Der Anzugguide - Alles zu Anzügen und Sakkos

790 Beiträge in diesem Thema

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Sehr schön gemacht, danke für die Mühen!

Wenn du möchtest: Habe "dressing the man" in digitaler Form und kann dir einige Screenshots zu Passformen etc. schicken, wenn du das ganze mit ein paar Bildern näher erläutern möchtest (finde das da sehr anschaulich dargestellt). Bin aber erst mal bis ~Sonntag weg.

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beim abiball und hochzeit ist smoking pflicht (auch egal was brautpaar tut). Zum ersten Anzug, der natülich dunkelblau ist, passen braune Schuhe besser.

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"Als großer Mann solltet ihr auf keinen Fall kurze Sakkos(wie sie derzeit häufiger bei modischeren Anzügen angeboten werden) vermeiden"

ist etwas unglücklich/falsch formuliert ;)

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Ja werde ich korrigieren. Der Text ist nicht an einem Stück entstanden, und so schleichen sich solche Fehler durch Veränderungen ein. Ich habe selbst noch einige Fehler gefunden, ich werde noch ein paar Mal drüber gehen müssen. Außerdem ist der Guide eh noch nicht fertig. :-D

@Michael:

Super, schicke sie mir doch zu. Ist auch vollkommen in Ordnung, wenn sie erst nächste Woche kommen.

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Bravo!

Das mit den Marken bitte noch mehrfach wiederholen, denn die Marke darf niemals wichtiger sein als die Paßform - dem einen passt vielleicht der BOSS Schnitt, dem anderen gerade nicht. Vielleicht lässt sich sogar eine generelle Richtung zusammentragen, a la "XY passt eher schlanken Männern mit schmalem Oberkörper, YZ eher Männern mit V-förmigem Oberkörper" usw. Auch wichtig: das Revers darf sich nicht aufspreizen, und im Nacken darf sich keine Stofffalte bilden.

Interessant wäre ein Exkurs zu den Maßkonfektions-Anbietern (bittte bitte das Wort Maßkonfektion reinprügeln, -konfektion wird ja immer so gerne "vergessen"). Hier gibt es offensichtlich himmelweite Unterschiede, auch in den Stoffqualitäten, und meine Erfahrungen sind bislang äußerst enttäuschend. Von bislang 5 Maßkonfektionsanzügen ist mir heute nur noch einer (ursprünglich als "Bauern- und Land-Anzug" gedachter) geblieben, während manche meiner Zegna & Co. Konfektionsanzüge seit 5, 6 Jahren teilweise 1 x die Woche zuverlässig ihren Dienst tun. Der teurere Anzug ist auch hier wieder der günstigere.

Zu den Stoffqualitäten wäre noch was zu sagen, damit die Leute verstehen was Super 100, Tweed, usw. bedeuten.

Den Frack und den Stresemann bzw. den Cut würde ich bis auf zwei, drei Zeilen rauskürzen, das hat für 95% der Leute (leider) keine Relevanz. Der Smoking ist OK, wobei ich ihn nicht für die "aller"-eleganteste Bekleidung halte, die Spitzenposition hält m.E. weiterhin der Frack.

Hemden solltest Du ganz lassen, das wäre einen eigenen Beitrag wert. Der Abiball-Abschnitt wäre als Erstberatung ("Mein erster Anzug") ausbaubar, weil leider ganz viele sich da anstellen wie Zonen-Gabi mit ihrer Banane.

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Zitat:

Dieses zog man nach dem Dinner an, wenn man ins Raucherzimmer wechselte, damit die Damen der Gesellschaft durch den Geruch belästigt werden.

Unter Smoking. Wohl auch ein kleiner Tippfehler =)

Ansonsten klasse Arbeit!

  • TOP 1

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Bravo!

Das mit den Marken bitte noch mehrfach wiederholen, denn die Marke darf niemals wichtiger sein als die Paßform - dem einen passt vielleicht der BOSS Schnitt, dem anderen gerade nicht. Vielleicht lässt sich sogar eine generelle Richtung zusammentragen, a la "XY passt eher schlanken Männern mit schmalem Oberkörper, YZ eher Männern mit V-förmigem Oberkörper" usw.

Ich habe leider nicht im Kopf, welche Marke wie geschnitten ist, zumal die Labels auch noch verschiedene Linie haben... Aber im Abschnitt der empfehlenswerten Marken, kannst du und andere das vielleicht ergänzen. Eine gute Option wäre es jedenfalls-

Auch wichtig: das Revers darf sich nicht aufspreizen, und im Nacken darf sich keine Stofffalte bilden.

Wird eingefügt.-

Interessant wäre ein Exkurs zu den Maßkonfektions-Anbietern (bittte bitte das Wort Maßkonfektion reinprügeln, -konfektion wird ja immer so gerne "vergessen"). Hier gibt es offensichtlich himmelweite Unterschiede, auch in den Stoffqualitäten, und meine Erfahrungen sind bislang äußerst enttäuschend. Von bislang 5 Maßkonfektionsanzügen ist mir heute nur noch einer (ursprünglich als "Bauern- und Land-Anzug" gedachter) geblieben, während manche meiner Zegna & Co. Konfektionsanzüge seit 5, 6 Jahren teilweise 1 x die Woche zuverlässig ihren Dienst tun. Der teurere Anzug ist auch hier wieder der günstigere.

Da ich nur weiß, daß Kuhn u. Dolzer böse sind und Cove brav, ^_^ könntest du mit deiner Erfahrung doch etwas dazu schreiben, auch wann Maßkonfektion Sinn macht. (Figurbesonderheiten, Paßformschwierigikeiten...)

Zu den Stoffqualitäten wäre noch was zu sagen, damit die Leute verstehen was Super 100, Tweed, usw. bedeuten.

Wie gesagt, auch hier soll jeder noch was ergänzen. Wobei wir natürlich zwischen Super 150 von C&A und KITON unterscheiden müssen. Aber ich kann auch noch was ergänzen.

Den Frack und den Stresemann bzw. den Cut würde ich bis auf zwei, drei Zeilen rauskürzen, das hat für 95% der Leute (leider) keine Relevanz.

Jetzt habe ich das schon geschrieben, da wird nix mehr gelöscht.. Icjh wollte sie nur der Vollständigkeit erwähnt haben, wobei Stresemann und Cut in letzter Zeit anscheinend bei Hochzeiten ein großes Revival erleben...

Der Smoking ist OK, wobei ich ihn nicht für die "aller"-eleganteste Bekleidung halte, die Spitzenposition hält m.E. weiterhin der Frack.

Du hast Recht, nur habe ich den Frack außer Acht gelassen, weil er heute praktisch nicht mehr getragen wird. Werde es aber ändern--

Hemden solltest Du ganz lassen, das wäre einen eigenen Beitrag wert.

Soll kein Hemdenguide werden, sondern "Welches Hemd trage ich zu welchem Anzug." Bei der Hemdenwahl vergreifen sich doch recht viele.

Der Abiball-Abschnitt wäre als Erstberatung ("Mein erster Anzug") ausbaubar, weil leider ganz viele sich da anstellen wie Zonen-Gabi mit ihrer Banane.

Ich werde noch einen Abschnitt zu "Nogos" ergänzen. Ansonsten richtet sich der komplette Guide in erster Linie an Männer mit keiner oder wenig Anzugserfahrung.

Vielen Dank für die Anregungen. ;-)

-------------------------------

Wohl auch ein kleiner Tippfehler =)

Wird Korrigiert.

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Gast Captain_Fresh

;-)

Wenn es noch einige Zeit warten kann und bis dahin kein anderer will, schreibe ich ein bisschen was zu Pochette und Bouttonniere.

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Gast 11223344

Sehr gut.

Eine Frage:

Bis ca. 350.- Euro

Bis ca. 750.- Euro

Bis ca. 1250.

Oberklasse ab 1300.,- Euro

Wie unterscheidet sich das? Also da hast du Anzüge von der Stange offensichtlich, Maßkonfektion und Vollmaß?! Ich versteh zum Beispiel nicht, worin sich die Oberklasse von bis 1250 unterscheidet. z.B. http://www.xuits.com/FAQ/Maßanzüge hier bekommst du Maßkonfektion ab 690 und das ist dann natürlich stoffabhängig etc. was hab ich dann, wenn ich 1300 investiere?

Ein Beitrag mit Standardliteratur wär noch super. Was sind denn die Standardwerke der Herrenmode? Ich hab hier nichts gefunden.

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Sehr gut.

Eine Frage:

Bis ca. 350.- Euro

Bis ca. 750.- Euro

Bis ca. 1250.

Oberklasse ab 1300.,- Euro

Wie unterscheidet sich das?

Also da hast du Anzüge von der Stange offensichtlich, Maßkonfektion und Vollmaß?! Ich versteh zum Beispiel nicht, worin sich die Oberklasse von bis 1250 unterscheidet.

Hannes_Rz hat versprochen was genaueres dazu zu schreiben, und kann das noch viel besser erklären, als ich. In ein paar Tagen wird er es einfügen. Nur soviel: Neben der Stoffqualität (Feinheit der Garne, Stappellänge, Faserdichte, Werbung) gibt es gerade im Innenleben der Anzüge riesen Unterschiede, die sehr aufwendig sein können. Billige Anzüge haben zum Beispiel mäßig eingeklebte synthetische Einlagen. Das läßt dieFigur seltsam Kastenförmig aussehen, die Schultern und die Front schmiegen sich nicht dem Körper an. Das Revers verrollt sich seltsam. Anzüge mittlerer Qualität haben auch geklebte Einlagen aber besser und aufwendiger eingearbeitet. Hochwertige haben von Hand piquierte Roßhaareinlagen, die dafür sporgen, daß sich der Anzug besser dem Körper anschmiegt. Oder das THhma Armlöcher. Hohe und engere Armlcher lassen den Körper vorteilhafter erscheinen, nur ist das in der Fertigung ebenso teurer, so daß dies auch erst ab einer bestimmten Preisklasse zu erhalten ist.

Der Aufwendigkeit sind keine Grenzen gesetzt.So werden zum Beispiel Anzüge von KITON komplett von Hand genäht. Das ist dann nicht nur eine exklusive Sache, sondern hat auch seinen besonderen Sinn, daß die Nähte so strapazierfähiger und flexibler sind, usw., sich nach einer gewissen Tragezeit noch besser den Körper anschmiegem. Ganz genau kann ich es nicht erklären, aber es ist steckt schon einiges mehr hinter der Fertigung sehr hochwertiger Anzüge.

z.B. http://www.xuits.com/FAQ/Maßanzüge hier bekommst du Maßkonfektion ab 690 und das ist dann natürlich stoffabhängig etc. was hab ich dann, wenn ich 1300 investiere?

Maßkonfektion bedeutet nur, daß sie deine Maße in vorgefertigte Schnittmuster übernehmen, sonst entspricht die Herstellung normaler Konfektionsware. Die Qualitätskriterien werden davon nicht berührt. Also kann ein normaler Anzug von der Stange wesentlich aufwendiger gefertigt sein, als ein Anzug der Maßkonfektion. Die Stoffqualität ist nicht das einzige, was die Preisunterschiede macht. Und nicht das einzige, was man sieht...

Ein echter Vollmaßanzug ist dann wirklich dann das Maß aller Dinge, der auf deinen individuellen Körper geschneidert wird, verbunden mit sehr hochwertiger Handwerksarbeit.

Natürlich stellt sich immer die Frage, ob einem das wirklich Wert ist, soviel Geld hinzulegen, (und man muß es sich auch erst leisten könne) Aber man bekommt bei den richtigen Herstellern auch die entsprechende Leistung.

Ein Beitrag mit Standardliteratur wär noch super. Was sind denn die Standardwerke der Herrenmode?

Bernhard Roetzel, Der Gentlemen.

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Gast 11223344

Ah, danke. Aber rein was die Passform betrifft habe ich die Wahl zwischen Stange, Maßkonfektion und Vollmaß oder?

Und dann, unabhängig davon, dann eben die Qualität der Stoffe, der Löcher etc?

Wenn ich jetzt sagen wir für Maßkonfektion hochwertige Stoffe und Verarbeitung wähle, dann hab ich doch einen super Anzug der sich fast nicht vom Vollmaß unterscheidet oder? So hab ich das bisher verstanden. So wie mit Wein. Wenn man nicht weiß was in der Flasche ist kann fast niemand mehr gut von super unterscheiden. Nur weil jetzt einer stundenlang an mir rumscheidert heißt das jetzt für mich nicht unbedingt, dass das Endprodukt automatisch auffällig besser sein muss.

Denn die nehmen doch einfach bestehende Muster die meinen Maßen sehr nahe kommen und verändern die. Ist ja klar, dass das billiger ist aber es macht ja auch Sinn.

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Ah, danke. Aber rein was die Passform betrifft habe ich die Wahl zwischen Stange, Maßkonfektion und Vollmaß oder?

Und dann, unabhängig davon, dann eben die Qualität der Stoffe, der Löcher etc?

Nun gut, die Paßform hängt aber auch sehr von der Qualität ab, hochwertige piquierte Rosshaareinlagen können sich dem Körper wesentlich besser anzupassen, als geklebte Synthetikeinlagen.

Wenn ich jetzt sagen wir für Maßkonfektion hochwertige Stoffe und Verarbeitung wähle, dann hab ich doch einen super Anzug der sich fast nicht vom Vollmaß unterscheidet oder? So hab ich das bisher verstanden. So wie mit Wein.

Ja, aber die kosten auch dementsprechend, fast genauso viel wie ein Vollmaßanzug. Denn hier steckt in beiden Fällen viel Handwerksarbeit dahinter, wenn sie die gleiche Qualität haben. Außerdem: Die Besonderheiten deines Körpers können bei einem Maßkonfektionsanzug nicht berücksichtigt werden, da die Schnitte eben vorgefertigt sind. Die können nur in einem bestimmten Rahmen variieren. Und auch die Schnitte haben eine große Wirkung darauf, wie ein Anzug dir paßt udn an dir wirkt...

Bei einem der üblichen Maßkonfektionsanbieter mittlerer Qualität bekommst du nicht die hochwertige Verarbeitung. Da mußt du dann schon zu den teureren Adressen gehen. Wenn du also eine normale Figur hast, und keine größeren Probleme hast, passende Anzüge zu finden, ist es wohl günstiger einen normalen von der Stange zu holen, und ihn dann beim Änderungsschneider nochmal genau anzupassen. Hier sind die Unterschiede kleiner, als von der Maßkonfektion zum Vollmaß.

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Gast 11223344
Nun gut, die Paßform hängt aber auch sehr von der Qualität ab, hochwertige piquierte Rosshaareinlagen können sich dem Körper wesentlich besser anzupassen, als geklebte Synthetikeinlagen.

Versteh ich noch nicht ganz. Ich könnte doch auch einfach Rosshaar von der Stange haben und der Schneider könnte billige nehmen, weil ich nur 2000 für Vollmaß zahle und die besseren Stoffe viel teurer sind?

Ja, aber die kosten auch dementsprechend, fast genauso viel wie ein Vollmaßanzug.

2000+ für Vollmaß ist doch auch nur für die absoluten Basics oder? Oder sind da schon bessere Gimmicks im Preis drin?

Die Besonderheiten deines Körpers können bei einem Maßkonfektionsanzug nicht berücksichtigt werden, da die Schnitte eben vorgefertigt sind. Die können nur in einem bestimmten Rahmen variieren. Und auch die Schnitte haben eine große Wirkung darauf, wie ein Anzug dir paßt udn an dir wirkt...

Alles klar. Was sind Besonderheiten? Es stehen mir jetzt keine Knochen an merkwürdigen Stellen weit raus aber ich hab recht lange Beine, ist das eine körperliche Besonderheit? Angeblich bin ich ein Boss-Typ (keine Ahnung was das heißt).

ist es wohl günstiger einen normalen von der Stange zu holen, und ihn dann beim Änderungsschneider nochmal genau anzupassen.

Mir geht es um die Auswahl. Ich will nicht schon wieder was von der Stange, sondern ich will mir mein Innenfutter aussuchen, meinen Stoff, meine Knöpfe, meine Taschen usw. und passen soll er natürlich auch perfekt. Am Ende hätte ich gerne einen Anzug/Anzüge der zwar zu allem tragbar ist, der aber bei Kleinigkeiten raussticht und Individualität zeigt. Wie das genau geht weiß ich noch nicht, ich lese mich grad ein.

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Nun gut, die Paßform hängt aber auch sehr von der Qualität ab, hochwertige piquierte Rosshaareinlagen können sich dem Körper wesentlich besser anzupassen, als geklebte Synthetikeinlagen.

Versteh ich noch nicht ganz. Ich könnte doch auch einfach Rosshaar von der Stange haben und der Schneider könnte billige nehmen, weil ich nur 2000 für Vollmaß zahle und die besseren Stoffe viel teurer sind?

Rosshaareinlagen bieten nur wenige Stangenmarken und wenn, sind das in der Regel relativ teuere Marken (zu deren Preise man schon annehmbare Maßkonfektionsware bekommt). Des Weiteren ist die Frage wie diese Einlagen dann befestigt werden, von Hand pikiert oder nicht etc. .

Ja, aber die kosten auch dementsprechend, fast genauso viel wie ein Vollmaßanzug.

2000+ für Vollmaß ist doch auch nur für die absoluten Basics oder? Oder sind da schon bessere Gimmicks im Preis drin?

2000€ ist, in Deutschland zumindest, der Einstiegspreis. Bessere Gimmicks in Form von Handarbeit, Sämtliche Details (Reversform/-breite/...,Taschen etc.)selbst bestimmen zu können und einen perfekt passenden Anzug zu erhalten sind da schon mit drin.

Die Besonderheiten deines Körpers können bei einem Maßkonfektionsanzug nicht berücksichtigt werden, da die Schnitte eben vorgefertigt sind. Die können nur in einem bestimmten Rahmen variieren. Und auch die Schnitte haben eine große Wirkung darauf, wie ein Anzug dir paßt udn an dir wirkt...

Alles klar. Was sind Besonderheiten? Es stehen mir jetzt keine Knochen an merkwürdigen Stellen weit raus aber ich hab recht lange Beine, ist das eine körperliche Besonderheit? Angeblich bin ich ein Boss-Typ (keine Ahnung was das heißt).

Besonderheiten sind in diesem Sinne z.B. starke Höhenunterschiede deiner Schultern, ein Buckel ... . Deine "körperliche Besonderheit" ist nicht wirklich eine sehr spezielle. Du solltest eigentlich mit den Schnitten von einigen Konfektionsherstellern gut zurechtkommen (evtl. eben mit einer Langgröße). Maßkonfektion wird bei dir ebenfalls gute Ergebnisse hervorbringen.

Die wenigsten Vollmaßkunden tragen Maßkleidung, weil sie es anatomisch müssen. 99,9% wollen eben das Erlebniss und das Gefühl sich von einem Schneider einen Anzug machen zu lassen. Oder eben aus genau diesem einen Stoff ein Sakko, welches ein ganz bestimmtes Aussehen hat. Solange man keine starken körperlichen Defekte hat, wird man mit Maßkonfektion ebenfalls hervorragende Ergebnisse erzielen.

Übrigens heißt "Anzug vom Schneider" nicht gleich "viel Handarbeit", diesem Trugschluss fallen viele zum Opfer. Es gibt Schneider, die machen fast gar nix von Hand und verkleben Einlagen, was nicht zwangsläufig heißen muss, dass ein solches Produkt schlechter ist. Aufder anderen Seite gibt es Konfektionshersteller und Maßkonfektionäre, deren Produkte zum größten Teil in handwerklich nahezu perfekter Manier von Hand gefertigt werden.

ist es wohl günstiger einen normalen von der Stange zu holen, und ihn dann beim Änderungsschneider nochmal genau anzupassen.

Mir geht es um die Auswahl. Ich will nicht schon wieder was von der Stange, sondern ich will mir mein Innenfutter aussuchen, meinen Stoff, meine Knöpfe, meine Taschen usw. und passen soll er natürlich auch perfekt. Am Ende hätte ich gerne einen Anzug/Anzüge der zwar zu allem tragbar ist, der aber bei Kleinigkeiten raussticht und Individualität zeigt. Wie das genau geht weiß ich noch nicht, ich lese mich grad ein.

Dann wird für dich Maßkonfektion genügen. Es sei denn, du möchtest einen Maßanzug vom Schneider (ideele Gründe...). Genau diese Details kannst du bei jedem (selbst bei den günstigsten Maßkonfektionären) selbst bestimmen, ein Teil davon wird dann extra berechnet, wobei die Zuschläge für die genannten Details gering sind.

Grüße Hannes

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Ich meinte mit körperlichen Besonderheiten keine körperlichen Defizite, sondern, daß einem ein Anzug wirklich auf den individuellen Leib geschneidert wird, der wirklich zur kompletten Person (also Figur, Aussehen + Persönlichkeit) paßt. Also in der Hinsicht in meinen Augen nochmal etwas außergewöhliches, was auch sichtbar ist.

Für F.S. reicht natürlich die Maßkonfektion, ich würde sogar sagen normale hochwertige Stangenware, denn die bietet auch sehr viel Vielfalt nach oben, um sich etwas besonderes zu gönnen. Aber das ist natürlich auch Willenssache.

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Tolles Posting! Top!

Aber eine genrelle Frage.. Ich komme selber beim besten Willen nicht auf die Antwort.

Wieso ist ein schwarzer Anzug ein NoGo? Ich bin regelmäßig bei Meetings, Konferenzen, etc.

Mir persönlich ist nicht aufgefallen, dass auf schwarze Anzüge in der Büro-/Consultingwelt verzichtet wird. Ich bemerke eher das Gegenteil.. Schwarze Anzüge werden meines erachtens nach am häufigsten getragen.

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selbst wenn es alle machen würde, wäre es damit nicht automatisch gut.

Außerdem sind das mit ziemlicher Sicherheit antrazitfarbene Anzüge und keine schwarzen

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selbst wenn es alle machen würde, wäre es damit nicht automatisch gut.

Außerdem sind das mit ziemlicher Sicherheit antrazitfarbene Anzüge und keine schwarzen

Mh, damit ist meine Frage nach dem warum zwar nicht beantwortet, aber danke trotzdem ^_^

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selbst wenn es alle machen würde, wäre es damit nicht automatisch gut.

Außerdem sind das mit ziemlicher Sicherheit antrazitfarbene Anzüge und keine schwarzen

Mh, damit ist meine Frage nach dem warum zwar nicht beantwortet, aber danke trotzdem ^_^

Einfach genauer lesen.:search:

Schwarz hat einen zu starken Kontrast für den Tag, ebenso bekommen schwarze Anzüg meist einen unschönen Schimmer im Tageslicht. Deswegen ist schwarz der Abendgarderobe vorbehalten. Wie af1 schon sagte, viele halten ein dunkles Anthrazit für schwarz, ist es aber nicht, und wirkt deswegen anderes bei Tage als schwarze Anzüge.

--------------------------

Im Anzugguide erweitert um:

- Graphiken zur Paßform (vielen dank an Michael 83)

- Literaturangaben (vielen Dank an Hannes_RZ)

- Schuhempfehlungen

- Die "häufigsten Nogos"

---

Heute folgt noch etwas zu Hemden und Krawatten

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