Yanus' "All-You-Can-Know-Thread"!

54 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Betaisierung mit glücklichen Folgen:

„Putzmännern“ winkt in der Ehe laut einer US-Studie mehr Sex. Ehemänner, die häufig mit sauber machen, seien für ihre Frauen sexuell attraktiver als „Putzmuffel“. Das fand ein Forscherteam aus Seattle nun heraus.

Dieses fand man in einem „Liebeslabor“ heraus, dass Frauen die tatkräftige Hilfe ihrer Männer im Haushalt als Zeichen von Liebe und Zuwendung verstehen. Dies führt bei ihnen zu sexueller und erotischer Anziehung.

Quelle: Pro7-Text (August 2009)

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Lieber Kinder als Karriere

Weniger Aufstiegschancen und politisches Engagement, statt dessen Familie und Partnerschaft. Die Wünsche junger Akademiker befinden sich laut einer aktuellen Studie im Wandel.

Studenten sind Familie und Partnerschaft wichtiger als die berufliche Karriere. Das geht aus einer am Dienstag in Hamburg vorgestellten Umfrage des Studentenmagazins "Zeit Campus" und des Hochschul-Informations-System (HIS) hervor. Die berufsbezogenen Ziele schätzten die Studierenden weniger wichtiger ein als bei einer ähnlichen HIS-Studie vor fünf Jahren. Während damals 57 Prozent eine leitende Funktion anstrebten, waren es jetzt nur noch 47 Prozent. Das Ziel, sich Familie und Partnerschaft zu widmen, erfuhr dagegen einen Zuwachs um fünf Prozentpunkte auf 72 Prozent.

Auf Karriere setzen vor allem Studenten der Wirtschaftswissenschaften, von denen 68 Prozent eine leitende Funktion anstreben. Partnerschaft und Familie sind dagegen besonders Lehramtsstudenten wichtig (80 Prozent). Die Berufsaussichten schätzen die Studierenden insgesamt deutlich positiver ein als in einer anderen Umfrage vor zwei Jahren. Damals beurteilten lediglich 53 Prozent von ihnen die Aussichten für Absolventen als gut oder sehr gut, in diesem Jahr vertraten diese Auffassung 71 Prozent.

Gesellschaftliches und besonders politisches Engagement wollen dagegen immer weniger Studenten zeigen. Während bei der vorherigen Befragung 63 Prozent das Ziel hatten, "sich für andere Menschen einzusetzen", waren es jetzt nur noch 56 Prozent. Das Interesse, sich stark oder sehr stark politisch zu engagieren, sank von knapp einem Viertel auf 14 Prozent. Überhaupt nicht politisch engagieren wollen sich 62 Prozent. An der Umfrage beteiligten sich im April und Mai dieses Jahres rund 6000 Studenten.

Quelle: N24.de, Oktober 2008

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One-Night-Stand-Studie

Jede zweite Frau bereut Einmal-Sex!

Beide wollen es. Wer sich zum One-Night-Stand zusammentut, weiß was auf ihn zukommt. Oder doch nicht? Spätestens nach dem spontanen Einmal-Sex gehen die Gefühle bei Männern und Frauen zumindest weit auseinander. Während die meisten Männer gut drauf sind, plagt sich jede zweite Frau mit Reue! Das ergab eine Studie von Anne Campbell von der britischen Universität im britischen Durham.

Die Internet-Umfrage der Psychologin unter 1743 Frauen und Männern ergab:

80 Prozent der männlichen Einmalsexler empfinden das Erlebnis als „durchweg positiv“. Die Hälfte der Fremdsexlerinnen bereut, was sie tat.

- Männer wollen Frauen, die im Bett die Initiative ergreifen

- Männer wollen sexbewusste Frauen

Während die Männer das Bedürfnis haben, im Bekanntenkreis mit ihrem Lustkick zu prahlen, fühlen sich die Frauen „benutzt“.

Auch bei der sexuellen Befriedigung spalten sich die Geschlechter:

Die Herren gaben an, danach befriedigt und voller Selbstvertrauen gewesen zu sein – die Frauen nicht. Sie fürchteten zudem um ihren guten Ruf.

Laut Psychologin Anne Campbell lehnen viele Frauen Einmal-Sex ab. Aber: Hormonschwankungen machten mit Frauen manchmal Sachen, für die sie dann nicht wirklich was könnten...

Gerade während des Eisprungs – also zwischen dem 10. und 18. Tag des Zyklus sind selbst strikte Anti-Spontan-Liebhaberinnen wesentlich leichter erregbar...

Mehr Erotik

Die detaillierten Ergebnisse der Einmal-Sex-Studie gibt es in der Juni-Ausgabe des Fachmagazins „Human Nature“.

Quelle: Bild.de, Oktober 2008

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Hochzeitspläne

Jeder zweite Single will heiraten

Fast die Hälfte aller Singles würde gerne heiraten. Doch wo getraut und geflittert wird sind sich Frauen und Männer uneins.

Die Kirche hat für viele Heiratswillige als Trauungsort ausgedient.

Die Ehe hat offenbar wieder Konjunktur, wenn man einer aktuellen Umfrage einer Partnerbörse glaubt. Demnach möchte jeder zweite Single-Mann und 43 Prozent der Single-Frauen heiraten, so Psychologin Lisa Fischbach von Elitepartner.de.

Kirchliche Trauung out:

Ist der oder die Richtige gefunden, möchten sich aber nur noch 20 Prozent der insgesamt 7000 Befragten in der Kirche das Ja-Wort geben. Bei Frauen seien ausgefallene Orte beliebter: So wollen 38 Prozent der Frauen am Strand heiraten. Männer bevorzugen dagegen laut Studie zu 43 Prozent das Standesamt.

Etwa jeder fünfte Single könne sich überhaupt keine Ehe vorstellen, während ein Drittel der Befragten derzeit noch unschlüssig sei. Ihre Flitterwochen möchten 41 Prozent in trauter Zweisamkeit verbringen. Jeder Dritte plane eine romantische Metropole zu besuchen und 16 Prozent wollen einen Abenteuer-Trip buchen.

Quelle: menshealth.de, August 2009

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Charles Baudelaire: Der Dandy

In seinem durchaus auch kritischen Essay über das Modephänomen des Dandyismus begriff Charles Baudelaire den Dandy als ersten – und letzten – Heroen der Moderne: „Der Dandy muss ununterbrochen danach streben, erhaben zu sein. Er muss leben und schlafen vor einem Spiegel”. Vor allem mit dem Kultcharakter setzte sich Baudelaire auseinander.

Wenn ich gelegentlich des Dandysm von der Liebe spreche, so geschieht es, weil die Liebe die natürliche Beschäftigung der Müßigen ist. Aber der Dandy erblickt in der Liebe keinen Spezialzweck. Wenn ich vom Gelde gesprochen habe, so geschah’s, weil das Geld für die Leute, die sich aus der Pflege ihrer Leidenschaften einen Kult bilden, eine Unerläßlichkeit bedeutet; aber der Dandy strebt nicht nach Gelde als etwas an sich wesentlichem; ein unbeschränkter Kredit könnte ihm genügen; er überläßt diese grobe Leidenschaft den gewöhnlich gesinnten Sterblichen.

Der Dandysm ist auch gar nicht einmal, wie viele Leute von geringer Überlegungskraft zu glauben scheinen, eine unmäßige Liebe zur Toilette und zur materiellen Eleganz. Diese Dinge sind für den vollkommenen Dandy nur ein Symbol der aristokratischen Überlegenheit seines Geistes. So besteht denn auch für seine Augen, die vor allem andren auf „Distinktion” bedacht sind, die Vollkommenheit der Toilette in der absoluten Einfachheit, als welche in der Tat die beste Art ist, sich zu „unterscheiden”. Worin besteht dann also jene Leidenschaft, die, Doktrin geworden, aus den beherrschenden Adepten diese ungeschriebene Institution gemacht hat, die eine so hochgemute Kaste bildete? Sie besteht vor allem in dem brennenden Bedürfnis, sich eine Originalität zu bilden, die sich in den äußeren Grenzen der Konvenienz hält. Sie besteht in einer Art von Kult seiner selber, der die Suche nach dem Glück, das man in jemand anderem, im Weibe zum Beispiel, finden könnte, der selbst alles, was man als Illusionen bezeichnet, zu überleben vermag. Sie besteht in dem Pläsier, in Erstaunen zu setzen, und in der stolzen Genugtuung, selbst doch nie erstaunt zu sein. Ein Dandy kann ein blasierter, kann sogar ein leidender Mensch sein; aber in letzterem Falle wird er lächeln, wie der Lacedämonier unter dem Bisse des Fuchses lächelte. Man sieht, in mancher Beziehung grenzt der Dandysm an den Spiritualismus und den Stoizismus. Aber ein Dandy kann niemals ein alltäglicher Mensch sein. Wenn er ein Verbrechen beginge, so würde er darum vielleicht nicht herabgesunken sein; wenn dieses Verbrechen jedoch einer trivialen Quelle entstammte, so wäre die Schande nicht wieder gut zu machen.

Der Leser möge über diesen Ernst im Frivolen sich nicht empören und sich erinnern, daß in allem Wahnwitz Größe, in allen Excessen Kraft steckt. Seltsamer Spiritualismus! Für die, welche zugleich seine Priester und seine Opfer sind, sind alle komplizierten materiellen Bedingungen, denen sie sich unterwerfen – von der untadeligen Toilette zu jeder Stunde des Tages und der Nacht bis zu den gefährlichsten Kraftleistungen des Sports – nichts als eine geeignete Gymnastik zur Stärkung des Willens und zur Disziplinierung der Seele. In der Tat, ich hatte nicht so ganz unrecht, den Dandysm als eine Art Religion zu betrachten. Die strengste Klosterregel, der unweigerliche Befehl des „Alten vom Berge”, der seinen berauschten Schülern den Selbstmord anbefahl, war nicht despotischer und fand keinen willigeren Gehorsam, als diese Doktrin der Eleganz und der Originalität, die ihrerseits gleichfalls ihren ehrgeizigen und hingabevollen Sektierern – oftmals ungestümen, leidenschaftlichen, mutigen Naturen voll gehaltener Energie – den furchtbaren Spruch auferlegte: Perinde ac cadaver!

Ob diese Menschen sich Raffinés, Incroyables, Beaux, „Löwen” oder „Dandys” nennen: der Ursprung ist bei ihnen allen der gleiche; allen ist derselbe oppositionelle und revolutionäre Charakter gemeinsam; alle sind sie Repräsentanten dessen, was das beste am menschlichen Stolz und Hochmut ist: jenes heutzutage nur allzu seltenen Bedürfnisses, die Trivialität zu bekämpfen und zu zerstören. Daraus entsteht denn auch bei den Dandys jene hochfahrende Attitüde einer Kaste, die unerachtet ihrer Kälte etwas Herausforderndes hat.

Der Dandysm erscheint mit Vorliebe in den Übergangszeiten, wenn die Demokratie noch nicht allmächtig ist, wenn die Aristokratie erst zum Teil wankt und herabsinkt. Im Trubel solcher Zeitläufe ist es möglich, daß manche deklassierten, deG.ten, müßigen Menschen, die im übrigen jedoch reich sind an ursprünglicher Kraft, den Plan fassen, eine Art neuer Aristokratie zu begründen, die umso schwieriger zerstörbar sei, als sie sich auf die kostbarsten, unaustilgbarsten Eigenschaften gründen soll, auf die Himmelsgaben, die Arbeit und Geld nicht zu verleihen vermögen.

Der Dandysm ist der letzte Ausbruch von Heroismus in den Niedergangepochen; und der Dandytyp, dem der Wanderer in Nordamerika begegnete, tut dieser Idee in keiner Weise Abbruch: denn nichts steht der Annahme im Wege, die Stämme, die wir als „wilde” bezeichnen, seien die Überreste großer, verschwundener Zivilisationen. Der Dandysm ist ein Sonnenuntergang; gleich dem Gestirne, das zur Rüste geht, ist er erhaben, ohne Wärme und voll Melancholie.

Charles Baudelaire: Der Dandy. In: Hans J. Schickedanz (Hg.): Der Dandy. Texte und Bilder aus dem 19. Jahrhundert. Dortmund 1980, S. 106f.

Quelle: Microsoft® Encarta® Enzyklopädie Professional 2003 © 1993-2002 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

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Quelle: Bild.de, Oktober 2008

Dann gehört das aber in den Witze-, nicht in den Wissens-Thread.

Edit by Yanus: Jeder hat seine Meinung. In diesem Thread darf gerne zu den Einträgen Stellung genommen werden bzw. diskutiert werden.

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Was ist Verlustangst und was bedeutet sie?

Bindungsangst – Verlustangst

Bindungsangst und Verlustangst gehören unmittelbar zusammen: Um ein Gefühl der Verlustangst zu entwickeln, muss man zunächst das Gefühl der Bindung kennen. Angesichts der enormen gesellschaftlichen Bewegungen heutzutage (Flexibilität und Mobilität als Werte unserer Leistungsgesellschaft) bedeutet eine Bindung an einen anderen Menschen immer auch das Risiko, den Verlust desselben zu erfahren.

Bei manchen Menschen führen Verlusterfahrungen in der Kindheit zu einer solchen inneren Leere, dass sie nicht mehr bereit sind, durch das Eingehen von Bindungen weitere Verluste zu riskieren.

Was bedeutet Bindungsangst?

Wenn ein Mensch eine Bindung eingeht, so lässt sich diese bestimmen als der Lernprozess, gegenüber einem anderen Menschen Vertrauen aufzubauen. Dieses Vertrauen ist die Grundlage, um eine dauerhafte Beziehung mit wechselseitiger Verantwortung auf freiwilliger Basis aufrechtzuerhalten.

Die erste Bindung zwischen Mutter und Kind dient als Modell für die spätere Entwicklung. Gelingt diese Beziehung nicht oder kommt es zu einer für das Kind schmerzhaften Trennung, bleibt immer eine Angst vor Abhängigkeit und damit Nähe und Bindung bestehen.

Ursprünglich werden Menschen von einem Bedürfnis nach Nähe bestimmt. Lässt sich dieses Bedürfnis nicht erfüllen, wird der Schmerz darüber verdrängt. In extremen Fällen wird das Nähebedürfnis vom eigenen Ich abgekoppelt, um die verletzte Psyche zu schützen. Damit scheint der Wunsch nach Nähe kontrollierbar zu sein, und auch mögliche Abhängigkeitsängste werden so unter Kontrolle gebracht.

Wie äußert sich Bindungsangst?

Bindungsangst äußert sich häufig in einer Neigung zu Eigenbrötelei und im unzureichend ausgeprägten Verantwortungsgefühl gegenüber Sozialpartnern (Familie, Freunden). Oft besteht auch eine Neigung zum häufigen und schnellen Wechsel von Bezugspersonen, zu denen meistens auch nur flüchtige und kurzzeitige Kontakte bestehen.

Wie wird Verlustangst erlebt?

Üblicherweise setzt Verlustangst eine Bindungsfähigkeit voraus, kann also auftreten, wenn eine bestehende Bindung gefährdet erscheint, z.B. durch einen Dritten. Oft drückt sich dann Verlustangst durch Eifersucht aus, hat also mit einem labilen Selbstwertgefühl zu tun.

Wie drückt sich dies in der Sexualität aus?

Da die Sexualität zwar die am stärksten bindende Kraft in einer Partnerschaft ist, gleichzeitig aber oft als abgespalten von Liebe und sonstigen stabilisierenden Faktoren der Partnerschaft gelebt wird, kann die Bindungsfunktion oft nicht aufrecht erhalten werden. Gerade hier wird die Zwiespältigkeit der Nähe-Distanz-Balance am deutlichsten, sodass Störungen der partnerschaftlichen Bindung sich meistens zuerst in der Sexualität zeigen, z.B. durch Angst vor oder Vermeidung von Nähe.

Eine Anekdote zur Nähe-Distanz-Balance

"Eine Gesellschaft Stachelschweine drängte sich an einem kalten Wintertag nahe zusammen, um durch die gegenseitige Wärme sich vor dem Erfrieren zu schützen. Bald jedoch empfanden sie die gegenseitigen Stacheln und entfernten sich wieder voneinander. Wenn dann das Bedürfnis nach Erwärmung sie wieder näher zusammenbrachte, wiederholte sich das zweite Übel, so dass sie zwischen beiden Leiden hin- und hergeworfen wurden, bis sie eine mäßige Entfernung herausgefunden hatten, in der sie es am besten aushalten konnten."

Arthur Schopenhauer

Quelle: Internet, 2009

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Was Frauen sich von Männern wünschen

Schluss mit Schnell-Schnell-Sex.

Ein Quickie zwischendurch ist nie verkehrt. Aber: Wenn aus dem routinierten Samstagmorgen-Sex auch noch eine Schnell-Schnell-Nummer wird, sind wir gelangweilt. Wir wollen richtigen Sex. Mal hart, mal zart – aber bitte nicht ruckizucki, fertig! Es geht hier schließlich nicht darum, auf einer imaginären Strichliste für schnelles Kommen zu punkten.

Nehmt euch Zeit fürs Vorspiel.

Ihr denkt an Sex und dann könnt ihr in Null Komma nichts losrocken. Wir Frauen sind da anders. Wir brauchen liebe Worte, Küsse, Streicheleinheiten. Seid dabei bitte nicht zu plump. Nähe sollte Teil der Beziehung sein und nicht auf nur bei konkreter Zielabsicht eingesetzt werden.

Nicht einschlafen!

Sex ist für Männer eine tolle Form des Stress-Abbaus. Trotzdem: Rollt euch danach nicht einfach runter, um dann einzuschlummern.

„Und, hattest du einen Orgasmus?“

Fragt nach dem Sex nicht, ob wir einen Orgasmus hatten. Das nervt. Und es geht nicht nur um den Höhepunkt!

Nie wieder Handy beim Sex.

Freunde, Mandanten, Klienten, Mitarbeiter – ja, als erfolgreicher Mann ist man stets zu Diensten. Aber: Beim Sex gebührt IHR die volle Aufmerksamkeit. Also, Handy aus!

Sprecht mit uns – auch über Sex.

Sex kann sich nur entwickeln, wenn man miteinander spricht. Seine Wünsche, Träume, Fantasien verrät. Habt keine Angst, wir verurteilen euch nicht für Sex-Absurditäten. Im Gegenteil: Euer Einblick ins frivole Kopfkino zeigt uns, dass ihr uns vertraut.

Steht zu uns!

Wir sind erwachsen und gehen alle nicht unbefleckt in eine neue Partnerschaft. Wir erwarten gar keinen rigorosen Cut zu verschmähten Lieben. Aber: Steht zu uns – nicht zur Ex. Auch nicht, wenn sie nachts Telefonterror betreibt und verlangt, dass ihr sofort bei ihr auf der Matte steht, um ihr in einer ihrer Krisennächte das Händchen zu halten. Das tut weh, weil wir das Gefühl haben nicht so wichtig zu sein wie die Ex.

Sex- und Beziehungsprobleme? Arbeitet mit!

Guter Sex kommt nicht von ungefähr. Und eine tolle Beziehung auch nicht. Wenn mal ein bisschen Sand im Sex- und Beziehungsgetriebe ist, helft mit! Steckt nicht den Kopf in den Sand oder den Schoß einer anderen Frau. Packt das Problem mit an. Gebt der Beziehung eine Chance.

Gebt uns nicht das Gefühl, auf dem Sprung zu sein. Das Leben ist auch ein bisschen wie ein Wunschkonzert. Überall wimmelt es von tollen Frauen – und ihr seid in Sorge, eure Zeit zu verplempern, weil es noch eine Bessere geben könnten. Was soll das? Es geht doch nicht darum, was andere von euch denken. Ihr entscheidet selbst, was euch gut tut. Konzentriert euch auf eure Partnerin – wenn sie keine Lückenfüller-Frau ist.

Potenzprobleme?

Na und! Frauen geht es in einer Partnerschaft nicht nur um einen immerbereiten Penis. Wenn Sie mal nicht können, es in der Vergangenheit häufiger zu „Unpässlichkeiten“ kam, sollten Sie den Tatsachen ins Gesicht sehen und zum Arzt gehen. Jeder dritte Mann leidet an Erektionsproblemen. Stress, unausgewogene Ernährung, Nikotin – nur drei Mögliche Ursachen, die Ihre Manneskraft schwächen. Geniert euch nicht, lasst euch helfen!

Lasst uns auch mal zickig sein. Viele Frauen haben ihre gewissen Minuten. Minuten, in denen alles blöd ist. Ihr haltet uns dann für zickig. Dabei ist uns nur eine kleine Laus über die Libido gelaufen. Lasst uns unsere Zickereien – und pampt bitte nicht zurück. Besser: Nehmt uns in den Arm. Dann fühlen wir uns geborgen und geliebt. Und die Laus, die vergessen wir dann auch ganz schnell. (Auch wenn die Kollegin genau die Schuhe anhatte, die man sich selbst nicht leisten kann. Unsere Zick-Gründe sind meist recht subtiler Natur!)

Schluss mit Machtspielen!

Wir wollen mit euch wachsen, nicht kämpfen. Missversteht eine Beziehung nicht als Machtspiel. Es geht nicht darum, immer seinen Willen durchzusetzen. Besser: Seid diplomatisch, kommt auch mal auf uns zu. Gebt uns eine Möglichkeiten, einen gemeinsamen Lösungsweg zu finden. Davon profitieren letztlich beide.

Seid treu!

Krisen kommen in den besten Beziehungen vor. Paare, die gemeinsam solche Durststrecken durchstehen, haben die Chance, gemeinsam zu wachsen. Einige Männer ziehen den Weg des geringsten Widerstands vor und finden sich in den Armen einer anderen wieder. Wir spüren den Betrug und zweifeln an eurer Liebe. Von den Verletzungen, die der Treuemissbrauch mit sich bringt, wollen wir an dieser Stelle gar nicht sprechen.

Schluss mit Romantik-Brei.

Frauen lieben Kerzen, frische Blumen, romantische Musik. Springt über euren Schatten und behaltet euer Ziel im Augen. Wenn es uns gut geht, sind wir schneller in sexy Stimmung. Und bei den Blumen geht es nicht um einen opulenten Sommerstrauß. Es geht um die Ich-denk-an-dich-Geste – und da reichen ein paar Gänseblümchen von der Wiese.

Entschuldigt euch auch mal.

Wir sind alle nicht frei von Fehlern. Dies einzusehen, fällt einigen Männern zuweilen recht schwer. Dennoch: Wenn ihr merkt, dass ihr auf dem Holzweg seid, entschuldigt euch! „Es tut mir leid“ sind nur vier Worte, die es in sich haben – und ihr sooo gut tun.

Geht respektvoll mit uns um!

Dass Respekt eine der wichtigsten Tugenden in der Partnerschaft ist, ist eigentlich logisch. Dennoch scheinen viele dies zu vergessen. Das heißt: Kein Schlechtmachen in Gegenwart Dritter. Keine Fäkalsprache und andere Demütigungen.

Schluss mit Bindungsängsten. Wenn Sie sich bei einer Frau sicher sind, weil es sich gut anfühlt und sie Ihnen das gibt, wonach Sie sich sehnen, dann sollten Sie keine Angst vor dem nächsten Schritt haben. Viele Männer haben Angst vor einer „festen Bindung“. Sie sehen sich im Korsett einer Beziehung gefangen. Vergessen Sie nicht: Nur weil sie zusammen leben heißt das nicht, dass Sie nun allabendlich mit ihr Seifenopern gucken müssen und keine Freiräume mehr haben.

Wer guten Sex will, muss üben.

Ihr seid mit dem Sex unzufrieden? Dann tut etwas dafür und schiebt die Schuld nicht nur auf die Frauen ab. Es gibt so viele Möglichkeiten, um sexuell zu wachsen. Ratgeber wie „Die Psychologie der Leidenschaft“ (David Schnarch) und Pierre Franckhs „Glücksregeln für die Liebe“ inspirieren und helfen aus der sexuellen Sackgasse.

Wir wollen keine Statussymbole.

Viele Männer meinen, Frauen mit ihren Statussymbolen beeindrucken zu müssen. Zugegeben: Es gibt Frauen, die es nur auf SEINE Kreditkarte abgesehen haben und sich einen Mann wünschen, der ihnen ihr Leben finanziert. Aber: Bedingungslose Liebe funktioniert so nicht. Es geht darum, finanziell und emotional unabhängig vom Partner zu sein. Sie müssen selbst entscheiden, welcher Weg der Ihre ist.

Keine Angst vor Sex-Vamps. Sie geht im Bett ab wie eine Rakete. Ein Traum. So sehr ihr es genießt – ihr seid eingeschüchtert. Wovor fürchtet ihr euch? Dass sie sich langweilt? Blödsinn. Wenn ihr euch mit der Frau wohl fühlt, es vielleicht sogar Liebe ist, wird es im Bett höchstwahrscheinlich nie öde werden. Kein gutes Gefühl bei der Sache? Fragt euch warum der Schuh drückt, wo die Blockade sitzt. Ein Sexualtherapeut könnte Licht in dieses Dunkel bringen.

Gebt uns das Gefühl, alles an uns zu lieben.

Wir Frauen gehen sehr hart mit uns ins Gericht. Die Haare sitzen seit Tagen nicht, der Hintern hängt mit Anfang 30 eine Etage tiefer als mit 20 und der Bauch wirkt nur im eingezogenen Zustand scharf. Gebt uns das Gefühl, die schönste Frau der Welt zu sein. Dann mäkeln wir auch nicht mehr so an uns rum.

Trefft Entscheidungen. Im Leben haben wir immer die Qual der Wahl. Wenn Sie kein Sex-Mitläufer sind, übernehmen Sie für sich selbst Verantwortung und haben auch den Mut, Entscheidungen zu treffen. Viele Männer tun sich damit jedoch schwer. Aber: Selbst im Supermarkt entscheiden Sie, ob Sie Schmetterlingsnudeln, Spaghetti, Lammfilet oder Toastbrot einkaufen. Wer sich nicht entscheidet, geht mit leerem Einkaufswagen zur Kasse und muss sich zu Hause mit den Resten aus dem Kühlschrank begnügen. Irgendwie unbefriedigend, oder?

Spielt uns nichts vor, seid ehrlich interessiert.

Es ist schön, wenn ihr fragt „Wie war dein Tag?“ Unschön ist es aber, wenn ihr die Antwort eher als Floskel betrachtet und keine Anstalten macht, euch unsere Erfolge anzuhören.

Lasst euch nicht einschüchtern!

Viele Männer sind verunsichert, weil wir Frauen im 21. Jahrhundert wissen, was wir wollen. Seht die Chance, die eine starke Frau mit sich bringt. Mit einer Frau, die klare Vorstellungen im Leben hat, wird es bestimmt nicht langweilig. Sie ist eine Bereichung und gestaltet das gemeinsame Leben mit. Klingt doch spannender als eine angepasste Jasagerin, oder?

Straft uns nicht mit Liebesentzug.

Ihr seid sauer auf uns, weil wir anderer Meinung sind oder ihr uns nicht versteht, weil wir uns gerade selbst nicht verstehen. In solchen Momenten brauchen wir ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Eine Umarmung, Zärtlichkeiten oder liebe Worte. Was wir nicht brauchen: Liebesentzug. Immer dran denken: Behandelt uns so, wie ihr selbst gern behandelt werden möchtet.

Lieben heißt nicht besitzen.

Wer einander liebt, besitzt sich nicht! Soll heißen: Jedes Paar sollte sich seine Freiräume gewähren, die Möglichkeit haben, sich selbst zu entwickeln. Drängt uns nicht eure Meinung auf und lasst es zu, dass wir uns auch weiterentwickeln.

Zeigt Gefühle!

Männer tun sich mit Emotionen und Schwäche zeigen schwer. Wovor habt ihr Angst? Dass wir die Achtung vor euch verlieren, weil ihr nicht immer Stark seid? Blödsinn! Zur Liebe gehört Schwäche und Stärke. Springt über euren Schatten. Sagt, wenn es euch nicht gut geht. Wetten, dass ihr euch danach viel befreiter fühlt. Ausprobieren!

Gebt uns das Gefühl, etwas Besonderes zu sein!

Behandelt uns wie eine Königin. Macht uns Komplimente. Stellt uns auf ein unsichtbares Podest. Gebt uns das Gefühl, sexy und die wundervollste Frau des Planeten zu sein.

Nie im Streit ins Bett gehen.

Zankereien und Meinungsverschiedenheiten gehören zu einer Partnerschaft dazu. Doch: Lasst uns niemals im Streit einschlafen. Das verursacht nur schlaflose Nächte und Grübeleien. Besser: Seid diplomatisch, lenkt ein – und dann kommt es vor dem Schlafen vielleicht noch zu fantastischem Versöhnungssex.

Hofiert uns!

Es mag nicht mehr ganz zeitgemäß sein, schön finden es viele Frauen trotzdem: Umgarnt uns wie Kavaliere der alten Schule. Helft uns in den Mantel, tragt die Seltersflaschen ohne Murren ins Dachgeschoss, haltet uns die Tür auf.

Quelle: Bild.de, August 2009

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Mythos Mann: Was ist dran am "starken Geschlecht"?

"Der Emanzipationsgedanke hat sich nur auf das Verhalten der Frau ausgewirkt" "Der Emanzipationsgedanke hat sich nur auf das Verhalten der Frau ausgewirkt. Der Mann lebt weiterhin nach dem traditionellen Grundsatz: Ein erfolgreicher Ernährer ist auch ein guter Ehemann und Vater", beschreibt der Bielefelder Soziologie-Professor Hans-Peter Blossfeld das recht eindeutige Ergebnis seiner Studie. Und dies, so Blossfeld, sei weitgehend unabhängig davon, ob das Land seit Jahrhunderten kapitalistisch ist, sozialistisch oder ob es konservativ, liberal oder sozialdemokratisch regiert wird.

Quelle: 3sat.de, August 2009

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Wer kifft, kommt früher (oder gar nicht).

Der Konsum von Cannabis beruhigt, wirkt entspannend und angstlösend: Rund 600 000 Menschen in Deutschland greifen regelmäßig zum Joint. Aber Kiffen kann auch schwere Nebenwirkungen haben. Neue Studien belegen, dass der Konsum von Cannabis Krebs fördern und Sex-Probleme auslösen kann.

Eine australische Studie an über 8000 Männern ergab, dass Dauerkiffer häufiger Probleme im Bett haben.

So haben Cannabis-Raucher häufig mit Orgasmusproblemen und vorzeitigen Samenergüssen zu kämpfen.

Aber das ist noch nicht alles! Eine aktuelle US-Studie zeigt, dass der Rauch von Cannabis zahlreiche Schadstoffe enthält, die viel giftiger sind als Tabak. Dadurch können Erkrankungen der Lunge und sogar Krebs ausgelöst werden. Manchmal kommt es auch zu Herz-Kreislauf- und Hormonstörungen.

Mehr Informationen zum Thema Krebs gibt es unter apotheken-umschau.de.

Einsatz in der Medizin

Bereits seit Jahren hilft Cannabis schwerkranken Patienten mit Krebs, Aids oder Multipler Sklerose (alles Wichtige über diese Krankheit können Sie bei apotheken-umschau.de lesen), ihr Leiden erträglicher zu machen, wenn keine Arznei mehr hilft. Auch in Deutschland ist diese Therapie seit 1998 erlaubt, Patienten müssen die Kosten dafür allerdings selber tragen.

Quelle: Bild.de, August 2009

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Frauen bevorzugen Männer mit schlechtem Charakter

Negative Eigenschaften kommen beim weiblichen Geschlecht besonders gut an: Eher negativ belegte Charakterzüge wie Selbstverliebtheit, Gefühllosigkeit und Herrschsucht kommen bei Frauen besonders gut an. Männer mit diesen Eigenschaften haben zwar kürzere Beziehungen, aber dafür deutlich mehr Partnerinnen. Draufgängerische Machos haben noch dazu einen Evolutionsvorteil. Sagen US-amerikanischen Wissenschaftler: ein bisschen Boshaftigkeit, ein bisschen fieses, unsoziales Handeln führt zu einem aktiveren Sexleben und damit zu mehr Nachkommen.

Wodurch wiederum diese "schlechten" Charaktermerkmale verstärkt weitergegeben werden. Bei der "Liebe auf den ersten Blick" stehen die Männer im Wettbewerb, aber die Frau entscheidet. Während Männer bei ihrer Wahl nur ein Mindestmaß an Attraktivität voraussetzen, sind Frauen weit wählerischer und beurteilen auch nach Status und Familientauglichkeit. Während Frauen ihren eigenen Attraktivitätswert weit besser kennen, neigen Männer zur Selbstüberschätzung. Die Attraktivitätsforschung befasst sich schon seit Jahren mit der Frage, was rein äußerlich besonders anziehend macht.

Quelle: 3sat.de, September 2009

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SOZIOLOGIE

Alphamann gesucht!

Der amerikanische Harvard-Professor Harvey C. Mansfield fordert die Renaissance des Maskulinen

Männer, wie Frauen nur allzu gut wissen, lassen sich ungern sagen, was sie zu tun haben. Sie lesen also weder Stadtpläne noch Gebrauchsanweisungen, sondern schreiten erst mal voller Selbstbewusstsein munter zur Tat. Kann schließlich nicht so schwer sein, in einer völlig unbekannten Großstadt eine bestimmte Straße ausfindig zu machen. Oder ein „Bonde“-Regal von Ikea ohne Zeichnung aufzubauen. Sechs Millionen Stunden vertrödeln XY-Chromosomenträger jährlich bei der Suche nach dem richtigen Weg (natürlich ohne zu fragen!), so eine britische Studie. Und beim Ikea-Möbel bleiben rätselhafterweise immer ein paar der exakt abgezählten Schrauben übrig.

Kulturkampf der Geschlechter. „Selbstbewusstsein in Extremsituationen demonstrieren“ – so definiert der renommierte Harvard-Professor Harvey C. Mansfield in seinem kontroversen, neuen Buch „Manliness“ (Yale University Press, 27,50 Dollar, in Englisch) das Konzept Männlichkeit. Seine 300-Seiten-Polemik, testosterongetränkte Kulturgeschichte von Homer bis Hemingway, entflammt derzeit US-Feuilletonisten wie Talk-Show-Macher. Die zentrale These: Das Problem der Mannhaftigkeit läge nicht in ihrem Existenzverlust – sie sei derzeit nur arbeitslos! Recht hat der Mann. Genau genommen ist die Männlichkeit seit mehr als 30 Jahren ohne Festanstellung. Schwer vermittelbar sozusagen, ein Fall fürs ALG II.

Die Bogarts und Hemingways dieser Welt sind irgendwo zwischen Pille und Kommune 1 in den siebziger Jahren outgesourced worden. Ersetzt durch den Softie, den Hausmann, den Metrosexual. Und während in Deutschland die erste Bundeskanzlerin regiert, spekuliert die amerikanische Politik-Welt aufgeregt, ob es bei den nächsten Präsidentschaftswahlen 2008 ein Rennen zwischen Hillary Clinton (Frau!) und Condoleezza Rice (Frau, obendrein schwarz!) geben wird.

Halt!, wendet Professor Mansfield ein, seit dem 11. September 2001 bewege sich was auf dem Männlichkeitssektor. In der aggressivsten, bösesten Variante des Maskulinen haben Attentäter Flugzeuge in das World Trade Center und das Pentagon gejagt. In wahrer Mannhaftigkeit hätten Polizisten, Feuerwehrmänner und Politiker darauf reagiert. Männer, behauptet Mansfield, sind eben immer noch gewillter, Kopf und Kragen für (vermeintlich) höhere Ziele zu riskieren, als Frauen. „Männer füllen die höchsten Ämter aus, machen Entdeckungen, entwickeln Theorien, gewinnen Preise, gründen Firmen und schießen Tore“, proklamiert der 73-jährige Politikwissenschaftler kühn und fügt an, dass Maggie Thatcher die wohl männlichste aller weiblichen Ausnahmen war. „Männer führen – Frauen folgen, begleiten, imitieren, elaborieren, entwickeln.“

Die Crux der XY-Chromosomenträger: kein bisschen Dankbarkeit. Die heutige „geschlechtsneutrale Gesellschaft“, in der jeder ein Es ist, wettert Mansfield, würdige die Mannhaftigkeit aus schierer politischer Korrektheit nicht – nur darauf bedacht, „gleichmacherische Mittelmäßigkeit“ zu produzieren.

Ober-Macho George W. Bush. „In welcher fernen Galaxie hat Mansfield sein Teleskop aufgestellt?“, empörte sich daraufhin die „New York Times“ in der neu angefachten Geschlechterdebatte.

„Ich weiß nicht, in welcher Blase er lebt, wenn er all diese Totschlagargumente aus den fünfziger Jahren bringt“, sekundiert Naomi Wolf, Autorin des feministischen Bestsellers „Der Mythos Schönheit“. Und die „Washing-ton Post“ erlag sogleich der Versuchung, Mansfields Männerthesen auf die Politik anzuwenden: „Ich habe eine neue Theorie, was an der Bush-Regierung falsch ist“, ätzte eine Leitartiklerin. „Ihre Mannhaftigkeit.“

Mansfield paradiert die Kritik gelassen. Er sei überzeugt davon, dass es in der heutigen Gesellschaft ein Bedürfnis für die Renaissance der Männlichkeit gibt: „Beweise dafür blitzen überall aus der Popkultur hervor – in Rap-Songs, den Dialogen der ,Desperate Housewives und der Wahl von George W. Bush.“ Frauen seien hin- und hergerissen zwischen ihrem Verlangen nach einem sensiblen Mann und der Sehnsucht nach einem mannhaften Kerl. Mansfield: „Es ist die große gesellschaftliche Debatte unserer Zeit.“

Rückendeckung bietet ihm das US-Hausfrauen-Massenblatt „O“, Magazin (Auflage: 2,7 Millionen) der amerikanischen Talk-Show-Ikone Oprah Winfrey: „Ein Lob auf männliche Männer“, heißt es da auf dem Titel der April-Ausgabe. „Wer sie sind, wo sie sind und warum wir sie immer noch wollen.“

Quelle: focus.de, 2006

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Hirnforschung: Wie Menschen die richtige Distanz wahren

Der Mandelkern im Gehirn ist bei zwischenmenschlichen Kontakten ständig im Einsatz. Dadurch begründet sich, welche Distanz wir als angenehm empfinden und welche als zu nah.

Quelle: Internet

Mein Tipp im Game: "Du willst doch nicht, dass Dein blöder kleiner Mandelkern unseren Abend versaut, oder? Dann komm her und küss mich..". :)

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Die neue Angst der Frauen

Kind, Karriere und möglichst keine Kompromisse – das wünschen sich viele junge Frauen. Die Wirtschaftskrise ändert daran nichts. Es kommt nur ein Schuss Angst dazu.

Die Zeitschrift „Brigitte“ hat ihre Studie „Frauen auf dem Sprung“ (2008, zusammen mit infas und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) wiederholt – und die gleichen Frauen noch einmal befragt.

Ergebnis: Die heute 18- bis 30-Jährigen sind selbstbewusster denn je. Sie wollen alles: Kinder, Karriere, Freunde – und einen Mann, der mit ihnen das Leben partnerschaftlich teilt.

Seit der letzten Befragung sind die jungen Frauen sogar noch kompromissloser geworden. Für die Liebe würden nur neun Prozent auf den Job verzichten (2008: 20 Prozent), auf Kinder sogar nur noch acht Prozent (2008: 16 Prozent).

Die jungen Frauen sind selbstbewusst – und trotzdem haben sie Angst.

Erster Grund: die Krise.

81 Prozent fürchten sich vor Arbeitslosigkeit, 83 Prozent vor Armut. Und nur ein knappes Drittel erwartet, in zehn Jahren zufriedener zu sein als heute. „Dann, so meinen die Befragten, sind wirkliche Krisenzeiten, heute sehen wir nur deren Anzeichen“, kommentieren die Macher der Studie.

Zweiter Angstfaktor: fehlende Chancengleichheit.

„Männer werden schneller befördert“, meinen 87 Prozent der Frauen – und 78 Prozent der Männer stimmen ihnen zu!

Und was soll der Mann bieten?

Der neue Traummann nimmt sich Zeit für die Familie, ist gebildet und sieht gut aus. Der klassische Versorger hat ausgedient, meinen die Frauen, sie wünschen sich eine gleichwertige Partnerschaft.

Die TraumFRAU jedoch sieht immer noch aus wie einst. Die Hälfte der Männer legt vor allem Wert auf – das Aussehen.

Quelle: bild.de, September 2009

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Praktische Anregungen für mehr Charisma

1. Eigenliebe

2. Selbstbewußtsein

3. Lebenssinn

4. Interesse

5. Bewegung

6. Reichtumsbewußtsein

7. Ausdruck

1. Eigenliebe

Um Ihre Eigenliebe zu stärken, gibt es nur eine Möglichkeit:

Lieben Sie andere Wesen oder Dinge bedingungslos. Die Liebe, die Sie anderen entgegenbringen, fließt in Ihr Inneres zurück.

Denken Sie z.B. an einen bestimmten Menschen. Betrachten Sie diesen Menschen in all seinen Facetten. Lieben Sie ihn/sie GANZ, mit allen Fähigkeiten und Unzulänglichkeiten, mit seinen / ihren liebenswerten Gesten und nervigen Macken.

Wenn Ihnen dieses bedingungslose Annehmen eines Menschen noch nicht gelingt, betrachten Sie Ihr Haustier, einen Baum, eine Blume, einen Apfel oder Ihre Arbeit. Schauen Sie genau hin:

Der Baum in seiner Kraft und Schönheit ist gleichzeitig bewegungslos und starr. Spüren Sie die Liebe in sich.

2. Selbstbewußtsein

Machen Sie eine Liste über Ihre Stärken und Schwächen. Fragen Sie andere Menschen, was ihnen besonders an Ihnen auffällt. Und betrachten Sie Ihre Wirkung. Wie reagiert die Umwelt auf ein bestimmtes Verhalten ? Wofür werden Sie besonders geschätzt ? Was „nervt“ Ihre Mitmenschen an Ihnen ? Was macht Ihre besondere Persönlichkeit aus ?

Betrachten Sie auch die Wirkung anderer Menschen auf sich selbst. Was passiert in Ihnen, wenn Frau X etwas Positives über Sie oder Herr Y etwas Negatives sagt. Wenn Sie wahrgenommen haben, wie Sie sich fühlen, fragen Sie sich warum ist das so ?

Mit jedem bewußten Hinschauen erlangen Sie mehr Selbstbewußtsein.

3. Lebenssinn

Denken Sie einmal darüber nach, was Ihnen als Kind besonders viel Spaß gemacht hat.

Dann denken Sie darüber nach, welche Tätigkeit Ihnen heute viel Kraft und Befriedigung verschafft.

Welche Themen berühren Sie besonders ? Wann regen sich Ihre Emotionen ?

Was ist Ihr Anliegen im Leben ?

Wenn Sie allein nicht weiterkommen, reden Sie mit ausgesuchten Menschen darüber.

4. Interesse

Interessieren Sie sich einfach mal so für eine Sache, einen Menschen oder eine Situation. Versuchen Sie zu entdecken: Was ist mir verborgen ? Was gibt es noch zu entdecken ? Entscheiden Sie sich einfach mal für die Neugierde. Sie werden staunen, was Sie alles lernen können. Außerdem werden Ihre kreativen Gehirnzellen angeregt.

5. Bewegung

Die Wirkung von Bewegung können Sie ganz einfach testen. Verändern Sie Ihren Standpunkt !

Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch ? Dann stehen Sie auf und gehen zum Fenster.

Sie haben einen neuen Blick auf den Raum und werden feststellen, wie sich Ihre Gedanken verändern. Was wird passieren, wenn Sie über viele Stand- und Bewegungs-Punkte verfügen ?

6. Reichtumsbewußtsein

Machen Sie sich bewußt, was Sie haben ! Wieviel Geld, welche Güter, welche Talente, usw.

Heraus kommt ein Wert, mit dem Sie arbeiten können. Betrachten Sie Ihren Reichtum auf den verschiedenen Ebenen (Materie â €“ Geist â €“ Seele) und machen Sie sich Ihren Wohlstand â €“ auch den Ihrer Begabungen â €“ bewußt.

7. Ausdruck

Was möchten Sie sagen ? Bereiten Sie sich vor, indem Sie die für Sie persönlich richtigen Worte finden.

Welches Gefühl wollen Sie vermitteln ? Überprüfen Sie, ob Ihre Worte, Ihre Körpersprache, Ihre Stimmlage mit der gewünschten Aussage übereinstimmen.

Wie kleiden Sie sich ? Fühlen Sie sich in Ihrer Kleidung / mit Ihrer Frisur / mit Ihrem Make-up wohl ?

Wenn nicht, finden Sie Ihren persönlichen Stil, mit dem Sie sich rundherum wohlfühlen. Wie innen, so außen â €“ und umgekehrt.

Wenn Sie sich in Übereinstimmung mit Ihrer Wesensnatur ausdrücken (Sprache, Gefühlsausdruck, Kleidung), können Sie der Welt mutiger, selbstbewußter und damit lebendiger entgegentreten.

Quelle: Internet

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Fatale Fehler, die Frauen beim Sex machen!

Liebe Frauen,

Da es euch angeboren ist, dass ihr die Schuld immer auf Andere schiebt, verstehe ich eure Gruppe schon, aber dann alles gleich auf die Männer schieben ist nicht gerade nett! Wir sind nicht die Einzigen, die Fehler machen und ich muss auch ganz ehrlich sagen, die meisten Fehler, die ich in eurer Gruppe gesehen habe, weisen auf Fehler von schlechten Liebhabern hin, aber nicht auf allgemeine Fehler die wir beim Praktizieren des Beischlafes machen! Ich würde mich freuen, wenn ihr euch die Gruppe mal anschaut, und vielleicht erkennt ihr ja ein bis zwei Fehler von euch auch wieder! Ich habe die Gruppe aber zum größten teil für beide Geschlechter gemacht! Vl lernen ja ein paar Frauen aus ihren Fehlern und das würde bedeuten, dass einige Männer wieder ein besseres Liebesleben haben werden!

Viel spaß beim Lesen!

1. Den Mann nicht mit Gefühlen unter Druck setzten. Langsam vortasten und schauen wie er reagiert

2. Sex macht Spaß! Dies ist oft der Grund warum wir Sex haben wollen, es hat nicht unbedingt immer etwas mit Liebe zu tun

3. Habt keine Angst, dass ohr etwas falsches tut. Macht lieber IRGENDWAS bevor ihr daliegt wie ein Brett.

4. Gebt Laut von euch, wenn euch gefällt was wir machen

5. Seit experimentierfreudig, das bringt Spannung

6. Frauen legen im allgemeinen sehr viel Whrt auf ihre Frisur. Bitte lasst das im Intimbereich nicht schleifen.

7. Bitte, wenn es nach dem Clubbing passiert, verlangt vom Mann nicht euch oral zu befriedigen! Es kann vorkommen, dass ihr nicht gerade nach einem guten Parfüm riecht! Wenn ihr es wirklich wollt, tut dem Mann einen Gefallen, duscht euch vorher!

8. Ich glaube die Mehrzahl der Männer kann auf Blümchensex verzichten, es ist euch erlaubt ein wenig wilder zu werden.

9. Beim Küssen müsst ihr uns nicht unsere Mandeln säubern! Lasst euch was einfallen, eine Stunde küssen ist zwar schön, aber es wird ganz schön langweilig

10. Beim Sex stört eine Decke, krallt euch nicht in der Decke fest als würde euer leben daran hängen, es geht auch ohne! Es zeigt uns, dass ihr unsicher seid und das drückt auf die Stimmung.

11. So mancher Mann lässt sich im Bett gern dominieren. Findet doch mal raus, ob eurer dazu gehört.

12. Es gibt nichts Schlimmeres, als steife Mädels! (Mädchen die nicht gelenkig sind)

13. Ihr beklagt euch, dass wir den BH nicht aufbekommen? Beschwert euch nicht, zieht ihn euch doch einfach selbst aus. Wenn wir es nicht probieren würden, würdet ihr ihn wahrscheinlich gar nicht ausziehen.

14.Wir schwitzen nur, weil wir die Arbeit machen müssen

15. Blowjobs sind gut, aber das wohl unerotischste ist, wenn ihr ihn rausnehmt und uns in ein Taschentuch kommen lasst. Bringt es anständig zu Ende!

16. Gepflegte Hände und Füße sind ein Muss

17. Gegenbewegungen beim Sex sind sehr riskant, bei schnellerem wilderem Sex kann es schnell für beide ziemlich schmerzhaft werden! Siehe: PENISBRUCH DIETER BOHLEN

18. Seit risikofreudig, man braucht nicht immer ein Bett, wenn die Lust stimmt, ist es unter freiem Himmel sowieso viel besser.

19. wurde rausgenommen!!!!!!!!!

20. Ein 3er ist nicht unbedingt schlecht, tut eurem Freund den Gefallen und probiert es aus! Das wird wohl das beste Geschenk sein, das ihr eurem Freund machen könnt. Allerdings würde ich euch raten, macht es mit eurer besten Freundin zusammen.

21. Vorspiel ist zwar schön, sollte aber nicht zu sehr ausgedehnt werden, da es, wie das Küssen, mit der Zeit langweilig wird! Lasst euch was einfallen.

22. Ja, unser bestes Stück steht morgends öfter mal vor uns auf. Das ist normal, der ist halt fleißig.

23. Mädels, es ist euer Job ihn hart zu machen, nicht unsrer.

24. Mit Arm um sie gelegt einschlafen, ist unbequem, hat nichts mit euch zu tun.

25. Sagt uns was euch gefällt, wir sind ja keine Hellseher. Wenn ihr es nicht macht, beschwert euch nicht, wenn ihr nicht das bekommt was ihr wollt

26. Sex dreht sich nicht nur um euch!

27. Schaut auf unsere Signale und hört uns zu wenn wir euch sagen, was uns gefällt. Wir wollen doch nur das ihr gut seid.

28. Ihr dürft uns ruhig ausziehen, wir legen kein Wert darauf es selber zu machen

29. Es ist nicht unbedingt ein Fehler, wenn ihr Kondome dabei habt, eure Tasche ist 100% größer als unsere

30. Quickies sind nicht immer schlecht, es ist ein Zeichen für euch, dass wir euch schätzen und obwohl wir nur wenig Zeit haben, die mit euch verbringen wollen

31. Wenn ihr kein Licht mögt, dann dimmt ein bisschen herunter. Eiin klein wenig Licht sollte sein, wir wollen ja sehn was wir essen

32. Ihr dürft euren Körper auch ruhig ein wenig selbst erkunden, stellt euch vor ihr duscht, macht einfach genau das Gleiche

33. Auch wenn ihr es nicht glaubt, Männer lieben es auch geküsst zu werden. Wie wäre es wenn ihr einfach mal mit dem Oberkörper anfangt

34. Wir haben euch schon nackt gesehen, darum gibt es keinen Grund, warum ihr euch sofort nach dem Sex wieder etwas anziehen müsst

35. Nennt uns Homophob, aber wir haben allgemein etwas gegen Fremdkörper an und in unserem Anus

36. Der Punkt wurde bereits in der Gruppe diskutiert, es handelt sich dabei um diese Sache mit den weiblichen Körpersäften. Bis zu einem gewissen Maß ist es geil, dann kommt eine lange Phase der Erträglichkeit, aber irgendwann...

37. Wenn Frauen auf einen One-Night-Stand aus sind, sollen sie das gleich sagen. Männer sind Jäger und wenn die Dame einigermaßen erträglich aussieht und nicht gleich mit einer festen Bindung droht, steht der Sache nichts im Weg.

38. Wie schon angedeutet haben Kerle oft ein bisschen Schiss vor festen Bindungen. Also wäre es sehr nett, nicht gleich nach dem ersten Sex mit den Planungen für die Flitterwochen zu beginnen.

39. Männliche Nippel sind KEINE erogene Zone! Manche mögen es, andere hassen es

40. Niemand leckt gern an etwas, dass nach altem Fisch riecht

41. Wenn ihr beim Oralsex kommt, dann versucht eure Hüftbewegungen einzuschränken. Wenn wir danach Tränen in den Augen haben, liegt das nicht daran das es "für uns genauso schön war wie für euch", sondern daran, dass ihr uns eure Beckenknochen unter die Nase gehauen habt!

42. Mit der Zunge die Eichel etwas berühren, gilt nicht als Blasen

43. Er ist ein Körperteil und kein Wagenheber, Handjob hin oder her aber die Vorhaut bitte nicht bis zum Anschlag runter reissen

Ich hoffe ihr konntet ein paar Tipps mitnehmen! Viel Spaß bei der Praxis!

Falls den Männern noch mehr Fehler einfallen, bitte schreibt sie auf, wie schon gesagt wir wollen ja den Frauen helfen besser zu werden!

Ich habe nun den ehrenvollen Posten des Gründers übernommen. Allerdings möchte ich dem Vater dieser Gruppe in meinem Namen und im Namen aller Männer und natürlich auch Frauen, die durch seinen Mut und Pioniergeist nun wieder die Schlafzimmerwände beben und die Bettlatten bersten lassen Lob und Anerkennung in bewehrter Tim-Taylor-Manier aussprechen.

Auf Franz Alt : HARRRRR HARRRRRRRRRRR HAAARRRRRRRRRR

Quelle: meinvz.net

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Die 10 größten Dating-Fehler, die Männer begehen können:

Schlecht angezogen

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Wer sich mit seiner Angebeteten das erste Mal verabredet, sollte auf ein passendes Outfit achten. Mit Schlabber-Look und Turnschuhen im Gourmet-Restaurant werden Sie kaum punkten. Denken Sie immer daran: Der erste Eindruck zählt.

Er redet nur von sich

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Sicherlich ist es nicht empfehlenswert, beim ersten Date stumm wie ein Fisch am Tisch zu sitzen. Wer aber ständig nur von sich redet und sein Gegenüber kaum zu Wort kommen lässt, hinterlässt den Eindruck, ein Egozentriker zu sein. Sparen Sie sich daher lange Monologe. Zeigen Sie Ihrer neuen Flamme, dass Sie vor allem daran interessiert sind, etwas über Sie zu erfahren. Ein gutes Gespräch zeigt sich darin, dass beide Seiten einen offenen Dialog miteinander führen und sich mitteilen.

Er macht übertriebene Komplimente

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Ein Kompliment wirkt sich positiv auf die Ausstrahlung und das Selbstwertgefühl aus. Allerdings erreichen Sie nur mit dem richtigen Fingerspitzengefühl die gewünschte Wirkung. Wenn wahrhaft Schönes zu häufig wiederholt wird, verliert es an Bedeutung. Überschütten Sie Ihr Gegenüber nicht mit wohlmeinenden Worten, sonst erreichen Sie das Gegenteil. Seien Sie lieber wachsam im Gespräch und hören Sie interessiert zu. Denn vor allem Interessen und Eigenschaften eignen sich perfekt für ein gutes Kompliment. Beispiel: "Ich bin beeindruckt, dass Du Halb-Marathon läufst. Dafür muss man sehr ausdauernd und diszipliniert sein.

Er kann nicht zuhören

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Das erste Date dient nicht nur dazu herauszufinden, ob der andere den optischen Vorstellungen entspricht. Es ist auch ein Prüfstein, ob die Kommunikation zwischen beiden Flirtpartnern funktioniert. Wenn er jedoch nicht aufmerksam zuhören kann, was sie ihm mitzuteilen hat, ist das meist schon ein KO-Kriterium. Denn wer schon am Anfang kein Ohr für den anderen hat, zeigt kein besonderes Interesse.

Er ist knauserig

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Sicherlich erwartet niemand von Ihnen, dass Sie Ihre Liebste gleich beim ersten Date in ein teures Sterne-Restaurant ausführen. Und die Zeiten, in denen der Mann wie selbstverständlich jede Rechnung für seine Begleitung beglich, sind auch längst vor bei. Dennoch ist es immer eine schöne Geste, sich großzügig zu zeigen. Eine kleine Einladung ist auch ein Zeichen der Wertschätzung. Es muss ja nicht unbedingt Lachs und Kaviar sein, eine leckere Pizza tut's je nach Geldbeutel auch. Wer jedoch selbst beim Cappuccino-Trinken halbe-halbe macht, macht einen ganz schlechten Eindruck.

Er erzählt ständig von seiner Ex

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Ausführliche Berichte über die Ex-Partnerin sollten beim ersten Date grundsätzlich tabu sein. Damit bringen Sie Ihre Begleitung nur in Verlegenheit und vermitteln ihr den Eindruck, dass Sie Ihre Vergangenheit noch nicht verarbeitet haben.

Er äußert Kinderwunschgedanken

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Hand aufs Herz: Das erste Treffen ist nicht dafür geeignet, um den anderen mit Kinderwunsch-Gedanken zu überfallen. Über solche Themen spricht man erst, wenn man sich schon besser kennt und eine gemeinsame Zukunft in Betracht kommt.

Er schmatzt beim Essen

aktualisiert am 13. Oktober 2009

Denken sie immer daran: Der erste Eindruck entscheidet darüber, ob es nach dem ersten Date zu einem zweiten kommt. Wenn Sie sich mit Ihrer Angebeteten im Restaurant verabreden, achten Sie daher unbedingt auf gute Tischmanieren. Ein lautes Schmatzen beim Essen oder ein tölpelhafter Umgang mit Messer und Gabel wirken eher abschreckend und sind peinlich.

Er schaut immer nach unten

Augenkontakt ist ein wichtiges Kriterium für ein gelungenes Date. Das schafft Nähe und zeigt echtes Interesse am anderen. Wer es jedoch nicht schafft, seiner neuen Flamme beim Gespräch in die Augen zu schauen und statt dessen ständig nach unten oder zur Seite blickt, wirkt desinteressiert. Überwinden Sie Ihre Schüchternheit und setzen Sie Ihre Augen bewusst beim Flirten ein - sie werden verwundert sein, wie das wirkt!

Er gibt an

Viele Männer definieren sich über ihren Beruf. Wenn Sie es karrieremäßig zu etwas gebracht haben, ist das sicherlich auch ein Grund, stolz zu sein. Vor Ihrer neuen Bekanntschaft sollten Sie allerdings nicht damit prahlen. Das wirkt angeberisch und unsympathisch. Außerdem wollen Sie doch sicherlich nicht, dass man Sie wegen ihres guten Jobs liebt, oder?

Quelle: t-online.de, Okt. 2009

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Was Kongruenz ist:

Kongruenz

Persönliche Kongruenz ist eines der wichtigsten Konzepte im NLP. Es meint die Übereinstimmung von Worten, Tonfall, Körpersprache und auch Handeln. Jemand, der mit weinerlicher Stimme sagt: mir geht es super ist nicht kongruent. Seine Worte passen nicht zu dem weinerlichen Tonfall. In diesem Fall würden die meisten Menschen eher seinem Tonfall als dem Inhalt seiner Worte glauben. Untenstehend findest Du in den ergänzenden Links unter "Audio" einige Beispiele dafür.

In einer Studie hat ein Forscher herausgefunden, dass wir unsere Informationen zu etwa 7% über den Inhalt vermitteln. Die restlichen 93% gliedern sich in 55% Körpersprache und 38% Stimme und Tonfall. Wenn die Körpersprache nicht zum Inhalt passt, dann werden die meisten Menschen stutzig und sie glauben dann eher der Körpersprache. Wir haben wahrscheinlich alle einmal die Erfahrung gemacht, dass uns jemand willentlich belogen hat. Ihre Körpersprache zu verstellen fällt den meisten Menschen wesentlich schwerer.

Übung dazu:

a) Achte auf die Kongruenz (Übereinstimmung) von Worten und Tonfall. Meint Dein Gegenüber das, was er sagt, oder hast Du einen anderen Eindruck?

b) Bist Du selbst kongruent? Sprichst Du mit Freude in Deiner Stimme und in Deiner Körpersprache? Achte einen Tag lang besonders darauf, dass Dein Körper die Wirkung Deiner Worte unterstreicht.

c) Schwindle mal ganz bewusst und achte darauf, dass Du kongruent lügst, d.h. vermeide Rotwerden und Verlegenheitsgesten, wenn Du etwas Unwahres erzählst.

Weisheit des Tages:

Die Weisheit des Universums

Vor langer Zeit überlegten die Götter, dass es sehr schlecht wäre, wenn die Menschen die Weisheit des Universums finden würden, bevor sie tatsächlich reif genug dafür wären. Also entschieden die Götter, die Weisheit des Universums so lange an einem Ort zu verstecken, wo die Menschen sie solange nicht finden würden, bis sie reif genug sein würden.

Einer der Götter schlug vor, die Weisheit auf dem höchsten Berg der Erde zu verstecken. Aber schnell erkannten die Götter, dass der Mensch bald alle Berge erklimmen würde und die Weisheit dort nicht sicher genug versteckt wäre. Ein anderer schlug vor, die Weisheit an der tiefsten Stelle im Meer zu verstecken. Aber auch dort sahen die Götter die Gefahr, dass die Menschen die Weisheit zu früh finden würden.

Dann äußerte der weiseste aller Götter seinen Vorschlag: Ich weiß, was zu tun ist. Lasst uns die Weisheit des Universums im Menschen selbst verstecken. Er wird dort erst dann danach suchen, wenn er reif genug ist, denn er muss dazu den Weg in sein Inneres gehen.

Die anderen Götter waren von diesem Vorschlag begeistert und so versteckten sie die Weisheit des Universums im Menschen selbst.

Quelle: Internet

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Traumreisen als Ergänzung für das natürliche Game:

(Bei Fragen, gerne per PN bei mir melden.)

=> Wichtig ist natürlich eine saubere Sprechweise, eine gute Atemtechnik, Tonalität sowie Fantasie!

Quelle: Internet

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Gibt es ihn oder gibt es ihn nicht? :)

Der strittige G-Punkt

(cze) - Haben etwa ganze Generationen von Männern den ominösen G-Punkt umsonst gesucht? Britische Wissenschaftler behaupten nun, dass es diesen Punkt mit Orgasmusgarantie für die Frau überhaupt nicht gibt.

Schon seit der deutsche Gynäkologe Ernst Gräfenberg vor rund 65 Jahren diesen extrem erogenen Bereich in der Vagina identifizierte, gehen die Meinungen über den ominösen G-Punkt auseinander. Dass in diesem etwa drei bis sechs Zentimeter tief an der Vorderwand der Scheide liegenden Punkt extrem viele Nervenenden sitzen, ist erwiesen. Dass eine Stimulation aber den weiblichen Orgasmus garantiert, ist seit jeher umstritten.

Nun begab sich eine Gruppe von Forschern des Londoner King's College in der größten jemals zu diesem Thema durchgeführten Untersuchung auf die Suche nach dem G-Punkt und gelangte zu dem Ergebnis: Es gibt ihn nicht. Die Studie wurde im "Journal of Sexual Medicine" veröffentlicht.

Wie die BBC berichtet, befragte das Team unter der Leitung der Schweizer Sexualforscherin Andrea Burri 1.800 Frauen, bei denen es sich um ein- und zweieiige Zwillinge handelte, ob sie einen G-Punkt hätten. Die Theorie der Wissenschaftler: Da das Erbgut bei eineiigen Zwillingen identisch ist, müssten demnach auch immer beide Frauen eines Paares einen solchen Punkt haben.

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Bei der Befragung stellte sich jedoch heraus, dass ein "gemeinsamer" G-Punkt bei den eineiigen Zwillingen nicht häufiger vorkam als bei den zweieiigen, deren Erbgut nur zur Hälfte identisch ist. Für Tim Spector, Ko-Autor der Studie neben Burri, zeigt sich damit "ziemlich eindeutig, dass das Vorhandensein eines G-Punktes eine subjektive Angelegenheit ist", wie er der BBC gegenüber sagte.

Burri hält die dogmatische Behauptung, es gebe einen G-Punkt, sogar für "unverantwortlich". Seine Existenz sei nicht bewiesen und setze Männer und Frauen gleichermaßen unter Druck. Unterstützung erhält sie von der Sexualtherapeutin Petra Boynton vom University College London, die der BBC sagte: "Es ist völlig in Ordnung, nach dem G-Punkt zu suchen. Man sollte sich aber keine Sorgen machen, wenn man ihn nicht findet."

Quelle: web.de

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"Man(n) nehme...!"

Gesucht: Der Kerl im Mann

Mann nehme

Softies, hergehört: Die Frau von heute will wieder behandelt werden wie eine Frau. Selbstgereimtes, gute Manieren und «mal drüber reden» ist wirklich schön. Aber zwischendurch will sie eben auch Schweiss auf ihrer Haut spüren. Zum Sonnenuntergang einen Prolo mit Niveau – ach, das wär’s.

Von Beatrice Schlag

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Frauen müssen wieder netter sein zu den Männern. Die Verzagtheit im Lager des Geschlechts, das bis vor kurzem «das starke» hiess und inzwischen für die Arterhaltung als schlichtweg unnötig gilt, ist schwer mitanzusehen. Dass die Erkenntnis männlicher Entbehrlichkeit nicht aus feministischen Reihen, sondern aus wissenschaftlichen Labors kommt, lässt selbst berühmteste Gockel einknicken. Norman Mailer etwa, der sich ein Dichterleben lang anstrengte, als aggressiver Weiberheld in die Literaturgeschichte einzugehen, wird im hohen Alter plötzlich von Horrorfantasien gebeutelt: «Männer, so schlecht sie Frauen auch behandelten, brauchten sie dennoch zur Fortpflanzung. Den Frauen hingegen hätten hundert Spermiensklaven gereicht, die sie jeden Tag melken konnten. Sie brauchen uns nicht. Und für mich ist es eine reale Möglichkeit, dass es in hundert Jahren nur noch hundert Männer auf der Erde gibt.»

Ganz so schnell wird es nicht gehen. Aber die harten Fakten in Sachen menschlicher Arterhaltung sind noch bitterer, als Mailer fürchtet. Rein theoretisch werden nicht einmal die hundert Samenproduzenten zwingend erforderlich sein, geschweige denn tägliches Melken, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern. «Man braucht nur ihre Zellen, eine Tiefkühltruhe und eine sehr gute Stromversorgung», scherzt der britische Genetiker Steve Jones. Für den New Yorker Anthropologen Lionel Tiger alles andere als ein Anlass zur Heiterkeit. «Der Übergang von der männerzentrierten Produktion zur frauenzentrierten Reproduktion», schreibt der Autor von «Auslaufmodell Mann», «ist so tiefgreifend wie der Übergang von der Landwirtschaft zur Industrie.»

Der geschrumpfte Mann

Einem Geschlecht anzugehören, das dank Reproduktionstechnologie künftig problemlos durch einen Freezer ersetzt werden kann, würde auch das gesündeste Selbstbewusstsein ins Wanken bringen. Leider ist das Selbstbewusstsein der heterosexuellen Männer in den westlichen Industrienationen alles andere als gesund, obwohl die Fortpflanzung zurzeit noch überwiegend auf hergebrachte Art, also in warmen Betten, stattfindet. Wenn es jedoch um den gelassenen Umgang mit Frauen geht, kränkelt es dennoch schon vierzig Jahre vor sich hin. Seit Wirtschaftswunder und Feminismus die Frauen aus der Küche und in die Büros und Universitäten wirbelten, seit der Mann sich zum Pinkeln hinsetzen, für weibliche Gefühle statt für Körbchengrössen interessieren soll und sein Arbeitsplatz so unsicher ist wie die Bedeutung des Y-Faktors, ist die Freude des Mannes an seinem Mannsein in einem anhaltenden Schrumpfungsprozess begriffen.

Das Ergebnis kann in jeder Bar und an jeder Tramstation besichtigt werden: ein ziemlich gleichgültig und tendenziell unfroh dreinblickendes Wesen männlichen Geschlechts, das deutlich weniger Testosteron verströmt als die Generation vor ihm. Mann light, gewissermassen, für Frauen leider nicht bekömmlicher. Dabei hat er ästhetisch – der Disco- und später der Techno-Welle sei Dank – seit den achtziger Jahren eindeutig zugelegt. Irgendwann war er es leid, dass beim Tanzen immer nur die Schwulen mit ihren durchtrainierten Körpern unter den engen T-Shirts gute Figur machten. Inzwischen pflegt, trimmt, kleidet und schmückt er seinen Körper mit Hingabe, kauft markenbewusst ein und tanzt mit oft verblüffender Anmut.

Das ist der Erscheinung sehr zuträglich, der zwischengeschlechtlichen Erotik leider kaum. Denn inzwischen sieht er Frauen, wenn überhaupt, mit demselben Blick an, den er so häufig in den Spiegel wirft. Bin ich, fragt der Blick, nicht äusserst bemerkenswert? Nein, denken die Frauen, denn das einzige Begehren, das sie in dem Blick erkennen, ist das nach Selbstbestätigung. Einer Frau zulächeln, sich gar nach ihr umdrehen – zu viel der Anstrengung. Gab es tatsächlich einmal Männer, die Frauen nachpfiffen? Angesichts der Light-Generation zweifelt man an seiner Erinnerung. Genau so verwirrt wie die Frauen sind die Homosexuellen. Seit ein paar Jahren, sagen sie, sei ihr Gaydar, der Radar für andere Schwule, überhaupt nicht mehr zuverlässig. Es sei immer schwieriger auszumachen, ob ein Mann auf Frauen, Männer oder hauptsächlich auf sich selber stehe. «Metrosexuell» tauften die Medien das neue Wesen, an dem so vieles ansehnlich und so wenig sexuell wirkt.

Dass das Aufbegehren der Frauen, anfangs gern belächelt oder als Marotte freudloser Zicken weggewischt, den feinen Seelen in den gestählten Körpern auf Dauer zusetzen würde, war kein Wunder. Die Frauen waren nicht zimperlich in ihren Forderungen und nicht zurückhaltend mit Häme. Und leider bestachen sie in der Mehrheit weder durch Charme noch durch Humor im Umgang mit dem jäh in Ungnade gefallenen Geschlecht. Der einstige Ernährer musste zwar inzwischen nur noch die halbe Miete bezahlen, aber das zu einem hohen Preis: Er wurde vom lebenslangen Gefährten zur Option. Entweder er half bei Hausarbeit und Kinderbetreuung und war solidarisch mit ihren Bemühungen, sich auch unabhängig von ihm zu amüsieren, oder sie kam lieber ohne ihn zurecht. Die Scheidungsraten kletterten unaufhaltsam, und bis heute sind es meist die Frauen, die die Koffer packen.

Kuscheln und kuschen

Der Mann tut eine Menge, das zu verhindern. Nicht einmal der Verlust des Arbeitsplatzes erschüttert seine Grundfesten so radikal wie eine Trennung, die nicht er gewollt hat. Und weil nachgeben ihn deutlich weniger anstrengt, als lange Diskussionen mit einer möglicherweise immer ärgerlicheren Partnerin zu führen, setzt er gar nicht erst zum Widerspruch an. Wenn man in Büros mithört, wie Männer mit ihren Frauen telefonieren, hat man den Eindruck, sie seien zum gehorchenden Geschlecht mutiert. Der Kollege, der eben noch zum Aperitif mitgehen und nur kurz zu Hause Bescheid sagen wollte, flüstert nach kurzem Schweigen: «Okay Schatz, ich bin in zehn Minuten da.» Oder er jammert wie ein unzufriedenes Kind: «Aber du hast doch selber gesagt, wir sollten ab und zu... Und es war ja gar nicht meine Idee, die andern wollen unbedingt.» Auch die Stimme vieler Chefs flötet eine Oktave höher als ihr üblicher Bürobariton, kaum ist die Gattin am Draht. Das war nicht, was die Feministinnen im Sinn hatten, als sie einen neuen Gesprächston zwischen Mann und Frau verlangten.

Ebenso befremdlich wie die unterwürfigen Kinderstimmen ist die Tatsache, dass der Mann in Gesellschaft inzwischen scheinbar ungerührt hinnimmt, dass Frauen ihn zum lebenden Witz degradieren. «Du und über etwas nachdenken? Über etwas anderes als dich?», fragt die liebende Gattin mit nicht erkennbar zärtlichem Hohn, und die ganze Tischrunde lacht. Er ebenfalls, wenn auch etwas gequält. «Du und dich an einen Geburtstag erinnern? Du und freiwillig einen Putzlappen in die Hand nehmen? Du und Intuition?» Hahaha.

Es sind nicht nur die Tischgespräche. «Ich bremse auch für Männer», steht auf dem Kleber an der Stossstange. Sätze wie: «Je länger ich über Männer nachdenke, desto mehr fühle ich mich zu Hunden hingezogen» gibt es als Wandschmuck zu kaufen. In Kino und Fernsehen werden die schlagkräftigen Frauen immer zahlreicher: Lara Croft, Catwoman, Charlie’s Angels, Xenia und ständig neue Kommissarinnen, die Widersacher nicht nur souverän auf den Rücken legen, sondern auch immer etwas gescheiter sind als die Kollegen, mit denen sie sich herumschlagen müssen. Der deutsche Trendforscher Matthias Horx bezeichnete das kulturelle und gesellschaftliche Phänomen kurz und harsch als «die Vertrottelung des Mannes». «Die Männer haben sich verändert», sagt Horx. «Irgendwie hat man das Gefühl, als ob sie klein beigeben. Sie scheinen nicht mehr zu wissen, wo es langgeht. Sie trauen sich nichts mehr und bringen nichts zustande – wie Frauen früher.»

Aber da ist ein kleiner Unterschied, mit dem beide Geschlechter miserabel zurechtkommen: Während schüchterne und unsichere Frauen an männliche Beschützerinstinkte appellieren, was den Mann durchaus in Fahrt bringen kann, wirken klein beigebende Männer auf Frauen selten aufregend. Männliche Unterwerfung mag gelegentlich eine weibliche Kopffantasie sein, aber genau besehen ist sie nicht einmal im Kopf besonders interessant. Niemand mag sich mit Untergebenen messen. Deswegen hat die erotische Strahlkraft eines verunsicherten Mannes den Radius einer Funzel. Also sehen die Frauen sich nach ergiebigeren Lichtquellen um.

Das Grundmissverständnis

«Scheissfeministinnen! Machen so lange Terror, bis du nicht mehr weisst, wie du dich verhalten sollst. In den Mantel helfen oder nicht? Das Nachtessen bezahlen oder teilen? Sie einfach küssen oder vorher fragen? Kaum denkst du, jetzt machst du es ihnen ungefähr recht, fahren sie auf einen Macho ab.» Den Ausbruch einer erbitterten Funzel, so oder ähnlich, hat ungefähr jede eigensinnige Frau über fünfundzwanzig in den letzten Jahren über sich ergehen lassen. Meine Herren, Ihre wütende Ratlosigkeit ist nachvollziehbar. Aber hier gibt es ein Grundmissverständnis zu klären.

Dem Begriff Macho, in den sechziger Jahren zusammen mit Chauvi die meistverteilte feministische Beschimpfung für Grapscher, Bettflaschen, marxistische Nebenwiderspruch-Hochhalter und alle anderen Männer, die der Frauenbewegung nicht rückhaltlos zujubelten, ist in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Aufsplittung widerfahren. Die Frauenbewegung rührt sich kaum noch, viele jüngere Frauen schütteln über die feministische Verbohrtheit der Müttergeneration den Kopf. Aber wenn Mutter und Tochter heute über einen Mann sagen, er sei ein Macho, ist das nicht mehr zwingend nur ein Ausdruck von Empörung. Es schwingt eine leise Sehnsucht mit, über die Frauen nicht gern reden, weil sie dann auch sagen müssten, dass sie eigentlich nicht wissen, was sie von Männern wollen.

Wer hingegen von seinen Geschlechtsgenossen als Macho abgekanzelt wird, ist in der Regel aus Frauensicht etwas ganz anderes: ein rares Exemplar von entspanntem heterosexuellem Mann, der aus seinem Entzücken an Frauen keinen Hehl macht. Wenn Männer einen der Ihren als Macho ausmachen, handelt es sich meist um einen Anmacher von beträchtlichem Charme und Erfolg. Also um einen, der im Umgang mit Frauen weder unsicher noch befangen ist. Zumindest nicht bei den ersten Begegnungen. Da ist er nichts als unterhaltend, hängt gutgelaunt in seinem Stuhl und begeistert sich unverhohlen mehr für die Höhe ihrer Absätze als für die ihres IQs. Er ist weder herablassend noch sonst irgendwie frauenfeindlich. Er ist nur nicht sehr erpicht darauf, mit ihr über Umweltschutz oder kulturell bedeutende Anlässe zu reden. Stattdessen zwinkert er sie an, wenn sie sich über seriöse Themen herzumachen versucht. Und fragt, ob sie diese Bewegung, mit der sie gerade die Haare hinter dem rechten Ohr hervorgeholt habe, nochmals machen könne.

Mit anderen Worten: Er huldigt ihrer Weiblichkeit. Das ist etwas, was Frauen nicht mehr oft bekommen. Die Töchter der Emanzen, die Büstenhalter und Stöckelschuhe verteufelten, am liebsten sackartige Latzhosen trugen und den Verkauf der Barbie-Puppe gerne unter Strafe gestellt hätten, sehen sehr oft aus wie Barbie. Sie tragen hohe Absätze und sehr tiefsitzende Jeans, hautenge T-Shirts mit kühnen Ausschnitten und schimmerndes Lipgloss – ein erotisches Ausrufezeichen über dem andern – und ernten doch selten mehr als stumme Blicke aus ernsten metrosexuellen Gesichtern.

Mach mir nicht den Kilchsperger

Die Kunst des munteren Ansprechens hat sich zumindest in Mitteleuropa so verflüchtigt, als gingen Singles in den Ausgang, um etwas zu trinken zu bekommen. Amerikaner bereiten ihre Pick-up-Lines – Anmach-Eröffnungen – sorgfältig vor, weil sie wissen, dass die Frage, ob sie oft in diese Bar komme, jede Frau sofort gefühlstot macht. Stattdessen wagen sie Sätze wie: «Darf ich dich etwas fragen? Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick, oder soll ich später nochmals vorbeikommen?» Das wirkt nicht immer unverkrampft, aber die Bemühung wird geschätzt. Hierzulande, sagen die Frauen, herrsche hingegen Einfallslosigkeit und Plumpheit. Eine Behauptung, die von Männern energisch bestritten wird. Es seien die Frauen, die auch auf freundlichstes Ansprechen fast durchwegs angeödet reagierten und ihnen damit jede Lust vermiest hätten. Zwei Geschlechter, zwei Wahrnehmungen. Der Ausweg, dass Frauen Männer ansprechen, hat nach übereinstimmenden Aussagen beider noch immer Seltenheitswert. Die Gleichstellung an der Bartheke findet allenfalls beim Bezahlen statt.

Wenn man die Frauen fragt, gibt es nichts Leichteres, als sie anzumachen. Sie fallen, sagen sie, auf jedes vergnügte männliche Kompliment herein, das originell genug ist, sie zu überraschen. Jeder unbekümmerte Unbekannte, der sie zum Lachen bringt, kann sicher sein, einen zweiten Blick zu bekommen. Ihnen gebannt zuhören muss er nicht, im Gegenteil. «Wenn du einer Frau aus der Hand frisst, schläft sie ein», sagt ein Kollege, den alle Männer einen Macho nennen und den zahlreiche hübsche Kolleginnen schon in Unterwäsche gesehen haben. «Frauen wollen von Männern nicht, was sie selber können.» Was können Frauen nicht? «Bären töten», sagt er, «Apachen niederwerfen.» Was können Frauen? «Männer verstehen.»

Er hat Recht. Zumindest, was das Bärentöten anbelangt. Ob Frauen Männer verstehen, darf bezweifelt werden, aber sie verwenden viel Zeit darauf, es zu versuchen und sich selber verständlich zu machen. Gleichzeitig waren es die Frauen, die, als vor ein paar Jahren das Schimpfwort «Frauenversteher» aufkam, nicht aufhören wollten, darüber zu lachen. Der Frauenversteher, jener aufmerksame Zuhörer und hilfsbereite Rücksichtnehmer, den die feministische Müttergeneration grossgezogen hat, ist die Art Mann, den man sich als Sitznachbarn in einem Computerkurs wünscht. Fürs Herz hoffen nicht nur die Töchter, sondern auch die Mütter auf aufregendere Männlichkeit.

Was ist aufregende Männlichkeit? Etwas in Richtung «Gladiator» Russell Crowe, des männlichsten Kinostars seit Jahren. Oder doch nicht, seine privaten Prügeleien sind unsexy. George Clooney? Etwas verhalten, aber nicht schlecht. Eminem? Spitzenmusik, aber als Mann? 50 Cent? Zu fremd. Jude Law? Schön, aber irgendwie lahm. Roman Kilchsperger? Nicht frech genug. «Einer, der nach Pferdekacke riecht wie ein richtiger Mann», sagt verblüffenderweise eine Kollegin, die mitten in Zürich wohnt und noch nie in einem Sattel gesessen hat. «Einer, dem so behaglich ist in seiner Männerhaut, dass du dich ihm überlassen willst.» – «Einer, der Baby zu mir sagt und mir die Autotüre aufmacht.» – «Einer, der mich nicht anfasst wie ein geschütztes Tier.» – «Einer, der sich von mir nicht beeindrucken lässt.» – «Einer, der um zwei Uhr morgens mit mir redet, obwohl wir schon miteinander geschlafen haben.» – «Einer, der sagt, sei still, ich muss jetzt schlafen.» Die Antworten, streng unwissenschaftlich im weiblichen Bekanntenkreis zwischen 25 und 60 erhoben, sind nicht, was man nach vierzig Jahren Ringen um Gleichstellung erwartet. Pferdekacke. Baby. Sei still.

«Die moderne Frau interessiert sich immer mehr für sich selbst. Ihr Leben wird durch Kompetenz, Karriere und Konsum bestimmt. Sie denkt und handelt immer mehr wie ein Mann», schrieb das Gottlieb-Duttweiler-Institut im letzten Jahr. «Erfolg im Beruf ist der neue Sex», behauptet heute Candace Bushnell, einst Autorin von «Sex and the City». «Viele jüngere Frauen reden kaum noch über Sex und Beziehungen, sondern über ihre Karrieren.» Wo denn? Man setze eine Runde beruflich erfolgreicher Frauen zusammen, versorge sie mit Wein und höre zu, worüber sie nach einer halben Stunde reden. Über das Elend mit den Männern. Über das Elend ohne Männer. Darüber, ob sich die Frauen mit der Forderung nach Gleichberechtigung im Privatleben in den Fuss geschossen haben. Die Männer sind nicht mehr, wie sie waren. Die Frauen sind es genauso wenig, aber irgendwie doch.

Wohin mit der Einsicht?

Sie träumen nach wie vor von einem Mann fürs Leben, der sie auf Händen und ihren Koffer zum Bahnhof trägt. Aber wenn er ihnen die Tür aufhält, sagen sie: «Kann ich selber.» Warum? Seit ein paar Jahren tragen sie wieder Stöckelschuhe, in denen man nur ein paar Dutzend Meter überzeugend gehen kann, dafür sehr weiblich daherkommt. «Backlash!», erkennen Feministinnen von damals. Nein, das ist sehr banale Psychologie. Wer überfordert ist, greift auf alte Strategien zurück. Der Stöckelschuh, dieses Folterteil, von dem Männer glücklicherweise keine Ahnung haben, wie es sich nach drei Stunden Tragen anfühlt, ist ein Leuchtfeuer weiblicher Ratlosigkeit. Seht her, wie weiblich. Und wie spitz ich euch damit auf die Zehen treten kann.

«Die Frauenbefreiung war weniger ein konsequenter Weg als ein verwirrender Zickzack», schreibt Maureen Dowd, als gnadenlos gefürchtete Kolumnistin der New York Times, in ihrem Anfang November in den USA erschienenen Buch «Are Men Necessary?». «Mir war nicht klar, dass die unerwartete Folge der sexuellen Revolution eine Verstärkung der Verwirrung zwischen den Geschlechtern war, die Frauen zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einen Knäuel von Abhängigkeit und Unabhängigkeit führte. Je stärker Frauen die Männer imitierten, desto klarer wurde uns, wie absolut verschieden die Geschlechter sind.» Und wohin mit der Einsicht? Das vielerwartete Buch der berühmtesten Journalistin der USA, die vehement und respektlos gegen Politiker zu Feld zieht, ist zum Thema Mann und Frau überraschend ratlos. Eine tröstliche Lektüre.

Frauen wissen sehr klar, was sie nicht mehr wollen. Von dem, was sie wollen, haben sie wenig Ahnung. Liebe? Kinder? Karriere? Ja bitte, alles, und zu meinen Bedingungen. Es geht nicht. Mutig genug, ihr Durcheinander von Sehnsüchten und Ansprüchen zu entwirren, sind wenige. Die eigenen Widersprüche fühlen sich an wie Niederlagen.

Lösungen? Weit weg. Ein Moment von erschöpfter Versöhnlichkeit wäre nicht schlecht. Wir haben uns alle übernommen.

Quelle: Internet

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