Selfman

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  1. Ich muss schon sagen: Vor ein paar Jahren waren die Leute hier noch eine Minderheit, die gesagt haben, dass es auf Aussehen, Körpergröße ankommt und man sich nicht in Excuses flüchten soll. Heute macht sich schon jeder zweite darüber ernsthaft Gedanken. Ich hab ja schon immer gesagt, dass Aussehen entscheidend ist und nicht wie viele früher immer fast komplett das Gegenteil behauptet haben. Schon bemerkenswert, wie es extremer geworden ist. Das letzte Jahrzehnt hat wohl viel neuen Schwung ins Thema gebracht. Denke vor allem Social Media "geschuldet", Fitnesshype etc. pp. Jeder Mann, der nicht ins Gym rennt, ist schon im Wettbewerb total im Nachteil. Nur schade, dass hier einige immer wieder von "kompensieren" sprechen. Bist du nicht "groß genug"; musst du halt "kompensieren". Zeigt, wie sich das mit dem Selbstwertgefühl so entwickelt hat über die Jahre. Ich will mich ja auch nicht komplett da rausnehmen. Nur wollte ich irgendwann gedanklich bewusst gegenlenken. Bin seit paar Jahren schon nicht mehr im Gym. Rückblickend krass, wie ich primär für das Aussehen trainiert habe. Jetzt gehe ich lieber laufen, Radfahren oder mache meine Übungen mit dem eigenen Körpergewicht. Ohne so einen Druck dabei.
  2. So, als TE möchte ich auch nochmal meine Meinung jetzt sagen. Zunächst einmal Danke für die rege Teilnahme und auch die Bemühungen und Aussagen von @Helmut, die ich schätze. Nicht, und das ist mir wichtig anzumerken, weil sie mich positiv stimmen und aufbauen. Sondern, weil es mir wichtig ist realitätsgetreu zu argumentieren, also quasi weder extrem blue- noch red-pilled. Eine gesunde Betrachtungsweise liegt halt irgendwo dazwischen. Klar hat es ein Prototyp von Chad sehr sehr einfach im Leben. Aber nicht jeder ist Chad - Punkt. Es gibt Nuancen dazwischen. Jeder Topf findet seinen Deckel. Ich würde als 1,60-Mann mit Glatze auch nicht darauf hoffen ein Über-Playboy zu werden. Die Frage hierbei aber: Muss er das denn unbedingt werden? Vielleicht steckt hier sogar der Vorteil hierin auf Dauer selbst nicht zu oberflächlich zu leben und eine gute Partnerin zu finden, mit der man(n) auch mental und geistig in die Tiefe gehen kann. Viele Frauenhelden leiden auch darunter nie so richtig anzukommen, insbesondere mal in die Tiefe zu gehen in einer Beziehung. Man wird quasi süchtig nach Anerkennung und Bestätigung. Das Problem haben ja auch schöne Frauen. Das mit Südländer - Deutscher sehe ich auf jeden Fall auch differenziert. Jeder nimmt extrem aus seiner eigenen Bubble heraus wahr, manchmal kann man sich kaum von lösen. Ich kenne genug Südländer, die sich ständig diskriminiert und rassistisch angefeindet fühlen, statt zu behaupten, sie hätten einen größeren Vorteil als Deutsche. @Helmut: Eine Frage noch an dich, weil ich finde, dass du sehr gute und saubere Argumentationsarbeit leistest: Wie gehe ich deiner Meinung / Erfahrung nach am besten mit einer Frau um, die mich ablehnt wegen eines bestimmten Merkmals (ob physisch oder nicht)? Also nehmen wir an, sie lehnt mich auch endgültig ab, da hat kein selbstbewusstes Entgegenbringen wie "Ich bin klein, aber die meiste Zeit liegst du sowieso flach unter mir :)" was gebracht. Wie ist da genau deine selbstbewusste Haltung das loszulassen und weiterzumachen?
  3. Danke. Gerade das letztgesagte beschreibt den heutzutage weit verbreiteten Perfektionismus. Ich persönlich finde das in den letzten Jahren richtig schlimm geworden. Immer mehr Gyms haben geöffnet, primär dem Zweck den eigenen Körper zu "optimieren". Dann der Zeitgeist Social Media, insbesondere Instagram etc. Das hat die Wahrnehmung entscheidend mit beeinflusst.
  4. Guter Beitrag. Jetzt geht es uns aber auch um Erfolg bei Frauen. Und hierbei um konkrete Ergebnisse. Und um ohne davon komplett wegzulenken: Wie hast du für dich im Ergebnis die Lösung gefunden bei Frauen Erfolg zu haben (trotz 1,63 m)? Bist du in dieser Fragestellung endgültig angekommen und hast deinen Weg zum Erfolg bei Frauen gefunden?
  5. Danke für die Antworten soweit. Jetzt werden die meisten von euch mit der Situation fertig. Was macht aber jemand, der damit nicht zufrieden wird, obwohl er gerne damit im Frieden sein möchte? Was hilft eurer Erfahrung nach am besten sein Selbstwertgefühl dauerhaft zu stabilisieren? Ok, aber was macht jetzt jemand, der eben genau daran nichts ändern kann?
  6. Hi, ich möchte gerade in meinem Leben ein persönliches Thema angehen. Ich nehme dazu ein klassisches Veranschaulichungsbeispiel, das Thema Haarausfall bei Männern. Geht ihr mit einer Glatze souverän um oder macht ihr euch über eine Haartransplantation, Haarsystem etc. Gedanken? Einen Weg finden damit zu leben oder es ändern? Wie lernt jemand damit glücklich und zufrieden zu werden? Anderes Beispiel: Körpergröße. Nehmen wir einen unterdurchschnittlich großen Mann (< 1,70 m). Wie lernt dieser sich wohl in seiner Haut zu fühlen? Wie genau kann er das erlernen? Erfahrungsgemäß gehen Affirmationen nicht genug in die Tiefe. Danke vorab für eure Erfahrungen.
  7. Zunächst einmal vielen Dank an alle für die weiteren Antworten. Die Frage kann ich erst mal so beantworten, dass ich bereits vor vielen Jahren mal mit einer Gruppe losgezogen bin, durch die Innenstadt, sehr viele Sachen ausprobiert habe. Es war definitiv mega geil und aufregend. Hat das eigene Selbstbewusstsein und Mindset so maßgeblich geprägt für die weiteren Jahre dann, bis heute. Damals war ich ja 19, war grad mit dem Abitur fertig und dann raus in die weite Welt. War echt eine mega spannende Zeit. Im Großen und Ganzen war es aber genau das, eine große Übung, aber keine auf Dauer angelegte Option ernsthaft Frauen kennenzulernen. Seit eh und je sollte das für mich mehr gezielt in meinen persönlichen Alltag integriert werden. Meine tiefe Überzeugung ist es, dass Kennenlernen ausschließlich über soziale Netzwerke stattfinden sollte, statt "wildfremde" Frauen irgendwo draußen anzusprechen. "Alle, die auf die Straße gehen oder bei Tinder (verzweifelt) suchen haben kein soziales Leben." Wie ich aber schon weiter oben anmerkte, äußern schon viele Frauen "Tinder halt. Wo lernt man sonst heute jemanden kennen?" Ich glaube ich hatte aber auch einfach während meiner Jugend so was von falsche Freunde, das Mindset ist wie eingeimpft. Die Typen haben bis heute nie Sex mit einer Frau gehabt (außerhalb von Puff). Fanden das immer so richtig peinlich, wenn man mal Frauen ansprechen wollte oder auch nur allgemein mit Menschen in Gespräch kommen wollte. Ich hab viel zu lange gebraucht von denen loszulassen, lange nach der Schulzeit hielt ich noch den Kontakt zu denen. Erst so richtig vor 1 - 2 Jahren abgebrochen und mit meiner Selbstständigkeit ging es dann auch endlich los. Ich war immer anders als die, wollte auch immer anders sein. Waren halt nette Jungs. Wie @Helmut schreibt will ich aber auch ein Leuchtfeuer sein, anders als andere sein und gut und gerne ein außergewöhnliches Leben führen. Dazu gehört auch das Ansprechen in ungewöhnlichen Situationen. Ich habe jetzt vor 1 Woche Tinder gelöscht. Gönne mir gerade eine Pause von Frauen. Ich war in meinem Leben noch nie länger als 3 Monate alleine. Das wäre jetzt vielleicht mal ein guter Zeitpunkt. Die ganzen Tinder Dates in den letzten 2 Jahren seit Corona haben mich regelrecht zermürbt. Bin aber nächstes Wochenende mit jemandem verabredet, den ich vor einigen Monaten mitten auf der Einkaufsmeile angesprochen habe, als er gerade selbst dabei war Frauen anzusprechen Das fand ich halt cool und sprach ihn direkt darauf an. Wollen uns treffen und ich will das einfach mal wieder ausprobieren. Außerdem mit einem guten alten Freund, den ich von der Idee begeistern konnte mal so eine "Extreme Sarging Tour" zu machen. Das mit der "Frauen-Pause" steht daneben. Merke einfach, dass das gut tut und mir die Möglichkeit gibt mich neu zu sortieren. Bin ja jetzt 34 und suche so langsam was richtiges. Also würde ich erstmal Frauen ansprechen ohne die Nummer oder so nehmen zu wollen.
  8. Ach ich hab doch keine Angst einen Menschen auf der Straße anzusprechen. Da kannst du gerne mal vorbeikommen und dich vergewissern. Es geht mir darum, dass du "Eis am Stiehl" erwähnst, in einer Zeit wo niemand wildfremde Frauen auf der Straße ansprechen muss. Was du aber wiederum als Argument für das Ansprechen in der heutigen Zeit verwendest. Da dann kein Gegenargument mehr von dir kam, sagst du mir dann, dass ich mich nur in Ausreden flüchten würde.
  9. Da stimme ich dir absolut zu. Es war früher definitiv viel lockerer und positiver. Aber auch genau der Punkt, worauf ich sonst auch hinaus will: Früher wurde aber auch erst recht nicht direkt auf der Straße angesprochen. Sondern man ist vielmehr über soziale Kreise in Kontakt gekommen.
  10. Geile Story. Ich verstehe dann nur eins wirklich nicht: Wieso bitte sprechen nicht mehr Männer Frauen auf der Straße an?? Wenn es doch so klappt. Bzw wieso ist es nicht gesellschaftlich-üblich auf der Straße Frauen anzusprechen? In anderen Situationen spricht man sich gegenseitig ja schon vielmehr an.
  11. Cool. Und die Frauen haben sich durch deine direkte Ansprache selten überrumpelt gefühlt? "Das nächste Gegenargumente" - das nennt man einfach auch "seinen eigenen Glaubenssatz in Frage stellen": Solltest schon mitbekommen haben, dass es mir hier gerade darauf ankommt das auszudiskutieren und ganz bewusst, gezielt überzeugende Gegenargumente für meinen Belief zu sammeln. Genau das ist ja die Übung dahinter. "Bekennender PU-Kritiker" - da solltest du auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen. PU hat viele weitere Aspekte über das Ansprechen hinaus, die ich kritisieren könnte. Der letzte Teil bin ich mit d´accord. Ich wollte schon immer eine "Extreme Sarging Tour" machen. Wäre eine mega Erfahrung.
  12. Das freut mich natürlich sehr und pusht mich auch sehr. Ich weiß das kommt jetzt irgendwo im Rahmen dieses Diskurses so rüber, aber tief in mir drin möchte ich diesen negativen Glaubenssatz ablegen. Und selbst wenn es am Ende was "besonderes" oder "außergewöhnliches" ist einfach so für die Frau unerwartet sie anzusprechen, dann begrüße ich genau diese besondere und außergewöhnliche Situation, die eben anders ist als andere (kein 08/15, kein Standard). Btw: Wie hast du das im Supermarkt immer so angestellt? Einen guten Tipp parat? Ja, haha Im Endeffekt zählt das Ergebnis. Ich stehe da und bin der Preis für sie. Alles andere an Hirnfick verfliegt dann meist. Aber ich muss irgendwo trotzdem noch die Motivation aufbauen mich dabei sicher und wohl zu fühlen, wenn ich auf die Frau zugehe.
  13. Ich kenne dagegen aber auch viele Mädels, die sagen "Naja, wo lernt man heutzutage sonst jemanden kennen außer bei Tinder oder ähnlichem." Das mit dem Text stimmt aber, habe ich auch oft gelesen "Ich hätte es auch viel lieber gehabt, dass du mich im Supermarkt angesprochen hättest." - Aber hey, mal ganz ehrlich: Wie viel % aller Männer sprechen Frauen im Supermarkt o.ä. an? Wie oft bekommst du so was mit? Die Situationen entstehen kaum. Die Frauen, gerade hierzulande in Deutschland, gucken an einem vorbei und vermitteln nicht gerade den Eindruck angesprochen zu werden. Also? Ja, aber dann stellt sich mir die Frage: Wie groß sind dann die Erfolgsaussichten? Einfach auf Glück probieren? Wobei ganz offensichtlich (allgemein bekannt) andere Kennenlern-Situationen besser funktionieren? Naja ich denke da so an Strategien wie in den Tanz- oder Kochkurs zu gehen. Beim Sport, draußen oder im Gym. Zu Veranstaltungen gehen, wo meine Zielgruppe am ehesten anzutreffen ist. Also klassisch, "normale" Situationen. Im Gegensatz zu einfach ohne irgendeinen Rahmen mitten auf der Straße eine Frau anzuhalten. Ich meine, wenn sie im Park sitzt und ein Buch liest und ich sie darauf anspreche, ist das schon weniger "awkward" und auch mehr comfort für die Frau. Finde nichts cringes an der Story. Du warst im Gespräch mit einer Frau, im Rahmen eines Festivals. Alles passend. Ich rede ja nur vom Ansprechen von "wildfremden" Frauen mitten auf der Straße, Supermarkt o.ä.
  14. Hey Danke erstmal an alle für die Beiträge, die mich schon weiterbringen! Nachfolgend @darklife, aber damit auch an alle anderen: Ganz früher, als Tinder & Co. noch nicht so einen Hype hatten, war das viel über die Uni, mal beim Feiern, beim Sport und ähnliche soziale Umfelder. Quasi "normal". Aber so einfach raus auf die Straße und gezielt Frauen ansprechen - das ist doch schon bisschen cringe, oder? Wirkt man hierbei nicht zu verzweifelt? Hat man keine Freunde, mit denen man über ein soziales Netzwerk Frauen kennenlernen kann? Tinder dagegen ist ja in der Gesellschaft in weiten Teilen angekommen. Es ist heutzutage normal, dass viele die App auf dem Phone nutzen. Ich habe jetzt bewusst direkt und provokant diese Gegenthesen formuliert, weil sie einfach wahrheitsgemäß tief in meinem Kopf stecken und ich sie gerne auflösen wollen würde.