Grindelwald

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  1. Jahrgang: 1991 Wohnort: Köln Stand: früher fortgeschritten (~ 250 Daygame Sets mit guten Erfolgen), aktuell recht eingerostet, möchte wieder reinfinden Präferenz: Daygame, vereinzelt Bargame Kurze Vorstellung: Hey Leute, ich komme gerade aus einer längeren LTR und möchte wieder im Daygame aktiv werden. Ich suche Leute grob im ähnlichen Alter (25-40) um gemeinsam rauszugehen und Frauen anzusprechen. Zusammen ist es denke ich einfacher sich zu motivieren und man kann sich austauschen. Meldet euch einfach, dann ziehen wir mal testweise los und schauen wie es so läuft 🙂
  2. Auch ihr werdet noch glauben 😉
  3. Bitcoin heute im Bundestag 🙂
  4. Auch ein sehr empfehlenswerter deutschsprachiger Kanal für Themen wie Self Custody usw.
  5. Du kannst zB eine Single Signature Wallet mit 12 Wörtern mit einer darunter liegenden Wallet machen, für die noch eine Pass Phrase benötigt wird. Dann tust du ein geringen Betrag an Bitcoin auf die Wallet mit nur den 12 Wörtern, der Hauptbetrag liegt auf der Wallet mit 12 Wörtern + Pass Phrase. Der Einbrecher klaut dann die 12 Wörter und denkt er hätte dich erfolgreich beraubt. Du hast anderswo ein Backup der 12 Wörter (oder kennst diese auswendig), weißt deine Pass Phrase und transferierst deine Bitcoin einfach auf eine neue Wallet sobald der Einbrecher weg ist. Alternativ gibt es Multi Signature Wallets, die mehrere Schlüssel benötigen (also x mal 12/24 Wörter). Selbst wenn der Einbrecher einen deiner Schlüssel aus deiner Wohnung stiehlt, kommt er nicht an die Bitcoin, da er mehrere Schlüssel zum Zugriff benötigt.
  6. Wenn ich korrekt hochrechne hast du ein paar Hundert Sets gemacht. Da sollten eigentlich zumindest ein paar Dates bei rumkommen. Wie laufen deine Interaktionen denn so ab? Wie lange sind sie, worüber wird gesprochen, hast du den Eindruck die Frauen fühlen sich wohl? Wie gehst du den NC und die Datevereinbarung an? Wann schreibst du den Frauen dann und wie sieht das Textgame dann aus? Nightgame finde ich als introvertierter, nüchtern bleibender Mensch persönlich viel schwieriger. Ich würde das Daygame noch nicht aufgeben. Onlinegame ist auch nicht gut fürs Selbstbewusstsein von Männern (außer du bist Chad) weil man sich da häufig unter Wert verkauft und mit dem geballten Desinteresse dutzender Frauen konfrontiert ist. Das würde dich natürlich einholen. In deinem Fall könnte ein Daygame-Coaching Sinn ergeben. Pass aber ggf. auf, dass es ein Coach ist, der tiefer geht, als dich in Sets reinzuprügeln (das bekommst du ja anscheinend schon gut allein hin, Respekt dafür!).
  7. Für mich ist Daygame das einzige was funktioniert. Für Nightgame zu introvertiert und habe mittlerweile eine Aversion gegen laute, volle Clubs und Bars. Im Onlinegame müsste ich mich erfahrungsgemäß unter Wert verkaufen und zum Bittsteller bei Frauen werden, die mir weder charakterlich noch optisch hinreichend gefallen.
  8. Die kognitive Dissonanz in diesem Thread in den nächsten 2 Jahren wird unterhaltsam werden. Entweder die der Bitcoiner oder die der Nocoiner. Persönlich habe ich noch nie eine "einfachere" Wette mitbekommen als was passieren könnte wenn plötzlich institutionelle Vermögensverwalter (die über Bitcoin als "Flucht in Qualität" sprechen und äußerst bullische Szenarien ausmalen) auf das ab dem Halving knappste Asset der Welt treffen. Das in weiten Teilen von fanatischen Hodlern gehalten wird die nicht verkaufen werden.
  9. Mich würde interessieren, wie es bei dir weiterging.
  10. Ich bin überrascht ausgerechnet von dir solche Limiting Beliefs zu lesen. Dass ein Anfang/Mitte 30 Jähriger Mann mal was mit einer Anfang 20 Jährigen hat bzw. für diese noch grundsätzlich attraktiv ist, habe ich jetzt nicht als Seltenheit erlebt. Weder hier im Forum noch im Bekanntenkreis (bei den Männern die ihr Liebesleben aktiv gestalten jedenfalls. Wer im Social Circle oder Arbeit auf die eine Gelegenheit im Jahr wartet wird wshl keine 10 Jahre runter daten können, das stimmt). Aber gerade Mann 30 und Frau Anfang 20 habe ich schon zuhauf mitbekommen und nicht als Problem erlebt. Ob man sich jetzt primär auf diese Altersgruppe fokussieren sollte steht auf einem anderen Blatt. Ich würde mich nur nicht selbst schon den Korb geben indem ich mir einrede dass ich "kaum Chancen" habe.
  11. Ich arbeite 30h und verdiene damit genug, dass ich allein gut davon leben kann. Das Vollzeitgehalt wuerde meinen Lebensstil nicht spuerbar erhoehen. Eigentum ist in Deutschland ohne Erbe fast unmoeglich geworden, wozu also abrackern. Auf Vollzeit zu gehen wuerde meine Lebensqualitaet stark mindern, es macht sehr viel aus 5 oder nur 4 Tage pro Woche zu arbeiten. Ich muss zudem Gott sei Dank in meinem Job nicht frueh aufstehen, das hilft auch viel. Aktuell stelle ich neben dem Job noch mein zweites Studium fertig. Sobald das durch ist, werde ich in der frei gewordenen Zeit noch mehr Dinge tun die mir Spaß machen.
  12. Das ist leider auch meine Erfahrung. Habe mich schon öfter gefragt: "Was machen die hübschen Frauen eigentlich in ihrer Freizeit?!". Ich hab schon einige Uni-Kurse durch: Beachvolleyball, Tanzen, Boxen. Es war maximal mal eine HB6 dabei, die dann die Einäugige unter den Blinden und heiß begehrt von den männlichen Teilnehmern war. Spiele jetzt aktuell seit 3 Jahren sehr regelmäßig Padel-Tennis (das ist immer mit 4 Leuten und man lernt viele neue Leute kennen) und da war ein einziges Mal ein attraktives Mädel dabei. Sie war Brasilianerin 😅. Hübsche deutsche Frauen sieht man wenn dann im Alltag auf der Straße, im Club/Bar oder im Gym. Da ist dann aber nix mit natürlichem entspannten Kennenlernen sondern man muss Cold approachen.
  13. In den ersten zwei Jahren nach ihrer Trennung war Felicitas Wepper glücklich. Sie fühlte sich frei, konnte endlich alles machen, was sie wollte. Irgendwann aber fiel ihr auf, dass sie nicht mehr eingeladen wurde, wenn befreundete Paare sich trafen. „Weil ich wohl für die das fünfte Rad am Wagen gewesen wäre“, weiß die 53-jährige Hausärztin. Die Corona-Zeit hat die Sache nicht besser gemacht, und mittlerweile fühlt sie sich manchmal ziemlich einsam: an den Wochenenden und Feiertagen, wenn ihr zwölfjähriger Sohn beim Vater ist, an ihrem Geburtstag. Als Russland die Ukraine überfiel, dachte sie: Was, wenn die NATO mit hineingezogen wird? Dann bist du allein mit deinem Kind. „Da wäre niemand, der neben mir steht und mich unterstützt“, sagt sie. Auch Sabine Wilmert kann ihr Singledasein nicht immer nur genießen. „Eigentlich komme ich mir vor wie ein Teenie“, sagt die 55-jährige passionierte Seglerin. „Meine Kinder haben neulich gesagt: ‚Mensch, Mama, jetzt lebst du ja wieder ganz allein, wie früher.‘“ Das sei zwar ab und zu ganz schön, findet sie, aber auf Dauer hätte sie schon lieber wieder einen Partner. Das Problem dabei ist: Sie sehnt sich nach einem Mann in ihrem Alter, der weiß, was er will und im Leben steht. Und dessen Kinder sich wie ihre eigenen für ihren Vater freuen, wenn der eine neue Partnerin hat. „Aber solche Männer“, weiß sie aus bitterer Erfahrung, „suchen eine zehn bis zwölf Jahre jüngere Frau, und die finden sie auch, sogar ganz leicht, wenn sie Geld haben, und eine schöne berufliche Position.“„Frauen suchen einen Mann, der nicht viel älter ist, Männer suchen eine mindestens fünf Jahre jüngere Frau“ Andrea Simmer, Psychologin mit eigener Praxis in Hamburg und außerdem als Beraterin für das Datingportal Lemon­swan tätig, kann bestätigen, dass für Frauen um die 50 nicht besonders viele Männer auf dem Markt sind: „Diese Frauen wollen einen Mann, der nicht viel älter ist als sie selbst, diese Männer aber suchen immer eine mindestens fünf Jahre jüngere Frau. Also verpassen die einander.“ Männer seien daher insbesondere online, wo das Alter der gesuchten Person mit nur einem Mausklick eingestellt wird, erfolgreicher bei der Suche. Und das wird auch immer so bleiben. Glaubt man der Wissenschaft, dann können die Männer nämlich nichts dafür, dass sie auf jüngere Frauen stehen. „Männer in allen Teilen der Welt bevorzugen auch dann jüngere, fruchtbare Frauen, wenn sie selbst gar nicht mehr Vater werden können oder wollen“, sagt Ina Grau, die an der Universität Bonn zur Entstehung, Aufrechterhaltung und Auflösung partnerschaftlicher Beziehungen forscht. Diese Vorliebe sei angeboren, wie bei der Nahrung: „Wir bevorzugen ja auch dann fette und zuckrige Nahrung, wenn wir abnehmen wollen. Wir mögen dann ja trotzdem nicht plötzlich Salat.“ Das Problem dabei: Frauen um die 50 mögen auch nicht plötzlich Graubrot – unscheinbare oder langweilige Männer, die ihnen nicht das Wasser reichen können. „Die Männer, die ich wollen würde, wollen mich nicht. Und umgekehrt“, fasst Malin Lingenfeld, eine attraktive und erfolgreiche 52-Jährige, die wie alle Frauen in diesem Text eigentlich anders heißt, ihre Erfahrungen zusammen. Ihr idealer Partner ist humorvoll, gebildet, sportlich und liebevoll – aber so einen findet sie einfach nicht. Frustriert erzählt die Designerin von dem letzten Mann, für den sie sich interessiert hat: „Ein Freund von Freunden, ich lud ihn in mein Haus ein, wir saßen im Garten, er blickte über den Rasen und fragte: ‚Da hinten, am Ende deiner Terrasse, da wohnen deine Vermieter, oder?‘ Ich entgegnete: ‚Nein, das ist mein Wohnzimmer.‘“ Er sei perplex gewesen, habe gesagt: „Ich wusste ja gar nicht, in welchen Verhältnissen du lebst.“ Lingenfeld klingt immer noch empört, wenn sie davon erzählt. „Er selbst ist wohlhabend, hat ein riesiges Haus in einem riesigen Park – und er fände es gut, wenn ich in einer Zweizimmerwohnung leben würde? Er will eine unterlegene Frau?“ Eingeschüchterte Männer Psychologin Simmer berichtet, das sei wirklich erstaunlich oft so. Und sie kann das sogar statistisch beweisen: „Reich, schön und erfolgreich zu sein ist für Frauen ein Nachteil, daran kann ich leider auch nichts ändern.“ Das schüchtere viele Männer ein, „weil der Selbstwert des Man­nes oft proportional zum Einkommen steigt“. Gerade in der Altersklasse 50 plus werde es für solche Frauen eng, ergänzt Ina Grau aus ihrer Forschung. Die Rechnung der Wissenschaft geht so: Über die ganze Gesellschaft hinweg liegt das Bildungsniveau des Mannes eine Stufe über dem seiner Partnerin, also: Arzt – Krankenschwester, Pilot – Flugbegleiterin. Oder zumindest auf der gleichen Stufe. Aber sehr selten darunter. „Insbesondere hochgebildete ältere Frau­en bleiben oft übrig, denn bei ihnen potenzieren sich die Probleme Alter und Bildungsniveau.“ Es ist eine Erfahrung, die Felicitas Wepper in ihrem eigenen Umfeld andauernd macht. „Mir macht es ein bisschen Angst, wenn ich sehe, wie viele tolle Frauen um mich rum schon länger allein sind“, sagt die Ärztin. Manchmal ertappt sie sich schon bei dem Gedanken: War’s das jetzt? Bleibe ich nun für den Rest meines Lebens allein? Sie hat sich auf der Plattform Elitepartner angemeldet und wurde als Erstes von einem Nutzer beschimpft, weil sie ihren Doktortitel in ihrem Profil erwähnt hatte. „Nach einer halben Stunde habe ich meinen Account wieder gelöscht“, erzählt sie. Eine ähnliche Erfahrung machte sie mit einem Bekannten, von dem sie sagt, dass er durchaus ihr Typ gewesen wäre. Als er jedoch mitbekam, dass sie Ärztin ist, „hat er die Segel gestrichen; er hat sich plötzlich kleiner gefühlt, als er in meinen Augen war“, erzählt sie. Er habe sich danach auf Spielplätzen umgesehen und einige hübsche junge Frauen ge­datet. Zu ihr habe er von diesem Mo­ment an immer nur noch gesagt: „Du musst jemanden haben, der viel mehr verdient als du, sonst fühlt der Mann sich unterlegen.“ Womit er wahrscheinlich sogar recht habe, gibt sie zu: Einen Mann, der sehr viel weniger Geld nach Hause bringt als sie, hätte sie nicht so gern. Weil sie aus den Schilderungen von Freundinnen und auch Freunden schließt, dass der Mann sich dann nicht auf Augenhöhe fühlen würde. Wepper denkt mittlerweile, dass sie die falschen Männer anzieht, weil sie so stark wirkt, und das die Männer, die ihr gefallen, abschreckt. „Aber ich kann mich doch nicht dümmer machen, als ich bin“, überlegt sie. Auch Sabine Wilmert ist frustriert: „Ich müsste mich jetzt eigentlich mit Rentnern beschäftigen. Für die wäre ich altersmäßig trotz meines beruflichen Erfolgs wieder interessant.“ Aber dazu fühlt sie sich viel zu jung, agil und sportlich. „Mittlerweile würde ich einen brotlosen Künstler akzeptieren“ Designerin Malin Lingenfeld hingegen sagt nach vielen schlechten Erfahrungen mit erfolgreichen Männern: „Ich würde mittlerweile sogar einen brotlosen Künstler akzeptieren, wenn er sich selber ernähren könnte, ich mich mit ihm unterhalten könnte und ihn attraktiv fände.“ Denn mit den erfolgreichen Männern, sagt sie, sei das manchmal auch eine Krux: „Die wollen immer so umhätschelt werden, dafür hab ich keine Zeit. Ich bräuchte eher jemanden, der seinerseits was für mich tut. Ich bin zwar blond und zart, aber ich bin nicht so süßlich, wie ich aussehe. Ich habe viel Verantwortung und stehe mitten im Leben. Die Männer erwarten ein Mäuschen, aber ich bin eine Löwin.“ Eine Eigenschaft, die tatsächlich fast alle Frauen um die 50 gemeinsam haben, ist ihr Realismus, so Psychologin Andrea Simmer. „Die wollen sich nicht noch mal ein Problem ins Haus holen; sie wünschen sich einen Mann, der wenig Ma­cken hat und sein Leben eigenständig führen kann.“ Bei Männern um die 50 stehe indes eher die Frage im Raum: Wie gehe ich mit meiner Vergänglichkeit um? Wie kann ich mir diesen neuen Lebensabschnitt mit einer jungen Frau versüßen? „Männer wollen ihre Jugend verlängern, um sich selbst jünger zu fühlen. Frauen sind reifer und sozial kompetenter“, fasst Simmer zusammen. Deswegen dauert es meist auch länger als bei Männern ihres Alters, bis sie sich wieder auf jemanden einlassen können. Denn während es etlichen Männern leichtfällt, sich in deutlich jüngere Frauen zu verknallen, werden die Menschen nun mal mit dem Alter nicht hübscher – sodass Frauen über 50 bei ihren meist noch älteren Partnern oft eine gewisse Zeit brauchen, um deren innere Werte zu entdecken. „Wenn man jemanden kennenlernt: Wie der riecht, wie der redet – es ist komplex“, sagt Malin Lingenfeld. Und Sabine Wilmert hat manchmal das Gefühl, sich gar nicht mehr verlieben zu können, weil sie schon zu oft enttäuscht worden ist und sich daher einen Schutzpanzer zugelegt hat. Hinzu komme, dass man zu Beginn häufig vor allem das sehe, was der andere nicht mitbringe, sagt Psychologin Simmer. Auch weil man mehr Lebenserfahrung habe und viele Gewohnheiten, die nicht immer mit denen des potentiellen Partners harmonieren. Sich von denen wieder zu lösen und die eigene Persönlichkeit als in der Entwicklung zu begreifen, das sei schwer. Hilfreich sei es deswegen, Begegnungen im wirklichen Leben zu suchen, statt auf Dating-Websites, sagt Anne Dreesbach, Buchgestalterin, Verlegerin und Autorin des Dating-Ratgebers „Liebe lieber analog. 99 Offlinedating Ideen“. Dort lerne man nämlich die Menschen zunächst kennen, ohne sofort darüber nachzudenken, ob sie als Partner taugen würden. Und stelle dann vielleicht irgendwann eher zufällig fest: Der oder die passt ja richtig gut zu mir. „Beim Onlinedating muss man nach jedem Treffen entscheiden, ob es ein nächstes Mal gibt. Da besteht die Gefahr, dass man zu früh aussteigt“, so Dreesbach. Attraktivität sollte nicht entscheiden Außerdem legen viele Menschen beim Onlinedating überproportional viel Wert auf Äußerlichkeiten. Was nicht zielführend ist. „Natürlich hat es keinen Sinn, wenn man jemanden überhaupt nicht attraktiv findet“, sagt Dreesbach. „Aber wenn man sich besser kennt, relativieren sich manche optischen Dinge.“ Ein weiterer Tipp von ihr: in der Freizeit etwas machen, wo man regelmäßig auf andere Menschen trifft und was einem wirklich Spaß macht. „Dann lernen die anderen einen in Bestform kennen, und man muss sich nicht verbiegen.“ Wenn man dann noch offen auf andere zugehe, seine Vorurteile hintanstelle und fest daran glaube, dass irgendwann schon der oder die Richtige auftauche – dann passiere das auch. Warum es dann trotzdem noch so viele Singlefrauen über 50 gibt? „Niemand hält sich an diese Regeln“, beobachtet Dreesbach. „Wenn überhaupt, dann gehen die meisten Kaffee trinken mit den ewig gleichen Freundinnen, und das positive Denken und das Ablegen von Vorurteilen ist auch leichter gesagt als getan.“ Ihren eigenen Partner hat die 51-Jährige übrigens vor drei Jahren auf Instagram kennengelernt. Er ist Buchgestalter wie sie selbst und likte alle ihre Beiträge. Zwei Jahre lang schrieben sie hin und her, dann trafen sie sich persönlich – und wurden ein Paar. Malin Lingenfeld hatte hingegen weniger Erfolg, obwohl sie ihrem Date nach seiner Frage zur Terrasse ihres Hauses und seiner komischen Reaktion darauf sogar noch eine zweite Chance gab. Sie lud ihn zu einem Spaziergang ein, und bevor sie losgingen, zog er seine eleganten Herren-Slipper aus, packte sie in einen Stoffbeutel und zog sich gröbere Schuhe an. „Es ist nebensächlich, aber es rundete das Bild ab, das ich von ihm hatte. Er war spießig, lahm und nicht lustig. Es war ihm alles viel zu viel“, erinnert sie sich. Sie seien dann noch eine Runde durch den Wald gegangen. Und danach hätten sie sich recht schnell verabschiedet.
  14. Ich arbeite 30h und würde nie mehr zur Vollzeit zurückkehren. Dass nicht längst eine deutlich geringere Wochenarbeitszeit als 40h als "Vollzeit" gelten ist angesichts der steigenden Automatisierung und Produktivität ein schönes Indiz für den Scam und den Raub an Lebenszeit, den wir in unserem Geldsystem erdulden müssen. Der Gewinn an Freizeit/Lebenszeit gleich den Gehaltsverlust mehr als aus. Das Rentensystem wird bis zu meinem Renteneintritt ohnehin kollabieren oder reformiert werden müssen, daher mache ich mir da keine Sorgen.