Jamesblond

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  1. Dann gerne berichten wie es ausging! Würde aber auch nicht zu platt sagen "Ich war besoffen", das kann auch schnell wie eine Entschuldigung/Rechtfertigung wirken. 😉
  2. Ach was soll der Käse. Wenn du nicht zu blöd nachhaken willst, sag halt, dass es Samstag bei dir eine Stunde später wird, weil du noch das und das erledigen musst, fertig. Einfach so tun als wäre nichts gewesen und bloß nichts entschuldigen. Wenn dann nichts kommt, weißt du was Phase ist - Freeze Out und fertig.
  3. Das sehe ich z.B. positiv. Also wenn jemand 24/7 Aufmerksamkeit bräuchte, wäre das definitiv nichts für mich. Tiere sind einfach so ein Sonderfall was das angeht, Kinder eigentlich auch. Das ist etwas, mit dem man kann oder eben nicht. Wie gesagt sind Lebenwesen auch immer noch eine andere Art von Verpflichtungen als irgendwelche Hobbies wie Sport, Kunst, Musik oder was auch immer. Ich finde außerdem nichts Außergewöhnliches daran, wenn man es vermeiden möchte, dass die Zeit mit seiner Partnerin/seinem Partner immer an die Anwesenheit z.B. eines Hundes gekoppelt ist.
  4. So krass würde ich es dann doch nicht sehen, zumal ich selbst beruflich gut ausgelastet bin und zeitintensive Hobbies habe. Es geht dann eher um zusätzliche private Verpflichtungen, Tiere sind nunmal unaufschiebbare Verpflichtungen. Bei meinen Hobbies kann ich jederzeit sagen, dass ich heute/die nächsten Tage etc. mal spontan was Anderes mache. Bei Tieren kann man eben nicht einfach sagen, dass man jetzt mal eine Woche keine Lust hat, sich zu kümmern. Viele hetzten ja auch noch in der Mittagspause nach Hause fürs Gassi gehen, Entspannung sieht für mich anders aus, aber wie gesagt, das muss jeder selbst wissen.
  5. Sicher gibt es genug Frauen, bei denen es sich bei dem Tier irgendwie um einen Partnerersatz handelt, pauschalisieren würde ich das jedoch nicht. Teilweise mag es sicher irgendwo auch die Sehnsucht nach "bedingungsloser Liebe" oder dem Ausleben des Bemutterungstriebes sein, vielleicht auch die Kompensation von Einsamkeit. Viele kennen es aber vielleicht auch nicht anders oder sind einfach mit Tieren aufgewachsen, gerade in ländliche Regionen mag das hinkommen. Ein Tier in eine Singlewohnung in der Großstadt zu sperren, halte ich allerdings in der Tat für sehr fragwürdig. Dennoch sind für mich Frauen mit Haustieren generell keine Option, allenfalls mit einer Katze könnte ich mich noch irgendwie anfreunden, weil ich Katzen prinzipiell mag und der Zeitaufwand auch nicht mit dem von Pferden/Hunden etc. vergleichbar ist. Bei Hunden ist es für mich so, dass ich Hunde einerseits absolut nicht mag und man andererseits vollkommen seine Freiheit aufgibt. Es richtet sich alles nach dem Hund, die Schlafenszeit, die Urlaubsplanung, eigentlich die ganze Freizeitplanung und immer ist der Hund irgendwo im Hinterkopf, wenn er nicht sowieso mitgenommen werden muss. Man kann dann eben nicht ewig ohne Hund von zu Hause weg. Dazu stehe ich nun wirklich nicht auf den Geruch, Haare oder ständig angesprungen oder abgeleckt zu werden. Pferde sind sowieso nochmal ein ganz eigenes Thema. Aus eigener Erfahrung oder solche aus dem Freundeskreis hat eigentlich quasi jede Frau, die den Pferdetick nach der Teeniezeit nicht abgelegt hat, irgendwie einen an der Klatsche. Das Klischee der verwöhnten und herrischen Tussi erfüllt sich leider allzu oft, dazu kommen hier natürlich ebenso alle Faktoren, die ein Hund mit sich bringt, noch deutlich verstärkt hinzu, insbesondere wenn es ans Turnierreiten geht. Da bleibt keine Zeit mehr für andere Dinge und alle Planung richtet sich ausschließlich nach dem Pferd, viel Spontanität ist da nicht mehr zu erwarten. Ganz nebenbei ist so ein Pferd ein extremer Kostenfaktor. Jeder muss natürlich selber wissen, was ihm wichtig ist und sicher spüren viele Menschen diese emotionale Nähe zu den Tieren. Wenn einem allerdings Freiheit, wenig Verpflichtungen und Spontanität wichtig sind, ist das eher keine Option.
  6. Um mal weg von diesem ganze Framezeugs etc. zu kommen, bitte immer bedenken, dass sie 22 ist und es ein Tinderdate war. Ich gehe auch mal davon aus, dass sie einigermaßen heiß war. Was glaubst du, wieviele andere Typen ihr seit der Zeit eures Dates geschrieben haben? Was glaubst du, wie gefestigt sie in ihrem Alter ist und in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen, auch in Beziehungsfragen? Was glaubst du, wie sehr sie auf die ganze virtuelle Bestätigung, die sie dort erfährt, anspringt? Klar sollte man auch bei sich selbst anfangen und schauen, wo man seine Baustellen hat, dennoch kann man nicht immer nur nach Lehrbuch vorgehen und planen, worauf man nun gamed. Das wäre genauso falsch wie sich immer ausschließlich die Fehler bei sich selbst zu suchen. Der Fehler liegt auch oft genug im System. Die Welt von heute ist schnelllebig und bietet unbegrenzte Möglichkeiten, auch in der (Online)Datingwelt. Das kann man nicht ändern und darüber braucht man sich auch nicht zu beschweren, man kann lediglich für sich selbst das Beste draus machen und nicht alles persönlich nehmen.
  7. Gute und gesunde Einstellung wie ich finde. Ich denke eben auch, dass sich viele Dinge dann einfach entwickeln. Ich finde es teilweise etwas strange, wie so unglaublich verbissen an dieser Idee festgehalten wird, wenn man noch nicht einmal eine Beziehung hat, die schon länger anhält und harmonisch ist. Es ist ja generell immer schön, wenn man Wünsche und Pläne hat, aber sich nur auf den einen einzigen "richtigen" Weg zu fokussieren, kann klappen, aber auch genausogut zu Frust führen. Der schwingt in solchen "Bewerbungsgesprächen" eben auch immer wieder durch. Generell übrigens vielen Dank an alle, die sich hier an der Diskussion beteiligen! Es ist wirklich interessant, mal die verschiedenen Sichtweisen und Erfahrungen zu lesen und aufgrund der großen Beteiligung scheint es ja doch ein Thema zu sein, was immer wieder mal aufkommt.
  8. Dann fände ich deine Sichtweise aber eigentlich sehr interessant. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Was "Lockeres" suchen eben gefühlt nicht mehr Viele, weil eben auf LTR zur Erfüllung des Kinderwunsches gescreent wird. Folgende Fragen sind eher Gedankenspiele, als dass sie wirklich 100% eine mögliche Realität widerspiegeln sollen: Gibt es für dich keinen alternativen Lebensplan? Angenommen, du "findest" keinen Mann, mit dem es passt, was machst du dann? Angenommen du findest den "perfekten Traummann" (sofern es sowas gibt) und das einzige, was er nicht teilt, wäre der Kinderwunsch, würdest du ihn deswegen abschießen? Wäre für dich eine harmonische und erfüllte Bezieheng nachranging zu einer Zweckbeziehung, wenn sie die perfekten Umstände für eine Familienplanung mit sich bringt? Ist ein Datepartner für dich sofort uninteressant, wenn du schnell das Gefühl hast, dass er für die Vaterrolle ungeeignet ist?
  9. Natürlich ist es völlig unsinnig, wenn Männer meinen, noch Kinder zeugen zu müssen, wenn sie gefühlt kurz vor der Rente stehen. Genauso wird hier aber denke ich niemand verurteilt (von mir zumindest nicht). Mir ging es lediglich (wie eingangs erwähnt) nur um den Erfahrungsaustausch bzw. darum, ob das Kinderkriegen für viele Frauen wirklich so 100% alternativlos ist. Klar kann man es als Selektionskriterium Nummer 1 nehmen, nur dann ist eben die Frage, inwieweit da noch die harmonische und erfüllte Beziehung im Vordergrund steht oder ob man am Ende doch eher eine Zweckgemeinschaft bildet. Ich habe von genug Ehepaaren gehört, wo dann irgendwann seit 10+ Jahren nichts mehr gelaufen ist. Es gibt ja auch genug Ehen, die z.B. am Ende nurnoch eine Wirtschaftsgemeinschaft sind oder das gewünschte Sozialprestige herstellen sollen. @Fluid deine Argumente teile ich ebenso, aber genau für die wird man oft genug regelrecht "mit Steinen beworfen". Das mit den Haustieren ist ganz subjektiv empfunden auch so ein Ding. Irgendwann wird dann eben der Hund geholt, weil man es alleine nicht mehr aushält. In meinen Augen hat man als Single in den 20ern/30ern eigentlich andere Sachen zu tun, als sich dann noch so einen Klotz ans Bein zu binden. Aber auch das ist nur meine Meinung die man sicher nicht teilen muss.
  10. Ja, sowas habe ich auch schon gehört, neben diverser Geschichten von "es drauf ankommen lassen" im Stil von heimlich Pille absetzen etc. Es macht ja evolutionär auch Sinn, dennoch kann ich mich da ebenso nicht hineinversetzen. Mir erschließt sich einfach nicht, was man sich davon verspricht. Ob es die ultimative Erfüllung ist oder einfach nur der individuell einzige Sinn des Lebens, genauso können es gewissermaßen "egoistische" Gedanken sein in der Form von Angst vor Einsamkeit im Alter....keine Ahnung. Falls dann doch irgendwann mal ein Wunsch nach einer erfüllten Beziehung entsteht, macht man es sich mit so einer Samenbank-Aktion jedenfalls nicht unbedingt leichter. Ebenso wird so eine Beziehung auch nicht aus dem Abgleichen nach Vaterqualitäten entstehen. Aber gerade deswegen finde ich die Diskussion ja durchaus interessant.
  11. Dann erstmal Respekt für deine Entscheidung, 8 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Ich musste nach dem Studium eine ähnliche treffen, auch wenn es nicht um einen Kinderwunsch ging sondern darum, dass ich einfach nicht an meinem Studienort leben wollte, wo auch meine damalige LTR gewohnt hat. Viele leben dann ja ein Leben weiter, was sie eigentlich nicht möchten, aus Angst vor der Einsamkeit oder nie wieder einen Partner zu finden. Mich würde dann vielleicht noch interessieren, wie es dir nun selbst mit der Entscheidung geht und ob du bereits ähnliche Erfahrungen mit gleichaltrigen Frauen gemacht hast oder Frauen momentan generell garkein Thema sind. Mir geht es in diesem Zusammenhang nichtmal um Partynächte oder dass ich noch eine Anzahl von X Frauen flachlegen möchte, bevor ich mich binde. Ich bin eher so der typische Freigeist und Hedonist, ich möchte möglichst wenige Verpflichtungen im Alltag haben und (soweit es berufliche und private Verpflichtungen zulassen) jederzeit das tun können, wozu ich Lust habe. Ich habe genug Hobbys, die mich fordern, aber lebe auch genauso einfach mal in den Tag hinein, wenn es die Zeit zulässt. Ich sehe momentan auch nicht, dass sich das irgendwann mal ändern wird. Da passen Kinder einfach nicht, deswegen würde ich mir z.B. auch nie ein Haustier anschaffen. Damit schließe ich allerdings auch keine LTR aus, allerdings stößt man mit dieser Lebenseinstellung natürlich den besagten Frauen Anfang 30 mit Torschlusspanik eher vor der Kopf. Sicher wird man da oft auch mal als Kindskopf bezeichnet oder trifft auf die üblichen Vorurteile, wie es hier in einem anderen Post schon angerissen wurde. Letztendlich sind aber genau das dann am Ende vermutlich die Leute, die sich viel mehr Gedanken um Andere machen als um sich selbst.
  12. @James Wheeler Ja so ist es in Prinzip. Online hat es direkt diesen Date-Stempel, da gibt es nur 0 oder 1. Die Kontakte sind einfach weniger wert, weil man sich ggf. nie wieder sehen bzw. miteinander auskommen muss. Da sind auch generell die Hemmungen in allen Bereichen irgendwie niedriger. Das ist im Freundes-/Bekannten-/Arbeitskollegenkreis schon anders. Genau da liegt glaube ich der Hund begraben. Die Frauen sehen, wie Ihnen die Zeit davonläuft. Deswegen sagte ich ja bereits anfangs, dass irgendwie sofort klar sein muss, dass man DER EINE ist. Die haben denke ich einfach Angst, noch weitere Monate/Jahre mit "dem Falschen" zu verschwenden, sodass man sich entweder mit Ende 30 trennt oder dejenige dann sagt: "Ätsch, ich will doch keine Kinder." Dann stehen sie in einem biologisch noch ungünstigeren Alter alleine da und der Kinder-Zug ist vermutlich endgültig abgefahren. Deswegen vertrete ich halt auch die Einstellung, dass man nicht alles planen kann/soll und die Dinge nehmen muss, wie sie kommen. Alles Andere kann sicher zu viel Glück, aber auch zu großen Enttäuschungen führen, wenn sich die Erwartungen nicht erfüllen. Ich würde z.B. auch als Mann nicht in einer Beziehung unter Druck gesetzt werden wollen, dass es nun an der Zeit für Kinder ist, wenn ich mich selbst noch nicht so weit fühle. Am Ende gibt es dann noch Vorwürfe, man hätte den Lebensplan ruiniert etc. Ich hatte auch Dates, auf denen mir Frauen dann erzählt haben, dass sie sich von ihrem Ex getrennt haben, weil er keine Kinder wollte.
  13. Tja, das ist ja genau das, wie es meiner Meinung nach sein sollte, nicht verkrampft und am Anfang garnicht thematisiert. Genausowenig wie man am Anfang thematisieren sollte, was aus einer Bekanntschaft nun wird. Das wäre ja etwa so, wie sich gegenseitig zu versprechen, dass es was Festes wird, bevor man Sex hatte. 😉
  14. Ich bin ja nichtmal paranoid bzw. überintepretiere etwas. Die die es wirklich antreben sind da sowieso eher etwas subtiler als es direkt rauszuhauen. Wie es dann am Ende wirklich gemeint war, merkt man sowieso dann erst am weiteren Verlauf der Bekanntschaft - Talk is cheap. Ich halte es sowieso auch für falsch, direkt Leuten irgendwas anzudichten, deswegen sehe ich ja auch dieses ganze Kennenlernen und was draus wird relativ entspannt. Das ist auch das einzige "Problem", was ich wirklich habe, sofern man es Problem nennen kann. Dass diese Entspanntheit einfach meistens fehlt, was sicher nicht an mir liegt. Ich sehe es da auch nicht so recht ein, mich "anzupassen" und mich entsprechend zu verkaufen, um nicht gleich durch das Raster zu fallen.
  15. Gute Sichtweise, deckt sich auch viel mit meiner Einschätzung! Genau so habe ich es eigentlich auch gelöst. Ich erwarte ja auch nicht, dass mir eine Frau jetzt sofort sagt "ich will auf keinen Fall Kinder". Es ist tendenziell einfach so, dass gefühlt die meisten sich aber ein Leben ohne Kinder garnicht vorstellen können und da wird es eben schwierig für mich. Genau um solche Profiltexte mache ich übrigens auch einen großen Bogen. Der Witz ist allerdings, dass auch genug Frauen Sachen reinschreiben wie "alles nicht so ernst nehmen", "entspanntes Kennenlernen, sehen was draus wird" etc. und am Ende sind sie in ihrer Einstellung kein Stück abweichend vom Rest. Ich will da auch garnicht naiv sein oder glauben, dass man das Älterwerden bremsen kann oder ewig so weiterleben kann wie mit Anfang 20 (will ich selbst ja auch nicht). Es ist nur einfach auffällig, wie sehr biologische oder gesellschaftliche Zwänge dann doch manchmal vielen Dingen im Weg stehen.