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Wie Ihr wisst hab ich mich für ein ganzes Monat aus diesem Forum zurückgezogen um alles zu verarbeiten und aus Zeitmangel.

Während dieser Zeit bin ich teilweise gegen Ende motivationslos geworden, dass heißt das ich mich schon ziemlich kaputt fühle weil ich einen Ferienjob habe und auch so das Interesse an Frauen ansprechen verloren habe. All meine Alkoholexzesse und peinlichen Fehltritte scheinen vergessen zu sein und jetzt vegetiere ich so vor mich her. Ich bin vergesslich geworden, ich weiß nicht mehr genau was ich an diesem Wochenende genau gemacht habe. Jedes Wochenende unternehme ich mit Freunden etwas. Ich bin ein kontaktfreudiger Mensch wie ihr wisst. Aber während dieser Zeit habe ich locker 15 Körbe gekriegt und vllt eine nicht-gewinnbringende Nummer. Dies ist vllt auch ein Grund dafür, dass ich in der Woche keine Zeit und Lust habe rauszugehen und etwas aufzureißen. Ich habe das Gefühl das ich mich die ganzezeit durchkämpfen muss sei es in der Arbeit, beim Sport oder um etwas menschliche Nähe/Liebe zu erhaschen.

Ich bin ein positiver/ aktiver Mensch mit vielen Macken. Vllt wirke ich auch eingebildet auf die Menschen, aber wenn man mich näher kennt liebt man mich. Ich habe das Gefühl dass ich die letzten 2 Wochen postaktive Depressionen erleide die gelegentlich auftreten und die man mir nicht anmerkt. Nach dem Motto ich lache um nicht zu weinen. Durch gewisse Vorfälle in meinem Leben bin ich abgestumpft!

Könntet Ihr mich beraten was ich anstellen kann um diese gelegentlichen Depressionen zu unterdrücken und motivierter zu werden und einen Ansporn zu haben?

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Gast CocaineInYourEar
Wie Ihr wisst hab ich mich für ein ganzes Monat aus diesem Forum zurückgezogen um alles zu verarbeiten und aus Zeitmangel.

Während dieser Zeit bin ich teilweise gegen Ende motivationslos geworden, dass heißt das ich mich schon ziemlich kaputt fühle weil ich einen Ferienjob habe und auch so das Interesse an Frauen ansprechen verloren habe. All meine Alkoholexzesse und peinlichen Fehltritte scheinen vergessen zu sein und jetzt vegetiere ich so vor mich her. Ich bin vergesslich geworden, ich weiß nicht mehr genau was ich an diesem Wochenende genau gemacht habe. Jedes Wochenende unternehme ich mit Freunden etwas. Ich bin ein kontaktfreudiger Mensch wie ihr wisst. Aber während dieser Zeit habe ich locker 15 Körbe gekriegt und vllt eine nicht-gewinnbringende Nummer. Dies ist vllt auch ein Grund dafür, dass ich in der Woche keine Zeit und Lust habe rauszugehen und etwas aufzureißen. Ich habe das Gefühl das ich mich die ganzezeit durchkämpfen muss sei es in der Arbeit, beim Sport oder um etwas menschliche Nähe/Liebe zu erhaschen.

Ich bin ein positiver/ aktiver Mensch mit vielen Macken. Vllt wirke ich auch eingebildet auf die Menschen, aber wenn man mich näher kennt liebt man mich. Ich habe das Gefühl dass ich die letzten 2 Wochen postaktive Depressionen erleide die gelegentlich auftreten und die man mir nicht anmerkt. Nach dem Motto ich lache um nicht zu weinen. Durch gewisse Vorfälle in meinem Leben bin ich abgestumpft!

Könntet Ihr mich beraten was ich anstellen kann um diese gelegentlichen Depressionen zu unterdrücken und motivierter zu werden und einen Ansporn zu haben?

Tyrosin nehmen (3 - 10 Gramm pro Tag). Verändern was dir nicht gefällt. Alkoholkonsum runterschrauben oder besser ganz sein lassen (Suchtgefahr bei Konsum gegen Depressionen! Außerdem kann Alkohol deine Stimmungslage verstärken und dich noch depressiver machen (spreche aus eigener Erfahrung)). Wenn du zwangsweise was konsumieren musst dann nimm lieber Upper die dürften dir auch gegen deine Energielosigkeit helfen. Zudem lass vielleicht mal deine Schilddrüsenwerte bestimmen, eine Unterfunktion kann auch Depressionen und Antriebslosigkeit verursachen.

Leben heißt kämpfen, ist doch nichts Neues? Wäre das Leben ein einziger Genuss, könnten wir womöglich unser Glück nicht mehr schätzen.

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Schließe mich dem Vorredner an.

Ich mach das außerdem wie folgt (war nie depressiv, aber dafür ein Nulllinienmensch ohne Tiefen und Höhen):

- war früher Horrorfilmfan, jetzt bevorzuge ich (gute) Sitcoms, Komödien. Alles was die Stimmung hebt

- für mich als Wissensjunkie klappen Bücher hervorragend. Lese grade "Optimisten leben länger" von Martin Seligman, der Leitfigur der positiven Psychologie. Steht viel über erlernte Hilflosigkeit drin, über die Merkmale von Pessimismus & Optimismus, bzw. über die Denkmuster, die zu P. oder O. führen. Auch sehr unterhaltsam und hilfreich: Eckart von Hirschhausen "Glück kommt selten allein".

- umgib dich BEWUSST mit positiven Menschen. Die stecken an.

Depressionen sind in der Regel Negativspiralen (ein negativer Gedanke führt zum nächsten), aus denen man ausbrechen muss. Setz erstmal den Alkohol ab - ich bin heute ein extrem positiver Mensch, aber wenn ich über Tage hinweg zuviel trinke, werd ich (untertags) jedes Mal leicht trübsinnig...

Und: Deine Energie und deine Ausstrahlung bestimmen deinen Erfolg bei Frauen. Sieh es mal so (aber das ist nur eine Vermutung): Du bist nicht depressiv, weil du soviele Körbe kriegst - du kriegst die Körbe, weil du depressiv bist...

(oder zuviel säufst. ;-) )

bearbeitet von Kino

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Was ist Thyrosin? Und Upper, energiedrink?

Kann mich niemand richtig nachvollziehen??

Viele Menschen gehen mir zurzeit auf den Sack!

Die Frauen sowieso, die sind dumm und ungeschminkt hässlich und denken sie wären Gott!^^^

Die sollten sich mal froh sein, dass sie überhaupt noch von so jmd. wie mich angesprochen werden.

Sonst würde sie doch niemand mit dem Arsch angucken.

Aber anscheinend wird das nicht honoriert und ich stehe mit leeren Händen da!

Es würde meinen Ego pushen wenn ich eine halbwegs normale Frau die halbwegs gut aussieht durchnehmen könnte.

Aber nicht käuflich!

Ich bezahle ungern für solche Sachen, ich meine Ihr bezahlt doch auch nicht für völlig natürliche Dinge wie Atmen, oder?

Ich habe mir vorgenommen bis ich zum Urlaub fahre in 3 Wochen genau mindestens ein Date zu haben.

Auch wenn ich mich schäbig fühle werde ich sie ansprechen denn wie heißt es so schön: Von niks kommt niks!

Auch wenn duzente von Blicken auf mich gerichtet sind denn wie heißt es so schön: Kein Risiko kein Fun

..........

  • TOP 1

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Die Frauen sowieso, die sind dumm und ungeschminkt hässlich und denken sie wären Gott!^^^

...klassischer Frauenhass zum Zwecke der Rationalisierung deiner Misserfolge... macht ganz ganz schlechte Vibes. ;-)

Menschen sind a) so, wie du sie siehst, und b) so, wie du ihnen kommst.

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So, nun mal ein kleiner Einblick, was im therapeutischen Sinn Depressionen sind. Ich stütze mich dabei auf das ICD-10, dass hierzulande wohl populärste Diagnosemanual. Ihr kennt es alle von Krankschreibungen her, die Ärzte schreiben oft nur das Synonym der Krankheiten aus dem ICD-10 auf. (Beispielsweise für Grippe J09; Gibt es auch online unter http://www.dimdi.de/static/de/klassi/diagn...2010/index.htm)

Betroffen von Depressionen sind übrigens 4-6% der Bevölkerung und 10-20% der Patienten in der ärztlichen Sprechstunde.

1. Ursachen von Depressionen:

Die Ursachen der Depression sind nicht eindeutig geklärt. Man geht von einem multifaktoriellen Geschehen aus. Was sind nun die einzelnen Faktoren?

Genetische Faktoren: Meist nur bei sehr schweren Depressionen und

bipolaren Störungen zu finden

Biochemische Korrelate, Störungen der Neurotransmission: Dysbalance verschiedener Neurotransmitter (Monoamin, Serotonin, Noradrenalin)

Chronobiologische Faktoren: Störungen der biologischen Rhythmen. Schlaf-Wach-Rhythmus (z.B.: Schichtarbeit) und Störungen durch Jahreszeiten (Lichtmangel im Winter) gehören dazu.

Körperliche Erkrankungen und Medikamente: Morbus Parkinson, Schilddrüsenerkrankungen, hirnorganische Erkrankungen, Medikamente wie z.B. Kortison, die Pille, Antibiotika u.a. können die Entwicklung einer Depression begünstigen.

Dazu kommen natürlich auch psychische Faktoren hinzu, für die jede Therapieschule andere Erklärungsansätze hat:

 Psychoanalytische Theorien zur Entstehung einer Depression

Die Psychoanalyse führt die Entstehung der Depression auf Entbehrungen und ungelöste Entwicklungskonflikte in der frühen Kindheit zurück (Störungen der Bedürfnisbefriedigung in der Oralen Phase, d.h. 0-2. Lebensjahr). Das heißt die Grundlage der Depression wird in den ersten beiden Lebensjahren gelegt.

Grundlage:

Für den Säugling ist die Mutter die Quelle all seiner Bedürfnisbefriedigung. Er bildet ein „Wir“ mit der Mutter, eine monadische (einheitliche), dann eine symbiotische Beziehung.

(Stichwort: Teil-Objekt Beziehung)

Das Kleinkind kann also erst keine und dann eine beginnende Trennung zwischen sich und der Bezugsperson wahrnehmen. Dadurch sind die Entwicklungsdefizite „zu wenig“ oder „zu viel“ möglich.

Wenden wir uns mal einem kleinen Überblick darüber zu.

„zu wenig“:

Tritt auf, wenn das Kind von der Bezugsperson nicht ausreichend versorgt oder wiederholt bzw. endgültig verlassen wird (z.B. ein Krankenhausaufenthalt des Kindes oder der Bezugsperson). Das Kind erlebt und entwickelt aggressive Gefühle gegen die es verlassende Person. Da die Trennung von der Bezugsperson jedoch noch nicht vollzogen ist, richtet es diese Gefühle gegen sich selbst (Introjektion).

In der Folge entsteht eine Persönlichkeit, die im Erwachsenenalter versucht, diesen frühkindlichen Mangel durch enge, unterstützende Beziehungen zu kompensieren. Geht nun als Erwachsender eine wichtige, unterstützende Bezugsperson verloren (durch Tod oder Trennung) kann eine depressive Krise auftreten (Regressionsprozess). Der Mensch entwickelt eine feindselige Haltung gegen sich selbst, die im Grund genommen eigentlich gegen das ihn verlassende Objekt gerichtet ist. Im Extremfall führt diese Aggressivität gegen sich selbst zum Suizid.

„zu viel“ (übermäßige Fürsorglichkeit):

Die Mutter, die meist auch dem depressiven Strukturkreis angehört, hat unbewusste Verlustängste gegenüber dem Kind, gepaart mit Lebensängstlichkeit oder Angst vor Liebesverlust. Deswegen braucht sie das Kind und seine Liebe zu sehr, tut alles für es und überschüttet es mit Zärtlichkeit. Sie möchte dem Kind nichts zumuten und daher muss es auch kaum auf gesunde oder notwendige Dinge verzichten.

Je älter das Kind wird, umso problematischer wird es für beide. Die Mutter glaubt, das Kind würde sich von ihr fort entwickeln, sie bald nicht mehr brauchen und sich anderen Menschen zu wenden.

Die aggressiven Impulse des Kindes werden durch die übermäßige Fürsorglichkeit unbewusst gehemmt und eine symbiotische Abhängigkeit wird gefördert. Das Kind antwortet mit Trennungsangst, verstärkter Anhänglichkeit und Abhängigkeit und später in der analen Phase (2. – 3. Lebensjahr) mit aggressiven Impulsen, die es, abwehrend, gegen sich selbst richtet. Gleichzeitig kann das Kind gar nicht anders, als starke Aggression gegenüber seiner Mutter zu empfinden, die sich seiner so bemächtigt. Es wird sich jedoch beschämt und äußerst undankbar vorkommen und seine Befreiungsversuche aus Schuldgefühlen aufgeben.

So wagt das Kind die altersentsprechenden Schritte der Ablösung von der Mutter nicht zu vollziehen. Es verzichtet dann eher auf seine Eigenentwicklung und opfert sich, als dass es die Schuldgefühle erträgt der Mutter so viel Kummer zu bereiten. Eine vom Kind her gesehen gar nicht zu lösende Situation.

 Verhaltenstheoretische Erklärungsansätze zur Entstehung einer Depression

Die Verhaltenstheorie geht davon aus, dass innere Konflikte falsch erlerntes Verhalten sind. Durch neue Wege und Lösungsansätze können diese Konflikte gelöst werden.

 Erlernte Hilflosigkeit: Das Konzept der „erlernten Hilflosigkeit“: Martin E. P. Seligman (US-amerikanischer Psychologe) beschreibt, dass erst die Angst vor einer bestimmten Situation empfunden wird, der man hilflos gegenübersteht. Man ergibt sich resigniert dem Schicksal, da man keinen Ausweg erlernt hat und findet kann. Dann setzt die Depression ein.

 Kognitive Theorie: Diese Theorie besagt, dass Interpretationseinsichtigkeit, negative Wahrnehmung der eigenen Person, der Umwelt und der Zukunft aufgrund automatisch ablaufender Gedankenmuster entstehen, die dann die depressive Verstimmung auslösen, nähren und verstärken.

 Verlust von Verstärkern: Verlust positiver Rückmeldungen in Form von Zuwendungen und Anerkennung durch wichtige Bezugspersonen

 Humanistische Psychotherapie, speziell Gesprächstherapie nach Rogers: Das innere Ideal Selbst, also wie wir uns selbst wahrnehmen, entspricht nicht dem äußeren Real Selbst, das heißt welches Feedback wir von außen zurückbekommen. Durch diese Widersprüche entstehen Konflikte, die auch zu Depression führen können.

2. Welche Arten von Depression gibt es laut ICD-10?

a) Leichte depressive Episode

Gewöhnlich sind mindestens zwei oder drei der oben angegebenen Symptome vorhanden. Der betroffene Patient ist im Allgemeinen davon beeinträchtigt, aber oft in der Lage, die meisten Aktivitäten fortzusetzen.

b) Mittelgradige depressive Episode

Gewöhnlich sind vier oder mehr der oben angegebenen Symptome vorhanden, und der betroffene Patient hat meist große Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten fortzusetzen.

c) Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome

Eine depressive Episode mit mehreren oben angegebenen, quälenden Symptomen. Typischerweise bestehen ein Verlust des Selbstwertgefühls und Gefühle von Wertlosigkeit und Schuld. Suizidgedanken und -handlungen sind häufig, und meist liegen einige somatische Symptome vor.

Inklusive:

• Einzelne Episode einer agitierten Depression

• Einzelne Episode einer majoren Depression (major depression) ohne psychotische Symptome

• Einzelne Episode einer vitalen Depression ohne psychotische Symptome

c) Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen

Eine schwere depressive Episode, wie unter 3. beschrieben, bei der aber Halluzinationen, Wahnideen, psychomotorische Hemmung oder ein Stupor (Bewegungslosigkeit) so schwer ausgeprägt sind, dass alltägliche soziale Aktivitäten unmöglich sind und Lebensgefahr durch Suizid und mangelhafte Flüssigkeits- und Nahrungsaufnahme bestehen kann. Halluzinationen und Wahn können, müssen aber nicht, synthym sein.

Einzelne Episoden:

• majore Depression (major depression) mit psychotischen Symptomen

• psychogene depressive Psychose

• psychotische Depression

• reaktive depressive Psychose

d) Dazu kommen noch:

o Die Dysthymia:

Eine leichte, eher chronische, lang andauernde Form der Depression. Die Betroffenen fühlen sich ständig müde, schlafen schlecht, sind unzufrieden, bewältigen jedoch ihr tägliches Leben.

o Die Larvierte Depression:

Hier hat sich die Depression „getarnt“. Die Körperlichen Symptome überwiegen.

o Die Agitierte Depression:

Auch als „Jammerdepression“ bezeichnet. Die Betroffenen sind körperlich extrem unruhig, ängstlich und klagend.

o Die Erschöpfungsdepression:

Ist eine Störung, die nach langjähriger seelischer Dauerbelastung auftreten kann. Gekennzeichnet durch: affektive und vegetative Labilität, Reizbarkeit und Nervosität, Schlafstörungen, rasche Ermüdbarkeit, Konzentrationsschwäche und psychosomatische Beschwerden.

o Die Wochenbettdepression:

Eine Depression die durch die hormonellen Schwankungen nach der Geburt auftritt. Sie findet zwischen der 2 bis 8 Woche nach der Geburt statt. Die Mutter hat das Gefühl, der Versorgung des Kindes und den damit zusammenhängenden Aufgaben nicht gewachsen zu sein. Tritt sehr sehr häufig auf.

o Depressive Symptome im Klimakterium:

Weiteres Spektrum depressiver Phasen während der Wechseljahre, von der depressiven Reaktion bis hin zu schweren depressiven Episode.

o Altersdepression:

Depressive Symptomatik ab dem 60. Lebensjahr. Oft auch infolge hirnorganischer Abbauprozesse, soziale Isolation.

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@alle: findet Ihr Ferndiagnosen bei Risiko / Verdacht auf depressive Erkrankungen nicht ein bisschen ... riskant ?

@Misterbone: ab zum Arzt. Evtl. ein guter Gesprächstherapeut, oder ein Arzt der eine psychotherapeutische Ausbildung hat (der kann dir dann gegebenenfalls auch was verschreiben...) . So schnell wie möglich.

Ach ja: Alkohol ist zwar chemisch gesehen ein Lösungsmittel.... aber wie du weißt nicht für emotionale Probleme ;-)

Mein Tipp: Kein Alk (oder andere Drogen) bis es dir wieder gut geht ....

Ah.. das "game" würde ich pausieren bis es dir wieder einigermaßen gut geht.. die Frauen die auf deine gegenwärtige Stimmung anspringen willst du nicht... das kannst du mir glauben ... :-D

bearbeitet von afc_squared

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genau das wollt ich auch sagen. Ab zum Arzt. Allerdings ist dieser Rat mit vorsicht zu genießen. i.d.R. dauert es 10 JAHRE bis eine Depression bei einem Menschen diagnostiziert wird .... Also erstmal anfragen ob und wo es Depressionsselbsthilefegruppen o.ä. gibt u da diese, gerade im I-Net oft auch von entsprechenden Ärzten frequentiert sind, findest Du da deutlich brauchbarere Tips wo Du hingehen kannst als bei Deinem Hausarzt. Der kann i.d.R. schon aus Stolz nicht zulassen, das Du ihm sagst was Du hast und docktert entweder an Dir als Hippochonder rum oder schickt Dich kurzerhand in die Psychatrie. Und das ist wirklich der LETZTE Ort wo man als Depressiver sein sollte.....

@ Sadogangster

bist Du Arzt, Psychologe o.ä.???

bitte PN

@Mister Bone: auf jeden Fall brauchst Du hilfe von aussen. Bei ner richtigen Depri reichen Deine eigenen Käfte / Willen nicht um das allein durchzustehen.

bearbeitet von Scelletor

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genau das wollt ich auch sagen. Ab zum Arzt. Allerdings ist dieser Rat mit vorsicht zu genießen. i.d.R. dauert es 10 JAHRE bis eine Depression bei einem Menschen diagnostiziert wird .... Also erstmal anfragen ob und wo es Depressionsselbsthilefegruppen o.ä. gibt u da diese, gerade im I-Net oft auch von entsprechenden Ärzten frequentiert sind, findest Du da deutlich brauchbarere Tips wo Du hingehen kannst als bei Deinem Hausarzt. Der kann i.d.R. schon aus Stolz nicht zulassen, das Du ihm sagst was Du hast und docktert entweder an Dir als Hippochonder rum oder schickt Dich kurzerhand in die Psychatrie. Und das ist wirklich der LETZTE Ort wo man als Depressiver sein sollte.....

@ Sadogangster

bist Du Arzt, Psychologe o.ä.???

bitte PN

@TE auf jeden Fall brauchst Du hilfe von aussen. Bei ner richtigen Depri reichen Deine eigenen Käfte / Willen nicht um das allein durchzustehen.

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@ Sadogangster: Krass was du alles weiß, bist du Psychotherapeut???

Danke, super korrekt von dir dass du dir Mühe gegeben hast (und die anderen auch), aber ich finde dabei nichts wirkliches was zu mir passt.

Anscheinend ist es so eine innere Unruhe und Unzufriedenheit mit meinem Leben! Und dadurch bedingt entstehen diese gelegentlichen Depressionen.

Ich weiß nicht was ein Arzt dran ändern soll, vllt. wegen der Schilddrüse.

Was kann ich denn dafür das die Frauen dumm sind. Nach so viel Misserfolg und teilweise gabs Reaktionen die ich nicht nachvollziehen kann, von wegen ''HALTS MAUL, VERPISS DICH'', ''DU IDIOT''.

Natürlich nicht immer, aber sowas ist schon unterste Schublade,also sowas muss ich mir nicht bieten lassen!

Im Nachhinein vergesse ich zwar solche Sachen, aber im Endeffekt wird meine Situation dadurch nicht besser. Ohne Erfolg keine Änderung!

So ist es und momentan bin ich ja lustlos und so.

Sollte ich die Sache mit den Frauen auf sich beruhen lassen, so für ne Woche und mich von allen etwas distanzieren, würde es mir nicht gut tun nur auf mich zu konzentrieren und Abstand von der Außenwelt zu nehmen ???

Übrigens habe ich kein Alkohol- und Drogenproblem, soweit ist es noch nicht!

Ab und zu greife ich zu sowas zurück aber nicht während der Werktage.

bearbeitet von misterbone

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Ich habe eine Ausbildung als Gesprächstherapeut und Heilpraktiker für Psychotherapie genossen. Wenn auch letzteres noch nicht durch eine Überprüfung beim Amt für Familien und Soziales zertifiziert.

Darum auch erst einmal die Frage nach Suizidgedanken oder der gesteigerten Form die konkrete Suizidvorstellungen. Gegen der allgemeinen Meinung " Selbstmord besser nicht ansprechen, sonst bringe ich Ihn noch auf Gedanken" steht die therapeutische Meinung: " Suizidgefahr muss immer angesprochen werden, denn sie schafft eine Erleichterung beim Klienten und beim Therapeuten."

Was ich aufgeschrieben habe, ist reine Theorie, das vermischt sich alles sehr stark in der Praxis. Wie gesagt es ist eine multifaktorielle Erkrankung. Ich kann Dir noch nicht mal sagen ob du überhaupt irgendwas hast, dazu bedarf es einer Anamnese. Behandeln lassen solltest Du es erst, wenn Du wirklich darunter leidest.

Jedoch hast Du schon einen großen Schritt getan, dass Du Dir Hilfe suchst, nur solchen Menschen kann man wirklich helfen.

@misterbone Du kannst Dich gerne per PN melden und wir snacken mal ne Runde

@Mindestniveau Danke für die äussere Gestaltung des Textes

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@misterbone: mir hat in einer ähnlichen -zum Glück nicht ganz so krassen Situation- eine Gesprächstherapie wie Sadogangster sie vorschlägt ganz gut geholfen. Wenn man erkennt warum man "durchhängt" kann man sich aus "dem Gefühlsloch" auch wieder herausarbeiten.

Wenn du Glück hast ist das bei dir auch nur eine "depressive Verstimmung" .. dann bist du es in wenigen Monaten los... und kannst lernen dafür zu sorgen dass es nicht wieder kommt....

Am besten du kontaktierst Sadogangster mal.. allerdings glaube ich dass du einen guten Gesprächstherapeuten in deiner Umgebung suchen solltest. Jemanden den du "live" konsultieren kannst.

Thema Frauen: das Ganze Forum strotzt nur von "Frame" und "IG" Tipps.. "knallharter Frame" "Supergutes Inner Game".

Wie willst du das bringen wenn du emotional in den Seilen hängst ? Wie geschrieben würde ich von "Game" absehen bis du emotional wieder im Lot bist..

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Gast Lady

Ich finde ihr geht etwas leichtfertig mit dem Wort "Depression" um.

Die Rede ist von Unruhe, Lustlosigkeit, Alkoholkonsum und Motivationslosigkeit.

Gut, solche Symptome können Indikatoren einer Depression sein, müssen aber nicht.

Desweiteren finde ich es ziemlich irritierend, dass es in den restlichen Teilen der Posts des TS dann nur noch um Frauen geht.

Das kann vielleicht als "Selbstmedikation" gedacht sein, aber mann wird im Falle einer Depression sehr schnell von diesem Vorhaben absehen, weil er es schicht und einfach aufgrund der Krankheit nicht umsetzen kann. Das scheint mir beim TS aber nicht der Fall zu sein. Eher im Gegenteil.

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Lady versteht mich gut!

Das ist es halt was ich meinte. Ich bin nicht schlimm krank in dem Sinne, aber demotiviert und teilweise ausgelaugt und lustlos!

Ich stecke sozusagen im Teufelskreis fest und komme nicht mehr raus: Frauen ansprechen - Korb - Demotivation - Frust - wenn überhaupt Frauen ansprechen -Korb - usw.

Was haltet ihr von dieser Konstellation?

Ich stecke im catch 22 fest und dies spiegelt sich teilweise in meinem Gemüt wider.

Deshalb brauche ich euren Rat um aus diesem Teufelskreis rauszukommen! In meinen Augen hilft nur ERFOLG. Wenn ich Erfolg habe, also Dates usw., dann bin ich glücklicher und motivierter und kann aus diesem Teufelskreis rausspringen.

Wenn das mit der erfolgslosigkeit so weiter geht könnte es zu Depressionen kommen denke ich. Aber ich bin auf eure Meinung gespannt?

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Ich finde ihr geht etwas leichtfertig mit dem Wort "Depression" um.

Die Rede ist von Unruhe, Lustlosigkeit, Alkoholkonsum und Motivationslosigkeit.

Gut, solche Symptome können Indikatoren einer Depression sein, müssen aber nicht.

Dem Stimme ich zu.

@Misterbone

Wie sieht es mit Deinen Alkoholexzessen heute aus? Wie oft und wieviel trinkst Du? Konsumierst Du noch andere Drogen, oder allgemein psychoaktive Substanzen (zB Coffein) ?

Selbstdiagnosen sind nie eine gute Idee und Ferndiagnosen über ein Forum ganz sicher auch nicht. Geh zu Deinem Hausarzt, einem Neurologen oder direkt zu einem Psychologen, an letzteren wirst Du vermutlich eh vermittelt.

Allerdings sollte vorher geklärt werden ob organisch alles in Ordnung ist. Wie gesagt, kann eine Schilddrüsenunterfunktion auch zu depressiven Verstimmungen führen.

Ein paar mehr Infos zu der Aussage "Ich habe in meinem Leben viele Situationen erlebt die mich haben abstumpfen lassen" wären auch sehr nett.

Persönlich habe ich auch eine depressive Phase hinter mir, das war vor einigen Jahren. Damals hat mich meine Freundin sitzen lassen und mich teilweise total shizoe behandelt. Teilweise war es mein Fehler, aber vor allem auch Ihre. Leider kam diese Erkenntnis erst nachdem ich dieses Forum hier entdeckt habe. Jedenfalls habe ich meinen Kummer damals mit kiffen aus meinem Kopf vertrieben, das ganze ging dann ganz schön weit und wurde sehr extrem. Am Ende habe ich auch gedacht alle Menschen sind scheiße und im mich selbst dafür gehasst mir eingestehen zu müssen,dass ich Abhängig bin und mich und mein Leben nicht mehr unter Kontrolle zu haben.

Doch dann habe ich mich mit einer Bekannten unterhalten, sie hatte in Ihrer Vergangenheit auch gekifft und dann aufgehört, ich fragte wieso sie aufgehört hat und sie gab mir folgende Antwort:

"Ich hatte immer das Gefühl,dass alle Menschen um mich herum scheiße sind. Doch dann habe ich mir die Frage gestellt, ob es nicht vielmehr ich bin die scheiße ist und aufgehört, seit dem fühle ich mich super"

Ich kann Dem nur 100% zustimmen, auch wenn es bei mir noch eine Zeit lang dauerte bis ich das ganze geschafft habe.

Also verurteile andere Menschen nicht für Deine Situation sonder krieg Deinen Arsch hoch. Sorry wenn ich das so deutlich sage, aber ich weiß, denke ich, was Du durchmachst bzw. wie Du Dich fühlst und ich hätte mir damals jemanden gewünscht Der mir mal in aller Deutlichkeit sagt was ich selbst wusste: Dass ich ein Verdammter Loser war der sein Leben nicht mehr in den Griff bekommt und nur rumjammert und sich zur Betäubung einen Joint nach dem anderen reinpfeift um sich dieser Realität nicht zu stellen.

Man kann unsere Situationen sicher nicht 1 zu 1 miteinander Vergleichen, aber die Grundstruktur und Deine Einstellung zeigen deutliche Parallelen.

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg,

IP

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Gast Lady

Misterbone, dein Problem ist mir immer noch nicht ganz klar.

Worauf bezieht sich denn diese Lustlosigkeit, Demotivation, Unruhe, etc?

Oder anders gefragt: gibt es Situationen/Aktivitäten bei denen diese Gefühle nicht auftauchen?

Wenn ja, dann gilt es genau hier anzusetzen, diese Tätigkeiten öfters auszuüben und sie auszubauen.

Wenn nicht, dann probiere ein bisschen rum, bis du so etwas findest. Auch wenn es sich dabei um etwas völlig Alltägliches handelt. Denn auch auf etwas Alltägliches kann man aufbauen und man kann es ausbauen.

Das Ding ist nämlich, dass Motivation und Energie meist aus Aktivität entsteht. Nicht aus lustlosem Rumsitzen. Jemand der an Motivationslosigkeit und Lustlosigkeit leidet, wird es allerdings nicht schaffen grosse Sprünge in Bereichen zu machen, die ihm schwerfallen. Deshalb gilt im Prinzip hier die gleiche Regel wie die Mathelehrer de Schülern immer eintrichtern: die leichten Aufgaben zuerst!

Deshalb brauche ich euren Rat um aus diesem Teufelskreis rauszukommen! In meinen Augen hilft nur ERFOLG. Wenn ich Erfolg habe, also Dates usw., dann bin ich glücklicher und motivierter und kann aus diesem Teufelskreis rausspringen.

Das stimmt schon, aber auch wieder nicht.

Erfolg wie du ihn verstehst, also Erfolg bei den Mädels gehört im Augenblick zur Kategorie "riesige Schritte". Deshalb wird das auch nichts. Das einzige was du damit erreichst ist noch mehr Misserfolg und eine noch grössere Frustration. Je höher der Grad an Frustration, desto geringer die Aktivität, desto geringer die Motivation, etc.

Suche den Erfolg jetzt in den kleinen Schritten und in den Bereichen in denen du Motivation (wenn auch nur wenig) statt Frustration aufbringen kannst. Baue diese Bereiche auf und aus.

Imo kannst du dein Problem damit in den Griff bekommen und du wirst es nicht einmal bemerken.

Denn im Moment haben die Mädels einfach keine Lust sich mit dir zu beschäftigen. Man kann es ihnen aber auch nicht verdenken, so wie du jetzt drauf bist. Ändert sich das, ändert sich deine Einstellung dir selbst und den Mädels gegenüber und dadurch wird sich auch ihre Einstellung dir gegenüber ändern. Ich glaube du bist reflektiert genug um zu verstehen, dass die Mädels als Menschen und nicht als unbedingt notwendiger "Erfolg" für dich gesehen werden möchten. Sie sind somit also das Gegenteil von dumm. Dumm wären sie, wenn sie dabei mitmachen würden.

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@Lady Du hast recht, dass sehr oft leichtfertig mit dem Wort Depression umgegangen wird, darum habe ich ja auch einmal klargestellt was Depressionen wirklich sind

@Il Principe „Also verurteile andere Menschen nicht für Deine Situation sonder krieg Deinen Arsch hoch“

(Gehen wir mal von einem allgemeinen Fall aus, den ich möchte nicht behaupten das Misterbone Depression hat)

DAS ist mit das schlimmste was du jemanden der Depressionen hat sagen kannst.

Depression Sie eine multifaktorielle Krankheit ist, d.h. oft spielen körperliche Faktoren eine Rolle. Gibt man dem Klienten den Rat („sich zusammen zu reißen“, „den Arsch hochzukriegen“), wird er nicht schaffen, was ihn weiter in die Spirale der Depression führen wird.

Wenn man bedenkt dass bei jeder Depression, mit einem hohen Suizidrisiko einhergeht, sind solche Aussagen mehr als bedenklich und kontraproduktiv.

@allgemeiner Drogenkonsum Drogen nimmt man um sich die Realität, die einen nicht gefällt zu verändern.

@misterbone Dir schreibe ich mal eine PN

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Threadstarter, wenn man sich Deine letzten Threads ansieht, wird Dein Problem völlig klar und Du hast es auch schon selbst formuliert: Du leidest unter Deinem mangelnden Erfolg mit Frauen und nebenbei auch darunter, dass Du gerade einige Deiner engeren Freunde verloren hast und dass die verbleibenden nicht so mit Dir mitziehen ("alles Langeweiler"), wie Du es Dir gewünscht hast.

Kurzum, Du fühlst Dich einsam.

Dann sind Motivationsprobleme, dumpfe Grübeleien und das allgemeine Gefühl, dass Dir alles schwer fällt und Du Dich durchbeißen musst, eine völlig normale Reaktion. Dein mangelnder Erfolg mit Frauen zehrt auch an Deinem Selbstbewusstsein, was natürlich Deine Motivation noch weiter senkt. Auch ist es einfach für viele Männer normal, sich einmal lieber für eine gewisse Zeit in ihre Höhle zurückzuziehen und sich zu verkriechen, was, wenn man sich dann unter Druck setzt, xyz zu erreichen (erfolglos), auch nur zu Verstimmungen führt. Das kenne ich, und die meisten hier im Forum dürften das auch kennen.

Kein Grund also, gleich einen Psychotherapeuten aufzusuchen, solange nicht auch Deine schulischen oder beruflichen Leistungen darunter leiden, Du Ess- oder Schlafstörungen entwickelst, o. ä. Viel wichtiger dürfte es sein, dass Du Dich einfach erst einmal entspannst und weniger auf Deine Erfolge schielst. Es kann für das Game sehr förderlich sein, weniger ergebnisorientiert als vielmehr prozessorientiert zu sargen, weil die Frauen Deine Fixierung auf "Erfolge" bemerken und Deine Frustration und dann schnell das Weite suchen.

Suche Dir Deine Erfolge lieber in anderen Bereichen Deines Lebens. Fang einen neuen Sport an, geh raus in die Natur, lerne etwas Neues, fang einen Tanzkurs an, usw. Das wird Dir schon einmal gut tun und Du wirst neue Leute kennenlernen.

Kopf hoch & alles Gute,

H.

Edit: Die Generation unserer Großeltern hat die Psychologen und Psychotherapeuten vermieden wie der Teufel das Weihwasser - "da gehen ja nur Bekloppte hin und ich bin doch nicht bekloppt!". In unserer Generation kommt es jetzt zu Überkompensation und andauernd verwechseln die Menschen ihre Lebensumstände mit psychischen Erkrankungen: Das führt dann dazu, dass manche Frau, die regelmäßig von ihrem Mann geschlagen wird, zum Psychologen läuft und sich Antidepressiva verschreiben lässt, weil sie das Problem bei sich selbst sucht und nicht in ihren unerträglichen Lebensumständen. So ein Unsinn.

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@Il Principe „Also verurteile andere Menschen nicht für Deine Situation sonder krieg Deinen Arsch hoch“

(Gehen wir mal von einem allgemeinen Fall aus, den ich möchte nicht behaupten das Misterbone Depression hat)

DAS ist mit das schlimmste was du jemanden der Depressionen hat sagen kannst.

Depression Sie eine multifaktorielle Krankheit ist, d.h. oft spielen körperliche Faktoren eine Rolle. Gibt man dem Klienten den Rat („sich zusammen zu reißen“, „den Arsch hochzukriegen“), wird er nicht schaffen, was ihn weiter in die Spirale der Depression führen wird.

Wenn man bedenkt dass bei jeder Depression, mit einem hohen Suizidrisiko einhergeht, sind solche Aussagen mehr als bedenklich und kontraproduktiv.

Soweit hast Du natürlich Recht, allerdings habe ich Ihm auch den Rat gegeben sich professionelle Hilfe zu holen, wenn er tatsächlich solch drastischen Probleme und Gedanken hat, denn dann können wir Ihm hier auch nicht helfen. Das solltest Du auch einsehen und zugeben, deinen guten Willen in allen Ehren.

Ferndiagnosen sind in meinen AUgen eben Quatsch und hier wird direkt nach Depressionen geschrieen und Suizidgedanken aufgeworfen. Bei allem Respekt, aber ich denke Du gehst mit Deiner Ferndiagnose doch vllt. zu weit.

Wie gesagt, ohne weitere Infos, vor allem auch was seinen momentanen Drogen- bzw. Alkoholkonsum angeht, ist es schwer etwas zu sagen. Oft kann es eben zu durch Drogen induzierten Psychosen kommen.

Ich denke Lady und H&M haben sehr gute Dinge gesagt bei denen der TE ansetzen kann.

Und mit Arsch hochkriegen meine ich einfach nur,dass er überhaupt etwas tun muss um seine Situation zu verbessern, er hat die Lage erkannt, jetzt heißt es einen Schritt weitergehen und sich zu helfen oder professionell helfen zu lassen.

Beste Grüße,

IP

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H und M: DU hast es mehr oder weniger richtig erfasst. Freunde habe ich nicht wirklich verloren, eher gewonnen, aber die Unternehmungen sind nicht immer sehr spannend und aufregend.

Weiterhin ist auch klar das ich ergebnisorientiert bin, ich bin ein ungeduldiger Mensch der sofort positive Resultate erzielen möchte! Aber in diesem Fall bin ich motivierter. Wenn mir das alles scheißegal wäre dann würde ich mir keine Mühe geben und unmotiviert wirken.

Prozessorientiert bin ich nicht unbedingt, da die Prozesse von alleine kommen und sich bemerkbar machen. Aber bei Erfolgen wäre das natürlich besser

Sargen gehen mag ich nicht unbedingt, ist alleine nicht mein Ding, wenn mir was gefallen sollte spreche ich sie auch an! Und nicht jede x-beliebige!

Vllt. ziehe ich mich auch mal etwas zurück für eine kurze Zeit und schiebe mal ne ruhige Kugel und konzentriere mich auf mich, meinen Sport und Hobbys.

Bald bin ich ja auch im Urlaub, wenn ich zurückkomme bin ich ja erholt und wieder 100% entspannt! Danke für den Tipp H & M!

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@ Threadstarter:

Blablabla!

Das einzige was dir fehlt ist ein Tritt in den Arsch!

Du hast 15 Körbe gekriegt? Du armes Häschchen.

Du musst dich die ganze Zeit durchkämpfen? Wer muss das nicht? Ach jetzt komm, hier hast du ein Taschentuch!

Du willst beim Sport etwas Liebe erhaschen? Geh doch zu einer Männerballettgruppe, dort bekommst du mehr Liebe als du wegstecken kannst.

Du hattest Fehltritte und peinliche Alkoholexzesse? Wie geil! Erzähl uns davon!

Ich erzähle dir auch meinen: Vor Jahren ging ich mit meinen Jungs nach ner langen, feuchtfröhlichen Nacht noch in eine Stripteasebar. Ich war ratzeblau. Irgendwann kam die Stripperin auf mich zu und zog mich auf die Tanzfläche. Ich war in Feierlaune und stürmte auf die Tanzfläche. 5 Minuten später tanzte ich an der Stange. Was ich nicht merkte war, dass sich die Stripperin schon nach 2 Min. von der Bühne verabschiedet hatte. Meine Freunde haben sich natürlich königlich über mich amüsiert. Das Ganze war mir damals sehr peinlich. Heute ist der Abend eine der besten Jugenderinnerungen die ich habe!

Was meinst du, sollte ich mich immer noch dafür schämen? Hätte ich das überhaupt jemals müssen? Wären meine damaligen Kumpels wahre Freunde gewesen wenn ich mich vor ihnen hätte schämen müssen?

Ach ja, du hast ja noch einen Ferienjob. Und jetzt bist du abends etwas müde? Und auch nicht mehr sooo viel Lust ein Mädel kennenzulernen? Ohgott o gott! Geh zu deiner netten lieben Kinderärztin und lass dir ein Antidepressiva verschreiben!

Anstatt das Ganze als eine Herausforderung zu sehen, oder eine Lektion, aus der du lernen kannst, weinst du dich hier aus.

Es ist auch ok, nach einem harten Arbeitstag mal richtig fertig zu sein, das solltest du einfach akzeptieren. Später im Job wirst du das öfter haben. Und du wirst dich immer durchsetzen müssen. Und wenn du etwas begehrenswertes haben willst wirst du immer darum kämpfen müssen.

That's life. Deal with it.

Du kannst auch mal die Perspektive wechseln: Frag dich, in welcher Situation dein Dad, dein Großvater, oder dessen Vater in deinem Alter waren. Hatten sie es leichter? Wenn die Antwort "nein" ist, solltest du dich einfach mal etwas entspannen. Dann wirst nämlich du sicherlich deine Sitation sehr gut meistern.

Wie gesagt, du brauchst nur einen kleinen Anstoß in die richtigte Richtung!

Gern geschehen.

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