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  1. Niemand betreibt Day Game als Alternative zum OG. DG wird primär als Training gemacht, um AA abzutrainieren, lockerer und souveräner im Umgang mit Frauen zu werden und überhaupt erstmal zu lernen, fremde Frauen anzusprechen, Gespräche zu führen und Attraction aufzubauen. Natürlich kann daraus auch mal ein Date oder mehr entstehen, aber das ist nicht der eigentliche Sinn. Gerade für Männer, die im Umgang mit Frauen noch Defizite haben, ist es ein ziemlich effektives Trainingsfeld, weil man unmittelbares Feedback bekommt und nicht hinter einem Bildschirm sitzt.
  2. Ist das in Deutschland nicht ähnlich? So wie ich informiert bin, ist es auch in Deutschland eher die Ausnahme, dass eine Frau gar nicht arbeiten muss. Wobei man natürlich auch noch über die Definition von "muss" diskutieren kann. Meiner Meinung nach "müssten" viele Frauen in einer Ehe gar nicht arbeiten, und man würde über die Runden kommen. Man könnte sich nicht den übel luxuriöser Lebensstil leisten mit fette Karre, 4x im Jahr in Urlaub, Markenklamotten und jeden Tag auswärts essen. Aber man würde durch den Alltag kommen. Aber die meisten wählen lieber die Variante wo eben beide arbeiten, und sei es nur Teilzeit, und dafür hat man nen ordentlichen Boost was den Lebensstandard betrifft und muss nicht jeden Cent zweimal umdrehen. Dein erwähnter Schweizer Medianlohn ist korrekt, aber der Medianlohn in Zürich liegt bei ~110'000 CHF. Also fast auf dem Level wo nach deiner Aussage eine Familie mit 2 Kindern "gut durchgebracht" werden kann. Was meine Aussage stützt, dass nur um "über die Runden zu kommen" ein leicht überdurchschnittlicher Lohn ausreichen würde. Wir haben inzwischen als Gesellschaft einfach einen extrem hohen Lebensstandard. Jährlich mind. 1 Flugreise in den Süden ist schon fast Pflicht, 1 Auto sowieso eher 2, viele gehen häufig auswärts essen oder lassen liefern, man will den Kids immer die neusten Gadgets ermöglichen und gleichzeitig hat man noch gefühlt 20 Abos am Laufen für Musik, Filme, KI etc. Man ist also irgendwo auch selbst dafür verantwortlich, dass sich das Hamsterrad immer schneller dreht.
  3. Du hast natürlich Recht, dass das bei weitem nicht jedes HB betrifft. Laut verfügbaren Daten sind es ~20% der Frauen, die doppelt so viel verdienen wie eine Putzfrau. Darum unbedingt vorgängig die Rechnung machen, ob es sich finanziell überhaupt lohnt, wenn das HB arbeiten geht. Man kann darüber diskutieren ob es Sinn macht, wenn das HB pro Woche 2 Tage arbeiten geht und in dieser Zeit exakt den Betrag erwirtschaftet, den 2 Tage Kita kosten. Ich kenne aber auch Familien die das so handhaben und damit fine sind.
  4. Gerade wenn man so einen "Fetisch" hat, also nur auf ganz bestimmte HBs steht, die man nicht an jeder Strassenecke findet, sehe ich OG als legitimen Weg. Dort kannst du ganz spezifisch erstmal über die Optik nach deinen Vorlieben filtern und von da an weitermachen. Und das "Ansprechen" im OG dann natürlich erstmal auf Deutsch. Wenn sie das nicht versteht, wird sie es dir schon mitteilen. Wie im echten Leben übrigens auch.
  5. Genau so sollte das aussehen. Ist bei mir im Grossen und Ganzen ähnlich. Besonders die regelmässigen Date-Abende mit schick Essen oder Kino sind extrem wichtig, damit man sich im täglichen Familientrott nicht als Paar verliert. Und natürlich der Sport, sonst sieht man als Ü30-Opa schnell aus wie ein Sack Kartoffeln. Und das ist weder ästhetisch noch gesund.
  6. Weil man dann gut daran tut, gewisse Dinge auszulagern. Wir gönnen uns z.B. ne Putzfrau seit meine Frau wieder Teilzeit arbeitet. Einfach weil netto mehr rausschaut, jemanden zu bezahlen der alles putzt, und in der Zwischenzeit geht frau arbeiten und verdient doppelt so viele wie die Putzfrau in der gleichen Zeit kostet. Man ist die lästigen Arbeiten los und hat am Ende sogar noch mehr Geld in der Tasche. Win-Win.
  7. Wirklich spannendes Mindset. Aber dann ist ihr Ziel gar nicht ne "SAHM" (Stay at Home Mom) zu werden, sondern weiterhin, auf kleinem Pensum, zu arbeiten? Weil ihre Aussage: impliziert, dass sie bereits ein gewisses Pensum arbeitet und nicht bei 0% Arbeit ist und sich dafür zu 100% um Haus & Kind kümmert. Ansonsten hätte sie es ja formuliert: Da kriege ich Fragezeichen und frage mich, ob ihr beide da vom Gleichen geredet habt. Denn es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ne Frau zu 100% SAHM ist und sich um alles kümmert was mit Kind & Haus zu tun hat oder ob sie Teilzeit arbeitet. Das verändert die Dynamik und die Care Arbeit komplett.
  8. Eine inzwischen sehr selten gewordene Ansicht. Darf ich fragen, was betreffendes HB für eine Ausbildung genossen hat?
  9. Ich kann nur aus der eigenen Erfahrung sagen, dass der Part: "24/7 die nächsten X Jahre eingebunden" deutlich übertrieben ist. Ja, mit Kindern kann man nicht mehr komplett machen was man will, aber man hat schon noch weiterhin sein eigenes Leben und kann und sollte Paar-Aktivitäten machen. Je älter die Kinder werden, desto weniger "Dauerbetreuung" ist nötig. Sobald sie im Kindergarten und später in der Schule sind, verbringt man mit den eigenen Kindern weniger Zeit als sie mit den Klassenkameraden. Einfach zur Relativierung. Ansonsten noch Ontopic: - als sehr wichtig erachte ich es, weiterhin genügend Zeit für sich selbst und seine Freunde einzuplanen. Nicht plötzlich mit Gym aufhören oder Freunde vernachlässigen, bloss weil man Vater geworden ist. Das Kind sollte ins bestehende Leben integriert werden, nicht das Leben komplett um das Kind herum neu aufgebaut werden.
  10. Ja, dass es mit Kind(ern) deutlich hektischer und unentspanner zu und her geht denn als DINKs liegt in der Natur der Sache. Ist mitunter auch ein Grund für unsere dramatisch gesunkenen Geburtenraten. Es wollen sich immer weniger Leute diese Verantwortung und Bürde aufladen. Auch wenn Kinder-Haben wahnsinnig schöne Momente bietet, ist es eben auch viel Einschränkung, Stress und letzten Endes Kosten. Wenn du also jetzt, nach der Geburt deines Kindes, realisierst, dass dich dieses "ganze Familienleben einfach nicht erfüllt", dann ist das sicherlich etwas, das du adressieren und angehen musst. Ich würde es jedoch auch nicht überdramatisieren. Dein Kind ist erst zwei Jahre alt, du bist damit noch ganz am Anfang einer langen Reise auf der sich so vieles ändern kann und wird. Inkl. deiner Gefühle und Ansichten. Besonders als Mann sind die ersten zwei Jahre eines Kindes relativ "langweilig" weil man mit dem Kind noch nix "spannendes" machen kann und es primär an der Mutter hängt und von ihr abhängig ist. Später, so ab 3 Jahren, wird es deutlich interessanter, so viel kann ich dir schon verraten. Das "stundenlang Zeit mit dem Nachwuchs verbringen zu müssen" wird sich auch mit den Jahren verändern. Am Anfang ist das tatsächlich so, aber irgendwann werden die Kinder grösser und selbständiger und müssen nicht mehr permanent von dir bespasst werden. Daher kann ich dir nur den Rat geben, durchzuhalten, die Zeiten ändern sich. Und zwar schneller als man es sich bewusst ist. Du hast jetzt vielleicht noch ein Jahr bis dein Kleinkind zum Kind digitiert und dann wirst du alles bestimmt wieder mit anderen Augen sehen.
  11. Haha der Euphemismus: Nein, da hat sich gar nix verändert im Dating-Verhalten. Jedenfalls nicht in den letzten 300'000 Jahren. Seit es den Homo sapiens gibt, gilt die männliche Initiative bei der Partnerwerbung. Dass ein paar Jahre "Wokeness" und "Feminismus" die jahr­tau­sen­de­alte Biologie nicht auf den Kopf stellen können, sollte irgendwo verständlich sein. Aber lustig zu lesen, wie man plötzlich die Realität anerkennen und zurückkrebsen muss. Oder wie man auf Deutsch sagen würde:
  12. Ist schlussendlich ein Selbstschutz für den Mann. Nix zerfickt dir dein Leben nachhaltiger und länger als ein ungewolltes Kind mit einem unpassenden HB. Du bist dann auf Gedeih und Verderben auf die nächsten ~20 Jahre an diese Person gebunden. Habe ich in der Vergangenheit genau so gehandhabt. IMMER Gummi, ausser man befindet sich in einer monogamen LTR, in der man sich gemeinsam für eine andere Verhütungsmethode entschieden hat. z.B. Pille, Stäbchen oder Spirale oä.