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Kontaktaufnahme 2 Tage nach Festival - sie freut sich. Wir vereinbaren, dass ich zu ihr komme. Es entwickelt sich eine heftige Affäre. Ich muss sagen, nach 65-70 Frauen habe ich selten so geilen, (nicht motorischen! sondern leidenschaftlichen) Sex gehabt. Sie spiegelt mich, was das Zeug hält. Gibt mir das Gefühl, der heftigste Shit auf diesem Planeten zu sein. Ich sage ihr, sie sei schön, sie heult - "Endlich sieht das jemand!" - dabei sieht die Alte wirklich nach nix aus. Ich weiß nicht, wieso ich mich auf sie einlasse. Mir ist klar, daraus wird nie was langfristiges - nur eine FB. Das stimmt mich traurig, ich mag die Dame sehr. Die Shit-Tests (oder Manipulationsversuche ihrerseits) sind teilweise übertrieben heftig: Sitzt neben mir im Auto und erzählt, wie es ist, von einem ihrer Stecher gefickt zu werden. (Macht laute "JA!" Geräusche). Ich denke mir, scheiß drauf, sie will eine Reaktion provozieren und mache weiter. Sie spürt, dass sie meinen Frame dadurch doch getroffen hat. Frame beginnt zu wackeln. Beim 2. Treffen sage ich ihr, wenn wir das weiterlaufen lassen wollen, reden wir nicht über Sexbeziehungen. Ich fahre doch keine 3h um mir anzuhören wie sie sich beim Gebügelt werden anhört, wenn ich es nicht bin. (Ego-Problem?) Aus meiner Seite sehr wenig Textgame - nur, um Treffen zu vereinbaren. Habe ja auch eine Frau daheim, mache Sport und bin selbstständig. Will nicht zu viel investieren, auch, weil der WTF Moment aus dem Auto schon krass war - das hat sie für mich eig. ins Aus geschossen. Ihrerseits sind die Texte sehr liebevoll - ich freue mich mega, Dich bald wieder zu sehen. Du bist so geil. Blabla. Ich gebe nicht zu viel darauf, meine es zumindest. Drittes Treffen: Wir verbringen eine Nacht auswärts und haben etwa 15x Sex. Sie sagt, ich sei Ihr Geliebter. Ich lächle und küsse sie. Wir gehen ins Kino, unsere Reihe ist leer. FC zwischen den Sitzbänken. Aufgrund der Intensität und Heftigkeit des Ganzen fange ich an, mich zu fragen, ob ich dem Ganzen nicht doch eine langfristige Chance geben sollte. Dennoch: Zwischenzeitlich merke ich, dass ihre Stimmungsschwankungen teils heftig sind. Ich gebe mein Bestes, cool zu bleiben und nicht zu sehr auf ihre Liebesgeständnisse einzugehen. Sie schmeicheln dennoch ungemein. Viertes/Fünftes Treffen gesteht sie mir, sie sei diagnostizierte Borderlinerin. Schön und gut, ich studiere Psychologie, denke, ich kann damit leben. Ist ja auch nur eine FB. Wohlgemerkt - die Sache läuft nun seit 2 Monaten. Sie teilt mir mit, sie würde sich von ihren anderen Stechern für mich lösen. Ich sage ihr, das muss sie nicht - wir werden nie zusammen sein können. Ich merke, dass ich anfange, oft an sie zu denken, meine Arbeit zu vernachlässigen - den Sport ebenso. Dritter Monat, Grand Finale: Wir gehen zusammen für 2 Tage ins Ausland. Hier kommen unerwartet viele Shit-Tests/sehr merkwürdiges Verhalten. Ich habe den Eindruck, dass hier üble Machtspielchen gespielt werden. Sie sitzt neben mir im Flieger - statt sich mit mir zu Unterhalten, setzt sie sich neben einen anderen Typen und quasselt den Voll. Ich gehe zu ihr, sage, ich beanspruche meine Frau jetzt wieder für mich Bro - Sie findet mein Verhalten geil, sagt, "Ohh, ist mein Mann eifersüchtig?" - Ich "Du gehörst mir". KC. und wir vögeln auf dem Klo im Flugzeug. Im Ausland angekommen, stelle ich in den Gesprächen mit ihr zunehmend fest, dass sie tatsächlich mit aller Kraft versucht, meinen Frame zu erschüttern. Sie sei Nymphoman, längerfristige Sachen würden ihr schnell langweilig. Abends in einer Bar gesteht sie mir, dass sie mich stalked. Sie wohnt etwa 300km entfernt. Möchte unbedingt eine Beziehung mit mir, erneut verneine ich und sage ihr, das wird nie was zwischen uns. Niemals. Dennoch sage ich ihr, dass ich sie liebe. In der Tat: Die Alte hat meine Emotionen, meine Empathie, meine Gefühle gerettet. Habe ich ihr so gesagt. Sie hat geweint, als sie das gehört hat. Jetzt kommt die Scheiße - den 2. Tag über ist die Laune in Ordnung. Sie beteuert immer und immer wieder, dass ich der Richtige für sie sei. Dass ich ihrer Ansicht der einzige sei, der mit ihrem Schaden umgehen könne. Ich bin mittlerweile emotional investiert, weiß aber gleichzeitig, dass jedes Mal, wenn ich Nähe zeige, sie mir mit einem Brett um die Ecke kommt - fängt an, von Ex Beziehungen zu erzählen usw. Ich steige auf dieses Spiel (leider!) ein und mache sie ebenfalls eifersüchtig. Psychospielchen pur. Wer kann den anderen aus der Reserve locken? Am dritten Tag blockt sie zum 1. Mal den Sex. Nicht weiter tragisch - ich widme mich anderen Dingen. Wir gehen raus, sitzen im Park - erneut beteuert sie, dass ich das Beste für sie sei. Wir sitzen auf einer Bank, sprechen miteinander - hauptsächlich sie über ihre Ex-Beziehungen. Im Grunde sind unsere Dialoge Monologe, ich entwickle mich zu ihrem Therapeuten. Zeige ab und an Interesse, meistens schweige ich. Emotional fange ich an, zu brodeln und eifersüchtig zu werden. Kein Scheiß - ist mir in den letzten 7 Jahren nicht passiert. Unter Tränen erzählt sie mir, und ich halte auch das für einen Versuch, mich aus der emotionalen Reserve zu locken, wie ihre große Liebe sie auf der Straße gesehen und einfach geküsst hat. Ich wusste nicht mehr weiter - bin aufgestanden, kurz in einem Lokal pissen gewesen. Stelle mir die Frage, ob ich mir den Scheiß noch geben soll und werfe eine Münze. Der Zufall entschied sich gegen sie. Gut, denke ich, Zeit, es ihr zu sagen. Hast genug Hirnfick durch sie mitgemacht. (Habe ich wirklich. Je länger das Ganze ging, desto öfter dachte ich an sie. Aß weniger. Machte weniger Sport. Wurde lethargisch.) Ich setze mich also nach der Herzzerreißenden Ex-Küsst-Mich-Geschichte neben sie und sage, wir können leider nicht weitermachen. Sie reagiert emotional, fragt nach Gründen. Ich sage, sie soll es bitte einfach abhaken. Das wäre bald wieder vergessen, sie findet schon jemanden. Es folgen Ausquetschungsversuche ihrerseits. Warum? Weshalb? Du kannst mich doch weiterhin sehen? - Ihr Telefon klingelt. ALTER - die Schl...pe hat einen Oscar verdient. Unterhält sich mit dem Typen ganz normal am Telefon, als wäre nichts gewesen. Ich meine, ich habe mich gerade von ihr getrennt. Wtf? Wir sprechen keine 5 Minuten über die Sache, sie stellt keine Fragen, will nichts wissen. Erzählt mir nur banale Dinge, ich frage mich immer mehr, was mit ihr los ist. Gleichzeitig habe ich Angst, sie würde mich in DE wieder stalken und meine LTR schädigen. Gleichzeitig empfinde ich Gefühle, sogar Eifersucht. Daher weiß ich, dass ich aus der Sache raus muss. Sie wirkt kalt, ich werde needy. Sie scheint das Machtspiel zu gewinnen. Sie disst mich unterschwellig. Ich lasse es mir gefallen. Schließlich bin ich das Arschloch. Sie fragt erneut - Warum gehst Du? Ich fühle mich eingeengt und zähle ihr ein paar Gründe auf. Einer davon ist, dass sie schon über 80 Typen hatte. Bin da auch nicht besser. Sage ihr trotzdem, ich habe Angst, enttäuscht zu werden. "Immer, wenn jemand mit mir ist, erfährt er erst, was er an einer anderen Frau hat! Ich bin sowas wie ein Engel." Da ich mein 2. Bier intus habe und sie sich immer weiter distanziert, fange ich an zu klammern. Ich sage ihr, sie sei kein Engel, sondern eine Droge. Sie: "Entscheide Dich für Deine F.. - du nimmst den leichten Weg! Den bekannten!" Ich: "Es ist viel schwieriger, eine Beziehung stabil und auf Vertrauen aufgebaut zu führen, als eine Droge zu nehmen. Stabilität ist der einzige Weg." Sie: "Ich werde niemals einen Mann finden! Naja, wenigstens bin ich geil." Ich: "Du bist nicht geil, Du bist eine 2/10. Bild dir nichts ein" Sie: "Ich weiß gar nicht, wieso du noch neben mir sitzt." Ich: "Weil ich Mitleid mit Dir habe." Dieses Verhalten, diese Ausdrucksweise kenne ich nicht von mir. Scheiße. Lag es am Bier? Welche Wirkung hat das auf sie? Sie sagt, sie steht drauf, schlecht behandelt zu werden. Zuvor habe ich sie gut behandelt, trotz ihrer unterschwelligen Angriffe. Wir müssen noch einige Zeit am Flughafen verbringen. Ich suche ihre Nähe, sie entfernt sich von mir. Das Drama nimmt seinen Lauf. Die letzten 3 Monate war ich immer souverän. Ich halte die Spannung leider nicht aus, schütte mir ein drittes und viertes Bier rein. Sie spielt weiter Spielchen, versucht weiterhin, aus mir eine emotionale Reaktion zu holen, mich needy zu machen - flirtet mit anderen Typen am Flughafen, geht weg von mir. Leider ist mir da eine Sicherung durchgebrannt. Ich suche Körperkontakt, den sie zulässt. Nehme ihre Hand. Sie zieht weg. 2 Minuten später nehme ich erneut ihre Hand - "Ich halte mit Freunden keine Händchen", sagt sie - ist mir egal, ich nehme ihre Hand trotzdem. Sie lässt es zu. Wir rangeln miteinander, ich versuche einen KC. Sie zieht weg. Meines Erachtens war ich (Nach 3 Bier) zu touchy. Ich weiß nicht, ob sie das will oder nicht - ihre Körpersprache ist mir zugewandt, sie geht auch nicht weiter weg, wartet, wenn ich aus dem Klo komme. Abartig gemischte Signale. Im Flieger sitzt sie in der Mitte, ich außen. Mein Hirnfick explodiert. Ich versuche, cool zu bleiben, sage ihr, wir können Freunde bleiben. Sie geht nicht drauf ein. Meine scheiß Touchyness wird zur Bedrängnis, so habe ich das Gefühl. Ich lege meinen Kopf auf ihre Schulter, kraule ihren Kopf. Sie sagt, sie will hier weg - ich antworte, mach doch! Vor ihr war ein freier Platz. Sie ist nicht hin. Ich sage, sie soll bitte unseren Chatverlauf und meine Nummer löschen. Das tut sie. Fordert mich auf, dasselbe zu tun. Ich bitte sie, schonmal ihre Freunde zu fragen, ob sie sie (Nachts) vom Flughafen holen können, denn ich werde sie nicht heimbringen. Das habe ich gesagt, nachdem sie mir einen Chatverlauf von ihrem Ex gezeigt hat mit Schwanzbildern. In DE angekommen setzen wir uns ins Auto. Ich frage sie, was sie hier noch macht. Sie sagt, sie möchte noch 5 Min bleiben, um ihre Kontakte anzufragen, ob da nicht jemand sie heimbringen könnte. Leider immernoch etwas alkoholisiert (aber fahrtüchtig) frage ich sie nach einem Abschiedskuss. Sie verneint. Ich versuche es nach etwas Smalltalk nochmal. Wohlgemerkt: Wir haben nicht über die Trennung gesprochen, die ganze Zeit über nicht. Sondern über Banales. Nur ganz selten über uns, über sie, über mich. Nach alle dem, was ich ihr an den Kopf warf, lacht sie trotzdem über meine Witze. Ich habe den Eindruck, dass sie überhaupt nicht die emotionale IST-Situation einschätzen kann. Beim 3. oder 4. Versuch habe ich sie küssen können. Ich weiß nicht, ob sie das freiwillig, aus Traurigkeit, als Abschied oder sonst wie gemacht hat. Ich war die letzten 5 Stunden ein ekelhaftes Arschloch, das touchy und needy war. Habe ihr im Flieger sogar gesagt, sie würde nicht so gut riechen. Shit. Irgendwie habe ich sie in dem Moment total entwertet, den ganzen Tag schon über. Wir sitzen also im Auto, ich verabschiede mich von ihr. Sage ihr, sie solle auf sich aufpassen. Sie geht, um 10 Uhr nachts, ernsthaft davon, ohne eine Bestätigung von irgendjemandem, dass sie auch abgeholt wird. Ich fahre los. Beim Losfahren überkommt mich eine Riesenwelle Mitleid. "Du blöder Wichser. Du hast sie benutzt, sie ist alleine. Sie hat niemanden, der sie abholt. Du sagst ihr, dass sie stinkt. Dass sie hässlich ist. Du hast aus ihr einen Kuss gepresst. Hat sie nur auf den KC reagiert, weil sie dachte, ich fahre sie noch heim? Würde mich nicht wundern, nach all der touchyness und Bedrängnis." Ich drehe um und hole sie ab, sage ihr, sie soll einsteigen. Ich fahre sie heim. Auf dem Heimweg wieder nur banale Gespräche, ich frage mich, ob ihr die Sache überhaupt etwas wert war - denn seit der "Trennung" auf der Parkbank habe ich mit ihr effektiv 10 Minuten über uns gesprochen, sonst hat sie nur ganz entspannt Smalltalk mit mir gemacht - irgendwie hat mich das schockiert. Ich halte das für Machtspielchen, sie will cool vor mir sein und gleichzeitig aus mir eine Reaktion herausholen. Dann, endlich, habe ich das Gefühl, sie öffnet sich. Endlich sagt sie, was ihr am Herzen liegt, nach 7 Stunden: Sie: "Ich wollte nicht, dass Du siehst, wie ich leide. Ich versuche, entspannt und fröhlich zu wirken." Ich: "Warum?" Sie: "Du warst mein Geliebter!" Ich: "Komm. Das war doch nur ein Spiel." Sie: "Für mich aber nicht!" - Tränen. Schweigen. Plötzlich labert die wieder banales Zeug - über die Beschaffenheit der Straße. Wtf? Kann diese Frau nicht normal über Gefühle reden? Reicht es nicht, wenn ich schon gestört bin? Ich antworte nur sporadisch. Manchmal garnicht. Wieder Schweigen. Bei ihr angekommen, steige ich aus dem Wagen und stelle mich hin. Sie holt ihre Sachen aus dem Auto, sieht mich tieftraurig an, umarmt mich. Eine Gefühlte Ewigkeit lang. Den Kopf gesenkt, murmelt sie "Dankeschön" und geht. Ich sehe sie an, antworte nicht, steige in den Wagen und fahre heim. Seitdem nie wieder was von ihr gehört. Das war vor 1 Woche. Problem: Ich fühle mich beschissen. Es lief 3 Monate super. Ich habe mich durch den Alk und das Unverständnis, dass sie ihre Gefühle partout nicht zeigen konnte, gehen lassen. Ich wurde touchy, needy. Ich habe ihr gesagt, dass sie schlecht riecht und eine 2/10 ist. Warum habe ich das gemacht? Ich fühle mich, als hätte ich sie zerstört. Vielleicht hasst sie mich ja auch und ekelt sich vor mir. Das möchte ich nicht, hätte aber dafür Verständnis. Ich weiß, dass sie sich gerne schlecht behandeln lässt. Auf körperliche Annäherungsversuche meinerseits reagierte sie im Flieger mit "Ich will hier weg" - ich sage "Geh doch", sie geht nicht. Obwohl vor ihr ein Sitz frei ist. Was zum fick ist mit mir los? Was ist mit der Alten los? Wieso lässt die sich dermaßen beleidigen und erniedrigen? Wenn sie darauf steht, wieso meldet sie sich dann nicht? Was ist da überhaupt passiert? Seit der Trennung fühle ich mich nicht unbedingt schlecht, aber wie ein schlechter Mensch. Als hätte ich sie vernichtet. Das wollte ich nicht. Andererseits weiß ich nicht, wie mein Standing bei ihr ist. Ich habe an diesem letzten Abend gefühlt alles versaut, was ich die letzten 3 Monate richtig gemacht habe. Dabei wollte ich wie ein Gentleman einen Schlussstrich ziehen. Ihre Versuche, mich eifersüchtig zu machen, waren einfach zu krass. Ich schäme mich für mein Verhalten. Ich will, dass es ihr gut geht. Andererseits habe ich, denke ich, durch die hässliche Aktion dafür gesorgt, dass sie mich und meine LTR in Ruhe lässt und ich nie wieder was von ihr hören muss. Ist es wirklich möglich, sein Game bis ins Nirvana durchzuziehen? Ist es beta, auch mal ein Betrunkener Depp zu sein, der nicht weiß, was er macht oder will? Muss ich IMMER auf Attraction/Comfort/Rapport achten? Chance auf Re-Game? Was ist mein Problem? Was war ihr Problem? Was ist der Grund dafür, dass wir nur so wenig über uns reden konnten? Wieso redet sie nur Müll, und nicht darüber, was sie bewegt? Waren ihre Tränen gespielt? Hat sie mich geliebt oder wollte sie meine Energie aufsaugen? So eine scheiße geht mir seitdem im Kopf rum.
  2. 1. Mein Alter / 25 2. Alter der Frauen / 20, 23, 33 & 36 3. Art der Affäre / Freundschaft + 4. Ist einer der Personen anderweitig eingebunden? / Nein > 33 Jährige hat 2 Töchter/alleinerziehend 5. Dauer der Affäre / 1 Woche, 3 Monate, 5 Monate, 2 Monate 6. Häufigkeit Sex / so gut wie täglich 7. Beschreibung des Problems? / Ich habe das Gefühl das ich abstumpfe und keine Interesse oder vielmehr die Motivation habe auf Frauen näher einzugehen die mich wirklich interessieren (könnten) 8. Frage / Wo liegt das Problem? (Lösung: Zeit alleine verbringen?) Hallo Community, ende 2018 postete ich meine Story im Ex-Back Thread (Freundin machte damals nach 6-7 jähriger Beziehung Schluss da ich mehrmals Ihr vertrauen missbrauchte. War natürlich am Boden zerstört, suchte mir aber Ablenkung und sah das ganze zunehmend Positiv, da ich in der Beziehung auch nicht zufrieden war. Vor kurzem sah ich Sie sogar nach sehr langer Zeit mal wieder (seit Trennung kein Kontakt außer einem kurzen treffen aus Verzweiflung) kriege aber über Freunde/Bekannte mit wie Sie wohl aufblüht, abnimmt, Ihr Leben umkrempelt etc. So erwartete ich Sie auch strahlend an unserem jährlichen Stadtfest, zu dem unsere beiden Eltern seit Jahren gemeinsam hingehen und ich wusste, Sie würde da sein. Verblüfft war ich allerdings als ich merkte das Sie mich durchgehend beobachtet hatte und den ganzen Abend extrem beschiss.. Laune hatte. Lag vielleicht, aber auch daran das ich Sie nicht wirklich beachtet habe und mit 3 Mädels am Tanzen war wobei 2 davon die Freundinnen von guten Freunden sind, die auch anwesend waren, das wusste Sie aber nicht. Inzwischen sieht alles anders aus, ich pflege aktuell 4 Verhältnisse, habe seit der Trennung mit 9 Frauen geschlafen, zwei 3er und einen 4er mit einem Freund gehabt. Obwohl ich mir nach der Trennung erstmalig Dating Apps herunterlud und dort auch einen guten Erfolg verzeichnen konnte, ging das Interesse daran immer weiter zurück. Ende vom Lied war, dass ich eine inzwischen gute Freundin kennengelernt habe (meinerseits kein Interesse) und eine geschwängert habe (Sie ist übrigens gar nicht mein Typ aber ich habe eben bei Ihr übernachtet und ab und zu hingehalten, weil ich direkt um die Ecke gearbeitet habe und das ganze doch angenehmer war als die Nächte alleine zu verbringen) werde also bald ungewollt Vater, damit habe ich mich aber abgefunden. An dieser Stelle sei gesagt das ich allen handelnden Frauen von vorne rein klargemacht habe das ich an keiner Beziehung interessiert bin. Die, die nun Schwanger ist, war sogar so extrem drauf, dass Sie um eine Beziehung gebettelt hat und darauf bestanden hat das Kondom nach dem Sex selbst zu entsorgen, Sie verschwand damit öfters einige Minuten im Bad.. Mehr muss ich dazu wohl nicht schreiben.. Im Endeffekt war ich also so unmotiviert bezogen auf das Dating das ich nur 2 von etlichen Frauen "Gedatet" Habe. Die Frauen, mit denen ich derzeit das Verhältnis habe, habe ich über andere Wege kennengelernt und diese kamen eben auf mich zu. Im Großen und Ganzen auf spontanen Abenden in denen ich mit meinen Jungs losgezogen bin oder Zb. Beim Bier trinken mit Kollegen am Rhein (kein Scherz) Sie joggte vorbei und kannte einen meiner Kumpels. Am selben Abend landeten wir im Bett. Mit allen 4 Frauen bin ich am selbigen Abend des kennen Lernens im Bett gelandet, die Frauen sind so unterschiedlich, dass diese kontrastreicher gar nicht sein können. Anfangs fühlte ich mich wie ein König, werde bis heute bekocht, überall hin gefahren & abgeholt, für mich wird eingekauft, ich kriege Massagen, es bleibt kein Wunsch offen, das verlange ich aber keineswegs. Inzwischen wird mir das alles aber zu stressig, denn ich kann mich nicht teilen, und hier kommt das Problem. 3 von den 4 Mädels entwickelten relativ schnell Gefühle wobei der Großteil noch davon sprach, wie sehr Sie doch keine Lust auf eine Beziehung hätten und die Gefühle ja "Vor der Haustüre bleiben können". Von Anfang an war dies für mich kein Problem und ist es auch weiterhin nicht. Vor kurzem erst machte ich einer auf die harte Art & weise (betrunken) klar, das Sie mir im Prinzip egal sei und es nur um Sex geht. Wenn Sie heute geht habe ich morgen eben eine andere. Denn Sie fing plötzlich damit an, das wir gewisse Grenzen überschritten hätten und dies eben noch viel mehr als Sex sei, der Altersunterschied keine Rolle spielen würde und all sowas. Ich kriege früh am morgen Nachrichten und antworte wenn überhaupt erst Abends, habe ständig Anrufe in Abwesenheit. Ich habe einfach keine Lust ran zu gehen oder mit den Mädels über in meinen Augen belanglose Themen zu texten. Nun lerne ich teils aber auch wirklich interessante Frauen kennen die großes Interesse zeigen und mit denen ich mir durchaus mehr vorstellen kann, allerdings habe ich einfach keine Motivation auf dieses Gelaber sprich kennenlernen. Ich bin komplett unmotiviert. Ich blocke ab, schreibe vielleicht hier und da mal ein bisschen mit Ihnen, und Antworte auch hier sehr verspätet, sage immer wieder ab weil ich dann doch wieder im Bett von einer der vieren liege oder einfach mal gar keine Lust habe irgend jemanden zu sehen oder zu treffen. Woran liegt dieser motivationsmangel? Sollte ich mich vielleicht einfach mal komplett distanzieren und mir Zeit für mich alleine nehmen? Im moment ist es sogar so schlimm, dass ich bei den Mädels schlafe und überhaupt keine Lust auf Sex habe und diese eben förmlich darum betteln. Gestern hat eine es sich sogar noch selbst neben mir besorgt per Hilfsmittel in der Hoffnung, das ich einen Ständer bekomme. Zickereien, wenn ich dann mal nicht will, sind natürlich nicht ausgeschlossen und darauf hab ich absolut keinen Nerv und gehe darauf auch nicht weiter ein.
  3. Guten Abend alle zusammen, Erster Post hier, also viel Spaß beim Lesen! Fange mal mit den Basic Infos an: - Ich habe im Moment keine Lust und Zeit für eine Beziehung, da ganz einfach: Beziehungsstress, habe besseres zu tun. - Werde in paar Monaten 18, mache Abitur - War in zwei Beziehungen, beide vom Mädchen beendet und mit den gleichen Gründen Ich würde nun gerne auf diese Gründe eingehen und analysieren. Grund: grobe Nacherzählung "Ich weiß nicht mehr ob das gut für uns ist, da du für mich sehr viel mehr bist als nur ein fester Freund. Ich habe Angst dich wegen der Beziehung zu verlieren und möchte sie deshalb beenden, damit du immer als mein Seelenverwandter bei mir sein kannst." Das erste Mal war natürlich sehr hart, aber ich habe mein Leben bis jetzt so gelebt, immer erste Erfahrungen zu machen und aus diesen weiser und stärker zu erblühen. Natürlich hatte ich versucht sie zu überzeugen das Ganze nochmal zu überlegen und einfach die Beziehung so zu lassen. Blinde Liebe. Ich konnte zu dieser Zeit den Fakt nicht akzeptieren, warum, wie, wann und so weiter. Bei der zweiten war das ganze auch schon anders. Die Beziehung lief super, wie man es halt kennt. Als es dann zur Zeit kam alles zu beenden, sagte ich ohne zu zögern: "Du hast recht. Ich bin mir sicher, dass eine Trennung das Beste für dich ist und respektiere deinen Wunsch. Ich habe keinen Grund dagegen zu kämpfen, weil ich bereits meine Erfahrung hatte. Ich möchte das alles so schmerzlos wie möglich für uns beide machen und wünsche dir deshalb alles Gute im Leben." Ich wusste, dass Freundschaft nach Beziehung nur fiktiv ist. Deshalb reagierte ich so, wie ich es tat. Ich akzeptiere ihren Wunsch. Danach war ich verwirrt. Sie brach in Tränen aus und weinte auch Wochen nach der Trennung. (Informationen von ihren Freundinnen, welche Sie trösteten) Sie hatte Angst mich ,,kaputt gemacht zu haben". Ich ging davon aus, dass sie einfach nicht mit meiner Reaktion gerechnet hatte und sich deshalb so Vorwürfe machte. Ihre Entscheidung war natürlich permanent, doch war es trotzdem sehr seltsam für mich zu sehen, das sie sich so Sorgen um mein Wohlbefinden machte, obwohl alles zu Ende war. Mir wurde klar, dass ihre Intention der Trennung nicht aus Langeweile in der Beziehung, Desinteresse an dem Partner oder sonstigen Faktoren war, sondern weil ich ihr so wichtig war und als guter Freund und Lebensberater bei ihr bleiben sollte. Heute sind wir tolle Freunde und verstehen uns so gut wie noch nie. Ich bin glücklich aus Erfahrung wie diesen vieles mitzunehmen und später im Leben anzuwenden und hoffe, dass dies auch andere ermutigt ihre Erfahrungen im Leben so wertzuschätzen, wie ich es tue. Wäre es nicht für die beiden Mädels, wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin. Einer meiner Fazite aus dieser ganzen Situation: Erfahrungen machen den Menschen. Mfg 50ShadesOfMyCow
  4. Hallo zusammen, ich bringe mal ein für mich aktuell wichtiges Thema mit ein, welches ich am ehesten in diesem Unterforum verordne. Das Thema ist etwas reißerisch formuliert, aber dies muss ja nicht schlimm sein. Ich bin gespannt auf offene, kritische, aber gerne auch aufbauende-arschtretende Meinungen, die ich gerne für mich sammeln möchte; wohlwissend, dass ich nicht die eine konkrete Fragestellung habe, sondern um Gedanken während des Lesens bitte. Ich versuche dies halbwegs kurz & präzise auf den Punkt zu bringen: Im letzten Jahr wurde ich (m,31) aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers stark beeinträchtigt. Dies führte soweit, dass ich nun seit einem dreivierteljahr berufsunfähig bin und ich zusätzlich im Rollstuhl sitze + chronischer Schmerzpatient bin. Eine autonome Versorgung ist de facto nicht mehr möglich, meine fast 4-jährige Partnerschaft ging nun in die Brüche (Partnerin trennte sich nahezu folgerichtig, keinerlei sozialer Status mehr vorhanden, keinerlei attraction, komplette Rollenumkehr vom "Ernährer", der ihr stets Halt gab hin zum bedürftigen Pflegefall, der von ihr abhängig ist. Gefühle ihrerseits nun verschwunden, jemand Neues kennengelernt etc, "Die Krankheit habe mich verändert"...)... Ich war ihre "große Liebe", wir hatten große Pläne und nun hat sich alles in Luft aufgelöst. Für mich bricht die nächste Welt zusammen: Arbeiten nicht mehr möglich, Frau lässt einen sitzen, kann mich alleine nicht mehr in meiner Wohnung versorgen, Sozialleben aktuell kaum mehr möglich (kein Kraftsport mehr möglich, ebensowenig die Fortführung der Mitgliedschaft im Tennisverein uvm). Früher war ich nahezu 24/7 unterwegs, nun bin ich diese Zeit nahezu auf meiner Couch. Die körperliche Perspektive ist völlig unklar, ob der Zustand sich bessern wird oder ich den Rest des Lebens invalide sein werde ist momentan völlig unklar. Womöglich bessert sich dies in den nächsten Monaten, sodass ich wenigstens nach und nach ohne Rollstuhl leben kann, womöglich werde ich diesen für die nächsten Jahre/Rest des Lebens benötigen. Ich bin mir dessen bewusst, dass ich die Zeit nutzen kann und aus dem tiefen Loch des Schmerzes, des Selbstmitleids und des Leben-Verfluchens nur entrinnen kann, indem ich dies zur Persönlichkeitsentwicklung nutze. Mein aktuelles Mindset geht eher in die Richtung, dass ich einsam und allein versauere und große Sorgen habe, nicht mehr zu Gesunden. Zur Veranschaulichung: Meine Ex-Partnerin wohnt noch hier, sie hält sich aber meistens bei ihrem neuen Lover auf und kommt alle paar Tage zurück, um sich um mich zu "kümmern" (einkaufen, Wohnung machen, Haushalt). ICh lasse dies zu, da ich nicht wüsste, wie ich es ohne ihre Hilfe schaffen könnte, mich zu versorgen. Familie habe ich leider nicht mehr. Sie übernimmt weiterhin Verantwortung für mich und versucht mir bei der Genesung zu helfen, da sie während der gesamten Krankheit an meiner Seite war und genau weiß, was ich benötige und wie sie unterstützen kann (besondere Ernährungsformen etc.). Die Chancen auf Besserung laut der Ärzte ist vorhanden, Art und Dauer jedoch völlig unbekannt. Aktuell bin ich nicht in der Lage (und dies nun seit vielen Monaten) das Haus selbstständig zu verlassen oder irgendwelche Aktivitäten durchzuführen. Freunde holen mich ab und schieben mich dann im Rollstuhl. Alles sehr deprimierend und man fühlt sich völlig hilflos, frische Luft/draußen sein ist (auch in Abhängigkeit der Tagesform) ein Privileg. Körperlich sehe ich sehr krank und abgemagert aus, die KRankheit hat einen sehr starken Gewichtsverlust mit sich gebracht. In meiner Wunschvorstellung gesunde ich zeitnah, meine Ex-Partnerin verliebt sch wieder in mich, verlässt ihren neuen Typen, ich steige beruflich weder in meinen alten Job ein und wir ziehen in ein kleines Haus im Grünen. Die Realität ist das komplette Gegenteil: Ich bin emotional und körperlich völlig alleine & verzweifelt(kleiner Freundeskreis vorhanden, jedoch habe ich große Probleme damit, diesen in meine Behinderung einzbeziehen, nur im Notfall), muss irgendwie lernen, mit mir alleine hier zu Hause klarzukommen, die Zeit produktiv (oder zumindest nicht contraproduktiv) zu nutzen und nicht durchzudrehen. Was machen? Was kommen euch für Ideen, Ansätze, Literatur/Bücherempfehlungen, Skills etc etc? Frauen kennenlernen ist aktuell aufgrund der Krankheit für mich nicht möglich (zumindest nicht ohne Bezahlung 😉 ), daher fällt das rausgehen, Leben genießen, Leute kennenlernen für mich in meinem Kopf aktuell völlig raus (Die Perspektive, im Elektrorolli durch die City zu fahren und Leute anzuquatschen ist gerade ziemlich creepy, zumal die Perspektive der KRankheit unklar sei). Was mache ich, wenn ich nicht Gesunde und mein restliches Leben berufsunfähig ohne laufen/stehen/Muskeln belasten zu können bewerkstelligen muss? wie komme ich mit mir und mein Leben ins Reine, wie kann ich dies womöglich posiitv unterstützen? Wie um alles in der Welt soll ich eine neue Frau finden, ohne selbst etwas bieten zu können? Akzeptiere ich, dass meine Ex-Partnerin (die ich liebe & zurück möchte, aber dies unter der Prämisse für immer abschminken kann) mich weiterhin pflegt, um sich außerhalb des Hauses verführen zu lassen, damit ich bequemer durch den Alltag komme. Oder ein Rest an Stolz aufweisen und die Frau des Hauses verweisen (sie hat sich schließlich getrennt und kann dann hier im Normalfall schlecht auf meine Kosten weiter wohnen), obwohl ich von ihr abhängig bin und sie weiterhin bereit ist, mich zu unterstützen (quasi als Ausgleich für die finanzielle Hilfe)? Alleine ohne sie zu Hause zu sein ist die Hölle, der Gedanke, dass jemand anderes sie gerade verführt und das Leben mit ihr führt, was mir vorbestimmt war, ebenfalls. Ohne ihre Hilfe hier alleine zu sitzen, übertrifft dies jedoch noch einmal. Dann lieber akzeptieren und die Hilfe "abgreifen"? Habe ich das Recht, auf sie sauer zu sein, da sie mich in meiner schlimmsten Zeit verlässt, obwohl sie weiterhin alles für mich regelt oder ist dies derLauf der Dinge und ich sollte trotzdem dankbar sein?... Needy as fuck...Fragen über Fragen... Dann mal los, liebe Community!
  5. Gast

    Sie will Abstand - was tun?

    Mein Alter: 32 (m) Ihr Alter: 23 (w) Art der Beziehung: Ex-Freundin / offen / undefiniert Dauer: 1 Jahr + Dauer Kennenlernphase: 1 Jahr + Sex, Qualität: sehr gut; Häufigkeit: mehrmals die Woche Gemeinsame Wohnung: nein Problem: Hi Leute, ich bin nur noch am Rumgrübeln und brauche mal eine Einschätzung zu folgender Situation: Ich, 32(m), habe sie (23) vor 2 Jahren kennengelernt, mich in sie verliebt und wir sind uns näher gekommen vor etwas mehr als einem Jahr. Wir hatten tollen Sex und uns richtig gut verstanden, nach einiger Zeit waren wir jeden Tag zusammen, und es hat sich echt gut mit ihr angefühlt. Sie fragte mich dann vor einem Jahr, ob wir eine feste Beziehung daraus machen wollen, und ich meinte ja. Das Problem: ich war gleichzeitig noch mit einer Anderen verlobt, mit der es arg gekriselt hat. Ich hab mit meiner Verlobten zusammen gewohnt und meine Neue belogen: dass ich mich von meiner Verlobten getrennt hätte und wir nur noch zusammen wohnen, bis wir bald jeder für sich ne neue Wohnung gefunden hätten. Meine Verlobte wusste von all dem nichts...ich hatte 2 Beziehungen und beide Frauen angelogen. Ich weiß, so was macht man nicht und ich bin ein riesen Arschloch. Was soll ich sagen, ich hatte damals persönliche Probleme, die jetzt ausgestanden sind. Irgendwie hab ich es zu diesem Zeitpunkt nicht fertig gebracht, das mit meiner Verlobten zu beenden, denn sie war immer für mich da und ich konnte sie nicht verlassen. Hatte mich aber bis über beide Ohren in die Neue verliebt. So was krasses hab ich vorher noch nie abgezogen und ich weiß, wie übel das klingt und echt, ich schäme mich dafür. Ich habe beide richtig verletzt. Es kam dann wie es kommen musste und beide haben es rausgekriegt. Meine Neue hat meine Verlobte angeschrieben und sie haben intensiv geredet. Autsch. Resultat: meine Neue macht Schluss, meine Verlobte nicht. Das war zum letzten Jahreswechsel. Aber: meine Neue möchte trotzdem nicht den Kontakt abbrechen und signalisiert von Anfang an, dass sie offen für eine zweite Chance ist. Sie sieht jetzt, dass es mir schwer fällt, eine Entscheidung zu treffen und hat Angst, mich ganz zu verlieren. Sie ist mir sehr wichtig geworden und ich trenne mich kurz darauf von meiner Verlobten. Das funktioniert zwischen uns sogar auch ganz gut: ich mache ihr klar, dass es mir wirklich leid tut, dass ich mich nun aber für sie entscheide, wir sind und jeden Tag richtig nah, arbeiten das Geschehene auf, sagen dass wir uns lieben, verbringen viel Zeit etc. Das ganze hat aber den Haken, dass sie nun die Bedingung setzt, dass wir ausdrücklich nicht mehr zusammen sind. Das heißt, sie sagt mir, sie will die Möglichkeit haben, auch mit anderen ins Bett zu gehen (was sie trotzdem nie gemacht hat) und verwehrt sich auch einer gemeinsamen Zukunftsperspektive. Also: jeden Tag sehen, Sex, tiefe Gefühle, starke Verbundenheit, aber sie braucht Zeit, um sich klar zu werden, ob es wieder was definiert Festes werden kann (was es gefühlt jeden Tag für mich ist). Dabei will ich noch erwähnen, dass ich sie sexuell nie betrogen hab, mit der Verlobten lief nichts mehr. So geht es jetzt seit 10 Monaten. Auf der einen Seite: wir bedeuten uns viel und bringen das zum Ausdruck. Und: viel, viel Nähe, füreinander da sein, sie sagt, sie möchte, dass es wieder was Festes wird, aber braucht nach wie vor Zeit. Auf der anderen Seite: keine Monogamie, andere könnten ein Thema werden und ich soll mich nicht beschweren. Und sie will evt. in eine andere Stadt ziehen - allein. Trotzdem kann sie sich nicht vorstellen, mich zu verlieren und will, dass Kontakt bleibt. Für mich ist dieses extrem Widersprüchliche ein andauerndes Hoch und Runter. Ich komme überhaupt nicht damit klar, dass alles so vage ist. Soll sie doch lieber sagen, dass alles vorbei ist, das würde ich nach allem akzeptieren. In letzter Zeit hab ich mich bei ihr beschwert, dass sie wegfährt, bei nem anderen Typen im Bett schläft, und tagelang nicht zurückruft und auf ne Nachricht antwortet. Ich sage ihr, das macht mich wahnsinnig WEIL wir trotzdem so eng sind und da dieses "kein Monogamie-Ding" ist. Sie meint, ich hab gar kein Recht, mich darüber zu beschweren, nachdem ich ihr das angetan hab und sie fühlt sich von mir unter Druck gesetzt, was völlig daneben ist, weil sie eben Zeit braucht und das auch so sagt. Wenn sie immer bei anderen Typen schläft, sagt sie, dass es Kumpels sind und nichts passiert. Ich akzeptiere, dass sie Zeit braucht. Ich fühl mich aber nach der ganzen Zeit hingehalten und frag mich, was bei ihr dahinter steckt. Naja, in letzter Zeit fliegen die Fetzen. Wir streiten viel. Ich frage sie, warum sie mich hinhällt, was sie von mir will, dass es lassen sollten, wenn sie es nicht verzeihen möchte. Sie sagt, es wäre egoistisch, sie so unter Druck zu setzen - und ich zeige auch echt Nerven. Einmal ist sie mein Mädchen, dass mich braucht, dann meldet sie sich tagelang nicht und es macht mich fertig, dass es trotz allem jeden Tag vorbei sein oder sie mit nem anderen was anfangen könnte. Wir hatten uns neulich so sehr gefetzt, dass sie 1 Woche Auszeit wollte. Die Woche hatte sie, kein Kontakt, nichts. Danach gab es die Aussprache, Fazit: wir wollen beide keine Streits mehr und wir wollen beide nicht den anderen verlieren. Sie hat Lust, dass es wieder enger wird und vermisst mich. Ich sie auch. Problem: nach dieser Aussprache hat sie sich jetzt tagelang nicht mehr gemeldet. Es ist wieder eine Auszeit geworden. Ich melde mich auch nicht, aber bin nur am Grübeln und dreh fast durch. _____________ Fragen: Was haltet ihr von der Situation? Hat das überhaupt noch ne Chance? Hat jemand Erfahrungen damit, was es bedeutet, wenn Frauen Abstand wollen, aber sagen, dass sie einen nicht verlieren wollen? Soz. konstruktiver Abstand? Könnte ich richtig damit liegen, dass ich ihr gerade egal geworden bin, wenn sie tagelang nicht einmal schreibt, obwohl gar keine weitere Auszeit abgemacht war? Warum tut sie das? Und was soll ich tun?
  6. Hallo liebe Foren Community, lang ist es her, dass ich mich hier zu Dirnen beraten lassen hab. Nun ist es soweit, dass ich ernsthaft daran denke, die Beziehung zu meiner Freundin zu beenden. Edit: Ich bin 31, sie 30. Zur Situation: Wir wohnen nun seit ca. 1 1/4 Jahr zusammen in einer Mietwohnung. Von Anfang an gab es Problemfelder mit ihr, die ich hier sogar in einem meiner letzten Threads erörtert habe (2017 meine ich). Ich war mir von Anfang an bewusst, dass sie eine Baustelle ist. Ich war allerdings zu der Zeit auch eine Baustelle. Nun denn, seinerzeit hatte ich auch familiäre Probleme und habe die Gelegenheit genutzt, und bin aus meinem Wohnort mit ihr zusammen ca. 100km weggezogen. Während des Zusammenlebens hat sich unser Sexleben (wenig Sex, und wenn, dann sehr schlecht) nicht gebessert. Das belastet mich bis heute. Außerdem hat mich belastet, dass sie sich im Haushalt gehen lässt. Putzen und aufräumen sind ein Fremdwort. Vor ca. 2 Monaten habe ich eine Käferkolonie unter ihrem Nachttisch entfernt, da dort irgendwelche Lebensmittel lange rumlagen... habe ihr auch ein Foto geschickt (sie war arbeiten) und gesagt, dass es so nicht weitergeht. Heute siehts wieder genauso aus. Im Grunde genommen bin ich für den Haushalt zuständig. Neben den beiden Problemen liegt sie den ganzen Tag im Bett rum und schaut fern, spielt Handy spiele und schaut gaming streams. Für ihre Ausbildung tut sie so gut wie nichts und wurde jetzt auch nicht zum Examen zugelassen und muss entsprechend verlängern. Das belastet mich alles sehr. Mit so einer Frau kann ich keine Familie gründen. Einzelne Punkte habe ich bereits mehrfach angesprochen, jedoch dreht sie den Spieß dann jedes mal um, und sagt, dass ich so und so auch nicht besser wäre. Das Gespräch ist dann schnell beendet. Nebenher ist sie zu mir grundsätzlich liebevoll. Zärtlichkeiten und Kuscheln ist an der Tagesordnung. Jedoch küssen wir uns nicht mehr richtig. Nur noch küsschen. Das geht auch von meiner Seite aus. Jedoch hat sie noch nie so richtig geküsst wie man es so normalerweise macht... Sie ist nach wie vor schlank und hübsch. Sie selbst findet sich hässlich. Hilfe bei einem Psychologen möchte sie sich nicht holen, da sie schlechte Erfahrungen gemacht hat. Wenn ich mich trennen würde, springt sie von einer Brücke. Ich weiß nicht ob sie das ernst meint oder nicht. Ich hab's ihren Eltern gesagt. Nun hat sich vor ca. 3 Monaten mein Vater das Leben genommen. Seit dem steht bei mir die Welt Kopf. Ich weiß mittlerweile wieso er es getan hat (es hat nichts mit der Familie zu tun, er wünscht uns ein langes glückliches leben). Er hat mir und meinem Bruder ein großes Vermögen hinterlassen, um dessen Verwaltung ich mich neben meiner regulären Arbeit kümmere. Meine Freundin war in der Zeit für mich da. Sie hat mir zwar nicht aktiv geholfen, da sie aktuell gesundheitliche Probleme hat, jedoch im großen und ganzen war sie "lieber" zu mir als sonst. Im generellen sagt sie mir auch häufig, dass sie mich liebt. Will irgendwann Kinder mit mir. Ihre Eltern sagen ihr, dass sie mich festhalten soll. Wundern sich aber gleichzeitig, wie ich es mit ihr aushalten kann (das haben sie zu ihr gesagt, und sie hat es mir dann erzählt). Das frage ich mich selber. Ich bin wohl ziemlich leidensfähig. Grundsätzlich mag ich sie. Liebe würde ich das aber nicht mehr nennen. Ich weiß aktuell nicht mehr weiter. Grundsätzlich denke ich schon darüber nach, wieder mit der Tinderei anzufangen, jedoch bin ich selber auch psychisch ziemlich neben der Spur und das würde nur eine Affekt Handlung sein. Lieber wäre mir ein Cut. Dazu in der Lage sehe ich mich aber nicht. Ich kann mich nicht trennen. Bisher haben sich immer die Frauen von mir getrennt. Das hat die Sache leicht gemacht. Dazu muss ich sagen, dass ich grundsätzlich die menschliche nähe mag die sie mir vermittelt. Alleine möchte ich nicht sein. Und das hält mich auch davon ab, Nägel mit Köpfen zu machen. Wahrscheinlich die Angst, allein und einsam zu sein. Habt ihr irgendwelche Ratschläge für mich?
  7. Tach, es war keine Beziehung, sondern eine Affäre. Eventuell habt ihr aber dennoch den einen oder anderen Tipp. 1. Dein Alter 33 2. Ihr Alter 35 3. Art der Beziehung Affäre (aber geeinigt auf Exklusivität ^^) 4. Dauer der Affäre 3 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor Affäre 1 Monat 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Hat gepasst, häufig 7. Gemeinsame Wohnung? Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Kontaktabbruch durch mich, da häufig Mixed Signals, Eifersucht, Drama, Überheblichkeit, beleidigende Aussagen, wiederholte Vorwürfe zu Nichtigkeiten oder bereits geklärten Themen etc. (Ja, dem PUA oder der PUC läuft da gerade ein Film darüber an, was ich da wohl alles versemmelt habe. Darum geht's nicht. ) 9. Frage an die Community: Ich bin stinksauer auf sie. Wie krieg ich das weg? Ich habe nach einer stressigen Arbeitsphase eineinhalb Monate Urlaub. Ich widme mich meinen Hobbys, renoviere die Bude, gehe ins Gym, habe Kontakt zu einer anderen Frau (langjährige Freundin), kann reden und bekomme auch körperliche Zuwendung (you know?) ... Und trotzdem geht mir die Dame, von der ich mich "getrennt" habe, noch auf den Sack. Trotz randvollem Tag sind es die vielen kurzen stillen Momente, wo ich an sie denken muss und ich mich darüber aufrege, wie arschig sie am Ende zu mir war und wie sehr sie mich gekränkt hat (kleiner armer Katzenboy, ich weiß). Auf FTOW habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Kommt mir vor als würde ich zu schnell von Bett zu Bett hüpfen und das strengt mich emotional an, also will ich mir mal keine neuen Bekanntschaften organisieren. Das Ding ist, wir hatten ein gemeinsames Hobby und damit auch Thema, das ich noch nie zuvor mit einer Frau geteilt habe und das ich zukünftig nicht mehr missen will, weil es einfach brutal inspirierend war und mich auch in meinem Können nach vorne gebracht hat. Das war's dann aber auch. Was kann ich versuchen, um die über den Tag immer mal wieder aufflackernde Gepisstheit wegzukriegen? Natürlich könnte ich diese Wut einfach passieren lassen, nur gefall ich mir dabei selbst nicht und es ist ein "zu viel" an Aufmerksamkeit, das ich ihr damit widme. Nervt mich. Den Stress, den ich mir damit mach, verdient sie nicht. Was ich bisher getan habe: In Hobbys vertiefen Bude renovieren (work in progress) Gym Freundschaftspflege Eine Liste darüber, was an der Beziehung mies war und was sie versäumt Das Thema im Hobby verarbeitet Nebenjob Mich bremsen, gleich die nächsten Neuen zu angeln Any ideas wie sich der beleidigte kleine Katzenjunge den Hitzkopf kühlen kann? Danke!
  8. 1. Dein Alter 19 2. Ihr/Sein Alter 23 3. Art der Beziehung (monogam bzw. da ich seine erste bin er auch einmal mit ner anderen dürfte, meinte immer er würden es nur dürfen wollen und es würde eh nicht passieren) 4. Dauer der Beziehung 2.5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex 2-3 mal die Woche ( war immer sehr schön aber mittlerweile halt bisschen eingeschlafen) 7. Gemeinsame Wohnung? nein ( war aber mindestens 4 Tage die Woche bei Ihm, zu mir nach Hause kommt er nicht) 8. Probleme, um die es sich handelt weiß nicht mehr wie ich mit ihm umgehen soll er verletzt mich wirklich sehr mit seiner Art. 9. Fragen an die Community Wie mit so einer Art von Typ umgehen? Hallo Leute, schildere euch jetzt mal alles. Also haben uns kennen gelernt war eher alles locker und er war sehr zuvorkommen. Er hatte mich dann auch gefragt ob wir zusammen kommen wollen. Ging dann ein paar Monate gut, und dann wollte er Schluss machen weil ich ihm zu dick gewesen bin so wie er mich kennengelernt hat. Hatte mich halt wirklich schon sehr in Ihn verliebt und habe Ihm gesagt das wir zusammen ins Fitness gehen und wollte das auch für mich war auch nicht ganz glücklich mit meinem Körper. Weiß das war auch dumm Ihm das zuzusichern aber hatte mich wirklich in Ihn verkuckt. Auf jeden Fall ist es seid dem ein auf und ab mit on und off. Er sagt selbst über sich das er sehr viel Ruhe braucht und alleine Energie wieder auftanken kann. Er hat auch nicht wirklich Freunde und wenn man Ihn zuhause sieht ist er eigentlich nur am PC. Das ist nicht das Problem das er das gerne macht aber finde es nicht schön den ganzen Tag deswegen ignoriert zu werden. Er kann der liebevollste Mensch der Welt sein und einen küssen und kuscheln und besonders fühlen lassen. Sobald wir aber Streit haben wird er zu dem verletzestend Menschen auf der Welt er sagt er liebt mich nicht mehr will eigentlich immer direkt Schluss machen und wirft mir Sachen wie du bist eh ein fettes Schwein und alles an den Kopf. Er möchte dann immer seine Ruhe haben aber ich möchte das mit Ihm besprechen und desto mehr ich Ihn damit bedränge desto verletzender wird er. Und wenn wir kein Streit haben hackt er in letzter Zeit auch nur auf mir rum das ich nur ein Azubi furz wäre und er ja was viel besseres ist seid dem er zur Techniker Schule geht. Ich bin ein Mensch der sich über Kleinigkeiten freut und er dann direkt immer sagt wie ich mich über so ein Mist freuen kann. Es kommt auch oft genug das er sagt ich seh in der Hose fett aus und alles und wenn ich Ihm dann sage das er mich verletzt sagt er nur es bockt Ihn nicht. Nach Streitigkeiten reden wir auch nie darüber und er tut einfach so als wäre nicht gewesen. Bin auch immer für Ihn da gewesen hab ihn eigentlich immer überall abgeholt und hingefahren wenn er mich gebraucht hat. Er hatte auch Geld sparen müssen für Techniker und ich hatte ihn öfter zum essen eingeladen und so und er hat sich nicht einmal bedankt und er meinte er geht auch nur für mich mit und das wär alles nur für mich. Wir hatten auch vor ungefähr zwei Monaten einen riesen Streit wo er auch Schluss gemacht hat. War dann so das ich mein Zeug holen wollte und er saß zuhause und man sah ihm an das es ihm nicht gut geht, obwohl er mich noch vor Tagen zum Teufel jagen wollte, mir ging es besser als Ihm hab mein Zeug dann eingepackt und bin noch Mal zu ihm und wollte mich verabschieden da meinte er auch er gibt sich plötzlich viel Mehr Schuld an dem Streit den wir hatten und hat mich hergezogen und geküsst. Danach lief es echt gut wir waren wirklich sehr glücklich und wir hatten abgemacht das wir alles alte einfach vergessen. Man hat Ihm auch angemerkt das er sehr glücklich ist und meinte das er sich immer mehr in mich verliebt. Aber seid kurzer Zeit geht es wieder Stark bergab. Weiß einfach echt nicht mehr woran ich bei Ihm bin im einen Moment sagt er ich gehör zu seiner Familie und er könnte sich es ohne mich nicht mehr vorstellen und dann ist er so wütend und verletzend und möchte mich nie wieder sehen. Finde es halt ungerecht das er die ganze Schuld bei mir sucht wenn es nicht läuft und er nicht Rücksicht auf meine Gefühle nimmt hab das Gefühl das er nur noch auf mir rumhackt und nicht dankbar ist das er mich hat. In letzter Zeit meinte er auch immer öfter das ich nicht nur auf der Couch liegen soll und Filme schauen, es würde ihm weh tuen mich so zu sehen ohne Hobby, kann die Aussage überhaupt nicht verstehen geh ins Fitness, zum Zumba bald ab und zu PC, aber schau halt gerne Serien und das er dann meint nur weil ich auf der Couch liege müsste er mir seine Aufmerksamkeit schenken. Er meinte immer zu mir ich bin nicht sein Lebensmittelpunkt nur die Kirsche auf der Torte die alles perfekt macht aber in einer ernsthaften Beziehung will ich doch nicht nur für die guten Zeiten das sein sondern auch mal die schlechten mit ihm durchstehen aber sobald es mal wieder nicht so läuft will er sich direkt abkapseln. Versteh sein abweisendes Verhalten einfach nicht. Er ist schön öfter nach Trennung zurückgerudert und wollte dann doch noch Beziehung aber wirklich entschuldigen kann er sich nicht. Könnt ihr mir vielleicht sagen ob das normal bei einem Mann ist, ich weiß das er es nicht leicht hat Vertrauen aufzubauen... getrennte Eltern, schwere Kindheit … und alles aber ist ja trotzdem kein Grund alle paar Monate mal paar Tage Schluss zu machen. Ich weiß das ich auch nicht immer einfach war und bin auch immer sauer geworden und habe z.b. ein Lebkuchenherz und so kaputt gemacht hab und auf den Boden geschmissen aber bin so verzweifelt und will ihm einfach nur zeigen das er mich sehr verletzt. Er meinte auch ich wäre oft beleidigt aber finde halt wenn man den ganzen tage fiese dinge sagst reicht es irgendwann dann ist es auch nicht mehr lustig. Weine halt auch oft wenn wir streit haben aber er meint ich würde ihn da immer nur manipulieren wollen. Vielen Dank euch schonmal hoffe ihr habt ein paar Tipps für mich wie ich jetzt mit ihm umgehen soll.
  9. 1. 23 2. 21 3. Monogam 4. 3 Jahre 5. 1 Monat 6. Gut und regelmäßig 7. Nein Ich bin jetzt 3 Jahre mit meiner Freundin zusammen, vor kurzem erst waren wir für eine kurze Zeit auseinander. Sie brauchte Ruhe unteranderem weil ihrer Mutter erkrankt ist, sie hatte echt schwer damit zu kämpfen. Es ist auch schon häufiger vorgekommen, das wir mal für eine kürzere Zeit auseinander waren aber jedesmal mal ist sie wieder zu mir zurück gekommen. Sie betont immer wieder das sie mit mir eine Zukunft möchte. Jetzt habe ich erfahren das sie in den „Trennungen“, „Pausen“ wie auch immer man das nennen möchte, mit anderen Männern geschrieben hat. Sie hat sogar Bilder in Unterwäsche an jemanden verschickt als ich das gesehen habe, hat es sich so angefühlt als würde jemand mir mit einem Messer in den Bauch stechen. Zu einem Treffen ist es zwar nicht gekommen aber ich fand die ganze Aktion schon sehr „billig“ von ihr. Er war ja quasi ein fremder den sie nichtmal richtig kannte. Das Ende vom Lied war das sie sich 100 % sicher sei mit mir etwas ernstes aufzubauen und sowas angeblich immer nur zur Ablenkung macht weil wir halt nicht zusammen sind. Sie hätte jetzt aber auch keine Lust darauf sich von mir ständig darüber etwas anhören zu müssen. Sie meinte wenn ich damit nicht klar komme solle ich mich trennen, sie möchte zwar mit mir zusammenbleiben aber sie hätte auch keine Lust sich ständig darüber etwas anzuhören (was ich irgendwie auch verstehen kann). Ich habe natürlich jetzt Mega den Kopffick durch diese Aktion bekommen. Klar waren wir in diesem Moment nicht zusammen aber direkt jemand fremdes Unterwäsche Bilder zusenden ? Im Chat stand auch ihre Adresse die sie ihm geschickt hat. Sie hat ihn wohl immer und immer wieder stehen lassen, war das einfach ne Art „suche“ nach Bestätigung von ihr ? Den Schritt sich auch mit ihm zu treffen, hat sie ja bewusst nicht gemacht. Ich bin echt am überlegen ob sie noch die richtige Partnerin ist, wer weiß was später noch alles passiert wenn es mal nicht gut läuft. Holt sie sich dann auch Bestätigung durch andere Männer ?
  10. 1. Dein Alter: 36 2. Ihr Alter: 34 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: aufgrund Fernbeziehung nur am Wochenende aber da richtig gut und richtig oft für beide 7. Gemeinsame Wohnung: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Sie hat die Beziehung per Sprachnachricht beendet 9. Fragen an die Community: Ich will eure Meinungen und Perspektiven Servus meine lieben Brüder, WICHTIG. Ich weiß was zu tun ist. Das soll kein ExBack-Gejammer werden. Ich erkenne Ihre Botschaften in Ihrem Verhalten und ich weiß für mich gilt mit einer kompletten Kontaktsperre nun die Kraft des Rückzugs zu nutzen. Für MICH nutzen, nicht für sie oder ein re-game. Ich will einfach eure Meinungen und Perspektiven. Intro: Sie ist noch verheiratet und im Trennungsjahr. Hat sich im Dezember 2018 von ihrem Noch-Ehemann getrennt. Sie leben getrennt. Emotional ist sie komplett mit ihm durch. Sagt sie. Organisatorisch gibt es noch ganz viel zu tun, dass die Scheidung passieren kann. Sie hat 2 Kinder. Ein Kind aus ihrer vorigen 10-Jährigen Beziehung. Ein weiteres Kind aus der 6-Jährigen Ehe. Die Ehe war für Sie nur die Notlösung, wegen des ersten Kindes. Ihr bester Deal in der Zeit. Sie ist bisher von einer langen Beziehung zur nächsten langen Beziehungen gehüpft. Dort hat sie letztlich auch geheiratet. Sie war und ist eine treue Seele und hat auch in der Trennungsphase in ihrer Ehe zwar rumgeknutscht, aber hat sich nicht ficken lassen. Bis ich kam….Wir kennen uns von ganz früher. Ich wohne mittlerweile in München und sie immer noch in dem kleinen Dorf. Wir sind 170 km voneinander entfernt. Februar bis Juli 2019 Lief alles wunderbar. Kennenlernen, näherkommen, sich ein bisschen verlieben. Eine LTR draus machen. Beide wollten es. Sie hat mich auch den Kindern vorgestellt. Allerdings als Freund. Freunde und Familie wussten, dass ich ihr neuer Freund bin. Sie hat relativ schnell und oft gesagt „Ich liebe dich“. Dort niemals Geflake oder respektloses Verhalten von ihr. Eher das Gegenteil. Fast schon sehr bedürftig. Sie wollte mich jedes Wochenende sehen. Immer im Wechsel. Einmal bei ihr mit Kindern. Einmal bei mir ohne Kinder. Der Sexdrive war dort extrem hoch und gut. Hab Sie immer verräumt bis ihr alles weh getan hat und sie wollte immernoch. Und es war nicht nur so ein Prono-Gehacke. Es war guter befriedigender Sex, das hat sie auch oft gesagt. Andere Männer waren nie ein Thema. Außer ihr Noch-Ehemann auf rein sachlicher Ebene. Besondere Vorkommnisse in der Zeit: - Ihr Opa ist verunglückt und nun ein Pflegefall. Sie muss Angst haben um Ihr Haus. - Mein Vater hat einen Selbstmordversuch gehabt. War für seine Pflege 9 Tage am Stück bei ihr ohne, dass wir uns auf die Nerven gegangen sind. Juli + August 2019 Ende Juli gab es dann die ersten Flakes. Hab einen Überraschungsbesuch gemacht um zu eskalieren. Sie hat mich ungevögelt 320 km Strecke wieder nach Hause geschickt, weil am anderen Morgen der Noch-Ehemann die Kinder abholt und sie sich unwohl gefühlt hat. Danach auch keine Chance auf ein Treffen. Hat sie gut umschifft immer. Mit Kindersorgen oder anderen täglichen Sachen, die wichtig waren. Endlich mal wieder alleine weggehen. Hab kein Drama gemacht, weil wir fest ausgemacht haben eine Woche Urlaub bei mir ohne Kinder geht klar. Besondere Vorkommnisse in der Zeit: - Einmal per Telefon über Trennung gesprochen. Hat sie aber ein Tag später revidiert. - Unglaubliche Kostenbelastung für Sie. Noch-Ehemann hat Unterhalt nicht überwiesen aus seiner Machtposition heraus. - Viele finanzielle Sorgen, weil sie als Friseurin mit schlechter Steuerklasse einfach zu wenig verdient. August 2019 In ihrer ersten Urlaubswoche war sie mit Ihren Kindern campen hat sie die Beziehung per Sprachnachricht beendet: "Sie kann sich keine gemeinsame Zukunft mit mir vorstellen. Sie ist bisher von einer in die nächste Beziehung gehüpft und möchte die Zeit alleine nun für sich und die Kinder ausnutzen bis wieder in was ganz Festes geht. Und nein sie hat im Urlaub keine anderen Männer kennengelernt." Danach noch ein paar Mal hin und hergeschrieben. Essenz war immer bei ihr: Ich bin eine Belastung und ich mach sie nicht mehr glücklich. Sie hat genug Probleme um sich rum und will einfach ihre Ruhe. Sie hofft ich komm irgendwie damit klar. Danach war erstmal eine Woche Kontaktsperre von meiner Seite: Sie hat sich wieder per Textnachricht gemeldet. In der Früh mit dem Hinweis, dass sie mir diese Woche ihre Sachen schickt. Hab nicht drauf reagiert. Am Abend mit der Nachricht, dass Ihre Mama einen schweren Schlaganfall hatte und mit viel abgestorbenem Gehirn im Krankenhaus ist. Damit ich verstehe warum sie so ist wie sie ist. --> Ich bin mir fast sicher, dass das mit ihrer Mama sehr kurz NACH ihrem Urlaub passiert ist. Letzte Aktion von mir für Sie: Ich hatte noch Geld von ihr, weil ich für Ihren Sohn die Playstation vertickt habe. Hab die echt vergessen sie ihr zu geben. Sie wollte es nun haben, damit sie genug Geld hat zum Tanken, damit sie ihre Mama im Krankenhaus besuchen kann. Hab die Summe verdoppelt und bin mit ein paar Dingen die ihr taugen zu ihr gefahren. Hab mich aber davor per Textnachricht angemeldet. Ganz ohne Druck nur damit sie weiß, sie hat das Geld gleich am selben Tag. Sie wollte mich auch da nicht sehen. Hat dann in der Nacht nur noch mal per Sprachnachricht sehr weinerlich und fast nicht verständlich geantwortet: "Ich kann dir gerade nicht begegnen. Es tut mir leid. Die eine Kraft brauch ich für meine Kinder, die andere für meine Mama. Gerade weiß ich nicht mal ob sie das überlebt. Ich will gerade niemand um sich herum und ich brauch einfach nur meine Ruhe. Ich will nicht, dass du mir so viel Geld gibst und ich will auch keine Geschenke mehr von dir. Ich will das du mich verstehst. Es tut mir leid" Hab mich von ihr ein letztes Mal aufrichtig verabschiedet. Ihr gesagt, dass ich ihre Entscheidung akzeptiere und es schade finde. Sie soll sich melden, wenn sie irgendwas braucht. Alles Gute für die Mama. Seit dieser Woche meine Aktion für MICH: Ich bin jetzt in der kompletten Kontaktsperre mit ihr. Ich will auch nicht nach 30 Tagen aufschlagen. Davon halte ich nicht viel, das ist mir zu manipulativ.. Für mich ist die Kontaktsperre jetzt auf ewig, wenn es sein muss. Sie muss jetzt kommen. Nicht morgen, nicht nächste Woche. Von mir auch erst in 10 Jahren. Oder halt nie nie wieder. War wahrscheinlich auf Dauer zu sehr Übergangspartner. Kommt ja oft vor so frisch nach einer Trennung. Ist an sich auch kein Problem für mich. Aber ich sehe, dass sie jeden Tag Lieder auf unserer gemeinsamen Spotify-Playlist hört. Das verwundert mich und das verunsichert mich oft. Ich finde sie war zu respektlos und zu feige, als dass ich dort re-gamen muss oder will. Aber irgendwie geht sie mir scho gescheit ab. Vielleicht auch weil ich sie gern noch ein paar mal verräumen will, wenn ich ganz ehrlich bin. Danke fürs Lesen. Bin auf eure Ansichten, Perspektiven und Meinungen gespannt. Grüße Monsieur_Enorme
  11. Keksnuss

    Ist wirklich Schluss?

    Hallo liebe Community, ich bin neu hier im Forum und das ist mein erster Post. Ich gib mir Mühe alles richtig zu machen! 1. mein Alter: 26 2. ihr Alter: 20 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 2 Jahre und 3 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase: 1 Monat 6. Qualität der Beziehung: 2 mal die Woche sexueller Kontakt 7. Kein gemeinsames Wohnen 8. Probleme/ Situation um die es sich handelt: Wir haben seit Anfang der Beziehung ein großes Problem. Ihre Eltern sind SEHR altmodisch und streng. Wir dürfen nicht zusammen übernachten und dürfen uns nur zu bestimmten Zeiten sehen ( deswegen nur 2 mal die Woche sexueller Kontakt). Die ersten 1,5 Jahre durften wir nicht alleine sein. ( wir haben trotzdem heimlich dafür gesorgt und waren zb oft in einem Hotel). Trotz dieser sehr schweren Bedingungen sind wir stark zusammengeschweißt und haben uns sehr ineinander verliebt. Wir haben beschlossen zu heiraten (nächstes Jahr im Sommer), womit die Probleme aufhören würden. Wir haben uns vor kurzem eine gemeinsame Wohnung gekauft und auch schon unsere Zukunft geplant. Unsere Beziehung ist sehr von Zärtlichkeit, Leidenschaft und Ehrlichkeit geprägt. Doch es gab auch immer ein Problem: ich kam nie wirklich mit der starken Kontrolle und der Bestimmungen der Eltern zurecht. Das hat oft dazu geführt, dass ich die Beherrschung verloren habe und die Eltern beleidigt (unter uns) habe und gefordert habe es solle sich was ändern. Aber auch vor den Eltern war ich öfters „unverschämt“. Ebenfalls aus Wut. Das führte öfter zu Streit zwischen uns und das war immer unser größtes Problem. Am Freitag habe ich mit ihr gestritten und da kam ihre Mutter dazu und fragte uns „was dieses Chaos“ solle. In dem Moment habe ich zu ihr gesagt sie solle sich nicht einmischen. (Zugegeben: ich hab das etwas lauter gesagt) Die Mutter hat darauf völlig übertrieben reagiert. Sie hat von ihr gefordert mit mir Schluss zu machen und sie hat diese Forderung erfüllt. Ich bin dann gegangen. Ich hab mich zwei Tage später per WhatsApp bei der Mutter entschuldigt. Es kam keine Antwort. Sie hat sich bei mir bis heute nicht gemeldet. Und ich auch nicht bei ihr. 9. meine Fragen an euch: - soll ich mich bei ihr melden ? ( ich habe bereits den ersten Schritt gemacht und mich entschuldigt) - ist die Trennung wirklich ernst gemeint ? ( das kann doch nicht sein, ich bin mir sicher sie hat mich immer geliebt) - habe ich was falsch gemacht? Ich freue mich sehr über eure Einschätzungen und Ratschläge 🙂 Viele Grüße
  12. Guten Abend! Inspiriert durch den Thread von Viper möchte ich nun auch eine Tagebuch über die Verarbeitung der Trennung schreiben. Dabei habe ich zwei Absichten: 1) Es verbindlicher zu machen, dass ich mich mit dem Ende wirklich auseinandersetzte und es dadurch nicht verdränge. 2) Dass ich vielleicht mit eurer Hilfe an den Punkt komme, wo ich die Beziehung nicht mehr so idealisiere und eventuell ein tieferliegendes Problem löse. Ich entschuldige mich für den ganzen Text. Ich habe versucht es zu kürzer zu halten und man muss auch nicht zwingend alles lesen. Hier die üblichen Daten: Ich gehöre wahrscheinlich noch zu der jüngeren Mitgliedern hier. Mit gerade 20 Jahren blicke ich jetzt auf fast 2,5 Jahre einer wunderschönen Beziehung zurück, die jedoch nun auch sein Ende gefunden hat. Jedoch ist es so, dass ich selbst die Beziehung beendet habe was mich von der typischen Situation im Forum unterscheidet. Jetzt mag sich der Leser fragen, warum ich denn dann überhaupt solch einen Beitrag verfasse, wenn es doch meine Entscheidung war? Szene 1 – Die erste große Liebe und deren Auflösung Vor Jahren fing ich an ich mit Pick Up zu beschäftigen, und lernte dann wie durch Zufall dieses eine süße Mädchen kennen- nennen wir sie Kathi- , was mich verzauberte und wir dann auch zusammen kamen. Wichtig dabei ist, dass sie meine erste Freundin und auch Sexpartnerin war, während sie schon ein bisschen mehr Erfahrung gesammelt hatte. Insgesamt hätte ich mir keine bessere erste Freundin wünschen können. Nach einem Jahr Beziehung zog ich zum studieren weg und es wurde zur Fernbeziehung. die jedoch sehr gut lief, da ich vieles Ausprobieren konnte und sie sehr entspannt war. Jedoch entfernte ich mich mit der Zeit ein bisschen, da mein Leben in der neuen Stadt halt recht spannend war und ich sie auch nicht mehr an allem teilhaben ließ, was ich erlebte. Oft hörte ich Sachen wie: ,,Das hast du mir ja gar nicht erzählt!“ Für sie war das natürlich insgesamt eine ungünstigere Situation, da sie noch das ,,normale langweilige“ Schülerleben lebte und ich mich einfach nur aus ihrem Leben entfernte, während ich mir ein Leben aufbaute, was recht unabhängig von ihr ist. Da hat halt viel die Dynamik einer Fernbeziehung eine Rolle gespielt. Ich war einfach mehr der Mittelpunkt ihres Lebens als das umgekehrt der Fall war. Im letzten halben Jahr fing ich allerdings an sie nicht mehr so stark zu vermissen und im letzten Monat bevor ich für den ganzen Sommer Heim fuhr, verspürte ich recht wenig Emotionen, wenn ich daran dachte, dass ich sie jetzt fast jeden Tag sehen könnte. Für die Lesefaulen: Wenn das für euch wie ein generischer Post erscheint, den ihr schon zig mal gelesen habt und auch schon die Lösung kennt könnt ihr gerne zum Punkt „Die Verarbeitung beginnt springen“ Die Kurzfassung des Ganzen ist, dass ich mich aufgrund der genannten Zweifel von meiner Freundin trennte, und sie danach zurück erobern wollte, was nicht klappte. Zusätzlich lernte ich eines Partyabends kurz vor meiner Rückkehr ein anderes Mädchen kennen, was mir ein bisschen den Kopf verdrehte. Zugegebener Maßen ließ ich das auch ein bisschen zu, den wenn ich wirklich 100 Prozent hinter meiner Beziehung gestanden hätte, wäre es mir wahrscheinlich möglich gewesen die Interaktion mit ihr vorher zu beenden. Im Endeffekt blieb es bei einem intensiveren Flirt auf einer Party und ich habe meine Freundin auch nicht mit ihr betrogen. Jedoch verwirrte mich das und ich wusste gar nicht mehr, was ich eigentlich will. Denn rein rational gesehen ist es natürlich dumm eine ziemlich glückliche Beziehung für ein Mädchen wegzuwerfen, mit dem ich nur ein paar Stunden verbracht hat. Jedoch bildete ich mir ein, dass es nicht das einzige war, was schief läuft. Denn ich vermisste meine Freundin ja nicht mehr und eine permanente räumliche Zusammenkunft stand auch noch in den Sternen. Aber da war trotzdem dieses Bedürfnis nach neuen Erfahrungen. Obwohl ich wusste, dass da mein Ego eine große Rolle spielt und mir kein noch so geiles One Night Stand besser als Sex mit jemanden ist den man wirklich liebt. Als ich dann zurück bei Kathi war merkte sie natürlich, dass irgendwas im Busch, da ich innerlich sofort etwas auf Abstand ging. Natürlich fing dann die Abwärtsspirale der Nähe und Distanz an: Sie klammerte immer mehr, während ich mich distanzierte. Und hier ist eine Stelle, die ich rückblickend gerne anders gemacht hätte und auch einen der Gründe darstellt, warum ich diesen Thread erstellt habe: Ich habe es einfach nicht geschafft ehrlich mit ihr zu sein. Da gab es kein Gespräch in die Richtung: „Hey du, es läuft gerade nicht gut. Wie können wir das ändern?“ Jeden Ansatz davon blockte ich ab. Natürlich ist es schwer einem Menschen, der einen schrecklich doll liebt zu sagen, dass man die ganze Beziehung anzweifelt. Jedoch glaube ich, dass der wahre Grund tiefer liegt. Denn wenn ich die Beziehung reflektiere gab es schon viel öfter Momente, wo ich nicht mit Kathi über das sprach, was tief in meinem Innersten vorging. Sogar nach unserem zweiten Date schrieb ich in mein Tagebuch, dass ich das Gefühl hätte nicht über alles mit ihr reden zu können. Oft war es auch gar nicht notwendig vieles tiefgründig mit ihr zu erörtern, allerdings gab es Momente, die mich verletzten, weil ich nicht in der Lage war mein innerstes auszudrücken. Sei es damals als ich eigentlich Monogamie und Beziehung mit ihr wollte, dies jedoch nicht verbalisierte oder als ich manchmal ihre Nähe bei mir brauchte und es nicht sagen konnte. Ich bilde mir auch ein, dass ich mir manchmal in der Beziehung eine tiefere Bindung gewünscht hätte. Aber dazu kommen wir später zurück. Nach 3 Wochen hin und her und Unsicherheit meinerseits, was ich denn eigentlich wollte, beendete ich die Beziehung. Sie fiel dabei regelrecht aus allen Wolken. Hatte sie dich geahnt, das da irgendwas im Busch ist erwartete sie einfach nicht, dass ich es komplett beende. So sehr habe ich noch nie jemanden verletzt. Als Gründe nannte ich, dass ich sie weniger vermisste, die Distanz nervte und ich auch Lust auf neue Erfahrung habe. Zugegebener Maßen war ich mir bis zum letzten Moment nicht sicher, ob ich eigentlich mit ihr Schluss machen wollte. Und als ich dann ihre Wohnung verließ wollte ich fast schon wieder zurück gehen. Szene 2 – Wollen wir es nicht nochmal versuchen? Natürlich bestand meine Ambivalenz auch nachdem ich es beendet habe. Auf das was darauf folgte bin ich nicht besonders stolz. Denn ich kontaktierte sie nach zwei Wochen und beichtete ihr, dass ich nicht wisse ob ich dies die richtige Entscheidung war und ob wir nochmal reden können. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob dass nicht nur die Verlustangst war, die da aus mir sprach. Insgesamt war diese Zeit der Ambivalenz ziemlich schrecklich und ich war oft ungkaublich traurig und fertig. Es folgten diverse Treffen wo wir dann auch wieder etwas miteinander hatten. Die Frage, die wir uns dabei stellten war, ob wie es nicht nochmal versuchen wollten. Sie war natürlich zurecht verletzt und ich bin rückblickend auch beeindruckt, dass sie sich das ganze Drama dann nochmal für ein paar Wochen gab – denn wenn ich ehrlich bin hätte ich mich in ihrer Situation wahrscheinlich nicht mit ihr getroffen, geschweige denn überlegt sie zurück zu nehmen. Ein Teil in mir wusste, dass das alles nicht klug und vor Allem auch sehr ungerecht ihr gegenüber war. Allerdings denke ich, dass ich nicht loslassen konnte. Und auch nicht wollte. Szene 3 – Das finale Ende und seine Aufarbeitung Ich glaubte also, mich endlich entschieden zu haben was ich wollte. Ich wollte es nochmal mit ihr versuchen. Warum? Weil sie irgendwo in meinem Kopf die perfekte Partnerin ist und ich der Beziehung nur nicht genügend Fürsorge gewidmet habe und viel zu vorschnell handelte, da ich nur in ein Mädchen verknallt war. Wir trafen uns also bei ihr. Eine halbherzige Umarmung, ein mildes Lächeln. Man sah ihr an, dass es ihr nicht gut geht. Zugegebener Maßen laufen ein paar Dinge in ihrem Leben momentan nicht gerade toll. Wir reden also. Ich erkläre ihr, dass ich mir nun sicher bin, dass ich es will. Erkläre ihr breit, wie wir das Vertrauen und die Nähe trotz der Distanz wieder aufbauen könnten. Jedoch merke ich recht schnell, dass da was nicht stimmt. Ich fühle mich eher wie jemand vom Vertrieb der einem unmotivierten Kunden etwas verkaufen will. Körperkontakt blockt sie ab. Dann meint sie, dass sie das eher nicht kann. Das Vertrauen sei zerstört und sie wisse nicht, ob sie das so auf die Distanz wieder so aufbauen könne. Sie sei emotional kaputt gegangen. Sie weint. Ich sage ihr, dass sie mir in die Augen gucken soll und mir das sagen soll. Das schafft sie nicht. Ich rede noch weiter, jedoch ändert das natürlich nichts. Es ist also Zeit zu gehen. Bei der Tür bleiben wir stehen. Ich frage, ob sie nicht Angst hätte es für immer zu bereuen, dass sie es nicht nochmal versucht hätte. ,,Vielleicht bin ich ja auch glücklich, dass ich es nie versucht habe“ Ich bedanke mich kurz für die Zeit und gehe durch die Tür und schließe sie. Kein letzter Kuss, keine Umarmung und keine letzte Zigarette. Es ist vorbei. Die Aufarbeitung beginnt Die letzten beiden Tagen waren von einem Gefühl der Gefühlslosigkeit gekennzeichnet, allerdings auch von Tränen und tausende Gedanken an sie. Zum Glück konnte ich mich mit vertrauten Menschen treffen, die dann für mich da waren. Gemeldet hat sie sich nicht. Tag 2 Ich sitze vor meinem Schreibtisch und tippe diese Zeilen in den Computer. Der heutige Tag war okay. Ich fühle mich innerlich etwas leer, gelähmt und unwirklich. Meine Gedanken kreisen oft um sie und lenken mich vom Arbeiten ab. Ich bin mir bewusst, dass es auch nichts bringt, diese zu verdrängen. Denn sonst gebe ich ihnen zu viel Bedeutung und sie kommen umso stärker und länger wieder. Ich denke an die schönen Zeiten und wie sehr sie mich geliebt hat und wie wir studenlang zusammen im Bett lagen. Eine Frage, die oft auftaucht ist, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Denn eigentlich war das alles so einfach mit Kathi. Unsere Persönlichkeiten haben so gut zueinander gepasst. Wir mussten nie groß etwas unternehmen und hatten trotzdem ganz viel Spaß und Sex. Wir mussten fast nie Kompromisse ziehen, da es einfach so passte. Ich mache mir Vorwürfe, warum ich nicht versucht habe, an der Beziehung zu arbeiten. Gerade da wir schon ziemlich lange zusammen waren. Jedoch wenn ich so zurück blicke, war da öfters mal ein kleiner Rückhalt meinerseits. Was ich damit meine? Ich wollte mich teilweise nicht komplett auf die Beziehung einlassen. Gerade als Kathi dann davon sprach nächstes Jahr (nur wegen mir) zu mir zu ziehen fühlte sich das unangenehm an. Denn wenn ich ehrlich bin, wäre ich einfach nicht bereit gewesen das Gleiche für sie zu tun und hatte Angst, dass das ganze zu ernst wird und wir heiraten. Dabei bleibt nur eine wichtige Frage über: Wollte ich dies nicht, weil ich sie nicht genug mochte oder lag es an mir? An mir und einer gewissen Vermeidung von zu viel Nähe? Denn wenn letzteres der Fall ist wird sich dies auch in der nächsten Beziehung zeigen und ist nicht gelöst. Deshalb werde ich das tun, was auch Viper in seinem Tagebuch getan hat: Ich werde mir professionelle Hilfe holen. Nicht weil ich zwingend glaube, dass ich da was nicht mir stimmt. Jedoch sind mir romantische Beziehungen dann im Endeffekt doch zu wichtig, um aus Scham nicht Hilfe in Anspruch zu nehmen. Immerhin ist das auch immer das, was ich Freunden rate, wenn sie mit persönlicher Problematik nicht zurecht kommen: Such dir lieber Hilfe bevor du da gar nicht mehr rauskommst. Mir fällt auch auf, dass ich normalerweise sehr wenig Probleme damit habe mein Innerstes mit engen Freunden zu teilen. Mit denen konnte ich über meine Sorgen und Schwächen reden. Aber mit Kathi? Fehlanzeige Dabei sehnte sich ein Teil von mir schon danach sich 100 Prozent auf die Beziehung einzulassen, jedoch konnte ich das aus gewissen Gründen nicht. Auch mein Tagebuch bestätigt mir dies: Nach 1,5 Jahren schrieb ich nieder, dass ich gerne nochmal das letzte Jahr wiederholen möchte um mich dann komplett in die Beziehung fallen zu lassen. Ein weiterer Indikator für ein tieferliegendes Problem? Zugegebenermaßen bin ich ja auch noch ganz am Anfang meiner Entwicklung und es werden noch weitere Beziehungen folgen. Daher wäre es wahrscheinlich fatal aus einer jetzt schon Schlussfolgerungen wie ,,Bindungsangst“ zu ziehen. Ich hoffe einfach, dass mir ein paar von euch ihre Erfahrung und Einschätzung zu der Thematik geben. Und ich mich auch mit der Verarbeitung auseinandersetze und dies nicht verdränge, da ich momentan das Gefühl habe dies zu tun, da meine Emotionen ziemlich neutral und taub sind. Auch wenn es mir momentan okay geht werden da noch schlimme Momente kommen. Gerade da ich es noch nicht realisiert habe, dass es mit mir und Kathi für immer vorbei sein wird. Und ich immer noch hoffe sie wieder zu sehen und es nochmal zu versuchen. Und sie so ein tolles Mädchen war und ich oft Angst habe, niemanden zu finden mit dem es ähnlich passt. Oneitis lässt grüßen... Ein Teil von mir weiß aber auch, dass das Ende vielleicht einfach an den Umständen junges Alter, Fernbeziehung und mangelnde Erfahrung lag. Und es unter den Umständen auch nicht möglich wäre die Beziehung zu reparieren. Und das es mich die Trennung einfach sehr weiterbringen wird. Schwer ist es trotzdem. Vielen Dank. Ich werde das hier regelmäßig updaten.
  13. Hallo zusammen, 1. Mein Alter: 28 2. Ihr Alter: 27 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 2,5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Anfangs oft – am Ende nur noch 1x/Woche bis 0x 7. Gemeinsame Wohnung? Nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Wie sind die momentanen Umstände: Ich bin seit fast 3 Jahren selbständig, seitdem ich mir aus der Arbeitslosigkeit ein Unternehmen aufgebaut habe. Das Geschäft läuft gut und der Verdienst ist mehr als nur in Ordnung. Natürlich habe ich viel zu tun, bin international unterwegs und reise viel und fliege auch mal sponti weg, wenn ich dazu Lust habe (privat mit oder ohne Freundin – anfangs oft mit, später nur allein). Ich bin letztes Jahr auch sehr oft mit meiner Freundin reisen gewesen und wir hatten eine schöne Zeit. Sie macht momentan ein Referendariat (kurz: Ref), wodurch sie später schwer erziehbare Kinder unterrichten wird. Ende des Refs wäre genau in einem Jahr. Im Februar hat ihr Ref begonnen. Kur vor diesem Ref habe ich mit ihr extra noch ein Gespräch geführt, da sie mehrfach angedeutet hat, dass diese Zeit schwer wird und sie hofft, dass wir zusammenhalten, auch wenn es ihr mal schlecht geht und das Stresslevel hoch ist. Ich wollte dieses Gespräch deshalb, um die Erwartungshaltung ihrerseits zu kennen und auch, um ihr Comitment einzuholen und auch ihr mein Comitment zu geben, dass ich ihr helfen möchte und wir als Team zusammenhalten werden, selbst wenn es mal wirklich schlimm wird. Grundtenor meinerseits: Ich habe keinen Anspruch darauf, dass alles perfekt läuft. Aber ich werde die Geduld aufbringen, weil ich sie als meine Partnerin auch liebe. Mitte Mai kam es dann allerdings schon zum ersten Gespräch mit ihr (von mir initiiert worden), da wir deutlich weniger unternahmen, fast kein Sex mehr hatten und sie meine Vorschläge, dass wir doch mehr unternehmen sollten, immer öfter ablehnte. Auch wollte ich nicht mehr einfach nur immer neben ihr einschlafen. Was ich vermisste, war letztendlich Quality Time. Denn man lungerte oft herum. Grund dafür war, dass sie während des Refs einfach unglaublich viel machen musste, mega gestresst und ja sogar manchmal echt verzweifelt war (ein paar wichtige Details dazu folgen im drittnächsten Absatz). Ich hatte das natürlich wahrgenommen und es war bereits bekannt, dass es dazu kommen könnte. Ich hatte aber auch das Gefühl, dass wir uns ein bisschen auseinanderleben würden und ich der Meinung war, dass, wenn wir so weiter machen, die Beziehung scheitern wird und ich selbst darin auch keinen Sinn sehe, wenn man nur noch so wenig investiert. Das Gespräch sollte sie dabei aber nicht unter Druck setzen, sondern war für mich nur ein Mittel, um herauszufinden, wie ihre momentane Einstellung zu uns denn noch ist und damit es nicht so weit kommt, wir eben noch rechtzeitig gegensteuern können. Sie musste währenddessen viel weinen. Ich blieb relativ normal und versuchte, eine klare Birne zu behalten. Bei unserer Trennung (siehe weiter unten: Das zweite bzw. dritte Gespräch) hatte sie speziell angemerkt, dass sie sich von mir vernachlässigt fühlt und mehr Unterstützung von mir möchte. Das lag daran, dass ich bei diesem ersten Gespräch (siehe Absatz oben) einen etwas härteren Spruch herausgehauen habe: Wenn du Probleme hast, musst du da selbst herauskommen und bist für deine Lage auch voll verantwortlich. Ich kann dir nicht überall helfen. Genauso wie ich, muss jeder von uns beiden seinen Shit auf die Reihe bekommen. Man kann nicht so tun, als würde nach dem Ref wieder alles gut werden, wenn man WÄHREND der Beziehung so wenig investiert. Zudem kommen schlechte Zeiten immer mal wieder im Leben vor. Man muss dort durch. Du musst dort durch. Und du wirst das auch schaffen! Aber man darf sich nicht gehen lassen! Fakt war: Sie hatte drei Tage danach einen geprüften Unterricht zu halten und war völlig überfordert. Mir war das jedoch nicht klar – da ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, dass das anstand, was wirklich in ihr vorgeht und deshalb ja auch reden wollte! Was mir bis dato noch nicht so klar war: Meine Freundin ist speziell vor den Unterrichtseinheiten, wo sie von bis zu 4 Lehrern benotet und beurteilt wird, sowas von dermaßen im Eimer und fertig, dass sie teils 2-3 Wochen davor schon vermehrt Probleme bekommt, einzuschlafen. Das seltsame daran ist: Sie bekam von Ihrer Mutter (die depressiv ist) Antidepressiva mit einer schlaffördernden Wirkung, damit sie zumindest „schlafen“ kann. Was ich davon halte: Nichts. Diese Mittel werden nicht ohne Grund verschrieben und die Nebenwirkungen können fatal sein. Sie wollte sich das jedoch nicht ausreden lassen und das war ein extremer Abtörner. Aber okay – ich hielt mein Comitment ein und hoffte darauf, dass sie diese vielleicht später nicht mehr braucht, wenn sie sich an ihr Ref besser gewöhnen würde. Das war der erste Punkt, an dem ich zweifelte. Was ich damit allerdings nicht beabsichtigen wollte, war folgendes: Ein weiteres Beispiel dazu: Sie hatte Rückenschmerzen und sie schrieb mir, dass sie gerne massiert werden möchte. Sie hatte diese Rückenschmerzen aber schon über eine Dauer von mehreren Wochen. Meine Sprachantwort darauf war: „Nein, ich kann dich leider gerade nicht massieren, weil ich noch im Büro sitze. Zudem glaube ich, dass es wohl bestimmt keine schlechte Idee wäre, wenn du gleich morgen einen Termin beim Arzt machst, da ich mir nicht sicher bin, ob meine Massage dir diese, wohl etwas chronischeren Probleme, einfach lösen. Ich bin um ca. 21 Uhr fertig und kann dann aber vorbeikommen.“ Antwort war in etwa so: „Wieso kannst du das nicht einmal für deine Freundin tun? Mir geht es nicht gut und du lässt mich voll im Stich.“ Ich hielt das für eine Übertreibung und antwortete ihr erst am nächsten Tag, da ich selbst ziemlich unter Druck stand und durch meine Selbständigkeit einfach auch viel um die Ohren habe. Abends dann bin ich zu ihr und habe ihr den Fall nochmal erklärt, da hier anscheinend ein Ungleichgewicht ihrer Bedürfnisse zu meinen herrscht und ich außerdem angeboten hatte, später vorbei zu kommen. Ich selbst weiß, wie schwer es ist, durch harte Zeiten zu gehen. Aber ich hatte sehr oft den Eindruck, dass meine Freundin das nicht bei mir gesehen hat. Es passierte öfters, dass ich den Eindruck hatte, als wäre ihr Ref um einiges wichtiger, als meine beruflichen Herausforderungen, die ja nach wie vor existieren. Das nur als weitere Information… Okay – das Leben geht weiter. Erst wurde es besser. Aber dann nahm nicht nur ihr, sondern anschließend auch mein Invest immer mehr ab. Ganz ehrlich: Ihr Leben wurde langweilig, meins aber ehrlich gesagt auch. Tja.. man kann die Tage zählen – es ging nun letztendlich bis letzten Donnerstag (also noch 3 Monate). Ich war drei Wochen lang mit Geschäftsfreunden in Zypern – das war eine Geschäftsreise. Dann kam ich nach Hause und alles lief relativ normal ab. Aber seit letzter Woche sind Sommerferien. Sie hat also deutlich mehr Zeit. Kommt ins Grübeln und schreibt mir abends plötzlich, dass sie sprechen möchte, weil es ihr nicht gut geht. Wesentliche Inhalte meiner Freundin waren: „Ich fühle mich nicht von dir verstanden (wie ich oben schon vorweg genommen habe, weshalb!), ich finde, dass wir zueinander eine Distanz aufgebaut haben. Ich glaube, dass ich mich später um das Geld und eine Wohnung kümmern muss. Und außerdem ist das Thema „Kinder“ auch nicht mehr so weit entfernt. Ich glaube, dass du später vielleicht immer nur in der ganzen Welt unterwegs sein möchtest und deinen Mittelpunkt nicht mehr unbedingt hier siehst. Ich kann nicht so arbeiten, wie du. Ich muss an die Schule. Du kannst es zwar von überall aus machen… aber das kann ich nicht. Ich glaube du weißt nicht, dass ich vielleicht deutlich konservativer bin, als du das bisher gedacht hast.“ Kurz zum letzten Satz: EIGENTLICH ist sie ultra gechillt. Das finde ich aber auch super an ihr. Niemand würde bei einem verpassten Flug (weit weit weit weg von Deutschland) so ruhig bleiben. Ich habe daraufhin einen Flug am selben Tag gebucht und wir waren 28h später endlich daheim. Es gab kein Essen. Fast kein Trinken. Kein Schlaf. Der einzige, der auf irgendeine Weise patzig wurde, was ich, als ich im Flixbus nur noch gestresst war und nach Hause wollte. Sie bliebt ruhig und rastete weder aus, noch machte sie irgendwas anderes dummes. Aber während des Refs habe ich auch festgestellt, dass nicht nur Freunde von ihr, sondern auch direkte Kollegen alle zu heiraten beginnen oder Kinder bekommen… hmmm. „Leider verstehst du aber auch nicht, was ich eigentlich gerade durchmache und du unterstützt mich auch nicht so, wie ich es brauche, denn sonst hättest du mich bei unserem ersten Gespräch (auch hier, siehe oben meine klare aber harte Aussage) nicht so unter Druck gesetzt und gemeint, dass es jeder selbst schaffen muss, aus seiner Lage herauszukommen… und dann fast schon Schluss gemacht. Du weißt überhaupt nicht, was ich durchmache.“. Ich war davon ziemlich überrascht – das hat mich sogar umgehauen. Weder wollte ich sie jemals unter Druck setzen (was ich aber ihrer Meinung nach anscheinend getan habe). Auch verstand ich überhaupt nicht, dass ich ihr Ref nicht unterstützen würde oder sie im Stich lasse. Ich habe wirklich sehr viel Geduld aufgebracht… Auch war ich völlig Baff, dass sie nach dem Ref Kinder will. Wegen der Wohnung – das wollte wiederum ich nicht, da ich es für sinnlos halte, jetzt zusammen zu ziehen, wenn sie nach dem Ref vielleicht sogar noch versetzt wird und dann ganz woanders hinmuss. Außerdem halte ich es für nicht gut, wenn eine Beziehung nicht gut läuft und man einfach zusammenzieht. Ergebnis war: Wir haben uns gestritten und ich habe dann das Gespräch unterbrochen und gesagt, dass wir uns am Dienstag (vorgestern) nochmal treffen und dann in Ruhe sprechen. Wir wären heute eigentlich in den Urlaub gefahren…darum auch der Dienstag. Ich ließ sie sitzen und ging verwirrt nach Hause. Sie war das WE über dann ziemlich angepisst von mir. Gespräch Dienstag: Deutlich besser, wie das erste. Keine Vorwürfe. Sehr erwachsen. Sehr entspannt. Ich fasste nochmal das letzte Gespräch zusammen und wollte dann von ihr hören, was sie eigentlich beim letzten Mal überhaupt bewirken wollte. Es kam dabei heraus, dass wir zu uns eine mittlerweile große Distanz aufgebaut haben. Und dieser Meinung sind wir beide. Ihre Antwort auf meine Frage war dann: „Eigentlich wollte ich Schluss machen!“ Das kam wirklich ohne Vorwarnung. Ich hätte zumindest damit gerechnet, dass sie sich davor mal dazu meldet… aber okay. Ist eine Entscheidung, die ich nachvollziehen konnte, da ich selbst überfordert war, da ich sie bei unserem Gespräch davor gewarnt hatte, nachdem ich das erste Mal reden wollte. Ich war also noch nicht einmal wirklich gegen diese Entscheidung und konnte sie verstehen. Dann aber sagte sie, dass sie aber keine Trennung möchte. Sondern eine Beziehungspause. Nein. Das kam für mich nicht in Frage: Eine Beziehungspause ist Trennung auf Raten und warum sollte sich das Problem denn auf einmal in Luft auflösen, wenn man nicht aktiv daran arbeitet. Und weshalb hinausschieben, wenn doch eh offensichtlich ist, dass die Lage momentan denkbar schlecht ist. Okay. Beinahe wären wir doch noch in unseren bereits gebuchten Urlaub gefahren. Aber das wollte weder ich noch sie. Wir beide stellten fest, dass das, dank der derzeitigen Lage, eher im Chaos endet. Und das wollte ich nicht. Das hätte ich nicht gepackt. Denn man kann sich selbst an solch einem Ort dann auch schnell sehr allein fühlen, wenn die Partner echte Probleme haben. Nun gut… dann sagte ich zu ihr, dass uns dann wohl nichts anderes übrig bleibt, als die Trennung. Mir fiel hier auf, dass sie mehrmals fragte, ob das nicht ein Fehler sei und wir das nicht vielleicht bereuen würden. Und das kam mindestens 3 oder 4 mal. Ich verstand nun nicht, OBWOHL sie sich das letzte Mal sogar trennen wollte (was sie sogar gesagt hatte!), es diese Mal plötzlich doch nicht mehr will.. aber gut. Ich sagte dazu nur: Wenn man sich trennt und dann wieder Bock aufeinander hat, kann man sich jederzeit anrufen. Wenn es dann beide wollen, dann soll der Zufall so sein. Falls nicht, dann ist diese Entscheidung genau die richtige. Nachdem es dann immer so weiter hin- und herging, einigten wir uns dann darauf, dass wir uns trennen. Das seltsame war dann jedoch, dass ICH nun derjenige war, der den Sack zumachte und nicht sie. Wir haben davor halt total herumgeiert und wir mussten eine Entscheidung treffen. Aber ich wollte endlich Klarheit, denn ich sah ja selbst, wie scheiße es gerade lief. Als ich dann losgehen wollte, sagte ich dann zu ihr: „Hey, wollen wir einfach noch kurz zu meiner Bude gehen? Dann kannst du dein Zeug gleich mitnehmen!“ Ihre Antwort: „Nein, ich möchte es bei dir noch liegen lassen!“ Aber ich brauche noch die Pillen, da meine Mutter keine mehr hat. (Das Antidepressive mit einer schlaffördernden Wirkung!). Ich weiß nicht, warum ich mir in diesem Moment darüber keine Gedanken gemacht habe, jedoch das einzige, was sie mitnahm, waren die Pillen, die sie mir irgendwann einmal gegeben hatte, als ich selbst mal unter Schlafproblemen litt. Aber ich habe das Zeug nicht mal angerührt. Ich habe keine Ahnung, ob das wahr ist, dass ihre Mutter plötzlich keinen Nachschub mehr hat. Ich gab ihr das Zeug, bat sie jedoch, den scheiß einfach wegzuwerfen. Daraufhin haben wir uns zwei Mal festgedrückt, sie hat sehr geweint und ist dann nach Hause. Ich habe den Urlaub storniert und bin dann pennen gegangen. --- Ich habe mit ihr schon alles Mögliche überstanden. Meinen nebenberuflichen Bachelorabschluss, mein Weg aus der Arbeitslosigkeit hin zum Unternehmer. Sie ihren Masterabschluss und nun das Ref eben, wodurch sich nun einiges verändert hat. Wir waren zusammen viel unterwegs. Haben viel gesehen. Wir hatten super viel Spaß. Ich habe sie immer noch unheimlich gern! Und klar, ich vermisse sie. Fakt ist – und das hat sie mir so auch gesagt – grundsätzlich hatte sie immer Probleme damit, Sachen anzusprechen, die unangenehm sind. Daher war oft ich es, der die Zügel in die Hand genommen hat und das, was nicht lief, natürlich dann nur das aus meiner Sicht, zum Gespräch gebracht habe. Gerade deshalb gehe ich davon aus, dass ihre Entscheidung, sich zu trennen bzw. eine Beziehungspause machen zu wollen, genau aus diesem Grund auch so plötzlich kam. Aber ich habe natürlich auch keine Möglichkeit, in sie hineinzugucken und ständig zu wissen, was gerade wirklich los ist. Geschweige denn pünktlich reagieren zu können. Das hat es mir auch sehr schwer gemacht, sie voll und ganz zu unterstützen und auch wirklich nachvollziehen zu können, was WIRKLICH abgeht. 9. Fragen an die Community Ich bin gerade etwas verwirrt. Kann es sein, dass, weil sie ihre Sachen erstmal bei mir liegen lassen möchte, sich dadurch eine Beziehungspause auf andere Art und Weise verschaffen will? Und will sich eigentlich nicht trennen? Denn schließlich wird es zwingend dazu kommen, dass wir uns ja deshalb nochmal sehen werden und das kann auch ein Vorwand sein, warum man dann nochmals redet – oder damit sie nochmal die Chance bekommt, mit mir zu reden. Klar. Ich vermisse sie. Aber es ist gerade erstmal 2 Tage her. Mal will ich sie zurück und mal denke ich mir, dass man echt viel zu verändern hätte, damit unser beider Leben nicht mehr so langweilig ist. Aber ich will selbst auch nicht, dass es so weiter geht, wie bisher. Und es müsste sich EINIGES ändern. Außerdem - wenn ich sie doch so vernachlässigen würde, dann kann ich auch verstehen, warum eine Trennung dort Sinn macht, denn keiner braucht neben einer super Belastung noch eine weitere... Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine Trennung das Beste ist, da man nun aus seiner Komfortzone herauskommt und überhaupt in der Lage ist, nun Dinge zu verändern. Also auch das, was man so sehr vernachlässigt hat. Sowohl sie als auch ich haben Fehler gemacht. Und wir beide haben nun eine Chance, daraus entsprechende Schlüsse zu ziehen. Ich bin eher dafür, es ihr zu bringen, aber noch nicht zu 100 % sicher. Aber ich habe ja Zeit… insofern denke ich darüber eh nochmal nach… aber so bleibt das Kopfgeficke weiter vorhanden… !! Und das will ich ja auch nicht! So kann ich nämlich auch keinen Schlussstrich ziehen, wenn ihre Sachen noch bei mir sind. Soll ich sie ihr einfach demnächst vorbeibringen und dann ein offizielles Ende machen? Reden bringt nach so kurzer Zeit m.M.n. einfach nichts. Es wäre vielleicht auch ein großer Fehler. Ich bin sehr für eine ordentliche Kontaktsperre. Sie muss sich ordnen und ich muss es. Ich will erstmal zur Ruhe kommen und mein Ding weiter durchziehen. Aber ich würde es sehr gerne wieder so haben, wie es letztes Jahr war, denn es war toll! Auch Teile meines Freundeskreises, der sehr innig und gut ist, haben gemeint, dass ich es ihr nicht geben soll, wenn ich noch will, dass es was wird und damit wirklich nur den Eindruck erwecken würde, dass es für alle Zeit vorbei ist… und man könne ja in ein paar Wochen doch nochmal reden, um die Sachen dann in kleinen Schritten wieder in Angriff zu nehmen. Aber hier denke ich…. Es kann nur weiter gehen, wenn es grundsätzlich anders läuft. Ob ewiges Gerede viel bringt… ich weiß nicht. Aber ich muss zugeben: Noch nie hatte ich ein so „ruhiges“ Ende, welches aber gleichzeitig so offen war! Ich freue mich auf eure Ratschläge oder Gedanken. LG Masterfabbel
  14. 1. Dein Alter 25 2. Ihr Alter 22 3. Art der Beziehung (monogam / teils LDR) 4. Dauer der Beziehung 1.5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 10 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: wenn wir am gleichen Ort sind täglich, immer extrem gut und voller Leidenschaft 7. Gemeinsame Wohnung? Für die letzten zwei Monate ja, permanenter Zusammenzug war im September geplant 8. Probleme, um die es sich handelt: Sie fühlt sich eingeengt und glaubt ich vertraue ihr nicht 9. Fragen an die Community Hallo zusammen, 1. Dein Alter: 25 2. Ihr Alter: 22 3. Art der Beziehung: monogam, LDR 4. Dauer der Beziehung: 9 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: Über 1 Jahr die besten Freunde gewesen 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Bei jedem Treffen: Sehr sehr gut und mehrmals täglich 7. Gemeinsame Wohnung: Nein, zusammenziehen ist allerdings im September geplant 8. Probleme, um die es sich handelt: Sie ist sich ihrer Gefühle zum zweiten Mal unsicher und weiß nicht ob sie mich nur noch als besten Freund "liebt" oder ob es noch für eine Beziehung reicht 9. Fragen an die Community Hallo zusammen, Ich bin zurzeit mit meinem Latein etwas am Ende und hoffe auf etwas Rat von euch. Background Ich habe meine jetzige Freundin an meine alten Universität kennengelernt und zu diesem Zeitpunkt waren wir nur beste Freunde. Um den Zeitraum um meinen Abschluss herum, sind wir uns immer näher gekommen was schließlich zu unseren jetzigen Beziehung geführt hat. Wegen meines weiterführenden Studiums musste ich allerdings umziehen und wir führten für knapp 8 Monate eine LDR. Anfang diesen Jahres ist sie dann auch mit ihrem Bachelor Abschuss fertig geworden, und hat eine längeres Praktikum angefangen. Letzten Juni bin ich dann vorübergehend zu ihr in die Wohnung eingezogen da ich meine Masterarbeit ortsungebunden schreiben kann und wohnten fast zwei Monate bis Ende Juli zusammen. Sie beginnt jetzt auch ein Masterstudium und ich habe einen guten Job in der gleichen Stadt, der Plan war also ab September permanent zusammen zu ziehen. Auch wenn wir uns schon einmal für einige Tage getrennt haben, bin ich der Meinung dass unsere Beziehung sehr gut lief. Situation Jetzt zur eigentlichen Situation: Letzte Woche war meine (Ex-) Freundin mit einer Freundin auf Mykonos im Urlaub. Ich habe es ihr sehr gegönnt, ihr viel Spaß gewünscht und wir standen in regelmässigen Kontakt. Letzten Freitag schreibt sie mir dann, dass ein ehemaliger Kommilitone von uns, nennen wir ihn B, auch auf der Insel sei und sie sich vielleicht zufällig über den Weg laufen da die Insel ja recht klein ist. Meine (Ex-) Freundin hatte vor unserer Beziehung für knapp 2 Monate etwas mit B und ich bin der absoluten Überzeugung das B sie immer noch flach legen will. Wie auch immer, ich finde es sehr gut dass sie mich informiert hat und ich habe ihr geschrieben sie soll ihren Urlaub genießen und ich würde ihr vertrauen. Letzten Samstag allerdings verabredeten sich meine (Ex-)Freundin und ihre Freundin mit der Gruppe von B zum feiern am Strand. Sie schreibt mir auch, dass sie sich treffen würden und alles okay sei. Soweit so gut, fand es etwas respektlos aber wollte ihr jetzt nicht den Urlaub vermissen. Spät in der Nacht sehe ich auf Instagram, und höre von einem Kumpel der zufällig auch auf der Insel war, dass meine (Ex-)Freundin und ihre Begleitung mit der Gruppe von B nicht nur am Strand und im Club feiern ist, sondern auch im Hotel von B . Ich werde extrem sauer und schreibe ihr durchaus böse und aggressive. Sie meint nur, ich soll mir keine Sorgen machen und sie müsste auf ihre Freundin aufpassen da diese mit einem Kumpel von B was hat und wohl recht betrunken ist. Am nächsten Morgen telefonieren wir und sie meinte ich hätte komplett überreagiert und meine aggressiven Nachrichten hätten sie sehr verletzt. Sie erzählt mir dann, dass sie aus Enttäuschung vor meinen anscheinend fehlenden Vertrauen, sich sehr betrunken hat und sie konnten spät in der Nacht nichtmehr das Hotel von B verlassen, da sie erstens immer noch auf ihrer Freundin aufpassen musste die etwas mit dem anderen Typen hat und zweitens das sie wohl überhaupt keine Taxis bekommen haben. Also hat sie neben B im gleichen Bett übernachtet, aber es sei nichts gelaufen. Ich werde wieder sehr sauer, meine wieso es den auf dem Sofa keinen Platz gab und habe ihr zwar geglaubt das nichts gelaufen ist, aber fande es unheimlich respektlos und nehme ihr es auch nicht ganz ab dass es überhaupt keine Möglichkeit gab in ihr eigenes Hotel zurückzukehren. Also hatten wir wieder einen großen Streit, sie konnte es nicht verstehen wieso ich sauer bin, allerdings haben wir uns einigermaßen vertragen und gesagt wir reden darüber wenn sie zurück ist. Am gleichen Abend allerdings geht meine (Ex-)Freundin mit ihrer Freundin wieder mit B und seiner Gruppe aus, feiern am Strand, im Club und bei ihm im Hotel. Dieses Mal übernachtet sie aber nicht. Ich schreibe ihr am Montag morgen, während sie im Flugzeug zurück nach Hause sitzt, wieso sie den schon wieder mit B feiern war und ich es sehr provokativ und respektlos finde, vor allem wenn sie bei ihm im Hotel feiern. Sie ruft mich an als sie Zuhause angekommen ist, wir reden und sie meint sie fühlt sie eingeengt von mir, bräuchte Freiheit und Vertrauen. Deshalb wollte sie jetzt Schluss machen bis Freitag dieser Woche und mich dann nochmal anrufen und mit ihrer Entscheidung, ob die Beziehung noch Sinn macht oder nicht beglücken. Ich sage ihr, dass ich vielleicht etwas aggressiv war, aber durchaus einen Grund hatte sauer zu sein und dies nichts mit fehlendem Vertrauen zu tun hat, da ich ihr ja tatsächlich glaube dass nichts passiert ist. Ich meinte auch, dass ich sicherlich nicht warte bis sie sich entschieden hat und wir es dann gleich sein lassen können. Also ist seit Montag Schluss. Ich finde es auch sehr schade, wie kindisch, dass sie wegen sowas komplett gleich die ganze Beziehung in frage stellt und nicht mal etwas willens ist daran zu arbeiten. Das Problem ist, das ich sie sehr liebe und die Beziehung wirklich toll war. Frage an die Community: Wie soll ich jetzt reagieren? Hätte sie gerne zurück um ehrlich zu sein aber will auch nicht klein beigeben da ich es ziemlich scheiße finde, was sie da gemacht hat. Oder glaub ihr, man sollte es nach so einem Verhalten einfach begraben? Wie sehrt ihr die Situation?
  15. Hallo zusammen, hier soll es nicht um den Einzelfall meiner Trennung gehen, da ich hier nun sehr viel gelesen habe und es leider wie so oft der gleiche Verlauf ist. Vllt. nur kurz 4 Jahre LTR, 2 Jahre zsm. lebend, beide 26, sie will heiraten & Kind, keine zwei Wochen später (nach letzter Hochzeit-Anspielung von ihr) Trennung, weil sie nen Neuen hat (keine Ahnung wann sie mich einweihen wollte, wenn ich es nicht selbst herausgefunden hätte). Grund aus PU Sicht: Zu viel Alltag, zu wenig Action/Dynamik, LTR-Altlasten durch bisherige Krisen. Für mich ist die Sache durch, ich bin zu stolz um so jemanden nochmal eine Chance zu geben. Also keine Ex-Back Wünsche etc. zumindest in meinem rationalen Selbst. Aber es wäre für mich und sicherlich auch andere in ähnlichen Phasen mal sehr spannend zu wissen, wenn ihr bisher länger in einer LTR wart und es zu einer Trennung kam, wann wart ihr wirklich übern Berg? Ich habe das gemacht, was hier oft empfohlen wird: Neue Dates, Sex mit anderen, Partys, Fitness, Social Circle Erweiterung, gehe weiter meiner Mission nach (Unternehmensaufbau), Persönlichkeitsliteratur usw. Dennoch habe ich noch fast täglich Gedanken an unsere LTR (Trennung vor ca. 5 Monaten, Auszug ihrerseits vor ca. 3 Monaten) und glaube ich werde die erst los, wenn ich eine bessere neue Frau finde. Gibt es da wirklich keinen anderen Weg, den man mit sich ausmachen kann? Denn Letzteres wird sicherlich noch Monate brauchen. Dies ist der Knackpunkt: Ich hatte damals extrem viele Dates und habe mir schon eine recht Hübsche rausgepickt, wo vieles ganz gut passte (zumindest in den ersten Jahren). Von den bisherigen Dates (5), davon 3 mit Sex (eskalieren kann ich mittlerweile) musste ich jedoch im weiteren Verlauf der Kennlernphase feststellen, dass es nicht passt. Sowohl optisch, aber auch vom Charakter (weiß man erst später einzuschätzen) lagen die Frauen bisher unter meiner Ex und so scheine ich von den Gedanken nicht los zu kommen. Vllt. suche ich ein Wundermittel, welches es nicht gibt und ich muss mich einfach die nächsten Monate noch darauf einstellen, dass es weiter so läuft. Ich war letztens Feiern und da war ich mal vom Innergame voll bei mir, habe mich als anderen Menschen gesehen (meine Stärken und Erfolge gesehen und mal nicht den verletzten Buben der seiner Ex nachtrauert) und förmlich aus dem Arsch gestrahlt, sodass mich sogar Frauen ansprachen (das war damals durchtrainiert die Regel, aber mit noch deutlich Übergewicht kenne ich das eher selten). Aber nach so einer Partynacht ob nun mit Frau oder nicht endend, es kommen immer wieder Tage, wo ich richtig Down bin und dies zeigt mir einfach, dass dies alles noch auf sehr wackeligem Fuße steht. Ganz normal? So ist das? Oder kann ich doch noch was anders machen? Was hat euch damals geholfen und wie ging es euch im Verlauf? Ich möchte dieser Person die mich so verletzt hat einfach nicht weiter nachtrauern und so viel Zeit meiner Gedankenwelt widmen, während sie sich schon wieder vom Neuen nageln lässt und womöglich in ihrer Torschlusspanik Zukunftspläne schmiedet.
  16. Mein Alter: 30 Alter meiner Freundin: 20 Monogame Fernbeziehung, seit 1,5 Jahren, fluider Beginn von Tinderdate bis fixer Beziehung 1-2 Monate. Sex: sehr gut, bei Treffen täglich. Die Situation: Zusammenfassung: Nach einem Monat Streit/Funkstille war ich knapp davor, Schluss zu machen. Persönliches Treffen hat wieder alle Emotionen geweckt, nun möchte ich sie nicht verlieren. Wichtiger Grund, Schluss zu machen, ist aber u.a. das massive Bedürfnis andere Frauen zu verführen. Hatte bereits die bewusste Absicht eine Fremdgeh-Gelegenheit zu nutzen. Hauptproblem ist meine katastrophale Unfähigkeit, Entscheidungen zu treffen, und auf nichts verzichten zu wollen. Peter-Pan-Syndrom sozusagen. Der Roman als Ganzes: Seit knapp eineinhalb Jahren bin ich in einer Fernbeziehung mit einer 20-jährigen, die ich damals im Ausland während eines Praktikums kennengelernt habe. Mit insgesamt <10 Sexualpartnern wollte ich etwas nachholen, und sie ist optisch auch nicht 100% mein Typ, sodass ich rein rational eigentlich darauf spekuliert habe, dass sich das ganze nach ein paar Monaten ohnehin in Luft auflöst. Allerdings bin ich auch sehr harmoniebedürftig und habe ordentlich Gefühle entwickelt, sodass ich weit davon entfernt war, irgendwelche konkreten Entscheidungen in diese Richtung zu treffen. Nach einem halben Jahr bzw. vor einem Jahr ist sie in eine europäische Großstadt gezogen, um an eine dortige Uni zu wechseln, die reputationstechnisch ein kleines Upgrade war. Zwei Stunden Flugzeit weg. Mein Studium erlaubte mir gerade in dieser Zeit flexible Zeiteinteilung, sodass wir uns spätestens seit dem häufig 1-4 Wochen am Stück sahen. Das Thema langfristige Perspektive hat sie immer beschäftigt, umso mehr seit dem Umzug nach Europa und dem sehr stressigen Studium, der Stadt, die sie nicht mag, und auch mit dem sozialen Umfeld hatte sie nicht so viel Glück wie an ihrem alten Studienort. Sie wollte innereuropäisch die Uni wechseln und so kam es dazu, dass sie mich damit konfrontiert hat, ich solle mit ihr nach Berlin (anderes Ende Deutschlands) ziehen. Sie hätte damit eine neue Chance mit einer neuen Uni und Leuten, und wir wären zusammen. Ich habe mich so lange (auch über die von ihr gesetzten Deadlines hinaus) vor der Entscheidung gedrückt, bis äußere Umstände das für mich entschieden haben: Sie ist jetzt immer noch an ihrem alten Studienort. Das hat sie mir ziemlich übel genommen, verständlicherweise. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden: Die damals einjährige Beziehung aufgeben, oder in eine Stadt, die ich nicht mag ziehen, "weit" weg von der Heimat (etwa 7h zur Heimat mit dem Zug und 2h Flug zum Studienort mit Freunden). Meine Unfähigkeit zu Entscheiden ist wohl ein zentrales Problem in meinem Leben, ich kann mich einfach nicht von Dingen trennen. Sobald eine Entscheidungsoption eine Trennung von Beziehungen, immateriellen oder gar materiellen Gütern beinhaltet, bin ich wie in einer Schockstarre. Jedenfalls sind wir zusammengeblieben, ihre eher locker ausgesprochene Drohnung, ohne Zusammenziehen lieber Schluss machen zu wollen, wurde nicht umgesetzt. Seither gibt es ein weiteres Problem: Sie möchte nach dem Studium (in etwa 2 Jahren) nicht in meiner Stadt arbeiten, es müsste idealerweise ein Umzug in ein englischsprachiges Land passieren. Vor dem Hintergrund, dass ich mich bereits bei Berlin nicht entscheiden konnte, war sie unglücklich darüber, dass das selbe Szenario später drohen könnte. Es wäre noch mehr Zeit in den Sand gesetzt. Außerdem hat sie mir offenbart, dass sie angeblich vor allem nach Europa gewechselt ist, um mir näher zu sein (und indirekt zu verstehen gegeben, dass ich jetzt mal an der Reihe bin mit Commitment zeigen). Im Sommer hat sie dann Heimaturlaub gemacht (China), und ich war nicht nur eingeladen, sie zu besuchen, sondern auch ein paar Tage mit ihrer Familie einen Kurztrip zu unternehmen: 2 Wochen Großstadt bei ihr, und zwischendrin 4 Tage Kurztrip Kleinstadt/Strand. Ich war mir unsicher, ob das Sinn macht (insb. da ich diese Großstadt mittlerweile kenne...), oder wir uns nicht viel eher einfach anschließend nach ihrer Rückkehr in Europa treffen sollen. Terminplanungsschwierigkeiten an der Uni haben das ganze etwas verkompliziert und ich war mir nicht sicher, ob ich einen Urlaub rechtfertigen konnte, sowohl vor mir selbst als auch einem Prof., der mich betreut. Ich habe also auch diese Entscheidung schleifen gelassen und war hin- und hergerissen zwischen Flugbuchung und Absagen. Unsere Telefonate wurden immer spärlicher. Letztenendes habe ich einen Tag vor meiner möglichen Abreise gesagt, dass ich nicht kommen werde. Seither gab es quasi nur noch Streit oder Funkstille, das ganze hat gegipfelt in "Ich weiß nicht, ob das so noch Sinn macht", was ich mit einem "Ich auch nicht." quittiert habe. Telefonate ähnlichen Inhalts folgten. Einschub: Parallel dazu habe ich in den letzten Wochen/Monaten durch den erweiterten Bekanntenkreis eine 27-jährige Frau kennengelernt. Ich würde lügen, würde ich behaupten, ich hätte nicht versucht sie bei passenden Gelegenheiten zu gamen. Im Endeffekt bin ich vor knapp 2 Wochen nach einer Feier in ihrer Wohnung gelandet, wo allerdings außer Kuscheln nichts passiert ist, nicht mal ein Kuss. Eine Woche später hatten wir ein "Date", das mit wiederum Kuscheln, ein bisschen rummachen und einem Gespräch über ihre Angst, verletzt zu werden geendet hat (Ich vermute einen relativ ernsten Hintergrund, keine simple LMR). Die Dame ist übrigens ein Problem für sich, denn einerseits kann ich ja nichts aufgeben (erst recht nicht Frauen), eine deutliche Absage wäre im Bekanntenkreis kompliziert und nach ihrer Beichte der Bindungsangst und meinem Invest wäre sie wiederum verletzt. Ein weiteres Date steht quasi schon fest........ Zurück zu meiner Freundin. Nach einigem Hin und Her war ich mir eigentlich relativ sicher, dass ich so nicht weitermachen kann. Ich fasse das weiter unten nochmal zusammen. Ich wollte aber auf jeden Fall persönlich Schluss machen, weil wir uns über einen Monat nicht gesehen haben, und ein billiges Telefonat nach über 1,5 Jahren Beziehung irgendwie schäbig wäre. Außerdem habe ich mir die Option offengehalten, vielleicht doch noch weiter zu machen. Also bin ich vor einer Woche, nach ihrer Rückkehr nach Europa vor einer Woche, direkt hingeflogen, ohne Retourticket. Dort angekommen habe ich die Schlussmach-Idee nicht sehr lange vertreten können. Die Geschichte mit der 27-jährigen habe ich vorerst komplett verschwiegen, da ein Beichten wohl zum aktuellen Zeitpunkt niemandem nutzen würde. Sie hat quasi ein Programm abgespielt, das mich vom Schlussmachen abhalten soll. Gespräche über die schöne gemeinsame Vergangenheit, Liebesschwüre, Zugeständnisse Abrücken von zuvor absoluten Positionen (inkl. der Aussage, selbst wenn ich mich bereits jetzt gegen einen Umzug nach ihrem Studienende entscheiden soll, würde sie nun lieber die gemeinsame Zeit genießen als Schluss zu machen). Die Argumente fürs Schlussmachen laute(te)n: Langfristige Zukunftsplanung schwierig (wer zieht wohin um, damit das langfristig Sinn macht; sie möchte in 5-10 Jahren Kinder und am besten heiraten, ich möchte nicht heiraten und Kinder idealerweise mit einer Frau der selben Kultur zwecks Perfektionismus...), ihre Unzufriedenheit mit dem Umstand, sich auch aktuell nur alle ~ 2 Wochen sehen zu können. Meine Bedenken, mit meiner Unentschlossenheit ihre Zeit zu stehlen, vor allem, nachdem sie mir so konkret mitgeteilt hat, was sie möchte. Die nicht ausgesprochenen Argumente fürs Schlussmachen: Mein Verlangen, noch so lange mit verschiedenen jüngeren Frauen zu schlafen, bis sich eine ultimative Beziehung ergibt, die mich so zufrieden macht, dass ich dieses Verlangen ablegen kann. Mein Quasi-Fremdgehen. Ein Mangel an gemeinsamen Hobbies. Argumente gegen das Schlussmachen (allesamt nicht besonders deutlich ausgesprochen, habe ihr gegenüber vor allem die Zweifel geäußert): Ich liebe sie eigentlich. Sie ist treu, ambitioniert, hat einen gesunden Menschenverstand, ist familienorientiert. Ich weiß, sie würde mir in einer langfristigen Beziehung eine gute Partnerin sein. Der Sex ist übrigens sehr gut bis fantastisch, ich denke ich hätte große Probleme da "Ersatz" zu finden. Die Shittests sind rar und super oberflächlich, sie respektiert mich. Ich bin nun, eine Woche später, wieder zuhause, wir sind so verblieben, dass mir die Nähe doch gezeigt hat, was ich aufgeben würde, und ich mich in den nächsten zwei Wochen entscheiden werde... ja, ich hör euch schon, sauber und fair ist es nicht, sie so zappeln zu lassen. Aber ich habe große Angst vor der falschen Entscheidung. Das größte Problem ist aber eigentlich nicht die Frage ob ich Schluss machen soll oder nicht, sondern meine Einstellung zum Thema Beziehungen, Frauen und Sex. Man kann sagen, vielleicht reichen meine Gefühle für sie nicht aus, um eine monogamen, dauerhaften Beziehung tolerieren zu können. Vielleicht wäre alles besser, wenn ich so richtig unsterblich verliebt wäre, und könnte auch z.B. über ihr nur durchschnittliches Aussehen hinwegsehen. Aber mal ehrlich: Ich hab die Möglichkeit einer langfristigen Beziehung basierend auf der Attraktivität bereits am Anfang quasi ausgeschlossen, und selbst wenn ich ein 10/10 Topmodel finde, muss ich doch auch eine solche Beziehung so wertschätzen können, dass sie in schwierigen Zeiten hält (banales Beispiel Gewichtszunahme nach Schwangerschaft, Unfall). Ich habe das Gefühl, ich kann einfach nicht akzeptieren, nicht alles im Leben zu bekommen. Sex mit attraktiven Frauen, ohne aufzugeben, was ich bisher erbeutet habe (konkret: eine unkomplizierte, liebevolle Beziehung mit meiner bestehenden Freundin, mit der ich wunderbare Momente erlebt habe). Selbst wenn ich mich jetzt gegen diese Beziehung entscheide, und mich auf lockere Sexbekanntschaften beschränke: Wer sagt mir, dass ich irgendwann genug habe und bereit bin für eine monogame Beziehung? Nicht nur das, wie kann ich insbesondere mit mehr Erfahrung noch akzeptieren, dass eine Partnerin nicht in allen Kategorien ideal ist und ihre Macken hat? Und: Wenn ich diese Beziehung mit all ihren positiven Aspekten einfach so hinschmeiße, betrüge ich doch auch meine eigenen Werte (einerseits möchte ich Erinnerungen schaffen, an die man sich Jahrzehnte später noch gemeinsam erinnert, andererseits bin ich bereit Schluss zu machen um den Verführungsprozess und Sex frisch zu erleben). Ich hab ein paar Threads mit ähnlichen Situationen durchgelesen, Fazit war stets: Werd erwachsen; akzeptiere dass du nicht alles haben kannst. Ich nehme an, ihr ratet mir das selbe. Aber wie soll ich an einen solchen Punkt kommen? Es erscheint mir unmöglich. Meine Unfähigkeit Entscheidungen zu treffen betrifft übrigens so ziemlich alle Lebenslagen und beginnt mit Lächerlichkeiten wie der Menüwahl im Restaurant, ich habe Angst etwas falsch zu machen, etwas zu verpassen, und auch noch schuld daran zu sein. Über Feedback würde ich mich sehr freuen. Dass es für mein Verhalten massig Kritik hageln wird ist mir klar. Vielleicht gibt es aber Leute, die in der selben Situation, immer alles haben zu wollen waren, und irgendwie rausgekommen sind? Ich bilde mir nicht nur ein, dass das das größte Problem ist, oder? LG Elias
  17. Hallo zusammen, 1. Ich 30 Jahre 2. Sie 29 Jahre 3. Art der Beziehung (monogam 4. 2 Monate Beziehung 5. Kennen uns seit 4 Monaten 6. sehr guter Sex, Immer, wenn wir uns sehen 7. Ich habe eine Haus, sie wohnt bei Mutti und in der Woche in Stuttgart (4h Autofahrt) für das Studium 8. Ich habe große Zweifel, ob ich die LTR weiterführen soll. 9. Übertreiben ich in meiner Denkweise und in der Bindungsangst oder sind diese absolut berechtigt. Hallo zusammen, Meine 8 jährige Beziehung mit 4 Jahren Ehe ist im Herbst letzten Jahres in die Brüche gegangen. Sie hat sich nicht mehr wertgeschätzt gefühlt und liebe mich nicht mehr. Wir wohnten in meinem Haus zusammen und haben auch eine 4-jährige Tochter. Mich hat die Trennung richtig mitgenommen und verarbeitete das heute noch. Alleine in dem Haus zu sein, welches voller Erinnerung ist (und da habe ich schon wirklich viel entsorgt) ist nicht schön und belastend. Ich habe in der Trennungsphase wirklich alle Fehler gemacht, die man machen konnte- jetzt verstehen wir uns wenigstens als Eltern gut und arbeiten zum Wohle unserer Tochter gut zusammen. Sie wohnt ja auch in der gleichen Stadt. Zurzeit mache ich eine Therapie gegen mein zu geringes Selbstwertgefühl und Das war die Vorgeschichte, nun zum Problem: Ich habe mich im Januar mit einer Frau via Tinder getroffen. Wir verstanden uns sehr gut, gingen was essen, sie war bei mir und kochten zusammen. Sex war da kein Thema-kam dann ca 1 Monat später beim 5. Date. Sie lernte schon paar Freunde von mir kennen und gingen auch zusammen aus. Bis dahin alles ok. Dennoch, und da bin ich ehrlich, wollte eigentlich meine ex zurück bzw. einfach meine Familie. Der Schmerz war immer noch da und das merkte sie auch. Ich habe der neuen Blumen geschenkt und sie verbreitete das gleich auf IG, was mir nicht gefallen hat, weil ich es erstmal ruhig angehen und das nicht so sehr nach außen wollte. Da war sie stocksauer, weil sie eine Beziehung wollte und ich erstmal nicht. Klar, nach so einer langen Beziehung wollte ich erstmal Abstand davon gewinnen. Dann war sie mit einer Freundin im Urlaub und wollte mich danach überraschen. Als ich gesagt habe, dass ein Kumpel vorbeikommt, weil ich nicht angenommen habe, dass sie noch vorbeikommen wollte, war sie total sauer und sagte wie enttäuscht sie ist. Dann kam sie mal nach der Arbeit zu mir und ich bin dann mit ihr in die Sauna gegangen, danach sagte sie, dass es mit uns nicht klappt, und dann auf einmal, dass sie mich doch nicht verlassen will. Ich solle doch meiner Ex sagen, dass wir zusammen sind (wir waren ja auch zusammen- sie kommt mit meiner kleinen sehr gut zurecht) wollte ich es ihr auch sagen, aber wenn ich das wollte. Habe es dann auch getan und danach fiel wahrscheinlich auch der Druck von ihr. Sie sagte ja bereits, dass die ex Das einzige Angst ist, wovor sie habe. dann hat sie vorletztes we gesehen, dass es mir im ehemaligen Kinderzimmer nicht gut geht. Ich saß da und habe geweint und sagte zu ihr, dass ich mal das Bett rausnehmen muss und die Wandaufkleber entfernen muss. Ein Tag später sagte sie, dass sie, als ich beim Sport war, diese abgemacht - und das Bett außeinander genommen habe, was mich erstmal völlig geplättet hat. Sie wollte mir mit Sicherheit nur helfen, aber das war schon heftig. Ich sagte dann zu ihr, dass ich erstmal 2 Tage für mich haben wolle, damit ich an mir arbeiten kann. Selbstwert und co. auch bin ich immer für meine Tochter da und sie ist halt für mich Nr 1. da kam dann, sie sei immer für mich da und wenn es ihr mal schlecht geht dann bin ich das nicht. Zur Erklärung: sie hat seit sie 18 ist eine hautkrankheit, wo sie sich immer das Gesicht auskratzt und sich verletzt. Am Meisten auf der Stirn. Dann schämt sie sich und das Spiel geht von vorne los. Es heilt ab und dann macht sie es wieder. Sie war auch vor paar Jahren schon depressiv verstimmt, nimmt gerade auch antidepressiva- ich weiß einfach nicht ob ich der Aufgabe gewachsen bin, vorallem, weil ich auch mit mir selbst klar kommen muss, nachdem ich meine geliebte Familie verloren habe. auch hat sie vor 2 Jahren ihren Vater verloren und natürlich denkt sie auch viel an ihn, was ich mehr als nachvollziehen kann. ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Sie gibt sich wirklich extrem große Mühe- sie versteht sich mit der kleinen so gut, ist eine total liebe Person (solange wie alles für sie passt) und will mir auch helfen, aber ich habe Angst hier eine falsche Entscheidung zu treffen.
  18. Dreambig

    Zweiter Anlauf

    Guten Morgen Liebe Community, Ich bin 27 Jahre alt und wurde vor ca 2 Monaten verlassen. Mein Ex-Partner und ich waren 4 Jahre zusammen und haben davon 3 Jahre zusammen gewohnt. Die letzten 6 Monate ist unsere Beziehung nicht mehr so gut gelaufen. Es gab oft Streitereien und ich hab viel an ihm rumgenörgelt. Er hat mit mir Schluss gemacht, weil er meinte er sei so nicht mehr glücklich. Vor ein paar Wochen meinte er, dass das mit und nie wieder was wird. Kann sich seine Meinung eventuell irgendwann noch mal ändern? Vielleicht wenn er mich doch mal vermissen sollte? Ist hier eventuell jemand dabei, bei dem die Beziehung nach dem zweiten Anlauf funktioniert hat?
  19. Hi zusammen, ich habe mich entschieden meine Trennung hier aufzuarbeiten, da es für mich ein guter Weg ist, meine Gefühle aufzuschreiben. Zunächst zur Ausgangssituation: Ich war vor etwa 10 Jahren etwas mehr aktiv hier und habe u. a. durch meine erzielten Erfolge im Lair auch meine LTR kennengelernt. Themen wie Oneltis, Betaisierung etc. sind mir ein Begriff. 1. Ich: 28 Jahre 2. Sie: 26 Jahre 3. monogame Beziehung 4. 9,5 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: zuletzt 2 mal die Woche 7. Gemeinsame Wohnung seit 2 Jahren Die Vorgeschichte: Vor etwa 2 Jahren haben wir uns dazu entschieden zusammen zu ziehen und erstmals das elterliche Haus zu verlassen. Es war eine spannende Zeit mit vielen neuen Eindrücken und wir waren beide soweit zufrieden und haben uns gut eingelebt. Jeder für sich hatte seine Freiräume, seinen eigenen und einen gemeinsamen Freundeskreis. Wir sahen uns meist lediglich unter der Woche abends und den gesamten Sonntag. Mitte letzten Jahres habe ich ein psychisches Tief gehabt, da meine Arbeitssituation ausweglos schien und ich mich dringend umschauen musste - dazu kamen familiäre Schwierigkeiten. Zu dieser Zeit habe ich eine Wesensänderung an mir festgestellt und war nicht mehr so unternehmenslustig. Urlaube, Kurztrips etc. standen dennoch an und halfen mir sehr. Meine Partnerin hatte eine ähnliche Phase vor etwa 3 Jahren, die auch ca. ein Jahr angehalten. Ich habe damals auf viele schöne Dinge mit ihr verzichten müssen - es aber dennoch für sie durchgestanden, da ich wusste es wird irgendwann besser. Das gleiche sicherte sie mir zu, bat mich gleichzeitig ebenfalls professionelle Hilfe aufzusuchen. Dazu konnte ich mich erst Anfang diesen Jahres durchringen. Ich hätte es definitiv schon früher wagen sollen. Parallel dazu entschied sich auch meine Freundin zu einer Therapie, da sie vereinzelte Zwangsstörungen hat, die sie zumindest ein wenig einschränken. Ebenfalls setzte sie Anfang des Jahres Ihre Pille ab, was sehr großen Einfluss auf ihren Sexdrive hatte, im positiven Sinn. Kommen wir zum eigentlichen Thema: Wir haben immer gerne zusammen Fernreisen gemacht, und die letzten 5 Jahre häufig die USA besucht und mit Roadtrips bereist. Dieses Jahr stand Asien auf dem Plan und für jeden von uns sollte es mit den eigenen Jungs / bzw. Mädels für eine Woche weg gehen. Über Tanz in den Mai verabschiedete sie sich für einen Kurztrip zu einer Freundin und kam völlig überdreht wieder. Sie hatte von Ihrem Psychologen die Bestärkung bekommen mal wieder etwas Alkohol zu trinken (dies Tat sie sonst nur 2 mal im Jahr). Es hat ihr überaus gut gefallen und sie hatte eine tolle Zeit mit viel Blödsinn und Feierei. Soweit so gut. Allerdings kam hinzu, dass sie ihr Alltag, die Arbeit zunehmend nervte. Das merkte ich ihr an. Anfang Juni stand der Mädelsurlaub an. Für etwas mehr als eine Woche bekamen wir uns nicht zu Gesicht. Bis auf ein, zwei halbnackte Fotos hörte ich relativ wenig von ihr. Das war für mich völlig ok. Auch hier kam sie einerseits voller toller Erinnerungen wieder zurück, andererseits sah man ihr an, dass sie keine Lust hatte wieder in ihren Alltag zurück zu kehren. Wir haben weiterhin unseren Urlaub und Kurztrip geplant. Festivals und sonstige Events sollten ebenfalls folgen. Meiner Meinung nach, war das genug Aussicht auf Spaß und Flucht aus dem Alltag. In meiner neuen Arbeitsstelle lief nicht alles reibungslos. Meine Vorgesetzte ist ein Drache und ich habe zu Anfang sehr darunter gelitten, was auch meine Freundin spüren musste. Nach dem besagten Mädelsurlaub merkte ich einige Veränderungen. Sie unternahm mehr und mehr unter der Woche. Verabredete sich mit neuen Leuten, hauptsächlich Arbeitskolleginnen. Das war für mich ok. Ich habe sie immer unterstützt neue Leute kennenzulernen, da ich wusste wie schwer ihr das fällt. Mitte Juni fragte sie mich um meine Meinung. Ihr Therapeut hätte ein befreundetes Pärchen, die getrennte Wohnungen haben. Meine Freundin fragte, ob wir das nicht eventuell auch mal probieren sollten, da sich bei uns vieles ändern müsste (mehr Spontanität, mehr Leidenschaft). Ich sagte, dass es für mich erstmal keine Lösung sei, da wir anfangs gesagt hatten "wenn es zusammen nicht klappt, dann wissen wir wenigstens wie es um uns aussieht". Dass sich "etwas" ändern musste, beherrschte die nächsten 2-3 Wochen. Sie wurde nie richtig klar indem was sie meinte. Ich zählte dem allem keinen allzu großen Wert zu, denn besonders unser Sexleben war für mich gut und häufiger als bevor - auch hielt ich ihren Invest (tolle Unterwäsche etc.) für angemessen. Ausser diesen Aussagen merkte ich relativ wenig. Sie hatte weiterhin Spaß daran mir kleine Freuden zu machen und mir etwas mitzubringen oder für mich spontan zu kochen. Vor etwa drei Wochen entdeckte ich mehr und mehr Unzufriedenheit in ihrem sonst sehr fröhlichen Wesen. Ich versuchte Sie weiterhin aufzumuntern und wir haben einiges Zusammen und mit Freunden unternommen. Sie hat sich etwas von mir zurückgezogen. Vor zwei Wochen kam dann die Aussprache. Sie verriet mir, dass Sie vor hätte Work&Travel zu machen. Dies aber definitiv alleine machen muss, um sich selbst zu finden. Ihr Psychologe hätte von einem Patienten erzählt, der ähnliches gemacht hat, und dann für mehrere Jahre nicht wiederkam. Ich war zunächst gar nicht erfreut, da ich etwas ähnliches mit Ihr schon vor einiger Zeit besprochen hatte - wir wollten uns zusammen ein Gap-Year gönnen. Jetzt hiess es nur noch: sie alleine nach Neuseeland, inkl. sicheren Job kündigen etc.. Im gleichen Atemzug sagte Sie: "Das heisst ja nicht, dass ich jetzt schluss mache." Die Aussage kam völlig ohne kalt aus ihrem Mund. Ich wusste woran ich bin. Dienstag haben wir uns nicht gesehen, da sie später heim kam. Ich merkte nur ihren Arm der mich nachts umschlug. Mittwoch Nachmittag ging es in die letzte Runde. Wir hatten geplant über das kommende Wochenende nach Holland zu fahren, worauf sie sofort einstieg, dass sie dies immernoch möchte. Ich hakte dennoch nach, da ich merkte wie sich ihre Stimme wandelte. Ich wollte wissen, was wirklich Sache ist und mich nicht länger in der Schwebe lassen. Ich zog es ihr förmlich aus der Nase, dann sprudelte es völlig trocken aus ihr heraus: "Ich kann das alles nicht mehr. Ich möchte, dass es wie früher ist und nicht wie jetzt. Ich muss mich ganz allein finden. Ich habe nie richtig gelebt. Ich glaube ich liebe dich einfach nicht mehr." Klar, ich hatte geahnt was kommt, aber ich war nicht drauf vorbereitet. Mir kamen die Tränen. Hätte ich doch vorher hier im Forum nachgeschaut. Ich habe geheult wie ein dämlicher Schlosshund. Auch sie konnte dann nicht mehr anders. Ich dachte es geht immer anders zu Ende - Attractionverlust inkl. Abstand ihrerseits + weniger Sex. Aber wir hatten noch 2 Tage zuvor morgens und abends unseren Spaß. Das war für mich nicht zu verstehen. Sie sagte darauf: "Ich finde dich körperlich noch anziehend und würde mit dir Sex haben wollen, möchte dir das aber nicht antun. Ich hätte wohl die Pille nicht absetzen sollen." Paff! Verbaler Schlag in die Fresse. Danke. Wir verbrachten noch zwei Nächte zusammen und haben uns heulend in den Armen gelegen. Freitag konnte Sie zu einer Freundin um die Ecke, die rein zufällig für drei Wochen in den Urlaub gefahren ist. Sie hielt es für richtig, dass wir "das erstmal so machen, um dann weiter zu schauen". Ich sagte ihr, dass ich es besser fände wenn sie geht und wir zunächst so wenig Kontakt wie möglich hätten. Ausserdem sollte sie mir früh genug bescheid geben, falls sie noch Sachen braucht, damit ich nicht zu Hause bin. Natürlich habe ich ihr im Vollsuff geschrieben, relativ sachlich und nur mit meinem Nichtverständnis. Ihre Antwort kam am Tag danach mit keiner Antwort, da sie selbst nicht wisse was los ist. Tag darauf schien es, als wollte sie mich testen. Sie schrieb im 8 Uhr morgens, dass sie in 20 Minuten da sei, um Sachen zu holen. So schnell konnte ich mich gar nicht verpissen, also sahen wir uns kurz. Mit Tränen in den Augen wechselten wir zwei Worte. Danach Kontaktsperre beiderseits. Ich habe viel mit anderen Leuten gesprochen. Eine Woche habe ich mich Abends immerzu abgelenkt, bzw. es versucht. Das erste Wochenende war sehr hart. Ich wusste, dass sie ebenfalls leidet. Aber es ist ihre Entscheidung und da muss sie durch. Jeder spricht mir Hilfe zu, aber ich fasse immer das letzte bisschen Hoffnung zusammen. Es macht mich wahnsinnig. Eigentlich weiß ich, dass es vorbei ist, auch wenn es "erstmal nur drei Wochen" sind. Es ist aus. Das schmerzt schon krass. Ständig wache ich nach Alpträumen auf - sie hat einen Neuen; sie lässt sich von ihm durchbügeln. Ich höre ihr stöhnen, ihr "fick mich". Das ist etwas was mich noch zwei weitere Stunden begleitet. Jeden morgen. Wie komme ich darüber weg? Ich versuche es zu akzeptieren, kann es aber nicht wahrhaben. Ich habe sie 9 Jahre lang flach gelegt und bin ihr nie, ja wirklich, nie fremd gegangen. Klar ich hatte öfter das Bedürfnis mal endlich wieder eine andere zu bürsten, aber hätte nie dafür das geopfert, was wir hatten. Heute morgen habe ich Homeoffice und sie kam unangemeldet vorbei. Wieder komplett distanziert, mit leichten Tränen in den Augen, versuchte Sie so normal wie möglich ein paar Sachen mitzunehmen. Ich tat ebenfalls auf normal und sagte, dass wir noch die Möbel etc. aufteilen müssen und, dass ich das gerne so schnell wie möglich hinter mich bringen möchte. Schließlich muss ich in der gemeinsamen Wohnung bleiben, nicht sie. Sie blieb eiskalt und auf Distanz. Respekt. Ich für mich denke mittlerweile, dass es das wohl gewesen ist. "Für immer" möchte ich nicht schreiben, auch wenn es das sehr wahrscheinlich heißen kann. Jeder für sich muss jetzt erstmal sein Leben in den Griff bekommen. Vielleicht ist es positiv, dass wir beide professionelle Hilfe haben. Dennoch fällt es mega schwer. Meine Jungs sagen, ich solle Weiber ansprechen. Aber ganz ehrlich: da habe ich gerade keinen Kopf zu. Ich bin noch viel zu sehr auf sie fixiert, wenngleich ich nicht weiß und auch nicht wissen will, was sie so treibt. Ich will keine konkrete Frage stellen, ala "was soll ich machen" etc.. Ich möchte hauptsächlich aufschreiben, was mich bewegt und freue mich über eure Kommentare.
  20. 1. Ich: 25 2. Sie: 22 3. monogam 4. 1 Monat (lol) 5. eine Woche 6. 3-4x die Woche 7. nein, aber wir haben die meiste Zeit in meiner Wohnung verbracht (Studentenwohnheim) Hallo Leute, Ich bin seit heute frisch getrennt und natürlich brodelt in meinem Magen ein Mischmasch aus Wut und Trauer. Ich möchte dieses Thema so ausführlich genug darlegen um euch deutlich zu machen, was derzeit mein Problem ist (oder war) und um mir professionelle Meinungen und Ratschläge anzuhören. Alles begann vor gut einem Monat: Man kannte sich vom Sehen und war teilweise rein oberflächlich bereits interessiert aneinander. Sie ist Friseurin und Make-Up-Artistin und wirklich, wirklich bildschön (wenn auch Operationen und regelmäßige Besuche beim Solarium dem beigesteuert haben...). Im Club begegneten wir dann einander durch gemeinsame Freunde, kamen ins Gespräch, tanzten, küssten miteinander, etc. Sie kam auch später zu mir. Alles in allem hatten wir einander echt lieb gewonnen und kamen auch eine Woche später, weil wir uns täglich sahen, dann auch in eine Beziehung. Ich erkannte schnell, dass sie zunächst einmal sehr oberflächlich war. Dauernd hatte sie was an ihrem Aussehen oder an meinem etwas auszusetzen. Man musste ihr 1000x erklären, dass man mit ihren Brüsten zufrieden ist, mit ihrer Nase, mit ihrem Gesicht, mit ihren Hüften, etc. Ich musste mir im Gegenzug dafür anhören, mein Bart sei viel zu lang, meine Klamotten passten nicht zusammen oder es sei nicht schlicht genug, meine Haare sollten so und so geschnitten werden. Ich bin eigentlich ein recht selbstbewusster Mensch, aber in einigen Punkten fügte ich mich ehrlich gesagt und versuchte, ihren Wünschen folge zu leisten. Sie hat eine liebevolle, zärtliche Ader, aber kann blitzschnell aggressiv, emotional und eifersüchtig werden. Geschieht dies, droht die Situation anhand ihrer Beleidigungen und Sprüche wie ich sei ein Kind oder kein richtiger Mann zu eskalieren. Ich erklärte ihr von Beginn an, dass ich mit Respekt behandelt werden möchte und mir keine Beleidigungen mehr anhören möchte. Sie begründete ihr Verhalten immer damit, dass sie eine Zyste habe und ihr Hormonhaushalt dementsprechend außer Takt sei. Ich sagte ihr mehrmals, dass ich will dass sie zum Arzt geht und sich diesen entfernen lassen soll, besonders als es in den letzten Wochen und Tagen immer schlimmer mit ihren Ausbrüchen wurde. Sie provozierte mich andauernd. In Streitsituationen oder wenn ich mal einen Fehler machte, drohte sie mir, selbiges zu tun um mir eins auszuwischen. Sie hat mir auch schon von ihren anderen Beziehungen erzählt und schnell las ich ein wiederholendes Muster heraus: Die Typen, mit denen sie vor mir Kontakt hatte, klebten ihr allesamt am Arsch und haben sich ständig von ihr unterkriegen lassen bzw. jeden Scheiß erduldet und mit sich machen lassen. Da war keiner, der ihr mal die Stirn geboten und gesagt hat, was Sache ist. Ich erklärte ihr, dass ich nicht so einer bin und dass sie noch so schön sein kann; dass ich mich nicht für unter meinen Wert verkaufen lasse. Jedenfalls, heute waren wir verabredet damit ich sie zum Tätowierer bei ihm in seiner Wohnung begleite (weil ich nicht wollte, dass sie alleine hingeht). Sie verspätete sie sich zwanzig Minuten und entschuldigte sich nicht einmal dafür. Weitere zwanzig Minuten vergehen, weil der Typ nicht an sein Telefon geht. Ohne ein Wort zu sagen, geht sie vor mir und besucht eine Praxis, ohne mir ihren Plan zu erklären. Nachdem dann wieder zwanzig Minuten nichts von dem Typen kam, warf ich rein, dass sie doch auf den Tätowierer scheißen solle, schließlich hab ich zuhause auch noch viel zutun. Sie entgegnete darauf: "Du kannst ruhig nach Hause gehen, dann gehe ich halt alleine hin!". Ich sagte dann, dass sie das gerne tun könne und bitte meine Nummer löschen solle. Zehn Minuten rannte sie hinter mir her und wollte sich entschuldigen, dass sie dies nur aus Provokation und aus Coolness sagte. Ich packte alles aus und sagte, dass mir ihr Verhalten auf den Sack ginge und dass für einen Monat genug Beleidigungen und andere Dinge gefallen sind, um mich nicht weiter binden zu wollen. Sie versprach, es in Zukunft zu unterlassen, wollte aber nicht akzeptieren, dass ich meine Zeit und eine Pause von ihr brauche. Keine zehn Minuten später fielen die nächsten Beleidigungen. Dies war dann für mich zu viel und ich machte endgültig Schluss. Vorhin rufte sie mich an und tat so als wollte sie über etwas anderes reden (sie wolle ihre Klamotten morgen von meiner Wohnung abholen), fragte aber dann, ob ich mir bei meiner Entscheidung sicher sei. Sie fing wieder an mich zu beleidigen und mich als Kind zu verunglimpfen, der nicht für seine Frau kämpft bzw. wegen etwas derart "lächerliches" sie verlassen wolle. Ich erklärte ihr, dass ich mich nicht für unter meinen Wert verkaufen lasse und meine Prinzipien habe. Alles in allem glaube ich nicht, dass sie irgendwas von dem begriffen hat, was ich ihr versuchte zu erklären. Jedenfalls, ab morgen wolle sie - laut ihrer Aussage - wieder ihr Kleidchen anziehen, frei sein und motiviert ins neue Leben ohne mich starten. Ich wünschte ihr dabei viel Erfolg und legte dann auf. Nun grübel ich darüber, ob ich mir wirklich viel zu wenig Zeit gelassen hätte mit ihr. Ob ich hätte an ihr arbeiten müssen bzw. an uns. Ich weiß es gerade vor lauter Gefühlschaos selbst nicht. Ich hoffe, ihr könnt für mich besser reflektieren, was gerade richtig und falsch ist... LG Tesfaye
  21. Angelehnt an Das Ende (Winddancer) Es ist ein Tag wie jeder andere, du wachst auf schaust aufs Handy aber da ist nichts. Keine Nachricht, kein Anruf, kein Lebenszeichen. Der Gedanke an Sie erzeugt nicht wie sonst Freude und Geborgenheit, nur Leere und Trauer. Du gehst unter die Dusche, ziehst dich an und gehst zur Arbeit. Ein flüchtiger Blick aufs Smartphone hier, ein abschweifender Gedanke an Sie dort. Viele Dinge auf der Straße erinnern dich an Sie, der Geruch des Italieners und der Pizza die sie so gern aß, den Mantel im Schaufenster der fast aussieht wie der den Sie immer trug. Du musst etwas lächeln wie das Leben spielt, als du ihren Namen auf der Buswerbung entdeckst. Aber es ist vorbei. Ihr habt viel geteilt, Lachen, Zärtlichkeiten, Abenteuer und schmutzigen Sex und sie war dein Mädchen,war. Vergangenheit. Hallo alle Interessierten Wie Winddancer in seinem Beitrag(solltet ihr auch unbedingt gelesen haben) schreibt, geht es hier im Forum fast immer darum Frauen zu gamen, wenn es dann doch mal um das Ende geht - dann fast ausschließlich darum wie man sie zurück gewinnen kann. Es gibt den ein oder anderen Erfahrungsbericht wie sich die Gefühlslage verändert, Tipps um sie nach langer Zeit doch wieder zurück zu gewinnen oder die beste Verhaltensweise. Es geht aber nur selten darum wie verloren man sich im ersten Moment fühlt. Ich bin seit kurzem wieder in genau dieser Situation und fühle eben jene Trauer, jene Verlorenheit. Es ist die dritte Trennung nach längerer Beziehung die ich erlebe. Ich weiß mittlerweile das die Zeit wirklich alle Wunden heilt, dass man sich am besten nicht meldet, dass man sich diese Frau die vor ein paar Wochen und Monaten noch einer deiner Lieblingsmenschen war, in der Zukunft eventuell gar nicht mehr an seiner Seite vorstellen kann und trotzdem sind da Trauer und Schmerz. Warum schreibe ich das ? Ich bin selbst noch sehr verletzt. Zum einem hilft mir das Schreiben dies zu verarbeiten, auf der anderen Seite möchte ich mich selbst daran erinnern was ich in all der Zeit gelernt habe, vielleicht hilft es ja auch dem ein oder anderen so etwas von jemand zu hören der genau in dieser Situation steckt und nicht die selben Fehler zu machen wie Hundert andere und in die Abgründe des "Exback Threads" abzusteigen oder doch das genaue Gegenteil aller Ratgeber hier zu tun und damit auf die Schnauze zu fallen. Wo fängt man an? Die Meisten werden in dieses Forum kommen um einen Weg zu finden sie zurückzugewinnen. Etliche Zeilen Text und einige Stunden später kommt die Ernüchterung. Man wollte doch kämpfen und hatte Tipps erwartet welche große Liebesgeste man auffahren könnte um sie zurückzugewinnen, stattdessen begrüßen euch Reihen an Ratgebern die einem zu einer Kontaktsperre, "sich rar machen", FTOW oder sich auf sich selbst zu konzentrieren raten. Das Problem ist sie sind alle wahr. Ich werde hier nun aber nicht die besten Tipps aufgreifen um sie zurück zu gewinnen, sondern eben jene die euch selbst auf die Beine helfen. Ob ihr wenn ihr bereit seid, dann noch kämpfen wollt liegt bei euch. Los gehts Meiner Meinung nach ist es das Beste erstmal wieder den Fokus auf sich selbst zu legen. Egal ob ihr Trauer etc. eher allein oder mit vielen Freunden oder im Bett von anderen Frauen verarbeitet - konzentriert euch auf das was euch gut tut. Erstens habt ihr diese Bereiche eventuell bereits seit längerer Zeit vernachlässigt, andererseits können euch all diese Punkte behilflich sein in der Bewältigung der Trauer. Eine Trennung sorgt dafür das ihr erstmal deutlich mehr Zeit habt. Fangt wieder mit dem Sport an den ihr so lange vernachlässigt habt. Trefft euch mit Freunden die ihr ewig nicht mehr gesehen habt, weil es halt doch gemütlicher war zusammen auf der Couch oder im Bett zu liegen. Ergreift wieder das Hobby für das ihr in der Beziehung einfach kaum mehr Zeit hattet. Fangt nicht an das Forum nach dem Wundermittel zu durchwälzen das euch diese Person wieder bringt. Ihr könnt nichts tun damit sie sofort wieder zu euch zurück kommt! Wenn sie denkt sie hat einen riesen Fehler gemacht liegt der Ball bei ihr und selbst dann könnt ihr noch entscheiden wie ihr damit umgeht. Wenn ihr dann wieder besser in Form, erfrischt durch Gespräche mit alten Freunden oder brennend von eurem im Hobby erlebten erzählen könnt - stehen auch eure Karten besser falls ihr sie doch zurückgewinnen wollen solltet. Kontaktsperre Manchmal mag es vielleicht kontraproduktiv erscheinen den Kontakt zu unterbinden, wenn man diese Person noch liebt - es gibt allerdings nichts das euch schneller wieder runterzieht als eine aussichtslose Situation wieder vor Augen geführt zu bekommen. Was auch immer der Grund seien mag, eure Beziehung ist vorbei. Wer Schluss macht, macht dies nur seltenst aus dem Affekt. Meistens wurde schon mehrere Wochen abgewägt, überdacht und selbst mit Freunden besprochen was wohl die richtige Verhaltensweise ist. Es muss dabei wohl oder übel so aussichtslos ausgesehen haben, dass eine Trennung die einzige Alternative blieb. Deshalb gebt euch selber diese Auszeit und auch dem Gegenüber. Verzweifelt den Kontakt zu suchen oder gar zu betteln wird sie eh nur noch weiter von euch wegstoßen. Neue Frauen kennen lernen Habt ihr es seit geraumer Zeit vermisst Frauen anzusprechen, zu daten oder mehr mit ihnen zu haben dann lebt es aus, aber zwingt euch nicht dazu wenn ihr nicht bereit dazu seid. Ihr werdet weder euch noch den Frauen etwas Gutes tun. Auch wird es keine wundersame Befreiung von der Trauer geben wenn ihr euch direkt 3 FBs anlacht ohne je auch nur ein bisschen die Trauer verarbeitet zu haben. Vielen Kerlen wird es helfen neue Frauen kennen zu lernen, FTOW kann tatsächlich hilfreich sein insbesondere dann wenn ihr sie auf ein Podest gehoben habt - es kann aber auch nur eine Verschiebung des Problems erzeugen. Ihr solltet lernen mit euch selbst und nur mit euch selbst glücklich zu sein. Wenn ihr nun hingegen die Aufmerksamkeit, Nähe und Zärtlichkeit die euch nun fehlt bei anderen Frauen sucht werdet ihr nur weiter abhängig von diesen sein und nicht frei handeln können. Zeit Nehmt euch Zeit. Wie lange ihr braucht um eine Beziehung zu verarbeiten liegt allein an euch und auch die Dauer der Beziehung hat ihren Einfluss. Versucht gezielt euch damit zu beschäftigen, zu trauern und zu reflektieren. Warum kam es zu der Trennung? Was hätte ich besser machen können. Egal wie richtig oder falsch sie sich verhalten hat, Beziehungen haben immer Wechselwirkungen und eure Aktionen werden immer Reaktionen und andersrum hervorrufen. Fragt euch deshalb was ihr hättet besser machen können, macht euch aber auch keine Vorwürfe. Es geht vor allem darum etwas aus der Trennung zu lernen. Ihr könnt dazu z.B. all die negativen Aspekte die ihr euch während der Beziehung zugelegt habt aufschreiben. Auch die negativen Aspekte die euch an ihr gestört haben könnt ihr aufschreiben, da wir Menschen sehr dazu neigen uns nur positive Eigenschaften in der Zukunft zu merken. Dies wird euch sowohl dabei helfen in Zukunft besser zu screenen und direkt Frauen zu finden die eher zu euch und euren Vorstellungen passen, als auch selbst Fehler zu vermeiden die euch in eurer vorherigen Beziehung passiert sind. Vergangenheit Wie Winddancer richtig schreibt wart ihr es die mit dieser Person zusammen wart. Ihr habt euch aus freien Stücken entschieden mit dieser Person zusammen zu sein. Im Nachhinein schlecht über sie zu sprechen, egal ob vor neuen Frauen, Freunden oder anderen Personen wird deshalb auch immer euch schaden. Insbesondere neue Frauen signalisiert so etwas, dass ihr falls es einmal mit euch nicht mehr klappen sollte auch im Nachgang von ihnen schlecht sprecht. Es kann passieren das Frauen wirklich Scheiße bauen und betrügen, lügen und euch verarschen - dennoch wird es euch nie helfen diese in den Dreck zu ziehen. Redet ihr dagegen gut von den Frauen die in euer Leben traten oder zumindest mit dem nötigen Respekt, signalisiert das anderen Personen dass ihr euch nicht auf ein gewisses Niveau herab lasst und wird dafür sorgen das sie das auch respektieren. Zukunft Irgendwann, ob in 3 Wochen, 2 Monaten oder in einem Jahr werdet ihr wieder bereit sein euch neu zu verlieben und meist ist es genau in diesem Moment, das ihr eine Nachricht der nun Exfreundin erhaltet. Egal ob ihr sie noch zurück wollt, froh seid single zu sein oder euch bereits neu verliebt habt - diese Person wird für immer ein Kapitel in eurem Leben bleiben. Nicht selten entstehen daraus gute Freundschaften, FBs oder man verliebt sich sogar nochmal. Selbst wenn nicht, solltet ihr die Zeit nicht bereuen oder ihr sogar Vorwürfe machen. Ihr seid nun nicht mehr der Mann den sie verlassen hat, ihr seid weiter, reflektierter und die Welt steht euch offen. Der Bus hält, viele Stationen später. Wo dich eben noch der Name in der Werbung traurig gemacht hat, ist nun ein Lächeln. Ein Lächeln darüber das die Erinnerungen eines schönen Kapitels abgeschlossen sind und du bereit bist ein Neues zu beginnen.
  22. Hey PUAs brauche Ratschlag in einer speziellen Situation. Ich bin noch Neu in diesem Forum weshalb ich nicht alle Fachbegriffe kenne sorry dafür. 1. Mein Alter 25 2. Alter der Frau 20 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 3.Dates 4. Etappe der Verführung Sexuelle Berührungen 5. Beschreibung der Sitation Hallo zusammen, ich bin in einer für mich sehr unklaren Situation. Kurze Zusammenfassung Bei einer Frau eine gute 7 die ich seit ein paar Monaten kenne, selten gesehen. Ist die Beziehung in die Brüche gegangen da er sie betrogen hat. Man hat gemerkt das sie mich schon während der Beziehung gern mal angesehen hat. Nach der Trennung kamen wir uns näher. Ein wenig geflirtet leichten Körperkontakt aufgebaut. Bis zu einer kleinen Party mit ihr und ihrer Freundin bei mir Zuhause. In dieser Nacht haben wir zusammen geschlafen und gekuschelt. Kein Sex! Am nächsten Tag kam sie Abends wieder und hat wieder da geschlafen, habe ihr noch bei einer Ausarbeitung geholfen. An beiden Abenden ist sie sehr schnell eingeschlafen. Am nächsten Morgen habe ich sie geküsst ab da ging alles sehr steil. Viel Nähe Telefonate und Chats. Ein paar Tage später hat sie wieder bei mir geschlafen, ich war der Meinung heute passiert es. Nach einer Massage die auf mehr hinaus laufen sollte schlief sie wieder ein. Am nächsten Morgen musste sie zur Arbeit wir haben noch in Ruhe einen Kaffee getrunken. Danach ist die gegangen, bis zu diesem Punkt alles ok. Direkt danach fing sie an sich von ihrer Schreibweise her zu distanzieren. Sie schrieb nicht mehr so viel, sehr distanziert und ohne die Möglichkeit ein Gespräch daraus auszubauen. Oft war dann auch die Freundin ein Grund weshalb sie keine Zeit hat oder ein Treffen abgesagt hat das von ihr vorgeschlagen wurde. Trotz der Distanz, schreibt sie mir manchmal was sie macht oder wann sie wieder Zuhause ist. Hört sich gut an. Wobei ich mir da unsicher bin ob alles der Wahrheit entspricht. Ich hab leider 1-2 Tage gebraucht bis ich aus dem Spiel aussteigen konnte. Da ich totale Kopfficks geschoben habe. Seit gestern habe ich die Kontaktaufnahme meinerseits gestoppt und reagiere nur auf ihre Nachrichten in ein paar Stundenintervallen oder schreibe gar nicht. Ich vermute das alles etwas zu schnell geschehen ist. Das ganze läuft jetzt knapp zwei Wochen und war direkt nach ihrer Trennung. Habe heute nochmal nach einem kurzen Treffen gefragt. Das wurde auch schnell abgelehnt. Ich nehme ein wenig Abstand von Ihr und hab mich mit einer anderen verabredet. 6. Frage/n Braucht Sie Ihren Freiraum? Habe ich noch die Chance ihre Aufmerksamkeit zurückzugewinnen? Wie stelle ich das an? Soll ich ihr weiter auf Ihre Nachrichten antworten? Ab wann starte ich einen neuen Versuch für ein Treffen und wenn nur aus Klärungsbedarf? Dient das alles nur dem Zweck eines Lückenfüllers? Danke für eure Hilfe, ich hoffe alles entspricht den Regeln des Forums.
  23. 1. Mein Alter: 27 2. Sein Alter: 30 3. Art der Beziehung: Monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: ca. 4 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: sehr gut, anfangs täglich, nach 4 Jahren alle 1,5 Wochen 7. Gemeinsame Wohnung: seit 3 Jahren 8. Beschreibung des Problems: Mein Ex-Partner hat sich vor einem Monat, während eines Streits, von mir getrennt. In den letzten sechs Monaten kam es häufig zu Streitereien. Auslöser hierfür waren alltägliche Kleinigkeiten. Der Streit selbst ging meistens von mir aus. Wir hatten oft Diskussionen, in denen ich auf 180 geriet und als ich dann merkte, wie falsch mein Verhalten in diesen Momenten war, ging ich einfach weg und versuchte danach, einfach wieder normal zu ihm zu sein, weil ich merkte, dass es total unnötiges Zeug war, über das ich mich aufgeregt habe. Ebenfalls wurde auch übers Handy gestritten oder diskutiert, was für ihn eigentlich ein no-go ist. Es sind öfter von beiden Parteien die Worte gefallen "dann such dir doch jemand anderen" oder "dann musst du eben gehen". Als es an einem Abend wiedermal zum Streit kam und dieser eskalierte, machte er Schluss. Am nächsten Tag zog er bereits aus. Ich habe ihm nach einer Woche einen langen Text geschrieben, in dem ich ihm Recht gegeben habe mit seiner Entscheidung zu gehen und iEr warhm ebenfalls meine "Fehler" mitgeteilt habe und das ich mir wünsche, dass er noch einmal zurückkommt. Daraufhin kam von ihm, dass es ihm zwar unendlich schwer fällt, aber er einfach nicht mehr kann/will, weil er so nicht glücklich ist. Er wolle jetzt einfach Single sein. Die Trennung ist jetzt einen Monat her. In der Zwischenzeit bin ich zwei Mal zu ihm gefahren, worauf er gar nicht erfreut reagiert hat. Und ich habe ihn in den letzten Tagen so sehr vollgetextet, dass er mich blockiert hat. Er hat mir gesagt, dass er seine Entscheidung getroffen hat und dazu steht. Ebenfalls hat er gesagt, dass er nicht mehr mit mir zusammen kommen wird. Die Anziehung zwischen uns war, trotz des Stress, immer noch sehr groß. Unser Sex war ebenfalls gut, wie von Anfang an in unserer Beziehung. Vor diesen eben beschriebenen Monaten hatten wir eine schöne Beziehung. Wir haben super viel zusammen erlebt. Sind oft verreist. Wir hatten die selben Interessen und haben uns ergänzt. Ich habe mich mit seinen Freunden und seiner ganzen Familie gut verstanden und er auch mit meiner. Ich denke trotzdem, dass ich auch da manchmal zu eifersüchtig reagiert habe und er öfter das Gefühl hatte, dass ich ihm nicht traue. 9. Fragen an die Community: Der Text ist lang, aber ich konnte es nicht kürzer zusammenfassen. Ich liebe ihn noch immer und würde mir natürlich wünschen, dass er es irgendwann bereut. Was meint ihr - wie soll ich mit der Situation umgehen? Meint ihr, er wird seine Meinung noch ändern?
  24. 1. Dein Alter 24 2. Ihr/Sein Alter 21 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere monogam 4. Dauer der Beziehung ~ 1 Jahr 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 3 Monate, kannten uns aber schon länger flüchtig 6. Qualität/Häufigkeit Sex Anfangs täglich, zum Ende hin 2-3 Mal die Woche 7. Gemeinsame Wohnung? Seit kurzem, ja. 8. Probleme, um die es sich handelt Ich weiß nicht genau, ob meine Freundin mich nach Strich und Faden verarscht hat, oder nicht. Ich würde gerne mal die Meinung von neutralen Leuten dazu hören. Folgende Szenarien sind ablaufen: 1. Monat nach Beziehungsstart: Ich spiele an ihrem Tablet, während sie duschen ist. Auf einmal poppt von oben eine Instagram Nachricht von einem Typen auf: "Lass uns doch nochmal treffen." Ich klicke drauf, lese den Verlauf. Er faselt irgendwas von Versöhnungssex, sie antwortet darauf mit "Hmm, weiß nicht." und so Sachen, also kein klares Nein von ihr. Ich spreche sie drauf an. Ihr Erklärung: "Das ist so n kranker Typ, der stalkt mich die ganze Zeit schon und addet mich auch immer wieder neu. Der versteht einfach nicht, dass ich nichts mehr von ihm will. Wenn ich ihm Nein geschrieben hätte, wäre er vorbei gekommen oder so. Ich hab ihn angerufen und ihm gesagt, dass ich jetzt einen Freund habe, das er mich in Ruhe lassen soll." Meine Gedanken: Okay, glaub ich ihr mal so. Thema abgehakt 3. Monat nach Beziehungsstart: Ähnliches Szenario, wieder poppt eine Nachricht auf und ich sehe den kompletten Verlauf. Anderer Typ. Der Typ schreibt ihr, dass er sie gerne ficken will und sie geht drauf ein. Fragt ihn wie denn am liebsten usw. Wieder spreche ich sie drauf an. Ihr Erklärung: "Haha, guck dir den Typen mal an. Mit dem würde ich nie was haben. Wir hatten langeweile auf der Arbeit, das hat ein Arbeitskollege von mir ihm geschrieben und wir haben uns darüber amüsiert." Meine Gedanken: Jetzt schon das zweite Mal sowas, langsam wirds komisch. Aber gut, kann ja sein, passt auch so von der Uhrzeit her mit der Arbeit. Sage ihr dazu, dass sie sowas in Zukunft aber bitte einfach lassen soll, damit es keine Missverständnisse gibt. Ja, macht sie. Hat den Typen dann auch blockiert. 6. Monat nach Beziehungsstart: Irgendein Ex ruft sie an. Sie müssten was klären. Sie schreibt ständig mit ihm, auch über andere Dinge. Was genau, weiß ich nicht. Habe nur mitbekommen, dass er ihr ständig Nachrichten geschickt hat. Hat mich irgendwann genervt und ich meinte, dass mich das nervt und das jetzt mal langsam aufhören sollte, wenn sie ihre Dinge geklärt haben. Hat sie verstanden und ihn ebenfalls blockiert. 10. Monat nach Beziehungsstart: Erneut anderer Typ. Nachrichten, die ich gesehen habe: "Kb auf Stress mit deinem Freund" - Sie: "Der wird das nicht mitbekommen, hab mein Handy die ganze Zeit bei mir." Ich spreche sie drauf an. Erklärung von ihr: "Der hat mich angeschrieben, meinte nur wie es mir geht und so und ich hab ihm gesagt, dass wir Stress kriegen wenn wir schreiben, deswegen meinte er das." Ich hab sie gebeten, mir den Nachrichtenverlauf bitte zu zeigen, nach den letzten Malen, damit ich mir sicher sein kann, dass das wirklich so war. Sie hat sich geweigert und den Verlauf dann schnell gelöscht. Joa und für mich war das dann jetzt der Punkt, wo ich nen Schlussstrich gezogen und sie rausgeworfen habe. Wir haben mehrfach darüber gesprochen, sie macht es immer wieder. Ich verstehe es nur nicht. Sie sagt mir jeden Tag, das sie mich über alles liebt, wir sind vor kurzem zusammen gezogen, sie hat sogar schon von Kindern gesprochen. Wieso also dieses ständige schreiben mit anderen Typen? Und das waren ja nur die 4 Male von denen ich weiß. Wer weiß, was sonst noch so alles abging. Ich persönlich mache mir natürlich dann die Gedanken, ob ihr in der Beziehung irgendwas gefehlt hat, ob sie vielleicht doch die Wahrheit sagt, oder ob sie einfach diese ständige Aufmerksamkeit und Bestätigung von anderen Typen braucht. Schiebe ich mir zu viele Filme? Habe ich überreagiert? Bin ich zu blind zu sehen, dass sie die ganze Zeit ihre Typen am Start hatte, sich vielleicht sogar mit welchen getroffen hat, während der Beziehung? Wie würdet ihr reagieren? Ich mein, ich liebe sie. Ich fänds echt schade, wenns das jetzt gewesen ist. Aber mehr als es immer wieder anzusprechen kann ich ja nicht tun. Sie verspricht mir immer wieder, dass sie es nicht mehr tut und tut es dann trotzdem wieder. Warum? Keine gute Basis für Vertrauen in der Zukunft. Ich würde es einfach gerne verstehen. Und wieso ich die ganze Zeit zu blind war um es zu erkennen? Ein Jahr mit einer Frau "verschwendet", die die ganze Zeit irgendwelche anderen Typen am Start hat? Oder reagiere ich einfach über? Das Problem ist einfach, dass ich nicht weiß, was wahr und was gelogen ist. Aber je länger ich drüber nachdenke, desto mehr denke ich, dass sie die ganze Zeit solche Dinger abgezogen hat. Vielleicht sieht hier ja jemand klarer und neutraler als ich. 9. Fragen an die Community
  25. joyhu

    LTR Trennung für Neue

    1. ich 43Jahre 2. sie 46 bzw Neue 38Jahre 3. monogam, da offene Beziehung nicht erwünscht; aber diverse Affären 4. 20Jahre Beziehung, inklusive Kinder 5. Kennenlernphase zu beiden Seiten über Monate 6. Sex..mmh..sehr selten, Qualität ist auch dürftig 7. gemeinsame Wohnung, klar 8. Trennung von einer langjährigen Beziehung ja/nein , betrifft ja auch alle anderen Bereiche wie zB social circle, materielle Dinge etc 9. Mir geht es einfach darum, Input zu bekommen, Meinungen zu hören.. Hallo miteinander... Wie schon erwähnt, bin ich mit meiner Lebensgefährtin 20Jahre zusammen, wir haben 2 Kinder. Wir kannten uns schon vorher und man kann sagen, sie hat einfach zugeschnappt, nachdem die vorige LTR in die Brüche ging. Die Anfangsjahre waren tatsächlich wunderbar, selbstverständlich nicht nur in sexueller Hinsicht. Man hat sich gegenseitig unterstützt, egal welche Projekte der andere in Angriff nahm. Offenheit überhaupt kein Thema. Gegenseitiges öffentliches Anerkennen, etc.pp. Die Dramen, die man hier so liest, hätt ich damals einfach nur lächerlich gefunden. Allerdings hatte ich auch während dieser Zeit 2-3 FB´s. Eine offene Beziehung war aber eindeutig nicht erwünscht. Seit einigen Jahren schläft all das mehr und mehr ein. Und natürlich haben wir beide dagegen angekämpft. Fakt ist: Wir führen derzeit eine 0815-Beziehung, ohne große Höhepunkte und besonders sexuell frustrierend. Ich habe in diesem Bereich viel versucht und geredet, war aber irgendwie wie ein Kampf gegen Windmühlen. Irgendwann einen Großteil der Sexualität ausgelagert, zB im JoyClub unterwegs gewesen u.s.w. Von ihrer Seite kein großes Interresse mehr. Eine tiefe innere Verbundenheit besteht merkwürdigerweise immer noch. Seit einigen Jahren habe ich eine Arbeitskollegin, mit der ich mich wunderbar verstehe. Derselbe Humor, die gleichen Wertvorstellungen, geniale Streitkultur, lebensbejahend, voller Optimismus. Die Chemie stimmte von Anfang an. Sie kommt meiner Traumfrau, falls es sowas überhaupt gibt, näher als jede andere bisher, sowohl äußerlich als auch innerlich. Aber wir waren beide "safe", deswegen kein Thema... ich in einer festen Beziehung und sie hatte auch immer ´nen Freund. Vor einigen Monaten wurde sie von ihrem damaligen Freund auf´s übelste "verarscht". Es war sehr ernst, große Pläne mit Umzug und neuem Job..und er macht aus heiterem Himmel ohne Angabe von Gründen einfach Schluss. Sie war am Boden zerstört, was mir wiederum wehtat und ich hab mich um sie gekümmert, um sie wieder aufzubauen. Was mir auch gelang, allerdings viel zu gut. Wir haben uns stark angenähert und plötzlich stellt sich heraus, attraction ist hier nicht einseitig, sondern seit Jahren von beiden Seiten stark vorhanden. Seitdem verbringen wir soviel wie möglich Zeit miteinander. Sex ist großartig, wenn auch logistisch oft schwierig. Ganz starker Rapport. Sie hat sich nach einigem Zögern auf eine Affäre eingelassen, hat aber große Probleme damit, da - Überraschung - Monogam is King. (Zitat: Ich teile alles, aber nicht den Mann.) Sie möchte also eine Entscheidung. Und auch von meiner Seite aus steht nach etlichen Seitensprüngen jemand vor mir, für den ich exklusiv dasein möchte, bei dem ich keine FB´s, MLTR´s oder was auch immer mehr brauche.. Hoffe das ist nicht zu lang. Weiß nicht mal, ob ich hier richtig bin, aber ich schätze dieses Forum sehr, wenn auch bisher immer nur als Ghostleser, hat mir auf jeden Fall oft weitergeholfen. Danke im Vorraus für jeden Comment...