Wie bekommt man 40+ Stunden Woche + Privatleben unter einen Hut?

49 Beiträge in diesem Thema

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würde dien problem verstehen wenn du 60+ in der woche arbeiten würdest...

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Eben. Ich arbeite 70 Stunden die Woche, hab Zeit für Sport, Sozialpartnerinnen, Freunde, Eltern und mich. Außerdem schaffe ich es noch, hier rumzuspammen. Es geht!

<_<

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Seit ich Vollzeit unter AFCs arbeite...

Vielleicht ist das System falsch, soviel zu arbeiten?

Warum nicht nur 30 Stunden arbeiten, weniger verdienen, mehr Zeit haben?

Das System mit 40h ist sicherlich falsch. Wenn man nur 6h arbeitet ist der Tag wirklich viel entspannter. Doch auch Dauer macht die Firma das nicht mit, die glauben je mehr Stunden man arbeitet um so mehr schafft man auch. Was beim Spargelstechen sicher richtig wäre, aber in modernen Wissensjobs?

Andererseits muß man durch gewisse Lebensphasen auch manchmal einfach durch und ich bin guter Hoffnung dass es in Zukunft anders wird, ganz einfach weil ich in meiner Sache wirklich ganz gut geworden bin (hätte ich mal in Schule und Studium so konzentriert und effektiv arbeiteten können... <_<).

Grüße,

Alex

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Sorry, TE aber eine 40 Woche ist nicht unverhältnissmäßig viel. Ich wette du hast jeden Tag mindestens 2 Stunden zu freien Verfügung. Dein Problem zeigt wieder mal, dass es den Menschen viel zu gut geht und sie ihre Lebensituation gar nicht zu schätzen wissen. Mit welchen Erwartungen bist du denn ins Berufsleben gegangen?? Ich arbeite in stressigen Zeiten 60 Stunden + Wochenenden, und es klappt auch irgendwie.

Gewöhn dich lieber dran, und mach als Ausgleich schön viel Sport.

Ich finde es schwierig Arbeitszeiten in unterschiedlichen Jobs zu vergleichen. Denk mal an Fluglotsen: Die müssen in Ihrer Schicht ständig voll da sein und dürfen keinen Fehler machen. Die Arbeiten vielleicht 40h die Woche oder weniger. Nun sagt ein Manager er würde 80h die Woche arbeiten. Aha, er arbeitet also 80h die Woche voll konzentriert wie ein Fluglotse? Sicher nicht - in den 80h sind ohne Ende Pausen in Form von Meetings, Telefonaten oder Wartezeiten in denen sich der Geist entspannen kann. (Wobei die Frage erlaubt ist ob sich der Geist da jemals wirklich anstrengen muss...) Das alles sind Routinetätigkeiten in denen man nicht die volle geistige Leistung braucht und keine Ergebnisse liefert. Das hätte ich auch gerne!

So schlimm wie bei Fluglotsen ist es bei mir natürlich nicht, aber einen Tag ohne echte Ergebnisse gibt es bei mir auch nicht. Wenn ich mir den Abteilungsleiter anschaue - der brauch ne halbe Stunde und fünf Korrekturen um ein Meeting anzusetzen (!) und behauptet er würde 60h+ arbeiten! Du verstehst vielleicht was ich meine - mehr als 40h effektiv und effizient (=> kreativ, ständig neue Vorgehensweisen entwickeln) zu arbeiten halte ich für eine Rarität. In körperlich anstrengenden Berufen (Straßenbauarbeiter, Stahlkocher) ist es ähnlich, denen würde ich auch nicht vorwerfen zu wenig für ihre Bildung oder ihren Körper zu tun weil mehr einfach kaum geht.

In meinem Bereich sagen alle Experten dass es nichts bringt dauerhaft mehr als 40h zu arbeiten weil man weniger produktiv wird und das kann ich voll bestätigen. Wobei ich am Wochenende und nach der Arbeit noch sehr viel tue was andere Leute auch als Arbeit bezeichnen (lernen, lesen, experimentieren), was mir aber Entspannung bringt. So komme ich sicher auch auf 60h, von denen ich aber nur 40h-44h wirklich als Arbeit empfinde.

Meine Befürchtungen für das Berufsleben waren eben genau so: eine Tretmühle mit der man sich abfinden muss. Ich habe mir ein relativ großes Maß an Freiheit erkämpft indem ich mich sehr gründlich vorbereitet und auf viel Spaß (Urlaub, Party) verzichtet habe, aber sich mit ungenügenden Situationen abfinden ist überhaupt nicht meine Welt. Darum auch der Thread.

Die bisherigen Antworten bestärken mich darin dass ich zur Zeit einfach nicht viel verbessern kann. Ich habe diverse Tricks und Taktiken versucht die zeitweise auch funktioniert haben (einfach zum Sport gehen, egal wie fertig man ist -> wenn man auf der Arbeit wirklich Ärger bekommt weil man seinen Job nicht erledigt bekommt hört man schnell damit auf). Es ist so wie mit einem adipösen Menschen: Zu sagen "iss einfach weniger" funktioniert offensichtlich nicht, sonst wären alle Menschen schlank. Darum werde ich erstmal damit leben, das Beste daraus machen, möglichst viel Sport einschieben und mich darauf freuen dass ich in ein paar Monaten etwas erreicht habe wovon ich vor zwei Jahren allenfalls geträumt habe. Augen auf und durch <_<!

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Die Frage, um die es sich eigentlich dreht:

Was genau macht Deine Situation so anstrengend? Wo strengst Du Dich an und butterst Energie hinein, die Dir eigentlich nicht zur Verfügung steht?

Wenn Dir eine Arbeit Spaß macht, dann kann es zwar manchmal stressig sein und Du bist auch müde, aber Du hast dass glückliche Gefühl etwas geschaffen, etwas geleistet zu haben.

Das Problem ist der Rhythmus! Ich habe die Energie - ich könnte problemlos 9 oder 10h am Tag arbeiten. Morgens 2h-3h arbeiten, Mittags schön zum Sport, duschen, essen dann weiterarbeiten, ne Runde laufen, noch etwas arbeiten - so hatte ich das bisher immer gemacht. War leider nur finanziell nicht so reizvoll.

Aber 8h oder mehr + 30min Zwangspause mit sozialen Verpflichtungen + 1h Fahrzeit dominieren einen Tag ganz schön. Und wenn Du Dich auf den Straßen umsiehst - die furchtbar gekleideten Leute mit den hängenden Gesichtern sind das Ergebnis.

Beim Durchlesen ist mir eines am stärksten aufgefallen, nämlich Dein Widerstand. Nicht über die Arbeit an sich (die hast Du auch mit keinem Wort erwähnt), sondern über die Menschen, mit denen Du zusammenarbeitest. Du beschwerst Dich über Deine Kollegen, und bewertest sie: AFC, Zombies, Nerds.

Es ist okay, dass Du andere Interessen hast und nicht so sein willst, aber mit Deiner abfälligen Art etwas besseres zu sein als alle anderen, wirst Du Dir keine Freunde schaffen. Bist Du ein soziales Wesen, dass nur unter Gleichgesinnten sozial ist?

Ich beschwere mich über die Kollegen, weil sie über die Umstände jammern aber nichts dagegen tun!

Was hindert Dich in der jetzigen Situation wirklich daran, Dein Leben bewusster zu führen? All die bösen, dummen Leute? Meines Erachtens ist es Deine innere Einstellung, die Dir alles vermiest, die Dich kraft- und saftlos macht.

Also saftlos bin ich schon mal gar nicht <_<. Mich ärgert nur dass normale soziale Interaktion dort nicht möglich ist. Es passiert einfach NICHTS dort - keine positiven Überraschungen, eine komplett asexuelle Atmosphäre. Dass ich damit nicht allein bin ist mir vollkommen klar - das geht sicher vielen so. Aber man vergleicht sich ja immer mit denen bei denen es besser läuft (das ist einfach menschlich). Der einzige Unterschied ist der Job und die anderen Mitarbeiter. Allen ernstes: Wie spannend sind alleinstehende Kollegen die World of Warcraft spielen, niemals auf Parties gehen? Erklär mir wie eine Interaktion mit diesen Leuten mein Inner Game nach vorne bringt? Vielleicht sind sie ja glücklich (ich behaupte sie sind frustriert - eben AFC), aber ich brauche fröhliche, unternehmungslustige Menschen/Mädels und die gibt es in deren Umfeld nicht. Soziale Sackgassen.

Es gibt sicherlich auch jetzt viele Dinge in Deinem Leben, die Du geniessen kannst. Aber Du tust sie nicht, weil Du Deine Lebenslust von äußeren Umständen abhängig machst.

Jeder befindet sich zum Teil in fremdbestimmten Gefilde, aber nur zum Teil. Du selbst hast es in der Hand, wie Du damit umgehst, was in Deinem Leben für Dich erstrebenswert ist, wofür Du Deine Energien einsetzt.

Das Kernproblem und der Grund warum dieser und fast alle anderen Threads dieser Art überhaupt exisitieren ist m.E. der Mangel an (weiblicher) Zuwendung. Darum sind wohl alle Mitglieder ursprünglich hier im Forum gelandet.

Träumen wir mal von utopischen Zuständen: Du bist ein Natural mit einer HB9 HSE-HD (Achtung! Nice-Guy-Träumereien mit Oneitis-Gefahr ;-)) zu Hause (hatte ich für kurze Zeit schonmal - leider Fernbeziehung, selbst zu blöd und nix gut Ausgang...). Damit sind solche, eigentlich entspannten Arbeitsbedingungen locker zu ertragen. Die Nerd-Kollegen wären mir egal, ein lustiges Thema über das man sich beim Abendessen unterhält, weil ich mein Sozialleben nicht auf der Arbeit ausleben muss und man als Pärchen wird sowieso ständig eingeladen wird - von anderen Pärchen oder von AFC-Typen, die deine scharfe Braut flachlegen wollen.

Du machst am Wochenende einen einstündigen Alibi-Besuch im Club, zeigst Mausi was für ein toller Kerl Du bist und genießt ansonsten deinen Schönheitsschlaf, bist immer fit und mit klarem Kopf bei der Arbeit. Für meine gesunde Ernährung und ausreichend sportliche Aktivitäten - Schwimmen, bladen, laufen, Fitness ist gesorgt. Meine Hemden sind immer akkurat gebügelt und wenn ich allein unterwegs bin strahle ich die Alpha-Aura aus, so dass ich meine sexuellen Aktivitäten nach Lust und Laune erweitern kann. So oder so ähnlich stelle ich mir das Entwicklungsziel der meisten rAFCs in diesem Forum vor, mich eingeschlossen.

Und die Realtität? Weit abgeschlagen vom Schönheitsideal versucht man möglichst wenig needy zu wirken obwohl man es natürlich ist. Die Frustrationen aus der Schul- und Jugendzeit haben sich in Unsicherheit manifestiert, die schwer abzulegen ist, am besten gehts mit Alkohol. In keiner Beziehung mit einem wirklich tollen Mädel konnte man ihren Betaisierungsanstrengungen widerstehen, so dass am Ende dieses "Schatz, es geht irgendwie nicht mehr" von ihrer Seite steht. Bis auf ganz wenige Ausnahmen stecken alle Freunde in langweiligen Beziehungen mit HB4s oder HB5s fest, die sie weder ausbauen können noch beenden wollen oder sie sind jahrelang/forever Single. Die wenigen Vorbilder sind Naturals, die oft mit Daddys Kohle die finanziell schwierige Ausbildungszeit in einen handfesten Vorteil verwandeln konnten.

Derweil zerfällt der einst trainierte Körper in Fettbesatzungszonen während man sich Gedanken macht ob das überhaupt noch mal was wird mit den Frauen. Mit den hübschen und lustigen Frauen, nicht mit denen die einen Versorger suchen und Dir dann das Leben zur Hölle machen. Derweil erzählen selbsternannte PU-Gurus, von denen Du einigen nicht mal ein gebrauchtest Handy abkaufen würdest wie schnell und leicht sie Massen von hübschen Mädels flachlegen. Und Du überlegst Dir was Du falsch machst, denn wenn es im Internet steht ist es bestimmt wahr und Du bist einfach zu blöd, genau wie damals im DotCom-Boom, wo alle Porsche gefahren sind und nur Du Fahrrad.

Doch Hoffnung ist da: Du verdienst ordentlich Kohle, weißt wenigstens dass es PU gibt und "Pussy-Diagnose-Modus" ist für Dich das Wort des Jahres. Innerhalb der relativ engen gesellschaftlichen Grenzen glaubst Du daran, dass wirkliche Veränderungen nur langsam geschehen und man manchmal einfach durchhalten muß, so schwer das auch fällt. Die Menschen sind nicht alle gleich, jeder muß seinen eigenen Weg finden.

bearbeitet von IhrNehmtDochAlleDrogen:-)

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Und wenn Du Dich auf den Straßen umsiehst - die furchtbar gekleideten Leute mit den hängenden Gesichtern sind das Ergebnis.

Ich beschwere mich über die Kollegen, weil sie über die Umstände jammern aber nichts dagegen tun!

Es passiert einfach NICHTS dort - keine positiven Überraschungen, eine komplett asexuelle Atmosphäre. Dass ich damit nicht allein bin ist mir vollkommen klar - das geht sicher vielen so.

Vielleicht sind sie ja glücklich (ich behaupte sie sind frustriert - eben AFC), aber ich brauche fröhliche, unternehmungslustige Menschen/Mädels und die gibt es in deren Umfeld nicht. Soziale Sackgassen.

Innerhalb der relativ engen gesellschaftlichen Grenzen glaubst Du daran, dass wirkliche Veränderungen nur langsam geschehen und man manchmal einfach durchhalten muß, so schwer das auch fällt. Die Menschen sind nicht alle gleich, jeder muß seinen eigenen Weg finden.

Du bist sicherlich im Augenblick mit allem konfrontiert, was Dich nicht glücklich und zufrieden macht. Das Leben zeigt Dir sehr offensichtlich eine Seite auf, die es für Dich zu bewältigen gilt.

Du machst Deine Lebenslust von äußeren Umständen abhängig, denn nun läufst auch Du mit hängenden Gesicht herum, jammerst über die Umstände und tust (noch) nichts dafür, überraschst niemanden, tauchst in der asexuellen Atmosphäre unter und hoffst, dass endlich fröhliche, unternehmungslustige Menschen/Mädels auftauchen und Dich aus der sozialen Sackgasse retten.

Die Welt ändert sich nicht, solange Du Dich nicht änderst.

Du kannst auch weiterhin Deine Verantwortung für Deine Lebenslust abgeben und fest glauben, dass wirkliche Veränderungen nur sehr langsam geschehen, dass man nichts anderes tun kann als durchhalten, dulden und ertragen.

Du hast es selbst in der Hand, wofür Du Deine Energien einsetzt und wie und wann und mit wem.

(saftlos nehme ich zurück, aber das kraftlos bleibt <_<)

bearbeitet von Gazelle

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Naja, Leute. Wenn er 8h pro Tag arbeitet und 8h schläft hat er noch 8h zur freien Verfügung. Also ein ganzes Drittel des Tages. Insofern liegt es wohl eher an dem richtigen Managment.

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heul nich so rum, du verschwedest hier grade kostbare zeit in ner onlinecommunity, in dem du threads eröffnest deren antworten dir sicher nicht bei deinem problem helfen werden. jeder normale mensch arbeitet 40 - 50 stunden, wirst du auch hinbekommen.

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Du bist sicherlich im Augenblick mit allem konfrontiert, was Dich nicht glücklich und zufrieden macht. Das Leben zeigt Dir sehr offensichtlich eine Seite auf, die es für Dich zu bewältigen gilt.

Du machst Deine Lebenslust von äußeren Umständen abhängig, denn nun läufst auch Du mit hängenden Gesicht herum, jammerst über die Umstände und tust (noch) nichts dafür, überraschst niemanden, tauchst in der asexuellen Atmosphäre unter und hoffst, dass endlich fröhliche, unternehmungslustige Menschen/Mädels auftauchen und Dich aus der sozialen Sackgasse retten.

Die Welt ändert sich nicht, solange Du Dich nicht änderst.

Du kannst auch weiterhin Deine Verantwortung für Deine Lebenslust abgeben und fest glauben, dass wirkliche Veränderungen nur sehr langsam geschehen, dass man nichts anderes tun kann als durchhalten, dulden und ertragen.

Du hast es selbst in der Hand, wofür Du Deine Energien einsetzt und wie und wann und mit wem.

(saftlos nehme ich zurück, aber das kraftlos bleibt ;-))

Das klingt so schlimm wenn Du es schreibst :-D. Das war gar nicht meine Intention - meine Planung wird ja höchstwahrscheinlich aufgehen. Ich finde wirkliche Veränderungen geschehen langsam. Nimm als Beispiel mal das Abitur - wenn Du lange brauchst um den Stoff zu verstehen und zudem überhaupt keinen Bock auf Schule hast musst Du da durch, denn in Klasse 12 oder so die Schule abzubrechen nur weil man etwas unglücklich ist ist eine saudämliche Idee, die Dir das spätere Berufsleben unnötig schwer macht. Einverstanden?

Soll ich auf ein paar tausend Euro im Monat verzichten indem ich nur noch 20h oder 30h/Woche arbeite? Halte ich auch für ne doofe Idee - nicht nur angesichts der zu erwartenden wirtschaftlichen Probleme freut man sich höchstwahrscheinlich über jeden Euro. Mit Geld kannst Du auch super Reisen machen und Deine Freizeit interessant gestalten - was auf HBs ja bekanntlich ungeheuer attraktiv wirkt. Ich habe mir schon sehr genau überlegt wie ich meine Energien einsetze, am Ende werde ich mir sicher danken, aber ich frage mich natürlich trotzdem ob das nicht irgendwie besser und weniger stressig geht.

Was ich nicht verstehe ist was Du mit "machst Deine Lebenslust von äußeren Umständen abhängig meinst". Die Lebenlust ist von äußeren Umständen abhängig. Wenn Du in Guantanamo einsitzt wirst Du Deine Lebenslust vermutlich schnell verlieren ;-). Jetzt wenn ich hier rumgammele und sinniere bin ich glücklich, aber an Weihnachten fand ich es nicht besonders toll allein bei der Familie zu sein. Vor zwei Jahren erwartete mich da noch ne Maus mit dem Spruch "Du darfst ihn reinstecken wo du willst...", dass das die Lebenslust anheizt sollte klar sein *g*.

So, und jetzt überlege ich ob ich nicht doch meinen Job kündigen und auf Risiko setzen sollte, denn dort werden auch nächstes Jahr wieder langweilige Leute sitzen, die Dir "guten morgen" und "mahlzeit" wünschen und wo ein Tag wie der andere vergeht. Ich fühle mich einfach nicht wohl, will aber auch nicht rumjammern.

Darum die ursrpüngliche Frage - wie bringt man einen (manchmal beschissenen) 40h-Job + SPort + Privatleben + Hobbies unter einen Hut, vor allem wenn man keinen Partner hat der einen unterstützt? Wie oben bereits beschrieben wäre das ja alles kein Problem wenn ich es wirklich schaffe meine eigenen Vorstellungen durchzusetzen, Körper und Geist in Top-Form zu halten und wenn Pick-Up so funktioniert wie es funktionieren könnte. Davor liegt nur leider ein Stück harter Arbeit und eine ordentliche Portion Ungewissheit.

Was könnte ich denn für eine schnelle Veränderung tun? Ich mache so viel Sport wie ich kann (eben gerade 14km bei Eiseskälte gelaufen...), plane Alltags- und Routinetätigkeiten durch, überarbeite meinen Style, kümmere mich um Weiterbildung, mache Musik, gehe regelmäßig weg (auch allein). 15 Kilo Übergewicht verschwinden leider auch nicht von heute auf morgen.

Ich bin übrigens nicht in der sozialen Sackgasse <_<, ich habe recht viele Freunde/Freundinnen aus unterschiedlichen Bekanntenkreisen, aber die müssen eben auch arbeiten, haben zeitintensive Hobbies, Beziehungen - es ist leider nicht mehr so einfach wie zu Studentenzeiten regelmäßig was zu unternehmen.

So ist die Situation - keinesfalls hoffnungslos, aber ich sehe kein Potential für schnelle Veränderungen. Würde mich über weitere Ausführungen von Dir wirklich freuen, hoffe dass Du noch etwas konkreter wirst :-)!

Grüße,

Alex

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heul nich so rum, du verschwedest hier grade kostbare zeit in ner onlinecommunity, in dem du threads eröffnest deren antworten dir sicher nicht bei deinem problem helfen werden. jeder normale mensch arbeitet 40 - 50 stunden, wirst du auch hinbekommen.

Lies den Thread bitte erst bevor Du selbst postest (siehe Beginner-Regeln/FAQ). Es geht darum neben einem anspruchsvollen Job noch eine hohe Lebensqualität zu haben, was geschätzte 98% der arbeitenden Bevölkerung nicht hinbekommt. Die Antworten haben mir bereits geholfen - ich mache alles richtig, bin nur etwas ungeduldig. Have fun!

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Naja, Leute. Wenn er 8h pro Tag arbeitet und 8h schläft hat er noch 8h zur freien Verfügung. Also ein ganzes Drittel des Tages. Insofern liegt es wohl eher an dem richtigen Managment.

+ Pause (Pflicht) + Überstunden + Fahrt, bleiben etwa 6 Stunden. Plus Körperpflege + Haushalt + Einkaufen + Rechnungen schreiben/Verwaltungskram/Mails beantworten (für Job) bleiben etwa 3,5h. Fachliteratur lesen, Weiterbildung, mit Verwandten telefonieren, etwas zu essen machen bleiben 2h. Die 2h brauche ich oft um mal runterzukommen und schon ist der Tag vorbei. Mag sein dass in anderen Berufen nicht nötig ist, bei mir ist es das. Wäre schön wenn es so einfach wäre wie Du Dir das vorstellst, aber freue mich wenn es für Dich funktioniert.

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Machst du die Überstunden freiwillig? Wenn nicht, kannst du da Zeit einsparen. Mails beantworten für Job könntest du evtl. auch in die Arbeitszeit legen? Fachliteratur lesen evtl. auch? Telefonieren mit Verwandten kannst du auf der Fahrt machen, wenn du dir ein Headset zulegst. Beim Essen machen kannst du einiges sparen, wenn du es vorkochst bzw. die Dinge die zum Kochen nötig sind vorbereitest am Sonntag und am Samstag halt (sehr früh: ab 8h) einkaufen gehst.

Bist du überhaupt zufrieden mit deinem Job? Lohnen sich die Überstunden überhaupt?

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Die Frage, ob Dein Job Dir Spaß macht, drängt sich mir genau wie einigen anderen Vorpostern auch auf.

Deine Situation habe ich genau wie von Dir geschildert auch am eigenen Leib erfahren, bei mir führte es trotz 35-Stunden-Woche irgendwann zu einem Burn-Out, Depressionen etc. pp., natürlich habe ich in meiner Freizeit auch nicht mehr viel auf den Schirm bekommen, wie auch in einer solchen Verfassung.

Erst im Rahmen einer Therapie ist mir dieser Zusammenhang klar geworden, mit dem Resultat, daß ich mich einerseits aktiv auf dem Arbeitsmarkt umsehe und andererseits bewußt versuche, das beste aus der momentanen Situation am Arbeitsplatz zu machen.

Daneben habe ich vor einiger Zeit angefangen mich dazu zu zwingen, mir Gutes zu tun. Sprich Sport, Abschalten, aufhören zu Grübeln. Es hat nicht lange gedauert, bis ich mich nicht mehr zwingen mußte, weil ich einfach gemerkt habe, daß es mir gut tut. Von da an ging das fast von alleine.

So habe ich mich von einer passiven in eine aktive Rolle gebracht.

Dadurch hat sich auch mein Verhältnis zu meinem Arbeitsplatz ein Stück weit gewandelt, meine Arbeitsplanung ist besser geworden und auch Überstunden stören mich nicht wenn ich eine interessante Tätigkeit habe und mir diese nicht aufgezwungen werden. Ich mach auch nicht mehr jeden Mist, der mir angetragen wird und rege mich da auch schon gar nicht mehr drüber auf. Ein einfaches "Nein" und fertig.

Mittlerweile glaube ich allerdings, daß mein eigenes Denken und Handeln hauptursächlich gewesen ist, gar nicht mal der Arbeitsplatz und viele andere externe Faktoren, die es auch gab und natürlich immer noch gibt. Das Hauptproblem steckte in mir selbst, und das ist genau die Richtung, in die Gazelle Dich geschubst hat. Da ist ebenfalls sehr viel Wahres dran.

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noch ein Punkt der wichtig ist aber hier übersehen wurde:

Erhohlungszeit

Umso anstrengender die Arbeit ist, umso mehr.

Bei einem Durchschnitts Büro Job kann man da locker mal 1-2h ansetzen

bis man wieder richtig fit ist

um z.B. nochmal einen trinken zu gehen.

Also wenn man mal alles zusammenrechnet "was gemacht werden muss"

(einkaufen, putzen,...) dann hat man bei ner 40std woche (zumindest unter der woche)

nichtmehr wirklich viel zeit zu machen "was man will"

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Machst du die Überstunden freiwillig? Wenn nicht, kannst du da Zeit einsparen. Mails beantworten für Job könntest du evtl. auch in die Arbeitszeit legen? Fachliteratur lesen evtl. auch? Telefonieren mit Verwandten kannst du auf der Fahrt machen, wenn du dir ein Headset zulegst. Beim Essen machen kannst du einiges sparen, wenn du es vorkochst bzw. die Dinge die zum Kochen nötig sind vorbereitest am Sonntag und am Samstag halt (sehr früh: ab 8h) einkaufen gehst.

Bist du überhaupt zufrieden mit deinem Job? Lohnen sich die Überstunden überhaupt?

Samstag um 8h einkaufen - bist Du wahnsinnig :mellow:? Dann liege ich Sa abend um 22h wieder im Bett! Mit müden Augen los zu ziehen bringt bei mir nichts, dann bin ich einfach nicht schlagfertig. Kochen ist bei mir so ein Thema - hab ne Mini-Kochnische, da macht diese ganze Haushaltsgeschichte keinen Spaß. Bin z.Zt. auch eher in der Convenience-Food Abteilung zu Hause.

Im Kern macht mir mein Beruf (Richtung Ingenieurwissenschaften/IT) Riesenspass, es ist extrem befriedigend weil ich mich ständig verbessere und nie gedacht hätte dass ich die Themen die mich interessieren so durchdringen könnte. Überstunden sind jetzt auch nichts furchtbares, nur dass eben die Zeit fehlt. Nur die Arbeitsweise liegt mir nicht - wie so oft wurde der Unfähigste zum Projektleiter weggelobt und macht Pläne, die mit sinnvollen Prozessen nichts zu tun haben. Stell Dir vor Du sollst für ein Auto eine Bremse konstruieren und der Projektleiter sagt "bis morgen muss die linke Vorderradbremse fertig sein". Sinnvoll wäre es natürlich eine gemeinsame Konstruktion für alle Bremsen - möglichst modellübergreifend - zu haben, damit man die Arbeit nur einmal und dafür richtig macht. (Den Technikern im Forum wird das Problem vielleicht bekannt vorkommen...) Sowas sorgt für Frust. Das war mir schon vorher bewusst, aber ich hatte gehofft dass ich mich um solche Situationen mit genügend Vorbereitung drücken kann - wenn man vorarbeitet und dann gleich ordentliche Konstruktionen aus dem Hut zaubert sorgt man auch für einen gewissen Geniestatus :huh:. Aber das geht eben nur mit einem gewissen Freiraum, der sehr selten da ist und wo ich auch Unterstützung benötigen würde. Die Kollegen haben allerdings bereits jegliche Ideale aufgegeben, es wird generell eher Dienst nach Vorschrift und ohne Ambitionen gemacht. Darum kommen sie mir eben wie Zombies vor und ich hoffe dass ich nicht auch einer von denen werde :rolleyes:.

Tja, lohnen die Überstunden? Wenn ich das wüsste! Finanziell ja, werden ausgezahlt. Würde ich in der freien Zeit sonst was besseres machen? Fraglich. Da ich mehr oder weniger selbständig bin muss ich Büroaufgaben zu Hause machen. Fachbücher lesen - naja, wenn Du jemandem richtig Asche bezahlst sagst Du Dir auch soll er doch weniger Stunden machen und zu Hause lesen, hast Du ja nichts von, zumindest wenn es nicht konkret um das Projekt geht.

Brauche ich das Geld? Heute nicht. Aber ich plane in ein paar Monaten mal etwas Pause zu machen um vielleicht einen Artikel für ein Fachmagazin oder so zu schreiben, was AFAIK für die Karriere recht förderlich sein kann und das vielleicht mit einer Reise zu verbinden. Umziehen will ich auch, trete mir hier schon selbst auf die Füße und besonders einladend ist es bei mir auch nicht. Es gibt also genug Gründe erstmal Geld zu verdienen.

Ich hatte mich nur gefragt ob es überhaupt möglich ist einen technischen Beruf zu haben und trotzdem ein cooler Typ zu sein/bleiben/werden. In meinem Umfeld sehe ich jedenfalls niemanden. Die einzigen Leute die 40h+ Woche, Sport & Privat hinbekommen sind BWLer oder Juristen, die für ein simples Excel-Sheet fünf mal so lange brauchen wie ich, ständig mit interessanten Leuten zu tun haben und wo Party nicht Dorfgaststätte sondern fetter Club mit Privat-Ecke bedeutet. Wobei die Zahl der Koksnasen da sicher auch >> 0 sein dürfte. Kennst Du einen Natural der Physiker, Informatiker oder Maschinenbauer ist? Ingenieursachen sind ja zunächst typische Beta-Berufe. Ich kenne vielleicht zwei, die unter "normalen" Menschen nicht (negativ) auffallen würden. (gut, drei, auch wenn Eigenlob stinkt ^_^). Und Du?

Grüße,

Alex

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Die Frage, ob Dein Job Dir Spaß macht, drängt sich mir genau wie einigen anderen Vorpostern auch auf.

Danke schonmal für Deine Anregungen. Muss man sich immer wieder vor Augen führen. Ich hab in den letzten Monaten super viel ausprobiert und denke jetzt, vielleicht sollte ich mich die nächsten drei, vier Monate von allen Parties fernhalten, weniger trinken, trainieren und wieder in Form kommen. Hab dank PU und LDS viel weniger AA und kann gott sei dank die Spielchen der Babes erkennen, habe aber eine unbestreitbare Abschlußschwäche. Eine Freundin, die bekannt ist für ihre gnadenlose Partnerwahl nach Äußerlichkeiten legte mir schon vor einiger Zeit unverblühmt (und dafür bin ich ihr auch irgendwie dankbar) sehr nah ein paar Kilos zu verlieren. Wäre auch mal ein schönes Thema - ist die Zahl der Lays umgekehrt proportional zum BMI/KFA :rolleyes:?

Ich weiß alles Limiting-Beliefs, auch mit 200 Kilo bekommt man Models in die Kiste :huh:, aber meine Quote ist einfach mies und sie war besser (wenn auch nicht superb) als ich richtig trainiert war. (Bei den hier besprochenen Trainingsplänen frage ich mich oft wie die Leute das schaffen...)

Der Job - naja, Perspektiven hab ich in dem Job nicht, außer noch ordentlich Kohle einzusacken. Aber die Chancen dass es woanders großartig besser wird (von den Arbeitsbedingungen) sind kurzfristig auch gering. Bin auf der Stufe wo man lästige, technische Expertenarbeit wegschaffen muss damit die Quartalszahlen stimmen. Darum eben auch die Weiterbildung, die für mich ganz normal ist, das macht mir quasi am meisten Spaß. Frisst aber Zeit und man setzt sich gehörig unter Druck, soll sich ja irgendwann auch lohnen.

Wie bereits in einem anderen Post gesagt, brauche dringend einen Tapetenwechsel und eine neue Perspektive, bis dahin darf ich einfach nicht die Flinte ins Korn werfen. Und sollte weniger Zeit auf Posts verwenden :mellow:

Viele Grüße,

alex

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Gast das_huhn
Kennst Du einen Natural der Physiker, Informatiker oder Maschinenbauer ist?

War zwar nicht direkt an mich gerichtet, aber ich kenne jede Menge coole Leute, die Informatiker/Maschinenbauer sind:

Guter Kumpel von mir ist waschechter Natural und Fachinformatiker für Systemintegration.

Anderer Kumpel ist super cooler Typ, zur Zeit in einer Beziehung und kein Stück betaisiert. Studiert Maschinenbau.

Einer aus meinem Lair, der als Natural zu PU gekommen ist. Studiert Medieninformatik.

Kumpel, den ich beim Studium kennengelernt habe. Super sozialer Halb-Natural, ebenfalls gerade in Beziehung. Studiert Medieninformatik.

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Kennst Du einen Natural der Physiker, Informatiker oder Maschinenbauer ist?

Kennst du einen Natural der seine Berufswahl davon abhängig macht, was andere von seinem Beruf denken?

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Machst du die Überstunden freiwillig? Wenn nicht, kannst du da Zeit einsparen. Mails beantworten für Job könntest du evtl. auch in die Arbeitszeit legen? Fachliteratur lesen evtl. auch? Telefonieren mit Verwandten kannst du auf der Fahrt machen, wenn du dir ein Headset zulegst. Beim Essen machen kannst du einiges sparen, wenn du es vorkochst bzw. die Dinge die zum Kochen nötig sind vorbereitest am Sonntag und am Samstag halt (sehr früh: ab 8h) einkaufen gehst.

Bist du überhaupt zufrieden mit deinem Job? Lohnen sich die Überstunden überhaupt?

Samstag um 8h einkaufen - bist Du wahnsinnig :mellow:? Dann liege ich Sa abend um 22h wieder im Bett! Mit müden Augen los zu ziehen bringt bei mir nichts, dann bin ich einfach nicht schlagfertig. Kochen ist bei mir so ein Thema - hab ne Mini-Kochnische, da macht diese ganze Haushaltsgeschichte keinen Spaß. Bin z.Zt. auch eher in der Convenience-Food Abteilung zu Hause.

Bei mir hat ein Umzug in eine größere Wohnung (gut, ist eine WG, aber was solls) mit größerer Küche den Start in ein erfülltes Kochleben bedeutet. Du glaubst gar nicht wieviel Spaß das macht, wenn man genug PLatz hat (und ist verdammt günstig.)

Im Kern macht mir mein Beruf (Richtung Ingenieurwissenschaften/IT) Riesenspass, es ist extrem befriedigend weil ich mich ständig verbessere und nie gedacht hätte dass ich die Themen die mich interessieren so durchdringen könnte. Überstunden sind jetzt auch nichts furchtbares, nur dass eben die Zeit fehlt. Nur die Arbeitsweise liegt mir nicht - wie so oft wurde der Unfähigste zum Projektleiter weggelobt und macht Pläne, die mit sinnvollen Prozessen nichts zu tun haben. [...] Aber das geht eben nur mit einem gewissen Freiraum, der sehr selten da ist und wo ich auch Unterstützung benötigen würde. Die Kollegen haben allerdings bereits jegliche Ideale aufgegeben, es wird generell eher Dienst nach Vorschrift und ohne Ambitionen gemacht. Darum kommen sie mir eben wie Zombies vor und ich hoffe dass ich nicht auch einer von denen werde :rolleyes:.

Tja, dann solltest du das einzig wahre machen: Langsam und zielsicher dich weiterbilden bzw. weitermachen, bis du einen neuen, besseren Job gefunden hast. Morgen Zeitung besorgen!

Tja, lohnen die Überstunden? Wenn ich das wüsste! Finanziell ja, werden ausgezahlt. Würde ich in der freien Zeit sonst was besseres machen? Fraglich. Da ich mehr oder weniger selbständig bin muss ich Büroaufgaben zu Hause machen. Fachbücher lesen - naja, wenn Du jemandem richtig Asche bezahlst sagst Du Dir auch soll er doch weniger Stunden machen und zu Hause lesen, hast Du ja nichts von, zumindest wenn es nicht konkret um das Projekt geht.

Klar, in gewissem Maße ist das Wissen, was du erwirbst auch dein Kapital. Allerdings, solltest du das dann sinnvoller in deinen (Arbeits-)Alltag integrieren. Die Wälzer wird es nicht als Hörbuch geben, insofern bleibt da nicht viel Spielraum. Also mach es doch vielleicht so: Montags früher gehen, dafür länger lernen. Dann bleibst du Mittwochs halt länger.

Brauche ich das Geld? Heute nicht. Aber ich plane in ein paar Monaten mal etwas Pause zu machen um vielleicht einen Artikel für ein Fachmagazin oder so zu schreiben, was AFAIK für die Karriere recht förderlich sein kann und das vielleicht mit einer Reise zu verbinden. Umziehen will ich auch, trete mir hier schon selbst auf die Füße und besonders einladend ist es bei mir auch nicht. Es gibt also genug Gründe erstmal Geld zu verdienen.

Ist eine super Idee, wie ich finde.

Ich hatte mich nur gefragt ob es überhaupt möglich ist einen technischen Beruf zu haben und trotzdem ein cooler Typ zu sein/bleiben/werden. In meinem Umfeld sehe ich jedenfalls niemanden. Die einzigen Leute die 40h+ Woche, Sport & Privat hinbekommen sind BWLer oder Juristen, die für ein simples Excel-Sheet fünf mal so lange brauchen wie ich, ständig mit interessanten Leuten zu tun haben und wo Party nicht Dorfgaststätte sondern fetter Club mit Privat-Ecke bedeutet. Wobei die Zahl der Koksnasen da sicher auch >> 0 sein dürfte. Kennst Du einen Natural der Physiker, Informatiker oder Maschinenbauer ist? Ingenieursachen sind ja zunächst typische Beta-Berufe. Ich kenne vielleicht zwei, die unter "normalen" Menschen nicht (negativ) auffallen würden. (gut, drei, auch wenn Eigenlob stinkt :huh:). Und Du?

Naja, nur weil ich nicht so gut in Excel bin wie ein Ingenieur halte ich das mit den interessanten Leuten für ein Gerücht. Die Uni ist voll mit langweiligen Snobs. Allerdings gibt's in der Fakultät mehr Frauen als bei den MaschBauern. Im Übrigen verbietet dir ja niemand mit dem Haus-Justitiar und dem Chef-Controller saufen zu gehen.

Du bist einfach unglücklich mit deinem Leben in Details. Mache dir bewusst, dass das was du ändern kannst einfach nur ändern musst. Dauert wohl etwas, aber es wird zu 100%, wenn du 100% gibst.

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Viele Deiner Probleme klingen als ließen sie sich leicht lösen - bspw. die Fahrzeit und die Unzufriedenheit mit Deiner Wohnsituation. Wenn Du zu gestresst bist dass selbst in die Hand zu nehmen, sollte mit den "paar Tausend Euro im Monat" auch ein Maler und ein Umzugsunternehmen finanzierbar sein.

Wenn Du wenig Zeit für Sport hast, gibt es sehr intensive, aber kurze Trainingsvarianten, um wieder in Form zu kommen. Check mal auf Ironsport nach Meltdown (Abnehmen) oder Dog Crap (Kraftzuwachs und Masse). So ein Trainingsplan dauert nicht länger als eine halbe Stunde und da Du schon Trainingserfahrung hast funktionieren die gut.

Wenn der Tagesrythmus Dich umhaut und Du am Wochenende abends zu müde zum Weggehen bist helfen Guarana-Kapseln aus dem Bodybuildershop. Eine Kapsule für 1,20 EUR und ich bin 5h länger fit ;)

Das alles drei sind Sachen, für die Du nicht mal aus Deiner Comfort Zone herausmüßtest ;)

Wie das allerdings mit dem langweiligen AFC-Umfeld zu lösen ist, weiß ich auch nicht so recht, da kämpfe ich auch noch mit. Ich merke wie fast alle meiner alten Freunde und vor allem deren Freundinnen Ihre ganze Freizeit damit verbringen, sich mit den anderen AFCs gemeinschaftlich darüber aufzuregen wie stressig die Arbeit ist, wie sehr sie es ankotzt dort zu arbeiten, wie sehr der Bruder/die beste Freundi/ect. unter ihrer stressigen Arbeit leidet, wie schlecht die Bezahlung ist, wie sehr sie als Frau benachteiligt ist, was in diesem Land alles falsch läuft und wie sehr alles zur Zeit den Bach runtergeht. Himmel! Vor zwei Jahren war ich noch neidisch dass die alle eine Freundin hatten, jetzt sag ich mir "Gott sei Dank hab ich nicht SO eine Freundin."

bearbeitet von scrai

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Wie schon einige schrieben, sind das bei Dir viele einzelne Punkte, die dich nerven und belasten.

Mach doch mal strukturiert z.B. über Mindmap eine Analyse, was das im Detail alles ist.

Anschließend bringst Du die einzelnen Punkte in eine Wertigkeitsreihenfolge. Tool könnte eine ABC / XYZ Analyse sein (Achse 1 wie aufwendig von gering bis hochkomplex und Achse 2 wie stark es dich belastet) Und dann geh die kleinen Teile Schritt für Schritt an.

Vorteil, es tut sich recht schnell was und jeder Erfolg motiviert, wodurch sich die Gesamtgrundstimmung verbessert.

Nebenbei, ich hab ca. 3 Jahre gebraucht, als ich das Arbeiten anfing, bis das alles so flutschte, wie ich das wollte. Arbeiten ist was anderes als Schule oder Studieren. Die Umstellung geht nicht von heute auf morgen, aber den ersten Schritt hast Du ja schon gemacht und willst was verändern.

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