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  1. Es ist der 22.12.2021. Ich bin 27. In 1.000 Tagen werde ich 30. Dies ist mein Log für ein Experiment, welches ich am 22. Dezember 2021 gestartet habe. Vielleicht habt ihr euch die Frage schon mal gestellt: Was passiert, wenn man alles macht, was man sich vornimmt? Also wirklich alles - jeden Tag, ohne Ablenkung, mit absoluter Disziplin. Erreicht man dann seine Ziele schneller? Wie weit kommt man damit? Ich habe mir vorgenommen, für 1 Jahr konsequent an allen Zielen zu arbeiten, die ich mir Ende letzten Jahres aufgeschrieben habe. Dabei will ich keine neuen Ziele während dem Jahr definieren oder bestehende Ziele aufgeben. Ich will einfach nur konsequent durchziehen und mich auf das fokussieren, was ich mir vorgenommen habe. Damit will ich einen guten Schritt weiter zukommen um bis zu meinem 30. Geburtstag mein mittelfristiges Ziel einen Vermögenswert (Networth) von 4 Millionen Euro zu erreichen. In den letzten 7 Jahren habe ich bereits eine gute Grundlage geschaffen. Ich habe u.a. 3 Start-ups gegründet im Software/Technologie Bereich von denen 2 allerdings gescheitert sind und 1 verkauft wurde. Somit habe ich trotz des Scheiterns ein relativ breites Skillset im Bereich Entrepreneurship aufbauen können und durch Investments in den letzten 4 Jahren insgesamt einen Networth von aktuell knapp über 250.000€. Wie ich das erreichen möchte, ist über verschiedene Initiativen: Start-up: Aktuell arbeite ich an meinem vierten Start-up, wo wir bereits ein Produkt entwickelt haben im Bereich künstliche Intelligenz und maschinellem Lernen. NFT Projekt: Mit meinem Side-hustle (Hobby) arbeite ich mit einem Freund an einem eigenen NFT Projekt. Fitness: Mentale aber eben auch physische Fitness (90kg, 12% Körperfett, Meditation). Knowhow: Ich will eine neue Sprache lernen und neue Skills durch Onlinekurse und Bücher. Investments: Sparen und Investieren. Ich habe einen Jahresplan und analysiere dabei monatlich meinen Fortschritt. Diese monatlichen Reviews haben mir die letzten 2 Monate bereits sehr geholfen und daher will ich die künftigen Fortschritte hier jetzt teilen. Als grobe Struktur für die monatlichen Updates habe ich erstmal folgendes gesammelt: Einnahmen Vermögen und Zuwachs Fortschritt Start-up und Side-hustle Fortschritt Fitness und Sprachen Allgemeiner Verlauf (Zusammenfassung meiner täglichen Notizen und Gedanken wie das Experiment läuft) Da ich schon im 3. Monat dabei bin, habe ich bereits einen gewissen Flow. Das erste Update kommt Ende März. Wenn dazwischen etwas Zeit bleibt, will ich auch ein paar Artikel posten, basierend auf meinen Notizen, die ich die letzten Jahre gesammelt habe und die hoffentlich helfen können die Fehler zu vermeiden die ich gemacht habe 😉 Cheers
  2. Hi werte PUA´s, diesen Thread wollte ich eigentlich schon längst erstellt haben, habe es aber bisher immer etwas vor mich hingeschoben. Kurz zu mir, ich bin 30 Jahre und vor ca 1,5 Jahren dort hingezogen, wo ich immer sein wollte und zwar in die Berge. Ich bin hier super glücklich und lebe auch das für mich (fast) beste Leben. Mein Job macht mir unglaublich viel Spaß und ich gehe darin richtig auf. Am Wochenende bin ich immer in den Bergen, treibe mich hier auch regelmäßig an meine Grenzen, sodass ich Montags immer ziemlich fertig bin vom Wochenende. Und genau hier liegt mein Problem. Ich komme quasi gar nicht mehr zur Ruhe. Unter der Woche arbeite ich deutlich mehr als die vertraglichen 40 h. Nicht weil ich muss, sondern weil ich selbst den Ehrgeiz habe möglichst sehr gut zu werden. Dazu kommen weitere private Projekte, die ebenfalls Zeit kosten (z Bsp ehrenamtliches Engagement) sowie Sport. Viele Tage sind regelrecht durchgetaktet und ich habe dann gar keine Erholungspause. Am Wochenende entspanne ich auch nie, weil ich ständig auf Touren bin. Das schlimme ist. dass ich für vieles immer wenig Zeit habe, gerade bei meinem neuen Freundeskreis der wirklich klasse ist. Das Thema Frauen habe ich seither auch ziemlich vernachlässigt. Ich habe vor 5 Jahren mit PUA angefangen. Richtig Gas gegeben habe ich jedoch nur 2017, seither mache ich PUA sehr unregelmäßig und hatte die letzten 2 Jahre auch gar keinen Drang dazu. Es gab einige MGTOW Phasen bei mir. Und um ehrlich zu sein, habe ich gar keine sexuellen Erfahrungen mit Frauen, außer mit Professionellen. Ich muss mir hier auch ehrlich eingestehen, dass gerade mein Engagement im Job eine Kompensation zu den Frauen ist. Nicht falsch verstehen, ich gehe in meiner Arbeit richtig drin auf, aber die extra Anstrengungen waren oft eine Kompensation. Folgendes möchte ich anders machen: 1. In meinem Job nach wie vor vorankommen. Aber ganz ohne Überstunden. Daher in 8 h maximal produktiv sein. Dadurch ergeben sich automatisch Punkt 2 und 3. 2. Mir mehr Zeit für meine Freunde nehmen. Ich finde dieses Thema unglaublich wichtig. 3. Wieder aktiver PUA betreiben. Im Prinzip kenne ich schon die Lösung. Ich wäre Euch trotzdem dankbar, für weiteren Input. Während ich das schreibe, fühle ich mich gerade mental sehr müde. Und das kann so nicht weitergehen. Es gibt hier noch so viel zu schreiben, aber ich will es jetzt nicht ausufern lassen. Danke für Eure Antworten.
  3. ich versuche mich kurz zu halten. Ich bin 26 Jahre alt und zerbreche mir mittlerweile seit 8 Jahren den Kopf was aus mir werden soll. Jetzt ist es soweit, dass ich Angst habe mich in einer Sinnkrise zu verlieren. Mit 17 habe ich eine Lehre als Elektroniker begonnen und obwohl mir die Ausbildung nie Spaß gemacht hat, habe ich sie abgeschlossen. Seitdem arbeite ich als Instandhalter in einem großen Industrieunternehmen (neuer Arbeitgeber seit 8 Monaten.) Seitdem ich einen neuen AG habe ist es zwar besser geworden aber mein Problem ist, dass ich überhaupt keinen Spaß an meiner Arbeit habe. Es erfüllt mich überhaupt nicht und ich merke, dass Maschinen reparieren usw, garnichts für mich ist. Dieses "Problem" habe ich schon seit Jahren und weiß nicht so Recht wohin mit mir. Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit meinem Leben, habe alles was man sich wünschen kann. Aber das Ding mit der Karriere bzw. Beruf macht mich ziemlich fertig und hindert mich dran mein Leben zu genießen. Ich kann es mir einfach nicht vorstellen mein Leben lang etwas zutun auf was ich eigentlich gar keine Lust habe. Dieser Gedanke macht mich fertig. Außerdem weiß ich nicht was ich beruflich eigentlich will. Kurz vor Corona hab ich mein Abitur nachgeholt, da ich dachte ein Studium wäre die Lösung für mich -> Fernstudium Immobilienmanagement abgebrochen. Ich habe das Studium dann abgebrochen, da ich in der Zeit eine Wohnung gekauft, renoviert und wieder weiterverkauft habe. Während der Zeit habe ich nichts fürs Studium gemacht und habe lieber in der Wohnung gearbeitet. Ich habe auch großes Interesse an Immobilien und Aktien. Wenn ich mich darüber informiere, könnte ich Stunden damit verbringen. Außerdem interessiere ich mich für Sport, habe immer Fußball gespielt, seit ein paar Jahren gehe ich ins Fitnessstudio und liebe so gut wie jeder Sportart und natürlich wieder jeder andere Reise ich sehr gerne. Vorallem in den Wintermonaten bin ich gerne weg von Deutschland, da dieses dunkle und kalte Wetter mich ankotzt. Lese viele Bücher über Persönlichkeitsentwicklung und Finanzen. Ich kann mir auch überhaupt nicht dieses 0815 Leben vorstellen(Kinder kriegen, Haus bauen, in einem Job verrotten damit Haus bezahlt und Frau glücklich ist) . Ich sehe die ganzen müden Ehemänner in der Arbeit die gefühlt erschöpft sind von ihrem eigenem Hamsterrad. Ansonsten versuche ich soviel wie möglich in Aktien und Immobilien zu stecken und spare soviel es geht, damit ich nicht von einem Job abhängig bin, den ich hasse. Kurz noch zum beruflichen: Neben meinem Hauptjob arbeite ich noch als Pizza-Ausfahrer, den ich noch von meiner Abizeit habe. Selbst der Job macht mir viel mehr Spaß als mein Hauptjob. Mittlerweile weiß ich nicht was ich tun soll. Auf alles scheißen und einfach kündigen? Neue Ausbildung? Neues Studium?
  4. Einleitung Liebe PU- und Immobilien-Freunde, mit diesem Thread mache ich mein Versprechen wahr und will euch weiteren Input liefern, euch weiter eine Inspiration sein! Ich hoffe ihr könnt hier genauso viel lernen wie in meinem anderen Blog und ich hoffe, ich werde genauso erfolgreich wie in meinem anderen Lebensbereich. Sicherlich werde ich das ein oder andere Mal Fremdwörter oder Immobilien-SLang benutzen. Das ist unbewusst drin, einfach nachfragen. Seit seit knapp 1,5 Jahren beschäftige ich mich mit Immobilien. Da ich mir viel Wissen aneignen konnte und dafür dankbar bin, möchte ich etwas zurückgeben und euch von meinen Erfahrungen erzählen. Ich bin ein Typ der praktisch veranlagt ist, sich große Ziele steckt und einfach „macht“. Das kennt ihr aus meinem Thread "Mein Weg zu den 100 Lay" . Daher konnte ich in einem Jahr bereits viele Erfahrungen sammeln. Ich hoffe ihr könnt Nützliches oder Unterhaltsames aus diesem Beitrag ziehen. Oder Beides Dies soll wieder eine Art Blog werden, wo ich über meine Anfänge und den laufenden Fortschritt meines Weges zur finanziellen Freiheit berichte. Ich werde Zahlen posten und ihr dürft gerne viele Fragen stellen. Warum schreibe ich hier? Ganz einfach: Wenn ich Sachen aufschreibe und veröffentliche, dann dient mir das als große Motivation. Außerdem hoffe ich gutes Feedback zu bekommen, welche mir auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit helfen. Wer bin ich Ich bin walga, komme ursprünglich aus der Nähe von Berlin, bin 33 Jahre alt und lebe seit 2 Jahren in der Schweiz. Ich hatte damals in Braunschweig Wirtschaftsinformatik studiert, war dann 3,5 Jahre Unternehmensberater und bin seit 2 Jahren Inhouse Berater im SAP BW Umfeld. Ein sehr lukratives Berufsfeld mit hohem Jahresgehalt bei vergleichsweise einfacher Arbeit. Daher auch das nötige Kleingeld für Immobilien. Zu meinen Hobbys zählen Reisen (Südamerika), Tanzen (Latein Turniertanz und Salsa), schnelle Sportwagen und seit neustem Immobilien. Achja....und Frauen :D Meine finanziellen Ziele In der Vergangenheit habe ich mir immer wieder große Ziele im Leben gesteckt und sie auch erfüllt. Trotz aller Hater und der Extra-Meile an Arbeit. Daher weiß ich, dass große Ziele funktionieren und man sich damit eine ungeheure Motivation für das Leben schafft. Nachdem ich mir nach meinen ersten Youtube Videos zum Thema Immobilien in 2015 das Ziel „Eine Wohnung kaufen“ für 2016 gesetzt hatte, konnte ich dies nach 5 Monate erfolgreich umsetzen. Und das war das Problem. Es hatte so viel Spaß gemacht, ja sogar süchtig, dass es nicht bei einer Wohnung geblieben ist. Ich bin am Thema Immobilien dran geblieben und konnte im ersten Immobilien-Jahr 7 Wohnungen kaufen. Ich merkte, dass ich meine Ziele höher schrauben muss. So war die Idee geboren. Ich wollte in 10 Jahren 50 Wohnungen kaufen und davon finanziell unabhängig werden. Ein großes Ziel. Aber ich hatte gesehen, was in kurzer Zeit möglich ist und wollte getreu meines Mottos „Setze dir immer grosse Ziele, dann hast du weniger Konkurrenz“ schnell hoch skalieren. Die Berechnung war wie folgt: Erstmal musste ich wissen, welchen Betrag ich für meine finanzielle Freiheit brauche. Ich setzte also mein momentanes jährliches Budget von Ausgaben als Betrag fest. Momentan habe ich rund 55.000 CHF als jährliches Ausgaben, also rund 50.000€. Ich muss also ein passives Einkommen von 50.000€ generieren. Wenn ich mit einer Bruttorendite von 7% bei den Immobilien und einen Steuersatz von 45% rechne, dann kam ich auf einen benötigtes Immobilienvermögen von 1.7 Millionen. Also 1.7 Millionen in Immobilien mit einer Bruttorendite von 7% ergibt 119.000€ . Davon ziehe ich 1.5% Bewirtschaftungskosten (nicht umlagefähig Kosten und IHR der WEG) ab, also ergibt sich ein Cash von 93.500€. Davon ziehe ich den Spitzensteuersatz von 45% ab, dann komme ich auf einen Jahresüberschuss von knapp 50.000. Meine finanzielle Freiheit. Grosszügigen Konsum und weitere Investitionen (noch) nicht eingerechnet. Damit sind meine Kosten gedeckt, aber noch nicht meine neuen Investitionen. Daher habe ich die 1.7 Millionen auf 2 Millionen aufgerundet. Ich brauche also Immobilien im Wert von 2 Mio. Euro. Wenn ich davon ausgehe, dass ich immer 100% Immobilien-Finanzierungen bekomme und bei jeder Immobilie rund 10% Kaufnebenkosten zahlen muss, dann wären das 200.000€ benötigtes Eigenkapital (EK). Momentan kann ich jedes Jahr 20.000€ EK zusammen sparen, also schaffe ich mein Ziel in 10 Jahren. So war also meine Idee von den 10 Jahren zur finanziellen Freiheit geboren. Klar stecken dort noch tausend Feinheiten wie das Abbezahlen drin, aber die Rechnung sollte erstmal der Einfachheit dienen und als klares Ziel umsetzbar sein. Wie alles anfing Ich begann im Dezember 2015 mich mit dem Thema Immobilien zu beschäftigen. Keine Ahnung wie ich darauf kam, vor allem da ich bis zu diesem Zeitpunkt der Meinung war „You only live once“ und alles Geld mit vollen Händen ausgab. Dann hatte ich aber ein Video von Alex Düsseldorf Fischer gesehen und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich verschlang alle seine Videos an einem Wochenende und sank Sonntagabend erschöpft aber glücklich in mein Bett. Wie nach einer durchvögelten Nacht. Nur besser. Denn diesmal hatte ich das Gewissen, dass ich etwas Produktives gemacht hatte, mich weiter gebildet hatte. Ich suchte mir weiteres Material. Bücher, Foren, Youtube Videos, Blogs, usw. Ich las Bücher von Alexander Goldwein, von Torben Käselow, von Jörg Winterlich und Alex Fischer. Und ich fand ein Immobilien-Forum. Ähnlich zum PU Forum. Eine wahre Goldgrube. So viele Infos von Menschen mit gleichen Zielen und gleicher Motivation. Ich war fasziniert und unglaublich dankbar. Endlich ein neues Hobby, welches nebenbei sehr produktiv und zukunftsträchtig ist. Neben dem Lesen von viel Lektüre begann ich mit dem Aufbau meines Netzwerkes. Ich brauchte Makler, Banken und Gutachter für die Besichtigungen. Makler waren dabei das kleinste Problem, da man sich anfangs auch selbst Exposes auf Immoscout anschauen kann. Das grösste Problem war das Finden einer Bank. Dadurch, dass ich im Nicht-EU-Ausland lebe (Schweiz), wollen 90 von 100 Banken nicht mit mir zusammenarbeiten. Steuer-Ausländer und so. Von den restlichen 10 Banken gibt’s teilweise nur besch*****eidene Konditionen für meinen Spezialfall. Schlussendlich habe ich aber 3 Banken gefunden die mit mir zusammenarbeiten wollen und mich gut finanzieren (100% oder 110% Finanzierungen mit maximal 2,5% Zinsen). Außerdem konnte ich einen alten Studienkollegen dafür begeistern, sich meine Immobilien anzuschauen und mir ein gutes Gutachten zu geben. Er ist Bauingenieur mit einer eigenen Firma und kennt sich gut in der Materie aus. Er schaut sich für mich die Wohnungen an und sagt mir ob sie was taugen und welche Reparaturen demnächst anstehen. So kann ich besser mit dem Verkäufern verhandeln und mein Kollege verdient gutes Geld an mir. So gelang es mir im ersten Immobilien-Jahr 7 Wohnungen in Leipzig zu kaufen, wovon 5 bereits auf mich übergegangen sind und die anderen beiden noch beim Grundbuchamt liegen. Dort dauert es in der Regel 3 Monate, ich rechne also mit Anfang Mai für den Lasten-Übergang. Da ich euch Zahlen versprochen hatte, folgt hier eine kleine Tabelle meiner ersten Investments. Die obere Tabelle mit den absoluten Zahlen und die untere mit den Prozenten. Das gibt mir immer die beste Übersicht und ich kann die Wohnungen besser bewerten. Excel ist schon ein geiles Tool Wie ihr seht, hatte ich bei den ersten Wohnungen noch nicht alles beachtet und daher ist eine kleine Unterdeckung da. Die Käufe danach hatte ich (durch meine ersten Erfahrungen) schon besser kalkulieren können. Dazu ist zu sagen, dass ich die ETW 1,2,3 und 6 mit 110% Finanzierung bekommen habe (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) und die Wohnungen 4,5 und 7 mit 100% bekommen habe. Daher sind die Renditen für die Wohnungen 4,5 und 7 zwar besser, aber die Eigenkapital-Renditen sind schlechter. Mein Prinzip: Wenn sich eine Wohnung von selber trägt und ich sie zu 110% finanziert bekomme, dann nehme ich sie mit. „Kostenloser“ Vermögensaufbau ist immer gut. Bei den zu 100% finanzierten Wohnungen sollte ein großer Überschuss übrig bleiben. Mindestens 50€ pro Monat. Wie geht es hier weiter Da sich in Leipzig gute Renditen erzielen lassen, bleibe ich dort. Ich habe bereits 2 weitere Wohnungen verhandelt. Ich warte nur noch auf den Darlehensvertrag meiner Bank. Über diese und weitere Investments werde ich demnächst berichten. Außerdem habe ich gerade meine Steuererklärung gemacht und ein paar tolle Sachen raus gefunden. Diese werde ich ebenfalls niederschreiben. Ich denke es kann einigen gut helfen. Mein Ziel ist es konstant weitere Blog-Eintrag hier zu veröffentlichen und euch neuen Input zu geben. Diskussionen und Antworten auf Fragen werde ich täglich machen. Es würde mich freuen wenn wir hier diskutieren könnten und wir alle etwas lernen können. Ihr könnt ebenfalls etwas lernen und eventuell viel Motivation aus meinem Beitrag für eure eigenen Projekte mitnehmen. Alle neuen Blogeinträge werde ich in einem kleinen Inhaltsverzeichnis verlinken, sodass die Übersichtlichkeit gegeben bleibt. Inhaltsverzeichnis Kapitel 1: Einleitung (29.04.2017) Kapitel 2: Die nächsten Investment (04.05.2017) Kapitel 3: Risiko-Management (13.05.2017) Kapitel 4: Aktueller Stand und 6 neue Wohnungen (20.05.2017) Kapitel 5: Meine Finanzierungs-Strategie für meine Immobilien (29.05.2017) Kapitel 6: Aus dem Vermieter- und Investoren-Leben. Handwerker, besch**** Behörden und P2P Kredite (13.06.2017) Kapitel 7: Warum finanzielle Freiheit? Was mache ich damit? (25.06.2017) Kapitel 8: Meine Steuererklärung und praktische Tipps (07.08.2017) Kapitel 9: 4 Neue Wohnungen und viele Kleinigkeiten (09.08.2017) Kapitel 10: ETW14 - Meine Wohnung Nummer 20 (17.08.2017) Kapitel 11: Zwischenfazit 2017 (21.08.2017) Kapitel 12: Abschluss August 2017 (1.9.2017) Kapitel 13: Start mit wenig Einkommen und schlechter Bonität (19.09.2017) Kapitel 14: Abschluss September 2017 (02.10.2017) Kapitel 15: Abschluss Oktober und mittelfristige Strategie (09.11.2017) Kapitel 16: Immopreneur Kongress (22.11.2017) Kapitel 20: Abschluss November 2017 (08.12.2017) Kapitel 21: Abschluss Dezember 2017 (09.01.2018) Ich wünsche allen viel Erfolg mit euren Projekten. Bis bald Walga
  5. Hallo liebe PUA - Gemeinde 🙂 Diese Woche habe ich 100 Bewerbungen mit folgendem Anschreiben gesendet. Eigentlich bin ich selbstständig und arbeite als Freiberufler auf diversen Plattformen wie Upwork, etc.. Aber da ich sehr kunstinteressiert bin, habe ich einfach nach einer Vorlage von Tai Lopez eine englische Cold - E-Mail hier unten übersetzt, da aus DSVG - Gründen keine Kaltakquise per E-mail möglich ist... Was ist euer Feedback dazu? Eigentlich bin ich im Bereich Google Ads & Facebook Remarketing unterwegs und könnte diverse Clickfunnel Landingpages erstellen... da mein Anschreiben total schlecht ist, wäre ich für jedes Feedback dankbar : Da ich alle Mails personalisiere, schreibe ich immer die erste Zeile mit : "Ich bin begeistert Ihren Künstlern, aber vor allem von Ihrem Sinn für Ästhetik (Tobias LEHNER & Mike Okay)." Was würdet ihr weglassen oder wie würdet ihr vorgehen ? Doch lieber Kalt anschreiben? Mit E-Mail Sequenzen? Danke vielmals im Voraus !
  6. Servus Leute, mein eigentlicher Plan war, über die externe Prüfung 2023 meinen Realschulabschluss (MSA) zu erlangen. Für diese Prüfung müsste ich mich eigenständig von Zuhause aus drauf vorbereiten, was viel Disziplin und durchhalte vermögen fordert. Nun überlege ich doch, mich für die Berufsschule anzumelden (würde zwei Jahre dauern), Problem ist doch, das ich schon Mitte 20 bin und bisher keine abgeschlossene Ausbildung habe, davor habe ich zwei versuche gebraucht für den Realschulabschluss, aber aufgrund von LTR Problemen war ich mit dem Kopf woanders und hab es ziemlich schleifen lassen, bis ich mich letzten Endes selber abgemeldet habe. Würde auch sagen, das ich ein Spätzünder bin, für viele Sache mehrere anlaufe brauche und für mein alter doch geistig noch in einem Jungen alter stecke. Doch allmählich fange ich an, mir Gedanken zu machen über meine Zukunft und wie es dann später mit meiner Rente aussehen wird? Natürlich habe ich so grobe Vorstellungen, in welche Ausbildung ich will, zugleich neben der Schule und Ausbildung will ich auch versuchen, meine Ideen und Projekte umzusetzen.
  7. Ich kratze aktuell an der 100k Marke, was mein Nettovermögen angeht. Ich bin 30 Jahre alt, rund 70k liegen in ETFs, der Rest sind Notgroschen am Tagegeld, Girokonto etc. und noch ein kleiner Teil in Gold, den ich von meinen Eltern bekommen habe. Im Mai 2018 stand ich damals mit 27 bei knapp 5.000€ und einem Motorrad, das ich wenig später für nochmal ca. 5.000€ verkauft habe. Seitdem habe ich echt Gas gegeben und vor allem die Zeit während Corona, in der man viele Einschränkungen beim Geld ausgeben hatte, genutzt, um Vermögen aufzubauen. Meine derzeitige regelmäßige Sparquote steht bei 37,5% vom Einkommen, ich habe aber auch immer wieder mal Einmalbeträge investiert, sodass ich zum Teil sogar knapp über 50% gekommen bin. Ich habe gerade jetzt während Corona gemerkt, dass ich eigentlich auch mit sehr wenig auskommen kann und teilweise habe ich auch auf einiges verzichtet. Dadurch hat sich das Leben mit der Zeit aber immer eintöniger angefühlt, da ich dem Ziel des Sparens und Investieren viel untergeordnet habe. Wenn ich das ganze weiter bis zum 40. Geburtstag oder darüber hinaus durchziehe, wär eine frühzeitige Rente/Pension auf alle Fälle drinnen, was mich schon motiviert. Gleichzeitig will ich aber nicht nur "in der Zukunft" leben, sondern auch im hier und jetzt Spaß haben und wieder neue Hobbies ausprobieren etc. Deshalb stell ich die Frage, ob ich die Sparquote nicht auf 20% zurückfahre und mir mit dem Rest einfach Erlebnisse erfülle, an die ich mich immer erinnern werde. Wie würdet ihr vorgehen? Weiter Gas geben oder Kompromiss und stärker im jetzt leben?
  8. Servus, ich eröffne diesen Thread, weil ich Lösungs-/Konzeptvorschläge, neue Blickwinkel und / oder Inspiration für folgendes Problem suche: Kurz zu meiner Vita: Ich (30) habe meine "Karriere" eher erst etwas später begonnen, Anfang 20er viel Party, viel "in den Tag hinein leben", Studium geschmissen, Zukunftsangst...dann mit kurz vor Mitte 20 kfm. Ausbildung in einem großen Betrieb angefangen und seitdem dort beschäftigt. Bürojob, 37-h Woche, 50 / 50 Homeoffice und es gibt schlechter bezahlte Jobs, aber halt auch spannendere Tätigkeiten. Kurzum ödet mich mein Job an, auf der Sachbearbeiterebene ist super viel negatives und uninspiriertes Volk unterwegs und selbst auf Teamausflügen haben die Meisten von denen echt nur die Arbeit über was sie reden können. Das letzte Treffen dieser Art war eine absolute Schnarchveranstaltung, da wurden beim Bierchen echt die "nervigen Systemprobleme" etc. auf den Tisch gepackt, grausam! Und der "nächste logische Schritt" wäre bei mir Stand jetzt irgendwann mal einen Teamleiterposten zu übernehmen, das ist jedoch genau das was ich nicht möchte und wäre einfach nur der Schritt in ein berufliches Hamsterrad, aus dem ich vermutlich nicht mehr heraus komme (so stelle ich es mir zumindest vor...nur noch langweiliger Papierkram, Druck von oben, nörgelnde negative Leute von unten). Branchenwechsel kann ich mir auch gut vorstellen (ist mehr oder weniger ÖD, 90 % uninspirierter Dienst nach Vorschrift). Früher war ich halt auf der "hauptsache 'nen sicheren Job" - Schiene und stelle nach und nach fest, dass mir das im Leben eben einfach doch nicht genügt und manchmal würd' ich meinem 20-jährigen Ich gern mal in den Arsch treten. Ich habe damals meine Zeit (zumindest aus "Karrieresicht") einfach vergeudet und war etwas orientierungslos, bzw. habe mir nicht wirklich viel zugetraut. Da dieser Tritt in den Hintern seines früheren Ich's ja nun aber weder umsetzbar noch hilfreich ist, habe ich mich im Zuge meines Weiterentwicklungswillens für ein Fernstudium Personalmanagement eingeschrieben und muss dazu sagen, dass es einfach grandios ist in unserer Zeit zu leben. Alles geht online, ich kann alles selbst koordinieren, spezielles Wissen gibt es in irgendeinem Nischenkanal auf Youtube und Austasch in Lerngruppen mit Kommilitonen ist problemlos über WA möglich. Dass ich heute die Zeit zusätzlich investieren muss, die ich damals vergeudet habe, ist zwar einerseits nicht schön aber auch kein Beinbruch. Ich bilde mich ohnehin gern' weiter und Netflix o.ä. habe ich zu 98 % aus meinem Leben verbannt. Ich versuche, kontinuierlich (im Schnitt natürlich) mit 1:15h pro Tag hinzukommen, um noch genügend Zeit für Sport und Freizeitaktivitäten frei zu haben. Andere sind halt in meinem Alter (oder darunter) da schon weiter, ich nicht, mein Problem. Folgende Überlegung habe ich jedoch noch: Weshalb habe ich mich für Personalmanagement entschieden? Ich komme nicht aus dem Bereich (sprich, arbeite nicht in der Personalabteilung), habe jedoch im Zuge diverser interner Projekte und Netzwerke in unserem Unternehmen (u.a. ging es dort um Kommunikation, Hindernisse in der Unternehmenskultur etc.) ein Interesse für die Themen der Personalentwicklung entwickelt und finde alles was ich bis jetzt lerne super spannend. Habe ,mit mehreren Leuten gesprochen und in dem Bereich ist ein Studium halt der Türöffner, den du nur mit ganz viel Glück und Zufall nicht benötigst. Wie funktionieren Menschen in der Gruppe, wie treffen sie Entscheidungen, wie motiviere ich Arbeitskräfte, wie erkenne ich die Stärken und Schwächen der Menschen...das sind die Themen die ich aktuell lerne und es macht mir echt Spaß. Den WIllen die ganze Sache durchzuziehen bringe ich mit, auch wenn es bestimmt Tage geben wird die weniger fröhlich sind, da bin ich ganz realistisch. Ebenso werde ich wohl keine 1,0 hinlegen wenn ich nebenbei noch ein wenig Spaß am Leben haben möchte...so what. Ich überlege jedoch noch einmal auf Wirtschaftspsychologie zu switchen (das wäre kein Problem, aktuell belege ich nur Module, die für beide Studiengänge vorgesehen sind, "verschenke" also aktuell in der Hinsicht schonmal keine Zeit). Schlußendlich....gibt es hier Leute mit Erfahrung in einer der beiden (oder gar beiden) Richtungen und kann etwas zu den Karrieremöglichkeiten sagen? Wi-Psych war tatsächlich anfänglich mein Favorit und halte ich generell erst einmal für die bessere Karrieremöglichkeit, habe mich jedoch aufgrund Erfahrungsberichte anderer Leute ("Studium ist brachial hart") ein wenig abschrecken lassen. Der Vorteil den ich halt aktuell habe ist, dass mich beide Themen interessieren und sich hier und da auch gut überschneiden, weshalb ich noch problemlos switchen könnte. Danke an Jeden, der sich die Zeit genommen hat zu lesen / sich die Zeit nimmt zu antworten, ich freue mich über jegliche Fragen / Tips / Feedback
  9. Hallo zusammen! Ich habe letztes Jahr von Mai-Oktober meine MA in einem Unternehmen geschrieben. In selbigem Unternehmen habe ich dann im November angefangen als Produktmanager (Energiebereich) zu arbeiten. Dementsprechend sitze ich seit November bis heute (~7/8 Monate) auf meiner Stelle. Ich habe die Stelle 1 zu 1 eines Kollegen übernommen, welcher in Rente gegangen ist, MIT zusätzlichen Aufgaben! Dementsprechend mache ich aktuell das was der Ex-Kollege gemacht hat + ca. 20% Extraarbeit. Ich komme damit aber sehr gut klar, weil ich Prozesse optimiert habe und einfach viel effizienter & organisierter arbeite als der Ex-Kollege (der mich übrigens sehr gut eingearbeitet hat). Ich bekomme aktuell 50K fest ohne Zulagen. Wir waren zu Beginn im November letzten Jahres 5 Personen in unserem Team. Nun hat im Mai eine Person gekündigt und wir sind nur noch zu 4. im Team. Die Stelle wird auch nicht nachbesetzt werden, weil "Corona-Krise" und kein Geld da ist. Es wird aktuell an allen Ecken gespat, weil die Firma die Corona-Krise nun im Nachhinein doch ziemlich durch steigende Preise (v.a. Logistik) mitnimmt. Jetzt kam meine Chefin auf mich zu und hat mich gefragt ob ich zusätzlich ca. 60% der Arbeit des Kollegen, welcher vor Kurzem gekündigt hat, übernehmen kann. Aufgrund der Tatsache, dass ich Prozesse so optimiert habe und sehr effizient arbeite, habe ich tatsächlich noch Kapazität frei und könnte zumindest versuchen die 60% noch zusätzlich zu übernehmen. Allerdings habe ich meiner Chefin gesagt, dass ich das machen kann, mich aber sehr über eine Gehaltserhöhung freuen würde. Da kam dann nur zurück "Ich kann nichts versprechen wegen Corona, ....". Nun habe ich nächste Woche einen Termin mit HR. Aufgrund der Tatsache, dass ich mich sehr gut eingelebt habe und ich als Einzelperson quasi 2 der Ex-Kollegen im Team ersetzen kann aufgrund meiner effizienten Arbeitsweise, habe ich mir überlegt 60K zu fordern. Ich weiß das ist ein Sprung von knapp 20%, finde es aufgrund der o.g. Schilderungen aber dennoch fair. Was denkt ihr? Werden die mich im HR auslachen oder habe ich damit eine Chance? Und könnt ihr empfehlen was ich machen soll, wenn die Firma/HR sich quer stellt? Weil die ganze Mehrarbeit zu übernehmen ohne Gehaltserhöhung möchte ich nicht akzeptieren. Ihr habt da wahrscheinlich sehr viel mehr Erfahrung mit solchen Verhandlungen. Danke euch im Voraus.
  10. Hallo zusammen, ich arbeite als Produktmanager in einem mittelständischen Tochterunternehmen in Hannover. Mit ca. 65.000 (IG Metall Tarifvertrag!) verdiene ich sehr gut. Dennoch habe ich seit Dezember 2020 nur maximal 30% Auslastung. Ich das schon mehrmals beim Vorgesetzten angemerkt. Ich bin im Homeoffice. Irgendwie schlägt es auf das Gemüt, wenn man so lang nichts zu tun. Tatsächlich habe ich meinen eigenen Bereich bei dem aber relativ wenig los ist. Jetzt zu meiner Frage. Wie geht man mit diesem Thema um? Läuft man der Gefahr gekündigt zu werden, wenn man damit zuviel hausiert?
  11. Sehr geehrtes Forum, ich bin mit meiner aktuellen Berufs- bzw. Studiumssituation mehr als unzufrieden. Aktuell befinde ich mich am Ende des Studiums und kann rückblickend betrachtend sagen, dass es nie so wirklich mein Ding war und ich Angst vor der Berufszukunft habe. Sicherlich kennen das Problem viele, doch gefühlt sitzt es bei mir extrem tief. Auch wenn ich studiert habe und damit mehr oder weniger etwas erreicht habe, bin ich einfach nicht stolz auf diese Leistung. Ich bin durch das Studium ein verweichlichter, stressempfindlicher und essgestörter Angsthase geworden, der sich immer öfters zurückzieht. Leider weiß ich auch, dass mein späterer Beruf daran nichts ändern wird. Ich werde sehr gutes Geld verdienen und leicht eine Familie aufbauen können, aber es fehlt die Erfüllung darin und der Antrieb immer besser werden zu wollen. Genug rumgeheult. Wie geht man nun am Besten vor? Für mich gibt es 3 Möglichkeiten: Möglichkeit 1: Berufliche Neuorientierung (wird eine 180° Wendung und auf große Kritik bei Familie und Freunden stoßen, vor allem da meine Eltern das Studium finanziert haben) Möglichkeit 2: Neue Hobbys suchen und sich darin beweisen Möglichkeit 3: Das Problem beruht auf anderen Faktoren als nur das Studium und ich muss die Sache umfangreicher betrachten (Selbstwert durch andere Dinge gesunken)? Ich bin für jeden Tipp und jede Lebenserfahrung von euch dankbar.
  12. Hi, Titel klingt schräg, aber ist ein ernstgemeintes "Problem". Die eigenen Werte im Leben entscheiden über nahezu alles. Einerseits habe ich große Lust auf persönliches Wachstum, mehr finanziellen Wohlstand, eine gute Immobilie, ein gutes Auto, schick Essengehen im Restaurant, schicker Urlaub etc. pp. Andererseits bin ich jemand, der sich nahezu gleich so viele Gedanken über soziale und nachhaltige Werte Gedanken gemacht. Ich mag das aufregende am Materialismus, aber der Minimalismus gibt einem einen guten, gewissenhaften Sinn. Mir kommt es vor, dass heutzutage (noch im Vergleich zu vor 20, 30 Jahren) es schwerer fällt mit bestem Gewissen ein Kapitalist zu sein. Die Kleidung die wir tragen, die Autos die wir fahren, das Essen das wir essen...alles steht unter Beobachtung des schlechten Gewissens. Ob hierbei Arbeitskräfte ausgebeutet werden, CO2 für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich ist oder unsere Tiere leiden...man kann nur noch schwer das Leben genießen. Vorausgesetzt man möchte gerne Markenkleidung und einen V8 o.ä. nutzen etc. Hat schon jemand hier ähnliches durchlebt bzw. gelernt damit umzugehen? Wie geht ihr denn persönlich damit um? Muss man sich am Ende einfach entscheiden und das eine oder andere dann einfach dafür in Kauf nehmen?
  13. Hallo Leute, ich erstelle das Thema, weil ich mich etwas hilflos fühle: Es geht um die erste Arbeitsstelle nach dem Studium. Ich bin Ende 20 und habe Medizin studiert und bin frisch gebackener Arzt. Ich möchte aufgrund von finanziellen Engpässen spätestens im August oder September anfangen zu arbeiten. Die Fachrichtung steht zu 99,9 % auch schon fest. Nun meine Fragen, warum ich mich an euch wende: 1. Soll ich eher Unikarriere anpeilen mit Forschung und allem, was dazu gehört oder „nur“ ein 08/15 Arzt an einer größeren Klinik werden? Unikarriere hat ein zeitlich befristetes Fenster: Mit 40 Jahren wird man keine Unikarriere mehr machen können, da ist der Zug schon längst abgefahren. Und die Türen von vornherein schließen möchte ich auch nicht. Ich finde ein Kompromiss zwischen klinischer Forschung und Arbeit (60-Stunden-Woche und jedes 2. Wochenende Dienst) am besten. Und das, ohne die Freizeit zu stark zu belasten. Grundlagenforschung ohne Forschungsfrei schließe ich kategorisch aus. Das habe ich einmal gemacht bei meiner Doktorarbeit neben der Uni, das mache ich kein zweites mal, wenn ich dafür nicht wirklich frei bekomme. Folge des ganzen: ich vernachlässigte mich selbst und meine Ex verließ mich darauf. Wie ihr seht, hat alles im Leben seinen Preis. Ich denke, ein vernünftiger Kompromiss aus allen wäre das aus meiner Sicht beste Angebot. 2. Auswahl der Stadt hinsichtlich Lebensqualität (und Chics :). Welche Stadt kann mir mit Ende 20 die beste Lebensqualität anbieten? Wo ist die Wahrscheinlichkeit am größten, eine „passende“ feste Partnerin zu finden? Da ich aus einer Doppelstadt an der Donau (zwischen Stuttgart und München) komme und auch dort studiert habe, möchte ich weiterhin in Süddeutschland bleiben. Berlin, Hamburg, Leipzig kommen für mich nicht in Frage. Letzte Woche habe ich mich in München an mehreren Kliniken beworben, gestern in Erlangen und diese Woche folgen noch Freiburg, Mannheim, Stuttgart und meine Unistadt. Zudem noch Köln für das eigene Gewissen, auch wenn ich eher nicht dorthin möchte, da es mir zu weit weg ist. Meine Favoriten wären – unabhängig vom Arbeitgeber und Konditionen: 1. München, 2. Stuttgart, 3. Erlangen/Nürnberg, 4. Freiburg, 5. Meine Unistadt, 6. Mannheim. Augsburg schließe ich kategorisch aus, da meine Ex-Freundin dort wohnt und arbeitet. Heidelberg finde ich zu kompetitiv (von den Leuten, die dort arbeiten) und Tübingen ist mir zu klein. Würzburg und Regensburg taugen mir auch nicht so, Frankfurt Uniklinik scheidet aufgrund der Ausbildungsbedingungen aus. Um an einem Städtischen zu arbeiten, kann ich auch nach München oder Stuttgart, da muss ich nicht unbedingt nach Frankfurt. Was denkt ihr zu meinen Karriereplanungen? Wenn ich in München an der Uniklinik einen Job angeboten bekomme, und sich die Facharztausbildung nicht länger wie 2 Jahre über der Mindestzeit zieht, würde ich da eher zuschlagen, wenn die sonstigen Rahmenbedingungen und das Team nett ist. Ansonsten, wenn die Facharztausbildung in München 10 statt beispielsweise 5 Jahre dauert, würde ich das kategorisch ausschließen. Dasselbe gilt für alle anderen Standorte.
  14. Hallo liebe Kollegen*innen, seit geraumer Zeit bringt mich die Frage nach der beruflichen Zukunft regelrecht um den Schlaf. Daher möchte ich gerne euer Feedback hören, ein Hilferuf, mich aus dem Wald vor lauter Bäumen zu holen. Gerne kann dieser auch abgeholzt werden. Ich versuche, mich so kurz wie möglich zu fassen, ohne wesentliche Details auszusparen. Gerne gehe ich aber auf Nachfrage auch in die Tiefe, wenn es wichtig ist. Es wird sich fürchterlich nüchtern und wahrscheinlich arrogant anhören, aber ich versuche wirklich nur, mich kurz zu fassen 🙈 Zu mir: 32 Jahre alt Erststudium: Bachelor Maschinenbau Erster Job: Qualitätsmanager (3 Mitarbeiter unter mir, ca. 100 Mann Bude) Zweiter Job: Produktionsleitung / Arbeitsvorbereitung (kleine Bude mit 20 Mann, klingt spannender, als es wirklich war. Info: narzistischer "Chef" in meinem Alter, cholerisch veranlagt) Aktueller Job: Projekteinkäufer (450 Mann Unternehmen) Aufbaustudium: MBA Business Consulting (Abschluss im Sommer 2021) Ausgangssituation: Aus einer Notsituation heraus habe ich meinen aktuellen Job als Projekteinkäufer angetreten. Das Unternehmen ist global aktiv, Maschinen-& Anlagenbau. Bestehen seit fast 150 Jahren, sehr traditionell, sprich veraltet, Familienunternehmen. Die Geschäftsleitung besteht aus 3 Chefs (Inhaber, ca. 80 Jahre alt, seine Nichte, gelernte Juristin, ca. 40 Jahre alt und ein externer Chef von der Konkurrenz weggeholt, ca. Ende 50). Ich selbst bin kein Einkäufer, will ich auch nie werden. Dieser Job ist langfristig ausgeschlossen. Was positiv ist, ich kann mich in der Abteilung frei entfalten, was Nebenprojekte angeht. Diese bestehen darin, dass ich z. B. abteilungsübergreifend SAP auf Vordermann bringe oder andere Strukturen / Prozesse etabliere. Genau darin liegen auch meine Stärken, daher auch das Studium. Zunehmend fehlt mir allerdings die Zeit für diese Projekte, da mein eigentlicher Job auch viel Zeit frisst. Also bleiben nur die Möglichkeiten, die Projekte zu reduzieren (was mich unglücklich machen wird) oder die Projektgeschichte hauptberuflich zu machen. Ich habe viele wichtige Projekte, zusätzlich kann ich mehrere Prüfungsleistungen vorweisen, wie z. B. die Erarbeitung einer Strategie für die digitale Transformation (1,0 Bewertung), neues Marketingkonzept (1,3 Bewertung) oder Prozesskostenoptimierung (1,7 Bewertung). Soll heißen, ich kann was. Und das ist rein fachlich, nicht arrogant gemeint. Was habe ich also für ein Problem? Ich komme aus meiner Position nicht raus. Die GL interessiert sich herzlich wenig für meine Projekte und Prüfungsleistungen (Aussage zur Digitalgeschichte vom Alten: "Schön, sagen Sie ihm, hat er gut gemacht." Thema erledigt...). Mit der Chefin habe ich Anfangs sehr viele Projekte nebenher gemacht, das schlief mit einmal ein. Ich nehme an, Büropolitik hat dafür gesorgt. Der Chef von der Konkurrenz hat seinen eigenen Zögling und interessiert sich nicht für andere. Eine Kollegin von mir, Vorsitzende des Betriebsrates, hat sich stark an die Chefin geheftet und eine neue Position bekommen. Sie erhoffte sich Assistenz zu werden, Titel ist jedoch "Prozessoptimierung". Hat sie gar kein Bock drauf, fängt nun alleredings an, sich die Projekte zu krallen. Ein weiterer Kollege, ehemals Assistenz von der alten Produktions-/Betriebsleitung, wurde von diesem klein gehalten und wollte kündigen. Dem haben sie jetzt, er hat einen MBA und man lässt keine Leute gehen, eine Abteilung gegründet, "Organisationsentwicklung". Er soll die DIgitialisierung übernehmen, sprich, auch er krallt sich die Projekte. Meine Vorgesetzte will mich halten, weil ich so schön die strategischen Aufgaben übernehme. Eigentlich gehöre ich aber ganz woanders hin, so ihre Aussage. Das einzig Positive bis jetzt, ist der neue Produktions-/Betriebsleiter. Der kommt von einem Konzern und hat die Aufgabe erhalten, den Laden mal aufzuräumen. (Info: wir sind traditionell, veraltet, fürchterlich. Das klingt böse, es ist aber wirklich so viel Potenzial überall. Aber das macht es auch so interessant!) Der ist zwar in der Probezeit, aber der räumt jetzt schon gewaltig auf. Richtig gut! Und der hat spitzbekommen, dass ich was kann und das eine oder andere Projekt bereits leite. Wie gesagt, auch viel SAP und da will er auch unbedingt deutlich vorankommen. Der versucht einen Draht aufzubauen und er hat widerrum einen guten Draht zur GL. Erster Vorschlag war, ein Key User Team zu gründen. Hätte ich auch Bock drauf, allerdings das zu leiten und nicht zur Teil zu sein. Zweite gute Sache, ich hab durch die Projekte einen Draht zu unserem externen SAP-Berater. Der meinte, er redet mit seinem Chef, wenn ich einen Job brauche und legt ein gutes Wort für mich ein. Dachte, das wäre ein Scherz gewesen, aber er meint das wirklich ernst. EInfach so. In Summe: Die Position als "Organisationsentwicklung" ist genau der Posten, den ich gerne hätte. Der ist nun weg. Man munkelt, wenn das gut läuft, soll darauf eine Abteilung werden. Aber ich möchte nicht für den Kollegen arbeiten, sondern mit ihm. Auf der anderen Seite die Kollegin, die auch irgendwie mitmischt. Und dann die GL, die mich als Einkäufer sieht und mehr nicht, so zumindest mein Empfinden. Nun zerbreche ich mir den Kopf, wohin mit mir und wie. Oder doch komplett raus. Habe aber ab Sommer 2021 noch 18 Monate Frist, da der Laden 50% von meinem Studium blecht. Bitte helft mir😫
  15. Ihr lieben, Ich habe ein Problem das mich immer wieder vor allem im Arbeitsleben heim sucht. z.B wenn Kollegen Dinge anders machen als ich sie tun würde werde ich oft frustriert. Werde unnötig aggressiv, unfreundlich und durchaus auch laut. Es führte inzwischen in jeder meiner Arbeitsstellen zu Problemen mit einzelnen Kollegen Dieses Problem habe ich nur mit älteren Kollegen die mit mir auf einem Level sind. Mit Werkstudenten oder Trainees habe ich das Problem überhaupt nicht. Da fällt es mir leicht mit Engelsgeduld Zusammenhänge aufzuzeigen oder auch zum 5. mal denselben Sachverhalt zu erläutern. Auch habe ich kein Problem damit eine fundierte Diskussion zu führen. Ich bespreche Eigentlich jede meiner Ideen mit den Kollegen und bin auch gerne bereit Kompromisse einzugehen und meine favorisierte Lösung gehen zu lassen. Aber wo ich direkt hohen Blutdruck bekomme ist wenn Kollegen Entscheidungen treffen ohne sie vorher in der Gruppe besprochen zu haben, wie ich es immer tue. Oder wenn wir schon mehrfach über Dinge gesprochen haben und ich sie als geklärt erachtet habe und beim nächsten mal wieder dieselbe Diskussion ist. Wenn ich einen Kommentar bei einem Code Review hinterlasse der in meinen Augen schnell umgesetzt ist, aber Stattdessen erneut eine Grundsatz Diskussion vom Zaun gebrochen wird. Ich fühle mich dann Hoch oben auf meinem Prinzipien und Paragraphen Ross sitzend und bin nicht in der Lage es gehen zu lassen. Blockiere dann merge requests von den entsprechenden Kollegen, werde laut usw. Wenn sich ein anderer Kollege so mir gegenüber benehmen würde wie ich in dem Moment wäre ich noch auf der Stelle im Personalbüro. Ich bekomme es immer erst hinterher mit wenn ich mich mal wieder wie die Queen of Hearts benommen habe. Aber schaffe es nie mich in der Situation selbst zu stoppen. Ich habe bereits mehrere Seminare zum Thema Gewaltfreie Kommunikation besucht, aber all das hilft mir nur wenn ich es schaffe es zu merken das ich überkoche bevor ich "ab mit dem Kopf" brülle. Habt ihr Buchtipps zum Thema Anger Management oder sowas in der Richtung. TLDR: mein Mundwerk ist schneller als mein Hirn was häufiger zu Streit mit bestimmten Kollegen führt. Wie kann ich lernen meine Klappe zu halten.
  16. Servus an alle, ich habe ein Onlineprojekt aufgesetzt, das sich mit Dating und Verführen spanischer Damen auseinandersetzt (findet man schnell bei Google ) und suche einen Partner, der das zusammen mit mir groß macht. Weitere Infos zum Projekt gibt's per PN. Ich suche jemanden, der Spaß am Dating und Frauenkennenlernen hat, etwas Ahnung von Werbung (nicht zwingend), aber vor allem motiviert ist und selbstständig arbeiten kann. Einige Infos zum Projekt: Die Webseite läuft, erste Produkte wurden schon verkauft (es funktioniert also wirklich! haha) und für das nächste Jahr sind große Erweiterungen geplant, die ich nicht mehr alleine unter einen Hut bringe. Schreibt mir einfach mal
  17. Hallo zusammen, Ich befinde mich zurzeit in einer beruflichen Sackgasse und weiß nicht mehr weiter. Hier mein Lebenslauf: Ich habe mein Abitur 2014 gemacht, insgesamt habe ich dafür 5 Jahre gebraucht. Grund dafür war, dass ich mich zu dieser Zeit mehr auf's Geld verdienen konzentriert habe, indem ich mich als Umzugshelfer angeboten habe. Ich komme aus einer sehr armen Familie. Das Geld das ich verdient habe, habe ich zum Teil meiner Mutter gegeben und zum anderen Teil für mich, um mit meinen Klassenkameraden mithalten zu können. Es war mir immer peinlich mir von Klassenkameraden Getränke, Clubeintritte und das soziale Leben bezahlen lassen zu müssen. Es herrschte ein enormes soziale Gefälle. Führerschein, Urlaub etc. war der Standart bei allen Mitschülern, während ich ein Jahr täglich mit den gleichen Schuhen rumlief. Mein Selbstbewusstsein war gecrasht. Nach dem Abitur habe ich mir einen Job gesucht, um ein Vollzeitgehalt zu bekommen, um auszuziehen, da keiner in der Familie Ambitionen hatte, etwas an der Situation zu ändern. Ich wurde fündig in einer Fleischerei wo ich angefangen habe als Verkäufer zu arbeiten. Ich verstehe mich super mit meinen Chef der mir eine verkürzte Ausbildung als Fachverkäufer angeboten habe. Ich bin ausgezogen und habe mir vorgenommen nach meinen Rückschlag (5Jahre Abitur) nun Vollgas zu geben. Nicht mehr verschlafen, zuverlässig, Verantwortungsbewusst. Harte ehrliche Arbeit. Nach zweieinhalb Jahren habe ich die Ausbildung mit 1,0 abgeschlossen. Ein halbes Jahr später wurde ich Stellvertretende Verkaufsleitung, bis jetzt. 2 Jahre nach Abschluss meiner Ausbildung mit 26 Jahren. Ich habe meinen Führerschein gemacht, konnte in den Urlaub fliegen, mir neue Anziehsachen leisten und erhalte nur ein übertarifliches Gehalt. Nur ich bin nicht glücklich. Einfach weil ich extrem unterfordert bin. Und auch wenn das Gehalt zurzeit in Ordnung ist, so werde ich nicht wirklich eine Familie damit ernähren können. Mein Gesellschaftlicher Status ist niedrig und auch für viele Frauen ist der Beruf und alles was damit zusammenhängt ein Ausschlusskriterium. Ich werde dadurch oft im vorhinein verurteilt. Mit Frauen die den gleichen "Status" haben befinde ich mich geistlich nicht auf einer Wellenlänge. Da wird laut zum Wendler rumgegrölt, anstatt sich für Sport, Politik, Weltgeschehen o.Ä. zu interessieren. Mein Freundeskreis besteht inzwischen fast ausschließlich aus Akademikern mit Masterabschlüssen, LKA Beamten und ähnliches. Ich fühle mich nirgends mehr zugehörig. Nur was soll ich tun? Jetzt noch ein Studium dranhängen in einem anderen Bereich? Mit 27? In Sozialwissenschaften bspw. hatte ich in der Abiturprüfung eine 1-. Eine andere Möglichkeit wäre sich bei der JVA zu bewerben, die suchen Bewerber mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung und auch der finanzielle Verlust wäre nicht so enorm. Ich bin für jeden Ratschlag, Gedanken, Arschtritt oder einfach nur für jeden der mich das alles hat "auskotzen" lassen, dankbar. Lg
  18. Moin Leute, Grade im Bereich Finanzen und Karriere möchte ich nun ein wenig aufstocken und mich weiterbilden, aber es gibt soviel Bullshit auf dem Markt, grade was Lektüren betrifft, weshalb ich leider manchmal den Wald vor lauter Bäumen sehe. Deshalb meine Frage an euch: Hat jemand gute Lektüren zu empfehlen, die wirklich hilfreich gewesen sind und einen positiven Unterschied in der Karriere gemacht haben? Sei es Studium, Hustle oder Finanzen. Oder selbst eigene Erfahrungsberichte durch persönlichen Erfolg? Bin offen für sämtliche Anregungen, Tipps, Hilfestellungen etc. Danke im Voraus!
  19. Hallo, (Vorab: Ich frage hier, statt in einem Karriereforum, weil ich das Gefühl hab dass hier wirklich von allen Seiten objektiv betrachtet wird.) Ich bin dabei meinen Master in Informatik abzuschließen - und hab auch zwei Jahre bereits nebenbei als Werkstudent gearbeitet. Hab mich bereits bei ca. 8-10 Firmen beworben und fast jedes Mal positives Feedback bekommen, jedoch ist es letztendlich (auch von meiner Seite aus) auf zwei Firmen hinausgelaufen. Mich interessiert gerade Wien am meisten (bin eigentlich Deutscher) und deshalb ist es auch auf zwei Firmen mit diesem Standort hinausgelaufen (bei beiden hab ich bereits eine Zusage mit konkretem Gehalt): Firma A: Gehört zu den Big-Four Stelle passt (von meiner Seite aus) zu wirklich absolut 100% zu meinem Interessensfeld Abteilung in der ich anfange wird neu aufgebaut, bin also direkt dabei Wenn man will - viel Reisen (man kann auch zum Urlaub gleich dort bleiben) Homeoffice auch gerne gesehen (manchmal sogar wünschenswert) Projekte oft bei Kunden in Wien (technische Kenntnisse in dem Bereich sind besonders wichtig; also kaum "Sales") Laut dem Gespräch, eine ausdrücklich realistische, Gehaltssteigerung von 10% Wobei ich natürlich weiß, dass viel versprochen wird Wahrscheinlich entspannter als Firma B Laut meiner Frage (ich sollte gerne direkte fragen stellen): "Arbeiten Sie selber mehr als 40 Stunden/Woche im Durchschnitt?" "Nein, dass sehe ich gar nicht ein, dann würde ich ja nur ineffizienter werden und das kann nicht das Ziel sein. So sehe ich das auch bei den Kollegen." Extrem gute Ausstattung (zwei Laptops etc.) Subjektiver Eindruck: Extrem gute Weiterbildungsmöglichkeit bzw. Karriere-Einstieg Gehalt: 47.000€ / Jahr Selbst das Gehalt scheint zum Einstieg in Wien recht hoch zu sein Firma B: Kleineres Subunternehmen, gehört zu einem Konzern mit ca. 10k Mitarbeitern, aber das Subunternehmen hat nur ca 100. Das Subunternehmen wirkt schon fast familiär Stelle passt zu 80-85% vom Interessensfeld Homeoffice mit Absprache Auch Reisen, aber etwas kleinerer Zirkel Wie ich vermute - etwas schlechtere Weiterbildungsmöglichkeiten Mehr Stress, ich denke die erwarten ziemlich viel Job ist deutlich mehr im "Sales"-Umfeld als bei Firma A. Auch vor allem beim Kunden. Gehalt: Deutlich komplexer. Es ist aufgeteilt in etwa 60% Basis und 40% Bonus Basis: 50.000€ Jahr (60%) Bonus: 20.000€ Jahr (40%) 60% des Bonuses (also 12.000€/Jahr; 1000€/monat) - wird direkt von Anfang an monatlich ausbezahlt Die 100% können theoretisch auch übertroffen werden Laut dem Gespräch wären wohl die 100% absolut realistisch... Mehr wirtschaftliche Benefits (Essensgutscheine & co) Leider ändert sich gerade mein Bauchgefühl ständig zwischen den beiden. Was mir Kopfschmerzen bereitet, ist dass ich das Gefühl hab, dass die Entscheidung zwischen den beiden doch mein Leben erheblich beeinflusst. Gehaltstechnisch wäre mir einfach eine anständige Wohnung + genug zum Sparen (ETFs) wichtig. Arbeitstechnisch, dass ich zeigen kann, was ich drauf habe. Freizeit ist natürlich auch nicht ganz unerheblich. Für Leute die mit Österreich nicht vertraut sind: Wohnungen in Wien sind zum Teil deutlich günstiger als in München. Man bekommt etwas mehr Netto vom Brutto (so in etwa 2000€ im Jahr mehr; im Vergleich zu DE). Genau deshalb such ich jetzt nach eurer Meinung. Auch gerne konkret, ob ihr meint, dass die Aufstiegschancen bei dem Big-Four unternehmen, das niedrigere Gehalt ausgleicht.
  20. Guten Abend, die Damen und Herren ist in letzter Zeit ziemlich still um mich geworden (abgesehen davon, dass ich eh nicht der größte Beitraggeber hier war, lol). Hab ne Zeit lang Abstand vom Game gebraucht. Irgendwann relativ bald zieht's mich schon zurück auf die Straße und den Clubs, aber vorher will ich erstmal meine Karriere auf die Kette kriegen, jetzt wo ich (vorraussichtlich) mit dem Studium durch bin.....womit ich eigentlich auch schon zur Frage komme.... Und da sagt der Titel schon alles: soll ich direkt als Freelancer in der IT durchstarten oder lieber erst für unbestimmte Zeit als IT-Consultant oder Developer einen 40h-Job aufnehmen und Berufserfahrung sammeln? Hintergrund: Ich will definitiv früher oder später (eher früher, habe auch schon fast meine 30 Lenzen voll) als Freelancer arbeiten...arbeiten, mit wem man möchte...wo man möchte, und dabei auch nicht so schlecht verdienen...das Geld nach und nach investieren und damit was großes aufziehen....das ist so der Grundgedanke, der mir da vorschwebt. Bin gerade eben mit dem Informatikstudium durch (warte nur noch auf das Ergebnis der letzten Hausarbeit) und hab mich schon in den letzten Wochen um einen Consultant-Job in NRW beworben. Bisher habe ich entweder keine Antworten, direkte Absagen oder ein paar Telefoninterviews bekommen (bei letzterem war's dann 50/50 so, dass ich dann nicht weiter berücksichtigt wurde bzw. ich selber abgelehnt habe, weil mir die Konditionen nicht gepasst haben). Die Stellenangebote hab ich stets bei StepStone gefunden, wobei...wenn ich mir das gerade recht überlege, sollte ich meine Profile bei Xing, LinkedIn und StackExchange vll mal updaten und pflegen...anyways. Jetzt erweitere ich zwar nach und nach meinen Suchradius...sprich, Stellen, wo ich nicht Instant ja sagen würde, aber dennoch passen würden, evtl. auch "nur" als Developer anstatt Consultant, auch mal außerhalb von NRW (auch wenn ich mir momentan einen Umzug nicht leisten kann, ohne Schulden zu machen, also eher Ultima Ratio). Die Hauptmotivation für diesen Schritt ist und bleibt aber (abgesehen vom sicheren Einkommen), dass ich erstmal Programmiererfahrungen, Kontakte und Social Skills im Umgang mit Teammitglieder UND Kunden aufbauen will, bevor es mich in die Selbstständigkeit zieht....eine Empfehlung, die ich eigentlich schon von paar Kommilitionen und nen Bekannten von mir, der Freelancer ist, bekommen habe. Wie aber schon erwähnt, klappt's mit der Jobsuche nicht so ganz, und da die Kasse langsam knapp wird, rückt die andere Alternative wieder in den Fokus. Allerdings habe ich verdammten Respekt vor diesem Schritt, zumal ich jetzt gerade kein begnadeter Coder bin....ich hab zwar meine Erfahrungen mit Java, SQL und C gemacht, aber zu den ganzen Computercracks bin ich gar kein Vergleich. Außerdem habe ich weder Kontakte zu potentiellen Kunden noch irgendwelche Credentials außerhalb der Uni, die ich vorweisen kann...keinen IT-Studentenjob oder Projekte in der Wirtschaft. Deswegen frage ich mich gerade: soll ich das Stand jetzt angehen? Wie gehe ich es an? Wo mache ich mir gerade Illusionen? Worauf muss ich achten? Nicht lieber doch noch mal ne volle Kanne an Bewerbungen für nen "Standard-40h"-Job abfeuern und am Ursprungsplan festhalten? Yaddayadda.... Bin grad bisschen hin- und hergerissen...ich hab echt Bock drauf, den Bullen bei den Hörnern zu packen und mir endlich mal n eigenes Leben aufzubauen, aber bei der Frage stehe ich grad wie n Ochs vorm Berg...bin also für jede Art von (gut gemeinten) Input sehr dankbar, gerade von Leuten, die selber aus der IT kommen oder gar selber Freelancer-Erfahrungen sammeln konnten Grüße
  21. Hallo, Kurze Infos erstmal: -ich bin 31 Jahre alt meine Freundin 29, -Sind seit 4 Jahren zusammen, -Beide Vollzeit in guten Jobs berufstätig. Mein Problem ist das meine Freundin welche echt einen krassen Job hat, duales Studium, ist Projektleiterin, Karrierefrau etc gerade wieder eine Phase hat wo sie extrem viel arbeitet. Meistens geht sie um 06:45 außer Haus und kommt nicht vor 18 Uhr heim, gefühlt eine 50 Stunden Woche. Oft geht Sie danach noch zum Sport und ist noch mehr platt. Hintergrund ist das Sie vor ca 10 Monaten den Job gewechselt hat und nun eben meint 200% bei der Arbeit leisten zu müssen, was ich auch nachvollziehen kann Sie ist abends meistens total erschöpft und verpeilt, was mich stört, da dann gar keine sinnvolle Zeit mit mir möglich ist. Die gemeinsame Zeit ist werktags knapp bemessen, nur am Wochenende haben wir so richtig Zeit für uns. Früher war das nicht so, da hatte Sie nur eine 37,5 Stunden Woche und war viel entspannter und wir hatten mehr Zeit füreinander. Das Ding ist ich bin mir sicher das Sie sich selbst zwingt so viel zu Arbeiten obwohl das gar nicht sein muss weil Sie eben eine Karrierefrau ist und Erfolg im Beruf haben will. Wir haben schon 100x darüber diskutiert das ich es nicht gut findet das Sie so viel arbeitet und kaum Freizeit hat. Was habe ich für Möglichkeiten damit Sie mehr Zeit für uns bzw für sich selbst hat? Was sollte ich am besten tun? Was würdet Ihr tun? Meine Ideen: 1. Einen auf bockig machen und abends selbst ständig mit Freunden treffen und am WE sogar etwas ohne Sie machen, damit Sie merkt das ich Ihr quasi durch Ihre ganze Arbeit verloren gehe? 2. Mich quasi bei Ihr einschleimen und zB ihr abends essen machen, Tee kochen, sie massieren und sowas um sie vom harten Arbeitstag abzulenken/Sie zu unterstützen? Oder auch zB Ihr zuschauen wie Sie reiten geht (Sie geht auch noch 2x die Woche zum Pferdestall und mag es wenn ich ihr zusehe wie Sie im Kreis galoppiert....langweilig) 3. Irgendwas anderes was ihr so vorschlagt.
  22. Theoretisch würde ich sagen, dass es attraktiv ist, wenn jemand ein eigenes Unternehmen aufbaut und damit finanziell erfolgreich ist. Praktisch habe ich fast den Eindruck, als wenn es die Frauen überhaupt nicht interessiert, was man macht, sondern alles immer von der `Chemie` und der Stimmung im jeweiligen Moment abhängt. Wenn man aber nun mal eh ein Unternehmertyp ist und sich ein eigenes Business aufbaut (auch wenn es vielleicht nichts zum Angeben ist - z.B. vielleicht Klempner oder so), kann man es ins Game einbauen? Sollte man versuchen und wie könnte man versuchen, als `der erfolgreiche Unternehmer-Typ` bekannt zu werden? Sollte man sowas im Social Circle bekannt machen? Was denkt ihr? Gerne Erfahrungen von Unternehmern und von Frauen.
  23. Moin zusammen, womöglich ist hier in Forum ja der eine oder andere Ingenieur (oder Student) unterwegs, der sich in seinem Berufsleben bereits eine ähnliche Frage gestellt hat, wie ich das nun aktuell tue. Für mich ergibt sich aktuell die Situation, dass ich, obwohl diese Stelle den nächsten Karriereschritt darstellt, bei einem externen Dienstleister beschäftigt bin. Ich war auch vorher bei einem externen Dienstleister beschäftigt, und auch davor (wenn auch nur sehr kurz, weil die Firma aus diversen Gründen nichts für mich war). Die ersten beiden Firmen könnte man als eine Art klassisches Ingenieurbüro sehen, die sich innerhalb meiner Fachdisziplinen Projekten angenommen haben und diese eigenständig für verschiedenste Firmen und Branchen durchgezogen haben. In meiner aktuellen Firma bin ich Teil eines Projektteams und stelle innerhalb dieses fachfremden Projektes fachliche Beratung. Versteht mich nicht falsch, mein aktueller Job, und auch der davor, ist/war für mich durchaus in vielen Punkten sehr reizvoll und spannend, wenn ich mir allerdings aktuelle Entwicklungen ansehe, dann stellt sich schon ein Stück weit die Frage nach der Zukunft. (Für die jenigen, die unbedingt meine genaue Fachrichtung wissen müssen, schreibt mir eine PN) Was meine ich mit aktuellen Entwicklungen? Das Positive vorweg, ich kenne niemanden der längerfristig arbeitslos war. Und auch die Gehälter sind solide und steigen vor allem recht schnell an. Allerdings scheinen Themen wie Leiharbeit, externe Dienstleister etc. doch stark an Bedeutung gewonnen zu haben. Das ergibt sich, wenn man die Stellenangebote in manch einer Region genauer unter die Lupe nimmt (gewisse Personalverleiher und Dienstleister treten da gehäuft auf) aber auch aus Gesprächen mit Kollegen und Kontaktpersonen. Gerade wenn es um spezielles Expertenwissen oder sehr weit aufgestellte Aufgabenbereiche (u.a. außerhalb der Kerngeschäfte einer Firma) geht werden die ausführenden Ingenieure häufiger eingekauft. Auch kleinere und mittelgroße Unternehmen leisten sich nicht so häufig einen eigenen Ingenieur für jeden Bereich. Was vielleicht erwähnenswert ist, ist dass ich diese Entwicklung vorwiegend in Großstädten, die ich für lebenswert halte beobachten. Wenn man die Augen offen hält, dann findet man immer mal wieder Stellenangebote zur internen Direktanstellung. Was dabei auffällt ist, dass fast immer ländliche Regionen betroffen sind und auch hier fast immer 5-10 Jahre Berufserfahrung gefordert wird. Wie seht ihr das? Vielleicht stand der eine oder andere ja bereits mal einer ähnlichen Entwicklung gegenüber. Wie seid ihr damit umgegangen? Grüße The Beard
  24. Hallo, ich arbeite nun seit einem guten halben Jahr als Wirtschaftsingenieur bei Bosch. Mir gefällt es ganz gut - nur leider bin ich als Leiharbeiter (Zeitarbeit) eingestellt... Aus diesem Grund habe ich immer etwas Angst gekündigt zu werden 😄. Meine Frage ist nur, wie man auf Arbeit einen sehr guten Eindruck macht. Worauf kommt es an? Wie wird man befördert? Wie macht einen guten Eindruck bei den Vorgesetzten? Wie sticht aus der Masse raus? Ab wann wird man gekündigt? Ich glaube ich mache einen ganz guten Eindruck aber ich habe gar keine Idee, wo es in so großen Unternehmen ankommt. Viele Leute sind schon sehr (!) lange da und performen eher wenig, sind aber auf Grund ihrer Erfahrung sehr gewertschätzt. Also wie kann man Punkten, wenn man gerade aus dem Masterstudium kommt?
  25. Hallo liebe Community, erst einmal ein paar Eckdaten zu mir, damit die Geschichte und Frage hier überhaupt einen Sinn ergibt: Alter: 23/ in 4 Monaten 24 Ausbildung und bisheriger Beruf: Realschulabschluss (Durchschnitt: 2,3), eine abgebrochene Ausbildung als Industriemechaniker, Fachlagerist (Ausbildungsabschluss) arbeite aber als Fachkraft für Lagerlogistik, da Arbeitgeber sehr zufrieden mit mir sind (wurde so gesagt - instant befördert); Wohnsituation & Soziales: Freundin (2 Jahre Beziehung/ bald 3) in einer Großstadt; KEINE FREUNDE Derzeitiger Lebensgang: mit 16 – 19 das Leben verträumt (Drogen, Games etc.), mit 20 – 21 geackert um aus dem Elternhaus rauszukommen und ein leichtes Selbstwertgefühl aufzubauen (Sport, vieeeele Bücher lesen mit Hauptthema Börse/Investment/Finanzen) und mit 22 endlich Ziele gesetzt. und ja ich bin komplett clean: d.h. seit ende des 19. Lebensjahres kein Gras und Kräutermische mehr. Nun jetzt bin ich bald 24 und ein wenig unzufrieden mit meinem beruflichen Werdegang. Ich habe mir drei Ziele gesteckt, die ich bis zum 34. Lebensjahr erreichen will: - Ein Vermögen von min. 500‘000€ (Investor sein) Vermögen heißt NICHT EINKOMMEN! - 5 Bücher veröffentlicht haben (Autor sein) - Selbstständig sein (Unternehmer bzw. Unternehmensbesitzer sein) Was das „Autor werden“ angeht, bin ich bereits auf gutem Wege, da ich auf meiner Festplatte bereits 2 Bücher fertiggeschrieben habe, diese müssen nur noch auf Herz und Niere geprüft werden (Rechtschreibung, Grammatik etc.). Was das „Vermögen“ angeht, so habe ich 2000€ in Aktien angelegt, die ich selbst mittels Fundamentalanalyse ausgewählt habe. (Keine Kommentare alá „Öhhh das ist zu wenig Kapital blabla“ bitte, ich möchte Erfahrungen sammeln und nur so wird man Aktiv und kommt ins Handeln statt nur darüber zu fantasieren). Zudem habe ich seit Anfang des Jahres ein Aktiensparplan (100€ p. Monat) + ETF- Sparplan (100€ p. Monat). Alles in allem läuft es bei diesem Bereich sehr gut. Was das „Selbstständig werden“ angeht, sitze ich Tag und Nacht daran mir Ideen einfallen zu lassen, mit was ich mich den Selbstständig machen könnte, doch außer Finanzberater und Autor, fällt mir leider nichts ein und nun kommen wir zu meinem eigentlichen Hauptproblem. Ich weiß leider überhaupt nicht, was ich beruflich machen könnte. Wie im Lager, Kisten von A nach B zu bringen, erfüllt mich leider nicht. Ich mach es nur, um mir etwas anzusparen, meine Miete zu zahlen und damit ich mit meiner Freundin hier und da mal was gönnen kann. Meine einzigen Interessen begrenzen sich auf die Börse und Aktien, sowie das Schreiben (also Geschichten ausdenken usw.). Derzeit bin ich am überlegen, ob ich eine Ausbildung als Bankkaufmann, Steuerfachberater oder Industriekaufmann antreten sollte, doch innerlich muss ich zugeben: Ich habe Angst, dass ich meine Zeit vergeude, da ich erst mit 28 fertig wäre. Zudem sind diese Berufe teilweise vom Aussterben bedroht, da die Technologie sich diese Branchenbereiche einverleibt. (Online- Banking; Online- Versicherungen etc.) Den einzigen Vorteil an einer Ausbildung sehe ich im Wissen, das mir darin vermittelt wird. Zudem ist mein Berufschulzeugnis als auch Realschulzeugnis von einer schlechten Mathezensur (3) und Wirtschaftszensur (3) geprägt. Damals wusste ich eben nicht, dass mir diese zwei Bereiche unglaublich wichtig werden. Was meint ihr zu meiner Lage? Was würdet ihr mir empfehlen? Sollte ich noch eine Ausbildung machen oder habt ihr vielleicht eine kreative Idee, wie ich besser an meine Ziele komme? Anmerkung: Mir ist klar, dass meine Ziele äußert hochgesteckt sind. Allerdings denke ich, dass die eigene Persönlichkeit nur an großen Aufgaben und Zielen wachsen kann.