Raketenbernd

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  1. Ist bei mir zuletzt ähnlich gewesen. Bestärkte mich dann nochmal darin, dass ich OG aktuell eher nervig finde bzw. früher mehr Nerv. Mit einer Ausnahme... Im Ausland zieht diese Frage ungemein. Zumindest kam ich damit auf Instant-Treffen in Wien, Warschau und Barcelona. Vorausgesetzt, man stellt ersichtlich heraus, dass man Deutscher und nicht allzu lang in der Stadt ist. An dieser Stelle eröffnet sich mir eine Idee: Vielleicht solltest du den Spieß mal umdrehen? Angenommen, du als Südamerikaner deutschen Ursprungs auf Geschäftsreise in deiner Stadt, whatever. Eben genau so, dass eine gewisse Exotik am Start ist, in Verbindung mit dem zeitlich limitierenden Faktor... Wie auch immer. Freue mich auf deinen nächsten Versuch, mit obiger Prämisse. 😛
  2. Uff. Ich fürchte, dir ist in der Sache gar nicht (mehr) zu helfen. Und das meine ich nicht mal böse oder abwertend. Du schreibst, dass du nicht knapp mit Alternativen bist. Sie ebenso wenig. Was du aber so von dir gibst, klingt für mich ziemlich toxisch, und alternativlos. Fast schon so als könntest du gar nicht (mehr) ohne sie. Obwohl du gleichzeitig behauptest, dass du sie nicht brauchst. Und sie nur eine Trophäe für dich darstellt... Wie aber passt dann für dich zusammen, dass du mit deiner liebgewonnenen "Trophäe" Deep-Talk führst, ihr Seelenleben ergründest, Gespräche anregst, welche nur so vor Wachstum und gemeinsamer Intimität, vor tiefstem Verständnis sprühen? (Entschuldige mir bitte mein Überspitzen!) Kann es vielleicht sein, dass du dir in der ganzen Angelegenheit etwas vormachst? Dass du zwar per Lippenbekenntnis behauptest, du hast zahlreiche Optionen, aber längst ihn sie vernarrt bist? Weil sie irgendetwas auf eine Art und Weise in dir zum Schwingen bringt, wodurch dir rationales Handeln und Selbstschutz (NEXT!) unmöglich erscheinen? Dass du etwas in ihr siehst, das faktisch nicht da ist? Du schriebst vom Ego-Push. Okay. Aber ist da noch etwas? Dir Zuspruch sichern? Macht? Ein zu dir Aufsehen? Gewollt und geliebt werden? Ich würde dir - deiner eigenen Gesundheit zu Liebe - in diesem Falle raten, die Hand von der heißen Herdplatte zu nehmen. Und dich aufrichtig und wachen Blickes zu fragen, welcher Impuls dafür Sorge trägt, dass du immer und immer wieder die Hand herabsinken lässt. Wohl wissend um das damit verbundene Unheil.
  3. Nehmen wir an du gründest ein DAO über IOTA bzw. das Soonaverse. Dann können alle möglichen Leute deinem DAO joinen und gemeinsam kann über den weiteren Fortgang der Organisation entschieden werden. Konkret könnte es dann so aussehen, dass du abstimmen möchtest, dass ihr jeden Mittwoch eine Cola frei Haus geliefert bekommen solltet, weil ihr Member des DAOs seid. Nun gibt es dafür ein Voting, welches genau eine Woche läuft. Du kannst nun über deinen Ledger deine MIOTAs für die Option A "Ja, ich will jeden Mittwoch Cola frei Haus!" einsetzen. Deine MIOTAs geben dir dann für die Dauer der 7 Tage ein "Stimmgewicht". Jemand der mit weniger MIOTAs votet und für Option B "Lieber Wasser!" votet, wird keine Chance in deiner Umfrage haben, einfach weile seine Stimme nicht so schwer wie deine wiegt. Je mehr Leute aber nun zum DAO hinzustoßen, desto diverser und demokratischer wird letzten Endes das Ergebnis ausfallen. Heruntergebrochen kann man sagen: Mehr Anteile einer Währung + länger in der Umfrage involviert (nicht erst 13 Stunden vor Schluss) = mehr Gewicht deiner Stimme Ich hoffe, das war so weit verständlich. Bitte korrigieren, sollte ich irgendetwas falsch dargestellt haben. 🙂
  4. Möchte das unterstreichen. Die Frage ist letztlich nur wie man die Sache darstellt. Habe einige Jahre ehrenamtlich einen Verein geleitet der coole Projekte an den Start gebracht hatte. Da man mich dort in meiner Rolle öffentlich wahrnehmen konnte, war das ein absoluter Bonuspunkt und Wegbereiter ins Höschenparadies. Ich merke aber bereits jetzt, nach wenigen Jahren ohne Vorstand, dass das alleinige Erzählen einen riesigen Unterschied macht. Zum Rest der Story: Das Zeitfenster hat sich für dich geschlossen, lieber TE. Auch Frauen haben irgendwann genug vom Zweite Wahl sein und Lückenbüßen. Lade sie auf ein "richtiges" Date ein like "Lass uns Freitagabend zusammen was trinken gehen, oder Enten füttern..." oder lass es. Alles andere ist sinnloser Hirnfick. Was ich mich noch fragte: Bretterst du auch die HBs, die 8er und 9er Kandidatinnen?
  5. Wäre glaube smart, ihr würdet euch in ihrer Hood kurz beschnuppern. Drink oder Spaziergang, k.A. Finde ich persönlich immer etwas angenehmer. Mal die Stimme gehört, sie ganz allgemein im Voraus kurz wahrgenommen und erfahren zu haben. Dann könnt ihr euch noch immer für ihre Wohnung entscheiden. Oder eben nicht. Dass sie derart lang auf dich wartet, klingt für mich entweder nach einem Volltreffer oder dass sie alternativlos ist. Aber egal wie: Gummis einpacken!
  6. Ich befürchte ja, dass ich selbst mit "A-Ware" meine Probleme hätte. Und es würde nicht lange dauern, dann hätte ich zwar - rein formal - eine HB10 am Start, die Probleme würden aber genau so wieder auftauchen. Und genau das ist der Punkt: Ich leide unter einem Symptom und verorte die Ursache gerade in Richtung "Zukunftsangst"; vermute, dass das alles an dieser liegt. Da passt mir die Rolle vom zögerlichen Wunsch-Boyfriend einfach zu gut auf den Leib. Nur führt mich diese Zukunftsangst eben auch immer und immer wieder in die selben Tretmühlen. Mich neu zu erfinden: Ja, das ist ein guter Punkt. Und wahrscheinlich der einzig halbwegs gesunde Weg. Ja genau, so ist es. Ich bin Meister der Vermeidungsstrategien. Aber weißt du, was das gemeine daran ist? Ich weiß irgendwann selbst nicht mehr, wer ich bin, was ich möchte, was Bedürfnis und was Strategie (zur Flucht) ist... Mir wird ganz übel, wenn ich das schreibe. Das Problem ist ja auch: Ich hatte mit der Frau richtig schöne Momente der Zweisamkeit, da passte vieles für mich, und es störte mich in den tollen Phasen auch nicht ihre toxische Mutter, der doofe Vater... Sobald ich dann aber große Bedürftigkeit im Schreiben meiner Abschlussarbeit erfahre (viel Zeit allein, Selbstzweifel, wenig Kontakt, Zweifel, ob das überhaupt alles so passt, was ich da schreibe - komme aus Arbeiterfamilie), dann gehen sie wieder los, meine Strategien. Und ich glaube ihnen mitunter. Und handle dann danach. Was nicht klug und auch nicht sonderlich erwachsen ist, vor allem aber unfair der Frau gegenüber. Das muss mein oberstes Ziel sein! Natürlich weiß ich darum, und sehe es exakt so, in anderen Lebensbereichen. Im Bereich Studium/Partnerschaft aber (noch) nicht. Da fällt mir das umgehen und akzeptieren mehr als schwer. Ich sah mich als Jugendlicher mit einem alkoholkranken, infantilen und verantwortungslosen Vater und einer absolut dominanten und herrischen und irgendwie dann doch auch kindischen Mutter konfrontiert; war Nerd und in der Schule Außenseiter... Hatte meine Zocker-Freunde, aber abseits davon nicht viel. Immer öfter habe ich das Gefühl, dass mein heutiger/s Feueralarm/Schutzprogramm dafür sorgt, dass ich viele soziale Brücken verbrenne und mich zurückziehe. Weil es in der Einsamkeit zwar nicht schön, aber zumindest - vermeintlich - sicher ist. Als Kind und Jugendlicher habe ich mich zumindest oft derart entzogen, um nicht "gerettet" zu sagen... Du magst das so sehen können "Ist ja nichts unwiderrufliches.", mir macht es leider richtig viel Angst und Beklemmung. Und das Paradoxe ist dabei ja auch: Ich lebe mit einer vermeintlichen F+ sehr partnerschaftlich und nah, bekomme aber sofort Beklemmung und Fluchtgedanken, wenn es dann von ihr benannt wird. Wenn FreundInnen den Status erfragen, wenn an mich mit dem Wunsch herangetreten wird, mehr Sicherheit von mir zu erfahren, bis hin zu Heirats- und Kinderwunsch. Dann wird die Luft für mich plötzlich ganz dünn. Obwohl, wie gesagt, vor dem drüber-reden für mich vieles passte und ich die "Beziehungssachen" genoss. Die toxische Familie im aktuellen Fall jetzt mal ausgeschlossen. Die triggerte mich richtig arg, wenn ich dafür empfänglich war. Aber sie hatte dann z.B. auch vor 2 Monaten den Kontakt zu ihrer Mutter niedergelegt, weil sie auch sah, dass mich das ungeheuerlich abschießt. An ihrer Mutter (und ihrem Vater zum Teil) sah ich immer wieder zurück in meine Kindheit und Jugendzeit, was schmerzte. Meine Eltern sind mittlerweile feine Menschen. Damals waren sie die Hölle. Alles vorher von mir Geschriebene führt jetzt letztlich zu deiner Nachricht: Eine reine F+ wäre, sehr wahrscheinlich, nach allem was ich so geredet, gehört, gelesen, geschrieben und gedacht habe wohl tatsächlich nicht das Ding für mich. Vielleicht mag das für euch jetzt paradox klingen. Doch ist das genau mein Problem, wie ich gerade selbst auch nochmal erkenne: Ich will ja irgendwie eine Freundin, Nähe, Verbundenheit, Austausch, Vertrautheit etc. Für sie da sein, gemeinsam schöne Dinge erleben, unterstützen, mich supporten lassen usw. Bekomme aber riesige Angst, dass so klar zu kommunizieren, weil es die Gefahr beinhaltet, mich falsch entscheiden. Also behaupte ich stets, dass ich "nur was lockeres" suche. Woher soll ich nämlich wissen, ob ich das wirklich möchte, wenn es doch bei mir so sehr schwankt, je nach Verfassung bzw. Selbstwertthematik Studium? Und das meinte ich auch mit "A-Ware": Keine Frau dieser Welt wird mir das nehmen können. Und das führt unweigerlich auch wieder zu dem Punkt "Mich selbst erfinden": Vielleicht mal riskieren, dass ich mich falsch entscheiden könnte, die Frau mich dann nicht mehr mag, meiner Needyness ins Auge blicken, die mir vorgaukelt, dass ich wieder 15 bin, mich vor Mutter und Vater wegducken und gefallen muss, nicht auffallen, nicht aufmucken, weil Zuhause bereits genug Krach ist... Puh. Das ist echt eine Aufgabe. Aber glaubt mir: Ich hab echt keinen Bock mehr, diesen ganzen Scheiß auch nur noch einmal zu wiederholen. Kommt gut durch diese übertrieben heißen Tage; danke für eure Zeit!
  7. War ich. Mit 16, 17... 25... auch vor ein paar Jahren mal noch. Selbst mit ihr jetzt hatte ich so ganz kurze "Verliebtheitsspitzen". Ruckzuck kommt dann aber das Gefühl von "Ui, das wird gefährlich, wenn ich jetzt nicht aufpasse." Ausgelebt habe ich mich reichlich, falls du Lays meinst. Das waren an die vierzig Frauen. Ich habe auch interessentechnisch und beruflich schon viel probiert. Glaube aber, dass ich erst mit dem baldigen Studienabschluss und einer Arbeitsstelle mehr Klarheit und Sicherheit bekomme. (Wunschdenken) Exakt so war es immer auch bei mir. Nur habe ich in den allermeisten Fällen - im Gegensatz zu dir - nicht gehandelt, nicht auf dieses stechende Gefühl vertraut. Aus Angst, mich falsch zu entscheiden. Aus Angst, allein zu sein. Alternativlos, klein... Rational weiß ich, dass ich ein cooler Typ bin. Nur sind diese Negativ-Gedanken in potenziellen Verlustsituationen bei mir - noch - immer sehr ausgeprägt. So war es nun auch bei ihr. Ich wusste relativ früh, dass ich das nicht möchte. Hatte aber auch keinen besseren "Plan B" parat. Klingt gemein, ich weiß. Mag das selbst nicht bzw. finde es doof, so zu handeln. Machte das jedoch stets aus Angst heraus. Was es nicht besser macht. Ehrlich gesagt: Ja. Eine Beziehung stabilisiert mich. Macht mir den Alltag angenehmer. Und stimmt. Wenn man das so betrachtet, dann bin auch ich auf jeden Fall Profiteur einer Partnerschaft. DANKE! Dieses Bild hat mir ein totales AHA!-Erlebnis verschafft! Genau so bin ich bisher mit Frauen verfahren, zumindest in einem großen Teil der Fälle. Viele flogen mir so zu. Durch Aussehen, Charisma, Eloquenz, Social Circle, Fame... Bei den wenigsten habe ich wirklich gekämpft oder etwas riskiert. Zumindest nicht nüchtern. Im Drogenrausch habe ich das Ansprechen auf Parties und Festivals früher dann doch häufiger gewagt. Seit ich aber eisern nüchtern bin, ist das auch erheblich schwerer für mich geworden. Ganz genau so war es. Sie war lieb und mir zugewandt, wir hatten Gemeinsamkeiten und einen Heat of the Moment und dann lief das Ding. Hatte sich so ergeben. Dass das nichts für Dauer ist, wusste ich sehr früh, das ist richtig. Danke für deinen Zuspruch. Mir ist durch deine und auch eure Zeilen nochmal klar geworden, dass ich dieses "Ballerlife" nicht (mehr) führen möchte. Mit Anfang/Mitte 20 hatte ich da richtig Bock zu. War dauerhaft auf Achse, breit und besoffen. Da lief das alles irgendwie so. Ich möchte aber tatsächlich den süßeren, weitaus wertigeren Nektar. Und ich weiß, dass ich diesen bekommen kann. Und müsste ich mich entscheiden: Ballern oder LTR, dann würde meine Antwort klar zu einer Frau gehen, welche für mich das Gelbe vom Ei ist. Und ohne dass das eingebildet klingen soll: Wenn ich meine Grenzen nicht sauber gezogen bekomme, wird es wohl immer wieder passieren, dass mich Frauen in LTRs "ziehen" wollen, mit denen ich eigentlich gar keine LTR haben möchte... Solltet ihr nochmal antworten: Ich bin nun erstmal eine Woche im Urlaub und offline. 🙂
  8. Und genau das erachte ich als so schwierig. Ich habe schon sehr viel über mich erfahren dürfen, an mir arbeiten können. Drogen- und Selbstwertproblematik hinter mir gelassen, toxische Freundschaften beendet, ich weiß um meine Ressourcen, was mir gut tut, und was eben auch nicht... Bei diesem Thema beiße ich aber - noch - regelmäßig auf Granit. Wie du aber bereits geschrieben hattest: Wichtig ist der Anfang, diesen Weg zu beginnen. Das habe ich. "Verantwortung" ist genau der richtige Punkt. Ich fühle mich oftmals verantwortlich. Über das Maß einer "normalen" Empathiegabe hinaus. Die Frage erzählte mir, relativ am Anfang, von ihrer toxischen Mutter, die in unmittelbarer Nähe zu ihr wohnt. Sich öfter das Leben nehmen wollte, sie nachts anruft, etc. Dann erzählte mir die Frau auch von ihren toxischen Expartnern, mit denen allesamt irgendwann ein böses Ende kam. Spätestens nach diesen Erzählungen war ich nicht mehr nur einfühlsam... Da hat es mir komplett meine Grenzen zerschossen. Gedanke: Die Frau hat schon so viel Mist erlebt, da musst du aufpassen. Zack! Verantwortung. (Die ich ums Verrecken nicht möchte.) Ja, du hast Recht. Das war weak formuliert, und gedacht. Danke für den Hinweis. Ich war wirklich froh, wieder etwas gefunden zu haben. Gleichzeitig besaß ich in ein Mindset, dass ich erstmal nichts mehr mit Frauen haben wollte, aus Angst, dass mir wieder alles um die Ohren fliegt. Was nun auch passiert ist. Überraschung. Und ja, bzgl. F+ Definition: Da hast du absolut Recht. Ich führte eine Beziehung, wollte das nicht so labeln. Ihr Wille, das irgendwie zu labeln, ängstigte mich. Siehe Post deines Vorredners: Ich habe ein riesiges Problem mit Verantwortung. Nicht, dass die mir jemand aufbürdet. Aber ich projiziere diese. Die Frau hat mir öfter gesagt, "Mensch Bernd, es ist doch alles okay. Ich möchte dir nichts Böses." Aber sag das mal meinem Hirn. Es ist verhext. Hier sehe ich Übungspotenzial. Glaube, dass das Üben für mich wirklich gut wäre. Um jedoch so eine straighte Aussage treffen zu können, müsste ich wissen, was ich will. Und da wird es schwierig. Das weiß ich nämlich nicht. Mal so, mal so. Du schriebst, ich bin da wie ein Jo-Jo. Ich sehe mich in der Achterbahn sitzen. Wir meinen exakt dasselbe. Nope. Wollte nicht, dass sie exklusiv mit mir fickt. Mein Vorschlag war, dass wir einen Kompromiss bereden können. Daten anderer, aber nicht unbedingt in Anwesenheit des jeweils anderen. Fand sie doof. "Wie soll ich da jemals wen anderes kennenlernen, Bernd?!" Sie meinte aber auch - im Spaß - vielleicht wären Dreier für mich in Ordnung? Da war ich dann aber auch in der Situation überfordert und meinte, dass mir zwei Frauen in einem Bett dann doch zu viel wären. Hier hätte ich, wahrscheinlich, richtig was raus holen können. Aber zum einen: Fühlte ich das nicht. Und zum anderen: Schielte ich eben tatsächlich auch ein bisschen zur Hintertür. (Mal sehen, ob ich noch eine finde, die besser zu mir passt, eine weniger krasse Geschichte mitbringt etc.) Damit wäre der Vorstoß in Richtung "Dreier" auch nur ein weiteres Verzögern (und Verbiegen) geworden. Schätze ich exakt genau so ein, ja. Ich bringe die Orientierung und Stabilität einfach - im Moment - nicht mit. Ich wäre sehr gerne froh und genügsam, erfahre auch Phasen, in denen ich das bin. Das fühlt sich dann auch gut und schön. Es dauert aber meistens nicht lang, dann funktioniert genau dieses "Frohsein" eben nicht mehr, und ich will alles verbrennen und hinter mir lassen. Ich weiß, dein Rat an mich ist wohlwollend gerichtet. Aber er lässt mich ratlos zurück. Eben weil dieses "einfach froh sein" für mich irgendwie nicht funktioniert. Vielleicht ist das aber auch eine Frage von Achtsamkeit und Dankbarkeit? Ich hatte wirklich einige Frauen, die genau mich wollten und die mich wirklich toll fanden. Glaub mir, ich habe absolut jedes Verhältnis über kurz oder lang zerschossen. Jedes. Ich hab dieses, früher sehr stark ausgeprägte Mindset, schon zu großen Teilen überwunden. Aber es ist eben noch immer am Start. Ballere ich Frauen, bin ich ein ganz Toller. Ich weiß natürlich um die Fakten, welche du ja auch schilderst. Hab das ähnlich so erfahren. Das ist "nur" Ego-Gewichse. Nicht nachhaltig, nicht wärmend. Aber eben auch leider geil. Für einen kurzen Moment. Vielleicht muss dieses Denken auch in mir noch weiter anwachsen. Und ich öfter etwas "Gutes" machen, statt zu Pornos zu wichsen und Tinder zu installieren, wenn ich mich klein und schwach fühle. Konnte den Sender nie einstellen, da ich nie eine klare Linie in mir hatte. Das war von Anfang an Rumgeiere. Ich kann auf keinen Fall JA! zu ihr sagen, weil ich es eben nicht weiß bzw. fühle. Damit bleibt mir nur der - erneut - schmerzhafte Rückzug. Aber nur dieser ist fair ihr gegenüber. Und beim nächsten Mal dann besser machen. Ja, das stimmt. Die brauche ich. Fühle mich übermäßig lost in der Sache. Ich denke aber auch, dass diese Gespräche weniger werden, je mehr ich auf meine innere Stimme vertrauen kann. Und ja, ich bin auf der Suche, nach was auch immer. Das hast du schön ausgedrückt. Die Trennung ist bereits vollzogen. Und es ist genau so, wie du schreibst. Die Faktenlage ist klar. Da nun noch weiter zu machen, wäre playing-games. Würde ihr schaden, würde mir schaden. Es ist schwer für mich, etwas loszulassen (oder anzufangen, oder laufen zu lassen), wenn ich gar nicht weiß, was ich überhaupt will. Das ist mein absolutes Hauptproblem. Ich weiß es einfach nicht. Und ich lerne eine Frau kennen, sage dann, dass ich "nichts ernstes" suche, habe eine gute Zeit mit ihr, die wir uns gemeinsam schön gestalten, sie findet mich immer besser, möchte mir gefallen, ich genieße das, und stelle irgendwann ganz erschrocken fest: Ach du kacke, jetzt sitzt du in der Falle! Da ist sie nun, die Verantwortung. Du bist der potenzielle nächste Arsch, der Macht über sie hat, sie zu verletzen. Dann wird mir ganz bang ums Herz. Und warum mir dann das loslassen schwerfällt? Weil ich einmal den süßen Nektar (der Beziehung) gekostet habe, aber aus Angst nicht bereit dazu bin, die potenziellen Downsides in Kauf zu nehmen. Das ist wohl mein gesamtes Dilemma. Uff. Roman. Schönen Sonntag euch!
  9. Danke! Das habe ich mir tatsächlich auch schon häufiger gesagt, und wurde mir bereits auch so geraten: Erstmal diese eine große (und angstbehaftete) Baustelle angehen (Studium/Jobfindung), dann wird sich hoffentlich alles andere fügen. Ich kämpfe ja nun auch bereits seit 2012 mit dem Thema Studium und damit verbundener Orientierungslosigkeit. 🙂 Leider ist es mit diesem - hart rationalen - Gedanken nicht getan, wenn ich doch mal irgendwie in Zweisamkeit gerate, diese dann auch sehr mag, und ein weiteres Mal in die Muster verfalle. Vielleicht wirklich erstmal knallhart alles in diese Richtung meiden.
  10. Mir ist - mal wieder - mein altbekannter Teufelskreis auf die Füße gefallen und es ist zum Haareraufen. Nein, nicht nur das. Es macht mich richtig traurig und auch wütend. Eben weil mir diese Dynamik schon SO OFT schmerzhaft widerfahren ist. Ich habe mit meiner Schwester, einer sehr guten Freundin und meiner therapeutischen Gesprächsgruppe das Thema diese Woche ausführlich durchleuchtet. Und nun möchte ich euch noch dazu ins Boot holen. Weil mich jedes Gespräch in der Sache weiter bringt. Seit Januar führte ich eine F+, die schon nach kurzer Zeit nicht mehr wirklich eine reine F+ war. Super viel gemeinsame Zeit, viel Kuscheln, viele Nächte zusammen, wohlwollendes Miteinander, Deeptalk, Familie und FreundInnen kennenlernen... Zu dieser Anfangszeit hatte ich - vor allem auch durch Corona - nicht wirklich viele Alternativen. Von ihr (8 Jahre jünger) kamen dann immer mal so Erzählungen, dass die Oma fragte, was das nun mit uns sei, oder die eine Bekannte, welche meinte, wir zwei auf der Straße sehen so gar nicht nach F+ aus, sondern viel mehr nach Pärchen... Immer wenn solche Dinge kamen und das Thema der MONOGAMEN BEZIEHUNG, bekam ich meine "Ausraster". Plötzlich brauchte ich Abstand und musste ganz klar formulieren, dass ich keine LTR mit ihr möchte. Mich aber ironischerweise boyfriend-mäßig verhielt und auch alle Annehmlichkeiten bei ihr mitnahm. Die Zweisamkeit tat mir ja richtig gut. Und ich genoss das auch. Gleichermaßen mir aber auch schon total oft dachte, dass ich wieder andere Frauen daten möchte. Mir diese Gedanken dann aber verbot, aus Angst, sie allein schon mit meinen Gedanken (was Quatsch ist) verletzen zu können. Beim genaueren Betrachten fiel mir aber auch auf, dass es Phasen gab, da haben mich andere Frauen nur wenig interessiert und ich war im Reinen mit mir. Ich sagte ihr sogar vor 3 Monaten, dass ich ganz explizit nur noch sie daten möchte, um mal aufrichtig zu schauen, in welche Richtung das mit uns geht. Sobald ich aber beim Schreiben meiner Abschlussarbeit ins Prokrastinieren kam, schaute ich auch in der Bibliothek vermehrt nach anderen Frauen. Und verteufelte mich dann irgendwie auch gleich dafür. Weil ich ja auch wusste, dass mich meine F+ exklusiv für mich haben möchte. Und ja, ich habe ihr zwar von Anfang an gesagt, dass ich keine LTR suche, ich habe ihr aber auch nie gesagt (aus Angst), dass ich weiterhin andere Frauen daten werde oder möchte, was ich im übrigen auch nicht hinter ihrem Rücken gemacht habe. Ganz im Gegenteil: Ich hatte, wie bereits kurz geschildert, das Ding sogar für mich als exklusiv definiert. Klingt das kompliziert? Mir glüht auf jeden Fall auch schon wieder der Kopf. Am Montag hatten wir nun - mal wieder - eine Aussprache, nachdem wir letztes Wochenende zusammen feiern waren und mich eine Bekannte auf sie ansprach, was das mit uns sei. Und ich entgegnete "F+", dabei selbst stark spürte, dass das so absolut nicht der Wahrheit entspricht. Die jüngste Aussprache (wir hatten mehrere zu diesem Thema) zu Wochenbeginn führte uns nun in die Trennung. Mein Standpunkt ("Ich möchte mir alle Türen offen halten.") vs. ihr Standpunkt ("Ich möchte nur dich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass du andere Frauen datest. Oder ich andere Männer.") ist das technische K.O. Puh. Wo ich mir jetzt explizit eure Meinung/Gedanken/Ideen wünsche, ist folgender Punkt: Ich habe irgendwann mal gelernt/erfahren, dass ich durchs kurzfristige Daten einen ungeheuren Lustgewinn erfahren kann. Einen Lustgewinn, den ich umso mehr benötige, wenn ich in den Wirren meines Unialltags schlechte Gefühle erfahre. Zu Beginn und in der Mitte meines Studiums, in den 20ern, hab ich echt viel gedatet und mich aus dem Studium rausgezogen, mit anderen Dingen (Verein, Selbstständigkeit) abgelenkt, weil mich das Studium so überhaupt nicht erfüllte. Mir aber auch keine - wirklich guten - Alternativen zum Studium einfielen, mein Selbstwert gering war. Aktuell komme ich ganz gut mit meiner Abschlussarbeit zurecht und ich packe das auf jeden Fall. Trotzdem gibt es richtige Durststrecken. Warten auf eine wichtige Mail, Orientierungslosigkeit aushalten, Ideenfindung usw. Ruckzuck ist dieser Springteufel aus der Kiste da, welcher mir einflüstert, date doch die und die und überhaupt... Nun wusste ich aber von meiner F+, dass sie es als absolut verletzend empfindet, wenn ich so handeln würde. Und bereits das Erzählen darüber besaß Potenzial, sie zu kränken. Damit entstand für mich ein Teufelskreis. Meine Strategien der Unlustvermeidung besitzen Sprengkraft. Um diese alten Strategien abzubauen, benötigt es für mich jedoch ein Sich-stellen; die Konfrontation mit eben diesen heiklen Themen. Aber in der Angst bzw. Gewissheit zu sein, dass genau dieses alte Muster für sie einen ungeheuren Trigger darstellt, halte ich den Mund. Was natürlich nur weitere Vermeidungsstrategien anfeuert und in Konsequenz zu passiv-aggressivem Verhalten führt. Ist noch jemand am Start? Okay... Ich weiß, dass das alles super verkopft und verworren ist. Gerade deshalb möchte ich dagegen angehen. Ich weiß aber einfach nicht (und möchte ihr das auch nicht versprechen), ob das etwas mit uns werden. Ob ich mich auf sie "so richtig" einlassen kann. (Im Moment ist ja auch wirklich SCHLUSS.) Einfach mal ich da sehr ambivalent bin. Mal so, mal so. Und ich konnte mit ihr über so viele Dinge reden, vor allem auch unsere Ängste, unsere teils toxischen Beziehungen und Eltern... Aber Fakt ist: Ich möchte mich nicht festlegen, trotzdem das Positive mit ihr teilen. Und triggere sie damit. Sie möchte mir "habhaft" werden. Und triggert mich damit. Ich hatte mit so einigen Frauen dieses Problem. Das waren auf den ersten Blick TOP Frauen. Attraktiv, gebildet, sexy. Nur eben mit dem kleinen aber feinen Makel, dass sie mich UNBEDINGT wollten. Und vielleicht dann auch nicht unbedingt den größten Selbstwert besaßen. Was dann irgendwann immer wieder zu genau diesem geschilderten Teufelskreis führte. Ich weiß es nicht. Und mache hier nun erstmal Schluss. PS: Ich las im Forum die Tage viele Threads zu FBs, LTRs, Offene Beziehungen usw. Da standen auch richtig gute Sachen. Dennoch habe ich das starke Gefühl, dass ich mit meinem Problem einfach nicht weiter komme. PPS: Ich habe dieses sich-nicht-festlegen wollen auch in Bezug auf meine Zeit nach dem Studium. Werde zum Jahresende fertig und mir graut davor. Ich weiß, dass ich schon richtig viele Sachen gemacht habe, Referenzen habe, nicht auf den Kopf gefallen bin etc. Habe ein paar Jobangebote. Aber die Zukunft ängstigt mich einfach. Frag mich, wo ich mich in 5 Jahren sehe; ich laufe dir schreiend weg. (Und ja, meine Eltern waren super ambivalent, teilweise schwer toxisch und misshandelnd.)
  11. BITTE SOFORT EINSTELLEN. Dr. Google beschwert dich eher und schafft neue Symptome, anstatt Klarheit oder Linderung zu bringen. Bitte berichte weiter, sollten sich bei dir neue Entwicklungen und/oder Einsichten ergeben. Durch meine Angststörung sind mir solche Sachen - leider - sehr vertraut. Alles Gute für dich.
  12. Das hier ist lediglich ein Lesezeichen-Kommentar. 😄 Drücke dir die Daumen; bin super gespannt!
  13. Habe auch schon UNZÄHLIGE Warm Approaches links liegen lassen. Sorry, lieber TE, dass ich hier kurz mal mit eigenem Struggle reingrätsche. Die letzten beiden in der Bib, vor ein paar Wochen. Sie hat mich immer wieder intensiv angeschaut und sie ist auch einfach attraktiv. Nun sitzt sie fast Tag für Tag ein paar Reihen vor mir und ich bin wie gelähmt - Hilfe! Kann dazu gern auch nochmal einen eigenen Thread aufmachen. So wichtig war es mir bisher nicht, da ich auch einen prima Excuse für mich gefunden habe -> Muss ja eh meine Abschlussarbeit schreiben. Der Fuchs und die Trauben, läuft bei mir... 😏 @raytracer, I feel you!