Raketenbernd

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  1. Hallo @apu2014, deine Zeilen berühren mich total. Denn auch ich fühle mich sowas von wiedererkannt und in meinen Ängsten erfasst. Das wirkt alles so schlüssig und logisch für mich. Und wenn ich so über mich nachdenke: Jedes Mal, wenn ich einen Struggle mit Frauen schob und manches Mal dann auch hier davon berichtete, habe ich im voraus 5 Frauen stehen lassen, bei denen ich richtig große Angst vor Ablehnung hatte. Teilweise waren das richtige Granaten. Die mir auch Zuwendung und Aufmerksamkeit schenkten. Ich habe dann aber lieber die leichten Fänge gemacht, welche oftmals auch nicht ein allzu tolles Selbstwertgefühl hatten. Das ging mir dann nach nicht allzu langer Zeit auf den Sack und ich floh erneut. Nur um an späterer Stelle ein weiteres Mal in diesen Teufelskreis einzusteigen, zu Tode entschlossen, dass dieses Mal wirklich alles besser werden würde... Ein Irrtum. DANKE, wirklich!
  2. Ich habe mich heute von ihr getrennt. Vielen Dank für eure Beiträge.
  3. Nachtrag: Sie hat mir geschrieben, dass wir uns heute, morgen, spätestens Mittwoch treffen können. Sie weiß, dass ich heute zurück in die Stadt komme. Ich habe innerlich schon panische Angst, mit ihr ein klärendes Gespräch zu suchen und Schluss zu machen. Obwohl ich rational weiß, dass ich lieber allein wäre und dass wir uns seit längerer Zeit immer wieder nicht gut tun. Vor allem von mir ausgehend. Puh. 😓
  4. Ja, das habe ich. Angeregt durch Gespräche und auch eure Antworten hier kam mir ein weiteres Mal die Erkenntnis, dass ich wieder in diese Beziehung "hineingestolpert" bin. Und in Momenten, in denen unsere Beziehung wirklich toll war, habe ich dann Monogamie gefühlt. Wenn mir in der Beziehung aber klar wurde, dass ich nicht wirklich gut gescreent habe und sie aus Bedürftigkeit (Needyness) eingegangen bin, jo, dann habe ich eben die Monogamie verteufelt. Das Problem ist also hausgemacht. Nicht konstant. Bester "Beweis": Ich habe sie seit Dienstag nicht mehr gesehen. Stört mich das? Nein. Aus den Augen, aus dem Sinn. Ja, partiell bin ich das. In anderen Lebensbereichen bekomme ich das gut hin. Meine Schwachstelle sind die Frauen. Kann ich nur weiter üben, üben, üben... Ja, genau. Das triggert mich. Vielleicht sogar, weil ich mich darin selbst wiedererkenne, und ablehne... Mein Weg kann nur sein: - Schluss machen - Studienende - Basics auf die Kette kriegen - meinen Zielen/Träumen nachgehen bzw. überhaupt erstmal definieren Dass ich oftmals mit Frauen "getrostpflastert" habe, ist mir bewusst. Was bringt ein guter Coach mit? Auf was sollte ich achten? JA!
  5. Ist trotzdem kein Zuckerschlecken. Man sagt da so grob über den Daumen gepeilt, dass erstmal 10 Jahre Behandlung erfolgen sollten. Sicher gibt es Ausreißer nach unten. Dennoch: Finger weg.
  6. + Die Vorgeschichte. = Deine Antwort. Ich möchte dir keine mangelhafte Sozialkompetenz unterstellen, aber die Aktion hättest du dir schenken können. Wie @Jimmy McNulty sagt: Lieber einmal öfter "Ja." gesagt und freundlich genickt, als so ein Mist labern, wie du gebracht hast.
  7. Ja, das ist sie. Die Verliebtheitsgefühle empfinde ich seit Beginn als äußerst schwankend. Das war bei anderen Frauen bereits ähnlich. Mir reißen zwischendurch immer wieder die Gefühle ab. Ähnlich ist es mit der Monogamie. Mal bin ich fein damit, ein anderes Mal entsteht mir enormer Leidensdruck. Kann ich exakt so stehen lassen, ja. Eben auf meinem Spaziergang kam mir dazu noch ein Gedanke, dass ich aktuell auch null meine Basics am Start habe. Will sagen: Treibe - verletzungsbedingt - aktuell keinen Sport. Zugegeben: Schwimmen wäre drin. Bekomme aber nicht den Arsch hoch. Freundschaften pflege ich derzeit nur äußerst sporadisch. Sie und meine Familie sind meine Hauptkontakte. Ich selbst ziehe mich aber auch immer arg zurück in solchen Stresssituationen. Also auch aus Freundschaften... Und ja: Mehr als reden mache ich da im Moment nicht dagegen. - Unreflektiertheit - toxische Familie bzw. Eltern - geringe Bildung - emotionale Kälte - Materialismus - Selbstwertprobleme (ohne Behandlung) - Süchte - ungesunder Lebenswandel - schwere psychische Störungen - bestehende Partnerschaft - Social-Media-Persönlichkeit + "Hab ich einen Mann, der gut aussieht, freundlich und teilweise ehrlich ist, mir zeitweise den Rücken stärkt, mich befriedigt und den Bauch voll hält, was gibt es für mich für einen Grund diesen Mann zu verlassen?" Tada! Danke für diesen Tipp. Macht mir diese Schieflage auch nochmal etwas klarer. Das ist ein ganz großer Punkt. Ich habe Angst, sie zu enttäuschen/abzuweisen und verbiege mich und, naja, dann kommt es zur Katastrophe. Im Umkehrschluss ist ihre Einstellung aber auch oftmals, dass ich ihr von den Lippen ablesen soll, wie es ihr gerade geht. Wir nehmen uns - in diesem Punkt - beide wenig. Ich will nicht zu meinen Eltern ziehen. Ich bin hier nur mal alle paar Wochen übers WE, um den Kopf vom Stadtleben frei zu bekommen. Aber ja, wenn ich hier bin, ist alles recht entspannt und gemütlich. Und bzgl. Studienende: Bin absolut planlos, wie es jetzt weitergehen soll. Übe mich gerade darin, nach Jobs zu schauen, Bewerbungen zu schreiben, mir vorzustellen, wie es nun weitergehen soll usw. Wie ich aber oben schon mal schrieb: Meine Basics stehen gerade null. Weder Freundschaften, noch Hobbies... Das wäre der erste Ansatzpunkt.
  8. Meine psychischen Ressourcen. Kommen ihre Probleme bzw. unsere Dynamiken - woran ich ja auch Teil habe - dann noch dazu, habe ich kaum noch "Luft" da irgendwie gut oder konstruktiv zu reden. Mir sagte neulich mal ein Professor, dass er es als "sehr bewundernswert" erachtet, wie "leidensfähig" ich doch bin. Hatte vom Thema null Ahnung und quälte mich dennoch durch alle Sitzungen und die mündliche Prüfung... Ich weiß sehr oft einfach nicht, wie viel Leid und ungute Gefühle ich ertragen müsste oder sollte, ehe ich verschwinden "darf". Jo. Fühle ich halt fast gar nicht mehr. Wenn es dann mal zu Sex kommt - den ich anstoße -, ist es auch echt guter. Ich erlebe diesen Moment hier - gefühlt - auch schon zum hundertsten Mal. Ja, so bin ich. Anfänglich liefere ich zu 100 %. Dann fallen mir immer mehr Probleme auf, doch statt Konsequenzen folgen zu lassen, liefere ich Drama. Auf dem Papier ist mir das alles super offensichtlich. Ich teile deine Worte vollkommen. In meiner Familie wurde oftmals sehr gewaltvoll (körperlich und in Sprache) gestritten. Oder überhaupt nicht gestritten und alles verschwiegen. Da habe ich einfach schon den Anspruch, das anders, irgendwie besser zu machen. Diesen Zweck haben wir schon oft thematisiert. Für mich fein, für sie angeblich fein. Insgeheim weiß ich aber, dass sie mich auch gern für länger (10+ Jahre) hätte, was ich aber nicht fühle. Weil ich eben so gar keinen Zukunftsplan habe. Und wegen unserer besagten Problempunkte. Kurzer Zwischengedanke: Würde sie mir jetzt, in diesem Moment, schreiben Bernd, es ist aus. Ich wäre fein damit. Und erleichtert. Und hätte trotzdem Angst, etwas falsch gemacht zu haben. Vielleicht sogar zu verpassen. Das ist doch total verrückt?! Ich vermute, dass es passiv-aggressives Verhalten meinerseits ist. Und Beziehungssabotage. Mir würde instant eine andere Frau (ehemalige F+) einfallen, die ich treffen könnte. Und ehrlich gesagt mache ich das nur nicht, weil wir noch eine Beziehung führen. So ganz offiziell. Ja, leider. Das gemeine daran: Ich hatte auch sehr viele Momente mit meiner jetzigen Partnerin, da war - gefühlt - alles toll für mich und uns. Ich war verliebt in sie und wollte nichts an unserem Verhältnis ändern. Dann kommen aber immer wieder diese Zweifel. Das ist nochmal eine Überlegung wert, ja. Ermüdend. 😓
  9. Nein, auf keinen Fall. Dennoch habe ich in meiner Kindheit oft erlebt, dass Streit Vernichtung und Kontaktabriss bedeutete. Ich kämpfe regelrecht darum, dass ich Streits konstruktiv und reflektiert begehe. Gelingt mir nur - leider, leider, leider - längst nicht immer.
  10. Ja, "semi" trifft es ganz gut. Ich dachte mir die ganze Zeit, dass genug zwischen uns passt. Jetzt erstmal noch für die Zeit bis zu meinem Abschluss. Für danach hatte (und hab) ich noch keinen Plan. Sie war damit einverstanden und wusste um diesen Fakt. Mit diesem "Fahren auf Sicht" bin ich in unsere Beziehung reingegangen und das beantwortet vielleicht auch @kleiner pinguins Frage. Mehr Motivation gab es nicht. Keine gemeinsame Zukunft, kein Kinderkriegen etc. Ich bin ein paar Tage vorher schon mal weg. Und hatte das sauber und klar mit ihr besprochen. Dieses Wegfahren hatte ich aus diversen Gründen bereits um zwei Wochenenden verschoben. Als ich dann weg fahr, fand sie es doof, dass ich mich "zu wenig" gemeldet habe. Als ich dann jetzt - fluchtartig - wieder weg wollte, hatte ich keinen Nerv mehr. Für nichts. Also ja: Auch hier, mein Fehler. Hätte besser auf mich und meine Ressourcen achten müssen. Bevor ich am Dienstag weg wollte, hatten wir am Montag wieder einen typischen Streit. Ich habe sie - im Gespräch - getriggert, als ich ihr von meiner Mutter erzählte. Das erzählte sie mir aber nicht sondern wurde wieder ganz still und anders und abweisend. Dieses "Anderswerden" macht mich regelrecht wahnsinnig und sorgt dafür, dass auch ich auf Distanz gehe und "anders" werde... Aus dieser Dynamik heraus, die wir nicht aufgelöst bekamen, entstand bei mir auch die Flucht. Weil die ganze Zeit bei mir auch die Abgabe im Kopf kreist. Und dann noch der Gedanke: Oh Alter, nicht jetzt noch die Baustelle mit ihr...
  11. 🤐😕😅 Nein, natürlich. Das ist jetzt alles nichts neues. Monogam kann ich mir schon vorstellen. Anscheinend aber nicht mit ihr. Anstatt aber Konsequenzen folgen zu lassen, ducke ich mich weg. Weil ich mir die ganze Zeit gesagt habe, dass ich mich erstmal meiner Haupt-Baustelle widme. Dem Abschluss. Und ja: In diesem Punkt bin definitiv ich das Problem. Mit Ausrufezeichen. Ja, das habe ich. Wie?
  12. 1. Dein Alter: 33 2. Ihr Alter: 26 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 5 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Gut, jedoch höchstens 1x Woche (von meiner Lustlosigkeit ausgehend) 7. Gemeinsame Wohnung: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt Ich hatte bereits im Juli von dieser Frau geschildert. (Dazugehöriger Thread im Anhang) Nun hatte ich mich damals dafür entschieden, es "richtig" mit ihr zu versuchen. Ich wollte mich meiner Bindungsangst stellen und eine gute Freundin meinte neulich zu mir, dass ich mir vielleicht auch einfach beweisen möchte, dass ich eine monogame Beziehung führen kann. Und was soll ich sagen: Es tauchen immer wieder die selben Probleme mit meiner Partnerin auf. Unser letzter Streit war am Dienstag. In diesem wurde ich wieder ziemlich hart ihr gegenüber. Und seitdem ist Funkstille. Dem voraus ging, dass wir bereits ein paar Tage nicht "richtig" miteinander geredet haben. Mir ging es in der Stadt schlecht, ich hatte eine Schreibblockade und wollte wieder aufs Land zu meiner Familie (flüchten). Ich schrieb ihr das sehr kurzfristig und sie antwortete: Okay... Wollen wir uns da vielleicht nochmal sehen? Ich dachte mir NEIN, AUF KEINEN FALL! ICH MUSS JETZT WEG. Und schrieb: Ja, okay. Komm zu mir. Bis gleich. (Ich fuhr den Abend dann auch nicht mehr, sondern erst den nächsten Morgen. Weil das Gespräch bzw. unser Streit ausgeartet ist.) Ich weiß um meine eigene Schuld in der Sache: Ich habe Stress, mir geht es nicht gut. (Abgabetermin Abschlussarbeit im Dezember) Was dafür sorgt, dass ich mich mehr zurück ziehe. Worauf sie mit noch größerem Nähewunsch reagiert. Bei dem ich eigentlich Nein sagen müsste, da es anscheinend mein Modus ist, in Stille und Einsamkeit zu regenerieren. Mache ich dann aber immer wieder nicht. Weil es ihr z.B. schlecht geht, weil mal wieder etwas mit ihren Eltern vorgefallen ist. Diese Vorfälle lassen sie massiv leiden. Krasse Einsamkeit empfinden usw. Und ich komme ins Straucheln und denke, dass ich sie da doch irgendwie auffangen muss. Für sie da sein... Mein Hintergrund ist, dass auch meine Eltern damals unfassbar toxisch und instabil waren. Die Betonung liegt auf damals. Heute sind beide ziemlich reflektiert und unterstützend für mich. Ich kann also die Lage meiner Freundin mehr als nachvollziehen, jedoch nur sehr schlecht aushalten. Ich habe mit ihr über die Vorteile von Therapie gesprochen. Sogar relativ zu Beginn unseres Kennenlernens. Ich selbst begann 2015 mit tiefenpsychologisch fundierter Gesprächstherapie. Ich habe ihr erklärt, wie man in eine ambulante Gesprächstherapie gelangt. Mit ihr zusammen Adressen rausgesucht. Ihr meine Versicherungsfrau für eine Berufsunfähigkeitsversicherung nahegelegt. Da sie diese Versicherung noch nicht hat, aber definitiv vor einem etwaigen Therapiebeginn haben sollte. Meine Partnerin hat im Frühjahr bei ein paar TherapeutInnen angerufen, ohne Erfolg. Sagt nun aber, dass sie es nicht mehr kann und am liebsten wäre ihr gewesen, dass ich für sie dort anrufe... Das habe ich knallhart zurückgewiesen, mit den Worten, dass der Anruf selbst bereits Teil einer Therapie ist. Dass ich niemandem helfe, der sich nicht selbst wichtig genug ist und Dinge in die Hand nimmt... Das empfand sie als unfassbar anmaßend und herablassend von mir. Ich denke: Sie ist weder suizidal noch schwer depressiv. Aber sie hat eben - immer wieder - mit ihren Traumata von früher zu kämpfen. Und sagt: BERND, ICH SCHAFFE ES NICHT, DORT ANZURUFEN! ICH SCHAFFE ES EINFACH NICHT. (Unter Tränen) Und sagt dann eben auch: Anita oder Maike würden für mich dort anrufen, wenn ich sie derart darum bitten würde! Ich sagte: Ja, okay, dann macht das bitte zusammen. Ich bin da raus. (Dabei fühlte ich mich unfassbar kalt und abweisend.) Dieses Streitgespräch mit der Therapie lief vor 2-3 Monaten. Dienstag kam dieses Thema nochmal im Affekt bei mir hoch. Ich war voller Streitlust. Weil ich sehe: Etwas fällt mit ihrer Mutter vor, sie kümmert sich aber auch nicht um Therapie. Denn sie hat sich nach wie vor nicht gekümmert, sagt, ich würde sie erziehen wollen. Und verbessern. Ich las gestern im Forum folgende Aussage "Hab ich eine Frau, die gut aussieht, freundlich und ehrlich ist, mir den Rücken stärkt, meine Eier leer und den Bauch voll hält, was gibt es für mich für einen Grund diese Frau zu verlassen?" Die Quelle habe ich leider nicht mehr parat. Die fett markierten Worte habe ich für mich als Pluspunkte markiert. Denn: Wir haben bisweilen richtig schöne Momente erfahren und dass auch schon häufig so herausgestellt. Wenn ich ausgeglichen bin (und sie es auch), dann matchen wir unfassbar gut. Und es macht SO viel Spaß und Laune und ich genieße die Zeit wirklich sehr mit ihr. Diese Streits, die entweder bei mir oder auch bei ihr, immer wieder auf schlechten Umgang mit Stress und unbewältigte Traumata zurückweisen, lassen mich aber richtig arg zweifeln. Und sie auch. Mich würde es ehrlich gesagt auch nicht wundern, wenn sie diejenige ist, welche nun die Trennung möchte. Und ich frage mich, ob ich mich trennen sollte. Gestern hatte ich mir mal eine Liste erstellt, was eine Partnerin zukünftig nicht mitbringen/aufweisen sollte. - Unreflektiertheit - toxische Familie bzw. Eltern - geringe Bildung - emotionale Kälte - Materialismus - Selbstwertprobleme (ohne Behandlung) - Süchte - ungesunder Lebenswandel - schwere psychische Störungen - bestehende Partnerschaft - Social-Media-Persönlichkeit Die fett markierten Punkte bringt meine Partnerin mit. Mit der Aussicht, dass sich daran nichts so schnell ändert. Ich vermute, dass wir auf solch eine Art gebunden sind... Leider! https://traumaheilung.de/trauma-und-beziehung/ Zur Wahrheit gehört auch, dass ich ihr gegenüber bereits Gedanken in Richtung Offene Beziehung formuliert habe. Und dass Monogamie auf Dauer nichts für mich ist... Wir konnten dann festhalten, dass uns für solch eine Beziehungsform die Sicherheit und Grundlage fehlt. Mir ist natürlich auch bewusst, dass das wahrscheinlich noch ihre Verlustängste angefacht hat. Und für mich wiederum war es ein weiterer Weg, mehr Distanz zu schaffen. Allgemein ist es so, dass meine knallartigen "Distanz-Suchen" immer dann erfolgen, wenn es mir über einen gewissen Zeitraum nicht gelang, für mich einzustehen und mir Gutes zu tun. So z.B. eine gut geplante und kommunizierte Fahrt aufs Land. Zu meiner Familie und in die Natur. Waldspaziergänge in absoluter Stille und ohne Menschen, wie sie dort möglich sind, sind für mich DER Energieboost schlechthin. 9. Fragen an die Community Was denkt ihr, wann ist der Zeitpunkt für eine Trennung gekommen? Vielleicht klingt die Frage blöd, aber ich habe das Gefühl, dass unsere Streits sich immer wieder um diese Themen drehen. Dass ich sie triggere. Und sie mich. Denn ich möchte mich ums Verrecken nicht verantwortlich für meine Partnerin fühlen. Da fahren bei mir alle Schotten hoch. Ich weiß, dass das meine Baustelle ist. Mir passierte das so schon auch in anderen LTRs. Nur dass ich da oftmals direkt Schluss gemacht habe, wenn es mir zu viel wurde... Und dann können 4 Wochen richtig schön und liebevoll gewesen sein. Der nächste ausartende Streit killt mich aber wieder total. Ich habe mir mittlerweile bewiesen, dass ich wirklich noch aufrichtig eine Beziehung führen kann. Mir macht das in aller Regel richtig Spaß. Meine No-Go-Liste wird mir für meine zukünftige Partnerinnenwahl wirklich hilfreich sein. Zuvor bin ich oftmals blindlings in Verhältnisse gestolpert, weil ich nie wusste, wo ich irgendwann mal rauskommen möchte. Und mir demzufolge auch keine Platte gemacht habe. Würdet ihr aber - quasi im Nachgang - eine Beziehung auflösen, "nur" weil euch erst jetzt auffällt, dass PartnerIn etwas mitbringt, was ihr als No-Go deklariert habt?
  13. Genau das frage ich mich gerade. Fett markiert sind die Dinge, welche meine Freundin mit sich bringt. Und ich habe auch - zumindest im Moment - ein klares Ziel vor Augen. Ich zweifele aber auch immer wieder an unserer Beziehung, kann ihr keine gemeinsamen Zukunftsaussichten nennen. Die habe ich wirklich (noch) nicht. Unsere Streits verlaufen immer wieder gleich. Sie hat eine super toxische Mutter und einen narzisstischen Vater. Zur Mutter den Kontakt abgebrochen, zum Vater ist er äußerst labil und kalt. Das belastet unsere Beziehung. Nun hat sie auch wirklich psychische Probleme mit dem Ganzen. Sagt, dass ihre Eltern (vor allem die Mutter) sie als Kind/Jugendliche traumatisiert haben. Sie sucht sich keine professionelle Hilfe. Plus: Sie hat jetzt mit 26 ein Studium angefangen. Nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Das Studium ist eher ein Notnagel, nicht der absolute Wunsch... Und ich frage mich: Ist (Darf) das ein Grund (sein), diese Beziehung zu beenden? Ich frage es mich immer wieder. Denn ich fühle mich mitunter verantwortlich für sie. Habe Angst, sie im Stich zu lassen, wenn ich mal keine Lust auf gemeinsame Zeit (oder Stress) habe. Dann kommuniziere ich nicht sauber und willige der gemeinsamen Zeit ein. Und irgendwann - wie zuletzt - gibt es dann wieder einen Knall und ich werde teilweise verletzend mit meinen Worten. Weil ich mir dann irgendwie Luft und Raum verschaffe, mit aller Macht. So möchte ich mich wiederum auch nicht erleben... Es ist verhext. Habe meine Frage hierhin verlegt:
  14. Hey und herzlich willkommen im Forum! 🙂 Ich fange mal an... Tu dir zukünftig den Gefallen und mach das nicht. Vor allem nicht über mehrere Wochen. Ihr zimmert euch gedanklich über die Zeit Bilder und Erwartungen von euch zurecht, welche durch die Realität nur enttäuscht werden können. + Sie schämt sich eventuell wirklich. Weil du (bisher) nur ein Gedankenfetzen aus einer Partynacht warst. Und ein Chatfenster, von womöglich vielen. Jetzt prallt das wochenlange Sexting auf Alltag und Realität. Und das kann mitunter holprig werden. ABER, nimm sie darin bitte nicht ernst bzw. erschaffe kein Problem, wo keines ist. Für dich ist alles fein. Das solltest du auch ausstrahlen und vermitteln. Ist ein No-Go und führt dich auf keinen Fall an ihr Höschen. Ich würde vielleicht so etwas antworten wie "Jaaaaa, bisher ist das echt alles ein bisschen schräg. Kam alles so unerwartet. Aber hey, ich find's gut. 🙂 Hole dich dann xx Uhr ab, ja?!"