Zuletzt gesehener Film + eure Bewertung

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Gast

 

Ich war gestern von recht leichter Kost ganz positiv überrascht.

Masters of the Universe (2026) neu im Streaming... genau das richtige wenn man nichts auf dem Zettel hat. 

Klar sollte man bei He-Man nicht zu viel erwarten. Recht Bildgewaltig das Ganze, der Sound ist allerdings eher im Nolan Stil abgemischt und selbst bei moderater Lautstärke hat der Sub ne ziemliche Abrissparty veranstaltet. 

War klar cool, weil Freunde von mir und ich damals eben auch entsprechende Spielfiguren hatten und im Grunde alle im FIlm vorkamen. Dolph Lundgren hat auch ne Cameo und so war ich schon ganz positiv gestimmt. 

Dass dann auch noch Morena Baccarin und Alison Brie in einem einzigen Film zusammen vorkommen, hatte mich aber schnell in eine Gedankenspirale gestürtzt welcher von beiden ich meine Zunge lieber in den Hintern stecken würde... Auch wenn beide klar leider schon langsam etwas alt werden.

Sehr kurzweilig das Ganze trotz der recht langen Spieldauer und ist halt am Ende nen Memberberries Fest.

Den 1987er Film mit Herrn Lundgren feier ich persönlich deutlich mehr. 

Kann man sich aber durchaus mal ansehen wenn man damals die Serie und die Figuren als Kind mochte.

 

 

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Am 5.8.2026 um 01:58 , A_guy_named_Who schrieb:

 

Ich war gestern von recht leichter Kost ganz positiv überrascht.

Masters of the Universe (2026) neu im Streaming... genau das richtige wenn man nichts auf dem Zettel hat. 

Klar sollte man bei He-Man nicht zu viel erwarten. Recht Bildgewaltig das Ganze, der Sound ist allerdings eher im Nolan Stil abgemischt und selbst bei moderater Lautstärke hat der Sub ne ziemliche Abrissparty veranstaltet. 

War klar cool, weil Freunde von mir und ich damals eben auch entsprechende Spielfiguren hatten und im Grunde alle im FIlm vorkamen. Dolph Lundgren hat auch ne Cameo und so war ich schon ganz positiv gestimmt. 

Dass dann auch noch Morena Baccarin und Alison Brie in einem einzigen Film zusammen vorkommen, hatte mich aber schnell in eine Gedankenspirale gestürtzt welcher von beiden ich meine Zunge lieber in den Hintern stecken würde... Auch wenn beide klar leider schon langsam etwas alt werden.

Sehr kurzweilig das Ganze trotz der recht langen Spieldauer und ist halt am Ende nen Memberberries Fest.

Den 1987er Film mit Herrn Lundgren feier ich persönlich deutlich mehr. 

Kann man sich aber durchaus mal ansehen wenn man damals die Serie und die Figuren als Kind mochte.

 

 

Habe ihn zur Hälfte durch und fühle mich sehr gut unterhalten. 

Für mich passt auch die Mischung aus Klamauk und Action, das hat schon bei einigen anderen Blockbustern gut funktioniert und ist hier wirklich gut umgesetzt. 

Neben dem weiblichen Cast hat es mich auch gefreut, dass Lundgren auch noch mal kurz auftaucht 😍

Allgemein haben mich die verschiedenen Rückkehrer in den letzen Jahren sehr happy gemacht (Cobra Kai ua). Manche mögen Hollywood ja mangelnde Kreativität vorwerfen, aber ich fühle mich durch solche Werke immer wieder in meine Kindheit zurückversetzt. 

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Also ich kann The Odyssey nur empfehlen. 

Christopher Nolan hat mal wieder abgeliefert. 

Man kriegt ein 3h Epost, das von der ersten bis zu letzten Minute fesselt. Und zwar alle Zielgruppen, Jung, Alt, Mann, Frau etc. 

Unbedingt in einem IMAX Kino schauen!

 

 

 

 

 

 

bearbeitet von holywater
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vor 32 Minuten, holywater schrieb:

Also ich kann The Odyssey nur empfehlen. 

Christopher Nolan hat mal wieder abgeliefert. 

Man kriegt ein 3h Epost, das von der ersten bis zu letzten Minute fesselt. Und zwar alle Zielgruppen, Jung, Alt, Mann, Frau etc. 

Unbedingt in einem IMAX Kino schauen!

 

 

 

 

 

 

Wunderbar, da bin ich morgen drin. Leider nicht im IMAX (wurde anscheinend für dieses Format gedreht), aber „Schwiegermuttern“ hat die Karten als Date Night in der Residenz (Köln) geschwenkt. Da kann ich mir bei so einer Spiellänge wenigstens die Tapas-Platte dazu bestellen ;-)

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vor 8 Minuten, Xatrix schrieb:

Wunderbar, da bin ich morgen drin. Leider nicht im IMAX (wurde anscheinend für dieses Format gedreht), aber „Schwiegermuttern“ hat die Karten als Date Night in der Residenz (Köln) geschwenkt. Da kann ich mir bei so einer Spiellänge wenigstens die Tapas-Platte dazu bestellen ;-)

Naja, Hauptsache im Kino.  Der Film wirkt umso besser, je grösser die Leinwand und je fetter das Soundsystem ist. 

Die Tapas einfach gut festhalten, gibt einige richtig wilde Sequenzen mit dem Boot auf dem Meer. 

Und du solltest die Tapas gegessen haben, bevor der Teil mit Kirke kommt.

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vor 30 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

@holywater

Gibt es auch ne Szene wo Achilles mal zeigt was für Eier er hat? 

Du sprichst das Gerücht an, nach dem Ellen Page Achilles spielen würde?

Das hat sich als Fake News entpuppt. 

Ellen Page spielt in der Odyssee , einen griechischen Soldaten namens Sinon. 

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Gast
vor 2 Minuten, holywater schrieb:

Du sprichst das Gerücht an, nach dem Ellen Page Achilles spielen würde?

Das hat sich als Fake News entpuppt. 

Ellen Page spielt in der Odyssee , einen griechischen Soldaten namens Sinon. 

Ach, das hatte ich noch gar nicht mitbekommen. War das mit Helen of Detroit auch nur ein Gerücht? 

 

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vor 1 Minute, A_guy_named_Who schrieb:

Ach, das hatte ich noch gar nicht mitbekommen. War das mit Helen of Detroit auch nur ein Gerücht? 

Das haben sie sogar noch besser gemacht. 

 

Achtung Spoiler

 

 

Im Film selbst wird subtil klargemacht, dass der ursprüngliche Kriegsgrund, also Helena zu retten, nur ein Vorwand war. Es ging nie um die "schöne Helena", sondern darum Trojas wirtschaftliche Macht zu brechen.

Somit ist der Ausspruch "das Gesicht das tausend Schiffe in Bewegung setzt" auch nur ein Vorwand. Helena ist und war objektiv nie "die schönste Frau der Welt"

Menelaos (der rechtmässige Ehemann von Helena) macht sich später auch noch darüber lustig, als er die zurückgeholte Helena präsentiert und ihr Gesicht durch Narben verunstaltet ist, und meint: "Das Gesicht, das tausend Schiffe in Bewegung setzte. Vielleicht jetzt nur noch fünfhundert"

 

Die Marketingabteilung hat in The Odyssee also alles richtig gemacht. Das Geschrei in den Sozialen Medien über Helena oder Ellen Page war ohrenbetäubend und hat sich schlussendlich als Sturm im Wasserglas erwiesen. 

Geblieben ist jede Menge gratis Werbung für den Film, der unbestreitbar zum Besten gehört, was dieses Jahr ins Kino gekommen ist. 

Und woke ist der Film definitiv nicht, so viel kann man sagen. Er ist maskulin, brutal und stellenweise verstörend. Der Film ist auch erst ab 12 Jahren freigegeben. 

 

 

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Gast
vor 41 Minuten, holywater schrieb:

Er ist maskulin, brutal und stellenweise verstörend. Der Film ist auch erst ab 12 Jahren freigegeben. 

 

Das liest sich ein bisschen freaky 😄

Ne, aber dann wirklich Chapeau wie die die rechtskonservative Bubble inkl. mir an der Nase rumgeführt hatten.

Hatte den direkt auf meine ESG-Boykott-Liste gesetzt.

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vor 9 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Das liest sich ein bisschen freaky 😄

Ne, aber dann wirklich Chapeau wie die die rechtskonservative Bubble inkl. mir an der Nase rumgeführt hatten.

Hatte den direkt auf meine ESG-Boykott-Liste gesetzt.

Die Bubble hat sich meiner Meinung nach selbst an der Nase rumgeführt. Nolan hat nur den Köder hingeworfen. 

Aber genau das passiert, wenn man irgendwelche Rage Posts im Internet liest und sofort für echt hält ohne selbst zu recherchieren, was genau dran ist.

Vor allem heutzutage, wo jeder Zugriff auf KI hat, und man in Sekunden einen Faktencheck machen könnte, für mich unverständlich. 

Und es zeigt auch, dass man sich von vielen Dingen selbst ein Bild machen  und nicht einfach blind die Meinung anderer übernehmen sollte. 

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Gast

@holywater

Die Entscheidung ob man ins Kino geht oder nicht ist jetzt aber auch nicht sooooo Kriegsentscheidend. Bei dem was in den letzten Jahren so kam an Filmen, hatte dass halt sehr ins Bild gepasst. Habe mich damit jetzt aber auch nicht wirklich beschäftigt. 

Das die „Alternativen“ Medien dass aber allesamt gefressen haben ist schon etwas interessant. Aber machen wir uns nichts vor, die bevorzugen wir im Grunde fast jeder auch eher Klicks als Wahrheit.

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vor 4 Stunden, holywater schrieb:

Also ich kann The Odyssey nur empfehlen. 

Christopher Nolan hat mal wieder abgeliefert. 

Man kriegt ein 3h Epost, das von der ersten bis zu letzten Minute fesselt. Und zwar alle Zielgruppen, Jung, Alt, Mann, Frau etc. 

Fande ihn eher so lala. Ist aber auch immer die Frage welche Erwartungshaltung man da hatte. 

Ist halt so klassisches Hollywood, nicht wirklich wie es im alten Griechenland damals wirklich war, auch von den Charakteren und ihrem Verhalten.

Finde fast egal was die Amis historisches verfilmen, es kommt am Ende halt in der Regel das raus was immer raus kommt. 

Irgendwie auch witzig soweit ich weiß haben sie in Griechenland gedreht aber im Grunde hat da nichtmal ein Indigener mitgespielt/gecastet worden 😄 Hollywood eben

 

vor einer Stunde, A_guy_named_Who schrieb:

Das die „Alternativen“ Medien dass aber allesamt gefressen haben ist schon etwas interessant. Aber machen wir uns nichts vor, die bevorzugen wir im Grunde fast jeder auch eher Klicks als Wahrheit.

Ja auch irgendwo. Wobei mir kleine "unabhängige" Journalisten usw immer noch sympathischer sind als auf der anderen Seite nen Milliardenschwerer ÖRR, oder Milliardenschwere Konzerne wie Springer, wo man sich gegenseitig die Posten zuschiebt, Deutungshoheit dort hat, an den Unis, da auch jede Menge Staatsgeld noch abgreift usw. Wer sich anpasst und die Schnute hält kann in diesem System Karriere machen. Wer die falschen Dinge öffentlich vertritt da sorgt man dazu dass schnell Feierabend ist...

Also ist ja nicht so das "Waffengleichheit" da herrscht...   Ich willl die andere Seite mal sehen wenn sie gezwungen werden würde jeden Monat knapp 20eus an NIUS und Co zahlen zu müssen während man sich dann beleidigen muss...und dann auch jedesmal "ja die sind alle super unabhängig und neutral, schau nur in die Verträge, da steht doch drin dass sie es sind und es gibt Kontrollinstanzen" (dass da schon nur die Leute mit der richtigen Haltung reinkommen muss man ja keinem sagen).

"Niemand ruft hier an und sagt worüber wir zu berichten haben!" jaa weil die Leute genau so denken sind sie ja da, weil man ihnen nicht sagen muss was sie zu tun haben.

 

Aber schon witzig dass die einen obwohl sie über viel mehr Mittel und Einfluss verfügen dennoch nach und nach die Deutungshoheit verlieren... Glaubwürdigkeit und Vertrauen kann man sich am Ende dann halt doch nur schwer kaufen.

 

 

 

bearbeitet von Danisol

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vor 3 Minuten, Danisol schrieb:

Fande ihn eher so lala. Ist aber auch immer die Frage welche Erwartungshaltung man da hatte. 

Ist halt so klassisches Hollywood, nicht wirklich wie es im alten Griechenland damals wirklich war, auch von den Charakteren und ihrem Verhalten.

Finde fast egal was die Amis historisches verfilmen, es kommt am Ende halt in der Regel das raus was immer raus kommt. 

Irgendwie auch witzig soweit ich weiß haben sie in Griechenland gedreht aber im Grunde hat da nichtmal ein Indigener mitgespielt/gecastet worden 😄 Hollywood eben

Ja, das ist eine Kritik die man vereinzelt liest. 

Man sollte halt einfach wissen, was man sich ansieht. The Odyssee ist kein 100% historisch akkurater Kulturfilm. Es ist ein pompöser, unterhaltsamer, zum Nachdenken anregender Blockbuster, der ein möglichst grosses Zielpublikum ansprechen soll, weil das wirtschaftlich gesehen einfach am meisten Sinn macht. Der Film wurde nicht produziert um das alte Griechenland akkurat zu zeigen, sondern um Geld zu machen. Und man macht am meisten Geld, wenn man massentaugliche Filme produziert. So funktioniert nun mal der Kapitalismus. 

Lustigerweise wurde im Vorfeld des Filmes immer wieder Troja von 2004 erwähnt. Als "besseren Film". Wenn man jetzt jedoch beide Filme vergleicht, dann merkt man, dass Troja sogar noch weiter weg vom originalen alten Griechenland war, als es The Odyssee ist. 

Letzten Ende halte ich selbst den "historisch akkurat"-Vorwurf als Strohmann Argument. Es wird sich (künstlich) über etwas aufgeregt, das auf den finalen Film minimalsten Einfluss hat. Ob die Rüstungen jetzt von 1000 v. Chr. oder 1800 v. Chr. sind, für 99% der Kinogänger ist das komplett irrelevant, weil sie schlicht den Unterschied nicht kennen. 

Ähnlich der "Hackerszenen" aus vielen Filmen. Als ITler kriegt man jedes Mal das Grausen oder einen Lachflash. Aber wenn man nicht vom Fach ist, ist es egal ob der Protagonist einfach ein "tree /" in die bash knallt und ein dramatisches Gesicht dazu macht oder wirklich "hackt". Der Unterschied ist für den Laien nicht erkennbar.

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vor 19 Minuten, holywater schrieb:

Letzten Ende halte ich selbst den "historisch akkurat"-Vorwurf als Strohmann Argument.

Das ist kein Strohmann sondern eher ne Tatsachenbeschreibung und du gibst dem ja selbst sogar recht dass der Film dies eben gar nicht ist. Ein Strohmann ist wenn du ein Argument nimmst was die andere Seite so aber gar nicht gebracht hat oder vertritt.

Ich habe den Produzenten ja gar nicht vorgehalten dass sie behauptet hätten sie drehen hier einen Film der ganz nah an der Realität ist.

Ich habe lediglich behauptet dass er das nicht ist. Und du hast mir zugestimmt. Mit Strohmann hat es hier also rein gar nichts zu tun.

Wenn du nen Film über irgendetwas Historisches drehst ist ist es vorherzusehen dass einige Leute die Dinge kritisieren die dann nicht so akurat sind. Im Grunde wird halt auch jeder Film wegen irgendetwas kritisiert. 

 

vor 19 Minuten, holywater schrieb:

Ähnlich der "Hackerszenen" aus vielen Filmen. Als ITler kriegt man jedes Mal das Grausen oder einen Lachflash. Aber wenn man nicht vom Fach ist, ist es egal ob der Protagonist einfach ein "tree /" in die bash knallt und ein dramatisches Gesicht dazu macht oder wirklich "hackt". Der Unterschied ist für den Laien nicht erkennbar.

Ne Hackerszene allein wäre nur nicht ausreichend. Ich sage dass der Film halt nur klassisches Hollywood ist. Er fällt auch in das Muster wie so viele. Kann man mögen oder auch nicht.

Ich fande The Immitation Game, nen Hollywoodfilm über die Enigma auch ganz gut. Wobei mir natürlich klar ist dass ich da historisch jetzt eher nur begrenzt etwas gelernt habe.

 

vor 19 Minuten, holywater schrieb:

Lustigerweise wurde im Vorfeld des Filmes immer wieder Troja von 2004 erwähnt. Als "besseren Film". Wenn man jetzt jedoch beide Filme vergleicht, dann merkt man, dass Troja sogar noch weiter weg vom originalen alten Griechenland war, als es The Odyssee ist. 

Ich habe das nicht mitbekommen. Davon ab würde ich dem auch nicht zustimmen. Auch Troja ist klassisches Hollywood. Sollen diese Filme vermutlich auch sein...

Nen akuraten Film über etwas zu drehen hätte wohl den Preis weniger Geld damit zu machen....

 

Meine bei Troja kann man an einer Szene sogar nen Linienjet hoch oben im Himmel sehen, wobei das halt ja durchaus mal übersehen werden kann..

 

bearbeitet von Danisol

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Habe mehr von The Odyssey erwartet. Die Dialoge sind sehr komisch, plötzliches überspringen in neue Szenen und die Kampfszenen sind ziemlich schlecht. Da hat mir Troja insgesamt besser gefallen.

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vor 13 Minuten, Vacay schrieb:

Habe mehr von The Odyssey erwartet. Die Dialoge sind sehr komisch, plötzliches überspringen in neue Szenen und die Kampfszenen sind ziemlich schlecht. Da hat mir Troja insgesamt besser gefallen.

Sind halt schlussendlich 2 unterschiedliche Filme, die gewisse Überlappungen haben. 

 

Troja = Hollywood-Sandalenepos / Starbesetzter Antiken-Actionblockbuster

Odyssee = Mythologisches Autorenepos / Düsteres Bronzezeit-Abenteuer

 

Was viele auch nicht wissen ist, dass Nolan für seine 2026er Version von Odyssee die moderne englische Übersetzung von Homers Odyssee von Emily Wilson von 2017 genommen hat. 

Er hat also ganz bewusst, die moderne Übersetzung verwendet und nicht die möglichst "alte" Version. 

Zitat

In Emily Wilsons moderner Übersetzung der „Odyssee“ wird die Geschichte nicht grundlegend verändert, aber die Perspektive und die Wirkung verschieben sich deutlich. Während ältere Übersetzungen Odysseus oft als großen, listigen Helden darstellen, rückt Wilson stärker den Menschen hinter dem Mythos in den Mittelpunkt. Odysseus erscheint weniger als unbesiegbarer Krieger, sondern als komplexer, manchmal manipulativer und verletzlicher Mann, der nach Jahren des Krieges mit Schuld, Verlust und Entfremdung kämpft. Die Reise ist dadurch weniger eine reine Heldensaga und mehr eine Geschichte über Trauma, Identität und die schwierige Rückkehr in ein normales Leben.

 

Wenn man sich dessen bewusst ist, dann versteht man viele Eigenheiten des Films besser. Z.B. warum in der OV Telemachos "Dad" sagt und nicht "Father". 

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Play Dirty (2025)

Hat alles, was ihr so vor kurzem diskutiert habt. Mit Beamer und Kopfhörer wie im Kino...wie im kino

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vor 4 Stunden, holywater schrieb:

Im Film selbst wird subtil klargemacht, dass der ursprüngliche Kriegsgrund, also Helena zu retten, nur ein Vorwand war. Es ging nie um die "schöne Helena", sondern darum Trojas wirtschaftliche Macht zu brechen.

 

Die Geschichte hätte aber auch mit der "richtigen" Helena funktioniert, dafür hätte man die nicht schwarz machen und mit Narben entstellen müssen.

In Troja von 2004 wurde es ja auch schon so dargestellt, als wäre die Kränkung durch Helenas Rumgehure bloß ein praktischer Vorwand gewesen, um Agamemnons völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Troja zu legitimieren. Und da war Helena trotzdem die schönste Frau der Welt, weil das eine das andere ja nicht ausschließen muss.

Ist eigentlich fast schon wieder basiert und anti-woke, dass Nolan Helena ihre Schönheit abspricht und die sich dann sofort von einer weißen Blondine in eine Schwarze verwandelt.

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Gast
vor 2 Minuten, painted schrieb:

 

Ist eigentlich fast schon wieder basiert und anti-woke, dass Nolan Helena ihre Schönheit abspricht und die sich dann sofort von einer weißen Blondine in eine Schwarze verwandelt.

Das ging mir irgendwie auch durch den Kopf

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vor einer Stunde, painted schrieb:

Ist eigentlich fast schon wieder basiert und anti-woke, dass Nolan Helena ihre Schönheit abspricht und die sich dann sofort von einer weißen Blondine in eine Schwarze verwandelt.

Wobei der Wokismus Schwarzen, Homosexuellen etc. auch nen Bärendienst erwiesen hat. Früher war einem das halt scheiß egal, jedenfalls ging es mir so, ja da hat die eine Rolle halt nen Schwarzer besetzt, wenns zur Story passt why not. Und bei How i met your mother auch, ist doch scheiß egal wenn nen Schwuler nen Frauenheld spielt. Dadurch dass man wieder wie früher mitunter Rollen absichtlich nach Hautfarbe etc besetzt hat denkt man heute viel öfter "naaa, ob der Typ die Rolle jetzt nur deswegen bekommen hat um ne Quote zu erfüllen?"

Man gab vor was verbessern zu wollen, hat gesagt man sei gegen Rassismus und so, und dachte dann wenn man einfach mit unterschiedlichen Vorzeichen diskriminiert sei das ne Prima Idee...Am Ende nützt es nur den/die sich dann hinstellen konnten "schau mal wie Divers und Vielfältig wir sind", nehmen dann die Anerkennung mit, lassen sich feiern, und wollen dann von den langfristigen negativen Folgen, auch wenn sie unbeabsichtigt sein mögen, nix wissen wollen.. Ich werfe den Leuten nichtmal vor dass sie das aktiv so haben wollten, aber man war einfach so Ideologiegetrieben dass man Kritik komplett ausgeblendet hat. 

Damals wärs halt kein Skandal gewesen/geworden behaupte ich wenn die da wen casten der Trans oder whatever ist. Man hat es aber halt übertrieben und nicht bedacht dass man dadurch auch ne Gegenbewegung lostritt. 

Man kann jetzt natürlich sagen "haha schau mal die Rechten wie doof, sind voll darauf reingefallen". Am Ende sind die aber auch nur das Produkt dieser Woken Ideologie... Es hätte niemanden aufgeregt wenn man vorher nicht dermaßen übertrieben hätte mit dem Woken Zeugs...  Vor 20Jahren hättest du gar kein Skandal erzeugen können behaupte ich wenn du gesagt hättest "Voll der Skandal, xy soll von einer Trans-xy gespielt werden!".

Aber vor 20Jahren wäre auch absolut niemand auf so eine Schwachsinnige Idee gekommen irgendwas mit nem historischen Hintergrund zu drehen und da ne Person die helle Haut hatte durch nen dunklen spielen zu wollen...

Ich meine Tropic Thunder greift das ja auf indem sie ne weiße Person nehmen und die nen Schwarzen spielen lassen und extra deswegen schminken dass er schwarz aussieht (wenn ich das richtig in Erinnerung habe schon lange her dass ich ihn gesehen habe). Natürlich als Gag um die Absurdität aufzuzeigen.

Irgendwie witzig weil ich auch Tom Cruise nicht erkannt habe, ich habe mir ganze Zeit gedacht "fuck alter, irgendwoher kennst den doch, man geht im Kopf paar Filme durch, TopGun, neeeee das ist der doch nicht"  dann gegooglet und gedacht "alter, klar ist das Tom Cruise!"

 

bearbeitet von Danisol

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Am 7.8.2026 um 13:00 , holywater schrieb:

Im Film selbst wird subtil klargemacht, dass der ursprüngliche Kriegsgrund, also Helena zu retten, nur ein Vorwand war. Es ging nie um die "schöne Helena", sondern darum Trojas wirtschaftliche Macht zu brechen.

Stellt sich raus, daß es in dem Fall wirklich um die Frau ging. Auch daß die "Könige" mehr so 2-Zimmer-Wohnungen hatten. Nachhörbar in China talk, 2 Folgen.

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Aus Zeitgründen habe ich es am Samstag noch nicht in Odyssee geschafft, aber ich war mit meiner Frau in "The Invite".

Sehr unterhaltsame Beziehungskomödie mit Seth Rogen, Olivia Wilde, Penélope Cruz (mit ordentlich Push-Up-Bra) und Edward Norton - also wirklich ein super Cast. Es geht um ein Ehepaar, bei dem nach vielen Jahren vor allem sexuell ziemlich die Luft raus ist. Deswegen laden die beiden (Rogen und Wilde) ein anderes Paar zum Abendessen ein – und das hat deutlich andere Vorstellungen von Beziehung, Sex und Monogamie.

Mehr sollte man vorher eigentlich nicht wissen. 😄

Fürs Forum ganz interessant, weil es viel um Anziehung in LTRs, sexuelle Langeweile in diesen, Kommunikation, Streits und unterschiedliche Beziehungsmodelle geht. Teilweise herrlich unangenehm und ziemlich witzig. Auch absolute Empfehlung für eure Partnerin.

PS. Oft geht es ja noch runter, aber der Film steht aktuell immer noch bei 7,9/10 auf IMDB..

 

bearbeitet von Xatrix

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Gast

Kein Film, aber eine widererwartend wirklich gute Mini-Serie...

Supersex -  Die Geschichte von Rocco Siffredi (auf Netflix)

Rocco hat bei mir quasi Heiligen Status, das mag meine Beurteilung evtl ganz leicht beeinflussen. (Wenn jetzt noch die Geschichte von Nacho Vidal kommen würde... hui... ein Träumchen)

Die Serie basiert recht lose auf dem Werdegang von Rocco Siffredi, handelt einen Teil der Etappen ab, erfindet aber klar auch viel Rahmenhandlung nebenbei. Der recht präsente Part über seinen älteren Halbbruder, ist in teilen einfach künstlerische Freiheit.

Was mich als Rocco Siffiredi Ultra wirklich enorm beeindruckt hat, ist wie sehr der Darsteller des erwachsenen Roccos (Alessandro Borghi) Mimik, Körperhaltung und auch zum Teil das Ficken im Stile des echten Roccos darstellt. Gerade dieses seltsame Lachen mit dem starken Nase runzeln und der hoch gerissenen Oberlippe ist der Killer 😄 

Was mich bzgl des Punktes PU in dem wir uns hier ja befinden, irgendwie beeindruckt hat an der Serie, ist wie sehr Sie nicht unbedingt auf Etikette setzt, sondern eben zeigt, wie getrieben der Protagonist ist. Klar alles im Rahmen, die Netflix Doku über Rocco ist noch deutlich sportlicher, aber für ein Massenmedium, wird schon viel aus der Innenansicht eines Mannes gezeigt, der einfach wirklich gerne bumst.

Was mega hart kickt ist die Musik in den Clubs, 80er at its best.

Definitiv für Freunde der Erwachsenenunterhaltung mal die 7 Stunden wert die die Serie bietet.

 

 

 

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Fand den Film ganz gut, die Serie ging mir dann bißchen weit "ich bin der Oberficker" - der Typ hat halt ein Problem irgendwie.

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