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  1. Sexuelle Selektion und Interaktion innerhalb eines Sozialsystems Um unser System der sexuellen Selektion nachvollziehen zu können, muss man ebenso jenes im Tierreich betrachten. Der König des Dschungels liegt mir zur Betrachtung sehr Nahe. Gorillas sind imposante Wesen. Männliche Gorillas werden bis zu 1,80Meter groß und wiegen bis zu 200Kilogramm. Die halb so schweren Weibchen sind deutlich kleiner. Ausgewachsene männliche Gorillas haben darüber hinaus im Schulter- und Rückenbereich ein silbrig glänzendes Fell, das die Weibchen nicht haben. Das Fell des Silberrückens, eindeutig kein primäres Geschlechtsmerkmal oder Fortpflanzungsorgan, wird als Sexualdimorphismus bezeichnet. Ein kleiner Exkurs ins weitere Tierreich: Die männliche Reiherente unterscheidet sich optisch deutlich von der weiblichen. Der Schnabel der männlichen Reiherente ist zumeist heller als bei seiner Gespielin. Der männliche Enterich verfügt an seinem Hinterkopf über einen Schopf, wobei die Entendame nur eine kurze Holle hat. Des Weiteren sieht die männliche Reiherente mit seinem Federkleid eklatant anders aus (anstatt nur dunkles Gefieder zu haben, ist auch ein großer Anteil an weißen Federn vorhanden). Auch beim Menschen ist ein klarer Dimorphismus zu erkennen: Abgesehen davon das Männer im Durchschnitt 20 Prozent größer und schwerer als Frauen sind, unterscheiden sich die Geschlechter auch in ihrer Behaarung. Auch Charles Darwin hatte sich schon gefragt: Warum haben Männer einen Bart, Frauen aber nicht? Das Argument der natürlichen Selektion ist hierauf nicht anwendbar. Denn, ein Merkmal was dem Besitzer einen Überlebens- und Fortpflanzungsvorteil bietet, müsste bei beiden Geschlechtern (in der gleich starken Präsenz) auftreten. Ebenso wenig kann man es als ein sekundäres Geschlechtsmerkmal betrachten, denn der männliche Enterich ist deutlich unharmonischer zu seiner Umwelt gekleidet und somit dem Angreifer eher ausgesetzt als die besser getarnte Entendame. Folglich stellt ein solches Merkmal eher ein Nachteil als ein Vorteil dar. Darwin löste dieses Problem mit seiner Theorie der sexuellen Selektion. Er definierte die sexuelle Selektion als den „Vorteil, den gewisse Individuen über andere Individuen desselben Geschlechtes und derselben Art allein in Hinsicht auf die Fortpflanzung haben“. Weiterhin gliederte er seine Theorie in zwei Teile: Die „Konkurrenz“ und die „weibliche Partnerwahl“. Konkurrenz Es herrscht unter den Mitgliedern des einen Geschlechtes (zumeist den Männchen) Konkurrenz um den Zugang zu den Mitgliedern des anderen Geschlechtes. Es gibt aber Männchen die aber innerhalb dieses Auswahlverfahrens Vorteile besitzen. Durch Größe & Kampfkraft. Einleuchtend, da ein großer und starker Gorilla eher einen Rivalen vertreiben und besiegen kann, und folglich eher Nachkommen zeugen kann, als ein ihm unterlegener Artgenosse. Weibliche Partnerwahl Ein gewisser „Sinn für Schönheit“ ist nicht nur uns Menschen vorbehalten. Weibchen wählen die ihnen „eher genehmeren“ Sexualpartner. Hier kann man auf Misterys Pfauentheorie zurückkommen, die ebenso mit Ästhetik arbeitet. Eine Pfauendame entscheidet sich für das Männchen mit dem „prachtvollsten“ Gefieder. – Pfauendamen, so haben Studien ergeben, paaren sich mit den männlichen Pfauen, die in Besitz von sehr vielen Augenflecken stehen. Ein weiterer Biologe, Sir Ronald Fisher, erwog bereits im Jahre 1915, dass das prächtige Gefieder des männlichen Pfaus ein Indikator für gute Erbanlagen ist. So sollen Hähne mit besonders prächtigem Gefieder auch besonders kräftige Nachkommen zeugen. – Grob gesagt ist die theoretische Grundlage der Soziobiologie die Evolutionsbiologie. Darwin beschrieb schon die Angepasstheit von Verhaltensweisen als ein Ergebnis der Selektion. Hier müssen wir einmal aufklären und differenzieren. Grundsätzlich agieren alle Tiere, die darauf erpicht sind sich sexuell fortzupflanzen, sozial. Einzelgängerische und solitäre Wesen interagieren nur viel reduzierter mit der Gruppe. Es ist ein Mindestmaß an Interaktion zwischen Männchen und Weibchen notwendig. Um zu beschreiben, wie Tiere miteinander leben, verwendet man den Begriff des Sozialsystems. Jene kann man nach verschiedenen Merkmalen klassifizieren. Zumeist wird nach anonymen und individualisierten sowie zwischen offenen und geschlossenen Verbänden unterschieden. Individualisierte/ Anonyme Verbände & geschlossene/ offene Verbände Innerhalb individualisierten Verbänden kennen sich die Mitglieder persönlich, bei den anonymen, nicht. Zu einem geschlossenen Verband haben nur integrierte Mitglieder „Eintrittsgenehmigung“, bei offenen Verbänden ist es wie mit asiatischen Touristen, sie sind „mal hier – mal dort“. Viele Säugetiere leben in individualisierten Verbänden (z.B. Wölfe). Viele Insekten leben eher in geschlossenen anonymen Verbänden (z.B. Ameisen oder Bienen, bei ihnen wird oftmals von Bienen- „Staaten“ gesprochen). Man kann bei solchen Gruppen eigentlich schwerlich Grenzen ziehen. Hier als Beispiel kann man den Wolf mit dem Tiger bei der Jagd vergleichen. Der Wolf ist ein Hetzjäger der in der Gruppe, kommunikativ, jagt. Der Tiger jagt individuell, kapselt sich zuvor von seiner Gruppe ab, da er ein Pirschjäger ist. Sie müssen möglichst lange unendeckt bleiben, wenn man sich da auf andere verlassen müsste, wäre das sicherlich unförderlich. Zwischen geschlossenen Gruppen kommt es originär mehr oder weniger häufig zu einem Mitgliederaustausch. Durch diese Gruppenwechsel lässt sich Inzucht vermeiden. (Solche Gruppenwechsel müssen nicht auf freiwilliger Basis geschehen. Stichwort: Verstoßung eines einzelnen aus einer geschlossenen Gruppe) Sozialsysteme werden anhand ihrer Zusammensetzung unterschieden. Solitär lebende Arten Beide Geschlechter sind Einzelgänger und es bestehen, wenn überhaupt, längere Bindungen zwischen dem Brutpflege betreibenden Elternteil und Jungtieren. Maulwürfe, Igel und Orang-Utans sind hier beispielsweise zu nennen. Gruppenlebende Arten Hier wird zwischen verschiedenen Grundtypen unterschieden: Paare, Ein-Männchen-Gruppen/Mehr-Männchen-Gruppen, und eusoziale Gruppen. Bei Paaren, die mit ihren Nachkommen zusammenleben spricht man auch von Familiengruppen. Für Wölfe ist diese Sozialstruktur sehr typisch. Elefanten, (nicht nur) eine Sonderform, leben zwar in Familiengruppen, allerdings handelt es sich bei ihnen um reine Mutterfamilien, da die erwachsenen Männchen als Einzelgänger leben. Ein-Männchen-Gruppen/Mehr-Männchen-Gruppen, sind für Schimpansen typisch. Wobei, artspezifisch sind solche Sozialstrukturen nicht unbedingt, denn die meisten Gorillas leben zum Beispiel in Ein-Männchen-Gruppen, aber cirka dreißig Prozent aller Gorillagruppen sind Mehr-Männchen-Gruppen. Als Sonderform sozialer Gruppen führt man so genannte „eusoziale Gruppen“ an. So werden heute die „Staaten“ der Ameisen, Bienen und anderer Tiere genannt. Hier wird innerhalb des gesamten Staates nochmal individuell in „Kasten“ eingeteilt, die sich nicht mit „nicht-Kasten-Angehörigen“ paaren. Nicht weil sie es nicht wollen, sondern weil sie es nicht können. Denn das ist das besondere, sie helfen praktisch bei der Aufzucht der Nachkommen der wenigen fortpflanzungsfähigen Individuen. – Nahrung Innerhalb einer intakten Gruppe kann es durchaus zu Reibereien und ernsthaften Auseinandersetzungen bei der Nahrungsverteilung kommen. Hier sind die solitär lebenden Wesen deutlich im Vorteil, je nach Tierart können sie auch im Nachteil sein, wenn es um die Beschaffung der Speisen, und um die Verteidigung derer, geht. – Verwandtschaft Wer einem Verwandten hilft und dadurch dessen Fortpflanzungschancen erhöht, sorgt gleichzeitig für die Verbreitung eigener Gene, da Verwandte durch ihre gemeinsame Abstammung auch Träger identischer Genkopien sind. Aus diesem Grund sind Familiengruppen vermutlich der Ursprung sämtlicher sozialer Gruppen. Die Anzahl der Männchen in einer Gruppe ist abhängig von der Anzahl der Weibchen. In Gruppen mit fünf oder weniger erwachsenen Weibchen(Kapuzineraffen) wurde größtenteils nur ein einziges Männchen gefunden, aber Gruppen mit sechs bis zehn Weibchen waren teilweise Ein-Männchen-Gruppen, teilweise Mehr-Männchen-Gruppen, und in Gruppen mit mehr als zehn Weibchen lebten grundsätzlich mehrere Männchen. Das spricht dafür, dass Männchen dann zu mehreren in einer gemischtgeschlechtlichen Gruppe zusammenleben, wenn sie als einzelne nicht mehr in der Lage sind, eine Gruppe von Weibchen ökonomisch gegen andere Männchen zu verteidigen. Fazit Vieles ist aus dem Tierreich auf unser Verhalten und unsere sexuelle Auswahl übertragbar. Manches ist einfach auch gut zu wissen. Euer DeanNarratore