26 Beiträge in diesem Thema

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Moin zusammen,

ich packe das Thema einmal hier bin. Wenn's woanders sein soll, bitte verschieben.

Zur Situation:

Die HB ist verführt, ihr seid jetzt in einer LTR.

Das Problem:

Nach einer gewissen Zeit wird die Anziehung weniger, der Sex auch, Betaisierung wird immer mehr und die LTR kommt ins Rutschen bis es dann vorbei ist.

Die Frage:

Aus dem Pickup kennen wir verschiedene Techniken, wie man eine HB verführt.

Verwendet ihr bestimmte Techniken, vielleicht auch aus dem Pickup, damit die LTR gut läuft? Habt ihr gemeinsame Rituale, die ihr pflegt? In welchen Situationen zeigt ihr Präsens und Führung (Alpha), wo (bewusst) nicht?

In diesem Sinne:

Keep the fire burning. 🔥

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vor einer Stunde, DoktorDom schrieb:

Genug Sicherheit aufzubauen, damit eine langfristige Bindung entstehen kann, ohne dabei alles verschwinden zu lassen, was einen ursprünglich als eigenständige Person interessant gemacht hat.

Das ist tatsächlich schon die Quintessenz. Sehr viele LTR scheitern, weil die Person dann doch nicht so interessant ist wie sie vorgab oder die Beziehung zum absoluten Lebensmittelpunkt macht. Man sollte als Paar in einer ähnlichen Art und Weise weitermachen, wie es schon in der Kennenlernphase der Fall gewesen ist.

vor 3 Stunden, Tone_81 schrieb:

Nach einer gewissen Zeit wird die Anziehung weniger, der Sex auch, Betaisierung wird immer mehr und die LTR kommt ins Rutschen bis es dann vorbei ist.

Nunja, das ist sehr negativ gedacht. Die Anziehung verschiebt sich eher von einer anfänglichen, teils bedingungslosen Leidenschaft zur partnerschaftlichen, rationaleren Liebe. Je "rationaler" die Beziehung wird, desto mehr kommt es auf die Dinge an, die Dom oben schon genannt hat - attraktiv bleiben, eigenes Leben führen, sich selbst führen (!), Konflikte lösen. Betaisierung entsteht nur dort, wo man duckmäuserisch durchs Leben geht und sich unterordnet. 

Dieses ganze Alpha/Beta Geblubber hat in einer erwachsenen Beziehung wenig zu suchen, weil man dann dazu neigt Situationen zu überanalysieren. Wenn du ein cooler Typ mit Selbstwert bist, dann gehst du ganz automatisch "Alpha" mit Dingen um und "führst" dann wenn es wichtig ist. 

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@doktordom beschreibt das Nähe-Distanz-Verhältnis sehr gut, das ist die Basis.

Ein weiterer Punkt, an dem meiner Beobachtung nach viele Paare scheitern, ist eine insgesamt wohlwollende Einstellung. Wenn man anfängt, alles Gute, was der Partner mitbringt, als selbstverständlich anzusehen und ohne Dankbarkeit hinzunehmen und alles, was einem nicht gefällt, als riesiges Problem zu interpretieren bzw. als „Umerziehungspotenzial“, ist die LTR meiner Meinung nach verloren. Wenn z. B. der Partner ausrastet, weil ein Problem im Bereich XY auftritt, könnte man sich denken: „Was für ein Idiot, soll sich nicht so aufregen/soll sich besser unter Kontrolle haben/soll mir zu Liebe anders agieren…“ Oder, wenn man wohlwollend bleibt: „Das Thema XY ist ihm sehr wichtig und er engagiert sich dafür, dass die Sachen glatt laufen. Ist doch klar, dass es ihn umso mehr ärgert, wenn etwas nicht funktioniert.“ Das jeweilige Verhalten kann man dennoch je nach Fall ansprechen und um eine Änderung bitten - nur die eigene Haltung ist dann eine andere als im 1. Fall und erleichtert auch dem Gegenüber die Kommunikation.

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vor 4 Stunden, Tone_81 schrieb:

Nach einer gewissen Zeit wird die Anziehung weniger, der Sex auch, Betaisierung wird immer mehr und die LTR kommt ins Rutschen bis es dann vorbei ist.

Sind die Männer selbst Schuld

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vor einer Stunde, DirtyRabbit schrieb:

Sind die Männer selbst Schuld

Mag sein.

Was machst du zum Beispiel, dass das bei dir nicht passiert?

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vor 29 Minuten, Tone_81 schrieb:

Mag sein.

Was machst du zum Beispiel, dass das bei dir nicht passiert?

weiter ich selbst sein und Frame halten.

Du darfst nicht den Fehler machen ne andere Person zu werden als die Person in die die frau sich verliebt hat außer es ist ein AUFWÄRTS...beruflich, physisch etc.

Die Frau muss unterbewusst wissen das Du sie nicht BRAUCHST und Sie nicht der Mittelpunkt in Deinem Leben ist.

Sie ist der Kalender in Deinem Haus, wenn das Ablaufdatum erreicht ist kannst du ihn abhängen und n neuen aufhängen, das Haus bleibt immer noch als Fundament erhalten.. Dafür ist auch Rotationssystem fahren in LTR unerlässlich (also jederzeit Zugang zu sex haben zu können).

Auch keine "sinnlos"-Diskussionen führen, Frauen labern und labern und labern gern um 10x dasselbe Thema mit andereN Worten zu bequatschen.

Ein Leben außerhalb der LTR und Familie haben, Sport, Freunde treffen usw. -> das hier gilt für BEIDE Partner aber für den Mann noch mehr

 

PS: nicht auf das gelaber hören wenn die irgendwas stört. Ich zock z.B. jeden Tag mit und ohne Kids - sie hat zwar noch nie deswegen beschwert aber wenn bei euch der Fall sein sollte sag ich euch nur eins:

Sie würde es nicht stören wenn Ihr Henry Cavill seid und den ganzen Tag Warcraft zockt, trust me 😉 

bearbeitet von DirtyRabbit
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Eigenes Leben, Freunde, Sport, attraktiv bleiben und die Partnerin nicht zum einzigen Lebensinhalt machen sind super Ratschläge.

Wenn ich in einer monogamen LTR ständig dafür sorgen muss, dass ich jederzeit andere Frauen ficken könnte, damit meine Beziehung funktioniert, nimmt die Beziehung paradoxerweise doch wieder enorm viel Raum in meinem Leben ein. Nur eben über die permanente Absicherung meines Marktwertes.

Wenn ich jeden Abend fünf Stunden zocke und meine Partnerin deshalb gemeinsame Zeit vermisst, kann das schlicht ein legitimer Beziehungskonflikt sein. Dafür brauche ich weder meinen Frame aufzugeben noch vorsorglich drei andere Frauen in der Hinterhand.

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vor 9 Minuten, DoktorDom schrieb:

Eigenes Leben, Freunde, Sport, attraktiv bleiben und die Partnerin nicht zum einzigen Lebensinhalt machen sind super Ratschläge.

Wenn ich in einer monogamen LTR ständig dafür sorgen muss, dass ich jederzeit andere Frauen ficken könnte, damit meine Beziehung funktioniert, nimmt die Beziehung paradoxerweise doch wieder enorm viel Raum in meinem Leben ein. Nur eben über die permanente Absicherung meines Marktwertes.

Wenn ich jeden Abend fünf Stunden zocke und meine Partnerin deshalb gemeinsame Zeit vermisst, kann das schlicht ein legitimer Beziehungskonflikt sein. Dafür brauche ich weder meinen Frame aufzugeben noch vorsorglich drei andere Frauen in der Hinterhand.

wie so oft in deinen Antworten - auch in anderen Threads das große ganze nicht gepeilt 

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vor 17 Stunden, DirtyRabbit schrieb:

weiter ich selbst sein und Frame halten.

Du darfst nicht den Fehler machen ne andere Person zu werden als die Person in die die frau sich verliebt hat außer es ist ein AUFWÄRTS...beruflich, physisch etc.

Die Frau muss unterbewusst wissen das Du sie nicht BRAUCHST und Sie nicht der Mittelpunkt in Deinem Leben ist.

Sie ist der Kalender in Deinem Haus, wenn das Ablaufdatum erreicht ist kannst du ihn abhängen und n neuen aufhängen, das Haus bleibt immer noch als Fundament erhalten.. Dafür ist auch Rotationssystem fahren in LTR unerlässlich (also jederzeit Zugang zu sex haben zu können).

Auch keine "sinnlos"-Diskussionen führen, Frauen labern und labern und labern gern um 10x dasselbe Thema mit andereN Worten zu bequatschen.

Ein Leben außerhalb der LTR und Familie haben, Sport, Freunde treffen usw. -> das hier gilt für BEIDE Partner aber für den Mann noch mehr

 

PS: nicht auf das gelaber hören wenn die irgendwas stört. Ich zock z.B. jeden Tag mit und ohne Kids - sie hat zwar noch nie deswegen beschwert aber wenn bei euch der Fall sein sollte sag ich euch nur eins:

Sie würde es nicht stören wenn Ihr Henry Cavill seid und den ganzen Tag Warcraft zockt, trust me 😉 

Würde Henry Cavill den ganzen Tag WOW zocken wäre er nicht Henry Cavill.

vor 17 Stunden, DoktorDom schrieb:

Eigenes Leben, Freunde, Sport, attraktiv bleiben und die Partnerin nicht zum einzigen Lebensinhalt machen sind super Ratschläge.

Wenn ich in einer monogamen LTR ständig dafür sorgen muss, dass ich jederzeit andere Frauen ficken könnte, damit meine Beziehung funktioniert, nimmt die Beziehung paradoxerweise doch wieder enorm viel Raum in meinem Leben ein. Nur eben über die permanente Absicherung meines Marktwertes.

Wenn ich jeden Abend fünf Stunden zocke und meine Partnerin deshalb gemeinsame Zeit vermisst, kann das schlicht ein legitimer Beziehungskonflikt sein. Dafür brauche ich weder meinen Frame aufzugeben noch vorsorglich drei andere Frauen in der Hinterhand.

Was Dirty meint ist, dass man als Frau einen Mann nixht grundsätzlich wird verändern können. Heißt wenn du schon immer jeden Abend zockst, dann ist das halt weitgehend so. Wenns für die Frau ein Problem ist, dann passts halt nicht. Da würd ich auch nicht nachgeben. Der Mann setzt halt seine Prioritäten, ob die jetzr gut oder schlecht sind mal dahingestellt.

Das mit dem Rotationssystem seh ich nicht ganz so krass, aber im kern gehts darum ein geiler typ zu sein. Und das ist absolut wichtig. Die Frau muss wissen das du andere Optionen haben kannst. Das ist der Kern. Im besten Fall hat Sie das Gefühl die Mädels in ihrem Umfeld sind neidisch auf Sie, wegen dir.

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Gast
Am 26.9.2026 um 08:39 , Tone_81 schrieb:

Nach einer gewissen Zeit wird die Anziehung weniger, der Sex auch, Betaisierung wird immer mehr und die LTR kommt ins Rutschen bis es dann vorbei ist.

Rabbit hat im Grunde alles wichtige bereits gesagt. Kann ich so unterschreiben. Insbesondere um das Thema Betaisierung im Alltag zu verhindern.

Sexualität lief bei mir immer wie ne Eins durch, auch wenn die Beziehung durch Beta-Vibez im Alltag schon zerbröselte oder zumindest anstrengender wurde.

Was war passiert? 

Sobald die Hose unten war, war ich nach wie vor der Typ aus der ersten Nacht. Das führte dann zu so skurrilen Szenen wie dass im Urlaub die Stimmung schon im Keller war und ich Madame nach wildem Sex im Hotelzimmer fragte, warum Sie denn überhaupt noch mit mir schlafen würde, wenn doch alles so "schlecht" sei... Da kam dann im Grunde "Das ist einfach so schön"... Oder in zwei Fällen dass die Mädels meinten die Beziehung könne nicht weiter gehen, aber unbedingt wollten dass wir noch weiter Vögeln 😄

Habs ewig nicht geschnallt. Dachte mir "Sex läuft, attraction ist da, alles Tutti" und dass das Drama halt irgendwelcher PMS Kram oder so wäre... Aber im Grunde war es so, dass ich in diesen Fällen zwei verschiedene Personen wurde. Der nette und liebevoller Provider der eher ertragen wird und gleichzeitig noch der harte Ficker in den Sie sich verliebt hatten.

Bei den Frauen wo ich selbst relaxter war aufgrund etwas geringerer Attraction auf meiner Seite oder einer anderen Lebensphase, habe ich mich im Alltag nie angepasst, so blieb das gesamte Package halt stimmig. Ich blieb der Dude der so ganz unnahbar war und mit dem jeder Tag und jede Stunde kostbar war.

Das betrifft im Grunde jegliche Beziehungen von Menschen. Sei es der Job, Freundschaften, teilweise auch Familie oder eben Beziehungen zwischen Mann und Frau.

You treat them like a star, they treat you like a fan.

 

bearbeitet von Gast

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vor 2 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

Rabbit hat im Grunde alles wichtige bereits gesagt. Kann ich so unterschreiben. Insbesondere um das Thema Betaisierung im Alltag zu verhindern.

Sexualität lief bei mir immer wie ne Eins durch, auch wenn die Beziehung durch Beta-Vibez im Alltag schon zerbröselte oder zumindest anstrengender wurde.

Was war passiert? 

Sobald die Hose unten war, war ich nach wie vor der Typ aus der ersten Nacht. Das führte dann zu so skurrilen Szenen wie dass im Urlaub die Stimmung schon im Keller war und ich Madame nach wildem Sex im Hotelzimmer fragte, warum Sie denn überhaupt noch mit mir schlafen würde, wenn doch alles so "schlecht" sei... Da kam dann im Grunde "Das ist einfach so schön"... Oder in zwei Fällen dass die Mädels meinten die Beziehung könne nicht weiter gehen, aber unbedingt wollten dass wir noch weiter Vögeln 😄

Habs ewig nicht geschnallt. Dachte mir "Sex läuft, attraction ist da, alles Tutti" und dass das Drama halt irgendwelcher PMS Kram oder so wäre... Aber im Grunde war es so, dass ich in diesen Fällen zwei verschiedene Personen wurde. Der nette und liebevoller Provider der eher ertragen wird und gleichzeitig noch der harte Ficker in den Sie sich verliebt hatten.

Bei den Frauen wo ich selbst relaxter war aufgrund etwas geringerer Attraction auf meiner Seite oder einer anderen Lebensphase, habe ich mich im Alltag nie angepasst, so blieb das gesamte Package halt stimmig. Ich blieb der Dude der so ganz unnahbar war und mit dem jeder Tag und jede Stunde kostbar war.

Das betrifft im Grunde jegliche Beziehungen von Menschen. Sei es der Job, Freundschaften, teilweise auch Familie oder eben Beziehungen zwischen Mann und Frau.

You treat them like a star, they treat you like a fan.

 

Daher führst du jetzt seit wie vielen Jahren eine glückliche und erfüllende Beziehung?

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Am 26.9.2026 um 08:39 , Tone_81 schrieb:

 

Verwendet ihr bestimmte Techniken, vielleicht auch aus dem Pickup, damit die LTR gut läuft? Habt ihr gemeinsame Rituale, die ihr pflegt? In welchen Situationen zeigt ihr Präsens und Führung (Alpha), wo (bewusst) nicht?

 

Eigene Leidenschaften und Hobbies haben in denen man voll aufgeht, sei es nun Sport, Musik machen, ein eigenes Projekt etwas für dass du brennst unabhängig der Partnerschaft. Worin du so versinkst dass nichts dich ablenken kann und deine Partnerin zu dir aufschauen kann und sagen kann: „Wow das ist mein Mann“

Öfters mal zusammen aus der Komfort Zone gehen und neue Dinge ausprobieren.

Auch mal ein Wochenende getrennt verbringen oder einen Urlaub ohne den Partner machen, sich gegenseitig vermissen können aber trotzdem Vertrauen in den Partner haben ihm seine Freiheiten zu gönnen.

Gemeinsame Rituale schaffen und Insider die nur ihr kennt, das schafft Verbindung.

 

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Am 26.9.2026 um 15:14 , DoktorDom schrieb:

Eigenes Leben, Freunde, Sport, attraktiv bleiben und die Partnerin nicht zum einzigen Lebensinhalt machen sind super Ratschläge.

Wenn ich in einer monogamen LTR ständig dafür sorgen muss, dass ich jederzeit andere Frauen ficken könnte, damit meine Beziehung funktioniert, nimmt die Beziehung paradoxerweise doch wieder enorm viel Raum in meinem Leben ein. Nur eben über die permanente Absicherung meines Marktwertes.

Wenn ich jeden Abend fünf Stunden zocke und meine Partnerin deshalb gemeinsame Zeit vermisst, kann das schlicht ein legitimer Beziehungskonflikt sein. Dafür brauche ich weder meinen Frame aufzugeben noch vorsorglich drei andere Frauen in der Hinterhand.

Lässt sich leider nicht wegdiskutieren. Du musst für deine Frau nun mal ein geiler Typ bleiben. Das hat auch nichts mit viel Raum in deinem Leben einnehmen zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie du bist. Wenn andere Frauen dich geil finden, registrieren das Frauen automatisch. Die haben da spezielle Antennen für. Wie oft mir schon von Mädels gesagt wurde, das hier ne Frau und da ne Frau ein Auge auf mich geworfen hat oder sie das Gefühl hat, das xy auf mich steht. Dabei hab ich selbst das gar nicht gerafft. Rotation heißt nicht fremdbumsen. Rotation heißt du hast Mädels in deinen Umkreis, die dich geil finden. Das, was Frauen von Natur aus haben.

Das ist auch keine "aktive" Sache. Als Mann sollte man sich dahin entwickeln, dass das ganz natürlich passiert. Gym, gute Ernährung, gute Sozialisierungsfähigkeiten. Raum einnehmen, Macher sein. Etc. pp.. An allem kann man arbeiten und formt dann irgendwo deine Persönlichkeit. Brauchst dich dann auch nicht mehr verstellen.

 

Dieses "eigene Leben" haben ist auch kompletter Cope. Für mich nur irgendeine Floskel. Dir müssen manche Sachen einfach scheißegal sein. Die meisten Männer kriegen schwitzige Hände, wenn die der Frau mal nicht nach Minimum 5 Minuten zurückschreiben. Eigenes Leben heißt, du bist Teil, aber das ist meine Welt, und hier gelten meine Regeln. Machst du mir deshalb Stress, bist du raus. Weil wo ist da die Bereicherung?

Und 5 Stunden zocken abends hat sie zu akzeptieren. Außer, du hast dich plötzlich so krass verändert und bist nicht mehr der, den sie anfangs kennengelernt hat. Aber dann ist auch das fine, weil wenn 5 Stunden Zocken abends dein neues Leben ist, passt ihr einfach nicht mehr zusammen. Wichtig ist, dass du sie jederzeit auch verlieren kannst und weiterhin dein Ding machst. Dann musst du dir danach eine suchen, die im best-case vielleicht mit dir abends zockt.

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Es steckt viel Energie und ein wahrer Kern in dem Gedanken, dass persönliche Weiterentwicklung, Selbstbewusstsein und ein eigenes erfülltes Leben die stärkste Basis für echte Anziehungskraft sind. Gleichzeitig sollte es in einer liebevollen Beziehung nicht um starre Regeln oder Dominanz gehen, sondern um gegenseitigen Respekt und die Freiheit, den anderen genau so zu akzeptieren, wie er ist. Wer sich selbst treu bleibt, an sich arbeitet und gleichzeitig offen für Kompromisse ist, zieht auf natürliche Weise eine Partnerin an, mit der man das Leben auf Augenhöhe genießen kann.

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Erst einmal vielen Dank für eure Gedanken. Gerne mehr davon. 🤗

In einigen eurer Beiträge wird betont, wie wichtig es ist, seine Eigenständigkeit in der Beziehung zu behalten und, dass dadurch die Beziehung besser wird. Ich finde das gut, frage mich aber, ob das nicht einer intensiv geführten Beziehung entgegensteht.

Drei Tage in der Woche Sport, Vollgas im Beruf, ein Abend pro Woche für Freunde und noch ein persönliches Hobby. Allein von der Zeit her kann doch dann gar nicht mehr viel Zeit für die LTR übrig bleiben. Und mit Kindern wird das mit der verfügbaren Zeit noch einmal schwieriger.

Läuft man da nicht die Gefahr, dass man sich als Paar nur noch zu den Mahlzeiten trifft? Denn die Partnerin sollte ja auch etwas Sport machen, ihre Freundschaften pflegen, usw.

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vor 1 Stunde, Tone_81 schrieb:

Drei Tage in der Woche Sport, Vollgas im Beruf, ein Abend pro Woche für Freunde und noch ein persönliches Hobby.

Ich würde es nicht so starr sehen. Z. B. habe ich keinen festen Tag, an dem ich meine Freunde sehe - es ist mal mehr, mal weniger, u.a. auch weil Leute unterschiedlich weit wohnen. Manche Freunde trifft man als Paar, was auch als Quality Time gelten kann, andere eher „einzeln“.

Das Gleiche gilt für Sport - wenn man z. B. seine festen Tage alleine im Fitness Studio/Verein/… hat, kann man zusätzlich lockere Ausdauerrunden draußen (Joggen, Fahrradfahren) zusammen als Paar absolvieren. 

Es geht lediglich darum, dass die Partnerschaft nicht den einzigen Lebensinhalt darstellen darf und man sich nicht komplett emotional, organisatorisch, finanziell etc. vom Partner abhängig macht.

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@Tone_81 Genau deshalb würde ich Eigenständigkeit nicht in Stunden außer Haus messen.

In der Beziehungsforschung werden Autonomie und Verbundenheit gerade nicht als Gegensätze behandelt. Interessanterweise funktioniert Verbundenheit besonders gut, wenn Menschen sich innerhalb der Beziehung gleichzeitig noch als selbstbestimmte Personen erleben. Das Ideal wäre also eher Interdependenz: Ich bleibe ich, du bleibst du, und trotzdem entsteht ein erhebliches gemeinsames Wir.

Wenn beide ihre Woche mit Gym, Karriere, Freunden, Solohobbys und Solo-Wochenenden so optimieren, dass sie sich nur noch beim Abendessen begegnen, haben wir da keine besonders fortgeschrittene Beziehung. Wir haben zwei hervorragend organisierte Singleleben mit gemeinsamer Küche.

@Bukuta Bei den Alternativen steckt ein interessanter wahrer Kern drin. Das Investment Model untersucht seit Jahrzehnten tatsächlich die quality of alternatives. Eine große Metaanalyse mit über 50.000 Personen findet: Je besser Menschen ihre Alternativen wahrnehmen, desto geringer tendenziell ihr Commitment.

Nur ist ausgerechnet die Beziehungszufriedenheit wesentlich stärker mit Commitment verbunden als die Qualität der Alternativen. Danach kommen die bereits getätigten Investitionen.

Daraus „meine Frau muss wissen, dass andere Frauen mich ficken würden“ als zentrale LTR-Strategie abzuleiten, finde ich deshalb ziemlich gewagt. Es gibt sogar Forschung zu relational maximization: Wer stärker nach möglichen besseren Partneralternativen schielt, berichtet weniger Zufriedenheit, Investment und Commitment.

Dünf Stunden Zocken hat sie zu akzeptieren, wenn ich schon immer so war halte ich ebenfalls für ein seltsames Beziehungsmodell. Langfristige Partner verändern sich zwangsläufig gegenseitig. Dafür gibt es mit dem Michelangelo-Phänomen sogar einen ziemlich schönen Forschungsstrang: Partner können einander dabei unterstützen, sich dem eigenen Ideal-Selbst anzunähern, und das hängt mit besserem Beziehungsfunktionieren zusammen.

Mit Kindern wird das sehr konkret. Wenn einer fünf Stundender Videospielesucht nachgeht und der andere währenddessen jeden Abend Essen, Wäsche, Hausaufgaben und Kinder übernimmt, ist meine Welt, meine Regeln kein Frame, sondern Realitätsflucht. Ansonsten ist es zunächst einmal eine Arbeitsteilung, über die zwei Erwachsene verhandeln müssen.

Eigenes Leben: Unbedingt, aber eine gute langfristige Beziehung darf ebenfalls ein großer Teil dieses eigenen Lebens werden. Sonst optimiert man irgendwann so erfolgreich gegen Abhängigkeit, dass von Bindung kaum noch etwas übrig bleibt.

 

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Was ich aus meinen Beziehungen gelernt habe:

Betaisierung beginnt sehr früh in kleinen Schritten und liegt oft an Faulheit. 

Anstatt nach einem langen Tag auf der Arbeit jetzt drei Stunden diskutieren zu müssen fährt man halt lieber noch die halbe Stunde mit zur Schwiegermutter, weil danach kann man ja immer noch chillen. Das Problem ist nur, dass sich damit die Grenze immer weiter verschiebt. Ich bin halt auch ein Typ dem diese Streitereien unglaublich auf den Sack gehen, weil ich in meiner knappen Freizeit meine Ruhe genießen will. Leider muss man ab und an die Energie in die Hand nehmen und die Sachen ausdiskutieren. 

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vor 36 Minuten, UnitedKingdom3 schrieb:

Betaisierung beginnt sehr früh in kleinen Schritten und liegt oft an Faulheit.

Betaisierung beginnt nicht in sondern schon vor einer Beziehung,

entweder das Hb ist selbst sehr kontrollierend/der Partner ist "nur" ihre Validierungsquelle oder, was wahrscheinlich häufiger ist, du hast ein Problem Autonomie in einer Beziehung zu äußern, d.h. egal was du machst, du hast immer ein schlechtes Gewissen voll für dich einzustehen.

1.) Ich fahre nicht mit zu Schwiegermutter -> Angst vor 3 Stunden Streit und Diskussion = inner game/unbewusst = wenn ich zu mir selbst stehe gibt es Probleme

2.) Ich fahre mit zur Schwiegermutter, obwohl ich das nicht will -> jetzt hast du ein Problem mit dir selber -> Frustration, Aggression, was sich natürlich irgendwann in der Beziehung entläd.

 

Das Verhalten bei beiden Lösungen ist dann immer inkongruent, was bei jemanden der kein Problem damit hat nicht vorkommt, der sagt einfach "Ich fahre mit/Ich fahre nicht mit" und ist fein damit.

bearbeitet von ElNuevo
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vor 3 Stunden, ElNuevo schrieb:

Betaisierung beginnt nicht in sondern schon vor einer Beziehung,

entweder das Hb ist selbst sehr kontrollierend/der Partner ist "nur" ihre Validierungsquelle oder, was wahrscheinlich häufiger ist, du hast ein Problem Autonomie in einer Beziehung zu äußern, d.h. egal was du machst, du hast immer ein schlechtes Gewissen voll für dich einzustehen.

1.) Ich fahre nicht mit zu Schwiegermutter -> Angst vor 3 Stunden Streit und Diskussion = inner game/unbewusst = wenn ich zu mir selbst stehe gibt es Probleme

2.) Ich fahre mit zur Schwiegermutter, obwohl ich das nicht will -> jetzt hast du ein Problem mit dir selber -> Frustration, Aggression, was sich natürlich irgendwann in der Beziehung entläd.

 

Das Verhalten bei beiden Lösungen ist dann immer inkongruent, was bei jemanden der kein Problem damit hat nicht vorkommt, der sagt einfach "Ich fahre mit/Ich fahre nicht mit" und ist fein damit.

Den inneren Konflikt hast du sehr schön dargestellt, Kompliment.

Um den zu lösen, backen Verwandte Kuchen, wenn sie einladen oder es wird gegrillt. Das löst den Konflikt. 😋 

Spaß beiseite: Ist es der richtige Weg in allen Situationen voll für sich einzustehen in einer LTR?

Ich denke, dass sie ein Geben und Nehmen, ein sich Ergänzen ist. Es gibt da ja auch so etwas wie sozial erwünschtes Verhalten in einer LTR oder, dass man Verantwortung füreinander übernimmt. Dem gegenüber steht die Eigenverantwortung.

Wie wägt ihr da ab und kommuniziert ihr eure Abwägung gegenüber eurem Partner, damit der versteht, warum?

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vor einer Stunde, Tone_81 schrieb:

Ich denke, dass sie ein Geben und Nehmen, ein sich Ergänzen ist. Es gibt da ja auch so etwas wie sozial erwünschtes Verhalten in einer LTR oder, dass man Verantwortung füreinander übernimmt. Dem gegenüber steht die Eigenverantwortung.

Wie wägt ihr da ab und kommuniziert ihr eure Abwägung gegenüber eurem Partner, damit der versteht, warum?

Ich meinte das nicht als psychopathische Reaktion -> der andere ist mir einfach egal, sondern als ein ich stehe für mich ein, auch wenn es dann zu einem Konflikt kommt. Als Beispiel mit der Schwiegermutter -> Es ist ihr wirklich wichtig, <-> ich fühle mich dazu aber nicht in der Lage, weil ich überarbeitet bin, meine Ruhe brauche, weil sie eh nächste Woche Geburtstag hat und wir eingeladen sind etc., ich im Moment keine Lust habe -> was natürlich immer ein schwaches Argument ist und hier kann ich dann auch mal nachgeben ohne im Hintergrund zu denken -> Vorsicht, ich werde gerade betaisiert (!) -> was damit natürlich nichst zu tun hat, aber wenn ich so denke, wird die Frau zwangsläufig irgendwann zum Feindbild (bzw. war sie das dann schon immer) -> ich führe irgendwann Buch darüber und versuche mit aller Gewalt der Betaisierung entgegenzuwirken -> ich gehe dann in die erzwungene Führung und versuche sie zu kontrollieren oder setze den Beta-Blocker ein = das ist dann ein innerer selbstgebauter Konflikt, der wenig bis nichts mit der Realität zu tun hat. = selbsterfüllende Prophezeiung.

 

In Short - wenn ich sicher bin scheue ich den Konflikt nicht - kann für mich einstehen, oder auch nachgeben, was in einer Beziehung das gleiche ist. siehe...

vor 6 Stunden, DoktorDom schrieb:

In der Beziehungsforschung werden Autonomie und Verbundenheit gerade nicht als Gegensätze behandelt.

...hier. Du kannst dich in einer Beziehung gleichzeitig autonom wie verbunden fühlen. = Die Beziehung ist sowohl im Konflikt (Trigger für den Nice Guy/Bindungsängstlicher Typ = ein Konflikt führt immer zum Beziehungsabbruch) sicher (!) und auch in der Vebundenheit (= Trigger für den Autonomietyp = Frieden/Intimität hält er nicht aus). 

Das sind nur dann unaufgelöste Gegensätze, wenn man sich zum einen immer verstellen musste/sich zurück nehmen musste in engen Beziehunge (Autonomietyp/Vermeider), oder wenn ich dauerhaft für die Beziehung arbeiten musste um dafür Bindung zu bekommen (Koabhängige Typ/Nice Guy/Verschmelzungstyp/Bindungsänstlicher Typ)

Eine Betaisierung ist meinem Verständnis nach, das Drama seitens einer Frau (=Aggression gegen die Beziehung), wenn sie merkt, dass ihr Mann sich aus Angst dauerhaft hinter ihr versteckt und sie die Beziehung/Verantwortung ganz alleine tragen muss, weil er in der Beziehung nicht mehr vorkommt. = (häufig) Umkehrung der Polarität = sie nimmt die maskuline Rolle ein

Unreflektive Frauen schieben dann Drama/sabotieren damit unbewusst die Beziehung, gehen im Endstadium womöglich fremd (monkey-brenching) anstatt das direkt anzusprechen oder die Beziehung zu beenden.

bearbeitet von ElNuevo

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vor 13 Stunden, DoktorDom schrieb:

Bei den Alternativen steckt ein interessanter wahrer Kern drin. Das Investment Model untersucht seit Jahrzehnten tatsächlich die quality of alternatives. Eine große Metaanalyse mit über 50.000 Personen findet: Je besser Menschen ihre Alternativen wahrnehmen, desto geringer tendenziell ihr Commitment.

Nur ist ausgerechnet die Beziehungszufriedenheit wesentlich stärker mit Commitment verbunden als die Qualität der Alternativen. Danach kommen die bereits getätigten Investitionen.

Daraus „meine Frau muss wissen, dass andere Frauen mich ficken würden“ als zentrale LTR-Strategie abzuleiten, finde ich deshalb ziemlich gewagt. Es gibt sogar Forschung zu relational maximization: Wer stärker nach möglichen besseren Partneralternativen schielt, berichtet weniger Zufriedenheit, Investment und Commitment.

Dünf Stunden Zocken hat sie zu akzeptieren, wenn ich schon immer so war halte ich ebenfalls für ein seltsames Beziehungsmodell. Langfristige Partner verändern sich zwangsläufig gegenseitig. Dafür gibt es mit dem Michelangelo-Phänomen sogar einen ziemlich schönen Forschungsstrang: Partner können einander dabei unterstützen, sich dem eigenen Ideal-Selbst anzunähern, und das hängt mit besserem Beziehungsfunktionieren zusammen.

Mit Kindern wird das sehr konkret. Wenn einer fünf Stundender Videospielesucht nachgeht und der andere währenddessen jeden Abend Essen, Wäsche, Hausaufgaben und Kinder übernimmt, ist meine Welt, meine Regeln kein Frame, sondern Realitätsflucht. Ansonsten ist es zunächst einmal eine Arbeitsteilung, über die zwei Erwachsene verhandeln müssen.

Eigenes Leben: Unbedingt, aber eine gute langfristige Beziehung darf ebenfalls ein großer Teil dieses eigenen Lebens werden. Sonst optimiert man irgendwann so erfolgreich gegen Abhängigkeit, dass von Bindung kaum noch etwas übrig bleibt.

Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass du das etwas extrem siehst. Du beschreibst den Michelangelo-Effekt. Der ist schon richtig, beobachte ich auch. Mir geht es aber nicht darum. Regelmäßig abends 5 Stunden zocken halte ich nicht für eine Verbesserung. Wenn es jetzt aber das Bedürfnis ist, dann entscheidet sich der Mensch dafür individuell. Und ganz wichtig: Er trägt die Konsequenzen. Wenn das heißt, Beziehung vorbei, dann ist das halt so. Gleiches gilt für die Frau. Wenn die jetzt plötzlich 30 Kilo zunimmt, muss sie als Konsequenz damit rechnen, dass ihr Typ sie nicht mehr geil findet und sich ne Neue sucht.

 

Man spricht immer von Frame. Ich abstrahiere das heutzutage gerne mit Authentizität. Darum auch akzeptieren, wie sie dich kennengelernt hat. Natürlich kann man sich zusammen verbessern, aber dein Kern bleibt ja irgendwo gleich. Viele Menschen leben hinter einer Maske, und das wahre Gesicht kommt über kurz oder lang in einer LTR immer zum Vorschein. Wird dann Betaisierung genannt.

Wenn ich authentisch in eine Beziehung gehe, dann weiß die Frau ganz genau, was sie von mir bekommt. Wenn ich anfangs schon 5 Stunden daddel, dann brauch sie später nicht rumjammern.

Außerdem sprichst du von Attraktiv bleiben als zentrale LTR-Strategie. Und ja, genau so ist es. Wäre natürlich super, wenn du vor der LTR und während der LTR ins Gym gehst, mit Leuten gut sozialisieren kannst, ein gewisses Auftreten hast und Sachen umsetzt, die du ankündigst. Was resultiert daraus? Andere Frauen finden dich geil. Die finden dich aber nicht jetzt erst geil, Frauen fanden dich schon immer geil. Weil du geil bist und dein Lifestyle und Mindset dafür sorgt. Vor, nach und während der Beziehung. Mit keiner Silbe wird gesagt, dass du permanent Alternativen suchen musst. Die wären natürlich ratzfatz da, darum geht es aber nicht. Deine Frau guckt dich einfach nach 5,10,15 Jahren an und denkt sich, dass du immer noch der geile Typ bist und für sie die Nummer 1. So, wie sie dich kennengelernt hat, vll. und hoffentlich noch etwas besser.

bearbeitet von Bukuta
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vor 11 Stunden, Bukuta schrieb:

Mit keiner Silbe wird gesagt, dass du permanent Alternativen suchen musst.

☝️

Ganz wichtig, weil das hier im Forum generell oft missverstanden wird (q.e.d). Alternativen haben bedeutet nicht, dass man permanent 5 Orbiterinnen um sich hat oder flirtend durch die Gegend läuft. Wenn man sich und seinen Körper nicht wie einen Scheisshaufen behandelt, wissen eure Mädels ganz genau, dass andere Frauen euch weiterhin anziehend finden werden. Das reicht schon aus, um Alternativen zu haben.

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@Bukuta Wenn du damit schlicht meinst: Ich bleibe körperlich, sozial und persönlich ein attraktiver Mensch und würde deshalb im Falle einer Trennung vermutlich auch wieder andere Frauen kennenlernen können: Geschenkt. Das ist für mich aber etwas anderes als ein Rotationssystem bzw. jederzeit Zugang zu Sex haben, worauf sich mein ursprünglicher Einwand bezog.

So hast du mich kennengelernt, begründet für mich keinen dauerhaften Bestandsschutz für jedes Verhalten. Wenn ich beim Kennenlernen fünf Stunden täglich zocke, darf meine Partnerin drei Jahre später trotzdem sagen, dass ihr das inzwischen zu viel ist. Und ich darf antworten, dass mir diese fünf Stunden weiterhin wichtig sind. Wobei man schon sagen muss, dass fünf Stunden tägliches Zocken wohl durchaus ein ungesundes Suchtverhalten darstellt.

Authentizität bedeutet nicht: Ich verhalte mich auch eine Dekade später möglichst genauso wie mit 25, weil jede Anpassung meinen wahren Kern verraten würde. Ein authentisches Ich mit 35 andere Prioritäten als mit 25. Gerade gemeinsame Wohnung, Kinder, Krankheit, Karrierewechsel oder Pflege der Eltern verändern reale Verantwortlichkeiten.

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