Helmut

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  1. Für welches Gefühl steht: Lieber 1100 mehr auf dem Konto? Wie würdest dich fühlen wennst 5000 mehr auf dem Konto hättest? Oder 10.000 mehr?
  2. Erforsch mal die Ursachen deines "Geizes". Geht's um Sicherheit? Also, die 1100EUR lieber als Reserve zu behalten? Oder geht's um nicht entscheiden können welche Sache 1100EUR wirklich wert ist? Also du kaufst das Instrument und denkst dir nacher "Wär ich lieber in Urlaub geflogen um das Geld..." Was nützt dir dein Geiz, wovor schützt er dich?
  3. Wieso reden eigentlich alle über das Mädel? Die ist nicht hier, an ihrer Haltung können wir nicht arbeiten. Lieber Jason, ein bisschen ungeschminktes Feedback von mir. Steht dir natürlich frei was du damit anfängst. Dein Text beginnt damit das du uns ungefragt auf's Auge drücken musst du bist ein "Unternehmer" und sie ist eine Russin, Hot, Instagram bla. Du nimmst dir das Recht raus ihr Handy zu beschnüffeln und schiebst Vergleichs-Hirnfick weil der andere Kerl "Dir an Figur überlegen" ist. Du übernimmst keine Verantwortung für deine Fehler ("Ich war in diesem Trott drin") und planst manipulative Spielchen. Gleichzeitig scheisst du dir ins Hemd das du als "Beta" und "Depp" dastehst wenn du mal nett zu der Frau bist mit der du seit fünf Jahren zusammen bist. Reden könnt ihr sowieso beide nicht, schon gar nicht über Gefühle. Du schreibst von deinen früheren Beziehungen als "die Weiber". Was ich dann echt speziell finde: Du begründest deinen Wunsch nach Weiterführung der Beziehung mit " Weil optisch ist Sie schon highclass und zudem hat Sie unter der Woche jeden Abend für mich gekocht" Echt Alter? Nach fünf! Jahren gemeinsamer Zeit ist es DAS was für dich zählt? Sorry, aber aus meiner Sicht lebst du das Mindset eines Teenagers. Du definierst dich über äußere Statusmerkmale, und sie ist halt eines davon, weshalb du sie nicht loslassen kannst. Weil so eine Trophäe kriegst nicht mehr, gell? Echter Selbstwert in dir - eher Null. Emotionale Verbindung zur Partnerin - Null. Wenn eine andere Person nicht so tut wie du willst gehst du auf "Mama!" Modus und fängst an rumzugrölen wie ein Baby oder Spielchen zu spielen. Das ist in der Tat klassisches NiceGuy-Verhalten - die Idee das dir irgendwer was schuldet nur weil du so ein netter Mensch bist. Mein Rat: Trenn dich, blei zwei oder drei Jahre Single und schau das du erwachsen wirst.
  4. +2 für die oberen beiden Antworten. Echt? Wenn du ein reflektierter Mensch bist, dann erklär bitte mal warum du schon wieder eine Variante überlegst in einer monogamen Beziehung zu betrügen. Und warum du fremde Handys liest. Warum du mit unter 20 geheiratet hast (kulturell bedingt?). Warum du meinst das sie dir Sex schuldet. Es liegt die Vermutung nahe das du einiges an Entwicklung ausgelassen hast weil du zwischen 19 und 35 verheiratet warst. Vielleicht holst du die mal nach ohne dich gleich wieder in die nächste Abhängigkeit zu stürzen.
  5. Das ist komplett subjektiv und wird wohl stark davon abhängen was die Frau sonst so in die gemeinsame Zeit mitbringt. Was bringst du in die gemeinsame Zeit mit? Angststörungen sind leider häufiger diese Tage. Is mal per se nix was man jemand vorwerfen sollte, vor allem wenn's gute Therapien dagegen gibt.
  6. Helmut

    Männergruppe Wien

    Hi Andreas, ich nehm dich gern in den Verteiler auf. Freut mich
  7. Aus meiner Sicht eine Nummer zu groß fürs Forum. Scheint mir ein klassischer Fall für Trennungsberatung und/oder Mediation bei fachkundigen Personen. Eben weil es darum geht das ihr wie Erwachsene für euern Sohn daseit. Da ist unheimlich viel Verletzung bzw. Angst bei ihr und es besteht die Gefahr das sie es über das Kind dich spüren lässt. Würde auch empfehlen in einer persönlichen Beratung deinen Anteil am Scheitern der Beziehung aufzuarbeiten. Wirds sicher geben, les ich da noch nicht raus. Damit lernst du auch mit ihren Emotionen und Verhalten umzugehen. Ebenfalls zu überlegen: Ein guter, auf Familienrecht spezialisierter Anwalt damit du weißt wie es mit Sorgerecht, Unterhalt, Besuchszeiten etc. aussieht und was dir und ihr zusteht. Edit/Nachtrag: Ich will dich wirklich hier nicht unemphatisch ohne weitere Hilfe stehen lassen. Wünsch dir echt das die Situation sich gut aussortiert. Es geht nur darum das du alleine in dem Text oben mindestens vier, fünf verschiedene miteinander verbundene Problemfelder ansprichst die sich zwischen dir und ihr abspielen, und auch dass die Eskalationsstufe des Konflikts so wie du es beschreibst schon gut im zweiten Drittel ist . Für ein so komplexes Minenfeld bietet ein textbasiertes Forum aus meiner Sicht einfach zu wenig Kommunikationsbandbreite.
  8. Du hast nicht genau mitgelesen. Nicht langsam - mitten in der Nacht zum Geburtstag. Da kommt das Sandmännchen und streut Sand in deine Pussy, den du nie wieder rauskriegst. Erfahrungsgemäß wenn da was nagt obwohl die Praxis eh den Gegenbeweis liefert, dann hat es in der Regel nicht damit zu tun was die anderen drumherum sagen, sondern was du zu dir selbst sagst. Da würd ich mal nachforschen. Nachtrag: Lachfältchen sind hot.
  9. Warum ist das eigentlich nicht die Frage? Also ich mein, relevant ist doch letztlich was es für die einzelne Frau (nämlich dich) bedeuten kann. Was hilft's dir allgemeingültig klären zu wollen wie es für Frauen Ü30 mit Sexaffären aussieht? Ist das Ziel nicht das du ein gutes Beziehungsleben führst?
  10. Der Kerl ist dir monatelang nachgelaufen, und jetzt wo er dich hat biste überrascht das er dich nicht loslassen will? Wenn du schon fremdgehen willst - was ich persönlich als feig und mangelnden Charakter sehe - dann such dir zumindest jemand der auch nur rumficken will. Da fallen schonmal derartige Gesprächsthemen... ...konsequent weg. Über sowas redet man nicht wenn es nur um Sex geht. Bei einem der dich nur flachlegen willst wirst du aber wahrscheinlich nicht so auf Händen getragen sein wie bei dem hier. Ich vermute allerdings das ist Teil des Reizes für dich. Dein letzter Satz ist da auch recht spannend. Also willst du ja auch nicht nur rumficken?
  11. Frage @X-Wing Mich würde interessieren woran du erkennst, dass sie mit der sexuellen Situation unzufrieden ist. Du beschreibst die Sache in meiner Wahrnehmung so, dass euch beiden was fehlen würde. Ich erkenne aber aus deinen Texten nur einen der beiden der sich Gedanken macht wie man was ändern könnte. Da liegt für mich ein Widerspruch den ich gerne verstehen würde. Unabhängig davon gibt's ja im wesentlichen nur zwei Varianten: A) Sie hat allgemein wenig Lust auf Sex B) Sie hat wenig Lust auf Sex mit dir Du beschreibst sie durchaus als Frau mit Fantasien im Kopf, die Sex genießen kann, also Variante B. Dann wäre für mich zu klären warum sie, wenn sie sich eigentlich ausleben und ausprobieren möchte, das nicht einfach tut mit dem Kerl der ihr zur Verfügung steht. Die Tatsache das sie offenbar eher als Pflichtübung sich um deine Bedürfnisse kümmert würde mir hier zu denken geben. Ich bin mir aber auch nicht sicher ob du nicht ev. Variante A zu sehr ausblendest. Da fände ich es wirklich wichtig mal in deinem Gefühl zu klären wie sexuell deine Frau wirklich ist. Oder wieviel davon sie sexuell sein will weil sie Angst hat das du die Beziehung beendest. Vor euer Beziehung war ihr Sex jedenfalls scheinbar nicht wahnsinnig wichtig oder vielleicht waren Ängste damit verbunden - hast du mal gefragt warum sie solange Jungfrau war? Ich finde es jedenfalls total spannend wie du einerseits analysierst das es ihr an Selbstvertrauen, Mut und Erfahrungen fehlt. Und du gleichzeitig meinst du könntest ihr das nicht geben, es müsste jemand externer sein. In dem Zitat liegt ein großer Teil des Problems: Eine letzte Frage kann ich mir trotzdem nicht verkneifen: Warum heiratet man wenn man seit vier Jahren keinen gescheiten Sex hat?
  12. Wahrheit pur... :-D

  13. Danke @Aldous, passt sehr gut dazu. Interessanterweise komme ich bei dieser Sache eher auf den Begriff "Wehmut" als "Trauer". "Wehmut" ist ja die Erinnerung an etwas Vergangenes - und damit implizit auch die Akzeptanz des Vergangen-Seins. Ich würde sagen: Akute Trauer - zb. wie nach einem Todesfall - muss irgendwann enden und sich in Wehmut umwandeln, sonst stecken wir im Leben mit dem Blick nach hinten fest. Da bin ich ganz bei dir. @Explorer1 Ich bin ein sehr visueller Mensch, deswegen arbeite ich da gerne mit inneren Bildern. D.h. ich habe mir eben wirklich bildhaft vorgestellt: Da ist ein Fotoalbum, es hat eine Farbe, eine Form, einen Einband... da tue ich Fotos rein - Fotos meiner vergangenen Situationen wo meine alten Prägungen und Verhalten so präsent waren. Situationen die mich beinflußt haben, die ich vielleicht heute irgendwie auch peinlich finde aber damals mein Bestes getan habe und auch irgendwie stolz auf diesen "alten Helmut" bin, wie der da trotz seiner negativen Gedanken und Ängste sich sehr kreativ und schlau verhalten hat. All diese Fotos stelle ich mir natürlich lebhaft vor, und wie ich sie in dieses Album tue. Und dieses Album, wenn es dann voll ist mit all diesen Situationen und Erinnerungen, das stelle ich an einen besonderen Ort in mir. Womit ich weiß ich kann diese alten Sachen immer noch ansehen, immer noch lustig/peinlich/berührend finden - aber es sind trotzdem alte Sachen, es sind Fotos, und Fotos sind Erinnerungen, nicht mehr lebendige Situationen. Ein eher taktiler/haptischer Mensch würde sich vielleicht eine Kartonbox nehmen und da "Schnippsel" sammeln - Papierstücke mit Stichworten, echte Fotos, Gegenstände... auch das eine Variante. Die klassischen Sesselgespräche laufen (sehr verkürzt erklärt) so ab dass du dir zwei Sessel nimmst, gegenüberstehend ... auf einen setzt du dich, auf den anderen setzt du geistig deinen Gesprächspartner. Zb. deinen Vater. Und dann kannst du mal laut fragen, zb. so...: "Papa, wenn ich XYZ schaffe, (das wo ich glaube du hast es selber nicht geschafft...) wie geht's dir damit?" Dann setzt du dich auf den anderne Sessel, "in deinen Vater" - also in das Gefühl davon, und antwortest dir auf deine Frage. Und dann setzt du dich wieder "in dich" retour und antwortest auf die Antwort etc... Ist etwas das man vielleicht die ersten Male am besten mit Anleitung macht. Ich kann das mittlerweile ausreichend gut, dass ich mich einfach entspanne und bei mir bleibe (heiße Badewanne) und dann vor meine geschlossenen Augen meinen Gesprächspartner gegenüber setze, das Gespräch aus meinem Gefühl fließen lasse ohne die Position zu wechseln. Muss man aber üben, und hängt davon ab welcher Typ du bist. Bei mir war da gestern zb. mein ca. 16 jähriges Selbst das wissen wollte: "Wenn du so "stark" wirst, versprich mir dass du nicht so ein Arschloch wirst wie die anderen "Starken" damals". Also da geht's durchaus auch um die Arbeit mit inneren Anteilen, das eventuell Befürchtungen und Abneigungen hat gegen das was heute eigentlich Zeit wäre zu lernen und zu leben. Wenn ich eben zb. Macht immer sehr negativ erlebt habe, dann werde ich mir schwertun den letzten Schritt zu einer Eigenmächtigkeit zu machen - solange diese Befürchtungen im Raum stehen. Jemand der eher schreibt als visualisiert könnte zb. einen Brief schreiben - an die Exfreundin, an den alten Freund der nicht mehr den Weg gemeinsam gehen kann/will.... Und dann einen Brief retour schreiben. Im Wesentlichen erkenne ich da bei mir am aktuellen Beispiel zwei parallel laufende Prozesse, die stark zusammenhängen: Einerseits die Erinnerung (und zwar eine positive Erinnerung) zu bewahren daran wie es früher war. Nicht das alte Verhalten abzuwerten, zu verdrängen, auf die Seite schieben und nie mehr ansehen zu wollen. Andererseits in Dialog zu treten (mit eigenen Anteilen, oder realen Menschen meiner Umwelt) die eventuell ein Problem damit haben könnten in dem was ich jetzt entwickle und stärke. Ich hatte da einen ganz ähnlichen Moment - wo mir bewusst wurde, dass die Traurigkeit - die Stärke der Emotion - auch zeigt wie stark ich positive Emotionen erlebe. Und wieviel Kraft da in mir ist für positive Emotionen. Und das beides zwei Seiten der selben Münze sind, die man gar nicht trennen kann oder sollte.
  14. Ich würde gerne mit euch einen Gedanken teilen der mir in meiner Selbstarbeit grad ganz deutlich klar wird, den ich aber auch in meiner Begleitung anderer Personen immer wieder begegne. Viele von euch kennen möglicherweise dieses Gefühl: Die neue, größere und schönere Wohnung ist fertig ausgemalt, eingerichtet, komplett bereit und gemütlich gemacht für den Einzug. Soviele neue Möglichkeiten, soviel mehr Platz, und noch dazu in einer besseren Gegend. Eine wunderbare Vorfreude macht sich breit. Trotzdem gibt es da den Moment wenn man sich in der alten, kleinen Wohnung das letzte Mal umsieht. Die Schatten der Bilder und Möbel an den Wänden wahrnimmt, die hallenden Geräusche im leeren Raum hört. Und dann in der Tür stehen bleibt und weiß: Wenn ich da jetzt rausgehe, komme ich nie mehr hierher zurück. Hunderte Erinnerungen, dutzende großartige oder auch traurige, aber jedenfalls damals sich-sehr-lebendig-anfühlende Situationen. Mit einem letzten Schritt wird das alles endgültig und absolut Vergangenheit werden –es heißt also Abschied nehmen. Ich denke, dass jeder von uns der sich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt, diesen Moment kennt. Diesen Moment – normalerweise nach einer längereren Phase der Reifung und Selbsterfahrung – der sich dann dann eine halbe Sekunde einstellt bevor man ganz in die neue eigene Kraft geht. Oft ist dieses Gefühl, so schön und befreiend es auch ist, trotzdem verbunden mit der Wehmut eines gewissen Verlustes, zb. des alten Selbsts. Und oft ist es gerade dieses Gefühl das uns davon abhält wirklich unsere neuen Fähigkeiten und Möglichkeiten anzunehmen, bewusst den letzten Schritt zu gehen den es noch braucht. Sehr oft sind da viele Ängste: Wenn ich diesen letzten Schritt gehe, entferne ich mich damit von meinen früheren Freunden? Entfremde ich mich damit von meinen Eltern? Wie bleibe ich in Verbindung mit anderen Personen die diese neue Kraft in mir noch nicht kennen, selbst in sich vielleicht nicht kennen? Können die dann noch mit mir? Wie verabschiede ich mich also richtig von dem was war, ohne zu befürchten dass ich verliere was ich wertschätze und noch brauche? Loslösen von dem was war Ein Patentrezept dafür gibt es sicher nicht, da wir alle verschieden sind. Ich für meinen Teil führe diese Tage viele innere imaginative Dialoge mit ganz verschiedenen Gesprächspartnern. Mit meinem früherem Ich, mit alten Wegbegleitern deren Weg sich nun von meinem trennt. Mit den archaischen und realen Gestalten die in mein neues Leben treten möchten. Angelehnt an die „Leere Stuhl“ Technik aus der Gestaltarbeit kläre ich damit für mich selbst was noch offen und unausgesprochen ist, und mache mich frei und bereit für neue Erfahrungen. Was ich ebenfalls sehr berührend und kräftigend empfunden habe ist mir ein mentales Fotoalbum anzulegen. All dieser Momente von damals, die ich nicht missen möchte, die sowieso unweigerlich ein Teil von mir geworden sind. Die Erinnerungen daran sind darin sicher verwahrt – und mit dem Wissen das ich nichts verlieren werde kann ich jetzt bewusst und kräftig nach vorne gehen. Mein persönliches Fazit also: Wenn es uns trotz intensiver Arbeit an alten Mustern, Verhaltensweisen und Glaubenssätzen schwerfällt unsere neue Stärke zu besetzen, dann braucht es möglicherweise nochmal den Blick zurück. Und eine individuelle Form des wertschätzenden, sanften Abschieds von dem was wir hinter uns lassen werden. Veränderung bedeutet implizit immer auch Abschied nehmen. Aber davor müssen wir uns nicht fürchten.
  15. Kann das bitte irgendwer ganz weit oben wo hinschreiben wo es alle lesen... großartige Erklärung.