Gizdy

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  1. Servus, ich eröffne diesen Thread, weil ich Lösungs-/Konzeptvorschläge, neue Blickwinkel und / oder Inspiration für folgendes Problem suche: Kurz zu meiner Vita: Ich (30) habe meine "Karriere" eher erst etwas später begonnen, Anfang 20er viel Party, viel "in den Tag hinein leben", Studium geschmissen, Zukunftsangst...dann mit kurz vor Mitte 20 kfm. Ausbildung in einem großen Betrieb angefangen und seitdem dort beschäftigt. Bürojob, 37-h Woche, 50 / 50 Homeoffice und es gibt schlechter bezahlte Jobs, aber halt auch spannendere Tätigkeiten. Kurzum ödet mich mein Job an, auf der Sachbearbeiterebene ist super viel negatives und uninspiriertes Volk unterwegs und selbst auf Teamausflügen haben die Meisten von denen echt nur die Arbeit über was sie reden können. Das letzte Treffen dieser Art war eine absolute Schnarchveranstaltung, da wurden beim Bierchen echt die "nervigen Systemprobleme" etc. auf den Tisch gepackt, grausam! Und der "nächste logische Schritt" wäre bei mir Stand jetzt irgendwann mal einen Teamleiterposten zu übernehmen, das ist jedoch genau das was ich nicht möchte und wäre einfach nur der Schritt in ein berufliches Hamsterrad, aus dem ich vermutlich nicht mehr heraus komme (so stelle ich es mir zumindest vor...nur noch langweiliger Papierkram, Druck von oben, nörgelnde negative Leute von unten). Branchenwechsel kann ich mir auch gut vorstellen (ist mehr oder weniger ÖD, 90 % uninspirierter Dienst nach Vorschrift). Früher war ich halt auf der "hauptsache 'nen sicheren Job" - Schiene und stelle nach und nach fest, dass mir das im Leben eben einfach doch nicht genügt und manchmal würd' ich meinem 20-jährigen Ich gern mal in den Arsch treten. Ich habe damals meine Zeit (zumindest aus "Karrieresicht") einfach vergeudet und war etwas orientierungslos, bzw. habe mir nicht wirklich viel zugetraut. Da dieser Tritt in den Hintern seines früheren Ich's ja nun aber weder umsetzbar noch hilfreich ist, habe ich mich im Zuge meines Weiterentwicklungswillens für ein Fernstudium Personalmanagement eingeschrieben und muss dazu sagen, dass es einfach grandios ist in unserer Zeit zu leben. Alles geht online, ich kann alles selbst koordinieren, spezielles Wissen gibt es in irgendeinem Nischenkanal auf Youtube und Austasch in Lerngruppen mit Kommilitonen ist problemlos über WA möglich. Dass ich heute die Zeit zusätzlich investieren muss, die ich damals vergeudet habe, ist zwar einerseits nicht schön aber auch kein Beinbruch. Ich bilde mich ohnehin gern' weiter und Netflix o.ä. habe ich zu 98 % aus meinem Leben verbannt. Ich versuche, kontinuierlich (im Schnitt natürlich) mit 1:15h pro Tag hinzukommen, um noch genügend Zeit für Sport und Freizeitaktivitäten frei zu haben. Andere sind halt in meinem Alter (oder darunter) da schon weiter, ich nicht, mein Problem. Folgende Überlegung habe ich jedoch noch: Weshalb habe ich mich für Personalmanagement entschieden? Ich komme nicht aus dem Bereich (sprich, arbeite nicht in der Personalabteilung), habe jedoch im Zuge diverser interner Projekte und Netzwerke in unserem Unternehmen (u.a. ging es dort um Kommunikation, Hindernisse in der Unternehmenskultur etc.) ein Interesse für die Themen der Personalentwicklung entwickelt und finde alles was ich bis jetzt lerne super spannend. Habe ,mit mehreren Leuten gesprochen und in dem Bereich ist ein Studium halt der Türöffner, den du nur mit ganz viel Glück und Zufall nicht benötigst. Wie funktionieren Menschen in der Gruppe, wie treffen sie Entscheidungen, wie motiviere ich Arbeitskräfte, wie erkenne ich die Stärken und Schwächen der Menschen...das sind die Themen die ich aktuell lerne und es macht mir echt Spaß. Den WIllen die ganze Sache durchzuziehen bringe ich mit, auch wenn es bestimmt Tage geben wird die weniger fröhlich sind, da bin ich ganz realistisch. Ebenso werde ich wohl keine 1,0 hinlegen wenn ich nebenbei noch ein wenig Spaß am Leben haben möchte...so what. Ich überlege jedoch noch einmal auf Wirtschaftspsychologie zu switchen (das wäre kein Problem, aktuell belege ich nur Module, die für beide Studiengänge vorgesehen sind, "verschenke" also aktuell in der Hinsicht schonmal keine Zeit). Schlußendlich....gibt es hier Leute mit Erfahrung in einer der beiden (oder gar beiden) Richtungen und kann etwas zu den Karrieremöglichkeiten sagen? Wi-Psych war tatsächlich anfänglich mein Favorit und halte ich generell erst einmal für die bessere Karrieremöglichkeit, habe mich jedoch aufgrund Erfahrungsberichte anderer Leute ("Studium ist brachial hart") ein wenig abschrecken lassen. Der Vorteil den ich halt aktuell habe ist, dass mich beide Themen interessieren und sich hier und da auch gut überschneiden, weshalb ich noch problemlos switchen könnte. Danke an Jeden, der sich die Zeit genommen hat zu lesen / sich die Zeit nimmt zu antworten, ich freue mich über jegliche Fragen / Tips / Feedback
  2. Fällt mir jetzt natürlich nicht ganz leicht zuzugeben aber ja ich versuche schon, Frauen zu "überzeugen" wenn sie mir gefallen. Nicht extrem, aber das kann durchaus ein Faktor sein der unterschwellig bei den Mädels ankommt und für Verwirrung sorgt. Wie du sagst, wer etwas ist müsste es ja nicht versuchen zu sein. Ob das jetzt aus einer tief verwurzelten Angst "nicht genügen" zu können oder einfach etwas oberflächlicher aus dem durchaus vorhandenen Frust einiger unglücklicher, enttäuschender Erlebnisse resultiert muss ich mal für mich abklären, kann ich so gar nicht sagen. Dass mein Wert als solcher unantastbar ist, davon bin ich überzeugt. Fühle mich auch niemals "wertlos" in dem Sinne, wenn mir 'n Mädel absagt oder ich halt jetzt wahrscheinlich meinen Job verliere. Auch meinen Standpunkt kann ich vertreten, lern' ich alleine schon durch's Sparring beim Training. Mein Selbstbewusstsein ist gerade vermutlich etwas angeknackst, aber ich sehe mich natürlich auch nicht als "Dulli". Mein Verhalten in Teeniejahren gegenüber Frauen war schon sehr amateurhaft, da gibts nix schön zu reden. Aber ich hab ja im Eingangspost weiter unten auch noch etwas dazu geschrieben und das sehe ich auch so... Baustelle liegt vermutlich eher im ersten Absatz, danke auf jeden Fall für dein Feedback!
  3. Hi, danke erstmal für dein Feedback. Ja...es kommt viel auf einmal gerade und hat mich schon ein wenig aus der Bahn geworfen. Grundsätzlich bin ich was das Berufliche angeht auch positiv gestimmt, auch wenn's jetzt erstmal kacke werden könnte. Dieses "aus dem Nichts" trifft mich halt gerade hart. Klar, muss ich akzeptieren...aber noch wehre ich mich dagegen, das ist too much grad. Zum letzten Absatz. Ja, ich bin ein sehr gutmütiger Typ...habe und kommuniziere selbstverständlich auch meine Grenzen (s. angesprochene ehem. beste Freundin). Durchaus möglich, dass das hier und da mal als "Schwäche" rüberkommt. Dass ich mich in eine "Wartestellung" begebe vermute ich so nicht, kann aber natürlich trotzdem mal der Fall sein. Ich bin da eher derjenige, der (bzgl Treffen etc.) weniger Druck macht und mehr die Mädels von sich aus kommen lässt (die Letzte war z.B. immer hier, hat was mitgebracht, etc). Kann das glaube ich ganz gut händeln und bin denke ich auch nicht der klassische Ersatzbankkandidat, habe eher durchaus selbst auch ein, zwei Orbitmädels und bin nicht der Typ der für Sex seine Oma verkaufen würde. Vorwurf meiner Ex war eher immer ich sei zu passiv, zu wenig Nähe, zu "kühl", trallala...
  4. Hallo Leute, liebe Community, ich habe beschissene 36 Stunden hinter mir und zudem seit dieser Zeit auch eine etwas ungewisse Zeit vor mir. Ich sag' sowas ungern und ich weiß per se, dass auf Regen Sonnenschein folgt, aber gerade bin ich ein wenig am Boden zerstört und spüre aktuell eine Leere in mir, sowie eine Rast- und Ratlosigkeit....und frage mich gerade, wie ich in diese Situation gekommen bin und noch viel wichtiger, wie ich hier herauskomme. Um's mal zu ordnen: Ich weiß noch nicht genau, ob ich eine konkrete Frage habe oder ob ich mir gerade irgendwo die Scheiße von der Seele schreiben muss. Nehmts mir nicht übel, wenns zusammenhanglos ist...bin gerade wirklich durch den Wind. Was ist passiert? Zunächst mal zu meiner Person, ich bin mittlerweile 30 Jahre alt, aber eher jung geblieben, Single, für nen Kerl nicht der Allergrößte (1,72) sportlich, aktiv, lebensfroh...würde mich auch mal ganz selbstbewusst als eher attraktiv als unattraktiv einordnen ;-D Ich habe viele Hobbies, u.a. Kickboxen, Fitness, Reisen, (Berg)wandern, lesen und schätze die Gesellschaft meines breit gestreuten Freundeskreises und tiefe Gespräche sowie mit meinen Kumpels rumalbern gleichermaßen. Ob einige enge und gute Freunde, der erweitere Freundeskreis oder die Jungs und Mädels vom Boxclub die ich 3-4 mal die Woche sehe...ich bin halt gern unter Leuten, oft unterwegs, auf jeden Fall aktiv, lebe gesund (okay, Pareto Prinzip (80 / 20 :D) und bin nicht der Typ der zu Pessimismus und Dauernörgelei neigt. Wenn ich abends schlafen gehe, schreibe ich meist noch fünf schöne Dinge vom Tag auf und meditiere mich in den Schlaf (Youtube...). Ich bin vom Typ her glaube ich schon eher ein Träumer, ein Kreativer (liegt ein wenig in der Familie) und ehrlicherweise schon eher Nice Guy (aber ganz wichtig, das alles ohne ein Dulli zu sein oder ein 0815 Typ, der sich rumschubsen lässt). Probiere gerne neue Sachen aus und springe gerne einfach mal ins kalte Wasser (früher zum Theoretiker geneigt, mich heute zum Praktiker umerzogen). Ich habe eine eigene, schicke Wohnung, die ich sauber und ordentlich halte, ich kann kochen, Wäsche waschen und habe so gut wie keine Probleme bei der alltäglichen Lebensbewältigung (Okay, ein bisschen Aufschieberitis hier und da, aber sonst...), bin also auch nicht Typ "Suche Ersatzmutti" oder Typ "Suche Frau die mein beschissenes Leben verbessert". Ich habe meine Finanzen soweit im Griff, handele passiv / langfristig und aktiv an der Börse und bin dort (familiär bedingt) ohnehin nicht so ganz schlecht aufgestellt. Habe mich bisher aus allen selbst- und nicht selbst verschuldeten, misslichen Lebenslagen weitestgehend selber befreit, einmal habe ich mich an den eigenen Haaren aus der absoluten Scheiße gezogen und habe daher die Erfahrung "Es geht scho irgendwie weiter" bereits gemacht. Okay, ich denke das genügt für einen groben Überblick...zum Kernpunkt: Job Ich habe einen soliden Job, habe die Möglichkeit standardmäßig einen ordentlichen dreistelligen Betrag pro Monat zu sparen (bzw. zu investieren) und handele auch an der Börse insgesamt im Plus und habe somit quasi auch ein Hobby als (summa summarum) Nebenverdienst. Jetzt erfahre ich gestern von jetzt auf gleich, dass mein Arbeitgeber vermutlich zahlungsunfähig ist. Hat keiner gewusst und mit gerechnet, Lücke in der Bilanzierung der letzten Jahre, irgendwo ist gewaltig was schief gelaufen. Die Firma steht vermutlich vor einem Scherbenhaufen (trotz der kommunizierten Durchhalteparolen) und ich somit erst einmal vor dem beruflichen Nichts. Klar, ich habe keine sonderlichen Verpflichtungen a la Haus, Hof und Kind, aber trotzdem setzen mir solche ungewissen Situationen immer ein wenig zu. Seitens der Firmenleitung gibts Durchhalteparolen und die Bitte, nicht in Massen zu kündigen, andererseits sagt mein Bauchgefühl dass der Drops gelutscht ist. Muss ich (Kaufmann / Bürojob) mir was Neues suchen, was - da ich eher ländlich wohne - immer etwas schwieriger ist, aber ich kann mich ganz gut verkaufen (Musste in meinem Berufsleben erst drei Bewerbungen schreiben, wurde noch nie nach Vorstellungsgesprächen abgelehnt und habe meine Ausbildung bei einem sehr renommierten Unternehmen gemacht). Auch hier gibt's bestimmt eine Lösung, aber von jetzt auf gleich aus der Komfortzone gerissen zu werden gefällt mir gar nicht. Meine Ordnung ist durcheinander gebracht, ich spüre Wut und Enttäuschung, da dies in der Führungsetage hätte verhindert werden können und müssen und weiß natürlich gerade nicht so recht wie es weiter geht, das ist das Negative. Das Positive ist, dass ich Vertrauen in meine Fähigkeiten habe und bisher immer eine Lösung gefunden habe...mehr ist hier gerade nicht zu holen 😕 Frauen Ja natürlich...Frauen sind auch ein Thema. Rückblickend bin ich ein Spätstarter, früher super schüchtern. Mädels die was von mir wollten (und da habe ich einige Chancen leigen lassen, war ein richtiger Dulli :D), habe ich mit aus Unsicherheit resultierender Albernheit vergrault (im Teeniealter, das sollte noch im Rahmen sein ;-D), mein erstes Mal hatte ich mit 20, meine erste feste Beziehung, die den Namen verdient, mit 22. Zwei feste Beziehungen bisher (2 und etwas über 3 Jahre, mit der letzten auch eigene Wohnung etc.) und hab bisher irgendwie mit round about 17 Weibern gepennt. Ich bin nicht (mehr...die Jugend lassen wir hier außen vor) der weirde Typ Mann. Ich weiß, dass Frauen die Kirsche auf der Torte sind. Ich weiß, dass man Niemanden an sich ketten kann. Ich weiß, dass Drama und Eifersucht Attraction killen und ich weiß, dass Frauen keinen Bock haben mit nem Typen zu vögeln, der darum bittet und bettelt. Würde mich dahingehend als relativ erfahren einstufen. Okay was ist also mein Problem...es will derzeit nicht mit etwas längerfristigem klappen. Aye...wie gesagt weiß ich, dass wir hier von der Kirsche auf der Sahne sprechen und nicht von meinem Lebensinhalt. Aber ganz ehrlich sehne ich mich auch mal wieder etwas nach vertrauter Zweisamkeit und gemeinsamen Unternehmungen, Erinnerungen, den ganzen Kitsch..ihr wisst schon. Das dürfte mein Schwachpunkt sein, der Gedanke "cool, das könnte was Festes werden" kommt mit der Zeit (3einhalb Jahre Single) immer öfter. Auch hier wichtig, ich bin erfahren genug mir das nichtaktiv anmerken zu lassen, unterbewusst kann ich es nicht ausschließen. Gerade jetzt, kurz nach der obigen Hiobsbotschaft schreibt mir das Mädel, mit dem ich mich aktuell getroffen hab, dass es nichts Festes wird (haben beide kommuniziert, etwas langfristiges zu suchen). Okay, für die Zeit und die ehrlichen Worte bedankt und alles Gute gewünscht...und halt wieder - im stillen Kämmerlein - enttäuscht und ja, auch geheult. Dabei geht's nicht mal primär um diese Eine, es ist eher die ablaufende Wiederkehr. Ich musste dahingehend bisher schon Einiges einstecken...meine Perle mit der ich die Wohnung damals geteilt hab, hat mich für einen anderen verlassen und da musste ich natürlich noch mit dem Wissen mit ihr die Wohnung teilen. Habe was mit meiner besten Freundin angefangen (hat sich damals abgezeichnet), sie hat Bindungsversuche unternommen und quasi eine Partnerschaft kommuniziert (was ich damals gerne mitgemacht habe) bis ich sie dann blöderweise mit nem Typen erwischt habe. Habe mich massivst verraten gefühlt, meine Sachen geholt und sie überall gelöscht. Noch heute schreibt sie mir gelegentlich wie leid es ihr tut und dass sie Scheiße gebaut hat, gratuliert mir zum Geburtstag. Ich bedanke mich maximal für Letzteres und gehe sonst auf Nichts ein, da ich das damals als Hochverrat angesehen habe von einer Person, die mir maximale Loyalität vorgegaukelt hat. Mit einer anderen lief's Bombe, super hübsches Mädel, fängt von sich aus an zu binden...und bekommt einen Job in Dänemark (Kopenhagen, Lieblingsstadt) angeboten und - klar - nimmt diesen an. Auch die aktuelle Dame von oben kommt von sich aus vorbei, verabschiedet sich mit Zungenkuss und Grinsen und...entscheidet sich gegen mich. Das ist völlig okay, die Frau soll schon von selbst bleiben wollen. Ego wird immer bisschen mitgefickt, logo, aber das ist okay. Nur irgendwann fragst du dich, was du falsch machst...hab ich einfach Pech, hab ich hier ein Muster? Blockiere ich mich unterbewusst selbst, "reicht's" halt einfach nicht für mehr...das sind die Fragen mit denen ich mich halt dann immer wieder beschäftige. Ich passe auf, dass diese Gedanken nicht überhand nehmen, aber wenn du echt fünf- sechs Mal "sitzen gelassen" wirst, machste dir halt irgendwann Gedanken (ich habe natürlich auch schon mal Dates / Affären etc. beendet, das bezog sich jetzt auf die wo ich immer dachte "joa....wär schön cool". Bin mittlerweile echt am überlegen, hier mal professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Wenn mich das alles kalt lassen würde, hätt ich ja diese Gedanken nicht und dann würde ich hier euch ja auch nicht 'n Ohr damit blutig labern...verdammt, ich bin ein guter Kerl, wirklich nicht der Schlechteste auf dem "Markt". Ich habe meine Stärken und natürlich auch Schwächen, aber so viele Absagen, Enttäuschungen und vor Allem hintergangen-werden habe ich mal echt nicht verdient. 90 % um mich herum sind vergeben, verheiratet whatever....die jeweiligen Mädels sehen mich als coolen Typen, ich werde überall mit eingeladen. Stehe aber immer dann als der "warum hast du eigentlich keine Freundin?" da...das ist echt frustrierend. Danke für die Möglichkeit, hier seine Gedanken und seinen Frust einmal loswerden zu können. Am Anfang dieses zugegeben relativ langen Textes habe ich noch Wut, Leere und Ratlosigkeit gefühlt...das Schreiben, zwei Whiskey und "River flows in you" (gebt euch das unbedingt, falls ihr es nicht kennt, Meisterwerk) haben zumindest bewirkt, dass ich jetzt gerade einfach nur noch Traurigkeit fühle. Falls jemand den Text gelesen hat und mir konkrete Tips geben kann bin ich dankbar. Heute nehme ich sogar mal einfach nur Mitleid 😕 ...und versuche jetzt wenigstens ein paar ruhige Stunden zu finden, morgen muss es ja weiter gehen. Peace, danke, Namasté 🙌
  5. Das einzige Problem, das ich hier erkenne ist, dass du hier keinen Schlußstrich ziehst Niemand kann es für dich tun. Mehrmals täglich kiffen....Ciao Ciao Ceaucescu wie Stromberg sagen würde. Auf deutsch: Pack schnellstmöglich deine Koffer (oder halt ihre) aber halte dich auf jeden Fall von solchen Menschen fern 🙂
  6. Ich wollte gerade antworten und stelle fest, meine Gedanken wurden bereits verfasst. Lerne, dass du niemanden besitzen, dafür aber auch niemanden verlieren kannst. Ergo: Lerne mal mit dir selbst klar zu kommen, mit Ende 30 ist die Zeit dafür reif 😊
  7. Gizdy

    Heulthread

    Sieh's positiv, es waren nur Gurken. Es hätte auch ein Bier sein können 😧
  8. Ist halt immer ein Ding der Sichtweise und dem, was man daraus macht. Ich bin auch "nur" 170 cm groß...oder klein, wie man will 😄 Hat mich das früher angekotzt immer und überall der Kleinste gewesen zu sein? Aye. Wurd ich deshalb ausgelacht und geärgert? Si. Hab ich den Umstand genutzt, körperlich wie geistig an mir zu arbeiten? Auch ja. Und evtl hätte ich mich ohne den Leidensdruck nicht so entwickelt. Fuck it, lieber nur 1,70 und eine große Disziplin, Selbstannahme und Verbesserungsbereitschaft entwickelt, als 1,85 und "Standardtyp"... Du musst deine Vorteile herausfinden und diese verbessern, eine Alternative gibts nicht. Aufgeben vielleicht, aber dass das keine Option ist, hab ich auch im Leben gelernt. Aber immer alles auf die "genetische Lotterie" zu schieben ist mMn irgendwo auch faul und halt unattraktiv (kein Angriff gegen dich). Dieser Typ ohne arme und Beine den ich manchmal auf insta sehe ist Model, Selfmademillionär, hat ne geile Alte am Start und sagt "Fuck yeah, kein anderer Mensch sieht so aus wie ich". Oder ein anderer, aus ner aktuellen Y-Kollektiv Doku: Seltene Hautkrankheit (sieht aus wie verbrannt), erfolgreich selbstständig, hübsche Freundin. Ich glaub auch, dass man als Kerl immer etwas mehr leisten muss. Aber hey, geil...Dinge die du einmal gelernt hast, kannst du grundsätzlich erstmal immer und überall anwenden. Menschen, denen aufgrund "gutem Los in der Genlotterie" immer alles zugeflogen ist, geraten schnell mal ins Wanken, wenn genau dieser Part einmal weg bricht (hübsche Frauen bspw. werden auch älter und "unattraktiver" für die Männerwelt).
  9. Ich fühle deinen Lifestyle. Ich leb' völlig anders, kein Netflix, kaum zocken, aber versuche den Fokus aufs Positive zu halten. Sicherlich auch mal down und niedrgeschlagen, aber ich freu mich einfach über Kleinigkeiten. Hab einen Kumpel, mit dem ich gern öfter raus in die Natur gehe. Schon auf dem Weg zum jeweiligen Ziel freuen wir uns (z.B. jetzt im Herbst) auf der noch so hässlichsten Autobahn über bunte Bäume am Straßenrand, über irgendwelche Burgruinen, schwärmen von Bergblicken und beim Wandern von jeden erdenklichen Gesteinsformationen die uns begegnen...mit einem anderen Kumpel trainier ich öfter (K1), da hauen wir uns erst ne Stunde auf die Fresse, dann chillen wir uns mit Bierchen an den See und labern so viel weirde und höchstalberne Scheiße, dass wir fast kotzen müssen vor lachen. Das sind aber einfach die Momente, für die ich lebe. Würde rational jeden Nachmittag mit meinem Boxkumpel, der genauso albern sein kann wie ich, irgend nem Tinder-Fickdate vorziehen. Gleichzeitig les' ich aber auch viel Bücher, investiere in Aktien für später, mache Pläne für ein Side-Hustle, freue mich über Dates. Würde mich auch über "die Richtige" freuen, aber im Grunde bin ich auch ohne gut drauf und positiv, weil ich mich teilweise über den kleinsten Scheiss freuen kann. Man muss da denk' ich irgendwo in der Mitte die Wahrheit bzw. den Weg für sich finden. Wer seine Unbeschwertheit verliert, wird alt (unabhängig von der Alterszahl), wer ziel- und planlos durchs Leben läuft wird unattraktiv und fliegt auf die Fresse.
  10. Ich feier dich irgendwie 😂 👌 Stumpf ist manchmal eben trumpf, man kann sich auch vieles kaputt -analysieren, -denken, -reden...einfach leben genießen, man kommt eh nich lebendig raus.
  11. Gizdy

    Heulthread

    Bitte keine Lösungavorschläge im Heulthread 🙄😁✌ Ne, in Cph war ich schon und bin nich so der Städtereisende...is auch alles takko, wollte mich nur mal auskotzen 😊
  12. Die besten 20 % geben sich ne Frau als Beziehung, die einem Freunde und Familie vorenthält und Drama schieben? Boah nice, man...dann gehör ich ja mind. zur Top Ten 🤓😏
  13. Sry, aber du hast nicht mit der "Faust auf den Tisch gehauen" sondern ihre Hand genommen, zu einer Faust geballt und sie dir selbst in die Eier gehauen.
  14. "Perfekt" und "bis auf" geht nicht, niemals, nada, niente zusammen...einfach wirklich NIE. "Perfekt" lässt sich einfach nicht bereits im nächsten Wort aufheben. Bro, ich weiss zur Genüge wie du dich fühlst. Aber je eher du akzeptierst und annimmst, was die Leute dir hier sagen, desto eher kommst du mit dir selbst wirklich (!) ins Reine. Boy, du bist 25...setze Ratschläge um, die dir hier Menschen geben, die teilweise ü50 sind und wissen wovon sie reden und die Welt gehört dir. Aber zuerst lass damit los, deine Nicht-Beziehung (keine Familie kennengelernt nach 2 Jahren, wtf?) dir hier krampfhaft schön zu reden...
  15. Gizdy

    Heulthread

    Ich will hier auch mal abkotzen... - Mädel kennen gelernt, selten so gute erste Dates gehabt, sie investiert mehr, kleine Aufmerksamkeiten hier und da, schwärmt vom Sex...und bekommt unverhofft und urplötzlich von ihrem Konzern nach einer früheren Absage doch noch die Chance, nach Kopenhagen zu gehen. Kommt vorbei und erklärt mir, dass sie diese Chance einfach wahrnehmen muss und sagt mir dass ich ein "toller Mann sei", sie diese Chance aber wahrnehmen muss. Mich bedankt, verabschiedet und alles Gute gewünscht und mich beim Leben für den Tritt in die Eier "bedankt"...tolles Mädel umd ich verstehe die Sache absolut, ich hätte genauso gehandelt. Aber die 2 schönen Monate bereiten mir jetzt schönen Hirnfick. Hätte im Nachhinein gesehen gern drauf verzichtet... Kurz darauf ruft FB 1 (seit 2 Jahren) mich an, sie hätte sich verliebt, bzw jmd für eine Beziehung gefunden und sich für unsere "Weinabende" bedankt. Freundlich verabschiedet, mich ebenfalls bedankt und ihr alles Gute für ihre Beziehung gewünscht. FB2 (seit 9 Jahren unausgesprochene "Singlevereinbarung") hat auch jemanden zum rumturteln gefunden... Okay, ich trainiere wie ein Blöder (3-4 x die Woche Kampfsport und nebenbei unterstützemd etwas Kraftsport/Fitness) weil gerade die Story aus dem ersten Beispiel mich gerne immer mal einholt und mich gerade das Sparring immer zurück ins "Hier und jetzt" zwingt, da wird meime Region Hochrisikogebiet und jetzt kommt der Lockdown...und nun sitz ich hier in meiner Bude und denke mir irgendwie: was zum Fick 🙈