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  1. Hey Leute, Habe wieder eine eher allgemeine Frage. Und zwar habe ich mir das schon länger immer mal wieder gedacht, eben wie wichtig nun wirklich die Persönlichkeit beim verführen ist. Und zwar auch angestoßen von ein paar Diskussionen in der neuesten Zeit. Gestellt haben sich also die Frage schon mehrere Leute, bloß das geht dann in eine Andere Richtung wie ich mir die Frage stelle. Da wird dann wieder so ein bisschen die typische Blue Pill-Red Pill draus. Der eine sagt dann „Persönlichkeit regelt alles.“ und der Andere „Persönlichkeit ist nicht so wichtig wie Aussehen und Geld.“ Ich frage mich das aber unabhängig davon, so wie ich es oben gestellt habe. Und zwar Persönlichkeit wirklich im Sinne von Persönlichkeit und damit auch noch vllt reingenommen das berühmte Selbstvertrauen und auch noch die Ausstrahlung. Also ich glaub Selbstbewusstsein, da sind wir uns einig ist bis zu einem gewissen Grad sehr wichtig. Ich kann mir keinen Frauenhelden mit eingezogenen Schultern und stotternd vor Angst vorstellen. Gewisser Grad deshalb, weil gerade die Leute im realen Leben,die als Natural Erfolg haben, meistens kein richtig stabiles haben. Siehe Stalker oder Schläger aus Eifersucht. Beziehungsweise, muss ja nicht mal so etwas extremes sein, habe durchaus schon erlebt, dass gerade Leute vom Natural-Schlag nachdem sie eine zwei Tage vorher kennengelernt haben, der dann heulend Sprachnachrichten und Liebesschwüre geschickt haben. Wo man denkt, das muss einem jetzt das Genick brechen, aber tut dem Erfolg keinen Abbruch. Deswegen hat es mich schon immer gewundert wenn jemand irgendwie hier gemeint hat, er hat seinem Innergame gearbeitet und das Date/Approach ist souverän und glatt gelaufen und dann wird denen gesagt „Ja war bei mir auch so. Ich war dann zwar schon ganz anders drauf, aber ganz im Inneren war ich noch nicht hundertprozentig mit mir im Reinen und das haben die Frauen mit ihren Antennen gespürt.“ Womit mir zum Charisma und Ausstrahlung kommen. Gilt wieder das Gleiche wie oben mit den eingezogenen Schultern. Es gibt es natürlich und es macht was aus. Wenn man mal eine Person mit wirklich gutem trifft, ist das fesselnd. Aber wie viele habe ich bisher getroffen, kann ich an einer Hand abzählen. Genauso wie denen die man Unsicherheiten gleich irgendwie anmerkt. Die ganzen Anderen haben ungefähr das Gleiche. Und jetzt zu dem was ich spontan unter Persönlichkeit verstehe. Wie man drauf ist, was man für Einstellung hat, was man darstellt, ob man „gut“ oder „böse“ ist, die Interessen, das Erlebte. Und da habe ich aus meinen Beobachtungen das Gefühl, dass es eigentlich keine Interessiert. Also wirklich komplett egal. Weil PU da auch immer sagt, du musst dich entwickeln, du brauchst geile anziehende Hobbys und musst in allem aus deiner Comfortzone. Also es schadet sicher nicht bei Frauen und dass es hier geraten wird ist auch klar, weil PU eben auch Persönlichkeitsentwicklung ist. Und man es ja auf eine gesunde Art und Weise machen will und nicht mit Hängen und Würgen. Aber ich habe das Gefühl, dass das im echten Leben den meisten Frauen vollkommen egal ist. Wenn ich so die Leute anschaue, sind die erfolgreichsten bei Frauen nicht immer die spannendsten. Das können auch Leute sein die daheim auch nur vor Netflix oder so sitzen und für nichts brennen. Jetzt ist das Forum natürlich relativ Ü30-Lastig und dann will man die HB9 Ärztin( warum eigentlich immer Ärztin und in welchen Praxen und Krankenhäusern seid ihr unterwegs, da will ich auch hin 😂) mag schon sein, dass die ihre Forderungen in gewissen Dingen haben. Aber ansonsten habe ich das Gefühl, dass den meisten eigentlich der Typ Mann, am liebsten ist von dem man sich laut hier in allem abheben soll. Der Student im Jack&Jones Shirt. Ist ja auch ok und vllt kommt es mir auch deswegen so vor, weil es davon einfach am meisten gibt. Deswegen finde ich die Beispiele hier, mit Schwarm-Frontmann von der Schulband irgendwie ein bisschen bemüht. Wir hatten zwar glaube ich eine Schulband, aber keine Sau war bei den Auftritten, haben wahrscheinlich auch nichts verpasst. Ich glaube die Anstalt zerrt davon, dass es eine vor Jahrzehnten mal in die Charts geschafft hat. Somit entlarvt sich auch das Incelgejammer finde ich hinfällig. Die meisten sind noch nicht mal krasse Gangster oder notorische Fremdgeher. Oder auch wenn ich mich mal länger mit einer Frau ganz gut unterhalten habe, war denen auch komplett egal alles. Vielleicht hatten sie auch generell kein Interesse und es war ihnen deswegen Wurscht und natürlich fragt man einen auch aus Höflichkeit nicht Löcher in den Bauch, aber die haben mich nicht nach meinen Hobbys oder Leidenschaften etc. gefragt. Wie ist da eure Meinung dazu?
  2. Helmut

    Männergruppe Wien

    Hi Leute, Ich werde im Februar mit einer monatlichen moderierten Männergruppe starten, mit dem Ziel Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung. Idealerweise hoffe ich auf 10-12 Teilnehmer die zumindest versuchen mal ein halbes Jahr regelmäßig zu kommen, die einzelnen Abende werden Leitthemen haben und sich zunehmend vertiefen. Es geht um Mannsein, Männeridentitäten, Rollenvorbilder, wie wir mit Beziehungen umgehen etc. Es ist keine Pickup/Aufgrißgruppe. Bei Interesse bitte hier posten oder PN an mich. lg
  3. Hey zusammen, Vielleicht kennen manche von euch den Forenuser Pook bei sosuavedotnet. Zumindest dürften ihn die alt eingesessenen hier kennen. Und da ja hier im Forum zurzeit vermehrt darüber gesprochen wird, wie wir Männer looksmaxen können, sprich: wie wir unser Aussehen durch Training, Pflege und teilweise sogar OPs(!) attraktiver für Frauen machen, hab ich Pooks Antwort darauf mal übersetzt. Denn da hier ja ein paar Leute schon „It‘s over!“ schreien, wenn der Mann keine 1,90 ist oder die perfekte Jawline hat, ist es dringend an der Zeit für alle, die sich dadurch verwirren lassen (wollen), Licht ins Dunkel zu bringen. Für mich ist dieser Artikel eine grandiose Antwort darauf. Also lets go: Aussehen oder Persönlichkeit? von Pook Übersetzt von mir (Kalter Kakao) Wir Männer machen uns bekannterweise gerne lustig über die Frauen, wie sie die Klamotten hoch halten und fragen „Sehe ich darin fett aus?“ (Antwort: A) Oh ja! Du würdest aussehen wie ne Presswurst! B) Nein, natürlich nicht! [„Lügner! Du denkst doch ich bin fett!“] C) Hau Deinen Kopf einfach weiter gegen die Wand. Frauen verbringen den ganzen Tag damit, Makeup aufzutragen, als hätten sie darunter kein echtes Gesicht. Sie verschwenden unzählige Stunden damit, für das „perfekte“ Kleid zu shoppen, unzählige Modemagazine über “Style Tipps“ zu lesen etc. Wir machen uns darüber lustig und ziehen sie damit auf. Aber Frauen sind wie besessen von ihrer Schönheit wegen UNS. Wir Männer sind der Grund! Im Allgemeinen wäre es egal, ob eine Frau Krankheiten zu heilen vermag, Symphonien komponiert oder Literatur schreibt, am Ende würden wir uns nur merken, wie sie aussah. Wir, auf der anderen Seite, sind wie besessen von unseren Jobs, unserem Status, und unserem Gehirn. Für uns übersetzt es sich eigentlich mit = Training betreiben = Muskeln aufbauen = mehr Beschützerkraft auf die Frau ausstrahlen. (Ich denke, damit meint er auch den mentalen Aspekt) Frauen gucken vielmehr nach „dem Gesamtpaket“ in Männern. Frauen würden einen weniger attraktiven Mann bevorzugen, der in der Lage ist, ihnen tolle Gefühle zu bescheren, der sie zum Lachen bringt, sie Romantik verspüren lässt und all die anderen tollen Gefühle gibt, nach denen Frauen süchtig sind, anstatt einen aufgeblasenen Schönling zu wählen, der keine Ahnung hat was er tut und nicht weiß, wie er ihr eine tolle Zeit ermöglicht. Männer allerdings sind dahingehend diskriminierender als Frauen. Denn Frauen, die nicht besonders hübsch sind, haben eine sehr, sehr schwere Zeit, weil Männer vor allem aufs Aussehen achten. Ein nicht ganz so toll auszusehender Mann zu sein, ist kein Vergehen. Aber ein Mann mit einer miserablen Persönlichkeit zu sein, IST ES. Weniger attraktive Männer mit tollen Persönlichkeiten werden immer einen RIESIGEN Vorteil gegenüber Männern mit miesen Persönlichkeiten haben. Frauen fühlen sich vielleicht erst durch Dein Aussehen zu Dir hingezogen und ermöglichen Dir dadurch öfter Chancen, aber es ist Deine PERSÖNLICHKEIT, mit der Du sie am Ende rum bekommst. Die Persönlichkeit von needy-Typen, bzw. bedürftigen Nice Guys sieht insofern aus, dass sie betteln und flehen, niemals widersprechen, immer fügig sind und „Was auch immer Du wünschst, Liebste“ ausstrahlen. Die Persönlichkeit von Arschlöchern, Fuckboys oder „Jerks“ sieht so aus, dass sie einen Scheiß geben und sich nur um sich selbst kümmern und „Beziehung? Das bedeutet Sex auf nur halbjährlicher Basis, oder?“ ausstrahlen. Nice Guys sind super für Beziehungen, Fuckboys sind super für kurzen Spaß. Aber auf lange Sicht verlieren beide. Männer wollen von den Frauen ein gutes Aussehen. Aber Frauen wollen einen CHARMANTEN, LUSTIGEN, ERFOLGREICHEN, und INTELLIGENTEN Mann, der sie vom Hocker haut! Quelle: https://www.sosuave.net/forum/threads/what-if-youre-ugly.18330/#post-150496 That’s it. Für mich heißt das einfach im Klartext, dass ich mich um mein äußeres, aber auch um mein Inneres im gesunden Maße und Verhältnis kümmern muss, um damit die Frauen zu bekommen, die ich will. Und das ist ein Prinzip das auf etliche Lebensbereiche übertragbar ist und nicht nur für Verführung gilt. Ich hoffe, ihr könnt daraus was mitnehmen. Eure Meinung dazu interessiert mich auch sehr, also haut in die Tasten! Kakao
  4. Vorab sorry für die schlechte Grammatik und der Rechtschreibfehler, sitze im Zug und tippe vom Handy aus. Nun seit dem meine Trennung ca. zwei Monate her ist, bin ich auf der Suche nach mir selbst, Tag für Tag notiere ich mir meine Ziele auf, Pläne und schau wie ich aus mir das best mögliche heraushole. Leider würde ich gern ins Detail gehen aber dafür kommt noch ein extra Post. Was ich eigentlich fragen will, wie findet ihr einen kalten Entzug, also für ein Jahr lang keinen Alkohol, Drogen, Zigaretten also alles was mir einen Rausch Zustand gibt, 1 Jahr keine Pornos und Mastrubieren, 1 Jahr lang kein Nightgame 1 Jahr lang kein Online dating 1 Jahr lang meine Freunde nicht anschreiben und ein Einzelgänger werden um neue Kontakte zu knüpfen, also komplett auf reset gehen um einen Alpha Mann zu schmieden der unabhängig von allen und jenen ist. Natürlich werde ich in der Zeit mich weiter entwickeln, meine Ziele verfolgen, Sport betreiben und Frauen ansprechen mit dem Ziel in einem Jahr 20 Lays zu schaffen. Dachte auch daran jeden Quartal alleine nach Berlin, Köln und co zu fahren, einzige Ausnahme ist da das Night Game. Ich will so viel High Energie sammeln in diesem Jahr das wenn ich Party machen gehe einfach strahle wie eine fucking Lava Fontaine! Würde gerne etwas mehr ausholen aber Dezember kommt definitiv ein ganzer Thread der etwas mehr in die Tiefe gehen wird.
  5. MissXYZ

    MissXYZ's Gossip-Runde

    Wir haben alle drauf gewartet. Sehnsüchtig. Ich weiß, it took me a while. Willkommen zu MissXYZ's 1:1-Betreuung. Du willst Ratschläge, Tipps & Tricks, geheimes Nähkästchengeplauder oder die (unverständliche) Welt einer Frau begreifen und dabei Hilfe von einer Frau? Du brauchst SOS-Notfallhilfe in deiner bestehenden LTR? Sexleben läuft nicht oder du verstehst nicht, wo's hakt? Das alles und noch viel mehr gibts hier. Wovon ich nix versteh: Finanzen, Versicherungen und zum Großteil Autos. Wovon ich viel verstehe: Dominanz/Unterwerfung, (harter) Sex, (Wechsel in) offene Beziehung, LTR, Persönlichkeitsentwicklung, GIF-Auswahl Fragen zu konkreten Beziehungen, ob Affäre, LTR, frisch am Kennenlernen bitte in der gewohnten Formatierung mit Alter, Dates, Dauer, etc. xoxo, missy
  6. Persönlichkeitsentwicklung Hallo Leute, es wird wieder kälter und dunkler: Das bedeutet ich erhalte wieder meine alljährliche Winterdepression: Mit welcher Persönlichkeit gegen Depressionen? Welche Persönlichkeits-Entwicklung um Depressionen zu heilen?
  7. Hey, ich bin Anfänger in Sachen Pick Up, habe hier im Anfänger Unterforum auch einne Beitrag verfasst. Ich bin 190 cm groß, aber sehr dünn, war schon immer schlank und das Zunehmen fällt mir schwer. Ich muss schon auf vieles achten, um ordentlich zuzunehmen. Normalerweise wog ich immer ca. 70kg. Im Moment wiege ich nur 63kg. Mir geht es momentan nicht so gut, deshalb habe ich nicht auf meine Ernährung geachtet und abgenommen. Aber ich will jetzt aus diesem Loch herauskommen, an mir arbeiten, mehr Sport machen, mehr Interessen finden, den Tag besser planen und gut auf einen deutlichen Kalorien-Überschuss an jedem Tag achten, damit sich alles zu Besseren wendet. Jetzt zum Hauptthema hier: Shoppen und Kleidung kaufen war noch nie mein Ding. Ich hasse es eigentlich Zeit in das Shoppen zu investieren. Ich kenne mich mit Größen auch überhaupt nicht aus und habe Angst, dass ich mir Sachen kaufe, die zu kurz oder zu lang sind (eher zu kurz). Ich hab mir Kleidung bisher meist schenken lassen oder war mit meiner Mutter was kaufen. Wenn ich was an meinem Leben ändern will, gehört da auch zu, dass ich Kleidung selber auswähle. Doch wie finde ich etwas, das wirklich zu mir passt? Solte ich einfach nach meinem Bauchgefühl vorgehen? Verschiedene Sachen ausprobieren und einfach das nehmen, was mit gefällt? Oder sollte ich eher mit einer bestimmten Vorstellung in Läden gehen und gezielt nach diesen Klamotten suchen? Da ich selten meine Kleidung selber ausgesucht habe und ich auch wenig Interesse an Mode habe, fällt es mir glaube ich schwer etwas für mich zu finden. Die Auswahl ist ja auch riesig, weil es zig Läden gibt. Denke mal einfach ausprobieren und Bauchgefühl? LG
  8. Bin auf einen wie ich finde sehr lesenswerten Artikel gestoßen über die Möglichkeiten und Grenzen der Veränderung der eigenen Persönlichkeit. Vielleicht auch für den einen oder anderen von euch ganz interessant: https://www.spektrum.de/news/persoenlichkeit-wie-kann-ich-mich-aendern/1923658?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE Lesenswert ist auch eine der zitierten Studien "You have to follow through: Attaining behavioral change goals predicts volitional personality change." (Wenn man den Titel googelt, wird man auf der Seite von Scott Barry Kaufman fündig). In der Studie wurde die Veränderlichkeit verschiedener Persönlichkeitsmerkmale untersucht, indem die Studienteilnehmer über mehrere Wochen hinweg bestimmte, auf das jeweilige Persönlichkeitsmerkmal zugeschnittene Challenges erfüllen sollten. Im Appendix findet man auch die einzelnen Aufgaben, falls man das ein oder andere mal selbst ausprobieren möchte). Schön zusammengefasst durch das Titat von Gerhard Roth "Um tief sitzende Muster zu verändern, sind drei Dinge nötig: Leidensdruck, Motivation und viel Geduld« Ich würde noch ergänzen: Einen konkreten Schlachtplan.
  9. Helmut

    Männerwochende im August

    Hi Leute, Inspiriert von meiner kostenlosen Männergruppe in Wien plane ich für den 20-22. August heuer zum zweiten Mal ein Wochenende für Persönlichkeitsentwicklung und Männerthemen, und zwar in einer feinen Holzhütte am Waldesrand in NÖ. Da hier Kosten für Unterkunft, Verpflegung etc. anfallen, muss jeder finanziell was beitragen, aber die Summe wird - je nach Teilnehmerzahl - überschaubar bleiben. Was ist die Idee dahinter? Drei Tage Austausch, Reflektion und Inspiration zu allen Themen des Mann-Seins unter Gleichgesinnten Die Chance, eigene Veränderungen oder anstehende Themen mit der Kraft der Gruppe zu "kickstarten" Eine Gelegenheit zur Neuorientierung und zum Durchstarten in einen - hoffentlich - freieren Herbst hinein Interessante und unterhaltsame Miniworkshops im Gelände und am Lagerfeuer Eine kleine familiäre Runde (max. sieben oder acht Teilnehmer) Zwei erfahrene Gruppenleiter mit Qualifikation und Praxis in der Persönlichkeitsarbeit und Männerarbeit Drumherum noch ein Haufen Spaß und Gemütlichkeit - wir haben ein doppelstöckiges Holzhaus mit Feuerstelle, Schwedenofen, moderner Küche/Badezimmern, wir werden grillen, wir können sogar fischen oder schwimmen gehen. Es war letztes Jahr für alle Beteiligten ein spannendes und sehr produktives, auch intensives Erlebnis. Ich freue mich auf die nächste Version davon (bin mal optimistisch, dass bis dahin Corona uns keinen Strich durch die Rechnung macht). Fragen oder Interesse bitte hier oder per PN. Wichtig: Interessierte Personen möchte ich jedenfalls vorher mal kurz telefonisch oder per Zoom kennenlernen, damit die Chemie der Gruppe passt. lg
  10. LetsplaytheGame

    Leipzig!

    Wie steht es um die Frauen bei dir? Jeden Tag eine andere Frau und obendrein läuft dein Leben wie am Schnürchen? Der Fall ist selten, aber es soll ihn geben! Wenn du einer jeder seltener Männer bist, dann brauchst du diesen Thread nicht und kannst dich sehr glücklich schätzen. Für alle anderen, wozu ich auch mich zähle, gibt es sicher den einen oder anderen Lebensbereich, der dann doch nicht so geradlinig verläuft. Primär sind wir natürlich in einem PU Forum, wobei es darum geht das A-Z im Umgang mit Frauen kennenzulernen. Das mit den Frauen ist natürlich so ein Thema… Über viele Jahre habe ich die Entwicklung von PU mit verfolgen können. Immer mehr Bücher mit vollmundigen Versprechungen sind wie selbstverständlich bei Thalia erhältlich und selbsternannte Gurus übertrumpfen sich mit vollmundigen Versprechungen. Da finde es nicht wunderlich, wenn Neulinge im Thema dieses nach kurzer Zeit enttäuscht aufgeben. Das leider, bevor sie die eigentliche Tiefe des Themas kennenlernen konnten. Nach dem Einstieg nun zum eigentlichem Grund des Threads. 2010 habe ich, mit 21, das erste Mal von PU erfahren und fand das Thema genial! Ich habe mich in einer jungen Studentenstadt ausprobiert, weiterentwickelt und viel über Frauen, wie auch über alle anderen Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung gelernt. Was ich am Anfang noch nicht wusste, das war die Vielfalt, die sich hinter Pick Up verborgen hat. Neben dem Umgang mit Frauen ging es um Psychologie, um Karriere und um die Wichtigkeit des sozialen Kreises. Dazu beigetragen haben in den meisten Fällen neben den Büchern, die ich gelesen habe, vor allem auch die Leute, die ich kennenlernen durfte und mit denen ich mich ausgetauscht habe. So haben wir uns in einem Kreis von bis zu zehn Leuten getroffen und regelmäßig ausgetauscht. Jeder konnte zu seinem individuellen Thema etwas zur Gruppe beitragen. Das Sahnehäubchen war für mich, dass sich aus diesem Kreis meine besten Freudschaften gebildet haben. Nun bin ich vor etwa einem halben Jahr in Leipzig und muss feststellen, dass hier anscheinend keiner dieser Gruppen besteht oder ich sie einfach noch nicht gefunden habe. Ich finde das Leipzig selbst ist eine junge und wachsende Stadt, welche ein super Potential hat! Daher wäre es schade, wenn Leute, die ähnlich denken wie ich, sich nicht kennenlernen würden. Ich möchte versuchen so eine Gruppe in Leipzig aufzubauen. Zunächst wäre es super, wenn sich ein Stammtisch etabliert, der sich 1x im Monat trifft. Bei den regulären Treffen kann man sich zum gemeinsam feiern gehen, Streetgame oder einfach auf ein Feierabendbierchen auf der Sachsenbrücke verabreden. Für alle Interessierten geht es hier natürlich nicht um das Alter oder die bereits vorzuweisenden Erfolge. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Gleichgesinnte für seine Interessen findet. Wenn du Interesse hast, kannst du mir gern eine PN schreiben oder den Thread kommentieren. Wenn sich einige Leute gefunden haben, würde ich dann ein Treffen organisieren. Beste Grüße LetsplaytheGame
  11. Erst mal hallo an die Community, bin bereits eine Weile angemeldet, allerdings bis jetzt noch nicht aktiv gewesen hier. Ich bin extrem überfordert im Moment, Ich bin (>30) und hatte eine längere Beziehung, lief aber nicht mehr gut und wir haben uns vor ein paar Jahren getrennt. Ich wohne hier in einer ländlichen Gegend und fühle mich ziemlich Einsam, mein Umzug vor ein paar Jahren hat das nicht besser gemacht, sprich wenig soziale Kontakte... ah ihr seht schon, wird ein jammer Thread 😞 Mein Problem: Ich möchte eine Frau, ob ONS, Beziehung oder F+ ist mir egal, leider lerne ich niemanden kennen. Online-Game ist für mich eine Katastrophe, Null Erfahrung auf dem Gebiet, mein Aussehen ist akzeptabel bis gut aber nur HB(3-5) ge-matched oder wenn doch etwas höher HB6 und geschrieben, dann total kranke Charakteren. Vielleicht bin ich auch einfach nur krank, wer weiß? Ich hatte viel zu tun mit Beruf und Studium (welches bald abgeschlossen ist). Deswegen und auch wegen Pandemiegewurste, bin ich nicht viel herausgekommen. Im Moment kann ich zwar noch nicht weg hier, möchte mich dennoch schon mal darauf vorbereiten und die Zeit bis dahin (ca. 14 Monate) nicht gänzlich ungenutzt lassen. Von der Natur her, gefällt es mir hier eigentlich sehr gut, schön ruhig und entspannt, allerdings durch die "zu wenig Frauen in meinem Leben Problematik", auf Dauer auch kein Kompromiss. Ich kenne ja das Stadtleben und die Vor- bzw. Nachteile davon. 😉 Ehrlich gesagt, bin ich am Rande der Verzweiflung angekommen, früher hatte ich doch auch nicht solche Probleme und Männer sollten mit steigendem Alter eigentlich für Frauen attraktiver werden, was ist nur passiert mit mir früher hatte ich mehr Erfolg bei den Frauen, will jetzt auch nicht übertreiben, da gab es auch Höhen und Tiefen aber insgesamt war ich zufrieden. Eines meiner Defizite ist, so glaube ich, dass ich jünger aussehe und mir die Männlichkeit sowohl im äußeren als auch im inneren fehlt. Dazu kommt noch, das ich einen leichten Mangel an Selbstwertgefühl und/oder Selbstbewusstsein habe. Mache Kraft- und Radsport um mich in Form zu halten. Außerdem lese ich zurzeit wieder ein paar ältere Bücher, die hier herumliegen, zwar "[DPE Werbung - bitte melden] Wie Sie Garantiert Jede Frau Verführen von Maximilian P." und "Verdopple deine Dates by DeAngelo". (noch nicht fertig gelesen) Dennoch habe ich Schwierigkeiten mich objektiv zu bewerten, woran muss ich noch arbeiten und wie lautet für mich die beste Strategie? Welche Bücher sind noch empfehlenswert, Lob des Sexismus habe ich vor 10 Jahren mal gelesen, habe mir aber etwas schwer damit getan, muss ich ehrlich sagen. Was kann ich noch tun, außer zu lesen, wo kann ich hin, um Frauen zu treffen. Auf der Straße (in der nächsten Kleinstadt) sehe ich manchmal welche, ist aber nicht die gleiche Auswahl wie in der Großstadt und früher war das auch nicht nötig, da gab es Clubs und Bars. Wie soll ich jetzt herangehen, Tinder und Online-Plattformen nutzen oder doch mal wieder in die Stadt gehen... dieser Aspekt meines Lebens ist sehr frustrierend, bitte helft mir, ich kann nicht mehr und degeneriere immer mehr zu einem totalen Jammerlappen.
  12. Liebe Gemeinschaft, in der Szene gilt es als Konsens, dass es zielführend ist, eine tiefe Stimme zu haben, wenig Reaktiv zu sein, ruhig und sachlich zu argumentieren, sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen und so weiter. Ich weiß das alles. In der jeweiligen Situation, beispielsweise ein Meeting oder einer Diskussion um (politische) Themen, aber eben auch auf Dates, ist das alles wie weggeblassen und man gibt sich so, "wie man halt ist". Gibt es hier überhaupt einen Weg in eine nachhaltige Veränderung? Vielen Dank!
  13. Hallo Community, ich habe mir gestern etwas bewusst gemacht, und seitdem beschäftigt es mich. Es ist ja so, dass gewisse Verhaltensweisen attraktiv auf die Frauen wirken, und gewisse nicht. Vor allem in der Anfangsphase, bzw. Kennenlernphase, entscheidet es darüber, ob man für eine Frau interessant erscheint, oder eben nicht. Verhaltensweisen, wie Frauen vorerst (etwas) zu ignorieren, nicht die volle Aufmerksamkeit zu geben, ihr zu vermitteln, dass man gar nicht so interessiert sei usw. werden hier und in PU-Literatur gelehrt. Wenn ich gleichzeitig mit Büchern der Persönlichkeitsentwicklung, wie z.B. den sechs Säulen des Selbstwertgefühls arbeite, bemerke ich aber einen Konflikt: Angenommen, irgendein heterosexuelles Individuum A besitzt Werte wie stets höflich sein, aufrichtig sein, sagen was man denkt, offen sein, Gefühle zu zeigen, Zuneigung zu zeigen, Interesse zu zeigen, Liebe zu zeigen usw. Und das, unabhängig davon, ob das Gegenüber Individuum B ein Mann, oder eine Frau ist. Einfach grundsätzliche Werte, nach denen Individuum A lebt. Wenn ich mir nun folgendes Szenario vorstelle: ein sogenannter idealer Pickuper geht in eine Bar, macht einen auf Hard-to-get, spielt mit Frauen, in dem Sinne, dass er nicht sofort Interesse zeigt, nicht sofort anspringt usw. Dieser Kerl fällt auf, denn er sticht mit seinem Verhalten hervor und hebt sich gegenüber anderer Männer in der Bar ab. Er wird interessant für die Frauen. Ok. Wenn man von Grund auf schon so ist, ohne sich verstellen zu müssen, dann ist das ja schön. Ein weiteres Szenario: Individuum A geht in die Bar, ist von Grundauf aufrichtig, nimmt die Menschen in der Bar wahr, redet mit ihnen, verstellt sich nicht, zeigt seine Gefühle usw. Er ist im hier und jetzt. Er ist, wie er immer ist. Er macht keinem was vor. Und wenn er mal etwas unsicher ist, dann ist er es eben. Und wenn er mal nicht weiß, was er sagen soll, dann ist es eben so. Aber er ist im Vergleich zu der Person im ersten Szenario wirklich er selbst, ohne extra gewisse Regeln zu beachten, die besagen, welches Verhalten auf eine Frau attraktiv wirkt und welches nicht. Grundsätzlich - bezogen auf das Selbstwertgefühl - gehe ich davon aus, dass Individuum A so wie im zweiten Szenario deutlich bezogen auf sein persönliches Wohlergehen deutlich gesünder lebt. Gleichzeitig denke ich aber, gerade noch bei den jungen Mädels, dass Invidiuum A im ersten Szenario deutlich interessanter für sie wäre. Ein Grund wäre z.B., dass er nicht so wäre, wie alle anderen, nicht sofort anspringe, sie nicht direkt die Aufmerksamkeit von Männern bekommen, die sie grundsätzlich gewöhnt sind. Ich führe dies bei den jungen Mädels teilweise noch auf Unreife, Naivität und falsches Rollenbild zurück. Ob es so ist, oder wie es sonst ist, ist erstmal eine andere Frage. Grundsätzlich ist meine Frage jetzt aber folgende: Erstens, ob meine Annahmen, Sichten, bezüglich attraktivem Verhalten vs. sich selbst gegenüber gesundem Verhalten erst einmal richtig sind, und wenn ja, wie sich denn diese zwei Sichtweisen vereinen lassen, bzw. wo der Kompromiss liegt. Denn wenn ich mit meinen Ansichten richtig liege, würde man einerseits viele junge Mädels von Grund auf aussortieren, wenn man sich so wie in Szenario 2 verhalten würde, andererseits wäre es aber schon ein gewisses Screening. Die Frage ist dann, was man will. Aber wenn man die Frauen will, die auf Verhalten vom ersten Szenario stehen, aber man sich verhält wie im zweiten Szenario, welche Wege, außer sich zu verstellen, bzw. den gewissen Regeln zu folgen, gibt es, um diese Frauen zu bekommen? Klar, aus der PU-Sicht geht es um Persönlichkeitsentwicklung, und da heißt es, man soll nicht nachmachen, sondern seine Persönlichkeit dahingehend entwickeln, dass man diese Verhaltensweisen aus dem Natürlichen heraus lebt, ohne sich extra dafür verstellen zu müssen. Dann stellt sich mir aber die Frage, welche positiven bzw. gesunden Begründungen quasi für die "attraktiven" Verhaltensweisen vorliegen, die diese rechtfertigen, und die man durch einen Reifeprozess/Weiterentwicklungsprozess dann verinnerlichen kann. Denn an höchster Stelle sollten ja eigentlich die Werte kommen, die in Szenario 1 beschrieben wurden. Denn nur so ist man im Reinen mit sich selbst. Das Thema kann man noch vertiefen, wenn man sich später in einer LTR z.B. auch teilweise mit den Gesprächen zwischen zwei Partnern beschäftigt. Gewisse Verhaltensweisen, was man sagt, usw., spielerisch sein, erhöht die Attraktivität, lässt einen interessant wirken, manche Sachen nicht direkt sagen, um interessant zu wirken, usw. Die Frau "warm halten", die "Attraktivität hochhalten". Das im Vergleich wieder zum ersten Szenario. Wobei ich mir eben diese Verhaltensweisen auch ziemlich anstrengend vorstelle, ständig etwas tun zu müssen, um eine LTR am leben zu erhalten. Also gibt es eigentlich nur einen richtigen Weg, nämlich, sich soweit selbst weiterzuentwickeln, dass es normale Verhaltensweisen werden. Und dafür muss es erst einmal positive Begründungen/Motivationen für diese Verhaltensweisen geben, bzw. gesunde Wege, Einsichten, um überzeugt davon zu sein, diese Verhaltensweisen zu integrieren. Was sagt ihr dazu?
  14. Das ist mein Weg - meine Geschichte! Vorgeschichte: Für die, die es eventuell mitbekommen haben: ich bin seit über einer Woche getrennt (siehe mein Thread dazu). Diesmal ist es jedoch anders als bei den Trennungen davor. Recht schnell ging mein Blick weg von ihr und hin zu mir selbst und meinem Leben, auch dank Büchern wie "Nie mehr Mr. Nice Guy", "Der Weg des wahren Mannes" und der Hilfe meines Therapeuten, den ich mir kurzfristig zum Verarbeiten der Trennung geholt habe. Da sich der Thread schnell in eine Inner Game Geschichte entwickelte, beschließe ich hier weiter zu schreiben. Dachte ich anfangs das wäre nur eine Trennung, befindet sich jetzt mein komplettes Ich und Selbstbild in Renovierung. Die Probleme waren zwar vorher schon da, wurden aber großartig von der Beziehungsdroge betäubt. Jetzt muss ich da wohl durch und erwachsen werden. Mein Problem ist, dass ich mit meinem Leben so wie es jetzt läuft unzufrieden bin. Ich komme aus gutem Hause, sehe sehr gut aus, habs eigentlich mit den Frauen nicht schwer, ... Ich glaube die wenigsten würden sich über mein Schicksal beschweren. Jedoch weiß ich tief im Innersten, dass ich mein Leben für andere lebe. Es war nicht einfach einzugestehen, dass das mein bisheriges Leben eine Lüge ist. Eine Lüge, die ich mir so lange einredete, bis ich sie zuletzt scheinbar selbst glaubte. "Mach dein Studium, hol dir nen gut bezahlten Job, fahr in dein Büro, kauf ein Haus, heirate, krieg Kinder,..." Diese Vorstellung macht mich einfach krank! Ich weiß nicht wieso, aber ich krieg schlaflose Nächte davon. Ich wünschte ich könnte sein wie die anderen, die sich ihrem Schicksal ergeben. Aber die Vorstellung am Sterbebett zu erkennen, dass ich mein Leben verschwendet habe, nur um niemanden zu enttäuschen macht mich wahnsinnig. Bloß kein Risiko eingehen. Mein Ziel ist es jetzt erstmal mit meinen Eltern zu reden und sie zu fragen, was sie eigentlich von mir erwarten und ob sie mich immer noch lieben würden, wenn ich meinen eigenen Weg gehe. Ich möchte endlich erwachsen werden und mit diesem lügen aufhören. Dann das Bachelor Studium so schnell wie möglich fertig machen um dann die Welt zu erkunden. Ich arbeite momentan nebenbei als Freelancer Online und werde recht gut dafür bezahlt. Somit könnte ich von unterwegs mein Leben mit deutschem Gehalt finanzieren. Ich weiß, ich würde damit eine vielversprechende Karriere in Top Unternehmen aufgeben - all den Komfort, die Anerkennung, ... Aber das ist mir einfach alles zu normal. Hatte jemand von euch dasselbe Problem? Was habt ihr getan um frei zu werden, wofür habt ihr euch entschieden?
  15. Hallo zusammen! Auch wenn das Forum hier um Pickup geht und mir es auch früher schon mal in der reinen PU-Richtung geholfen hat, habe ich mich nach einigen Jahren hier mal wieder angemeldet, weil ich auf einen Thread gestoßen bin, wo ein anderer Benutzer seinen Thread als eine Art Commitment während seiner Depression angesehen hat und dies wohl auch geholfen hat, weswegen ich das auch gerne mal ausprobieren möchte. Ich erwarte hier natürlich keine professionelle Hilfe, würde mich aber freuen wenn der / die ein oder andere mal bei "normalen" Fragen seinen / ihren Senf dazu gibt, und ich vielleicht auch jemanden aus der Seele sprechen bzw. helfen kann, wenn er oder sie diesen Thread hier findet 🙂 Davon abgesehen ist das hier einfach eine Art Log und ein Commitment für mich 🙂 Kurz zu mir: Ich bin 29 Jahre alt geworden, habe eine LTR seit 4 Jahren, wohnen auch zusammen und arbeite seit kurzem mal in Teilzeit mal in Vollzeit als Software-Entwickler. Ausführlicher: Ich gehe stark davon aus, dass ich seit dem Teenager-Alter an einer Art von Depression (Krasse Highs und Lows) leide (u.a. wegen vielem Scheiß aus der Kindheit), hatte auch mal ein paar Sitzungen bei Neurologen und psychiatrischen Heilpraktikern, aber ohne offizielle Diagnose. Hab mich trotz Videospielsucht dann irgendwie durchs Abitur geschlängelt, wobei ich in der 13. Klasse jeweils die Hälfte jedes Halbjahres nicht die Schule besucht habe und selbst im Sportkurs Hausarbeiten nachreichen durfte, damit ich mein Abitur bekomme. Dann habe ich ein Informatikstudium begonnen, wo ich nicht im Ansatz vorwärts gekommen bin. Dieses habe ich Anfang letzten Jahres dann nach vielen Semestern abgebrochen. Dadurch habe ich aber meinen aktuellen Job bekommen, weswegen es nicht ganz umsonst war. Schade ist es trotzdem. Mit 23 habe ich mich dann mit Pickup auseinandergesetzt und auch viel positives erlebt. Unter anderem habe ich Fitness in mein Leben aufgenommen und möchte es auch nicht mehr missen. Auch mehrere Beziehungen habe ich dadurch starten können. Also da noch einmal vielen Dank an das Forum. Zu dem Zeitpunkt habe ich dann auch meine erste Kreditkarte beantragt, Damit fing dann der Abschnitt Kaufsucht in meinem Leben an. Das stieg dann bis zum letzten Jahr auf über 15.000€ an. Im letzten Jahr hatte ich viele gute Zeiten, trotz Corona und konnte auch schon an mir arbeiten, weswegen ich es geschafft habe vieles davon wiederzuverkaufen und nur wenig neues zu kaufen, und das meiste dadurch gewonnene Geld in die Tilgung zu stecken. (Aktuell sind noch 10.000€ offen. 4000€ Kreditkarte, 6000€ Kredit). Die Kreditkarte schlägt in die monatlichen Fixkosten stark rein, weswegen es für die nächsten Monate mein oberstes Ziel ist, diese zu nullen. In den letzten Wochen habe ich mir mehrere Listen erstellt. (Eine Liste mit detaillierten Zielen für die nächsten 5 Jahre, eine Liste mit noch detaillierten Zielen für 2021 und eine Liste mit Tageszielen - wo dann auch kleine Dinge wie z.B. Zähneputzen usw. zum abhaken drauf stehen, habe gelernt, dass mir das sehr hilft und mir ein gutes Gefühlt gibt.) In den letzten 2 Monaten hatte ich keine depressive Phase (trotz aktuell schwerwiegendem Notfall in der Familie) aber auch keine sonderlichen "Highs". Normalerweise habe ich diese immer im Wechsel. Sprich Phasen wo ich bis in die Nacht durcharbeiten kann und mich generell wie auf Drogen fühle, und dann wieder Phasen wo ich nicht einmal Zähneputzen kann und nur im Bett liege. Aktuell habe ich weder das eine, noch das andere und einen Drive den ich unterdurchschnittlich bewerten würde, aber immerhin etwas. Was ich mir für Januar vorgenommen habe ist es endlich mal wieder einen Arzt (als erstes meinen Hausarzt) aufzusuchen, um nochmal professionelle Hilfe und eine offizielle Diagnose zu bekommen. Davon abgesehen wieder regelmäßig Joggen und Fitness. Eins meiner Hauptprobleme derzeit ist der Umgang mit meiner Freundin. Wir lieben uns und führen auch eine angenehme Beziehung und sie weiß auch von meinen Phasen und unterstützt mich auch. Aber sie weiß z.B. nichts von meinen Schulden und auch nichts davon, dass ich mein Studium abgebrochen habe. Ich fühle mich schlecht damit, aber traue mich auch nicht ihr da reinen Wein einzuschenken und ihr damit zu sagen, dass ich sie seit einiger Zeit dahingehend belüge. Sie möchte auch weiterkommen (größere Wohnung, Hund, usw.), und setzt da vermutlich auch auf mich (habe gesagt, dass ich dieses Jahr fertig bin und dann ziemlich schnell einen Job finden werde). Was wäre denn da eure Idee? Daneben stellt mich meine berufliche Zukunft auch noch ziemlich in den Regen. Aktuell habe ich wie gesagt einen teils Vollzeit, teils Teilzeit Job als Software-Entwickler, habe aber jetzt mit 29 offiziell keinen Studienabschluss / keine Ausbildung und Ich nicht weiß ob es sich jetzt noch lohnt z.B. eine Ausbildung als Fachinformatiker zu machen, damit ich zumindest etwas in der Tasche habe, abgesehen von Berufserfahrung und guten Programmierkenntnissen..., auch wenn mich das finanziell wieder erstmal zurücksetzen würde für die nächsten 2-3 Jahre? Und für die Finanz-Profis hier: Ich habe aktuell keine Rücklagen, macht es Sinn sich diese nebenbei aufzubauen, oder alles in die Tilgung zu stecken? Wie gesagt die Kreditkarte haut stark rein... Aktuell lege ich monatlich 50€ zur Seite. Wochenziele: - Hausarztbesuch bzgl. weiterem Vorgehen der Depression / Phasen - 5 Tage Vollzeit arbeiten - 2x Joggen, 2x Fitness Ich habe mir vorgenommen jeden Sonntag ein Update zu geben 🙂 Vielen lieben Dank an alle, die mich begleiten und daran interessiert sind 🙂 DerHirsch
  16. Moin! Ich wollte mal fragen, welche Bücher ihr aktuell lest in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung, bzw. welche Ihr empfehlen könnt? Ich für meinen Teil lese aktuell Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl. Finde es sehr spannend und sehr erkenntnisreich. Gerade der erste Teil des Buches hat mir Dinge erklären / benennen können, für die ich bisher keine Worte hatte. 👍 Habe in meiner Lese-Bib noch das Power-Prinzip von Anthony Robbins, was quasi das nächste Buch werden könnte oder Der Weg des wahren Mannes. Vielen Dank schon einmal vorab und liebe Grüße!
  17. Guten Tag PU's ist nicht heute ein verdammt geiler Tag? : D Kurz zu meiner Person, dann zur Frage. Ich war immer der schüchterne und ruhige Typ, hatte fast nie etwas mit Frauen, obwohl ich vom Äußerlichen von einigen wahrgenommen werde. Vor 2 Jahren kam der Zeitpunkt für eine Veränderung. Vor 0.75 Jahren dann erste Beziehung mit ersten Erfahrungen, die vor 3 Monaten ihrerseits beendet wurde. Da ich mich anfang in einer leichten-mittelmäßigen Oneitis wiederfand, stellte ich mein Leben komplett auf den Kopf (im Positiven). Ich bin gerade so zufrieden und begeistert für alles. Stehe morgens mit einem Lächeln auf, voll mit Energie wieder etwas neues zu schaffen. Bin fast nur am Lächeln, und habe meinen Verstand durch NLP so umprogrammiert, dass jedes Problem eher ein Geschenk (Challenge) ist. Ich laß viele Bücher von Sport, Gesundheit, Ratgeber in Persönlichkeitsentwicklung und Finanzen/Karriere, Spiritualität, und weiß da sehr viel. (vorher auch schon, jetzt aber noch mehr) Meine Schüchternheit legte ich sehr gut ab, gehe offen und mit Begeisterung auf Menschen zu, und gebe ihnen meine positiven Vibes weiter. Auch mit Frauen lauft es wieder gut, "Oneitis" soweit verarbeitet. Doch ich merke jetzt, dass so viele Frauen langweilig sind, zwar konnte ich mit einigen sexual attraction aufbauen, aber soviele haben eine langweilige Persönlichkeit. Ich sehe in ihren Augen keine Leidenschaft, keine Lebensfreude, kein Brennen. Viele von denen schwimmen mit der Masse mit, haben wenig Motivation was eigenes zu schaffen. Hobbys wie Fortgehen, Netflix etc. (mal übertrieben). Wenn ich dann mit meinen Gesprächsthemen komme, die zum Teil schon sehr viel an Fachwissen beinhalten, schalten die meisten ab. Ich bin einfach nicht an diesen 0815-Gesprächsthemen interessiert, beziehungsweise nicht in jener Art wie die es erzählen. (wie auf Autopilot). Da darf ich im Nachhinein schon sagen, dass ich da mit meiner Ex schon Glück hatte, da sie auch so ein lebensmunterer Mensch war, und einfach Leidenschaft und Begeisterung hatte. (im Sinne von der Erfahrung) Natürlich habe ich dieses "Problem" jetzt etwas hart formuliert, aber ich glaube die meisten hier wissen was ich meine. Was kann man da tun?
  18. Hey liebes Pickup Forum, Nach einigen Jahren Pause melde ich mich nach 5 Jahren Beziehung wieder zurück. Gleich im Vorfeld, dies soll kein Jammer Thread zum Thema Approach Angst oder Limiting Beliefs sein. Tatsächlich habe ich nach einigen Monaten als single mir wieder Gedacht ich schau mal wieder ins Forum und schmökere ein wenig durch die Persönlichkeits-Entwicklungs thread, da diese mir tatsächlich sehr viel auf meiner langen Reise geholfen haben, weit über PickUp hinaus. Nach der Einleitung nun zu meiner Konkreten Situation: Ich war mit einem Arbeitskollegen, der gleichzeitig einer meiner besten Freunde ist auf einer GOA-Party. Ich selbst bin Neurologe, feiere gerne und bin auch tatsächlich GOA Parties nicht abgeneigt. Entsprechend sind er und ich mit ein paar weiteren seiner Kollegen auf eine gut besuchte Party gegangen. Die Stimmung war +- okay, weder Top noch Flop. Tatsächlich habe ich aber gemerkt, dass ich mich in der entsprechenden Umgebung überhaupt nicht wohl fühle. Es war eine Indoor party mit ca. 200-300 Leuten. Nur als vergleich dazu, 4 Wochen davor war ich mit 2 anderen sehr engen Freunden auf einer Outdoor GOA Party die mir sehr viel Spaß gemacht hat und wo eben dieses unwohl sein nicht vorhanden war. Um mein Unwohlsein näher zu erleuchten, die Kollegen meines Freundes sind alle noch Studenten, Party-Gänger und sehr alternativ angehaucht. Das sind alles Dinge dich mich effektiv nicht stören, aber an dem Abend kam mir eigentlich der Gedanke, dass ich in genau dem Moment nicht an diesem Ort mit diesen Leuten sein wollte. Vermutlich weil mir deren Leben, deren Wertvorstellung usw. einfach nicht zusagen. Im Gegensatz dazu bin ich später noch zu den oben erwähnten anderen 2 Freunden gestoßen und hatte einen unbeschwerten sehr schönen Abend. Meine Frage: Habe ich hier ein limitiertes Mindset? Für mich was es definitiv okay die Party zu verlassen, eben weil ich mich dort nicht richtig fühlte. Wie haltet ihr es mit social circlen die von euren Wertvorstellungen massiv divergieren? Bin gespannt auf euer Feedback! LG. Daiki
  19. Hi Leute, wie ihr aus einem anderen Beitrag von mir lesen könnt hat mich meine Ex (4 1/2 Jahre LTR HB10) verlassen für einen Kumpel aus dem Freundeskreis. Wir waren ursprünglich ein Freundeskreis mit 4 Pärchen und hatten alle ein gemeinsames Hobby in dem ich ziemlich aufgegangen bin. Wir sind zusammen auf Festivals gefahren und ich dachte es wären die besten Freunde der Welt. Leider hat sich der ganze Freundeskreis zerschlagen nach der Aktion. Ich habe meine Freundin verloren. Wir wohnen auf dem Land und haben auch nur einen Stammclub, wo wir alle gemeinsam hingegangen sind. Da ich keinen Kontakt mehr zu den beiden die mich verraten haben (EX/ und Kumpel) will, kann ich nur noch in meinen Stammclub wenn die beiden nicht da sind. Auch mit meinen gemeinsamen Freunden kann ich nur was unternehmen wenn die beiden nicht involviert sind. Das ganze ist jetzt 5 Monate her. Ich hab zur Zeit echt massig Probleme dadurch bekommen: 1. ich hab meinen Selbstwert größtenteils aus dem Freundeskreis und meiner Ex gezogen, dadurch bin ich jetzt so gut wie ohne Selbstbewusstsein 2. Obwohl ich vorher ziemlich kommunikativ war, bin ich jetzt komischerweise schüchtern geworden 3. ich hab durch konzentrationsprobleme jetzt Stress in der Uni und hänge da hinterher 4. Ich sehe irgendwie zur Zeit scheisse aus. Augenringe wie sonstewas/Unreine haut 5. Hab ein Mädel kennen gelernt was ich ganz sympathisch finde, nur eskaliere ich momentan nicht weil ich glaube sie unter den aktuellen Vorraussetzungen nicht halten zu können 6. Extrem Viele LBs, ich denke auf einmal das ich auf sozialen Veranstaltungen unsympathisch und hässlich rüberkomme was irgendiwe wie eine Art Selbsterfüllende Prophezeihung ist: weil irgendwie ich mit Leuten nicht mehr so reden kann wie früher 7. ich versinke viel in Selbstmitleid und habe wenig Energie/Motivation 8. wenn ich Kontakt zu Kumpels hab erzählen die mir immer von meiner Ex und dem Ex Kumpel 9. ich fühle mich jeden Tag beschissen ausser ich trinke Alk Lösungen die mir einfallen, die eventuell was bringen könnten: Antidepressiva (habe ich schon zwei mal längere Zeit genommen und wollte eigentlich nicht nochmal damit anfangen) in meine Unistadt ziehen und ein neues Leben anfangen versuchen so viel mit fremden Leuten zu quatschen wie es nur geht mich auf mein liebstes Hobby die Musik konzentrieren mich aufs Studium konzentrieren Psychotherapie anfangen mit Sargen Nebenbei ich hab echt ne scheiß große Angst mein altes Leben komplett hinter mir zu lassen. Das größte Problem ist momentan die Motivationslosigkeit und das ich mir den ganzen Tag Gedanken kommen wie scheisse es mir geht, das es mir nie wieder gut gehen wird, das ich scheisse aussehe, wie die Zukunft wird etc. Habt ihr eventuell ein paar Tipps wie ich aus dem Loch rauskomme? Und in welcher Reihenfolge ich die Dinge angehen sollte? Wie kann ich diese scheiß inneren Überzeugungen wieder loswerden? Können Affirmationen helfen?
  20. Ich bin recht streitvermeidend. Ich mag keinen Streit und keine Konflikte. Gehe sowas aus dem Weg. Irgendwie wird mein Umfeld dadurch automatisch selektiert/ gescreent, habe dadurch dann viel mit entspannten Menschen zu tun. Würdet ihr sagen, das ist schlecht? Solange ich selbst auswählen kann, mit wem ich was zu tun habe komme ich damit wunderbar zurecht. In größeren Freundeskreisen klappt das dann aber nicht so wunderbar. Gerade wenn ein guter Freund dann mit wem befreundet ist, den ich nicht mag. Und der mich auch nicht mag. Frage mich auch, wie so ein Arbeitsklima im Beruf später ist. Wäre ja auch eine Situation, in der ich gewungen bin was mit Menschen zu tun zu haben die ich unter Umständen nicht mag. Wobei nicht mögen der falsche Begriff ist - es ist eher so dass ich einfach Kontakt dann meide und mit der Person nichts zu tun haben will.
  21. Guten Tag liebe Pick-Up Mitglieder, das Thema passt zwar nicht ganz in dieses Forum, dennoch stelle ich sie, da die Antworten in diesem Forum viel konstruktiver sind, als in diversen anderen 🙂 Ich habe mich schon des Öfteren die Frage gestellt, was beziehungsweise wie ich den Sinn / die Leidenschaft des Lebens finde. Auf einiger meiner Lebensaspekte habe ich für mich schon antworten gefunden, jedoch in der Berufswelt bin ich noch komplett planlos. Ich schreibe in 5 Wochen mein Abitur, und danach leiste ich meinen Grundwehrdienst beim Bundesheer. Ich habe noch nie zb. in Sommerjobs berufliche Erfahrung gesammelt, die sich mit meinen späteren Berufsinteressen decken. (ich machte nur so Kellnerjobs) Ich hab 0 Plan vom beruflichen Leben (wird man ja auch in der Schule darauf nicht vorbereitet) und auch von den Studiengängen (da ich danach studieren werde) weiß ich noch wenig. Das was mich so ein wenig beschäftigt ist, wie man wirklich einen Beruf findet, welchen einem gefällt. Mir ist schon klar, dass das Ganze kein Honigschlecken ist, aber zumindest dass ich am Ende sagen kann, dass ich diesen Beruf gerne mach. Ich habe auch etwas von einer Scanner-Persönlichkeit, das bedeutet ich interessiere mich für sehr viele Dinge, aber schon nach wenigen Tagen / Wochen verfolge ich wieder was anderes, das macht es mir eigentlich so schwer etwas zu finden, was mich auf längere Dauer interessiert. Ich als Beispiel am Sport: ich mach mal wieder für zwei Wochen intensiveres Krafttraining, dann verliere ich etwas das Interesse, und widme mich zb. dem Laufsport für die nächsten 2-3 Wochen, danach bin ich wieder voll in Kletterfieber, und klettere hauptsächlich für die nächsten Woche. Alles schön und gut, aber dadurch wird man halt in keiner Disziplin (auch abseits vom Sport) gut. Man kann alles halt nur ein wenig. Bei den Studiengängen ist es dasselbe: von Biologie zu Medizin, Geologie, Landschaftsökologie, Musik, Architektur, Sportwissenschaften, Ernährungswissenschaften, Psychologie... Ich würde gerne eine Tätigkeit, insbesondere im beruflichen Feld, finden, die ich mit Leidenschaft auch auf längere Zeit verfolge, hat da wer Tipps dafür, jemanden dem es ähnlich ging? Danke
  22. Hellow Muss bis in 2 Stunden meine GFS abgeschickt haben. Hab noch nicht angefangen. Werde vermutlich jetzt 5 Stunden am Stück durcharbeiten und das Ding um 3 Uhr nachts abschicken. Leider kein Einzelfall. Ich verschiebe allgemein ziemlich vieles. Mache gerade mein Abi, fange oft bei Arbeiten um 9 Uhr abends an zu lernen und schreibe dann die Arbeit mit 3 Stunden Schlaf. Momentan funktioniert dass alles einigermaßen, trotz allem stehe ich auf stabilen 9 oder 10 Notenpunkten. Aber ich muss das ändern. Spätestens im Studium und allerspätestens im Beruf wird das zu einem richtigen Problem. Habe das NUR bei aufräumen und lernen für Fächer die ich nicht mag (und ich mag die allermeisten nicht). Sonst überhaupt nicht. Weiß jemand, ob man bei sowas eine Psychotherapie machen kann? Hat jemand Tipps? Gibts gute Bücher, mit denen man das selbst therapieren kann?
  23. Wer den Myers-Briggs Persönlichkeitstest noch nicht kennt, aber mal ausprobieren möchte, für den ist hier ein Link: https://www.16personalities.com/de/kostenloser-personlichkeitstest Ich sage es gleich vorab: In Deutschland ist dieser Test nicht sehr be- und auch nicht anerkannt. In den USA allerdings ist er sehr populär und wird oft eingesetzt. Dennoch sollte man es nicht zu ernst nehmen. Auf mich trifft das Ergebnis des Tests allerdings extrem gut zu (INFP) und ich finde, man erhält einen sehr guten und für einen Online-Persönlichkeitstest auch recht umfangreichen Einblick in die eigene Person und über das eigene, grundsätzliche Temperament + Entwicklungspotenzial etc. Mir hat der Test im Bezug auf "Entwickele die beste Version deiner selbst" weitergeholfen. Viel Spaß :)
  24. Ehm ja. Die Quarantänezeit nimmt mich ein bisschen hoch. Ich habe mich hier angemeldet, weil es ein Forum zu sein scheint, wo es wirklich um Persönlichkeitsentwicklung und Erfolge geht und man nicht kollektiv im Selbstmitleid badet. Auch wenn ich das erstmal tun werde, wenn ich euch meine Lage erzähle. Aber ich will da auf jeden Fall raus. Deshalb bin ich auch hier. Hoffe, der Text wird nicht allzulang.. Mit PICKUP hab ich übrigens nix zu tun. Und will ich auch nicht wirklich.. wie gesagt der Hauptgrund für die Anmeldung ist eher das Thema persönliche Entwicklung, ich hoffe dass das okay ist. Nun. Ich werde 25. FÜNFUNDZWANZIG. Und habe so gut wie nichts erreicht. Okay, ich hab mein Bachelor und stehe kurz vor meinem Master. Komme dann auch ins Ref (studiere auf Lehramt). Joa, von außen gesehen denkt man sich "ohh yeaah sein studium läuft", aber gucken wir einmal nach innen bzw. auf die wirklich relevanten sachen, dinge die einen glücklch machen. Mein Studium macht mich absolut nicht glücklich, es ist für mich eher mittel zum zweck. Am Lehrerdasein werde ich Spaß haben, wenn das entsprechende Selbstbewusstsein da ist, das weiß ich. Aber ein Studium ist einfach trocken, steril und langweilig, genauso wie 90% der Menschen meines Studiengangs. Nojudge an dieser Stelle, jeder darf und soll so sein, wie er sich am besten fühlt, aber nach 5 Jahren Studium kann ich sagen, dass das zum allergrößtenteil einfach nicht meine Gesellschaft ist. Aber überhaupt... wer ist überhaupt meine Gesellschaft? Seitdem ich 21 bin habe ich keine Freunde mehr, aus Gründen. Und das passiert. Seine Freunde zu verlieren passiert. Es passiert auch, in der schlimmsten Lage seines Lebens zu sein und von seinen Freunden kein Support zu erfahren. Das hat man zu akzeptieren, denn erzwingen kann und soll man eh nix. Aber... innerhalb von 3-4 Jahren habe ich ernsthaft keine neuen Freunde gefunden. Seit 3-4 Jahren existiere ich ziemlich lost herum, reiße mein Studium so ziemlich alleine (ich meine ok, bin Einserstudent wuhu) und sehe alle paar Monate mal paar Bekannte. Manchmal hab ich auch Nebenjobs. Aber nix was ich mache hat wirklich Qualität. Warum nicht? Weil naja... mein Selbstbewusstsein gammelt so dahin, seit jahren. Ich hab mich irgendwie nach hinten hin entwickelt was das Thema Selbstbewusstsein angeht. Ich fühl mich wieder wie 14, 15 was das angeht. Damals hatte ich auch keine Freunde und kam mir ziemlich wertlos vor. Heute bin ich knapp 25. FÜNFUNDZWANZIG und es ist genau gleich. Ich könnte heulen, wenn ich diese kackzahl lese. Ich fühle mich so als hätte ich nichts erreicht, was für mich persönlich irgendwie von Bedeutung ist. Das wäre aber okay, wenn ich heute wenigstens meine Wahrheit leben würde. Aber das tue ich nicht. Ich weiß nicht, was meine Wahrheit ist. Ich weiß nicht wofür ich lebe und gerade zu Lockdownzeiten wird mir das besonders bewusst. Man sagt, finde deine Leidenschaft, dein Hobby. Ich spüre, dass es mich ziemlich viel zur Kunst zieht. Schöne Bilder, Videos, Fotos oder Literatur zieht mich hart an. Aber wenn ich mich damit beschäftige werde ich totmüde und will einpennen. Es ist als ob erstmal ein anderes Bedürfnis in mir befriedigt werden muss, damit ich mich mit sowas beschäftige. Und dieses Bedürfnis ist mein sozialverhalten und mein sozialleben, da ich ein tiefes Gefühl von Einsamkeit und Entfremdung verspüre, das schon seit Jahren. Da sind meine ALLERGRÖSSTEN baustellen, MIT ABSTAND. Wenn ich da Erfolge mache, fühle ich mich auch entsprechend richtig gepusht und energiegeladen. Also sollte ich wohl da ansetzen. Aber wie? Wie, wenn man kaum unter Menschen ist, gerade in der jetztigen Zeit? Manchmal Facetime ich mit kommilitonen, fühle mich aber komplett fake und unauthentisch und "nicht ich selbst" mäßig, in anderen Worten: unsicher. Dann wiederum ist das kaum energiegebend, sondern noch anstrengender. Ich will ja einfach ich sein. Ich LIEBE mich, wenn ich einfach ich bin. Ich hab den Spaß meines Lebens, wenn ich einfach ICH bin. Früher war es alltag, einfach ICH zu sein. Mittlerweile hab ich den Zugang zu mir verloren. Klingt merkwürdig right? WIE SAH MEIN LEBEN VOR DEM LOCKDOWN AUS? Besser, auf jeden Fall. Ich war Praktikant an einer Schule und klar hatte ich da auch meine Baustellen, aber ich habe Erfolge gemacht. Schule als Lehrer ist auf jeden Fall ein Ort des Wachstums, gerade für seine sozialen Fähigkeiten. Da war ich dazu gezwungen zu wachsen, ich habe gespürt wie ich "dominanter" wurde, auch dominanter zum Leben, irgendwie. Hab viel mehr in eigene Hände genommen. Hatte mich auch im Fitnessstudio angemeldet und bin zum Lernen in die Bib gegangen. Ich erinnere mich, dass ich nicht wirklich von tief innen glücklich war, aber zumindest energiegeladener, lauter, dominanter etc. und hatte mehr Spaß an den Dingen, die ich so tat. Das ist alles weg. Wenn Schule wieder anfängt, werde ich erstmal wieder wie ein gammliger, zurückhaltender Mensch wirken, was normal ist, weil ich erstmal in Fahrt kommen muss. Zu Lockdownzeiten habe ich ja wirklich NIX soziales, das ist so schlimm. Ich vereinsame einfach komplett und verlerne es sozial zu sein. Hab öfter das Gefühl dass ich "komisch" bin oder "komisch wirke", weil ich "mich selbst" nicht wirklich zeige. Obwohl ich das doch eigentlich will. Aber wen kann ich mich selbst zeigen und vor allem wofür? "Daraus wird eh nix Verbindliches, keine Freundschaft, kein nix", sind dann so sätze die in mein Kopf kommen. Mag bei Kassierern oder anderen Arbeitern auch stimmen aber naja. Ich lebe bei meiner Family, bei denen bin ich soziemlich eine der soziophoberen Versionen meiner selbst. Als ich freunde hatte, war ich draußen viel mehr "ich", als zu Hause. Zu Hause hab ich keine lust, mich meiner Family zu zeigen oder mitzuteilen. Was auch immer. Am meisten nervt mich irgendwie, dass ich 25 werde. Und das alles seit jahren so geht. Immer wieder sagte ich mir "Ok, es wird was geändert. Ich ändere was. Ich ändere was" und dann mach ich Erfolge, aber tiefes Glück bleibt trotzdem fern. Und generell fühle ich mich entkoppelt und entfremdet vom Leben. Ich weiß nicht, wohin ich gehöre, wo mein Herz hingehört. Ich will ja zum Leben sagen, aber kein Plan wie. Zurzeit bin ich eigentlich fast durchgehend müde und energielos. Ich würde mich auf jeden Fall über Tipps, Ideen und Tricks freuen. Gerade, was man so verbindliches Soziales zu Lockdownzeiten machen kann. Am besten etwas, was nicht an Leistung geknüpft ist. Will ja leben und nicht nur "arbeiten". Ich hoffe, auch, dass dieses Forum geeignet ist für solch einen Post. Ähnliche habe ich schon gesehen, aber vielleicht waren das ja eher die Ausnahmen als die Regel. Das ist alles schon hart Selbstmitleid, was ich von mir gebe, aber ich will daran arbeiten. Deshalb bin ich auch hier. Deshalb hoffe ich gerade auf konstruktiven Input. Ich danke im Voraus und lasse Liebe da :)
  25. Hallo Mainzer (oder auch Wiesbadener), vorab: bitte nur melden, wenn ihr (zumindest beim Thema Frauen) schon was drauf habt. Bei allem anderen hoffe ich auf regen Austausch. Ich wohne seit 2 Monaten hier in Mainz für'n Master, hab mich super eingelebt, ersten Freundeskreis, erste Frauen etc. ABER: Meine Unikollegen sind korrekte Typen, super zum quatschen und weggehen, aber so richtige Macher sind das leider nicht. Deshalb wäre es cool hier den ein oder anderen zu finden, der vorwärts denkt (nicht PU-bezogen) und ein paar Eier in der Hose hat (definitiv PU-bezogen 😃) Schreibt mir einfach hier eine Nachricht und lasst uns eventuell ein neues "Lair" gründen, das den Namen auch verdient hat. Beste Grüße!