thereislight

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  1. Ja, iwie spukt das gerade durch den Kopf. Aber ich kann nicht so richtig realisieren warum. Und Gedankenansätze suche ich- Ich glaube die größte Angst ist, dass ich eine Partnerin verpasse, die mir das eben geben kann. Ich ziehe dadurch die schöne Zeit (im Moment mit ihr kann ich das immer sehr genießen, jetzt wo ich eben nichts mit meiner LTR mache, sowieso nichts zu tun habe, kommen diese Gedanken). Ich glaube die Angst ist ein bisschen kombiniert, ich werde nach dem Studium wahrscheinlich in einer mir fremden Stadt ohne Partner und Freundeskreis auftauchen, bin dann 29 und habe ein anstrengendes Arbeitsleben. Am Liebsten hätte ich dann eine Partnerin, mit der ich das zusammen aufbauen kann. Aber ich suche, wie wohl jeder, ein bisschen nach der eierlegenden Wollmilchsau. Innerhalb des nächsten Jahres werde ich jeweils 3 Monate in deutschen Großstädten verbringen, einmal mit jetziger LTR zusammen wohnend,eines wohl in der selben Stadt aber getrennte Wohnung und den letzten Abschnitt auch räumlich getrennt. Is gerade im Moment einfach ein bisschen alles wirr.
  2. 1. Dein Alter 27 2. Ihr/Sein Alter 24 3. Art der Beziehung monogam 4. Dauer der Beziehung 7 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 3-4 Monate mit Sex, davor noch 1 Jahr gemeinsamer Freundeskreis 6. Qualität/Häufigkeit Sex Qualität ok - Quantität sehr gut 7. Gemeinsame Wohnung? Nein, aber in 6 Wochen auf Zeit für 3 Monate (Praktikum) Die Fakten stehen oben, kurz zum Hintergrund, sie ist meine erste Freundin, ich hatte meinen ersten (penetrativen) Sex vor knapp 1.5 Jahren (Hintergründe sind vielschichtig, aber auch mit organischer Ursache) mit der für mich stärksten Oneitis, die ich je hatte, an der ich immer noch ein bisschen zu knabbern habe. Danach hatte ich eine weitere, kurze Kennenlernphase/Affäre mit einer anderen Frau, die ich aber beendete, da es für mich nicht gepasst hat. Dann datete ich meine jetzige LTR. Meine Freundin hatte (soweit ich das richtig einschätzen kann) zwei kürzere Beziehungen, die beide jeweils nicht ein Jahr überdauert haben. Zusätzlich sind wir beide für ein Praktikum in derselben Stadt ab Herbst, und haben dort eine Wohnung für 3 Monate (zusammen). So viel zu den Hard Facts. Ich versuche das ganze ein bisschen zu strukturieren, in meinen Gedanken klingt das immer nach einem roten Faden der sich durchzieht, aber meine Fähigkeit das in geschriebenes Wort zu verpacken sind leider wohl doch nicht so gut, wie ich das gerne hätte. Ich habe gerade eben folgenden Thread gelesen, und fande ihn super spannend, da er auch mich ein bisschen betrifft. Früher, auch durch meine ED Problematik, wollte ich immer nur eines - Sex. Sex mit einer gutaussehenden Frau. Meine Freundin ist optisch sehr attraktiv (wenn auch nicht der Typ der mich kickt (klein, brünette, braun vs. Sie -groß, blond, blauäugig). Und wir haben Sex, regelmäßig. Befriedigenden, aber für mich doch langsam mit einem Hauch von Langeweile parfürmierten Sex (versuche schon das aufzupeppen, aber leider geht die ganze Initiative immer nur von mir aus). Ein Punkt, auf den ich noch eingehen werde, ich bin (leider) sehr schnell gelangweilt, ich kann damit gut umgehen, da ich immer wieder Sachen finde, die mich anfixen. Oft ist es auch nur eine Idee, die mich fasziniert, da ich eine Sache gar nicht beginnen muss, um sie interessant zu finden. Aber ich befürchte, dass das auch mit meiner Beziehung so ist. Mein persönliches Ziel ist Familie mit Kind (und Haus uU), nicht jetzt, aber das erste Kind in 4-5 Jahren. Ich habe für mich festgestellt, dass meine jetzige Freundin für mich nicht die Mutter meiner Kinder ist. Das muss sie ja auch jetzt noch gar nicht sein, aber es beschäftigt mich. Generell haben wohl auch 1-2 Sachen von ihr in letzter Zeit dazu geführt, dass ich mich ein bisschen gefühlsmäßig distanziert habe. Für mich hätte die Beziehung also spätestens nach unserem Studienende, in einem Jahr, das Ablaufdatum erreicht. Weil ich weiß, dass ich berufsmäßig und bei der Städtewahl ihretwegen nicht kompromissbereit wäre. Die Beziehung tut mir gut, ich lerne durch die Beziehung viel über mich, ich bekomme Beziehungserfahrung, habe endlich ein sexuelles Selbstbewusstsein, aber iwie nagt diese Realisierung an mir. Aber warum dieser Perfektionismus ? Kann ich nicht etwas schönes im Moment genießen ? Oder ist das nur die Angst etwas "besseres" zu verpassen. Ich schaue in letzter Zeit wieder viel (mehr) anderen Frauen hinterher. Andererseits, in oben erwähntem Thread gibt es ein Zitat, grob wiedergegeben: "Eigenschaften an ihr, die mich eigentlich stören sollten, berührten mich nicht, da ich wusste, dass es sowieso ein Ablaufdatum hat." Iwie so fühlt es sich an. Wir werden uns jetzt 3 Wochen nicht sehen, ich bin gespannt, ob ich sie vermissen werde. Bisher vermute ich nicht.
  3. das wird den TE triggern. Würde es mich auch. Halte das aber nicht für richtig. ich sehe es wie @Piolaoras - man hat zu unterschiedlichen Leuten auch unterschiedliche sexuelle Vorstellungen. Die „aufgetakelten Dame“ aus dem Club würde ich gerne so ficken, dass ihr komplettes Make Up nicht mehr sitzt. Ein mir bekanntes Pärchen, bei dem sie ihn so im Griff hat und ihn dominiert - sie würde ich gerne maximal dominant ficken. Bei meiner Freundin will ich aber keines der Extreme, sondern gehe wenn dann nur leicht in eine der Richtungen.
  4. Hast du noch konkrete Tipps? Das fühlt sich zwar richtig an, aber auch sehr abstrakt.
  5. Ich sehe das auch so. Ich bin wirklich gegangen, ja. Ich bin heute morgen nochmal vorbei, hab ihr einen Blumenstrauß gebracht, sie meinte sie ist da ein bisschen übersensibel gewesen, ich meinte ich bin da oft ein bisschen schroff. Dass ich hoffe, dass wir das hinbekommen. Sie ist sehr gestresst wegen einer Prüfung am Freitag, ich wollte den auch nur kurz vorbeibringen und meinte, ob sie es morgen Abend zeitlich schafft bisschen Zeit miteinander zu verbringen, sie gibt mir heute Abend Bescheid, wie sie durchkam mit dem Stoff. Das waren aber auch nur Phrasen, da müssen Taten von mir folgen, genau das hat sie mir auch gestern gesagt, ich kann dich nur über deine Taten beurteilen. Die Wertschätzung fehlt ihr, ich habe jetzt auch gemerkt, dass alle bisherigen Spannungspunkte daher rühren, dass sie das Gefühl hat, sie ist nicht meine Prio Nr.1. Ich bin da tlw. aber auch einfach nicht reif genug, sehe es als „Kampf“ a, wer jetzt nachgibt, hat verloren. Ich muss dahingehend mehr führen, die Quality Time hat auch nachgelassen, sie hatte sogar aktiv gefragt, ob wir nicht einmal pro Woche was „besonderes/ date like“ machen könnten... Meine Kommunikation ist da einfach nur hundsmiserabel, da sie das für mich schon ist. Edit: Abends kochen und den nächsten Tag durchvögeln schafft nicht immer eine Verbindung.
  6. Bin gerade sehr verunsichert, hab meine LTR ziemlich verletzt, in dem ich, nachdem das achonmal Streitpunkt war, sie an zwei Abenden nacheinander (halb) versetzt habe, in dem ich was anderes machen wollte. Mir ist da komplett die Empathie abhanden gewesen, und sie war enorm verletzt. Sie wollte gestern reden, war komplett fertig, zutiefst verletzt, ihr kamen die ganze Zeit die Tränen, die sie nicht zeigen wollte, und als ich dann gesehen habe, dass sie am Tag davor noch extra mein Lieblingsessen gekauft hatte, kamen die mir auch ein bisschen. Ich kann mich echt ohrfeigen wie empathielos man sein kann. Die Stimmung war mittendrin besser, am Ende als ich gegangen bin, ist sie wieder in Tränen ausgebrochen, und wollte dann das ich gehe. wir sind beide gerade im Unistress, und mit Treffen wirds schwer, da wir beide gerade komplett unterschiedliche Tag/Nacht Rhythmen haben. Habe dann vorgeschlagen auf ein Abendessen sich zu treffen, aber da meinte sie mal schauen. ne Rose vor die Tür legen hatte ich auch schon überlegt, aber eigentlich will ich ihr zeigen, dass ich mir die Zeit nehme.
  7. Und was willst du machen? Ich lese nur beklagen über den Ist Zustand aber keine Ziele. Klingt auch eher so, als würdest du nicht speziell deiner Freundin, sondern dem Konstrukt Freundin/ Beziehung hinterhertrauern...
  8. Ungefähr jeder zweite User hier hat einen ultimativen Wahrheitsanspruch... @TE Ich lese wenig über deine konkreten Ziele. Finde du schreibst aber sehr reflektiert, gefällt mir. Fände noch wichtig, deine bisherigen sexuellen Erfahrungen zusammenfassen.
  9. So, ich hab genau sowas gemacht, was immer belustigend zu lesen is, und was ich als Selbstbeschreibung schon notiert habe - impulsiv gehandelt. Ich ärgere mich gerade, weil das glaube ich nicht clever war. Ich hab aber (leider) auch wenig Erfahrung und meine Erfahrungswerte sind dann aus dem PU bezogen. Und hab das im Hinterkopf. Aber muss mich gerade auch selber beruhigen- wegen so einer Aktion wird man nicht die Beziehung in die Wolken schießen. War mit ihr heute morgen spazieren, habe sie quasi rausgeklingelt am Telefon, und wollte mich zum spazierengehen und reden treffen. Sie dachte ich mache Schluss. Hab dann auch rumgestammelt am Anfang, war überfordert wie ich so ein Gespräch anfange. Erstens hab ich tatsächlich vllt ein Problem mit Selbstwahrnehmung und Außenwahrnehmung. Sie wollte gestern eigentlich nicht mehr ansprechen (weil sie nicht die Zicke sein wollte, und laut mir wieder einen "Aufstand" mache). Und zwar meinte sie, dass ich zu ihr erst unklar und verhalten bzgl. was trinken gewesen wäre, und als meine Jungs ankamen, wär ich mit denen weggelaufen und mit ihnen was trinken gewesen. Wenn ich ehrlich bin, muss das gar nicht so falsch sein. In mir war die Wahrnehmung anders, aber wo ich nochmal drüber nachdenke hat sie da schon recht. Komplett begeistert war ich erst nicht, weil ich überlegt hatte erst nach Hause zum Mittag essen gehen. Da muss ich unbedingt ansetzen, weil mir auch eine andere Situation einfällt, die ich auch komplett anders bewertet habe, und wo ich retrospektiv sagen muss - vllt kann ich ihre Perspektive doch mehr nachvollziehen, wenn ich drüber nachdenke wie ich mich verhalten habe. Muss schauen, dass ich mich nicht selbst bescheiße. Was ich dann noch versucht habe zu kommunizieren, auch wenn ich mir nich sicher bin, ob das ankam mit meinem anfänglichen Gestammel, dass ich mir schwer tue / Angst habe mal einen Schritt weiter zu gehen ( im Sinne von ich habe Angst zu schnell eine einseitige Dysbalance zu erzeugen,wenn ich mal einen metaphorischen Schritt auf sie zu mache), und ich das versuche und meine Komfortzone wirklich da verlasse. (meine erste Anbandelungsphase mit anderer Dame ist auch an meiner Balance gescheitert, weil ich einfach mir schwer tat aufgrund meiner Unsicherheit, wenn ich unsicher werde werde ich nicht anhänglich needy sondern distanziert needy. Bildlich gesprochen ich stecke meinen Kopf in den Sand oder renne einfach weg. War es auch weil ich Verlustängste hatte ? Absolut. War es indirekt der Versuch eines Kontrollgewinns ? Da bin ich noch dran, tendenziell ja. Kann ich das immer abstellen (kann das überhaupt jemand?) - wahrscheinlich nicht. Aber ich kann kontrollieren versuchen nicht so impulsiv zu agieren. Andererseits in meiner ersten "beziehungsähnlichen" Erfahrung habe ich nie impulsiv agiert, sondern einfach immer meinen Kopf in den Sand gesteckt. Da sollte ich mir noch nen anderen Skill zulegen. Ach ja, warum ich dachte es wär blöd gelaufen, habe viel gestammelt und am Ende war die Stimmung bisschen komisch... glaube hauptsächlich weil ich bisschen in Gedanken war, und mich gefragt habe, ob das jetzt blöd war.
  10. So, kurze Zwischenmeldung. Eigentlich hatte ich einen richtig schönen Abend mit den Kumpels,coole Gespräche und bin super nach Hause gekommen heute. Dann check ich kurz WA und die gute Dame hat das Profilbild von einem Pärchenbild von uns beiden auf ein anderes Bild umgeändert. Ich bin beschwipst, und innerhalb von 7 Stunden von "Trennung ist möglich" auf Verlustängste gekippt. Nicht nur aus ihrer Reaktion (des Bildwechsels) sondern weil ich wieder Hoffnung gesehen habe. Auf die Antworten geh ich später ein, musste das nur runterschreiben. Edit: nur um das zu ergänzen, wir haben seit diesem „Vorfall“ gestern Mittag keinen Kontakt, es kam nicts von ihr, nichts von mir. Zum Thema „ignorieren“
  11. Um nochmal dadrauf zurückzukommen, dazu bin ich ja hier. Es werden immer zwei Ihre Anteile haben. Ich seh halt leider nicht, wie ich das "verbessern" könnte. Ich hab das alles schon versucht zu verbalisieren bzw. habe es verbalisiert. Ich weiß auch nicht genau, wie ich mein Verhalten ändern soll. Also noch weiter. Gerade versuche ich das ja vorzuleben.
  12. So wie ich es sehe, hakst du die Beziehung schon ab ? In dem Moment (nach Hause schicken), in dem ich so agiert habe sicherlich. Zurzeit versuche ich aber mein Kommunikationsverhalten stark zu ändern. Ob mir das tatsächlich gelingt, kann ich natürlich schwer beurteilen.
  13. Ja, das hatte ich im Gespräch mit ner engen Bezugsperson auch mal angesprochen. Diese meinte zu mir: Das ist was, was sie nicht so schnell ändern wird, das gehört zu ihr. Musst du wissen, ob es dir das wert ist, und du deine Toleranzschwelle da anheben willst/kannst. In der Frequenz ist mir das aber zu oft. Werde das aber so handhaben, wie du das angesprochen hast, und wie das auch seit Dienstag läuft. Heute Abend mit Kumpels verabredet, morgen Abend EM Auftakt, Uni Zeug und Fitness, habe eh noch genügend zu tun gerade und bin wegen des guten Wetters eh in guter Laune. Edit: Iwie wollte ich das Ganze gar nicht so konkret werden lassen. Was ich aber gerade also lerne, ist eben meine Laune nicht vom Partner oder einer anderen Person abhängig werden zu lassen. Finde ich aber auch generell nen wichtigen Skill, für alles. Arbeit, Freundeskreis und eben intime Beziehungen.
  14. Ja, das trifft es sicherlich ganz gut. Bei ihr (klingt wie eine Schuldzuweisung) aber meist zuerst aus mMn banalen Situationen, und meine Reaktion darauf ist dann sehr ähnlich zu ihrer anfänglichen. Und schon haben wir das Dilemma. Sehe ich retrospektiv teilweise ähnlich, sie hatte das glaube ich aber auch gar nicht so schlimm aufgefasst. Die Frage hab ich ja schon indirekt selber gestellt, ich nehme an aus dem Bedürfnis, dass ich meinen Wert zeigen wollte. Selbstwertmangel in der Situation, der nicht angebracht wäre. Vielleicht auch ein Test a la "Mal schauen ob sie immer noch so reagiert". Beides waren ehrlicherweise meine Gedanken. Teilweise ja, teilweise nicht. Sie würde das fettgedruckte nie scheiben oder fragen - das hatten wir nach einer ähnlichen Situation besprochen, nachdem ich versucht habe zu erfahren, warum so banale Situationen für mich immer zu sowas führen. Sie meinte, sie will (konsequent) gefragt werden. Meine Antwort war, dass zumindest aus meiner Sicht dann ein Ungleichgewicht besteht, weil ich das gefühl habe, für jegliche Art von treffen verantwortlich zu sein. Sonst hätt ich das auch geschickter lösen können. Stimmt, das habe ich mich in dem Moment nicht getraut. Ok. Dankeschön für die Antworten von euch beiden. Jetzt aber zu einem heutigen Beispiel, das exemplarisch für mein Problem innerhalb der Beziehung ist: Gestern, nachdem auf meine Antwort von Dienstag keine Nachricht kam, hatten wir zusammen Unterricht, sie war distanziert - vermeidend (ich habe das Gefühl sie bestraft mich durch "Missachtung" für ein Gefühl ihrerseits.) Ist schon mehrfach vorgekommen in den letzten 6 Wochen (endete in a) Streit b) ich näherte mich an und stellte Harmonie her oder c) noch weitere Distanz von mir). Ich hatte mir aber am Dienstag Abend vorgenommen - ich lebe jetzt die Beziehung so, wie ich sie mir vorstelle. In jedem Aspekt. Sie kann das entweder mitgehen oder nicht. Also habe ich mich ganz normal verhalten, und sie ist dann auch im Endeffekt drauf eingestiegen und wir haben uns wie verabredet (sie hat das nochmal angesprochen und auch bekräftigt dass sie Lust drauf hätte) gestern mit einem dritten Kumpel getroffen und sie hat dann bei mir übernachtet. War ein schöner Abend, hatten Spaß, heute morgen miteinander geschlafen. War schön, locker und entspannt. Wir hatten dann heute Mittag eine gemeinsame Uni veranstaltung, auch mit Teilen unseres Freundeskreises. Präsenz. Mittendrin dann überraschenderweiße 45 Min Pause, wir strömen alle raus aus dem Gebäude und sie meinte (generell, aber auch an mich gerichtet "Lass uns (alle) doch was trinken gehen"). Ich bejah das Ganze, andere Kumpels stoßen dazu, ich schlag ein Kaffee vor, das in der Nähe liegt, und bin vertieft in das Gespräch mit nem Kumpel über ne Anekdote aus der VL die wir beide ganz lustig fanden. Das Kaffee ist zu Fuß 5 Minuten vom Vorlesungsgebäude entfernt, kurz bevor wir da sind, merke ich dass meine LTR gar nicht dabei ist, rufe sie 2x an. Sie geht nicht dran. Wir sind wieder im VL Saal, sie schnippisch, abweisend. Hatte da gar kein Bock drauf, ihre Reihe war aber eh schon voll, und hab mich zu Kumpels gesetzt. Bin danach dann auch mit den Kumpels raus, sie ist vorbeigerauscht, mich keines Blickes gewürdigt und nur ne allgemeine Verabschiedung in die Runde. Ich saß dann mit den Kumpels noch bei nem anderen Laden in der Außengastronomie, und auf einmal meinte ein Kumpel "Ach, deine Freundin kommt auch noch ?" Der Laden lag auf ihrem Nachhauseweg, sie ist dann aber quasi umgedreht und ist extra einen Umweg gelaufen (!!) um nicht an uns vorbeizumüssen. Das ist leider exemplarisch. Ich bin gerade doch bisschen traurig, weil so klappt das mit der Beziehung nicht. Sie ist meine erste richtige LTR, ich weiß, dass sie mich wirklich mag (oder mochte, wer weiß) aber so funktioniert das für mich nicht. Es gibt sicherlich Sachen, die ich hätte anders lösen können, aber gerade bin ich mit meinem Latein am Ende. Da gehts nichtmal um Gründe (vllt ist sie unzufrieden mit der Beziehung insgesamt, vllt. braucht sie diese Auf und Ab der Streits, vllt hat sie ihre rosarote Brille verloren und grundsätzlich Sachen passen ihr nicht) warum sie das macht. Die können auch sicherlich in meinem Verhalten begründet sein. Aber in mir schwebt immer öfters das Wort Trennung rum.
  15. Kurz noch allgemein, aufgrund (uA) einer Krankheitsvorgeschichte hatte ich bis Anfang letzten Jahres keinen Sex und wenig Erfahrung (1,5 KC). Ich habe also keine Beziehungserfahrung. (eigene) Beschreibung zu mir, die natürlich subjektiv ist: harmoniebedürftig, aber impulsiv bei Konflikten (negativ könnte man fast schon sagen trotzig), werde aber selten bzw. gar nicht laut. Fühle mich schnell ungerecht behandelt, und ehrlicherweise weiche ich selten von meinem Standpunkt ab (tue mir schwer mich zu entschuldigen.) Die Beschreibung ist jetzt natürlich bisschen negativ ausgefallen, aber das sind alles Punkte, an denen ich mMn ansetzen könnte. Was ist das Problem in der derzeitigen Beziehung? Jetzt kommt meine Perspektive, und leider sehe ich da nicht so wirklich die Schuld, die ich trage. In letzter Zeit, genauer gesagt seit ziemlich genau 6-8 Wochen haben wir Meinungsverschiedenheiten. Und sie gehen mMn auf Sie zurück. Ich weiß nicht, ob sie eine generelle Unzufriedenheit mit sich rumträgt, oder sie einfach manchmal launisch ist,und/oder ihre Konflikte passiv-aggressiv austrägt. Sie ist sehr schnell eifersüchtig, und hat öfters mal auch Verlustängste durchblicken lassen. Dazu kommt, und da packe ich mir an die Nase, dass wir in den letzten Wochen aufgrund beidseitigen Uni Stresses und lernen außer Kochen, Film und Sex wenig anderes (zu zweit) gemacht haben (aber jetzt auch nicht wirklich nichts, aber. Das muss ich ändern. Vor allem, da jetzt die Außengastronomie wieder auf hat. Beispiele: (auch für meine manchmal etwas ruppige Art) A) Ich war heftig geprellt von nem Fahrradsturz, sie kam dann Freitags vorbei, und sie hat auf Samstag übernachtet, war einkaufen, hat gekocht, und wir lagen dann noch auf dem Sofa und haben nen Film geschaut, aber Samstag Abends wollte ich wirklich nur noch allein sein, sie hat das dann auch bisschen gespürt, und mich wohl halb im Scherz gefragt, ob sie mich allein lassen soll, was ich eben bejahte, und meinte, dass ich heute alleine schlafen will. Sie war ziemlich konsterniert, is dann auch direkt abgedüst. Habe das in dem Moment aber auch gebraucht, wenn auch mit schlechtem Gewissen. Bin dann am nächsten Tag bei ihr vorbeigefahren, auch mit schlechtem Gewissen, und habe ihr das auch so kommuniziert: "Habe ein schlechtes Gewissen, aber i n dem Moment brauchte ich einfach ein bisschen Zeit für mich". B) gestriges/heutiges Beispiel, was so bisschen stellvertretend steht für die Art von Probleme: Wir kochen, haben ne gute Zeit. Liegen im Bett, babbeln,und dann kommuniziere ich, dass ich noch ein Buch habe von Petra (Petra wollte mal was von mir, LTR weiß aber dass da nie was lief), was sie mir zum lernen ausgeliehen hatte und ich dass durch Zufall gefunden habe. War auch blöd von mir, dass so anzusprechen, auf jedenfall, war sie dann bisschen echauffiert, ob ich ihr damit sagen will, dass ich mich mit ihr treffe. Bla Bla Bla. Hatten dann noch Sex, aber sie war bisschen distanzierter, aber nicht komplett. Aber ansich alles palettiw ieder. Kommentar: Iwie hab ich s innerlich auch drauf angelegt, ich weiß nicht, ob ich s "geil" fand und ihr zeigen wollte, dass mich auch andere Leute noch begehren, oder ob ich s einfach eskalieren lassen wollte. kA Sprung zu heute dann - hatten ursprünglich vor heute Abend auf einen Outdoor Live Music Abend zu gehen, ohne Karten etc. Da wir beide heute sehr früh raus mussten, und wirklich nicht gut geschlafen hatten, hatte ich sie um 16.30 angeklingelt, und auch gefragt, wie ihre Motivation aussieht für heute Abend, ich bin super müde, würde aber noch vorbeischauen für nen Moment, aber wenn s ihr ähnlich geht müsse man das auch nicht erzwingen. Sie meinte sie hätte schon Lust für 1-1.5 Stunden vorbeizuschauen, aber wir könnten ja nochmal schreiben. Und dann kam nichts mehr von ihr, das Event sollte um 20 Uhr starten, um 10 vor kam dann eine WA Nachricht :" Habe X (gemeinsame Freundin) jetzt abgesagt. Schätze das kommt dir entgegen auch". Meine Antwort per Sprachnachricht grob: das kam jetzt doch kurzfristig, glaube X hatte schon Lust, joa, was is dein Plan für heute noch ?" Keine Antwort darauf bisher. Und das is komplett atypisch bzw. sie war auch vermehrt schon online (Shame on me, ich habs gecheckt) wird sie wegen irgendwas genervt sein. Und ich finde das anstrengend. Ich möchte eine Beziehung, die harmonisch ist, und nicht, bei der ich auf Eierschalen gehen muss. Und genau vor dem Telefonat, dachte ich schon, oh oh, das hat Konfliktpotential. Bin auf Antworten gespannt.