Veränderungen/Langfristigkeit einer LTR ohne sich selber zu verlieren

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1. Dein Alter: 38
2. Ihr Alter: 37
3. Art der Beziehung: monogam 
4. Dauer der Beziehung: 3 Monate
5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 
6. Qualität/Häufigkeit Sex: Quasi bei jedem Treffen und im Urlaub täglich + Zwischendrin kleinere Sexting Nachrichten von ihr und mir 
7. Gemeinsame Wohnung? nein
8. Probleme, um die es sich handelt: Veränderungen festgestellt und wie damit umgehen und Vermeidung "alter Fehler". 

 

seit gut zwei Jahren Single gewesen, nachdem ich in meiner letzten Beziehung kurz nach der Hochzeit erfahren habe, dass meine damalige Partnerin über längere Zeit eine Affäre hatte. Den betreffenden Mann hatte sie sogar zur Hochzeit eingeladen. (Alter Thread von mir!) Das hat mein Vertrauen in die eigene Wahrnehmung stark beschädigt, ich hatte damals Anzeichen bemerkt und ignoriert, weil ich Angst vor den Konsequenzen hatte.

Seit etwa drei Monaten bin ich in einer neuen Beziehung. Kennengelernt über eine Dating-App, wir wohnen rund 25 Minuten auseinander. Anfangs (erste Kennenlernphase) sahen wir uns einmal pro Woche, dann zwei Abende unter der Woche plus etwas am Wochenende (bis Ende des Urlaubs).

Wir sind beide in Leitungspositionen und beruflich engagiert. Bei mir ist in der Regel um 18 Uhr Feierabend, dazu Sport und Freunde. Sie arbeitet gut 60-70 Stunden pro Woche, macht oft erst um 20 oder 21 Uhr Schluss und ist häufig auf Dienstreise. Zuletzt kam ein Projekt mit harter Deadline dazu, sie hat sogar im Urlaub (lange geplant mit Freundinnen) durchgearbeitet und war teilweise nah an der Panik, es nicht zu schaffen. Seitdem sehen wir uns höchstens einmal unter der Woche (Abends ab 20 Uhr) und einmal am Wochenende.

Was mich beschäftigt

In dieser stressigen Phase wurde ihre Kommunikation sachlicher, weniger Emojis, weniger von den warmen Sätzen wie am Anfang. Ich habe angefangen, Nachrichten zu analysieren, Antwortzeiten zu beobachten und mich zu fragen, ob sich etwas verändert hat. Dazu das Gefühl, in einen vollen Kalender eingeschoben zu werden, und dass ich öfter derjenige bin, der Treffen anstößt. 

-> Hier habe ich aber bereits selber eine Veränderung an mir bemerkt und das auch wieder abgestellt. 

Mir ist bewusst, dass ich nach der alten Erfahrung nach Anzeichen suche und Kontrolle über etwas will, das ich nicht kontrollieren kann. Gleichzeitig steht mein Wunsch nach mehr gemeinsamer, entspannter Zeit für mich im Raum. 

Was dafür spricht, dass es an der Situation liegt und nicht an uns

  • Ich bin der Erste, mit dem sie zu zweit (Paarurlaub) im Urlaub war, und der Erste, den sie ihren Eltern vorgestellt hat, vorher hatte sie nur kurze Kennenlernphasen (Beziehung wollte sie es nicht nennen) von zwei bis drei Monaten, welche danach sich aufgelöst haben, da sie immer den Schwerpunkt auf ihren Job gelegt hat. Zudem hatte sie am Anfang der Kennenlernphase das auch selbstkritisch erkannt und meinte zu mir, dass sie endlich auch mal ankommen möchte und bspw. auch Kinder noch für Sie ein Thema sind. 
    • Hier Frage ich mich aber, ob sie da nicht gerade eher wieder in ein "gewohntes Muster" fällt?! 
  • Sie hat mir nach einem meiner Sportevents geschrieben, dass es ein ganz neues Gefühl für sie sei stolz auf jemanden zu sein
  • Zu Beginn hat sie häufiger gesagt, dass sie sich richtig gut und sicher bei mir fühlt
  • Sie meldet sich weiterhin von sich aus, fragt nach meinem Tag, erinnert sich an meine Termine, lädt mich zu ihrer Familie ein und spricht auch über weitere Treffen bzw. freut sich darüber wenn ich ihr was vorschlage. 
  • Absagen hatten jedes Mal nachvollziehbare Gründe: Erschöpfung, ein Krankenhausbesuch bei ihrer Oma, Arbeit.

Was ich gemacht habe

Ich habe bewusst daran gearbeitet, den Impuls nach Rückversicherung nicht auszuleben: nicht ständig aufs Handy schauen, Nachrichten nicht auf versteckte Botschaften abklopfen, Wünsche direkt aussprechen statt sie vorsorglich abzuschwächen, Enttäuschung ehrlich benennen ohne Vorwurf.

Am Sonntag habe ich in einem ruhigen Moment das Gespräch gesucht, ohne Drama. Erst gefragt, wie es ihr geht, dann meine eigene Wahrnehmung beschrieben. Sie hat offen erzählt, wie überfordert sie war, und auch, dass sie selbst gemerkt hat, sich bei mir zu wenig gemeldet zu haben. Zum Schluss habe ich gesagt, dass ich sie gerne behalten möchte, und sie hat gesagt, sie mich auch. Seitdem merke ich eine Veränderung bei ihr und ihre Kommunikation ist wieder eher wie bis zu unserem Urlaub bzw. vor der super stressigen Phase. 

Meine Frage

Wie gehe ich langfristig damit um? Mir ist klar, dass ein Teil davon aus meiner alten Verletzung kommt und dass ich nicht jede Unsicherheit abstellen kann. Gleichzeitig will ich nicht der sein, der ständig um Zeit bittet, und auch nicht die Leichtigkeit verlieren. Und zusätzlich würde mich der Austausch mit anderen Interessieren, welche vllt. auch Beziehungen hatten mit beruflich sehr engagierten Partnern etc. 

bearbeitet von paul8474

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Deine Freundin arbeitet 60-70 Stunden die Woche und hat es in 37 Jahren nicht geschafft eine vernünftige Beziehung auf die Beine zu stellen. 
 

Ich würde an deiner Stelle mal ganz nüchtern davon ausgehen das der Lebensentwurf deiner Freundin nicht daraus besteht Familie und Partnerschaft zu priorisieren. Das hat sie bislang noch nie getan und wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht.

 

Denke dieses Gefühl und die emotionale Nicht wie am Anfang kannst du auf Dauer nicht halten

 

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vor 18 Minuten, Bernd18457 schrieb:

Deine Freundin arbeitet 60-70 Stunden die Woche und hat es in 37 Jahren nicht geschafft eine vernünftige Beziehung auf die Beine zu stellen. 
 

Ich würde an deiner Stelle mal ganz nüchtern davon ausgehen das der Lebensentwurf deiner Freundin nicht daraus besteht Familie und Partnerschaft zu priorisieren. Das hat sie bislang noch nie getan und wird sie aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht.

 

Denke dieses Gefühl und die emotionale Nicht wie am Anfang kannst du auf Dauer nicht halten

 

Danke, wäre auch genau mein Gedanke zu Beginn gewesen, weswegen ich da relativ entspannt reingegangen bin und gesagt habe, einfach mal schauen was kommt. 

Was mich aber persönlich ein wenig zum Umdenken gebracht hat, waren ihre frühen Fragen wie ich zu Kindern stehe (welche sie durchaus haben möchte laut ihrer eigenen Aussage und ich kann es mir auch durchaus vorstellen), ob ich nochmal heiraten wollen würde und auch die Bedeutung für Sie ihrer Familie oder auch wenn man den Umgang mit ihrer Nichte erlebt und begeistert davon erzählt (heute hat sie xy gelernt etc.) und auch häufiger Bilder davon schickt etc. 

Aber genau deswegen finde ich das Verhalten derzeit etwas schwierig einzuordnen. 

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Ich will auch vieles, das Problem ist nur das beinahe alles irgendeinen Preis hat und der Preis wäre in dem Fall halt den Job drastisch zurück zu fahren ( in der Branche wahrscheinlich nicht möglich ) 

Ich würde an deiner Stelle mal ganz vorsichtig abklopfen wie sie sich das mit Kindern so vorstellt und ob sie bereit ist dafür kürzer zu treten 

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Ja, schließe mich meinem Vorredner an. Finde es immer witzig, wenn Frauen Sachen im „Nachhinein“ Sachen auffallen, wie „Oh, da habe ich mich zu wenig wenig gemeldet“ anstatt da schon im Vorfeld aktiv entgegenzuwirken. Für mich seid ihre beiden aber ehe noch in einer Kennanlernphase und in der wird schon ersichtlich, dass ihr beide a) ein unterschiedliches Nähe/Distanzbedürfnis habt und b) komplett andere Kommunikationstypen seid. Letzten Endes musst du halt schauen, ob ihren Worten auch Taten folgen, aber ich würde mal tippen, dass die Gute ihren Vorgängern auch schon so Einigens versprochen hat und wären Taten gefolgt, hätte Sie die ein oder andere Beziehung schon verbuchen können. Finde es auch sehr kritisch mit 37 so gar keine Beziehungserfahrung aufweisen zu können und sich mit dir erst mal die „simpelsten Basics“ zu erarbeiten … stelle ich mir mühselig vor. Insbesondere direkt schon Kinder und Heirat. Kannst du dir mit ihr gerade in irgendeiner Form ein Zusammenleben mit gemeinsamer Wohnung und Alltag vorstellen, also in naher Zukunft? Würde Sie kürzer treten oder wäre eher die Person alles stur unter unter einen Hut zu kriegen möchte?

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vor 24 Minuten, Bernd18457 schrieb:

Ich will auch vieles, das Problem ist nur das beinahe alles irgendeinen Preis hat und der Preis wäre in dem Fall halt den Job drastisch zurück zu fahren ( in der Branche wahrscheinlich nicht möglich ) 

Ich würde an deiner Stelle mal ganz vorsichtig abklopfen wie sie sich das mit Kindern so vorstellt und ob sie bereit ist dafür kürzer zu treten 

Ja das stimmt, der Meinung bin ich auch. Wir haben da auch bisher nicht weiter drüber gesprochen (eben weil eigentlich gerade am Anfang und eben Kennenlernphase). Ich für mich kann mir Kinder vorstellen, könnte aber wohl auch ohne Leben, da ich auch so ein ausgefülltes Leben habe durch meine eigene berufliche Tätigkeit, sowie eben meinen Sport/Freunde. Nur für eine gemeinsame LTR gehört für mich mehr dazu, als 1x am Wochenende etwas zu unternehmen und eben sich wie derzeit einmal oder gar nicht unter der Woche zu sehen. Für mich ist es auch völlig in Ordnung wenn man sich in der Woche Abends nur sieht um bspw. gemeinsam noch etwas zu Essen, vom Tag zu erzählen und zu übernachten. Aber bedingt da durch, dass sie erst durchaus spät zuhause ist möchte ich auch nicht derjenige sein, der dann spät noch immer los fährt und quasi sofort springt. Da erwarte ich persönlich mehr von beiden Seiten und dann ist auch vieles möglich. 

Genau die Frage bzgl. kürzer treten habe ich mich auch schon gefragt, wie sie sich das vorstellen würde, aber auf der anderen Seite empfinde ich diese "großen" Themen derzeit auch irgendwie als ein wenig zu früh. Auf der anderen Seite haben wir beide natürlich auch ein gewisses Alter, in welchem das Thema einfach präsent ist. 

 

vor 17 Minuten, pl3yx schrieb:

Ja, schließe mich meinem Vorredner an. Finde es immer witzig, wenn Frauen Sachen im „Nachhinein“ Sachen auffallen, wie „Oh, da habe ich mich zu wenig wenig gemeldet“ anstatt da schon im Vorfeld aktiv entgegenzuwirken. Für mich seid ihre beiden aber ehe noch in einer Kennanlernphase und in der wird schon ersichtlich, dass ihr beide a) ein unterschiedliches Nähe/Distanzbedürfnis habt und b) komplett andere Kommunikationstypen seid. Letzten Endes musst du halt schauen, ob ihren Worten auch Taten folgen, aber ich würde mal tippen, dass die Gute ihren Vorgängern auch schon so Einigens versprochen hat und wären Taten gefolgt, hätte Sie die ein oder andere Beziehung schon verbuchen können. Finde es auch sehr kritisch mit 37 so gar keine Beziehungserfahrung aufweisen zu können und sich mit dir erst mal die „simpelsten Basics“ zu erarbeiten … stelle ich mir mühselig vor. Insbesondere direkt schon Kinder und Heirat. Kannst du dir mit ihr gerade in irgendeiner Form ein Zusammenleben mit gemeinsamer Wohnung und Alltag vorstellen, also in naher Zukunft? Würde Sie kürzer treten oder wäre eher die Person alles stur unter unter einen Hut zu kriegen möchte?

Grundsätzlich kann ich mir das durchaus vorstellen, da ich es bspw. für mich auch in der Woche i.O. ist in einer LTR wie oben beschrieben. Dann hätte ich nach der Arbeit noch Zeit für meinen Sport und man würde sich trotzdem häufiger sehen. Alltag kann ich gerade schwierig einschätzen wie dieser sich gestalten würde, wobei ich sagen muss, dass es in den gemeinsamen 10 Tagen Urlaub sehr gut funktioniert hat und wir eine schöne Zeit hatten. Hier hat sie auch ab und an gearbeitet, das war für mich aber kein Problem, da wir es so getimt hatten, dass ich meinen Sport gemacht habe (Rennrad) und sie eben die Zeit dann für die Arbeit genutzt hatte. 

Bzgl. den Basiscs: Den Eindruck hatte ich im Gespräch am Sonntag auch, das hier einfach Erfahrung auf ihrer Seite fehlt bzgl. solcher Gespräche. Nur mal so als Beispiel. Aber ja, gemeinsamer Alltag etc. bzw. Erfahrung dabei fehlt ihr halt völlig, da sie auch noch nie mit jemanden zusammengewohnt hatte oder eben geschweige denn jetzt ihren ersten gemeinsamen Paarurlaub gemacht hatte. 

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vor 2 Stunden, paul8474 schrieb:

Was dafür spricht, dass es an der Situation liegt und nicht an uns

  • Ich bin der Erste, mit dem sie zu zweit (Paarurlaub) im Urlaub war, und der Erste, den sie ihren Eltern vorgestellt hat, vorher hatte sie nur kurze Kennenlernphasen (Beziehung wollte sie es nicht nennen) von zwei bis drei Monaten, welche danach sich aufgelöst haben, da sie immer den Schwerpunkt auf ihren Job gelegt hat. Zudem hatte sie am Anfang der Kennenlernphase das auch selbstkritisch erkannt und meinte zu mir, dass sie endlich auch mal ankommen möchte und bspw. auch Kinder noch für Sie ein Thema sind. 
    • Hier Frage ich mich aber, ob sie da nicht gerade eher wieder in ein "gewohntes Muster" fällt?! 
  • Sie hat mir nach einem meiner Sportevents geschrieben, dass es ein ganz neues Gefühl für sie sei stolz auf jemanden zu sein
  • Zu Beginn hat sie häufiger gesagt, dass sie sich richtig gut und sicher bei mir fühlt
  • Sie meldet sich weiterhin von sich aus, fragt nach meinem Tag, erinnert sich an meine Termine, lädt mich zu ihrer Familie ein und spricht auch über weitere Treffen bzw. freut sich darüber wenn ich ihr was vorschlage. 
  • Absagen hatten jedes Mal nachvollziehbare Gründe: Erschöpfung, ein Krankenhausbesuch bei ihrer Oma, Arbeit.

Würde ich alles mal nicht so überbewerten. Frauen unterliegen einem weitaus größeren Druck ( gesellschaftlich, wie auch biologisch ), irgendwann auch mal ne Beziehung einzutüten. Kann stark mit dem Eltern vorstellen zusammenhängen. Dass das ihr erster Paarurlaub ist mit 37 ist ne Redflag ( gleiches mit keine Beziehungserfahrung ).

"Endlich mal ankommen" heißt, du bist ihr Beta und sie merkt selbst, wie die Uhr tickt.

Sportevent und stolz sein würde ich ignorieren. Natürlich macht man sich Komplimente.

Der Rest auch trivial, du hast da den falschen Fokus.

 

Wichtig ist ihr Verhalten. Ich sag es mal so, wie ich es denke. Kennenlernphase war viel zu kurz und jetzt kommen halt die Probleme. Die Frau findet dich nicht in dem Maße attraktiv, wie es nötig wäre. Dann würdet ihr euch auch automatisch mehr treffen etc.. Der Frau läuft die Zeit davon und jetzt nimmt sie halt noch dich mit, weil sie irgendwo auch Bindung, Kinder etc. haben will. Aber ihre erste Wahl bist du nicht.

Da du schon im PDM bist wird das ganze Ding wohl nicht gut ausgehen. Würde an deiner Stelle mal emotional 3 Gänge zurückschalten, in mich gehen und dir überlegen, ob du auf den ganzen Scheiß Bock hast. Jetzt schon solche massiven Probleme und die Bedürftigkeit deinerseits lassen nichts Gutes erahnen.

Zitat

Meine Frage

Wie gehe ich langfristig damit um? Mir ist klar, dass ein Teil davon aus meiner alten Verletzung kommt und dass ich nicht jede Unsicherheit abstellen kann. Gleichzeitig will ich nicht der sein, der ständig um Zeit bittet, und auch nicht die Leichtigkeit verlieren. Und zusätzlich würde mich der Austausch mit anderen Interessieren, welche vllt. auch Beziehungen hatten mit beruflich sehr engagierten Partnern etc. 

Du bist schon 20 Jahre in der Zukunft, mit Haus, Boot und Kindern. Ich sehe ehrlich gesagt nicht mal die Grundlage dafür. Deine Unsicherheiten sorgen für PDM, das kannst du angehen. Besonders das fand ich spannend:

vor 3 Stunden, paul8474 schrieb:

Das hat mein Vertrauen in die eigene Wahrnehmung stark beschädigt, ich hatte damals Anzeichen bemerkt und ignoriert, weil ich Angst vor den Konsequenzen hatte.

Wir Männer haben da einen sehr guten Riecher, deiner Wahrnehmung kannst du gerne mehr vertrauen. Die Verlustangst hast du aber nicht abstreifen können, die zieht sich gerade auch durch diese Beziehung.

Mal Butter bei die Fische:

- Die Frau hat keine Zeit für dich

- Redflags ohne Ende ( 70 Stunden Arbeit, keinerlei Beziehungserfahrung etc. )

- Deine Bedürfnisse werden null gedeckt

Und das alles eigentlich noch in der Kennenlernphase, auch wenn ihr es schon als Beziehung betitelt.

Frauen wollen besonders am Anfang viel Zeit mit dir verbringen, es wird gebumst und man hat einfach ne geile Zeit. Du erklärst dir das zwar rational, warum das bei ihr anders ist aber Frauen die wirklich Bock auf dich haben, finden immer einen Weg. Mit und ohne Beziehungserfahrung oder irgendeinem Urlaub zusammen.

Mein Tipp: Stell PDM ab, emotional ausklinken und dann mal hinterfragen, ob das die Frau ist, mit der du dein Leben verbringen willst/kannst, oder ob du einfach die Erstbeste genommen hast, weil du nicht alleine sein willst und sonst nichts klar kriegst.

Ich sehe da leider keine Zukunft.

 

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@Bukuta Woher nimmst du denn aus seiner Beschreibung, dass sie ihn nicht in dem Maße attraktiv findet, er ihr Beta und nicht ihre erste Wahl ist?

Wir wissen: Sie arbeitet aktuell 60–70 Stunden, hat wegen einer Deadline sogar im Urlaub gearbeitet, meldet sich trotzdem von selbst, interessiert sich für seinen Alltag, bindet ihn in ihre Familie ein, sie haben regelmäßig Sex und nachdem er das Problem angesprochen hat, hat sie selbst eingeräumt, dass sie zu wenig investiert hat und ihr Verhalten anschließend verändert.

Das beweist natürlich nicht, dass die Beziehung langfristig funktioniert. Ihre bisherige Beziehungslosigkeit und insbesondere die Frage, ob in ihrem Lebensmodell dauerhaft überhaupt genug Platz für eine Partnerschaft ist, würde ich genauso ernst nehmen.

Frauen, die wirklich Bock haben, finden immer einen Weg klingt schön eindeutig, funktioniert aber spätestens bei realen Restriktionen nicht mehr besonders gut. Menschen können ihren Partner sehr begehren und trotzdem gerade zu viel arbeiten, Angehörige versorgen, krank sein oder schlicht erschöpft sein.

Er hat ein ziemlich konkretes Bedürfnis: Für eine LTR reicht ihm dauerhaft einmal am Wochenende plus gelegentlich ein später Abend nicht. Jetzt muss sich über die nächsten Monate zeigen, ob ihre aktuelle Arbeitsbelastung tatsächlich eine Phase ist und ob beide eine Beziehungsstruktur hinbekommen, mit der sie zufrieden sind.

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Also die Aussagen von @Bukutafind ich auch weit hergeholt. Insbesondere weil ich eben selber ein aktives Leben führe und durchaus kommuniziere was ich gut finde oder nicht. 
 

Aber genau deswegen frage ich ja nach Meinungen, da ich derzeit ein wenig den Eindruck habe, dass sie durchaus in „alte Muster“ verfällt oder es eben doch nur eine Phase ist. Das kann ich gerade nicht beurteilen, da es in der ruhigen Phase auch ganz anders war. 
 

Ich geb euch aber Recht, die Punkte muss man bedenken und auch in meinem Alter als Mann finde ich es durchaus vorausschauend einmal über die weitere Zukunft nachzudenken und eben zu schauen ob man ungefähr gleiche Vorstellungen hat oder nicht. Ich plane noch kein Haus, Boot, Kind….möchte aber auch nicht die Zeit verschwenden, wenn es dort grundsätzlich nicht passt 😉

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Serious?

Du bist 38! Du hast scheinbar nach der letzten wirklich verrückten Hochzeit mit deiner Ex Ehefrau nichts gelernt. Was hast du in den letzten 2 Jahren getrieben? Wie hast du dich versucht dich weiterzuentwickeln?

Dein Screening war damals schlecht und ist jetzt schlecht.

Du suchst dir ne workaholic und willst eigentlich Fokus auf gemeinsame Zeit und ggf. noch Familie? Merkste selber oder?

Du bist 38 und schwadronierst über irgendwelche Smileys die sie jetzt anders schickt?

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vor 4 Stunden, DoktorDom schrieb:

@Bukuta Woher nimmst du denn aus seiner Beschreibung, dass sie ihn nicht in dem Maße attraktiv findet, er ihr Beta und nicht ihre erste Wahl ist?

Wir wissen: Sie arbeitet aktuell 60–70 Stunden, hat wegen einer Deadline sogar im Urlaub gearbeitet, meldet sich trotzdem von selbst, interessiert sich für seinen Alltag, bindet ihn in ihre Familie ein, sie haben regelmäßig Sex und nachdem er das Problem angesprochen hat, hat sie selbst eingeräumt, dass sie zu wenig investiert hat und ihr Verhalten anschließend verändert.

Das beweist natürlich nicht, dass die Beziehung langfristig funktioniert. Ihre bisherige Beziehungslosigkeit und insbesondere die Frage, ob in ihrem Lebensmodell dauerhaft überhaupt genug Platz für eine Partnerschaft ist, würde ich genauso ernst nehmen.

Frauen, die wirklich Bock haben, finden immer einen Weg klingt schön eindeutig, funktioniert aber spätestens bei realen Restriktionen nicht mehr besonders gut. Menschen können ihren Partner sehr begehren und trotzdem gerade zu viel arbeiten, Angehörige versorgen, krank sein oder schlicht erschöpft sein.

Er hat ein ziemlich konkretes Bedürfnis: Für eine LTR reicht ihm dauerhaft einmal am Wochenende plus gelegentlich ein später Abend nicht. Jetzt muss sich über die nächsten Monate zeigen, ob ihre aktuelle Arbeitsbelastung tatsächlich eine Phase ist und ob beide eine Beziehungsstruktur hinbekommen, mit der sie zufrieden sind.

Eine Frau, die den Typen geil findet, die bricht Regeln. So simpel ist das. Auch wenn es reale Restriktionen gibt, werden dann an anderer Stelle Möglichkeiten geschaffen. Er ist nicht ihre Priorität und unabhängig davon, dass ich selbst nicht in der Situation bin und hier anhand seiner Beschreibungen urteilen muss, passt auch das Alter und die allgemeine Lebenslage für mich sehr gut ins Bild und bestätigen dieses.

Eltern vorstellen und mal bisschen simsen bedeutet gar nichts. Genauso wenig, ob sie mal paar Fragen zu seinem Alltag stellt. 

Verhalten ist entscheidend. Und da ist er 2.- oder 3.rangig. Ist für mich einfach kein gutes Fundament für eine langfristige Beziehung. Einfach auch, weil es einer gewissen Mann-Frau-Dynamik zuwider läuft.

vor 1 Stunde, paul8474 schrieb:

Insbesondere weil ich eben selber ein aktives Leben führe und durchaus kommuniziere was ich gut finde oder nicht. 
 

Aber genau deswegen frage ich ja nach Meinungen, da ich derzeit ein wenig den Eindruck habe, dass sie durchaus in „alte Muster“ verfällt oder es eben doch nur eine Phase ist. Das kann ich gerade nicht beurteilen, da es in der ruhigen Phase auch ganz anders war. 

Das ist ja auch schön und gut, dass du ein aktives Leben führst, aber das sorgt als Konsequenz nicht zwingend für eine brennende Leidenschaft ihrerseits. Und noch viel wichtiger. Betreib da keine Küchenpsychologie und schwadroniere über alte Muster. Du kennst die Frau gerade mal ein halbes Jahr. Das ist Kennenlernphase. Frauen ( wie auch Männer ) wollen einen besonders am Anfang gefallen. Da ist i.d.R. kein Raum für Unklarheiten, weil der aktiv vom Gegenüber gar nicht erst erzeugt wird.

Du machst hier einen Thread auf, was nach so kurzer Zeit schon dafür spricht, dass das Ding von Anfang an in die falsche Richtung geht.

vor 1 Stunde, paul8474 schrieb:

Ich plane noch kein Haus, Boot, Kind….möchte aber auch nicht die Zeit verschwenden, wenn es dort grundsätzlich nicht passt 😉

Ist ja auch richtig, aber du verhältst dich ein Stück weit so. Und das killt die Attraction.

 

 

Also um es nochmal auf den Punkt zu bringen. Das Fundament ist bereits jetzt brüchig. Willst du wirklich anfangen darauf zu bauen? Und als kleiner Tipp. Ja, offene Kommunikation ganz toll, aber: Taten > Worte. Sie sollte schon von selbst wissen, dass sie dich vernachlässigt. Die ist ja nicht blöd. Und du bequatscht das dann auch noch mit ihr und forderst mehr Zeit ein. Auch hier ist die Dynamik gestört, weil es eher andersherum laufen sollte ( best-case sind beide zufrieden und haben Quality-Time, anstatt solche Gespräche ). Es klingt für mich einfach alles sehr ungesund. Ich stelle auch mal die Vermutung auf, dass besonders mit dem Kopfzerbrechen über paar Emojis weniger etc., da bei dir noch nicht alles aufgelöst wurde aus der Vergangenheit. Nach der Hochzeit beschissen werden ist ne miese Kiste, war sicherlich nicht die beste Zeit für dich. Aber ein Abundance-Mindset hast auf jeden Fall nicht entwickelt, denn damit geht eine gewisse Scheiß-egal Haltung einher und du wirst von den Aktionen der Frau nicht wirklich beeinflusst, weil dein innerer Kompass funktioniert. Deine Bedürfnisse werden nicht befriedigt, und das nach so kurzer Zeit. Da würde ich mir mal sehr genau überlegen ( unabhängig von dem ganzen Rattenschwanz, der da noch dranhängt ), ob die Frau für dich LTR-Material ist.

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Ok, danke nochmal für die offenen Worte. Mit den weitergehenden Erklärungen kann ich das ganze nun auch besser einordnen. 
 

jetzt aber mal konkret als Frage: 

Wie kann ich am besten die Dynamik wieder aufleben lassen? Mich unabhängiger machen und abwarten was passiert? 
 

bin da gerade etwas überfragt, da ich mir eher vorgenommen hatte Dinge aktiv zu gestalten, statt einfach abzuwarten. 

Daher nehme ich gerne noch 3-4 kurze konkrete Tipps für das weitere? 
 

langfristig gesehen muss ich euch recht geben, muss man einfach sehen wie es sich entwickelt, aber wie gehe ich nun konkret am besten damit um? 
 

Ich möchte mich auf gar keinen Fall selber verlieren und eben bei mir bleiben. 

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Es klingt dir wahrscheinlich zu abstrakt, aber „sich selbst nicht zu verlieren“ ist einzig und alleine die Frage deiner grundsätzlichen Haltung - kannst es auch Inner Game, Mindset oder wie auch immer nennen. Ganz blöd gesagt, wenn du 3x pro Woche Sport machst, weil dir deine Gesundheit und dein Aussehen wichtig sind und es deinen Selbstrespekt widerspiegelt, bist du besser dran, als jemand, der 5x/Woche Sport lediglich für externe Bestätigung/Anerkennung macht (ob jetzt von Gym Bros, eigener Partnerin, anderen Frauen ist egal). 

Die jeweilige Haltung strahlst du automatisch nach Außen und wirst entsprechend wahrgenommen.

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Diese Frau lebt offensichtlich für ihren Job und wird ihn immer über alles priorisieren, wieso hat sie dich für eine Beziehung gereizt? "Ich kann sie retten"? Ich könnte den Gedankengang nur verstehen, wenn du selbst ein Typ wärst, der nicht so viel wert auf viel gemeinsame Zeit legt und die Woche über lieber allein ist / andere Dinge unternimmt. Zudem gibt es kaum eine krassere red flag als jemanden, der es mit 37 Jahren (!!!) nicht geschafft hat, eine ernsthaftere Beziehung einzugehen.

vor einer Stunde, paul8474 schrieb:

Wie kann ich am besten die Dynamik wieder aufleben lassen? Mich unabhängiger machen und abwarten was passiert? 

Ihr kennt euch doch gerade erst mal ein paar Monate, welche Dynamiken sollte man da bitte wieder aufleben lassen? Wenn überhaupt dann mach dich weiterhin unabhängiger von ihrer Reaktion - aber mach das für dich, und nicht weil du dafür dann Gegenreaktion erwartest. Zeit mit jemandem verbringen zu wollen und sich Bestätigung zu wünschen ist menschlich und völlig normal, aber dafür ist sie anscheinend nicht die richtige Kandidatin. 

Du scheinst, nehme ich jedenfalls an, nicht schlecht zu verdienen und ein gutes Leben zu haben, allerdings auch mit eingeschränkter Zeit. 18 Uhr Feierabend + Sport und Umfeld ist jetzt auch nicht gerade super viel Zeit unter der Woche - jetzt geh mal in dich und frag dich, wieso du die ausgerechnet mit einem Menschen verbringen willst, der dich niemals priorisieren wird und dir nach wenigen Monaten schon Anlass zum zweifeln gibt. Ist das wirklich Begeisterung für diese Person oder nicht doch ein wenig icanfixher / Helfersyndrom? Du warst lange mit einer depressiven Frau zusammen, hinterfrag dich mal, ob diese Dynamik nicht doch unterbewusst irgendwo ausschlaggebend für deine Partnerwahl gewesen ist.

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Ich versuche die Tage nochmal mehr zu schreiben, aber ein geflügelter Satz in der Psychologie - der hier das Wasser auf die argumentative Mühle der meisten gibt - ist: „The best predictor for future behaviour is past behaviour.“

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vor 53 Minuten, Enatiosis schrieb:

Diese Frau lebt offensichtlich für ihren Job und wird ihn immer über alles priorisieren, wieso hat sie dich für eine Beziehung gereizt? "Ich kann sie retten"? Ich könnte den Gedankengang nur verstehen, wenn du selbst ein Typ wärst, der nicht so viel wert auf viel gemeinsame Zeit legt und die Woche über lieber allein ist / andere Dinge unternimmt. Zudem gibt es kaum eine krassere red flag als jemanden, der es mit 37 Jahren (!!!) nicht geschafft hat, eine ernsthaftere Beziehung einzugehen.

Ihr kennt euch doch gerade erst mal ein paar Monate, welche Dynamiken sollte man da bitte wieder aufleben lassen? Wenn überhaupt dann mach dich weiterhin unabhängiger von ihrer Reaktion - aber mach das für dich, und nicht weil du dafür dann Gegenreaktion erwartest. Zeit mit jemandem verbringen zu wollen und sich Bestätigung zu wünschen ist menschlich und völlig normal, aber dafür ist sie anscheinend nicht die richtige Kandidatin. 

Du scheinst, nehme ich jedenfalls an, nicht schlecht zu verdienen und ein gutes Leben zu haben, allerdings auch mit eingeschränkter Zeit. 18 Uhr Feierabend + Sport und Umfeld ist jetzt auch nicht gerade super viel Zeit unter der Woche - jetzt geh mal in dich und frag dich, wieso du die ausgerechnet mit einem Menschen verbringen willst, der dich niemals priorisieren wird und dir nach wenigen Monaten schon Anlass zum zweifeln gibt. Ist das wirklich Begeisterung für diese Person oder nicht doch ein wenig icanfixher / Helfersyndrom? Du warst lange mit einer depressiven Frau zusammen, hinterfrag dich mal, ob diese Dynamik nicht doch unterbewusst irgendwo ausschlaggebend für deine Partnerwahl gewesen ist.

Danke für die Hinweise und Gedankenanstöße. Beruflich funktioniert alles bei mir und ich bin selber jeden Tag von ca. 07/8 Uhr bis ca. 18 Uhr unterwegs/bei der Arbeit und mein Sport ist mir mittlerweile sehr wichtig. Daher liegst du hier mit deiner Einschätzung auch richtig und auch finanziell liegt mein eigenes Einkommen im 6-stelligen Bereich. Daher bin ich dort absolut gut aufgestellt und kann quasi machen was ich möchte, da eben keine Verpflichtungen. 

Ich denke schon, dass diese Dynamik aus der Vergangenheit bei mir gerade noch zum tragen kommt und auf Grund der Erfahrung auch Unsicherheit meinerseits. Je länger ich für mich darüber nachdenke, desto mehr stelle ich mir auch die Frage ob das ganze Problem nicht unbedingt ihre Zeit ist, sondern eher dass ich im Rahmen der Beziehung nach Bestätigung strebe und versuche sie zu bekommen. 

Ich könnte mir vorstellen, dass dies der beste Ansatzpunkt für mich ist um mich selber weiterzuentwickeln und parallel mich auch damit nicht von ihren Verhaltensweisen (Nachrichten, Treffen etc.) beeinflussen zu lassen, da ich schon in den letzten 2 Wochen eine größere Anspannung bei mir erlebt habe. Akut ist dieses Thema auch erst seit Anfang September, da Ende der Sommerpause für viele Themen bei ihr. 

Und ob wir perspektivisch die beiden Zeiten sinnvoll übereinander bekommen......wird sich dann zeigen. Ich selber kann aber nur von dieser Entwicklung/Freimachung von externer Bestätigung selber langfristig am besten profitieren. 

Was hat mich gereizt: Spannende Frage, vor allem die sehr gute gemeinsame Zeit, ihre Lockerheit im Umgang mit vielen Dingen, mir trotzdem genügend Freiheiten gelassen hat, ich finde sie attraktiv, aber ja....eventuell auch das Thema ihr "ein anderes Leben" im Sinne einer Beziehung zu zeigen. Insbesondere so Themen/Aussagen wie "Sowas habe ich noch nie erlebt" etc. 

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Ich glaube, da hast du gerade einen ziemlich guten Ansatzpunkt gefunden, aber ich würde nicht bis zu dem Punkt gehen, an dem ich mich von ihren Nachrichten und Treffen nicht mehr beeinflussen lasse.

Nach dem Betrug in deiner Ehe ist nachvollziehbar, dass dein Alarmsystem bei Veränderungen schnell anspringt. Daran kannst du arbeiten: Weniger Antwortzeiten analysieren, nicht aus drei fehlenden Emojis eine Beziehungskrise bauen und nicht ständig Rückversicherung benötigen.

Aber das andere Extrem wäre genauso ungünstig: Dir einzureden, ihr tatsächliches Verhalten dürfe dich nicht mehr berühren. Natürlich sollte es das. Wenn deine Partnerin dauerhaft kaum Zeit für dich hat und du damit unglücklich bist, ist das eine relevante Information und keine Verlustangst.

Ihre Vergangenheit würde ich dabei weder ignorieren noch zum Schicksal erklären. Dass Arbeit ihre bisherigen Kennenlernphasen verdrängt hat, ist ein relevantes Muster. Gleichzeitig ist sie mit dir bereits weitergegangen als bisher und hat nach eurem Gespräch ihr Verhalten zumindest verändert. Du musst die Dynamik deshalb gerade gar nicht mit irgendeiner Technik wiederbeleben. Leb dein Leben weiter, regulier deine eigene Anspannung und beobachte nüchtern, was sie in den nächsten Wochen tatsächlich tut. Dann brauchst du weder Frauen, die dich wirklich wollen, brechen alle Regeln; noch alles ist nur mein Bindungstrauma als Erklärung. Die Realität wird dir ziemlich schnell mehr Daten liefern.

bearbeitet von DoktorDom

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vor 18 Minuten, DoktorDom schrieb:

Ich glaube, da hast du gerade einen ziemlich guten Ansatzpunkt gefunden, aber ich würde nicht bis zu dem Punkt gehen, an dem ich mich von ihren Nachrichten und Treffen nicht mehr beeinflussen lasse.

Nach dem Betrug in deiner Ehe ist nachvollziehbar, dass dein Alarmsystem bei Veränderungen schnell anspringt. Daran kannst du arbeiten: Weniger Antwortzeiten analysieren, nicht aus drei fehlenden Emojis eine Beziehungskrise bauen und nicht ständig Rückversicherung benötigen.

Aber das andere Extrem wäre genauso ungünstig: Dir einzureden, ihr tatsächliches Verhalten dürfe dich nicht mehr berühren. Natürlich sollte es das. Wenn deine Partnerin dauerhaft kaum Zeit für dich hat und du damit unglücklich bist, ist das eine relevante Information und keine Verlustangst.

Ihre Vergangenheit würde ich dabei weder ignorieren noch zum Schicksal erklären. Dass Arbeit ihre bisherigen Kennenlernphasen verdrängt hat, ist ein relevantes Muster. Gleichzeitig ist sie mit dir bereits weitergegangen als bisher und hat nach eurem Gespräch ihr Verhalten zumindest verändert. Du musst die Dynamik deshalb gerade gar nicht mit irgendeiner Technik wiederbeleben. Leb dein Leben weiter, regulier deine eigene Anspannung und beobachte nüchtern, was sie in den nächsten Wochen tatsächlich tut. Dann brauchst du weder Frauen, die dich wirklich wollen, brechen alle Regeln; noch alles ist nur mein Bindungstrauma als Erklärung. Die Realität wird dir ziemlich schnell mehr Daten liefern.

Danke dafür. Ja, das hört sich gut, richtig an und vor allem Nachvollziehbar für mich. 

Ich denke ich muss hier für mich mehr "Gelassenheit" trainieren und eben mehr Sicherheit bzw. besser lernen auch gewisse Unsicherheiten auszuhalten. Hier merke ich nämlich auch, dass mir das durchaus schwer fällt und ich dann schnell versuche "Sicherheit" zu bekommen. Interessanterweise trat das Phänomen beim Dating nicht auf, sondern eben erst seit ihrer stressigen Phase seit 4 Wochen. Grundsätzlich muss ich glaube für mich noch mehr lernen, dass ich mich nur nach meinem Wunsch verhalten kann, aber das Verhalten von anderen Personen oder ihr beeinflussen kann. 

Das mit der Zeit ist definitiv ein relevanter Punkt, aber hier müsste ich dann in letzter Konsequenz feststellen, dass wir verschiedene Vorstellungen haben von einer langfristigen Beziehung. 

Insgesamt muss ich aber sagen, hat mir der Austausch hier schon ein wenig mehr Klarheit verschafft. Vielen Dank dazu schonmal. 

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Also ganz nüchtern betrachtet, sehe ich einige red flags: In dem Alter noch keine einzige Beziehung geführt, Kinderwunsch mit 37 Jahren und workaholic. Hinzu kommt, dass Mann offenbar einen geringen Stellenwert in Ihrem Leben hat. Wenn Mann auch einen dringenden Kinderwunsch hat und auch workaholic ist, kann das möglicherweise noch funktionieren. 

Als Mann mit Optionen und ohne dringenden Kinderwunsch, würde ich mich eher 10 Jahre nach unten orientieren, die Sache langsam angehen und mir eine aussuchen, die nicht 60-70 Stunden arbeitet. Für mich persönlich wäre das nichts, auch wenn ich nicht wenig arbeite und Sport etc. mache. Ich kenne solche Frauen auch. Da wird dann in der kurzen Freizeit, die man mal zusammen verbringt, über ihre Arbeit geredet, ultraturnoff.   

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Am 29.9.2026 um 10:59 , paul8474 schrieb:

Was ich gemacht habe

Ich habe bewusst daran gearbeitet, den Impuls nach Rückversicherung nicht auszuleben: nicht ständig aufs Handy schauen, Nachrichten nicht auf versteckte Botschaften abklopfen, Wünsche direkt aussprechen statt sie vorsorglich abzuschwächen, Enttäuschung ehrlich benennen ohne Vorwurf.

Am Sonntag habe ich in einem ruhigen Moment das Gespräch gesucht, ohne Drama. Erst gefragt, wie es ihr geht, dann meine eigene Wahrnehmung beschrieben. Sie hat offen erzählt, wie überfordert sie war, und auch, dass sie selbst gemerkt hat, sich bei mir zu wenig gemeldet zu haben. Zum Schluss habe ich gesagt, dass ich sie gerne behalten möchte, und sie hat gesagt, sie mich auch. Seitdem merke ich eine Veränderung bei ihr und ihre Kommunikation ist wieder eher wie bis zu unserem Urlaub bzw. vor der super stressigen Phase. 

Wenn das nun wirklich eine temporäre Phase ist, in der sie ein wichtiges Projekt hat, dann liegt es an dir, dich darauf einzustellen und nicht in eine Angst zu verfallen. Vor allem aber zu beobachten. Wie ist es nach dem Projekt? Ist sie wieder zugewandter? Hat sie generell eine liebevolle Art und ist diese Kälte nur aufgrund ihrer Überforderung?

Von der anderen Seite her gedacht - hat sie auch mal die Chance, dich zu vermissen? Ihr wohnt nicht zusammen und jeder hat seinen Alltag. Pflegst du deinen eigenen Freundeskreis? 

 

Am 29.9.2026 um 10:59 , paul8474 schrieb:

Meine Frage

Wie gehe ich langfristig damit um? Mir ist klar, dass ein Teil davon aus meiner alten Verletzung kommt und dass ich nicht jede Unsicherheit abstellen kann. Gleichzeitig will ich nicht der sein, der ständig um Zeit bittet, und auch nicht die Leichtigkeit verlieren. Und zusätzlich würde mich der Austausch mit anderen Interessieren, welche vllt. auch Beziehungen hatten mit beruflich sehr engagierten Partnern etc. 

Diese Situation ist eine Chance, an deinen Themen zu arbeiten: Verlustangst und Emotionsregulation. Zu wissen auch wenn sie gerade wenig Zeit hat: Die Beziehung hat Bestand.

vor 4 Stunden, paul8474 schrieb:

 

Was hat mich gereizt: Spannende Frage, vor allem die sehr gute gemeinsame Zeit, ihre Lockerheit im Umgang mit vielen Dingen, mir trotzdem genügend Freiheiten gelassen hat, ich finde sie attraktiv, aber ja....eventuell auch das Thema ihr "ein anderes Leben" im Sinne einer Beziehung zu zeigen. Insbesondere so Themen/Aussagen wie "Sowas habe ich noch nie erlebt" etc. 

Das ist doch eine gute Basis. Etwas zum ersten Mal mit der Partnerin erleben hat auch etwas nostalgisches. Sie hat noch keinen schlimmen/toxischen Beziehungen erlebt, keine Trennungen und hat in dieser Hinsicht noch keine negative Prägung erlebt. Du kannst ihr zeigen, was Beziehung heißt und dahingehend einen Rahmen für euch setzen. Nimm sie hier an die Hand und führe sie.

Gerade Frauen mit Führungsverantwortung möchten sich im Alltag gerne fallen lassen. Kann sie das bei dir? Auch in die sexuelle Rolle lässt sich das gut einbauen. Nach einem langen Arbeitstag nimmst du sie zB an der Hand und sagst: Schatz. Komm, lass uns etwas essen gehen. Du musst heute nichts mehr in der Küche machen. Aus ihrer Erschöpfung heraus wird sie das als große Erleichterung empfinden, wenn du die Dinge in die Hand nimmst und für euch planst.

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vor 34 Minuten, Soulcat schrieb:

Komm, lass uns etwas essen gehen. Du musst heute nichts mehr in der Küche machen. Aus ihrer Erschöpfung heraus wird sie das als große Erleichterung empfinden, wenn du die Dinge in die Hand nimmst und für euch planst.

hätte hier gerne @DirtyRabbit´s Einschätzung, sollte man hier sogar als Mann für die Frau kochen?

  • HAHA 1

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vor 3 Minuten, Max.sweat schrieb:

sollte man hier sogar als Mann für die Frau kochen?

Warum nicht? Die Beziehung ist ein Geben und Nehmen. Sie kann sich ja anderweitig revanchieren 😉

Wenn der Mann zB gut in seiner Landesküche kochen kann, die Frau das nie so gut selbst hin bekommen würde. Die Männer haben das in der Regel immer gerne gemacht.

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vor 13 Minuten, Max.sweat schrieb:

hätte hier gerne @DirtyRabbit´s Einschätzung, sollte man hier sogar als Mann für die Frau kochen?

alle 2 monate wenns von der zeit her passt zb wenn ich ausm gym komm und die frau mit kind erst aufm rückweg vom fußballtraining ist z.B.

stell ich mal die Nudeln auf.

Nachtrag - grillen im Sommer mach ich, ok

bearbeitet von DirtyRabbit
  • TOP 1

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vor 43 Minuten, Soulcat schrieb:

Wenn das nun wirklich eine temporäre Phase ist, in der sie ein wichtiges Projekt hat, dann liegt es an dir, dich darauf einzustellen und nicht in eine Angst zu verfallen. Vor allem aber zu beobachten. Wie ist es nach dem Projekt? Ist sie wieder zugewandter? Hat sie generell eine liebevolle Art und ist diese Kälte nur aufgrund ihrer Überforderung?

Von der anderen Seite her gedacht - hat sie auch mal die Chance, dich zu vermissen? Ihr wohnt nicht zusammen und jeder hat seinen Alltag. Pflegst du deinen eigenen Freundeskreis? 

 

Diese Situation ist eine Chance, an deinen Themen zu arbeiten: Verlustangst und Emotionsregulation. Zu wissen auch wenn sie gerade wenig Zeit hat: Die Beziehung hat Bestand.

Das ist doch eine gute Basis. Etwas zum ersten Mal mit der Partnerin erleben hat auch etwas nostalgisches. Sie hat noch keinen schlimmen/toxischen Beziehungen erlebt, keine Trennungen und hat in dieser Hinsicht noch keine negative Prägung erlebt. Du kannst ihr zeigen, was Beziehung heißt und dahingehend einen Rahmen für euch setzen. Nimm sie hier an die Hand und führe sie.

Gerade Frauen mit Führungsverantwortung möchten sich im Alltag gerne fallen lassen. Kann sie das bei dir? Auch in die sexuelle Rolle lässt sich das gut einbauen. Nach einem langen Arbeitstag nimmst du sie zB an der Hand und sagst: Schatz. Komm, lass uns etwas essen gehen. Du musst heute nichts mehr in der Küche machen. Aus ihrer Erschöpfung heraus wird sie das als große Erleichterung empfinden, wenn du die Dinge in die Hand nimmst und für euch planst.

Ja, meinen Freundeskreis pflege ich definitiv und bin 2x Abende pro Woche bei meinen festen Sportgruppen und eben dann meistens noch 2x im Gym. Daher hat hier definitiv jeder seinen Alltag. 

 

Bzgl. den Vorgaben machen gebe ich dir absolut Recht. Wir hatten das vor zwei Wochen noch gemacht, als es um eine enge Deadline vor ihrem Urlaub ging. Da habe ich ihr nur gesagt, dass sie um 15 Uhr fertig sein sollte und wir dann was machen. Da hatte ich dann was geplant und dies kam auch sehr gut an bei ihr und meldete sich mehrmals vorher "Jetzt bin ich aber schon gespannt was wir gleich machen". 

Ähnliches war gestern Abend als wir uns gesehen haben: Hier hatte sie eigentlich einen Arbeitstermin, der aber ausfiel und meinte dann auf meinen Vorschlag was zu machen, das sie den dann geplanten Sport auch ausfallen lassen könnte. Ließ hier also die Entscheidung final bei mir, welches ich dann auch ohne Rumgeiere entschieden habe. 

Eigen Wahrnehmeung gerade: Je mehr ich davon spreche, desto entspannter werde ich gerade wieder und fühle mich sehr gut. Sehe aber auch, dass hier trotzdem noch ein Stück Arbeit vor mir liegt, aber trotzdem eine gute "Übung" eben in sich selbst ruhiger zu werden. 

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