Waterbird

Member
  • Inhalte

    695
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     2.794

Ansehen in der Community

622 Sehr gut

1 Abonnent

Über Waterbird

  • Rang
    Ratgeber

Profilinformation

  • Aufenthaltsort
    Hausruckviertel, Austria

Wingsuche

  • Teilnahme im zukünftigen Wingmen-Suche Modul
    Nein

Letzte Besucher des Profils

11.649 Profilansichten
  1. Nicht in die Falle tappen und dich zu viel in Büchern vergraben. Das kommt leider schneller vor als einem lieb ist! Insgesamt würde ich wohl auch "Lob des Sexismus" empfehlen, weil es sehr gut zum Wachrütteln taugt und manche oft missverstandene soziale Dynamiken sehr anschaulich schildert. Zu sehr soll man sich wie hier bereits erwähnt einige im Buch propagierte Aussagen aber auch nicht zu Herzen nehmen. Greift in vielen Bereichen eben auch zu kurz. Das Buch finde ich dahingehend empfehlenswert, weil es dem Anfänger eine solide Richtschnur gibt, an welche Frauen man besser nicht geraten sollte.
  2. Gut funktionieren kann es durchaus auch, wenn man seine minimalistische Umgangsweise mit den Messenging-Apps gleich am Anfang dem Gegenüber kundtut. Meiner Meinung nach sind die allermeisten textbasierten Unterhaltungen bei jenen Apps aufgrund der ganzen Parallelität und Beiläufigkeit fast immer von ziemlich schlechter Qualität, was man sich sparen sollte.
  3. Ich bin dankbar dafür, dass ich in die letzten herausfordernden sozialen Auseinandersetzungen mit Haltung und Selbstsicherheit hineingegangen bin und mich bei diesen nicht unterkriegen habe lassen.
  4. Krafttraining ist ein unglaublicher Boost fürs eigene Selbstbewusstsein, ich muss das hier zu meiner eigenen Erinnerung noch einmal festhalten! Trainiere seit längerer Pause seit kurzem wieder in einem Fitnessstudio und fühle mich dadurch ungemein stärker, selbstsicherer und zuversichtlicher in sowohl Berufs- als auch Privatleben. Man fühlt sich wie ein neuer Mensch, ein Phönix aus der Asche! Kann ich jedem nur ans Herz legen, damit tut man Körper und Geist unglaublich viel Gutes. Ich merke auch, wie meine Gedanken nach dem Training viel konstruktiver, optimistischer und entspannter sind und ich im sozialen Kontext mit ganz neuer Haltung in herausfordernde Gespräche gehe.
  5. Wieder und wieder im Traum ich ein Antlitz sehe Und dann schon bald verstehe Das ist doch der Schatten guter Tage Den ich schon lange zu Grabe trage Dachte ich hätte die Liebe in der Hand Warum hat sie nicht Bestand? Diese Flüchtigkeit im Leben Mal ist sie Fluch, mal ist sie Segen Es gibt die vielen Dinge Die man nicht mehr haben kann Egal wie oft man sie herbeisehnt Dann und wann
  6. Ich bin dankbar dafür, gegenwärtig keine kriegerischen Handlungen gegen mich oder meine Nächsten erleben zu müssen und dass ich nicht dazu gezwungen bin, meine Heimat, meine Freude, meine Bleibe auf ungewisse Zeit hinter mir zu lassen.
  7. Ich bin dankbar für die App Spotify, die mich seit vielen Jahren mit verschiedenster Musik in hoher und einheitlicher Qualität versorgt und das Hören von Musik an den verschiedensten Orten und bei den verschiedensten Tätigkeiten auf bequemste Art und Weise möglich macht.
  8. Derzeit auf alle Fälle ein brandaktuelles Thema. Ich persönlich bin leider nicht allzu gut gegen die Inflation gerüstet, habe zwar einiges breit diversifiziert am Kapitalmarkt angelegt und einen kleinen Teil meines Vermögens zum einen in Krypto, zum anderen in physischen Edelmetallen, am besten halte ich es derzeit aber auf alle Fälle, Geld in die Wartung eigener Liegenschaften zu stecken oder in ein spritsparendes bis elektrisch angetriebenes Kraftfahrzeug. Photovoltaik kann auch eine gute Idee sein, da haben die Anschaffungskosten aber auch schon einmal bessere Tage gesehen.
  9. Ich bin dankbar für meine Kaffeemaschine, die mich jeden Tag mit Vorfreude aufs koffeinhaltige Heißgetränk starten lässt.
  10. Sehr schön ist doch das Gedicht Es erzählt eine schmerzhafte Geschicht' Schade dass du bist gegangen So steht das Werk nun für sich allein Doch des Künstlers wahres Schaffen Will gut und gerne auch ein isoliertes sein
  11. Ich bin dankbar für die äußerst kostbare Möglichkeit, so viel Zeit für das Hinterfragen, Lesen, Auseinandersetzen und Weiterbilden zu haben und der Tretmühle unliebsamer Formen von Lohnarbeit nur in überschaubarem Ausmaß ausgesetzt zu sein, wo hingegen der Großteil der Menschen auf der Erde dazu genötigt ist, für sehr wenig Geld sehr viel Lebenszeit eintauschen zu müssen.
  12. Tatsächlich gibt es noch keinen dezidierten Thread für kurze alltägliche Praktiken der Dankbarkeit hier - eine der (wissenschaftlich untermauert) wichtigsten Tugenden fürs Seelenheil überhaupt - und daher fühle ich mich mal so frei, mit diesem hier den Kreis zwischen dem Heulen und Jubeln hier in der Jubelsektion zu ergänzen. Auf geht's! Ich bin dankbar für ...
  13. Vielleicht wäre ein minimalistisches Retreat in den Bergen etwas für dich? Ein intensiver Meditations- und Achtsamkeitskurs, wo du auch umfassend mit deinem Innenleben konfrontiert wirst? In der gegenwärtigen Überflutgesellschaft wird das Leben paradoxerweise nicht spannender oder intensiver, indem wir einfach mehr machen, sondern das uns Gegebene bewusst wahrnehmen, bewusst aufnehmen. Bei Langeweile gilt sehr oft: Weniger ist mehr. Das, was man tut, bewusst erleben. Da gibt es Leute, die machen eine monatelange Reise und nehmen sich nichts mit und andere fahren paar Wochen in die Einöde und schwärmen noch lange danach davon. Das Problem der meisten Menschen heutzutage ist ganz sicher nicht, dass sie zu wenig erleben - sondern ganz einfach nicht bewusst genug. Die Einfachkeit kann wunderschön sein und um das zu sehen bedarf es das Kultivieren von Achtsamkeit. Passieren tut genug!
  14. Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Ich denke, dass man in minimalistischen Umgebungen tendenziell am meisten profitieren kann, wo man von so wenig wie möglich abgelenkt wird und sich umfassend auf die Erfahrung einlassen kann. Hinsichtlich den tieferen Erkenntnissen würde ich sagen, dass das sehr von der eigenen Persönlichkeit und bisherigen Verbundenheit zu seinen Wahrnehmungen und Emotionen abhängt. Sinnlich abgestumpften Menschen dürfte es schon umfassend weiterhelfen können, sich auf neue Gefühlsebenen einzulassen. Würde mir auch nicht in den Sinn kommen, man liest auch von sehr schneller Toleranzbildung und das man dahingehend bei Microdosing schnell einmal ansteht. Denke, diesbezüglich wären weitere Forschungsergebnisse sehr wichtig und wertvoll.
  15. Guten morgen liebe Community, gleich vorweg: Bitte beachtet die für euer Land geltende Rechtslage insbesondere hinsichtlich Erwerb, Besitz und Konsum. In manchen Ländern mag der Erwerb/Besitz/Konsum psilocybinhaltiger Pilze straffrei sein, für Deutschland gilt das nicht. Ich bitte daher ausdrücklich darum, sich hier im Thread hinsichtlich dem Austausch auf die vergangenen Erfahrungen und persönlichen Einsatzgebiete damit zu beschränken. Nun zum Inhaltlichen: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/psilocybin-wirkt-langfristig/ Die letzten Jahre hat der Wirkstoff Psilocybin aufgrund verschiedener vielversprechender Studien medial an Fahrt aufgenommen, mitunter wurde auch mein Interesse daran geweckt. Insgesamt war ich dem Thema Substanzenverwendung für Persönlichkeitsentwicklung lange Zeit stark ablehnend eingestellt, erschien es mir wie eine gefährliche Abkürzung, bei welcher sich die meisten verlaufen und nicht mehr zurück auf die Route kommen. Aber ich habe mich irgendwann vom anhaltenden Interesse aufgrund der vermehrten positiven Berichte über die psilocybinhaltigen Pilze irgendwann in meinem Interesse nicht mehr bremsen können und entschlossen, Vorbereitungen für einen kontrollierten Konsum in einem meditativen Setting zu treffen. (Die wichtigsten Eckpfeiler: Low Dose, ruhiges reizarmes Setting mit viel Raum und Natur, ein nüchterner Tripsitter, entspannte Zeit ohne Verpflichtungen die Tage davor und danach, viel Bewegung und ein gesunder Lebensstil die Tage davor und generell gute Stimmung vorbereitet.) Irgendwann war es dann eben soweit und ich durfte eine völlig neue, für mich durchaus positive Erfahrung sammeln. Wirklich in Worte fassen lässt sich ein derartiges Erlebnis kaum, ich würde es als wunderbar erfrischende und vertiefende Erfahrung zusammenfassen. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass hinsichtlich Psychedelika insgesamt wohl eher ein neuer Hype anlaufen dürfte und für das große Wundermittel hinsichtlich mentaler Auswirkungen und bleibender Restrisiken noch einiges an Forschung fehlt, kann ich mir ein nicht unbeachtliches Potential im therapeutischen Kontext durchaus vorstellen. Was sind eure Erfahrungen oder auch Meinungen zu dem Thema? Wird hier wieder einmal zu heiß gekocht oder konntet ihr durch Verwendung nennenswerte langfristige positive Wirkungen erzielen? Seht ihr vorwiegend großes Potential oder große Risiken?