Lieber Dreamcatcher, ...

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Lieber Jeadony,

danke für deinen Beitrag!

Frauen spiegeln tatsächlich unseren Selbstwert, und der Erfolg in der Liebe spiegelt auch deinen Erfolg mit der Selbstliebe.
Daher lass uns über dieses Thema sprechen: Selbstliebe.
Das ist das was dich attraktiv oder unattraktiv macht, nicht nur für Frauen sondern vor allem natürlich für dich selbst.

Die gesamten PU Techniken simulieren oftmals im Kern auch einfach nur einen sich selbst liebenden Menschen, der sich von Natur aus so verhalten würde wenn das Ganze von innen kommt.
Bis man aber diesen Weg gegangen ist ist es in Ordnung sich ihrer zu bedienen.

Doch lass uns über das Wesentliche sprechen, über wahre Veränderung. Denn genau mit den Frauen für die du Gefühle entwickelst wird es schwierig eine Maske zu tragen,
die Atttraktivität muss von innen kommen um hier nicht needy zu werden. Dein wahres Selbst scheint nun mal durch.

Die gute Nachricht lautet: Du bist im Grunde bereits am Ziel. Du musst nur noch aufhören dich glauben zu lassen dass du es nicht bist.
Lies den letzten Satz am besten mehrmals ;-)

Wir alle kommen neutral auf die Welt, als geliebtes, behütetes Wesen aus dem Mutterbauch.
Nichts ist an uns in diesem Moment verkehrt. Wir sind geliebt und angenommen, die Welt heißt uns willkommen.
Als Baby denkst du nicht über deinen Selbstwert nach. Du weißt noch nicht einmal was das ist, richtig? Du bist wertvoll alleine schon durch deine Existenz.
Es gibt kein anderes Wesen das ganz genauso ist wie du, du bist einmalig. Die Existenz weiß nichts von Wertunterschieden, sie wertschätzt alles was sie hervorbringt.

Was ist also im Laufe der Zeit passiert? Wir kommt es dass dir manche Menschen wertvoller vorkommen als andere, oder du dir selbst im Vergleich zu ihnen?
Es ist angelernt. Als Kind bist du wie ein ungefilterter Schwamm, der das ganze Vergleichsdenken aufsaugt und nicht in Frage stellt, du eignest dir einfach an was andere dir vorleben,

du fängst an daran zu glauben dass es soetwas wie einen Selbstwert gibt, der sich über die Bestätigung von außen definiert.

Das Problem an diesem Konzept ist: Du kommst nie an. Immer wenn du Bestätigung bekommst, ist sie auch schon wieder vorbei. Also brauchst du die nächste Bestätigung.
Dann ist der nächste Augenblick, der nächste Mensch dafür zuständig dich zu bestätigen.

Es ist ein Strukturproblem: Wenn dein Grundzustand der des Mangels ist, dann wirst du niemals ankommen, da der Mangel sich nur vermehrt und sich nur noch mehr Bestätigung wünscht.

Zurück zur guten Nachricht: Es ist nicht wahr.
Dir wurde eine Lüge aufgetischt und du hast sie geglaubt, so wie die meisten von uns. So lange, bis du angefangen hast sie dir selbst zu erzählen.

Sie lautet, dass du noch nicht vollkommen wärst wie du bist, dass du dir Liebe uns Selbstwert verdienen und von außen holen müsstest.

Dein Grundzustand, also der in dem du dich die meiste Zeit befinden solltest (und innerlich bereits befindest ohne es zu bermerken),
ist jedoch der der Selbstliebe, des Bestätigt-Seins und der Fülle.

Deine Frage lautet also: Wie kehre ich zu diesem Grundzustand zurück und bleibe dauerhaft dort?

Während die Frage aus dem Mangel kommt, also aus der Annahme, dass du noch nicht dort wärst - will sie trotzdem beantwortet werden.
Zuerst musst du das Problem verstehen. Das Problem ist zunächst einmal dass du glaubst was dir beigebracht wurde,
von anderen Menschen, von den Medien, von der Kirche, vielleicht auch von deinen Eltern. Du glaubst, dass du dich anstrengen musst und etwas erreichen musst um geliebt und bestätigt zu sein.
Es ist ein Paradoxon: Denn genau dieser Glaube erschafft ja den Mangelzustand, der dich davon ablenkt dich bereits im Grundzustand in Selbstliebe zu befinden.

Dein Grundzustand ist Selbstliebe, allerdings hast du sehr lange unwahre Gedanken und damit einhergehende Gefühle entwickelt, die dich davon ablenken ihn zu erkennen.

Ich gehe davon aus dass das Problem verstanden wurde, widmen wir uns also der Lösung.

Du bist wie jeder Mensch im Grunde so aufgebaut:

Dein Unterbewusstsein erschafft deine Gedanken (und deine Gedanken prägen das Unterbewusstsein), deine Gedanken erschaffen deine Gefühle, und die Gefühle erschaffen in den meisten Fällen deine Handlungen.
Abgekürzt in Buchstaben ist die Formel in etwa so:

U <-> G-> G-> H

Du musst das Problem auf allen Ebenen lösen, um nachhaltig einen neuen Glauben, neue Gedanken und Gefühle über dich selbst anzunehmen, welche dann zu neuen Handlungen führen. Logisch, oder?
Während es da draußen viele tolle Techniken, Therapien und Übungen gibt, derer du dich jederzeit bedienen kannst, mache ich dir auch ein paar eigene Empfehlungen.

Unterbewusstsein:

Hier sitzen deine Glaubenssätze und diese gilt es zu ändern. Spüre auf, was genau du über dich selbst glaubst. Schreibe es auf, führe eine Art Tagebuch darüber und gehe jeden Glaubenssatz nacheinander an. Da können solche Annahmen schlummern wie "ich mag mich nicht", "ich bin unattraktiv", "ich bin dies und das nicht wert" etc.
Alles von außen eingeflößter Müll, den du jetzt loslassen darfst.
Erlerne eine Technik um Glaubenssätze zu ändern - es gibt einen Haufen da draußen, je nachdem was du für ein Typ bist, Hauptsache ist du lernst deinen Glauben selbst neu zu gestalten.

NLP, Theta Healing oder Ähnliches. Oder solche Übungen wie "The Work" von Byron Katie. Informiere dich und gehe es an!

Glaubensätze können auch im meditativen Zustand von alleine hochkommen, als Lüge entlarvt werden und sich in purem Bewusstsein auflösen. Regelmäßige Meditation hilft hier also auch.

 

Gefühle:

Das ist eine der wichtigsten Ebenen die häufig übersehen wird, eine Art Bindeglied im deinem gesamten System.
Wir halten viele negative Gefühle in uns fest die durch unsere Gedanken erschaffen wurden und diese verursachen immer weitere davon.
Wenn du negative Gefühle auflöst dann werden sich viele Probleme von alleine erledigen, du wirst dich insgesamt viel wohler in deiner Haut und mit dir selbst fühlen.
Auch hier gibt es passende Techniken wie z.B. EFT oder diverse Atemübungen. Hier ist eine davon:

Eine einfache Übung die im Grunde schon ausreicht wenn du sie regelmäßig machst:

Setze oder lege dich hin und atme langsam ein während du gedanklich bis 6 zählst. Dann Atem anhalten während du bis 3 zählst und ausatmen während du bis 6 zählst. Nach dem Ausatmen wieder den Atem drei Sekunden lang anhalten.
Stelle dir dabei vor dass du in den unteren Rücken hinein atmest.
Mache dies insgesamt 3 mal, das wird dich mit deinen Gefühlen verbinden. Anschließend spüre in deinen Körper hinein, spüre rein ob es irgendwo ein Unwohlsein gibt oder ein Festhalten an irgendwas. Liege oder sitze einfach nur da und spüre in diesen Bereich rein, atme und spüre in den Körper rein, mehr musst du nicht tun.
Lasse deine Gefühle hochkommen, heiße sie willkommen und tauche in sie hinein.Mehr als reinspüren musst du dabei nicht tun.

Lasse dir hier 10-15 min Zeit und spüre einfach nur rein ohne zu denken oder zu bewerten, und sie werden hochkommen.
Dann, wenn du tief in das Gefühl eingetaucht bist, wiederhole 3 Mal die oben beschriebene Atmung. Atme dabei in das hochgekommene Gefühl rein, stelle dir vor wie du es beim Ausatmen loslässt.

Wenn negative Gefühle hochkommen sollten, dann kann es manchmal unangenehm sein, Doch bedenke dass du sie noch einmal spüren musst damit sie gehen können,
damit du sie mit Hilfe der Atemtechnik loslassen kannst. Sie waren sowieso schon in dir drin und haben doch unbewusst gesteuert, daher ist es besser sich ihnen zu stellen und sie loszulassen, als sie weiterhin zu unterdrücken.

Mache das regelmäßig und du wirst die negativen Gefühle los, an denen du festhälst. Nach und nach.

Gedanken:

Beobachte im Alltag deine Gedanken und spüre deinen Körper, so oft es geht, egal wo du bist und was du gerade tust.
Ich habe hier schon oft darüber geschrieben.
Wenn du dein Bewusstsein auf deinen Körper verteilst und nicht nur im Kopf gefangen bist, dann klärt sich dein Geist auf und die problembehafteten Gedankenmuster verschwinden nach und nach von alleine. Spüre im Alltag also z.B. deine Hände, oder deine Füße, halte einen Teil deiner Aufmerksamkeit dort während du Dinge erledigt.
Es wird dir anfangs schwer fallen, du wirst es immer wieder vergessen. Kehre in diesem Fall einfach immer wieder in das Reinspüren zurück, sobald es dir auffällt, ohne dich zu verurteilen.

EIie andere einfache Technik ist den eigenen Atem zu beobachten. Auch jederzeit und überall machbar.
Mache es dir zur Gewohnheit und du wirst dich wundern wie schnell du klar im Kopf wirst. Es ist reine Übungssache.

Affirmationen können an dieser Ebene auch helfen, um deine Art des Denkens neu zu trainieren.

 

Insgesamt gilt: Packe es an! Es gibt ja z.B. auf Youtube viele Meditationen und Trancen, die kostenlos sind und die du nutzen kannst. Finde etwas was dir zusagt.
Du bist der Schöpfer deines eigenen Selbst und hast es in der Hand, niemand sonst.

Treffe also eine Entschedung und bleibe dran, genieße die Veränderung.

Nicht nur Frauen sind der Spiegel deines Inneren, sondern die gesamte Welt.
Finde Klarheit in dir, arbeite regelmäßig an dir, höre auf die Verantwortung abzuschieben und gehe es an. Mache einfach immer einen Schritt nach dem nächsten.

Du hast deine eigene Veränderung in der Hand und diese Macht kann dir niemand nehmen, nur du selbt.

LG

DC

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