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  1. Hab das hier heute entdeckt und teile mal. Größtenteils nicht wirklich neu, aber doch sehr schön plakativ auf den Punkt gebracht. Dein Kontostand gefällt dir nicht? Dann hast du jetzt was zum Nachdenken.
  2. Aufgrund meiner aktuellen (positiven) beruflichen Situation und auch einiger Beobachtungen, die ich in meinem Umfeld und auch hier machen konnte, möchte ich in diesem Beitrag auf den Gefühlszustand der kognitiven Dissonanz eingehen. Was ist kognitive Dissonanz? Wie wird eine KD aufgelöst? Wie beeinflusst die Art der Auflösung unseren Erfolg? Beispiele aus dem realen Leben Was ist kognitive Dissonanz: Äsop, ein griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen, soll die Fabel von dem Fuchs und den Trauben geschrieben haben. "Ein Fuchs schlich sich an einen Weinstock heran. Sein Blick hing sehnsüchtig an den dicken, blauen, überreifen Trauben. Er stützte sich mit seinen Vorderpfoten gegen den Stamm, reckte seinen Hals empor und wollte ein paar Trauben erwischen, aber sie hingen zu hoch. Verärgert versuchte er sein Glück noch einmal. Diesmal tat er einen gewaltigen Satz, doch er schnappte nur ins Leere. Ein drittes Mal sprang er aus Leibeskräften - so hoch, dass er auf den Rücken fiel. Nicht ein Blatt hatte sich bewegt. Der Fuchs rümpfte die Nase: "Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben." Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück." (Quelle: https://www.blueprints.de/artikel/geschichten-und-fabeln/der-fuchs-und-die-trauben-von-aesop.html) Da der Fuchs es nicht schafft, die Trauben zu erreichen, entsteht bei ihm eine kognitive Dissonanz. Bevor ich diesen Gefühlszustand genau erkläre, muss zunächst der Begriff Kognition in diesem Zusammenhang definiert werden. Im psychologischen Kontext werden sämtliche geistige Prozesse als Kognition bezeichnet. In diesem Beitrag geht es vor allem um die Kognitionen: Gedanken, Wünsche, Meinungen, Absichten. Und zwar insbesondere, wenn sie unser Selbstbild betreffen. Die KD wird also dadurch ausgelöst, dass sich unsere Kognitionen nicht mit der Realität vereinbaren lassen. Der Mensch strebt danach, dass sein Handeln und seine Absichten übereinstimmen. Wenn dies nicht der Fall ist, entsteht ein innerer Widerspruch, ein unangenehmer Gefühlszustand der Anspannung, den unsere Psyche schnellstmöglich versucht aufzulösen. Jedoch selten zu unserem Vorteil. Konkrete Auslöser für eine KD: Eine getroffene Entscheidung stellt sich als Fehler heraus Unsere Vorstellung (bspw. Von uns selbst) entspricht nicht der Realität Erwartungen werden nicht erfüllt Wie gehen Menschen mit KD um? Grundsätzlich haben Menschen verschiedene Vorgehensweisen zur Auswahl, um den negativen Gefühlszustand der kognitiven Dissonanz zu überwinden. Hierbei gilt es zu unterscheiden, welche Vorgehensweisen zum Erfolg führen und welche unserem Erfolg im Wege stehen. Erfolgloses Coping (=Bewältigungsstrategien): Selektive Wahrnehmung & Beschaffung (Kommt grundsätzlich bei Querdenkern vor): Es werden nur Informationen akzeptiert, die zur eigenen Wahrnehmung passen. Alle anderen Informationen, egal ob es sich hierbei um Fakten handelt, werden ausgeblendet oder verleugnet. Ein weiterer Schritt ist, sich in eine Bubble zu begeben, in welcher nur Informationsquellen genutzt werden, welche mit den eigenen Ansichten übereinstimmen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um die gefährlichste Methode, um KD aufzulösen. Man macht sich blind für die Realität. Die Schuld bei anderen suchen: Anstatt dass man eine Situation realistisch betrachtet, seinen Eigenanteil an der Situation identifiziert, wird die Schuld bei anderen gesucht. Die Verantwortung für sein eigenes Verhalten wird abgegeben, und der Widerspruch somit aufgelöst. Ebenfalls eine gefährliche Methode, da hierdurch eine Selbstreflexion verhindert wird. Es besteht die Gefahr, dass wir immer wieder die gleichen Fehler begehen, da wir keine Verantwortung für unsere Fehler übernehmen und so auch nicht aus ihnen lernen können. Falsche Ausreden/Rechtfertigungen: Die Realität wird zurechtgebogen. Wie in dem Beispiel mit der Fabel, beginnen wir, die Situation so zu verfälschen, bis wir unsere KD aufgelöst haben. Wir reden uns solange etwas ein, bis wir selbst daran glauben. Indem wir die Realität verfälschen, beruhigen wir uns zwar für den Moment, der Konflikt ist jedoch nicht gänzlich aufgelöst. Tief in unserem Inneren ist uns bewusst, dass die Realität eine andere ist. Solche inneren Konflikte belasten uns und können sich langfristig negativ auf unsere Gesundheit z.B. in Form von Depressionen auswirken. Neutrales Coping: Abbau von innerer Anspannung: Hierbei werden negative Spannungszustände durch Sport, Meditation und dem Ausüben von erfreulichen Aktivitäten abgebaut. Auch schädliche Handlungen wie Rauchen, Drogen konsumieren oder Alkohol gehören dazu. Dieses Coping kann allein, aber auch unterstützend zu anderen Vorgehensweisen fungieren. Wenn sie für sich allein oder in Kombination mit einer negativen Vorgehensweise ausgeübt wird, hemmt sie unseren Erfolg. Indem die KD vorerst aufgelöst wird, besteht wenig Motivation an einer profitableren Lösung zu arbeiten. In Verbindung mit einer positiven Vorgehensweise kann sie unseren Erfolg beflügeln. Erfolgreiches Coping: Veränderung/Entwicklung durch Selbstreflexion: Indem ein ehrlicher Blick auf sich selbst geworfen wird, gesteht man sich eigene Fehler und Schwächen ein. Dies kann auf zweierlei Arten geschehen: Man übernimmt Verantwortung für sein Handeln und passt es entsprechend der Realität an, um seine Ziele zu erreichen. Man gesteht sich einen Irrtum ein und ändert seine Einstellung/Meinung entsprechend der Realität. Warum diese Bewältigungsstrategie die einzige Möglichkeit ist eine KD zu unserem Vorteil aufzulösen, erkläre ich im nächsten Punkt. Wie beeinflusst die Art der Auflösung unseren Erfolg? Hier ist zunächst zu klären, wie ich Erfolg definiere. Und zwar, dass ich die Wünsche und Ziele, welche ich mir gesetzt habe, erreiche. Dass sich meine Persönlichkeit dahingehend weiterentwickelt, dass mir Situationen/Aufgaben, welche mir früher schwergefallen sind, jetzt leichter fallen. Wenn dies Erfolg für mich ist, erklärt sich eigentlich von selbst, wieso mich das erfolglose Coping sabotiert. Ich lerne dadurch nichts. Indem ich nie die Verantwortung für mein Verhalten, für meine Niederlagen und falschen Entscheidungen übernehme, kann ich meine Probleme weder lösen noch zukünftige Probleme dieser Art bewältigen. Kurzfristig kann ich zwar die negativen Gefühle abbauen und die Spannungen auflösen, jedoch werden mir immer wieder dieselben Probleme in unterschiedlichsten Situationen begegnen. Und ich werde nie dazu in der Lage sein diese zu lösen. Somit bin ich gezwungen immer und immer wieder dieselben Fehler zu machen und meine Ziele niemals zu erreichen. Klingt ziemlich freudlos. Was geschieht aber, wenn ich das erfolgreiche Coping wähle: Indem ich eine Situation möglichst realistisch und ehrlich betrachte, kann ich meine eigenen Schwächen und Fehler erkennen, welche mich davon abhalten mein Ziel zu erreichen. Erkenne ich an, dass mein Verhalten mich davon abhält mein Ziel zu erreichen, kann ich es ändern. Und erkenne ich an, dass ich eine falsche Einstellung zu einer Situation habe, kann ich jene Ändern und mir weitere Perspektiven/ Lösungswege eröffnen. Wahre Verantwortung für seine Einstellung und sein Handeln zu übernehmen ist schmerzhaft. Das positive Selbstbild wird angezweifelt. Daher erfordert es eine enorme mentale Stärke zu seinen Fehlern zu stehen. Aber wie bei allen Dingen im Leben gilt es auch hier zu differenzieren. Manchmal kommen wir tatsächlich in unangenehme Situationen oder treffen falsche Entscheidungen, ohne Schuld daran zu sein. Wie kann ich einen Selbstbetrug also vermeiden? Der größte Indikator dafür, dass der Fehler bei uns liegt, ist das wiederholte Vorkommen von gleichartigen Problemen. Wenn die einzige Konstante du bist, dann liegt der Fehler bei dir. Nicht bei den anderen. Beispiele: Häufiger Jobwechsel „Das Unternehmen/Die Leitung/Die Kollegen sind scheiße“ Kurze/häufig wechselnde Partner „Es hat halt nicht gepasst, der/die andere ist schuld“ Ständige Konflikte mit anderen Menschen „Menschen sind halt scheiße, kann ich nichts für“ Begegnen dir dieselben Probleme immer wieder, nur in anderer Form? Dann kannst du folgendermaßen Vorgehen: 1. Werde dir darüber klar was du eigentlich willst. Welche Ziele verfolgst du? Was willst du erreichen? 2. Denke über Konflikte/Probleme nach, welche dir immer wieder begegnen und dich daran hindern deine Ziele zu erreichen. Im besten Fall schreibst du sie dir auf. 3. Identifiziere deinen Eigenanteil. Hierbei kannst du dir auch Hilfe von Vertrauten holen. Achte aber besonders darauf, dass du deine Konflikte/Probleme auch wirklich realitätsnah schilderst. Kein Schönreden! Schreibe deine erkannten Fehler und Schwächen auf 4. Denke lösungsorientiert! Überlege dir (auch für vergangene) Konfliktsituationen/Probleme ein alternatives Verhalten, welches dich zum Ziel bringt (oder damals gebracht hätte). Da kann die Hilfe von Vertrauten ebenfalls nützlich sein. Außerdem besteht die Möglichkeit mit diversen Selbsthilfebüchern alternatives, erfolgreiches Handeln aufgezeigt zu bekommen. Notiere deine Ergebnisse! 5. Setze deine Überlegungen in die Tat um! Indem du deine alternativen Lösungsmöglichkeiten aufgeschrieben hast, kannst du bei Bedarf immer wieder nachschauen und dein negatives Verhalten, welches dich bisher sabotiert hat, wird sich auf ganz natürliche Art und Weise auflösen. Beispiele aus dem realen Leben: Beruf In dem Unternehmen meines Arbeitgebers gibt es einen Kollegen, der fachlich sehr kompetent ist. Auch seine abgelieferte Arbeit ist hervorragend. Jedoch werden ihm trotz seiner Kompetenz und langen Firmenzugehörigkeit keinerlei Führungsaufgaben übertragen. Und diese wünscht er sich. Er hat bereits an mehreren Führungskräfte ACs teilgenommen und muss nun seit Jahren miterleben, wie jüngere Kollegen, fachlich weniger kompetente Kollegen, an ihm vorbeiziehen. Warum? Im Kreis der Kollegen ist er dafür bekannt, ein Choleriker und ein Eigenbrötler zu sein. Die Zusammenarbeit mit ihm sei schon schwierig, eine Führung durch ihn unmöglich. Sein Team würde kurzerhand kündigen. Seine Teamfähigkeit sei schon unterdurchschnittlich, Führungskompetenzen besitzt er wohl keine. Wie sieht der Kollege die Situation? Grundsätzlich hat er viele Meinungen dazu, jedoch betrifft keine dieser Meinungen seine eigene Person. Da fallen Aussagen wie: „Die Leitung kann mich einfach nicht ausstehen, ich werde benachteiligt“ „Meine Arbeit wird nicht gewertschätzt“ „Konservative weiße Männer werden heutzutage sowieso benachteiligt“ „Ich hab‘s mir nochmal überlegt und eigentlich gar keinen Bock auf die zusätzliche Verantwortung“ Und? Habt ihr das erfolglose Coping identifizieren können? Die Schuld bei anderen suchen Falsche Ausreden/Rechtfertigungen Durch das erfolglose Coping sabotiert mein Kollege sich selbst. Er beruhigt sich zwar für den Moment, jedoch löst er das Ursprungsproblem (Er erhält keine Führungsposition) nicht. Anstatt sich der schmerzhaften Realität zu stellen und sein Verhalten zu ändern, ist er dazu gezwungen immer wieder die gleichen Niederlagen zu erleben. Beziehungen Vorweg, ich möchte hier niemanden angreifen, der keine Beziehung haben will. Jeder hat seine eigene Vorstellung von Glück und soll diese auch ausleben. Es geht hier lediglich um die Personen in dem Beispiel. Wie bereits in einem anderen Thread geschildert, habe ich den ein oder anderen Kollegen, der sich unbedingt eine LTR wünscht und leider nicht dazu in der Lage ist eine Partnerin für einen längeren Zeitraum zu halten. Ein spezieller Kollege ist entweder über einen längeren Zeitraum Single (über Jahre) oder hat nur kurzweilige „Beziehungen“ (3-6 Monate). Aktuell macht er nebenbei viel Sport oder ist am Wochenende saufen. Woran liegt es? Nach meiner persönlichen Beobachtung und auch der Beobachtung von gemeinsamen Freunden, ganz klar an dem Kollegen. Diverse Punkte fallen mir jetzt dazu ein: Er will unbedingt dominant sein. In seinem falschen Verständnis von Dominanz versucht er die Frauen zu unterwerfen. Nur er hat das Sagen. Es wird sich auf keinen Wunsch der Partnerin eingelassen Nur seine Meinung zählt, andere Meinungen, auch die seiner Partnerin sind falsch und werden grundsätzlich abgewertet Er verdient zwar gut, ist aber auch sehr geizig. Oft lässt er die Frauen auch für ihn mitbezahlen, wenn sie es denn mit machen Es gibt noch viele weitere Punkte, aber diese würden den Rahmen sprengen. Jedes Mal wenn eine Frau ihn also abweist/ verlässt oder Konflikte entstehen, die ihn zur Trennung veranlassen sagt er sich „Sie ist schuld, ich konnte nicht anders handeln“ „Wir haben einfach nicht zusammen gepasst“ „Frauen sind sowieso scheiße, ich bin ohne besser dran“ Auch hier ist das erfolglose Coping klar zu erkennen: Die Schuld bei anderen suchen Falsche Ausreden/Rechtfertigungen Abbau von innerer Anspannung (mit negativem Coping verbunden) Auch hier sabotiert der Kollege sich selbst. Anstatt sich seine negativen Verhaltensweisen, welche es jeder Frau unmöglich machen eine Beziehung mit ihm zu führen, einzugestehen, findet negatives Coping statt. Er geht sogar noch weiter. Wenn ihn andere auf sein Fehlverhalten hinweisen, beginnt er nicht zu reflektieren, sondern baut die vorhandene innere Anspannung eben durch Sport oder Alkohol ab. Indem er seine Fehler nicht anerkennt und ändert, wird er sein Ziel (eine Beziehung) niemals erreichen. Stattdessen wird er immer unzufriedener und verbittert. Als letzten Punkt möchte ich gerne auf das Forum eingehen. Oft wird hier gelesen, dass man ja „zu seiner Entscheidung stehen soll“. Insbesondere im Bezug auf Trennungen aber auch in anderen Kontexten. Zu seiner Entscheidung stehen, was bedeutet das überhaupt? In den Fällen soll es heißen, dass man bei der Entscheidung bleiben soll. Im Folgenden möchte ich erklären, was ein wirkliches „zu seiner Entscheidung stehen“ bedeutet und wie dies mit der KD zusammenhängt. Am Anfang dieses Beitrags zählte ich konkrete Auslöser für eine KD auf, darunter auch Eine getroffene Entscheidung stellt sich als falsch heraus. Wir haben also eine Entscheidung getroffen, die einen negativen Einfluss auf unser Leben hat. Sei es bei der Berufswahl, bei der Partnerwahl oder auch bei den Finanzen. Wie stehe ich jetzt zu meiner Entscheidung? Zu seiner Entscheidung stehen bedeutet, nicht nur die Entscheidung, sondern auch ihre Folgen anzuerkennen. Ich habe eine Wahl getroffen. Und diese Wahl hat negative Auswirkungen auf mich gehabt. Meistens scheitert es schon hieran. Man möchte sich nicht eingestehen, dass die Entscheidung falsch war. Denn durch dieses Eingestehen wird eine KD ausgelöst, was wir ja tunlichst vermeiden wollen. Also werden erfolglose Coping Strategien eingesetzt, um uns unsere Entscheidung schön zu reden. Und sei es auch nur die Tatsache, dass wir (ja ein Mann ein müssen) und zu unserer Entscheidung stehen müssen. Genau hieran ist jedoch gar nichts männlich. Oder die falsche Rechtfertigung, dass es ja einen Grund für unsere Entscheidung gegeben hat. Das mag teilweise stimmen, aber meistens werden Entscheidungen impulsiv, aus einer Emotion heraus getroffen. Aber auch wohlüberlegte Entscheidungen können sich hinterher als falsch heraus stellen, wenn wir zu dem damaligen Zeitpunkt nicht ausreichend Informationen zur Verfügung hatten/bzw. falsche Informationen. Dies ist zum Beispiel bei Fehlinvestitionen der Fall. Männlichkeit wird in diesem Kontext gerne mit Stärke assoziiert. Und dazu in der Lage sein, sich einen Fehler, eine falsche Entscheidung einzugestehen, erfordert viel Stärke. Und noch mehr Stärke erfordert es, eine Entscheidung zu revidieren. Da wir dann unseren Irrtum nicht nur uns selbst, sondern auch anderen eingestehen müssen. Wenn wir eine falsche Entscheidung getroffen haben und diese sich nicht revidieren lässt, müssen wir eben das Beste daraus machen. Eine erfolgreiche Coping Strategie anwenden, unseren Eigenanteil an der falschen Entscheidung erkennen und es beim nächsten Mal besser machen. Lässt sich eine falsche Entscheidung jedoch revidieren, ist das eine tolle Gelegenheit, um unser Leben in eine positivere Bahn zu lenken und aus unseren Fehlern zu lernen ohne die Folgen der falschen Entscheidung tragen zu müssen. das wars dann erstmal mit meinem Beitrag zur kognitiven Dissoziation. Seid euch bewusst, dass wir alle Menschen sind und damit nicht fehlerfrei. Es wird immer wieder vorkommen, dass wir negative Coping Strategien benutzen. Mir passiert das, trotz meiner Auseinandersetzung mit dem Thema, auch ständig. Und es wird sich auch niemals gänzlich abtrainieren lassen. Aber auch kleine Schritte führen uns näher an unsere Ziele und helfen uns ein glücklicheres Leben zu führen. Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollkommenheit und ich werde ihn im Laufe der Zeit sicher überarbeiten/ergänzen. Kritik, Anregungen und Sichtweisen sind immer willkommen! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
  3. Dies ist ein Auszug aus meiner persönlichen PUA Journal. Hier geht es um N.: Ein Mädchen welches mich im Club angesprochen hat (ich bin der Bartender). " Ich hatte N. geschrieben. Anders als andere Mädchen hat sie beim Texten keine der üblichen Nummern versucht, um sich zu zieren (Lange warten vor dem zurückschreiben, kurze Nachrichten, will kein Date diese Woche…). Warum könnten nicht alle Frauen das machen? N. Meinte sie hätte mich schon mal gesehen, aber es hatte ihr gedauert bis sie mich angesprochen hat. Das war ein Ego-Boost, aber zur gleichen Zeit verstehe ich jetzt, warum Mädchen nicht darauf stehen, wenn man sie ständig hübsch nennt. N. hat explizit gesagt sie Hätte mit einer Absage von mir gerechnet (???). Nichts ist falsch an N.; warum zeigt sie sich so? Mein Date mit N. war wie folgt. Ich habe es vorgeschlagen, in einem Restaurant zu essen und dann ein bisschen spazieren zu gehen. Ich habe vor dem Date die Lage erkundet auf Google Maps. Es gab einen etwas kleinen Park in der Nähe, wo es viele Sitzplätze gibt, und wo man eine kleine Privatsphäre hat. Ich habe es mir am Augenlid tätowiert, dass ich N. küssen werde; Ich habe die Eskalation und meine Bewegungen mehrmals durch den Kopf gehen und dann optimieren lassen. Nun zum Date: Ich bin frühzeitig angekommen und habe wieder die Lage erkundet. N. kamm ein wenig später an. Wir haben unser Essen bestellt. Ich habe für alles bezahlt. Das Gespräch war langsam am Anfang. Sie war offensichtlich nervös oder schüchtern oder beide. Langsamer wurde es leichter, das Gespräch zu leiten. Wir waren fertig mit dem Essen und haben uns zwei Kolas geholt. Ich habe wieder für alles bezahlt. Ihr gefiel es nicht; Sie meinte sie zahlt für Dessert. Wir sind dann 10 Minuten zum erkundeten Park gelaufen. Der Park war nicht so schön wie auf den Google Bildern aber trotzdem schön. Wir setzten uns an einem Bank. Sie saß zu meiner rechten Seite. Wir waren ziemlich isoliert. Nach zwei Sätzen wollte ich meinen Move durchziehen. Sam: “Es ist voll kalt. Komm mal näher!” Ich setze mich näher, wir sitzen jetzt aneinander geklebt. Ihre Haare waren in meinem Gesicht; Ich habe sie zur seite bewegt mit einer sanften Bewegung. Sie guckt auf den Boden. Sam: “guck mich an!” Sie guckt mich an. Ich bringe mein Gesicht noch näher. Wir fangen an zu küssen. Am anfang war es langsam. Sie war vielleicht überrascht. Sam: “bist du immer noch nervös?” N.: “jetzt weniger” Ich habe mit meiner linken hand ihre Hand gehalten. Mit meiner rechten hab ich ihren Kopf von hinten gehalten. Wir hatten einen Takt: Küssen. Pause. Küssen. Pause. Jedesmal habe ich weiter eskaliert. Erstmal habe ich ihre Hand gehalten, dann habe ich meine Hand zwischen ihren Beinen gesteckt und sie langsam hoch gezogen, dann hab ich ihre Brüste gehalten. Sie küsst mich jetzt noch härter und länger. Ich habe ihre Hand auf meinen Glied gesetzt. Dann habe ich ihr in den Jeans gestecktes T-shirt hochgezogen. Ich ließ meine Hand unter dem engen T-shirt gleiten. Pause. N.: “kalte Hände…” (noooooooo) Ich kam nach wenigen Sekunden zurück mit einer weniger kalten hand. Ich zog ihr BH runter und spielte mit ihrem Nippel. Pause. Jemand läuft vorbei. Wir wollten dann gehen. Wir standen auf und ich küsste sie noch einmal. Ich habe es bemerkt, dass an meinen Jeans ein kleiner Fleck ist. Es war precum… Kein Problem ich knöpfe meinen Parka. Jetzt waren wir viel angenehmer miteinander. Wir mussten nicht mal ein Gespräch leiten. Sollte ich oder sie was zu sagen haben sagten wir es, wenn nicht dann nicht. Wir sind dort in der Gegend ein bisschen shopping gegangen. Ich hatte Spaß ohne mich anzustrengen. Nach einer Weile wollten wir gehen. Ich meinte ich fahr sie heim. Ich fuhr sie heim und wir küssten im Auto. Ich habe schon vor dem Schreiben dieses Beitrags eine Nachricht erhalten. Ich meinte ihr sie schuldet mir noch dessert. " Frage #1: Wie kann ich besser küssen? Frage #2: Kalte Hände. Was tun? Frage #3: Precum.... Was tun?
  4. Hallo Community! Ich bin Autor von Ratgebern und habe einen Erfolgsratgeber, den ich schon vor 10 Jahren geschrieben habe, relaunched. Inhaltlich geht es in Richtung "Tägliche Hacks für den persönlichen Erfolg". Ich will halt zeigen, dass persönlicher Erfolg einfach durch kleine Änderungen im Alltag umsetzbar ist. Ich wäre super dankbar, wenn ich euer Feedback erhalten würde, auf welche Titel oder Key Words ihr am positivsten reagiert. Mir ist sehr wichtig, Menschen zu helfen und sie auf einen guten Weg zu bringen. Ich habe auch vor, später youtube Videos zu erstellen und den Inhalt zu erklären. Eine Titelidee ist zum Beispiel "Kleine Ursache, große Wirkung" mit einem entsprechenden Untertitel, der zeigt, dass es um Erfolg geht. Freue mich auf Eure Rückmeldungen!
  5. Liebe Community, ich habe hier vor vielen Jahren oft mitgelesen und einige hilfreiche Dinge für mich abgeleitet; dann war ich lange Zeit kein stiller Leser mehr und zu beschäftigt damit, mein Leben und meine Karriere aufzubauen. Jetzt, da ich in einer Situation bin, in der ich allein keine Lösung mehr finde, versuche ich hier vielleicht den ein oder anderen Denkanstoß zu finden. Zu mir in aller Kürze: Ich bin 33 Jahre alt, verheiratet, studiert und promoviert, aus einer konservativen gehobene-mittelschicht Familie stammend, beruflich sehr erfolgreich (130T€ + pro Jahr bei einer 40-Stunden-Homeoffice-Woche), diagnostiziert mit Depressionen (gut medikamentiert), ADHS (gut medikamentiert) und Hochbegabung sowie einer stark ausgeprägten machiavellistischen Persönlichkeit, leider sehr unsportlich und entsprechend übergewichtig und unfit, sozial vernetzt aber wenig aktiv; meine Hobbies sind Kunst (ich male), Kino (ich habe ein „echtes“ Heimkino), Technik (IoT, Smart Home), Hunde (wir haben drei kleine Hunde) und „die schönen Dinge des Lebens“ (Essengehen, Wellness, Mode, Kunst, Design, etc.); zudem bin ich „shoppingsüchtig“, d.h. ich kaufe ständig Dinge ein und schaffe es deshalb, trotz Haushaltseinkommen von 200T€ + pro Jahr, ständig 10-20T€ im Dispo zu sein… Zu meiner Welt bzw. meiner Situation, zu der ich Denkanstöße suche: Das übergeordnete Problem: Ich fühle mich völlig perspektivlos. Ich habe beruflich jetzt das erreicht, was die meisten mit 55+ erreichen oder auch nie (und mein Job ist wirklich spannend und abwechslungsreich, ich habe große Führungsverantwortung und kann mir meine Aufgaben weitestgehend selbst aussuchen), ich besitze alles, was ich realistisch ohne „reich“ zu sein, besitzen kann (von der eigenen Wohnung über das große deutsche Auto bis hin zu Rolex, modernster Technologie und Kunstobjekten), bin mit einer schönen, erfolgreichen und schlauen Frau verheiratet, habe drei süße Hunde, bin promoviert, habe Hobbies die mir wirklich Spaß machen und in denen ich mich verlieren kann, bilde mich regelmäßig weiter und habe eine wirklich breite und exzellente (Allgemein)Bildung und kann mir neue Themen im Bruchteil der Zeit, die andere brauchen, aneignen und kenne eine Menge spannender Menschen aus allen Lebensbereichen, mit denen ich u. A. auch in Vereinen organisiert bin. Trotzdem, oder vllt. deshalb habe ich keine klaren Ziele oder Perspektiven mehr. Wenn ihr euch fragt, was mir fehlt, dann hat meine Innenschau dies ergeben: · Enge Freunde. Ich habe zwar gute Bekannte und Freunde, die ich mag, aber keine engen, vertrauten Freundschaften. Das liegt zum einen daran, dass ich wirklich schlecht darin bin, Freundschaften zu erhalten (mich melden, Treffen vereinbaren), weil ich meistens so unmotiviert bin, und zum anderen daran, dass ich intellektuell sehr anspruchsvoll bin und mich mit „Normalos“ (sorry) zwar sehr gut unterhalten kann, diese mich aber unfassbar langweilen. · Fitness. Ich wäre gerne schlank, sportlich und fit und investiere dafür auch eine Menge Geld (im Sinne von: Ich ernähre mich wirklich substanziell gesund mit den bestmöglichen Produkten, esse kein Junk- oder Fastfood, keine Süßigkeiten, etc.), habe aber (warum auch immer) einen so geringen Grundumsatz, dass ich mich (viel) bewegen müsste, um abzunehmen – und ich schaffe es einfach nicht, egal was ich tue (und ich habe schon eine Menge probiert), mich sportlich zu aktivieren. So bleibe und bin ich ein extrem gesund ernährter Dicker, was ich traurig finde. · Sexuelle Erfüllung. Obwohl ich eine schöne Frau habe und wir sexuell auch durchaus extrem offen und experimentierfreudig sind (alles von regelmäßigem FFM über BDSM und Co) bin ich sexuell nicht wirklich erfüllt, da ich vor meiner Ehe immer ein „Jäger“ war, der viele und wechselnde Frauen hatte und dies jetzt nicht mehr leben kann, weil ich mich sonst auch ständig in neue Frauen „verliebe“, und ich das im Rahmen meiner Ehe weder möchte noch meiner Frau antun würde; somit habe ich akzeptiert, dass ich diese Art meiner sexuellen Erfüllung für die Liebe und Geborgenheit der Ehe opfern muss und mich dafür entschieden, da ich sonst mein Leben lang ein getriebener Junggeselle bleiben würde, bis es irgendwann nicht mehr geht. · Abenteuer. Insgesamt, insb. seit Corona, folgt mein Leben einer bleiernen Routine; Aufstehen, Kacken, Home Office & Zoom, Hobby, Abendessen, Netflix, Schlafen. Kleinere Abwechslungen gibt es natürlich (ab und zu eine Dienstreise, ein Familienbesuch, etc.), aber im Grunde war es das. Und ich fühle mich in dieser Routine, die natürlich auch Sicherheit bietet, gefangen, ohne die Epiphanie, wie ich sie durchbrechen kann. Aber zusammengefasst sind die Dinge, die ich als „fehlend“ beschreibe, auch nur Symptome dessen, dass ich das Gefühl habe, komplett ziellos im Leben zu treiben. Wenn ich daran denke, dass ich jetzt noch 30+ Jahre berufstätig sein werde, und mein Leben jetzt so gesettelt ist, wird mir schlecht – obwohl ich objektiv so vieles habe (Liebe, Geld, Sicherheit, Intelligenz, etc.) wovon andere träumen… ich habe auch keine großen Ängste (z.B. vor Alter, Armut, etc.) sondern nur „kleine Unbehagen“ (Dinge die erledigt werden müssen, aber aufgeschoben werden, mal eine kurzfristige hohe Zahlungsverpflichtung, etc.).. es fühlt sich an als wäre ich in einer extrem komfortablen Kapsel gefangen, aus der jeder Ausweg in eine weniger gute Kapsel führt; natürlich habe ich auch schon diverse Eskapismus-Fantasien durchgespielt: Vom Abbruch des bürgerlichen Lebens und dem Weg in die Berliner WG, vom neuen Studium, von der Widmung des Lebens an karitative Zwecke, von „der neuen Liebe und dem neuen Leben“, etc., aber spiele ich ein Szenario tatsächlich bis zum Ende durch, dann… aa) Ende ich nach einer gewissen Zeit wieder hier wo ich jetzt bin bb) Ende ich in einer Situation, in der ich objektiv nicht sein möchte Alles in allem ergeben sich für mich folgende mögliche Schlüsse: aa) Meine jetzige Situation ist die realistisch bestmögliche Situation und meine Gefühle in der Situation und Blicke auf die Situation entstehen durch mich selbst und meinen Charakter bzw. Geist, der durch meine Rahmenbedingungen so gestaltet ist, dass er nicht in der Lage ist, einen positiven Zustand als solchen anzuerkennen und sich einzurichten; das würde bedeuten: Ich bin und bleibe ein Getriebener, der Glück zwar haben, aber nie finden und anerkennen kann bb) Meine jetzige Situation ist nicht die realistisch bestmögliche Situation und meine Gefühle und Wahrnehmungen sind begründet; ich besitze aber nicht den Intellekt und die Vorstellungskraft mir eine Situation vorzustellen, die realistisch dauerhaft besser wäre als die jetzige cc) Meine jetzige Situation ist gut, aber durch die zuvor genannten „fehlenden Bausteine“ wird sie schlecht; dadurch müsste ich mich auf die Heilung dieser Komponenten konzentrieren, ohne jedoch zu wissen wie dies geht, da ich diese Bausteine ja schon seit Jahren zu errichten versuche, was wiederum bedeuten könnte, dass es für mich nicht möglich ist, diese Bausteine zu errichten, so dass die jetzige Situation doch wieder die realistisch betrachtet bestmögliche wäre, weil die möglichen Verbesserungen nicht erreichbar sind. Das war jetzt viel Text. Und ich würde mich im Grunde einfach über Gedankenanregungen dazu freuen; noch eine Anführung: Die Aussage meines Psychiaters ist, dass der Zustand, in dem ich mich befinde, charakterlich bedingt ist und es nicht in meiner Veranlagung liegt, echte Zufriedenheit zu empfinden, sondern ich maximal ein Gefühl von „es ist schon okay“ erzielen werde. Diese Aussage möchte ich mit meinem Post auch challengen, da ich einfach nicht akzeptieren möchte, dass er eventuell recht haben könnte. Danke Clemens
  6. Grüßt euch Community, seht mir meinen ersten Beitrag nach falls unpassend, unangebracht etc. Ich bin mittlerweile 23 Jahre alt und habe vor einem Jahr erstmalig etwas zum Thema Pick-Up gelesen. Daraufhin habe ich mir zwei Bücher gekauft (Game und LdS),öfter im Forum gelesen und gelegentlich Videos auf YT geschaut. Vor meinem ersten PUErfahrungen hatte ich mit knapp 15 Frauen Sex und bestimmt das zehnfache an Frauen gedatet, danach jedoch kaum erwähnenswert nur noch paar einzelne Lays. Im großen und ganzen habe ich weniger Sex als vorher und sogar weniger Kontakt zu Frauen als vorher. Lockdown, geschlossene Discos usw kommen dazu aber daran wird es wohl noch weniger liegen. Hatte jemand ähnliche Erfahrungen und wie habt ihr diese Miesere beendet?
  7. Ich denke ziemlich jeder Mensch möchte wachsen und mehr im Leben erreichen. Und da ich weiß, dass es zusammen schneller geht, habe ich diesen Beitrag erstellt. Die Idee liegt darin, sich gegenseitig zu seinen Zielen verpflichtet zu halten und zu pushen (über Zoom, Telefon, WhatsApp etc.). Außerdem sich gegenseitig Feedback zu geben und zu unterstützen. Ohne täglichen gegenseitigen Austausch hat es keinen Wert. Jeder der wirklich sehr erfolgreich wurde, musste früher oder später sich das richtige Umfeld kreieren. Ich suche einen Accauntability Partner/Buddy mit welchem man sich täglich über die Ziele/Persönlichkeitsentwicklung austauschen kann und pushen kann. Was ich biete: beschäftige mich seit einigen Jahren mit Persönlichkeitsentwicklung, lebe dafür und habe dadurch mich viel besser kennengelernt und Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen aufgebaut Ich bin bereit dir in den Arsch zu treten und dich wachzurütteln, wenn du mit Ausreden bei deinen Zielen kommst oder vom Weg abkommst Ehrgeiz, Motivation und absolute Zielstrebigkeit Kann super das Verhalten/die Kommunikation lesen und dir Feedback geben, was ich bei feststelle: z.B. was für Gedanken dich aufhalten, die du selbst nicht bemerkst (Mindset) mit mir kann man gut lachen und sich über Persönlichkeitsentwicklung unterhalten. Die Zusammenarbeit wird geil Zu mir: ich mache mich gerade als Coach selbstständig und möchte mir langfristig etwas aufbauen, um finanziell Frei zu sein mache mehrmals die Woche Kraftsport bilde mich ständig weiter (Bücher, Kurse ,Seminare, Mentoren, Umsetzung etc.) und bin offen für neues bin bei einer Coaching Ausbildung beschäftige mich mit dem Thema Männlichkeit ich bin eine reflektierte Persönlichkeit und bin sehr gut in der Lage aus Feedback oder " Fehlern " zu lernen Was ich suche du machst schon seit mehreren Jahren Persönlichkeitsentwicklung, lebst dafür und bist nicht nur bei der Theorie, sondern bist auch ein Macher. Du bringst die Bereitschaft dich regelmäßig über Ziele, Persönlichkeitsentwicklung, Erfolg auszutauschen du interessierst dich für das Thema eigenes Business aufbauen und möchtest nicht einfach nur im Hamsterrad funktionieren du bist offen für neues und bist reflektiert Schreibe mir gerne eine PN, wenn du daran interessiert bist und auch den Grund warum du das möchtest.
  8. Die meisten Frauen wissen es. Dank bekannter Youtuber haben die meisten Frauen Kenntnis darüber was Pick Up ist. Der Satz ist zum verinnerlichen! Und da die Verführungskunst in den öffentlichen immer Stigmatisiert wird, verbinden das die Lady´s mit was sehr negativen, wenn sie auf einen Pick Up Artist treffen. Obwohl die meisten von Ihnen verunsicherte Jungs sind, mit ner beschissenen Kindheit, die sich nichts sehnlicher Wünschen als eine Beziehung mit einer tollen Dame!!! Ist es in Wirklichkeit nicht so? Das liegt in der Natur der Frau. Frauen sind nunmal wahnsinnig misstrauische Wesen und wenn man dann noch so durch die Medien konditioniert wird, führt es dazu das beide Geschlechter ihren Flow verlieren, bei der natürlichsten Sache der Welt, der fortbestand der Menschheit! Die meisten PU´ler die ich kennen gelernt habe, sind in Wirklichkeit Männer, die Frauen lieben mit all ihren Fehlern und sich wahnsinnig viel Mühe geben, eine Frau für sich zu gewinnen. Hier ein Link dazu, so erkennst du einen Pick Up Artist. Hier werden Pu´ler dargestellt als Männer die immer nur ne schnelle Nummer wollen und die Frauen, willkürlich ausnutzen. Echt traurig. https://www.wmn.de/health/psychologie/so-erkennst-du-pick-up-artists-id17723 Jetzt könnte natürlich jeder sagen, Scheißegal, die Masse macht es, aber das macht mMn keinen erfolgreichen Seducer aus! Mir kommt es immer häufiger vor, dass Frauen nach den aufgelisteten Punkten auf den Link meinen Frame abklopfen. Letztens habe ich durch Zufall eine alte Flamme wieder getroffen. Da wir damals eine sehr gute Bindung zueinander hatten, begann ich sie wieder zu verführen. Treffpunkt war ausgemacht. Dann ging es los und sie klopfte mein PU Frame ab. Ist deine Wohnung in der Nähe vom Treffpunkt? etc. die restlichen Fragen könnt ihr euch ja denken. War dann ein sehr holpriger Weg, den ich nur durch souverenität, persistence, Lügen und Erfahrung noch Closen konnte. Zweites Beispiel Ich bin in einer Bar, öffne ein HB10. Ja Leute, sie war wirklich over the Top. Alles läuft gut, nach ein paar sehr harten Shit-Test´s läuft es wie am Schnürchen in Richtung SNL, KC etc. Bis zu den Zeitpunkt, wo ich sie von der Gruppe isolieren wollte, ich merkte sofort, dass das isolieren in ihr etwas getriggert hatte, eine negative Konditionierung, durch die Medien!!! Auch hier wurde der Weg zum FC sehr sehr holprig. Meine Beständigkeit ebnete mir mal wieder den Weg. Niemals den Frame verlieren, egal was passiert. Was ich dazu sagen wollte: Nehmt es zur Kenntnis, dass alle Frauen wissen was Pu´ler sind. Passt euer Game an, sodass sie sich nicht sicher sein kann, in welche Schublade sie euch stecken soll und seit verdammt nochmal persistent. Nein das ist nicht needy! Wenn ihr immer wieder Körbe bekommt, insbesondere in Daygame, denkt daran! Optimiert euer Game diesbezüglich. Wie ihr das macht, werde ich hier nicht offen legen. Da dies ein Forum ist, wo sich auch Frauen, Journalisten etc. informieren können und wieder diffamierende Artikel schreiben, oder die Lady´s sich in ihren Glück wiedermal selbst sabotieren. In diesem Sinne Game On Wie würde der Shark sagen: "Der Gewinner hat es Gemacht!"
  9. Der folgende Text richtet besonders an Anfänger, welche Probleme damit haben, die hier gelesene Theorie in die Praxis umzusetzen und sich vielleicht fragen, ob der aus der Theorie abgeleitete Ansatz für sie selbst stimmig ist, oder eben nicht. Manchmal habe ich den Eindruck, dass das, was man als Anfänger durch Pick-Up vermittelt bekommt, insbesondere die Begriffe und Namen, welche den verschiedensten Szenarien zugeordnet werden, einem eine Brille aufsetzt, welche blind macht. Sei es der KC, FC oder der Freeze-Out, das Approachen, Daygamen und Nightgamen, die HBs, FBs, LTRs sowie die LMR, etc. – all diese Begriffe haben ihren Sinn und Zweck, indem sie eine bestimmte Situation beschreiben, in der sich ein Einzelner befinden kann, allerdings bezweifele ich, dass diejenigen, welche noch keine der genannten Begriffe erlebt haben, diese wirklich nachvollziehen können. Doch was bedeutet das für den Anfänger der Verführung, der sich im Pick-Up Forum und mit der einschlägigen Literatur einliest, bevor er die dort zu findenden Ratschläge und Theorien versucht in die Praxis umzusetzen? Er entwickelt ein Modell über die Wirklichkeit des erfolgreichen Kennenlernens von Frauen, bevor ihm die Möglichkeit geboten worden ist, sich ein eigenes, nicht verzerrtes Bild von dieser machen zu können. Und wie bei jedem Modell gibt es ein zentrales Problem: Das Modell entspricht nicht den tatsächlich gegebenen Umständen, sondern approximiert diese bestenfalls. Doch wie erkennt man nun, was wirklich ist, bzw. funktioniert? Ganz einfach: Man macht so viele Erfahrungen, bis man ein Muster erkennt, welches anfangs unscharf sein kann und mit der Zeit und Anzahl der Interaktionen, welche man führt, schärfer wird. Dabei folgt man zwangsläufig dem Prinzip des Versuchs und Irrtums, bei dem gemachte Erfahrungen miteinander verglichen werden, um Gemeinsamkeiten zu identifizieren und Wege zu finden, welche für einen selbst funktionieren. Anfangs wird dies noch passiv geschehen, wobei mit zunehmender Schärfe des zu erkennenden Musters auch die Bereitschaft zunimmt, aktiv zu vergleichen und zu experimentieren. Nach einiger Zeit wird der Anfänger der Verführung dann erkennen, dass das regelmäßige Ansprechen von Frauen tatsächlich zu langfristigem Erfolg mit diesen führt und darüber hinaus immer mehr Wahrheiten identifizieren, welche ihn seinem Ziel näherbringen. Mein zentrales Argument hier ist, dass es besonders für Anfänger der Verführung wichtig ist, eine Theorie des Kennenlernens von Frauen aus der eigenen Praxis zu entwickeln und nicht die Praxis aus der fremden Theorie abzuleiten. Ich habe den Eindruck, dass dies leider allzu häufig passiert, viele sich mit einer umfangreichen, aber imaginären Vorstellung des Verführungsprozesses in diesen reinstürzten, nur um im Nachhinein festzustellen, dass diese Herangehensweise nicht funktioniert und bestenfalls zu erkennen, dass es sich beim Kennenlernen von Frauen um „nichts Besonderes“ handelt. Mein Ratschlag an die Anfänger dieses Forums lautet demnach: Interagiere so häufig und regelmäßig mit Frauen, wie es dir möglich ist und vergleiche dabei deine Erfolge mit diesen. Dabei ist es elementar, Gemeinsamkeiten zu identifizieren, welche dir Hinweise darauf geben, was für dich wirklich funktioniert. Wenn du die Gemeinsamkeiten deiner Erfolge immer wieder neu identifizierst, dann solltest du auch deine Herangehensweise bezüglich des Kennenlernens von Frauen dementsprechend anpassen und Feinabstimmungen vornehmen. Primär ist das, was du selbst an Erfahrungen machst, sekundär die Erfahrungen und Berichte der Anderen. Konstruktive Kritik bezüglich meiner Sichtweise ist ausdrücklich erwünscht. Bin gespannt, ob ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt und das, was ich hier schreibe, eurer Meinung nach, für Anfänger nützlich sein kann. VG Skins
  10. Liebe Leser, da dies mein erster Artikel ist würde ich mich kurz vorstellen: Name: Moritz Becker Alter: 18 Wohnort: NRW Beruf: Auszubildender Ich wollte hier einfach ein paar Gedanken zu sogenannten "Schlüsselgewohnheiten" oder "kleinen Zielen" aufschreiben und vielleicht andere motivieren oder Diskussionen anregen. 😉 Schlüsselgewohnheiten sind kleinere Gewohnheiten die von Individuen oder Firmen angefangen werden und aus welchen sich größere Gewohnheiten bilden die letztendlich mehr im Leben oder einer Firma verändern als man annehmen könnte. Ein Beispiel für eine Schlüsselgewohnheit bei Personen wäre Sport. Sobald man es schafft aus Sport eine Gewohnheit zu machen und vielleicht 3x die Woche Sport treibt können sich dadurch auch andere Lebensbereiche die etwas oder auch rein Garnichts mit Sport zu tun haben verbessern. Beispiele: - oft stellen aktive Sportler ihre Ernährung um, - man fühlt sich ausgeglichener und ist vielleicht ein angenehmerer Mitmensch oder Arbeitskollege, - das rauchen oder trinken wird reduziert nach einer gewissen Zeit da man mit Sport eine neue Ablenkung hat oder sich einfach mehr auf Sport konzentrieren möchte und ohne rauchen oder Alkohol mehr Erfolge kommen, - mehr Produktivität und weniger auf der Coach rumliegen (durch mehr Disziplin, weniger Ablenkungen oder Räuschen), durch die erhöhte Produktivität ist man vielleicht motiviert an Projekten zu arbeiten, durch neue Projekte entstehen vielleicht neue Einkommenschancen Dies wäre nur ein kleines Beispiel und natürlich ist mir klar, dass nicht jeder Mensch der mit Sport anfängt vielleicht genau dieser Liste folgt und diese Dinge verändert aber ich habe diese Punkte an mir selbst aber auch an anderen festgestellt und dachte vielleicht dient es als kleine Motivation für einige hier die mit Sport anfangen wollen oder ihr Leben generell ändern wollen aber nicht wissen wo sie anfangen sollen. Vor allem hat es mir geholfen den Gedanken zu haben, dass man nicht sofort alles verändern muss sondern klein anfangen kann und diese "kleinen Erfolge" sich auf auf meine anderen Lebensbereiche positiv auswirken. Lasst mich bitte gern eure Meinung zum Artikel oder zum Thema generell wissen. Ich habe noch nie so etwas geschrieben und bitte deshalb um Nachsicht wenn der ganze Text nicht so professionell wirkt aber ich nehme gerne Verbesserungsvorschläge entgegen und hoffe, dass es zumindest manchen hier gefällt oder hilft. 🙂 Vielen Dank fürs lesen LG Moritz Becker Buchempfehlung: Die Macht der Gewohnheit, Charles Duhigg
  11. Hey liebes Pickup-Forum, ich weis nicht obs hier reinpasst aber ich möchte mich bedanken bei euch:) Ich bin 25 und hab schon die ein oder andere Frauengeschichte hinter mir, wo ich einfach nicht verstanden habe was das Problem ist. Nach meiner letzten Trennung im November machte ich, wie bisher jedes mal, die selben Fehler. Sie wurde immer kälter, distanzierter zu mir und ich hab needy reagiert, schlechte Stimmung, alles scheiße. Ihr kennt das Programm. Aber dann hat es Klick gemacht und mir ist aufgefallen das ich immer wieder die gleichen fatalen Fehler machen muss. Dann bin ich unter anderem auf dieses Forum gestoßen. Ich muss ehrlich sagen das Dinge wie das Streetgame nichts für mich sind. Aber dafür umso mehr das Innergame und das ich im Stande bin irrationales Verhalten von Frauen nun richtig zu interpretiern (Indem es mir durch ein solides Innergame herzlich egal ist) Ich habe: -mindestens 3mal die Woche Sport -mir einen stabilen SC aufgebaut -mit Meditation begonnen (Hilft mir extrem da ich gerne dazu neige alles zu zerdenken) -mir Gitarre spielen beigebracht -einen Tanzkurs belegt (Tanzen zu können ist immer praktisch, und es sind dort auch hübsche Mädels unterwegs;)) -mein Studium abgeschlossen und einen klasse Job gefunden (Jobabsagen als ansporn genutzt) -meine WG verlassen und in eine eigene Wohnung gezogen -täglich kalt geduscht Und heute ist alles zusammengekommen. Mir ist zufällig nach 6 Monaten meine Ex über den Weg gelaufen. Und es war für mich der Wahnsinn. Ich war selbstsicher, höflich und freundlich und anhand ihrer erstaunten Reaktion ist mir aufgefallen das ich mental jetzt auf einer neuen Stufe stehe. Mich bringt nichts mehr so leicht aus der Bahn. Egal ob schlechtes verhalten von Frauen, Kollegen,... Ich habe eine innere Zufriedenheit gewonnen die für mich persönlich für mein restliches Leben das Zentrum sein wird. Danke Leute
  12. Mehr Erfolg mit dieser Übung (nicht mal 10 Minuten täglich) Hey Community, Das Thema Erfolg spielt seit mehreren Jahren in meinem Leben eine zentrale Rolle und ich will heute mit euch eine große Erkenntnis teilen, die euch hoffentlich auch enorm Wachstum in euer Leben bringen wird. Jeder von uns definiert Erfolg anders, für die einen ist Erfolg mit viel Geld verdienen verbunden, für andere mit viel Selbsterkenntnis durch Spiritualität. Für manche ist Erfolg auch einfach Frieden zu haben oder viel Zeit mit der Familie verbringen zu können. Für manche ist es auch ein Erfolg, mit möglichst vielen Frauen ins Bett zu gehen. Für andere wiederum sind es die erfüllenden Beziehungen, die daraus erwachsen. Wir alle haben unsere Definition von Erfolg. Meistens ändert sich diese auch im Laufe des Lebens und mit wandelnden Lebensumständen. Entscheidend für den eigenen Erfolg ist, dass wir immer wieder reflektieren, ob wir uns auf dem richtigen Weg zu unserem persönlichen Erfolg befinden. Und dabei hilft eine simple Methode, die sich Erfolgsjournal nennt. In diesem Post geht es darum, welche Vorteile ihr aus dem Führen eines Erfolgsjournals ziehen könnt, wie ihr anhand einer Praxisanleitung heute starten könnt und wie ihr mit minimalem Aufwand maximale Ergebnisse damit für euch erzielt. Erstmal klären wir folgende Frage: Was ist denn überhaupt ein Erfolgsjournal? Ein Erfolgsjournal (oder auch Erfolgstagebuch) ist (meistens) ein Notizbuch, in dem ihr jeden Tag eure Erfolge des Tages und auch Dinge hineinschreibt, für die ihr dankbar seid und aus denen ihr was lernen konntet. Durch das schriftliche Festhalten ruft ihr euch damit diese Dinge noch mal ins Bewusstsein. Das können große Dinge, wie z.B. ein gelungenes Vorstellungsgespräch sein, aber auch kleine Dinge, wie z.B. dem griesgrämigen Opa auf der Straße ein aufrichtiges Lächeln geschenkt zu haben. Viele bekannte (und auch sehr erfolgreiche) Persönlichkeiten, wie z.B. Bodo Schäfer, Richard Branson oder Oprah Winfrey nutzen die Macht des Erfolgsjournals schon lange für sich. Natürlich ist es kein Muss, ein Erfolgsjournal zu führen, um erfolgreich zu sein, doch es kann ein enormer Hebel sein, dessen Wirkungen ich hier einmal kompakt festhalte. Vorteile des Erfolgsjournals: Höhere Selbstreflektion: Durch das Aufschreiben der heutigen Erfolge und der Dinge, für die ihr heute dankbar seid, entwickelt ihr ein viel besseres Gefühl dafür, ob der Tag euch eher positiv vorangebracht hat oder ob ihr den Tag nicht sinnvoll genutzt habt. Gleichzeitig geht ihr damit in euch selbst und könnt sehr viel über euch herausfinden, was davor vielleicht im Verborgenen lag. Ihr entwickelt einen besseren Draht zu euren Leidenschaften und Vorlieben. Mehr Motivation: Durch das Führen eines Erfolgsjournals verspürt ihr am Tag eher den Drang, etwas Produktives zu tun, um diese Aktivität später in euer Erfolgsjournal eintragen zu können. Dadurch bekommt ihr hinter euren Vorhaben einen extra Boost und einen viel größeren Willen, diese auch anzugreifen. Gleichzeitig könnt ihr auch in dem Erfolgsjournal immer mal wieder ein paar Tage oder Wochen zurückblättern, um euch selbst vor Augen zu halten, welche Sprünge ihr in der vergangenen Zeit gemacht hat. Es funktioniert wie eine Art Fitnesstracker, nur dass hier euer Erfolg getrackt wird. Dadurch bekommt ihr mehr Selbstbestätigung, die euch enorm motivieren wird. Erfolgs-Programmierung: Ihr setzt euch viel intensiver damit auseinander, was für euch Erfolg darstellt und wie ihr euren Erfolg erreicht. Ihr stellt öfter fest, was ihr besser hättet machen können und entwickelt eine Antenne dafür, welche Dinge euch wirklich voranbringen. Auch werdet ihr viel feinfühliger dafür, was ein Erfolg ist und woran man einen Erfolg messen kann. Dies alles führt automatisch zu mehr Erfolg. Es gibt noch unzählig viele andere Vorteile, die ein Erfolgsjournal mit sich bringt. Diese alle aufzuzählen, geschweige denn erst herauszufinden, würde allerdings ein ganzes Buch füllen. Ihr werdet selbst durch das Führen eines Erfolgsjournals für euch persönlich weitere Vorteile entdecken. Kommen wir nun zu der Praxisanleitung: Um ein Erfolgsjournal führen zu können, braucht ihr erstmal einen Stift und ein Notizbuch. Notizbücher gibt es in jedem Schreibladen oder z.B. im Internet auf Amazon zu Haufe, ihr müsst auch nicht das teuerste nehmen, sondern lediglich sicherstellen, dass euch das Buch gefällt und ihr gerne dort reinschreibt. Empfohlen wird allgemein eine Größe zwischen Din A6 und Din A5, ich allerdings benutze ein Din A4 Notizbuch, weil ich gerne große, übersichtliche Seiten habe. Das macht das Buch allerdings auch unhandlicher. Was für euch wichtiger ist, wisst ihr selbst am besten. Probiert auch aus, ob ihr das Journal lieber Morgens nach dem Aufstehen führen wollt und euch die Erfolge vom Vortag noch mal durch den Kopf gehen lassen wollt, oder ob ihr es direkt am Abend vor dem Schlafengehen machen wollt. Ich persönlich bevorzuge es direkt am Abend zu machen und auch dann gleichzeitig den nächsten Tag zu planen. Diese vier Aspekte sind zentral, um eurer Erfolgsjournal effektiv und langfristig zu führen: - Ein starkes „WARUM“ formulieren, was ihr euch von dem Führen des Journals versprecht und wie ihr es am spaßigsten angehen könnt. - Jeden Tag mind. fünf Erfolge des Tages schriftlich drin festhalten - Jeden Tag mind. drei Dinge, für die ihr dankbar seid, schriftlich drin festhalten - Jeden Tag mind. einen Aspekt drin festhalten, aus dem ihr heute was wichtiges lernen konntet Viele merken in der Zeit, in der sie das Erfolgsjournal führen, dass sie bestimmte Übungen noch gerne dazu nehmen möchten, wie z.B. Wochenziele für den Anfang der neuen, kommenden Woche zu formulieren, eine To-Do Liste für den Tag hinein zu schreiben oder sich kleine Tages-Challenges zu setzen. Damit könnt ihr natürlich auch experimentieren und euch werden noch mehr gute Ideen kommen, wenn ihr bereits euer Erfolgsjournal über einen kleinen Zeitraum hinweg geführt habt. Auch kann es sehr hilfreich sein, das Ganze nicht allein zu starten, sondern euch mit einem guten Kumpel oder einer Freundin zusammen zu tun, um euch gegenseitig in die Verantwortung zu ziehen, es wirklich zu machen. Ihr könnt das Erfolgsjournal nach Belieben auch digital mit Notiz-Apps wie z.B. Evernote o.Ä. führen, wobei gesagt sein soll, dass es wesentlich effektiver ist, Dinge auf Papier zu schreiben, weil sie so vom Gehirn besser gespeichert werden. So sind mehr motorische Aspekte damit verbunden und Motorik ist ein sehr unterstützender Lernfaktor. Am Anfang kann es für euch noch relativ schwierig sein, mit dem Erfolgsjournal warm zu werden, weshalb ich empfehle, euch nicht unnötig Druck zu machen oder euch damit zu stressen. Wenn ihr abends einmal zu müde seid, um das Erfolgsjournal zu führen, könnt ihr es auch am nächsten Morgen nachholen. Es ist auch okay, wenn euch mal nichts einfällt und ihr statt 5 Erfolgen nur 4 oder 3 dort stehen habt, Hauptsache, ihr habt euch Gedanken dazu gemacht und etwas aufgeschrieben und lasst so gut wie keinen Tag aus. Achtet auch darauf, die Sätze positiv zu formulieren. Am Anfang könnt ihr einen Wecker benutzen, um euch daran zu erinnern, das Erfolgsjournal zu führen. Nach und nach wird sich eine Gewohnheit einstellen, die euch dabei hilft, dass ihr es nicht mehr vergesst und ihr immer mehr Spaß an der Sache entwickelt. Mir persönlich hat das Führen des Erfolgsjournals von Tag eins an Spaß gemacht, weil ich genau wusste, weshalb ich es machen will. Abschließend möchte ich noch auf ein paar Fehler hinweisen im Umgang mit dem Erfolgsjournal: Fehler Nr. 1: Ihr führt es nicht. Wenn ihr es nicht führt, habt ihr auch keine Vorteile daraus und könnt auch nicht wissen, ob es für euch eine extrem hilfreiche Sache ist. Fehler Nr. 2: Ihr führt es nicht konsequent. Ihr bildet keine Gewohnheit und es wird lückenhaft, wodurch euer Prozess nicht gut festgehalten wird und ihr am Ende mit den Notizen nichts anfangen könnt. Außerdem stellen sich so nur minimal Verbesserungen ein, denn ihr befasst euch nicht täglich damit. Fehler Nr. 3: Ihr macht euch zu viel Stress und Druck. Dadurch wird die Aufgabe, das Erfolgsjournal zu führen, niemals ein Genuss für euch und ihr werdet es wieder sein lassen, wodurch sich ebenfalls keine positiven Effekte einstellen werden. Geht es langsam an und setzt euch am Anfang nur sehr kleine Etappenziele, die ihr mit nicht allzu viel Anstrengung erreichen könnt, um die Motivation hoch zu halten. Fangt an mit kleinen Erfolgen, wie z.B. "Ich habe den Müll rausgebracht" oder "Ich habe frisches Gemüse gegessen" bis hin zu "Ich habe der bemühten, hübschen Kellnerin mehr Trinkgeld gegeben". Ich hoffe, ich konnte euch damit weiterhelfen und ihr habt etwas Neues gelernt. Wenn ihr jetzt gewillt seid, dem Erfolgsjournal eine Chance zu geben, werdet ihr sicher bald schon in den Genuss der positiven Effekte kommen. Nutzt diesen Thread gerne, um zu damit mal zu starten und euch in die Verantwortung zu ziehen, in dem ihr einen Beitrag dalasst. 🙂 Zu guter Letzt habe ich auch ein paar Fragen an euch: Führt ihr bereits ein Erfolgsjournal und wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Habt ihr Ergänzungen und Tipps, bzw Anregungen, die möglicherweise relevant sind und die ich vergessen habe? Wie gefällt euch mein Schreibstil und habt ihr Feedback, wie ich zukünftig meine Posts besser gestalten kann? Vielen Dank an euch, dass ihr bis hierhin gelesen habt! Kakao 🙂
  13. Der Titel klingt ein wenig reißerisch, ich glaube aber mittlerweile schon zu einem guten Teil dran! Eins vorweg: Ich bin kein Psychologe und kein Neurowissenschaftler! Mein Wissen ist in der Hinsicht also ziemlich begrenzt. ABER: Es gibt Menschen, die haben's einfach. Die werden erfolgreich, wenn sie sich etwas vornehmen. Ich kenne eine Person, die genau in dieses Muster fällt und mir ist sofort aufgefallen, dass er einfach "anders tickt" als die absolute Mehrheit der Gesellschaft. Was ist an ihm anders? Was ist auffällig? - Der Typ hat eine Ausdauer, wie ich es bisher noch nirgens gesehen hab. Er betreibt Sachen wie PU z.B. über acht Jahre, fast ebenso lang betreibt er Sport, Entrepreneurship usw. - Passend zur Ausdauer, kleine Schritte zum Ziel. Er spürt bei jedem kleinen Zwischenschritt ein Erfolgsgefühl. Selbst wenn eine Sache nicht hinhaut, hat er trotzdem ein Erfolgsgefühl. Das haben sau viele Menschen einfach nicht. Er freut sich auch über kleine Zwischenerfolge, die für viele keine Erfolge sind - Er hat eine unglaublich krasse Obsession. Wenn es zum Beispiel um Geschäfte oder Ähnliches geht, ist er so obsessiv das er an fast nichts anderes denkt. Die Schattenseite ist, dass er wenig abschalten kann und seine Interessen sich halt um diese ein zwei Bereiche drehen. Alles andere lässt ihn kalt. So ein wenig Inselbegabungs-mäßig - Zocken, Streamen, nichts-tun, gammeln geben ihm NIX. Voll viele meiner Freunde können 8h am Tag zocken, Netflix gucken etc. bei dem Kollegen GEHT ES NICHT. Er kann höchstens 15 Minuten spielen oder eine 20 minütige Folge von einer Serie gucken, mehr geht bei ihm echt nicht. Es langweilt ihn, er kann gar nicht richtig still sitzen sozusagen. Er verliert sein Interesse an sowas sehr schnell - Fast alles was er anfässt, wird früher oder später zum Erfolg führen. PU, Business, Sport, es ist unglaublich. Ich bin mittlerweile der festen Überzeugung, dass bei ihm sein Gehirn, bzw. seine Gehirnchemie - Dopamin - und die Dopamin Rezeptoren einfach anders sind als bei uns Normalos. Deswegen faszinieren ihn normale Sachen einfach nicht. Zocken und Streaming geben ihm nicht den Dopamin-Rush, den andere wohl haben. Er braucht einfach mehr. Ganz interessant: Bei seinem Vater ist es ähnlich ausgeprägt. Natürlich gar nicht auf diesem übertriebenen Level, aber diese Züge sind bei dem Vater auch deutlich zu sehen. Dieses festbeißen auf eine Sache und durchziehen, dieses obsessive. Nur dass es bei dem Sohn hoch 4 ist Auch die Art, wie er sich auf Sachen obsessiv fokussiert und bei kleinen Zwischenerfolgen zum einen ein Glücksgefühl hat, zum anderen beim Erreichen seines Endzieles - aber NICHT bei so normalen Aktivitäten wie gammeln, chillen, zocken. Ich denke, wenn wir auch so gestrickt wären neuronal wie er, wären wir auch viel erfolgreicher. Überlegt euch einfach mal wie es sein muss, wenn man aufwacht und direkt motiviert ist eine Sache zu verfolgen und dabei ein Glücksgefühl nach dem anderen erlebt. Dann noch die ganze Zeit, die man hat, um diese Obsessionen zu verfolgne, weil man eh keine Lust hat zu Zocken, zu Streamen, abzuhängen usw usw. Wir können solche Obsessionen oft gar nicht entwickeln. Zwischenrfolge geben uns auch nicht so das Glücksgefühl. Wir streamen auch viel lieber, als 5 Stunden auf die Schnauze zu fliegen und uns trotzdem nen Ast abzufreuen. Wie seht ihr das?
  14. Heyo Community, Zurzeit lese ich sehr viele Beiträge und Threads, wo deutlich wird, dass viele User zu negativ an Dinge herangehen und sich deshalb eine selbsterfüllende Prophezeiung raus machen. das geht auch anders. Vor einiger Zeit bin ich auf ein ganz simples Trainingsprogramm gestoßen, welches dabei hilft, dem positiven Denken mehr Einzug ins eigene Leben zu gewähren. Ich habe es durchgezogen und bin fest davon überzeugt, dass es ein mächtiges Werkzeug ist, denn ich habe dadurch gelernt, besser mit unangenehmen Situationen und meinen Ängsten umzugehen. Positives Denken sorgt für mehr Erfolg, eine höhere Lebensqualität, weniger Zustände in Angst, Unwohlsein oder ähnlichen negativen Gefühlen. Vielmehr fühlt man sich lebendig, gesund, dankbar, erfolgreich in dem, was man tut und ist freundlicher zu seinen Mitmenschen. Es ist einer der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Denn die Qualität unseres Lebens wird bestimmt durch die Qualität unserer Gedanken. Durch positives Denken besiegst Du auch Ansprechangst, die Angst vor Ablehnung, Deine Versagensanst, prinzipiell kannst du damit alle Ängste besiegen, die Du hast. Du wirst sie niemals komplett los, aber sie werden weit in den Hintergrund treten, da sie zunehmend an Wert und Raum in deinem Kopf verlieren. Du vergisst deine negativen Glaubenssätze und kommst vielmehr ins Handeln, weil du dich selbst nicht mehr limitierst. Du konzentrierst dich darauf, was alles tolles passieren kann, welche Dinge in Zukunft Dein Leben verbessern, wie du heiße Frauen datest, verführst und erfüllte Beziehungen führst. Alles positive, was du dir vorstellen kannst. Du ziehst Deine Schuhe jeden Morgen automatisch nach einer festen Gewohnheit an, so wie du nach einer festen Gewohnheit Deine Gedanken benutzt. Meistens stammen diese Regeln für die Gewohnheiten schon aus der Kindheit, falls man sie nicht aktiv bearbeitet hat. Entschließe Dich, jeden Morgen Deine Schuhe nach einem anderen Rhythmus anzuziehen, also den linken zuerst und nicht den rechten oder umgekehrt. Und binde auch die Schnürsenkel anders, z.B. links herum oder doppelt. Das soll Dich jeden Morgen daran erinnern, dass Du die Aufgaben, die der Tag Dir stellt, heute anders anpackst als vorher. Die Schleife am Schuh ist Dein Symbol, dir zu sagen: Ich beginne diesen Tag neu und besser! Dafür hängst du dir einen kleinen Zettel ans Schuhregal, sodass du ihn jeden Morgen liest und es nicht vergisst. Dann wiederhole im Geiste folgende Ratschläge: 1. Ich werde so fröhlich wie nur möglich sein. 2. Ich werde die anderen Menschen netter behandeln. 3. Ich will den anderen gegenüber weniger kritisch sein. Ich will ihren Fehlern gegenüber toleranter sein. 4. Ich werde mich bemühen, so zu handeln, als wäre mein Erfolg überhaupt unausbleiblich, als wäre ich bereits der Mensch, der ich sein möchte. Ich werde so handeln und so fühlen. 5. Ich will meinen Überlegungen keine pessimistische oder negative Richtung gestatten. 6. Ich will mindestens dreimal bewusst und vorsätzlich lächeln. 7. Ganz gleich, was geschieht, ich will so ruhig und überlegt wie möglich handeln. 8. Ich werde mich negativen Tatsachen gegenüber, an denen ich persönlich nichts zu ändern vermag, verschließen, sie bewusst ignorieren. Ich weiß, es ist simpel und klingt banal. Aber jede oben genannte ''Angewohnheit'' beeinflusst Deine zukünftige Entwicklung. Übe das 21 Tage regelmäßig und Du wirst erstaunt sein, in welchem Ausmaß du deinen Pessimismus und Deine Hemmungen überwinden kannst. Auch ich fange heute wieder mit dieser Übung an und verpflichte mich dazu, diese nochmals 21 Tage lang durch zu ziehen. Gerne könnt ihr euch auch mit einem Kommentar hier drunter dazu verpflichten und dann nach 21 Tagen eure Erfahrungen teilen, das würde euch selbst noch mal beim reflektieren helfen und auch anderen einen Einblick geben, was alles möglich ist. Herzliche Grüße und viel Spaß an dieser Übung! 🙂 Edit: die Quelle ist das Buch ''Psycho Cybernetics'' von Maxwell Maltz, Seite 121f. Habe das ganze ins Deutsche übersetzt.
  15. Guten Abend miteinander Vielleicht kennt ihr das ja auch, ihr setzt euch ein Ziel, erreicht es nicht, doch habt euch dennoch verbessert. Um welches Ziel es sich dabei handelt ist hierbei nebensächlich, es geht eher um die grundsätzliche Frage: Ab wann kann man von Erfolg sprechen? Ich für meinen Teil habe mich seit 2017 konstant weiterentwickelt, um in verschiedenen Bereichen durchzustarten. Leider klappte davon nichts so wirklich und von Erfolg kann eigentlich keine Rede sein – eigentlich, denn ich habe bemerkt, dass ich von dieser Zeit enorm profitiert habe. Ich habe mich nicht nur innerhalb dieser Bereiche gesteigert, sondern viel mehr auf einer persönlichen Ebene. Probleme die für mich 2017 noch unüberwindbar erschienen, stellen für mich heute meist keine Herausforderung mehr dar. Wo ich früher noch enorme Probleme hatte mit neuen Aufgaben zu beginnen, kann ich mich nun recht gut in neue Situationen einleben. Daher bin ich der Überzeugung dass die letzten Jahre für mich erfolgreich waren, selbst wenn ich keine großen Erfolge bei meinen Projekten erzielen konnte. Wie geht ihr mit einer solchen Situation um? Wenn ihr trotz Niederlage persönlich gewachsen seid? Könnt ihr euch darüber freuen oder ärgert ihr euch viel mehr darüber dass ihr versagt habt? Ab wann ist Erfolg erfolgreich? Kann man das überhaupt objektiv betrachten? Eure Meinung würde mich wirklich interessieren!
  16. Seid herzlich gegrüßt, ich möchte hier über mein Inner Game schreiben, ein bisschen über mein Leben erzählen und motivieren. Es sollen also weitere Posts folgen. Vielleicht entwickelt sich ja eine Geschichte. Ich steige einfach mal ein in den April 2014 (vor 19 Monaten). Ich weiß noch, dass es ein schöner Tag war. Aber ich weiß auch, dass ich mit meinem Leben immer noch sehr unzufrieden war. Und schon zu diesem Zeitpunkt wollte ich mit Pickup mein Leben verändern. Ich schlenderte am Campus Wien umher, und weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich vorhatte. Ich glaube, ich hatte gar nichts vor, und war spazieren. Vielleicht wollte ich auch einfach nur "sargen" gehen, hatte aber nicht den Mut, DayGame Approaches zu machen – und schon gar nicht, um jemanden direct anzusprechen. Zu dem Zeitpunkt war Clubgame realistisch, Daygame aber beinahe unmöglich. Ich wollte diesen Mut aber haben, ich streckte gedanklich meine Arme danach aus, und wollte nichts lieber, als mich aus meinen eigenen, schädlichen Gedankenkäfig befreien zu können. Zu dem Zeitpunkt wollte ich Daygame machen können, und ging deshalb auch viele Male auf die Straßen ohne jemanden anzusprechen. Mitunter wusste ich auch schon vorher, dass ich niemanden ansprechen würde. Aber was habe ich gemacht? Ich bin trotzdem raus gegangen und habe mich in Situationen begeben, wo ich jemanden gerne angesprochen hätte. Ein Approach war außerhalb meiner Comfort Zone, ich wollte aber an die Grenzen meiner Comfort Zone gehen: Ich ging lieber mit der Enttäuschung nach Hause, nicht approacht zu haben, als es gar nicht erst zu versuchen. Ich ging einfach soweit an meine Grenzen, wie ich alleine konnte. An diesem Tag stolperte ich so ganz plötzlich durch Zufall in einen Poster Bazar. Die Aula eines Hörsaals wurde dekoriert mit benummerten Postern, und man konnte sich welche vor Ort kaufen und mitnehmen. Mich faszinierte das, und ich sah interessiert durch die Ausstellung. Und siehe da! Ich glaube ich habe sogar indirecte Approaches geschafft, auch wenn diese keine Früchte tragen würden. Vor 1,5 Jahren war meine Welt schwärzer, in mir drinnen und draußen. Genug Traurigkeit versprüht! Ich schreibe diese Zeilen schließlich, um zu motivieren – und dafür ist es noch nicht zu spät. Dieser Tag war deshalb wichtig, weil ich mir dort ein Motivational Poster gekauft habe. Es ist das berühmte Poster "Go now and live". Ich kaufte mir also kein einfach-schönes, auch kein cooles Bild, kein Gemälde, kein Science-Fiction-, kein Fan-Fiction-, kein Natur-Poster – nein, stattdessen kaufte ich mir das Motivational Poster von Jeanette LeBlanc "Go Now and Live". Aus copyright-Gründen hier ein Link zum Poster: https://www.empireposter.de/detail/547347/ Verse, die darin vorkommen, und mich motivieren sollten, und letztendlich auch taten, waren: Choose exhilaration over comfort. Choose magic over predictability. Choose potential over safety. Discover the beauty of uncertainty. Das Unbekannte macht einem Angst. Ich habe sehr lange gebraucht, um zu lernen, dass ich das Unwohlsein zB bei einem Approach umarmen muss. Es ist ein Gefühl der Aufregung, weil etwas Neues passiert. Mein Körper erlebt eine neugierige Spannung, die besser ist als der Trott des Alltags. Es ist eine Aufregung, die man subjektiv als Angst wahrnimmt, dabei habe ich nichts zu fürchten. Ein Approach kann unendliche Konsequenzen haben, die ich auch selbst steuern kann, und darin liegt eine Magie; die Möglichkeit, die Welt wie sie ist zu verwandeln in eine solche, wie ich sie haben will. Dazu muss ich mich aber öffnen und verwundbar machen. Das ist aber nichts Schlechtes, denn durch eine solche Bereitschaft, mich auf das scheinbar Gefährliche und Unbekannte einzulassen, schaffe ich mir ein unendliches Potential an Möglichkeiten. Was ich lernen musste: In dem Moment, wo ich mich dem Ungewissen hingebe und es herausfordere, liegt mir die Welt zu Füßen. Weitere Verse waren: Own your reality without apology. Be fierce. Be bold. Be wild, crazy and gloriously free. Be you. Die Welt gehört mir, denn es ist meine Welt. Schopenhauer sagte schon in seiner Schrift über das Ego: Mein Tod ist gleichbedeutend mit dem Ende der Welt. Ich habe alles Recht, die Welt so zu gestalten wie ich sie haben will, und mir zu nehmen, von dem ich glaube, dass ich es verdient habe. Und hier liegt vielleicht ein Punkt, den man einsehen muss: Dass man lernt, das Gefühl zu spüren, bestimmte Dinge zu verdienen! Ich male mir eine positive Zukunft aus, und so verdiene ich sie auch. Jeder Mensch hat ein Potential, und niemand steht diesem im Weg, außer man selbst. Dabei muss man auch Stärke nach außen tragen können, und darf sich nicht von auferlegten Grenzen der Gesellschaft einsperren lassen. Dieses Poster habe ich mir einmal am Tag vorgelesen, und mit dem Schlusssatz habe ich mir mental ein Zeichen gesetzt, mein Leben nach meinen eigenen Regeln zu gestalten: Go now and live. Ich hatte es mir an die Tür geklebt, sodass ich es jedes Mal sehen musste, wenn ich den Raum verließ. Zu dem Zeitpunkt ging ich regelmäßig alleine fort. Ich war sehr sehr oft ausschließlich alleine in Clubs – bis ein Moment kam, wo ich zwar noch wenig erfolgreich war, wo ich aber auch keinen Wing mehr wollte. Ich wollte mich selbstbestimmt zu dem Menschen machen, der ich sein sollte. Ich wollte ohne Hilfe aus meiner Comfort Zone austreten können. Und so stand ich vor einem Club-Abend vor dem Poster und habe es mehrmals gelesen, während ich die Verse verinnerlicht habe. Ich betonte dabei besonders jene, die ich oben hervorgehoben habe. Ich glaube, dass mir das Poster geholfen hat, denn heute kann ich mich auf das Neue, das Aufregende, das scheinbar Gefährliche einlassen. Und siehe da: Plötzlich wirkt die Welt nicht mehr bedrohlich, sondern weckt in mir eine aufregende Neugier. Dieses Poster hat sicher dazu beigetragen, dass ich über mich selbst hinausgewachsen bin. ...to be continued.
  17. Servus Leute, ich suche eine oder mehrere Personen die an Persönlichkeitsentwicklung interessiert sind und auf ein neues Leben in den verschiedenen Bereichen des Lebens kommen wollen. Spricht nicht nur Frauen, sondern auch Beruf, Gesundheit, soziale Beziehungen, Finanzen und ähnliches. Ziel ist es Gleichgesinnte zu finden mit denen Mann seine Ziele findet, diskutiert und wöchentlich neu analysiert. Durch die Gegenseiten Tipps und Wissen der anderen entwickelt sich für beide ein potentieller Mehrwert. Könnte euch gerne bei mir melden oder kommentieren wenn Ihr mit sowas Erfahrungen gemacht habt.
  18. Hallo zusammen, erst vor kurzem ist mir klar geworden, wie sehr ich mich von anderen bremsen lassen. Ich komme aus einer ärmeren Familie und bin eigentlich froh, dass ich mir jetzt einen besseren Lebensstandard und mehr Status aufbauen kann. Aber immer wenn ich das tue, feuert es zurück: - Gestern war ich bei meiner Friseurin, die im selben, eher schlechten Stadtteil wie ich wohnt. Sage ihr, ohne damit anzugeben, dass ich jetzt in Stadtteil xy (gehoben) ziehen werde. Bringt sie direkt Witze, dass ich danach doch sicher froh wäre, aus dem Loch hier raus zu sein. Und dass ich mich voll verändert hätte. Das waren ganz klar Witze und wir haben gut gelacht, aber das kommt nicht aus einem Vakuum und spiegelt doch ihre Einstellung wieder. - Wenn ich aus irgendeinem Grund sage, dass wir in der Studenten-WG einen Staugsauberroboter und eine Putzkraft haben, kommen auch jedes mal Sprüche. - meist ist es aber viel unterschwelliger: Ein Blick des Gegenübers, der Nachdenklichkeit zeigt, ein plötzliches Kippen der Stimmung, etc. Das sind typische Punkte, wo ich merke, dass sich das Gegenüber vergleicht und nicht so gut dasteht. - ich habe außerdem einige Bekannte aus der alternativen Szene. Auch hier: Schimpfen gegen das System, schimpfen gegen Reichtum, E-Scooter umwerfen, um es denen da oben zu zeigen (WTF?), Schwarzfahren, ständige Solidarität mit armen Leuten. Es ist selbstreden, dass eben diese Leute nie wohlhabend sind, sondern dann irgendwie gerade so als Straßenmusiker oder Putzkraft über die Runden kommen. Das Ding ist: Ich gebe nicht einmal an. Ich lebe einfach mein Leben. Habe nicht extra besondere Statussymbole bzw. zeige sie auch nicht her. Aber, es scheint leider wahr zu sein was man so oft liest: Leute wollen einen unten halten und nicht, dass man sie überflügelt. Das ist ja an sich auch logisch und bestimmt habe ich dieses Verhalten auch irgendwo. Aber es bremst einen aus. Immer, wenn es gut läuft, gibt es irgendwelche Hater, Neider oder ähnliche. Und ich kann damit nicht umgehen. Denke dann manchmal: Hm, vielleicht haben Sie ja doch Recht. Dann aber auch wieder: Nein, meistens ist das einfach ein Verhalten aus der Opfer-Rolle. Die werden immer so bleiben und wenn ich mich davon beeinflussen lasse, werde ich auch so. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und wie ihr die Sache seht! Sollte man einfach einen scheiß darauf geben und in Kauf nehmen, dass über einen gelästert wird?
  19. Gast

    Dan Pena

    Der Mann hat definitiv Dynamit in den Eiern!
  20. Moin, Habe hier ja schon oft geschrieben das ich nicht wirklich viele Freunde habe und dies eigentlich ändern wollte. Aber ich denke Mal es ist besser, es zu akzeptieren, das dieser Zustand eben da ist und nicht wirklich mit Zwang änderbar ist, ne? Was ich aber allerdings Fragen wollte: Beginnt sich die Persönlichkeit eigentlich zu entwickeln, wenn man nur aktiv dran denkt oder erst mit Erfolgserlebnissen?
  21. Hallo zusammen, zurzeit sind meine beiden unteren Augenlieder etwas geschwollen und rot. Man kann es schon deutlich sehen und mein Arzt sagte mir ich muss noch etwas Geduld haben bis es nicht mehr zusehen ist. Also kann sich das noch ein paar Wochen oder Monate hinziehen wenn ich das nicht operativ entfernen lasse. Jedenfalls Frage ich mich ob das ein limiting Belief ist? Ich habe mich seitdem schon mit Frauen getroffen. Während der Treffen vergesse ich das ganze komplett, weshalb sich das eher wenig bis gar nicht auf mein Game auswirken sollte. Bisher kamen auch keine Bemerkungen von Frauen die ich gedatet habe, aber von engen Freunden durchaus. Man könnte jetzt Fragen was dann eigentlich mein Problem ist. Ich merke das es mich vor den Dates, besonders bei sehr hübschen Frauen, verunsichert. Mir kommen dann so Gedanken wie ob ich das Treffen nicht noch was hinauszögern sollte bis es wieder besser ist und habe das Gefühl, dass es den Ersteindruck dämpfen könnte. Wie seht ihr das und was sind eure Erfahrungen mit offensichtlichen Makeln?
  22. Guten Abend liebe Meister und Meisterinnen der Verführung, ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Vielleicht erstmal mit einigen Eckdaten zu mir: 25 Jahre alt, kahl aber immerhin Vollbart, 1,69m, Gewicht und KFA schwanken (definitiv bereits ein Sticking Point), Student, Broke, wohne bei Eltern (Auszug für Herbst geplant), Social Circle beschränkt sich auf eine handvoll Leute, Kleidungsstil modisch und durch Instagrammer geprägt. Ich beschäftige mich nun seit 2014 oder 2015, je nachdem wie man es sieht, mit Persönlichkeitsentwicklung und Verführung. Wie die meisten in dieser Szene, war ich natürlich sehr schüchtern und absolut erfolglos mit Frauen, ergo Jungfrau und ungeküsst. Das erste Mal Infield war ich im Sommer 2014 und so richtig begann es allerdings Ende 2015. Darauf folgte ein ordentliches Tief, aufgrund von familiären Problemen, die zu psychischen Problemen bei mir führten sowie wegen des fehlenden Erfolges nach 30 Approaches oder so haha. Im Sommer 2016 habe ich "Daygame" etwas durchgezogen und dann endlich eine Frau gefunden, die mit mir intim sein wollte und sogar eine Beziehung anstrebte. Wir kamen zusammen und sie brach mir natürlich relativ schnell das Herz, da von ihrer Seite nicht genug Gefühle da waren. Ich war natürlich sehr traurig, approachte aber hier und da immer wieder ein paar Frauen. Es kam zu ca. einem Date pro Monat, Dezemer 2016 gab es sogar mal einen schönen Handjob und ansonsten halt nur schlechte Dates. Es wurde immer rumgemacht und Händchen gehalten und die Gespräche waren in Ordnung, aber es folgten nie zweite Dates. 2017 war dann eine Totalkatastrophe. Bis auf im Januar habe ich keine Frau geküsst, lediglich paar Dates im Ausland gehabt, die zu absolut nichts führten. 2018 ging es etwas bergauf und ich hatte im Sommer ein wirklich unfassbar schönes Date, jedoch wurde ich dennoch geghostet, da ich retrospektiv doch sehr needy war. Jetzt schreiben wir den 23.Mai 2019 und ich bin nun in einem sehr eigenartigen State. Danke erstmal, dass ihr bis hierhin gelesen habt. Ich verstehe Verführung (wenn man sie rein rational betrachtet) und ich habe selbstverständlich genug Content konsumiert, um zu Wissen, was es für Erfolg bei Frauen braucht. Machen wir uns nichts vor, LMS (looks, money, status) ist wichtig (zumindest für ein Player-Dasein). Man sollte wenigstens eine dieser Sachen inne haben/besitzen. Nun wird ja sehr gerne propagiert, dass JEDER Mann tolle, schöne, "high value/high quality" (so ein scheiß Attribut) Frauen anziehen kann. Was ich festgestellt habe, ist allerdings, dass meine großen männlichen Mitmenschen deutlich mehr Erfolg haben als ich. Bei einem Lay in vier Jahren auch nicht schwierig. Was will ich jetzt eigentlich? Ich habe nicht 1000+ Frauen approached. Es waren vielleicht 350? Keine Frage, es ist absolut kein repräsentativer Wert. ABER es wird doch deutlich für mich persönlich, im Reallife und Online, dass ich scheinbar wirklich Berge versetzen muss, um viele Frauen zu attracten. Ich arbeite an meinem Selbstwert und meinem Selbstbewusstsein. Ich bin mir meiner positiven Eigenschaften bewusst. Ich arbeite stetig an meinem Kleidungsstil und ich gehe jetzt wieder regelmäßig ins Gym. Abseits dessen, wie zum Teufel kann ich endlich diese Schwelle überschreiten, die mich von dieser absoluten Bumslosigkeit zum "normalen" Liebesleben führt? Ich kann approachen, kann dabei lächeln und das Gespräch führen und ein Date arrangieren. Beim Date Körperkontakt aufbauen, Späße machen, Deeptalk führen und blabla, auch alles kein Probem. Ich habe allerdings keine Lust mehr auf dieses creepige Daygame, bei dem ich ne Stunde oder zwei durch die Gegend irre und Frauen anspreche. Eine Zeit lang habe ich das ganz entspannt im Alltag gemacht, aber Erfolge kamen wie man lesen kann nur selten. Habt ihr, besonders die Typen unter 1,75m und mit nicht gerade bester Genetik, Tipps für mich? Danke und viele Grüße
  23. Guten Abend zusammen! Ich bin psychisch und persönlich nach wie vor nicht da, wo ich sein will. Ich finde keine Antworten auf meine Fragen, und ich hoffe, dass mir hier jemand weiterhelfen kann. Edit: Entschuldigt die Textwand! Ich habe gerade meinen Master abgeschlossen und in der Arbeit und den letzten Prüfungen sowie dem Abschlussvortrag die bestmögliche Note bekommen. Die letzten Monate waren extrem hart und stressig. Und obwohl ich jede Hürde mit Bravour gemeistert habe, bin ich dadurch nicht glücklich geworden. Jede weitere 1.0 hat mir nur gezeigt, dass ich mich eigentlich gar nicht danach sehne. Ich will zwar erfolgreich sein und mich fachlich weiterentwickeln und möglichst zu den Besten gehören. Aber ich will auch glücklich sein. Und das bin ich nicht. Schon als Jugendlicher war ich jahrelang in Therapie, wegen Depressionen, sozialen Phobien. Und dann kam auch noch krankhafte Eifersucht in meinen ersten beiden (und einzigen^^) Beziehungen dazu. Mir wurde die narzisstische Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Lange Jahre der Therapie konnten da einiges gerade biegen. Ich komme viel besser mit anderen Menschen zurecht, bin nicht mehr depressiv sondern eher ambitioniert und voller Tatendrang, und habe gelernt "loszulassen", was gut gegen Eifersucht hilft. Dennoch bin ich nicht glücklich. Etwas fehlt mir. Ich fühle mich so, als wäre ich nur eine Ansammlung von Gedanken und Fähigkeiten. Mehr nicht. Da ist nichts "Tiefes". Nichts, was darüber hinausgeht. Keine "Seele", kein "Kern", wenn ihr versteht, was ich meine... Die sozialen Phobien, die Eifersucht, das narzisstische Gedankengut. All das beruht im Kern auf einem schwachen Selbstwertgefühl. Und ich denke, das trifft es ganz gut. Ich habe kein Selbstwertgefühl. Beziehungsweise: Mein Selbstwertgefühl ist eine Lüge. In den letzten Jahren habe ich Stolz und Kraft aus meiner akademischen Leistung gezogen. Gute Noten und die damit einhergehenden bewundernden oder neidischen Blicke der Kommilitonen. Das war geil. Das wollte ich. Ich war nie einer der Narzissten, die sich größer gemacht haben, als sie sind. Aber ich wollte dem "grandiosen" Selbstbild in der Realität ENTSPRECHEN. Komme, was wolle. Eine 1.0 war wie Balsam für mein Ego. Eine 3.0 ein Weltuntergang, der mich mit Scham erfüllt hat. Im Bachelor hatten alle die gleichen Fächer und die gleichen Prüfungen. Die Abschlussnoten der einzelnen Studenten konnte man daher 1 zu 1 miteinander vergleichen. Hatte Person A einen deutlich besseren Schnitt als Person B, so war jedem klar: Person A ist leistungsstärker. Das perfekte Umfeld für einen leistungsstarken Narzissten. Im Master dagegen war das vollkommen anders. Alle hatten unterschiedliche Fächer. Nichts war mehr vergleichbar. Obendrein waren die Schwierigkeitsgrade der Fächer teilweise nicht miteinander vergleichbar. In manchen gab es jede Woche x Stunden an Hausaufgaben + schriftlche Klausur am Ende. In anderen nur eine billige mündliche Prüfung, in der jeder zweite mit einer 1 vor dem Komma rausgegangen ist. Ich quälte mich mit Gedanken wie: "Meint der jetzt echt, der ist besser als ich, weil der in dem Billigmodul da die bessere Note geholt hat als ich in meinem viel schwereren Fach?" "Soll das ein Witz sein? DAS Fach fand er schwierig? Mein Modul hier fängt da an, wo die in dem Kindergarten-Fach aufhören, und der heult rum, dass es so schwer war?" "Der hatte jetzt 3 Module aus dem Fachbereich. Ich nur 2. Allerdings zwei fortgeschrittene, er nur drei mal den gleichen Anfängermüll. Meint der jetzt, er hätte mehr Ahnung von dem Thema, weil er ein Fach mehr dazu hatte?" Das belastet natürlich nicht nur mich, sondern auch meine Freundschaften. Ich will euch von einem Beispiel erzählen. Ein Kumpel, den ich seit dem ersten Semester kenne, nennen wir ihn Joe. Joe war im Bachelor in fast jedem Fach schlechter als ich. Nicht nur, dass er die teilweise sehr schwierigen Hausaufgaben oft von mir abgeschrieben hat (möglich, da es um mathematische Aufgaben geht), sondern er hat in manchen Fächern 4.0en geholt, während ich die kursbeste Klausur abgeliefert hab. Es war mir, ihm, und auch unserem Umfeld klar, dass ich der leisungsstärkere Student war. In unserer erweiterten Studentenclique war ich mit einer der besten. Sowas hat mich selbstbewusst gemacht, wenn wir mal feiern waren. Wenn da irgendwie ein neues Mädel dabei war, das ich gut fand, dann habe ich mir immer gesagt: "Jo, die weiß, wie intelligent du bist. Und dass du die meisten anderen hier, was das angeht, in die Tasche steckst." Ich bin gern mit Leuten wie Joe rausgegangen, weil ich daneben gut und erfolgreich aussah. Mir ist heute klar, dass das ziemlich traurig ist... Im Master war Joe allerdings einer derjenigen, die den schwierigeren Fächern so gut es ging aus dem Weg gegangen sind. Sein Notenschnitt hat sich dadurch drastisch verbessert. Stärker als mein eigener. Er ist jetzt fast so gut wie meiner. Das alleine regt mich auf: Wie kann ein Typ, der in halbwegs schwierigen Fächern stets miese Noten holt, während ich teilweise auch da glänze, jemand, der noch nie eine bessere Note geholt hat als ich, jetzt mit dem gleichen Schnitt rumlaufen?? Obendrein hat er das Masterstudium 1.5 Semester vor mir abgeschlossen. Zum einen hatte ich härtere Fächer als er, in denen ich Klausuren durchgestrichen und wiederholt hatte, um nicht am Ende einen schlechteren Schnitt zu haben als er, der den halbwegs theoretischen und anspruchsvollen Fächern aus dem Weg gegangen ist. Zum anderen habe ich aber auch mehr Module gemacht als er und schon ein wenig in der Forschung mitgearbeitet, sodass da die eine oder andere Publikation für mich rausspringt, sodass ich die erhöhte Studiendauer damit etwas kompensieren kann. Ich habe keinen Kommilitonen erlebt, der ein billigeres Kurscurriculum hatte. Nicht nur, dass er die wenigsten Hausaufgaben oder schriftlichen Prüfungen hatte (zumindest bei uns sind mündliche Prüfungen deutlich leichter als schriftliche). Sondern er hatte auch mehrmals die selben Anfängermodule gewählt, in denen sich Stoff zu großen Teilen wiederholt hat. Ich hatte mehrere Fächer, in denen er, ausgehend von seinen bisherigen Leistungen dort, keine guten Noten geholt hätte... Am liebsten würde ich ihm all das erklären. Dass er nicht ansatzweise auf meinem Notenlevel wäre, wenn er meine Fächer gehabt hätte. Dass er von allen die billigsten Fächer und das meiste Glück hatte. Dass er nach wie vor... nicht auf meinem Level ist! Aber ich will so nicht sein. Ich will nicht der arrogante Arsch sein. Der Gedanke quält mich, ob er jetzt meinen könnte, besser zu sein als ich. Oder dass andere das meinen könnten. Was würde das Mädel in dem Club nun denken?? Ich habe ihn neulich besucht. Er promoviert jetzt. Und in dem, was er da macht, ist er ziemlich gut. Versteht mich nicht falsch, im praktischen Arbeiten, in der Laborarbeit, war er immer besser als ich. Das kann ich offen zugegeben. Nur geht es im Studium selbst, den einzelnen Fächern, eher um die Theorie und das Verständnis als um die handwerklich-technische Arbeit im Labor. Und ich habe Angst, dass er wegen seines guten Schnitts jetzt meint, er wäre mir ebenbürtig... Zu sehen, wie gut er da mit seiner Promotion klarkommt, ihn in "seinem" Element im Labor zu sehen... das macht es nicht einfacher. Wenn er fröhlich von seinem guten Schnitt redet (selbst ohne anzugeben!), dann macht mich das rasend. Ich will so nicht mehr sein! Ich will keine Angst davor haben, was andere denken KÖNNTEN. Ich will nicht mehr abhängig davon sein, ob ich besser oder schlechter als irgendwer sonst bin. Ich will Im Club vor irgendeinem Mädel nicht meine Kraft daraus ziehen, leistungsstärker zu sein als jemand anderes. Ich will nicht mehr süchtig nach der Bewunderung anderer sein. Und RASEND vor Wut werden, wenn ich das Gefühl habe, dass sie meine Überlegenheit nicht anerkennen. Ich will mich von meinen FREUNDEN nicht bedroht fühlen oder sie gar FERTIG machen, damit sie kapieren, dass ich "besser" bin. Es tut weh, so zu sein. Joe ist ein super netter Typ. Sympathisch. Lebensfroh. Der denkt über so eine Scheiße wahrscheinlich nicht mal nach... Und ich sitz hier und habe Schmerzen. Nicht er ist das Problem. Ich habe das in Bezug auf viele andere Leute auch. Dann dachte ich, das System ist das Problem. Dass die Fächer im Master nicht reguliert werden, und alle komplett unterschiedlich schwere Kurszusammenstellungen haben. Aber das ist im Leben normal. Der Bachelor ist doch eher die Ausnahme, bei der alle genau das gleiche machen. Nicht das System ist das Problem. ICH bin das Problem. Aber ich finde keine Alternative. Worauf soll man denn sonst stolz sein? Wofür sich sonst wertvoll fühlen? Woraus Kraft ziehen? Ich habe das Buch "Die 6 Säulen des Selbstwertgefühls" gelesen (ich war auch schon in dem Thread dazu). Bisher habe ich es nur gelesen, aber die Übungen noch nicht gemacht. Das folgt. Ich finde es sehr gut, was der Autor da schildert. Allerdings habe ich auch da das Gefühl, dass es nicht tief genug geht. Die zweite Hälfte heißt zwar "Das Selbst und Andere". Aber da geht er nur auf die Rolle von Eltern, Lehrern und Co. ein. Wie man mit Konkurrenz oder der Meinung anderer umgeht, wird dort nicht ausgiebig behandelt. Und woher dieses Selbstwertgefühl nun genau kommt, das schildert er auch nicht. Wenn ich andere frage, woher sie ihr Selbstwertgefühl nehmen, kommen immer so Sachen wie: "Ich bin ganz gut in meinem Job/Studium, ich seh gut aus, bin witzig, fahr ein dickes Auto etc." Das ist doch aber alles im Außen. Das ist doch genau das, was ICH mache. Ich ziehe meinen Selbstwert daraus, bessere akademische Leistungen als andere zu bringen. Beziehungsweise aus der Bestätigung, die ich daraus bekomme. Wie soll man es sonst machen? Danke an alle, die bis hier gelesen haben. Wenn hier jemand ist, der auch ein nicht vorhandenes oder korrumpiertes Selbstwertgefühl "geheilt" hat, wenn jemand weiß, wie man diese Leistungsorientierung, diesen Konkurrenzgedanken besiegen kann, wäre ich sehr, sehr dankbar für Tipps. Ich fange auch bald meine Promotion an. Aber es soll kein neues Hamsterrrad werden, in welchem ich nur die Leistung im Kopf habe, um Anerkennung zu kriegen, während das Leben komplett auf der Strecke bleibt. vG. Dulacre
  24. Liebe Community, mir ist die letzten Jahre vermehrt aufgefallen, dass ich manche Reaktionen meiner Mitmenschen nicht deuten kann und einfach nicht verstehe. Das geht dann sogar so weit, dass ich anfange gute Bekannte zu fragen, was sie hineininterpretiert hätten oder davon halten. Oder das Aussenstehende die bei Situationen anwesend sind mich dann doof anschauen und darüber verwundert sind, warum ich die Reaktion des Mitmenschen nicht verstanden habe. Speziell geht es um Neid: 1. Wie erkennt man Neider oder Hater? 2. Gibt es versteckten Neid? 3. Gibt es tatsächlich Menschen die sich deswegen von einem distanzieren? 4. Kann man neidisch sein und sich dessen gar nicht bewusst sein? 5. Gibt es auch Menschen, welche nicht nur auf materielle Dinge neidisch sind sondern beispielsweise auch auf bestimmte Charaktereigenschaften oder Werte die ein anderer hat? Gerne würde ich eure Geschichten hören. Gerne mit ein paar Beispielsituationen. Ich muss zugeben dass mich die ein oder andere Situation schon einmal so verunsichert hat, dass ich erst Monate später bemerkt habe dass die Person einfach nur neidisch war. Und natürlich ist die Bestätigung die man dadurch bekommt ein schönes Gefühl, das kann keiner leugnen. Wenn ich neidisch bin ist es für mich ein schönes Gefühl, so lange er mir zum Ansporn dient ohne daraus einen Wettbewerb zu machen. Ich schaue mir dann sehr gerne etwas vom Beneideten ab.
  25. Ich 35, sie 35, 1. treffen, kino - Also ich hab die Dame über eine Singlebörse im Internet kennengelernt. Telefoniert (ging über n halbe Std und viel gelacht C&F) und 1. Treffen in einem Café in der Mitte unserer Wohnorte ausgemacht. Wir haben dort geredet und viel gelacht, ich habe sie öters mal umarmt auch zum Abschied länger also sehr vertraut und habe mich mit dem Küssen zurückgehalten weil ich etwas zuviel gemacht hatte mal bei nem früheren treffen, jetzt habe ich aber wenigstens einen kuss vermisst. wir haben uns 3 std unterhalten und sie hat grad n scheidung am laufen und sagte sie sei bereit für was neues und wir haben dann noch in ein anderes café gewechselt weil das 1. zugemacht hat also irgendwie fanden wir uns beide sympathisch und ich habe jetzt 4 Tage nach Treffen die Füße still gehalten (für mich schon selten) und jetzt weiß ich aber nicht genau wie ich weiter vorgehen soll (will irgendwie alles sicher in die richtige bahn (LTR) lenken... also irgendwie finde ich passt es ganz gut und wir waren auch beide pünktlich am treff und ok gut keine spielchen von ihr und hmmm