walga

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  1. Immopreneur-Kongress An diesem Wochenende fand der zweite Immopreneur-Kongress statt. Der grösste Kongress privater Immobilien-Investoren in Deutschland. Stefan Steup sagte sogar der grösste in ganz Europa. Und wahrlich waren die Kulisse und das Ambiente eindrucksvoll. Es gab viele Referenten, die teilweise parallel das Publikum begeistert haben (2 Bühnen) und rund 700 Gäste. Überall ging es um Immobilien und jeder gab gern Infos zu seinen Ideen, Strategien und Portfolios. Gerade in den 1-1 Gesprächen mit anderen Investoren gab es einen tollen Austausch. Und genau das sollte es sein: Ein Austausch und Netzwerken. Die Vorträge Die Vorträge waren sehr unterschiedlich und teilweise sehr speziell. Einige waren sehr gut und interessant, andere waren komplette Zeitverschwendung. Esoterik hat meiner Meinung nach auf solch einem Kongress nix zu suchen. Die Vortragenden waren zwischen den Vorträgen sehr oft in der Lobby und stellten sich allen Fragen. Quasi ein Thomas Knedel und Gerald Höran zum Anfassen. Sowas ist super und hat den Kongress zu einem unverwechselbaren Erlebnis gemacht. Neben den Vortragenden und vielen Gästen waren auch einige Youtuber, Buchautoren und Podcaster dabei. Jeder konnte sich mit seinem Idol treffen und direkt Fragen stellen. Thomas Knedel betonte extra nochmal, dass es einen Burgfrieden auf dem Kongress gibt und jeder sein „Konkurrenz-Denken“ draußen lassen sollten. Das klappte perfekt! Es fühlte sich wie eine große Familie an und niemand war allein. Für mich fehlten in der Familie nur noch ein Alex Fischer und ein Jörg Winterlich. Vielleicht bekommt man die im nächsten Jahr auch dazu. Die Hälfte der Zeit war ich in den Vorträgen und die anderen Hälfte der Zeit in Gesprächen draußen. Ich wurde sogar zwei Mal auf meinen Blog angesprochen, was mich natürlich besonders stolz machte. Und dann gab es einen Moment, der für mich einmalig und sehr ergreifend war. Ich hatte sogar fast ein paar Tränen in den Augen. Normalerweise wenn ich mich mit Bekannten, Freunden oder Familie über Immobilien unterhalte, dann bin ich der Einzige, der sich damit beschäftigt. So geht es wahrscheinlich den meisten. Dann gab es aber einen Redner auf der Bühne, der direkt nach der Begrüßung eine Frage in den Raum stellte: „Guten Morgen Darmstadt! Ich freue mich hier bei euch zu sein, es ist mir eine Ehre! Bevor ich aber mit meinem Vortrag beginne, möchte ich euch etwas einschätzen. Ich möchte wissen, mit welchem Publikum ich es zu tun habe. Daher eine Frage. „Wer von euch ist in Immobilien investiert?“ Zusammen mit meiner Hand gehen gleichzeitig 650 Arme nach oben. Waoh, was für ein Gefühl! Hier fühle ich mich zuhause; meine Familie. Gleichgesinnte und Exoten. Nicht nur 650 Menschen, die die gleiche Vorliebe für Immobilien haben wie ich, sondern 650 Menschen die sich ihre Träume erfüllen. 650 extrem optimistische Menschen und einen unglaublichen Energie. Allein dafür hat sich die Reise gelohnt. Wichtige Erkenntnisse des Kongresses Zu den Vorträgen an sich kann ich nicht so viel Neues berichten. Dort wurde nicht der heilige Gral ausgepackt. Das meiste kennt man aus den Büchern und den Videos. Trotzdem konnte ich 3 Learnings aus den 1-1 Gesprächen mitnehmen: Gespräch mit Thomas Knedel Ich habe mit Thomas darüber geredet, dass mein Ziel die 50 Immobilien ist und ich auf einem guten Weg bin. Allerdings war ich mir unsicher, ob ich nach den 50 Wohnungen aufhöre und konsolidieren soll, oder ob ich einfach weiter kaufe. Thomas beruhigte mich und sagte, dass es keinen Grund zum Aufhören gibt. Wenn ich im Flow bin, das Geschäft läuft, ich weiter tolle Wohnungen finde, dann soll ich einfach weiter machen. Alles andere ergibt sich nebenbei. Gespräch mit Otto Hesse Otto fragte ich nach seinen Kriterien zu seinen Immobilen in der Pampa. Er sagte, dass er nicht auf die Prognosen von Wegweiser Kommune und anderen Statistiken vertraut. Das sind stark veraltete Daten und widerspiegeln nicht den aktuellen Stand. Außerdem spricht nix dagegen, das geilste Haus in einer Stadt mit leichtem Rückgang zu haben. Er hat unter anderen Häuser in 2.000 Einwohner Städten. Hauptsache gute Autobahnanbindung, einen Supermarkt mit Vollsortiment, einen Arzt, Kindergarten und Schule. Passt. Für solche Städte interessiere ich mich gerade auch. Also kann ich beruhigt weiter machen. Gespräch mit Andreas Sell Mit Andreas hatte ich kurz das Thema Bonität bei den Banken (wenn man seinen Job kündigt) besprochen. Was passiert, wenn man genug passives Einkommen hat um den Job zu kündigen? Und nicht nur genug Einkommen für die eigenen Kosten, sondern auch das Geld für weiteres Investieren. Stefanie Schädel war ebenfalls in der Runde dabei. Und beide gaben die gleiche Antwort: Kündige so spät wie möglich. Oder versuch erstmal Teilzeit. Wenn du deinen Job kündigst, wird es extrem schwer für weitere Finanzierungen. Egal wie viel du passiv mit deinen Immobilien verdienst. Der 2.000€ Netto Angestellte wird tausend Mal lieber finanziert, als der 10.000€ Netto Privatier. Die Banken sind zu „old school“ und fahren seit Jahrzehnten nach dem gleichen Motto. Sie glauben, Angestellten leben wesentlich weniger risikoreich als der Unternehmer. Andreas versuchte das damals in seinem Job in der Bank zu ändern, aber er stieß bei seinen Vorgesetzten auf Granit. Das ist sehr schade, da ich eigentlich so schnell wie möglich in die Freiheit wollte. Muss ich also noch ein bisschen länger warten. Weitere Gedanken zum Kongress Der Kongress war zwar sehr cool, aber hauptsächlich wegen dem Ambiente. Die Vorträge haben mir wie gesagt nicht so viel Mehrwert geboten. Daher überlege ich mir nächstes Jahr, ob ich dann wieder hin fahre. Auf jeden Fall werde ich dann das Hotel direkt neben dem Veranstaltungsort nehmen und Visitenkarten mitnehmen. Vielleicht bin ich dann durch meinen Blog auch etwas bekannter und habe noch mehr interessante Gespräche. Oder ich stehe selbst auf der Bühne…hahahahaha….das wäre doch mal ein geiles Ziel für 2018 So wie es der letzte Sprecher Tobias Beck sagte: „ Willst du wieder das Gefühl zu fliegen?“ oder getreu dem Immopreneur-Motto „the sky ist he limit“. Des Weiteren hat Gerald Höran in seinem Vortrag erneut die Digitalisierung und die digitale Reichweite angesprochen. Kaum einer hatte eine eigene Marke – einen eigenen Brand. Das wird mit der Zeit immer wichtiger. Ich habe es gemerkt, als mich zwei Investoren auf meinen Blog angesprochen haben. Es war ein schönes Gefühl und man knüpft schneller Kontakte. Also werde ich versuchen etwas berühmter zu werden. Aber nicht durch 08/15 Marketing, sondern durch guten Content! Ich werde mich ins Zeug legen, viele nützliche Blogbeiträge schreiben und euch möglichst viel Mehrwert bieten. Ich glaube, dann kommt eins zum anderen. Als letztes will ich natürlich all die coolen Leute grüssen, die ich auf dem Kongress getroffen habe. Ich habe mit Steffen Krise (Wirtschaft verstehen) über sein Lehrer-Leben und seinen Youtube Channel gesprochen. Mit Stefanie Schädel (jeder-kann-immobilien) habe ich beim Frühstück ein bissle über Mindset und ihre Escape-Rooms gesprochen. Mit Christian (investkinx) haben wir beim Bierchen übers Bloggen philosophiert und mit Manuel Back über das Verkaufen von Wohnungen in Peru. Mit Arnd und Andreas habe ich über Risiken im Markt und die Schattenseite der Immobilieninvestments gesprochen, ebenfalls sehr interessant. Ich weiß, ich habe noch 2-3 Leute vergessen, aber ich kann nicht mehr alle Visitenkarten den Gesichtern zu ordnen. Ich hoffe ihr meldet euch bei mir. Es hat viel Spaß gebracht! Danke an euch alle über die unterhaltsamen Stunden.
  2. Abschluss Oktober 2017 und mittelfristige Strategie Allgemeines Es wird Zeit für meinen Oktober-Abschluss-Artikel, aber ich komme kaum zum Schreiben. Das liegt daran, da ich etwas Neues für mein Business entdeckt habe und das echt süchtig macht. Der Aufbau von Nischenseiten. Ich bin durch Zufall über ein Video von Fritz Recknagel gestolpert und dort auf den Aufbau und Vertrieb von Nischenseiten aufmerksam geworden. Der Vorteil: man kann alles selber machen, muss auf Niemanden warten (wie Makler, Notar, usw.) und kann viel optimieren. Umso besser die Nische und die (Empfehlungs)-Seite dazu ist, desto mehr Kohle wirft sie ab. Mich fasziniert dieses Konzept und ich habe meine erste Seite gebaut. Das Wissen dazu gab’s auf der Seite der Digital Army. Dort habe ich mir alle Videos zu den Nischenseiten angeschaut (4 Tage non stop 10h-13h), viel gelernt und parallel meine Seite aufgebaut. Laut Fritz werfen solche Seite nach 2-3 Monaten Geld ab und dann permanent mit wenig Aufwand. Was meinen Cash im Oktober angeht, so ist dieser etwas niedriger als im September. Das liegt daran, dass ich etwas Geld aus dem P2P abgezogen hatte, da ich mein Mehrfamilienhaus kaufen wollte. Daraus wurde erstmal nix. Mehr dazu siehe unten. Insgesamt hatte ich im Oktober den Eigentumsübergang meiner letzten offenen Wohnung. Hat auch lang genug gedauert. Jetzt wird erstmal nix Neues mehr gekauft, bis ich ein tolles Mehrfamilienhaus finde. Aktueller Stand meiner 19 Wohnungen Wie oben geschrieben, gehören nun alle 19 Wohnungen mir und werfen Cash ab. Im Oktober gab es ein paar mehr Anfragen für Reparaturen und Kostenübernahmen. Einige habe ich akzeptiert, andere auf 2018 geschoben. Zwei meiner neuen Mieterin wollen den Boden ausgetauscht bekommen, da sie dort 10 Jahren wohnen und der alte Vermieter nichts gemacht hat. Ich werde mich am Material beteiligen, verlegen wollen die Mieter jeweils selbst. In den fünf Wohnungen meines Wohnungs-Paketes in Schkeuditz habe ich jeweils die Miete um 10% erhöht. Ich bin nichts ans Maximum gegangen, sondern habe überall nur 20€ drauf gepackt. Somit habe ich ab Januar 2018 insgesamt 100€ mehr. Diese werden dann in die Renovierungen der Böden fließen. Alle Mieter haben sofort und ohne Einwand akzeptiert. Schließlich waren die alten Mieten sehr alt, teilweise noch von deren Einzug und nie erhöht. So sah die Rechnung mit den alten Mieten aus. Und so mit den neuen Mieten: Mehrfamilienhäuser Mit den Mehrfamilienhäusern hatte ich im Oktober sehr viel Pech. Ich hatte 4 interessante Objekte gefunden, 3x den Gutachter losgeschickt und 4x wurde mir das Objekt 2 Tage vor der Nase weggeschnappt. Sowohl ich als auch meine Bank sind etwas gefrustet. Trotzdem versucht mich meine Bankerin aufzumuntern, nachdem ich ihr die letzte Absage schrieb. „Guten Tag Herr Raue, schade aber nicht zu ändern ;-( Bleiben Sie ruhig dran. Sobald Sie mir wieder was schicken, werde ich dies bevorzugt zeitnah bearbeiten.“ Wenn ich demnächst was finde was sich gut rechnet, werde ich sofort meinen Gutachter los schicken, meine Bank informieren und das Objekt reservieren. Als Preis peile ich irgendwas zwischen 250.000€ – 300.000€ an. Interessanter Weise hat mir am Wochenende ein Kumpel etwas von einem MFH in Braunschweig erzählt, welches noch nicht auf dem Markt ist. Allerdings meinte ehr, er könne den Eigentümer zum Verkauf bewegen, wenn er sich auf mich als Käufer verlassen kann. Wir haben am Mittwoch unser erstes Gespräch darüber…mal schauen, was da geht. P2P Einkommen Bei dem P2P hat sich nicht viel getan. Ich hatte wie gesagt etwas Geld abgezogen und später wieder drauf gepackt. Mit Robocash habe ich eine neue Plattform mit ins Boot geholt und 1000€ zum Testen drauf gepackt. Sieht mir recht gut aus. Dort hat es den Vorteil, dass dort nur kurz laufende Darlehen von 1 Monat vergeben werden. Dadurch hat man im Zweifel sein ganzes Geld immer nach einem Monat wieder. Wenn es nach einem Monat gut läuft, werde ich mehr Geld drauf packen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten und berichten, ob die Plattform was taugt. Mittelfristige Strategie In einem meiner ersten Beiträge hatte ich geschrieben, dass ich ungefähr 10 Jahre brauche, um mein Ziel der finanziellen Freiheit zu erreichen. Die 10 Jahre hatte ich mir als Hausnummer gesetzt und nicht wirklich strukturiert begründet. Es hörte sich einfach gut an. Mittlerweile habe ich einiges an Erfahrungen mit meinen Ausgaben und meinen Investments gemacht, sodass ich die Planung detaillierter und begründeter machen kann. Eine erste Idee nach einigen Analysen ließ auf maximal 5 Jahre zur finanziellen Freiheit schließen. Ich hatte im ersten vollen Jahr ein Portfolio an Wohnungen erarbeitet, welches mir rund 1000€ passiven Cash erwirtschaftete. Dazu kamen noch Einnahmen aus P2P. Ich hatte also gesehen, dass man mit der richtigen Strategie sich in einem Jahr ein monatlich passives Einkommen von 1000€ erarbeiten kann. Also rechnete ich einfach 5 Jahre hoch. Jedes Jahr einen Tausender mehr im Monat. Also nach 2 Jahren 2000€ monatlich, nach 3 Jahren 3000€ monatlich, usw. Somit hätte ich meine Ziel-Summe von 5.000€ nach 5 Jahren erreicht. Das erste Jahr ist rum, bleiben also noch 4 Jahre. Inflation, neue Zinsbindungen, Mieterhöhungen mal außen vor gelassen. 5 Jahre anstatt 10 Jahren hört sich schon mal viel besser an. Dann habe ich weiter gedacht und noch andere Annahmen getätigt. Wenn ich es schaffe meinen KFZ-Kredit und meinen P2P-Kredit schnell abzuzahlen, dann habe ich 1250€ weniger monatliche Kosten. Dann kann ich meine Kosten ganz schnell auf 2.000€ pro Monat senken, wobei dort noch 1.000€ Miete eingerechnet sind. Da ich ohne festen Job wieder von der Schweiz nach Deutschland ziehen kann, könnte man die Miete auch noch auf 600€-700€ senken. Ich könnte auch in meiner grössten eigenen Wohnung in Leipzig wohnen (72qm²) für 445€ (Kredit + Hausgeld + Instandhaltungsrücklage). Da ich davon ausgehe, dass ich die 2.000€ passiv Ende 2019 zusammen habe, könnte ich Ende nächsten Jahres von meinem passiven Einkommen leben. Vorausgesetzt ich müsste die Kredite nicht bedienen. Um noch weiteres Geld für das Bedienen der Kredite zu haben, müsste ich noch ungefähr ein weiteres Jahr dran hängen, also Ende 2020. Oder zwei weitere Jahre zum kompletten (Sonder)-Tilgen dieser Kredite, also Ende 2021. Das würde wie folgt aussehen Ende 2019 habe ich 2.000€ passives Einkommen. Ende 2020 habe ich meinen P2P Kredit abgezahlt. Ende 2021 habe ich meinen KFZ Kredit abgezahlt. Somit wäre ich Ende 2021 finanziell frei mit rund 2.000€ Cash im Monat. Wenn ich meinen Porsche verkaufe, vielleicht sogar früher. Dazu kommt, dass ich mir meine Pensions-Kasse der Schweiz unter gewissen Umständen auszahlen lassen kann, wenn ich wieder dauerhaft nach Deutschland gehe. Da wären auch nochmal locker 25.000€ – 30.000€ drin, welche ich eventuell fürs Kaufen/Abbezahlen meiner Immobilien nutzen kann. Da ich die Pension (das Schweizer Wort für Rente) eh nicht brauche, kann ich es auch abziehen und tausend Mal besser investieren. Alles in allem viele Spielerein. Vor allem wenn man bedenkt, dass man vielleicht 50% weiter arbeitet, als Freelancer Projekte macht oder mit Hobbies ein bisschen Geld verdient (z.B. Tanzlehrer). Auf jeden Fall hätte ich die Option meine 10 Jahre auf 3 weitere Jahre runter zu kürzen und verschiedene Wege einzuschlagen. Oder ich mach noch 4 weitere Jahre um auf die 5.000€ passives Einkommen zu kommen. Ich habe viele Ideen….und alle hören sich besser an als ein stupider Angestellten-Job bis 67… Mal schauen wie sich das Ganze entwickelt, ich werde euch wie immer auf dem Laufenden halten… Blog Im Oktober habe ich eine eigene Plattform für mein Vermieter Tagebuch eingerichtet. Diesen könnt ihr hier finden: https://vermietertagebuch.com/ Vor allem habe ich Freunde, die mein Tagebuch lesen wollen, sich aber nicht hier im Forum anmelden wollen. Außerdem kann ich auf dem Blog Werbung schalten wenn ich will. Eventuell kann ich auch mal Einträge zu anderen Lifestyle Themen dort posten. Mal sehen, wie sich der Blog entwickelt. Ich würde mich freuen, wenn ihr dort ebenfalls kommentiert.
  3. Das kann ich irgendwie nicht so recht glaube. Einen Ehevertrag macht man doch für die Güterteilung, sodass bei ner Scheidung nix ausgezahlt werden oder Unterhalt gezahlt werden muss.
  4. Fahrzeugprivatleasing - Kosten

    Ich hatte 2 Jahre Privat-Leasing. Hier sind die typischen Kosten für ein KFZ. Je nach Angebot sind einige Kosten inkludiert oder nicht. 1) Leasing-Rate 2) Reparaturen und eventuell Garantie. 3) Service, den du 1x im Jahr machen musst bzw. alle X Kilometer. 4) Reifenwechsel & Reifenlagerung 5) KFZ-Versicherung 6) Steuern 7) Autobahn-Maut 8) Benzin
  5. Wieso das? Ehevertrag und minimalistische Hochzeit. Ich brauch kein großes Tamtam. Kann man später immer noch nachholen, wenn man Bock drauf hat. Durch die andere Lohnsteuerklasse (verheiratet) muss ich sogar weniger Steuern zahlen.
  6. @MrPepper: Du sprichst ein sehr interessantes Thema an. Vorweg aber: Ich fahre einen Porsche Boxster GTS, keinen Ferarri. Der Italiener war eine Probefahrt in den Bergen und auf dem Flugplatz. Ich habe eine Schwäche für schnelle Sportwagen. Zu deiner Frage: Das finanzielle Mindset und die Einstellung zum Sparen/Invest/Konsum durchläuft mehrere Phasen. Dadurch trifft man unterschiedliche Entscheidungen und legt seinen Fokus auf andere Bereiche. Hier die Phasen: 1) „Normales“ finanzielles Mindset, welches 95% der Menschen haben. Einkommen = Konsum. Man gibt alles aus was man verdient, hat kaum Rücklagen. Von Finanzen hat man wenig Ahnung. Man lebt gut, da man sich verhältnismässig viel leisten kann. Allerdings baut man kein Vermögen auf und denkt gelegentlich über die finanzielle Zukunft nach. Oft resultieren diese Überlegungen in dem Ziel, einfach mehr verdienen zu müssen. Trotzdem strampelt man sich ab und kommt kaum vorwärts. 2) Nachdem man in Phase 1 kaum vorwärts kommt, macht man sich erstmal schlau zum Thema Sparen/Konsum. Liest Bücher, schaut Videos, befragt Freunde. Man fängt an Geld zu sparen. Allerdings läuft das schleppend, da man auf Konsum verzichten muss und das Resultat des Sparens sehr winzig ist. 3) Man steckt noch mehr Zeit in seine Bildung und beschäftigt sich zusätzlich mit Invest. Allein durch sparen wird man nicht reich. Ausserdem fehlte die Motivation. Jetzt findet man eine Möglichkeit sein gespartes Geld anzulegen und vom Zinses-Zins zu profitieren. 4) Jetzt startet der Booster. Man hat in Phase 3 eine to0lle Möglichkeit zum Vermögensaufbau gefunden und will das Ganze beschleunigen. Dadurch muss man mehr Geld sparen. Also mehr verdienen und weniger ausgeben. Es wird Haushaltsbuch geführt und versucht an jeder Ecke zu sparen. Jeder € wird zweimal umgedreht. Viele Leute fallen hier in das Extrem. Sehr asketisch leben und jeden Konsum verteufeln. 5) Nachdem man in Phase 4 tolle Ergebnisse erzielt hat, ist man von der Strategie überzeugt. Trotzdem weiss man, dass die grossen Resultate erst in vielen Jahren kommen. Und man möchte nicht die vielen (schönen) Jahre auf einem Minimum leben und verpassen. Man möchte sich jetzt schon was gönnen. Also wird versucht die perfekte Balance zwischen Sparen/Invest und Konsum zu finden. Und das ist bei vielen der heilige Gral. Wieviel kann ich ausgeben um ein tolles Leben zu haben und wieviel darf ich ausgeben, um weiter gut investieren zu können? 6) Die eigenen Assets werfen so viel Geld ab, dass man davon gut leben und weiter sparen kann. Der aktive Aufbau (lukrative Arbeit nur des Geldes wegens) ist vorbei und man macht worauf man Bock hat. Nebenbei wird das Konto von ganz allein grösser (Zinses-Zins). Sicherlich ist diese Auflistung nicht vollständig. Allerdings sind das die Phasen die ich selber erlebt habe (1-5) oder in Aussicht habe (6). Ich befinde mich in Phase 5. Ich spare momentan rund 33% meines Netto-Einkommens für meine Investments. Rund 20% konsumiere ich (Spass). Und der Rest geht für Lebenshaltung drauf (Miete, Essen, Transport, usw.). Ich denke, dass ich in meinem Leben schon einiges erreicht habe und dafür will ich mir was gönnen. Allerdings will ich schnell in die finanzielle Freiheit, also muss ich viel investieren. Der Invest muss immer höher sein als der (Spass)-Konsum. Damit fahre ich momentan ganz gut. Trotzdem habe ich oft das Gefühl geizig zu sein und unter meinen Verhältnissen zu leben (vom Auto mal abgesehen). Aber das ist ok. So komme ich meinen Ziel schnell näher. Und das hat höchste Priorität. @Nachtzug: Dieses Thema wird sich im Januar klären. Dann besuchen wir ihre Familie in Costa rica. Wenn ich mich dort wohl mit ihr fühle, dann werden wir heiraten. Falls nicht, werden wir uns trennen. Entweder richtig oder garnicht. Wir haben dann viel intensive Zeit zusammen gehabt und wissen wohin die Reise geht. Und sie hat dann auch mehr Sicherheit und kann sich ein Leben aufbauen.
  7. Ich kaufe ihr nur das Nötigste. Das beinhaltet weder auswärts Essen, noch Ferien, Kosmetik oder Kleider. Sehr wohl aber Essen, Deutsch-Kurs, Bahntickets und Fitnessstudio. Ich biete ihr sehr viel Erfahrung in vielen Lebensbereichen und helfe bei ihrer persönlichen Entwicklung. Sie nimmt das alles sehr wohlwollend und wissbegierig auf. Sie sagt, ich helfe ihr bei vielen Problemen und ich weiß auf alles eine Antwort. Sie weiß meine positive Art, meine Lebenserfahrung, meinen Fokus, meine Ziele und Motivation sehr zu schätzen. Das reicht ihr vollkommen aus. Sicherlich zahle ich die Getränke beim Ausgehen und kaufe auch Süßigkeiten. Aber Überflüssiges lasse ich weg. Und sie fragt es auch nicht nach. Wahrscheinlich, weil ich es selbst sehr organisiert vorlebe. Sie sieht, dass ich kein Geld für scheiß ausgebe. Vor allem, weil ich immer die "Ausrede" habe, dass ich das Geld für meine Investments brauche. Einmal hat sie mich nach Geld für etwas gefragt und ich habe sie gefragt, wie sie das in Zukunft selber regeln will. Es kam eine sehr unbefriedigende Antwort. Daraufhin habe ich ihr das Geld nicht gegeben. Sie hat es akzeptiert. Ich sagte, sie müsse erstmal den Umgang mit Geld lernen, eine Strategie entwickelt. Ich habe ihr zu verstehen gegeben, dass ich sehr viel Ahnung von persönlichen Finanzen habe und alles sehr gut strukturiert habe. Und das ich kein Geld für scheiß ausgebe. Erst muss sie mir beweisen, dass sie selber einen guten Umgang mit Geld hat, dann kann ich ihr mehr geben. Deine Chica kann das offensichtlich nicht. Sie hat einen schlechten Umgang mit Geld, darum hat sie keins. Also muss sie das erstmal lernen. Dabei kannst du ihr helfen. Schenke ihr gute Bücher ( z.B. rich dad, poor dad). Das hilft ihr tausend mal mehr, als ihr jetzt Geld für Müll zu geben, den sie sich alleine nicht leisten kann. Wenn sie das nicht akzeptieren will, dann weg mit ihr. Habe ich auch schon mit 2 Mädels gemacht.
  8. Abschluss September 2017 Der September war mehr oder weniger ein ruhiger Monat. Das lag vor allem daran, da ich formal nichts Neues abzuwickeln hatte und somit das „operative Geschäft“ sehr passiv war. Ich habe mich eine Menge mit Neu-Akquise beschäftigt, was das Lesen einer Menge Exposés und Kommunikation mit Maklern und Banken mit sich brachte. Insgesamt hatte ich erstmals Einkommen aus meinen letzten 9 erworbenen Wohnungen, daher kommt der große Anstieg bei den Immobilien. Außerdem hat P2P auch wieder mehr Geld abgeworfen. Insgesamt bin ich bei 32% meines Ziel-Portfolios, wobei durch einige Kosten (Malerarbeiten/Makler/Fenster-Austausch) der Wert schwankt. Die etwas weiter vorn beschriebene ETW14 habe ich nicht gekauft, am Ende wurde es mir etwas suspekt. Der Betreuer der Mieterin war 1 Monat im Urlaub und die Wohnung konnte daher 1 Monat nicht besichtigt werden. Um Ersatz hat sich der Eigentümer nicht gekümmert, er konnte die Wohnung auch anderweitig sehr gut verkaufen. Ich kaufe allerdings nicht ungesehen, daher Finger weg. Ausserdem wollte ich das Geld für mein zukünftiges MFH-Projekt sparen. Aktueller Stand meiner 19 Wohnungen Alle meine bisherigen Wohnungen laufen rund. Bei dem neu eingekauften 3er Wohnungspaket stehen zwei Wohnungen leer, die habe ich so übergeben bekommen. Fast hätte ich sogar 2 neue Mieter gehabt, leider sind die einen Tag vorher abgesprungen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass ich im Oktober neue Mieter finde. Da ich diese Wohnung zu 110% finanziere, sind ein bisschen Anfangs-Kosten ok. Meine ETW1 war ab dem Kauf mit leichtem Defizit. Nach der Mieterhöhung (Januar 2017) hatte ich immer noch einen negativen Cash von 9€ für die Wohnung. Nun habe ich mich richtig um die Vermietung des dazugehörigen Parkplatzes gekümmert (mit Makler) und schon habe ich 57€ mehr. Somit ist diese Wohnung voll im Plus und nur noch ETW2 ist leicht negativ (-12€) Bei dem 5er Wohnungspaket sind ebenfalls alle Mieten sofort regulär eingegangen, wobei eine Wohnung noch in der Umstellung von Zahlung durch Arbeitsamt auf Zahlung durch Mieter ist. Allen Mietern der fünf Wohnungen hatte ich die Miete um 20€ erhöht, wobei zwei sofort zugestimmt haben und der Rest wahrscheinlich bis Ende November folgen wird. Die Mieten in diesen Wohnungen wurden noch nie erhöht und die Mietverträge bestanden teilweise seit über 30 Jahren… DDR-Mietverträge in Mark lassen grüssen. Somit kann ich sagen, dass alles ziemlich rund läuft und gut von Zuhause zu bewältigen ist. Einzig die unterschiedlichen Daten der Mieteingänge sind etwas nervig. Eine Mieterin überweist immer sehr früh (am 28. des Vormonats), andere überweisen erst am dritten oder vierten eines Monats. Daher muss ich fast immer eine Woche mein Konto intensiv tracken. Aber ich glaube, man gewöhnt sich dran. Vielleicht schaue ich in Zukunft nur noch am Ende der ersten KW drauf. Mehrfamilienhäuser Im September hatte ich drei gute Mehrfamilienhäuser gefunden, aber alle wurden mir jeweils zwei Tage vor meinen Entscheid vor der Nase weg gekauft. Leider war meine Bank mit einer Woche Reaktionszeit nicht schnell genug. Es ist vor allem deswegen schade, weil die Häuser eine sehr gute Rendite hatten und ich schon den Gutachter bezahlt hatte. Es zeigt einmal mehr, dass man eine schnelle Bank bei der Hand braucht. Die Häuser sind alle etwas ausserhalb von Leipzig, da man in Leipzig nix anständiges findet. Nichts desto trotz habe ich ein neues Objekt gefunden und ebenfalls eine schnelle Bankzusage bekommen. Heute schaut sich mein Gutachter das Haus an und gibt mir eine gute Aufstellung der zu sanierende Teile. Zur generellen Finanzierung hatte ich zwei Banken angeschrieben und zwei mal ein positives Feedback bekommen. Allerdings will mich nur eine Bank unterstützen, da ich bei der anderen Neukunde wäre und das MFH als erstes Objekt dort anscheinend zu gross ist. Einschätzung Bank1: „Das Objekt macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck und hat Charme. Auch der derzeitige Vermietungsstand ist schon mal eine gute Grundlage. Dennoch habe ich meine Bedenken in Richtung der Ertragswertberechnung. Der benötigte Kreditbedarf in Bezug auf den zu ermittelnden Ertragswert des Gebäudes wird das Ganze nicht wiederspiegeln und der Modernisierungsbedarf fällt ziemlich hoch aus. Ob sich das Ganze dann noch rechnet und ob die Mieterhöhungen generiert werden können ist fraglich. Des Weiteren wird es sich für Sie sehr schwierig gestalten bei solch einem Vorhaben die Bauüberwachung zu übernehmen, wenn Sie nicht vor Ort wohnen. Gerade wenn größeren Modernisierungsmaßnahmen ist einen vor Ort Kontrolle durch den Kreditnehmer sehr wichtig, da es ja hier auch um große Summen geht. In Ihrer Situation würde sich ein fertiges Haus als Kapitalanlage mehr lohnen.“ Einschätzung Bank 2: „Inzwischen habe ich mir die Unterlagen angeschaut. Das Objekt ist durchaus interessant. Wie bereits von Ihrem Gutachter erwähnt sollte jedoch zeitnah einiges getan werden. Das Objekt hat gutes Potenzial. Das Verhältnis Kaufpreis zu Miete ist gut. Wie bereits erwähnt, sollte der Preis jedoch noch etwas verhandelt werden. Die infrastrukturelle Anbindung ist gut die Vermietbarkeit wird als gut angesehen.“ - Somit schätzen beide Banken und ich das Objekt als generell gut ein. Ich werde mich die nächsten Tage intensiv damit beschäftigen. Das Argument mit der Überwachung der Arbeiten und der Entfernung kann ich nicht nachvollziehen. Ich werde sowieso eine Verwaltung beauftragen, welche das Haus verwaltet und ebenfalls Arbeiten am Objekt überwacht. Das hatte der Voreigentümer aus München nicht und ist deshalb auf die Nase gefallen. Das Haus ist in doppelter Hinsicht Neuland für mich: Erstens ist es ein Mehrfamilienhaus mit sechs Parteien. Bisher hatte ich immer nur Eigentumswohnungen. Ich bin gespannt zu sehen, wie sich das Haus anders als eine Eigentumswohnung verhält. Als zweites stehen Sanierungen an. Das ist ebenfalls neu für mich. Zumindest in dieser Grössenordnung. Die Elektrik muss neu gemacht werden, die Heizungen ausgetauscht und eventuell auch die Bäder neu gemacht werden. Eigentlich würde ich gern alles auf einmal machen um eine Dauerbaustelle zu vermeiden, aber fünf der sechs Wohnungen sind bewohnt. Ich muss mir einen guten Plan überlegen. Auch was die Finanzierung angeht. Meine Bank wird die Sanierungen mitfinanzieren und schrieb folgendes: „Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein Darlehen für Kaufpreis, Nebenkosten und Modernisierung ausreicht. Dieses würde ich während der Bauphase mit einem variablen Zinssatz versehen (1-1,5 Jahre). Hier sprechen wir über einen Zinssatz von 2,4 % ohne Bewertung der Sicherheit. Nach Fertigstellung und ggf. Neuvermietung oder Miet-Anpassung sollte ein Gutachten erstellt werden auf dessen Grundlage dann eine Zinsfestschreibung erfolgen kann. Während der variablen Zeit würde ich auch keine Tilgung vereinbaren. Anhand der dann tatsächlichen Vermietung bei Zinsfestschreibung sollte ein angemessener Tilgungs-Satz vereinbart werden.“ Das klingt für mich sehr gut. Das Geld steht sofort zur Verfügung und die Bank will sogar die Kaufnebenkosten übernehmen. Obwohl ich extra 20.000€ dafür angespart hatte. Im Ersten Jahr gibt’s eine 2,4 Annuität (statt der üblichen 4er), da keine Tilgung anfällt. Somit kann ich alles in die Sanierung stecken. Ausserdem wird der „richtige“ Darlehensvertrag dann an dem sanierten und aufgewerteten Objekt ausgehandelt und nicht nach dem viel „tieferen“ Kaufpreis. Die Kosten schätze ich extrem konservativ auf 30.000€ pro Wohnung, was im Maximum 150.000€ wären, da der Eigentümer schon eine Wohnung fertig hatte. Ich habe für meine Bank drei verschiedene Szenarien gerechnet (konservativ, mittel, optimistisch) und die Renditen wären von 8% - 14%. Heute oder morgen werde ich das Gutachten meines Bausachverständigen bekommen. Danach habe ich den Finanzierungsbedarf und kann zwei Strategien aufstellen (alles sofort sanieren oder sanieren bei jeweiligen Auszug des Mieters). Diese Strategie stelle ich meine Bank vor und lass mir ein Angebot unterbreiten. Gleichzeitig werde ich den Kaufpreis verhandeln. Die Maklerin meinte, es wurden bereits Angebote von zwei anderen Interessenten abgegeben, die aber deutlich zu tief und sehr eng gestrickt waren. Wenn ich mit einer Finanzierung, einen Gutachten und einem Sanierungskonzept ankomme, habe ich sicherlich gute Chancen. Sobald ich Neuigkeiten zu dem Deal habe, werde ich euch informieren. Dann gibt’s auch mehr Infos zu den Zahlen des Hauses (Lage, Miete, Kaufpreis, qm², usw.) und meiner Verhandlungs- und Kommunikationsstrategie mit Makler und Banken. Scheisse bin ich gespannt P2P Einkommen Im September hatte ich P2P-Zins-Einnahmen von 681€, was nochmal 25% mehr sind als die 540€ im August. Ohne weiteres Zutun. Dabei habe ich sogar rund 4.000€ von meinen P2P Konten abgezogen, da dies nur kurzfristig geparktes Geld für meine zukünftigen Immobilien war. Die Zinsen sind auf allen drei Plattformen gestiegen, wobei Bondera wieder die höchste Rendite abwirft und um mehr als 25% gestiegen ist. Mein Plan des gehebelten P2P-Portfolios geht bisher gut auf. Ich bin gespannt, wie es sich in Zukunft weiter entwickelt. Für die Rückzahlung des P2P-Kredites an meine Bank muss ich monatlich 500€ zahlen (Zinsen + Tilgung). Meine P2P Einnahmen decken also nicht nur meine P2P Kosten (Zinsen für den Kredit von 115€), sondern decken mittlerweile sogar die Tilgung. Es ist so, wie die sich selbst abzahlende Immobilie. Aber mit deutlich weniger Aufwand. Jetzt verstehe ich, warum Banken die lukrativsten Geschäfte der Welt machen. Geld aus dem Nichts schaffen (Zinsen). Weiter vorne stand ein Kommentar zu Bondera, wo einige Leute in Bondera mit der Zeit immer weniger Zinsen generieren. Das ist auch logisch. Es handelt sich oft im Annuitäten Darlehen, wo die Rate gleich bleibt. Die Tilgung wird dann höher und die Zinsen geringer. Ein gleich bleibendes Zins-Niveau kann man also nur über Re-Investieren bekommen. Aber das ist sowieso der Plan bei diesen Plattformen. Einmal investieren, den „Portfolio-Manager“ aktivieren und so automatisch reinvestieren. Ich bin noch am überlegen, ob ich hier Zinsen abschöpfe um diese in meine Immobilien zu investieren. (Bondera Gewinne)
  9. Was tun mit Erbe?

    @Black-Jack: Wieviele Immobilien hast du selber schon gekauft, ob diese Aussage tätigen zu können?
  10. Was tun mit Erbe?

    Gern kannst du mein CO-Investor bei meinen Immobilien werden. Bei Interesse und mehr Infos zur Vorgehen und Rendite schreib mir ne kurze PM.
  11. Nachtzug trifft es auf den Punkt. Es geht hauptsächlich darum viel Kohle zu verdienen und diese Kohle zu investieren, um später ein chilliges Leben mit passiven Einkommen zu haben. Ob "Später" 5, 10 oder 20 Jahre sind, hängt von der eigenen Motivation und Risikobereitschaft ab. Dabei muss ich sagen, dass ich nie sehr hart in meinem Beruf gearbeitet habe. Ich habe selten mehr als 40h gemacht, weil ich meine Arbeit immer in Ordentlicher Zeit auf die Reihe bekommen habe. Ich sehe einige Kollegen die sich tot arbeiten (bis 20Uhr im Büro, am Wochenende arbeiten usw.) und rumheulen. Oft sage ich denen, dass sie sich dagegen wehren müssen. Sie machen einen guten Job und sollen sich nicht ausbeuten lassen. Leider haben die aber (unberechtigterweise) Angst mal den Mund auf zu machen bzw. was durchzuhalten. Ich denke, man muss am Anfang (Jahr 1-2) in einem neuen Job viel lernen und dem Unternehmen zeigen, dass man wertvoll ist. Dann kann man "normal" arbeiten und wird mit gutem Geld honoriert. Gerade in spezialisierten Berufen ist man nur schwer austauschbar, daher kann man ruhig sein Standpunkt vertreten. @Crispy: Fang bei ner Unternehmensberatung an, wie die Leute oben geschrieben haben. Auch der mehrmals erwähnte Thread von Boris hilft. In diesem Job lernst du in den ersten 2 Jahren soviel, dass du danach smart in jedem anderen Unternehmen arbeiten kannst, ohne dich tot zu machen. Und mit der dort verdienten Kohle investierst du in deine bevorzugten Assets.
  12. Existenzminimum möglichst leicht sichern

    @wakoz0: Dein problem ist nicht der Job, sondern die fehlende Perspektive. Wen du wüsstest, du müsstest diesen Job nur noch 5 Jahre machen und kannst dann in den Ruhestand, dann würdest du Gas geben und das ohne probleme machen. Mir gehts genauso. Habe nicht mehr soviel Lust auf meinen Job, aber der Gedanke ans Aufhören in spätesten 4 Jahren hält mich aktiv. Du brauchst also ein Ziel und dann eine Möglichkeit dies umzusetzen. Dein Ziel könnte sein, 3.000CHF monatlich ohne arbeiten zu haben. Also von passiven Einkünften zu leben. Das kann wie oben beschrieben Aktien, Bücher, Immobilien oder sonst was sein. Alles sehr lukrativ und nicht schwer. Also setze dir ein Ziel und dann google mal "Quellen für passives Einkommen". Dann sich dir eine oder mehrere raus und leg deine Kohle da an. Wird sich lohen! Ich mache das ganze mit Immobilien. Für Infos dazu kannst du mal meinen Thread lesen (in der Signatur).
  13. Hahaha....sehr witzig....ließt du meine Mails? Bin tatsächlich gerade dran. Wille meine Wohnung 1 und Wohnung 2 verkaufen. Maklerin hat eine Prognose angestellt und setzt die Wohnungen zusammen ins Netz. Der Gewinn liegt bei rund 24.000€ nach Steuern und Vorfälligkeitsentschädigung. Da ich diese Wohnungen damals zu 110% finanziert hatte, mache ich aus 0€ -> 24.000€ , welche ich für neues Invest benutzen kann. Und falls die Wohnungen nicht verkauft werden, habe ich kein Problem damit. Schließlich zahlen sie sich selber ab und erhöhen durch Tilgung mein Vermögen. Möglich wird das Ganze, weil ich die Wohnungen 10% unter Wert gekauft habe und 10% Miete erhöht habe. Allerdings habe ich dieses Thema erst vor 3 Wochen als Versuchs-Ballon angeschoben und es wird noch eine Weile dauern. Sobald ich mehr weiß, werde ich berichten. @Yolo: Nein, es steht richtig da. Ich habe "1.500€ mehr sparen" geschrieben. Also statt 2.000€ könnte ich 3.500€ sparen. @elnitz jörg winterlich erfolgreich mit immobilien-investments thomas knedel erfolg mit wohnimmobilien
  14. Start mit wenig Einkommen und schlechter Bonität An einigen Stellen in meinem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass ich es vergleichsweise einfach mit Immobilien habe, da ich mit meinem Schweizer Gehalt eine sehr gute Bonität habe und dadurch bessere Konditionen oder überhaupt Kredite bekomme. Andere Leute mit 800€ Netto-Gehalt hätten dagegen keine Chance und für die das Immobilien-Kaufen reine Fantasie. Und da muss ich sagen: Das stimmt zu 100%. Solange ich ein beschissenes Gehalt bekomme, ein schlechtes Mindset zu Geld & Bildung habe und keine Verantwortung übernehmen möchte, sind grosse Sprünge Wunschdenken. Warum ist ein hohes Gehalt wichtig? Nicht weil man davon gut leben soll. Sondern weil man damit die Kredite bei den Banken bekommt und weil man dieses Geld investieren kann. Selbst bei einer 100%-Finanzierung durch eine Bank (die bekommt man bei guter Bonität), braucht man immer Kapital zum Bezahlen der Kaufnebenkosten. Wie beim Pokern braucht man Kohle für den den big blind/small blind. Wenn du diese Kohle nicht hast, darfst du nicht mitspielen. Und bei Immobilien sind das generell 10% des Kaufpreises. Meine Immobilien sind im Schnitt 45.000€ wert, also brauche ich bei 10% immer 4.500€. Diese 10% sind eine Menge Holz, vor allem weil wir nicht nur eine Immobilie kaufen wollen. Daher müssen wir Geld sparen, um es investieren zu können. Danach soll sich die Immobilie selber tragen und eventuell noch Cash abwerfen. Aber um den Stein ins Rollen zu bringen, müssen wir erstmal investieren. Und wenn man wie ich schnell wachsen will, muss man viel investieren. Dafür braucht man viel Gehalt. Mit meinem Gehalt kann ich monatlich mindestens 2.000€ sparen. Also kann ich mir alle zwei Monate eine neue Wohnung kaufen. Mittlerweile werfen meine Immobilien Cash ab, sodass ich aus dem Cash sparen und neu investieren kann. Ich brauche das hohe Gehalt also nicht für immer. Später kommt man auch wieder mit weniger aus, bzw. der Cash der Immobilien gleich einiges aus. Allerdings brauchen wir in der Wachstums-Phase das Geld, darum führt kein Weg herum. Nun hat aber nicht jeder solch hohes Gehalt. Sicherlich könnte man erstmal fragen, warum verdienen die anderen Personen so wenig? Wieso gibt sich die Person mit unter 1000€ Netto zufrieden? Sicherlich gibt’s einige, die stehen noch am Anfang ihrer Karriere. Vielleicht in Ausbildung oder Studium. Allerdings gibt’s auch ältere Menschen, die geben sich mit sowas zufrieden. Hatte das im engsten Bekanntenkreis. Im Grund genommen sind die Gründe auch egal. Die wichtige Erkenntnis ist: Mit diesem Gehalt kann man Immobilien vergessen, also muss man Gehalts-technisch was ändern. Sei es durch Arbeitsplatz-Wechsel, Berufswechsel, Standort-Wechsel, usw. Man muss aus der Comfort-Zone raus. Dass ich als Taxifahrer, Krankenpfleger, Sozialarbeiter oder in der Gastro nicht reich werde, ist hinlänglich bekannt. Spätestens nach 1-2 Jahren Arbeit in diesen Berufen. Es gibt halt viele schlecht bezahlte Berufe und daran wird sich nichts ändern. Daran hat weder Wirtschaft, noch Politik Interesse. Sehr oft hört man Leute schreiben „In meinen Beruf verdient man schlecht. In meinem Beruf hat man es schwer etwas zu erreichen.“ Oft bemitleiden sich die Leute selber, wollen aber nichts ändern. Diesen Leuten kann man nicht helfen, jeder muss selbst Motivation aufbringen etwas ändern und verbessern zu wollen. Die Motivation und der Antrieb müssen von innen heraus kommen. Es wird Zeit für sein eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen. Wenn man sieht, dass das eigene Leben schlecht ist, dann muss man die Verantwortung übernehmen und eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung etwas zu ändern. Diese Entscheidung ist die halbe Miete. Und dann natürlich zu der Entscheidung stehen und es durchziehen. Danach kann man sich Gedanken über die verschiedenen Möglichkeiten machen. Hier eine kleine Auswahl: 1) Arbeitgeber wechseln 2) Beruf wechseln 3) Selbstständig machen 4) Nebenjobs machen 5) Das Land wechseln Einige Sachen davon sind einfacher zu bewerkstelligen, andere sind aufwendiger bzw. mit grösserer Energieanstrengung verbunden. Das wichtigste dabei ist: Egal wieviel mehr wir durch den Wechsel verdienen, wir müsse es sparen….oder zumindest einen grossen Teil davon. Wenn man durch den Wechsel 500€ mehr Netto hat, aber gleich ein grösseres Auto und eine grössere Wohnung besorgt, dann haben wir nix gekonnt. Sicherlich will man sich was gönnen, als Belohnung für den Mut. Das ist auch ok. Aber man sollte das auf ein Drittel beschränken. Wenn ich also monatlich 500€ mehr verdiene, dann kann ich 150€ davon ausgeben und 350€ sparen. Diese 350€ aufs Jahr hochgerechnet sind 4.200€ und somit die erste kleine Eigentumswohnung für rund 40.000€. Das mag sich vielleicht langweilig anhören und eine einzelne Wohnung ist nicht besonders viel. ABER: Es geht darum, dass man es einmal macht, ein Gespür dafür entwickelt und sein Mindset ändert. Wenn man das einmal gemacht hat, dann sieht man den direkten Erfolg und macht es in Zukunft immer wieder. Ein weiterer Arbeitsgeber-Wechsel, eine Gehaltserhöhung, eine günstigere Wohnung. Plötzlich findet man am laufenden Band Möglichkeiten zur Verbesserung und zum Geld-Sparen fürs Investieren. Niemand soll wie ein Askese leben. Mache ich auch nicht. Ich könnte auch 1.500€ mehr im Monat sparen und dann schneller Wohnungen kaufen. Es ist einfach eine Sache des persönlichen Geschmacks: Umso mehr ich spare, desto mehr kann ich investieren und desto schneller kann ich wachsen. Ein Mittelweg ist auch ok. Viele junge Immobilien-Investoren leben in einer 1-Zimmer-Wohnung und fahren einen alten Opel Corsa. Ich kenne einen, der fährt tagsüber Essen aus und hat nebenbei ein Immobilienvermögen von einer Million. Klingt erstmal komisch, aber das ist der Kompromiss den man in der Wachstumsphase eingehen muss. Zwischenfazit: Sparsam leben und das Gehalt durch eine der oben genannten Möglichkeiten verbessern ist das allerwichtigste. Ein guter Kumpel von mir arbeitet bei der Feuerwehr in Berlin. Seit Jahren erzählt er mir, dass er bei der Feuerwehr jedes anderen Bundeslandes 30% mehr verdienen würde. Also müsste er nur den Arbeitsort/Arbeitsgeber wechseln. Eine Freundin ist Krankenschwester und verdient 800€ Netto. Nachdem sie mir ihr Leid erzählt hat, habe ich kurz gegoogelt. In der Schweiz verdienst du als Krankenschwester als Mindestlohn 3.000CHF. Nach wenigen Jahren Berufserfahrung 4.000CHF. Klar sind die Kosten höher, aber man kann auf akzeptablen Niveau sogar in Zürich von 2.000CHF leben. Dann lebt man in einer WG und kann 1.000CHF pro Monat sparen. Das wären dann 12.000CHF im Jahr und somit 2 Wohnungen pro Jahr. Des Weiteren kenne ich Studenten, die täglich/am Wochenende/in Den Ferien arbeiten und sich somit das Kapital für eine Wohnung besorgen. Oder fleissige Handwerker, die sich selbstständig gemacht haben und danach ihr Einkommen verdreifacht haben. Sicherlich sind diese Wechsel nicht ohne und man muss sein Leben umstellen. Man muss auf Sachen verzichten. Aber das macht man 5-6 Jahre und danach lebt es sich viel besser. Man muss sich eine Zeit lang anstrengen und in den sauren Apfel beißen. Wir müssen die gute Mobilität und die Möglichkeiten des Internets ausnutzen. Noch nie war es so leicht einen guten Arbeitsplatz zu finden und Immobilien zu kaufen. Aber aber aber… Wer meinen Thread komplett gelesen hat, der kann nachvollziehen, dass ich es genauso so gemacht hatte. · In Deutschland hatte ich nach 3 Jahren Arbeit ein Gehalt von monatlich 2.000€ netto. · Danach bin ich in die Schweiz gegangen und hatte monatlich 6.100 CHF netto. · Nach einem Jahr habe ich meinen Arbeitgeber gewechselt und hatte monatlich 6.600 CHF netto. · Nach einem halben Jahr habe ich meinen Wohnort gewechselt und musste 500 CHF weniger Steuern bezahlen. Das waren 7.100 CHF netto. · Nach einem weiteren halben Jahr habe ich meine 13. Monatsgehälter auf 12.Monatsgehälter umstellen lassen. Dann war ich bei 7.800 CHF netto. Meinen Lebensstandard habe ich nach dem Umzug in die Schweiz und nach dem Kauf meines Autos nicht mehr erhöht. Sicherlich fliege ich jetzt ein bisschen öfter durch die Welt. Aber dafür ist jede zukünftige Wohnung günstiger geworden (bin 3x umgezogen) und mein Party-Leben hat sich reduziert. Also habe ich jeden Monat mehr Geld übrig, welches ich sparen und dann investieren kann. Und ja, ich bin dafür weit aus meiner Comfort Zone gegangen und habe Opfer erbracht. Ich habe meinen gesamten Freundeskreis und meine Familie verlassen. Das ist hart und damit muss ich jeden Tag kämpfen. Aber das mache ich gerne, da ich weiss wofür ich es mache. In fünf Jahren kann ich nach Deutschland zu meinen Freunden zurückkehren, bin finanziell frei und habe ein besseres Leben als 95% aller Deutschen. Irgendwo hatte ich mal folgendes Zitat gelesen (sinngemäss). „Zehn Jahre lang musst du so leben, wie 95% der Menschen nicht leben wollen. Danach kannst du den Rest deines Lebens so leben, wie 95% der Menschen leben wollen, aber nicht können.“ Also Arsch hoch, das eigene Leben verbessern und Disziplin zeigen!
  15. Abschluss August 2017 Der August ist rum und damit ein sehr ereignisreicher Monat. Ich hatte den Eigentumsübergang von acht Wohnungen, ich habe 3 neue Bank-Kontakte für 100% Finanzierungen, ich beschäftige mich mit dem Erwerb meines ersten Mehrfamilienhauses und mein P2P-Einkommen ist um 300% gestiegen im Vergleich zum Juli. Somit ist mein passives Einkommen von Juli zum August um fast 90% gestiegen. Übergang von 8 Wohnungen Anfang August hatte ich den Übergang meines 10er Wohnungspaketes in Schkeuditz. Nach langem hin und her (9 Monate) war es endlich soweit. Leider hat der alte Eigentümer Probleme mit der Verwaltung und kommt (noch) nicht an seine Miete von August ran. Die steht mir bereits zu, die Mieter hatten aber noch an die (Sondereigentums)-Verwaltung überwiesen. In Summe hatte die Verwaltung ein extrem schlechtes Bild abgegeben. Für die Verwaltergenehmigung brauchten sie 4 Monate. Ich hoffe, das läuft demnächst besser. Ausserdem hatte ich am 31.8.2017 den Übergang meines 3er Wohnungspaketes im August. Also fast eine Punktlandung. Ich bin überrascht, dass dies so schnell ging. Der Eigentümer war kurz vor Notartermin verstorben und wir hatten uns alle auf einen langen Prozess vorbereitet. Ging aber schnell, auch wenn der Notar wieder ein Haufen Genehmigungen verschlafen hat. Da könnt ich kotzen. Für zukünftige Wohnungen suche ich einen neuen Notar. In dem 3er Paket steht eine Wohnung leer und eine weitere wird zum 1.10. leer. Ich hoffe der Makler findet schnell Nachmieter. Des Weiteren wurde gestern das Geld für meine letzte Wohnung (ETW13) überwiesen. Wenn ich Glück habe, klappt hier der Eigentumsübergang auch noch heute (1.9.). Bisher habe ich aber noch keine Rückmeldung vom Eigentümer. Mehrfamilienhäuser In dem letzten Beitrag hatte ich es bereits angedeutet. Ich möchte mich in Zukunft auch mit Mehrfamilienhäusern beschäftigen. Mindestens eins MFH steht auch in meinen Zielen für 2017. Ich bin zuversichtlich. Ich habe letztes Wochenende fünf interessante Häuser gefunden und die Unterlagen angefordert. Drei der Häuser scheinen recht gut (Rendite 9%-10%) und ich habe die nächsten zwei Wochen Termine zur Besichtigung durch meinen Gutachter. Nach dem Gutachten, werde ich in die Verhandlungen mit den Verkäufern einsteigen und ich habe schon genaue Vorstellungen was ich will. Wenn ich viel Glück habe, lassen sich alle 3 Verkäufer darauf ein und ich habe die Auswahl. Wenn ich Pech habe, muss ich neu suchen und das Geld für den Gutachter war für die Katz. Sobald es mit einem MFH konkreter wird, werde ich mehr Infos dazu vorstellen. Bank-Kontakte In der Vergangenheit hatte ich ein paar Banken angeschrieben und von vielen eine Absage bekommen (Steuerausländer). Jetzt waren 4 Monate rum und ich habe einige Banken erneut angeschrieben. Und siehe da, zwei wollen mit mir zusammenarbeiten und bieten plötzlich tolle 100% Finanzierung Konditionen. Ihr erinnert euch an meine ETW14 für 55.000€ weiter vorne? Dafür hat mir eine Bank eine 100% Finanzierung mit 1,24% Zins angeboten (5Jahre). Mega geil! Einziger Wermutstropfen sind die 2.91% Tilgung. Aber lieber zahle ich eine etwas höhere Tilgung als einen hohen Zins. Und eine 4.15% Annuität für eine 100% Finanzierung ist ok. Ich hoffe, ich werde diese Konditionen auch für die Mehrfamilienhäuser bekommen. Die werfen nämlich eine höhere Rendite ab und somit könnte ich die höhere Tilgung locker schultern. Wenn alles wirklich gut läuft, habe ich im September/Oktober einen Deal mit nem Mehrfamilienhaus mit sehr guten Finanzierungskonditionen. Nächste Woche Dienstag gibt mir die Bank die Konditionen für meine beiden vorgestellten Mehrfamilienhäuser (oben MFH2 und MFH3). Ich halte euch auf dem Laufenden. P2P Einkommen Im August hatte ich P2P-Zins-Einnahmen von 540€. Diese Zahl ist bereits bereinigt durch die ausgefallenen/rückständigen Kredite bei Bondera. Im Vergleich zu Juli von 145€ konnte ich die Zinsen um das Dreifache steigern, ohne selbst was dafür zu tun. Wie vorher schon geschrieben, braucht P2P etwas Anlaufzeit. Die Zinsen sind auf allen drei Plattformen extrem gestiegen, trotzdem wirft Bondera die höchste Rendite ab. Das war mir vorher schon klar, da die es bei Bondera keine Rückkaufgarantie wie bei Mintos/Twino gibt und somit höhere Kreditzinsen vom Kreditnehmer direkt an mich als Investor weiter gegeben werden. Ich hatte damit gerechnet, dass sich die hohen Zinsen durch die ausgefallenen Kredite die Waage halten, aber trotzdem werden einfach extrem viel Zinsen erwirtschaftet und die decken die Ausfälle um ein Vielfaches. Bei einem eingezahlten Volumen von 15'500.00 € sind die 289€ aufs Jahr hochgerechnet 3.468€ und somit eine Rendite von 22%. Pervers gut. Ich bin gespannt, wie die kommenden Monate laufen. ps: Eben meine Briefwahl in die Post gegeben