30 Beiträge in diesem Thema

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vor 5 Stunden, Trine schrieb:

Das ist wieder mal ein riesiger Haufen Eselsdung, den du hier verbreitest.

Du tust so als könntest du Frauen unter die Schädeldecke schauen. 

Als ob Frauen ständig jede Gefühlsregung und jeden Gedankengang sofort heraussprudeln oder auf Social Media teilen müßten.

Vielleicht ist das auch dein Wunschdenken, daß Männer die besonneneren, autarkeren und klügeren Menschen wären. 

Ich habe nirgends etwas davon geschrieben, dass einer der beiden Ansätze besser sei. Mir ging es ausschließlich darum, unterschiedliche Herangehensweisen zu beschreiben, wie Männer und Frauen tendenziell ihre Problemen angehen. Basierend auf typischen Mustern, die man im Alltag und in Studien beobachten kann.

Das heißt nicht, dass jede Frau so handelt oder jeder Mann andersherum. Es geht um Wahrscheinlichkeiten, nicht um starre Regeln. Es gibt selbstverständlich Männer, die lieber im Austausch brainstormen, und Frauen, die am liebsten still für sich Lösungen entwickeln.

Der Punkt ist: Diese Unterschiede in der Herangehensweise können Missverständnisse erzeugen. Wenn ein Mann glaubt, er müsse sein Problem „erstmal allein lösen“, während eine Frau erwartet, dass man offen darüber spricht, kommt es schnell zu Frust.

Ich habe keine Wertung vorgenommen, sondern versucht, ein Muster zu erklären. Dass du daraus eine Abwertung ableitest, liegt möglicherweise daran, dass das Thema emotional aufgeladen ist.

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vor 10 Stunden, CIRKEL schrieb:

Zum Thema:

Irgendwie habe ich bei deinem Beitrag so ein Gefühl von Perfektionismusanspruch. Es gehen dir ein paar Sachen bei Frauen auf den Keks, und die gibt es bei allen Frauen. 

Ja da hast Du mit Sicherheit recht. Ich bin mir bewusst, dass es nie das perfekte Match geben wird und das alle Menschen irgendwo ihre Macken haben. (Bevor  hier wieder das Thema narzisstische Anteile aufkommt. Natürlich inklusive mir. 😉) Ich weiss, dass man irgendwo "abstriche" machen muss, aber mit dem tue ich mir ehrlich gesagt sehr schwer. Denn ich habe meine Ansprüche und befürchte, dass, wenn ich diese zu sehr herabsetzte, ich dann langfristig nicht glücklich sein werde.

vor 10 Stunden, CIRKEL schrieb:

Dazu kommt, dass du vielleicht nicht die Frauen erreichst, die dich wirklich für eine Beziehung interessieren. Ich weiß ja nicht, was du für Frauen kennenlernst, aber ich kann halt auch einfach nichts mit Frauen anfangen, die einfach nur gut aussehen. Und sich für ne Beziehung interessieren, bringt halt auch eine eigene Verletzlichkeit mit sich. Und es ist leider immer möglich, dass, wie Jaymuc schreibt, das Gras auf der anderen Seite grüner ist.

Dass du diesen Beitrag hier schreibst, klingt für mich fast so, als dass es einen Teil in dir gibt, der dann doch denkt, dass ne Beziehung für dich sinnvoll ist. Aber kann auch sein, dass dem nicht so ist, oder du jetzt erstmal ohne das auskommen willst, und in drei Jahren merkst, dass du doch Bock hast.

Ja, ich habe auch das Gefühl, dass sich ein Teil in mir erhofft hat, dass mir hier die guten Vorteile einer LTR aufgezeigt werden, ich eine neue Sichtweise darauf erhalte und mich dann eher bereit fühle, irgendwann, natürlich nach umfangreicher Kennenlernphase, wieder eine LTR einzugehen und dabei ein besseres Leben führe. Ich muss sagen, dass sich die Sichtweise schon etwas geändert hat und wenn ich jetzt dann vielleicht noch eine Frau kennenlerne, die wirklich zu den "seltenen guten" gehört, wie Holywater sinngemäss geschrieben hat. 

Dann vielleicht mal weg von Tinder und raus in die grosse, weite Welt. 

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vor einer Stunde, Silver_Back schrieb:

Ja da hast Du mit Sicherheit recht. Ich bin mir bewusst, dass es nie das perfekte Match geben wird und das alle Menschen irgendwo ihre Macken haben. (Bevor  hier wieder das Thema narzisstische Anteile aufkommt. Natürlich inklusive mir. 😉) Ich weiss, dass man irgendwo "abstriche" machen muss, aber mit dem tue ich mir ehrlich gesagt sehr schwer. Denn ich habe meine Ansprüche und befürchte, dass, wenn ich diese zu sehr herabsetzte, ich dann langfristig nicht glücklich sein werde.

Ja, ich habe auch das Gefühl, dass sich ein Teil in mir erhofft hat, dass mir hier die guten Vorteile einer LTR aufgezeigt werden, ich eine neue Sichtweise darauf erhalte und mich dann eher bereit fühle, irgendwann, natürlich nach umfangreicher Kennenlernphase, wieder eine LTR einzugehen und dabei ein besseres Leben führe. Ich muss sagen, dass sich die Sichtweise schon etwas geändert hat und wenn ich jetzt dann vielleicht noch eine Frau kennenlerne, die wirklich zu den "seltenen guten" gehört, wie Holywater sinngemäss geschrieben hat. 

Dann vielleicht mal weg von Tinder und raus in die grosse, weite Welt. 

Das fett Markierte kannst du dir auf die Stirn schreiben.

Tinder und die ganzen anderen OD-Dienste sind ein riesiges Haifischbecken, das aber auf den ersten Blick nach Delfinschwimmen aussieht. 

Aber man muss sich immer im Klaren sein: die Chancen, ein wirklich qualitatives HBs darauf zu finden, sind klein. Viel kleiner als wenn du rausgehst, in die grosse, weite Welt und dort dein Glück versuchst. 

 

Lass dich von allem trotzdem nicht entmutigen. Es gibt aktuell auf der Erde ~777 Millionen Frauen im Alter 18 bis 30. Da wird auch für dich eine dabei sein, mit der sich eine LTR gut anfühlt und Spass macht. Einfach am Ball bleiben, an dir selbst arbeiten und offen für neue Abenteuer sein. 

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Am 14.8.2025 um 08:26 , Silver_Back schrieb:

Kurz zu mir: Ich bin Anfang 30 und hatte bislang 2 Beziehungen. Eine mit Anfang 20 für 4.5 Jahre und eine etwa ein Jahr später für 2 Jahre und aktuell stelle ich mir die Frage, ob ich überhaupt wieder in eine LTR will.

Da du ja nicht ganz unerfahren bist mal die Frage: Was hat dich denn damals so lange in der Beziehung gehalten? Scheint dir ja was gegeben zu haben.

Am 14.8.2025 um 08:26 , Silver_Back schrieb:

Kinder möchte ich keine, dessen bin ich mir sicher und wenn ich aktuell Date oder mich mit Frauen treffe, dann geht es mir wirklich nur um das Körperliche.

Ist für ne gewisse Zeit auch sehr reizvoll - besonders, wenn es eben auch läuft. Aber am Ende des Tages fickst du halt auch nur fürs Ego, worin man sich irgendwann auch verlieren kann.

Am 14.8.2025 um 08:26 , Silver_Back schrieb:

Man hört ja viel, dass "die richtige Frau" einem weiterbringt und man sich als Mensch nochmals weiterentwickelt. Diese Auffassung teile ich gar nicht, denn ich bin auf meinem Weg sehr gut unterwegs, weiss wohin ich will und was es dazu braucht. Vielleicht wäre es einfacher, wenn jemand, während intensiven Phasen von Weiterbildung und Studium, gewisse Aufgaben übernimmt, selber schaffen würde ich das alles aber auch problemlos, dafür brauche ich niemanden. Für Urlaub, Wellnessweekends oder sonstige Aktivitäten finde ich es wiederum schön, eine Partnerin zu haben. 

Puh, würde Weiterentwicklung da tatsächlich weniger auf die externen Ziele beziehen. Natürlich brauchst du keine Frau, die dir durchs Studium hilft oder deine Wäsche macht. Bist erwachsen, kannst du selbst.

Aber wenn man mal einen Blick in den Bereich Persönlichkeitsentwicklung (ja ich weiß, ist hier die letzten Jahre irgendwie versunken) wirft, ist es nun mal so, dass du gewisse Schritte nur machen kannst, wenn dir eine andere, aber wirklich nahestehende Person den Spiegel vorhält. Das kann Angst machen, birgt aber unglaublich viel Entwicklungspotenzial. Mir kommt es so vor, als wäre dieser Trend von "ich kann alles allein, brauche niemanden" in den meisten Fällen ein Cope, weil alle irgendwo einfach Schiss haben. Mag bestimmt einige geben, für die das wirklich passt, aber die breite Masse??

Und in einer erwachsenen LTR geht es, zumindest in meiner Welt, nicht darum jemanden zu haben, der einem den Urlaub versüßt oder die Langeweile vertreibt oder hier und da die Einsamkeit unterdrückt. Es geht um eine gemeinsame Entwicklung, gemeinsame Ziele, etc. Aber dafür braucht es eben auch Augenhöhe.

Am 14.8.2025 um 08:26 , Silver_Back schrieb:

Wenn ich in mein Umfeld Blicke, sind von meinen Kumpels, alle etwa im gleichen Alter, etwa die Hälfte in LTR und die andere Hälfte (langzeit-) single. Von denen in der LTR habe ich nur bei einem das Gefühl, dass er wirklich glücklich ist und "die Frau" gefunden hat. Alle anderen beklagen sich ständig, wirken unglücklich und sind jeweils die ersten, die im Séparée verschwinden, nachdem sie lautstark das Bedürfnis nach einem Puff geäussert haben. Ich denke, dass viele auch nur aus Bequemlichkeit zusammen sind oder mühe haben, alleine zu sein. 

Jo, darüber, dass viele aus Bequemlichkeit und/oder Gewohnheit in dysfunktionalen Beziehungen stecken bleiben, brauchen wir nicht diskutieren. Gabs immer, wirds immer geben.

Am 14.8.2025 um 08:26 , Silver_Back schrieb:

Gibt es Eurer Meinung nach einfach Menschen, die keine Beziehungstypen sind

Gibt es, ja. Sind aber die Wenigsten.

Aber es ist eben gerade en vogue so zu tun. Ist aber nicht die Realität, sondern eben diese Instagram-Onlinewelt. Denke von den ganzen "Ich geh Gym und mach Sidehustle" Jungs und "Oh, mein Schmuckkästchen ist der heilige Grahl und alle Männer wollen mich" Mädels, sind die wenigsten wirklich Glücklich, wenn sie abends allein in ihrer Bude hocken.

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Eine Beziehung sollte jeder mal eingegangen sein. Jede neue Lebenssituation zeigt dir eine neue Facette und bringt dich menschlich weiter, ob du es nun für dein Seelenglück brauchst sei mal dahingestellt.

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