Waterbird

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  1. Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Ich denke, dass man in minimalistischen Umgebungen tendenziell am meisten profitieren kann, wo man von so wenig wie möglich abgelenkt wird und sich umfassend auf die Erfahrung einlassen kann. Hinsichtlich den tieferen Erkenntnissen würde ich sagen, dass das sehr von der eigenen Persönlichkeit und bisherigen Verbundenheit zu seinen Wahrnehmungen und Emotionen abhängt. Sinnlich abgestumpften Menschen dürfte es schon umfassend weiterhelfen können, sich auf neue Gefühlsebenen einzulassen. Würde mir auch nicht in den Sinn kommen, man liest auch von sehr schneller Toleranzbildung und das man dahingehend bei Microdosing schnell einmal ansteht. Denke, diesbezüglich wären weitere Forschungsergebnisse sehr wichtig und wertvoll.
  2. Guten morgen liebe Community, gleich vorweg: Bitte beachtet die für euer Land geltende Rechtslage insbesondere hinsichtlich Erwerb, Besitz und Konsum. In manchen Ländern mag der Erwerb/Besitz/Konsum psilocybinhaltiger Pilze straffrei sein, für Deutschland gilt das nicht. Ich bitte daher ausdrücklich darum, sich hier im Thread hinsichtlich dem Austausch auf die vergangenen Erfahrungen und persönlichen Einsatzgebiete damit zu beschränken. Nun zum Inhaltlichen: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/psilocybin-wirkt-langfristig/ Die letzten Jahre hat der Wirkstoff Psilocybin aufgrund verschiedener vielversprechender Studien medial an Fahrt aufgenommen, mitunter wurde auch mein Interesse daran geweckt. Insgesamt war ich dem Thema Substanzenverwendung für Persönlichkeitsentwicklung lange Zeit stark ablehnend eingestellt, erschien es mir wie eine gefährliche Abkürzung, bei welcher sich die meisten verlaufen und nicht mehr zurück auf die Route kommen. Aber ich habe mich irgendwann vom anhaltenden Interesse aufgrund der vermehrten positiven Berichte über die psilocybinhaltigen Pilze irgendwann in meinem Interesse nicht mehr bremsen können und entschlossen, Vorbereitungen für einen kontrollierten Konsum in einem meditativen Setting zu treffen. (Die wichtigsten Eckpfeiler: Low Dose, ruhiges reizarmes Setting mit viel Raum und Natur, ein nüchterner Tripsitter, entspannte Zeit ohne Verpflichtungen die Tage davor und danach, viel Bewegung und ein gesunder Lebensstil die Tage davor und generell gute Stimmung vorbereitet.) Irgendwann war es dann eben soweit und ich durfte eine völlig neue, für mich durchaus positive Erfahrung sammeln. Wirklich in Worte fassen lässt sich ein derartiges Erlebnis kaum, ich würde es als wunderbar erfrischende und vertiefende Erfahrung zusammenfassen. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass hinsichtlich Psychedelika insgesamt wohl eher ein neuer Hype anlaufen dürfte und für das große Wundermittel hinsichtlich mentaler Auswirkungen und bleibender Restrisiken noch einiges an Forschung fehlt, kann ich mir ein nicht unbeachtliches Potential im therapeutischen Kontext durchaus vorstellen. Was sind eure Erfahrungen oder auch Meinungen zu dem Thema? Wird hier wieder einmal zu heiß gekocht oder konntet ihr durch Verwendung nennenswerte langfristige positive Wirkungen erzielen? Seht ihr vorwiegend großes Potential oder große Risiken?
  3. Interessanter Thread, wenn auch der Begriff "un-populär" ganz und gar nicht einfach ist. Was hier im Forum populär ist, ist auf die gesamte Bevölkerung bezogen wohl überwiegend unpopulär. Wenn ich als Referenzgruppe die gesamte Bevölkerung des deutschsprachigen Raumes heranziehe, wird wohl die überwiegende Menge meiner Standpunkte keine Zustimmung finden. Im Bezug auf die Mitglieder des Forums hier: Ich denke, dass viel zu viel Augenmerk auf die verbale Komponente gelegt wird. Zwischenmenschlich wird hier verbalisierten Inhalten ein viel zu großer Stellenwert beigemessen. Dementsprechend erachte ich auch Field Reports lerntechnisch für andere als sinnlos. Das Wie ist ungemein wichtiger als das Was, so die Kommunikationsforschung. Im Forum wird gerne einmal gegenteiliger Eindruck vermittelt.
  4. Paradoxerweise habe ich bei mir den Eindruck, je mehr bewusste Auszeit ich mir nehme (Meditation, alles auf Flugmodus, raus in die Natur), desto mehr bekomme ich in der Zeit daneben weiter. Hat eine Weile gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich mir zu viel vorgenommen habe und nicht zu wenig. Ich denke, das Credo "Weniger ist mehr" würde vielen Produktivitätsfanatikern in der heutigen Zeit besonders guttun.
  5. @ennui Klingt so, als würdest du dich gar nicht richtig fordern wollen beziehungsweise unterbewusst immer wieder in Bereichen bewegen, die für dich insgesamt leicht kontrollierbar sind? Wenn dir deine erdachten Alternativen allesamt trivial und unterfordernd erscheinen, würdest du wohl mit diesen dein Kompetenzregime noch nicht verlassen.
  6. Könntest dich doch diesbezüglich politisch betätigen und gegen derartige Missstände einsetzen? Arbeiten und Einnahmen lukrieren ist in meinen Augen oftmals doch sehr divergierend. Probiere dich durch. Was gibt dir Sinn? Da darf man ruhig auch mal mutig sein und unterschiedlichste Berufsfelder näher ergründen. Ohne Beschäftigung wird man doch nur wirr im Kopf.
  7. Klingt mir nach der Tretmühle des materiellen Wohlstandes. Der kann man im Regelfall (in diesem Fall leider) nicht unmittelbar mit Dingen entkommen, die es für Geld zu kaufen gibt. Du müsstest Risiken auf dich nehmen, die dich aus dem bisher gebauten Nest hinausjagen. Manche haben es mit einer umfassenden Reise geschafft. Manche mit einem wochenlangem Aufenthalt in der Wildnis. Manche mit Psychedelika. Alles hat seine Risiken. Alles kann nach hinten losgehen. Aber sich von empfundener Sinnlosigkeit freizukaufen, das wird leider nicht gehen. Was bist du wert aufzugeben? Zu riskieren? Oder ist am Ende des Tages der sichere Unterschlupf dann den potentiellen Herausforderungen und Gefahren eher doch vorzuziehen?
  8. Neben größeren beruflichen Zielen, die ich eventuell kommende Wochen hier noch einmal darlegen werde, ist mein wichtigstes Ziel ganz klar die tägliche Meditation am Abend ab 18 Uhr. Letztere ist für mich das Öl, das den Motor schmiert. Wenn ich meine meditativen Praktiken längerfristig schleifen lasse, beginnen mich Anzeichen der Überforderung und Antriebslosigkeit gerne schnell einmal auszubremsen. Bei Einhaltung meiner täglichen Meditationsroutine hingegen merke ich, wie sich mit der Zeit allerlei positive Begleiterscheinungen bemerkbar machen. Konstruktivere Gedanken, eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit, mehr Geduld, ein Rückgang hinsichtlich Impulsivität und innerer Unruhe. Würde ich das über mehrere Monate hinweg konsequent durchziehen, könnte ich mir eine äußerst positive Gesamtentwicklung durchaus vorstellen.
  9. https://www.klinik-friedenweiler.de/methoden/online-selbsttests/depression-selbsttest Gute Besserung!
  10. Klassische Frage nach der Kompromissbereitschaft hinsichtlich unterschiedlicher Weltanschauungen. Wenn sie zu weit divergieren, dann wird man es wohl bleiben lassen nehme ich an? Für den Sex halber Leuten etwas vorzumachen erscheint mir insgesamt eher verzweifelt. Spätestens nach ein paar Wochen/Monaten mit rosarotem Schleier wird man um auszudiskutierende Meinungsverschiedenheiten wohl ohnehin nicht herum kommen.
  11. Abgesehen von den bisher von anderen Forenteilnehmern dargelegten Hilfestellungen: - Meditation in den Alltag integrieren - Viel Bewegung an der frischen Luft/Natur wenn möglich - Bei den Panikattacken können starke physische Reize wie einen Eiswürfel in den Nacken oder scharfe Kaugummis gegebenenfalls temporär Abhilfe schaffen
  12. Selten, dass ich die Tattoos anderer Menschen insgesamt ansprechend finde. Vereinzelt gibt es schon ästhetische Erfolge, aber selbst bei diesen denke ich mir im Regelfall, dass diese dem biologischen Alterungsprozess gnadenlos unterworfen sind. Charakterlich schätze ich tätowierte Menschen im Generellen als offener und lockerer, aber auch unzuverlässiger ein.
  13. Die täglichen fixen Meditationszeiten am Abend bringen mich gut durch den neuerlichen gegenwärtigen Lockdown. Das Jahr 2021 werde ich voraussichtlich überwiegend zufrieden abschließen können, bin insgesamt im Rahmen meiner Erwartungen geblieben. Große emotionale Highlights sind insgesamt eher ausgeblieben, dafür konnte ich neue soziale Stabilität kultivieren. Die für mich wichtigsten großen Ziele habe ich weitgehend kontinuierlich erfolgt und erreicht. Hinsichtlich Frauen hat sich dieses Jahr nicht wirklich etwas aufgetan, mein Interesse diesbezüglich hält sich aber in Grenzen - das überlasse ich derzeit gerne glücklichen Fügungen. Wo soll es kommendes Jahr (2022) mit mir hingehen? Ich will die dieses Jahr auf mich genommene Verantwortung konstruktiv tragen, besonderen Fokus auf meine mentale Gesundheit setzen, mir weniger Druck machen und meinen Platz in dieser Gesellschaft weiter kontinuierlich ausbauen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass ich es geschafft habe, wieder zunehmend aus meinem mir die letzten zwei Jahre zunehmend geschaffenem Loch herauszukommen. Großes Augenmerk will ich darauf legen, meine wirtschaftlichen Perspektiven umfassend zu erweitern und in dieser Hinsicht gewinnbringende Netzwerke mit erhöhter Sorgfalt zu pflegen.
  14. Waterbird

    Eure Ziele für 2022

    Liebe Freunde der Weiterentwicklung! Ein paar Wochen sind noch hin, doch wie wir alle wissen: Schon sehr bald landen wir im neuen Jahr 2022. Neue Abenteuer und Herausforderungen stehen uns bevor! Wie wollt ihr das kommende Jahr nutzen? Was wollt ihr 2022 unbedingt vorantreiben in eurem Leben? Wo wollt ihr euch hinbewegen? Nur raus mit euren Zielen, auf dass wir Ende 2022 dann gemeinsam eine tolle Bilanz ziehen können! Freue mich über regen Austausch, Euer Waterbird 😊