Lieber Dreamcatcher, ...

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Hi!

Ich freue mich, dass du mir schreiben möchtest.

Schließlich habe ich diesen Thread hier aufgemacht, um dir genau dazu die Möglichkeit zu geben!

Zwar habe ich, wohl genau wie du, ein unaufgeräumtes PM-Fach :rolleyes:,

doch dieser Thread ist

-für uns beide übersichtlicher

-für alle anderen eine Möglichkeit, mitzulesen und davon zu profitieren

Meine Bitte an dich:

Überlege dir bitte genau, was du fragen möchtest und schreibe so deutlich wie möglich.

Ich mache dir nichts vor: Es gibt viele Dinge, die ich nicht weiß.

Ich kann dir außerdem niemals "helfen".

Sondern, ich kann immer nur einen Weg weisen,

durch den du etwas erkennen kannst. Wenn du erkennst, dann hast du dir selbst geholfen.

Du kannst mich alles fragen, was mit deiner Entwicklung oder mit der Verführung zu tun hat.

Auch wenn es mal ein paar Tage dauert, ich werde antworten.

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Hallo Dreamcatcher

Dann weihe ich mal dein Frage/Antwort Thread ein. Zuallererst: Danke das du dir diese Mühe machst.

Um was geht es?

Einerseits geht es darum den Weg zu meinem Ich zufinden, anderseits auch mehr um das Leben im jetzt.

Nicht mehr diese Gedanken, was wäre wenn, und hätte ich,...

Dein Thread "Denke nicht zuviel, handle jetzt" (weiss den Namen nicht mehr genau), hat mir auch schon zum Teil weitergeholfen.

Beschreibung des Problems:

In letzter Zeit fühle ich in mir eine innere Leere, es fällt mir teilweise schwer mich zu motivieren. Dies bei PU, in der Schule, Arbeit, u.s.w.

Es ist nicht so, dass ich nichts mehr tue, aber ich leiste nur das Mindeste. Dieses Mindeste reicht aus, aber es könnte noch mehr sein, und ich sehe bei mir noch viel mehr Potenzial das ich ausschöpfen könnte.

Vielleicht ein konkretes Beispiel zu PU:

Seit ich bei der Challenge hier im Forum mitmache, habe ich mich rasant weiterentwickelt. Ich spreche in den Clubs Frauen an, und habe Spass mit Ihnen. (Ich hatte aber in meinen 4 Monaten PU noch keinen Lay, vorher schon, aber nicht in diesen 4 Monaten PU).

Angenommen ich habe 10 Frauen die ich daten kann:

- Davon habe ich 3 gedatet, diese gefallen mir, aber versaue es irgendwie. Und ich zerbreche mir die ganze Zeit den Kopf, warum ich es versaut habe (mangelder Rapport,), und wie ich es wieder ausbügeln kann.

- Davon habe ich 2 gedatet, aber diese interessieren mich nach dem Treffen nicht mehr.

- Die restlichen 5 interessieren mich garnicht mehr.

Ich verspüre keine Motivation/Lust, die anderen Frauen zutreffen. Jedoch, bei den Frauen, bei denen ich es versaut habe, stört es mich, da man solche doch nur selten trifft, und würde es am Liebsten ausbügeln.

Wie lerne ich meinen Kopf auszuschalten, und effektiv das zu tun, was ich im Moment will, bzw. was mir Spass macht? Wie bin ich, ich selbst?

Manchmal denke ich immer noch, soll ich jetzt anrufen, soll ich nicht. Manchmal macht es mir Spass, manchmal ist es aber dennoch nur ein innerer Zwang.

Beispiel zur Schule/Arbeit

Ich gebe mir immer soviel Mühe das es gerade ausreicht. Obwohl ich in der Schule viel besser sein könnte. Dennoch tue ich es nicht.

Ich gehe sehr gerne zur Arbeit und in die Schule, es bereitet mir Spass, aber dennoch tue ich nur das Mindeste.

(Ich arbeite 50% in einem kaufmännischen Unternehmen, und gehe 50% zur Schule und hole ide Maturität nach).

Abschuss

Wie setze ich mir richtig Ziele?

Wie finde ich heraus was ich genau will? (ev. kann ich das schon selber beantworten: Um so mehr Frauen ich getroffen habe, um so mehr wusste ich, welche Frauen das mir gefallen)

Ist so eine Entwicklung normal?

Danke

Alucard

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Hallo lieber Dreamcatcher. ;-)

Ich habe meine Ziele für meinen 1) beruflichen/Studium-Weg und mein 2) "ernstzunehmendes Hobby" (Instrument,Musik,aber nicht larifari ;)) fest formuliert. (zumindest für die nächsten 6 Jahre.)

In beiden Bereichen (Studium und "ernstzunehmendes Hobby") will ich sehr sehr gut werden. Das bedeutet ich muss viel viel lernen und sehe dabei die Ergebnisse/ Erfolge nicht sofort, sondern womöglich erst in 2,3 Jahren. Etappenziele habe ich mir gesetzt.

1) Wie kann ich mich morgens motivieren, ohne immer nur an die potentiellen zukünftigen Erfolge zu denken?

Wie kann ich also literally den Weg (=üben,lernen,arbeiten,leisten) zum Ziel machen? Wie kann ich während des Lernens im Jetzt leben und mich nicht nur mit der "Zukunftsvision" befriedigen und motivieren? Ich muss dazu sagen, dass der Studiumsstoff hoch interessant ist. Um diszipliniert zu sein und MEHR als erforderlich zu machen, brauch ich aber eine "Zusatzmotivation".

2) Wie kann ich lernen, sowohl meine Ziele (berufl. und privat) als auch die Organisation meines Alltags (5h schlafen + 12h lernen + 3h Musik/Instrument + 2h Fun-Time + 2h "Zeitpolster") nicht andauernd in Frage zu stellen und zu verwerfen?

3) Wie kann ich meinen Gedankenlärm abstellen, der dabei immer in meinem Kopf existiert?

Ich liebe dich.

LastManStanding

bearbeitet von LastManStanding

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Hallo lieber LastManStanding.

nehme dir die nötige Ruhe, um meine Gegenfragen zu beantworten.

In beiden Bereichen (Studium und "ernstzunehmendes Hobby") will ich sehr sehr gut werden. Das bedeutet ich muss viel viel lernen und sehe dabei die Ergebnisse/ Erfolge nicht sofort, sondern womöglich erst in 2,3 Jahren. Etappenziele habe ich mir gesetzt.

Ist es für dich ein Ergebnis und Erfolg, wenn du ein Etappenziel erreichst?

Wie häufig sind diese Etappen gesetzt? Und: Würdest du mehr Erfolge sehen, wenn du diese Ziele in noch kleinere Etappenziele teilst?

Wie könnte so ein kleines Etappenziel in deinem Kalender oder deiner To Do Liste lauten?

1) Wie kann ich mich morgens motivieren, ohne immer nur an die potentiellen zukünftigen Erfolge zu denken?

Indem du dich darin übst, den jetzigen Moment wahrzunehmen und zu genießen.

Betrachte die kleinen Dinge um dich ganz genau. Fühle die Luft auf deiner Haut, schenke der Sonne ein Lächeln.

Betrachte die Personen auf der Straße sehr aufmerksam, nehme die Details wahr!

Nehme alles an, was um dich herum ist - erkenne, dass du ein Teil des Ganzen bist.

Sei entspannt und wenn du etwas verspanntes in dir wahrnimmst: Entspanne es.

Erlaube dir täglich solche kleinen Gedankenpausen.

Dass du an deine zukünftigen Erfolge denkst ist gut. Dass du aber immer nur daran denkst, zeigt Unsicherheit.

Etwas beschäftigt dich daran. Wie genau lauten deine Ziele? Schreibe es auf.

Hast du alles was du benötigst, um sie zu erreichen?

Was benötigst du vielleicht noch?

Wie genau wird sich das anfühlen, wenn du sie bereits erreicht hast? Schreibe es auf.

Du musst die Funktionsweise des Verstandes verstehen: Er kann Dinge nicht loslassen, wenn sie nicht völlig geklärt sind.

Kläre deine Ziele völlig ehrlich mit dir selbst ab. So detailgenau wie nötig.

Dann erst kannst du sie gedanklich loslassen und in die Gegenwart integrieren - indem du sie nur noch lebst,

anstatt darüber nachzugrübeln.

Integrieren bedeutet, dass du dir sicher bist, dass du sie erreichen wirst. Du hast alles nötige geklärt

und hast das Ziel fest formuliert. Alles getan, was jetzt nötig ist. Alles andere lässt du auf dich zukommen.

Wie kann ich also literally den Weg (=üben,lernen,arbeiten,leisten) zum Ziel machen? Wie kann ich während des Lernens im Jetzt leben und mich nicht nur mit der "Zukunftsvision" befriedigen und motivieren?

Erkenne und mache dir völlig klar, dass es keine Zukunft gibt. Es gibt sie nicht! Sie nur ein Gedanke von dir.

Du lebst in der ewigen Gegenwart.

Und wenn du deine Ziele erreicht hast,

du stehst also da und es ist vollbracht. Wann ist das?

Genau: Dann ist das auch die Gegenwart! Und nicht die Zukunft.

Der Weg zu deinen Zielen kann nur durch die Gegenwart führen!

Es ist immer jetzt.

Je aufmerksamer du also für das Jetzt bist, desto aufmerksamer bist du für deine Ziele.

Denkst du an die Zukunft, dann träumst du nur. Du bist gedanklich woanders,

aber nicht dort, wo sich deine Ziele manifestieren: Im jetzt.

Diesen Punkt musst du wirklich erkennen, mit allen deinen Sinnen. Und dich immer wieder daran erinnern,

und zwar nicht indem du darüber nachdenkst, sondern indem du das täglich von Neuem erkennst.

Ich muss dazu sagen, dass der Studiumsstoff hoch interessant ist. Um diszipliniert zu sein und MEHR als erforderlich zu machen, brauch ich aber eine "Zusatzmotivation".

Lobe dich für jedes noch so kleine Ettappenziel, so gut du kannst. Baue extrem positive Gefühle ein,

konditioniere dich darauf. Das ist deine Zusatzmotivation. Wer soll sie dir geben, wenn nicht du selbst!

2) Wie kann ich lernen, sowohl meine Ziele (berufl. und privat)als auch die Organisation meines Alltags (5h schlafen + 12h lernen + 3h Musik/Instrument + 2h Fun-Time + 2h "Zeitpolster") nicht andauernd in Frage zu stellen und zu verwerfen?

Wie oben steht. Überprüfe sie und nehme dir alle Zeit dafür, die nötig ist,

bis du daran nicht mehr zweifelst. Ändere sie so ab, dass du damit völlig konform gehst,

so dass du es problemlos in die Gegenwart integrieren kannst.

Das bedeutet: Du lebst dann deine Ziele,

anstatt dir gedanklich vorzumachen, dass du sie lebst.

Und anstatt daran zu zweifeln, und dich damit auf den Zweifel zu konditionieren.

3) Wie kann ich meinen Gedankenlärm abstellen, der dabei immer in meinem Kopf existiert?

Du kannst den Lärm nicht "abstellen".

Du kannst aber die Pausen dazwischen wahrnehmen. Indem du sie wahrnimmst, verlängerst du sie.

Zuerst kannst du deine Gedanken beobachten, erst dann kannst du den Pausen dazwischen lauschen.

Fange damit an, deine Gedanken wahrzunehmen, anstatt dich darin wie im Tagtraum zu verlieren.

Sei aufmerksam für das, was du denkst.

Kämpfe nie gegen sie, sondern nehme sie an, als Teil des gegenwärtigen Momentes.

Als nächsten Schtritt:

Meditiere.

Achte auf deinen Atem. Akzeptiere alles, was um dich herum ist.

Betrachte und nehme es vollkommen an.

Erkenne, dass du ein Teil davon bist.

Die Gegenwart verbindet alle Wesen und Dinge. Sie ist aber vor allem: Die Verbindung zu dir selbst.

Daraus folgt: Je freundlicher du dem Jetzt gesonnen bist,

desto freundlicher bist du dir selbst gesonnen.

Es geht nicht darum wie lange du deine gedankenpausen wahrnimmst, sondern darum wie oft du es tust.

Mache es immer wieder und bleibe locker dabei. Und wenn du merkst dass es gerade nicht klappt,

dann bleibe locker dabei.

Ich liebe dich.

Danke. ;-)

Liebst du dich?

DC

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EDIT: Habe hier ausversehen einen Post gelöscht.

Meine Antwort zu den wesentlichen Punkten war aber noch im Cashe. Hier ist sie.

Ja, ich bin mit den Gedanken woanders, manchmal bei PU, Schule oder Arbeit, jenachdem was ich gerade tue.

Wenn du gedanklich bei bei dem bist, was du gerade tust, dann bist du gedanklich nicht "woanders".

Prüfe also, ob deine Gedanken bei dem sind, was du gerade tust.

Irgendwo habe ich folgende Meinung gelesen, jemand sagt dieses. Es gibt soviel richtige Wege, dass ich am Schluss garnicht mehr weiss was richtig ist.

Es gibt kein richtig oder falsch. Was für dich richtig ist, ist für jemand anderen vielleicht falsch.

Ja sogar dir selbst kommt dieselbe Sache vielleicht in einem Moment richtig, in einem anderen Moment falsch vor.

Keep it simple! Höre auf zu verurteilen und in solchen Kategorien zu denken.

Höre auf alles totzugrübeln. Winke diesen unsicheren gedanken zu. Und dann: Just do it!

Ich verliere mich zwischen all diesen Gedanken.

Ist es nicht viel eher so, dass du dich darin suchst?

Denn genau dort bist du nicht zu finden. Das sind doch nur Gedanken! Wie könntest du dich darin verlieren?

Das ist eine Einbildung, die mit dem aufgelöst werden kann, was ich dir oben geraten habe.

Lausche der Stille zwischen den gedanken. Genieße die Pausen zwischen ihnen. Lerne es.

viele Grüße

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Gast eaglefly
Alles passiert, weil es so sein soll. Du bist genau dort, wo du jetzt sein sollst

Danke :-)

Allein für diesen Satz

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lieber dreamcather :-)

in aller kürze plagt mich folgendes Problem: Sollte man seiner LTR von Pick Up erzählen??!

zu den Hintergründen: Ich bin tatsächlich noch nicht fest in der LTR, aber das HB hat klargemacht, dass sie eine will. Und inzwischen bin ich mir klar geworden, dass sie mir wichtiger ist als meine Freiheit, so oft ich will sargen zu gehen und mir immer neue HB´s klar zu machen. Das wäre dann nämlich eine Konsequenz, die ich ziehen müsste, da sie ein absoluter Beziehungsmensch ist, der unter Untreue meinerseits fürchterlich leiden würde.

Was aus meiner Sicht dafür spricht:

Pick Up ist inzwischen einfach ein Teil meiner Persönlichkeit. Damit meine ich weniger das "sargen" und aufreißen gehen, sondern die Art zu kommunizieren und neue Leute kennen zu lernen. Das gehört zu mir, und da bin ich stolz drauf, es geht mir nicht um tolle Aufreißsprüche sondern darum, auf eine Art (verbal und nonverbal) zu kommunizieren, die 2 Menschen verbindet.

Tatsächlich fühlt es sich einfach nicht richtig an, alleine wenn ich mir vorstelle immer wenn sie kommt meine ganze PickUp Literatur zu verstecken, das ist doch lächerlich.

Was aus meiner Sicht dagegen spricht:

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie damit nicht klar kommt. Sie ist eher der idealistische Typ, cool, selbsbewusst und sexy und alles, aber sie hält jede Form von Manipulation für moralisch verwerflich, glaubt daran, dass Gefühle einfach entstehen und man immer seinem Herzen folgen sollte und so weiter....

Tatsache ist außerdem, dass ich mich noch nie einer Frau als PUA zu erkennen gegeben habe. Das heißt, die Situation wäre für mich sehr ungewohnt, ich denke nicht, dass ich das allzu souverän machen würde. Zur Klarstellung, es geht mir nicht darum, dass ich Angst vor Betaisierung hätte, oder dass es mir in diesem Stadium wichtig wär eine coole Figur vor meiner Freundin zu machen, ich finde nur, dass viele Aspekte an PU extrem leicht misszuverstehen sind, und ich will ihr nicht das Gefühl geben, dass sie ein Aufriss unter x für mich ist, die ich mit canned material ins Bett gequatscht habe.

Außerdem ist das HB eine Kommilitonin von mir. Eigentlich möchte ich nicht, dass Geschichten über meine PickUp Aktivitäten die Runde im Semester machen. Ich glaube zwar nicht direkt, dass sie was davon ausplaudern würde, aber wenn sie mit ihren besten Freundinnen unter sich ist und das Sektchen die Runde macht..... Frauen erzählen sich meiner Erfahrung nach erheblich mehr, als die meisten Männer ahnen (oder ihnen wohl dabei wäre^^).

Das ist echt eine schwere Entscheidung für mich, auf der einen Seite glaube ich zwar, dass ich ihr das einfach ruhig und verständnisvoll erklären sollte, was PU für mich ist und was es mir bedeutet, und sie dann entscheiden lassen, wie sie damit umgeht. Auf der anderen Seite denke ich da an ein Zitat aus 2 and a half men: Jake: "Charlie, warum dürfen wir Frauen nicht die Wahrheit sagen." Charlie: "Weil wir sie lieben und beschützen wollen".

Ich finde nämlich auch irgendwo, dass Sachen von denen sie nichts weiß und unter denen unsere Beziehung nicht leidet, für sie praktisch nicht existent sind (in ihrem Leben). Realität ist schließlich immer subjektiv. Sollte ich das dann nicht aus ihrem Leben raushalten?!

Ich habe vor kurzem mit einem sehr guten Freund darüber gesprochen (kein PUA, aber weiß davon). Er hat mir daraufhin (sinngemäß) folgende Anekdote erzählt:

Napoleon musste eine Entscheidung treffen, auf welchem von zwei möglichen Wegen er die Preußen angreifen wollte. Er holte einen seiner Lieutnants in sein Zelt und zeigte ihm zwei Weinbecher: "Der eine von beiden ist vergiftet, der andere enthält köstlichen Wein". Darauf der Lieutnant:" Wie soll ich wissen welcher vergiftet ist?" "Indem du einen nimmst und kostest". Danach entschied er sich für einen von beiden Wegen und gewann am nächsten Tag die Schlacht.

Der Kollege studiert Geschichte auf Lehramt sollte man vllt dazu sagen B-)

Was ich mir jetzt von dir erhoffe:

--> hast du schon mal erfahrungen damit gesammelt einer LTR von PU zu erzählen?!

--> Siehst du vllt in meinen Ausführungen eine Tendenz, die mir selbst nicht klar ist?!

--> Hast du eine Idee, wie man das am besten erklären sollte?! Den Holzhammer: Schatz, ich muss mal mit dir reden?! Oder lieber so nach und nach implizit einfließen lassen, um dann auch noch aus ihrer Reaktion weitere Sachen ablesen zu können?!

--> Oder einen Tip, wie ich mir darüber klar werden kann, was die richtige Entscheidung für mich ist.

--> Im wesentlichen also eine bessere Methode als die von Napoleon, um zu wissen was von beidem das richtige ist.

Gruß und danke für den tollen Thread :acute:

Pontius

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Lieber Dreamcatcher.

Wenn du Zeit hast, gib mir doch bitte ein Tipp:

Ich muss momentan sehr viel für die Uni Lernen.

Wenn ich eine Pause mache und vor die Tür auf die Einkaufsstraße gehe, und die freundlichen Leute sehe und den Wind in den Haaren spüre, ist das für mich ein Hochgenuss.

Ich muss aber, wie gesagt, viel lernen, manchmal bis zu 70% des Tages.

Geht dann das "wahre" Leben nicht an mir vorbei? Ich werde im alter 21 bis 26 J. ca 70% dieser 5 Jahre in der Bibliothek/in meinen 4 Wänden verbringen. Diszipliniert, meine Gelüste und Triebe größtenteils unterdrückend. Das sind aber die goldenen Jahre der Jugend!

Ich weiß aber, dass das Studium nur vorübergehend ist und ich später genau DIESEN einen Job haben will!

Sind das trotzdem nicht ungelebte 5 Jahre?

Wie kann ich die "Lebensintensität" der Lernzeit erhöhen? Hab immer das Gefühl was zu verpassen...

Ich bewundere übrigens deine Ruhe.

Fühl dich ganz lieb gegrüßt. :-)

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Hallo Dreamcatcher,

Ich weiß dass du eher die geistige und emotionale Komponente des Pickups verkörperst, deswegen hier von mir an dich eine Frage diesbezüglich.

Zunächst einmal schildere ich die Erfahrung wie ich sie aus der Vergangenheit kenne.

Es gab eine Zeit in der ich noch mehr gemacht habe als das jetzt der Fall aus ähnlichen Gründen wie bei meinem Vorredner ist. Nach gewisser Zeit bin ich einen eine Art State-Flow gekommen. Das heißt es war ein klarer Unterschied zu merken in den Reaktionen meines Umfeldes, ohne dass ich subjektiv betrachtet etwas geändert habe. Typen die mich nicht kannten haben mir spontan Drinks ausgegeben, andere bemerke ich nichtmal, die sich dann etwa eine halbe Stunde lang bei mir entschuldigen, dass sie mich gerade angerempelt haben beim Tanzen, Mädels schauen mich bereits nach dem opener mit Hundeaugen an was ich wohl sagen werde, negative Reaktionen auf opener existierten nicht mehr. Es gab einfach zeitweise diese emotionale Hochphase in der ich mich sehr gut gefühlt habe und auch stark in den Reaktionen meines Umfeldes wiedergespiegelt gesehen habe. Ich war zeitweise wirklich merklich präsenter, vergleichbar mit meinem eigenen Film in dem ich die Hauptrolle spiele und der Rest wie Statisten erscheint. Das hat mich ziemlich erstaunt weil ich diesen Eindruck so vorher kaum kannte.

Doch nun, wo ich seit ein paar Monaten hauptsächlich mit Lernen beschäftigt bin und noch sein werde und nicht mehr so häufig unter Leute gerate merke ich, wie dieses Gefühl abkühlt wie ein Topf Wasser auf dem Herd, den man gerade abgestellt hat. Ich merke, wie alte emotionale Muster zurückkehren, ich werde wieder unsicherer wenn ich denn mal was mache. Ich bekomme wieder mehr Körbe wie früher, ich habe merklich weniger Ausstrahlung und nur stellenweise merke ich, wo das alte Potential noch steckt.

Aber - ich möchte darüber gerne mehr Einfluss erlangen. Ich gehe bei dir davon aus, dass du verstehst was ich meine ohne dass ich das weiter erläutern muss. Wie erreiche ich das? Was kann ich konkret tun, außer wieder zu Sargingorgien zurückzukehren und mehr Zeit auf Pickup zu verschwenden als ich mir meinem Leben zuliebe leisten kann?

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wow was Du hier als Antwort auf die erste Frage geschrieben hast gefällt mir wirklich sehr gut Dreamcatcher. Was Du teilweise in einem Absatz geschrieben hast verdichtet kurz eine Lebenseinstellung wo man sonst nen ganzes Buch lesen und kaufen muss . Als Kick und Lebenshilfe werd ich mir das mal ausdrucken, was Du sehr prägnant in wenigen Absätzen gefasst hast.

Sehr gut gefallen hat mir der Hinweis auf die Pause zwischen den Gedanken. Das liest man oft aber es gefällt mir wie Du es formuliert hast! Schön finde ich dabei daß es z.B. auch im Gespräch für die Verführung Sinn macht: mal runterschalten. Langsamer reden. Der Frau in die Augen schauen und eine lange Pause machen und dann weiter reden bringt einem auch im richtigen Moment weiter als sie 2 Stunden zu DHVen.

Die Frage von RoyTS hätte ich nun fast genauso stellen können. Ich könnte mir vorstellen, daß das viele so erleben und vielleicht gibts da kein Patentrezept, aber Deine Sicht darauf würde mich auch sehr interessieren.

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@ eaglefly:

Gern geschehen! Dieser Satz ist der Kern dessen, was notwendig ist, um glücklich zu sein.

Gerne wird das mißverstanden, die Leute antworten dann: "Aber es soll nicht sein wie es ist! Ich will das nicht, ich will etwas ändern!"

Und doch ist das Annehmen des gegenwärtigen Momentes - samt der Gewissheit, dass er das vollkommene Resultat deiner Lebensweise ist -,

der erste nötige Schritt für bewusste Veränderung.

@ Pontius:

in aller kürze plagt mich folgendes Problem: Sollte man seiner LTR von Pick Up erzählen??!

"Sollte ich mir lieber dieses neue ferngesteuerte Auto kaufen, oder auf Sonic 2 für den Sega Mega Drive sparen"?

- diese Frage habe ich als 10jähriger meinem kleinen Cousin gestellt.

Er zuckte mit den Schultern, und sagte dann, ich soll mir das Auto kaufen.

Ein paar Monate später hatte er selbst das Sonic-Spiel, und mein Auto hat er eines Tages ausversehen kaputt gemacht.

Mein Cousin war mein bester Freund, und das war gewiss keine Absicht.

Das Problem lag nicht bei ihm. Ich war derjenige der nicht bereit war selbst Verantwortung zu übernehmen,

und ich bin auf eine ähnliche Weise noch 100te Male in meinem Leben auf die Schnauze gefallen.

ouch.

"Immer sind die anderen schuld. Was geben dir mir nur für Ratschläg.."

ouch.

"So ein Mist hätte ich doch.."

AUA!

Diesen Schmerz schenkt dir das Leben, um dir etwas klarzumachen.

Übernehme endlich Verantwortung! Entscheide dich, und dann trage die Konsequenzen ohne zurückzublicken. Werde ein Mann.

Lasse dich nicht davon abbringen. Andere - egal ob LTR oder NPD - können dich doch gar nicht davon abbringen!

Du bist derjenige der entscheidet. Immer.

Die Cousine meiner Freundin hat da eine tolle Erziehungsmaßnahme für ihre Kinder:

Sie hat ein Sparschwein eingerichtet, in das die jedes mal ein paar Cent reinwerfen müssen,

wenn sie Mülleimerwörter verwenden.

Neben diversen Schimpfwörtern gehören "hätte", "sollte" und "man" in den Mülleimer.

Also:

Sollte man seiner LTR von Pick Up erzählen??!

Keine Ahnung. Kauf dir das Auto :-D

Also gut, die Geschichte da oben mit Napoleon ist auch cool. Aber meine ist cooler,

weißt du warum? Weil ich sie erlebt habe.

Wie lautet deine?

Was ich mir jetzt von dir erhoffe:

--> hast du schon mal erfahrungen damit gesammelt einer LTR von PU zu erzählen?!

Ja, meine Freundin weiß von Pick Up. Die findet es cool und erzählt es ihren Freundinnen.

Ich habe schon viele aus ihrem Freundeskreis - Typen und Mädels - zum Thema Flirten beraten und viele bedankten sich bei mir.

--> Siehst du vllt in meinen Ausführungen eine Tendenz, die mir selbst nicht klar ist?!

Ja, du hast Angst vor den Konsequenzen, die sich nur in deinem Kopf abspielen.

Du erkennst aber nicht, dass das Kopfkino ist. Du hälst das auf eigenartige Weise für real.

Stelle dir mal vor: Alles was du zu diesem Thema denkst, wird zur Realität.

Mein völliger ernst. So: Für welche Gedanken enstcheidest du dich nun?

einen Tip, wie ich mir darüber klar werden kann, was die richtige Entscheidung für mich ist.

Male dir doch mal einen idealen Zustand aus, so genau wie möglich.

Du hast die Wunderlampe. Was wünschst du dir?

Beame dich dorthin, was passiert gerade?

Z.B.: Deine LTR blättert hoch interessiert in "Lob des Sexismus" rum - so wie es meine getan hat,

und ihr beide lacht über ein paar Zitate daraus.

Oder etwas ganz anderes. Visualisiere das, was du am liebsten hättest.

--> Im wesentlichen also eine bessere Methode als die von Napoleon, um zu wissen was von beidem das richtige ist.

Gibt es nicht. Napoleon hatte recht. Napoleon hätte sich das Sonic Spiel gekauft. Oder das Auto. Spielt keine Rolle.

Jedenfalls war die Tatsache dass er Entscheidungen treffen konnte der Grund, warum er zu "den Größten" der Geschichte gehörte.

Steuere deinen eigenen idealen Zustand an. Immer.

Und wenn es nicht klappt, kannst du erhobenen Hauptes sagen: "Ich habe es versucht".

Andernfalls wirst du doch sowieso nicht glücklich.

Sein total was das angeht. Keine halben Sachen.

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Hallo TheOfficial,

wie du schon selbst festgestellt hast, geht es primär um die Lebensintensität und erst sekundär um den Lebensinhalt.

Schau dir mal ein paar Stars an - Leute die den ganzen Tag machen können was sie wollen, keine finanziellen Grenzen haben. Sehr viele von ihnen sind des Lebens müde! Sie flüchten sich in eine Sucht, tun sich etwas an und sind nur noch von extremen Erfahrungen wie etwa Drogenexzessen zu begeistern.

An diesen Leuten siehst du, dass es nicht primär um den Inhalt geht.

Sie sind an einem Punkt angekommen, an dem sie den Inhalt frei gestalten können. Ihr Leben lang sind sie diesem Moment nachgejagt, und jetzt, wo er eingetreten ist, merken sie dass sie nicht glücklich sind. Sie merken nicht, dass es nicht der Inhalt ist, der ihnen Fülle und Zufriedenheit verleiht,

denn sie haben keine Ahnung davon, wonach sie sich denn eigentlich sehnen. Sobald sie das erreichen, dem sie die ganze Zeit nachjagten,

Partys und Bitches im Überfluss, sind sie verwirrt. So hatten sie sich das nicht vorgestellt. Warum immer noch diese innere Leere?

Das Leben ist nicht zweidimensional. Es ist nicht nur ein Zeitstrahl - es gibt einen weiteren: Die Dimension der Tiefe.

Die Koordinatenachse, die nach unten führt, genau ins jetzt.

Die Tiefe des gegenwärtigen Augenblickes ist es, die die Lebensintensität ausmacht

Es geht nicht primär um das was du tust, sondern darum, wie du es tust. Sei voll und ganz bei der Sache!

Mit allen deinen Sinnen. Folge nicht den Gedanken, die dich woandershin entführen wollen. Lasse sie nur vorüberziehen.

Während du hier sitzt und das tust, was auch immer du gerade zu tun hast, ziehen sie vorbei mir ihren erdachten Inhalten.

Sobald du erkannt hast, dass die Dimension der Tiefe sich hier und jetzt befindet - erkennst du auch, wonach du dich eigentlich sehntest.

Denn die Freude liegt nicht in den Inhalten. Sie ist nicht etwas, was dadurch zu dir kommt was du tust - siehe Stars -

sie ist vielmehr etwas, was durch dich hindurchfließt.

Sprich:

Sie fließt nicht, wie viele meinen von außen nach innen.

Freude fließt von innen nach außen! Sie wird von dir in die Welt getragen, wenn du ihr das erlaubst.

Bist du jedoch gedanklich ständig woanders, dann ist das Jetzt nie genug. Es ist auch dann nicht genug, wenn du mit drei Playboybunnys im Pool sitzt.

Indem du für dich die Dimension der Tiefe entdeckst, wirst du viel mehr aus deiner verfügbaren Zeit machen können.

Es ist nicht nur eine Frage der Quantität , sondern vor allem eine der Qualität! Lasse sowohl deine Lernstunden, als auch deine Partynächte

für dich qualitativ hochwertig werden, und du wirst den Überlfuss erleben, anstatt den Mangel.

Geht dann das "wahre" Leben nicht an mir vorbei?

Das kommt ganz auf dich an. Denn wann findet "das wahre Leben" denn immer statt?

Es findet immer nur in der Gegenwart statt.

Und wie gelangst du dorthin?

Indem du deine Aufmerksamkeit völlig auf die Gegenwart richtest.

Dann wirst du erkennen, dass du auch den Inhalt beliebig genießen und gestalten kannst.

Jedoch erst im zweiten Zuge - erst nachdem du dich von ihm gelöst hast.

Nein, ich bin nicht für die Armut und Demut. Ich bin vollkommen für Reichtum, Partys und Bitches!

Es geht hier aber darum, wie du dich an ihnen erfreuen kannst.

Und an allen anderen Sachen, die du tust.

Einen lieben Gruß zurück!

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Hallo RoyTS!

Hallo Dreamcatcher,

Ich weiß dass du eher die geistige und emotionale Komponente des Pickups verkörperst, deswegen hier von mir an dich eine Frage diesbezüglich.

Lets talk about Pick Up!

Verführung ist emotional. Alle "Techniken und Routinen" funktionieren nur dann, wenn sie die Emotionen der Frau ansprechen.

Ein Pick Up das nicht emotional ist, ist kein Pick Up das funktioniert.

Von daher sehe ich das gar nicht als Komponente.

Es gab einfach zeitweise diese emotionale Hochphase in der ich mich sehr gut gefühlt habe und auch stark in den Reaktionen meines Umfeldes wiedergespiegelt gesehen habe.

Schön! Beachte: Das Umfeld spiegelt immer deinen inneren Zustand. Egal, ob dieser gut oder schlecht ist.

Doch nun, wo ich seit ein paar Monaten hauptsächlich mit Lernen beschäftigt bin und noch sein werde und nicht mehr so häufig unter Leute gerate merke ich, wie dieses Gefühl abkühlt wie ein Topf Wasser auf dem Herd, den man gerade abgestellt hat. Ich merke, wie alte emotionale Muster zurückkehren, ich werde wieder unsicherer wenn ich denn mal was mache. Ich bekomme wieder mehr Körbe wie früher, ich habe merklich weniger Ausstrahlung und nur stellenweise merke ich, wo das alte Potential noch steckt.

Aber - ich möchte darüber gerne mehr Einfluss erlangen. Ich gehe bei dir davon aus, dass du verstehst was ich meine ohne dass ich das weiter erläutern muss. Wie erreiche ich das? Was kann ich konkret tun, außer wieder zu Sargingorgien zurückzukehren und mehr Zeit auf Pickup zu verschwenden als ich mir meinem Leben zuliebe leisten kann?

Erkenne, was Sargingorgien dir gegeben hatten. Ok du warst sargen - aber was veränderte das in dir?

Ich gebe dir ein paar Anhaltspunkte:

Du warst in Einklang mit allem was du sagtest, machtest dir weniger einen Kopf darum?

Du sahst Dinge wie sie sind - unabhängig davon, wie sie waren?

Eine Frau gibt dir eine schöne Antwort - gut. Sie gibt dir gar keine oder eine andere Antwort - auch gut?

Du warst experimentierfreudig, und hattest Spaß daran? Impulsiv handelnd, ohne zuviel vorauszudenken?

Sieh mal, Sarging konfrontiert dich mit der Realität. Wenn du extrem viele Frauen ansprichst,

dann freundest du dich irgendwann einfach mit dem Frauenansprechen an. Bist du dann dabei es zu tun,

bist du mit dem gegenwärtigen Moment befreundet.

Dann kommst

du in einen Modus, den ich "Einklang" nenne. Der Einklang mit dem, was gerade passiert.

Und zwar egal was gerade passiert. Was dir Sarging irgendwann gibt, ist:

Du genießt was du tust, unabhängig vom Ergebnis.

Kommen wir auf die Unsicherheit zu sprechen. Unsicherheit ensteht immer dann, wenn du nicht im Einklang bist mit dem was gerade passiert.

Anstatt einfach zu handeln und das zu genießen, steckst du im nächsten Schritt fest: Du machst dir zuviel Gedanken darüber,

was als nächstes passiert.

Was soll Unsicherheit denn auch anderes sein? Es ist das Gegenteil von "Selbstsicherheit". Bei einer Selbstsicherheit stellst du das

was du tust nicht in frage - du tust es einfach und machst dur keinen Kopf.

Bei einer "Unsicherheit" dagegen, passt dir nicht was gerade passiert - du willst woanders hin, allerdings unsicher, wo das sein soll.

Man merkt es auch körperlich: Wenn du verspannt bist, willst du "woandershin". Das Jetzt ist dir nicht genug.

Wenn du entspannt bist, ist alles was du tust für dich goldrichtig. Wie sollte es auch anders sein? Schließlich

ist in diesem Modus des Einklangs alles goldrichtig, egal was du tust. Denn du bist ja damit im Einklang!

Simpler? Lerne wieder zu genießen.

Wenn alte Leute in den Urlaub fahren, dann sind sie so herrlich entspannt. Sie schlendern mit ihren Badeschlappen den Strand entlang und wundern sich,

warum sie das nicht im Büro können. "Ist klar: Dort gibt es keinen Strand. "

Aber Genau das ist der Trugschluss:

Es liegt nicht am Strand. Denn der Strand erleichtert es dir zwar, in den Einklang zu kommen

- ich bin freundlich zum jetzigen Augenblick und will nirgendwo anders hin -

aber er ist nicht die Voraussetzung dafür.

Wichtig ist zu erkennen, was es in dir war, was du da spürtest. Dann kannst du nach und nach lernen, es wieder in dir abzurufen.

Selbst der Auslöser sein, und nicht die Umstände dafür verantwortlich machen.

Das Mindset ist:

"Ich habe nichts dagegen, was gerade geschieht"

Auf was kannst du dieses Mindset immer beziehen?

Also, was ist es denn, was "gerade geschieht? Es ist das So-Sein des gegenwärtigen Momentes.

Und damit gilt es, in den Einklang zu kommen.

Dafür ist jeder Moment eine gute Übung. Nicht nur der, in dem du gerade flirtest.

Du magst folgenden Zweifel haben:

"Wenn ich aber nichts dagegen habe was gerade ist, dann kann ich es ja nicht ändern".

Das ist ein Trugschluss. Es ist vielmehr so, dass du aus dem Einklang mit der Gegenwart heraus

auf die Gegenwart viel gewaltigeren Einfluss hast, als wenn du dich gegen sie stäubst.

Erkenne, dass du ein Teil von ihr bist.

Von daher ist dein Wunsch, mit dir in Einklang zu kommen,

eng daran gekoppelt mit der Gegenwart in Einklang zu kommen.

Freude ist ein zickiges Gefühl.

Wenn du sie nicht jetzt annimmst, und stattdessen etwas anderes als das Jetzt möchtest,

haut sie ab und verliert keine Träne.

Liebe Grüße,

DC

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Hallo lieber Dreamcatcher :),

ich habe auch eine Frage.

Zuerst möchte ich kurz was über mich schreiben damit Du Dir ein Bild von mir machen kannst. Bevor ich mit dem Meditieren vor zwei Monaten begonnen habe, wenn irgend ein unangenehmes Gefühl in mir auftauchte, habe ich reflexartig versucht ihn zu unterdrücken. Ich rannte weg. Habe mich mit etwas anderem beschäftigt, was weiss ich, ich habe den Fernseher eingeschaltet, Musik gehört, telefoniert usw. Seitdem ich meditiere versuche ich bei diesen Gefühlen zu bleiben. Die kommen und gehen sowieso, dann kommt ein anderes Gefühl, Gedanke oder Empfindung. Allein schon zu erkennen das alle vergänglich sind macht mich freier. Ich möchte nur weiter meditieren, weil ich im täglichen Leben immer noch öfters von Gedanken oder Gefühlen dominiert werde.

So nun, Vorgestern ist mir beim meditieren etwas passiert. Ich konzentrierte mich auf meine Atmung, versuchte die Luft an meiner Nase zu spüren, wie sie rein... und raus geht. Dann kam wieder ein Gedanke, eine Situation. Jetzt weiss ich nicht mal mehr was für eine Situation dieses war, ich habe versucht das Gefühl dass diese Situation in mir löste zu erkennen und benennen. Es war etwas wie Verzweifelung und Angst, dann habe ich bemerkt dass das eine Abwertung war, so etwas wie ''ich kann das sowieso nicht, ich werde kein Erfolg haben''.

Normalerweise benenne ich die Gefühle bis sie verschwinden wie Angst, Angst, Angst... Wünschen, Wünschen usw. Aber diesesmal, habe ich dieses Gefühl beobachtet, so intensiv wie möglich, was er mit meinem Körper anstellt. Es war irgendwie möglich überhaupt kein Wiederstand zu leisten. Es war sehr intensiv. Meine Knie haben gezittert, dieses Zittern ging dann wie ein, wie soll ich es beschreiben, vielleicht wie ein Blitz zum Lendenbereich, dann in der selben Geschwindigkeit die ganze Wirbelsäule hoch und am Hinterkopf raus. Dann kam es wieder an den Knien rein, nahm den selben Weg. Das mehrmals. Ich sass da regungslos und erlaubte diesem Gefühl mit meinem Körper zu machen was er wollte. So in der Art ''Mach doch was du willst''. Es hat nicht enden wollen, es kam immer wieder. Ich weiss nicht wie lange das gedauert hat aber mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Doch irgendwann ist es schwächer geworden und dann kam ein anderer Gedanke wie ''sitze ich noch aufrecht''. Danach kamen andere Gedanken, Empfindungen usw. Und ich beendete irgendwann die Meditation.

Und meine Frage an dich war, wie ich mit dieser Intensität umgehen kann?

Weil einerseits habe ich dieses Gefühl so intensiv wahrgenommen, dass ich mich danach sehr erholt gefühlt habe wie seit langem nicht mehr. Es war wie ein Urlaub.

Andererseits war ich den ganzen Tag danach so benebelt, die ganze Zeit musste ich daran denken und habe dann wieder Angst, dass mein Verstand viel viel mehr kräftiger ist als ich. Es gelingt mir nicht zu sagen ''Ach das ist der zweifelnde Verstand''. Dieses Gefühl ist zwar von alleine gegangen aber seine Intensität lässt mich sowas fragen.

Ich hoffe ich konnte mich deutlich genug ausdrücken Dreamcatcher. Weisst Du das ist neu für mich.

LG, Sixer

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Danke für den Arschtritt, der war nötig....

Was ich jetzt mache?! Ich schätze, ich werde das Auto kaufen ;-)

Bist ein Schatz :wub: Danke, dass du deine Weisheit mit mir geteilt hast.

gruß

pontius

PS: Du bist übrigens eines der Mitglieder hier im Forum, die ich am meisten schätze B-)

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@ Pontius:

gern geschehen. Danke dir.

Hallo, lieber SIXER.

ich finde es schön, dass du dich mit etwas so Wichtigem wie der Meditation befasst.

Wenn nicht gar dem Wichtigsten überhaupt. Viele Menschen tun das nicht

und suchen sich selbst in den vergänglichen äußeren Dingen.

Oder in etwas, was ihnen eingeredet wurde. Sie haben nicht den Mut, selbst mal nachzuschauen.

Ich freue mich mit dir. Lass uns etwas darüber austauschen.

Jetzt weiss ich nicht mal mehr was für eine Situation dieses war, ich habe versucht das Gefühl dass diese Situation in mir löste zu erkennen und benennen. Es war etwas wie Verzweifelung und Angst, dann habe ich bemerkt dass das eine Abwertung war, so etwas wie ''ich kann das sowieso nicht, ich werde kein Erfolg haben''.

Erstaunlich, nicht wahr? Da redet eine Stimme in dir und kommt dir befremdlich vor. Sie richtet sich gegen dich.

Es kann dich vielleicht erschrecken, aber lass dir gesagt sein: Du bist schon einen wichtigen Schritt weiter als viele andere Menschen,

die das nicht hören und der Stimme teilweise blind folgen. Du hast das bewusst wahrgenommen.

Was mich selbst total fasziniert ist: In der Wahrnehmung liegt bereits die Veränderung!

Das siehst du auch im Folgenden.

Normalerweise benenne ich die Gefühle bis sie verschwinden wie Angst, Angst, Angst... Wünschen, Wünschen usw. Aber diesesmal, habe ich dieses Gefühl beobachtet, so intensiv wie möglich, was er mit meinem Körper anstellt. Es war irgendwie möglich überhaupt kein Wiederstand zu leisten. Es war sehr intensiv. Meine Knie haben gezittert, dieses Zittern ging dann wie ein, wie soll ich es beschreiben, vielleicht wie ein Blitz zum Lendenbereich, dann in der selben Geschwindigkeit die ganze Wirbelsäule hoch und am Hinterkopf raus. Dann kam es wieder an den Knien rein, nahm den selben Weg. Das mehrmals.

Ich sass da regungslos und erlaubte diesem Gefühl mit meinem Körper zu machen was er wollte. So in der Art ''Mach doch was du willst''. E

Genau das verstehe ich unter Wahrnehmung. Es ist ein höchst aufmerksames Beobachten.

Und nicht mehr. Keine Gegenwehr, keine Ablenkung durch Worte. Schaue einfach und sei aufmerksam für das, was in dir vorgeht.

Oft ist das so:

Wenn du einen gedanken oder wie in diesem Fall - einem Gefühl, deine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkst, fängt er an sich aufzulösen.

Denn du ernährst ihn ja nicht, durch dein Beobachten bist du von ihm losgelöst. Würdest du dich dagegen mit ihm identifizieren,

würde er genauso in dir "wüten", nur dass du es nicht wahrnehmen würdest. Durch Wahrnehmung hast du es erst erkannt

und hast ihm erlaubt, sich aufzulösen. Natürlich ist das sehr intensiv, schließlich hat es deine gesamte Aufmerksamkeit.

Wenn du einen Bleistift ansiehst, mit voller Kontzentrarion, ohne ihn gedanklich zu benennen. Du nimmst also alle seine Details wahr.

Kommt dir dann nicht dieser Gegenstand ebenso sehr intensiv vor?

Und dennoch ist es der selbe Gegenstand wie vorher. Das, was ihn für dich "inteniv" macht ist bloß deine Achtsamkeit.

Intensiv kommt es dir nur vor, weil du es überhaupt wahrnimmst.

Noch Genauer gesagt: Intensiv ist bloß die Wahrnehmung selbst, nicht jedoch das, was wahrgenommen wird.

Absichtslose Wahrnehmung verstärkt nichts -sie nimmt bloß wahr.

Im Gegensatz zu einem Bleistift haben Gedanken und Gefühle keine Substanz. Sobald du sie als das siehst was sie sind,

sie achtsam beobachtest, fangen sie an sich aufzulösen. Schaue sie einfach an, akzeptiere sie voll und ganz.

Und meine Frage an dich war, wie ich mit dieser Intensität umgehen kann?

Gar nicht. Sie ist Teil des gegenwärtigen Momentes.

Nehme wahr, wehre dich nicht und bewerte nicht. Gehe nicht um, sondern nehme wahr.

Denn dann setzt du keine neuen Impulse, gibst dem was du wahrnimmst keine neue Nahrung.

Erlaube Gedanken und Gefühlen zu kommen und zu gehen.

Weil einerseits habe ich dieses Gefühl so intensiv wahrgenommen, dass ich mich danach sehr erholt gefühlt habe wie seit langem nicht mehr. Es war wie ein Urlaub.

Schön :rolleyes:

Andererseits war ich den ganzen Tag danach so benebelt, die ganze Zeit musste ich daran denken und habe dann wieder Angst, dass mein Verstand viel viel mehr kräftiger ist als ich.

Wer musste daran denken und hatte Angst?

Was du da beschreibst, ist ein bekanntes Phänomen: Der Verstand, der es gewohnt ist "an der Macht zu sein", ununterbrochen zu laufen,

fürchtet sich, diese Macht abzugeben. Dem abzugeben, dem sie eigentlich gebührt. Dir, der den Verstand steuern sollte.

Messe nicht die Kräfte mit ihm. Wie soll denn das auch gehen?

Alles was du tun kannst, ist deine Gedanken wahrzunehmen. Auch im Alltag, nicht nur in der Meditationsübung.

Durch Wahrnehmung wirst du bewusst. Und bewusst zu werden bedeutet letztendlich, ganz zu werden.

DAS ist dein Ziel. Du willst mit dir im Einklang sein, nicht etwa gegen einen Teil von dir Kräfte messen. Das wäre das Gegenteil.

Du schaffst lediglich Klarheit - es ist eine einfache Sache. Entspanne dich dabei.

Das ist kein Kampf. Vielmehr das Gegenteil: Eine Entspannung. Wenn ein Teil in dir sich wehrt, entspanne dich dabei.

Alles was keine Substanz hat und vergänglich ist, wird sich auflösen wenn du es beobachtest.

Alles was du tun kannst ist also, auch diese unsicherhen Gedanken genauso zu behandeln wie du es beschrieben hattest:

Höre ihnen zu, lasse sie da sein. Akzeptiere sie und gebe nicht weitere Nahrung, indem du gegen sie bist.

Sie werden vielleicht noch etwas Lärm machen, und dann dorthin zurückgehen, wo sie herkamen: In die Stille.

So ist es mit den Gedanken und auch mit den Gefühlen.

Wenn du das Jetzt wahrnimmst, wirst du eins mit ihm.

Wenn du gegen einen Teil des Jetzt bist, dann vergrößerst du diesen Teil.

Es kann also durchaus sein, dass du dich wehrtest und dadurch dem Gefühl Nahrung gabst, ich weiß es nicht.

Das machen wir Menschen doch ständig: "Ich will das nicht, und ich will dies nicht". Was wir dadurch in uns auslösen, sehen wir nicht,

da wir uns auch dagegen wehren es zu sehen. Konsequenzen bezeichnen wir dann als "Pech", "Glück" oder "Schicksal".

Deshalb nenne ich es Mut, wenn jemand nach innen schaut und Verantwortung übernimmt.

Schreibe mir doch mal wieder über deine weiteren Erfahrungen, wenn du das möchtest.

Grüße

Dreamcatcher

Edit: Habe eine etwas cooles im Netz gefunden.

"99 Gründe für das Meditieren" - du kannst jeden davon aklicken und etwas mehr zu ihm lesen. Vielleicht interessiert dich das:

http://www.findyournose.com/was-ist-medita...en-99-antworten

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hi Dreamcatcher,

danke Dir das es dich gibt :-)

und Danke das du diesen Menschen auf ihren Weg begleitest :-D

da ich großer Tiger Woods Fan bin möchte ich dir und den anderen mal den link zeigen !

ich hatte tränen in den Augen und wahr voller Liebe ^_^ ( so eine geile Botschaft für alle Menschen die "großes" ( erreichen wolln ) )

Palmer(ist verliebt :hi: )

obrigado brasil ^_^

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Hi Dreamcatcher,

danke für diesen Thread und dein Angebot Fragen zu stellen :hi:

Ich habe mich pers. schon sehr zum positiven verändert, lebe mehr im JETZT und bin auch glücklicher, da ich dieses nun auch ausstrahle, spüre ich auch extrem stark wie mir andere Mensche sehr positiv entgegentreten, meine Nähe suchen und ich die Menschen mit der guten Stimmung anstecke etc. und mit den Frauen klappt es jetzt auch viel besser.

Aber dennoch gibt es Phasen in meinem Leben z.B. enormer Uni Stress, Familienstress, andere Leute ziehen mich enorm runter mit ihrer negativen Stimmung, wo mein positiven State einfach einbricht, wenn z.B. viele Menschen aufeinmal schlecht drauf sind in meinem Umfeld und alles schlecht reden. Oder einfach mal ein Tag wo alles schlechte zusammenkommt. Genau in diesen Momenten zieht es mich wieder runter und ich bin wieder total schlecht drauf, ich aktzeptiere den Moment zwar, aber ich kann einfach nichts dagegen tun, auch laufe ich dann wieder mit einen extremen negativen Frame/State herum und bekomme dieses negative auch von anderen Menschen wieder zurück. z.B. ich bin total im super State, sehe ein nettes Mädel, ich schaue Sie an und es hooked einfach, sie lächelt zurück und der Moment ist einfach geil. Und dann das krasse Gegenteil, wenn ich schlecht drauf bin, ich schaue das nette Mädel das mir entgegenkommt mit meinem schlechten State an und es hooked gar nichts und Sie kuckt einfach weg.

Meine Frage ist nun, wie kann ich dem negativen State entgegenwirken, ich kenne das Prinzip der Aktzeptanz, aber es nutzt mir irgendwie nichts, bin trotzdem noch schlecht drauf und es zieht sich wie ein roter Faden durch den restlichen Tag.

Danke schon mal für deine Mühe und Antwort :)

bearbeitet von OhYes

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Hi OhYes,

Hi Dreamcatcher,

danke für diesen Thread und dein Angebot Fragen zu stellen ;-)

Gerne. Ich betone nochmal, es macht mir richtig Spaß. Solange die Jungs etwas davon haben,

ist das eine tolle Sache - ich freue mich mit ihnen.

Ich habe mich pers. schon sehr zum positiven verändert, lebe mehr im JETZT und bin auch glücklicher, da ich dieses nun auch ausstrahle, spüre ich auch extrem stark wie mir andere Mensche sehr positiv entgegentreten, meine Nähe suchen und ich die Menschen mit der guten Stimmung anstecke etc. und mit den Frauen klappt es jetzt auch viel besser.

Das ist wundervoll! Das geht alles noch viel intensiver.

Meditation ist eine Möglichkeit, um immer wieder so richtig in den Einklang zu kommen.

Wenn dich dann fast alle auf der Straße anlächeln fängst du an der Sache zu vertrauen ^_^

Aber vergesse nicht: Es geht nicht um "gute Stimmung". Es geht darum sich frei zu fühlen, und alles abzulegen was dich von

einer inneren Vollkommenheit abbringt. Die Gesellschaft hat dir so viele Zwänge eingepflanzt, dass es schier unglaublich ist.

Wenn du sie erkennst stehst du erstmal mit offenem Mund da. Ich sage das jetzt einfach mal so pauschal,

ohne dich zu kennen. Denn ich nehme mal an, dass du nicht in der Bergluft des Himmalaya aufgewachsen bist.

Aber dennoch gibt es Phasen in meinem Leben z.B. enormer Uni Stress, Familienstress, andere Leute ziehen mich enorm runter mit ihrer negativen Stimmung, wo mein positiven State einfach einbricht, wenn z.B. viele Menschen aufeinmal schlecht drauf sind in meinem Umfeld und alles schlecht reden.

Du tendierst dazu, alles über einen Kamm zu scheren. Ist "gerade mal alles scheiße".

Ich rate dir als erstes mal, sei präzise.

Beobachte ganz genau, was dich in eine schlechte Stimmung versetzt.

Denn genau so verfallen wir in Unbewusste zustände: Wir merken gar nicht, was uns runterzieht und fangen plötzlich an, alles schwarz zu malen.

Besser ist es zu sehen: z.B. Ok, ich habe diese Uniklausur verhauen. Das habe ich aus folgenden Gründen gemacht. Und das werde ich deshalb nächstes mal besser machen. Schaue den Tatsachen so bewusst wie möglich ins Auge!

Schwimme nicht in einem Teich aus Stress, sondern schaue ihn von oben an und hinterfrage ihn. Lasse dich nicht fremdbestimmen.

Dann gibt es noch diese fortwährend negativen Menschen. Denen es nicht bewusst ist, dass sie dir den Erfolg nicht gönnen.

Denen es nicht bewusst ist, dass sie dich runterziehen.

Dir ist sicher schon mal aufgefallen, dass Freundeskreise sehr ähnliches Verhalten pflegen?

Wie ähnlich wir uns doch werden, wenn wir viel Zeit miteinander verbringen.

Das liegt daran, dass wir Menschen richtige Adaptionskünstler sind.

Schaue dir die Menschen ganz klar an, die dich umgeben. Sehe die Stimmung die sie pflegen: Tendieren sie dazu dich zu bremsen und runterzuziehen?

Adaptierst du möglicherweise ihre Negativität?

Ich will an dieser Stelle nicht sagen, dass du ausmisten sollst. Aber überlge dir zumindest ab und zu: Wer pusht dich, und wer bremst dich?

Demenstprechend wäre es vielleicht eine Idee, sich mit manchen Leuten öfter und intensiver abzugeben, und mit manchen Leuten seltener.

Verallgemeienre nicht. Habe den Mut den Dingen die dich runterziehen direkt ins Auge zu sehen.

Erkenne die Gründe, warum sie dich runterziehen. Beobachte dabei auch dich selbst und den Moment, in dem eine solche Negativität aufkommt.

Hinterfrage und zweifle. Cutte die Marionettenfäden durch und schaue dich ganz genau um. Wer oder was beeinflusst dich gerade? Willst du das?

Vorsicht: Ein klarer Blick reicht schon. Er verschafft dir bereits die nötige Distanz - du musst nicht etwa lange darüber nachdenken.

Ich rate lediglich dazu, klar zu sehen und mit dem Verallgemeinern aufzuhören. Betrachte eine Sache nach der anderen.

Genau in diesen Momenten zieht es mich wieder runter und ich bin wieder total schlecht drauf, ich aktzeptiere den Moment zwar, aber ich kann einfach nichts dagegen tun

Jetzt haben wir mal einen Moment, in dem die negative Emotion bereits vorhanden ist - oder gerade aufflammt.

Lese dir das Zitat nochmal durch:

"Ich akzeptiere, kann aber nichts dagegen tun".

Nein, du akzeptierst nicht, wenn du klammheimlich das Verlangen hast, es auszubremsen, "etwas dagegen zu tun".

Etwas zu akzeptieren bedeutet, es bewusst wahrnzunehmen - der Emotion Raum zu lassen. Stelle dir vor, du könntest in deine Gefühle reinatmen.

Mache einen Atemzug und gebe dem Gefühl Raum. Schaue das Gefühl an, ohne ihm einen Namen zu geben oder es zu bewerten.

Nähre es nicht mit Gedanken, sondern nehme es nur wahr.

Es ist ok, dass es da ist. Wenn du dem Gefühl eine Weite gibst, anstatt es einzuengen, wird es auf seine natürliche Größe wachsen und dann auch wieder schrumpfen. Kämpfst du aber dagegen, dann bleibt es da und steuert dich.

Trenne zwischen Wirkung und Ursache. bestimmte Gefühle sind die Wirkung. Die gilt es zu akzeptieren, wenn sie da ist.

Wennd u etwas unetrnehmen möchtest, dann gegen die Ursachen. Ja noch nichtmal "gegen" sie. Verhalte dich einfach anders!

Meine Frage ist nun, wie kann ich dem negativen State entgegenwirken, ich kenne das Prinzip der Aktzeptanz, aber es nutzt mir irgendwie nichts, bin trotzdem noch schlecht drauf und es zieht sich wie ein roter Faden durch den restlichen Tag.

Akzeptieren bedeutet, sich etwas bewusst zu machen. Es zu sehen wie es ist, anstatt sich dagegen zu wehren und im Grunde wegzuschauen.

Wenn sich etwas über Tage hinweg zieht und immer wiederholt, dann ist es ein Muster.

Dieses Muster gilt es zu erkennen. Finde heraus, welche negativen Glaubensätze dahinterstecken und schreibe sie so klar wie möglich auf.

Dann verwandele sie in Positive - ich bin kein NLP Profi, aber gerade in diesem Bereich gibt es gute Tools.

Stelle dir z.B. ein paar klare Fragen:

Wie lautet dieses Muster in einem Satz? Was möchte ich daran ändern? Schreibe es um. Was habe ich davon, wenn ich das ändere?

Wie werden andere auf mich reagieren, wenn ich das geändert habe? Von welchem Menschen stammt möglichweise dieses Muster,

von wem habe ich es adaptert? Ist der Mensch mir in diesem Bereich wirklich ein Vorbild?

Stelle dir alle nötigen Fragen!

Visualisere dir möglichst genau, wie dein Verhalten sich geändert hat, sobald du das Muster aufgelöst hast. Beschreibe es immer wieder, mit allen dazugehörigen Gefühlen und Gedanken.

Wichtig ist, dass diese dann nicht tralala "Hauptsache positiv" klingen: Sie sollen so klingen, wie es dir am besten gefällt.

Schaffe Klarheit, wo vorher Nebel war. Bestimme dich selbst!

Und natürlich nicht alles aufeinmal. Viel mehr eines nach dem anderen. Gönne dir Pausen dazwischen,

beobachte die Ergebnisse.

Zurück zu den Gefühlen:

Beobachte deine Gefühle und deine Gedanken. Absichtslos. Erlaube dir auch mal traurig zu sein.

Welche Formen dein Gefühl gerade auch haben mag, lasse es zu.

Löse dich auch von dem Zwang immer positiv sein zu wollen. Genieße mal eine Traurigkeit,

wohlwissend, dass danach das Pendel wieder umschwingt.

Es ist in der Tat viel mehr ein Pendel. Diesen Vergleich habe ich von Osho und finde ihn wirklich sehr gelungen:

Links ist Freude, rechts ist Traurigkeit.

Es pendelt zwischen beidem immer hin und her. Nehme beide Zustände an, genieße beides davon

- je nachdem was gerade der Fall ist.

Dann kannst du auch den Weg dazwischen genießen: Wenn das Pendel sich zu einer bestimmten Richtung hin bewegt.

Und dann, irgendwann geht dir auf, dass das Pendel sich immer bewegt und dass das ok so ist.

Du erkennst, dass du in der Mitte davon bist und all diese Gefühle kommen und gehen, während du immer hier bist.

Dein Ziel ist nicht die durchweg positive Emotion, sondern Ganzheit.

Wenn du dich ganz fühlst, dann wirst du immer von einer leichten Freude begleitet. Ja, selbst von einer leichten Freude daran,

auch mal traurig zu sein - ohne die Fähigkeit zu verlieren, sich von der Traurigkeit auch wieder zu lösen.

Ich spreche von der Freude daran, zu sein.

lg

DC

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Oh man, tausend Dank. Ich bin platt, was ein genialer Post. Ich hatte Tränen in den Augen vor Freude, da ich dank diesem Post wieder einen Schritt vorwärts gemacht habe in meiner Entwicklung und dieses Muster der Emotionen/schlechte Gefühle/schlechter State etc. endlich klarer sehe und nun das Gefühl habe mit schlechter Stimmung besser umgehen zu können und zum Teil auch leichte Freude daran zu haben.

Du hast vollkommen Recht, ich aktzeptierte nicht, ich dachte es nur. Was richtiges aktzeptieren heißt habe ich dank diesem Text nun verstanden.

Der Post gehört für mich definitiv in die "Schatztruhe" zu den Innergame Texten, damit es mehrere lesen und helfen kann.

bearbeitet von OhYes

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Vielen vielen Dank lieber Dreamcatcher :),

jetzt leuchtet es mir ein. Ich habe ein Gefühl zum ersten Mal so bewusst wahrgenommen, ich glaube deswegen habe ich die Intensität meiner Wahrnehmung mit diesem Gefühl gleichgesetzt. Und danach habe ich mich wie du gesagt hast wahrscheinlich gewehrt, ich weiss es auch nicht, dieser Moment war mir nicht bewusst.

Bei Meditationsübungen verschwinden bei mir die Gedanken oder Gefühle meistens schnell, sodass ich sie nicht so intensiv wahrnehme. Entweder kommt dann ein anderer Gedanke oder Gefühl oder ich kehre wieder zu meinem Atem zurück. Ich weiss es nicht, vielleich ist meine Wahrnehmung noch nicht so fein, dass ich noch tiefer gehen kann. Aber eben bei diesem Gefühl ist es mir zum ersten Mal so intensiv passiert. Mal schauen was ich noch so intensiv wahrnehmen werde. Aber ich zwinge mich zu nichts, meistens ergibt sich das mit der Zeit von selbst. Und das ist das einzigste und wichtigste Regel beim meditieren glaube ich. Es gibt Tage wo ich nicht ein Mal 3 Atemzüge wahrnehmen kann. Aber ich finde auch das ist in Ordnung.

Wie zum Beispiel am Anfang: ich wusste nicht wie ich sitzen sollte, wie ich atmen sollte oder wie lang ich meditieren sollte... Ich habe gedacht dass sind technische Sachen, für all das gibt es einen bestimmten Weg, den man einhalten sollte. Jetzt denke ich umgekehrt. Das waren alles Gedanken und Fragen die mein Verstand gestellt hat. Diese Fragen haben sich von ganz alleine gelöst. Auch wenn beim Sitzen meine Beine eingeschlafen sind, wusste ich dass das meine Position ist zu sitzen. Mein Verstand hat mir gesagt ''meine Beine schlafen ein, das ist keine gute Position''. Ich habe das trotzdem gemacht und habe gesehen dass meine Beine nach 3-4 Übungen nicht mehr eingeschlafen sind. Und jetzt liebe ich diese Position. Ich wusste es doch. Und so lerne ich auch mir zu vertrauen, nicht meinem Verstand. Und genau das gibt mir die Ruhe.

Im Alltag bin ich noch nicht so weit wie du von meinem ersten Post erkennen kannst. Aber das ist auch nicht mein Ziel, ich weiss dass auch das passieren wird. Angefangen habe ich schon glaube ich.

Mein Ziel ist wie du auch sagtest das Bewusst werden, deine weisen Worte ''die Räume zwischen den Gedanken''. Bei mir sind es immer die Momente wo ich merke wenn ein Gedanke oder Gefühl anfängt zu gehen. In diesem Moment sehe ich, der Gedanke geht aber ich bin noch da.

Ich möchte mich nochmals für deine Erklärungen herzlich bedanken lieber Dreamcatcher.

LG, Sixer

P.S. Danke für den Link. Ich persönlich habe noch lange nicht all die Gründe erlebt aber die, die ich selber gesehen habe, haben für mich eine ganz persönliche Bedeutung. Manchmal musste ich innerlich befriedigt lächeln. Habe mich schon fürs Newsletter angemeldet.

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