parsifal1986

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  1. Hi. Wollte mal Euren Rat einholen: Hab mich (29) eng mit einer WG-Mitbewohnerin angefreundet (27), unternehmen viel zusammen (Tango, Theater, Städtetrip, Kino, Spaziergänge im Park, ...), lässt sich von mir als Einzigem aus ihrem Freundeskreis auf die Wange küssen (tendenziell eher nicht bisous-mäßig), kuscheln beim DVD-Gucken auch intensiv miteinander, lässt sich streicheln dabei, schmiegt sich an mich, sehr flirty Emails/SMS (beiderseits), häufige Kontaktsuche ihrerseits, bewundert mich ein bisschen, bringt mir manchmal Essen hoch, wenn sie sieht, dass ich bis in die Nacht arbeite am Schreibtisch, planen zusammen Besuche bei ihren und meinen Eltern im Nahen Osten bzw. Deutschland. Sie hat ganz schön mein Herz erobert. Bislang hatte sie einen de-facto-Freund, den sie allerdings immer als non-boyfriend deklariert hat. (Sie hatten auch keine Sex miteinander, aber haben sich geküsst - allerdings nie in meiner Gegenwart.) Heute erzählte sie mir auf die Frage nach ihrem Wochenende -nach einigem Zögern ("don't know whether I should tell you..."), dass ihr non-boyfriend und sie sich getrennt hätten. Noch ein paar Hintergrundinfos: - Sie ist Muslima (trägt auch Kopftuch), ist aber sehr liberal - Sie kommt aus Jordanien. Meine Fragen: 1) Wie schätzt Ihr die Lage ein? Besteht Interesse? Für mich häufen sich die Koinzidenzen: Hatte ihr eine halb im Scherz geschriebene, ziemlich unzweideutig romantische Notiz an der Tür hinterlassen (anlässlich einer anderen Sache). Sie wollte dann sofort mich sehen. Nach unserem sehr innigen Kuscheln am Donnerstag heute die Trennung von ihrem non-boyfriend, die Häufigkeit der Kontaktsuche (auch von ihr initiiert). Bin ich gefriendzoned? 2) Wie weiter vorgehen? Wie lange ihr Zeit geben um die "Nicht-Beziehung" zu überwinden? (Sie hat gesagt, dass natürlich es schwierig für sie ist, jetzt ihren Non-Bf nicht mehr zu haben. Aber auch, dass es sich genau richtig anfühle. Sie hat da eine gesunde Einstellung, wie ich das unserem Gespräch entnommen habe. 3) Wer von Euch hat Erfahrungen mit Muslimas? Und insbesondere dem jordanischen kulturellen Code? Ich habe keinen Schimmer, was die Gepflogenheiten sind, was Tabus sind, wie "europäisch" direkt man das Mädel angehen kann, wieviel "Verbindlichkeit" und Sicherheit orientalische Frauen wollen, auf was man sich einzustellen hat... Danke schon einmal im Voraus für alle Bemühungen!
  2. Ok, Kinder...Ich verabschiede mich aus diesem Kindergarten. Einigen der soziopathen Proleten hier weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen dabei, einander mit Sand zu bewerfen, in den sie schelmischerweise auch noch gepupst haben, und gaaaaanz lang ihre Zunge herauszustrecken. Alles Gute und vielen Dank diejenigen, die sich Mühe gegeben haben.
  3. Ich bin gern bereit, mir die Kritik anzuhören und zu beherzigen. Mir ging es gerade nur um die Form der ad hominem-Angriffe, die für meinen Geschmack ebenso unnotwendig wie unpassend sind- insbesondere wenn im gleichen Atemzug man mir Selbstgefälligkeit und Intoleranz vorwirft.
  4. Bzgl. der letzten drei Threads: Woher nehmt ihr die Gewissheit, mir zu unterstellen, mein Schreib- und Sprechstil, die ja durchaus affektiert wirken mögen, seien a) voll beabsichtigtes, billiges Imponiergehabe? (Schon mal daran gedacht, dass Sprachgewohnheiten variieren können? Insbesondere wenn man, wie ich (englischer Pass/Vater, deutsch-israelische Mutter), selbst kein Deutsch-Muttersprachler ist?!) Und b) mir dann auch noch mich und meine Identität versuchen der Lächerlichkeit preiszugeben, indem man mich versucht mich und mein Verhalten (das man natürlich vollständig durchschaut hat) zu pathologisieren? Der intendierte Effekt besteht darin, den Pathologisierten zu diskredieren als für voll zu nehmenden Argumentationspartner. Man selbst als den allwissenden Diagnostiker erhöht sich dadurch. Wenn hier jemand sozial inkompetent ist, intolerant und selbstverliebt, dann so ein Verhalten!
  5. Ich habe nur aggressiv reagiert, als dieser Idiot anfing, generell Rebellion gegen konformistisches Verhalten als unreif abzutun. Ohne dass ich mich selbst als Rebellen wahrnehme (ich bin einfach, wer ich bin; ich spreche, wie es mir in den Sinn kommt - ich versuche dabei nicht, irgendjemandem zu imponieren; Insofern steckt keine Absicht dahinter. Ohne hier snobistisch klingen zu wenden: Sprachgewohnheiten und was man als "extrem creepy" empfindet oder nicht, sind Gewohnheiten! Die variieren, je nach Milieu! In Cambridge hab ich erlebt, was "extrem creepy" heißen kann...Das relativiert natürlich das Empfinden.), widert mich so etwas an: Der Rebell ist zwar auch nicht reif, aber zumindest reifer als der Spießer, der alle Konventionen schluckt; ich bin für ein Freigeistertum, eine Lebenseinstellung und ein Lebensstil, bei denen der Einzelne sein Leben autonom gestaltet.
  6. Was mein Auftreten betrifft: In den Kreisen, in denen ich bislang verkehrt habe, ist meine Art, mich auszudrücken nie negativ oder als etwas Besonderes aufgefallen. Ich glaube, die z.T. so negative Wahrnehmung hängt mit dem zusammen, was man gewohnt ist. Ich verstehe auch die Feindseligkeit nicht, die plötzlich mir entgegenschwappt. Ich habe weder Originalität hier beansprucht noch jemanden so offensiv angegangen, wie einige das jetzt sich herausnehmen. Solche ad-hominem-Kommentare wie von BernardBlack verraten mehr über die Qualitäten des Verfassers als über der als geschraubt kritisierte Schreibstil eines Nichtmuttersprachlers (ich bin erst mit 7 nach Deutschland gezogen (meine Mutter stammt aus D), bin weitestgehend im Ausland zur Schule gegangen und habe die meiste Zeit meines bewussten Lebens dort verbracht)....
  7. Ich rebelliere gegen nichts. Woher rührt dein Eindruck? Ich äußere lediglich meine Gedanken, von denen ich überzeugt bin. (Ich nehme an, das macht den Eindruck, den du hast von mir, noch sheldonesquer....) Ich Davon abgesehen: a) Die Disqualifikation meiner Beiträge als Scheiße ist ziemlich daneben. Bloß weil es Deinen beschränkten Horizont verlässt und Deine Fähigkeiten übersteigt? b) Was bitte soll generell schlimm daran sein, gegen den Strom zu schwimmen? Nur Leute, die Konventionen überwinden, bringen die Gesellschaft voran. Fühlst Du Möchte-Gern-Alpha Dich etwa Deinen kindischen Vorurteilen, auf denen Du Dein konventionelles Leben baust, infrage gestellt? So eine Einstellung, wie Du sie äußerst, kotzt mich an. Erbärmliches Spießertum, mit dem Du Deine charakterliche und existentielle Jämmerlichkeit kaschieren willst. c) Warum sollte ich, mit Anfang 30 es besser wissen?- 1. Was sollte ich besser wissen? 2. Was hat das Alter damit zu tun? 3. Soll das moralisches Versagen sein, charakterliche Unreife? Was für eine erbärmliche Scheiße, die du kleinkarierter Idiot da verzapfst! Was maßt Du Dir da an?
  8. @Bullhead: Was genau findest Du so schlimm an meiner Art zu reden? (Ich nehme an, Dir ist auch klar, dass Ironie manchmal schwer zu verstehen ist bei Geschriebenem, wenn man den Verfasser nicht kennt.)
  9. @BernardBlack: Deinen letzten Satz unterschreib ich voll und ganz. (Der ist konsistent mit der Form von Rationalismus, an den ich glaube: Man kann gute Argumente anführen dafür, unter bestimmten Bedingungen auf Argumente zu verzichten. Insofern irrst Du, TylerDurde!) Das löst aber nicht das Problem, wie solche Bedingungen zu identifizieren sind. Und speziell bei der Partnersuche: Was läuft schief? Natürlich habe ich mich eingelesen (rund 20 PUA Bücher). Bin auch weder verklemmt, autistisch, quasimodös, völlig isoliert o.ä. Ich hab euch ja geschildert, wie meine Lebensumstände aussehen und dass ich den Eindruck habe, dass Intellektuellle es schwer haben.
  10. Ne, natürlich geht es um relevante Theorien. P.S.: Ne, reiner Korrespondenztheoretiker in der Tat nicht. Also noch einmal meine Anfrage: 1) Wie wirkt auf euch, was ich schreibe von mir, meinen Ansichten, meinen Erfahrungen? Was für ein Bild von Mensch kommt rüber? 2) Ich bemühe mich aktiv, Partner zu finden. Aber das ist nicht erfolgreich. Woran, insofern Ihr euch diesbezüglich ein Bild machen konntet, liegt das? 3) Welche Lösungsstrategien (außer den von mir versuchten) seht Ihr?
  11. @Schmunzler: Ich bin wissenschaftlicher Realist mit Korrespondenztheorie Deinen Relevanzeinwand halte ich für sehr gerechtfertigt; ich verbanne ihn auf die Metaebene nicht in dem Sinne, dass ich ihn dadurch irgendwie kleinreden will. @BernardBlack: Natürlich nehme ich die Dinge in die Hand, was das Partnerschaftsleben betrifft. Meine Bemühungen bislang waren eben nicht erfolgreich. Die Ausbeute mit anderthalb Sexualpartnerinnen mit knapp 30 ist mager. Ohne dass das etwas zur Sache täte: Meine beruflichen Ambitionen sind relativ hochgesteckt. Ich denke, die Chancen stehen da auch nicht schlecht.
  12. @Geschmunzelt: Guter Einwand mit der praktischen Relevanz. Das wäre allerdings eine meta-theoretische Hypothese Was genau meinst Du mit noch nicht grün hinter den Ohren? Ich kenne den Ausdruck nur im Sinne von Unreife. Wenn Du das meinst: Was genau an meinen Äußerungen findest Du unreif? Was für Ursachen dieser Unreife vermutest Du? Welche "Heilmittel"?
  13. @BernardBlack: Mozart et al. sind Extremerscheinungen im breitgefächerten Spektrum menschlicher Kulturmöglichkeiten. Die Erklärungen, die ich angeführt haben, versuchen zu klären, warum wir überhaupt solche kulturellen-kognitiven Fähigkeiten entwickelt haben. Speziell bei Ausnahmegenies halte ich es für plausibel, dass sie nur bestimmte Indikatoren aufweisen, die Weibchen heranziehen um hochqualitative Begatter zu eruieren. Sehr wahrscheinlich mangelte es ihnen bzgl. anderen Indikatoren. Den hochqualitativen Begatter zeichnet das Gesamtpaket aller Indikatoren aus. Was die Beziehungen von Postdocs usw. betrifft: Natürlich gibt es die, aber a) seltener, b) sie müssen sich mit dem abfinden, was ihnen zufällt: Intellektuelle stehen so niedrig in der Hierarchie, dass sie selbst sich mit dem zufrieden geben müssen. Meine Karrierepläne: Ich will in der Forschung bleiben, für die ich mich interessiere. Das könnte auch nebenbei als Zoowärter oder Eremit im Himalaya sein. Als Doktorand hat man überhaupt keine Sicherheit, ob man überhaupt einen Job bekommt, in academia - geschweige denn einen festen. Insofern muss man nehmen was man bekommt, und kann keine Zeit vergeuden mit solch eitlem Gehirne über ungelegte Eier.
  14. @Keltika: Dein Vorwurf, ich würde bloß theoretisieren, ist ein red herring: Jede Diskussion, jedes Nachdenken, jeder Austausch ist unweigerlich ein Theoretisieren. Insofern kann die Frage nur lauten, ob die geäußerten Hypothesen zutreffend sind oder nicht. Das wird eruiert durch a) Abgleich mit den Daten und b) Konsistenz mit anderen akzeptierten Theorien. Natürlich gibt es alle möglichen Paarungskombinationen. Die 80-Jährige mit dem 17-jährigen, den Chinesen mit der schwarzen Mama, usw. Aber das sind Ausnahmeerscheinungen. Wenn ich oben von Glück sprach, auf das wir hoffen dürfen, dann meine ich damit genau jene in jedem Ensemble auftretenden statischen Ausreißer. Etwas überspitzt: Die irgendwie Missratenen können nur hoffen, auf wahrnehmungsmäßig ebenso aus dem Lot Geratene zu stoßen, denen derlei Fehlbildungen gefallen.
  15. @Keltika: Natürlich interessiert mich, wie man Erfolg bei Frauen bekommt. Generell, Deine Sicht als Frau auf die Dinge ist eine bereichernde andere Perspektive. Insofern schätze ich natürlich Deine Beiträge. Wenn ich manche Sachen etwas ausführe, dann nicht weil ich sie als Ausreden o.ä. ins Feld schicken will, sondern um meine Umstände, die ihr ja nicht kennen gut, darzustellen. Ich fürchte, dass du ein unglaublich unsympathisches Bild von mir haben musst