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  1. 1. Dein Alter: 23 2. Ihr/Sein Alter: 24 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 5 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 4-5 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: bis auf kleine Ausnahmen immer wenn wir uns sehen; Qualität nicht zu bemängeln 7. Gemeinsame Wohnung? Nö 8. Probleme, um die es sich handelt: siehe unten Hey Leute, ich muss mich an euch wenden, weil mir dieses Thema doch auf dem Nerv brennt. Meine Freundin hat gerade eine schwierige Phase, sie sagt, es gehe ihr richtig beschissen. Sie sehe an allem nur das Negative und könne sich für nichts mehr motivieren. Anfangs dachte ich, dass das vorbeigeht und habe es auf das Studium geschoben: Wir studieren beide Jura, stehen kurz vorm ersten Staatsexamen und dadurch, dass das Examen knüppelhart ist und man ggf. nach 5 Jahren Studium nur mit nem Abi da steht, hatte es mich auch nicht gewundert, dass man mal streckenweise etwas die Motivation verliert. Dazu kommt, dass ihre besten Freunde so langsam alle wegziehen und sie sich nur noch selten mit ihnen treffen kann. Zu Leuten aus der Uni kann sie nicht so eine starke Bindung aufbauen. Hat früher aktiv Mannschaftssport gespielt, mittlerweile aber „keine Hobbies“ mehr. Sie nimmt noch an einer universitären psychologischen Behandlung teil, die ihrer Aussage nach jedoch nicht viel hilft. Von professioneller Hilfe sieht sie ab, da sie fürchtet, deswegen später keine Anstellung beim Staat zu bekommen. Bin ich in ihrer Gegenwart, merke ich kaum was von ihren heftigen Emotionen, wobei ich sagen muss, dass ich auch naturgemäß einer fröhlicher Typ bin und dann auch bei ihr für gute Laune sorge. Es war wirklich bis jetzt eine sehr schöne Zeit mit ausschliesslich Harmonie, keinen Streitigkeiten, keinem Rumgezicke. Ich versuche mit ihr über das Thema auch zu reden, merke aber, dass ich bei diesem Thema an meine Grenzen komme. Ich weiss dann auch teilweise nicht, was ich ihr in so einer Situation sagen oder raten soll, denn ich kann mich dort nicht so recht reinversetzen. Das mit dem in Leute reinversetzen ist bei mir auch generell ein Problem habe ich das Gefühl. Bei mir sieht’s komplett gegenteilig aus: ich bin zwar beispielsweise zielstrebig, was das Studium angeht, mache mir aber keinen Kopf darüber was passiert, wenn ich nicht bestehen sollte. Und ich glaube dadurch läufts auch ganz in Ordnung. Gestern Abend waren wir mit ihrer besten Freundin noch in einer Kneipe und als meine Freundin kurz auf Toilette war, meinte ihre Freundin, dass bei ihr wirklich kurz vor 12 wäre, sie ihr Dinge erzählt habe, die dafür gesorgt haben, dass sie sie kaum wieder erkannt habe. Sie brauche jemanden, der ihr zeigt, dass er für sie da ist. Aber wie geht das? Das alles klingt auch nach ziemlich niedrigem Selbstbewusstsein in gewissen Bereichen. Sollte ich ihr mal evtl. etwas Literatur mitgeben? Ich habe hier noch „Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls“ und „Jetzt!“, welche definitiv auf meinem Lebensweg gut getan haben. Sie teilte mir mit, dass sie schon einmal eine solche beschissene Phase hatte, dort aber wieder rauskam. Das müsste die Zeit gewesen sein, als sie sich von ihrem Ex-Freund getrennt hat; deshalb frage ich mich ob ich vielleicht Teil des Problems sein könnte 😅 Was denkt ihr darüber? Habt ihr irgendwelche Ratschläge wie ich mit der Situation besser umgehen kann und auch ggf. ihr etwas unter die Arme greifen kann?
  2. Hallo zusammen, ich wende mich heute an euch um Feedback oder einen guten Ratschlag zu bekommen. Denn so richtig weiter weiß ich nicht mit mir. Zu meinen Rahmenbedingungen: ich bin 28, männlich, 1,60 groß, Glatze (genetisch bedingt), liege mit einem KFA von 22% vermutlich ein wenig zu hoch. Mir wird aber immer gesagt das meine Figur gut so ist. Beziehungen hatte ich bisher keine, Affären schon, aber zum Sex ist es dabei nicht gekommen. Ich studiere im Master Naturwissenschaften und es läuft ganz gut (Schnitt 2,1). In meiner Freizeit versuche ich mich musikalisch und sportlich zu betätigen oder etwas Geld zu verdienen. Mir fehlt mittlerweile etwas die Motivation, aber die fehlt mir eigentlich überall. Da ich mich konstant einsam fühle verpasst mir das einen Dämpfer in meinem Lebensgefühl. Vor 3 Jahren bin ich in eine ziemlich harte Depression reingerutscht und bin daher seit 1,5 Jahren regelmäßig beim Therapeuthen (Schematheraphie). Das hat mir bisher schon viel geholfen offener und selbstzufriedener zu werden, aber mittlerweile treten wir da gefühlt auf der Stelle. Als Kind war ich erstmal 4 Wochen im Brutkasten. Meine Mutter hat heftige Depressionen und Stimmungsschwankungen, konnte sich also effektiv nicht um ihre Kinder kümmern und mein Vater war die meiste Zeit arbeiten, also auch nicht da. Emotional aufgeschlossen waren / sind die beiden auch nicht und über Probleme in der Familie wurde auch nie geredet. Das meine Eltern mich lieben haben sie mir emotional nie gezeigt / zeigen können. Um das zu kompensieren habe ich in meiner Jugend ziemlich viel Alkohol getrunken und mir irgendwann einen halben Zahn deshalb ausgeschlagen – sieht nicht so toll aus. Was Liebe ist weiß ich vermutlich gar nicht so richtig. Das einzige was mir einfällt ist einfach weiter zu machen, ich finde das ja eigentlich gut was ich mache und wie ich mein Leben gestalte. Zu hoffen das die Theraphie noch bisschen was abwirft und den KFA reduzieren sind jetzt gerade die Ziele. Aber dann bin ich mit meinem Latein am Ende und zufrieden bin ich eigentlich immernoch nicht. Denn mit den Frauen läuft es nicht, da habe ich oft zu große Angst, finde mich selbst nicht attraktiv oder wertvoll als Mensch. Und das Gefühl von Einsamkeit ist zwischendurch mal schwächer, es geht aber nie ganz weg und das verdirbt mir oft viel Freude. Wenn mir jemand einen guten Ratschlag hat oder euch sonst was auffällt bin ich euch dankbar dafür, auch wenn ich es vielleicht nicht gerne höre. Liebe Grüße Notion
  3. Abend Leute Hab mir schon ein bisschen den Kopf zerbrochen, wie und wo ich am besten anfangen soll, -oder ob ich diesen doch sehr persönlichen Thread überhaupt aufmache- bin aber bei Mucke hören direkt auf diese Line gestoßen... "First things first I'ma say all the words inside my head I'm fired up and tired of the way that things have been..." ...sums it up pretty well. Das mit dem fired up fehlt noch n bisschen, war aber noch schlimmer, Rest trifft den Nagel schon gut aufm Kopf. Aber erstmal dazu, was bei mir eigentlich Status Quo ist - mit der Gefahr, dass es sich im ersten Moment wie ein Heulthread liest... Depression ist -verzeiht mir die Wortwahl- ein Hurensohn. Ich weiß nicht, wer von euch Usern die Erfahrung schon mit Depression machen durfte; ich stelle es einfach mal die Theorie in den Raum, dass gerade die PickUp-Thematik (oder ähnliches wie MgtoW, RedPill, etc.) gerade die Leute anlockt, die headspace-mäßig aus ner ähnlich dunklen Ecke kommen/kamen (einige Threads hier würden die These nur unterstützen lol). Klar gibt es einige, die eigentlich im Leben schon im Vorfeld alles im Griff hatten außer das andere Geschlecht...oder einige, die schon vorher schon im Blindflug oder naturalmäßig Teilzeitficker gewesen sind...mich persönlich würds nicht wundern, dass viele, die für PU empfänglich sind, auf dem Dating-Markt so gar keinen Land sehen...und dass das eigentlich nur ein Symptom für eine ganz andere Baustelle im Leben ist...und da schließe ich mich -hands down- mit ein. Ich hab mal, als ich mich hier eingelesen habe, in irgendeinen Thread eine Message aufgeschnappt, die ich gerne zitieren würde, aber leider nicht mehr finde...war definitiv Schatztruhen-Material; reiche ich vll mal nach, bis dahin soll es sinngemäß ausreichen: "Wenn du gerade ein ernsteres Problem hast, dass über PickUp und Frauen kennen lernen hinaus geht...leg PickUp auf Eis; fahr es zumindest runter. Kümmer dich erst um deine Baustellen und komm wieder zurück, wenn diese abgearbeitet sind..." Ich war stur genug und zu stolz, sodass ich diesen Tipp 4 Jahre lang ignorierte nach dem Motto: aaaach, sobald ich mein Studium fertig hab, krieg ich mein Leben sowas von in den Griff. Warum nicht parallel schon mal paar Mädels klären. In den guten oder auch neutralen Phasen wäre das auch durchaus möglich gewesen...wenn nicht alle paar Wochen/Monate dann eine scheiß Phase folgen würde, wo sich das Muster immer wieder gleicht: irgendwas wurmt mich ---> Scheiß Laune ---> mit Scheiß Laune Sets machen --> Sets scheiße ---> Laune noch mieser ---> Alles in Frage stellen ---> sich von alles und jedem abfucken lassen ---> PickUp-Pause und mimimi-Phase Ich muss dazu sagen, dass mein Game ohnehin nur arg beschränkt vorhanden ist....Sommer 2015 angefangen, in dem Zeitraum nur drei Lays gehabt, davon ein FB, die mich aber nach ner Zeit aussortiert hat...keine coole Statistik. Bin aber überzeugt davon, dass die Lasten, die man im Leben so mitnimmt, immer irgendwo im Hintergrund mitschwingen...wenn sie nicht sogar offensichtlich sind. Erst letzten Sommer, als mir irgendein HB vom Badesee so richtig die Birne mit nem Korb weggeschossen hat, musste ich mir zum ersten Mal eingestehen, dass es einfach sein könnte, dass ich ne echte Depression habe....und dass es nicht nur "schlechtgelaunte Phasen" sind. Aus dem Loch bin ich im Herbst noch mal rausgekommen...bis die Scheiße dann in diesem Jahr mit einer Breitseite zuschlug, die ich so noch nicht erlebt habe... Rewind #1 Eigentlich ne ganz banale Sache...bester Kumpel hatte JGA, wo wir erstmal schön Amsterdam gecrasht haben. Ich hab meinen Studentenjob an den Nagel gehängt, weil ich (vermeintlich) nach meinem Kolloquium mit dem Studium durch war (und mich der Job so gaaar nicht erfüllt hat). Allerdings kam mein letztes Gehalt zu spät, weswegen ich von zwei Mitfahrern Geld leihen bzw vorstrecken lassen musste...an für sich kein Stress, aber ich musste mein Gehalt mühsam hinterherrennen....und meine Leute dementsprechend mir hinterherlaufen. Der ganze Spaß verzögerte sich so weit, dass mein bester Kumpel sich mit einklinken musste und dann wiederrum für mich vorstreckte, bis ich endlich mal mein Gehalt bekam. Es waren glücklicherweise nur zweistellige Beträge, aber vom Prinzip her hat es denen schon abgefuckt...und mich auch, weil: a) ...ist pleite sein immer so ein Scheiß-Gefühl...so einengend..ohne Moos nix los. Man kommt sich außerdem wie so n Dulli vor. b) ...spricht es einfach gegen die Art und Weise, wie ich meine Freunde eigentlich behandeln will...und selber behandelt werden will. c) ...war es auch das erste Mal in all den Jahren, wo ich Beef mit denen hatte...und dann auch selbst verschuldet (auch wenn die verspätete Zahlung der Auslöser war, man hätte es auch anders handeln können). Nach 1-2 Tagen war es dann kein Thema mehr, alles wieder tutti, aber in den Konfrontationen hat man sich natürlich schon scheiße gefühlt. Normalerweise wäre die Story jetzt auch keine Große Sache, und spätestens wenn man wieder cool untereinander ist, hätt man die Sache abgehakt und zugesehen, dass sowas nicht wieder passiert....in meinem Fall aber war das der letzte Tropfen, der mein "Ich bin latent abgefuckt von meinem Status Quo im Leben"-Bullshit-Fass zum überlaufen gebracht hat....irgendwo kam diese permanente Unzufriedenheit wegen allen möglichen Scheiß wieder hoch...mein Studium, dass ich nach 8 Jahren einfach nur fertig haben will....dass ich immer noch bei meinen Eltern wohne....dass es mit den Frauen trotz PU nicht läuft....dass ich nur am Rechner hänge und rumdödel anstatt mal das Leben zu genießen...ihr merkt, die Spirale nach unten nahm ab dann wieder einen Lauf nach unten. Rewind#2 Es ist Sommer....fucking Sommer...meine Lieblingsjahreszeit. Ich liebe die angenehme Wärme, ja sogar die Hitze. Ich liebe nackte Frauenhaut; ich liebe schöne sommerliche Outfits. Ich liebe es, bis 22 Uhr noch in der Sonne auf einer Wiese zu fläzen und dabei n kühles Bierchen zu sippen, am besten in gut gelaunter Gesellschaft. Ich liebe den Strand. Ich liebe Parties im Sommer. Und trotzdem...es gab Tage, wo ich auch 2019 diese Zeit genossen habe. Aber spätestens ab der 2. Hälfte des Sommers kam diese....Freudlosigkeit auf. Du siehst die ganzen Mädels in den knappen Outfits...du tankst am Wasser Vitamin D bis zum Abwinken....und du fühlst....nichts....nur ein bloßes Schulterzucken....keine Lust...keine Freude.....kein Genuss....nur Schulterzucken....im Sommer....enough said. Rewind#3 Keine zwei Wochen her....mir haben noch 2 CreditPoints im Nebenfach gefehlt...weil mir gesagt wurde, dass wenn ich Modul XY belege, kriege ich Z Punkte. Reicht für 180 CP. Fehlinformation: Hinterher gabs nur Z-2 Punkte. Studium hat wieder 1 Semester mehr gefressen als nötig. Prüfungsausschuss war meeeeega kulant und hat mir angeboten, eine Hausarbeit zu schreiben. Hab ich gemacht...hab ich rechtzeitig abgegeben....und eben vor keine zwei Wochen endlich die Nachricht bekommen: ich bekomme die 2CP. Studium ENDLICH(!!!1!11!) durch....endlich Bachelor.....ich hab mir schon ausgemalt, wie ich am besten ausrasten kann! Und als ich die Nachricht bekommen habe...fühlte ich....nichts....nurn Schulterzucken....cool, ich hab den Bachelor....wow. Kurzes High-Five mit meinen Eltern war das höchste der Gefühle. Aber sonst...no sense of accomplishment....kein Meilenstein-gepackt-Gefühl....nur Schulterzucken....nachm Bachelor-Abschluss....den ich mir so sehr herbeigesehnt habe....enough said. Rewind#4 (last but not least) Etwas, was mir gerade in einer Tiefphase....und somit dieses Jahr ziemlich oft passiert ist...aber heute irgendwie....gegipfelt ist... Mein Dad macht mir Vorwürfe....weil ich ihn zwei Sachen versprochen habe, die ich immer noch nicht angepackt habe...zu antriebslos bin ich einfach. Zwei Sachen, die ich am Laptop erledigen kann/muss....null Problemo...normalerweise. Man setzt sich einmal hin...schreibts/proggts eben runter (gut, beim programmieren dauerts halt, aber wenn man sich hinsetzt, dann macht man halt auch ne Etappe...ihr wisst, was ich meine, Häppchen für Häppchen...Progress). Ich setze mich eben am Lappi....und es passiert....nichts.....fast nichts....Youtube, Twitch, WarCraft III, PlayStation, MineCraft, PornHub...das läuft alles wie flüssig Brot. Aber für mein Dad mal was machen, worauf ich eigentlich auch mega Bock habe.....oder mal was für MICH machen....Bewerbungen schreiben, Gitarre lernen, raus gehen, Sport machen....nada...aber noch bis 5 Uhr Lucifer gucken und um 13 Uhr aufstehen...läuft bei mir. Dad dementsprechend sauer auf mich. Beschwert sich, warum ich nur am Zocken und am Pennen bin, nichts auf die Reihe kriege...dass andere Leute aus unserer Family in meinem Alter schon deutlich weiter sind....klar, mit Eltern diskutieren ist so ne Sache....und gerade mein Dad muss bei allem immer Recht haben, wenn es mal lauter wird....die Sache ist nur....bei all dem hatte er auch Recht....im Endeffekt hat er mir nur den Spiegel vorgehalten, den ich mir eigentlich selber schon in der kompletten depressiven Phase vorgehalten habe UND TROTZDEM nicht den Arsch hochbekommen habe! Und was mach ich? Fange vor den Augen meines Dads einfach an zu heulen....weil mir gerade echt alles auf dem Sack ging...das mein Studium mir so viel Zeit und Gelegenheiten gekostet hat...und Nerven. Dass ich immer noch bei meinen Eltern wohne und NICHT eigener Herr über mein Leben bin. Dass ich immer noch pleite und arbeitslos bin. Dass ich so viel im Leben vor habe und fast nichts davon umgesetzt. Und vor allem....dass das alles mir bewusst ist, ich selber aber aus einem Sumpf aus Antriebslosigkeit, Gefühlslosigkeit, Pessimismus, wieder aufkeimender sozialer Angst, Videospielsucht und Schlafstörungen einfach nicht in der Lage gewesen bin, mich da herauszumanövrieren, obwohl ich sehr wohl einen glasklaren Plan habe, was ich zu tun habe. Und ich heule...vor meinem Dad....bei dem ich immer noch wohne....ich werde in 2 Monaten 30 Jahre alt....enough said. Wie gesagt...das hier soll NICHT wie ein Heulthread wirken...aber dennoch musste das hier erstmal raus....es ist -from the top of my head- einfach Status Quo. Das waren alles Situationen oder Eckpunkte, wo ich einfach gemerkt habe: Moment, irgendwas stimmt hier überhaupt nicht...bezogen auf das, was in meinem Leben passiert, aber auch auf das, was in mir vorgeht. Irgendwas läuft da echt falsch. Aber warum schreibe ich das alles dann runter? Auf jeden Fall nicht aus Mitleids- oder Aufmerksamkeitshascherei...davon kann ich mir auch nichts kaufen oder mein Leben besser handeln... ....aber ich glaube, als allererstes MUSSTE ich mich einfach auskotzen....einfach mal alles niederschreiben, was mich gerade bewegt...gut, das kann man auch natürlich ganz privat bei MS Word oder old-skool per Tagebuch machen....aber ich würde lügen, wenn ich sage, dass da nicht auch irgendwo ein Maß an Mitteilungsbedürfns mitschwingt..einfach mal hinaus in die Welt mit dem Bullshit...vielleicht related ja jemand...wenn nicht: Life goes on...hauptsache raus! Andererseits ziehe ich diesen Thread auch bewusst als Journal auf...als etwas, wo ein Progress dokumentiert werden soll... Und das ist der (positive) Knackpunkt gerade.....seit einigen Tagen...speziell seit heute (s. Rewind#4), wo ich einfach mal drauf losgeheult und mich ausgekotzt hat (und nachdem mein Dad mich da echt wieder aufgebaut hat....wofür ich echt dankbar bin!!), kommt bei mir wieder eine gewisse Zuversicht hoch...ein gewisses Gefühl, wo ich mich endlich mal wieder aufrappeln kann und wieder anfangen kann, das Szepter zurück in meine Hand zu nehmen....es kommt langsam, und eine gewisse Lethargie hab ich nach wie vor verspürt....aber es kommt langsam wieder 🙂 Nur....was hat mich bisher in dieser Phase so sehr abgefuckt....oder was hat mich daran gehindert, mein Leben wieder einen positiven Twist zu geben? Wenn ich mal jetzt spontan für mich das so runterbreche.... -mein Studium: den ich endlich mal abgeschlossen habe.....dennoch, 8 Jahre fürn ollen Informatik-Bachelor is FAAAAAAR too much. Gut, die ersten 3 Jahre ging ich recht locker an, weil Studentenleben und so....aber seit ich auf PU und somit auch auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen bin, hab ich das Bedürfnis gehabt, mein Studium ganz geschmeidig abzuschließen, den Meilenstein abzuhaken, von zu Hause auszuziehen und dann mein eigener Herr zu werden.....geschmeidig lief mit den Info-Modulen ganz gut, aber spätestens als Physik als Nebenfach dazukam, war Sense. Es hat mir sooooooo viel Zeit gekostet, einfach weil ich da gemerkt habe, wie schlecht mir akademische Mathematik liegt...und Physik war voll davon. Bis ich dahin kam, hat sich ein Fachwechsel nicht mehr gelohnt...Physik hat sich trotzdem weiter gezogen, ich war kurz davor, alles zu schmeißen...hab mich dann doch erfolgreich durchgebissen, aber trotzdem: definitiv ein 4-Year-Timesink -Pleite sein: Hätte ich mein Studi-Job bloß doch behalten...auch wenn das n Dulli-Job war...zumindest, bis ich was neues gefunden hätte. Definitiv ein Fehler meinerseits, hatte aber einfach kein Bock mehr auf Dullisachen und meine Bachelorarbeit war ja schon in der Tasche (wären da diese 2CPs hinterher nicht gewesen, die mir fehlten). Ich hätte mir auch dann einen neuen Job suchen können oder schon im Bewerbungsprozess für eine Vollzeitstelle sein können...da die Sache mit den 2CPs aber eine Situation mit unbekannten Ausmaß war, wollte ich die Sache erstmal regeln. Sobald ich das Go für die Hausarbeit bekommen habe, hab ich mich dann auch um ne Vollzeitstelle gekümmert, weil das Ende ja absehbar war....allerdings nicht mit der Intensität, mit der ich sollte, weil Lethargie und so. Und in der Zwischenzeit häuften sich die bösen Briefe der Krankenkasse, weil ich kein Geld habe. Achja, feiern gehen? Wakeboarden im Sommer? Mit Kumpels mal essen/trinken gehen? Nada. Paradebeispiel, wie ein Mensch sich im falschen Headspace sehr schön selbst sabotieren kann. -Eigenständig leben: Wie gesagt, ich bin fast 30. Ich wollt schon von zu Hause ausgezogen sein, seitdem ich mein Abi habe....Abi hab ich vor 9 Jahren gemacht. Okay, ich hab auch kein BaFöG bekommen und Düsseldorf ist schon n teures Pflaster....aber wo ein Wille ist, wäre bestimmt auch ein Weg gewesen....ich werde in 2 Monaten 30. Und wohne bei meinen Eltern...enough said. -Schlafen: Gut, wenn man bis 3 oder 4 Uhr Serien bingt, Videospiele zockt, Twitch frönt oder sich bei PornHub einen hobelt anstatt ins Bett zu gehen, kann man seinen Biorhythmus ganz schön abfucken....ich bin zwar schon immer ne Eule gewesen, aber erst schlafen gehen, wenn Mom zur Arbeit aufsteht? Erst aufwachen, wenn sie von der Arbeit kommt? Arbeitsamt schon zu hat? Man schon Anrufe von potentiellen Arbeitgebern verpasst hat und die dir per Mail hinterherrennen? Merkt ihr selber, wa? Merk ich auch... -Videospielsucht: Huge Point in meinem Fall. Eigentlich schon (phasenweise) seit meiner Teenagerzeit. Jetzt in dem Sommer/Herbst wieder exzessiv zelebriert. Ich will nicht sagen, dass ich NIE NIE wieder VG anrühren will. Ich will aber, dass ich wieder zocke, weils mir wirklich Spaß macht...und ich will auch nur dann zocken, wenn ich es mir erlauben kann, einfach zur Unterhaltung...so wie es eigentlich gedacht ist....aber wenn Videogames dafür sorgen, dass man seine eigene Prioritäten wie Bewerbungen, Kochen und Essen, Schlafen(!) dafür herabsetzt oder schon Matsche in der Birne ist...vll wäre ein paar Monate Entzug nicht so verkehrt. -soziales Leben: Voll komisch...in meiner Heimatstadt hab ich keine Kontakte mehr, weil sich mein soziales leben komplett nach Ddorf verlegt hat. Bin auch teilweise froh drum, mit meiner Schulklasse kam ich eher semi zurecht (zum Schluss gings eigentlich), und nach so langer Zeit lebt man sich halt auseinander. Trotzdem hab ich kein Bedürfnis gehabt, mich bei meinen Leuten aus dem Studium oder aus den Lairs zu melden. Oder bei meinem noch einzig (ursprünglich) warmen Set aus dem Sommer. Außerdem ist mir beim letzten Tag an der Uni aufgefallen: wir hatten von Physik-Praktikum noch so ne Präsentation, wo wir unsere Experimente vorgestellt haben...und mir ist aufgefallen, dass ich bei Leuten, die ich für cooler halte als mich selbst (in so einer Phase also quasi jede zweite Person, lol) TOTAL schüchtern, zurückgezogen, passiv, ja sogar ängstlich bin...hab mich nicht mals getraut, n random Gespräch mit irgendwem aufzubauen....4 Jahre PickUp (wenn auch on-off) und es fühlte sich so verdammt nach Square One an. Klingt nach einer langen Liste und viel mimimi, ich weiß. Aber ich glaube, vieles davon kann sich bessern allein schon dadurch, dass ich endlich mal wieder ein bisschen Antrieb bekomme und einfach mal wieder anfange, das Heft in die Hand zu nehmen....und dabei das Leben auch mal wieder ein bisschen positiver sehe. Und das will UND werde ich morgen (also heute nach dem aufstehen) dann auch ENDGÜLTIG in die Hand nehmen. Das heißt konkret: -Mich schlau machen, warum man Antrieb hat im Leben...oder warum ich in meinem Fall komplett antriebslos (gewesen) bin...wie man dieses Momentum, diesen Drive, das Leben bei den Eiern zu packen, wiederbekommt....kurz und allgemein ausgedrückt: wie ich mir selber helfen kann, wieder aus diesem Sumpf rauszukommen -Zum Arzt gehen...etwas, das ich schon diese Woche versäumt habe....war schon zur Impfung da und hab auch überlegt, ob ich mit der Sprache rausrücken soll....mittlerweile merke ich...ich bin mir nicht sicher, ob ich mich da alleine rausziehen kann....aber ich bin mir sicher, DASS ich da wieder rauskomme...denke Mal, Montag zum Arzt, darüber sprechen und gucken, was sie mir in die Hand drücken kann, wäre zumindest kein schlechter Call. -Zum Arbeitsamt gehen....Hartz beantragen...auch wenn ich alles andere als Stolz drauf bin, aber in Moment bin ich faktisch arbeitslos. Wenn es mir dann weniger Bauchschmerzen wegen meiner Krankenkasse bereitet, sehr gut....wenn ich aber vorher schon n Job als Consultant bekomme, even better!! Ich will ja einen Job haben...eigenes Einkommen, geregelter Tag, Schuldenberg auf einen Schlag los..wäre definitiv ein Improvement, was mich dann hierzu führt... -Sich um Bewerbungen kümmern....habe glücklicherweise schon ein Bewerbungsgespräch für nächste Woche +1 Telefoninterview + bin noch mit ner Headhunterin im Kontakt. Aber die Bewerbungen habe ich in letzter Zeit vernachlässigt, und weil einige Absagen eingetrudelt bzw. Stellen, die nicht gepasst haben reinkamen, könnte ich meine Pipeline mal wieder etwas füllen...mal umschauen, ob da nicht noch was für mich ist. -Zimmer umräumen....keine Ahnung...hab irgendwie das Bedürfnis, mal so richtig n Herbstputz zu machen...einfach mal, um den Kopf freizukriegen...und mich nicht mit Videospiele und sonstigen Kram volllaufen lasse....hat auch den Vorteil, dass ich dann auch meine Unterlagen endlich mal sortieren kann/muss...und damit auch meine unangenehmen Briefe, dass ich noch zahlen muss....Kassensturz also gleich mitmachen...der Realität nicht mehr ausweichen...akzeptieren...Lösung suchen...siehe oben -Gitarre lernen....hab ich wegen meiner Videospiel-Sucht zu sehr vernachlässigt....außerdem hab ich Schiss, zu spielen oder gar zu singen, wenn ich nicht sturmfrei habe....lol....vielleicht ne Challenge für morgen...einfach mal klimpern, wenn alle im Haus sind....could feel like an accomplishment..und btw, wovor soll ich Schiss haben -Kochen....hat mein Dad mir heute vorgeschlagen lol...i like that....Wollt ich auch immer mal in Angriff nehmen, aber hätte hätte. Aber wenn ich so überlege...besser als sinnlos zu zocken...man kriegt den Kopf wieder frei, man kocht, was man auch essen will...und in einem halben Jahr kann man sicherlich das eine oder andere Date mit überzeugen 😉 oder im Freundeskreis -Sport....enough said....regelmäßig....in Moment nur Homegym möglich, aber sobald ich wieder Einkommen habe, wäre Schwimmen oder Kampfsport nich verkehrt...probieren würd ichs gerne...so oder so...wieder in Bewegung kommen, fit werden...und bleiben..passende Ernährung....my body is my temple! Gesunder Geist im gesunden Körper 💪 -Cold Shower...müsste alles zu gesagt sein hier...wird alleine natürlich kein Heilmittel sein, aber in Kombi mit den wichtigen Punkten sicherlich ein Booster für nen guten Start in den Tag -gesunder Schlaf.....jaja ich weiß, wir haben schon halb 5 yada,yada...ich hab mir für heute vorgenommen, DAS hier in Ruhe von der Seele zu schreiben...damit ich morgen beim aufstehen dann mal mit n Stück mehr Zuversicht und Purpose in den Tag starten kann....ab dann gilt aber...wieder n gesunden Schlafrhythmus herstellen....7-8h Schlaf....am besten so, dass ich auch an freien Tagen vor 9:00 aus dem Bett komme -positiver denken....da fällt mir noch nichts konkretes ein, aber generell darauf zu achten, dass ich mal wieder n positives Mindset kultiviere, ist nicht so verkehrt....vll schreib ich beim nächsten Post was dazu, aber es ist halb 5....kommt erstmal allgemein auf meine Liste 🙂 -Videospielsucht eindämmen....wie genau weiß ich noch nicht....am besten wär erstmal Kaltentzug und die Zeit stattdessen sinnvoll nutzen...genug Möglichkeiten gibt es ja, dazu wäre mehr Lesen im Sinne von weiterbilden oder auch mehr Programmieren eine Sache, da mach ich mir aber im Laufe der Woche noch Gedanken -Accountible sein, progress tracken.....jetzt wo ich das alles hier geschrieben habe, will ich natürlich auch das Ding hier weiterführen und zusehen, dass ich nach und nach mein Leben wieder in die Hand nehme. Ich will nicht, dass dieser Thread hier ne Karteileiche wird.....sonst erfüllt dieser Post hier keinen einzigen Zweck, ich hab wieder etwas nicht durchgezogen...und außerdem hilft es einfach ungemein, wenn man sich nach und nach damit befasst, wo man jetzt steht, wo man vorher war, was für einen Progress man gemaacht hat und es einfach niederschreibt.....und wenn die ersten Erfolgserlebnisse kommen...wie geil ist DAS denn!? Aus dem Grund werde ich zusehen, dass ich ab jetzt jedes Wochenende einmal hier reinschneie und Updates liefern werde.....bis dahin war erst mal nur großes Auskotzen angesagt....aber was folgt nach dem Auskotzen? Aufstehen, Mund abwischen, Blick nach vorne, Krone wieder richten, und dann wieder einen Schritt nach vorne gehen... ....und davon soll dieser Thread in erster Linie handeln 🙂 Auch in der Hoffnung, dass ich den einen oder anderen in meiner Situation inspirieren kann...das Leben hat noch so viel geiles zu bieten, davon bin ich überzeugt!! In diesem Sinne....nächtliche Grüße und viva la vida
  4. Liebe Community, Mein Alter: 26 Ihr Alter: 22 Beziehungsdauer: ca. 2 Monate Bekanntschaft: ca. 4 Monate Beziehung: monogam Gemeinsamer haushalt: nein Problem: Sehnsucht wurde nun zur Depression, Therapie und Antidepressiva Liebe Community, Bei meinem letzten Eintrag, hätte ich mir nicht gedacht, dass ich so tief fallen kann. Auf jeden Fall leide ich seit Monaten unter schweren Depression (Manisch). Habe alles von ihr gelöscht und jegliche Erinnerungen beseitigt, da sie auf weltreise ist und ich zu sehr abhängig geworden bin, sodass ihr letzte Nachricht vor ca. 2 Monaten mir klar machte, dass ich sie verloren habe und ich damit abschließen muss. Dass habe ich getan. Mich nicht mehr gemeldet, andere Frauen gedatet (wobei es mir danach immer schlechter ging). Mittlerweile habe ich auch therapeutische Hilfe in Anspruch genommen. Es hilft mir ein bisschen weiter, jedoch bin ich in so einer Abwärtsspirale, dass ich bereits physische Symptome habe, wie z.B. schwindel, angstattacken, Tinnitus etc. Langsam weiß ich nicht mehr weiter, weil ich eig. nicht mehr so viel an sie denke. Jedoch machen mir jetzt diese physischen Beschwerden zu schaffen, da ich nicht einmal mehr meine Hobbys (sport) genießen bzw. ausüben kann. Möchte gar nicht mehr unter Leute langsam, weil dann sofort wieder der Schwindel und alles kommt. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich fühle mich so Einsam. Jeder spricht immer davon, es ist wichtig für die Entwicklung, alleine zu sein. Aber langsam denke ich, dass ich zu viel Zeit zum nachdenken habe. Kann ein Mensch für solch ein Leid sorgen? Mein Therapeut redet dann immer von unerfüllter Zuneigung/ Liebe in der Kindheit und dass es manche Personen gibt, die dann diesen Trigger wieder Auslösen. Klingt recht plausibel, aber was soll ich damit anfangen? Ich versuch endlich ein positives Mindset zu formen und mir anzueignen. Aber im Moment ist es schwierig, positive Aspekte im leben zu finden. Hat jemand von euch die selbe Leere und Erschöpfung schon einmal gespürt wie ich? Suizidgedanken? Was das Leben für einen Sinn macht, wenn jeder nur das will, was er nicht haben kann (Frauenmarkt). Umgekehrt möchte ich ja auch nicht eine Frau, die sofort erreichbar ist. Und ein gewisser Anspruch hat sich die letzten Jahre auch angesammelt, was die Auswahl der HB betrifft. Wenn es immer nur um dieses Spiel geht, dann ist das einfach entdeuschen oder nicht? Lg Back
  5. Hallo, ich bin 27 und die besagte Frau 26. Etappe der Verführung: Sex Dates: 10-15 Ich hab seit 3-4 Wochen psychische Probleme aufgrund eines anstrengend Studiums (das jetzt quasi zuende ist) und einem sehr zermürbenden Job, den ich bald kündigen werde weil ich ihn nichtmehr aushalte. Ich bin gerade auf dem Weg der Besserung, jedoch zurzeit einfach noch ständig erschöpft, lustlos, starke Kopfschmerzen usw. Bin in ärztlicher Behandlung, körperlich gesund. Zum Thema: Das Mädel und ich haben Sex und regen Kontakt seit Ende Juli und sie hat mir vor 2 Wochen mitgeteilt, dass sie sich eine Beziehung wünscht. Ich habe dazu gesagt, dass sich einfach noch nicht so weit bin und sowas bei mir mehr Zeit braucht. Sie zeigte sich verständnisvoll und willigte ein das ganze weiterlaufen zu lassen. Für mich war das irgendwie eine zusätzliche Belastung, dass da jetzt eine Frau is die etwas von mir erwartet usw während ich mit meinem eigenen Shit zurechtkommen muss. Da wir 2h voneinander entfernt wohnen wollte sie mich am Wochenende besuchen. Aufgrund meiner scheiß Arbeit musste spontan ich etwas umplanen - details erspar ich euch - es gab das erste kleine Drama. Ich, in meiner absolut angespannten downphase befindlich, konnte überhaupt nicht damit umgehen. Ich WOLLTE es einfach nicht mehr haben und rumdiskutieren und hab sie angerufen um um es zu klären. Ich dachte mir ich muss mal ehrlich sein und sag ihr die Wahrheit darüber, wie es mir momentan geht und das ich überfordert bin und gerade nicht mit Beziehungsshit und Drama dealen kann. Meine Hoffnung war wohl, dass sie Verständnis dafür zeigt,dass ich ihr aktuell in meiner Lage nicht bieten kann was sie sucht und sagt es ist ok und mir Zeit gibt, bis ich wieder auf der Höhe bin und wir dann mal weiter schauen. Sie hatte allerdings 0 Verständnis dafür und hat mir glaube ich auch nicht geglaubt, sie kannte mich bisher noch nicht "schwach", sondern hatte ein ganz anderes Bild von mir, weil ich bisher immer super drauf und energetisch war. Für sie war alles nur eine billige Ausrede um sie loszuwerden und sie war extrem verletzt und wurde auch verletzend. Die Sache ist jetzt also beendet. Das Telefonat war furchtbar. Einerseits fällt ein Stressfaktor von mir weg, weil ich jetzt nicht mehr für dieses Girl funktionieren muss und mir Zeit für mich nehmen kann. Andererseits gehts mir sehr schlecht damit sie verletzt zu haben und damit dass sie sauer auf mich ist, schäme mich auch extrem vor ihr das zugegeben zu haben. ich kann garkeine abschließende Frage dazu formulieren, würde gerne einfach mal Anregungen dazu lesen, wie ihr euch verhalten hättet und was ihr weiterhin tun würde. Danke euch.
  6. 1. Mein Alter 27 2. Alter der Frau 31 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 4 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") Sex 5. Beschreibung des Problems Hallo Jungs, ich hab im OG (Tinder) eine tolle Frau kennengelernt. Ihr Profil da hat sofort zu mir gesprochen. Interessante und selbstironische Bilder, humorvoller und individueller Profiltext. Musste ich einfach liken und hab mich gefreut, dass gleich das Match kam. Hab sie dann mit einem relativen Standartopener (sich auf was aus dem Profil beziehen) angeschrieben. Daraus ergab sich eine echt lockere Konversation, ganz ohne die üblichen Standardfragen. Sie wirkte interessiert und attracted. Haben uns dann direkt am nächsten Abend zu einem Date verabredet. Eis essen in ihrer Stadt. Umarmung zu Begrüßung. Waren dann im Park spazieren, gute Stimmung, viel gelacht, leichtes Kino. Leider fing es nach einer halben Stunde an zu regnen. Sie bot dann an zu ihr zu gehen und einen Tee zu trinken. Sag ich natürlich nicht nein. Bei ihr dann mit Tee auf dem Sofa, Kino gesteigert, KC, makeout, FC. Danach im Bett noch gekuschelt und geredet. Einfach mega entspannt. Haben uns dann noch dreimal getroffen. Entweder bei ihr oder mir. Netflix and chill oder Kochen. Jedes Mal FC. Lief also alles wie am Schnürchen. Beim letzten Date haben wir dann doch mal bisschen mehr gequatscht und sind irgendwie aufs Thema früh aufstehen und Arbeit gekommen. Dabei kam dann raus, dass sie aktuell krankgeschrieben ist wegen Depressionen. Sie ist auch in Behandlung und geht demnächst wohl in eine Klinik. Sie war da sehr offen mit, aber ich hab mich nicht so richtig getraut, viel zu fragen. Hatte mit dem Thema noch gar keine Berührungspunkte bisher. 6. Frage/n Es läuft einfach super mit ihr. Hab ihr die Depression ja auch nie angemerkt. Einmal hat sie einen Datevorschlag abgesagt, weil sie wohl keinen guten Tag hatte, hab ich jetzt hinterher erfahren. Hab hier ein bisschen rumgelesen und die allgemeine Meinung scheint zu sein, dass solche Frauen allenfalls als FB taugen. Wie gesagt, hatte ich mit dem Thema psychische Krankheiten nie Kontakt und bin mir jetzt echt unsicher. Sie scheint das soweit im Griff zu haben und arbeitet ja auch daran gesund zu werden. Und ich mag sie halt als Mensch total, sie sieht gut aus, der Sex ist super, alles einfach mega unkompliziert. Im Moment seh ich das halt als F+ bzw. Kennenlernphase, kann mir aber durchaus vorstellen, dass es irgendwann ne LTR geben könnte. Wie ist da eure Meinung? Geht sowas? Oder lieber zum Selbstschutz die Finger davon lassen? Hätte einer von euch sowas schonmal in einer Beziehung? Cheers und danke.
  7. Hallo, ich werde von Frauen angelächelt oder bekomme andere IOIs, doch aufgrund meiner Depression halte ich mich zurück, d.h. ich unternehme i.d.R. nichts, um einer Frau näher zu kommen. Weder geistig, gefühlsmäßig, noch körperlich. Ich verhalte mich i.d.R. neural/passiv. Mein Eindruck ist, daß diese Frauen, die mir gelegentlich oder zufällig mal begegnen, mich mit IOIs locken. Kontakt zu interessierten Frauen vermeide ich, um mir Niederlagen zu ersprachen und suche mir stattdessen einfach andere Gruppen. Wenn ich nicht gerade in einer Sport- oder sonstwas-Gruppe etwas mache, bin ich immer allein. Sowohl bei der Arbeit als auch zuhause. Meine Frage an euch, z.B. auch an den Innergame-Experten @Helmut ist: Wie lange soll ich mich noch zurückhalten? Wann ist der Punkt erreicht, an dem genügend emotionale Stabilität da ist, sodaß Abweisungen oder keine Antworten mir egal sind? Zur Stabilität fällt mir vor allem das Thema Freundschaft ein: Muss ich erst das Gefühl haben, einen echten Freund zu haben, wenn es das ist, was mir neben Freundin die letzten Jahre am meisten gefehlt hat? Da sehe ich am ehesten meine ehemalige Büro-Kollegin, die ich aber nur alle paar Monate sehe. Ich denke, sie lade ich zum wandern ein. Dann sind da zwei Freunde aus Schulzeiten, die aber offenbar mehr aus beruflichen Gründen an mir Interesse zeigen. Da ich für andere berufliche Themen noch nicht so weit bin, kontaktiere ich die beiden auch nicht. Zurück halte ich mich bei interessierten Frauen, um weitere Gefühle der Niederlage zu vermeiden, weil ich meine, daß dies für die Psyche gar nicht gut ist. Zudem ist meine Wohnung noch nicht fertig, aber ich hoffe, mit den Antidepressiva es bald geschafft zu haben, sodaß ich Frauen zu mir holen kann. Dadurch hatte ich im letzten Winter potentielle Lays nicht weiter in Angriff genommen und min. einen auch einfach sausen lassen. Seit kurzem fange ich fast jede Woche was neues an: klettern, bouldern, Hobbys mit Tieren, neue Sportarten... In wenigen Tagen ist ein Wandertag vorgesehen... allein. Vor allem habe ich hoffentlich bald einen Hund, womit ich nicht mehr so viel allein bin, was mir sehr viel Freude bringt und mit großem Abstand zu allen anderen die beste Veränderung ist. Die zweitwirksamste Veränderung ist bisher das Antidepressiva. Hab ich leider unterschätzt, wie hilfreich das die letzten 12 Monate für mich gewesen wäre. Das Antidepressiva nehme ich seit einer Woche. Zudem habe ich heute angefangen, meine Arbeit neu zu organisieren, um Prokastrination zu beenden. Hat heute ganz gut funktioniert.
  8. Hallo, ich hatte vor einiger Zeit schon einen Eintrag gemacht wo es um meine Schlafstörung ging. Zu dem Zeitpunkt war mir garnicht bewusst dass ich eine schwere Depression habe. In den letzten Monaten war ich bei verschiedenen Terapeuten. Bis ich Anfang des Jahres da gelandet bin wo ich mich verstanden fühle. Ich bin aber Momentan an einem Punkt wo ich das Gefühl habe nicht mehr heraus zu kommen. Als ich in der Therapie meine Suizidgedanken angesprochen habe wurde mir Sertralin 50mg verschrieben. Die ersten Tage war ich echt fertig halt die üblichen Nebenwirkungen. Ich bin jetzt aber fast bei Woche 3 und es hat sich nichts gebessert. Ich fühle mich einfach nur leer und sehe aus wie ein Zombie (total blass, extremste augenränder, glasige Augen usw) das liegt nicht an dem Medikament es war auch schon vorher so. Aber die Zustände in denen ich mich nach der Schule und in der Schule befinde sind langsam nicht mehr zu ertragen. ich bin teilweise so schwach dass ich mich kaum bewegen kann und stundenlang an die Decke starre manchmal komme nicht ich nach Hause mach die Tür hinter mir zu lehne mich mit dem Kopf gegen die Tür und bleibe dann da teils ne Stunde. Mirtazapin nehmen ich jeden Abend 7,5mg hilft mir beim einschlafen und die abenteuerlichen träume die ich mit dem Medikament habe gehören zu den einzigen Sachen die mich am Leben halten. Sertralin wird in der 3. Woche auf 75mg erhöht ( bei mir langsam da mich die Nebenwirkungen so mitgenommen haben). Meine Frage ist ob ich noch was von dem Sertralin erwarten kann? Auserdem denke ich immer wieder daran dass Die Depression garnicht die Ursache sondern vielleicht nur ein Symptom von etwas ganz anderem ist? Oder lässt sich diese körperliche Schwäche und Erschöpfung auch durch die Depression Erklären? Wäre nett wenn jemand antwortet. Immer öfter denke ich aufm weg nach Hause darüber nach mir einfach in der nächsten Appotheke paar hundert Schlaftabletten zu hohlen und mir das Leben zu nehmen.
  9. Hallo liebe PU Gemeinde, kurz zu meiner Situation: Ich bin 22 und Jungfrau. Ich stehe im Leben und bin nach Aussagen anderer ein selbstbewusster, attraktiver Mann, nur mit den Frauen möchte es nicht klappen... Im November letzten Jahres habe ich mit Pick-Up angefangen. Seit mitte November habe ich ca. 200 Frauen auf der Straße angesprochen, aus denen nur 7 Dates resultierten. 6 von 7 Frauen haben das Interesse nach dem ersten Date verloren. Mit einer Dame habe ich fünf Dates verbracht, nach dem fünften Date haben wir gegenseitig das Interesse verloren (sie ist ein HB 9 das ich charakterlich nicht wirklich mag, nachdem ich beim 3,4,5 Date versucht habe zu layen und sie nicht wollte, habe weder ich mich bei ihr gemeldet noch hat sie sich bei mir gemeldet).Über die Feiertage und zum Jahreswechsel habe ich eine PU Pause gemacht. Momentan bin ich jeden Tag für eine Stunde in der Stadt zum approachen unterwegs. Diese Woche habe ich 25 Frauen angesprochen, aus denen leider nur zwei Nummern resultierten. Abends schreibe ich mir jeden Tag auf, wie viele Approaches ich gemacht habe und wie viele Nummern ich bekommen habe. Außerdem schreibe ich kurz über meine Stimmung beim approachen und analysiere vermeintliche Fehler. Vor dem Anfang meiner PU-Laufbahn war ich stark depressiv wegen des Frauen Themas. Ich sah keinen Ausweg aus der "Frauenlosigkeit" und zweifelte an dem Sinn des Lebens. Nachdem ich die ersten Nummern und Dates bekam, wurde meine Stimmung besser. Nun bin ich allerdings an einem Punkt angekommen, an dem die Depressionen wiederkommen. Ich hatte seit über 2 Wochen kein Date mehr, ich muss im Schnitt 10 Frauen ansprechen um eine Nummer zu bekommen (viel zu schlechte Quote). Sollte ich mal wieder Dates haben befürchte ich, dass diese auch im Sande verlaufen werden. Ich verspüre einen Hass gegen mich selbst, schließlich bin ich an meiner Situation selbst Schuld. Es ist schwer zu sehen, wie scheinbar alle Menschen um mich herum in einer Beziehung sind und scheinbar nicht mal dafür "arbeiten" mussten. Ich zweifele daran, dass PU für mich überhaupt funktioniert. Dazu habe ich das Gefühl, mich jeden Tag beim approachen zum Affen machen zu müssen, schließlich wäre ich nie auf PU gekommen, wenn ich einfach, wie so ziemlich jeder in meinem Umfeld, früh eine Freundin bekommen hätte. Es ist für mich einfach unnatürlich Frauen auf der Straße anzusprechen. Zudem bemerke ich, dass die meisten Frauen nach dem Motto "Danke für die Bestätigung und jetzt verpiss dich" reagieren. Meine Frage an euch: Hat jemand eine ähnliche "Pu-Journey" wie ich gemeistert? Wenn Ja, hast du auch Tiefs gehabt und wie bist du damit umgegangen? Nach wie vielen Approaches hattet ihr euren ersten Lay? Wie haben sich eure Erfolgsquoten im Laufe eurer Entwicklung gesteigert? Wie haben sich im Laufe eurer PU Karriere die Reaktionen der Frauen verändert? Wie werde ich das Gefühl los, mich beim approachen zum Affen zu machen? Sind eure Erfolge im Winter schlechter als in den warmen, freundlichen Monaten? Vielen Dank fürs lesen und nachdenkliche Grüße Daniel
  10. Hallo zusammen, ich bin mir nicht sicher, ob das Thema in diesem Unterforum richtig ist. So richtig passt irgendwie keins. Falls nötig, bitte verschieben! Es geht um folgendes Problem: Aufgrund eines Unfalls musste mir einer meiner oberen Schneidezähne gezogen und durch ein Implantat ersetzt werden. Der Nachbarzahn musste abgeschliffen und überkront werden. Somit sind die beiden sichtbarsten Zähne bei mir jetzt künstlich. Die Behandlung wurde vor etwa 3 Jahren abgeschlossen und seitdem plagen mich Depressionen und ein sehr geringes Selbstbewusstsein, außerdem zunehmende soziale Isolation und extreme Stimmungsschwankungen. Grund: Siehe Bild unten. Meiner Meinung nach ist das Ergebnis aus folgenden Gründen optisch nicht befriedigend: Unnatürliche Zahnfleischlinie Form der Zähne ist nicht symmetrisch In der Ecke zw. Implantatskrone und natürlichem Nachbarzahn ist eine Lücke im Zahnfleisch, die so aussieht als sei die Stelle am Zahn schwarz Der Übergang vom Zahnfleisch zum oberen Rand der Krone ist schlecht, es sieht so aus als sei der Zahn dort verfärbt Hier ein Bild: Neben der Optik habe ich durch das Implantat auch einen Sprachfehler bekommen ("s" und "z" kann ich nicht mehr so scharf aussprechen wie vorher), Logopädiebehandlung erfolglos. Die Behandlung für das Implantat hat etwa ein Jahr gedauert und mich 4500€ gekostet, was für mich als Student damals sehr viel Geld war. Leider hatte ich keine Zahnzusatzversicherung, die hätte wahrscheinlich alles bezahlt. Da ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden bin und mich auch dafür schäme, versuche ich es beim Lachen immer zu verstecken. Das resultiert bei mir in einem unnatürlichen Lachen und ich wirke komisch auf andere Leute. Eine Freundin eines Kumpels hat mir in besoffenem Zustand mal gesagt "That is such a fake smile" und damit hatte sie auch recht. Alkohol macht halt ehrlich. Aber ich kann es mir nicht vorstellen, normal zu lachen. Ehrlich gesagt habe ich es in den 3 Jahren auch verlernt. Selbst wenn ich allein vor meinem Rechner sitze und lachen muss, lache ich nicht mehr normal, mein Gehirn hat sich schon so an das "fake smile" gewöhnt. Ich hoffe, mein Problem wurde deutlich genug. Warum ich hier schreibe? Mich würde interessieren, ob es hier Leute gibt, die ähnliche Probleme haben? Oder vielleicht jemanden, der zwar kein Implantat, dafür aber "hässliche" natürliche Zähne hat? Wie geht ihr damit um? Wie wirkt das Bild auf euch? Steigere ich mich hinein und es sieht gar nicht so schlecht aus? Ich fühle mich jedenfalls sehr unwohl damit und mit diesem Selbstbewusstsein ist es mir leider auch nicht möglich, Frauen kennenzulernen, geschweige denn mich diesen anzunähern. Denn wenn ich immer nur seltsam grinse statt zu lachen, wirke ich wie ein Freak. Da wahrscheinlich der Vorschlag kommen wird, alles nochmal neu machen zu lassen: Ich habe mir dies schon oft überlegt, aber es sprechen leider Gründe dagegen: Der Knochen würde bei einer Explantation wahrscheinlich stark zerstört werden und das Ergebnis wäre hinterher möglicherweise noch schlechter. Die Behandlung würde mindestens 1 Jahr, eher 1,5 Jahre dauern (Aussage vom ZA) Die Kosten würden bei mindestens 5000€ liegen (eher deutlich mehr, da ich zu einem echten Profi gehen würde, der sich explizit auf Frontzahnimplantate mit ansprechender Optik spezialisiert hat) Es besteht keinerlei Garantie, dass es hinterher besser aussieht. Im schlimmsten Fall sieht es noch schlimmer aus Mir bleibt also wohl nichts anderes übrig, als mich damit abzufinden. Ich bin seit über 6 Jahren single und ich sehe derzeit keine Hoffnung, dass sich dies mit meiner derzeitigen Verfassung ändert. Wie komme ich aus dem Loch heraus? Ich freue mich über jegliche konstruktive Antwort!
  11. Hallo alle. Einige kennen mich schon aus dem Ü30-Forum. Nach vielen leidlich erfolgreichen, verschiedenen Versuchen, mir selbst zu helfen und mein Mindset und damit meine Gesamterscheinung auf attraktiv zu trimmen und ebenso vielen Einbrüchen und Resignationen habe ich beschlossen, mir professionell helfen zu lassen. Oder es wenigstens zu versuchen. Nun kenne ich keinen Allgemeinmediziner, der mir kompetent genug erschien, mir eine passende Therapieform zuzuordnen. Mein letzter Therapieversuch endete in einen mehrere Jahre währenden Hoch, das sich aber als Seifenblase entpuppte und nun dementsprechend vor längerer Zeit platzte. Also stelle ich hier einmal die Frage nach möglicherweise passenden Therapieformen, um mir dann ein Gesamtbild aus euren Kommentaren herauszuziehen und vielleicht einen Therapeuten zu approachen, der mir wirklich helfen kann. Problemstellung wie folgt: Selbstwertgefühl nahe Null "dank" lebenslanger Misserfolge im sozialen und ganz besonders auch zwischengeschlechtlichen Bereich. Mir gelingen etwa 5 bis 10 % meiner Vorhaben, an allem anderen scheitere ich. Negative Wahrnehmung, Interpretation und Generalisierung fast aller äusseren Einflüsse, die schlechter als ein deutlich ausgesprochenes Lob sind. Sehr starke Abhängigkeit von äüsserem Feedback, egal ob ausgesprochen oder hinein interpretiert. Überspitzt ausgedrückt "jede Frau, die mir gefällt und mich nicht ungefragt anspringt, findet mich absolut abstossend", so sehr in meinem Unterbewusstsein manifestiert, dass Verstand und positive Erlebnisse absolut keine Chance dagegen haben. Kraft für "jetzt steh verdammt noch mal auf und reiss dich zusammen" reicht immer nur für maximalst einen Monat, dann klappe ich wieder zusammen und generalisiere alles negativ und resigniere. Wenn gute Bekannte sich über mehrere Wochen nicht melden, gehe ich von einem Ende der zwischenmenschlichen Beziehung aus. Ein Teufelskreis. Das Ganze zieht sich nun schon seit meinen frühesten Teenager-Jahren so durch, und da ich vor den genannten Hintergründen und wegen dieser nun mit 47 Jahren auch ohne Ehefrau, ohne Sexpartnerinnen und ohne Kinder sowie ohne erfüllende Karriere oder Aussicht auf eine solche da stehe, gehen mir langsam die Gründe dafür aus, noch dreissig oder vierzig Jahre weiter zu existieren. Hobbies bringen mir ebenfalls keine grossen Positivausschläge mehr. Ich brauche Hilfe... Für alle konstruktiven Tipps und Vorschläge / Anregungen hinsichtlich Therapieformen etc. bedanke ich mich im voraus bei euch.
  12. Liebe Community des Pickup-Forums! Ich habe mich hier mehr oder weniger aus Verzweiflung angemeldet, da ich einfach nicht mehr weiter weiß. Zur Ausgangslage: Ich bin 18 Jahre alt, war lange Zeit depressiv und habe 0 Kontakt zu Frauen in keiner Art und Weise gehabt. Ich wohne im Umkreis Wien und wollte es jetzt einfach einmal hier versuchen. Mein Problem ist wie folgt: dadurch, dass ich nie Kontakt zu auch nur einem einzigen Mädel hatte, bin ich sehr ernüchtert und habe riesige Barrieren in meinem Kopf aufgebaut. Seitdem ich nicht mehr depressiv bin, oder zumindest nicht mehr so stark wie es einmal war, habe ich ein paar Mal versucht Mädels auf der Straße anzusprechen. Ich habe es exakt ein einziges Mal geschafft und das hat nicht wirklich gut funktioniert (klar bin ich mir bewusst dass das nicht aussagekräftig ist). Jetzt befinde ich mich in einer ewigen Teufelsspirale. Einerseits will ich endlich in Kontakt mit Mädels kommen. Andererseits halte ich mich selbst -- scheinbar unüberwindbar -- auf... und ich weiß echt nicht mehr was tun... und wenn ich mal kleine Erfolge zusammenbringe, dann seh ich die nicht bzw weiß sie nicht so zu schätzen wie ich sollte... vielleicht versteht mich wer oder kann mir helfen oder was weiss denn ich .. ich hoffe ich ziehe niemanden mit meinem geheule runter
  13. Hallo liebe PU-Gemeinde, gut 10 Jahre kenne ich schon Pickup. Die letzten 3 Jahre hab ich's kaum noch betrieben, dachte ich wäre am Ziel. der Fall Jetzt bin ich zum ersten mal in meinem Leben weit weg gezogen. Für's Masterstudium nach Sachsen. Beziehung von 20 Monaten beendet. FB's zurück gelassen. Freundeskreis auch. Der Regelmäßige Mastermind mit meinen 4 guten Freunden der über 5 Jahre jede woche lief ist zerfallen, weil sich Lebensentwürfe geändert haben. Kurzum: viel Struktur ist weg gefallen. daher wenig überraschend - der Umzug ist mir überhaupt nicht gut bekommen. Seit 3 Monaten bin ich nur noch ein Schatten meiner selbst. Weder mache ich Übungsaufgaben noch gehe ich regelmäßig zu den Veranstaltungen in der Uni. Mein Schlafrhythmus ist eine absolute Katastrophe. Mal 4 mal 6 mal 3 Stunden. Meine FB's und andere Kontakte sind 7 Stunden Zugfahrt entfernt. 5 Kilo hab ich auch zugenommen. Sportrountine hab ich auch nicht mehr. In 5 Wochen stehen Klausuren an. Die nächsten Wochen gilt es also mir selber wieder ein guter Freund zu sein. Ich bin jetzt immerhin aus meinem Selbstmitleid und der Passivität soweit raus, dass ich mir Hilfe hole. Da aber die Warteliste für nen Therapeuten sich über mehrere Wochen erstreckt, dachte ich "wende ich mich wieder an die Community, die mein Leben schon einmal extrem zum guten gewandelt hat". Deshalb bin ich hier. Meine Frage an euch ist vor allem: Wo anfangen? Alles auf einmal angehen hat die letzten Wochen nicht wirklich funktioniert, daher muss ich Prioritäten setzen. Der Plan ist zuerst wieder vernünftiger Schlafen. Dann mich irgendwie davon überzeugen mein Studium ernst zu nehmen. In dem Plan fehlen offensichtlich ein paar Details. Wenn ich ehrlich mit mir bin weiß ich auch schon länger, dass ich mir gerade selbst schade. Aber bisher habe ich damit nicht aufgehört. Dementsprechend habe ich zweifel, dass ich jetzt damit aufhören werde. Ich habe das Gefühl, dass ich dafür eine bessere Strategie brauche als es mir einfach nur vor zu nehmen.
  14. Hallo, ich hatte vor einiger Zeit schonmal einen Eintrag geschrieben. Seit dem ist vorallem in den letzten 2 Wochen alles schlimmer geworden. Habe täglich Weinkrämpfe, habe viele Suizidgedanken, und verstehe in der Schule überhaupt nichts mehr (den Anschluss in der Schule hatte ich nicht verpasst) allgemein ich bekomme garnichts mehr hin, habe keine montivation für nichts usw.. Ich fühle mich unter anderen Menschen egal ob beim einkaufen oder mit dem Fahrrad an anderen Menschen vorbei zu fahren unglaublich unwohl. Auf Partys ist es am schlimmsten. Es ist irgendwie unglaublich was das ganze mit mir macht. Ich versuche der cleanste Mensch der Welt zu sein. Wenn ich allerdings auf einer Party eingeladen bin sag ich entweder ab, trinke ne Flasche Wein oder nehmen sogar xtc (gestern mal wieder seit 4 Monaten aber sehr viel an einem Abend so 400mg). Ich nehme das Zeug überhaupt nicht wegen den Glücksgefühlen usw. ich genieße es einfach ohne über alles zu grübeln und mich nicht wie in einem Horrorfilm zu fühlen wenn ich unter Leuten bin, ich trau mich zu so etwas garnicht mehr nüchtern hin. Das Gefühl verfolgt mich den ganzen Tag... was denken alle von mir.... Ich achte immernoch stark auf Ernährung, trinke viel, versuche zu meditieren, bin paar mal in der Woche beim Sport. Nach dem Sport bin ich immer absolut am Ende, (Ich laufe 15 min und mache dann 45 min Kraftaport) hab total riesige Pupillen, glasige Augen usw.. Auserdem habe ich in Sport und sonstwo kein einziges Erfolgserlebniss. Mein Traum ist es immernoch eine glückliche Famile zu haben und finanziell unabhängig zu sein. Ich bin auch bereit da viel rein zu investieren aber ich sehe irgendwie das sowohl das eine als auch das andere Ziel unerreichbar für mich ist. Ich sitze stundenlang vor meinen Schulsachen, verstehe nichts und bekomme garnichts geschissen... Ich bringe mal meine Probleme auf den Punkt: tägliche weinkrämpfe, immer häufiger Suizidgedanken, extreme Unkonzentration, immer stärker werdende Sozialphobie, riesige Angst nichts im Leben erreichen zu können. Das ganze bestimmt jeden Tag und jede Nacht 24/7 meines Lebens. Bei zwei Therapeutinnen war ich bereits mit den ich allerdings wenig anfangen konnte. Antidepressiver o.ä. wurden nicht angeboten. Auserdem war ich bei einer homeophatin. So haben sich jetzt paar Medikament angehäuft die ich jeden Tag nehme (die homeopatischen Kügelchen, Vitamin D, 5htp). was wäre in meiner Situation am sinnvollsten? Irgendwas muss sich ändern sonst werde ich mir das Leben nehmen. Ich bin dabei die 11. Klasse zu wiederholen. Vielleicht ist es trotzdem möglich mal ein Jahr einfach ne Auszeit zu nehmen, in Therapie zu gehen usw. Was währe da möglich hat jemand ne Idee?
  15. Tag zusammen! Ich bin seit längerer Zeit eher der stille Mitleser in einigen Threads, muss aber aktuell mal meinen Frust niederschreiben. Es geht vor allem um meinen Job und Zukunftsängste die sich aus meinem Lebenslauf und meiner jetzigen Situation ergeben. Deja Vu! Kurz zu mir am Rande: Ich bin Anfang 30 und weiß nicht, wo mein Platz auf dieser Erde ist. Ich litt als Jugendlicher unter Panikattacken (bischen hypochondrisch veranlagt), welche durch Cannabis-Konsum ausgelöst wurden. Das alles hat sich bis heute tief in mir verankert. Ich habe bereits 2 Therapien hinter mir (eine wegen des Kiffens und der Attacken und eine wegen dem Tod meines Vaters und der Belastung, die sich aus Vollzeitjob, Studium & Tod ergeben hat). Zudem mache ich gerade meine 3. Therapie, weil ich unter Depressionen leide und wieder vermehrt hypochondrisches Verhalten zeige (Atemnot, schneller Herzschlag, Unwohlsein etc.). Mir sind meine Probleme bewusst und ich will diese angehen, ich neige jedoch dazu, mich selbst zu überlasten und dadurch entstehen Ängst, Lähmung und Hoffnungslosigkeit in mir. Seit Jahren habe ich das Gefühl, wie ein Zombie durch die Welt zu gehen und alles nur ertragen zu müssen, statt mein Leben zu leben. Vieles macht mir Angst (vor allem die Zukunft), einiges stört mich (die Ungerechtigkeiten dieser Welt) und vieles Hasse ich (Dinge zu tun, die ich nicht tun möchte). Beziehungs- & Wohnsituation: Ich bin seit 4 Jahren in einer LTR und wir werden uns demnächst "räumlich" trennen, d.h. wir ziehen aus unserer bisherigen Wohnung aus, in der wir seit knapp 3 Jahren leben. Das kam nicht überraschend, aber ich habe nicht jetzt damit gerechnet. Ich denke, bis spätestens Ende des Jahres sind wir aus der Wohnung raus. Ob und wie es danach weitergeht, steht in den Sternen. Ich werde voraussichtlich erstmal zu meinen Eltern zurückziehen, die ein nicht benutztes 22 qm Zimmer haben. Dort habe ich bereits mit Anfang 20 für 2 Jahre gelebt und nochmal Ende 20 für knapp 2 Monate, als ich mich damals von meiner Freundin getrennt habe. Von dort aus ging es dann für 2 Jahre in meine Single-Wohnung und anschließend in meine jetzige LTR. Meine Eltern nehmen mich mit Freude auf und freuen sich auch. Ich habe eine sehr herzliche Familie. Natürlich habe ich die Angst, eine Belastung für meine Eltern zu sein (was ich nun eimal aktuell bin). Jobsituation: Ich war über 10 Jahre als Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst einer Firma tätig, wo ich auch meine Ausbildung zum Kfm. Groß/Außenhandel absolviert habe. In den letzten Jahren davon habe ich nebenberuflich ein Abendstudium begonnen zum staatlich geprüften Betriebswirt, Fachrichtung Betriebswirtschaft / Schwerpunkt Marketing/Kommunikation, welches ich mit einem Schnitt von 2,8 abgeschlossen habe. (Während der letzten Monate des Studiums ist mein Vater an Krebs erkrankt und gestorben). Nach dem Abschluss habe ich einen Aufhebnugsvertrag bei meinem damaligen AG ausgehandelt und eine kleine Abfindung erhalten. Im Anschluss habe ich zum Glück direkt einen Job als Online Marketing Manager bekommen, wo ich ein wenig Erfahrung im Projektmanagement, Webdesign, SEA etc. sammeln konnte. Leider fesselte mich der Job auch gerade einmal 15 Monate und ich habe im Anschluss bei einem StartUp eines Freundes angefangen, wo ich jetzt seit knapp 7 Monaten arbeite (und mega unzufrieden bin). Ich komme mit der Art zu arbeiten nicht klar. Wir sind 20 Kollegen und einige Azubis, die wild umherwuseln und keiner weiß, was der andere tut. Mir qualmt meist gegen 10 Uhr schon dir Birne und ich fühle mich extremst überlastet. Die Arbeit macht mir einfach keinen Spaß...und belastet mich sehr. Ich habe oftmals das Gefühl, wie gelähmt zu sein...und später kommen dann meine Gedanken "Du kannst nichts", "du bist nutzlos", "du bist schwach", "du findest nie einen passenden Job"...genau in solch einer Situation befinde ich mich gerade. Ich habe das Gefühl, dass ich bestraft werden, nichts kann und einfach fehl am Platz bin. Update: Meine Chefs sind eigentlich zufrieden mit mir. Es war geplant, dass ich auf lange Sicht eine leitende Position in dem Unternehmen bekleide, die ich mir aber (Stand jetzt, nach 7 Monaten) selbst nicht zutraue und auch nicht ausschmücken möchte. Das bin ich einfach nicht... Es fällt mir sehr schwer, mich gedanklich zu befreien, Ängste abzubauen, mich auf etwas zu fokussieren und einen kühlen Kopf zu bewahren. Das schwerste ist es jedoch, die Situation ertragen und aushalten zu müssen. Wenn ich mein Leben betrachte, habe ich sehr viel aushalten müssen und das über einen langen Zeitraum. Ich habe immer irgendwie funktioniert und alles gemeistert, gerade fehlt mir jedoch der Mut, die Zuversicht und die Stärke. Ich habe das Gefühl, ich gehe zu Grunde. Ich kann einfach nicht mehr stark sein.... Derzeit bewerbe ich mich bei einigen Unternehmen mit der Hoffnung, eine bessere Stelle zu finden. Besser bedeutet in diesem Fall: angemessenes Geld, genügend Freizeit (keine 40+ Stunden), kurze Arbeitswege etc. Also ein 08/15 Job. Ich weiß, dass das nicht geil ist, aber mehr mute ich mir aktuell auch einfach nicht zu. Ich möchte mich resetten, die Zeit bei meinen Eltern nutzen um Geld zu sparen, an meiner Persönlichkeit zu arbeiten und wieder mehr Freude am/im Leben zu finden. Sozusagen eine kleine "Auszeit". Andere Optionen wären Teilzeit-Jobs oder sogar kurzzeitig ALG1 zu beantragen (was ich ungern machen möchte). Mein Kopf explodiert gerade während des Schreibens, weil die Gedanken nur so rasen...ich kann nicht ansatzweise schreiben, was mir durch den Kopf geht. Wenn jemand eine ähnliche Situation kennt oder mal hatte, wäre ich für Ratschläge dankbar!
  16. Hallo, zuerst einmal, ich bin 17 Jahre alt, bin dabei die 11. klasse zu wiederholen. Grund ist wohl 1. dass meine Einstellung zu Schule die letzten Jahre wohl die falsche war und ich 2. im zweiten Halbjahr angefangen haben öfters zu kiffen und Speed zu ziehen (auch in der Schule). Also nich verwunderlich, dass dann ersmal alles bergab geht... Naja, Anfang der Sommerferien oder schon bischen früher hat es irgendwie Klick bei mir gemacht, da wollte ich mein Leben geregelt kriegen, hab seit dem kaum noch Drogen genommen ( seit 3 Monaten garnicht mehr auch kein Alkohol). Leider komme ich in meinem Vorhaben der persönlichkeitsentwickung nicht wirklich weiter. Hier am Rande mal alles was ich im Moment mache :Ich esse absolut gesund, gehe mindestens 3 mal die Woche zum Sport, halte nofap immer wieder für 2 Wochen durch, meditiere 2 mal am Tag je 20 min, stelle mein Handy jeden Abend um 19 Uhr in den Flugmodus, Dusche jeden Tag kalt, trinke 3 Liter Wasser am Tag( nur Wasser), spiele jeden Tag Gitarre und noch paar andere Sachen das Problem ist, dass ich immer wieder anfange unter krassen Schlafstörung zu leiden. Und das ist nicht abhängig von früherem Drogen Konsum!! Wenn ich zb mal komplett raus bin (Wochenende bei meinem Vater auf dem Bauernhof usw.) schlafe ich viel besser. Anfangen tuhen die Schlafstörung immer dann, wenn irgendwas stressiges passiert, bis letzte Woche hatte ich mich wieder echt gut aufgebaut, dann habe ich eine scheiß Note in WiPo zurückbekommen war Mega fertig da Schulnoten da ich im Moment wiederhole extrem wichtig für mich sind... Für mich ist das ein Teufelskreis: irgendwas klappt nicht ich bin deprimiert, verfalle in Schlafstörung(4h schlaf die Nacht), bekomme garnicht mehr hin usw... in der Zeit fühlt sich alles an wie eine Art Scheinwelt (vielleicht Realitätsverlust oder so) irgedjemand tippe (antidepressiva usw?) eine komplette Auszeit vom Alltag zu nehmen ist keine Option für mich, da ich es mir echt nicht leisten kann noch ein Jahr mit ,,Nichtstun“ zu verbrignen danke schonmal für Tipps!
  17. Hallo Leute, ich habe ein wahnsinniges Problem was ich unbedingt mit euch teilen möchte: Im April 2018 begann meine letzte Klausurenphase in meinem Bachelorstudium und ich hatte mir das Ziel gesetzt, alles beim ersten Versuch zu bestehen. Leider war hier das Problem dass ich den Stoff, für den manche in 1 Jahr machen, in 3 Monaten absolvieren musste, d.h.Bachelorarbeit + schwerste Prüfungen mit hohen Durchfallquoten. Alle haben mir davon abgeraten und gemeint, ich würde das nicht schaffen weil das einfach über das Ziel hinausschießt. Die meisten haben das innerhalb von 2 Semestern gemacht, d.h. ich habe den Stoff auf 3 Monate komprimiert, weil ich alles beim ersten Versuch schaffen wollte. Das war sehr optimistisch, aber der Gedanke hat mich sehr gereizt an meine Leistungsgrenze zu gehen und noch darüber hinaus. Ich habe mir ein bisschen den Kopf waschen lassen i.S.v "du musst einen Schritt weiter gehen als je zuvor, nur so wirst du stärker". Als Belohnung winkte dann Gap Year + Urlaub + Zulassung für ne Top Uni aufgrund von bisherigen sehr guten Noten. So weit so gut, ich war bis in die Haarspitzen motiviert. Und es begann alles nach Plan, weil ich vorher ausgeruht aus meinem Urlaub kam. Ich war körperlich in top form, hatte keinerlei Beschwerden etc. Der Mai war noch sehr entspannt, aber als der Juni begann wurde mir die Luft immer dünner und im Juli läuteten dann alle Alarmglocken bei mir. Ich saß bis zu 15 Stunden in der Bib bin nachhause + schlafen und dann am nächsten Morgen wieder in der Bib. Das ging dann 1 Monat so und ich habe jetzt alles fertig, und habe alle meine Ziele erreicht. Das Problem ist nun, ich bin körperlich und physisch am Arsch. Ich war vorher super ausgeglichen sowohl was Beziehungen und Frauen angeht, als auch die Pflege meines Freundeskreises. All das musste ich hinten anstellen in dieser Zeit und das schlägt mir jetzt alles ins Gesicht. Ich bin komplett im Eimer, alle Pläne auf die Lust hatte, sind wie in Luft aufgelöst, ich will nichts mehr machen, weder soziale Interaktion noch Sport. Ich fühle mich ausgelaugt und als ob ich grade gegen Mike Tyson im Ring vermöbelt wurde. Das Studium war 2,5 Jahre ein leichtes Spiel und auch das letzte halbe Jahr wäre super easy gewesen, wenn ich mir nicht so ne enge Zeitfrist gesetzt hätte. Es war nicht shcwer, nur viel. Und ich bin solchen Belastungen überhaupt nicht gewohnt gewesen und jetzt fühle ich mich wie ein zusammengeschlagenener MMA Kämpfer. Das äußert sich in Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Haarausfall, schlechter Haut, keinerlei Motivation, etc. Ich habe jetzt bei allerlei Ärzten Termine vereinbart um mich durchchecken zu lassen, vorallem Haut und Haare belastet mich am meisten. Das war ein Preis, den ihc niemals für das bezahlen durfte. Das einzige was ich dadurch gewonnen habe waren 2 Monate mehr "Urlaub". Als ich dafür hingearbeitet habe, erschien mir das Ziel lukrativ genug, nun würde ich dies niemals mehr für meine Gesundheit austauschen. Ich bin völlig aus dem Gleichgewicht, mein Körper und Geist findet überhaupt nicht mehr zu Ruhe und ich wache manchmal mit Herzklopfen auf und träume davon die Klausur doch nicht bestanden zu haben, obwohl ich schon überall durch bin. Für mich steht fest, dass ich nie wieder für sowas bereit bin und für bestimmte Situationen in extremen Druck-, und Stresssituationen einfach nicht gewohnt. Das Ding ist auch, dass ich mich selbst komplett gegenteilig einschätzt habe, und auch meine Mitmenschen mich so beschrieben hätten. Leider völlig falsch kalkuliert. Brauch ich nen Psychologen? Hat jemand sonst nen Tipp wie man das innere Gleichgewicht findet nachdem man sich so krank den Arsch aufreißen musste? Freue mich über jegliche Erfahrungswerte.
  18. Hallo zusammen, ich hoffe dass ihr mir bei meinem Problem weiterhelfen könnt. Ich bin 28 Jahre alt, verheiratet und habe einen wundervollen Sohn. Ich bin nun seit mittlerweile 6 Jahre als Softwareentwickler tätig und verdiene knapp 3000€ brutto. Auf Grund von leider einigen dummen Entscheidungen, muss ich noch knapp 2 1/2 Jahre eine Kreditrate von knapp 500€ zurückzahlen. Soviel erstmal zu den Fakten. Nun aber zu meinem eigentlichen Problem: Grundsätzlich bin ich mit meinem Leben sehr zufrieden, ich habe eine tolle Wohnung, meine Frau und meinen Sohn liebe ich aus tiefstem Herzen, jedoch sind es oft Kleinigkeiten die alles irgendwo "zusammenbrechen" lassen. 1. Beispiel: Ich surfe ein wenig auf Instagram und sehe andere in meinem Alter die eine neue A-Klasse fahren. Plötzlich hinterfrage ich alles und frage mich warum ich z.B. nur einen 8 Jahren alten abbezahlten Opel Corsa habe. In dem Moment will ich so richtig Gas geben und mehr Geld verdienen, dann beschäftige ich mich z.B. mit MLM oder anderen Möglichkeiten auch Online Geld zu verdienen. Jedoch starte ich hier nie wirklich irgendwas, ich weiß noch nicht mal warum. Ich finde dann direkt wieder tausend Gründe warum es für mich nicht funktioniert. Ich wollte z.B. mal einen Onlineshop aufmachen. Da kamen dann sofort Themen für mich wie: Was ist wenn ich abgemahnt werde, weil die AGBs falsch sind etc.? Oder bei MLM: Was ist, wenn das Network ein Schneeballsystem ist? 2. Beispiel Ich gehe in den Urlaub und am letzten Tag des Urlaubs verfalle ich fast in eine Art Depression und bin mir nicht mehr sicher, ob alles das richtige ist was ich mache. Ich verstehe das nicht, ich habe soviel wo von andere Träumen aber irgendwo will ich immer etwas anderes und ich weiß noch nicht mal warum. Das macht mich wirklich fertig! Ich sehe mir soviel Gary Vee etc. an, jedoch kriege ich nichts umgesetzt. Ich habe letztesmal einen tollen Beitrag von @Neice gelesen, wie gut eigentlich das eigene Leben ist hier in Deutschland, jedoch bin ich immer wieder Grund unzufrieden. Manchmal kommt auch der plötzliche Drang auf nicht mehr arbeiten zu müssen, sprich finanziell frei zu sein. Jedoch selbst wenn dieses Ziel erreicht wäre, wüsste ich glaube ich noch nichtmals was ich mit der ganzen Zeit anfangen soll. Wie kann ich das überwinden? Vielleicht brauche ich auch einfach mal nur einen dicken Arschtritt.
  19. Moin! Vorweg: Ich befinde mich wegen meiner Probleme in psychologischer Behandlung, ich hatte schon drei Termine bei einem Psychologen, warte nun auf meinen Therapiebeginn. Antrag ist gestellt. Also keine Sorge. Nun zu meiner "Krise", wenn man sie denn so nennen kann: Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Kurz: Mir geht's schlecht. Sehr schlecht. Ich schlafe schlecht, ich habe viele Kilos abgenommen, bin sehr leicht reizbar, habe unterschiedlichste körperliche, gesundheitliche Beschwerden. Ich hoffe, ich kann von euch einen Tipp, einen Ratschlag, Input bekommen, um meinem Leben den entscheidenden Dreh zu geben. Kurz zu mir: - Ich bin 27 - Wohne mittlerweile wieder alleine - Habe einen Job als Journalist - Arbeite viel, habe wenig Freizeit Hinsichtlich meiner Probleme fasse ich mich mal kurz, die würden sonst in der Länge den Rahmen sprengen: - Mehrere verkorkste Beziehungen (die Letzte dauerte gut eineinhalb Jahre an, endete mit einem Auszug meiner Ex, die an Depressionen erkrankt war/ist. Kontakt ist minimal. Ich möchte sie nicht zurück. Davor die Beziehung dauerte rund fünf Jahre an. Kontakt ist wieder da, aber auch kein Interesse, sie zurückzugewinnen.) - Ich bin gesundheitlich ziemlich abgefuckt (Chronische Magen-Darmprobleme (wohl Reizdarm und Reflux von Ärzten festgestellt), seit den letzten zwei Jahren rund zwölf Kilo abgenommen (wiege aktuell bei 1,80 nur 57 Kilo). Die Krankheiten bestimmen mein Leben, tragen maßgeblich zur Stimmung bei, ich finde leider nicht den Turn, um da wieder richtig rauszukommen. War häufig bei den unterschiedlichsten Ärzten. Keine Besserung in Sicht. Ich denke häufig, dass ich auch ein Hypochonder sein kann. Fakt ist aber: Mir geht's wahnsinnig scheiße! - Stressiger Job, ist zwar thematisch mein Traumjob, den ich wirklich liebe, strukturell auch aufgrund von Personalknappheit aber eine Katastrophe. Ich habe zehn Jahre auf den Job hingearbeitet, arbeite seit einem Jahr nun fest in diesem Bereich. - Kämpfe seit Jahren gegen meine Pornosucht an, knicke aber immer wieder ein (Rekord waren 52 Tage NoFap). Will das eigentlich gar nicht mehr machen, in stressigen Situationen verleitet es mich aber leider immer wieder dazu. Will davon unbedingt wegkommen. - Würde gerne Sport machen. Schaffe es allerdings nicht wirklich, diesen in meinen Tagesablauf unterzubringen. Oft fehlt auch die Motivation. - Ein Neurologe hatte mich kürzlich eine Woche krankgeschrieben, Verdacht auf Burnout. Viel gebracht hat es nicht. Aktuelle Lage: - Ich bin Single, date momentan aber einige Frauen, wovon eine mir richtig gut gefällt. Haben uns drei Mal getroffen, beim zweiten Date geknutscht, gestern wieder geknutscht. Die große Vögelei steht aber noch aus. Ich hatte gestern schlichtweg KEINE LUST, sie flachzulegen, hätte es aber machen können. Das irritiert mich. Meine Libido scheint aktuell gen Nullpunkt zu stürzen, hatte ich selten zuvor. - Ich befinde mich im Umzugsstress. Nach der Trennung von meiner Ex musste eine neue Wohnung her, da stehen die ersten Arbeiten an, was mir aber gut gefällt, da mich neue Herausforderungen reizen. - Ich bin ein Mensch, der nicht gut alleine sein kann. Das habe ich jetzt nach der erneuten Trennung feststellen können. Wie schaffe ich es denn, alleine mit mir glücklich zu sein? Selbstliebe ist da einfach gar nicht mehr vorhanden... - Ich arbeite an meinen emotionalen Kompetenzen, habe von meinem Psychologen auch ein Hörspiel dazu mitbekommen. Hilft aktuell aber noch nicht. Was ich will: - Endlich wieder lachen können. Ich bin aktuell so ein verkopfter, ängstlicher Mensch, der gar nicht mehr weiß, in welche Richtung sich sein Leben drehen soll. Mir fehlt komplett die Sicherheit in meinem Leben. Spaß habe ich schon lange nicht mehr. Habt ihr irgendeine Idee, irgendeinen Rat, der mir helfen kann? Danke im Voraus! Pat
  20. Ja, liebe Community, jetzt ist es bei mir auch soweit, dass ich mich einmal konkret an euch wenden muss. Ich weiß nämlich nicht mehr weiter, bin mit meinem Latein komplett am Ende. Aber erst einmal zu den Fakten: 1. Dein Alter: 27 2. Ihr Alter: 23 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: ein Jahr und acht Monate 5. Dauer der Kennenlernphase: zwei Monate ca. 6. Qualität/Häufigkeit Sex: schlecht, einmal pro Monat aktuell 7. Gemeinsame Wohnung: haben ein Jahr zusammen gewohnt, vor kurzem ist sie ausgezogen 8. Probleme, um die es sich handelt: Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht, wo ich genau anfangen soll. Momentan ist in dieser Beziehung komplett der Wurm drin. Wir hatten bis zuletzt sehr häufig und wegen jeder Kleinigkeit Stress. Ursächlich waren wirklich komische, irrationale Verhaltensweisen von beiden Seiten. Meine Freundin hat Depressionen, schon seit dem Teenie-Alter. Am Anfang unserer Beziehung konnte sie es noch verschleiern. Ich glaube, dass sie durch mich (ich bin ihr erster so richtiger Freund) einen Ausweg aus ihrer Problematik gefunden hatte für eine Weile. Aber auch ich bin nicht der Mensch, der immer gut drauf ist und immer strahlend durchs Leben zieht. Ich habe selbst einige chronische gesundheitliche Probleme, von denen sie häufig mitbekommen hat. Am Anfang hatte sie noch versucht, mir dabei zu helfen. Mittlerweile ist sie, schätze ich, nur noch genervt davon. Ich muss zugeben, dass die gesundheitlichen Probleme in dieser Beziehung sogar noch zugenommen haben. Aber kommen wir zum eigentlichen Punkt: Wir sind im vergangenen Jahr zusammengezogen, haben etwa ein Jahr zusammengelebt und die Beziehung wurde immer schlechter. Die Sexqualität hat sich verschlechtert, die Häufigkeit hat seit diesem Jahr drastisch abgenommen. Ich habe mit ihr schon mehrfach darüber gesprochen. Sie sagt: "Zwischen uns liegt eine Mauer, ich kann dir nicht mehr vertrauen". Die Antwort stellt mich natürlich nicht zufrieden. Ich bohre teilweise weiter nach, gehe auf Ursachenforschung, manchmal eskaliert es von ihrer Seite aus dann. Es fließen häufig Tränen auf beiden Seiten. Mittlerweile geht es mir so schlecht, dass ich zu einem Psychologen gehe und bald hoffentlich mit der Therapie starte. In dieser Zeit hat sie mehrfach ihren Job gewechselt (drei Mal, glaube ich). Ihr seht also, dass sie auch nicht frei von Problemen ist. Kürzlich ist sie ausgezogen. Einerseits aus beruflichen Gründen, weil der Arbeitsweg enorm lang ist, andererseits aber auch wegen mir und meinem Umfeld, denke ich. Sie distanziert sich nämlich komplett von meinem Umfeld - aus verschiedenen Gründen. Meine Eltern meidet sie. Da hat es einmal richtig geknallt, ging auch um ihre Erkrankung. Weitere Leute aus meinem Umfeld haben noch Kontakt zu einer meiner Ex-Freundinnen und plaudern Beziehungsinterna über uns aus. Das regt sie gewaltig auf, mich aber auch. Jedenfalls wollte sie einfach nur weg aus dieser Umgebung. Der Schritt ist jetzt getan. Gefallen hat mir das nicht, da mittlerweile unsere gesamte Kommunikation extrem abgekühlt ist. Wir haben uns darauf geeinigt, uns einmal unter der Woche und einmal am Wochenende zu sehen. 9. Fragen an die Community: Was kann ich machen, um das Ding irgendwie zu retten? Dass sie Interesse an anderen Typen hat, vermute ich nicht. Ich weiß, möglich ist alles, aber sie ist von den Themen Sex, Liebe etc. so abgefuckt, dass ich mir das nicht vorstellen kann. Wie oben schon erwähnt, bin ich ihr erster richtiger Freund, sie war auch noch sehr lange Jungfrau. Ihr sei das nicht so wichtig. Mir geht´s selbst extrem beschissen. Ich möchte sie aber noch halten, weil ich weiß, dass sie tief im Inneren ein guter Mensch ist. Ich habe sie kennenlernen können, kenne ihre beiden Seiten sehr gut, denke ich. Ich vermute, dass ihre Erkrankung alles kaputtmacht zwischen uns. Schluss hat sie bisher nicht gemacht. Ich weiß, dass sie etwas für mich empfindet, wobei ich glaube, dass meine Attraction massiv in den Keller gefallen ist. Also: Was kann ich tun, damit es wieder läuft? Danke vorab!
  21. Hi Leute, ich hatte schon länger nichts mehr mit Pu zu tun. C.a 8-9 Jahre. Aber eine Sache liegt mir am Herzen, weswegen ich zurück in das Forum musste. Meine Frau wurde letztens von einem Pua gegamed den sie von der Arbei kannte. Sie ging mit ihren arbeitskolleginnen und Kollegen was trinken und die Stimmung war gut. Ein Kollege isolierte sie und gamte sie. Was er nicht wusste war, das sie Depressionen hat. Sie hat in ihrer Jugend sehr wenig Liebe erfahren und hatte nicht die besten Eltern. Zurück zum Abend: Sie war nicht mehr ganz nüchtern aber auch nich zu betrunken um seine Annäherungsversuche abzublocken. Daraufhin wendete er einen Boyfrienddestroyer nach dem Anderen an, was an und für sich kein Problem ist. Nur der letzte war eher supoptimal: "Dein Freund liebt dich doch sehr, deswegen würde er jetzt auch wollen das du hier mit mir Spaß hast und glücklich bist. Wenn er das nicht gut findet, dann liebt er nur sein ego dich zu besitzen, aber nicht dich als Mensch". Das Ende vom Lied: Sie ist jetzt total fertig, vertraut keinem mehr. Nicht mal mir, hatte kurzzeitig Selbstmordgedanken und kann jetzt antidepressiva schlucken. Mir geht es dabei auch nicht darum ihn bloßzustellen oder zu kritisieren, denn von ihrer Krankheit konnte er nichts wissen. Mir geht es eher darum euch etwas dazu zu bewegen aufzupassen mit solchen Sachen. Ein Fick ist es sicher nicht wert, mehrere Menschen unglücklich zu machen. Denkt bitte in Zukunft darüber nach, bevor ihr nach dem x-ten gescheiterten block solch Psychisch manipulierende Waffen einsetzt. Für mich gleicht diese Methode schon fast einer psychischen Vergewaltigung. In meiner aktiven Zeit hab ich damals gelernt, das man der Frau einen schönen Abend bereitet, sie glücklich macht und nicht ferzig und krank. Danke fürs lesen!!
  22. Hey Leute, ich bin über folgenden Artikel gestoßen und war etwas schockiert. http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/barmer-arztreport-jeder-sechste-student-ist-psychisch-krank/20988536.html Ist die Zahl tatsächlich so hoch ?! War das früher vor 20, 30, 40 Jahren genauso...?
  23. Liebe PUA's Ich (28 Jahre) habe folgenden Beitrag von etwa drei Wochen erstellt:s Kurzfassung: 2 Jahre Freundschaft - Freundschaftsplus - ca. 10-monatige LTR mit einer 24 jährigen Studentin mit serbischen Wurzeln. Habe sie kenngelernt während sie noch ihren Freund hatte und ich frisch aus einer LTR kam. Sie hat ihren Freund damals mit des öfteren betrogen und ziemlich viel Zeit mit mir verbracht. Als sie dann mit ihm Schluss machte kam es zu einer Freundschafts+ mit anschließender LTR. Sie war wohl von Beginn sehr verliebt in mich und ich hatte während unserer Freundschafts+ schon noch andere Frauen am laufen, vor allem weil ich neben meinem Studium als Barkeeper am Wochenende tätig war. Nur war mir damals schon bewusst, dass ich mich in ihrer Nähe am wohlsten fühlte. Leider habe ich nach dem Freundschafts+ nicht hinbekommen ihr das volle Gefühl von Liebe zu vermitteln (Zärtlichkeiten, Zuneigung, ...)bzw. sind ihre Ansprüche an mich gestiegen (gemeinsame Rechnung, mit Auto von zu Hause abholen vor Dinners ...). Sie gab mir immer das Gefühl ich sei unersetzbar, was mich automatisch noch "kälter" machte. Dann kam es wie es kommen musste...Ich war eine Woche krank, sie kam mich nicht besuchen. Wurde immer abweisender. Weniger Nachrichten. Nicht erreichbar. Nach den 7 Tage mit schlechten und abweisenden Kontakt wollte ich die Wogen glätten mit Versöhnungspaket (Wohnungsschlüssel, Rosen und Brief). Habe sie zu Hause überraschen wollen und auf ihrem Parktplatz knutschen mit einem anderen Typen erwischt (Haben sich eine Woche davor beim Fortgehen kennengelernt). Nach 3 Wöchiger Pause habe ich nochmal alles versuchte sie zurückzugewinnen (Geschenke, Gespräche, Briefe, Treffen, Gedichte ...) aber im Endeffekt keine Chance bekommen, obwohl sie weiß dass ich optisch, ausbildungstechnisch und jobmäßig das beste wäre was sie sich wünschen könnte. Sie ist mit dem Typ zusammen und will auch bei ihm einziehen. Seit 3 Wochen keinen Kontakt mehr! Jetzt meine Frage: Ich lese jeden Tage Bücher, PickupForum, etc., versuche die Notfallpläne, triff mich mit anderen Frauen .... ABER ich bekomme meine Oneitis nicht los, jeden Tag der gleiche Brainfuck: Du bist 28, bist selber schuld, dass die Frau weg ist, die es wirklich mit dir gut meinte, und soetwas wirst du nicht mehr bekommen. Das geht soweit, dass ich jeglichen Antrieb beruflich und auch sportlich verloren hab. Ich treibe ohne Antrieb durch das Leben, obwohl Ehrgeiz einer meiner herausragendsten Eigenschaften war. Hat wer Erfahrungen mit "Live erwischt beim Betrügen" und warmer Wechsel? Mein Selbstvertrauen scheint sich nicht mehr zu erholen. Meine Glaube, dass ich nochmal eine scharfe LTR bekomme, die ein Leben mit mir verbringen will und mich bei meinen Zielen unterstützt ist dahin. Lebe in einer 200.000 Einwohner-Stadt, was mich noch etwas nervöser macht, dass mit 28 Jahren es immer schwieriger wird die RICHTIGE kennenzulernen. Und vor allem frage ich mich jeden Tag, warum ich dieser Frau nicht mehr Zärtlichkeiten und Aufmerksamkeiten geschenkt habe, und körperlich oft abweisend war, obwohl sie vor allem charakterlich alles mitbrachte was ich mir wünsche! Bitte um Unterstützung, Tipps! So kann es nicht weitergehen! Sonst verbau ich mir jegliche Zukunft: Sei es beruflich, als auch mental. Will wieder der Alte werden und mit einem Lächeln morgen in den Spiegel blicken. Und ich habe das Gefühl ich bekomm, dass nur mit einer Frau hin, die mir Aufmerksamkeit schenkt, so wie ich es hatte. DANKE für eure Ratschläge und Unterstützung im Vorhinein!
  24. Hey! Ich versuche mein Problem nun mal hier zu äußern: Ich hab seit 2 jahren schon leichte depressive Phasen, was auch meine Therapeutin bestätigte. Ich bin total von den Frauen abhängig, ob es mir gut geht oder nicht. Habe ich gerade keine am Start oder schreibt mir keine mehr auf whattsapp zurück, bin ich unglücklich, esse weniger und grübel viel und schlaf schleht ein. Hatte ich gerade Sex, oder viele Frauen in whattsapp schreiben mir geht es mir super und bin fröhlich, unternehmenslustig. Meine Laune ist also von der anzahl der Frauen abhängig, die mir regelmäßig in Whattsapp schreiben. Dabei geht es für mich bei den Frauwn eigentlich nur um Sex und dem Wissen, man hat theoretisch jmd und wär somit nicht alleine. Hab das gefühl dass mein leben ohne einer Frau am start ob als Freundin oder Affäre nicht viel wert ist, dass ich nicht liebenswert bin. Ich möchte auch immer so viele frauen wie möglich gleichzeitig haben und sex mit denen haben. Ich bin 22 Jahre alt und hatte erst eine 2 monatige Beziehung wo aber wenig Liebe meinerseits im Spiel war. Ich bin sehr sehr oft auf tinder und co am start, manchmal während der arbeit kurz reinschaun immer um möglichst viele Frauen auf einmal zu haben. Ich bin grade dabei, eine Psychotherapie zu machen, außerdem habe ich mir Literatur besorgt und versuchen meinen Selbstwert zu stärken. Ich weiß allerdings nicht wer ich bin, was ich wirklich will und wo ich stehen möchte und wie ich mein Leben glücklich hestalten kann auch OHNE Frauen. Wie werde ich mir das bewusst? Außerdem noch ne Frage: Wäre es besser, mal Frauen, dates, tinder sex und co. erstmal komplett zu lassen und ein Entzug zu machen, da ich tatsächlich denke evtl auch noch Sexsüchtig zu sein zu meinen leichten depressiven Phasen? Kann das Sexsucht sein? Ist das typisch für depressivè menschen dass diese ihre leere, ihr unglücklich sein mit viel Frauen, Sex usw. konpensieren wollen? Ist das normal ständig auf der suche nach neuen frauen, für sex ohne Liebe? Möglichst viele auf einmal? Dann habe ich zu dem mit möglichst viele Frauen habrn zu wollen noch Shisha hinzukam, dass ich plötzlich am liebsten jeden Tag shisha rauchenwürde...evtl auch zu einer Sucht geworden...vllt auch typisch für depressive Menschen diese lurzfristigen Glücksmomente? Werden die Suchtverhalten ( Frauen, Sex, Shisha) zusammen mit der Depression verschwinden oder muss man diese Sucht extra beseitigen? Ich versuche jetzt auch nofap da ich auch viel onaniere, da ich durchs Masturbieren kurzfristig nicht mehr so fixiert auf Frauen und sex bin, denn meine Gedanken kreisen förmlich fast den ganzen tag um Frauen und ihrem zb. Schreibverhalten usw. Mit viel Kopffick warum sie jetzt nicht schreibt usw. Also meine Frage: Ist das Sexsucht? Diese abhängigkeit von Frauen, ständig Frauen im Kopf? Leider weiss ich nicht genau ob ich die Frauen eher möchte eben um sex zu haben oddr ob es viwl mehr darum geht, zu wissen man ist liebenswert, nicht allein usw ... MeineSchritte sind jetzt: -Verhaltenstherapie mit Psychotherapeutin ( bietet nur Vt an) -Literatur (no more mr. Nice guy, 6 Säulen des Selbstwertgefühls) lesen und durcharbeiten - nofap mind. 90 Tage - evtl psychosoz. Beratung bei Caritas -7min meditieren/tag -Fußball im Verein wieder anfangen Was könnte ich noch tun? Dachte ich mache die obn genannten Punlte und date und schlafe nebenher weiterhin mit Frauen, betreibe OG und versuche eben aber nicht mehr so abhängig zu werden also auch allein glücklich zu werdenund dass flakes ,nicht schreiben auf whattsapp usw. mir nichts mehr ausmachen. Oder noch zusätzlich auf Frauen, Dates erstmal verzichten? Kann dann allerdings mein outergame nicht mehr verbesser und ausprobiern in ddr Zeit
  25. Hallo zusammen! Muss mal bisschen Ballast abwerfen, weil ich derzeit einfach richtig deprimiert mit mir und meinem Leben bin. Ich weiß morgens nicht, wofür ich aufstehe und bin die meiste Zeit des Tages schlecht drauf und über alles und jeden am rummeckern. Mein Selbstwertgefühl ist total im Keller und ich hasse mich selbst. Am meisten hasse ich aber die anderen. Vieles geht mir auf den Keks und ich träume von vollständiger Unabhängigkeit...einem Leben, wo ich nur meine Familie und Freunde um mich herum habe und der Rest der Menschheit mir den Buckel runterrutschen kann. Keine Gesellschaft die mir vorschreibt, wie ich auszusehen habe, sagt was gut oder schlecht ist, Menschen anhand ihres Erfolges selektiert etc. Ständig muss man sich auf andere verlassen...die Öffentlichen Verkehrsmittel, den Chef, die Post...und alle verkacken es regelmäßig. Am liebsten wäre ich auf einem einsamen Berg, würde in einer Hütte hausen, den ganzen Tag in der Sonne liege, ab und an mal trainieren, meine E-Zig dampfen und mit meinen Liebsten Zeit verbringen. Das das nicht geht, ist mir klar. Warum das nicht geht, verstehe ich nicht. Alles was ich tue und Anfange ist gefühlt nicht gut genug und ich frage mich immer wieder, womit ich diese Strafe verdient habe? Mein Job ödet mich an, ich bekomme ständig irgendwelche seltenen Krankheiten, das Glück weicht mir aus...es fühlt sich an, als hätte eine meiner Ex-Freundinnen eine Voodoo-Puppe benutzt, um einen Fluch auf mich zu legen. Ich schaue mich auch ständig um, sehe mir die Menschen an und denke dann schlecht über die meisten. Ganz kleine banale Dinge fangen mich an, zu nerven. Frage mich dann, wie sich ein Mensch mit diesem Mittelmaß zufrieden geben kann? Meine Nachbarn sind Geschwister in ner WG...beide Hartz4, sie ne alleinerziehende Mutter. Beide dumm, hässlich und zu nichts zu gebrauchen. Sie hört ständig zu laut Musik und rafft es nicht...so oft schon angerufen, geklingelt, angesprochen. Er braucht morgens um 06:00 Uhr mindestens ne halbe Stunde, um sein Motorrad im Hinterhof startklar zu machen. Höllenlärm, Gestank etc. Warum gibt es so Menschen? Und warum sind die zufrieden oder zumindest nicht unzufriedener mit ihrem Leben (und ich nicht?) Zusätzlich zu all der Wut und dem Hass, der sich innerlich aufstaut...kommt enorme Angst und Trauer hinzu. Verluste in der Familie, führen zu Gedanken über Leben und Tod. Aktuelle gesundheitliche Probleme werfen die Fragen auf, ob und wie lange ich gesund bleiben werde und was im Falle weiterer Verschlimmerung auf mich wartet? Wie soll ich die wenige Zeit nutzen, die ich hier evtl. noch bin? Was macht Sinn?Womit verschwende ich meine Zeit? Was, wenn meine Gesundheit mir einen Strich durch die Rechnung macht und mein verkorkstes Leben noch beschissener wird, als es sich eh schon anfühlt? Wie soll ich herausfinden, wer ich bin, was ich will, was ich kann? Ich fühle mich absolut Identitätslos... Leider fehlt mir auch gerade der rote Faden und ich kann meine Gedanken nicht sortieren, weshalb es mir nicht möglich ist einen ordentlichen Thread zu eröffnen, der eine konkrete Frage beinhaltet oder euch die Möglichkeit gibt, mir evtl. Hilfestellung zu geben. Ich werde versuchen konkrete Gedanken zu erfassen, wodurch es vielleicht möglich wird, mich besser auszudrücken. Zumindest ist das wichtigste bereits gesagt...