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  1. Helmut

    Männergruppe Wien

    Hi Leute, Ich werde im Februar mit einer monatlichen moderierten Männergruppe starten, mit dem Ziel Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung. Idealerweise hoffe ich auf 10-12 Teilnehmer die zumindest versuchen mal ein halbes Jahr regelmäßig zu kommen, die einzelnen Abende werden Leitthemen haben und sich zunehmend vertiefen. Es geht um Mannsein, Männeridentitäten, Rollenvorbilder, wie wir mit Beziehungen umgehen etc. Es ist keine Pickup/Aufgrißgruppe. Bei Interesse bitte hier posten oder PN an mich. lg
  2. Grüßt Euch liebe Liebenden heute mit der Frage, wie werde ich selbstbewusst im Club? Diese Frage hat wohl nicht nur mir schon schlaflose Nächte beschert. Sicher hast auch Du Dir hierrüber schon das ein oder andere Mal Dein Hirn zerbrochen. Aber warum haben wir Männer überhaupt Probleme mit unserem Selbstbewusstsein im Club und warum sind wir gezwungen uns überhaupt mit diesem unangenehmen Thema hier zu beschäftigen? Um diesen Fragen auf den Grund zugehen, müssen wir einmal den Fluxkompensator anwerfen und einen Blick in die Vergangenheit riskieren. Genauer gesagt zurück in die Zeit Deiner und meiner Prägung, also ca. bis zu Deinem und meinem 8. Lebensjahr. Als Kleinkind waren Deine wichtigste Anlaufstellen in der Regel Deine Eltern. Sie stellen die Generation dar, bei der die Fortpflanzung erfolgreich war. Du bist hierfür der Beweis. Jetzt sind sie dafür da, um Dich zu einem Erwachsenen heranzuziehen, der ebenfalls ein selbstbestimmtes Leben führen kann und natürlich auch eine Chance auf Reproduktion bekommt. Das ist zumindest rein biologisch betrachtet die Bestimmung eines jeden Lebewesens auf dem Planeten Erde. Viele Dinge haben sie Dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon beigebracht. Immerhin kannst Du zumindest Dein Smartphone oder Laptop so gut bedienen, dass Du hier diesen Artikel lesen kannst. Diverse andere Skills wirst Du unabhängig von Deinem biologischen Alter auch bereits erworben haben. z.B. Wie und was man isst und trinkt Wie man steht und geht Wo man schläft Wie man aufs Töpfchen geht usw. Um nur einige wichtige Dinge aufzuzählen... Es gibt jedoch auch Dinge, die oft an die Sprößlinge weitergegeben werden und die nicht immer förderlich für das Selbstbewusstsein eines Individuums sind. Wie werde ich selbstbewusst im Club? Selbstbewusstsein vs. Schüchternheit Hast Du schon einmal ein Kinder in einem Bus oder einer Bahn beobachtet, das dort mit einem Elternteil unterwegs ist? Besonders die Kleinen, die gerade richtig aktiv werdenden Kinder schreien, hüpfen und flitzen unbeschwert durch das Verkehrsmittel, als wäre es ein Spielplatz. Sie sind völlig unbeschwert. Ihr Fremdbild interessiert sie nicht. Was andere zu dieser Zeit von Ihnen denken, ist ihnen völlig egal. Sehr interessant in diesem Zuammenhang ist auch eine Situation, an die ich mich noch sehr gut erinnern kann. In einer S-Bahn sitzt nicht weit von mir entfernt eine Mutter mit ihrem Kind. Gegenüber ein bärtiger sonderbarer Mann. Das Kind frägt die Mama laut, warum der Mann auf dem Sitz nebenan so einen komischen Bart hat und warum so eine dicke Nase. Das ist ein Selbstbewusstsein, von denen viel meiner Workshopteilnehmer nur träumen können. Die Reaktion der Mutter verblüfft einen jedoch. Denn was dem Kind in diesem Moment völlig egal ist, nehmen einige Eltern sehr ernst und übertragen die Scham auf sich. Sie werden rot, genieren sich und fühlen sich zutiefst verunsichert. Genau so ist es auch in meinem Beispiel von Eben. Die Mutter fühlte sich dem Mann gegenüber schuldig und sichtlich unwohl. Sie entschuldigte sich tausendfach bei ihm, auch wenn er die Fragen ihres Sprößlings eher Lustig empfand. Das Kinder wurde zurecht gewiesen und wurde verunsichert von den Reaktionen der Mutter. Dieses Verhalten der Eltern prägt sich beim Nachwuchs wie ein Brandzeichen im Unterbewusstsein eines Kindes ein. Bei Jungs verdoppelt sich der Testosteronspiegel im Alter von 4 Jahren. Das führt in der Regel zu einer erhöhten "Aktivität" bzw. in einigen Fällen auch zum outing als Arschlochkind. In Deutschland und zumindest auch in weiten Teilen von Österreich kann ich aus eigener Erfahrung von einer nicht ganz so Kinderfreundlichen Kultur sprechen wie z.B. in Italien. Sprich, Kinder werden schnell in ihre Schranken verwiesen, wenn sie aktiv sind, Ihre Umgebung erkunden oder ihr Rangverhalten testen. Zu meiner Zeit war es nicht ganz unüblich, dass die Mama auch mit dem Entzug Ihrer Aufmerksamkeit gedroht hat. Das war eine normale Erziehungsmaßnahme. So sind Sätze wie "jetzt ist Ruhe, sonst hat die Mama Dich nicht mehr liebt" oder "wenn Du jetzt nicht kommst, geht die Mama alleine nach Hause" nicht selten gefallen. Noch Früher war der berühmten Klapps auf den Hintern ein legitimes Erziehungsmittel. Mittlerweile geht der Trend dahin, die Kinder eher mal mit Medikamenten Vollzupumpen und ADHS zu diagnostizieren ? Sei es drum. Am Ende läuft es jedenfalls darauf hinaus, dass die Kinder verunsichert werden. Sie merken, dass irgendetwas nicht stimmt. Das manifestiert sich in Angst. Angst vor unliebsamen Reaktionen meiner Mitmenschen, Angst davor Gefühle auszudrücken oder schlicht weg der berühmten Angst davor fremde Menschen anzusprechen. Das alles sind Ausdruck für "das tut man nicht". Für die es in unserer Gesellschaft aber keine niedergeschriebenen Gesetze gibt. Wenn Eltern verunsichert reagieren, muss etwas im Busch sein. Auch ich muss mich verunsichert fühlen. Die Verunsicherung fühlt sich schlecht an, also muss ich zum Schutz meiner Selbsterhaltung mein Verhalten korrigieren. Das ist es was unterbewusst beim Kind ankommt und dazu führt, dass die Wohlfühlzone bzw. die Comfort Zone sich zusehens verkleinert. Weitere Erziehungsmethoden die uns z.B. auch in der Schule begegnet und durchaus ihre Berechtigung haben, verstärken das Verunsicherungsgefühl. So wie etwa der Satz "sprich nicht mit fremden Onkeln und nicht mit fremden Tanten, die können böse sein!". Wie Iwan Petrowitsch Pawlow schon richtig erkannt hat. Mit einem 220V Kabel und einem Stück Würfelzucker lässt sich jedes Lebewesen konditionieren. Willkommen in seinem Labor. Betrachte die Verhaltenskorrekturen Deiner Kindheit durch die Brille dieses Genies und denke ein paar Sekunden darüber nach. Jetzt.... 220V können genau so wie der rote Kopf Deiner Mutter schlechten Emotionen auslösen. Ein Würfelzucker und eine innige Umarmung Deiner Eltern wirken ähnlich und überschütten Dich mit Endorphine. Da wird die Comfort Zone schnell zu frei formbarer Knetmasse. Mit dieser Technik zünden Affen Streichhölzer an, unartige Kinder bieten ihren Mathe Lehrern ihr Pausenbrot an und Männer kaufen ihren Damen gerne mal 1 bis 7 Cocktails für die Chance auf einen billigen Fick. Ich hoffe Du hast das Prinzip nun verstanden junger Padawan. Wie werde ich selbstbewusst im Club? - Wie kannst Du diesen Effekt jetzt umkehren und für Dich nutzen? Ganz einfach. Werde Dir klar, dass jede Situation zunächst einmal nur eine Situation ist, die der Kausalität unterliegt. Dem Wechselspiel zwischen Aktion und Reaktion. In diesem Konstrukt kommen noch keine Emotionen vor. Du tust etwas und löst damit eine Reaktion aus. Es ist rein mechanisch. Nehmen wir also einen schlimmen Fall im Club an. Du gehst auf eine Frau zu, sprichst sie an und bekommst einen Korb. Das ist die Situation. Aktion -> Reaktion. Zwar nicht die Erhoffte, aber immerhin Eine. Die Emotionen kommen aus Erziehung und Prägung. Weil damals schon die Mama gesagt hat, "Wenn Du böse bist, hat Dich die Mama nicht mehr lieb." oder "Mit fremden Tanten spricht man nicht, die könnten böse sein." Schnell zurück in die Comfort Zone, Ödipus lässt grüßen. Du warst böse, bekommst die Bestrafung und fühlst Dich schlecht. --> FEHLER! Denn Du hast die Wahl ob Du Dich nun in dieser Situation tatsächlich schlechen möchtest! Es ist Deine persönliche, Entscheidung. Eine viel bessere Alternative wäre allerdings diese hier: "Hey, ich bin ein Mann, ich finde diese Frau sexy, es gibt nichts weshalb ich mich schämen müsste. 20 andere Typen haben ihr auf den Arsch geglotzt, als sie hier vorbei gegangen ist. Ich hab sie angesprochen. Sicher, ich habe einen Korb bekommen. Anders als bei allen anderen, weiß ich nun, dass wir nicht kompatibel sind bzw. sie aktuell in dieser Konstallation kein Interesse hat. Jetzt weiß ich Bescheid und kann mich auf eine andere konzentieren. Was wäre gewesen, wenn es die Frau gewesen wäre, auf die ich mein Leben lang gewartet habe? Vielleicht hätte ich mich jede Nacht vor dem Einschlafen gefragt, was wäre wenn sie "Ja" gesagt hätte? Ja, vielleicht habe ich einen Korb bekommen. Dennoch war es die einzig richtige Entscheidung sie anzusprechen! Ich bin stolz auf mich" Schon alleine wenn man diese Worte liest, fühlt man, dass es in unserer maskulinen Natur liegt, die Sache eher so zu handhaben. Wenn Du das noch nicht gespürt hast, dann lies den Text nochmal! Diese Worte fühlen sich richtig an. Wenn ich diese Worte in meinen Workshops sage, treiben sie mir selbst jedes Mal selbst eine Gänsehaut über die Arme und es befriedigt mich ungemein das Feuer in den Augen der Teilnehmer zu sehen, wenn sie ankommen. Ich hoffe auch in Dir brennt nun ein bisschen mehr Feuer. Um alles noch einmal zusammenzufassen: Letztendlich ist Selbstbewusstsein eine Wahl und wenn Du Dich nicht bewusst dafür entscheidest Selbstbewusstsein zu haben, werden andere diese Entscheidung für Dich treffen. Nicht selten zu Deinem Nachteil. Heute hast Du die Möglichkeit Deine Wahl erneut zu treffen! Also frage ich Dich jetzt noch einmal, möchtest Du das nächste Mal im Club selbstbewusst auf Frauen zugehen? Thx, Dein Sub Zero (c) Club Seduction | Sub_Zero
  3. Hey Leute, ich stehe vor folgender Herausforderung. Seit Jahren ziehe ich mir alles rund um Persönlichkeitsentwicklung rein. Ich habe so ziemliches jedes Buch über Erfolg, Spiritualität, Reichtum, Finanzen, ... gelesen. Ich habe dutzende Seminare, Workshops aller bekannten Trainer und Gurus besucht. Habe mit vielen der bekannten Coaches 1:1 gearbeitet. Aber ich habe das Gefühl mich im Kreis zu drehen. Seit ca. 1,5 Jahren bekomme ich mein Hinterteil nicht wirklich hoch. Ich möchte sooooo viel, schaffe aber so wenig und diese Diskrepanz lässt mich verzweifeln. Große Ziele von einem durchtrainierten Körper, Millionen am Konto, Erleuchtung, und Weisheit. Ja, alles hätte ich gerne... Theoretisch kenne ich die Wege dahin, aber ich schaffe es nicht loszulegen. Das so genannte Big Picture bringt mich nicht von der Couch,.... Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und ist den Blockaden auf die Schliche gekommen? Ich freue mich auf eure Geschichten dazu! Schönen Abend
  4. LetsplaytheGame

    Leipzig!

    Wie steht es um die Frauen bei dir? Jeden Tag eine andere Frau und obendrein läuft dein Leben wie am Schnürchen? Der Fall ist selten, aber es soll ihn geben! Wenn du einer jeder seltener Männer bist, dann brauchst du diesen Thread nicht und kannst dich sehr glücklich schätzen. Für alle anderen, wozu ich auch mich zähle, gibt es sicher den einen oder anderen Lebensbereich, der dann doch nicht so geradlinig verläuft. Primär sind wir natürlich in einem PU Forum, wobei es darum geht das A-Z im Umgang mit Frauen kennenzulernen. Das mit den Frauen ist natürlich so ein Thema… Über viele Jahre habe ich die Entwicklung von PU mit verfolgen können. Immer mehr Bücher mit vollmundigen Versprechungen sind wie selbstverständlich bei Thalia erhältlich und selbsternannte Gurus übertrumpfen sich mit vollmundigen Versprechungen. Da finde es nicht wunderlich, wenn Neulinge im Thema dieses nach kurzer Zeit enttäuscht aufgeben. Das leider, bevor sie die eigentliche Tiefe des Themas kennenlernen konnten. Nach dem Einstieg nun zum eigentlichem Grund des Threads. 2010 habe ich, mit 21, das erste Mal von PU erfahren und fand das Thema genial! Ich habe mich in einer jungen Studentenstadt ausprobiert, weiterentwickelt und viel über Frauen, wie auch über alle anderen Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung gelernt. Was ich am Anfang noch nicht wusste, das war die Vielfalt, die sich hinter Pick Up verborgen hat. Neben dem Umgang mit Frauen ging es um Psychologie, um Karriere und um die Wichtigkeit des sozialen Kreises. Dazu beigetragen haben in den meisten Fällen neben den Büchern, die ich gelesen habe, vor allem auch die Leute, die ich kennenlernen durfte und mit denen ich mich ausgetauscht habe. So haben wir uns in einem Kreis von bis zu zehn Leuten getroffen und regelmäßig ausgetauscht. Jeder konnte zu seinem individuellen Thema etwas zur Gruppe beitragen. Das Sahnehäubchen war für mich, dass sich aus diesem Kreis meine besten Freudschaften gebildet haben. Nun bin ich vor etwa einem halben Jahr in Leipzig und muss feststellen, dass hier anscheinend keiner dieser Gruppen besteht oder ich sie einfach noch nicht gefunden habe. Ich finde das Leipzig selbst ist eine junge und wachsende Stadt, welche ein super Potential hat! Daher wäre es schade, wenn Leute, die ähnlich denken wie ich, sich nicht kennenlernen würden. Ich möchte versuchen so eine Gruppe in Leipzig aufzubauen. Zunächst wäre es super, wenn sich ein Stammtisch etabliert, der sich 1x im Monat trifft. Bei den regulären Treffen kann man sich zum gemeinsam feiern gehen, Streetgame oder einfach auf ein Feierabendbierchen auf der Sachsenbrücke verabreden. Für alle Interessierten geht es hier natürlich nicht um das Alter oder die bereits vorzuweisenden Erfolge. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Gleichgesinnte für seine Interessen findet. Wenn du Interesse hast, kannst du mir gern eine PN schreiben oder den Thread kommentieren. Wenn sich einige Leute gefunden haben, würde ich dann ein Treffen organisieren. Beste Grüße LetsplaytheGame
  5. Hallo Leute Dieser Thread soll zwei Funktionen haben: Zum einen möchte ich mich (nach langer Zeit) mal wieder ordentlich selbst reflektieren, einfach weil ich das Bedürfnis habe, das auch mal auszuschreiben, zum anderen ein paar Erfahrungen weiter geben die ich gemacht habe und von denen ich denke, dass sie nicht trivial sind. In der letzten Zeit habe ich mich bewusst etwas von PU und Persönlichkeitsentwicklung distanziert, weil ich ganz einfach eine schlechte Phase hatte, Studium hat gestresst, im social Circle lief nicht alles rund, eine gute Freundin der Familie ist gestorben (das hat mich viel nachdenken lassen), ich war einfach ein wenig depressiv gestimmt....die mehr oder weniger üblichen (Alltags-)probleme die so ziehmlich jeder andere Mensch auch mal hin und wieder durchlebt. Das hat mich alles etwas runter gezogen und auf Frauen hat man in dem moment auch keinen Bock. Diese Auszeit hat mir jedoch eine bessere Perspektive gegeben, warum ich mich in den letzten Monaten eher wie ein Opfer des Lebens als wie ein Macher gefühlt habe, der sein Leben selbst in die Hand nimmt. Und wenn ich so durch´s Forum gucke, dann komme ich zu dem Schluss, dass viele andere ebenso in diesem Strudel gefangen sind. Ansonsten müssten wir nämlich nicht dauernd so pauschalisierenden Mist lesen. Ich will keine unnötig großen Reden schwingen und gehe direkt zum Kern der Angelegenheit: Alle meine Probleme der letzten Monate kann ich mittlerweile auf genau ein Gedankengut zurückführen: Die Welt ist scheiße und die Welt ist schuld! An allem. Punkt. In meinem Kopf begannen sich jedenfalls genau solche Gedanken zu manifestieren bis ich mich dann wieder relativ plötzlich von jetzt auf gleich gefangen habe und mir die Wahrheit wie eine Faust ins Gesicht schlug. Hier sind einige Beispiele an Szenarien (und resultierenden Rechtfertigungen), die mich runtergezogen haben: Das Masterstudium macht mich fertig! Die Uni ist unorganisiert! Ich komm mit dem Stoff nicht hinterher! Das könnte alles viel besser sein! (An mir lag es natürlich nicht...) Die Freunde melden sich kaum noch und ich fühle mich von ihnen im Stich gelassen. (Die Tatsache, dass desto älter man wird, das Leben auch immer mehr in gerichtete Bahnen gelenkt wird und die Menschen halt auch weniger Zeit haben, habe ich ignoriert, ich habe mich abhängig gemacht) Eine gute Freundin der Familie ist an Lungenkrebs gestorben, das hat mich sehr nachdenklich gemacht und auch etwas runter gezogen. Sie hat viel geraucht, daher auch diese Todesumstände. Wenn man, wie ich, selbst Raucher ist, triggert das schon. usw. usw. Fakt ist: Einen großten Teil meiner Probleme habe ich mir selbst geschaffen. Den Todesfall lasse ich erstmal außen vor, darauf möchte ich noch eingehen. Ich war zu stolz um zu akzeptieren, dass meine Nachlässigkeit zu einer engstirnigen Haltung mir selbst gegenüber führte und deswegen alles nicht mehr so funktioniert hat, wie ich das gerne hätte. Warum ist das so und was hat mich aus diesem Gedankengut befreit? Hier zeigt sich der wahre Wert von Personal Development und wie hilfreich es ist, wenn man ein paar gute Bücher hat in denen man bei Bedarf mal nachschlagen kann. Innerhalb eines Tages, nachdem ich mal wieder etwas gelesen habe, machte es Klick und es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Vor meinem geistigen Auge trat der selbsbewusste Teil meiner Psyche dem mitleidigen Teil gehörig in den Arsch und weckte mich damit auf. Ich hatte mich in eine Opferhaltung manövriert, in der ich jegliches schlechte von mir weggeschoben habe und die Verantwortung "der bösen Welt" zugeschoben habe. Sowas passiert wohl auch den besten mal nach langer Zeit. Wichtig ist aber (für mich!), nicht daran fest zu halten, sondern die Perspektive zu ändern. Sollte jemand dies lesen und eine oder mehrere der oben dargestellten Situationen bekannt vorkommen, jetzt wird es interessant! Wer sich selbst als Opfer sieht, fügt sich selbst schweren Schaden zu und dies ebnet den Weg für noch mehr Kummer. Leider scheint es in unserer westlichen Gesellschaft so zu sein, dass wir uns manchmal (oder sogar oft) sehr schwer damit tun, immer die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen und damit gerne in eine Opferolle abdriften bzw. mit Fehlschlägen nicht richtig umgehen können. Das kann ein temporärer Zustand sein, das kann aber im schlimmsten Fall auch zu einer persönlichen Weltanschauung werden. Enden tut man dann gerne auch mal als Red Piller, der sich dann z.B. darüber beschwert dass die bösen bösen Frauen ja doch auf das Aussehen oder den Status eines Mannes gucken und das Privileg einen hübschen Partner haben zu wollen jawohl uns Männern alleine vorbestimmt sein sollte!! (Achtung Ironie) Zum Teufel noch eins, so weit wird es mit mir aber nicht kommen! Denn die Wirklichkeit sieht ja so aus: Wir werden in dem Glauben erzogen, dass wenn wir uns korrekt artikulieren, freundlich und fleißig sind und nur das beste wollen, dass uns dann auch immer nur gutes im Leben passiert. So funktioniert die Welt aber nicht! Es wird immer Scheiße passieren die wir kaum oder gar nicht beeinflussen können (z.B. wenn eine geliebte Person stirbt) auch wenn wir das nicht immer wahr haben wollen. Und das einzige was wir wirklich in der Hand haben, ist wie wir damit umgehen wollen. Für mich bedeutete das folgendes: -Klare Lernzeiten und Ruhepausen für mich organisieren damit ich die Prüfung nächsten Monat rocke! -Unabhängig meiner Freunde mal wieder raus gehen und die Welt erleben! -Das Rauchen aufhören! Tatsächlich bin ich jetzt schon seit knapp 2 Wochen ohne Zigarette. Hin und wieder kommt der Schmachtteufel vorbei und scheißt mir ins Hirn aber ich will verdammt sein, wenn ich es selbst zu verschulden habe, dass ich einmal an Lungenkrebs so elendig und unwürdig verrecke wie unsere gute Freundin Angelika, deren Kinder jetzt ohne Mama weiter leben müssen. (R.I.P.) Ich habe die Verantwortung! Nicht die Welt! Vielleicht liest das ja einer von euch, der sich gerade in einer ähnlichen Situation wiederfindet und es ist euch ein Denkanstoss. Ich wünsche euch allen nur das beste, beste Grüße GreenMile
  6. “Life isn’t about finding yourself. Life is about creating yourself.” Mittlerweile bin ich schon seit 2 Jahren hier im Forum angemeldet, aber ich konnte mich bisher nicht dazu motivieren selbst so etwas wie ein "Self-Development-Journal" zu schreiben. In letzter Zeit kam es allerdings zu Ereignissen in meinem Leben, die das nun ändern sollen. Insbesondere hat mich der Thread des Users GreatByChoice inspiriert, welcher hier zu finden ist: http://www.pickupforum.de/topic/154702-the-way-to-greatness/. Vielen Dank für die Inspiration, mein Guter! 🙏 Kurz zu mir: Derzeit bin ich 22 Jahre alt und Student. PU betreibe ich seit ca. 2 Jahren. In diesen 2 Jahren habe ich viel erlebt und noch mehr gelernt, doch vor allem wurde mir klar wie viel Potenzial man eigentlich abrufen kann, wenn man nur zielstrebig genug seine Ziele verfolgt. Und das gilt für ALLE Lebensbereiche. Kurzfassung meiner bisherigen Geschichte und wo ich eigentlich herkomme: Aufgewachsen in einem finanziell schwachen Haushalt inmitten eines sozialen Brennpunkts. Mobbingopfer der Schule vom 8. bis zum 12. Lebensjahr. Mit 13 Umzug in eine neue Stadt. Die nächsten 2 Jahre keine Freunde gefunden. Mit 15 zum ersten Mal ein Fitnessstudio von Innen gesehen. Seitdem ist Fitness fester Bestandteil meines Lebens. Mit 17 dann die erste Freundin und der erste Sex. Parallel mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften begonnen. Mit 18 entdecke ich meine Leidenschaft für Mathematik und beschließe parallel noch ein Mathestudium anzufangen. Mit 20 macht meine damalige Freundin nach 3 Jahren Schluss. Das war der ausschlaggebende Moment für mich mit PU anzufangen. Es beginnt eine Zeit in der ich mich vermehrt der Frauenwelt widme und etwas meine eigentlichen Ziele aus den Augen verliere. Aktuell 22. Ich bin gerade dabei mein Wirtschafts- und Mathestudium abzuschließen und habe vor 6 Monaten mein eigenes Business im Bereich Investment und Finanzplanung gegründet. Meine wichtigste Erkenntnis zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Erfolg Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, so kann ich bereits jetzt schon auf viele Errungenschaften meines Lebens zurückblicken. Was all diese Errungenschaften verbindet ist die Lektion, dass sich jeder Lebensbereich durch Training, Disziplin und Ehrgeiz verbessern lässt. Simple as that. Ich will an dieser Stelle einfach mal erwähnen, wie sich das in meiner Vergangenheit gezeigt hat. 1. Unzufriedenheit mit meinem Körper und das Krafttraining Wie oben bereits erwähnt, entdeckte ich im Alter von 15 meine Leidenschaft zum Krafttraining/Fitness. Ich wurde damals häufiger auf meine schmale Figur angesprochen, da ich mit einer Körpergröße von 1,95m gerade einmal 72kg auf die Waage brachte. Mit der Zeit baute sich dermaßen viel Frust in mir auf, dass ich ganz einfach dagegen vorgehen musste. Um besser auszusehen, um stärker zu sein und ja, auch wegen den Mädels 😉 Mittlerweile mache ich mir nicht mehr allzu viel aus Frauen und betreibe den Sport, weil ich ihn als Teil meiner Entwicklung ansehe. Anbei mal eine Illustration meines Fortschritts der ersten 5 Jahre: Durch bloßes Training und Disziplin habe ich es geschafft Dinge in meinem Leben voranzubringen. Wieso sollte ich diese Erkenntnis nicht also auch auf andere Lebensbereiche anwenden? 2. Frust in der Schule und schlechte Noten Wie Anfangs bereits erwähnt, war ich während meiner Schulzeit für einige Jahre das Mobbingopfer in meiner Klasse. Es fiel mir schwer Kontakt zu anderen Schülern aus meiner Klasse aufzubauen und Freunde ausserhalb der Schule hatte ich kaum. Hinzu kommt ein schwacher Rückhalt seitens der Familie, da dort eben andere Schwierigkeiten vorherrschten und ich praktisch immer mit meinen Problemen alleine war. Diese Umstände wirkten sich natürlich enorm auf meine Schulleistungen aus und es gab kaum ein Fach, in dem ich besser als 3,0 abschnitt. Die Ausnahme war natürlich Sport 😄 Als ich es dann mit 17 doch noch auf magische Weise geschafft habe mein Abi zu absolvieren (mit unterdurchschnittlicher Note natürlich), war mir klar, dass sich das im Studium einfach ändern muss. Also kurzerhand Prioritäten gesetzt und konsequent gehandelt: Ich zog im Alter von 17 Jahren von zu Hause aus um mich zumindest im Studium entfalten zu können und mein Potential zu verwirklichen. In dieser Zeit entwickelte ich eine massive Lerndisziplin und widmete mich zu 110% meinem Studium. Um mich zusätzlich zu pushen beschloss ich praktisch als "Challenge" das Mathestudium als Zweitstudium aufzunehmen, da es den Ruf hatte extrem schwer zu sein und eine hohe Ausfallquote besitzt. Der aktuelle Status ist, dass ich sowohl den Master in Wirtschaftswissenschaften als auch den Bachelor in Mathematik im Alter von 22 mit voraussichtlich 1,x abschließen werde. Und das 5 Jahre jünger als der durchschnittliche Master-Absolvent in Deutschland. Auch im Bereich meiner Bildung habe ich also schon früh gelernt, dass sich harte Arbeit bezahlt macht. 3. Phase der Depression nach der Trennung meiner Ex und keine Ahnung von Dating und Frauen Im Alter von 20 Jahren trennte sich meine Ex von mir mit der Begründung, dass sie keine Gefühle mehr habe. Ich konnte das damals absolut nachvollziehen, da ich ein furchtbarer Freund war. Meine Gedanken waren stets nur beim Training, Studium und Karriere. Kein Wunder also, dass sie nach einer Durststrecke der Aufmerksamkeit meinerseits unsere Beziehung beenden wollte. Tatsächlich traf mich die Trennung damals kaum. Was mich aber traf war die Tatsache, dass ich absolut keine Ahnung hatte wie man neue Frauen kennenlernt. Ich bin ein Mensch, dem Sex und Nähe unfassbar wichtig sind. Zum damaligen Zeitpunkt hatte ich aber keine Ahnung wie man als Single an Sex und Nähe kommt, weswegen ich die 3 Monate darauf in so etwas wie eine Phase der Depression verfiel. Ich fühlte mich schlichtweg einsam und hatte kaum jemanden, der mir hierbei helfen konnte. Das einzige was ich hatte war meine Intuition und diese sagte mir, dass ich noch mehr an mir arbeiten muss um diese Phase zu überwinden. Das war der Moment wo ich anfing mein Leben kritischer zu betrachten. Ich las sehr viel in dieser Zeit und entdeckte Dinge wie Meditation, NoFap und Pickup. In dieser Phase experimentierte ich so viel wie möglich und mit der Zeit kristallisierten sich gewisse Habits heraus, welche für mich funktionierten und welche ich dauerhaft in meinen Lifestyle einbinden wollte. Diese habe ich damals für mich in einer Grafik zusammengefügt und "Pyramid of the Titans" getauft: Jeder Teil dieser Pyramide stellt eine wertvolle Habit für mich dar. Die unterste Schicht entspricht der Basis eines produktiven Lifestyles. Ohne richtige Ernährung/Sport/Erholung geht nichts. Die darüber liegenden Schichten stellen im aufsteigenden Schwierigkeitsgrad Habits dar, welche mein Inner Game verbessern. Kalt Duschen beispielsweise ist eine super Methode um bereits zu Tagesbeginn seine Komfortzone zu verlassen. Ausserdem bringen kalte Duschen auch gesundheitliche Vorteile mit sich, etwa für die Funktion des Herz-Kreislaufsystems. Ebenso besitzen Meditation und NoFap Vorteile, welche ich an dieser Stelle nicht näher erläutern will, da diesbezüglich jede Menge Content im Internet zu finden ist. Ich möchte an dieser Stelle aber gerne ein paar Videos zu diesen Themen empfehlen: Zu NoFap: https://www.youtube.com/watch?v=u4j2d7iLWsw https://www.youtube.com/watch?v=njU4pROL9rM Zu Meditation: https://www.youtube.com/watch?v=CmhkmLFc74E Zu Cold Showers: https://www.youtube.com/watch?v=GShvGXwaijg Insbesondere NoFap war für mich eine massive Veränderung und hat mir unfassbar viel Value geboten. Dies hatte 2 Gründe: Ich konnte meine extreme Pornosucht überwinden, was dazu führte, dass ich zum einen mehr Selbstvertrauen gewann und zum anderen wieder mehr Interesse an realen Frauen hatte. Da ich mir durch den Verzicht auf Pornos das einzige Ventil meiner sexuellen Energie genommen hatte, musste ich diese Energie nun anders loswerden. Dementsprechend war ich motiviert Infield zu sein und zu approachen. Es waren genau die oben genannten Änderungen meines Lifestyles, die dazu führten, dass ich anfing Frauen anzusprechen, zu daten und zu layen. Mittlerweile bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich nur wenig Probleme habe Frauen kennenzulernen. Ich liebe Daygame und genieße jede Sekunde meiner Dates. Somit hat sich auch hier gezeigt: Durch Disziplin und Training (insbesondere Training von Social bzw. PU-Skills) konnte ich auch diesen Teil meines Lebens anpacken und verbessern. Woran will ich nun als Nächstes arbeiten? Und genau hier kommt dieser Thread ins Spiel. Ich scheine seit einiger Zeit ein Plateau in meinem Leben erreicht zu haben. Um dieses Plateau zu durchbrechen, soll mir dieser Thread dienen. Ich will hier meine Ziele für das kommende Jahr niederschreiben und anschließend verfolgen. Diese sind: Mein Studium beenden (M. Sc. + B. Sc.) Bis zum 1.10.2017 120kg auf die Waage bringen. Wunschkraftwerte bis zu diesem Zeitpunkt sind: Military Press: 3x5 - 90kg Bench Press: 3x5 - 130kg Squat: 3x5 - 160kg Deadlift: 3x5 - 180kg Jede Woche mindestens einmal PU-technisch aktiv zu sein. Egal ob Daygame oder Clubgame. Dazu anschließend einen kurzen Field-Report verfassen. Bis Ende des Jahres dazu in der Lage sein von meinem Business zu leben (d. h. ~1000€ monatliches Netto zu erzielen). Bezüglich der Basis-Ebene meiner Pyramide will ich 2 Dinge implementieren: Ernährung eine Priorität machen! Dazu gehört vor allem Meal-Preparation als Habit in mein Leben zu implementieren und damit aufzuhören irgendwelchen Fertigscheiss oder Süßkram zu essen. Endlich einen geregelten Schlafrhythmus entwickeln. D. h. weniger Nächte durchmachen, früher ins Bett und im Schnitt früher aufstehen. Ausserdem will ich das Thema Erholung zu einem Fokus machen. Diesen Bereich habe ich nämlich ohnehin schon viel zu lange vernachlässigt. Da ich ausserdem gerne und regelmäßig lese, will ich auch hilfreiche Gedanken aus diversen Büchern teilen wenn mir danach ist. Ich werde diesen Thread voraussichtlich jeden Sonntag updaten. Dies ist mein erstes Mal, dass ich so etwas wie ein "Self-Development-Journal" halte und bin gespannt, wie sich das Projekt in Zukunft entwickelt. In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg auf der Überholspur und bis die Tage!
  7. Hi,ich war schon mal vor Jahren hier unterwegs,hat mir damals, bei anderer Frau,sehr geholfen.Ich erhoffe mir kritische Fragen und Hinweise.Vielen Dank schon mal vorab. Kurz zu meiner Story(genaueres gerne auf Nachfrage): Seit knapp 3 Jahren mit Freundin zusammen, großer Altersunterschied, sie 27, ich 48,auf Arbeit kennengelernt, kurz vor meinem Jobwechsel, dann Umzug von mir und Beziehung,75km Entfernung. Anfänglich sehr schnell verliebt trotz Ambivalenzen bei ihr wegen Alter,etc..Mir, und später auch ihr war das Alter dann aber egal, weil ich geistig und physisch fit bin. Extrem viele Übereinstimmungen in unseren Vorstellungen vom Leben,sehr ähnliche Persönlichkeiten,unfassbar guter Sex(best ever für beide).Das erste halbe Jahr total happy,dann ziemlicher Rückzug von mir,emotionale vernachlässigung,die sie ebenfalls mit Abkapselung beantwortet,statt aktiv dagegen vorzugehen. Ich nutze dann psychologische Gespräche und komme mit mir selbst wieder klar,sie ist aber subjektiv weiter weg,kaum noch treffen,aber viel telefonate,immer noch sehr große Anziehung,sie glaubt aber nicht mehr daran,sagt sie, meldet sich aber ständig. Ich habe mich zwischenzeitlich mit Ex getroffen,die Probleme hatte,aber kein Sex o.ä.,reine freundschaftliche Hilfe,das hat meine Freundin aber rausgefunden und Drama gemacht.Vertrauensfrage,etc.,obwohl sie im Grunde glaubt,dass da nix war oder wieder sein wird. Ich habe in letzter Zeit sehr auf Treffen hingearbeitet,sie weiter ambivalent, ich habe gemailt und gemailt(sicher too much),dann letzten Sonntag:"Lass mich in Ruhe!" Habe ich gemacht,mit der Ankündigung,dass ich mich in einer Woche wieder melde.Was ich bewusst nicht getan habe.Nun hat sie sich gemeldet,wollte erklären, wieso sie so reagiert hat und hat geschrieben,dass sie "so ein Ende nicht wollte". Ich habe versucht,den Eindruck zu erwecken,dass ich jetzt mal meine Dinge regeln muss und wir demnächst vielleicht mal telefonieren können,also eher verhalten,keine erneuten Überzeugungsversuche o.ä. Sie darauf:"Ist wahrscheinlich eh keine gute Idee". Also,insgesamt:Invest von ihr,große Ambivalenz, sie interessiert sich auf jeden Fall noch,will sich aber Enttäuschungen erspren und ihre Ruhe,weiß aber,dass die Beziehung oder ich ihrem Ideal sehr nahe sind.Ich bin mir sicher,dass ein Treffen dazu führen würde,dass es wieder in die richtige Richtung geht. Zuletzt bin ich wohl ziemlich needy rübergekommen,früher war ich viel klarer,das hat ihr natürlich besser gefallen. Hatte schon einige Frauen,das ist aber die beste,die passendste,wenn man so will,deshalb aller Anstrengung wert.Es darf halt nicht nach Anstrengung aussehen;-) Farge:wie weiter vorgehen?Dass ich das richtige mindset wieder aufbauen muss ist mir klar....VG
  8. Hallo an alle die Lust haben zu Antworten! Für 2018 habe ich mir vorgenommen einen Freundeskreis aufzubauen. Falls sich jemand denkt wie hast du es bei deinen alten Freunden gemacht, es liegt daran dass ich nie welche richtige Freunde hatte. Ich hab nach der Schule eine Lehre gemacht und mich in meiner Freizeit in Pornos und Frustration geflüchtet und hatte hier und da mal Bekannt mit dem ich was Unternommen hab, Größtenteils waren es nur Menschen die mich nicht Interessiert nur damit ich jemanden habe um abzuhängen oder sinnlos am Wochenende zu Saufen. Mit der Zeit stieg mein Pornokonsum und meine Depression bildete sich aus nach dem Motto „Die Welt ist Scheiß und ich auch und die Menschen um mich herum sowieso“. Letztes Jahr machte ich meinen Zivildienst und habe meinen Dienst in einen Altersheim begonnen. Das war der Augenöffner was einen zum Schluss erwartet es hat gereicht das ich mir für das Jahr ein Ziel gesetzt habe. Es liegt nicht daran dass ich es vorher nicht gewusst hätte. Sondern wenn man diese Menschen erlebt die ihr Leben hinter sich haben und keine Chance mehr habe es zu ändern sondern nur noch warten bis das Ende kommt. In der gleichen Zeit habe ich mit Pickup angefangen und moderate erfolge gehabt. Zum ersten Mal in meinen Leben hab ich gelernt was Erfolg ist. Das Coole an Pickup ist es geht nicht um Geld oder ähnliches sondern um Skills die man sich richtig hart erarbeiten muss. Egal darum geht es nicht mehr, Ich will mir einen Freundeskreis aufbauen. Ich wollte mal wissen ob es ihr Leute gibt die schon zb. In einen Neue Stadt gezogen sind und von Null angefangen haben. Oder auch welche gibt die Radikal aus welchem Grund auch immer ihren alten Freundeskreis aufgeben haben um sich einen neuen aufzubauen. Ich finde zu Pickup gehört das auch irgendwie dazu wenn man Proaktiv und unabhängig neue Leute kennenlernt oder neue Freunde sucht. Seit ihr da auf Partys gegangen oder Vereinen beigetreten? Oder habt ihr einen Typen kalt an der Straße Angesprochen? Mich würden eure Storys dahinter Interessieren LG rounder106
  9. Moin, gestern hatte ich n interessanten Abend wo es wirklich mal darum ging warum ich immer anecke bei Leuten.. Hab da halt häufiger das Problem, das steht mir sogar beruflich im Weg. Teilweise wenigstens. Also gestern habe ich halt mit meinem Nachbarn einen getrunken, und wie genau es sich entwickelte, dass wir auf Fehlersuche bei mir gingen weiß ich nicht. Aber mein Kollege meinte dann heraus gefunden zu haben, dass ich emotional nicht connecten kann. Er wollte zB dass ich emotional von jemanden erzähle, den ich kenne. Aber ich konnte halt nur folgendes erzählen: "Ja.. ähm.. Ich hab da zB n Kollegen der Luca heißt. Eigentlich hab ich ihn schon lange nichtmehr gesehen. Zun Glück. Weil er war Vollalkoholiker. Unter 2 Flaschen Vodka ging er nicht schlafen. Aber trotzdem haben wir abgehangen. Er war chronisch pleite, joblos, zahlte keine Miete aber bumate dauernd chicas. Keine Ahnung wie er das schaffte. Jedenfalls hatte er Probleme und ich hab ihm mit seiner Freundin mal ausgeholfen...." So hab ich das erzählt und er meinte halt ich hätte es nicht drauf ne emotionale Bindung aufzubauen. Zu connecten halt. Ich hab das halt schon häufiger gehört und würde öfters schon als "emotional kalt" und "arrogant" bezeichnet. Später kam auch noch n Mädel vorbei. Wir gingen das mit ihr, der Fremden, nochmal durch. Aber ob sie ihm nach dem Mund laberte, oder obs ihre echte Meinung war, kann ich nicht sagen. Sie war halt seiner Meinung. Dann hab ich mich mit ihr unterhalten und sie redete über sone Serie "black mirror" mit irgendwelchen Horror-Zukunft Szenarien. Da ichs nicht kannte hab ich ne Parallele zwischen dem, was sie von erzählte, und Matrix gezogen. Und halt erklärt wie geil ich son Neo Ledermantel finde. Ist das nicht wie man emotional connected? Ich hab das nie gelernt. Und kann mir nichtmal vorstellen wie das aussieht! (Aber asperger hab ich wohl keins...)
  10. Moin liebe Community, ich schreibe hier mal ein wenig über meine frühere und aktuelle Story, schreibe meinen Ballast von der Seele da ich krank zuhause sitze und vielleicht so den ein oder anderen User der gerade ebenfalls Herausforderungen zu bestreiten hat, ermutigen Ich war vor Jahren (Anfang 20er) mal in einer absolut desolaten Notlage. Ausbildung an den Nagel gehängt, Studium verkackt, Beziehung verkackt, Schulden angehäuft, Mahnbriefe ignoriert, Probleme weg gesoffen, wegtrainiert und weggefeiert, oft geprügelt, nebenbei auf heile Welt gemacht, den Kollegen vorgespielt, dass alles in bester Ordnung sei, was mit Frauen gehabt (natürlich nichts ernstes damals. Ich sehe gut aus und kann auch in Krisensituationen erstmal den coolen Typ mimen, aber war emotional halt ziemlich herunter gewirtschaftet und habe sicher auch einige Mädels damals verletzt). Ich war depressiv vom Feinsten, was ich mir jedoch nicht eingestehen wollte, hatte irgendwann sogar Suizidgedanken und war bereits dabei einen Abschiedsbrief zu schreiben. Das hat mich damals so erschreckt (ich bin eigentlich ein sehr lebensbejahender Mensch), dass ich beschloss eben genau jetzt nicht alles wegzuwerfen, nicht mehr vor mir selber wegzulaufen, sondern dagegen anzukämpfen. Ohne Therapie, mit ein bisschen elterlicher Unterstützung, sonst ganz auf mich allein gestellt. Ich gegen mich selbst. Und ich habe mich aus meinen eigenen Haaren aus diesem fürchterlichen Sumpf gezogen, habe ohne Ende Scheiße gefressen, aber niemals aufgegeben. Habe mich körperlich wieder aufgebaut, emotional gesundet, Altlasten beseitigt, Finanzierung organisiert und habe mir eine begehrte Arbeitsstelle erkämpft. Das war wirklich keine schöne Zeit, die mit ganz ganz viel Verzicht einherging, aber aus der ich gewachsen bin. (Dauer ca. 10 Monate) Heute, Jahre später hat mich das Leben ebenfalls wieder an einer Schwachstelle erwischt und stellt mich auf die Probe. Ich habe in meiner Beziehung aufgehört ich selbst zu sein, habe mich emotional einlullen lassen, wurde unsicher, alles ging in die Brüche. Hinzu kommen jetzt natürlich (wann auch sonst? :-D) weitere Hiobsbotschaften und schwierige Situationen auf mich zu, die es nebenbei noch zu lösen gilt. Nichts im Vergleich zu der Geschichte oben, dagegen sind meine jetzigen Probleme absoluter Kindergeburtstag. Allerdings hat mir das wieder vor Augen geführt, was ich bereits zu leisten im Stande war und aus welcher Situation ich mich bereits freigekämpft habe. Im Zuge dessen habe ich beschlossen die kommenden Monate mich aktiv dem Thema Persönlichkeitsentwicklung zu widmen, theoretisch wie auch praktisch und vor Allem mich hier einzulesen (gute Community, hier bekommt man auch mal schonungslos nen Arschtritt :p). Ich muss halt jetzt wohl erst einmal wieder einige Monate Scheiße fressen um zu merken, dass ich lebe. Ich habe eine Übergangsbleibe in einem Gästezimmer, muss beruflich und gesundheitlich wahrscheinlich Monate bzw. Wochen zurückstecken und hätte allen Grund durch die Welt zu laufen und Hinz und Kunz mein Leid zu klagen und mir sanfte Schulterklopfer abzuholen. Aber genau diese abgefuckte Situation will, werde und muss ich direkt nutzen, um mir abermals ein neues Leben aufzubauen. Man kann negative Erlebnisse und traumatisierende Erfahrungen als Antrieb nutzen und so in etwas Gutes umwandeln, das ist bisher die wichtigste Erkenntnis meines Lebens gewesen. Vergleichbar mit Dieter Bohlen, der aus Scheiße Geld machen kann, kann man aus manch einer ausweglos scheinenden Situation den Weg in eine vielversprechende Zukunft bahnen. Wichtig hierbei ist halt die praktische Umsetzung, der ich ab sofort auch wieder meine ganze Aufmerksamkeit widmen werde. Es kommen negative Gedanken, Selbstzweifel oder Erinnerungen an eine gewisse Person hoch -> Sag deinem Verstand er hat erstmal zu schweigen und bewege dich unverzüglich in ein Gym, in einen Boxclub oder zum joggen auf die Straße. Whatever, aber tu was. Du fühlst dich anderen Personen unterlegen, spürst berufliche Unzufriedenheit -> Sag deinem Verstand er hat erstmal zu schweigen und dann eigne dir neue Fähigkeiten an, suche dir Hobbies und Kontakte die dich irgendwie weiter bringen als deine beschissene Couch oder die verfluchte Flimmerkiste (Ich persönlich schaue seit 2 Jahren kein TV mehr, gigantischer Win für mein Leben). Mach halt sonst einfach was verrücktes unvernünftiges was dir jetzt nicht gerade dein Leben langfristig versaut. Du fühlst dich alleine und einsam -> Überleg dir was deine Träume sind, was du gerne nochmal tun würdest und ziehe diese Dinge durch. Notfalls auch erstmal alleine, denn wer vorangeht erhält irgendwann automatisch die Aufmerksamkeit positiv eingestellter Menschen. Beschäftige dich mit Selbstliebe, Youtube bietet hier hervorragendes Material (Meditationen). Erkennst du Probleme von Menschen aus deinem nahen Umfeld reiche ihnen die Hand, unterstütze sie, ermutige sie. Das ist Alpha und diese Menschen werden dir auf ewig loyal zur Seite stehen. Ansonsten das altbekannte geh raus, lerne Frauen/Männer kennen und sei gespannt, was noch so alles auf dich wartet. Du hast das Gefühl, dass "dir immer wieder das gleiche passiert" (1 zu 1 meine ersten Gedanken nach den letzten Wochen) -> Analysiere deine Baustellen und gehe diese an, wie ein Mann/eine Frau der/die Verantwortung für sich selbst übernehmen kann. Trauere - natürlich nur still und heimlich :p - aber gehe gleichzeitig deine Probleme an. Nur diese Kombination wird dir langfristig Abhilfe schaffen. Ich sitze gerade krank im Gästezimmer einer guten Freundin, die feiern ist. Es gibt hier lediglich ein Licht, einen Rechner und mich. Und trotzdem versuche ich dieser Situation irgendetwas positives für mich abzuringen. Ich informiere mich im Internet, lese mich hier in interessante Themen zu Persönlichkeitsentwicklung und PU generell ein, sauge mich mit Informationen voll und weiß, dass es mir eines Tages in irgendeiner Art und Weise genutzt haben wird. Wer erst einmal (wieder) verstanden hat, dass man jede noch so schwierige Sekunde für sich selbst nutzen kann und dies wie selbstverständlich auslebt (und da bin ich selber noch gar nicht wieder angelangt, ich zwinge mich eher dazu, das will ich gar nicht leugnen) wird merken, dass sich nach und nach neue Türen öffnen und einem wieder vermehrt auch positive Dinge widerfahren. Solange geht man halt mal ohne Wasser durch die Wüste. Mit dem Motto meines Kampfsporttrainers beende ich meine Wall of Text, die sich ja vielleicht sogar jemand durchliest -> "Wenn du in den Ring steigst und nur den geringsten Zweifel an dir selbst hast, wirst du verlieren. So ist es übrigens auch mit all den anderen Dingen im Leben."
  11. Ich saß bis ebend bei einem Kollegen. Anfangs alles cool, bis es sich in 2 Gruppen augesplitted hat. Ich, und halt die drei Mädels + einen Kumpel von mir. Die haben halt angefangen untereinander zu reden aber ohne mich zu involvieren. Mein Problem ist Jetzt nicht, dass ich außen vor gelassen wurde. Mein Problem ist, dass ich ausgelassen wurde. Alle unterhielten sich untereinander und ich habe bloss darauf gewartet, dass mich jemand anspricht. Retro-Perspektiv hab ich festgestellt, dass viele Leute mich so behandeln. Sprich. Kaum einer richtet das Wort an mich. Klar. Vielleicht weil ich Geschichten nichtmehr so geil erzähle wie einst einmal. Aber das war mal anders. Ich bin nicht wie immer. Wenn sich jemand nicht meine Aufmerksamkeit sucht, suche ich nicht die Aufmerksamkeit von denen. Das ist seit längerem nicht das erste Mal. Aber es ist wahr. Vor nem Jahr war ich noch fähig Scheiße für Gold zu verkaufen. Aber irgendwie mangelts mir jetzt an erzählerischen Talent. Aber abgesehen davon sollten Frauen mir trotzdem in der Lage sein mich zu mögen und mir zuzuhören, oder? Ich weiß es nicht. Letztens hatte ich zwar das Date, wo es nicht so lief, aber jeden anderen, bzw jede andere, die ich kenne hat immerhin diese Aufmerksamkeit gezeigt und ich hatte Spaß dran. Weil wenn man mir Fragen stellt, etc pp, war ich eigentlich ganz cool drauf. Aber wenn die mit jemanden anderen sprachen war ich unter mich und brauchte jemanden der mich wieder anspricht. Aber nicht vom Anspruch her. Vielleicht versteht ihr was ich meine. Was kann man da machen?
  12. Herzliches Moin erstmal. Dies ist jetzt mein erster Post und da würde ich mich gerne erstmal vorstellen: Ich bin ein 20 jähriger Braunschweiger, der zwar ab und an mal Sex hatte aber keine wirkliche Beziehung. Es bedrückt mich sehr. Und das ganze wird wohl an mir und meinem Charisma liegen.. Man sagt mir ich sei besserwisserisch, arrogant, und vieles was ich sage kommt böser rüber, als ich es wohl rüberkommen lassen will. Es könnte durchaus sein. Manchmal weiß ich ja wirklich etwas besser und sag das dann. Aber ich beiße mir auch oft auf die Zunge und schlucks runter. Zumindest seit kurzem. Auch wenn andere etwas behaupten und damit falsch liegen. Aber arrogant, also als etwas besseres, fühle ich mich gar nicht. Außer diesen Dingen bin ich auch sehr passiv und reagiere nicht auf kleine "Teases" wenn mich die Leute aufziehen. Das ist wohl auch n Problem weil es, ich zitiere, "unnatürlich" wirkt. Zumal da ja immernoch das Problem besteht, dass ich etwas sage und die Leute es als kleinen Angriff auffassen obwohl es gar nicht so gemeint war. Oder teilweise versuche ich witzig zu sein und laber irgendeinen Müll. "Was du mal wieder laberst". Man denkt jetzt vielleicht "ja dann machs nicht" aber irgendwie funktioniert das nicht so wirklich. Hab gestern ne Party geschmissen, 9 Leute bei mir. Ich konnte zwar ne Unterhaltung aufrecht erhalten aber so wirklich interessiert hat sich niemand für mein Gesagtes? Vielleicht bringe ich es falsch rüber aber wie bessermachen? Am Ende habe ich halt das Gegenteil von mir erlebt, auf meiner Party. Einer der Leute, die kamen, war son Kerl. Er hat was gesagt und alle haben ihm zugehört und wollten wissen wie er darüber denkt und was er dazu zu sagen hat. Kurz: Man hat auf ihn reagiert und mit ihm kommuniziert. Bei mir ist es so dass die Leute mitreden und ihren Teil sagen, aber das Interesse an meiner Person ist nicht da. Bei mir lacht keiner laut auf oder will unbedingt meine Aufmerksamkeit. Nunja, jetzt bin ich hier und denke mal ich schreibe an die richtigen Stelle? Ich würde wirklich gerne jemand sein um dessen Aufmerksamkeit man sich streitet weil man einfach n arschgeiler Dude is. Weil schüchtern bin ich wirklich nicht. Nur der Rest passt halt nicht so?
  13. Hallo Forum, Es ist eine lange Zeit her das ich hier einen Beitrag verfasst habe aber da ich immer wieder in die selben Muster verfalle wird es Zeit. Ich bin seit bald 1 1/2 Jahren in einer LTR davor war ich fast 3 Jahre mit einem Mädel zusammen (Trennungsgrund unterschiedliche Zukunfspläne: Kinder, Haus usw.). Vor diesen beiden hatte ich nur eine Beziehung mit frischen 16 Jahren und danach viele lockere Dinger. Warum zähl ich das alles auf? Sobald ich eine Beziehung habe werde ich früher oder später emotional abhängig von dieser Person, dabei ist egal ob ich in der Zeit ein super geiles Leben habe oder eher eine Tiefphase. Sobald ich einen gewissen Vertrautheitsgrad mit meiner Partnerin erreicht habe wirkt sich ihr Verhalten mir gegenüber viel zu sehr auf meine Gefühlswelt aus. Wenn wir streiten bin ich dadurch den ganzen Tag schlecht gelaunt und habe Lust auf nichts. Bis zu einem gewissen Grad ist das normal, aber teilweise geht es soweit das ich mir schon alle möglichen Dinge ausmale wenn sie sich über längere Zeit nicht meldet. Dabei ist auch nicht von Belang ob ich super beschäftigt bin und mit Freunden unterwegs bin, durch die Uni ausgelastet und meinen Hobbys nachgehe oder krank zuhause sitze und nichts zu tun hat. In beiden Fällen beeinflusst es mich sehr stark. Meine Frage ist wie ich das durchbrechen kann. Mein Verdacht ist das ich Angst davor habe die Zuneigung und Zärtlichkeiten sowie Nähe ihrerseits zu verlieren, also eine Form von Verlustangst. Aber ich weiß auch nicht so ganz was ich dagegen tun kann? Ich habe zwar ziemlich gute Freunde aber diese Nähe und Zärtlichkeit hab ich mit keinem meiner Kumpels und bei weiblichen Freunden ist das zwar schon bis zu einem gewissen Grad möglich, aber manche Dinge bleiben halt einer LTR vorbehalten. Habt ihr Tipps für mich? Liegt es an mir selbst? An meinem SC? An meiner Einstellung gegenüber LTR Partnerinnen? Vielen Dank schonmal im vorraus.
  14. Hallo Community, nach mehreren gescheiterten bzw. aufgeschobenen Anläufen, eröffne ich heute endlich eine kurze Zusammenfassung meiner selbstauferlegten Probleme, die ich bereinigen möchte. Aber kurz zu mir: 29 Jahre berufstätig, mit im regionalen Vergleich hohem Gehalt schöne Wohnung direkt in der Innenstadt Aussehen wurde mal als "der Allerschönste" betitelt, bzw. geht es in die Richtung "Typ Schwiegersohn"/ persönlich habe ich aber so meine Makel an mir gefunden Klingt doch nach passablem Fundament? Denkste! Baustellen: Social Circle: Social Circle früherer Tage dank geliebter Introvertiertheit und Hang zum Call of Duty-Geballer nicht vorhanden, da möchte ich nichts beschönigen. So waren die letzten Jahre ziemliche Zeitverschwendung. Ich war zwar mal eine Zeit lang beruflich im Ausland, aber habe hier eher die fortschrittliche Breitband-Technik benutzt, als das Leben kennengelernt. Hobbys bzw. generell ein Leben sind außerhalb des Sports und der Arbeit quasi nicht vorhanden. Hier muss ich ebenfalls ansetzen. Frauen: 2-3 Oneitis mit Needy-Verhalten in den vergangenen 10-15 Jahren. Eine davon ist seit nunmehr 8 Jahren meine beste Freundin (Typ Traumfrau *sich selber eine Ohrfeige geb*). Glücklicherweise hat sich im vergangenen Jahr eine FB ergeben, die mir die Augen geöffnet hat. Leider endete diese völlig abrupt, ohne das zu verbalisieren. Hieraus ergab sich dann eine aktuelle Oneitis, bei der ich aber keine Liebesgefühle o.ä. habe (nennt man das noch Oneitis?!), schlichtweg emotionale Abhängigkeit könnte man auch sagen. Sex hatte sich wohl dank meines Aussehens oder halt dem Alkohol geschuldet, jedoch zuvor immer mal wieder ergeben. Wenn ich die vergangenen Monate des Lesens in diesem Forum Revue passieren lasse, verdanke ich es aber wohl eher dem Alkohol. Dass ich noch keine Beziehung hatte, könnt ihr euch sicher denken. Aussehen: Psoriasis bestimmte die letzten 15 Jahre die Wahl meiner Kleidung und dient wohl zu großem Anteil auch anteilig als Ursprung der hier aufgeführten Probleme. Seit 2 Jahren habe ich nun aber ein Biologica erhalten, welches mir ohne lästiges Einsalben eine nahezu erscheinungsfreie Haut beschert hat (Lichtblick!!). Kleidungsstil habe ich die letzten Monate meinem Alter entsprechend angepasst, hier auch ein Dank dem Forum. Hätte einer Uhr oder einem Gürtel nie sonderlich großem Wert zugeschrieben, aber es macht einen Mann attraktiver. Ziemlich gut. Baustellen sind dennoch vorhanden. Haare verabschieden sich langsam aber sicher; hier muss ich mich im endlich trauen, dem Frisör meines Vertrauens einen letzten Besuch abzustatten. Seit 4 Monaten besuche ich auch wieder regelmäßig das Fitnessstudio, erstelle mir Ernährungs- und Trainingspläne und sehe erste Erfolge. Motiviert dank Komplimente und der ziemlich genauen Vorstellung von meinem Wunschkörper zum weitermachen. Persönlichkeit: Meine größte Baustelle. Introvertiert schrieb ich ja bereits. Gepaart mit Abweisung, Arroganz, Unfreundlichkeit und fehlenden sozialen Interaktionsideen, ergibt sich ein trauriges Bild. Viel schlimmer ist, dass ich so nicht bin und auch nicht sein möchte. Paradox ist aber, dass diese Art manche Frauen anziehen (LSE...), sobald sie mich dann aber näher Kennenlernen und einen Blick hinter die Fassade erhaschen konnten, sind sie auch schnell wieder weg. In letzter Zeit hörte ich Menschen zu mir sagen, dass mir Frauen schlichtweg ansehen, dass ich nur Sex will. Aussage wurde leider bestätigt, als ein Date mit #KC in meiner Wohnung endete und sie mich fragte, ob ich traurig darüber bin, dass wir keinen Sex hatten. WTF?! Ist natürlich nicht so, grds. bin ich an immer an einer tollen, ereignisreichen Zeit interessiert. Gern wird mir auch ein wildes Frauenleben nachgesagt, was leider nicht der Wahrheit entspricht. In 90% des Jahres bin/ war ich dieses Jahr am Abend alleine in meiner Wohnung. Aber woher dieser falsche Eindruck und wie lege ich diese Außendarstellung ab? Wie gucke ich während eines Gesprächs meinem Gesprächspartner interessiert an, verhindere Gesten wie abfälliges Lächeln, wenn er mir bspw. eine Schwäche offenbart oder wirke nicht mehr so unnahbar (ist natürlich nicht so, eher dem mangelndem Selbstvertrauen geschuldet!)? Kurzum - wie werde ich ein gern gesehener Mensch? Was habe ich bereits getan? Fitnessstudio - versuche immer alle anwesenden Personen mit Handschlag und Blickkontakt zu grüßen (traurige Situation, wenn man solche als allgemein bekannte Höflichkeitsformen gesondert erwähnen muss, oder?) Kleidungswahl - Trainingsjacken werden gegen Polohemden, schlichten unifarbenen T-Shirts getauscht; Schuhe, Hosen, Jacken wurden optisch und aufgewertet und erhalten immer wieder Komplimente wohnliche als auch berufliche Situation in die Hand genommen - raus aus der Einraumwohnung (Gamerzimmer!) und weg mit der nicht zufriedend stellenden Arbeit habe ich in den letzten 2 Jahren in Angriff genommen/ hier passt es momentan und dient mir als Konstante Reaktivierung social circle - wichtiger Punkt. Alten Freundeskreis mal wieder angeschrieben. Meine Meinung von früher hat sich leider bestätigt. Die Personen führen weiterhin ihr für mich unpassendes Leben, sprich Arbeit, Alkohol, Familie/ Freundin - mehr nicht. Kontaktaufnahmen zunächst mal im Sande verlaufen lassen neuen Freundeskreis am aufbauen, die letzten Monate hatte ich häufiger Besuch, ich wurde eingeladen, angerufen, auf Facebook geadded - wird langsam. Hier muss ich aber mehr investieren um diesen aufrechtzuerhalten und zu erweitern Frauen - aktuell mehrere Möglichkeiten vorhanden, erst heute Morgen eine aus meiner Wohnung bitten müssen... für mich interessant ist eine junge Frau, die ich an 2 Abenden mit ziemlich viel Kino und Komfort sehr attracten konnte und ich gerne näher kennenlernen möchte; Möglichkeiten zu KC oder FC hab ich leider verstreichen lassen, um meine Kumpels nicht alleine zu lassen bzw. mangelnder Isolationsmöglichkeit; gestern jedoch zufällig auf einer Feier getroffen, wo ich wieder viel Kino gefahren habe und einige IOIs erntete, aber auch von anderen Frauen (ist eine Frau in meinem Arm in ihrem Sichtfeld unklug?) Jedenfalls habe ich die Dame heute auf Facebook geadded, Bestätigung folgte immerhin noch und ich überlege nun, wie ich sie anschreibe - Idee? Gerne mit Followup in Richtung Weihnachtsmarkt :) PickUp-Lektüre gelesen, bislang leider nur Models/ LDS und die perfekte Masche. Brauche hier jedoch weiteren Input. Als Augenöffner halfen die vorhandenen Bücher aber bereits ungemein. Ich verzichte bewusst auf Aussagen wie mein "Leben ist scheiße", "alles ist so ungerecht" oder "ich bin fertig mit Frauen". Das ist Unsinn. Und das möchte ich auch nicht. Früher habe ich mich mit solchen Mitleidsaussagen gerne mal in den Schlaf getrunken. Aber ich möchte ein tolles Leben haben. Es sind bereits so viele meiner Mitmenschen verstorben, die würden mich für mein Leben ohrfeigen. Erste Schritte habe ich bereits in die Wege geleitet, einen roten Faden vermisse ich dennoch. Sind die genannten Probleme ohne psychologische Hilfe überhaupt zu bewältigen? Ich freue mich auf Eure Antworten. Mehr aber über den Mut, diesen Text nun endlich mal geschrieben zu haben und heute zu veröffentlichen. Gruß, .memphis
  15. Hallo an Alle bin neu in diesem Forum und benötige eure Meinung und Hilfe. zu mir: 1. deutscher mit Migrationshintergrund, 35 Jahre, verheiratet mit Kind, habe noch ein Kind von einer Affäre, 170 Groß, Kräftig, siehe wie halt viele Südländer leider Aggressiv aus, Unternehmer , dicke Autos! 2. Hatte schwierige Kindheit, bin Unsicher (auch wegen meiner Größe). Aber wie viele das auch machen, versuche meine unsicherheit durch übermäßige Selbtbewussauftritte zu überspielen. was manchmal gelingt manchmal nicht. 3. mit OG und NG habe ich fast keinen Erfolg, aber DG funktioniert ganz gut. so zu meinen Fragen: 1. für mich interessieren sich - aus irgendeinem Grund auch immer - bestimmte Frauentypen. Entweder Ü35 irgendwie Alleinerziehende untervögelt (egal ob vergeben oder nicht) meist bisschen mollig (ich mag eh keine dünnere Frauen aber ab und zu will ich das halt) oder U17 Teens, die ihre erste Male haben wollen oder Vaterkomplex haben, keine Ahnung. Dazwischen habe ich wenig Glück. 2. meine Frau war halt nur einmal verheiratet. meine Affäre war mit 15 Männer zusammen. die Vergangenheit meiner Affäre nervt mich total 3. da ich bei vielen Klubs nicht reinkomme, ist mir das NG absolut fremd. und wenn ich soweit bin, habe ich immer wieder die oben genannten Gruppen. alles andere funktioniert nicht. also wie kann ich meine Chancen bei HB zwischen 18 und 33 vergößen. Irgendwie klappt es nie. vielen Dank
  16. Moin Meister der Persönlichkeitsentwicklung, wie viele andere Menschen habe ich die ein oder andere Baustelle im Leben. Niemand ist perfekt. Was mir immer wieder tierisch auf die Eier geht ist die verflixte Höhenangst. Das Problem dabei ist, dass ich gewisse Aspekte daran nicht voll kontrollieren kann. Konkret meine ich damit körperliche Begleiterscheinungen wie Schwindel oder extremes Schwitzen an den Händen ab einer Höhe von über 3 Metern. Es ist sogar so crazy, dass wenn ich in Berlin unterm Fernsehturm stehe und nach oben schaue, ich feuchte Hände bekomme... Sogar gerade, wenn ich dran denke und hier schreibe wird mir mulmig... Jetzt könnte man sich denken: "Ja, dann bleib doch einfach am Boden". Ja... ne! Es gibt einige Dinge die ich gerne mal machen würde, bei denen mir die Höhenangst aber im Weg steht. Z.B. einen Hochseilgarten zu besuchen oder auf den Eifelturm hoch zu fahren. Meine Frage an Euch: Gibt es jemanden, der Erfahrungen in der Richtung hat und vielleicht selber seine Höhenangst besiegen konnte? Hab schon über Hypnose nachgedacht. Das stellt für mich allerdings die bequemste Variante dar, und da ich das lieber selber schaffen möchte, lass ich das mit der Hypnose erstmal bleiben ;) Was hab ich bisher gemacht? Versucht meine Komfortzone bei Rolltreppen und gläsernen Fahrstühlen zu pushen; mit mäßigem Erfolg... Freue mich auf Euren Input A.
  17. Hallo zusammen, jeder kennt das: Da schlawenzelt man gemütlich durchs Leben auf einmal kriselt es. Mit dem Partner läuft es nicht, eine schwere Krankheit sucht unsere Liebsten oder einen selbst heim, der Lebenssinn ist abhandengekommen, der Job läuft nicht oder man wird entlassen, Schicksalsschläge die nicht verhindert werden konnten oder auch im Kleinen Maßstab ärgern uns Dinge die wir nicht direkt ändern können und nehmen uns Gefangen. Kurz vorher noch in unserer Gewohnheit gelebt und jetzt sowas. Fuck. Die eigene Gewohnheiten, die aufgebauten Überzeugungen bröckeln und sind mit einem riesigen Fragezeichen versehen. Nichts funktioniert. Je nach Typ Mensch und dem Umfang der Krise kann uns das kurzzeitig beflügeln. Energiereserven werden freigesetzt. Wir fühlen uns lebendig – aus der Lethargie des Alltags gerissen. Ab einem bestimmten Stresslevel bricht aber alles zusammen. Keine Energie, kein Bock und keine Lösung, kein Weiterkommen ist in Sicht. Absturz. Freier Fall. Was nun? Ganz rational gibt es drei Möglichkeiten: 1. da bleiben wo man ist 2. das Wiederherstellen was war oder 3. etwas ändern, sich entwickeln Punkt eins ist der denkbar Schlechteste. Wir verharren in dem ungewollten Zustand. Verfallen weiter in negative Emotionen und es führt kein Weg heraus. Betreibt man dies, wird man über kurz oder lang ein unsozialer, unglücklicher Zeitgenosse dessen Lebenswille den Bach runtergeht und man nur noch funktioniert. Dabei muss man sich bewusst machen woraus das Leid entsteht, das negative Gefühl herkommt. Wir haben was wir vorher hatten verloren. Und wenn wir uns dagegen wehren verstärkt sich dieses Gefühl noch weiter. Punkt zwei ist einen Schritt weiter. Ich möchte zurück was ich hatte und kämpfe dafür. Klingt vernünftig. Aber können wir den vorangegangenen Zustand je erreichen? Egal um welche Krise es geht – es wird nie wie vorher sein. Dies ist ein Irrglaube. Wir klammern uns an das gewohnte Vergangene weil es uns Sicherheit gibt. Es ist uns vertraut. Viele Menschen fürchten das Unbekannte und verharren lieber im solala/‘passt irgendwie‘ als aktiv weiterzugehen und Chancen wahrzunehmen die etwas zum Positiven zu verändern. Punkt drei ist aus meiner Sicht die Königsdisziplin und wir auch überall hier um Forum propagiert. Natürlich in einem anderen Kontext aber das Prinzip ist immer das Gleiche. Akzeptanz! Das Wichtigste und gleichzeitig Schwierigste. „Mir ging es doch eben gut und jetzt soll ich einen schlechten Zustand akzeptieren?“ Ja! Mit der Akzeptanz vermindert sich direkt das Leid welches man erfährt und sich aus dem Verlangen nach dem vorherigen Zustand speist. Mit der Akzeptanz ist es auch direkt möglich etwas zu verändern sich zu entwickeln und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Ich habe hierzu das Gleichnis einer Ballonfahrt gehört was ich sehr anschaulich finde: In unterschiedlichen Höhen befinden sich unterschiedliche Winde mit unterschiedlichen Richtungen. Nun fahre ich in eine Richtung und alles ist tutti. Aus irgendwelchen Gründen dreht der Wind aber. Wird stärker, stürmisch ungemütlich. Was tun? Verharren, hadern, ankämpfen gegen das Unausweichliche und Unabänderbare? Oder versuchen mit dem Ballon in eine andere Flughöhe zu erlangen wo andere Winde wehen? Die Antwort ist klar. Nichts bleibt wie es ist und gerade die Fähigkeit Dinge zu akzeptieren wie sie sind und zu versuchen damit umzugehen führen dazu Krisen zu überwinden. Hierfür gibt es unendliche Beispiele und Literatur von Menschen wo das Schicksal hart zugeschlagen hat und welche nachher lebensfroher sind als zuvor. Akzeptanz und den Willen etwas zu ändern, die Krise als Katalysator für Veränderungen nehmen ist ein Schlüssel um mit dem Umzugehen was das Leben uns zuwirft. Eine kleine Sache am Rand: Was tun wenn einem Mitmenschen ein Schicksalsschlag widerfährt? So im ersten Moment – genau dann wenn dieser davon erzählt oder wir es erfahren? Egal was es ist: es hilft nichts es kleinzureden oder direkte Auswege aufzuzeigen. In dem direkten Moment sollte man dem Schmerz und Leid Raum gewähren. All‘ den Raum den es braucht. Und wenn dabei kein Taschentuch und Klorolle mehr im Haus ist – auch ok. Denn das Beste was wir machen können ist es diese Person zu bestärken das es ok ist, dass sie weint, das sie jetzt unglücklich Hier nimm meine Schulter. Ich halte dich fest. Lass es raus. Erzähl doch mal, mich interessiert was du fühlst. Dies kann auch zu einen ersten Schritt in Richtung Akzeptanz und damit Veränderung und Weiterentwicklung führen. Also dann an euch liebe PUF-ler: bleibt dynamisch und immer mit einem offenen Geist. Grüße Thalim
  18. Hallo liebe Forenmitglieder. ich habe ein Problem, das ich schon sehr lange mit mir Rumschleppe. Ich konnte dafür nie eine Erklärung finden, aber wollte mir mal hier die Meinung im Forum anhören. Ich lande stets bei Frauen, die mich davor warnen verrückt zu sein. Immer. Wirklich Immer. Ständig komplizierte Fälle. Ich gebe darauf nichts, und denke mir, mein Gott, bisschen, ist doch normal. Doch jedesmal wenn ich mich auf die Damen einlasse die ich attracte, wird das ganze zum Krampf. Und lustigerweise attracte ich diese Frauen, erstmal ohne weiteres, ohne sonderlich was zu machen. Es sind unglaublich attraktive, feminine Frauen, die mir sehr starke Signale geben, z.B. direkt sagen dass sie mich sehr sympathisch finden - doch ein happy end gab es bei solchen Geschichten nie. Am Ende entstehen immer Situationen, wo ich mit der Frau weder Kumpel, noch Ficker, Freund, oder irgendwas bin. Sondern einfach nur einer, mit dem sie mal was hatten, dem sie sauer oder eingeschnappt sind. Die Gründe werden nie bekannt gegeben! Zu mir: Ich bin 30, habe nen guten Job, bin gut bezahlt, habe schöne kleine 2 Zimmer Wohnung und diverse Sportarten als Hobbies (Kampfsport, Gewichtheben, ) in denen ich gut bin. Ich habe aber auch als "ausgleich" das bei normalen Frauen eher negativ behaftete Hobby zocken, da ich einfach mein Leben gerne Videospiele spiele um abzuschalten, allein, oder in Lan parties mit Freunden. Ich mache kein Geheimnis draus und erzähle es den Frauen, ich stehe dazu aber die kaufen mir das so lange nicht ab, und denken ich verarsche sie, bis sie mal bei mir sind und ich den Rechner anschmeiße. Zum äußeren: Ich bin athletisch, 1,80 83 Kilo mit gutem Körperfettanteil etwa 12%, habe nen sündländischen Touch. Mit dem Aussehen gab es nie Probleme, die einzigste Sache ist dass ich ziemlich jung und somit Bubihaft wirke, dass ich so alt bin wie ich bin glaubt mir dann erstmal keine bis ich mich ausweise. Noch dazu habe ich Haare wie ne Bürste, das verstärkt das wohl. Meist verwende ich im Vorfeld das Telefongame oder Sprachnachrichten, weil anscheinend mögen Frauen raue sonore stimmen. Immer begeistertes Feedback. Dort entsteht wohl der Eindruck ich sei ziemlich Reif und Maskulin, doch sobald man sich in echt trifft werde manchmal als "bubi" degradiert. Vorallem kleide ich mich auch so, ziemlich sportlich. Meist Jeans und ein einfarbiges Tanktop oder Shirt und Chucks. Da kriege ich manchmal müsternde fragwürdige blicke, aber abgeneigt sind die Frauen trotzdem nicht, ich fühle mich halt am wohlsten in sowas. Grundsätzlich habe ich immer damit zu kämpfen, ich sei ein player der viele hat. Ich häre das wirklich so oft, dieser Spruch hat schon einen so langen Bart. Doch letzenendes kriege ich IMMER den Eindruck genau das wollen diese Frauen hören. Zu meiner Art: Ich bin sehr verplant und, ein ruhiger Typ, ziemlich unromantisch, direkt, Zielstrebig, naiv, tollpatschig und mein Humor übersteigt wohl manchmal die Grenzen mancher Leute. Was ich nun vorhabe, ist das ganze natürlich endlich mal zu ändern. Die Quelle wo ich game ist nur Online Game. Nur von Dort beziehe ich meine Frauen. Meine Freunde haben mir geraten, in echt zu gamen. In Bars, oder auf der Straße. Doch im Online Game, sehe ich "Profile" von Frauen, wo ich Gemeinsamkeiten entdecke, und im Vorfeld schon ein besonderes interesse/Verbindung entsteht. Und wenn ich dann eine hübsche Frau auf der Straße sehe, denke ich mir. Vielleicht leben wir ja in ganz verschiedenen Welten und es bringt nichts. Ist doch total unwarscheinlich, dass ich irgendeine frau auf der Straße anspreche oder im Club, und wir viel gemeinsam haben... Ich wünsche mir mal eine ordentlche, intakte LTR, ohne megaharte Shittests und anstrengende Frauen. Ich hätte lust eine Glückliche Beziehung zu führen, etwas wo man weiter kommt als eine Fickbeziehung. Und Wäre dafür das echte Leben wirklich die bessere Baustelle? Wie sind eure Erfahrungen? Und warum passiert das? vermittle ich nen falschen Eindruck an Anfang? Bislang kam ich bei "normalen" Frauen eher seltener an. Da vermittle ich irgendwie den Eindruck ich sei ein creepy Sportfreak der nichts anderes zu bieten hat, und nur das im Kopf hat. Dementsprechend würde ich gerne an meinen Schrauben so drehen, dass das alles besser läuft. Ich weiß dass ich Potenzial habe und es ist schade es nicht richtig zu nutzen jetzt wo ich noch 30 bin.
  19. Hey Guys, dieses Forum ist toll, da es einerseits praktischen Input gibt andererseits super Literaturhinweise bietet (z.B. Nie mehr Mr. Nice Guy...). Jeden Tag, den man hier verbringt, schafft man es seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln und Selbstbewusstsein zu stärken. Blicke ich auf meine Beziehungen zurück, dann litt ich unter dem Nice- Guy-Syndrom. Schlimmer noch: Mein Selbstwertgefühl wurde durch die pathologische Führung der Beziehungen zerstört, soweit, dass ich die Frau verlor für die ich unglaublich viel empfand. (drohende Oneitis). Und das ist eigentlich ein Stück weit das Tragische. Ich hatte vor Jahren einmal etwas von diesem Forum gehört und habe es schlicht belächelt bzw. geglaubt, das klappt doch alles nicht. Hätte ich damals die Erkenntnis von heute besessen, hätte ich die Demontage meines Selbstbewusstseins und den Schmerz des Verlustes meiner Traumfrau nicht ertragen müssen. Ich wäre nicht das Betamännchen geworden, das dann sogar noch peinlichst geklammert hat... welches dann nach der Trennung kurz vor einer handfesten Depression stand. (Meine Diagnose: Loser-Syndrom) Ich hätte mir im Nachgang gewünscht, dass die Erkenntnis über die Psychologie von Beziehungen früher Bestandteil meines geistigen Inventars gewesen wäre. Deswegen kann ich eigentlich nur jedem raten sich mit den Themen dieses Forums zu beschäftigen. Am Besten bevor ihr einen Scherbenhaufen hinterlasst und euch als Häufchen Elend fühlt. Sicherlich steigt man hier dank des Forums als Phönix aus der Asche. Aber ich kann heute noch nicht sagen, ob ich im hohen Alter auf dem Sterbebett mir die Frage stellen würde: Wäre ich damals nicht dem Loser-Syndrom verfallen und wäre ich mit "ihr" zusammen geblieben... Die Zukunft wird es zeigen. Vor was aber das richtige Mindset einen bewahrt, ist es endlosen Schmerz durch Verlust zu empfinden. Man baut sich sein Leben auf, das stark genug ist, allen Widrigkeiten der Umwelt zu trotzen. Man(n) ist ein Fels in der Brandung. Pick Up ist mehr als billige Verführung. Pick Up ist die Prävention vor schwerem Liebeskummer.
  20. Der Weg der gefundenen Persönlichkeit „Unter den Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.“ Ein Zitat von Pablo Picasso Mit diesem Zitat beginne ich meine Reise in die Vergangenheit. Sehr unangenehme Zeiten die mir widerfahren sind, doch haben diese Zeiten eine Persönlichkeit geformt die einfach nur befreit werden musste. Es geht zurück zu meinem 8. Lebensjahr, ich kann mich noch genau daran Erinnern, es war mein erster Urlaub in Dänemark. Eine lange Autofahrt, viele Staus, eine aufgebrachte Mutter und ein Vater der wie immer viel zu ruhig war. Es war eine fahrt wie keine andere, wir hatten sichtlich Spaß in Dänemark und haben viele Attraktionen besucht. Es war ein Tierpark der meine Erinnerungen an diesen Urlaub so gut erhalten hat. Wir sind Morgens aufgestanden, es war 9:00 Uhr, die "regel Frühstückszeit" bei mir in der Familie. Der Tisch war gedeckt, der Kaffee gekocht, mein Vater mit seiner Auto Motor Sport Zeitschrift in der Hand und meine Mutter mit Brötchen. Es begann schon beim Frühstücken, der erste Streit ging los, ich weiß auch nicht mehr warum, aber beim zurückdenken kann es wieder einmal nur etwas belangloses gewesen sein. Die Stimmung gedrückt, ich unverständlich und dennoch lebensfroh, denn Hey es ging ja in den Tierpark. Wir sind eine weile in dem Park geblieben, so ein kleiner Quirlgeist wie ich wohl früher gewesen sein muss, habe ich meiner Mutter die Ohren vollgeheult das ich Hunger habe. Da meine Mutter sehr schnell aus der Ruhe zu bringen war eskalierte die Situation, dennoch war ich mir keinerlei Schuldgefühl bewusst. Sie lief mir in dem Park hinterher da ich sie ziemlich gestichelt habe, und dort musste ich meine erste eigene Entscheidung treffen. Ich hatte mehrere Optionen: Papa um Hilfe bitten Die Hängebrücke Den glitschigen Baumstamm Meine Entscheidung viel auf den glitschigen Baumstamm der über diesen kleinen Bachlauf gelegt war. Meine Mutter mochte nicht wirklich Risiken eingehen, also blieb sie stehen. Ich dachte ich habe gewonnen, aber nein ich rutschte ab und viel in den Bach. Der Tag war für uns alle gelaufen. Warum erzähle ich euch diese kleine Geschichte aus meinem Leben? Damit wollte ich einen kleinen Einblick in das Leben meiner Kindheit geben, unbeschwerlich, lustig und vor allem spannend. Das entdecken neuer Möglichkeiten war das tollste an der Kindheit. Schauen wir einmal weiter. Drehen wir die Uhr etwas weiter in die Gegenwart. Das 14. Lebensjahr „Ein Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.“ Ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach Es war eine befremdliche Zeit, es sind nunmehr ein paar Jahre vergangen seit dem Urlaub in Dänemark. Meine Eltern streiten sich oft, und ich habe eine kleine Schwester an die Hand bekommen. Wie sollte es auch sein, ich gerade in meiner Pubertät sowieso schlecht gelaunt, stinkig und aufmüpfig, emotional und leicht reizbar. Da ist meine Schwester, ich konnte sie erst einmal nicht wirklich akzeptieren, ich meine sie hat mir die komplette Aufmerksamkeit von Mama und Papa genommen. Wie soll das funktionieren wenn Mama und Papa sich nicht mehr um mich so viel kümmern ? Ich habe halt bei meiner Oma gefunden. Eines Freitages, bin ich länger wach geblieben und habe mich in die Stube zu meiner Mutter gesellt, sie hatte eine Flasche Wein auf dem Tisch stehen die nicht mal mehr voller als die Hälfte war. Wir haben eine TV-Sendung geguckt, wenn mich nicht alles täuscht war es Elternteil gesucht. Auf einmal stellte meine Mutter die Frage, wie würde ich reagieren wenn mein Vater gar nicht mein leiblicher Vater ist. Ich frage immer wieder nach warum sie das wissen wolle, dann packte sie aus. Eine große Faust, nein eigentlich eher eine Abrissbirne raste auf meinen Verstand zu und knockte mich aus, ich habe den halt verloren. Sie hat meinen "Stiefvater" "Erziehungsvater" oder was auch immer er für mich in dem Moment noch war angerufen, dass er doch bitte von der Arbeit nach Hause kommen solle. Als er angekommen ist, liefen bei mir nur die Tränen, wie kann das sein ? 14 Jahre lang, Urlaube, Geburtstage etc. alles nicht echt ? Es war eine sehr verlogene Zeit, ich bekam heraus das meine Mutter ein Alkoholproblem hatte und sie mir deswegen den Abend davon erzählt hat. Mein Stiefvater hat gegen dieses "Problem Alkohol" nichts unternommen. Ich versuchte etwas zu unternehmen, mein Stiefvater hatte sicherlich andere Probleme die er zu bekämpfen hatte, also war es an meiner Hand. Reden, bitten und hoffen es hat nichts gebracht, eine Mutter die immer tiefer in diese Problemzone hinein geriet, ich habe sie nicht erreicht, das Selbstbewusstsein zerstört, am Boden zerschmettert. Dort fing es an, der Gedanke. Ich muss mich verändern, ich will nicht so werden wie meine Eltern. Mein Stiefvater hat mir nie Männlichkeit gezeigt, ich sitze herum und heule anstatt Initiative zu ergreifen. Zweieinhalb Jahre lang haben in dem mentalen Scherbenhaufen gelebt, bis ich die Kraft hatte endlich einmal anzufassen. Was habe ich aus diesem Teil meines Lebens mitgenommen ? Aus diesem Teil meines Lebens habe ich wohl einige sehr wichtige Aspekte der Einfühlsamkeit und des Zuhören mitbekommen. Ich wurde immer geduldiger und wollte überlegter an die Aufgaben heran gehen. Dabei vernachlässigte ich aber gleichermaßen den Spaß am Leben und den Spaß an meinen Freunden. Ich hatte keine Zeit für Soziale Kontakte, ich wollte in meinem eigenem Leben erst einmal wieder alles in ein Lot bringen, was mich sehr viel Kraft und sehr viel gute Freunde gekostet hat. Bis auf die ersten zwei Fähigkeiten die ich erwähnt habe war ich ein mentales Frack. Ich war niemals mit mir zufrieden, ich stellte überdimensionale Anforderungen an mich, doch diese trieben mich voran. Es fing die Glut an zu glühen an den Defiziten die sich in dem laufe der Zeit bei mir entwickelt hatten, die Glut sagte mir ich muss einen anderen Weg einschlagen und darf nicht stillstehen. Die Ausbildung „Andere beherrschen erfordert Kraft. Sich selbst zu beherrschen erfordert Stärke.“ Ein Zitat von Laotse Kraft war es die ich aufgewendet habe um eine Änderung in mir zu entwickeln, doch wusste ich nicht wohin möchte ich mich Entwickeln . Die Ausbildung stand vor der Tür, ich habe eine Zusage bei Volkswagen bekommen, einer meiner größten Träume zu dieser Zeit wurden wahr. Volkswagen, der Konzern in meiner Stadt, das Aushängeschild, jetzt wird mich jeder ernst nehmen dachte ich mir. Ich verdiene Geld, ich werde unabhängig von meinen Eltern, ich kann tun und lassen was ich will, ich bin frei ! Ungefähr so müssten meine Gedanken gewesen sein, wieder aber einmal machte mir ein Elternteil ein Strich durch meine Rechnung, sie trennten sich. Da ich Mittlerweile wusste das Muttern nicht alleine eine Wohnung bekommen würde, geschweige denn etwas auf die Reihe bekommt da ihr Konsum des Alkohols langsam in das unermessliche stieg entschied ich mich ein wenig auf sie aufzupassen. Das Ende vom Lied war, ich ging arbeiten um die Wohnung zu bezahlen. Ich war der Mann im Haus, nur hat mir niemals einer beigebracht wie man der Mann im Haus ist. Ich habe viel Erziehung von meiner Mutter genossen, die nicht schlecht war, trotz des Alkohols, sie war prägend in den "pädagogischen und ethischen bereichen des Lebens". Leider jedoch nicht wie man ein Mann ist, ich war immer noch ein sehr verweichlichter Mensch ohne Durchsetzungsvermögen. Wie würden wir sagen, der Nice-Guy war geboren. Ich hatte auch wirklich Probleme mit den Frauen zu dieser Zeit, ich war immer der beste Freund Typ, aber was erzähle ich euch hier, wir kennen uns doch alle mit dem Nice-Guy Syndrom aus. Trotzdem hatte ich in diesem Abschnitt meines doch so "aufregendem" Lebens die ersten Berührungspunkte mit dem Forum hier. Ich war der stille Mitleser. Ich schnappte das Buch Lob des Sexsismus auf, der beginn einer ganz neuen Ansicht einer Persönlichkeit. Ich machte meine Ausbildung zu ende und unterstützte meine Mutter wo ich nur konnte, sie entschied sich aber aus dem jetzigen Umfeld zu fliehen und einen Neuanfang zu starten. Ich viel wieder zurück in alte Muster, was habe ich falsch gemacht ? Warum, ich habe dir doch geholfen.... Zu diesem Zeitpunkt war war ich ganze 18 Jahre alt. Es hat weitere fünf Jahre gebraucht um diese Handlung zu verstehen, wenn man es rückwirkend betrachtet und mit meiner jetzigen Situation vergleicht. Mein aktuelles Leben 05.09.2017 „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.“ Ein Zitat von John Ruskin Dieses Zitat trifft den Nagel auf den Kopf, meine Ausbildung ist seit 5 Jahren hinter mir, ich habe eine Weiterbildung gemacht und eine andere Abgebrochen. Vieles habe ich dem Forum zu verdanken und diversen Büchern die ich gelesen habe, aber am allermeisten habe ich meinem Personaltrainer zu danken der mir ab und zu mal den Ziegelstein gegen den Kopf geworfen hat und an diese Community. Als ich den Post "Bleiben oder Gehen" im Karriere Forum aufgemacht habe wurde mir der Kopf komplett wach gerüttelt. Du musst nicht von jetzt auf gleich wissen was du willst, aber du solltest dir einen genauen Plan machen wenn du es weißt. Die einzelnen Fragen die ich in dem Thread beantwortet habe, regten mich an nachzudenken. Ich traf sehr viele eigene Entscheidungen in kurzer Zeit und mir ist klar geworden das ich meine Persönlichkeit davon abhängig gemacht habe, wie mich andere Menschen wahrnehmen. Ein ganz falscher Weg, ich wollte anderen gefallen, aber nicht mir selber. Ich bin sehr froh zu dieser Erkenntnis gekommen zu sein, das dass einzige was zählt ist, das man selber mit sich zufrieden sein kann. Man sollte niemals stillstehen. Ich entschloss mich eine fast abgeschlossene Weiterbildung zum technischen Betriebswirt abzubrechen, weil sie mir das leben ungemein schwerer machte und mich nicht wirklich interessiert hat. Sie hat mich eher behindert als mir zu helfen. Um an mein Ziel zu kommen muss ich Sachen machen die mir Spaß machen, ich entschloss mich meine Fächer zu studieren die mir wirklich viel Spaß machen, ich werde studieren gehen nächstes Jahr das steht fest. Die Uni ist gewählt und der Studiengang auch. Das Auto verkauft, und der Sparplan geschrieben. Diese Änderung an meinem Mindset, diese Verinnerlichung das ich Spaß an meinem Leben haben kann, wenn ich es nur selber in die Hand nehme lässt mich nach Außen hin ganz anders wirken. Meine bekannten und Arbeitskollege kamen auf mich zu und haben mich gefragt ob alles gut mit mir ist, ich sei so lebensfroh und gelassen. Es war ein angenehmes Feedback. Ich werde dieses Tagebuch Wochenweise oder Tageweise führen, um auch einfach die kleinen Dinge im Leben wahr zu nehmen, und euch zu Reflektieren das Änderung eine gute Sache ist. Jeder der etwas an seiner Persönlichkeit ändern möchte bleibt dran ! Verliert nicht die Geduld, wie ihr durch meine kleine Geschichte sehen konntet benötigt man Zeit für die Anpassung, ihr müsst nur am Ball bleiben. Macht was draus! Grüße, euer TheMacallan
  21. Über folgendes Thema habe ich heute nachgedacht und wollte mal eure Meinungen dazu hören. Ich war wie viele früher der absolute Nice Guy, ohne Führung, Dominanz und ohne Eskalationen. Dadurch eben viele Chancen verpasst. Deswegen bin ich auf Pick up gestoßen. Aber ich hatte sehr leicht eine Verbindung aufbauen können, kam symphatisch und ehrlich intressiert rüber, nett, liebevoll. Dadurch natürlich oft in die Friendzone abgerutscht, da ich der nette symphatische, liebe Mensch war der aber keine Eier hat zu seiner sexualität zu stehen und zu eskalieren und auch mal Führung zu übernehmen. Durch Pick UP eskaliere ich nun, bin dominant, zeige Führung...wie es hier im Forum eben einem beigebracht wird und in Lektüren wie Lob des Sexismus. Nun rutschte ich aber von einem Extrem in das andere ab. Soll heißen, ich komme jetzt immer als Männliche Hure rüber weil ich eben so sexuell offen bin und schnell eskaliere. Ich kann jetzt aber keine Verbindung mehr zu den Frauen aufbauen, es geht nicht mehr so in die Tiefe, ich werde zwar sehr sexuell wahrgenommen, aber die meisten denken ich möchte nur Sex. Ich mache mir eben viel Gedanken was ich nun sagen sollte, welches Thema usw., wie auf Shittests reagieren., möglichst Push Pull, C&f...dadurch wirke ich nicht mehr so locker und eher verkrampft, ich komme zwar dominant rüber aber nicht mehr so symphatisch und aufrichtig interessiert...das merke ich vorallem daran, dass ich quasi jede Frau nicht lange halten kann. Ich lande auch nicht mehr in der Friendzone, entweder läuft garnichts bzw ein harter Korb mit blocken oder so oder eben Sex. Weil sie denken der wirkt so arrogant und will eh nur Sex, mit dem kann man niemals eine Freundschaft haben. Ich hoffe ihr versteht was ich meine bzw versteht mein Problem. Ich habe mir deshalb immer mehr Gedanken darüber gemacht, mal die Theorie und das Forum mal komplett zu lassen damit ich einfach wieder mehr so werde wie ich bin nur als besser Version. Soll heißen, meinen Selbstwert/Selbstbewusstsein stärken, und die größten Fehler die ich früher gemacht habe wie nicht eskalieren nicht mehr machen aber sonst mal Pick UP und die ganzen Strategien usw. zu lassen. Mich von dem Forum ne Zeit lang fernhalten. Mal nur Lob des Sexismus voll fertig lesen und es danach mit Theorie lassen. Mein Ziel ist: Ich will wieder zu der Ausgangsposition wie ich vor Pick UP war, also dass ich viel symphatischer rüberkomme, nicht so arrogant und einfach besser eine Verbindung aufbauen konnte aber eben ohne die größten Fehler die ich damals gemacht habe wie nicht eskalieren und mehr Führung zeigen. Das kann ich ja schon und hab ich verinnerlicht. Und ich denke damit hätte ich auch besser Chancen als der sympjhatischer, lockere Typ rüber zu kommen der nicht ständig im Kopf rattert was er jetzt tun und sagen muss der aber trz Eier hat die Frau zu berühren und zu küssen. Denn ich habe die Schnauze voll von ONS, ich möchte eine lange F + oder eine LTR, also eine Frau die auch mal länger bei mir bleibt und nicht sofort nach paar Dates wieder verschwindet und dann die nächste dran ist. Edit.: Habe auch schon gehört, dass man als Pick up Artist einfach auch schwerer eine Beziehung eingehn kann da vieles aus Manipulation der Frau besteht und man nicht immer so sein kann. Ich denke da an Pick UP soll nur die Krüken sein...mir hat es definitiv geholfen aber brauche ich das jetzt überhaupt noch?
  22. Wer den Thread von mir gelesen hat, hat eventuell schon eine ungefähre Idee wohin dieser Thread gehen soll. An alle die jetzt ihre Stirnfalten zusammenziehen und deren Augenbrauen es nach unten zieht, kann ich beruhigend sagen: nein, das Thema ist für mich durch. Es geht nicht mehr darum besagtes Mädel wieder als Freundschaft recovern zu wollen. Hier habe ich keinen Einfluss darauf und das ist mittlerweile irrelevant. Viel mehr ist mir dabei etwas anderes aufgefallen: derzeit bin ich in einer Situation in der ich scheinbar unendlich abhängig von bestimmten Gefühlen bin. Und dadurch von bestimmten Personengruppen, Leuten und den Gefühlen die damit verbunden sind. Beispielsweise war im obig beschriebenen Thread auch die Angst dabei, das ich aus meinem Freundeskreis(!) gesamt ausgeschlossen werde, sollte ich mit besagtem Mädel das Problem nicht lösen können. Mittlerweile habe ich aber auch dieses Thema weitestgehend durchschaut und wieder eine Sache erkannt die über dieser steht: das wäre nur der negativste Fall aller Fälle den ich mir vorstellen konnte, welchen ich hier beschrieben habe. Also habe ich weiter gedacht - woher kommt überhaupt der Hang das schlimmste zu vermuten? Und dabei habe ich immer mehr erkannt, das es sich wohl um eine Depression handeln muss. Hiervon gehen alle anderen Faktoren aus. Beispiel: ich habe keine anderen Leute mit denen ich was unternehmen kann und werde niemanden außer diese Personen finden da ich zu wenig Leute kenne mit denen ich Abends was unternehmen kann / Ich kann niemanden neues kennenlernen wenn ich niemanden sonst kenne es geht nur über Freundschaften / das Mädel hasst mich jetzt abgrundtief / Ich muss 100x nachfragen weil ich schließlich alles retten muss da ich sonst ausgeschlossen werde usw.) Der Urquell dieser Gedanken dürfte meiner Ansicht nach eine depressiven Verstimmung oder eine allgemeine Depression sein. Es bezieht sich ja auch auf andere Lebensbereiche in denen stets der schlimmstmögliche Ausgang jeder Sache erwartet, früher sogar stark panisch gefürchtet wurde. Nachdem ich das erkannt habe, habe ich begonnen mit Johanniskraut entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten, da mir zum Teil auch bekannt ist das eine Depression auch neurobiologische Ursachen haben kann. Auf gedanklicher Ebene countere ich diese Gedanken seither mit dem Gegenstück zum Gedanken: "Es gibt genug Leute die wie ich auf der Suche sind / Wenn ich bisher niemand gefunden habe, muss ich lediglich einen anderen Weg finden neue Bekanntschaften zu machen. Es gibt viele die das geschafft haben, ich werde es auch schaffen. / so what? sie is nich die einzige auf der welt, außerdem kann man mich nicht mögen wenn ich es nicht selbst tue / es ist nicht nur meine Verantwortung wenn Freunde mich ablehnen sondern auch die der jeweiligen Person, es ist auch möglich das sie zu mir halten weil sie meine Freunde sind. Sonst wären sie keine.)". Aus diesen Gedanken haben sich dann diese negativen Abhängigkeiten ergeben: "ich muss für das Mädel tun was sie möchte, sie ist schließlich eine der wenigen die mich akzeptiert", "ich finde außer diesen Leuten keine anderen Freunde mehr, also muss ich so gut es geht für die alles mitmachen" usw. - und dann natürlich auch Gefühle und den Thread damals produziert. Korrigiert mich, wenn ich hier falsch liege in meinen Schlussfolgerungen falls ich was übersehen habe oder etwas nicht beachtet habe. Aber das ist doch korrekt so oder? Es gibt noch etwas anderes das mich stark beeinträchtigt und mir extrem sauer aufstößt, das mich an mir dauernd zweifeln lässt und bestätigt (eventuell auch Teil der Depression?): Zweifel am eigenen Aussehen. Ich habe immer geglaubt ich wäre zu "schwach", "hässlich als Kerl", "nicht männlich genug", "nicht hübsch genug", "zu wenig kreativ", "zu wenig innovativ" usw. Hier bin ich mir noch nicht ganz exakt sicher wie ich das countern soll, oder ob etwas davon wahr ist. Was auf folgende Probleme zusammengefasst wohl hindeutet: - Depression - gestörtes Selbstbild - mangelndes Selbstbewusstsein alle drei Punkte ergeben fast schon ein Dreieck wodurch sich das ganze fehlerhafte System aufrecht erhält. Das gestörte Selbstbild rammt auch das Selbstbewusstsein im Keller, was im Prinzip die Depression verstärkt, was dann dazu führt das die Depression auch wieder durch negative Gedanken das Selbstbild beschädigt, usw. (mir fällt all das eben erst so klar beim Schreiben auf, das ist relativ seltsam, vorher habe ich das noch nie so deutlich gesehen). Was kann gegen dieses Problem unternommen werden? Ich habe ja am letzten Samstag auch mal allein nen Trip in den Club gemacht, habe Mädels angesprochen und habe ja auch sogar Resonanz - wenn auch nicht super optimale - erhalten. Bisher habe ich folgende Schritte unternommen um diesen Circle oder dieses Dreieck zu zerbrechen: - Johanniskraut gegen die depressive Verstimmung um den "Motor" zu entschlacken - Fitnessstudio für Muskelaufbau (Selbstwert durch trainiertes Aussehen, ausreichend sichtbare Muskeln erhöhen) - erste Ansprechversuche in Clubs mit allerdings bleiernder Unsicherheit im Background als Prozess der sich schwer auflösen lies (dennoch war es schon etwas angreifbarer) - mit Verzögerungen beim Ansprechen von bis zu 5-10 Minuten (Blickkontakt -> Ansprechen (5-10 min ca. bisher ungefähr +/-) - Blick aufs äußere, Haare, Körperpflege insgesamt, Kleidungsstil Ferner mangelt es mir manchmal auch etwas an sozialer Kompetenz. Ich weiß oft nicht was ich wann sagen soll, was wann man sagen darf und was nicht. Dafür fehlt mir manchmal das Gefühl. Das offensichtlichste ist klar, das man unterlässt, während manche Dinge einfach nur bekannte und freunde den Kopf schütteln lässt, wenn sie hören was ich an der und der Stelle getan oder gesagt habe. Auch hier besteht wohl eindeutig noch Handlungsbedarf. Ein Beispiel hierfür: Ich ging allein in eine bar und wollte nur ein Bier trinken. Ich setzte mich also an den Tresen, hab gefragt was mir der Barti so empfiehlt und hab das mal genommen. Links und rechts saß schon ne Gruppe von Leuten die sich halt recht gut gekannt haben wie es mir schien. Ich wollte schon iwie was dazu sagen und mich in das Thema "einmischen". Hier zb. fehlt mir das Gefühl ob das nun richtig ist oder nicht. Ich kanns nicht unterscheiden, da für mich sich nicht erschließen lässt ob das richtig oder falsch wäre. Das wäre so ein Beispiel für den Sozialkompetenz-Mangel. Hat jemand eine gute Idee wie man diese Probleme nacheinander etwas auflösen kann? Ich hab den Eindruck ich bin schon auf dem richtigen Dampfer, aber noch nicht ganz am Ziel wie es sein sollte..
  23. Hallo liebe Leute, ich poste meine Frage absichtlich in diesem Bereich, um etwas mehr Input von euch zu kriegen anstatt in meinen Thread : http://www.pickupforum.de/topic/155005-ingenieurstudium-der-weg-in-die-völlige-soziale-isolation/ da diese Frage mich in letzter Zeit sehr beschäftigt. Ich habe schon einen deutlichen Sprung gemacht in Sachen Persönlichkeitsentwicklung, ich habe mehr Freunde gefunden, bin Selbstbewusster geworden, bekomme einen immer besseren Körper usw., trotzdem bin ich tief in mir drin nicht richtig glücklich und da frag ich mich warum? Was stört dich? Was hält dich davon ab dein Glück auszustrahlen? Mir fehlt die Liebe, Zuneigung, Sex, Leidenschaft die ich schon seit 3/4 Jahr nicht mehr hab. Klar hab ich versucht an Lays zu kommen aber bis auf viele KC, bin ich nie weiter gekommen, ich hab es mir sogar manchmal selber mit Hirnfick, Needyness und manchmal sogar weil ich wie ein PU Roboter agierte und alles Zwischenmenschliche vergaß ruiniert, frustrierend hmm? Vor allem ist es oft ein unendliches Gefühlschaos, mal hab ich das romantischste Date auf Erden und am nächsten Tag meldet Sie sich nicht mehr und zeigt mir die kalte Schulter. Nein so kann das nicht weiter gehen, vor allem habe ich zu viele andere Baustellen. Einer meiner besten Freunde: 21 Jahre, ausgelernter Polizist, riesen Social Circle, eigene schöne Wohnung, tolles Auto, keine Sorgen und hat eine bildhübsche Freundin. Zum neidisch werden aber ich gönn es ihm, denn es bringt mir ein scheiß Dreck mich mit anderen zu vergleichen und mich schlecht zu fühlen, wenn ich momentan mein eigenes Leben reflektiere. Versteht mich nicht falsch, es geht mir nicht um teure materielle Dinge, denn er strahlt den Erfolg und diese innere Zufriedenheit aus! Der Typ hat eine Ausstrahlung die ich beeindruckend finde und die ich nicht hab! Ich hab keine tolle Ausstrahlung, das fängt schon mit meiner Wohnsituation an, wenn ich eine mit nachhause nehmen möchte, überlege ich direkt wie ich Sie am besten an dem ganzen Elend und Gesockse vorbeibringe. Meine Wohnsituation ist schrecklich! Es belastet mich, da 100m von meinem Haus weg ein Flüchtlingsheim ist, die sitzen den ganzen Tag vor meinem Haus mit Stühlen auf der Straße wie im Gazastreifen. Ausziehen schreit ihr direkt, aber das geht nicht, hab ich auch keine finanziellen Mittel für, da brauchen wir nicht zu diskutieren, ich würde an der Armutsgrenze leben und jeden Tag Nudeln essen müssen und wer weiß wo ich da landen werde! Außerdem geht es mir Zuhause gut, meine Familie unterstützt mich in jeder Hinsicht. Also beiße ich durch, mein Elektrotechnik Studium geht noch zwei Jahre wenn ich mich richtig reinhänge! Dann hätte ich es geschafft, Job Garantie, gutes Geld und könnte mein Leben selbst bestimmen! Wegziehen und diesen sozialen Brennpunkt hinter mir lassen, der mich quält und mir Bauchschmerzen bereitet. Aber sich in ein Ingenieurstudium reinhängen kostet Zeit, dazu kommt noch das ich bald vielleicht einen Job auf 80 Stunden im Monat mit einem Stundenlohn von 16€ Brutto bekomme (Haufen Asche für einen Stundenten), dann noch 5 mal die Woche Fitnessstudio a 2 Stunden und mich um meine Freunde kümmern. (Ganz nebenbei ich habe letztens zum ersten mal in meinem Leben meinen Geburtstag mit Freunden gefeiert und 16 Leute sind gekommen, haben mit mir in meiner Wohnung Party gemacht, Beerpong gespielt usw. und alle fanden es gut YEAH!) Meine eigentliche Frage ist halt ob es wohl der richtige Weg ist, sich erstmal eine Basis zu schaffen bevor man sich auf die Frauen stürzt, nämlich: finanziell Unabhängig sein, ein eigene tolle Wohnung haben, mit beiden Füßen im Leben stehen, den Social Circle aufbauen, sich seinen Traumkörper erarbeiten?! Halt Erfolgreich zu sein in jeder Hinsicht (bis auf die Frauen momentan) und das auch auszustrahlen! Ich orientiere mich stark an @Doc Dingo Beitrag : Vorallem an dieses Bild : Wenn ich dieses Studium nicht schaffe bin ich ziemlich am Arsch, ich weiß aber das ich es schaffen kann und bin Top motiviert, es momentan in jeder Richtung zu einem Erfolg zu bringen bis auf die Frauen, klar nehm ich alles mit was kommt aber ich geh jetzt nicht alle paar Wochen feiern und lieg dann das ganze Wochenende verkatert rum, das bringt mir einfach momentan nichts weil ich zu viele Baustellen in meinem Leben hab. Was mir auch so durch den Kopf geht momentan ist der Druck und die Angst etwas zu verpassen, klar Sex kann ich mir fürs erste abschminken wenn ich jetzt voll Gas in Richtung Studium, Job und Freunde gebe. Ich hab mir das alles schon ausgerechnet, zum 25ten Geburtstag wäre ich fertig mit dem Studium und könnte arbeiten gehen und gutes Geld verdienen, okay sagen wir vielleicht mit Punkt 26 wenn etwas schief geht. Aber 26 hört sich so alt an! 26 und jetzt erst richtig mit Frauen anzufangen, es kommt mir so vor als wenn ich was verpasst hätte aber auf der anderen Seite hatte ich eine 5 jährige Beziehung und Sex ohne Ende gehabt, dann kann ich auch die nächsten zwei Jahre in Abstinenz leben. Versteht mich nicht falsch, wenn sich eine tolle Situation ergibt eine Frau anzusprechen werde ich Sie nutzen, mir geht es aber nur um den Fokus und diesen nicht auf Frauen zu legen, ich kann die Zeit die ich zum streeten, fürs feiern usw. besser nutzen und in Dinge die mich wirklich im Leben voran bringen. So wie ich PU verstanden hab geht es nicht nur um C&F, paar Sprüche draufhaben und Eskalation, sondern um Persönlichkeitsentwicklung und in dieser Hinsicht habe ich einfach noch zu vielen Baustellen die mich davor hindern ein PUA zu werden und mein Leben glücklich zu leben! Was sagt ihr dazu? Richtige Richtung eingeschlagen? Liebe Grüße, Oronnun
  24. Intro Ich habe seit längerem überlegt, diesen Thread hier zu öffnen. Warum ich das bislang nicht getan habe? Wohl möglich, weil ich mich nicht offenbaren wollte. Im Nachhinein denke ich mir allerdings, dass dieser Gedanke totaler Bullshit ist. However, hier bin ich. Wer ich bin und wie mein Lebensweg bis dato aussah folgt jetzt: 1) Familiäre Situation jetzt und in deiner Kindheit Sie hat sich in den letzten Jahren deutlich entwickelt, was meiner Beziehung zu meiner Ma zu bedanken ist. Sie ist meine beste Freundin, Beraterin, Reisebegleitung, … und eben meine Ma. Positiv gestimmt, immer mit einem Lächeln im Gesicht, offen für Neues und zu 100% hinter mir stehend, in allen Belangen. Nehmen wir meinen Pa hinzu. Der Konservative. Veränderungen gegenüber recht skeptisch. Hat sein eigenes Meinungsbild zu allem, in das es schwierig ist, neue Ansichten einzubauen, und womit die Diskussionen mit ihm oft schwierig sind; egal mit wem. Trotz allem auch 100% zu mir stehend, manchmal mit Zuhilfe meiner Ma. Früher: Das kann ich tatsächlich nicht so einfach beantworten, da ich gerne meine Schulzeit verdrängt habe (s. 2)). So viel ich nur weiß, ist, dass ich keine Meinung zu nichts hatte, Stubenhocker war, bei schlechten Noten in der Schule von beiden Elternteilen eine Standpauke hören musste. Restriktionen wie Hausarrest, Konsolenverbot o.ä. waren ebenfalls dabei. Fand ich doof; habe ich hinnehmen müssen. Ihre Reaktionen kann ich jedoch nachvollziehen. Wir sind immer gemeinsam als Familie viel gereist. Das Haus am See in Polen, die Skifahrten in den Alpen, ein paar USA-Reisen zu sehr guten Bekannten meiner Eltern, kleinere Ausflüge in der näheren und etwas weiteren Umgebung. Ich habe das bis zu meinem Abitur nicht zu schätzen gelernt. Warum auch? Habe das als selbstverständlich gesehen. Zudem war ich nie die positive Natur. Ob depressiv, dauerhaft schlecht gelaunt oder wie auch immer du das bezeichnen magst (ab dem Gymnasium jedenfalls, also mit ca. 10 Jahren; die Jahre zuvor war ich meinen Eltern zufolge „das beste Kind der Welt“. Die Pubertät bekam mir wohl nicht gut.). However, die Beziehung zu meinen Eltern war (wohl) gut und jetzt kann ich mit ihnen über alles reden. Helfen tut’s mir bei meiner Persönlichkeitsentwicklung dennoch nicht. Deshalb der Thread. 2) Soziale Situation (Schulzeit, Jugend - Freunde, Mobbing, Aktivitäten) Wie erwähnt, habe ich meine Schulzeit ab der 5. Klasse gerne verdrängt. 1-2 Freunde, mit denen ich mich in der Zeit zum Zocken getroffen habe; der Kontakt zu denen ist jetzt tot. Durchschnittsschüler, eine gute Zielscheibe für Mobbing und ein paar Prügel und generell dieser „Haha“-Typ. War uncool. Kam in der Zeit nie aus mich heraus. Steif, wenig sagend, Chamäleon, schüchtern, nicht so schön; der nette Unscheinbare also. Besserte sich etwas mit der Zeit ab der 10. Andere Gesellschaft, etwas offener mir und anderen gegenüber. War okay, jedoch fühlte ich mich weiterhin nicht wohl. Die Freunde, s. oben, blieben so bestehen. Gemeinsam zocken, Zeit verbringen, auf Partys gehen. War okay. Doch noch immer zu viel Zurückhaltung meinerseits. Aktivitäten. Zu Beginn meiner Gymnasialzeit mit Yugioh angefangen – ein Kartenspiel – und bis zum Ende meiner Schulzeit durchgezogen. Andere Gesellschaft, Gleichgesinnte zu dem Zeitpunkt. Hat Spaß gemacht, aber der Persönlichkeit nicht wirklich weitergeholfen. Auch zu denen Leuten hier kein Kontakt. Zur selben Zeit mit Badminton im kleineren Verein angefangen. War kein Ass drin, doch schon recht gut. Nette Gesellschaft, ein paar kleinere Unternehmungen zusammen. Doch auch hier – bis auf ein, zwei Kontakte – Funkstille. Dass ich gerne auf der Konsole gespielt habe, habe ich ja schon erwähnt. 3) Deine berufliche Umgebung derzeit Ende meines Masterstudiums in Bauingenieurwesen. Praktikum in Norwegen. Tunnelbau. Geil. Berufspersonal top. Landschaft top. Mitbewohner auch in Ordnung. Neben dem Auslandsstudium Ende letzten Jahres – auch in Norwegen – die beste Zeit bisher. 4) Deine Hobbies, Interessen etc. und mit wem du da rumhängst. Habe zu Studienzeiten viel Zeit im Gym verbracht. Kein Brecher, doch Körperbau passabel. Seit Mitte letzten Jahres allerdings schleifen lassen: Endphase Projektarbeit, Auslandssemester, Klausurenphase Anfang dieses Jahres, Auslandspraktikum. Gehe seit Wochen wieder regelmäßig 1-2x die Woche ins Gym, 1x die Woche schwimmen und am Wochenende (oft mit der WG) wandern. Trolltunga, Preikestolen, andere Orte in der Nähe. Alles auf meiner DSLR festgehalten und aus den besten Knipsern mit mir und/oder meinen Mitbewohnern/anderen Kollegen das Beste mit Lightroom/Photoshop rausgeholt. Die Photographie hat mich angesteckt seit dem Auslandsstudium und ich behaupte, sie geht nicht so einfach wieder weg – gut so. Feiern gehen tun wir gemeinsam 1x im Monat, norwegischen Preisen sei Dank. Nicht meine Ausrede, sondern die meines Bekanntenkreises hier. Na gut, dann gehe ich eben öfter abends alleine raus. Fallen lassen kann ich mich hierbei noch nicht ganz. Suche hierfür den Grund. Ist wohl tiefer in mir drin. 5) Deine bisherige Beziehungsbiographie, wie es mit Frauen allgemein läuft etc. Beziehungen: 0. Sex: 0. Küsse: Wenige. Vertrauen zu anderen Frauen: Von der Frau abhängig. Eine Baustelle hier, wie im Tunnel. Der Fels muss gebohrt/gesprengt werden, bis das Loch am Ende des Tunnels sichtbar und erreichbar ist. Das ist mit der Grund, warum ich diesen Text hier schreibe. In den letzten drei Monaten hier in Norwegen habe zwei mir sehr sympathische Frauen kennengelernt. Eine von ihnen kann ich als gute Freundin hier in Norwegen zählen. Die andere ist meine Mitbewohnerin. Strahlefrau, mit Humor, hat ihren eigenen Standpunkt, kann sich durchbeißen auf der Arbeit und weiß, was sie will. Passt. Hatten oft Spaß gemeinsam. Gemeinsam kochen, wandern, trinken, feiern, tanzen zu Zweit. Jedenfalls hat mein Herz/Gehirn/Penis vor zwei Wochen die Kontrolle über mich übernommen, wenn wir beide und andere was unternommen haben – nein, mit ihr alleine habe ich nichts unternommen. Gut, ist ein scheiß Gefühl. Hatte ich bereits Ende letzten Jahres und bin mitten aufs Gesicht gefallen. Mit Anlauf und Zugband. Habe ihr letzte Woche eines Abends davon erzählt. Warum auch nicht, dachte ich mir, schließlich will ich das Gefühl der Verklemmtheit wieder loswerden. Haben uns darüber unterhalten und Themen angesprochen wie Frauenknappheit/Männerdomäne auf der Arbeit, Fixierung auf sie und ähnliches. Streite ich hier nicht ab. Dass sie dann meint, sie hätte mir gegenüber gar keine Attraction gefühlt, wurmt mich hingegen. Nicht, weil ich davon ausgegangen wäre, dass sie DIE wäre – nein, das ist es nicht, auch wenn sie ganz nett ist. Es ist der Punkt, keine Attraction gezeigt zu haben, obwohl ich das Gefühl hatte, dies getan zu haben. Na ja, whatever. Deshalb der Thread. Deshalb die weitere Entwicklung meiner Persönlichkeit. Es hat bisher gut geklappt im Vergleich zu meiner Jugendzeit und darauf bin ich mehr als stolz auf mich. Nun ist mit der sozialen Komponente der für mich wohl härteste Aspekt dran. Daher will ich hier meine Entwicklung festhalten; auch, weil es Ansätze gibt, die ich sicherlich übersehen habe und vielleicht die ein oder andere Person hier im Forum ein, zwei Worte hier ablegen möchte. Zudem führe ich seit kurzem ein kleines Tagebuch, um meine Gefühlszustände im jeweiligen Zeitpunkt festzuhalten und eine Verbindung zu finden. Tut mir gut, das Ding. Nächste Woche geht’s nach Polen, u.a. meine Oma besuchen. Sehe meine Eltern dort wieder; war zufälligerweise bekannt, nachdem ich die Flüge gebucht habe. In drei Wochen dann nach Spanien, Sonne tanken. Flüge werden gleich gebucht und Route steht. Beide Ausflüge alleine organisiert; insbesondere letzterer, um was von Malaga/Valencia/Barcelona zu sehen. Habe die letzten Zeilen geschrieben, während ich MJ DeMarco in den ersten Kapiteln von The Millionaire Fastlane zuhörte. Neben No More Mr. Nice Guy von Robert A. Glover das erste Buch seit längerer Zeit, dass ich lese/höre. Genug des Intros. Ich habe Lust auf ein Bier. -Rev
  25. Also ich erkläre mal ganz kurz ein paar Randfakten zu der ganzen Sache damit man so ein bisschen einen Überblick über das "Schachbrett" wie ich es gern nenne bekommt. Also ich hab da ein Mädel kennengelernt vor 2-3 Monaten. Sie hat nen Freund, sie spielt mit offenen Karten. Zuerst haben wir uns relativ gut verstanden und paar mal was miteinander unternommen. Sie ist 23 und ist in meinem aktuellen Freundeskreis. Das alles soweit klar, kommt auch so aus der Gegend. Jedenfalls ist schon einiges in der Vergangenheit passiert, aber es ist eben wie es ist: man hat Probleme miteinander und dann ging es wieder von selbst so einigermaßen nach ein paar Gesprächen. Jetzt ist aber folgendes passiert: ich war mit nem Kumpel in der Stadt unterwegs, sie schreibt mich und ihn an wo wir gerade sind. Wir sagen bescheid wo, und sie kommt mit ihrem Freund an. Wir gehen in ne Bar und fangen an zu trinken. Kein Problem an sich, bis hier hin ein gemütlicher Abend. Dann aber ist das erste was passiert - ich lass mein Handy aufm Tisch liegen und geh zur Konsole (angetrunken, vorher schon mit Kumpel Cocktail getrunken usw.). Das Mädel greift sich mein Handy und liest alle Nachrichten, Bilder und whatever. Ich frag sie das ich es gern wieder hätte, sie sagt "nö". Ich probiere es mir immer wieder zu holen und sie sagte einfach nur "nö" und hat es quasi mir nicht erlaubt das Handy wiederzubekommen. Nach einiger Zeit hat sie mir dann von selbst das Handy wiedergegeben. Das fand ich schonmal problematisch.. Aber das war noch nicht das schlimmste. Das eigentliche Problem war gegen *Ende* des Abends. Ich will gar austrinken, nehm den letzten Schluck Bier auf. Sie sagt was lustiges, und es kommt wie es kommen muss - ich spuck versehentlich was ich im Mund hab raus und es landet genau auf ihrem Bein. Sie wird wütend, zuerst kam so 2-3x der Satz "das hast du jetzt nicht wirklich getan!". Danach wurde sie richtig böse und hat mich erstmal fertig gemacht. Example: "du weißt wie sehr ich bier mag? du weißt wie sehr ich deine fresse mag?" usw.. Naja. Anschließend hat sie mich rangezogen um mich prügeln zu wollen (zumindest hat es zuerst den Eindruck gemacht). Als sie mich aber rangezogen hatte, hat sies nicht gemacht sondern dann wirkte es mehr wie ne Umarmung. Auf dem Weg zum Auto zurück (wir wollten ja ohnehin aufbrechen) war sie noch dauernd sauer. Als ich mit ins Auto einsteigen wollte sagte sie noch so Dinge wie "wer hat dir erlaubt mitzufahren? spuckst doch hier alles voll" und whatever.. letztlich hat sie dann doch nix gegen gesagt. Naja ihr Freund hat mich zu mir nach hause gefahren und der Abend war zuende. auf die negative Art.. Was noch erschwerend dazu kommt: sie hatte mich am Morgen des selben Tages noch gebeten am nächsten Tag ihr bei irgendwas zu helfen. Ich hab aber ihre wütende Reaktion bereits gekannt und war lieber vorsichtig. Ich hab mich dann etwas später als die "Veranstaltung" war bei ihr gemeldet ob sie noch hilfe braucht weil ich eh grad in der nähe wäre. Sie hat das verneint. Der nächste Kontakt war dann heute morgen als ich sie einfach nur gegrüßt hab und gefragt hab ob alles gut bei ihr ist. Darauf hat sie nicht reagiert, keine Antwort kein nichts bisher. Da ich die Freundschaft (if you can call it like that, oder was es denn auch immer sein mag was wir da haben (ich würde eher auf Sklavenbeziehung tippen)) auf jeden Fall behalten und bin deswegen etwas besorgt und unwissend was ich nun tun soll um das ganze zu retten. Ich bin mir nicht sicher ob um Aussprache bitten wirklich etwas bringt, wobei ich auch befürchte das es gar nicht erst zur Aussprache kommt. Sie selbst scheint sadistisch veranlagt und weiß aber von meiner masochistischen Veranlagung. Hat jemand eine Idee wie man in so einem Fall handeln sollte (ich weiß was jetzt vmtl kommt) *um den Bezug zu der Frau zu behalten*? Ich weiß das das beste wäre sich wen anders zu suchen weil es eher schädlich für mich ist, aber dennoch möchte ich keinesfalls das was bisher besteht aufgeben. Ich suche also eher konkrete Tipps wie ich das was hier kaputt ist reparieren kann. Also die Beziehung (und wenns nur ne Freundschaft, Sklavenbeziehung oder was auch immer ist) retten sozusagen. Ich weiß nur nicht wo ich da ansetzen soll aktuell ^^ Würde mich freuen wenn wer Ideen hätte.