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Hallo, ab wann wird es unmoralisch mehrere Frauen parallel zu haben? Ich finde mehrere Frauen parallel zu daten völlig ok. Zumindest wenn man noch ganz am Anfang steht. Sobald man eine Beziehung hat finde ich es nicht mehr in Ordnung parallel mehrere Beziehungen (ohne Wissen der Frauen) zu führen. Aber wo genau ist der Punkt, ab dem es nicht mehr in Ordnung ist mehrgleisig zu fahren? Wie handhabt ihr das? Habt ihr da für euch irgendwelche Punkte definiert ab wann ihr sagt da entscheidet ihr euch für eine? Der erste Kuss (finde ich zu früh), das erste mal sex (kann man diskutieren), erst so bald man verheiratet ist (würde ich sagen ist viel zu spät).
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Hallo zusammen, Dauer der Beziehung: knapp 5 Jahre Zusammenlebend: Ja Beziehung: Klassisch LTR Problem: Sexuelle Flaute Sexhäufigkeit: Alle 2Wochen 1x Alter: ich 32 Sie 31 Ich versuche es so kurz wie möglich zu halten. Meine Freundin und ich haben Probleme mit unserem Sexleben. Am Anfang war ich sehr dominant und wir hatten ein unglaubliches Sexleben. Sie ließ sich auf alles ein und die Häufigkeit wurde von mir bestimmt. Irgendwann kam es immer häufiger vor, dass sie abblockte, ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass sie die Kontrolle übernehmen wollte von der Häufigkeit. Teilweise wurde während des Sex sich beschwert. Dies hat mich irgendwann so demotiviert, dass ich keine Anstalten mehr gemacht hatte, den Sex zu initiieren. Da ich Versagensängste bekam. Das war dann auch ein Problem und mir wurde deswegen Vorwürfe gemacht. Dann hatten wir alles ausprobiert, Termine etc. Aber auch das hilft nicht wirklich. Sie ist grundsätzlich ein dominater Typ, auch Jobbedingt, bei dem ihr mehrere Männer unterstellt sind. Sie ist eine Karrierefrau, Kinderwunsch haben wir keinen. Am Anfang war das kein Problem, da sie bei mir ein Mäuschen war, doch auch ich hatte irgendwann das Gefühl nichts mehr richtig machen zu können, sodass ich sie kaum noch sexuell sehe. Eher als kritische Partnerin, bei der alles 100% korrekt laufen muss. Bspw. betitelt sie es als respektlos, wenn ich die falsche Lebensmittel einkaufe. Da wirkt sich auf mein Bild auf sie aus, dass ich auch da denke, es kann nichts schief gehen, ohne das ein negativer Vibe entsteht. Das Ding ist, ich schätze sie als Partnerin sehr, weil wir zusammen stark gewachsen sind, was Beruf, Sozialleben etc. angeht. Und ich schätze auch ihre Meinung, wie viele andere Menschen auch, aber ich bin inzwischen einfach genervt, wenn ich bspw im Auto ihr ein Abschiedkuss geben will und sie mir keinen Zentimeter entgegen kommt. Es fühlt sich einfach nach Machtspiel und anstrengend an. Ich entwickel dadurch ein immer dringendes Bedürfnis andere Frauen flach zu legen. Ich möchte jedoch die Beziehung nicht direkt unbedingt aufgeben, da uns zwischenmenschlich inzwischen einiges verbindet und wie gesagt ich sie sehr wertschätze. Wir haben viele Situationen zusammen gemeistert und erlebt. Bitte teilt dazu eure Gedanken. Ich merke selbst, dass ich mich über die Jahre immer mehr angepasst habe und verweichlicht bin, finde aber keinen Weg heraus.
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1. Mein Alter: 22 - Ihr Alter: 21 2. monogame Beziehung 3. 2,5 Jahre (kennen uns seit 3 Jahren) 4. Kennenlernphase: halbes Jahr circa 5. Häufigkeit Sex: mal mehr, mal weniger. Reicht von 2 mal pro Woche bis 1 mal jede 10 Tage. 6. gemeinsame Wohnung seit 3 Monaten 7. Problematik: Sex und Standpunkt der Beziehung (Details unter nächsten Punkt. 8. Hintergrund: Vorerst: In meinem letzten Post vor paar Monaten geht es um das gleiche Problem, habe aber in der Zeit vieles reflektiert und paar Dinge haben sich geändert, somit versuche ich es zusammenzufassen aus der neuen Sichtweise. Aktuell etwas mehr wie 2,5 Jahre in der Beziehung, sind beide Studenten und sind viel beschäftigt. Vor 3 Monaten sind wir in eine gemeinsame Wohnung gezogen (waren beide auf der Suche nach einer neuen Wohnung). Das Fundament der Beziehung ist grundsätzlich gut - haben ähnliche Glaubenssätze, Interessen und Ziele/Ansichten im Leben. Kommunikation ist gut, lösen Konfliktthemen (treten selten auf) rational und reden es aus, das Zusammenleben in der Wohnung ist wie ein gutes Team - also von der Grundstruktur der Bezieung besteht keine große Schwachstelle. Zu erwähnen wäre, dass die quality time etwas leidet aufgrund da wir beide sehr beschäftigt sind mit Studium und man mit dem Studentenbudget sich weniger Ausflüge/Urlaub etc. leisten kann. Vorallem aber ich, da ich mich nebenbei selbstständig gemacht habe, und zusätzlich zum Studium ~ 40h pro Woche noch ~15-20h Arbeit kommen. Zu mir: fleißig, zielorientiert, sportlich - bin sehr zufrieden mit meinem Ich (Social Life und Sport könnte mehr sein - aber aufgrund der Zeit mangelts hier). Mich kennen viele, aber ich pflege einen kleinen Freundeskreis, bin auch nicht sonderlich out-going (sie auch nicht), bin noch immer sportlich im Form, war aber mal besser. Zu ihr: auch fleißig, aber weniger große Ziele, sie pflegt auch einen kleinen Freundeskreis, Grund-Sexdrive schätze ich bei ihr mittel ein. Jedoch mangelndes Selbstwertgefühl, mehr Details unten. Die eigentliche Problematik: Der Sex ist/wird weniger seit circa einem guten Jahr, und weiterhin (bis auf kurze Perioden) abfallend, und auch die Qualität. Im alten Post wurde vermehrt über Betaisierung geredet und mögliche Auswirkungen ihres Gesundheitszustandes, und hier setze ich mit neuen Informationen an: Wir haben durch die Blume schon über das Thema Sex geredet, sie meinte, sie würde auch gerne wieder öfters Sex haben, jedoch nehmen ihr die gesundheitlichen Probleme die Lust. Nachdem sie endlich bei mehreren Ärzten war, kam eine Reihe an Diagnosen. Ihre Bauschmerzen kommen von zwei Bandscheibenvorfällen (schlechte Rückenmuskulatur und G-Körbchen). Sie hat eine Blutzyste am Eierstock (ungefährlich - aber öfters Schmerzen da unten, geht aber nach paar Monaten alleine weg.) Generell auch immer Komplikationen mit Kufperspirale - Frauenärztin meint aber, dass alles sitzt. Zusätzlich hat sie gerade auch eine rezidivierende Infektion da unten (hängt wahrscheinlich zusammen.) - aktuell Antibiotika, und 2 Wochen kein Sex. Zusätzlich wurde ihr die Brustverkleinerung (Größe G) genehmigt, und die Operation steht in einem Monat an. Das finde ich soweit gut, weil dies den Rücken entlastet, und ihr Selbstwertgefühl steigt. Ich glaube das Problem mit großen Brüsten versteht nur wirklich eine Frau. Aber da wird dann auch mal paar Wochen nix/wenig gehen. Jedoch freut sie sich auch schon, wenn alles vorbei ist, sie wieder normale Kleidung tragen kann, und hat auch gesagt, dass sie sich endlich mal Desous kaufen kann. Somit hat sich der gesundheitliche Grund befürwortet, und alles sollte hoffentlich in 3 Monaten schon besser sein. Nur ich merke mich zieht der wenige Sex nach unten, insbesondere auch der Punkt, dass kein Invest ihrerseite kommt. Klar Mann iniziert, aber ich hätte auch gern mal, dass sie das Ruder übernimmt, oder mal einfach ein Überraschungs-Blowie etc.. (wurde auch schonmal durch die Blume kommuniziert). Kam aber nie was, vl. einmal alle paar Monate. Ich verstehe ja den gesundheitlichen Aspekt sehr gut, da ich früher da noch mehr gebrannt war, und auch familiär. Ich unterstütze sie, aber bin dabei kein Schoßhund. Dadurch, dass dies aber schon so lange andauert, bin ich mir schon unklar über die Beziehung, ob es dann wieder doch nicht die Anziehung & Attraction ist. Mittlerweile iniziere ich Sex kaum mehr, da mir die Ablehnung nur den Kopf wegnimmt, und ich die Energie lieber in andere Projekte stecke. In letzter Zeit habe ich mich wieder mehr auf Social Circle, Sport und mich konzentriert - aktuell noch zu wenig Zeitraum um hier eine Veränderung festzustellen. Beta-Block habe ich nicht durchgeführt, denke aber auch nicht, dass dies eine Betaisierung ist (vielleicht minimal). Aber bis auf den Punkt, dass ich sehr viel Zeit in Studium und Arbeit investiere, habe ich ein interessantes Leben. Wie sollte ich vorgehen? Wie kann ich die Situation besser einschätzen, ob nicht doch ihre Attraction ist, oder doch nur kopfmacherei von mir?
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Frauenrolle nach der Gleichberechtigung: Wo liegt heute der Unique Value?
weareyoung hat ein Thema erstellt in Red Pill & Blue Pill
Ich habe mir immer mal wieder die unten folgende These durch den Kopf gehen lassen, wobei die aktuellen Diskussionen in Presse und Politik ebenso dazu beitragen, dass ich mir nun die Zeit genommen habe, die These zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. Mit der 68er Revolution wandelte sich das Rollenbild der beiden biologischen Geschlechter in der westlichen Welt signifikant. Der damalige Ostblock und der Sozialismus hatten schon immer behauptet, eine Gleichberechtigung geschaffen zu haben. Letzteres war jedoch nur ein Cope, da der Sozialismus jedwede helfende Hand und jedes bisschen Grips brauchte. Eine Gleichberechtigung gab es nicht, da die Carearbeit – trotz oftmals Ganztagsbetreuung der Kinder – trotzdem an den Frauen hängen blieb. Ab den 70er/80er Jahren änderten sich die Rollenbilder. Nicht ganz, aber die Generation der ab den 80er/90er Jahren Geborenen kennen es nicht anders. Meine Erziehung ist da vielleicht nicht das beste Beispiel, jedoch wurden meine Geschwister und ich modern erzogen. Meine Mutter war die einzige Tochter ihrer Eltern, jedoch ihr Vater nur Arbeiter und ihre Mutter nur Hausfrau. Mein Vater war der Sohn eines Bauern, er übernahm den Hof. Seine Mutter kannte nur das Leben auf dem Bauernhof. Meine Eltern erzogen uns trotzdem liberal. Meine Mutter ging immer wieder arbeiten, in Vollzeit, denn Teilzeit gab es damals noch nicht. Wir Kinder wuchsen in den ersten Jahren in einer Mischung aus Betreuung bei den Omas und im Kindergarten auf. Später spielten wir auf dem Hof oder mussten mithelfen. So waren Rollen und Arbeiten zwar festgelegt, denn gekocht haben immer nur meine Oma und meine Mutter bzw. später meine Schwester, und wir Jungs mussten viel draußen helfen, jedoch verteilten unsere Eltern auch die Arbeiten im Haus auf uns Kinder. Meine Mama hat einen ordentlichen Buben erzogen. Als ich auszog, war mir klar, wie ich mich versorge, konnte grundlegend kochen, meine Wäsche korrekt waschen, Hemden bügeln und meine Wohnung ordentlich putzen. Ich habe das nie in Frage gestellt und brauchte daher auch keine Frau für den Haushalt. Das war bei meinem Vater und meinen Großvätern anders. Die hätten weder das eine noch das andere gekonnt. Deren Frauen hatten die klare Rolle der Hausfrau. Jetzt sind wir alle älter geworden, eigneten uns Fähigkeiten beim Kochen an, es wurde mittlerweile daraus eine Dateform und es ist für einen Mann heute selbstverständlich, dass er seine Wohnung, seine Wäsche, seine Küche, sein ganzes Leben vollständig im Griff hat. Während die Gleichberechtigung voranschritt, blieben jedoch vielfach Rollen gleich. Frauen waren die, die Carearbeit leisteten, sich um Kinder kümmerten, viele sicherlich, weil sie es aus hormonellen Gründen auch so wollten, sie waren die, die weiterhin in der Küche arbeiteten und die Wohnung oder Haus sauber hielten. Männer blieben vielfach die und sind es noch heute, die das Geld nachhause bringen sollen. Hypergamie, ick hör dir trapsen. In meiner Erfahrung hört das bei beruflich erfolgreichen Frauen tendenziell auf. Da spielt es dann keine Rolle mehr, wer dieses Jahr aufgrund Boni mal 25k mehr nach Hause gebracht hat. Wenn beide im hohen fünf- bis niedrigen sechsstelligen Bereich verdienen, dann war das Einkommen für meine Partnerinnen kein Maßstab der Rolle oder der Männlichkeit mehr. Vielleicht war das auch immer eine leicht calvinistische Prägung. Man redet nicht drüber, man hat. Flächendeckend jedoch, wird noch immer dem Mann die Verantwortung für die Ressourcen übertragen. Wenn eine Frau in einer Beziehung arbeitslos wird, ist das nie so ein Drama für den Mann, als es für die Frau ist, wenn der Mann arbeitslos wird. Die Frau verlässt eher den nun arbeitslosen Mann, als dieser die nun arbeitslose Frau. Frauen nehmen oft eher niedrig bezahlte Sozial- und Careberufe an, Männer sind dafür in körperlich gefährlichen Berufen überrepräsentiert und sie sind immer dort erfolgreich, wo es um Wettbewerb, schneller, höher, weiter geht, was allerdings ein höheres Risiko für den Mann ist. Wie unsere Generation jetzt wieder erfahren muss, und was unsere Großeltern wussten, ist, dass die Gefahr für Leib und Leben für Männer sowohl für Kriminalität, Arbeit und insbesondere Kriege sehr viel höher liegt als für Frauen. Frauen wurden schon durch die ersten Rudel und Sippen geschützt. Der allgemeine Mann ist ersetzbar, die allgemeine Frau weniger. Dies besteht bis heute fort. Damit verneine ich nicht Gewalt gegen Frauen. Diese geht jedoch von Einzelindividuen aus, nicht von der Gesellschaft. Zudem ist diese Gewalt und damit verbundene Straftaten oft mit ideologischer und religiöser Prägung verbunden. Der deutsche Mann hat sein auf ihn wirkendes Gefahrenpotential trotz der Gleichberechtigung nicht verringern können, jedoch weitere Eigenschaften und Fähigkeiten erlangt, die in seiner Eltern- und Großeltern-Generation von einer Frau in die Beziehung gebracht wurden. Natürlich genieße auch ich mit einer Partnerin die Gemeinsamkeiten. Gleiche Wertvorstellungen, gleiche Interessen, das Diskutieren über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kunst, die gleichen Hobbies, gemeinsames Wandern, Urlaube und die gleichen Filme und Serien… Das kann ich gleichwohl auch alles mit meinem besten Freund machen. These: Der – deutsche im Kontext der Gesellschaft – Mann hat nur noch wenige Gründe, wieso er eine auf Dauer angelegte monogame Beziehung mit einer Frau eingehen soll, die nicht der Zeugung und Erziehung von Kindern dient. Die Nachteile für ihn als Mann bleiben hoch, wogegen als Vorteil nur noch Vertrautheit, Fürsorge, Kuscheln, gemeinsame Werte, das gemeinsame Erleben und die Ausschüttung von Dopamin und Oxytocin bleiben. Selbst für regelmäßigen Sex braucht er keine auf Dauer angelegte monogame Beziehung mehr. Das, was seine Väter und Großväter noch als Vorteile aus einer auf Dauer angelegten monogamen Beziehung gezogen haben, braucht er nicht mehr, weil er sich diese Fähigkeiten selbst gleichwertig angeeignet hat. Demnach müssen Frauen neben ihrer femininen Seite, mit Fürsorge, Nähe und allem, was Dopamin und Oxytocin ausschüttet, nun weitere Fähigkeiten in eine auf Dauer angelegte monogame Beziehung einbringen, die die verbliebenen Risiken eines Mannes kompensieren kann und die er nicht auch von anderen Männern erhalten könnte. -
Hallo zusammen, ich 34, sie 34, seit fast 14 Jahren zusammen, zwei Kinder (6 & 1 Jahr). 2018 hatten wir eine schwere Krise. Ich war kurz arbeitslos, sie hatte heimlich Kontakt zu einem anderen Mann: viel Schreiben (auch Sextalk), zwei Treffen. Sie war verknallt, hat ihn lange vor mir geschützt, sagte aber, körperlich sei nichts gelaufen. Das hat mich damals komplett runtergezogen, aber wir haben uns wieder gefangen. 2019 kam unsere Tochter. Danach: Corona, gesundheitliche Probleme bei mir, viel Unzufriedenheit meinerseits (finanziell, Selbstverwirklichung), 2022 Wohnungskündigung. 2024 kam unser Sohn zur Welt und wäre mit 3 Monaten beinahe verstorben – das haben wir gemeinsam durchgestanden. 2025: Burnout, toxischer Chef, Kündigung – aber schnell neuer Job. In der Zeit merkte ich, dass ich nicht mehr richtig glücklich bin in der Beziehung. Ich habe mich leicht in eine andere Frau verguckt, aber nichts passieren lassen. Kein Date, kein Kontakt vertieft. Ich habe es bewusst auslaufen lassen. Im Dezember habe ich ihr ehrlich gesagt, dass ich nicht mehr so happy bin und wir etwas verändern müssen. Sie war geschockt, hat aber gekämpft: viele Gespräche, viel Sex, Unternehmungen, Urlaube. Ich war emotional distanzierter, aber da – für sie und die Kinder. Bei mir fühlte es sich im Januar stabiler an. Bei ihr wurde es immer mehr Verzweiflung, Komplexe, Tränen. Gleichzeitig sagte sie: „Ich liebe dich sehr.“ „Du bist mein Mann.“ „Ich will mit dir alt werden.“ „Ich würde dich immer wieder wählen.“ Zu einer Freundin: wir gehören einfach zusammen. Letztes Wochenende dann der Bruch – Thema Vasektomie. Sie wollte schon länger, dass ich das machen lasse. Ich hatte vor einem Jahr gesagt: Nein – falls es mit uns nicht klappt, verbaue ich mir nicht die Möglichkeit, nochmal eine Familie zu gründen. Im Auto fragte ich sie: „Wenn es mit uns nicht klappt und ich hätte die Vasektomie gemacht – würdest du mit einem anderen noch Kinder bekommen?“ Sie: „Ja, natürlich.“ Ich fragte: „Willst du ein drittes Kind?“ Sie: „Ja, grundsätzlich schon – aber nicht mit dir.“ Das war hart. Am Mittwoch danach sagte sie: Sie könne nicht mehr. Sie sei am Ende. Sie werde mir nie genügen. Ich brauche eine andere Frau. Ich sei zu ruhelos, immer höher, weiter, schneller. Ich hätte sie oft beleidigt. Und dann: Ich soll rausgehen, andere Frauen daten und flirten – sie macht das jetzt auch. Nach 13 Jahren Beziehung erstmal ein Schock. Seit knapp einer Woche gehen wir uns im Haus aus dem Weg, für die Kinder funktioniert es. Sie ist kühl, distanziert, fast künstlich. Ich war Freitag alleine unterwegs, Samstag mit den Kindern bei meinen Eltern, Sonntag Ausflug. Ich habe sie eingeladen, sie kam nicht, ging stattdessen allein auf einen Berg. Heute Morgen habe ich ihr einen Zettel hingelegt: Dass ich sehe, wie sie leidet. Dass mir harte Worte leid tun. Dass ich an der Beziehung arbeiten will, auch mit Paartherapie. Ihre Antwort: Sie will keine Paartherapie. „Du wirst dich ja eh nicht ändern.“ Mehr kam nicht – außer ein Taylor-Swift-Song (faith of ophelia - den sie passend fand, wahrsch. bezogen auf "loyalty to me" Sie reisst aber aktuell einfach alles ein, sagt aber dass sie mich noch liebt, handelt aber kalt, berechnend und abweisend, lässt sich nicht berühren, zieht den arm weg wenn ich nur vorbeigehe. Was mich zusätzlich belastet: Vor ihren Freundinnen stellt sie mich als den beleidigenden, gemeinen Mann dar. Kontexte werden verdreht. Beispiel: In der Badewanne beim Streicheln sagte ich: „Man sieht schon, dass du zwei Kinder bekommen hast.“ Liebevoll gemeint. Bei ihrer Freundin kam an: Ich hätte gesagt, sie habe Hängetitten und sei fett. Die Freundin meinte wohl: Wenn jemand so etwas zu ihr sagt, wäre Schluss. Sie gräbt alte Diskussionen aus und stellt mich als den Mann dar, der sie ständig optimieren will. Ich wollte uns weiterbringen, nicht sie kleinmachen. Jetzt blockt sie sich Freitagabend einen Termin (keine Info wohin), Samstag Freundin, Sonntag Kinder. Ich weiß nicht: Ist das ein emotionaler Exit? Ist das Trotz oder baut sie sich etwas Neues auf? Kann man das noch retten – und will ich das überhaupt? Oder ist es nur Angst vor dem Alleinsein nach 13 Jahren? Meine Fragen an euch: Ist das ein Macht-Shift, weil ich im Dezember meine Unzufriedenheit ausgesprochen habe? Ist ihr „Dann daten wir halt andere“ ernst gemeint oder verletzter Stolz? Wie bekomme ich meinen Frame zurück? Macht es Sinn, weiter Paartherapie vorzuschlagen, wenn sie sagt, ich ändere mich sowieso nicht? Wie würdet ihr euch konkret verhalten? Ich sehe meine Anteile (leistungsgetrieben, direkt, ruhelos). Aber ich habe nie bewusst respektlos gehandelt. Danke für ehrliche Einschätzungen.
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1. Dein Alter: 29 2. Ihr/Sein Alter: 27 3. Art der Beziehung: getrennt (seit ca. 1 Jahr) 4. Dauer der Beziehung: 1 Jahr und 2 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase: ca. 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: zu der Beziehungszeit min. einmal pro Woche, immer dann wenn wir uns gesehen haben 7. Gemeinsame Wohnung: nein Ich war mit meiner Ex ca. ein Jahr zusammen. Sie hatte einmal bereits Schluss gemacht nach 2 Monaten Beziehung, wir kamen aber wieder zusammen (Grund war, das ich sie nicht zu Eltern eingeladen habe, als mein Geburtstag war). Dann waren wir ein Jahr zusammen und danach hatte sie wieder wie aus dem nichts Schluss gemacht. Die Zeit in der Beziehung war sehr schön, wir haben uns wirklich geliebt und uns viele Überraschungen gegenseitig gemacht. Zuletzt machte sie Schluss mit der Begründung das ihr der "Kick" fehlte. Sie hatte letztes Jahr auch danach Affären mit mehreren Männern, wie ich erfahren habe. Ich habe sie immer als vernünftig eingeschätzt, auch von dem was sie gesagt hat und was ihre Meinungen waren. Dann war es vorbei, ich bin ihr auch nicht hinterhergelaufen. Jetzt schrieb sie mir wie aus dem nichts aus Insta. Sie hatte mir kurz vor unserer Trennung eine Katze geschenkt. Diese nutzte sie dann auch in ihrer Nachricht auf Instagram. Auch interessant ist, das sie mir direkt folgte und ich habe in ihrer Story gesehen, dass sie wohl in dem Restaurant mit einer Freundin essen war, wo wir immer früher zusammen drin waren (also wo sie wusste, dass es eine Bedeutung hatte). Sie schrieb mir: "Hey, ich weiß wir haben lange nichts gehört voneinander. Ich hoffe es geht dir gut? 🙂 ich würde so gerne einmal ein Bild von der Katze sehen, könntest du sie mir zeigen?" Ich dann: "Hey, mir gehts sehr gut, viel los bei mir. Schön von dir zu hören, hoffe dir gehts auch gut 🙂 Der kleine Racker hat sich gut entwickelt, ist groß geworden" (habe ihr auch ein Bild gesendet) Sie dann: "Hey, das freut mich zu hören, dass es dir gut geht. Mir geht es auch soweit gut. Bin nur gerade umgezogen und hatte sehr viel Stress in letzter Zeit. Wohne jetzt in [ihr Wohnort]. Das freut mich Danke für das Foto. Ich habe in letzter Zeit sehr oft an ihn gedacht und freut mich sehr, dass du mir jetzt mal ein Foto geschickt hast 🙂" Ich dann: "Dann war ja viel los bei dir. [Ihr Wohnort] ist schön, perfekt zum spazieren und Kopf frei bekommen. Ihm gehts hier sehr gut, wird immer sportlicher der kleine" sie dann: "Ja, das stimmt. ist wirklich schön und fühle mich auch sehr wohl hier. Das freut mich sehr und das weiß ich. du kannst mir hin und wieder mal sehr gerne ein Foto schicken 🙂" Meine Frage ist, ob sie da wirklich nur wissen wollte wie es der Katze geht oder ist da mehr dahinter? Fall ja, was könnte ich hier am besten ihr schreiben als nächstes? Hatte letztes Jahr auch recht viele Frauen gedatet und mich etwas ausprobiert. Das kam jetzt wie aus dem nichts und weiß auch, das es oft um Aufmerksamkeit bei den Damen geht.
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In der heutigen Zeit Liebe überhaupt noch möglich ?
MarcBW hat ein Thema erstellt in Spiritualität & Esoterik
Ich bin 29. Habe nen Büro-Job, verdiene ganz gut, habe nen kleinen aber guten Freundeskreis. Praktisch alle Kumpels sind seit vielen Jahren vergeben. Ich mache viel Sport und sehe dementsprechend auch aus. Ich bin jetzt seit 5 Jahren Single. Davor hatte ich meine bisher einzige Beziehung die zwei Jahre lang ging. Die ersten 6 Monate nach der Trennung habe ich mich viel um mich selbst gekümmert und 0 gedated. In den letzten vier Jahren hatte ich so an die 70 erste Dates. Daraus hat auch einiges entwickelt aber nicht das was ich eigentlich suche Ich hatte mit 15 Frauen Sex. Ein paar One-Night-Stands. Drei mal sowas was man wohl Freundschaft plus nennt. Und eben einige Kennenlernphasen. Mal 6 Wochen lang, mal 8 Wochen lang, mal nur 3 Wochen - zwei mal hielt es aber auch so drei/vier Monate lange. Ich wollte schon immer und will noch immer Kinder haben. Ich würde gerne ne Frau kennenlernen , mit ihr drei/vier Jahre lang zusammen seien und dann zwei Kinder miteinander bekommen. Entweder ich suche mir wieder und wieder und wieder die falschen Frauen aus. Oder der Dating Pool ist wirklich so schlecht. Meine subjektive Beobachtung aus vielen Kennenlernphasen und sehr vielen Dates. Gefühlt ist die große Mehrheit der Frauen emotional nicht verfügbar , leidet bewusst oder unbewusst unter „Traumata“ von vergangenen Beziehungen/Erfahrungen. Gefühlt bringen die das Mindset nicht mit , was man meiner Meinung nach für ne Partnerschaft braucht . Also Werte wie Beständigkeit, Famile, Zusammen halten. Ich habe weder die Lust noch die Energie wenn ich das Gefühl habe das ich mit ner Frau Kontakt habe die ein Aufmerksamkeitsdefezit hat, die wenn sie mal einen Tag sich plötzlich doch anders fühlt dann einfach zum nächstbesten abhaut weil der ihr zufälligerweise auf Social Media oder Apps angezeigt wird . Die Frage also. Wie und wo lernt man in Deutschland im Jahr 2025 als 29 Jähriger eine Frau Mitte 20 kennen, mit der man eine langfristige Beziehung führen kann mit der man dann auch nach drei bis vier Jahren Kinder bekommt ? Gibt es das überhaupt noch ? Meine Eltern sind zum Beispiel seit 30 Jahren zusammen , mein Onkel und meine Tante sind seit 35 Jahren zusammen. Sind das einfach Dinge die im Jahr 2025 mit der heutigen Generation, Social Media , Schnelllebigkeit etc - fast nicht mehr realistisch sind? -
Beziehungen aus wirtschaftlichem Vorteil eingehen.
hat ein Thema erstellt in Persönlichkeitsentwicklung
Mahlzeit liebes Internet, Bei der letzten Männer Runde kam von seitens meiner Kollegen die ein oder andere Aussage, a la "Ach hättest du damals nur die X geheiratet, dann hättest du heute Y und müsstest nicht mehr ..." Nun möchte ich hier mal quer in die Runde Fragen wie die Meinung der PUA's zu dem Thema ist. Würdet ihr eine Beziehung mit einer Frau eingehen, nur um einen wirtschaftlichen Vorteil daraus zu ziehen? Anmerkung: Ich rede hier nicht von unattraktiven Frauen, sondern einfach von einer Frau zu der ihr emotional nicht hingezogen seit, bzw die euch Charakterlich sogar komplett anödet. Den optischen Faktor möchte ich mal komplett aussen vor lassen, darum soll es jetzt gar nicht gehen. Weibliche Meinungen sind natürlich auch gerne erwünscht. -
Hey Leute! 🙂 Eine Frage, die mich viel beschäftigt: Glaubt ihr wirklich, dass die sexuelle Anziehung zwangsweise verschwindet, wenn Mann mit Frau in Beziehung auf gleicher Augenhöhe ist? Muss der Mann immer am längeren Hebel sitzen und "führen"? Ich zitiere aus Lob des Sexismus: "Frauen trachten danach, ihre Männer zu unterwerfen (der bessere Terminus lautet betaisieren), hoffen aber gleichzeitig, das niemals vollständig zustande zu bringen." Ich denke eher, dieses Misstrauen verhindert, dass Mann sich in einer Beziehung entspannen und wirklich wohlfühlen kann. Ich glaube Misstrauen und der dauernde Versuch die "Kontrolle" zu haben, sind wesentlich unattraktiver als Vertrauen und gleiche Augenhöhe. Was sind eure Gedanken dazu? Danke!
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Guten Tag liebe Forum Mitglieder, Zu mir: 27 Jahre und Sie 22 Jahre Vor gut 7 Monaten im Juni zog ich in eine neue Stadt um. Hier lernte ich auf der Arbeit eine Frau kennen die mir sofort ins Auge fiel Später entwickelte es sich so das sie meine nähe gesucht hat und mich vor den anderen isoliert hat. Nach ein paar Wochen auf der Arbeit tauschten wir Nummern aus. Wir waren viel auf der Arbeit zusammen. Wirklich geschrieben hatte sie bis dahin nie, getroffen außer auf der Arbeit auch noch nicht. Dazu kommen wir später. Irgendwann wollte sie mit den Arbeitskollegen mal zu mir in die Wohnung. So weit so gut. Das führte allerdings zu nichts und ich ignorierte sie einfach mal 3 komplette Tage auf der Arbeit. Sie hat das nicht ausgehalten und kam immer wieder zu mir, wollte wissen was los ist und wieso ich nicht mehr mit ihr rede, auch auf TikTok eskalierte sie und hat alles von mir geliket. Das ist wichtig weil sie kein Instagram hat und viel über Tiktok bei uns läuft. Das war ca im September. Wir gingen beide in den Urlaub und 3 Wochen später Mitte Oktober sahen wir uns auf der Arbeit wieder. Es war wie eine Explosion an Gefühlen, sie drückte mich zum ersten mal fest an sich und umarmte mich. Dort habe ich zum ersten mal diese Zeitlupe und diese "Wir Blase" gespürt, das hatte ich noch nie. Ab da ging es sehr rasant. Extrem viel Köperkontakt, nähe gesucht, ständiger Blickkontakt und wir haben uns immer gegeneinander gesucht. Das stieg von Woche zu Woche. Auch viel Sexuelle Andeutungen ihrer Seite aus. Der kern ist das sich das bis Dezember weiter zog. Es lief alles gut, wir haben auch oft Telefoniert. Ab Dezember schenkte ich Ihr ein Armband mit Herz und Unendlichkeitssymbol was extrem gut eingeschlagen hat. Darauf hat sie mir auch was gekauft, das liegt allerdings noch bei ihr Zuhause. Jetzt kommen wir zum Knackpunkt. Ihr ging es Psychisch immer schlechter, sie erzählte mir davon das sie Burnout hat und sie nicht stabil ist. Ich war froh das sie sich endlich geöffnet hatte. Ab dem Zeitpunkt war sie krankgeschrieben und kündigte. Dann lief es so weiter das wir noch Telefonierten, sie mir alles erzählte Vor ca 7 Wochen sahen wir uns zuletzt. Wir umarmten uns, Ihre Augen leuchteten so wie immer. Aber ich spürte auch das sie überfordert ist. Ab da war sie weg von der Arbeit Ich wurde dann 3 Wochen komplett still, sie soltle sich erstmal um sich selbst kümmern. Sie ging normal raus, in Bars oder was essen. Postete viel von sich, hübsch gekleidet. Nach einer gewissen Zeit meldete sie sich unscheinbar mit einem Tiktok Video bei mir. Ich reagierte nicht. dann nochmal 12 Tage später hat sie alle Videos auf tiktok von mir geliket und schaute sich zwei mal mein Profil an. Ich hab dann nach 24h Zurückgeliket. Das ist der aktuelle stand. Ich habe nie Zweifel an ihren oder meinen Gefühlen gehabt. Nur das sie sehr überfordert, Sensibel mit dem Burnout ist und auf Druck sehr schwer reagiert. Sie will mich auch sehen und Treffen, sie hatte mir erklärt das es einfach an ihrem zustand und ihrer Energie liegt. Jetzt nach ihrem Schritt weiß ich nicht ob ich schreiben sollte und vorsichtig das Treffen führen sollte. Auf Führung ohne Druck reagiert sie extrem gut. Sobald Druck da ist macht sie zu. Ich hoffe das ist alles verständlich, das dürften die wichtigsten Sachen gewesen sein. Sollte ich abwarten bis sie mir schreibt oder sollte ich den Ping jetzt langsam Setzen? Ich hab sowas Intensives wie mit Ihr wirklich noch nie gehabt. Und ich fühle auch eine Tiefe Verbindung zu Ihr. Vielleicht hat jemand von euch ja darin Erfahrung. Liebe Grüße
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1. 33 2. 29 3. F+ seit 5 Monaten 4. F+ seit 5 Monaten 5. Wir kennen uns seit 5 Monaten 6. 1x pro Woche 7. Nein 8. Probleme, um die es sich handelt Hey Leute, Mal wieder stehe ich vor der Entscheidung, ob Beziehung oder nicht. Mir passt halt immer irgendwas nicht bei den Frauen, weshalb ich da immer extrem Panik kriege wenn es kurz vor Beziehung steht. Andererseits weiß ich, dass ich so niemals die passende Frau finden werde. Deshalb versuche ich an mir zu arbeiten, aber bisher hat das nicht sooo gut geklappt, sprich finde immer wieder Sachen an Frauen, die mir nicht passen. date nun seit ca. 5 Monaten eine Latina, die ich grundsätzlich echt mag. Wir sehen uns etwa einmal pro Woche, waren sogar schon zusammen im Kurz-Urlaub, und ich merke, dass sie vermutlich bald eine Entscheidung von mir erwartet, ob wir etwas Festes anfangen. Sie ist 29, was ich persönlich schon ein bisschen zu alt finde – hatte auch Dates mit 25–26-Jährigen, da fühlte es sich iwie leichter an. Vor etwa zwei Monaten hat sie mich schon einmal direkt gefragt, ob ich eine Beziehung mit ihr will. Damals habe ich ehrlich gesagt, dass ich noch nicht bereit bin und noch etwas Zeit brauche. Generell hat sie mir gesagt, dass sie nach einer „meaningful relationship“ sucht. Ich bin nun total hin- und hergerissen, weil es viele schöne Seiten gibt, aber auch Dinge, die mich innerlich blockieren. Sie wird wahrscheinlich bald erneut Fragen und da muss ich mich dann entscheiden. Ich versuche mal, alles ehrlich zusammenzufassen: Was mir gut gefällt: • Sie ist nett, sympathisch, offen – bringt einfach ne ganz gute Stimmung mit. • Wir können ganz gut reden, es fühlt sich oft locker und echt an.verbringrn viel Zeit im Bett auch mit kuscheln/streicheln etc. Worauf wir beide irgendwie stehen • Ich fühle mich meistens wohl und authentisch, wenn wir zusammen sind. • Sie investiert, z. B. übernachtet bei mir oder plant auch mal gemeinsame Aktivitäten • Unser Kurz-Urlaub (3 Tage) war insgesamt ganz nett – wir hatten ein paar kleine Spannungen, aber nichts Dramatisches. • Sie sieht gut aus (HB8) und hat ein tolles Lächeln. Wird immer angestarrt wenn wir unterwegs sind • Sie ist eher konservativ eingestellt Was mich verunsichert / stört: • Sie tanzt extrem gerne, weil sie halt Latina ist - ich dagegen überhaupt nicht. Ich mache es dann manchmal ihr zuliebe, fühle mich dabei aber eher unwohl. • Der Sex ist eher mittelmäßig bis gut, aber nichts außergewöhnliches • Ich vermisse sie nicht so sehr, wenn wir uns ein paar Tage nicht sehen – es ist eher neutral. • Als ich mal wegen Airbnb-Gästen nicht in meiner Wohnung schlafen konnte, hat sie mir nicht angeboten, bei ihr zu übernachten, obwohl wir uns getroffen hatten und ich musste bei dem Kumpel in seiner Schimmelbude (was sie wusste) pennen. Irgendwie ist das bei mir negativ hängengeblieben • ich kann irgendwie nicht 100% locker sein in ihrer Umgebung, hab immer das Gefühl, dass ich die beste Version meiner selbst sein muss und sie irgendwie beeindrucken muss • Mir ist aufgefallen, dass sie im Gesicht links und rechts unterm Ohr nen Mini kleinen Damenbartansatz hat und auch aufm Rücken paar Härchen zu viel hat, was mich optisch etwas stört • Ihr Temperament ist seeeeeeehr ruhig (entgegen zu anderen Latinas), also irgendwie fehlt der „Spike“ so‘n bisschen • Es bestehen kulturelle Unterschiede und bisschen Speachbareiere - sie kommt halt aus Südamerika und spricht kaum deutsch und wir reden immer auf Englisch, was Manchmal für Missverständnisse sorgt (Selten, aber passiert manchmal). Andererseits aber auch interessant und lustig sein kann • Zahlungen/Finanzielles: Ich zahle meist alledem sie bietet es dann manchmal auch an oder sagt später, dass sie mir später Geld zurückgeben kann (Paypal etc.) Das stört mich ein bisschen • Sie hat mir erzählt, dass sie schon mehrere Beziehungen hatte, was mich innerlich doch etwas stört. Aber na gut, werde wohl kaum ne Jungfrau irgendwo finden Also zusammengefasst mag ich sie wirklich gern und genieße unsere Momente zusammen, aber mein Herz ist iwie nicht komplett dabei. Ich frage mich ständig: Ist das Angst vor Nähe, oder spiegelt das einfach wider, dass es grundsätzlich nicht passt? Gleichzeitig wenn ich draußen auf der Straße hübsche Frauen sehe, kommt bei mir der Drang hoch diese anzusprechen, zu klären etc. Typische Muster eines PUAs halt 😄 Fragen an euch: • Würdet ihr weitermachen und sehen, ob sich Gefühle entwickeln, oder ihr eher jetzt ehrlich sagen, dass es nicht passt? Oder würdet ihr direkt die Beziehung versuchen? Was ist wenn sie erneut nach der Beziehung fragt (sehr wahrscheinlich, dass sie bei den nächsten Treffen fragt) • Wie erkennt man, ob man wirklich nicht kompatibel ist oder nur Bindungsangst hat? • Gibt es Anzeichen, auf die ich achten sollte, um eine fundierte Entscheidung zu treffen?
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Hallo zusammen. Wie viele Wissen, bin ich ja jetzt schon länger in ner Beziehung. Läuft auch alles tip top. Ich hab ja vorher viele Frauen kennengelernt und hatte viel Sex, viele F+, immer mit wechselnden Frauen. Das hat dann ziemlich schnell aufgehört, bis auf ein zwei Situationen am Anfang. Dann gibt es diese Situationen im Alltag, in denen man ne geile Frau sieht und sich denkt "dich würde ich jetzt so wegmachen, dass du danach gläubig wirst, weil du denkst den Satan gesehen zu haben". Oder man ist im Gym, überall diese runden Ärsche. Man ist Abends unterwegs, so viele schöne Frauen. Und jedes mal habe ich danach so ein "Mangelgefühl". Ich bekomme und habe zuhause alles, was ich brauche und je wollte. Fühlt sich aber so an, als würde ich den Hals nicht voll bekommen. Immer Weiber, Weiber, Weiber. Mehr davon. Klar fehlts mir auch irgendwo Abends zu einer zu fahren, die man kaum kennt, ein bisschen zu reden und dann einfach zu vögeln auch, wenns total belanglos ist, aber das würde ich nie im Leben gegen das eintauschen, was ich habe. Ich hab meine Eier einfach nicht im Griff. Ich hab versucht die Frauen zu ignorieren, aber es geht nicht. Ich erwische mich oft dabei, wie ich gut aussehende Frauen einfach grüße. Reflexartig. Dann denke ich mir aber "junge, lass es sein, du doof. Das ist vorbei". Zumal bin ich ziemlich extrovertiert und offen. Ich komme überall mit Frauen ins Gespräch, mach n paar Witze, Smalltalk, etc. Das machts natürlich noch schwerer. Jemand ne Idee, wie man sowas effektiv abmindern kann? Es muss ja gar nicht komplett verschwinden, aber ich sollte mich echt in den Griff bekommen, nicht jede 2. einfach random anzulabern. Oder ist das "normal"? und falls ja, wie geht ihr damit um?
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1. Dein Alter: 32 2. Ihr Alter: 32 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern): keine offizielle Beziehung, ungeklärt 4. Dauer der Beziehung: - 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2 Jahre intensive Freundschaft, seit 7 Monaten intim miteinander 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Qualität gut; Häufigkeit 1-2 pro Woche 7. Gemeinsame Wohnung?: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: s.u. 9. Fragen an die Community: s.u. Ausgangssituation Moin zusammen, erster Beitrag hier. Ich habe lange überlegt, ob ich schreibe, weil ich grundsätzlich kein Problem damit habe, Dinge selbst zu reflektieren. Aktuell komme ich aber an einen Punkt, an dem mir ein nüchterner Blick von außen fehlt. Kurz zu mir: sportlich, guter Job und Gehalt, stabiles soziales Umfeld, grundsätzlich zufrieden mit mir selbst. Hobbys: Fitness, Badminton, DJ. Ich hatte bisher keine größeren Probleme mit Frauen (ONS, F+, Beziehungen). In dieser Situation merke ich jedoch bei mir verstärkt Themen wie Unsicherheit, Verlustangst und stellenweise Bedürftigkeit, was ich so von mir nicht kenne. Zu ihr: Sie war zuvor ca. 3 Jahre in einer Beziehung mit einem stark narzisstisch geprägten Partner. Anfangs sehr idealisiert, später emotional kalt, abwertend und vorwurfsvoll. Sie war von ihm schwanger und hatte einen Abbruch (dieser wurde vorallem von ihrer Mutter gepusht). Die Trennung fiel ihr schwer und wirkt jetzt noch nach, da er sich vor kurzem wieder bei ihr gemeldet hat und ihr vorwirft, dass sie die Beziehung mit ihm manipuliert hat, um mit mir zusammen zu kommen. Ziemlich kranke Sachen wirft er ihr vor. Sie hat ihn jetzt auf allen Kanälen blockiert, leidet dennoch an den Vorwürfen. Zusätzlich belastend: tendenziell geringes Selbstwertgefühl Unzufriedenheit mit Job & Studium narzisstisch geprägte Mutter (Abwertung, Manipulation) Sie wirkt insgesamt emotional angeschlagen und noch mit der Verarbeitung ihrer Vergangenheit beschäftigt, da sie erst jetzt realisiert hat, was in ihrer Ex-Beziehung so passiert ist (#Narzissmus). Sie hatte ein Erstgespräch mit einer Therapeutin und geht jetzt ihre Themen an. Zu uns: Wir haben ca. 2 Monate nach ihrer Trennung begonnen, etwas miteinander zu haben. Zu dem Zeitpunkt war ich selbst noch in einer Beziehung, die ich nach etwa einem Monat beendet habe. Seit 7 Monaten daten wir uns intensiv: regelmäßige Treffen & Übernachtungen viel körperliche Nähe, vorallem von ihr initiiert gemeinsame Konzerte & Kurztrips Sie hat mir einen Adventskalender gebastelt von außen werden wir klar als Paar wahrgenommen Der Sex ist gut, allerdings etwas weniger als am Anfang. Ich könnte definitiv öfter, aber Sie ist aktuell viel gestresst und block daher teilweise ab (oder Attraction Verlust?). Sex hat sie bisher außer einmal noch nie initiiert. Das war in vergangenen Beziehungen auch schon so, dass sie komplett passiv war. Wenn wir gefragt werden, seit wann wir zusammen sind, weicht sie aus oder sagt „ungeklärt“ oder "wir daten uns". Ich antworte einfach, dass wir uns halt intensiver kennenlernen. Dennoch küssen wir uns in der Öffentlichkeit und verstecken es nicht - das war allerdings auch eine Entwicklung bis dahin. Wir haben nie explizit über unseren Status gesprochen. Ich bin bewusst nach dem Prinzip gegangen: Der Mann verführt, die Frau bindet. Allerdings hat sie dieses Gespräch nie angestoßen. Mittlerweile habe ich Gefühle entwickelt und merke, dass ich emotional stark investiert bin und Klarheit benötige, um weiter zu investieren. Aktuelle Problematik: Kein klarer Beziehungsrahmen trotz stark beziehungsähnlichem Verhalten - ambivalentes Verhalten Ich investiere emotional viel (Verfügbarkeit, Unterstützung, Nähe) Von ihr kommt Nähe, aber kein Commitment, keine verbale Klarheit In Stressphasen unterstütze ich sie und bin teilweise ihr emotionaler Anker Mir fehlt zunehmend Sicherheit und Perspektive Objektiv läuft vieles gut – nur das Thema Beziehung wird komplett ausgeklammert. Grundsätzlich fühlt es sich an wie eine Beziehung, wir leben diese, aber sprechen nicht drüber. Ich würde es gerne ansprechen, um abzugleichen, ob wir in die gleiche Richtung denken. Sonst würde ich meinen Invest stark zurückfahren. Dabei habe ich allerdings auch die Sorge, dass sie noch nicht bereit ist, für das offzielle Beziehungslabel. Meine Fragen an die Community: Ist sie nach der Beziehung mit dem toxischen Ex schon emotional verfügbar? Sind ihre vielen positiven Signale echtes Investment sowie Beziehungssignal oder nutzt sie mich eher als emotianale Stütze? Macht es Sinn, den Beziehungsrahmen aktiv anzusprechen, oder verliere ich damit Frame & Attraktivität? Übersehe ich Anzeichen dafür, dass sie eigentlich will, aber blockiert ist – oder rede ich mir das schön? Soll ich mein Investment mal stark runterschrauben? Wie würdet ihr euch konkret verhalten? Ich hoffe ihr könnt mir hier ein paar Ratschläge geben und ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch! Falls noch wesentliche Informationen fehlen, fragt gerne. Viele Grüße Alexix
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Bodycount beim kennenlernen, wie wichtig?
thugmouth hat ein Thema erstellt in Konkrete Verführungssituationen
1. Mein Alter: 26 2. Alter der Frau: 24 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: keine Ahnung geht jetzt über mehrere Monate und schon regelmäßige Treffen/dates 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?"): Sex mex alles dabei 5. Beschreibung des Problems: Vertrauen und Bindung 6. Frage/n: Bodycount sagen oder nicht und was es über einen aussagt für ne ltr Moin Jungs, ich lerne seit paar Monaten eine Perle kennen, eigentlich ganz vernünftiges Mädchen, wir hatten vor circa nem Jahr schon mal Kontakt und haben uns zufällig wieder getroffen. Ich hab sie zu Beginn nicht wiedererkannt und nachgefragt woher wir uns nochmal kennen, als sie mir erzählt hat, dass wir auch schon ein Date hatten dachte ich eh es sei durch aber komischerweise ging es dann doch noch weiter. Lange Rede, gar kein Sinn. Wir sind auf paar Dates gegangen, hier und da bisschen Knick knack und dann kam die Frage aller Fragen. Sie fragte: wie hoch ist dein Bodycount? erstmal vorweg, ich gehe da normalerweise nicht drauf ein oder labber irgendeinen Müll wie „in schlechten Zeiten 3 in guten 5 oder so“ dann gucken die meist verwirrt und verstehen von selbst, dass ich das nicht preisgeben will, lassen dann auch locker. sie aber hat richtig drauf behaart, also hau ich raus „um die 60“, kurzer baff Moment ihrerseits, dann so ein „äh ja, ok, Ähm, ich finds eigentlich nicht so hoch“, ich hab schon gemerkt, dass sie es nicht so toll findet, dann meinte ich scherzhaft „wäre auch toxische Weiblichkeit wenn du damit ein Problem hättest und so schätze ich dich ja nicht ein (mit sonm grinsen)“ bisschen auf dieses toxische Maskulinität Gelabber von den Frauen einfach umgedreht. Dann war die Stimmung auch wieder etwas lockerer, ich fragte sie also auch, sie sagte 7 (keine Ahnung ob das jetzt stimmt oder nicht, ist mir auch jucker, habe nur gefragt damit das Gespräch von mir weggeht). Erstmal gut, Abend war durch. Jetzt zu meinem Problem, sie lässt nicht locker, bringt bei sämtlichen Gelegenheiten das Thema wieder hoch, kriege sowas wie „wenn man schon so viel gesehen hat, vergleichst du dann nicht mehr als andere?“, „kannst du dich überhaupt noch binden?“ , „wie kommts dass du überhaupt mit so vielen Frauen geschlafen hast, ich könnte nicht mal 20 Männer aufzählen die ich attraktiv finde“ bla bla bla. Hier nochmal ein Paradebeispiel wieso ich meine Fresse bei dem Thema halte, ganz nach dem Motto „ein Gentleman schweigt und fickt“ würdet ihr generell, sagen wir mal es geht auf was ernstes hinaus, den Bodycount nennen oder nicht und ab wann ist es für euch bei ner Frau zu hoch? Ich merke z.B. bei ihr, die labbert und wahrscheinlich kannst du nochmal 5 drauf rechnen, um ehrlich zu sein wären mir 7 aber auch schon viel zu viel bei ner Frau und mit ihr wird das eher ne FWB als ne LTR. 3-4 ist max, desto weniger desto besser. Ja ja ich weiß paradox bla bla aber ich mag meine Frauen, wenn die nicht komplett durchgereicht wurden sind. Kann ja jeder seine Präferenzen haben, wie er mag.- 44 Antworten
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Habe mich letztens mit einem guten Freund, der mittlerweile seit 9 Jahren mit seiner Freundin zusammen ist und sie vergangenen Sommer auch geheiratet hat, über das Thema Beziehung / Liebe unterhalten. Er meinte, dass er noch immer Hals über Kopf in seine Frau verliebt sei. Auch wenn er andere Frauen attraktiv findet und gerne anschaut (habe ich schon einige Male live miterlebt 😉), sei er, wie fast an Tag 1 noch immer sehr verliebt und wisse, dass sie die Richtige sei. Zum einen finde ich das eigentlich eine sehr schöne Aussage und freue mich, dass die beiden so glücklich sind. Zum andere Stelle ich mir aber auch die Frage, wie emotional denn eine Beziehung sein soll. Mit steigendem Alter, sehe ich eine LTR vielmehr als eine rationale Entscheidung. Wichtig für mich sind da Punkte wie Optik der Frau, Interessen, Beruf, Ziele, Charaktereigenschaften und so weiter. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine LTR bei mir in Zukunft eine Emotionale Entscheidung sein wird. Deshalb die Fragen an alle, die seit längerem in einer LTR sind. Wie ist das bei Euch? Habt ihr Euch Rational oder Emotional für diese Frau entschieden? (Vermutlich eine Mischform, aber es gibt bestimmt Tendenzen was dominanter war) Falls die Emotionalität eine grosse Rolle gespielt hat, wie ist diese gekommen und was unterscheidet Eure Frau / Freundin von anderen tollen Frauen? Würde mich interessieren, wie ihr das sieht und freue mich auf Inputs und Erfahrungsberichte.
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Hallo zusammen, ich bin hier seit 2014 angemeldet und jetzt seit rund 5 Jahren nicht mehr hier gewesen, weil es schlicht und ergreifend sehr gut lief. Jetzt ist das anders, daher hoffe ich sehr auf eure Einschätzung, ich weiß nämlich einfach nicht mehr weiter. 1. Mein Alter: 31 2. Ihr Alter: 27 3. Art der Beziehung: Monogam (Fernbeziehung) 4. Dauer der Beziehung: 5,5 Jahre 5. Kennenlernphase: ca. 6-8 Wochen 6. Häufigkeit Sex: Bei fast jedem Treffen (alle 2 Wochen) min. 1x 7. Keine gemeinsame Wohnung; zwischenzeitlich 1x für ca. 8 Monate 8. Problemstellung: In unserer Kennenlernphase war ich kurz vor dem Wegziehen, da gab es eine Red Flag: Wir hatten noch keine Exklusivität vereinbart, aber sie hatte Sex mit anderen Männern. Hätte ich lieber nicht gewusst, aber sie ist danach mehrere 100km zu meinem Kaff gefahren, nur um mich wiederzusehen, und wir kannten uns da vll. 4 Werktage, von daher solls mir recht sein. Derartiges kam danach nie wieder vor, in ihrem Freundeskreis sind viele Männer, alles nette Jungs, Eifersucht meinerseits war nie Thema. Die 5 Jahre lief es eigentlich alles sehr harmonisch, Sex gut, Spaß gut, ab und zu Streit, danach viel Zärtlichkeit, schöne Urlaube. Sie war mir gegenüber immer sehr zuneigungsvoll, hat mich mit aufwendigen Geschenken bedacht und dergleichen. Trotz dessen, dass ich weiß, dass sie sich in ihrer Jugend ausprobiert habe, war Treue auch nie ein Thema. Jedenfalls bis vor kurzem. Partnerin und ich haben über 5 Jahre eine Fernbeziehung an verschiedenen Orten geführt, uns wechselseitig alle 2 Wochenenden besucht, zwischen drinnen Briefe geschrieben, an den “freien“ Wochenenden Briefe geschrieben. Die längste Zeit, die wir zusammen verbringen konnten, waren 8 Monate, bei mir in der Heimat. Sonst immer so max. 4 Wochen. Die 8 Monate waren herausragend, ich hatte erst eine Heidenangst davor, lief aber alles wie am Schnürchen. Seit einem halben Jahr hat es gekriselt. Sie hat Therapie gemacht weil sie mit dem Druck im Studium nicht zurechtkommt, war einsam und hat sich mir emotional und räumlich Stück für Stück entzogen. Ich habe mich in der Arbeit vergraben und ihr und mir selbst eingeredet, dass wir das alles wieder auf die Reihe kriegen, wenn wir im Frühjahr nächsten Jahren dauerhaft zusammen ziehen. Anfang Dezember bin ich zu ihr gefahren und sie hat mir gesagt, dass sie sich von mir trennt. Begründung: Ich sei zu dominant, würde sie unter Druck setzen, wäre mit der Grund für ihre Depression. Ich habe tatsächlich auf sie eingewirkt, das Studium in Regelzeit zu bestehen. Ich habe nicht bemerkt, dass sie darunter zusammenbricht. Weil ich Scheuklappen aufhatte, aber auch, weil sie nicht mit mir darüber geredet hat, gute Miene zum bösen Spiel. In dem Menschen, den sie mir an diesem Abend beschrieben hat, konnte ich mich trotzdem nicht wiedererkennen. Die Person, den sie da skizziert hat, war bösartig, ich bin sicher vieles, manchmal auch rücksichtslos, aber bösartig bin ich nicht. Ich bin das Wochenende da geblieben, mit dem erklärten Ziel, sie umzustimmen. Wir haben viel geredet und unternommen, sie hat mich am zweiten Tag auch wieder komplimentiert, z.B., dass sie nie wieder so guten Sex haben würde wie mit mir, verführen ließ sie sich trotzdem nicht. Abends erzählte sie, dass sie jemanden anderen geküsst habe. Sie hat mir geschworen, dass sonst nichts passiert wäre. Der Kerl muss an der Uni wohl schon seit Anfang an um sie herum schlawenzelt sein und hat seine Chance genutzt. Ihre Therapeutin hat ihr in Bezug auf seine Person den Rat gegeben, dass sie “dem nachgehen soll, wenn ihr das gut tue.“, was ich wahnwitzig finde, aber das nur am Rande. Wir sind so verblieben, dass wir eine Pause einlegen, ich die Beziehung weiterführen will, und sie es sich überlegt, und ich habe gesagt, dass ich es nicht hinnehmen kann, wenn sie während dieser Pause mit dem Typen schläft. An Heiligabend hat sie mir telefonisch mitgeteilt, dass sie am folgenden WE ihre Sachen holen will, hatte ihre Entscheidung also getroffen. Ich hab folgerichtig vorgepackt und mir dann aber bald überlegt, was ich mit meiner Zukunft anstelle. Ich hatte es innerlich schon akzeptiert, große Hoffnungen hatte ich mir eh nie gemacht. Eigentlich war also alles geregelt. Als sie dann da war, war ich eigentlich schon wieder ganz guter Dinge. Wir sehr haben dann lange und ehrlich miteinander geredet, ehrlich auch in dem Sinne, dass es ja jetzt um nichts mehr ging. Ich hab das vorgeschlagen und als Abschlussgespräch betrachtet, deswegen ist sie am Abend vorgefahren, ihre Mutter mit dem Auto war für den folgenden Morgen geplant. Sie hat mir dann irgendwann gesagt, dass sie das Gefühl hat, den größten Fehler ihres Lebens zu begehen, und dass sie überhaupt nicht gehen will. Das hatte sie auch an dem Abend gesagt, als sie Schluss gemacht hat. Wir haben darüber gesprochen, ob und wie wir es nochmal versuchen können und ob sowas überhaupt geht. Irgendwann hat sie mir dann erzählt, dass sie mit dem Typen nicht nur geknutscht hat, sondern sie sich von ihm hat befingern lassen. Ich habe ihr gesagt, dass damit alles andere eh vom Tisch ist, mich zurückgezogen und wollte schlafen. Sie hat sich wiederholt entschuldigt und mich gebeten, ihr zu verzeihen, und ich habe ihr gesagt, dass ich das tue, es aber nichts an meiner Entscheidung ändert. Ich hab sie in den Arm genommen, und dann war eigentlich also wieder alles geregelt. Ich Wohnzimmer, sie Schlafzimmer, morgens Frühstück, danach hat sie eine Runde gedreht, um sich bei meiner Familie zu verabschieden. Zwischenzeitlich ist ihre Mutter mit dem Auto vorgefahren. Wir haben dann zu zweit geredet, und ihre Mutter hat erzählt, dass sie erstens glaubt, dass ihre Tochter gerade den größten Fehler ihres Lebens macht, und sie zweitens vor einem Monat einen bitterbösen Brief voller Vorwürfe von ihr bekommen hat, von dem sie bestürzt war. Sie hat mir was daraus vorgelesen und sagte zu mir, dass dass sie sich "in der Beschreibung dieser Frau nicht wiedererkennen kann“ , und dass sie glaubt, dass es die Therapie ist. Als HB dann von ihrer Runde heimgekommen ist, hat sie mich nochmal gebeten, ihr eine Chance zu geben, und ich habe ja gesagt. 9. Fragen an die Community Ich denke mir gerade also, sie ist durch die Therapie schwer belastet, ich hab ihr zusätzlich Stress gemacht, sie wollte deswegen mit mir Schlussmachen, hat mit dem Typen was gehabt, um sich das zu bestätigen, hat festgestellt, dass es wohl doch nicht so ist, wusste aber, dass das ein No-Go für mich ist, und wollte es verschweigen, um nicht vor meiner ihr sehr ans Herz gewachsenen Familie als uknowhwat dazustehen. Ihr seht den Zusammenhang, oder? Vielleicht ist es das ja wirklich nur das. Damit kann ich leben, ich hab selbst oft ans Fremdgehen gedacht im letzten halben Jahr. Grundsätzlich ist sie nach zwei anderen LRTs und den Frauen, die ich zwischendrin gefunden hatte, die erste, an der ich sexuell, emotional und intellektuell ein Interesse aufrechterhalten konnte. Spätestens nach zwei Jahren hatte ich immer die Schnauze voll. Ich weiß halt nicht, wieviele von denen MIR noch über den Weg laufen werden. Mit anderen Worten: Wenn ich kann, will und werde ich sie behalten. Ich weiß nur nicht, ob das geht. Wir sind in drei Wochen verabredet, bei ihr. • Denkt ihr, das alles hat überhaupt noch einen Sinn? Oder renne ich da vollgas gegen eine Wand und rede es mir schön? • Wenn ich weiter mit ihr zusammen bin, breche ich eines meiner Prinzipien. Gesichtsverlust ihr gegenüber, Achtungsverlust vor mir selbst, oder? • Kann ich meine Verletztheit darüber ihr gegenüber ehrlich kommunizieren? • Soll ich sie erstmal einfach verführen und so tun, als wäre nichts gewesen? • Ich weiß, dass es keinen Weg mehr zurück gibt: Wie kann eine Zukunft aussehen? Und zur Exit-Strategie, einfach, weil das gerade ein ganz realer Aspekt meiner Überlegungen ist: • Sagt mal ehrlich so von der Frontlinie, wie sieht der Markt da draußen aus? Wir Männer haben keine biologische Uhr in dem Sinne, aber die meisten Frauen hier (Dorf 1) sind schon verheiratet oder in LRTs. Das ist keine Gegend, wo man viel wildern kann, und ich bin aus den frauenreichen Städten jetzt gerade wieder abgezogen, plus ich werde nirgendwo mehr hingehen, ich hab hier einen Bauplatz, auf dem mein Name drauf steht. Wird das ein Problem werden? Singlefrauen in dem Alter, interessant, ohne fremde Kinder? Umzugswillig? Danke fürs Lesen, ich hoffe, ihr bringt mich weiter. Wäre jedenfalls nicht das erste Mal.
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Beziehung sinnvoll? Was ist für euch Liebe?
Andreas89 hat ein Thema erstellt in Anfänger der Verführung
Hallo zusammen, ich habe eine etwas philosophische und wahrscheinlich auch provokante Frage, die ich so wahrscheinlich nicht im persönlichen Umfeld stellen kann, weil sie einige Leute verunsichern könnte. Vorab möchte ich anmerken, dass nichts davon wertend ist. Nach meinem bisherigen Erfahrungsstand kann Liebe im Prinzip auf zwei Dinge heruntergebrochen werden: a) Begehren, also sexuelle Anziehung gegenüber einer Person b) Emotionale Verbundenheit und Anziehung gegenüber einer Person Bei mir ist es nun so, dass ich einen sehr schwachen bis gar keinen Sextrieb habe. Wenn ich keinen Sex habe, ist mir das ziemlich egal. Ich habe kein Problem damit, Sex zu haben, aber für mich unterscheidet es sich nicht groß von andern Hobbies. Für Liebe bleibt dann ja noch (b). Allerdings habe ich die letzten Jahre sehr viel Persönlichkeitsentwicklung gemacht und bin deutlich selbstbewusster und selbstsicherer geworden und habe auch nicht mehr die innere Leere von früher. Ich bin zufrieden und kann gut allein sein. Provokant gesagt ist (b) ja in gewisser Weise emotionale Abhängigkeit bzw. das nicht allein sein können. So und jetzt stelle ich mir ab und an die Frage, ob in diesem Kontext überhaupt eine Beziehung sinnvoll ist. Auf der einen Seite habe ich den großen Vorteil, dass ich in der Beziehung sicherlich den Ton angeben kann, weil klar ist, dass ich jederzeit gehen kann. Auf der anderen Seite bringt eine Beziehung ja immer auch Nachteile mit sich, die die meisten Leute eingehen, damit sie eben ab und an Sex haben oder nicht allein sind. Und das habe ich ja gar nicht. Vor allem hinsichtlich der Langzeitplanung mit ggf. Familie frage ich mich nun, ob ich dann nicht zu schnell gehen würde. Die beiden genannten Gründe (a) und (b) sind ja schon die Hauptgründe, die zwei Personen zusammenhalten. Wie seht ihr das? -
Hallo Leute, ich brauche dringend euren Rat und Hilfe! Ich weiß gerade nicht mehr weiter. Nach rund 10 Jahren Beziehung und 7 Jahren in einer Wohnung ist die Beziehung mit meiner Freundin in der schwersten Pahse aller Zeiten. - Wir hatten seit 14 Monaten keinen Sex mehr (Haus ist sehr hellhörig und ein Nachbar sehr laut. Meine Freundin läuft teilweise mit Geräuschdämmenden Kopfhörern durch die Wohnung) - Auch ich habe Fehler gemacht, das ist klar und das habe ich ihr auch gesagt. - Sie entfernt sich immer mehr und wird immer kälter. - Wir können noch miteinander lachen (Immerhin etwas) - Am 22.12. wird sie in eine 10 Minuten entfernte Wohnung ziehen. (Auszug hatte sie vor ca. 1 Jahr angekündigt) - Ich habe meinen Job im Sommer verloren und habe bis heute nich nichts neues. (Arbeitsmarkt ist schwer) - Ich merke wie mir die Situation mir langsam über den Kopf wächst. Alles ist extrem schwer und ich komme nicht voran, weder beim Job, noch bei meiner (noch) Freundin - Ihre Eltern wollen unbedingt, dass ich zu Weihnachten vorebeikomme, meiner Freundin "macht es nichts aus" sagte sie. Vor ca. 8 Wochen sagte ich zu Ihr, dass ich ein anderer Mensch werde, weil es mir selbst aufgefallen ist, wie ich mich zurückgezogen habe und "langweilig" geworden bin. Vor ca. 4 Wochen sagte ich zu ihr, dass ich sie nun in Ruhe lasse und nicht mehr rede oder erkläre Ich überlege über Weihnachten weg zu fahren. Habt ihr Tipps für mich, wie ich das noch retten kann? Bitte gerne nachfragen wenn jemand weitere Informationen benötigt. Ich bin für jede Hilfe dankbar! Grüße
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Hallo an Alle, ich war bereits vor 2-3 Jahren hier im Forum Mitglied, seitdem neue Erfahrungen etc, gesammelt. Kommen wir aber mal zum Problem: Ich M: 24 F: 22 Problem: Wir sind seit fast einem Jahr in einer Beziehung, alles läuft super schön. Es handelt sich um eine Fernbeziehung. Haben schon gesprochen, dass wir zusammenziehen sobald jeder seine persönlichen Ziele erreicht hat. Nun gab es IMMER ein Problem in der Beziehung. Sie geht mit ihrer Mutter oft alleine( auch komplett alleine) Feiern, Raves, Festivals etc. Ich habe damit ein Problem, da ich ihr nicht vertrauen kann. Ich weiß auch gar nicht warum aber ich habe einfach Panik, dass dort was passiert. Nun war sie wieder auf einem Festival, ich habe ihr mehrere Tage (während Sie auf dem Festival war) sehr wenig geschrieben, weil ich mich aufs schlimmste vorbereitet habe und mich entsprechend distanzieren wollte. Sie fragte dann weshalb ich so sei?. Ich weiß nicht warum ich das gemacht habe, keine Ahnung. Auf jeden Fall erklärte ich Ihr, dass ich das Verhalten "hurenhaft" finde ohne den Partner feiern zu gehen, sie wäre ekelhaft etc. Das ist vor ca. 5 Monaten schonmal so gewesen... Nun wollte sie sich trennen aber wie aus dem nichts, also sie hätte mich fast wie so ein wertloses Papier weggeworfen. Ich komme darauf gerade immer noch nicht klar. Wie kann man denn mit einer Person 1 Jahre zusammen sein und (egal was passiert ist) die Person einfach so wegwerfen????? Ich würde mich sogar nicht trennen hätte sie mich versucht zu überfahren 😄 Ich habe nun über biegen und brechen mich entschuldigt und ihr nun versprochen mit ihr feiern zu gehen, sie nicht mehr zu beleidigen. Damit ist sie einverstanden. Die ganze steht nun aber 100% auf der Kante und ich weiß überhaupt nicht wie ich mich verhalten soll. Habe ich einfach Vertrauensprobleme und das ist normal wie sie es macht? Keine Ahnung, nun habe ich angst alles zu verlieren. Vielen Dank für eure Hilfe!
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Hallo an Alle, Ich bin M, 24 Frau, 22 Aktuelle Situation: Fernbeziehung, Distanz 250 Kilometer, Treffen 2–4 Mal pro Monat Problem: in der Vergangenheit Wie aus meinem letzten Post zu entnehmen ist, habe ich mich vor knapp 2–3 Monaten meiner Freundin gegenüber falsch verhalten und sie beschimpft. Das führte fast zum Ende der Beziehung. Die Gründe hierfür sind mir nun klar: Verlustangst Ich habe mir eine Person gesucht, die gerne aktiv draußen unterwegs ist. Diese „Action“ benötige ich nicht. Mit dem ersten Punkt hängt mein falsches Verhalten zusammen. Ich habe hier im Forum oft gelesen über Verlustängste, Neid, Needy-Sein etc. Daraus schließe ich (vor allem in Bezug auf Verlustängste), dass mich einerseits die Angst plagt, dass mich jemand verlässt, und dass ich andererseits den Respekt gegenüber meiner Partnerin verliere. Dass mich eine Person verlässt, ist aber nicht auf Liebesebene zu sehen. Ich benötige Sex und das Gefühl, jemanden zu haben. Lieben tue ich meine Partnerin trotzdem. Sagt man mir aber „ich liebe dich nicht mehr“, dann akzeptiere ich das und ziehe weiter. So viel zur Vergangenheit. Nun läuft die Beziehung seit dem Vorfall mit diversen Problemen weiter (wie ich damit umgehe, höre ich gleich; erst die Probleme schildern). Sie meinte mal, dass sie sich immer dann gezwungen fühle, mit mir Sex zu haben, wenn ich komme. Das merke ich tatsächlich an ihrem Körper, ihrem Verhalten etc. Mal kommt es vor, dass alles perfekt ist – der beste Sex des Lebens – und mal kommt es gar nicht gut. Das ist wirklich wie ein Wechsel. Und ich mache ihr dabei sicher keinen Druck, wenn wir uns nicht sehen. Hierbei kann ich ihr keinen Druck machen, da sie kaum Sexting macht. Nudes etc. haben nie aber das ist okay; soll ja auch Menschen geben. Was sie eher kritisiert: Ich leite den „Vorgang“ direkt ein. Ich nehme ihre Hand, führe sie wohin auch immer, gehe zu ihr hin und fummle. Dabei läuft es oft nicht gut. Ich muss sie IMMER wie einen Teig kneten, den ganzen Tag, danach fünf Stunden ruhen lassen und abends mein Glück versuchen – was dann klappt, aber ich bin 24 Jahre alt… Ich könnte 10 mal am Tag... Mit ihr maximal einmal am Tag. Duschen, Baden etc. will sie nicht. Wenn wir Sex haben, ist es in etwa 50/50 der Fälle gut. Wir haben wie oben erwähnt eine Fernbeziehung und sehen uns eigentlich nur am Wochenende. Das wären viermal im Monat. Von diesen Viermal verneint sie oft 1–2 Treffen, weil sie Zeit mit ihrer Freundin bzw. Mutter verbringen möchte. Sie arbeitet im Schichtdienst und hat am Wochenende oft Arbeit, wodurch sie unter der Woche Zeit hat, die sie laut eigener Aussage aber nicht nutzen kann, weil sonst niemand ihrer Freunde Zeit hat. In diesem Gespräch hat sie mir mehrfach direkt ins Gesicht gesagt, dass ich nicht der Mittelpunkt der Beziehung bin. Sie braucht ihren Freiraum. Ja, hallo? Aus meiner Sicht sind vier Treffen extrem wenig; ehrlich gesagt fühle ich mich dadurch betrogen. Wenn man sich unter der Woche auch noch sieht, wäre es verständlich, aber Fernbeziehung und Freiraum? Wir haben das alles am Tisch alles besprochen; ich habe ihr den Eindruck vermittelt, dass ich sie verstehe. Tut mir aber leid. Das ist keine Beziehung. Das ist kompletter Mist. Ich will meinen Partner immer sehen, viel mit ihm machen und ihn nicht wie einen Termin behandeln. Ein Team, eine Festung, nicht ein einsamer Wolf, der hin und wieder Zweisamkeit genießen kann. In dem Gespräch erwähnte ich, dass wir ja vielleicht gar nicht kompatibel wären. Sie zuckte nur mit den Schultern. Unser Gespräch verlagerte sich vom Wohnzimmer in ihr Zimmer, da ich eine Sekunde für mich brauchte; ich war so enttäuscht von ihr und mir selbst, dass ich es wieder nicht hinbekomme, einen Partner zu finden, der ein Team mit mir bildet. Ob man es mir anmerkt? Naja, ich habe sie fast angestarrt und dabei vor Wut gezittert, habe aber nicht geschrien etc.; war extra ruhig im Gespräch und konzentriert so gut es ging. Oben angekommen: Ich saß auf ihrem Bett, innerlich komplett am Eskalieren (Sogar beim Schreiben gerade kribbelt alles) und habe sie gefragt: „Und wie stellst du dir das in Zukunft vor?“ Sie blieb ganz entspannt und neutral, als ob ich ihr völlig egal wäre: „Ja, ich weiß halt nicht, ob du mein Verhalten verstehst. Ich lasse mich von dir nicht einschränken. Würde ich das tun, wäre ich unzufrieden.“ Ich (zitternd auf dem Bett): „Ich verstehe dich komplett und möchte dich auch nicht einschränken. Fahr von mir aus nach Bagdad und mach, was du willst – alles cool, aber du kommst ständig mit solchen Extras. Zum Beispiel würde es mich überhaupt nicht wundern, wenn du plötzlich in eine nackte Sauna gehen würdest oder in einen FKK-Club – normal, ja?“ Sie: „Ja, ich bin halt nicht so schwanzgesteuert und springe jedem auf den Schwanz; ich brauche das nicht so oft wie du. Ich könnte auch einmal in drei Wochen nur Sex haben.“ Hier hätte ich fast Schluss gemacht. Ich: „Aha, dann sind wir ja scheinbar sehr unterschiedlich. Aber okay, du bist so – ich akzeptiere das.“ Während ich den letzten Satz gesagt habe, dachte ich mir: So geht das nicht weiter; so gehe ich damit um. Ich habe ihre „Weltoffenheit“ akzeptiert und mir geschworen, nun mit meinem Leben so durchzuziehen, damit sie mich nicht mehr wiedererkennt. Ich möchte meinen Bachelor weitermachen(Zieht sich bereits 5 Monate..), den ich schleifen ließ, und den Sport so schnell wie möglich wieder zu 100% angreifen, damit sie merkt: „Ah, der ist gut, der hat was.“ Ich bin bereit, für diesen Menschen Kompromisse einzugehen. Parallel weiß ich, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich ändert, bei ca. 1% liegt. Aber ich mache mich wieder fit für die restlichen Frauen auf dieser Welt. Verlasse sie mich, whatever – ist meine Ausgangslage um 500% besser. Seit dem Vorfall trainiere ich jeden Tag, esse perfekt, arbeite, pflege Freunde. Ich versuche das beste aus mir zu machen! Im besten Fall bin ich in 3-4 Monaten mit Job, eigener Wohnung, fettes Auto, geiler Körper von Student.. Das mit dem Körper geht gut schnell, da ich damals Leistungssport gemacht habe. Diese ganze Powerphase führt plötzlich dazu, dass ich für sie wieder interessanter werde. Sie antwortet mir schneller, reagiert stärker. Ich merke, wie die Attraktivität zu mir zurückkehrt – mit der großen Einschränkung, dass es sich nicht wie Liebe anfühlt. Sie ist vielleicht noch etwas zu mir hingezogen, aber irgendwie ist da etwas Kälteres. Sie schreibt zwar, oft aber nur sehr oberflächlich, was am Tag so lief, ein paar Kleinigkeiten etc. Ich merke aber "Hey, ich habe etwas mehr wert". Mir gefällt diese Distanz bzw. das Treffen-Intervall nicht. Es zerreißt mich innerlich. Ich versuche, es zu ignorieren, auch wenn sie feiern geht. Was auch immer mich eifersüchtig machen würde – ich versuche, mir nichts anmerken zu lassen. Es ist aber extrem schwer. Ich weiß gar nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich kann sie nicht auf ein Podest heben, kann sie auch nicht vergessen. Sobald die Uni vorbei ist, wollten wir zusammenziehen. Wir würden uns grob in der Mitte treffen. Von ihr aus ist sie da offenbar überzeugt. Durch meinen plötzlichen Wandel von „ich mache gar nichts“ zu „ich gebe jeden Tag alles“ ist nun aber neue Energie da, bleibe aber vorsichtig. Ich weiß auch nicht, ob ich das will … Sie könnte mich zu sehr kaputt machen. Wir treffen uns übernächstes WE, dann direkt das nächste WE auf einer Halloweenparty, ihre Freundin hat Geburtstag, dann geht es zusammen nach Berlin. Das sind die ersten drei Wochen, in denen wir uns jedes WE treffen würden. Ich weiß aber nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich liebe diese Frau; ob sie mich liebt, weiß ich nicht. Ich möchte sie nicht verlieren, aber auch nicht an ihr hängen. Wenn wir z. B. in der Disko wieder sind, weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Sie wirkt oft kalt, und es scheint, als wäre ich egal – gleichzeitig sieht man von außen nicht, was ich meine. Ein Beispiel: Wir gehen irgendwohin – z. B. in den Zoo. Plötzlich läuft sie einfach random davon und schaut sich alleine die Affen an. Dann muss ich sie suchen. Ich folge ihr nicht wie ein Hund, aber dieses „Ich mache gerade, worauf ich Bock habe“-Verhalten passt nicht zu „Ich achte auf meinen Partner und genieße die Zeit mit ihm“. Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausdrücken konnte und dass mein Problem verstanden wird/wurde. Vielen Dank schon mal!
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Wir hatten an anderer Stelle eine Diskussion, nach dem wievielten Date es Sex geben muss, damit sich die HB für eine Beziehung qualifiziert. @DirtyRabbit und @JayMuc meinten sinngemäß: Kein Sex beim ersten Date=keine LTR (Anziehung fehlt) Falls Sex beim ersten Date: Später herausfinden, ob die HB für einen selbst ihre Regeln gebrochen hat (dann LTR denkbar). Falls die HB mit jedem beim ersten Date ins Bett gegangen ist: Die Frau ist nur zur ambulanten Aufnahme geeignet. Ich habe HB aus dem SC gefragt, was diese dazu denken. Deren Meinung: Fuckboys, die beim ersten Date Sex erwarten, sind Fuckboys, und nicht für LTR geeignet. Meine Meinung ist: Rein evolutionsbiologisch betrachtet, muss eine gesunde HB ausreichend prüfen, ob der HG als Vater ihres Nachwuchses geeignet ist. Diese Prüfung dauert länger als paar Stunden. Wer als HB beim ersten Date Sex hat, ist einfach nur eine Hoe, und ist nicht als LTR geeignet. Was denkt Ihr darüber? Muss beim ersten Date zwingend Sex sein, damit es überhaupt weiter in Richtung LTR gehen kann?
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Hallo zusammen! Mich würde interessieren, wie eure Meinungen zum Thema Zusammenziehen lauten. Nach wie viel Zeit haltet ihr es für sinnvoll, zusammenzuziehen und nach wie viel Zeit für zu früh? Und lohnt sich dies eurer Meinung nach überhaupt oder führt ein gemeinsames Zusammenleben langfristig nur zu Krach? Ausgegangen davon, dass beide Parteien derzeit jeweils eine eigene Wohnung haben, die sie fürs Zusammenziehen aufgeben würden. Ich würde mich über eure Ratschläge und Erfahrungen diesbzgl freuen.
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- beziehung
- zusammenziehen
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Hallo, ich poste diesen Beitrag jetzt hier, da ich schwer einordnen kann, wo man diese Frage sonst stellen könnte. Mir ist es bisher zwei- bis dreimal passiert, dass mir Frauen, nachdem eine LTR (Long-Term Relationship) oder eine Short-Term Relationship beendet wurde, im Nachhinein noch Nudes geschickt haben. Meistens flachte die Kommunikation danach ab bzw. verschwand. Im Grunde sind solche Handlungen ja ein aufwendiger Akt: Sie muss sich zunächst überwinden, dann das Foto machen und absenden. Dazwischen liegen mehrere Momente, in denen sie davon absehen könnte. Eine Kurzschlussreaktion fällt somit schon einmal aus. Was könnten die Gründe dafür sein? Im Regelfall gab es im Vorfeld einen kurzen sexuellen Austausch.
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Guten Abend, meine damals große Liebe folgt mir seit gestern nach 11 Jahren auf Instagram. Mich angeschrieben hat die Person noch nicht aber er folgt mir und schaut auch meine Storys regelmäßig. Er hat Kinder und eine Frau was will er von mir ? Warum folgt er mir aber schreibt nicht ? Ich hatte damals sehr stark Liebeskummer aber bin über ihn hinweg da ich weiter gezogen bin. Was sagt ihr dazu ? Was will er ? Hab keine Lust ihn zu schreiben weil das für mich erledigt ist das Thema. Wir hatten Sex damals und ich hatte mich verliebt in ihn das wusste er. Nach unseren lockeren Sache verliebte er sich dann in eine andere.
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- liebe
- soziale netzwerke
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Mit folgenden Stichworten gekennzeichnet:
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1. Dein Alter: 37 2. Ihr Alter: 38 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: 1 mal die Woche - Qualität ok 7. Gemeinsame Wohnung? Seit zwar Jahren wohnen wir zusammen 8. Probleme, um die es sich handelt s.u. 9. Fragen an die Community s.u. Hallo liebe Community, meine Partnerin war früher verheiratet und hat mit ihrem damaligen Mann ein Haus gebaut (es gibt keine gemeinsamen Kinder). Ihr Mann hat sich von ihr getrennt. Nachdem wir beide etwa zwei Jahre lang Single waren, haben wir uns vor fünf Jahren über Online-Dating kennengelernt. Nach relativ kurzer Zeit (ca. 3 Monate) entwickelte sich schleichend eine längere Beziehung – der Wunsch nach einer festen Partnerschaft ging dabei eher von ihr aus. Da sie etwa 1,5 Stunden entfernt wohnte, war es anfangs eine Fernbeziehung. Nach anfänglicher Skepsis meinerseits wurde ich mit der Beziehung nach und nach zufriedener. Wir haben ähnliche Werte, gemeinsame Hobbys, einen ähnlichen Tagesrhythmus und vergleichbare Vorlieben bei Essen und Urlaub. Wir arbeiten beide im gleichen Bereich, wobei sie etwas mehr verdient. Besonders schätze ich an ihr, dass sie bodenständig ist: Sie raucht nicht, trinkt nicht, geht nicht feiern, hat keinen Kontakt zu Ex freunden, legt keinen Wert auf Marken oder Reichtum – und bei ihr steht Familie an erster Stelle. Nach zwei Jahren Beziehung bin ich zu ihr gezogen. Seit einigen Monaten sind wir verheiratet – auch dieser Wunsch kam hauptsächlich von ihr. Unser Sexleben hat mit der Zeit deutlich nachgelassen. Wenn wir miteinander schlafen, ist es zwar ok für uns beide, aber insgesamt wünsche ich mir mehr Sexualität. Gleichzeitig merke ich, dass ich mich zunehmend auch von jüngeren Frauen angezogen fühle. In der Beziehung selbst habe ich sie schon mehrfach betrogen, da mein Bedürfnis nach Sexualität nicht ausreichend gestillt wurde. Insgesamt spüre ich in mir ein starkes Streben nach Freiheit, nach wildem, leidenschaftlichem Sex, mit jungen sportlichen Frauen (Mitte 20) – und gleichzeitig gibt es da diese bodenständige Frau, mit der ich mein Leben teile. Neben den positiven Eigenschaften gibt es auch negative Aspekte: Sie ist manchmal ziemlich bestimmend und in gewissen Situationen auch einschränkend, was mir das Gefühl gibt, nicht ganz frei zu sein.Außerdem muss ich sagen, dass ich zu vielen Entscheidungen in der Beziehung eher getrieben wurde (z.B. zusammen ziehen, Hochzeit) und nicht immer voll dahinterstand. Auf der anderen Seite bin ich aber auch ein Mensch, der Veränderungen schwer zulässt – und deshalb war ich manchmal auch froh, dass sie mich zu gewissen Schritten „gepusht“ hat. Ein weiterer Punkt ist ihr großer Kinderwunsch. Diesen kann ich nicht teilen. Ich habe zwar keine grundsätzliche Abneigung gegen Kinder, aber ich hab keinen großen innerlichen Drang danach. Vielleicht liegts auch an meiner langjährigen Pornosucht. Ich habe das Gefühl, emotional abgestumpft zu sein und mich schwerer auf diesen Gedanken einlassen. Hinzu kommt: Auf natürlichem Wege ist es für uns nicht möglich, Kinder zu bekommen. Ich habe Angst, eine bodenständige und vernünftige Frau zu verlieren – nur um vielleicht irgendwann den Reiz jüngerer Frauen zu suchen, ohne dass es am Ende überhaupt dazu kommt. Auf der anderen Seite befürchte ich, dass unser Sexleben mit einem Kind noch weiter in den Hintergrund rücken würde. Ich bin ihr grundsätzlich auch sehr dankbar: Ich hatte früher Probleme mit Spielsucht und auch einige Eskapaden mit Alkohol. In beiden Bereichen hat sie mich sehr unterstützt und mir Halt gegeben. Meine Frage an euch lautet daher: Sollte man eine Ehe (bzw. langfristige Beziehung) aufrechterhalten, die im Großen und Ganzen „okay“ ist – bei der aber die Anziehung und Sexualität spürbar schwächer geworden sind? Wie würdet ihr in dem Zusammenhang mit dem Drang umgehen, jüngere attraktivere Frauen daten zu wollen? Und wie würdet ihr die beschriebene Problematik mit dem Kinderwunsch bewerten?
