Lazy Larry

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  1. Kp, von meinem Kumpel mit wampe hatte Ich ja schon geschrieben. Beklagt sich, dass er zu viele Nacktbilder von weibern ungefragt zugeschickt kriegt. Also nein. Gut, sind normale mädels und keine models oder instathots. Aber "Nobody only bangs 10s" also egal. Hat anscheinend eher was mit der inneren Einstellung zu tun. Elaboriere pls
  2. Hats immer noch. Ist das, was mich davon abhält. Kenne keinen, der damit nicht irgendwo frustriert ist, auch nicht die, die da drei neue mädels die woche über Tinder weghauen. Wenn man ne frau ist. Scheint mir irgendwie aufwändger als im park mal eine anlabern wenn man als mann dann extra pumpen gehn, super fotos machen und sich durch das Gebirge an Männerüberschuss kämpfen muss.
  3. Weiss nicht. Tinders Werbeversprechen ist ja "Ficke so viel du willst ohne jemals abgelehnt zu werden oder von deiner couch aufzustehen" Insofern denke Ich, dass den Bodensatz auf Tinder die typen bilden, bei denens nicht läuft und die auch nicht vorhaben, was daran zu ändern. In dem sinne zweifel Ich, dass die da überhaupt auftauchen. Müsste man ja mit Frauen reden, so ganz in echt und real. Ich denke, das hat schon potential. Würde aber so wischzeugs vermeiden, Ich denke dass Leute zu so was ja vorrangig hingehen um sich das ganze Elektronikgedöns zu ersparen und real in kontakt zu kommen. Btw, meine Frage ist unbeantwortet: kann man das Tinderzeug auch produktiv nutzen, oder ist und bleibt das nur für die, die keine andere Wahl haben oder zu haben meinen?
  4. Mich erstaunt halt echt, wie wenige kapieren dass diese ganze 80/20 scheisse der Grund ist, weshalb Tinder so erfolgreich ist. Das Geschäftsmodell ist ja, möglichst viele user möglichst lange auf der Plattform zu halten. Druch das Versprechen "Ficken auf Knopfdruck" gibts natürlich erstmal nen massiven Männerüberschuss. Die MÄnner mssen dazu noch mit handicap flirten- "sich hübsch machen" ist klassisch weibliches game, und Tinder lässt nunmal nichts anderes zu. Auf dem level wie eine gewöhnliche durchschnittsfrau ihre bilder macht, kriegen das nur wenige typen hin. Dieser 80/20 Effekt is da also bewusst herbeigeführt. Merkt man auöch an dem algorithmus, der männer sehr fix aussortiert und aus dem pool nimmt. Die Frauen bleiben also auf der App, weil sie etwas anbietet, was sich in der realität selbst für die allerhübscheste frau kaum so findet, nämlich ein nicht abreissendes büffet an männern zur völlig freien und beliebigen auswahl. Männer dagegen bleiben da weil ja doch versprochen wurde, dass sie da auf knopfdruck ficken können, und marketing lügt ja nicht, und vielleicht wenn man nen boost kauft.... Ist ja auch ne anerkannte marketingstrategie, negative Gefühle in Menschen auszulösen und ihnen dann bessere zu versprechen wenn sie mehr ins Produkt investieren. Funktioniert ja. Was Ich hier in dem Thread sehe, ist dass Leute dann dieses Konstrukt nehmen und auf die reale Welt projizieren. Gruselig. Hab in meinem ganzen Leben noch nie über meine Größe von 1,78m nachgedacht bevor Ich hier reinlas. Hatte in meiner erfahrung auch null effekt, Ich registriere für gewöhnlcih nichtmal, ob eine frau nun größer ist,sondern nur ob sie attraktiv und interessiert wirkt, so lange der unterscheid nicht extrem ist. Kann man Tinder auch effektiv nutzen, für andere Sachen als sich das Selbstbewusstsein zu zerficken? Wäre eventuelfl ganz nett, um sich ein paarmal mit Frauen zu treffen und n bisschen erfahrung zu sammeln, aber wenn Ich hier reinlese scheint der Aufwand dafür etwas extrem und das risiko, sich nur selbst runterzuziehen ziemlich hoch.
  5. So, um mal nach langer Zeit hier mal wieder was produktives zu posten. Ich habe mich jetzt in den letzten Monaten nach langem hin und her und viel innerem Widerstand mal sehr intensiv in der Therapie mit meinem Inneren auseinandergsetzt. Da gehört viel dazu, mit meinen Eltern ins reine zu kommen. In der Folge hat sich meine Angst, wieder Vereinnahmt zu werden , deutlich verringert. Vor allem aber mein Bedürfnis, ein besserer Mann als mein Vater zu sein, sich "alleine" durchzuschlagen und es ihm mal so richtig zu zeigen indem Ich der Männlichste aller Männer und überkrasseste überhaupt werde geht zurück. Genau so , wie die daraus resultierenden Vorwürfe gegen mich selbst, mal wieder nicht gut genug gewesen zu sein. Woraus auch resultierte, dass Ich Frauen ausschliesslich als Sexobjekte sehe, also das genaue Gegeneteil der Verfassung eines Nice Guys mit mir herumtrage. Wird aber auch besser. Nun dazu, warum Ich jetzt hier hirn schriebe und wobei Ich mir Rat erhoffe. Nach Jahrelangem Rumsitzen ist meine Leben in keinem guten Zustand. An der Uni sitze Ich endlich an meiner Abschlussarbeit. Woanders sieht es aber desaströs aus: Meine Freundeskreise sind weitestgehend zerfallen - haben sich aufgelöst in das ganze Haus/Kind/arbeits dingensbums oder wegzug, oder dadurch dass ich mich über die letzten Jahre sehr Isoliert und vieles vernachlässigt habe. Die Zeit haben eigentlich nur meine engsten Freundschaften überdauert von die meisten woanders leben. Hier vor Ort habe Ich noch zwei Jungs. Sind auch beides keine Stubenhocker, aber auch selbst viel mit eigenem Kram beschäftigt. Dazu noch ein, zwei bekannte mit denen man mal was machen kann, und wer auch immer mal wieder in die Stadt reinschneit auelf nen kurzen Besuch. Hab zur ziet nichtmal jemanden, um an den See zu fahren. Andereseits hab Ich dasd damals auch selbst geschafft, ist mri ja nicht in deschoss gefallen das aktive sozialleben. Schleppe da leider immer noch die tendenz mit mir rum, mich selbst schlecht zu reden und Sachen, die Ich geschafft habe nicht zu beachten. Womit man sich den Weg verbaut, zu sehen dass man ja einfach nochma machen kann, was man schonmal geschafft hat. Ich tu mich deswegen mit den aktuellen Hygienemassnahmen auch sehr schwer - Uni und Bilbiothek entfallen komplett, Nebenjob ist Homeoffice. Ohne beziehung/f+ oder festen Freundeskreis ist man da sehr schnell sehr isoliert. Ich weiss auch nicht so ganz, aber Ich sehe da momentan keine Anknpfungspunkte. Meine Therapeutin hat mir Tinder vorgeschlagen, aber irgendwie sträubt sich mir da alles. Bin früher viel rum, da sind immer interessierte Frauen angefallen, und jetzt mit diesem Elektronikschrott... irgendwie nä. Will halt auch alles haben, was man in der zwanzigern üblicherweise so erlebt, also party und da frauen kennelernen, oder im Seminar oder Park oder sonstwo, jedenfalls in der Realität. Ich will da nicht hin flüchten, "Get a live" gehrt für mich dazu, und das ist gerade nicht gegeben, auch wenns das früher mal war. Ginge also drum, aus dem Stand jetzt mal wieder richtig aus der Komfortzone rauszugehen, mir neue Leute zu suchen und Frauen dabei auch. Fänds irgendwie deprimierend, hier abgesehen von irgendwelchen Tinderellas weiter so langweilig zu leben und ohne dass man was erlebt. Allerdings - wäre OG jetzt so schlecht? Gibt ja auch Leute hier, die das effektiv ergänzend genutzt haben, ohne da so grausig drin zu versacken wie die leute in diesem Tinder thread. Wie habt Ihr das gehandhabt, kann man das als Einstig mal nutzen, bringt das was? Bin mir da nicht sicher, ob Ich mich einfach nur etwas drücke gerade. Bisschen was im Inneren sitzt da ja auch immer noch schief, komplett durch mit dem Thema bin Ich nicht, aber mal so langsam an dem Punkt wo eine Menge Blockaden auch in der Realität weg sind.
  6. Schon. Ich habe wie gesagt dur haus angst vor dem, wasdu da vertrittst. Denn: Was wird durch diese massnahmen erreicht? Es wird eine hypothetische überlastung des Gesundheitssystems verhindert. Das wars. Dadurch wird nichts “verkürzt“, ohne impfstoff oder heilmittel stehen wir in zehn jahren exakt an der selben stelle. Was also möchtest du durch die verlängerung von massnahmen ad infinitum erreichen? Jedes risiko aus dem leben zu tilgen ist nicht realistisch. In zehn jahren wird es auch andere dinge geben, an denen menschen sterben. Ich sehe die moderne obsession mit prävention übrigens durchaus kritisch. Unsere Gesellschaft ist in den letzten jahrzehnten weit restriktiver geworden dadurch, und mit Corona erreicht es einen neuen höhepunkt. Man muss sich allmählich der tatsache stellen, dass jedes risiko zu verbannen schlicht nicht möglich ist. Gibt schon nen packen studien zur schulöffnung dazu. Zum rest: Momentan und bislang ist es aushaltbar. Aber nun stelle dir mal vor, die allgegenwart dieses themas würde die nächsten zehn jahre bleiben. Keine sauna und kein club ist für ein jahr kein ding. Aber für den rest des lebens? Ganz andere Geschichte. Und da will Ich drauf raus.
  7. Du vielleicht. Ich nicht, und die leute, die in so einer Gesellschaft aufwachsen müssen, noch voel weniger. Großflächig ein Verhalten zu erzwingen, das sonst Sozial Gestörten vorbehalten ist geht über ein wenig AIDS-Panik dann doch hinaus. Das rührt an die Grundfesten Menschlichen Zusammenlebens in einer Weise, wie es noch nicht einmal die Diktaturen des 20. Jahrhunderts getam haben. Wir gehen da weg von “ein wenig verändern“, hin.dazu dass ganze Generationem schwer psychisch gestört aufwachsen. Es ist absolut Größenwahnsinnig, das Memschliche Grundbedürfnis nach Kontakt mal eben.für überflüssig zu erklären und etwas zu erschaffen, was nur eine vollwertige dystopie sein kann. Die zerstörerischen auswirkungen dessen übertreffen alles, was corona je anrichten könnte. Das stresslevel und aggressionsniveau steigt ja jetzt schon massiv an, viele der kinder, die jetzt.in die schule gehen werden bereits jetzt mit psxchischen folgen und entwicklungsstörungen zu kämpfen haben. Und das als basis für eine neue gesellschaftsform? Das ist , mit verlaub, krank. Das wäre schlicht ein akt der selbstzerstörung, denn eine solche gesellschaft wäre niemals überlebensfähig. Dein Stamdpunkt ist ebenfalls Fundamentalistisch, denn du siehst es als gegeben, unser aller zusammenleben extrem negativ und dauerhaft zu verändern auf basis rein vermuteter “Gesellschaftlicher schäden“, ohne irgend eine alternative auch nur in erwägung zu ziehen. Oder Rücksicht auf die zu nehmen, die Leben und nicht bloß überleben wollen.Die Verhältnismässigkeit ist nicht gegeben. Argumentationen wie deine sind das, wovor Ich grosse angst habe und weshalb Ich in starker opposition dazu stehe. Sollte sich das wirklich abzeichnen, bleibt mir und vielen anderen nichts als äußerster widerstand. Wir sind nicht alle gesetzte ältere herren, verängstigte rentner oder verbitterte Stubenhocket.Manche haben noch ein leben zu leben. Nicht. Hinnehmbar.
  8. Nun gut, Ich gebe zu dass Ich es eeventuell etwas düsterer sehe als es wirklich ist. Möglicherweise weil die Lockerungsreihenfolge strikt nach Lobbystärke mir ziemliech auf den Keks geht. Aber Grundsätzlich hast du recht. Dennoch hätte Ich gerne ein grundlegendes Konzept dafür, wie man mit dem Virus umzugehen gedenkt. So in der art "wenn an tag x kein impfstoff, dann zurück zur Normalität, dann wird eben die Risikogruppe geschützt und damit gelebt"". Schlicht die Versicherung, dass die ganze Sache nun einmal ein Ende hat. Ich glaube, das würde sehr dabei helfen, die Gemüter zu beruhigen (auch meins) Wo allerdings die panische angst davor steht, dass Menschen dann die massnahmen nicht ernst genug nehmen. Ohne Impfstoff sitzen wir schliesslich auch in Drei Jahren noch an der selben Stelle, und es ist nicht hinnehmbar, dass Notmassnahmen dauerhaft das Leben bestimmen.
  9. Oder , anstatt solch absurde Vergleiche garniert mit reinene Phantasieszenarien rauszuhauen könnte man auch einfach erkennen, dass nicht bis in Ewigkeit das Nullrisiko zur absoluten Maxime erheben. Nicht jeder ist gewillt, das alles ewig und unbegrenzt , ohne jede Perspektive auf sich zu nehmen. Das führt halt unweigerlich in einen Konflikt, an dessen Ende bzw. gerade erst anfang du jetzt schon zehntausende Leute hast, die überhaupt keine Massnahmen mehr einhalten. Ich finde Ryans Vorschlge rational und dem aktuellen Kenntnisstand über das Virus angemessen. Es wird ohne Kompromiss nicht gehen, und das bedeutet auch, diejenigen zu berücksichtigen, die ihren Lebenszweck nicht in Infektionsverhütung sehen. Gerade wenn man mit "konsens" argumentiert, sollte das eigentlich offensichtlich sein.
  10. Einseitig und alternativlos dem Gesundheitsschutz alleinige und absolute Priorität und Vorrang gegenüber allem anderen zu geben, und jedem der das nicht gut findet bezwihungsweise sich fragt , was eigentlich das ziel sein soll, über den mund zu fahren und als unmoralisch abzukanzeln ist eher das Gegenteil von Konsens. Wenn es um Konsesn geht, warum dann die rabiate Reaktion auf jeden öffentlichen Diskussionsversuch? Zumal imer noch nicht geklärt ist, wo das überhaupt hinführen soll. So wie es jetzt steht, geht das eben unbegrenzt immer so weiter, es sei denn ein Impfstoff fällt vom Himmel. Alle interessen , die nichts mit Virusverhütung zu tun haben sind auf unbegrenzte zeit schlicht für nichtig erklärt worden, obwohl das Virus zwar gefährlich, aber nicht in Ansätzen so gefährlich ist wie beim ersten Lockdown vermutet. Und wo ist der Konsens, wenn monatelang au Eltern und Kinder geschissen wird, aber man jeden Ansatz, die Risikogruppe zu schützen sofort damit abwiegelt dass man das den armen Alten doch nicht antun darf? Ich sehe hier keinen Konsens, nur eine Politik die eben mit Spaltung, Moralismen und Emotionalisierung das Volk auf Linie bringt.
  11. Was genau rede Ich mir denn schön? Ich halte das Virus nicht für gänzlich ungefährlich, falls du darauf hinauswillst.
  12. Ich habe es soffen gesagt eher umgekehrt erlebt - dass die Maske hochstilisiert wurde als Lebensrettende Heldentat des kleinen Mannes, durch dei man sich von den ganzen "idioten" abgrenzt und als besserer Mensch fühlen darf. Wenig überraschend, waren ja zu beginn die Nichtmaskenträger aus ganz unpolitischen Gründen in der Überzahl. Dass das ganze Massnahmending so eine seltsame Moralische und damit politische Einfärbung bekommen hat, ging mMn. von Politik und Medien aus, nicht den Gegnern. Auch weil , wie Ich glaube der Statt durchaus weiss dass die Massnahmen mi Zwang allein nicht durchsetzbar sein werden aus in meinem letzten Post dargestellten Gründen. Sollten die Leute eigenstädnig damit aufhören , diese zu befolgen, dürfte es kein Zurück mehr geben. Deshlab wohl auch diese permanente Mediale überdramatisierung der Lage in den Medien, die allerdings kurzfristig zwar effektiv ist, langfristig aber kontraproduktiv wird und dafür sorgt, dass Menschen sich rettungslos verschaukelt vorkommen und dann auf Demos gehen. Und ist ürbigens das, was mir am meisten Sorge bereitet: Dass diese Seuchenprevention so absolut gesetzt und zum moralischen Ideal verklärt wird, dass wir am ende nicht mehr rausfinden. Dieser dubiose WHO-typ hat ja heute erst verkündet, der Impfstoff werde nichts bringen und alle sollten weiterhin auf Jahre masken tragen, auch in Ländern in denen es kein Corona mehr gibt - aus Solidarität. Wundert mich null, dass manche da eine Agenda wittern. A propos Demo: Meine Mutter hat mir mal erzählt, zu ihrer Zeit wären Demos echte aufreger gewesen, die für empörung und landesweite diskussionen gesorgt hätten. Tja, sieht so aus als wären wir wieder da 😄 Irgendwie doch nett, dass Demonstrieren wieder einen bedeutung hat....
  13. Sie Sein lassen. Eine gesunde Gesellschaft hat hier nichts zu fürchten. Solche Menschen sind doch nicht etwa neu. Die gab es zu allen Zeiten, gerade vor ein paar Jahrzehnten war eine RAF munter unterwegs und eine NPD sass in Länderparlamenten. So etwas wird zum Problem, wenn es in einer Gesellschaft auftritt, die grundlegende Probleme hat. IN der das Vertrauen vieler Menschen in Politik und System so tiefgreifend erschüttert ist, dass sie alles mögliche glauben ausser den offiziellen Verlautbarungen. Und die Regenbogenfahnen. Und Die Hämmer und Sicheln. Jetzt mal ganz konkret: Was erwartest du? Dass Sie eine Massenschlägerei anfangen? Dass der Redner auf die Tribüne steigt und erst einmal ein langatmiges Distanzierungsritual vornimmt, obwohl das Thema des Tages weder mit Rechts noch Links irgend etwas zu tun hat? Die erste Frau mit der Ich je gefummelt hab war ne bekennende Linksradikale. Direkt unter der Preußenfahne, die über meinem Sofa hängt. Würde Ich mir die Menschen um mich rum nach der Reinheit ihrer Gesinnung raussuchen, hätte Ich ein sehr trauriges Leben. Wenn da ein friedlicher Mensch auf einer Demo neben mir her läuft, dann ist das eben so, auch wenn er eine Reichsfahne hat. Ich lebe nicht in einer Gesellschaft, in der man sich wegen dies und jenem von jedem "Distanziert", der nicht in die eigene Blase passt. Das ist reines Teile&herrsche und sonst nichts. Man distanziere sich von den offen gewaltättigen und bösartigen, aber das wars auch. Und das war auf der Demo halt keiner, auch wenn vielleicht einige dort Ideen nachhängen die damit verbunden sind. @botte Ich habe nicht gesagt, dass diese Menschen in Ihre haltung getrieben wurden. Ich habe gesagt, dass es Gründe für diese Haltung gibt. Wenn Menschen anfangen, selber zu denken, die dies nicht gewohnt sind, so verirren sie sich ganz gerne mal. Ich glaube auch , du verstehst mich falsch:Es geht mir nicht um Detilhandlungen einzelner Politiker oder kleinere unterscheide im Ansatz von Land zu Land. Es geht mir um die Beschaffenheit unseres gesamten Systems und dem Selbstverständnis der Politik gegenüber dem Volk. Du hast ja selbst einmal auf "Weimarer Verhältnisse" rekurriert. Dass die nicht so ohne weiteres drohen. Stimmt auch. Aber was führte zu Weimarer Verhältnissen? Eine Präsidialdiktatur Brüning, der der Ansicht war, durch Deflation könne man Deutschland derart pleitieren, dass es aus den Reparationsverpflichtungen Entlassen würde. Pleitiert wurde ordentlich,nach einigen Jahren waren die Verhältnisse schreiend Elendig, obwohl die Hyperinflation und eigentliche Wirtschaftskrise schon längst vorbei war, brach der Konsum durch die Regierungsentscheidungen zusammen, Frima nach Firma ging in einem Teufelskreis pleite, während der Kanzler verlauten liess, alles sei total alternativlos und würde ganz bestimmt mit ein bisschen durchhalten gut werden. Nachdem man diesen schreiend und zappelnd aus dem Reichstag schleifte, kam ein von Papen. Dieser wieder war der Anicht, ein Sozialsystem bräcuhte man nicht, und verwandelte die Millionen von Arbeitslosen wie von Zauberhand in Obdachlose. Der nächste Reichskanzler hiess HItler. Warum? Weil die "Parteien der Mitte" durch die Bank auf dieser Politik beharrten, die solche Elend brachte. Nichts versprachen als dass es ganz sich gut werden würde wenn man sie noch einmal wählt. Und sich wunderten, dass Ihnen keiner mehr glaubte, denn sie waren ja unersetzbar und total alternativlos. Ja, Hitler böse. Aber zu dem punkt war den Menschen scheissegal, wer die Alternative zur Alternativlosigkeit bot, er wurde einfach dafür gewählt dass er irgendwas anderes (egal was) anbot ausser noch mehr Gänge zur Suppenküche und verhuren der eigenen Tochter. Und heute? Es geht uns doch gut! Naja, wenn "wir" kein Mindestlöhner, Sozailhilfeempfänger, Rentner, Waise, Zeitarbeiter oder Obdachloser sind. Dann geht es uns so "gut", dass "wir" uns für 20-30 Jahre für ein Eigenheim verschulden dürfen, dass unsere Väter noch aus der Portokasse gekauft hätten (vorsicht, Polemik) Und unsere Kinder Wohnen bei derzeitiger Entwicklung dann in Wellblechhütten. Egal, nicht "unser "problem. Was ist das, in Somalia geht es den Menschen schlechter? Na dann ist ja alles gut. Nein ist es nicht - sich nach unten vergleichen zu müssen , ist kein Argument, sondern ein Eingeständnis. Ich mein, während tausende vor den Trümmern ihrer Exitensz stehen (die sie gütigerweise mit einem gerade mal zu 8% verzinsten Kredit vielleicht retten dürfen, wenn die bank ja sagt), kriegt eine Lufthansa das doppelte Ihres gesamten Unternehmenswertes in den Arsch geschoben. Dieselbe, die in der Krise steckt weil sie seit Jahren jede Entwicklung verpennt hat, aber nun ist Corona eben da und Coroa ist schuld, da muss man dann eben. Und kaum ist die tinte auf dem Scheck trocken, started man eine Entlassungsorgie unter genau den hart arbeitenden Menschen, die einem den Luxus dieses Bailouts bezahlt haben. Ach nein, st ja geliehen das Geld. Glaubt irgendwer hier , ganz ehrlich und aus der Tiefe seines Herzens, dass der Staat diese Leihgabe so gewissenhaft eintreiben wird wie die Steuern des Paketboten? DIe Tatsache, dass abgesehen von ein zwei üblichen Verdächtigen kaum jemand diese Frage mit "Ja" beantworten dürfte, fasst es wohl ganz gut zusammen. Und unsere Politiker? Wenns gut läuft bei Corona, feiert man sich dass die schwarte kracht (auch gerne unter Verzicht auf abstand). Läufts schlecht, wird mit den Finger auf den Bürger gezeigt. Ich sehe da nur ein sich aus der Verantwortung stehlen, bei allem. An nichts schuld, niemals, im zweifel ist es eben Corona oder diese dämlichen Untertanen die man da regieren muss. Wirecard? Alle haben alles richtig gemacht, es gibt hier nichts zu sehen, bitte weitergehen! Und anstatt über all diese dinge zu reden, womit beschäftigt man sich? Wie viele Menschen waren auf irgendeiner Demo. Krisse Tür nicht mehr zu. Schon geschickt. Clorona hat den Finger zielgenau in die Wunde gelegt, auf alles was schief läuft im Westen und in der modernen Welt - und Wirtschaftsordnung. Global. Und darum wird hier so gewirbelt
  14. Das stelle Ich druchaus nicht in Abrede. Die ganze Art, wie man zur zeit verfährt, sorgt aber genau dafür dass Leute "Radikal" werden und am Ende sich jeder noch so unintrusiven und sinnvollen massnahme komplett verweigern bzw. komplett abstreiten dass ein Virus überhaupt existiert. Das liegt nicht daran, dass diese Leute die Treppe runter auf den Kopf gefallen sind, sondern ist direktes Resultat der Art, wie die Politik in Deutschland und Europa allgemein die Situation handhabt. "Fehlende Differenzierung" ist auch so ein recht wohlfeiles Feigenblatt. Auf der Demo war genauso gut Antifa vertreten, und es ging um ein Thema das mit Linken oder Rechten Idologien überhaupt nichts zu tun hat. Während sich Politiker offen von extremistischen Bewegungen sich nicht nur nicht distanzieren, sondern sogar lautstark mit diesen gemein machen.
  15. ....wobei du implizierst, jeder Anwesende sei automatisch ein "Spinner". Das war der Sinn.