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  1. Dieser Text gehört in die „666 Reihe.“ Näheres erfahrt ihr, wenn’s euch interessiert im Spoiler. Hi Community! Viele von euch kommen irgendwann an einen Punkt, an dem sie nicht mehr richtig weiter wissen, an dem ihre Entwicklung quasi stagniert. In der Pickup Szene werden diese Punkte als Sticking Points bezeichnet und meist haben sie sehr unterschiedliche Ursachen. Oftmals kann man diese Punkte mit meiner Arschlochformel begegnen -> Kunst des inneren Arschlochs Manchmal handelt es sich bei diesen Sticking Points aber nicht um tief greifende psychologische Muster, die euch richtig bis in den Keim erschüttern. Bei diesen funktioniert die Arschlochmethode wunderbar. Aber manchmal sind es, wenn ihr ganz ehrlich seid, einfach Ego Ziele. Ego Ziele sind dadurch definiert, dass sie eigentlich nichts direkt mit eurer persönlichen Entwicklung zu tun haben und meist durch spezifische Marker festgesetzt sind. Ihr tut es für euer Ego, oder ein Ideal, ihr tut es aber nicht für euch. Ein Paar Beispiele für Ego Ziele: in X Wochen/Monaten X Frauen vögeln X KCs in den nächsten Wochen X Nummern holen pro rausgehen 3er mit 2 Frauen haben X FBs gleichzeitig haben X Freundinnen gleichzeitig haben An einem Tag X mal Sex haben Etc. Einige von diesen Zielen erkennt ihr vielleicht wieder. Andere sind euch vielleicht fremd. Viele von euch haben entsprechend ihres jeweiligen Stands andere Zahlen eingesetzt, aber das Prinzip ist im Grunde immer das gleiche. Ich will euch hier jetzt keinen Vortrag darüber halten das Ego Gründe selten gut für einen selbst sind, aber jeder der so was schon mal hatte, (Also mal ganz ehrlich: Jeder von uns.) weiß, dass man so was oft nicht einfach so loslassen kann. Aber um diese Ego-Ziele zu erreichen gibt es eine einfache Methode: Setzt euch ein „höheres“ Ziel! Das klingt jetzt erstmal irgendwie komisch. Warum soll ich mir ein noch schwerer erreichbares Ziel setzen, wenn ich nicht mal das ursprüngliche Ziel erreiche und das schon seit längerer Zeit, so dass es langsam anfängt nicht mehr nur ein Ego-Ziel zu sein, sondern mich tatsächlich irgendwie nervt? Dazu möchte ich euch gern als erstes erklären warum das ganze funktioniert, dann will ich euch kurz erklären wie das ganze zu spezifizieren ist und euch danach ein paar Anwendungsbeispiele geben, damit ihr euch etwas besser darunter vorstellen könnt. 1. Warum funktioniert das ganze? Die Idee dahinter ist letztlich aufzuhören ein Ziel zu etwas Großartiges herauf zu stilisieren. Ein Musterbeispiel dafür ist der so genannte NC. Gerade für Pick Up Anfängern ist es oft etwas Großartiges von einer fremden Frau eine Telefonnummer zu bekommen. Aber dadurch dass man das ganze als Ziel hinauf stilisiert, wird es mehr oder weniger unerreichbar. Denn hat man dieses Ziel erreicht – ja was dann? Dann geht es auf einmal nicht mehr weiter, man steht quasi vor dem nichts. Und genau das ist etwas was euer Hirn blockieren kann. Aus dieser simplen Idee lassen sich viele paradoxe Situationen erklären, die man immer wieder zu hören kriegt, wie zum Beispiel das berühmte: „Als ich aufgehört habe es zu versuchen war es auf einmal ganz einfach.“ Oder: „Weil es mir egal war, hat es super geklappt.“ Oder die ganzen anderen Situationen, in denen ihr auf einmal ganz einfach Sachen geschafft habt, für die ihr vorher zu verkrampft wart. Dadurch dass ihr etwas als Ziel definiert, wird es die Messlatte und die Messlatte erreichen wollen löst zwangsläufig Stressreaktionen aus, denn ihr zielt ja quasi auf das höchste, was ihr euch vorstellen könnt. Bei wem würde das nicht Stress auslösen? 2. Wie funktioniert das ganze? Der Trick um diesem Problem aus dem Weg zu gehen, so dass ihr euch nicht erst besaufen müsst oder irgendwie durch Zufall in einen lockeren selbstbewussten Zustand sein müsst, ist eben genau dieser Antiintuitive Einfall: Setzt die Messlatte nicht runter sondern rauf. Definiert euch ein höheres Ziel, in dem das Ziel, an dem ihr bisher gescheiter seid nur ein Stein auf dem Weg ist, den ihr wegräumen müsst. Auf diese Weise habt ihr nicht mehr dieses Gefühl es handle sich um ein unerreichbares Ziel. Im Gegenteil, um euer neues Ziel zu erreichen müsst ihr genau dort sofort anfangen und das Problem aus dem Weg räumen als etwas ganz natürliches und selbstverständliches. Wichtig ist dabei nicht unbedingt, dass dieses neue Ziel wirklich „höher“ im Sinne von „besser“ ist, deswegen habe ich es auch in Anführungszeichen gesetzt. Wichtig ist aber, dass es etwas ist, dass ihr gerne erreichen wollt und dass es zum erreichen dieses Ziels dazu gehört, dass ihr euer altes Ziel erreicht. Es muss integraler Bestandteil eures neuen Ziels sein das alte zu erreichen. Das ganze wirkt jetzt vermutlich etwas abstrakt, deshalb erkläre ich euch ein Paar Beispiele, bei denen das ganze bei mir hervorragend funktioniert hat. 3. Anwendungsbeispiele. Nehmen wir als erstes Beispiel die bereits erwähnten Number Closes. Hier ist die Sache relativ einfach. Was ist ein „höheres“ Ziel als von jemand die Nummer zu bekommen? Ganz klar ein Date. Oder Sex mit ihm. Was brauche ich um mit ihn in Kontakt zu kommen? Genau die Nummer. Das schöne an dieser Lösung ist, dass es euch nebenbei z.B. unter anderem den ganzen Hirnfick auflöst bezüglich was es denn jetzt bedeutet, wenn sie euch nur Facebook gibt oder sonst was. Scheißegal, es geht darum den Kontakt wieder herstellen zu können. Das ist zugegeben eine ziemlich simples Beispiel, aber das ganze lässt sich auch auf „größere Ziele“ anwenden. Zum Beispiel: Ich will Sex mit dieser Frau haben. Was wäre denn ein höheres Ziel als Sex zu haben? Bei vielen von euch setzt es da schon aus, oder aber ihr denkt jetzt z.B. „Viel Sex mit vielen Frauen.“ Das ist aber ein Schritt zu weit. Um viel Sex mit vielen Frauen zu haben sollte ich erstmal viele Frauen halten können. Um viele Frauen zu halten, sollte ich mit ihnen allen Sex haben. Aha ein höheres Ziel ist also z.B. „Ich will oft Sex haben mit dieser Frau.“ Was impliziert das? Ganz klar, dass ich sie besser kennen lerne. Und da haben wir auch schon das richtige Ziel und ein Beispiel warum ein Ziel nicht unbedingt „höher“ sein muss. Das Ziel wäre in diesem Fall: „Ich will diese Frau kennen lernen.“ Zu diesem Ziel gehört selbstverständlich dazu, dass ich mit ihr Sex habe. Und voila ist euer Hirnfick diesbezüglich weg. Oder nehmen wir das Beispiel, dass ich gerade eben schon als zu weit entfernt definiert habe: „Ich will mehrere FBs haben.“ Was wäre denn zur Hölle ein noch höheres Ziel als mehrere FBs zu haben? Beziehungsweise anders, welches Ziel hat als integralen Bestandteil dass ich mehrere FBs habe? Ganz klar: Ich will meine Sexbekanntschaften die ich habe halten! Ergo wäre das neue Ziel dass ihr dann definiert: Ich möchte, dass jeder meiner Sexbekanntschaften zu einer länger anhaltenden FB wird. Man kann das sogar noch etwas weiter abstrahieren: Ich möchte, das jeder meiner Sexbekanntschaften mich als Mensch gerne hat und mich öfter treffen will. Oder wer es gern etwas konkreter hätte: Ich will einen 3er haben. Dafür sind mindestens mal 2 Frauen nötig, mit denen ihr auf Abruf Sex haben könnt und darin enthalten ist das erste Ziel als integraler Bestandteil enthalten Das ist auf einmal ein völlig veränderter Zielfokus und dieser verändert Zielfokus wird dazu führen dass ihr euer altes Ziel mit Leichtigkeit erreicht. 4. Grenzen und Gefahren. Irgendwann kommt ihr mit dieser Technik allerdings auf die Ebene, wo es euch nicht mehr wirklich leicht fällt ein „höheres“ Ziel zu finden. Jedes Ziel lässt sich irgendwie erreichen und nichts ist lästiger, als irgendwann keine Ziele mehr zu haben. Daher wird es an irgendeinen Punkt den ihr euch vielleicht jetzt noch nicht vorstellen könnt notwendig sein eine Mission zu haben. Eine Mission ist etwas, dass euch wirklich am Herzen liegt und etwas, dass ein ganzes Leben brauchen kann, um es zu erfüllen. Diese Mission kann sogar nur ganz abstrakt etwas mit euren früheren Zielen zu tun haben, für gewöhnlich muss man zu jeder wirklichen Mission eine Unmengen an anderen Dingen erreichen und es ist fast sicher, dass eine Menge euer bisher unerreichbaren Ziele dazu gehören. In meinem Fall ist die Mission zum Beispiel eine politische. Ich will, dass sich die Welt verändert. Ich weiß dass es ein Ziel ist, dass ich nicht mehr lebend erreichen werde, aber ich weiß auch dass ich dafür viel tun kann. Ich habe mir zum Beispiel nicht bewusst das Ziel „Ich will die Revolution.“ gesetzt, weil ich will dass es danach noch weiter geht und weil ich es für möglich halte dass ich dieses Ziel „erreiche“ bzw. noch erlebe. Und ob ihr es glaubt oder nicht, aber für diese politische Mission gehören viele meiner vergleichsweise „kleinen“ Ziele, die in den Pick Up Bereich fallen dazu. Wenn ihr allerdings KEINE Mission habt, oder eure Mission zu niedrig wählt, z.B. „Ein tolles Haus, sehr viel Geld, Kinder und eine tolle Frau.“ wird es euch irgendwann schwer fallen euch noch weiter zu entwickeln. Denn es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass ihr dieses Ziel irgendwann erreicht und genau das ist z.B. der Grund, warum viele mit 40 auf einmal in eine schwere Lebenskrise geraten, weil sie auf einmal kein richtiges Ziel mehr haben. Ihr müsst euch diese Mission nicht jetzt sofort überlegen, aber wenn ihr nicht aufgebt werdet ihr irgendwann an einen Punkt kommen, an dem ihr euch irgendwie leer fühlt und nicht mehr richtig wisst, was jetzt noch kommen soll. Ihr könnt euch dann entweder in Hedonismus flüchten und euch wieder an kleineren Dingen erfreuen, oder aber an meine Worte denken und euch eine Mission suchen. Lustigerweise fällt aber sogar dieser Hedonismus in den Bereich der Missionen, denn es ist völlig unmöglich zu jedem Zeitpunkt ausgeglichen und fröhlich zu sein. Und zuletzt gibt es bei der ganzen Sache auch einen kleinen Hacken, den ich euch nicht vor enthalten will. Es wird euch auf diesem Weg deutlich leichter fallen eure bisherigen Ziele zu erreichen, ja. Aber es wird euch auch viel von der Euphorie rauben, ein lang angestrebtes Ziel erreicht zu haben, der emotionale Kick etwas das man unbedingt haben wollte zu erreichen wird deutlich geringer ausfallen. Es ist im Grunde genommen ein fauler Weg und ihr müsst teilweise ein wenig aufpassen, dass euch damit nicht alles, was ihr jemals erreicht habt als lächerlich oder zu wenig vorkommt. Ihr könnt das verhindern, in dem ihr euch einfach hinterher, nachdem ihr eure kleineren Ziele erreicht habt, darüber freut und regelmäßig Revue passieren lasst, was vor einem halben Jahr noch alles unmöglich für euch gewesen wäre. Ja dieser Zeitraum ist bewusst gewählt, mit dieser Methode schaffe ich es jedes halbe Jahr wieder zu denken: „Was zur Hölle Antidote, das hättest du vor einem halben Jahr nicht für möglich gehalten.“ So mächtig ist das Ding. Aber es hat eben die Nebenwirkungen, dass man von immer weniger Dingen noch wirklich richtig stark beeindruckt ist und das einem Leute, die für kleine Ziele kämpfen sehr klein vorkommen. Behaltet im Kopf das ihr auch nur ein Staubkorn im Kosmos seid und erlaubt es euch auch über die Dinge, die ihr erreicht habt zu freuen. Erkennt euch selbst an! J Dann seid ihr auch gegen diese Gefahr gewappnet! Viel Spaß damit! Gruß, Antidote