Das Ganze Leben ist ein Shittest...

58 Beiträge in diesem Thema

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Hallo Satsang,

deine Einstellung kann ich gut nachvollziehen ich wurde dabei sicher durch meine Erziehung beeinflusst, meine Eltern sind sehr liberal und mein Vater hat lange in der Psychatrie gearbeitet, dadurch habe ich auch das erste mal von Edward Bernays gehört. Was du anfangs beschreibst gleicht größtenteils seiner Vorstellung einer PR Kampagne (http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays#Aufbau_einer_PR-Kampagne) von der Idee bis zur Identifikation mit Symbolen ist alles enthalten.

Aus der Kirche bin ich ausgetreten und mit einer Fahne werde ich mich auch nie identifizieren. Unangenehm ist mir bei Patrioten immer aufgefallen das sie das Land um jeden Preis verteidigen ganz egal wie viel mist hier in der Politik passiert. Einerseits ist Deutschland wirklich wohlhabend und es geht einem hier nur selten aus wirtschaftlichen Gründen wirklich schlecht andererseits ist Deutschland aber auch einer der größten Waffenlieferanten der Welt, unsere Regierung besteht größtenteils aus Volksverräter die moralisch flexibel und geldgeil sind. Hier geht es wirklich nciht mehr um das Wohl der Menschen sondern um Geld,... um nichts anderes.

Was die Identifikation mit der Zukunft, Hoffnung und Gegenständen angeht ist die Gesellschaft auch schon weit gekommen. Ein Arbeitskollege hat seine Diplomarbeit in Zusammenarbeit mit BMW geschrieben. Er hat viel mit PR zu tun und dort gibt es sogar Forschungen für die Zielgruppe 1 bis 3 Jährige die mit BMW Lollies zu einer Identifikation mit der Marke BMW gebracht werden sollen und das finde ich wirklich wiederlich!

Es ist so das der durchschnittliche BMW Fahrer wert darauf legt das man erkennt deshalb war die Mini/Max Investition für BMW ab sofort größere Schlüsselanhänger herzustellen damit es nun auch wirklich jeder bemerkt.

Da frage ich mich wirklich wie niedrig das Selbstwertgefühl dieser Menschen ist wenn es ihnen auf sowas ankommt. Angenommen ihnen wird ihr BMW geklaut dann geht damit auch ein ordentlicher Teil ihrer Persönlichkeit den Bach runter weil der BMW ja ein Teil vom Ego war. :rolleyes:

Ein ähnliches Zitat habe ich schonmal gehört, soweit ich weiß stammt es von einem Anhänger der RAF...

mfg

Reaven

Hi Reaven,

ist interessant was Du sagst. Man muss nur darauf achten, wie solche Leute schon Amok laufen, wenn sie einen Kratzer im Auto haben. Nen Haufen Blech auf 4 Gummis.

Wie hoch der Grad des Selbstwertgefühls der Menschen ist, häng ab vom Grad ihres identifikativen Fremdwertgefühles.

von 0-100 entspricht 0 Tylor Durden aka selbstlos - 100 ist ein vollkommen objektorientierter, egoistischer Mensch., der seine Bedürfnisse über andere und über die Dinge stillt.

Je Mehr ich mich also in den Dingen verliere, desto weniger habe ich zu mir Zugang.

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Der Text bestärkt mich in meiner Überzeugung das eine erneute Revolution schon bald eintreten wird, es fängt doch schon an mit den Studenten die anfangen zu demonstrieren und Häuser zu besetzen.

Leider wird es nichts bringen, denn Widerstand ist zwecklos. Das ist der falsche Weg..

Kannst Du das genauer erklären?

Das Widerstand dem Jetzt gegenüber zwecklos ist, ist einleuchtent, aber Widerstand (im Sinne von aktiven Handeln) einer Situation, die man als unannehmbar empfindet, gegenüber ist doch Sinnvoll?! (Ich mein das jetzt gar nicht auf die Studenten Demonstrationen bezogen, sondern allgemein)

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Der Text bestärkt mich in meiner Überzeugung das eine erneute Revolution schon bald eintreten wird, es fängt doch schon an mit den Studenten die anfangen zu demonstrieren und Häuser zu besetzen.

Leider wird es nichts bringen, denn Widerstand ist zwecklos. Das ist der falsche Weg..

Kannst Du das genauer erklären?

Das Widerstand dem Jetzt gegenüber zwecklos ist, ist einleuchtent, aber Widerstand (im Sinne von aktiven Handeln) einer Situation, die man als unannehmbar empfindet, gegenüber ist doch Sinnvoll?! (Ich mein das jetzt gar nicht auf die Studenten Demonstrationen bezogen, sondern allgemein)

Der Widerstand dem jetzt gegenüber ist der Gleiche wie der aktive Widerstand.

Er ist erst einmal gedanklich.

Man braucht sich denn bloß eine Vereinigung wie die RAF anzuschauen. Erstmal guter Ansatz, aber das gleiche Muster.

Bildung eines Kollektivs, ein schönes Logo, und Kampf.

Druck erzeugt nun Gegendruck, ob gedanklich, oder aktiv.

Ändern tut sich nichts, lediglich die andere Seite, die denn "siegt" hat ein Feindbild identifiziert, und braucht nun einen neuen Feind :rolleyes:

Und es entsteht eine neue gedankliche Haltung, die sich "Kampf dem Terrorismus" nennt.

Mit dem Zitat also, ist kein Apell zum Widerstand gemeint, sondern ein Weckruf an den Einzelnen.

Das Zitat von Shakespeare macht unter diesem Aspekt auch wieder Sinn:

"Nichts ist weder gut noch böse, erst das Denken macht es dazu"

Ich habe das Buch von Viktor Frankl gelesen, der eine ähnliche Erfahrung "life" im KZ gemacht hat.

Er beschreibt die Zustände dort, wie die Wachmänner willkürlich nach "arbeitsfähig" und "nicht arbeitsfähig" selektierten.

Er sah, dass die Bewertung des Wachmanns innerhalb von Millisekunden über Tod und Leben entscheidet und hat somit bewusst losgelassen und das KZ überlebt.

Er blieb sich treu und war im flow, kann man sagen.

Er beschrieb, wie das Feindbild frei fluktuierte, er sah Wachmänner Medizin kaufen für Häftlinge und er sah Capos (Gefangene mit Sonderstatus) die viel größere

Grausamkeiten machten als alle Wachmänner zusammen. Er erkannte den Unsinn der Bewertung, und lebte dort seiner Intuition folgend als Arzt.

Er malte sich ein Ziel aus, dass er irgendwann darüber berichten wird, und liess los, begrub seine Hoffnung.

Einschneidend fand ich die Abstumpfung gegenüber dem Menschen durch die Nummerierungen.

Der Mensch als Nummer, war leichter auf den Todeslisten einzutragen, da der Verstand den Mensch ausblendet, wenn er eine Nummer sieht.

Ähnliches sehe ich im SAP System, nicht die Todesliste, aber die Entwertung des Individuums.

Er kam ans Ziel - sehr gutes Buch, es heisst "...trotzdem Ja zum Leben sagen"

Peace

Sat

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Wow, ein Post, der mich echt hart getroffen hat. Wie der erste Text, den ich zum Thema Alphaness gelesen habe. Die selben Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Hauptgedanke: "Wie kann ich das erreichen". Nun moechte ich aber nicht den gleichen Fehler nochmal machen, und einfach drauflos arbeiten, ssondern erstmal ein wenig fragen und diskutieren, denn ich glaube, deine Gedankengaenge haben weitaus mehr Potential als mein Hirn aufzunehmen vermag.

Ich habe beobachtet, ich habe beschrieben, und gemerkt, dass sich in jedem großen Haufen, ob das jetzt nun ein Sportverein samt Fans, ein Großkonzern,

eine Religionsgemeinschaft, oder eine politische Partei immer wieder die selben Muster wiederholen.

Trotzalledem sind das immer noch Menschen wie Du und ich, die sich zusammentun, die etwas bewegen wollen, das Ziel ist anfangs scheinbar immer erstrebenswert,

bis ein Zeitpunkt eintrifft auf der Entwicklungsskala, wo es crasht, und entweder die Regierungsform wird abgelöst, Der Verein wird marode, die Sekte vollzieht einen

Massenselbstmord, der Laden um die Ecke wird von einem Großmarkt geschluckt, der Konzern aufgekauft etc.

All diese Gruppierungen bestehen immernoch aus einzelnen Individuen. Seltsam oder?

Es muss daher etwas geben, was dieses Verhalten nach sich zieht, bei jedem einzelnen - so meine Beobachtung.

Ein Großer Eckpfeiler jeder dieser Gruppierung sind Kollektivgedanken wie zb:

Wir sind gut und die anderen sind böse...

Wir müssen weiter nach oben in die Tabelle...

Der Kampf gegen X muss geführt und gewonnen werden...

Unsere Umsätze müssen wachsen...

Die Firma X macht größere Umsätze, wir müssen sie im nächsten Quartal überholen...

Mein Gott ist gut, und alle die anders denken sind andersgläubig und daher unwürdig...

Wir müssen den Kampf gegen Krankheiten weiter antreiben...

Krieg ist deshalb zunächst eine Denkart, und alle Aktionen, die einer solchen Geisteshaltung entspringen, stärken entweder den Feind,

das angebliche Übel, oder schaffen sich, wenn der Kampf gewonnen wird, neue Feinde, ein neues Übel, das genauso schlimm, und oft noch schlimmer,

als das besiegte ist.

Mit Krieg meine ich nicht unbedingt Mann gegen Mann mit Waffe im Anschlag.

Was treibt einen Menschen zu einer neuen Hoechstleistung an, wenn es nicht der Wunsch ist, der beste, groesste, schnellste zu sein? Treiben unsere Gene uns nicht immer wieder in den Konkurrenzkampf, wie sie den Silberruecken dazu treiben, mit dem Rudelfuehrer um seine Position zu kaempfen? Woraus kann ich Motivation ziehen, wenn es nicht der Wunsch ist, "besser" zu sein?
Er ist frustriert, die Regierung tut nicht wie sie soll, er ist es gewohnt seine Verantwortung an Institutionen wie die Regierung abzugeben, und überträgt seine individuelle Macht,

an eine illusorische Verbindung. Was er zurück bekommt ist Hoffnung dass alles besser wird.

Damit alles besser werden kann, muss es zunächst schlechter werden, denn sonst gäbe es keinen Vergleich.

Wie kann den erstmal alles besser werden fragst Du dich?

Diesen Gedankengang musst du mir bitte erlaeutern. Schon im Film Fight Club stolperte ich ueber das Zitat "It’s only after we’ve lost everything that we’re free to do anything." Auch damals konnte ich mir den Sinn dieses Zitats nicht erklaeren. Was ist der ominoese Nullpunkt, dem Tyler die Gesellschaft naeher bringen will? Was erhofft er(und offensichtlich du) sich davon?

Das Ganze von Ökonomen vorgetragen, die nichts als Wachstum in Ihrem Kopf haben, und selbst eine Rezession bezeichnen sie als eine Form des negativen

Wachstums, so sehr sind sie von einem einzigen Begriff durchdrungen. Ich möchte nicht mit Ihnen tauschen.

Warum nicht? Was ist falsch an Wachstum? Ist dies nicht ein Forum, dass sich mit persoenlicher Entwicklung, persoenlichem Wachstum beschaeftigt?

Ich sage Dir hiermit eins, schlage Dir diese Hoffnung aus dem Kopf, denn es ist genauso eine Illusion, wie Deine verkorkste Vergangenheit.

Hoffnung ist das größte Übel der Menschheit. Hoffnung ist nichts anderes als eine Projektion eines Zustandes genannt rosa Wolke in die Zukunft,

und nicht nur dass es keine Zukunft gibt, es wird eine Zukunft angepeilt mit einem Faktor X als Zeitpunkt.

Die Hoffnung ist der Antrieb für Bedürftigkeit aka Needyness. Wenn ich hoffe, dass etwas besser wird, und damit meine ich nicht nur, dass mich meine HB endlich anruft,

dann verbinde ich ein Gefühl des Mangels an einen Zustand in dem gegenwärtigen Moment. Wenn ich denn diesen Zustand erreicht hätte, müsste ich ja nicht hoffen oder?

Bis zum nächsten Anruf

Bis zur nächsten Wahl

Bis zur nächsten Beförderung.

So, jetzt kommen wir zu meiner Kernfrage. Wie ist es moeglich, sich davon zu loesen? Wie ist es einem Individuum in einer Gesellschaft, die so stark miteinander vernetzt, so stark auf einander aufgebaut ist moeglich, sich von dieser Mentalitaet zu loesen? Ich persoenlich sehe zwei Ansaetze hierfuer, Menschen davon zu ueberzeugen, dass sie nicht gluecklich sind, wie sie es tief in ihrem inneren immer wussten oder sich von dieser vernetzten Gesellschaft loesen. Ich hoffe, du hast hier einen anderen Ansatz oder eine Erklaerung warum einer dieser Ansatze der richtige Weg ist..

Wie wichtig es ist also achtsam zu sein, was der Beweggrund ist für die Dinge die ich tue, allein das schon zu durchschauen ist heilend.

Ich habe gerade meine persoenlichen Ziele in meinem Kopf durchwuehlt auf der Suche nach einem Ziel, dessen Beweggrund nicht der Drang ist, das erworbene etwas(Gegenstand, Moeglichkeit, Faehigkeit etc.) Leuten vorzufuehren, um sie zu beeidrucken. Das Problem: In diese Kategorie fallen quasi alle meine Ziele. Nun ist mir schon oft aufgefallen, dass ich ein Problem habe, meine Ziele langfristig zu erreichen, die Motivation fehlt. Vielleicht ist dieses kleine Zitat der Schluessel zu diesem Problem.

Dabei wäre es so einfach

Ich hoffe, es ist auch so einfach fuer mich, und nur ein kleiner Stein blockiert meinen Weg zu... Zu was eigentlich? Wow, ein Post, der mich echt hart getroffen hat. Wie der erste Text, den ich zum Thema Alphaness gelesen habe. Die selben Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Hauptgedanke: "Wie kann ich das erreichen". Nun moechte ich aber nicht den gleichen Fehler nochmal machen, und einfach drauflos arbeiten, ssondern erstmal ein wenig fragen und diskutieren, denn ich glaube, deine Gedankengaenge haben weitaus mehr Potential als mein Hirn aufzunehmen vermag.

Ich habe beobachtet, ich habe beschrieben, und gemerkt, dass sich in jedem großen Haufen, ob das jetzt nun ein Sportverein samt Fans, ein Großkonzern,

eine Religionsgemeinschaft, oder eine politische Partei immer wieder die selben Muster wiederholen.

Trotzalledem sind das immer noch Menschen wie Du und ich, die sich zusammentun, die etwas bewegen wollen, das Ziel ist anfangs scheinbar immer erstrebenswert,

bis ein Zeitpunkt eintrifft auf der Entwicklungsskala, wo es crasht, und entweder die Regierungsform wird abgelöst, Der Verein wird marode, die Sekte vollzieht einen

Massenselbstmord, der Laden um die Ecke wird von einem Großmarkt geschluckt, der Konzern aufgekauft etc.

All diese Gruppierungen bestehen immernoch aus einzelnen Individuen. Seltsam oder?

Es muss daher etwas geben, was dieses Verhalten nach sich zieht, bei jedem einzelnen - so meine Beobachtung.

Ein Großer Eckpfeiler jeder dieser Gruppierung sind Kollektivgedanken wie zb:

Wir sind gut und die anderen sind böse...

Wir müssen weiter nach oben in die Tabelle...

Der Kampf gegen X muss geführt und gewonnen werden...

Unsere Umsätze müssen wachsen...

Die Firma X macht größere Umsätze, wir müssen sie im nächsten Quartal überholen...

Mein Gott ist gut, und alle die anders denken sind andersgläubig und daher unwürdig...

Wir müssen den Kampf gegen Krankheiten weiter antreiben...

Krieg ist deshalb zunächst eine Denkart, und alle Aktionen, die einer solchen Geisteshaltung entspringen, stärken entweder den Feind,

das angebliche Übel, oder schaffen sich, wenn der Kampf gewonnen wird, neue Feinde, ein neues Übel, das genauso schlimm, und oft noch schlimmer,

als das besiegte ist.

Mit Krieg meine ich nicht unbedingt Mann gegen Mann mit Waffe im Anschlag.

Was treibt einen Menschen zu einer neuen Hoechstleistung an, wenn es nicht der Wunsch ist, der beste, groesste, schnellste zu sein? Treiben unsere Gene uns nicht immer wieder in den Konkurrenzkampf, wie sie den Silberruecken dazu treiben, mit dem Rudelfuehrer um seine Position zu kaempfen? Woraus kann ich Motivation ziehen, wenn es nicht der Wunsch ist, "besser" zu sein?
Er ist frustriert, die Regierung tut nicht wie sie soll, er ist es gewohnt seine Verantwortung an Institutionen wie die Regierung abzugeben, und überträgt seine individuelle Macht,

an eine illusorische Verbindung. Was er zurück bekommt ist Hoffnung dass alles besser wird.

Damit alles besser werden kann, muss es zunächst schlechter werden, denn sonst gäbe es keinen Vergleich.

Wie kann den erstmal alles besser werden fragst Du dich?

Diesen Gedankengang musst du mir bitte erlaeutern. Schon im Film Fight Club stolperte ich ueber das Zitat "It’s only after we’ve lost everything that we’re free to do anything." Auch damals konnte ich mir den Sinn dieses Zitats nicht erklaeren. Was ist der ominoese Nullpunkt, dem Tyler die Gesellschaft naeher bringen will? Was erhofft er(und offensichtlich du) sich davon?

Das Ganze von Ökonomen vorgetragen, die nichts als Wachstum in Ihrem Kopf haben, und selbst eine Rezession bezeichnen sie als eine Form des negativen

Wachstums, so sehr sind sie von einem einzigen Begriff durchdrungen. Ich möchte nicht mit Ihnen tauschen.

Warum nicht? Was ist falsch an Wachstum? Ist dies nicht ein Forum, dass sich mit persoenlicher Entwicklung, persoenlichem Wachstum beschaeftigt?

Ich sage Dir hiermit eins, schlage Dir diese Hoffnung aus dem Kopf, denn es ist genauso eine Illusion, wie Deine verkorkste Vergangenheit.

Hoffnung ist das größte Übel der Menschheit. Hoffnung ist nichts anderes als eine Projektion eines Zustandes genannt rosa Wolke in die Zukunft,

und nicht nur dass es keine Zukunft gibt, es wird eine Zukunft angepeilt mit einem Faktor X als Zeitpunkt.

Die Hoffnung ist der Antrieb für Bedürftigkeit aka Needyness. Wenn ich hoffe, dass etwas besser wird, und damit meine ich nicht nur, dass mich meine HB endlich anruft,

dann verbinde ich ein Gefühl des Mangels an einen Zustand in dem gegenwärtigen Moment. Wenn ich denn diesen Zustand erreicht hätte, müsste ich ja nicht hoffen oder?

Bis zum nächsten Anruf

Bis zur nächsten Wahl

Bis zur nächsten Beförderung.

So, jetzt kommen wir zu meiner Kernfrage. Wie ist es moeglich, sich davon zu loesen? Wie ist es einem Individuum in einer Gesellschaft, die so stark miteinander vernetzt, so stark auf einander aufgebaut ist moeglich, sich von dieser Mentalitaet zu loesen? Ich persoenlich sehe zwei Ansaetze hierfuer, Menschen davon zu ueberzeugen, dass sie nicht gluecklich sind, wie sie es tief in ihrem inneren immer wussten oder sich von dieser vernetzten Gesellschaft loesen. Ich hoffe, du hast hier einen anderen Ansatz oder eine Erklaerung warum einer dieser Ansatze der richtige Weg ist..

Wie wichtig es ist also achtsam zu sein, was der Beweggrund ist für die Dinge die ich tue, allein das schon zu durchschauen ist heilend.

Ich habe gerade meine persoenlichen Ziele in meinem Kopf durchwuehlt auf der Suche nach einem Ziel, dessen Beweggrund nicht der Drang ist, das erworbene etwas(Gegenstand, Moeglichkeit, Faehigkeit etc.) Leuten vorzufuehren, um sie zu beeidrucken. Das Problem: In diese Kategorie fallen quasi alle meine Ziele. Nun ist mir schon oft aufgefallen, dass ich ein Problem habe, meine Ziele langfristig zu erreichen, die Motivation fehlt. Vielleicht ist dieses kleine Zitat der Schluessel zu diesem Problem.

Dabei wäre es so einfach

Ich hoffe, es ist auch so einfach fuer mich, und nur ein kleiner Stein blockiert meinen Weg zu... Zu was eigentlich?

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Wow, ein Post, der mich echt hart getroffen hat. Wie der erste Text, den ich zum Thema Alphaness gelesen habe. Die selben Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Hauptgedanke: "Wie kann ich das erreichen". Nun moechte ich aber nicht den gleichen Fehler nochmal machen, und einfach drauflos arbeiten, ssondern erstmal ein wenig fragen und diskutieren, denn ich glaube, deine Gedankengaenge haben weitaus mehr Potential als mein Hirn aufzunehmen vermag.

Mag sein, dass es so scheint, aber um erstmal all die gedanken aufzunehmen, und sacken zu lassen braucht es einen gewissen zeitraum. Dann kommt man zwangsläufig an einen Scheitelpunkt, dass die Sichtweise

die Gedanken klärt. Der Zeitraum wird durch deinen Glaubensatz bestimmt, dass eben meine Gedanken dein Hirn sprengen mögen, dabei ist es nicht die aufnahme, sondern die erkenntnis, die bewusstmachung, die da entsteht.

Diesen Gedankengang musst du mir bitte erlaeutern. Schon im Film Fight Club stolperte ich ueber das Zitat "It’s only after we’ve lost everything that we’re free to do anything." Auch damals konnte ich mir den Sinn dieses Zitats nicht erklaeren. Was ist der ominoese Nullpunkt, dem Tyler die Gesellschaft naeher bringen will? Was erhofft er(und offensichtlich du) sich davon?

Die Aussage von Tylor Durden, oder von mir ist an keine Hoffnung geknüpft, es ist eine Erkenntnis.

"Nachdem wir also alles verloren haben, sind wir frei für alles (zu tun), weil wir keine Angst mehr haben es zu verlieren" Mag diese Erkenntnis für Dich eine Hoffnung implizieren, so sei gewarnt, dass das eine Illusion ist.

Es soll lediglich damit gesagt sein, dass Der Verlust an sich heilend ist. Solange ich an Dinge, Meinungen, Personen anhafte, führt der Verlust mich zwangsläufig dazu, die Identifikation mit eben den verlorenen Dingen aufzugeben. Letzlich komme ich an den Punkt, so meine Erfahrung, dass ich merke, dass die Anhaftungen gedanklich sind.

Ob ich also durch den Verlust wachgerüttelt werde, oder erkenne, dass ich gedanklich anhafte, ist der gleiche Prozess. Es ist die Angst davor, die Angst vor dem Verlust, der Identifikation, die uns, jeden Menschen so handeln lässt. Wenn ich erkenne, dass der Verlust denn auch keine Angst mehr nach sich ziehen kann, etwas verloren zu haben, agiere ich angstfrei. Oder ich beginne den gleichen gedanklichen Anhaftungsprozess, bis ich wieder da bin, Angst zu haben etwas zu verlieren, was einen Hamsterradeffekt nach sich zieht. Gedanklich ist es so, dass ich mir eine Situation schaffe, daraus ein Identitätsgefühl kreiere, um dann zu merken, dass ich es verloren habe. Ich baue mir einen Berg, und merke, ich habe keinen, da er weg ist. Ich fange also an keinen Berg zu bauen. Ich höre auf zu bewerten, mich zu identifizieren, und schon höre ich auf zu reagieren, sondern agiere selbst bewusst.

Das Ganze von Ökonomen vorgetragen, die nichts als Wachstum in Ihrem Kopf haben, und selbst eine Rezession bezeichnen sie als eine Form des negativen

Wachstums, so sehr sind sie von einem einzigen Begriff durchdrungen. Ich möchte nicht mit Ihnen tauschen.

Wachstum ist ein Begriff für Mehrung, mehr haben zu wollen, es ist eine Mangelerscheinung, da ich mir gleichzeitig bewusst mache, nicht genug zu haben.

Ich habe in dem Moment, wo ich mehr will nicht genug, sonst würde ich keinen Wachstum anstreben. Auch hier läuft der Prozess über die Bewertung, denn ich kann nur aufgrund eines Vergleiches

erkennen, dass ich mehr als Konkurenz, Freund, etc brauche. Der Markt basiert deshalb auf der Mehrung. Da die Mittel begrenzt sind, muss ich, um mehr zu haben, etwas woanders wegnehmen,

es ist gedanklich nichts als ein Kampf um.. der zunächst im Kopf entsteht - wie, siehe oben. Es ist ein Konzept des Egos, siehe >hier<

So, jetzt kommen wir zu meiner Kernfrage. Wie ist es moeglich, sich davon zu loesen? Wie ist es einem Individuum in einer Gesellschaft, die so stark miteinander vernetzt, so stark auf einander aufgebaut ist moeglich, sich von dieser Mentalitaet zu loesen? Ich persoenlich sehe zwei Ansaetze hierfuer, Menschen davon zu ueberzeugen, dass sie nicht gluecklich sind, wie sie es tief in ihrem inneren immer wussten oder sich von dieser vernetzten Gesellschaft loesen. Ich hoffe, du hast hier einen anderen Ansatz oder eine Erklaerung warum einer dieser Ansatze der richtige Weg ist..

Der Weg sich davon zu lösen, ist sich dies alles bewusst zu machen. Eine Gesellschaft basiert immer noch auf vielen Individuen. Der Begriff Gesellschaft ist letzlich auch nur eine Sichtweise des Individuums für ein kollektiv. Bin ich ein Teil der Gesellschaft (ich sehe keine , wenn ich aus dem Fenster sehe) übernehme ich zwangsläufig die Werte, und laufe Gefahr, die Fremdwerte durch Identifikation mit mir selbst zu verwerten. Der Selbstwert ist keiner, da fremdbestimmt. Dies soll nicht implizieren, dass ich Widerstand aufbauen soll. Denn dann beziehe ich Stellung und identifiziere mich mit zb Antigesellschaft.

Der gedankliche Prozess ist der selbe.

Wie wichtig es ist also achtsam zu sein, was der Beweggrund ist für die Dinge die ich tue, allein das schon zu durchschauen ist heilend.

Ich habe gerade meine persoenlichen Ziele in meinem Kopf durchwuehlt auf der Suche nach einem Ziel, dessen Beweggrund nicht der Drang ist, das erworbene etwas(Gegenstand, Moeglichkeit, Faehigkeit etc.) Leuten vorzufuehren, um sie zu beeidrucken. Das Problem: In diese Kategorie fallen quasi alle meine Ziele. Nun ist mir schon oft aufgefallen, dass ich ein Problem habe, meine Ziele langfristig zu erreichen, die Motivation fehlt. Vielleicht ist dieses kleine Zitat der Schluessel zu diesem Problem.

Dabei wäre es so einfach

Schau genau hin, du sagst es ja selbst, du beziehst deinen Selbstwert über den Vergleich mit anderen. Und somit steckst Du im Hamsterrad.

Wenn Du Dir ein Ziel steckst, dann fang sofort an daran zu arbeiten. Steckst Du ein Ziel in einen Zeitrahmen, läufst Du Gefahr ihn an eine Hoffnung zu knüpfen, und verlierst es aus den Augen, da Du nicht selbstbestimmt agierst, sondern illusorisch fremdbestimmt. Du schaffst Dir selbst einen Zeitrahmen, und läufst Gefahr Entscheidungsschwäche zu entwickeln, weil du geneigt bist, durch die Hoffnung den morgigen Tag als Startpunkt Deiner Zielerfüllung zu werten, bis zum morgigen Tag, bis in einer Woche, ja dann, ja dann fange ich an. Dabei gibt es kein Morgen. Wann denkst Du Dir diesen Gedanken? Immer jetzt. Immer in dem Moment, indem Du Dir Dein Morgen im Kopf kreierst. Dass Du es so gewohnt bist, heisst noch nicht, dass es nicht so ist. Schau mal genauer hin.

Ich hoffe, es ist auch so einfach fuer mich, und nur ein kleiner Stein blockiert meinen Weg zu... Zu was eigentlich?

Hehe du hoffst, und schon ist der Zeitfaktor X in Deinem Kopf. Es ist einfach, und solange schwer, bis es Dir bewusst ist, und Du sagst es selbst wie Tylor, was eigentlich hindert mich? Schau nach, alles entsteht zunächst in deinem Kopf. Es gibt niemanden ausser Dich selbst, der da nun denkt :-)

Was treibt einen Menschen zu einer neuen Hoechstleistung an, wenn es nicht der Wunsch ist, der beste, groesste, schnellste zu sein? Treiben unsere Gene uns nicht immer wieder in den Konkurrenzkampf, wie sie den Silberruecken dazu treiben, mit dem Rudelfuehrer um seine Position zu kaempfen? Woraus kann ich Motivation ziehen, wenn es nicht der Wunsch ist, "besser" zu sein?

Diese Frage kann ich Dir nicht beantworten, aber ich kann Dich fragen: Identifizierst Du Dich denn etwa mit einem Silberrücken? Bewertest Du seine Art für Dich als unumgänglich?

Das wäre ein evolutionärer Rückschritt, und hei - schau mal Nachrichten, in welchen Schritt bewegen wir uns denn? Vorwärts oder Rückwärts? Wird etwas besser? War etwas schlechter?

Der Kopf ist deshalb rund, damit die Gedanken nicht anecken , aber umso schwerer ist es sie zu sehen ;-)

  • TOP 1

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ich liefere hier eine erklärung, warum man sich von dem metaphorischen begriff "hoffnung" nie wird trennen können.

ich persönlich glaube ja nicht mehr an den "freien willen".

wir sind einfach nur ein sehr komplexes dynamisches system/maschine, mehr nicht.

genauso wie in einer fabrikhalle ein testrechner nur ein teilsystem einer fertigungslinie ist, welche wiederum ein teilsystem der ganzen fabrik ist,

sind wir nur teilsystem verschiedener gruppen, auf verschiedenen systemebenen

z.B.

0 familie

1 freundeskreis

2 firmenmitarbeiter

3 Berliner, Deutscher........................

4 menschheit

wir übernehmen in diesen gruppen bzw. umgebungen bestimme funktionen (alpha, beta, anführer, ja-sager, egal), genauso wie der testrechner eine funktion in seiner fertigungslinie hat. gruppen erfüllen wieder bestimmte funktionen (emotionalen rückhalt, geldverdienen, fortpflanzen).

wir sind sogar so komplex, dass wir unsere funktion und gruppe selbstständig wechseln können.

nun, um was geht es in der fabrik? ums produzieren von produkten

nun, um was geht es in der menschheit? hauptsächlich ums reproduzieren von menschen

was muss in der fabrik getan werden, damit produziert werden kann? instandgehalten, bisschen öl, verbesserte software usw.

was muss der mensch tun, damit er sich reproduzieren kann? sich selbst erhalten, essen, trinken, schlafen, nicht vorher sterben und soziale kontakte haben

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

prinzip ist also: selbsterhaltung -> reproduktion (niemand wird hier leugnen, dass der überlebens- und sexualtrieb nicht exisitert und dieser immer auf die zukunft ausgerichtet ist, das ist hoffnung)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

alle kommerziellen religionen garantieren im prinzip ein ewiges leben (meist verbunden mit irgendw. regeln), also im prinzip die ewige selbsterhaltung. aber warum? weil sich menschen dadurch am besten kontrollieren lassen. den gläubigsten bringt man sogar bei, für das ewige leben auf ihre reproduktion zu verzichten!

wenn man keine hoffnung auf ewige selbsterhaltung und keine hoffnung auf physische reproduktion, oder überhaupt keine hoffnung auf wirtschaftliche, soziale reproduktion.(keine arbeit, keine freunde, keine kontakte). also im prinzip garkeine hoffnung auf garnix -> maschine produziert nichts, maschine geht je nach software-version in den schlafmodus (nur noch dahin vegetieren) oder schaltet sich komplett ab (tod, selbstmord)

wer länger arbeitet, lebt auch länger (den einfluss von krankheiten nicht berücksichtigt)

http://oh-forum.themenplattform.com/219386.0/

bearbeitet von fiair

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ich persönlich glaube ja nicht mehr an den "freien willen".

Danke fiair , für Deine Einsicht in Deine Sicht.

Um es kurz zu machen. Du hast keine Hoffnung auf einen eigenen freien willen.

Du glaubst nicht.

Ich unterscheide hier:

Der Glaube - die gesicherte Erwartung erhoffter Dinge - der Glaube an... schafft Dir Deinen Willen, oder Unwillen.

Die Hoffnung als gedankliche Illusion, wenn denn gedanklich erwartet, treibt Dich in den Wahnsinn, denn die Hoffnung dann an einen Zeitpunkt X geknüpft.

Der Wille ist erst dann frei, wenn von der Hoffnung entkoppelt.

Als Beispiel: Die Hoffnung auf bessere Zeiten impliziert einen Zustand einer schlechten Zeit. Sie schafft mir im Kopf automatisch einen Zustand einer schlechten Zeit, sonst gäbe es da nichts zu hoffen.

Der Glaube an eine bessere Zeit schafft mir Gewissheit.

Die Hoffnung auf mich projiziert , dass ich irgendwann irgendwas irgendwie bessere, limitiert mich,

während der Glaube an mich selbst mich stärkt.

ich beginne zu wollen

Peace

Sat

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Danke Satsang für diesen Text.

Ich habe noch keine gesellschaftliche Abhandlung gelesen, die sich mit meiner so deckt, wie diese.

Im Prinzip shittestet sich jeder mit jedem und jeder, und auch wieder nicht, es werden nur gedankliche Systeme miteinander abgeglichen.

Es ist alles irgendwie nicht real, weil jeder shittest kann im prinzip als einer entlarvt werden und reframed werden.

Dahinter stehen Menschen.

Das Zitat: "Menschen sind nicht dumm, wenn sie dumme Dinge machen" kann hier glaub ich allumfassend platziert werden, bis jemand kommt und

diese Haltung wieder shittestet und reframed :rolleyes:

liebe grüße

K1

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Ein Kollektiv bringt aber auch viele positive Eigenschaften mit sich. Wollte es nur nochmal der Vollständigkeit halber erwähnt haben. Weil du nur auf die Illusionen und Zwänge eingehst. Jeddoch, in solch einem "Netzwerk" ist Aufopferung durch Hoffnung wohl tatsächlich das größte Übel.

Super Text. Gehört defenitiv zur Kategorie Eye-opener :-D

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Danke Satsang für Deinen Text.

Ich möchte ein paar Dinge beisteuern, die mir dabei durch den Kopf gegangen sind.

*) Warum suchen Idividuen die Identivikation mit der Gruppe?

Anwort A: Zum einen wird die Evolution sicher einen Rudeltrieb in unser Hirn gepflanzt haben. Größere Gruppen einer Spezies, können sich leichter gegen Angreifer wehren. Sie haben daher einen Evolutionsvorteil gegenüber Wesen, die als Einzelkämpfer unterwegs sind.

Eine Gruppe bietet gewisse Sicherheit. Und damit eine Gruppe funktioniert müssen Alphas und Beta vorhanden sein. Einen Stamm aus lauter Häuptlingen aber ohne Indianer wird es nicht geben.

Dies gilt auch heute noch.

Bsp:

- Patentstreit zwischen Einmannbetrieb und Großkonzern.

- Grenzstreit zwischen einem Kleinstaat mit 2 Mio Einwohner gegenüber Großmacht mit 100 Mio Einwohnen.

Antwort B:

Wenn man sich mit einer Gruppe identifiziert, nimmt man deren Normen an. Jemand anderes entscheidet, wie ich mich zu verhalten habe. Durch diese Fremdbestimmung ist man scheinbar von der Verantwortung über sein eigenes Leben befreit.

Für die eigenen Problem ist dann immer wer anderst verantwortlich. zB: der unfähige Chef, die nervige Frau, der Kumpel der sich nicht um mich kümmert.

Wenn man sich bewußt wird, dass man zu 100% selbst für seine jetzige Situation verantwortlich ist, so kann das depremierend sein. Man wird sich seiner Versäumnisse im Leben bewußt.

Es ist nicht leicht die Normen der Gesellschaft hinter sich zu lassen, und tun und lassen was man will. Damit geht auch ein Gefühl von auf sich allein gestellt sein einher.

Diese sind Aspekte mit denen ich selbst zZ ankämpfe. Ich habe im Letzten Jahr auf durch meinen Kontakt mit PU deutlich mehr Verantwortung für mein Leben übernommen und möchte dies weiter verstärken.

Viele Leute machen dass nicht. Es ist für sie viel bequemer sich über den Vorgesetzten zu ärgern, anstatt sich einen anderen Job zu suchen, oder selbst eine Führungsposition zu übernehmen.

Just my 2 cent,

TATA

bearbeitet von TATA

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@Tata

das was Du beschreibst kennt jeder auf seine Art und Weise, so als ob sich die Sichten der Individuen zum Wohle des Ganzen beugen.

Eckhart Tolle nennt es das "Kollektiv Ego", im Prinzip ist es dennoch eine Art der Selbstverleugnung, aber auf einer anderen Ebene.

Innerhalb der Gruppe, die von einem Anführer dominiert wird, will mit Sicherheit jeder Anführer sein, aber dann kommt das große "aber"

@tofar

jedes Kollektiv/System ist sich selbst nützlich, pathologisch wird es erst, finde ich, wenn der Erhalt des Kollektivs auf Kosten des Individuums geht.

Dort folgt dann entweder ein Zusammenbruch des Systems zum Wohle des Kollektivs, und des Individuums, oder der Zusammenbruch des Systems inclusive der Individuen, oder eine Mischform von beiden Szenarien.

Der Nutzen jedoch bleibt immer im Vordergrund.

Danke für Eure Antworten,

Peace

Sat

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Ich muss ehrlich sein.

Eure Diskussion und besonders dein verfasster Text, Satsang, haben mir den Kopf zum Explodieren gebracht.

Zumindest fast, dran ist er ja noch. :-)

Musste leicht grinsen und an die Schule denken.

Als uns damals der Mechanik Lehrer klar machen wollte, dass man Systeme mehr oder minder stark vereinfachen muss um sie erfassen, oder begreifen zu können.

Er bezog es halt auf diverse Berechnungen, aber es ist gar nichtmal so verkehrt das auf das Leben umzumünzen.

Ich denke wenn der Durchschnittsmensch nicht mit all seinen klischeebehafteten Denken und (instinktiven?) Vereinfachungen durch unsere schöne weite Welt wandern würde, würde er ganz schnell ganz gerne Medikamente in der Anstalt naschen.

So ist das aber auch hier. Spulen wir dochmal zurück zu unserer Geburt.

Man kommt auf die Welt - unprogrammiert? Kann man das so sagen?

Theoretisch kann man einen Menschen Denk- und Verhaltensweisen aneignen die an Wahnsinn grenzen. Ihn Programmieren. Von klein auf.

Das verdammt uns alle dazu alle ihn einem ähnlichen Muster zu denken und Sachen mehr oder wenige rzu durchschauen und zu hinterfragen.

Denn wir wachsen hier,wo es uns gut geht, alle in einer ähnlichen Umgebung auf, bekommen ähnliche Eindrücke. Wir lernen von kleinauf.

Ein paar strudeln ab von diesem 0815 Zombie denken, dass die meisten Leute eingebläut bekommen durch Mitmenschen, Medien etc. und hinterfragen, geraten hier her.

Dabei kommt jemand wie ich heraus und sitzt irgendwann dann mal vor dem PC und fragt sich was für Blödsinn er sich da eigentlich gerade denkt.

Ich habe für mir deswegen alles stark vereinfacht und denke, das man dumm, vorrausgesetzt auf die richtige art und weise ( ;) ) ganz gut leben kann:

Das wichtigste im Leben ist zu wissen, das man garnichts weiß. Das zu erkennen, vereinfacht alles, das hier palabert wurde, gepaart mit einem extrem einfach strukturierten Hirn wie meinem + eigener Lebenserahrung zu folgender Formel:

Machs beste draus und genieß es, und dein Leben kann nur das sein, was du daraus machst.

Religion?jesus?Glaube? Blablup? Wissen tut man nichts, und das zu wissen ist das Rezept gegen das alltägliche Gift. Werte sind gut und lebenswert. Ich weiß nicht warum, aber durch diese Einstellung erfüllt sich der Satz, " Beobachten, wahrnehmen, lächeln , die Dinge der Tat wegen tun, und nicht des Ergebnisses wegen - das macht mich lebendiger." von ganz alleine.

Daraus folgt zumindest für mich auch eine gesunde Gruneinstellung anderen Menschen gegenüber. Helfen ohne Gegenleistung, sondern nur der Hilfe wegen, der Tat wegen um jemanden zu helfen.

Deckt im Prinzip viele Bereiche der Moral und Ethik wie selbsverständlich ab.

So Schluss jetzt - sonst bekomme ich hier echt noch einen Dachschaden weil ich zuviel unsinniges Zeug denke.

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Gast KingCartman
Ich habe für mir deswegen alles stark vereinfacht und denke, das man dumm, vorrausgesetzt auf die richtige art und weise ( ;) ) ganz gut leben kann:

Hat mich spontan daran erinnert:

Wer viel Freude hat, muß ein guter Mensch sein: aber vielleicht ist er nicht der klügste, obwohl er gerade das erreicht, was der Klügste mit aller seiner Klugheit erstrebt. - Friedrich Nietzsche

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@Montageprofi

Es ist sehr dumm,obwohl es zunächst nützlich erscheint, die anderen dumm zu nennen, denn man nimmt seine eigene Dummheit, und zwingt sie anderen auf.

Es hat etwas Intelligentes sich als Dumm zu bezeichnen, denn es setzt voraus, dass man weiß, was es heisst dumm zu sein.

Dazwischen liegt Entwicklung.

@Kingcartman

Während sich die schlauen Burgherren noch berieten, stürmten die Dummen die Festung..

Peace

Sat

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Da hat wohl einer zu viel "Rich Dad, Poor Dad" gelesen, denk ich mir nach den ersten 20 Zeilen zum Thema Gesellschaft und "0815" Bürger : D

Die Grundaussage, die gleiche wie deine Überschrift, halte ich für richtig und auch das Zitat. Doch diese "Needyness", wie du sie nennst, das mit dem negativen Wachstum usw würde ich schlicht und einfach als gesunde Gier bezeichnen. Und ich bitte dich, mache niemals den Fehler die sogenannten 0815 Bürger der Mittelschicht zu unterschätzen. Selbst bei fehlendem Engagemant in Internet-Foren wie unserem, haben auch diese Menschen Ideale und Wertvorstellungen. Auch wenn diese von Regierung, Werbung, Freunden etc. suggeriert wurden, sehnen sie sich genau wie wir nach nur einem; guten Gefühlen.

Bei sicherem Job, Eigenheim auf Pump, täglichem (vielleicht auch nichts bringendem) Lob vom Chef, Überstunden, "Hoffen" auf die nächste Gehaltserhöhung etc empfinden auch diese Menschen positive Gefühle, manche sind auch der Regierung dankbar (Beamte etc.). Abgesehen von diesen paar stark Linksorientierten (die leider immer mehr werden) existieren die komplett unzfriedenen Menschen nicht, wenn doch melden sie sich bein Foren wie unseres eines ist an und machen etwas aus ihrem Leben.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir (ICH) in einer besseren Welt leben würden (würde), wenn sich Investmentbanker, Trader, Konzernchefs oder was weiß ich um Ethik und Moral kümmern würden.

Guter Beitrag, aber nimm nicht an, dass das Konfrontieren dieser Weltanschauung mit dem 0815 Bürger sehr viel bewirken würde. Jeder geht seinen Weg, der der sein Leben in die Hand nimmt, tut es, wer nicht, halt nicht. Ich denke beide werden mit dem was sie tuen gleich glücklich, sonst würden sie sich logischerweise nicht für diesen Weg entschieden haben.

Einen allgemeines Umdenken der Gesellschaft (so wie Du eines vielleicht vorgeschlagen hast) ist unnötig; guck doch mal aus dem Fenster - es funktioniert doch alles wunderbar?!

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Einen allgemeines Umdenken der Gesellschaft (so wie Du eines vielleicht vorgeschlagen hast) ist unnötig; guck doch mal aus dem Fenster - es funktioniert doch alles wunderbar?!

Dein Beitrag, ist er ironisch gemeint?

@fiair

wenn man keine hoffnung auf ewige selbsterhaltung und keine hoffnung auf physische reproduktion, oder überhaupt keine hoffnung auf wirtschaftliche, soziale reproduktion.(keine arbeit, keine freunde, keine kontakte). also im prinzip garkeine hoffnung auf garnix -> maschine produziert nichts, maschine geht je nach software-version in den schlafmodus (nur noch dahin vegetieren) oder schaltet sich komplett ab (tod, selbstmord)

Erst war ich verwirrt von deinem sprung von Hoffnung auf freien Willen. Hier schließt sich dein Beitrag wieder und genau hier versuch ich mal anzusetzen.

Das beste System auf der Welt oder der beste Computer im Universum - benötigt wieviel Hoffnung?

Ich denke, etwas was sehr wichtig für ein System oder den freien Willen ist, ist Zeit.

Wenn eine Maschiene etwas produzieren soll oder ein Computer etwas berechnen soll - wird Zeit benötigt.

Ein Mensch, der sich reproduzieren möchte benötigt Zeit um einen geeigneten Partner zu finden, mit diesem anzubandeln und schließlich um das neugeborene am leben zu erhalten und zu schützen, bis es dieses selbst tun kann.

Wenn man aber die ganze Zeit hofft das dies alles eintritt, wird nichts passieren. Den passieren kann etwas nur im Jetzt. Beim hoffen träumen wir aber von einer Zukunft. Nur im Jetzt können wir Erfahrungen sammeln, die uns unseren Zielen näher bringen. Im Jetzt, darf ich zB erfahren, wie geil mich dieser sexy Arsch in dieser tighten Jeans von der süßen Blondine macht, die grade Ihre Unterlagen aus dem Auto holt. Wer also nicht hofft sondern sofort anfängt zu "rechnen" hat seine Zeit effektiver genutzt. Was ich damit sagen will ist, nicht die Hoffnung lässt eine Maschiene funktionieren, sondern die Maschiene funktioniert von selbst. Eben weil es eine Maschiene ist, die gebaut wurde um zu funktionieren.

Mir fallen jetzt grade noch viele weitere parallelen/beispiele dazu ein, wie unwichtig Hoffnung für das Reproduzieren der Menschheit sind doch ich glaube du weißt was ich meine.

Und ich "hoffe", dass du nicht glauben mit hoffen verwechselt hast...

lg

nobody

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@Pencan

Finde ich gut, dass es bereits Bücher gibt, die sich mit meiner Sichtweise decken, vielleicht sollte ich es lesen, oder noch besser selbst eines schreiben.

"gesunde Gier" halte ich an sich für paradox, da sich mir nicht erschliesst, was an Gier gesund sein soll.

Ich halte es auch für völlig falsch die Mittelschicht zu unterschätzen, aber ich frage mich gleichzeitig, in welchem Zusammenhang und aus welcher Position heraus ich das tun könnte.

Letzte Woche bin ich auf ein Buch von Gerald Hörhan aufmerksam geworden, das sich "Investment Punk" nennt. Es ist an die Mittelschicht gerichtet mit der provokativen Erklärung,

"Warum ihr schuftet und wir reich werden"

Ich werde es mir besorgen und mal sehen , wieweit sich seine Sicht mit meiner deckt.

Natürlich hat jeder Mensch Werte und Ideale, aber Werte können sehr sehr limitierend sein. So ein Wert könnte z.b. Sicherheit sein.

So einen Menschen halte ich für einen klassischen Vermeider, der alles daran setzt unsichere Situationen zu meiden.

Setzt man Hörhan , oder evtl mich gegenüber solchen Mittelklässlern, wie oben erwähnt, und konfrontiert sie mit der Aussage, dass sie Dinge kaufen, die ihnen durch die Werbung als notwendig suggeriert werden, mit Geld, welches sie nicht haben , um Leuten zu imponieren , die sie weder richtig kennen, noch mögen, dann gehe ich jede Wette ein, dass jeder von Ihnen alle Argumente auf den Tisch legen wird, um ihr kognitives Selbstbild zu schützen und die Selbstlüge aufrechtzuerhalten.

Das ist auch völlig ok und legitim. Mich interessiert auch keine Moral, oder dergleichen, denn jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich und eine Gesellschaft aus einzelnen Individuen besteht.

Deshalb ist für mich ein gesellschaftliches Problem immer zunächst ein individuelles.

Was mich eher interessiert ist die Frage, was dazu führt, dass solche Menschen unkritisch propagandistische Glaubensätze übernehmen können und wollen.

Ich gebe Dir auch Recht, dass alles wunderbar funktioniert, der Mensch geht einkaufen , konsumiert und freut sich auf den Urlaub.

Aus einem bestimmten Kontext heraus funktioniert jedes System wunderbar, bis es eben nicht mehr funktioniert, und der Mensch anfängt das alles zu hinterfragen.

@nobody3

sehe ich auch so.

Die Hoffnung auf etwas in der Zukunft impliziert in der Gegenwart, dass es noch nicht ist, ein Mangel entsteht.

Nimmt man zb eine Aussage wie: Ich hoffe du wirst irgendwann glücklich dann suggeriert das dem Empfänger der Botschaft, dass er noch nicht glücklich ist und durch die unbestimmte Zeitangabe "irgendwann" lässt sich für das Unterbewusstsein auch keine Karotte in der Zukunft erkennen.

Wer solche Botschaften integriert, der tut seinem Selbstbewusstsein nichts Gutes.

Ein anderes Beispiel "Du wirst bestimmt wieder gesund" (Du bist es noch nicht, und nur Gott weiss, wann es wieder so sein wird)

Oder "Wenn Du nur lang genug arbeitest, dann hast Du Dein Haus bald abbezahlt" hmmmm

Oder ich hoffe es sehr, dass Du bald eine Frau findest die zu Dir passt... :unknw:

Ich höre solche gruseligen Affirmationen jeden Tag und allein wenn ich die eine oder andere im Gespräch interventiv reframe, halten mich die Leute allein deshalb für einen positiven Menschen mit Charisma.

Verrückt oder?

Das Masterkey System gibt es nicht seit gestern, sondern seit knapp hundert Jahren, und was darin so gut funktioniert, lässt sich auch im Umkehrschluss anwenden.

Die Leute sind nicht doof, aber...

Peace

Sat

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Ich hab nur den Eingangstext gelesen. Also weiss ich nicht, ob das ganze schon beantwortet wurde.

Wie setzt man sich die Ziele ohne Hoffnung?

Wie langweilig wäre das Leben, wenn man immer weiss, dass man sein Ziel erreicht?

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Ich hab nur den Eingangstext gelesen. Also weiss ich nicht, ob das ganze schon beantwortet wurde.

Wie setzt man sich die Ziele ohne Hoffnung?

Wie langweilig wäre das Leben, wenn man immer weiss, dass man sein Ziel erreicht?

Ziele setzt man sich smart („Specific Measurable Accepted Realistic Timely“)

- Spezifisch

- Messbar

- Attraktiv

- Realistisch

- Terminbezogen

Etwas anderes ist ein Wunsch. Definition von Wunsch ist etwas, was ich nicht mit eigener Kraft erreichen kann.

Der Law of Attraction Anwender möge mir hier verzeihen ;-)

Passt ein H wie Hoffnung in den SMART Prozess?

eher nicht , oder?

Selbst dann nicht, wenn ich einen Wunsch an das Universum abschicke, denn dazu gehört, dass ich den Wunsch loslasse.

Wenn ich einen Brief wegschicke, dann fahre ich auch nicht hinterher und schaue ob er ankommt.

Wenn ich einen Kuchen backe, dann schaue ich nicht in den Ofen, bis mir meine Wimpern ankokeln.

Hoffnung ist deshalb aus meiner Sicht versteckte Angst, dass sich etwas nicht erfüllt, und das hat mit Zielen nun gar nichts gemeinsam.

Peace

Sat

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Hi Sat,

was für großartige Beiträge hier einem von dir entgehen wenn man sie nicht liest ;-)

Etwas anderes ist ein Wunsch. Definition von Wunsch ist etwas, was ich nicht mit eigener Kraft erreichen kann.

Der Law of Attraction Anwender möge mir hier verzeihen ;-)

Ich hielt "Wunsch" ebenso für einen unglücklichen Begriff in diesen Büchern über das Gesetz der Anziehung.

Wenn man genau hinschaut, ist aber auch dort ganz und gar kein Wunsch gemeint.

"Habe und empfange" soll an Stelle der "Bitte" oder der "Hoffnung" treten.

Wer wirklich enfängt zu empfangen, der fängt an SMART zu sein, behaupte ich mal ;-)

Und nochmal weil ich ihn so toll finde, sei dein kompletter Beitrag zitiert.

Alle Liebe,

der der manchmal aus dem Laptop spricht

Ich hab nur den Eingangstext gelesen. Also weiss ich nicht, ob das ganze schon beantwortet wurde.

Wie setzt man sich die Ziele ohne Hoffnung?

Wie langweilig wäre das Leben, wenn man immer weiss, dass man sein Ziel erreicht?

Ziele setzt man sich smart („Specific Measurable Accepted Realistic Timely“)

- Spezifisch

- Messbar

- Attraktiv

- Realistisch

- Terminbezogen

Etwas anderes ist ein Wunsch. Definition von Wunsch ist etwas, was ich nicht mit eigener Kraft erreichen kann.

Der Law of Attraction Anwender möge mir hier verzeihen ;-)

Passt ein H wie Hoffnung in den SMART Prozess?

eher nicht , oder?

Selbst dann nicht, wenn ich einen Wunsch an das Universum abschicke, denn dazu gehört, dass ich den Wunsch loslasse.

Wenn ich einen Brief wegschicke, dann fahre ich auch nicht hinterher und schaue ob er ankommt.

Wenn ich einen Kuchen backe, dann schaue ich nicht in den Ofen, bis mir meine Wimpern ankokeln.

Hoffnung ist deshalb aus meiner Sicht versteckte Angst, dass sich etwas nicht erfüllt, und das hat mit Zielen nun gar nichts gemeinsam.

Peace

Sat

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Hi Dc, interessant , dass du das mit dem Wuenschen erwaehnst, und glaub es mir oder nicht,

ich wollte genau den gleichen Gedanken noch anfuegen.

Im LOA ist, wie ich finde, der wunsch selbst ein Ziel nach smart, nur weiss ich noch nicht, wie

Gedanken messbar gemacht werden koennen.

Hab aber dennoch gegrinst, das LOA gat meinen Wunsch durch dich manifestiert. Haha, ich hab eben

sehr gelacht ;-)

peace

sat

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Hab aber dennoch gegrinst, das LOA gat meinen Wunsch durch dich manifestiert. Haha, ich hab eben

sehr gelacht ;-)

Und das obwohl du keinen Termin dafür aufgeschrieben hattest, und wirklich messbar ist es auch nicht ;-)

Ich denke da gibts ne Grauzone zwischen NLP und LOA ;-)

Sowieso ist die Kommunikation mit dir stets gefährlich und ganz und gar zuviel für meinen Verstand,

Vielleicht arbeiten wir ja eines Tages zusammen an einem Bewusstseins-Messgerät, welches die präzise Manifestation der Klientenwünsche vorhersagt. ;-)

Zitat aus der Anwendung in der Zukunft:

"Der Zeiger bewegt sich überhaupt nicht.... hm, wissen sie überhaupt was sie wollen??" :-D

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Mhh....Satsang, hast Du nicht irgendwo hier von einem Satorierlebnis berichtet?

Warum kommt aus deinem Bewusstsein nur son Durschnittszeug? Ich mein den Kram hören wir doch tagtäglich von DC? Reicht doch..

+1

Der Sermon ist nicht schön zu lesen, da arg verschachtelt, syntaktisch verbaut und viel zu lang. Die Quintessenz wäre in einem Viertel des Textes abzuarbeiten gewesen.

A.

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