Wie sehr prägt die Jugend das spätere Leben?

14 Beiträge in diesem Thema

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Manchmal kommt es mir so vor, als wäre ich (Ü45) in der Zeit von 15 - 19 Jahren "hängengeblieben".

Klar hab ich mit weiterentwickelt, aber anscheinend war diese Zeit irgendwie ziemlich prägend für mich.

Sei es nun bei Musik, Mode oder generell der Einstellung.

Merkt das jemand auch in den späteren Lebensabschnitten?

Oder ist das so eine Art "Midlife-Crisis", wo man sich wieder an die tolle Jugend zurück erinnert?

Ich wäre gern nochmal jung, allerdings nicht in der heutigen Zeit 😉 

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Denke mal das ist generell so dass man in seiner Jugend geprägt wird.

Bei Computerspielen bemerke ich das auch jedes mal sehr stark. Da ist für mich auch kein Vergleich zu damals mehr. Damals stand noch son Packkarton im Geschäft im Laden, man hat ihn in die Hand genommen und sich schon drauf gefreut bis man genug Taschengeld gespart hat um es sich endlich holen zu können..

Heute gibs irgendwelche Codes und Sales und am Ende gehste nicht mehr mit nem physischen Produkt aus dem Laden sondern bekommst nur ne email und irgendwo ist nen Bildchen von das was du gekauft hast in deinem Account mehr... 

Bei Filmen ist es ähnlich, die Dinger die ich xmal gesehen habe waren alle mehr oder weniger aus meiner Jugend. Sowas macht man mit etwas was heute oder vor paar Jahren aktuell mal war eher nicht mehr.  Zumal man bei vielen Dingen halt auch "abstumpft". Das meiste hat man alles dann irgendwann in irgendeiner Form schon mal gesehen so ähnlich..

Bei den "alten" James Bond Filmen (sind für mich die mit Pierce Brosnam) konnte ich fast schon mitsprechen... James Bond auch interessant wenn man so fragt wer der beste James Bond war, für viele war es dann der der halt zu der eigenen Jugend aktuell dann Bond gespielt hat..Kann mir Filme aus den 90er ansehen aber so 60er oder 70er tu ich mich dann meist doch schwer mit..  Wird sicherlich anders sein bei welchen die zu der Zeit aufgewachsen sind..

 

Kurzum ich würde sagen das ist ein Stückweit normal.. Sozialisierung würde ich ebenfalls da mit reinnehmen. Wenn du zu deiner Jugend Happy Familiy hattest und deine Eltern haben sich dann scheiden lassen wo du vielleiht Mitte 20 warst und längst aus dem Haus und deine Mum erzählt jetzt ständig davon wie toll das Single Leben ist und findet ihre Haustiere ganz toll wirst du selber warscheinlich etwas fremdeln damit und für dich später was anderes wollen...

Bei der Politisierung ist es auch so, im Grunde prägt die Jugend einen sehr stark. Ich persönlich würde mal behaupten dass ich in der Jugend doch eher "konservativ" erzogen wurde.. wobei das damals halt auch der Zeitgeist war. Dieser hat sich dann geshiftet, und meine Eltern mit ihm ohne dass ihnen das aber bewusst ist. Sind aber halt auch Wessis mit dem klassischen westlichen denken, Staat und Insitutionen wollen nur unser bestes und wenn sie Dinge machen die nicht gut sind dann sicherlich nicht absichtlich und die westliche Presse ist natürlich ganz ganz unabhängig so wie sie uns das in der Theorie immer alles erzählen😉

bearbeitet von Danisol
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Gast

Ich hab wenig für Nostalgie übrig. Denke oft mal drüber nach was in meiner Jugend alles möglich gewesen wäre, hätte ich ein paar Sachen früher verstanden oder bewältigt… 

Aber das Leben findet im Grunde nur Jetzt statt. Zukunft und Vergangenheit sind faktisch nicht existent und nur wage Konstrukte des Geistes. 

 

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vor 4 Stunden, Park schrieb:

Manchmal kommt es mir so vor, als wäre ich (Ü45) in der Zeit von 15 - 19 Jahren "hängengeblieben".

Nein 

vor 4 Stunden, Park schrieb:

Klar hab ich mit weiterentwickelt, aber anscheinend war diese Zeit irgendwie ziemlich prägend für mich.

Prägend war wohl eher die Kindheit, frühe Schulzeit und auch die ersten in der "Arbeit" bei mir.

vor 4 Stunden, Park schrieb:

Sei es nun bei Musik, Mode oder generell der Einstellung.

Nein, würde ich nicht behaupten. Musik (SB Electro) habe ich erst Ende 20/Anfang 30 für richtig gut befunden.

Mode ist fluide. Zum Glück habe ich mich von dem Look der später 80er/frühen 90er verabschiedet. 

Die generelle Einstellung - gute Frage. Da sich die letzten Jahre viel getan hat, habe ich diese für mich angepaßt. 

vor 4 Stunden, Park schrieb:

Merkt das jemand auch in den späteren Lebensabschnitten?

Dazu bin ich zu stumpf. 

vor 4 Stunden, Park schrieb:

Oder ist das so eine Art "Midlife-Crisis", wo man sich wieder an die tolle Jugend zurück erinnert?

Hatte ich nicht, weil mein Leben dafür zu einfach strukturiert war/ist/bleibt. Daß man sich in der Vergangenheit vieles schöner denkt, gab es schon immer.

vor 4 Stunden, Park schrieb:

Ich wäre gern nochmal jung, allerdings nicht in der heutigen Zeit 😉 

Geh ich mit und ergänze mit dem Wissen von heute.

 

vor 3 Stunden, Danisol schrieb:

man so fragt wer der beste James Bond war, für viele war es dann der der halt zu der eigenen Jugend aktuell dann Bond gespielt hat..

Bin ein Craig-Fan.

vor 3 Stunden, Danisol schrieb:

Kann mir Filme aus den 90er ansehen aber so 60er oder 70er tu ich mich dann meist doch schwer mit.. 

Gute Filme gab es schon immer. Die sind zeitlos und kann man sich immer ansehen. Sicher wirken diese im Vergleich zu heute "harmlos". 

vor 3 Stunden, Danisol schrieb:

würde mal behaupten dass ich in der Jugend doch eher "konservativ" erzogen wurde.. wobei das damals halt auch der Zeitgeist war.

Ja. Politik hat aber keine Rolle gespielt. Vaddern - bayerisch schwarz, Muttern eher rot/grün, mir war's völlig egal. 

 

bearbeitet von Niemann-N
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vor 45 Minuten, Niemann-N schrieb:

Gute Filme gab es schon immer. Die sind zeitlos und kann man sich immer ansehen. Sicher wirken diese im Vergleich zu heute "harmlos". 

Sehe ich anders weil Filme auch immer dem aktuellen Zeitgeist unterworfen sind, die künstlichen Effekte damals noch in den Kinderschuhen waren und und und..

Guter Film hin oder her, nen Film aus den 60ern sieht halt auch aus wie nen Film aus den 60ern. Sowas finden einige halt einfach doof, weil sie es nicht kennen oder weil sie eben woanders mit groß geworden sind. Setz mal Jugendlichen von heuten was aus den 80ern oder 90ern vor, werden die meisten auch net toll finden bzw sich freiwillig nicht anschauen, die Masse jedenfalls nicht.

 

vor 45 Minuten, Niemann-N schrieb:

Ja. Politik hat aber keine Rolle gespielt. Vaddern - bayerisch schwarz, Muttern eher rot/grün, mir war's völlig egal. 

Dass Politik keine Rolle spielt ist halt auch nen Luxus, wenns gut läuft sind die meisten eher unpolitisch... Ist ja aktuell nicht mehr so und dann fangen die Leute an Schuldige zu suchen, sich auf Feindbilder zu fokusieren etc.

Die größte Eskalationsstufe von Politik dürfte der Krieg schein. Schau mal in die Ukraine wie Nationalistisch da die Leute mittlerweile sind. Das ist "nomal" wenn Krieg ist oder allgemein die Verhältnisse schlechter werden...

Nimm auch mal Korruption, wenns dir selber gut geht interessiert und triggert dich das weniger wenn andere sich etwas die Taschen voll machen. Wenn du aber sparen musst/sollst dann siehste es etwas anders da wird dann mehr geschaut "was machen andere".

 

vor 45 Minuten, Niemann-N schrieb:

Vaddern - bayerisch schwarz, Muttern eher rot/grün, mir war's völlig egal. 

Was spielt das für ne Rolle? Die Parteien stehen heute für ganz andere Dinge. Ist ja nicht so dass die Grünen immer noch Grün sind, die Roten immer noch Rot und die CDU immer noch Konservativ und christlich...

Meine Mutter hat auch ewig Grün gewählt, mittlerweile auch net mehr. Paar Konstante gabs wie Tierschutz und so, aber ohne Zweifel hat die Partei selbst sich ja mittlerweile auch ganz schön bewegt und steht nicht mehr da wo sie damals steht. Das sind ja keine Konstanten die sich nicht mehr verändern. Merkel hat die CDU auch grundlegend verändert. Die CDU von 2000 hat mit der von 2025 ja nicht mehr wirklich viel zu tun..  Und die Grünen sind auch mit ganz anderen Dingen damals angetreten.

bearbeitet von Danisol

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@Danisol

Ganz ehrlich, deine permanent eingestreuten politischen Ansichten incl. politischer Forumsbildung kannst Dir sparen. 

Engagiere Dich in einer Partei, die Dir paßt und ändere was. Wenn Du persl. was positiv bewegt hast, kannst uns das gerne mitteilen. 

 

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vor 20 Stunden, Park schrieb:

Sei es nun bei Musik, Mode oder generell der Einstellung.

Musik und Einstellung (was auch immer das bedeuten mag) seien mal dahingestellt, aber wer sich wie vor 25 Jahren kleidet, sieht unabhängig von Gesichtsfalten und hängendem Bierbauch alt aus. 

vor 20 Stunden, Park schrieb:

Merkt das jemand auch in den späteren Lebensabschnitten?

Jede Lebenserfahrung prägt, nicht nur die, die du in deiner Jugend machst. 

vor 20 Stunden, Park schrieb:

Ich wäre gern nochmal jung, allerdings nicht in der heutigen Zeit 😉 

Für kein Geld der Welt wäre ich wieder gerne auch nur ein Jahr jünger, geschweige denn 19. Vergangenheit ist vergangen, die gibt es nicht mehr. Ich will nicht mein (liebe- und mühevoll aufgebautes) Jetzt verpassen, indem ich irgendeinem Gespenst aus der Erinnerungswelt nachtrauere. 

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Was heißt "hängengeblieben"?

Mag ich die Musik von damals? Überwiegend, ja. Mir gehts bei der heutigen Musik so, als sei alles gleich. Z.t. bekomme ich im Radio nicht mit, wenn ein Lied gewechselt hat. Das klingt für mich nach langweiligem Einheitsbrei, da war es früher abwechslungsreicher.

Die Mode von damals? Uff, allenfalls einzelne Stücke. Aber für manches bin ich einfach schlichtweg zu alt oder muss es nicht mehr tragen (z.B. Hüftjeans oder total brauchfrei).

Einstellungen, die ich damals hatte, haben sich auch geändert, aber ich bin ohnehin anders als früher.

Ich würde nicht mehr jung sein wollen. Ich ruhe mehr in mir selbst, weiß wer ich bin und wo ich hin möchte, muss nicht mehr alles ausprobieren oder jeden beeindrucken, sondern mache, was ich wirklich will.

Mal abgesehen davon, dass viele Zukunftsängste (Job, Mann, klappt es mit Kindern) einfach weg sind. Klar, man hat jetzt andere Sorgen und Ängste, aber mit der Person, die ich war, hätte das alles nicht geklappt.

Also nein, ich will nicht mehr zurück, ich will weiter.

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Die Welt von damals existiert einfach nicht mehr. 
Ich war damals viel in Ibiza unterwegs...  Kumpel von meinem Vater hatte 40 Jahre lang sein Schiff in der Bucht von San Antonio vor Anker liegen. In den Nullerjahren wuchsen Algen auf dem Grund der bis dahin türkisblauen Bucht. Die Bucht-Community hat so lange ins Wasser gesch..en, bis alles voller Algen war. Sie haben ihren eigenen Lebensraum von einem Paradies in einen Tümpel voller Entengrütze verwandelt.

Deutschland ist heute mehr oder weniger im Ar... Ich lebe in einem fernen Land. 
Zwischen damals und heute habe ich mich unendlich oft selbst erfunden bzw erfinden müssen. 
ICh erzähle immer gern Geschichten von früher, in den 90ern. Viele meiner Freunde sind wesentlich jünger als ich und finden das auch recht interessant, wie es damals so war mit zb. den alten Volleyballregeln (OK, das finde nur ich spannend), Raider (heute Twix), behaarte Pussys, ultrapeinliche Spaß-Rapper an jeder Strassenecke (die sich aber unfassbar wichtig genommen haben), Benzin für eine Mark zwangig, Steve Mason auf BFBS, die Ankunft der Deutschen (aus Russland), wie ich den Monte Tamaro geboardet habe (seid über 30 Jahren kein Schnee mehr da oben. Glaube ich zumindest. War früher schon sehr selten genug Schnee zum boarden da oben), Venedig im Sommer ohne Besuchermassen (Fun Fakt: meine Mutter hob die abgerissene Kralle einer Taube auf, zog an der Sehne und die verdammte Kralle bewegte sich... ihr wißt schon, sie zog sich zusammen, haha, wie eckelig. )

Being grown up isnt half as fun as growing up. Ich habe mir auch überlegt, dass ich für immer ein inbetweener sein will, ein Mensch sein, der zwischen 2 Lebensphasen steht. Ich will mich immer weiter entwickeln. Immer mehr wachsen. Nie ankommen. Immer nach Neuem streben. Mich natürlich reif und erwachsen verhalten. Aber auch immer kindlich. Verspielt. Ein Teufelsbraten sein. Weiterhin der Junge bleiben, der hart trainiert, niemals nachdenkt (im Sinne von grübeln), der niemals nachtragend ist, für den nur der heutige Tag zählt, für den 3 Monate eine halbe Ewigkeit darstellt, der sich an kleinen Dingen erfreut, sich niemals Serien anschauen würde, der sich gnadenlos lustig macht über so ziemlich alles. Ich will ein Idiot bleiben... wirklich wollen tue ich das nicht, aber es scheint mir das kleinste Übel zu sein. Ich will mein  Leben lang dumme Witze machen, wie die Jungs in den 70er-Jahre Pauker-Filmen mit Theo Lingen als Direktor. Ihr wißt schon, die Filme, in denen Heintje ständig anfängt zu singen (meine ich sogar ernst, diese Filme finde ich urkomisch und ich könnte sie mir ständig anschauen). 
Ich will an allem Freude empfinden, was ich tue. Niemals aufgeben, niemals einen 2. Platz akzeptieren (also schon akzeptieren und ein guter Verlierer sein, aber dann versuchen beim nächsten Mal den 1. Platz zu holen. Oder wenn der 1. Platz wirklich realistisch nicht erreichbar ist, dann will ich mich zb von einem 13 auf mindestens den 8. Platz verbessern.) 

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ich bin zumindest froh von 1999-2005   13-18 jahre gewesen zu sein, wir haben sowohl das "analoge" Leben als auch die Digitalisierung mitbekommen und wissen daher noch wie es war als man sich noch bis die Laternen angingen draußen getroffen hat, nicht über whatsapp und Co.

War es früher besser? Ich finde ja, hilft aber nix weil wir im jetzt leben und halt mit der Zeit gehen müssen.

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vor 5 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

ich bin zumindest froh von 1999-2005   13-18 jahre gewesen zu sein, wir haben sowohl das "analoge" Leben als auch die Digitalisierung mitbekommen und wissen daher noch wie es war als man sich noch bis die Laternen angingen draußen getroffen hat, nicht über whatsapp und Co.

War es früher besser? Ich finde ja, hilft aber nix weil wir im jetzt leben und halt mit der Zeit gehen müssen.

Dafür hat man es als Millennials jetzt umso schwerer. Als Digitale Pioniere dürfen wir sowohl unseren Eltern bei allem Digitalen helfen wie auch unseren Kindern, die zwar damit aufwachsen, aber keinen Plan mehr haben, wie das im Hintergrund eigentlich funktioniert. Hauptsache das Wischen und Wutschen läuft mit den Patschefingern. 

Irgendwie schon lustig, wie man noch vor einigen Jahren gemeint hat, dass die Digital Native Gen Z sich super mit allem Digitalen auskennen würden, weil die ja damit aufwachsen. Und dann hat man erkannt, "nö, die checken gar nix, die verwenden das Zeugs einfach ohne nachzudenken und ohne zu verstehen."

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Ich kann das in gewisser Weise nachvollziehen (bin um die 40). Bei mir ist es so, dass ich die ganzen ersten Male und die Intensität vermisse. Viele Dinge sind mittlerweile deutlich weniger spannend als früher. 
Durch Job, Haus, Familie etc. bin ich zwangsweise auch viel strukturierter und lebe weniger in den Tag hinein. Das fehlt mir manchmal. 

Witzigerweise geht es mir auch mit Frauen so. Ich finde Frauen einfach viel unspannender als früher. Was auch daran liegt, dass ich nicht mehr ständig das Bedürfnis zu bumsen habe. Dazu kommt, dass ich nur wenige Frauen in meinem Alter attraktiv finde. Stehe, wie die meisten, auf deutlich jüngere Frauen. Nicht nur vom Aussehen, sondern auch von der Leichtigkeit des Seins, die sie noch ausstrahlen. 

Zum Glück muss ich auch aktuell nicht daten, da ich glücklich verheiratet bin. Aber von dem was ich da draußen so mitbekomme weiß ich gar nicht, wie viel ich mir davon geben würde. 

Gleichzeitig beschäftigt mich das alles schon, da ich mich mit 40 deutlich weniger lebendig fühle, als noch vor 10 bis 15 Jahren. 

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vor 2 Stunden, holywater schrieb:

Dafür hat man es als Millennials jetzt umso schwerer. Als Digitale Pioniere dürfen wir sowohl unseren Eltern bei allem Digitalen helfen wie auch unseren Kindern, die zwar damit aufwachsen, aber keinen Plan mehr haben, wie das im Hintergrund eigentlich funktioniert. Hauptsache das Wischen und Wutschen läuft mit den Patschefingern. 

stimmt. Weiß noch damals aus der Stufe immer wenn welche mal ne Netzwerkparty veranstaltet haben (man musste sich noch Netzwerkkarten kaufen, und nen Switch hat man sich bei wem geliehen der einen hatte weil privat im Alltag hat sowas keiner gebraucht/gehabt), das Netzwerk nicht einfach lief, sondern immer erst ne Reihe von Einstellungen gemacht werden mussten, und da musste sich halt auch jemand auskennen mit dem ganzen Krams. Also jemand der auch wusste wie man Windows installiert, Treiber installiert wo die meisten einfach schon überfordert waren wenn sie die CD reingeschoben hat und der Autostart sich nicht gleich gemeldet hat und es nen Button mit "Installieren" gab.

vor 1 Stunde, Mephisto77 schrieb:

Nicht nur vom Aussehen, sondern auch von der Leichtigkeit des Seins, die sie noch ausstrahlen. 

Dürfte heute aber auch anders sein. Wir hatten auch die ein oder andere Hoe in unser Stufe, da wusste es auch jeder "ist ne Hoe, geht ständig mit anderen Kerlen ins Bett" und hat auch keinen gejuckt dass man so offen drüber geredet hat dass sie eine ist. Keine Moralpolizei "das ist Herabwürdigung von Frauen!! Das ist höchstproblematisch wie ihr da redet!"

vor 3 Stunden, Jimbo schrieb:

Die Welt von damals existiert einfach nicht mehr. 

Ich denke wenn du in Richtung Osteuropa guckst wirste da sicher eher noch Dinge finden die "fast wie früher" sind . Hab nen Bekannten der ist vor paar Jahrzehnten nach Russland ausgewandert und er sagt auch "das Deutschland von damals existiert heute nicht mehr für mich". Kurzum wenn der zurück gehen würde wäre das bis auf die Sprache die er kennt faktisch ein komplett neues Land für ihn...

 

bearbeitet von Danisol

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Gast
vor 1 Stunde, Mephisto77 schrieb:

Dazu kommt, dass ich nur wenige Frauen in meinem Alter attraktiv finde. 

Das ist tatsächlich ein Punkt den ich bei mir super schräg finde. Hatte Mitte/Ende Zwanzig zwei Freundinnen je 10 und 13 Jahre älter als ich. 

Wenn ich mir heute Frauen in dem Alter anschaue, also Ende 30 bis Anfang 40... denke ich meist dass ich doch viel zu Jung für die bin 😄

Kam Samstag einer wirklich ganz hübschen Frau etwa in der Altersrange und meinem Gusto entsprechend entgegen auf der Rolltreppe im Supermarkt, Sie bemerkte mich ebenfalls... aber im Kopf springt da sofort die "passt nicht" Lampe an 😄 

Verstehe an sich gar nicht warum das so ist. Klar gibt es wenige Frauen die in dem Alter noch wirklich gut aussehen, aber auch die die mir an sich gefallen, werden unbewusst direkt aussortiert.

Kann klar irgendwie damit zusammenhängen, dass sich in mir der Fokus insofern verschoben hat, dass ich die Option auf Familie und Kinder intern schwerer Gewichte und das Thema mit Frauen in meinem Alter quasi durch ist. Das war Ende der Zwanziger klar noch anders... da war der Wunsch klar noch eher ne Gute Zeit zu haben mit ner Frau und die "Realität" spielte noch eine etwas untergeordnete Rolle.

Gleichzeitig ist evtl auch genau dieser Punkt, jener warum ich da nicht unbedingt sofort reindippen möchte... Das Leben mit einer Frau 35+ bringt eben auch sehr schnell Themen wie Kinder und Familie auf den Tisch...

 

 

bearbeitet von Gast

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