread) auch in der Scheisse drinnen aber würde da an deiner Stelle nicht zu viel Hirnfick in die Analyse deiner Gefühle geben. 
 

Auch wenn es rational richtig ist so bist du sicher nicht mit ihr zusammengekommen mit der Erwartung dass ihr euch ohnehin irgendwann trennt. Insofern war sie für eine gewisse Zeit eine sehr wichtige Bezugsperson die jetzt halt weg ist. 

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Vielleicht schreibe ich hier mal ab und an dazu wie mein Tag so war. Ich denke dass das vor allem am Anfang ganz hilfreich ist um meine innere Fiesta zu beruhigen. Eventuell fällt dem ein oder anderen, der Bock hat sich diese Shitshow zu geben, etwas auf was mir weiter helfen kann. Ich habe vorher nie meine Gedanken und den Tag niedergeschrieben, mal sehen ob's was bringt.

Tag 1:

Ich hab mich heute mit nem Kollegen spontan auf einen Kaffee getroffen. Er wusste Bescheid und hat mir zugehört und Input gegeben. Er hat keinen PU Hintergrund, aber ein ähnliches Mindset. Der letzte dieser Zunft in meinem SC. Dummerweise ist er nun 2,5 Wochen im Urlaub, sprich den Start muss ich dann wohl ohne qualitative persönliche Hilfe stemmen. Seine Ausführungen ähneln dem der Leute hier. Es hat geholfen zu reden und nicht alleine zu sein. 

Ich verspüre eine recht starke innere Unruhe. Das Unterbewusstsein randaliert, etwas stimmt nicht. Das Innere Kind will den Ursprungszustand der Bindung wieder zurück haben. Das kann ich spüren. Diese innere Anspannung sorgt dafür, dass ich weder Zuhause, draußen (spazieren/einkaufen/auf der Bank sitzen) oder auch im Auto sein kann, wo ich stumpf durch die Gegend fahre. Egal was ich mache, die Unruhe sagt, dass es falsch ist. Das Gefühl sagt ständig:

 "Das was du gerade machst bringt nichts! Steh auf und mach was anderes!"

Dann stehe ich auf, mach was anderes, und es beginnt von neuem. Ich komme einfach nicht zur Ruhe. Serien, Podcasts oder ähnliches funktionieren auch nicht. Ich schweife immer wieder ab. Mein Kollege hat es ganz treffend mit seiner Ex beschrieben. Er ist in der Trennungsphase in den Supermarkt gegangen und starrte einfach zwei Minuten lang in der Nudelabteilung auf Warenangebot ins leere. Dann hat er sich wieder gefangen und hat sich gefragt, was er denn im Supermarkt eigentlich machen wollte? Kommt mir sehr bekannt vor.

Die Gedanken kreisen um die Beziehung. Die schönen Momente, Fehltritte und der Verlust sind omnipresent. Die schiere Masse an Gedanken und deren emotionale Stärke ist im Moment noch so groß, dass ich diese nicht sortieren kann, geschweige denn eine Idee zu haben, wo ich am besten anfangen kann. Ich erwarte und verlange das von mir aber auch noch nicht. Der Anfang ist immer überwältigend. Man weiß nicht wo oben und unten ist.

Ich frage mich auch was sie macht und wie es ihr wohl geht. Das Interesse an ihrem Leben ist da. Ich weiß dass das falsch und dämlich ist, aber ich denke, dass das in dem Stadium noch normal ist. Für mich ist der Tag 1 heute, für sie war Tag 1 vor 6 Wochen. 

Essen ist auch so ne Sache. Seit ich die frohe Kunde erhalten habe, hat's mir den Appetit verdorben. Gestern konnte ich mir den Tag über noch was reinpfeifen, da ich es erst nachmittags erfahren habe. Heute dagegen war das Essen ein Spießrutenlauf. Ich habe keinen Appetit und muss mir Essen reinzwingen. Ich bin extra zum Hähnchenmann meines Vertrauens gegangen und hab mir ein halbes Hähnchen mit Ofenkartoffeln reingezimmert. Sollten so um die 1200 Kalorien gewesen sein. Dann noch einen doppelten Whey Shake, bei dem jeder Schluck sich angefühlt hat als ob ich Kieselsteine schlucken würde. So krass macht der Hals zu.

Jetzt liege ich totmüde im Bett und verfasse diesen "Bericht". Mein inneres entspannt sich etwas, weil ich die Dinge beim Namen nenne und niederschreibe, die mich den ganzen Tag verfolgen. Die Nacht wird spannend, gestern hab ich vielleicht 4 Stunden mit Unterbrechungen geschlafen. Ich habe Respekt vor dieser Nacht. Um schlafen zu können braucht man Ruhe, und seine (Alp)Träume kann man nicht steuern. In diesem Sinne...

bearbeitet von Thesaurie

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vor 41 Minuten, Thesaurie schrieb:

Das Gefühl sagt ständig:

 "Das was du gerade machst bringt nichts! Steh auf und mach was anderes!"

Nein, du sagst dem Gefühl, dass du es ablehnst nicht spüren willst, weil du es nicht aushalten kannst. -> Du willst in die Vermeidung, was es auf langer Sicht nur stärker macht. 

Das Gefühl will aber angenommen und durchlebt werden, ganz ohne Ablenkung und/oder Regulation über das Außen (Freund, Netflix, Gym, was auch immer).

 

Und warum isst du etwas, wenn du keinen Hunger hast!? 

bearbeitet von ElNuevo
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vor 50 Minuten, ElNuevo schrieb:

Nein, du sagst dem Gefühl, dass du es ablehnst nicht spüren willst, weil du es nicht aushalten kannst. -> Du willst in die Vermeidung, was es auf langer Sicht nur stärker macht. 

Das Gefühl will aber angenommen und durchlebt werden, ganz ohne Ablenkung und/oder Regulation über das Außen (Freund, Netflix, Gym, was auch immer).

Probiere ich dann mal aus. Statt abzuhauen und mich abzulenken bleibe ich das nächste Mal bewusst da wo ich bin und durchlebe es.

vor 51 Minuten, ElNuevo schrieb:

Und warum isst du etwas, wenn du keinen Hunger hast!? 

Weil ich etwas essen muss? Es geht um Schadensbegrenzung bei der Körperphysik in einer emotional anstrengenden Phase. Den ganzen Tag nichts zu essen, bloß weil man keinen Hunger hat, macht daher wenig Sinn. Da zwinge ich mir lieber was rein, damit mein Körper wenigstens ein bisschen was hat, mit dem er arbeiten kann.

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Eigentlich wollte ich erst in ein paar Stunden was schreiben, damit ne gewisse Ordnung herrscht. Ist aber mein Thread, von daher kann ich so oft hier schreiben wir ich will B-). Ich nenne die ExLTR ab hier auch Berta.

Tag 2:

Die Nacht war, wie erwartet, von sporadischem Schlaf geprägt. Ich habe es erst geschafft gegen Mitternacht einzuschlafen. Gegen 5 bin ich dann das zweite oder dritte mal aufgestanden. Warum ist dies so relevant? Ich habe mein Telefon vibrieren gehört (Plottwist: es hat nicht vibriert) und in meinem Hirn habe ich sofort gedacht, dass Berta mir geschrieben hat. Warum sollte sie mir schreiben? Ob ich kernbehindert bin? Was erwarte ich denn, wenn sie schreibt? Komplet geisteskrank was sich meine Birne da gedacht hat. Es hat aber einen Trend beschrieben, der sich heute auch noch weiterhin zeigen wird.

Ich bin dann final irgendwann gegen 12 aus dem Bett gefallen. Zum Glück bis auf das Ding um 5 Uhr morgens keine Alpträume. Hoffen wir mal, dass das so bleibt. Ich fühle mich körperlich ausgelaugt, Appetit ist immer noch so ne Sache. Ich schaue in den Spiegel, ich merke dass man mir das auch etwas ansieht. Ich habe also auch vor gleich meine erste Mahlzeit zu mir zu nehmen. Ich koche mir was und Schaufel es  mir rein, komme was wolle.

Emotional gesehen war der Morgen in Ordnung. Ich bin neutral aufgewacht und erst nach den ersten 10-20 Minuten haben die ersten Wellen wieder angefangen. Sie sind aber schwächer als gestern, wenn auch nur leicht. Ich spüre die emotionalen Schübe auch körperlich. Stress, Schweiß und auch Herzklopfen sind nicht selten bei den Schüben.

Ich vermisse Berta. Ich bin nicht wütend auf sie, höchstens herrscht ein bisschen Unverständnis, wie man halt so blöd sein kann und zum Ex zurück geht. Das sind aber wenn überhaupt nur ein Bruchteil der Gefühle. Vielleicht 10% wenn überhaupt. Was mich zu 90% beschäftigt ist die Beziehung als ganzes und vor allem auch wie ich mich verhalten habe. Vor 6 Wochen haben wir natürlich beim Abschlussgespräch über die Beziehung gesprochen. Ein Punkt war, dass sie mir vorgeworfen hat, dass sie nie wusste, woran sie ist. Ich hätte ihr emotional immer nur so viel gegeben, sodass sie bleibt. Und dann säge ich sie am Ende auch noch aus Gründen xyz ab. Sie war also in einem Abhängigkeitsverhältnis zu mir und ich habe sie am Ende dann noch "zerstört". Harte Worte, aber dahinter steckt viel Wahrheit. Aber natürlich brauchts halt den, der sowas macht und dann den anderen, der das annimmt und mitmacht. Das ändert aber nichts daran, dass sie irgendwo recht hatte. Diese Worte höre ich nämlich nicht zum ersten Mal. Ich habe mich emotional nie wirklich geöffnet und ihr auch nie wirklich gesagt, was ich fühlte. 

Warum habe ich Berta nie aufrichtig sagen können, dass ich sie liebe? Um mal ein kleines Beispiel unter so vielen zu nennen? Zum einen habe ich einfach Angst davor, dass ich verletzt werde, wenn ich zu viel preisgebe und mich angreifbar mache. Zum anderen bin ich wohlmöglich über die Jahre PU übers Ziel hinausgeschossen. Mein inneres Mantra sagt, dass Männer Gefühle haben dürfen, aber die gehen eine Frau und vor allem eine Partnerin nichts an. Emotionale Stärke ist das einzige was attraktiv ist, Schwäche ist Gift für die Dynamik. Irgendwie krank, oder? Ich rede hier nicht von dem Pussygelaber von wegen "Ähhhh der Typ hat dich angeschaut, wehe du betrügst mich mit dem!", sondern von echten Gefühlen. Wenn mein Tag Scheisse war, habe ich selbst darüber nicht gesprochen. Ich hab zwar gesagt dass es kacke war, aber nicht wie es mir damit geht. Ich habe Informationen ausgetauscht, aber keine Gefühle. Wie Brot und Wasser halt.

Ich versuche das gerade zu verarbeiten, weil mir halt damit auch klar wird, wie sehr ich sie damit verletzt habe über die Zeit. Ich empfinde Reue, möchte es besser machen. Nicht mit ihr, sondern in Zukunft. Ich bin immer davon ausgegangen das emotionale Nähe nur durch das zutun der Dame erreicht wird, nicht durch meines. Ich denke inzwischen, dass das  komplett falsch ist. Ich muss mich doch emotional öffnen und mich angreifbar machen, um auch emotionales Vertrauen zum gegenüber aufbauen zu können, oder? Vielleicht hat jemand dazu ja noch was zu sagen, was mir helfen könnte.

Aber ja, ein kleiner Ausschnitt aus meinem Verarbeitungsprozess. Ich vermisse Berta sehr, das kann ich nicht leugnen. Ich bin ihr dankbar für die schöne Zeit, aber auch wütend auf mich, weil ich mich in der Beziehung (siehe oben z.B) nicht gut verhalten habe. So möchte ich nicht sein. Diese Erkenntnis ist schonmal sehr wichtig.

Ich war heute in einem Cafe, alleine. Ich hab mich hingesetzt, einen Cappuccino mit einer kalten Coke Zero getrunken. Dabei habe ich dem regen treiben auf der Straße gelauscht, den Gesprächen drumherum und auch die Pärchen beobachtet, die sich vergnügt mit viel Kino unterhalteten. Ich habe mich gefreut und dachte mir nur "Genießt es.". Dennoch kamen natürlich die negativen Emotionen hoch. Sie wurden nicht durch die Leute getriggert, sondern einfach so. Ich hab sie ausgehalten und versucht zu akzeptieren. Es ist einfach der Schmerz, dass Berta für immer weg ist und ich sie nie wieder sehen werde. Es fühlt sich an wie einen geliebten Menschen zu verlieren, weil dieser verstorben ist. Ich weiß wie sich das anfühlt, ich habe in meinem Leben schon herbe Verluste hinnehmen müssen. Der Schmerz ist absolut identisch. Und dennoch erwische ich mich, wie ich in die Ferne der Straßen schaue und irgendwie hoffe, Berta zu spotten. Der Kreis zu 5 Uhr morgens und dem Handyfiasko schließt sich hier. 

Danach bin ich zu einem KFZ Termin und anschließend mit dem Auto raus aus der Stadt und in die Natur. Ich bin in der brütenden Hitze mehrere Kilometer durch den Wald spaziert. Bisschen Sauerstoff für die Birne statt nur der Abgasluft der Großstadt. Bewegung tut mir gut. Leider kann ich bis Montag nicht ins Gym aus medizinischen Gründen. Daher versuche ich dadurch auch mein Bewegungspensum aufrecht zu erhalten. In der Zeit waren die Emotionen gezügelter und nicht so stark. Aber klar, die meisten meiner Gedanken in dieser Zeit kreisten um Berta. Ich frage mich immer noch und auch inzwischen verstärkt, wie es ihr wohl geht, was sie gerade macht und was sie übers Wochenende vor hat. Nicht aus Eifersucht, sondern einfach weil sie ein wichtiger Mensch für mich in meinem Leben war.

Zuhause ist auch so'n Ding. Mein Heim war immer meine unerschütterliche Homebase. Das rauschen der Großstadt hat sich immer verstummt, wenn ich meine Wohnung betreten habe. Inzwischen ist dies leider nicht mehr der Fall. Mein Heim ist ein Ort, in dem ich anfällig für negative Gedanken und Emotionen im Zusammenhang mit Berta bin. Selbst wenn der Fernseher im Hintergrund läuft, reicht es nicht aus um die emotionalen Attacken aufzuheben. Es sind auch oft Erinnerungen, wie wir auf der Couch saßen oder im Bett gevögelt haben als gäb's kein Morgen mehr. Aber ich mache das was @ElNuevo sagt und halte es einfach aus. Irgendwann wird das wieder.

Ich will die nächsten Wochen bezüglich rausgehen, feiern, trinken usw. kurz auf die Bremse treten. Es werden nämlich schwere nächste Monate beruflich als auch privat auf mich zukommen (unabhängig von Berta) und ich möchte diese gerne mit einer geringen emotionalen Last begegnen. Deswegen möchte ich mich von meiner Verarbeitung her nicht ablenken lassen. Vielleicht ändert sich ja meine Meinung dazu nochmal.

Vielleicht melde ich mich später nochmal. Ich versuche jetzt erstmal meine Lieblingsserie zu schauen. Vielleicht klappts ja Heute mit der Aufmerksamkeit.

bearbeitet von Thesaurie

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vor 1 Stunde, Thesaurie schrieb:

Ich will die nächsten Wochen bezüglich rausgehen, feiern, trinken usw. kurz auf die Bremse treten.

Zur Klarstellung,

ich habe damit nicht gemeint, dass du jetzt in deinen Gefühlen "ertrinken" und dich isolieren sollst. Du machst bestenfalls weiterhin das, was du auch machen willst - triff dich mit Freunden, geh feiern oder auch nicht, aber mach das was du möchtest. Kritisch wird es, wenn du kopflos Dinge tust, nur um deine Gefühle auszuweichen. 

vor 1 Stunde, Thesaurie schrieb:

Vor 6 Wochen haben wir natürlich beim Abschlussgespräch über die Beziehung gesprochen.

Muss jeder selber wissen, aber ich persönlich halte nix von Abschlussgesprächen, weil es meist darin endet, Schuld zu verlagern. Die wenigsten Menschen sind in der Lage, das Objektiv durchzuspielen und manchmal kommen dann noch ggf. Sachen zu Tage, die man überhaupt nicht hören wollte (z.B. "Ach übrigens, ich bin dir eh 3x fremdgegangen").

vor 1 Stunde, Thesaurie schrieb:

Ein Punkt war, dass sie mir vorgeworfen hat, dass sie nie wusste, woran sie ist. Ich hätte ihr emotional immer nur so viel gegeben, sodass sie bleibt. Und dann säge ich sie am Ende auch noch aus Gründen xyz ab. Sie war also in einem Abhängigkeitsverhältnis zu mir und ich habe sie am Ende dann noch "zerstört". Harte Worte, aber dahinter steckt viel Wahrheit.

Musst du selber "filtern" ob das so war - wenn sie überhaupt keine Verantwortung/Fehler übernommen hat, dann würde ich das kategorisch nicht annehmen.

vor 1 Stunde, Thesaurie schrieb:

Warum habe ich Berta nie aufrichtig sagen können, dass ich sie liebe?

Mache ich auch sehr sehr selten, und wenn überhaupt, dann auch nur, wenn ich das wirklich so fühle. 

Ich bin im Außen auch eher "stumpf" und weißt du was? Ich bin halt so und viele andere Männer auch. 

Keine Frau wünscht sich ernsthaft ein Mann, der ihr ihre Gefühle offenbart und reguliert. Das geht mMn. im Sinne der Polarität genau anders herum. Du der Fels, sie manchmal das Gewitter, bei dem sie zur Ruhe kommen kann. Wenn ich schlecht drauf bin, einen schlechten Tag hatte, dann sind das zunächst meine Gefühle, die ich selber verdauen können sollte. 

Und außerdem sind Frauen doch Weltmeister in Gefühlsangelegenheiten. Sie können den Mann dazu gerne versuchen anzuleiten, aber dem Mann vorzuwerfen, er habe zu wenig über seine Gefühle gesprochen, ist einfach eine allgemeine Jokerkarte, die Frauen gerne ausspielen um den Mann zu bestrafen. Das gleiche Spielchen gibts auch im Haushalt - "Warum machst du so viel Dreck" etc....Das ist pure weibliche aggression und Krieg gegen den Mann, der sich hier natürlich kaum wehren kann. Und leider wirkt es doch bei den meisten....

bearbeitet von ElNuevo
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vor 9 Minuten, ElNuevo schrieb:

Zur Klarstellung,

ich habe damit nicht gemeint, dass du jetzt in deinen Gefühlen "ertrinken" und dich isolieren sollst. Du machst bestenfalls weiterhin das, was du auch machen willst - triff dich mit Freunden, geh feiern oder auch nicht, aber mach das was du möchtest. Kritisch wird es, wenn du kopflos Dinge tust, nur um deine Gefühle auszuweichen. 

Muss jeder selber wissen, aber ich persönlich halte nix von Abschlussgesprächen, weil es meist darin endet, Schuld zu verlagern. Die wenigsten Menschen sind in der Lage, das Objektiv durchzuspielen und manchmal kommen dann noch ggf. Sachen zu Tage, die man überhaupt nicht hören wollte (z.B. "Ach übrigens, ich bin dir eh 3x fremdgegangen").

Musst du selber "filtern" ob das so war - wenn sie überhaupt keine Verantwortung/Fehler übernommen hat, dann würde ich das kategorisch nicht annehmen.

Mache ich auch sehr sehr selten, und wenn überhaupt, dann auch nur, wenn ich das wirklich so fühle. 

Ich bin im Außen auch eher "stumpf" und weißt du was? Ich bin halt so und viele andere Männer auch. 

Keine Frau wünscht sich ernsthaft ein Mann, der ihr ihre Gefühle offenbart und reguliert. Das geht mMn. im Sinne der Polarität genau anders herum. Du der Fels, sie manchmal das Gewitter, bei dem sie zur Ruhe kommen kann. Wenn ich schlecht drauf bin, einen schlechten Tag hatte, dann sind das zunächst meine Gefühle, die ich selber verdauen können sollte. 

Und außerdem sind Frauen doch Weltmeister in Gefühlsangelegenheiten. Sie können den Mann dazu gerne versuchen anzuleiten, aber dem Mann vorzuwerfen, er habe zu wenig über seine Gefühle gesprochen, ist einfach eine allgemeine Jokerkarte, die Frauen gerne ausspielen um den Mann zu bestrafen. Das gleiche Spielchen gibts auch im Haushalt - "Warum machst du so viel Dreck" etc....Das ist pure weibliche aggression und Krieg gegen den Mann, der sich hier natürlich kaum wehren kann. Und leider wirkt es doch bei den meisten....

Vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast diese Wall of Text zu lesen. Ich nehme das ganze mal mit und schreibe eventuell was dazu wenn ich wieder am "verarbeiten" bin. Im Moment suche ich erstmal bewusst ne Pause. Für heute zumindest.

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Am 12.8.2026 um 23:00 , Thesaurie schrieb:

Ich Frage mich einfach auch ob ich mir was vorgemacht habe. Also dass es mir gut geht. Vielleicht war ich mir ihrer noch sicher aufgrund dessen, dass sie mich zurück gewinnen wollte. Oder mein Ego ist gekränkt. Halt alles Fragen die ich mit gerade noch nicht selbst beantworten kann, da alles hochkocht. Vielleicht habt ihr ja noch Anregungen? Daraus kann ich ja was lernen.

Was vorgemacht wohl eher nicht. Sieh es als ganz normalen Prozess an. Du entscheidest zwar rational, kannst deine Gefühle bis zu einem gewissen Grad kontrollieren, es passiert aber auch viel im Unterbewussten. Und ganz frei von Emotionen sind wir Männer ja auch nicht 😉

 

Dass sie zum Ex gerannt ist triggert bei Männern natürlich immer irgendwo die Vaterschaftsunsicherheit. Sie war ja bis vor Kurzem noch "deins". Es ist vielleicht auch ein gewisser Kontrollverlust. Als sie dir nach der Trennung noch hinterhergerannt ist und du dir sicher warst, dass du sie jederzeit wieder haben könntest, warst du der eindeutige "Gewinner der Trennung". Das hat sich jetzt etwas gedreht, auch wenn du dir das rational richtig erklären kannst ( der Ex wird wohl nicht die Liebe ihres Lebens sein ), auf der unterbewussten Ebene kriegst du halt einen mit.

 

Unterschätz auch nicht die Bindung, die nach 1.5 Jahren da ist. Auch wenn die Beziehung vorbei ist, und es dafür gute Gründe gab diese Beziehung zu beenden, wird es trotzdem dauern, bis diese Bindung weg ist. Dementsprechend ganz normal, was gerade passiert.

Anstatt vorgemacht würde ich eher unterschätzt sagen. Du hast die richtige Entscheidung getroffen, aber 1.5 Jahre Beziehung muss auch emotional und unterbewusst aufgearbeitet werden. Rational alleine reicht nicht. 

 

Das mal als Erklärungsversuch meinerseits. Sie es als ganz normalen Verlauf an, der wieder vorbei geht. Deine Entscheidung wird dadurch nicht falsch.

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Und ich weiß noch nicht, ob es schon thematisiert wurde.

Du sagst ja, dass dieses „zum Ex zurück“ dich weniger stört. Ich hoffe, dass das deep down auch so ist. Bei den meisten Männern ist das nämlich von der kognitiven und emotionalen Verarbeitung her ein viel größeres Thema als gedacht..

Das war nach dem Ende meiner 1. Beziehung in Köln (2007) genau so, aber ich konnte das kognitiv und emotional ganz gut auflösen, weil ich einiges an Zusatzwissen hatte:

1. Während sie mit ihm als Au Pair in den US and A offiziell eine Fernbeziehung hatte und er sich öfter mit seiner Schwiegermutter in spe in der Pfalz auf einen Kaffee traf, hat sie 1 oder 2 US-Soldaten gehabt.

2. Dann frisch zurück ging es zum Studium nach Köln, bei dem sie mich ja kennenlernte und deswegen offiziell mit ihm Schluss machte.

3. Nach dem Ende der Beziehung mit mir hatte sie ja dann den französischen Fußballprofi (nur 2. Liga höhö)

4. Dann kam sie wieder für 1 oder 2 Jahre mit ihm zusammen.

Er war in meinen Augen also nicht der „Gewinner“ am Ende, sondern dass arme Würstchen, dass immer wieder verfügbar war.

Das als Reflexion hat mir damals gut getan.

Und dann noch ein Kommentar zu meiner „Secret Sauce“ (klingt irgendwie komisch doppeldeutig merke ich beim Schreiben 🙈), falls ich eine meiner Exen zufällig hier im Rheinland treffe.

Gefühlt (also für mich, aber sicher auch in deren Perspektive - so vermessen, das anzunehmen, bin ich 😅) bin ich „the one that got away“.

Ich habe bald 4 Kids, bin ein überdurchschnittlich guter Vater, habe ein gutes Netto-Einkommen… Ich meine, ich habe deswegen nicht 4 Kinder, aber meine 4 großen Beziehungen sehen vom Resultst so aus:

1. Die erste aus Köln hat promoviert und 2 Kids, also durchaus objektiv gut, aber wohnt in einer engen Kölner Butze ohne Garten.

2. Die 2. ist jetzt Hochzeitsrednerin (eig ganz cool), ist aber geschieden und hat aus der Verbindung von Selbstäbdigkeit mit viel Reiseaufwand und Kinder aufziehen ordentlich Stress 

3. Macht irgendeinen langweiligen Corporate-Marketing-Kram, hat aber mit 36 weder festen Partner noch Kids

4. Mit 4 Jahren meine längste Beziehung vor meiner Ehe: Relativ hoher Corporate Job in Düsseldorf, wohnt trotzdem im langweiligen Ratingen, hat mit ihrem Partner (sie 35, er 48 Sales Director) echt gut Geld, aber ich glaube, dass er ne Vasektomie hatte und/oder neben seinen 2 Teenie-Kids aus erster Ehe keine mehr will, weil die jetzt auch seit 5 Jahren zusammen sind und nix mit Schwangerschaft ist

Deswegen habe ich da retrospektiv doch einiges richtig gemacht. Und ihr seht: Es lohnt sich, zumindest auf Insta oder WhatsApp mit den Exen verbunden zu bleiben, um so etwas auch mitzubekommen 😅

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@Xatrix, Menschen sind unterschiedlich und ihre Lebenszufriedenheit lässt sich nicht anhand der Faktoren wie Anzahl der Quadratmeter an Wohnfläche, Vorhandensein von Kindern, Alter oder Karriere von Außen beurteilen. Es ist toll, dass du mit deinem Lebensentwurf zufrieden bist. Daraus abzuleiten, dass jede Ex mit einem anderen Lebensentwurf kein so tolles Leben wie du hat, liegt deutlich unter deinem Niveau.

Genauso sollte das Lebensglück der Ex @Thesaurie nicht interessieren. Ob sie für sich die falsche, oder die goldrichtige Entscheidung getroffen hat, hat keinerlei Einfluss auf sein Leben. Je früher er diesen Gedanken verinnerlicht, umso besser.

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vor 6 Minuten, anotherthing schrieb:

@Xatrix, Menschen sind unterschiedlich und ihre Lebenszufriedenheit lässt sich nicht anhand der Faktoren wie Anzahl der Quadratmeter an Wohnfläche, Vorhandensein von Kindern, Alter oder Karriere von Außen beurteilen. Es ist toll, dass du mit deinem Lebensentwurf zufrieden bist. Daraus abzuleiten, dass jede Ex mit einem anderen Lebensentwurf kein so tolles Leben wie du hat, liegt deutlich unter deinem Niveau.

Genauso sollte das Lebensglück der Ex @Thesaurie nicht interessieren. Ob sie für sich die falsche, oder die goldrichtige Entscheidung getroffen hat, hat keinerlei Einfluss auf sein Leben. Je früher er diesen Gedanken verinnerlicht, umso besser.

Nö, das stimmt bezogen auf diese vier Fälle nicht, weil ich ihre Zukunftswünsche noch sehr genau kenne und diese mit Scheidung, no Kids usw. deutlich von ihren damaligen Plänen abweichen. Und diese Life Goals sind ab einem bestimmten Alter recht stabil, deswegen (und weil wir teilweise immer noch gemeinsame Bekannte haben) kann ich das oben recht gut belegen.

Dennoch schätze ich deinen Versuch hier möglichst ausgleichend zu wirken, aber glaube, dass meine Ausführungen dem TE gut tun können. Aber dazu kann er sich ja selbst gerne äußern.

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vor 2 Stunden, Xatrix schrieb:

Und ich weiß noch nicht, ob es schon thematisiert wurde.

Du sagst ja, dass dieses „zum Ex zurück“ dich weniger stört. Ich hoffe, dass das deep down auch so ist. Bei den meisten Männern ist das nämlich von der kognitiven und emotionalen Verarbeitung her ein viel größeres Thema als gedacht..

Ich hoffe es auch. Das Problem ist halt einfach, dass ich nur "im Moment" argumentieren kann. Rational kann ich mir diesen Move natürlich herleiten und verstehe dadurch auch, wie irrelevant das am Ende tatsächlich ist. Berta ist vermutlich einfach den Weg des geringsten Widerstands gegangen.

Aber ob es am Ende auch so bleibt weiß ich einfach nicht. Ist auch nicht schlimm, wenn mich dieser Move mit dem Ex dann später doch noch treffen sollte. Dann werde ich auch das verarbeiten. Aber klar, das könnte halt auch z.B die Neugierde an ihrem Leben erklären. Das rationale sucht nach Informationen um das Unterbewusstsein zu bestätigen oder zu beruhigen. Ich hab die Thematik jedoch durch PU verstanden und hoffe einfach mal das mein Unterbewusstsein das auch schluckt. Ist aber immer gut das auf dem Schirm zu haben, verstehe ich schon.

vor 2 Stunden, Xatrix schrieb:

Deswegen habe ich da retrospektiv doch einiges richtig gemacht. Und ihr seht: Es lohnt sich, zumindest auf Insta oder WhatsApp mit den Exen verbunden zu bleiben, um so etwas auch mitzubekommen 😅

Wenn man der Typ dafür ist dann kann das definitiv Sinn machen. Man hat dadurch ja das Feedback vergangener Entscheidungen. Ich habe mich aber schon vor langem dazu entschieden Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig aus meinem Leben treten, einfach auch nicht mehr zu verfolgen. Das hat einfach mit reinem Selbstschutz zutun, wie man in diesem Fall sehen kann. Unwissenheit kann auch ein Segen sein.

Wenn ich an die Ex denke, wegen der ich damals als 21 jähriger hier gelandet bin (die einen etwas zu guten Kumpel hatte und mich dann aus ihrem Leben entfernt hat), dann fällt mir dazu eigentlich nur folgendes ein: ist mir doch Wurst was sie macht. Ob sie sich von dem Kumpel nun hat schwängern lassen, sie ihr Medizin Studium geschafft hat oder ihr Wein liebender Vater immer noch so viel säuft ist mir doch Jacke wie Hose. Warum soll ich das dann auch 11 Jahre später noch verfolgen wollen, selbst wenn ich Schluss gemacht hätte? Ich kenne diese Person nicht mehr, und ihre relevanz in meinem Leben ist halt tatsächlich 0. Ich denke hier hätten mehr Informationen im Stadium der Trennung eher großen Schaden angerichtet. Bei Berta ist es ähnlich. Ich weiß schon dass es nicht passt. Da brauche ich keine weiteren Infos in der Zukunft.

vor 2 Stunden, Xatrix schrieb:

3. Nach dem Ende der Beziehung mit mir hatte sie ja dann den französischen Fußballprofi (nur 2. Liga höhö)

 😅

😅

Benutz mal weniger Emojis man, ich bekomm die auf dem Handy nicht gelöscht haha. Ja die Story habe ich in einem anderen topic mal gelesen von dir und hab da wegen den zeitlichen Abständen die Hände vors Gesicht halten müssen. 

bearbeitet von Thesaurie

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vor 1 Stunde, Thesaurie schrieb:

Ich hoffe es auch. Das Problem ist halt einfach, dass ich nur "im Moment" argumentieren kann. Rational kann ich mir diesen Move natürlich herleiten und verstehe dadurch auch, wie irrelevant das am Ende tatsächlich ist. Berta ist vermutlich einfach den Weg des geringsten Widerstands gegangen.

Am Ende des Tages doch völlig wurscht warum Sie tut was Sie tut. Ggf. hat Sie die Trennung halt auch sehr getroffen und Sie hat eben geguckt wie Sie sich selbst wieder stabilisieren kann. Liegt ja vollständig in Ihrer Verantwortung und sagt auch im Grunde gar nichts über die Bedeutung eurer Beziehung aus.

vor 1 Stunde, Thesaurie schrieb:

Wenn man der Typ dafür ist dann kann das definitiv Sinn machen. Man hat dadurch ja das Feedback vergangener Entscheidungen. Ich habe mich aber schon vor langem dazu entschieden Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig aus meinem Leben treten, einfach auch nicht mehr zu verfolgen. Das hat einfach mit reinem Selbstschutz zutun, wie man in diesem Fall sehen kann. Unwissenheit kann auch ein Segen sein.

Ich würde generell dazu raten niemandem irgendwie großartig online zu folgen. Was interessiert mich das privatleben irgendwelcher Bekannten, Exen usw. Urlaubsfotos kann man sich auch ansehen, wenn man sich trifft.

Im Zweifel führt es immer zu irgendeinem schrägen Vergleich mit einer glattgeleckten Persona die jemand anders Online darstellt.

 

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