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  1. Hallo zusammen, wer Bock hat: Ganze 23 Minuten. Stellt ruhig auf 1,5x-Geschwindigkeit, wenn es euch zu lange dauert. Ich habe mal einfach Tacheles geredet, ausgeholt, ausgepackt und möchte mich meinen Problemen - mit euch - stellen. Danke an JEDEN, der sich die Zeit nimmt. 💪🏼 Kuss geht raus! ❤
  2. Leider musste ich, als ich mich dem Alter 50 immer weiter näherte, die bittere Erkenntnis machen, dass ich die besten Jahre meines Lebens durch Ansprechängste, Schüchternheit und Unsicherheiten gegenüber Frauen einfach so verspielt habe. Beziehungen mit Sex und allem, was dazu gehört, blieben auf der Strecke. Wenn ich heute mit 51 durch die Welt gehe, dann sehe ich tausende junge Frauen unter 30, die für mich, erst recht als Anfänger, nicht mehr erreichbar sind. Ich habe in jüngster Vergangenheit 2 ältere Frauen Ü40 kennengelernt, die hätte ich sofort haben können, auch im Bett 😉 aber diese Frauen haben mich leider nicht angezogen und so habe ich mich auch nicht darauf eingelassen. Ältere bedürftige Frauen kennenzulernen, ist sicher, selbst als Anfänger, nicht das große Problem. Diese Art Frauen würde ich jetzt mal als 3. oder 4. Wahl klassifizieren. Wenn ich unterwegs bin, kommt es mir vor, als begegne ich zu 80% nur noch jungen Frauen unter 30. Ein klassisches Beispiel: Ich liege am See und vor mir liegen 2 Jungküken so um die 20. Dann denke ich mir, ok vor 30 Jahren hätte ich sie ansprechen können, wenn ich es drauf gehabt hätte, war aber leider weit davon entfernt. Das zieht mich schon ziemlich weit runter, wenn ich mir über die vergebenen Chancen klar werde. Was mich mal interessiert, wie gehen denn Pick Up Artisten im mittleren Alter damit um, wenn sie jungen Frauen unter 30 begegnen, die außerhalb ihrer Liga spielen? In einem Video habe ich gesehen, dass der Marktwert einer Frau so um die 25 Jahre am größten ist, der eines Mannes so um die 40 Jahre. Mit 50 ist der Marktwert eines Mannes schon ziemlich weit unten bis nicht mehr erkennbar 😉 Damit ist es wohl eher unangebracht, als 50jähriger an unter 30jährigen Mädels herumzugraben und als Anfänger schon dreimal. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass ich mich mit der 3. oder 4. Wahl von Frauen "abfinden" muss, weil ich meine Chancen als junger Mann verspielt habe. Ihr könnt ja mal eure Sicht der Dinge zu diesem Thema gegendarstellen, würde mich freuen.
  3. LIAS

    Woche 1 - NIEMALS ANTÄUSCHEN

    Guten Abend liebes Forum, lange rede kurzer sinn, meine Bootcamp Challenge hat heute schon gestartet dem 04.10 und wird bis zum 17.10 gehen. Gebe der ganzen Sache bewusst zwei Wochen Zeit weil ich Nachtsüber arbeiten bin und somit einen anderen Tages Rhythmus habe als die meisten, sprich wenn ich wach werde und fertig mit essen und co. bin, bin ich unterwegs wo die meisten wieder heim kehren. Die ziele der ersten Woche sind : 50 Begrüßungen Augenkontakt halten Bisher habe ich heute 6 Hi/MoinMoin/Guten Tag etc. verteilen können, zwischendurch mit Menschen Augenkontakt gehalten und im ganzen war das doch ein sehr erfolgreicher Tag! Ich werde versuchen jeden Tag oder jeden zweiten Tag was hier zu berichten und nach und nach werde ich auch bisschen mehr auf meine Ziele, Wünsche, Bedürfnisse eingehen und wie es so sonst läuft weil aktuell habe ich eine F+ am laufen und paar Frauen Nummern auf dem Handy, eine hat mir am Wochenende abgesagt und mein Tinder Account will ich auch erstmal Löschen um in der nächsten Zeit viel im Alltag zu experimentieren. Euer LIAS!
  4. Moin Jungs, ich brauch mal einen Denkanstoß. Ich hab gerade erst angefangen, Mädels anzusprechen und muss mich aktuell noch ganz schön überwinden. Auf eine, die ich anspreche, kommen vorher 3-5, bei denen ich irgendwelche Ausreden gefunden habe. Ist finde ich nicht schlimm, irgendwo startet ja jeder. ABER es gibt einen Haken. Ich bin zwar super motiviert, rauszugehen, Frauen anzuquatschen, an meinem Game zu arbeiten und endlich rauszufinden, was für ein Mann ich eigentlich bin, aber hier wo ich lebe ist einfach nichts los. Wenn ich rausgehe, sieht das so aus: Ich muss erstmal 20 Minuten mit dem Rad in die Innenstadt fahren, in der dann 14 Jährige Mädchen sich ihren nächsten TikTok Look zusammensuchen oder 40 jährige Mütter Schaufenster bummeln. Es sind super wenig Mädels in ihren Zwanziger unterwegs, und von denen sind die allerwenigsten auch nur halbwegs attraktiv. Klar, ich kann jetzt natürlich einfach alles und jeden anlabern, aber das bringts irgendwie nicht. Wenn ich nichts von der Person, die ich ansprechen soll, will, hab ich auch keine Angst davor. Nur dann, wenn ich mein Gegenüber attraktiv finde. Abgesehen davon will ichs direkt machen, nicht nach dem Weg fragen. Und zu einer 14 oder 40 Jährigen gehe ich nicht hin mit den Worten "Du bist total mein Typ". Ich schaue mich gerade schon nach einer Wohnung in einer größeren Stadt um, aber bis ich umziehen kann, vergehen mindestens noch 2 Monate. Ich will nur nicht untätig bleiben. In eine andere Stadt zu fahren ist leider auf Dauer zu teuer. Und ein Mädel pro Woche anzusprechen, nur um dann nach 2 Sätzen nicht weiterzuwissen, ist mir zu wenig. Am liebsten will ich jeden Tag für 1-2 Stunden nach Feierabend noch ein bisschen Action machen. Aber eben richtige Action und nicht irgendwelchen Leuten nachjagen, von denen ich eh nichts will. Habt ihr da ein paar Tipps für mich? Habt ihr Erfahrungen mit solchen Kleinstädten, in denen einfach tote Hose ist? Momentan verbringe ich einfach viel zu viel Zeit mit Suchen, und viel zu wenig mit Lernen.
  5. Hallo, ich habe am Donnerstag ein Mädel an der Ampel angesprochen und mich am Samstag mit ihr zum Spazieren getroffen (auf den Schlossberg hier gegangen). Sie ist Ukrainerin, wäre so oder so nach dem Studium nach Österreich gekommem. Sie ist direkt bei Kriegsbeginm abgehaue und nach Österreich gekommem und studiert Software Engineering. Sie spricht Deutsch. Als wir schon länger am Schlossberg waren meinte sie irgendwann, dass sie keine Zeit mehr hat und noch lernen will/muss. Das hat mich geärgert. Ich hatte gerade mal 3 Frauen getroffen was Dates angeht in meinem Leben. Das war also mein drittes Date, ich hoffe sie hat das auch als Date angesehen. Ich hätte mich gern mit ihr auf eine Bank gesetzt und dann ihre Hand genommen, meinen Arm um sie gelegt und sie im Idealfall geküsst. Das alles ging natürlich nicht mehr ab dem Moment als sie meinte, dass sie lernen will/muss. Vielleich steck ich mir meine Ziele zu hoch und muss langsamer da rangehen? Jedenfalls hab ich sie zu ihr nach Haus gebracht. Dachte vorher ich könnt ja an der Tür bei der Verabschiedung fragen, ob ich sie küssen darf. Ich hätte es gefragt weil ja kein Körperkontakt vorher vorhanden war und daher sollte man dann lieber fragen als einfach machen (???). Eigentlich sollte man ja nicht direkt von 0 auf 100 übergehen. Also von kein Körperkontakt auf Kuss ohne Nachfrage??? Daher hätte ich sie dann gefragt ob ich sie küssen kann. Ich wusste nicht wann ihre Tür kommt. Dann kam sie und es ging ganz flott. Wir umarmten uns und weg war sie. Das ging mir zu schnell und war find ich nicht machbar sie zu küssen. Meine Frage: Sie hat einiges Schöne von der Stadt noch nicht gesehen. Kann ich sie einfach nochmal zum Spazierengehen einladen? Das Wetter wird diese Woche wieder ganz gut. Am Samstag war es kalt und bewölkt. Da das Wetter diese Woche wieder gut wird könnte ich ihr einen schönen Ort zeigen. Mich dann frühzeitig mit ihr auf eine Bank oder an den Fluss setzen und dann Körperkontakt herstellen und versuchen sie zu küssen? Das war das eine Thema. Das andere ist: Die Ukrainerin war die 7. Frau die ich am Donnerstag angesprochen hab. 6 haben abgelehnt. Nur die Ukrainerin hat mit mir Kontaktdaten ausgetauscht. Um 23.00 Uhr habe ich am zentralen Umsteigeplatz mit vielen Haltestellen noch ein Mädel - die "Nummer" 8 - angesprochen. Aber auch da bei Frage nach Nummer "Ne, sorry". Ich hab vorher noch nie Frauen im Alltag angesprochen und hab bis vor kurzem immer gedacht, wie extrem schwer es ist, und dass ich mich vielleicht auch nicht überwinden kann. Aber ich bin froh da weitergekommen zu sein. Es ging eigentlich. Dieses "sich überwinden", dieser leichte Nervenkitzel macht eigentlich auch 'n bisschen Spaß. Allerdings ist der Moment in dem eine Absage kommt schon sehr blöd. Ich weiß dann auch nie so richtig was ich dann mache. Klar, ich sag dann freundlich "Okay, kein Problem. Schönen Tag noch.", aber geht man dann direkt woanders hin? Oder bleibt man an der Haltestelle stehen wo die Frau steht? (In dem Fall dass man losgezogen ist um Mädels anzusprechen und nicht eh fix irgendwohin muss) Hab die ja bisher an einem großen zentralen Umsteigeplatz mit vielen Haltestellen angesprochen. Und je hübscher die Frau, desto schwieriger fällt mir glaub ich das Ansprechen. Jedenfalls fühl ich mich im Moment süchtig danach wieder Frauen anzusprechen. Ich denk drüber nach morgen einfach wieder Mädels anzusprechen. Demotiviert nur, dass die einzige, bei der es zum E-Mail-Austausch kam (mein Handyakku war leer) aus der Ukraine kam und es bei den eingeborenen Frauen bisher nie geklappt hat. 1 Zusage und 7 Absagen Das demotiviert dann schon. Aber da ich mich überwunden hab, bin ich jetzt andererseits auch motiviert und will's einfach wieder probieren. Ich bekam bei 3 Mädels die ich angesprochen hab bei der Frage wohin es jetzt geht (es war früh morgens) die Antwort "zur Schule". Ist es okay auch so junge Mädels anzusprechen? Find schwer das Alter abzuschätzen und außerdem steh ich auf 18-23 jährige eh. Mehr als auf ältere. Bin leider schon 28 und 18 ist schon eigentlich schon sehr jung, aber es ist halt schwer nur allein optisch rauszufinden ob sie jetzt 18 oder 23 ist. Wäre 18 kein Problem? Sollte ich den Gedanken ausstellen? Einfach ansprechen? Ist halt schon 'n bissl krass falls ich mal eine 16 Jährige anspreche. Aber hoffe, dass ich sppre wenn die so jung sind. Optisch ist das manchmal schwierig zu sagen find ich. Dieses ganze Frauen Thema ist - unter anderem weil ich noch nie Sex oder eine Freundin hatte - sehr präsent bei mir und es dreht sich alles nur noch um dieses Thema. Da muss ich irgendwie wieder raus kommen. Seit September / Oktober letztes Jahr hab ich das erste Mal 3 Mädels geküsst beim Feiern. Das kam im Prinzip, weil ich mir gesagt hab, dass ich jetzt offensiver werde und Frauen beim Feiern in der Disko/Club ansprech. Ich bin eher introvertiert und merk auch wie anstrengend das Feiern ist und Alkohol ist auch scheiße eigentlich. Wr sber such seit September/Oktober oft feiern in Club/Disko. Es kann schon Spaß machen, aber so oft wie ich feiern geh ist das denk ich nicht mehr normal. Außerdem will ich nicht nur auf das Feiern gehen angewiesen sein. Deswegen bin ich froh, dass ich's jetzt nal im Alltag ohne Alkohol hinbekommen hab Frauen anzusprechen. Mit Blickkontakt vorm Ansprechen herstellen und Blicken standzuhalten, wenn sich Blicke kreuzen hab ich ein Problem. Ich schaue dann immer weg und kann den Blicken nicht standhalten, weil ich mich schäm oder so. Vielleicht ist das mit dem Blickkontakt aber wieder nur eine Sache des Überwindens. Also einfach machen. Es gibt hier viele Balkan-Mädels ("Jugos"). Ich find da gibt's echt hübsche. Wenn ich ehrlich bin hätte ich gerne mal was mit so einer. Ich steh drauf, wenn die dann noch so 'n leichten "Asi-Style" haben. Hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber ist so. Bin da nur ehrlich. Wenn ich so eine seh sprech ich die direkt mal an. Hab hier mal bei field reports reingeschaut und manche dort gehen ja echt einfach in die Stadt Frauen ansprechen und landen kurze Zeit später am selben Tag mit denen im Bett. Das z.B. hätte ich mir am besten gar nicht durchlesen sollen. Sowas zieht mich nur runter. Weil für mich das ganze unvorstellbar ist und ich mich schon über's Küssen freuen würde. Ist auch die Frage, ob es überhaupt erstrebenswert ist das zu machen? Jedenfalls mache ich mein Glück und mein Selbstwert anscheinend davon abhängig ob ich auch sowas hinkrieg. Und dann denk ich mir "Wird eh nie klappen" und fühl mich unattraktiv.
  6. Hallo, zunächst mal an alle bereits jetzt schöne Feiertage und ein besinnliches Fest. Ein kurzer Disclaimer vorher zu meinem Text. 1. Ja ich habe bereits einen ähnlichen Text geschrieben. Dieser ist jedoch ausführlicher, erklärt die Hintergründe und ist wesentlich besser strukturiert mit Unterüberschriften. 2. Vorsicht- das hier ist wohl ein "Jammer-Thread"- wer sowas nicht lesen will, den kann ich verstehen und warne ich somit schonmal jetzt 3. Was will ich erreichen mit dem Text? Ich befinde mich zurzeit in Psychotherapie und halte das zurzeit für das wichtigste bevor ich überhaupt daran denke mich mit Pick-up zu beschäftigen Dieser Text ist vielleicht auch für Leute die sich für Psychologie interessieren und vielleicht ihre Einschätzung als "Hobbypsychologen "geben wollen etwas:) 4,Ich bin mir wohl bewusst das es wahrscheinlich auch negative Beiträge geben wird, darf ja jeder kommentieren wie er will. Tut euch keinen Zwang. Wie unter Punkt 3 gesagt, ich bin bei einem Therapeuten und gehe damit das Problem an. So das wars und dann jetzt den wohl längsten Beitrag aller Zeiten:) ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ 1. Anlass des Textstücks Morgen ist Weihnachten, es ist der 23.12.2021 und ich schreibe diesen Text für den Fall, dass ich mich in der Zukunft an einen Psychotherapeuten wenden sollte. Aus meiner Sicht ist mein „Problem“ recht komplex, weshalb es mir leichter fällt meine Gedanken aufzuschreiben, als sie mündlich wiederzugeben Der Text soll meinem zukünftigen Psychotherapeuten dabei helfen meine Situation zu verstehen und sich einen Überblick zu verschaffen. Ich werde versuchen meine Gedanken nachvollziehbar und chronologisch darzustellen und nicht um den „heißen Brei“ herumzureden. Ich weiß aber nicht, ob es mir gelingen wird mich kurzufassen, aber ich gebe mein Bestes. 2. Kindheit 2.1 Frühe Kindheit Ich würde sagen ich hatte eine behütete Kindheit und bin in einer liebevollen Familie aufgewachsen. Mit meinen Eltern hatte ich insgesamt immer ein gutes Verhältnis, ich habe einen vier Jahren jüngeren Bruder, mit dem ich mich auch gut verstehe. Ich war ein Spätentwickler, das bedeutet das ich später sprechen, laufen oder Fahrrad-Fahren gelernt habe und erst mit sieben Jahre eingeschult worden bin. Insbesondere im Bereich der Feinmotorik und der deutlichen Aussprache hatte ich lange Zeit Probleme. In meiner Kindheit hatte ich zwar ein weitgehend „normales“ Sozialleben, dennoch würde ich rückblickend behaupten, auch hier bereits weniger Kontakte als der Altersdurchschnitt gehabt zu haben. Ich hatte zu zwei Nachbarskinder eine gute Freundschaft, mit denen ich zusammen als Kind oft auf der Straße gespielt habe. Ich war laut Erzählungen meiner Eltern ein „fröhliches und aufgewecktes“ Kind, das oft gelacht hat. 2.2 Grundschule/Übergang weiterführende Schule Jedenfalls wurde ich auch zusammen mit den beiden Nachbarskindern eingeschult. Zuletzt habe ich mir meine Zeugnisse der Klassen 1-4 nochmals angeschaut. Unter dem Punkt „Sozialverhalten“ ist mir eine Gemeinsamkeit aufgefallen. Überall war eine Formulierung sinngemäß wie „er hat teilweise Schwierigkeiten sich in das Klassengefüge einzubringen und pflegt nur mit einigen wenigen ausgewählten Klassenkameraden Kontakt“ zu finden. Und auch aus meiner Erinnerung war es bereits damals so, dass ich im Vergleich zu Gleichaltrigen wenig soziale Kontakte hatte. Bereits in der Grundschule kann ich mich an einzelne Vorfälle erinnern, die Schwelle zum Mobbing wurde da aber aus meiner Sicht noch nicht erreicht. Meine schulischen Leistungen waren mangelhaft, meinen Eltern wurde empfohlen mich auf eine Sonderschule zu schicken. Daraufhin hat mein Vater begonnen mit mir „eisern“ zu lernen und das war keine einfache Zeit. Letztendlich habe ich dann aber den Übertritt aufs Gymnasium geschafft. 3. Gymnasium/Jugend 3.1 Mobbing Meine beiden „Freunde“, die beiden Nachbarskindern, sind mit mir zusammen in eine Klasse gekommen. Mit den beiden hatte ich bis zum Ende der Schulzeit eine gute Freundschaft. Auf diese beiden hat sich dann aber mein Sozialleben beschränkt. Weitere soziale Kontakte haben sich nicht ergeben. Ich war definitiv, das kann ich so sagen, die gesamte Zeit auf dem Gymnasium, also von der fünften bis zur zwölften Klasse, also im Altern von elf Jahren bis neunzehn Jahren, ein Außenseiter. Es fand über die gesamte Gymnasial-Zeit Mobbing statt. Das fing mit Klassikern an, wie das ich immer im Sport als letzter ausgewählt worden bin, immer. Mein Schulranzen wurde versteckt, meine Schulsachen wurden gestohlen, beschädigt oder verdreckt. Ich wurde auf dem Nachhause-Weg mit Schneebällen abgeworfen, ich weiß noch immer, wie ich versucht habe mich „intuitiv“ immer dann rechtzeitig zu ducken, wenn ein Schneeball von hinten geflogen kam. Mit wurde im Unterricht immer wieder von hinten auf den Nacken geschlagen mit der flachen Hand. Jahrelang. Natürlich gab es Phasen, wo es stärker war, und Phasen wo es schwächer war. Aber ich kann mit Fug und Recht behaupten, das ich über acht Jahre lang ein Außenseiter war und starkem Mobbing ausgesetzt war. Mein persönliches „Highlight“ war, als ein Mitschüler mir im laufenden Unterricht mit einer Bastelschere einen großen Bündel Haare abgeschnitten hat, und alle anderen darüber nur gelacht haben, auch die Mädchen in der Klasse haben sich regelmäßig über die „Mobbingactionen“ lustig gemacht. Wie erwähnt hatte ich bis auf die zwei genannten Freundschaften eigentlich keine weiteren Sozialkontakte. Die beiden waren aber selbst auch eher Außenseiter, ich will damit die Freundschaft zu den beiden nicht herabwürdigen, aber ich habe über sie eben auch keine weiteren Menschen kennengelernt. In meiner Freizeit war ich viel in meinem Kinderzimmer, auch im Sommer. Ich kann mich an hunderte Wochenenden erinnern, in denen ich nur in meinem Zimmer saß. Es gab unzählige „Gespräche“ mit meinen Eltern. Ich „solle doch einfach rausgehen“ und „könne doch nicht den ganzen Tag im Zimmer sitzen“. Worauf ich meistens erwiderte „ich habe auch niemanden, um mit diesen etwas zu unternehmen“. Mit den zwei Freunden habe ich viel Zeit mit Zocken verbracht. 3.2 Verpasste Erfahrungen Rückblickend würde ich sagen, dass ich einfach eine komplette „Lebensphase“ übersprungen habe. Beziehungsweise noch nicht mal übersprungen, sondern sie hat schlichtweg nie stattgefunden. Ich habe nie gegen meine Eltern rebelliert oder mich aktiv abgegrenzt, so wie Teenager das für gewöhnlich machen. Ich war nie auf Partys, ich habe keinen Alkohol getrunken. Ich war nie Mitglied einer Clique, hatte nie meine „Peer-Group“. Ich kann keine „Geschichten aus meiner Jugend“ erzählen und werde es nie können, da die Zeit vorbei ist. Ich habe meine Teenagerzeit und meine Jugend „in meinem Kinderzimmer“ verbracht. Rückblickend bereue ich das zwar extrem, aber ich wüsste auch nicht was ich hätte anders machen sollte. Ich war ein „Außenseiter“ eben. Was ich insbesondere aus meiner Sicht verpasst habe ist der Zeitabschnitt der Pubertät. Während die anderen auf Mädchen zugingen, erste Erfahrungen machten und es lernten wie man „flirtet“, passierte bei mir eben gar nichts. Aus meiner Sicht gibt es für alles bestimmte Lebensphasen. Natürlich bedeutet das nicht, das man etwas nachholen kann. Aber wenn man den idealen Zeitpunkt verpasst, wird es mit jedem Jahr schwerer und nicht leichter, und das in einem Lebensbereich der einen eh schon eher nicht so liegt. Dieser „Handwerkszeug“: Wie flirtet man, wie bahnt man eine Beziehung an, das habe ich nicht. Flirten ist für mich so ein bisschen eine Fremdsprache. Ja klar jetzt kann man sagen „Frauen sind auch nur Menschen, rede mit ihnen wie mit Männern auch“. Nun zu einem läuft bei mir bereits das „Sozialisieren“ mit Männern eher beschwerlich und wenig erfolgreich, zum anderen muss ich schon sagen ist bei mit diese „Frauen-Sache“ schon extrem. Ich habe es zustande gebracht, mein Abitur zu absolvieren, ohne mit Klassenkameradinnen oder anderen Mädchen auf der Schule zu reden. Bis auf ein bis zwei Sätze während Gruppenarbeiten fanden einfach keine Gespräche statt. Zum einen hätte ich auch nicht gewusst, über was ich reden soll, zum anderen wäre es mir aufgrund meines „niedrigen sozialen Status als Außenseiter“ auch nicht eingefallen mit den Mädchen zu reden, zumal sie mich ja auch bei einigen Mobbingactionen ausgelacht haben. Das ich kein Interesse gehabt hätte ist nicht der Fall. Sowohl in der Grundschule als auch in der Zeit auf dem Gymnasium habe ich immer wieder für Klassenkameradinnen „geschwärmt“. Nachdem ich mein Abitur absolviert habe, ist der Kontakt mit den beiden Freunden abgebrochen. Ich habe seit fünf Jahren kein Kontakt mehr mit ihnen. Mit dem einen habe ich mich mal wieder getroffen vor einiger Zeit, aber er lebt inzwischen weiter weg und man hatte sich „nichts zu sagen“ und es war gefühlt für beide „unangenehm“ das Treffen, die Freundschaft ist tot meiner Meinung nach. 4. Berufsweg nach dem Abitur 4.1 Polizeiausbildung Nach dem Abitur bin ich zur Polizei gegangen. Der „Küchenpsycholge“ würde jetzt die Verbindung ziehen und sagen „ja klar er wurde gemobbt und jetzt möchte er Macht haben und es allen heimzahlen“. Nein, überhaupt nicht. Das ist nicht der Grund. Der Hauptgrund, wenn ich ehrlich bin, ist, dass ich schlichtweg nicht wusste, wo ich beruflich hinwollte und aus meiner Sicht weder großartige Interessen noch bestimmte Talente oder außergewöhnliche Stärken besitze, mein Abitur war eher mäßig bis schlecht. Polizei erschien mir als „vernünftig“, ein sicherer Plan, stabile Stelle, sicheres und ausreichendes Gehalt und der verlockende Beamtenstatus. Zudem ist der Beruf wohl grundsätzlich aus Sicht fast aller erstmal „spannend“. Dafür kann man sich begeistern, und wie gesagt ich wusste auch nicht was ich sonst hätte machen sollte. Es gab schließlich auch Druck aus dem Elternhaus endlich etwas zu „machen“ und nicht „herumzuliegen“, was ich ja auch verstehen kann. Also zog ich die Ausbildung durch, zwei-einhalb Jahre lang. Ich fand die Ausbildung an sich auch spannend, auch wenn sie für mich sehr anstrengend war. Seit meiner frühen Jugend habe ich eben mit Gefühlen der „starken Anspannung“ und „sozialen Ängsten“ zu tuen. Einen neuen Freundeskreis konnte ich die Ausbildung auch nicht aufbauen. 4.2 Streifendienst nach der Ausbildung Fakt ist folgendes. Ich bin mit der Ausbildung fertig und arbeite seit September dieses Jahrs als Streifenpolizist im Schichtdienst auf einer Dienstelle. Es ist für mich eine extreme mentale Belastung. Der Schichtdienst ist körperlich und auch mental bereits auslaugend. Ich arbeite im Dreischichtmodell mit Doppelschlag, auf eine Spätschicht folgt am nächsten Tag die Frühschicht und noch am gleichen Tag die zehn Stunden dauernde Nachtschicht. Dazu ist der Polizeiberuf an sich, wie sich jeder vorstellen kann, bereits für einen jeden „psychisch gesunden“ Menschen eine große Herausforderung. Stress, spontane Einsätze, Umgang mit Leben und Tod. Ich behaupte jetzt mal das ich mit dem oben genannten gut umgehen könnte, Jetzt kommen bei mir aber gleichzeitig noch zwei Dinge dazu, welche das „Fass“ zum Überlaufen bringen. Zum einen strengt mich bereits das bloße „unter Menschen seien“ an. Das bedeutet die ganze Zeit mit den Kollegen zusammen zu seien. Vor allem weil die „Stimmung“ auch nicht so gut ist. Ich denke hier wäre ich villeicht gut beraten die Dienstgruppe oder Dienststelle zu wechseln, weil ich vielleicht einfach nicht in die Gruppe hineinpassen. Oft kommt es zu einer „unangenehmen Stille“, obwohl ich wirklich versuche, immer wieder Gespräche anzufangen und freundlich und offen zu seien. Zum anderen ist es als „Neuer“ sowieso schwer alles neu zu lernen, vor allem habe ich in der Ausbildung auch „Bulimie-Lernen“ betrieben und mir wurden von meinem Chef bereits „fachliche“ Defizite vorgeworfen, und wenn man dann der ist der als nicht „so kompetent“ gilt, ist es zusätzlich schwer. Letztendlich hat sich das alles so sehr gesteigert, dass ich bereits immer, bevor ich in die Arbeit musste extreme Nervosität und Anspannung fühlte. 4.3 Krankschreibung Ich habe mich schließlich krankschreiben lassen. Nächsten Januar habe ich ein Gespräch mit meinem Chef. Dann bin ich seit 12 Wochen krankgeschrieben und muss wieder anfangen oder es kommt zu einer „amtsärztlichen Untersuchung“, zu der es aber auch sowieso kommen kann. Ich war bei einem Anwalt für Beamtenrecht und auch bei einem Psychologen/Psychiater, beide haben mir nach ihren Erfahrungswerten gesagt, dass das Thema „Psychotherapie“ als Beamter auf Probe in meinem Bundesland kritisch ist und ich lieber auf die Verbeamtung auf Lebenszeit warten sollte, obwohl sie mir ja grundsätzlich dazu raten, würden Hilfe zu suchen. Das ist aber wenn man den Job behalten will, eben schwierig. Und grundsätzlich ist das eben ja ein cooler Beruf, nur konnte ich wirklich nicht mehr vor Anspannung, mein ganzes Leben hat sich nur noch darum gedreht, in meiner Freizeit habe ich keine Ruhe mehr gefunden, ich habe gebetet für jede Stunde die in der Arbeit „rumgegangen“ ist. 5. Sozialleben/Einsamkeit 5.1 Wie sieht mein aktuelles Sozialleben aus? Wie bereits beschrieben würde ich mich als Introvertierten bezeichnen. Das bedeutet das ich Energie aus der Ruhe ziehe und mich das unter Menschen seien anstrengend. Aus diesem Grund bin ich nach der Arbeit grundsätzlich gerne allein und ich würde sagen das ich wohl schon immer ein Einzelgänger gewesen bin. So weit so gut. Dennoch habe ich, und das seit vielen Jahren, ein chronisches Gefühl der Einsamkeit, sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht. Qualitativ bin ich einsam, weil ich keine „Verbindung“ zu den Menschen habe. Ich habe keinen besten Freund, ich habe keinen einzigen Freund. Niemanden mit dem ich über Probleme reden kann. Niemanden mit dem ich eine „emotionale“, „tiefere“, „menschliche“ Verbindung habe. Quantitativ bin ich einsam, weil sich mein gesamtes Sozialleben faktisch auf drei lose Bekannte beschränkt. Alles drei sind ehemalige Kollegen aus der Ausbildung. Bekannter eins begleitet mich so dreimal die Woche ins Fitnessstudio, mit Bekannter zwei und drei kommt es zu circa einem Treffen im Monat. Wir sind dann, als es Corona noch zuließ, feiern gegangen, also erst in eine Bar und dann in einem Club. Da alle drei in Beziehungen leben, und eben ihre „richtigen“ Freunde haben, ihren „richtigen“ Freundeskreis haben, und zudem noch in einem anderen Schichtdienst wie ich arbeiten, kommt es eben nur zu etwa einem Treffen im Monat. Ansonsten bin ich in meiner Freizeit immer allein. Nach der Arbeit, vor der Arbeit, am „Wochenende“, im Urlaub. Bis auf das Treffen einmal im Monat und die gemeinsamen 90 Minuten im Fitnessstudio bin ich also komplett allein, habe niemanden, um etwas zu entnehmen. 5.2 Wie verbringe ich meine Zeit allein? Was mache ich dann allein? Nun ich bin fast täglich im Fitnessstudio und trainiere „ambitioniert“, achte auf meine Ernährung, ich ziehe das seit mehreren Jahren durch und habe dadurch einen sehr durchtrainierten Körper, auf den ich auch stolz bin, auf das tägliche Training freue ich mich. Aber wie gesagt bis auf die wenigen seltenen sozialen Treffen bin ich allein in meiner Wohnung, ich lebe auch seit etwa vier Monaten in meiner ersten eigenen Wohnung allein. Da ich auch fast nie, oft wochenlang keine Nachrichten bekomme auf WhatsApp, und ich ja auch niemanden habe, um etwas zu unternehmen, und ich sowieso nach der Arbeit meine Akkus aufladen muss, schaue ich dann Netflix. Sehr lange. Sehr lange. Eine einfache Lösung sehe ich nicht. Zum einen macht es Corona nicht einfacher. Zum anderen sind die meisten Freundeskreise eben geschlossen in meinem Alter und bereits gefestigt. Und wenn jemand neues integriert wird, dann nur weil er etwas mitbringt, wie zum Beispiel das man Kontakt zu weiteren Leuten herstellen kann oder die Leute auf Partys mitnehmen kann. 5.3 „Such dir doch einfach Freunde“ Ich habe da den Eindruck das man Freunde braucht, um neue Freunde zu bekommen. Ich habe, weil ich so ja nicht rauskomme auch nichts zu erzählen, hätte Angst das man auffliegt, das die Leute herausbekommen oder ahnen das man keine Freunde hat. Dann habe ich neben der Arbeit eh kaum Energie für Soziales. Und dann der Schichtdienst noch, der es sowieso schwierig machen würde zum Beispiel regelmäßig in einem Verein oder ähnliches zu sein, wobei ich da weder der Typ für bin noch glauben dafür die Energie aufwenden will und kann. Außenstehende würden schnell bemerken das mit mir etwas „nicht stimmt“, dass ich sozial abgeschnitten bin. Ich habe keine Fotos mit Freunden. Ich besitze kein einziges Foto mit Freunden, ich habe wirklich geschaut in meiner Cloud der letzten acht Jahre. Nur Fotos, auf denen ich allein bin, ja so als ob ich keine Vergangenheit hätte. Jeder hat doch Fotos mit Freunden von Erlebnissen, von Zeiten der Ausbildung oder Studium. Allein diese Sache mit den Fotos kann man nicht verstecken, irgendwann kommt das raus. Ich habe auch keine Social-Media, fühle mich allein deswegen schon als Außenseiter. Ich habe nur WhatsApp. Auch hier würde es reichen das jemand in mein Handy schaut für eine Sekunde und ich wäre als „einsam gebrandmarkt“. Ich habe insgesamt 20 Kontakte auf meinem Handy, da ist mein Chef, mein Versicherungsvertreter, der Hausmeister und meine Familie eingerechnet. Außer der Familie nur die drei oben genannten losen Bekannte. Es kommt oft vor das ich wochenlange keine Nachrichten bekomme, auch unter den losen Bekannten, an den seltenen Momenten, wo wir uns mal treffen, ist es mir unangenehm das sie bemerken das ich noch nie eine Nachricht bekommen habe, während ich bei ihnen bin. Wie auch, wenn ich mich einmal im Monat mit denen treffe, sind ja alle Personen, die mir eine Nachricht schreiben könnten, versammelt. 5.4 Woran mache ich das „Allein“ seien fest? Ich war seit sechs Jahren auf keinem Geburtstag mehr, ich war seit mindestens genauso lange nicht mehr in einer WhatsApp Gruppe, es gibt ja oft so Gruppen in denen besprochen wird was man jemanden schenkt oder wo man einen Geburtstag plant, das alles kenne ich nicht. Meinen 14ten Geburtstag habe ich gefeiert, seitdem keinen mehr, wie auch ohne Freunde. Meinen 18ten nicht, meinen 21ten nicht, und vor kurzem meinen 23ten nicht. Mir gratuliert außer der Familie niemand, ich gratuliere außer Familienangehörigen auch niemanden, da ich von meinen drei losen Bekannten nicht mal weiß wann den Geburtstag haben. Woher soll ich das auch wissen, habe keine Ahnung auf diese Ebene hinaus ist da bei uns nie gegangen. Genauso wie ich niemanden habe um was zu unternehme, war ich auch seit bestimmt sechs Jahren nicht mehr im Urlaub, ja habe seit dem Zeitraum mein Bundesland, ja wahrscheinlich kaum den Landkreis verlassen. Silvester habe ich die letzten Jahre allein an einem Rastplatz verbracht, weil ich nicht wollte das meine Eltern wissen das ich so allein bin (mittlerweile habe ich ihnen auch diesen Text geschickt) und sie wissen von allem Bescheid). 6. Teufelskreis/Entfremdung von der Gesellschaft Das ist eben auch ein Teufelskreis, man hat eben nichts zu erzählen, ist langweilig um wirkt komisch auf neue Leute. Und das ist auf der Arbeit so, oder in der Freizeit. Ich kann keinem mein „wahres Ich“ zeigen, ich will nicht, dass die Leute wissen, dass ich keine Freunde habe. Fühle mich auch entfremdet von der Gesellschaft und kann zu keinem „relaten“, weil ich zu Leuten, die Freunde haben und die eine normale Vergangenheit haben, die WhatsApp Nachrichten bekommen, die Fotos mit Freunden habe, die von Erlebnissen mit Freunden erzählen können, unterlegen fühle. Und das dauerhaft, weil ich eben die Erfahrungen nicht Rückgängig machen kann. Und gewissermaßen fühle ich mich ja seit Jahren so, es ist chronisch und ich kann nicht anders, als mich als „Außenseiter“ zu identifizieren. In den Momenten bin ich dann auch erschöpft von der Arbeit, ich fühle mich dann wohl allein und dann bin ich halt ein Einzelgänger. Mit fehlt dann auch die Energie dafür mich mit fremden Leuten zu treffen und so zu tuen als wäre ich einer von ihnen, aber ich bin keiner von ihnen, ich fühle mich nicht verbunden mit ihnen, ja ich fühle mich teilweise auf den seltenen Treffen mit den oben genannten Bekannten einsamer als wie, wenn ich wirklich wie sonst immer in meine leere Wohnung komme. Dieses Gefühl der Entfremdung habe ich überall, und wenn ich nur in der Zeitung oder im Internet Artikel lese, wie „Wie sich unserer Freundschaften/Dating in unserer Jugend von unseren 20er unterscheiden“- und ich mir denke, die Leute haben Freunde? Also ich hatte weder in der Jugend welche noch jetzt welche. Ja oft fühle ich mich wie ein Alien, ich gehöre nirgendswo dazu, wie damals in der Schule, und das geht halt Jahr ein für Jahr aus, es ist ein Dauerzustand, ein roter Faden in meinem Leben 7. Unerfahrenheit mit Frauen 7.1 Wieso es ohne Sozialleben keinen Sinn macht, überhaupt eine Freundin zu suchen Aus dem gleichen Grund wie oben macht es für mich auch keinen Sinn zu versuchen eine Frau kennenzulernen. Sie würde meinen eklatanten Mangel an Sozialleben bemerken, und ein Mensch ohne Freunde, ja an dem kann etwas nicht stimmen. In der Kennenlernphase stellt man den Partner den Freunden vor, man nimmt ihn mit auf Partys, man zeigt dem Partner Bilder mit Freunden vor früheren Erlebnissen, das alles kann ich nicht, ich bin damit nicht attraktiv für Frauen. 7.2 Ängste/Hemmnisse/“Panikverhalten“ Des Weiteren muss man als Mann aktiv seien, in meinem Alter hat man ja „bereits“ Erfahrung, weiß was man will. Währenddessen habe ich mit den Jahren werdende immer größere Hemmnisse gegenüber Berührungen, ein erster Kuss oder gar das erste Mal, das wird mit jedem Lebensjahr ein grösser werdendes und sich stetig weiter entfernendes Mysterium zu seien, man kann sich einfach nicht vorstellen das eine Frau sexuelles oder romantisches Interesse an einem haben könnte. Ich denke vom optischen her schon das eine Frau an mir Interesse haben könnte, aber selbst, wenn, durch mein ungeschicktes, unerfahrenes Verhalten könnte ich eh nicht adäquat reagieren. Und dann weiß ich auch gar nicht ob ich nicht allein besser dran bin. Mich stresst soziales eh schon so, der Gedanke an ein Date löst beim mir eine Panikattacke aus, das wäre bestimmt nur unangenehm für alle Beteiligten. Und das bestätigt sich immer wieder. Ich treffe die junge Nachbarin im Aufzug, laufe rot an und sie sagt hallo und ich sage leise hallo und hoff einfach nur das der Aufzug anhält, ich kann das einfach nicht, entweder ich bin nicht dafür gemacht oder durch meine „Geschichte“ einfach nachhaltig so beeinflusst das ich es nicht kann. Ich weiß ja auch nicht, wie mein ein „Freund“ ist, was man in einer Beziehung macht, über was man redet. Keine Ahnung. 7.3 Bindungsangst Zu allem Überfluss weiß ich auch gar nicht ob ich eine Beziehung eingehen könnte, hätte so Angst vor einer Trennung. So dass mir eventuell das allein seien lieber ist, als das Risiko verletzt zu werden. 7.3 Was suche ich überhaupt? Ich war aber auch noch nie verliebt, ich weiß nicht, wie sich das anfühlt. Ich hätte gerne eine Freundin, die ebenfalls tendenziell noch eher unerfahren ist, um es „langsam“ angehen zu lassen, um mich mit ihr mehr auf einer „Ebene“ zu fühlen. Ich denke ich würde eine Beziehung auf jeden Fall vorziehen als Sex mit einer Fremden, wobei ich wie gesagt absolut keine Erfahrung habe. Gerade heutzutage wen man so in den Medien hört hat man den Eindruck das es jeder Sex hat, die Frage ist nur mit wem und wie. Es gibt keine Tabus mehr. Aber darüber keinen Sex oder keine Beziehung zu finden und im „Höheren“ Alter noch unerfahren zu seien, darüber wird nicht geredet, es fühlt sich so an als wäre man allein mit dem Problem. Jeder soll sich so ausleben wie man will, aber ich weiß eben nicht ob ich mit einer Frau harmoniere die „normale“ Erfahrungen gemacht hat, wahrscheinlich wäre ich ihr aber eh zu unerfahren. 7.4 extreme Unerfahrenheit und kein Kontakt mit Frauen Ich hatte noch nie eine Freundin, ich hatte auch noch nie eine Freundschaft zu einer Frau oder auch nur einen weiblichen Kontakt in meinem Handy. Ich habe noch nie geküsst, noch nie Händchen gehalten, noch nie Sex gehabt. Noch nie ein Date gehabt. Noch nie geflirtet. Ich habe, wenn ich im Alltag eine Frau sehe, die mir gefällt, selbst wenn sie mich vielleicht wie beim Sport mal anlächelt, keinen Mut sie anzusprechen. Ich kann keinen Blickkontakt halten und versuche einfach nur der Situation zu entfliehen. Wie Leute am flirten oder kennenlernen Spaß haben können oder das so locker sehen verstehe ich nicht, ich könnte mir nichts Stressigeres vorstellen. 7.5 Sehnsüchte und Einsamkeit/Leide ich unter dem „Single seit Geburt“-Seien? Das ist das Problem was mir am meisten wehtut. Wen ich, auch jetzt in der Weihnachtszeit, Pärchen sehe, werde ich oft traurig. Mir fehlt das alles, Zweisamkeit, Romantik, jemanden haben, wenn man die Wohnung kommt, Händchenhalten oder natürlich auch Sex. Vor allem, weil ich eben weiß, wie ich mit 10 in der Grundschule in eine Klassenkameradin „verliebt war“, oder wie ich mir mit 16 gedacht habe „ach das kommt noch“. Oder an meinem 18ten gedacht habe „lange kann es nicht mehr dauern“. Oder an meinem 21ten gedacht habe, ok jetzt bin ich sogar in den USA volljährig, aber es ist immer noch nichts passiert, Jetzt werde ich nächstes Jahr 24 und wenn ich ehrlich bin, habe ich für mich so die Hoffnung aufgeben, weil ich denke bei meiner Vergangenheit wäre es schon ein Wunder, wenn ich es schaffen sollte, wieder meine Arbeit zu machen und villeicht ein paar Bekannte zu haben, denke nicht mal an eine Freundin. 7.6 Professionelle? Und auch wenn es frustrierend zu seien noch nie Sex gehabt zu haben, wenn man eine Frau sieht, die einem gefällt im Sommer oder so, aber ich will nicht zu einer Prostituierten, das wäre für mich eine Art endgültiges Aufgeben, Villeicht mit 30. Dann ist es eh schon egal. Weil ich noch keinen Sex hatte, fühle ich mich anderen Männern unterlegen und habe immer Angst das über dieses Thema mal geredet wird, auf Partys besteht ja die Gefahr das es mal dazu kommt. 8. Zukunft 8.1 Wie wirke ich von außen? Nach diesem Text denkt man wahrscheinlich man würde mir ansehen, wie ich „drauf“ bin. Ich behauptete jetzt mal nein. Wirke von außen auch aufgrund meines „harten“ Aussehens, Muskeln und so, eher kühl und distanziert und kann für kurze Zeit ganz gut Selbstsicherheit spielen, außer gegenüber Frauen, die mir gefallen. Über längere Zeit, beispielsweise bei den Arbeitskollegen, wurde ich von Chef mal darauf angesprochen das ich ein „netter Kerl“ sei, bei dem aber etwas nicht „stimme“, er könne aber trotz seiner laut eigenen Aussage großen Lebenserfahrung nicht sagen kann, was „es“ ist. Gegenüber meinen Bekannten bin ich ein recht lockerer Mensch, der immer einen humorvollen Spruch auf Lager hat, wenngleich ich vermuten würden das sie mich für verschlossen halten, ich erzähle nie etwas von mir, weil es ja auch nichts zu erzählen gibt, aber auch sie reden mit mir ja nie über ihre Freundinnen oder Beziehungsprobleme etc, weil sie vermutlich instinktiv merken das etwas mit mir nicht stimmt. 8.2 Fortschreitendes Problem? Generell ist das Problem meiner Meinung nach einer Verflechtung von mehreren Teufelskreisen, welche mit zunehmendem Alter an Fahrt aufnehmen. Freundeskreise sind immer mehr gefestigt, mit 30 kommt man gar nicht mehr rein. Die Leute werden anfangen zu heiraten, Kinder zu bekommen und ihre Freizeit immer mehr mit Pärchen zu verbringen. Langfristig möchte ich auch sicher Kinder bekommen, und ich will auch kein „alter“ Vater werden, was das Problem „Frauen“ halt nochmal emotionaler macht. 8.3 Status Quo Krankschreibung/Psychotherapie/Wiederaufnahme Dienst Aufgrund des Status Beamter auf Probe muss ich eben vorsichtig seien mit einer Psychotherapie. Wenn dann müsste ich diese selbst zahlen, und auch dann hätte ich eigentlich die Pflicht dies die Dienstherren mitzuteilen. Ich will eigentlich zurück in meine Arbeit und muss es ab Anfang Januar ja auch wieder, mal gucken, ob das mit der Anspannung besser wird.
  7. Hallo Leute, bin jetzt mittlerweile 4 Jahre wieder nur stiller Mitleser hier im Forum gewesen. Aus Bequemlichkeit und Angst in alte Muster gefallen und "Oh Wunder" es hat sich in Bezug auf Frauen nur sehr wenig bis nichts verbessert. Über die Jahre hat sich jetzt wieder ein gewisser Leidensdruck bei mir aufgebaut, der heute seinen Höhepunkt erreicht hat. Habe im Moment Urlaub und so saß ich heute vor meinem PC (wie so oft) und mir fiel sprichwörtlich die Decke auf den Kopf. Ich habs zu Hause einfach nicht mehr ausgehalten und so bin ich raus etwas frische Luft schnappen. Während des Spaziergangs wuchs in mir der feste Entschluss: "Heute sprichst du mindestens eine Frau an. Eher gehst du nicht wieder heim." Wie soll ich sonst Frauen kennen lernen? Onlinegame ist nichts für mich. Habe ich bereits versucht (Ist ja auch schön bequem). Da ich nicht gewillt bin teure Fotos zu machen und mein Profil zu pimpen, damit auch nur der Hauch einer Chance besteht eine attraktive Frau zu daten, lief das natürlich eher bescheiden. Mit meinem Profil bei Tinder kam nach 2 Monaten Onlinegame gerade mal ein lausiges Date raus. Dass ich dieses Date dann so garnicht attraktiv fand, brauch ich wohl nicht extra zu erwähnen. Onlinegame überlasse ich lieber anderen. Hab mit Instagram, Facebook oder was auch immer eh nichts am Hut. Ist einfach nicht meine Welt. Alles irgendwie zu aufgesetzt und fake. Nightgame wäre eine andere Option. Hab mich aber in Clubs mit lauter Musik und großen Menschenmengen noch nie wohl gefühlt. Ziemlich schwer da in einen entspannten und autentischen State zu kommen. Fällt also auch erstmal flach. Ihr merkt schon, dass ich euch hier ziemlich viele Ausreden auftische um nicht aktiv zu werden. Aber da haben wir ja noch eine Möglichkeit mit hübschen Frauen in Kontakt zu kommen... Das Daygame. Und so komme ich auf den heutigen Tag zurück. Meine Entschluss stand also fest und so bin ich eine Weile durch die Innenstadt gelaufen, um ein geeignetes Target zu finden. Weiß nicht ob es an der Uhrzeit lag, aber fand lange keine Frau die mir gefiel. Was ich fand war einen alten Opa der in einer Gasse mit seinen Krücken am Boden saß und nicht mehr hochkam. Dem half ich natürlich. Naja wenigstens eine gute Tat am Tag vollbracht. Ist bestimmt gut fürs Karma. Bin dann in den Supermarkt, um mir einen Smoothie zu holen (muss irgendwie von diesen scheiß Energydrinks runterkommen). Diesen trank ich neben dem Laden und da sah ich sie. Eine schwarzhaarige Schönheit kam direkt auf mich zu, den Blick auf ihr Handy gerichtet. Und während ich überlegte, wie ich sie am besten ansprechen soll, war sie auch schon an mir vorbeigelaufen. Mist, aber so einfach gebe ich nicht auf. Jetzt oder nie! Also habe ich sie wieder eingeholt und dann passierte Folgendes: Ich: Hey, weißt du wo man hier guten Kaffe trinken kann? HB (im gebrochenen Deutsch) Nein, keine Ahnung Ich: Do you speak German? HB: Ja ich spreche deutsch Ich: Ah, cool woher kommst du? HB: irgendwo aus Osteuropa (hab ich schon wieder vergessen) Ich: Bleib mal kurz stehen HB: Nein will ich nicht, was möchtest du von mir? (man merkte das es ihr sichtlich unangenehm war und sie wirklich keine Lust hatte mit mir zu reden) Ich: Ich find dich süß und möchte dich gerne kennenlernen HB: Nein kein Interesse. Ich bin verheiratet. Ich: Alles klar, wie alt bist du denn? HB: Warum fragst du mich das alles? (Sie war hier schon ziemlich genervt) Ich: Du ich merke dir ist das hier sichtlich unangenehm, dann lasse ich dich natürlich in Ruhe HB: Ist wohl besser, tut mir Leid Und das war mein erster Approach seit Jahren. Viel schlechter hätte es wohl nicht laufen können. Auf der einen Seite war ich natürlich froh mich überwunden zu haben. Andererseits tat der doch so direkte Korb natürlich weh. Gewundert hat er mich aber nicht. War währendessen übelst nervös und das hat man mir auch meilenweit angesehen. Meine Stimmung war jetzt doch etwas gedrückt und so machte ich mich auf den nach Hause Weg. Plötzlich sah ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein blondes HB gehen (wieder den Blick auf ihr Handy gerichtet. Ich fange an hier ein Muster zu erkennen). Meine Füße taten schon richtig weh vom vielen Rumlaufen. Ich hatte jetzt zwei Optionen: Entweder nach Hause gehen und es für heute gut sein lassen oder nochmal volles Risiko gehen. Wofür hab ich mich wohl entschieden? Ich: Hey, kannst du mir sagen wie viel Uhr es ist? HB: Es ist 15 Uhr.. (das Handy hatte sie ja schon in der Hand) und so kamen wir ins Gespräch. Hier lief es schon wesentlich besser. Es stellte sich heraus sie ist eine 19-jährige Medizinstudentin, die erst vor kurzen hier her gezogen ist und gerade auf den Weg zum Kaffeetrinken mit Freunden war. Das war mein Stichwort für den den NC. Ich: Wenn du schon so gerne Kaffee trinkst, dann lass uns doch die Tage mal einen zusammen trinken HB: Klar, warum nicht Ich: Da vorne kommt eine Bank, da können wir kurz Pause machen und du gibst mir deine Nummer Hab sie dann noch den Weg zur Innenstadt begleitet (Aua meine Füße) und wir hatten etwas angenehmen Smalltalk über Urlaub, Dating usw. Wärendessen schon mal versucht etwas Körperkontakt aufzubauen (unsere Arme haben sich beim gehen immer wieder berührt). Kurz darauf habe ich mich mit einer Umarmung bei ihr verabschiedet und sie hat mir noch gesagt, dass ihr die Unterhaltung mit mir gefallen hat. Klingt ja erstmal ganz gut soweit. Werde mich die Tage mal bei ihr melden und versuchen ein Date zu organisieren. Nach diesem Tag habe ich auf jeden Fall Blut geleckt und werde ab jetzt öfter Frauen ansprechen. Versuche dies aber in Zukunft eher in meinen Alltag zu integrieren (dort begegnen mir normalerweise genug hübsche Frauen). Ich halte euch auf dem Laufenden. Für Tipps und Ratschläge bin ich immer offen. LG Rebell
  8. Guten Mittag, ich habe seit dem letzten mal Ansprechen, extreme Ansprechangst. Ich hatte den Fall, dass eine Frau zu mir meinte, dass ich gehen soll und mich sozusagen angeschrien hatte. Ich glaube das war bloß ein „Hi“. Irgendwie hatte ich dann an diesem Tag so sehr Angst, dass ich nur noch gezittert hatte, als ich mit einer Frau gesprochen habe. Nun ist es so, dass ich im Umgang mit Frauen lockerer geworden bin. Aber, ich weiß nicht, wie es beim Ansprechen aussieht. Auf jeden Fall ist es so, dass, wenn ich ans Ansprechen denke, dass ich Schweißausbrüche kriege und unsicher werde. Das liegt wohl am Selbstbewusstsein und dem Selbstwertgefühl. Die Frage ist einfach, ob es da einen Weg gibt die Schweißausbrüche zu entfernen und Sicherheit zu gewinnen. Und dass wenn mir sowas nochmal passiert es mir nicht weh tut und ich weitermachen kann. Wie kann ich am besten also mit solchen harten Ablehnungen umgehen? Mein Kumpel von mir hatte auch schon so eine Situation und es war ihm komplett egal. Ich frage mich, wie das sein kann. Vielen Dank im Voraus
  9. Und würde mich um ein kurzes Feedback, zu den Approaches (weiter unten) sehr freuen. Ich gebe zu, der Titel mag ein wenig Plakativ sein, denn natürlich lese ich hier nicht seit 5 Jahren täglich mit, ohne irgendetwas auf die Reihe zu bekommen, aber ich habe unlängst ein Dokument gefunden, in dem ich damals, als ich das erste Mal in diesem Forum gelandet bin, interessante Links zu Artikeln gespeichert hatte – Datiert mit dem 10.9.2013. Damals bin ich ohne Gnade an der AA gescheitert. Auch das letzte halbe Jahr, als ich versucht habe erstmals wirklich aktiv zu werden, hat mich die AA quasi gelähmt und die Selbstgeißelung aufgrund dieses Verhaltens hat mir zusätzlich privat zugesetzt. Dann vor ca. 2-3 Wochen war ich wieder hier im Forum, las auch erstmals einige Fieldreports und irgendwie fing ich dadurch mehr daran zu glauben, dass dieses ganze PU Zeug doch funktionieren kann. Ein paar Tage darauf las ich in dem anderen, roten Forum, von der Idee des 24/7 Games mit der folgenden Aufgabe für das erste Monat: An 30 aufeinanderfolgenden Tagen jeweils 1 Approach mit direktem Opener. Ich war motiviert! Irgendwie sollte ich doch einmal Täglich ein Kompliment rausstammeln können! So habe für mich also folgende Challenge für den Start festgelegt: Pro Tag soll ein Approach stattfinden, er soll Direkt sein und für nicht einhalten an einem Tag wird der Counter wieder um eins nach unten gedreht. Der Anfang – mein erster Approach: Wie es Gott so wollte, hatte ich an einem der nächsten Tage so gute Laune, wie schon seit Jahren nicht mehr und ich wusste: Wenn nicht heute, dann nie mehr. Ich ging in den Supermarkt, da ich sowieso noch etwas einkaufen wollte, scherzte mit einer älteren Angestellten und der jungen Azubi daneben. An der Kassa sah ich sie dann: Blondes Haar, tolle Figur, unterhielt sich lachend und sympathisch mit der Kassiererin (war also offensichtlich keine böse Menschenfresserin), meine Kassa war schneller fertig und so wartete ich vor der Tür: Sie kam heraus...... ich blickte auf mein Handy und..... ließ sie mit dem Rad in die Nacht hinausfahren. Auch wenn ich enttäuscht und merklich schlechter gelaunt war, wurde mein Kampfgeist in diesem Moment geweckt, ich wollte nicht, dass mir ein verdammter Satz, ja nur ein Wort, die prächtige Laune vermiest. So beschloss ich den 10. Minuten Weg zum Bahnhof zu Fuß auf mich zu nehmen und die nächste Frau die ich solo erblicke anzusprechen, ohne Ausreden. Bereits in dir nächsten, engen, Gasse kam plötzlich ein weibliches Wesen auf mich zu, HB7 würde ich schätzen. Die Jacke, Haube und Schal machten genauere Einsicht allerdings nicht gerade einfach: A1/30 B: Hey, wie heißt du? HB: Wieso? B: Weil... (kurz versagte mir hier sogar die Stimme).. ich dich heiß finde. (hab ich das tatsächlich gesagt, ich hatte mir doch fest vorgenommen Attraktiv oder Hübsch oder sonst irgendwas zu sagen) HB: schweigt B: Entschuldigung war dir das jetzt zu direkt? HB: Nein, ich glaub nur, ich bin wohl ein bisschen zu Jung. B: Wie alt bist du denn? HB: 17 B: Ah ok, vermutlich schon, schönen Tag noch. HB: Danke, dir auch Die Euphorie und das Adrenalin, welche ich trotz dieses eher durchschnittlichen Versuchs empfand war überwältigend. Inhaltlich hätte ich wohl nicht „heiß“ sagen sollen und ich nehme an, dass viele hier das „ich glaube nur, ich bin wohl ein bisschen zu Jung“ noch nicht als Grund für den Rückzug bzw. es als Abfuhr verstanden hätten? Hier hat die Nervosität mein Hirn richtig zu genebelt – ich war quasi Handlungsunfähig, dennoch es war ein erster Schritt. Am nächsten Tag habe ich es dann erst spät aus dem Haus geschafft und wollte noch vor meinem Arbeitsbeginn meine Pflichtübung erfüllt haben. In einer Einkaufsstraße sah ich eine HB7 gelangweilt an einem Geländer lehnen, sichtlich auf irgendetwas wartend. Ich ging an ihr vorbei, in meinem Kopf ratterte es, als sich unsere Blicke kurz trafen. Ich drehte mich ein paar Meter weiter noch einmal um, sie war noch immer alleine, bewegte sich nicht von der Stelle, keine potentielle (mich selbstverständlich verurteilenden) Mithörer in der direkten Umgebung, es war perfekt und irgendwie setzte ich einen Fuß nach dem Anderen: Von näherem war es wohl eher eine HB 5-6, persönlich fand ich sie nicht mehr sonderlich attraktiv aber das war jetzt egal: A2/30 B: Hey.. HB: Hey? (Sichtlich verwirrt) B: Wie heißt du? HB: ......, wieso? B: Ich hab mich vorher nicht getraut etwas zu sagen, aber du gefällst mir. ----- pause... (sie noch immer sichtlich verwirrt) B: Ich find dich hübsch.. HB: (lächelt verlegen, wird leicht rot) Danke aber ich bin verheiratet. B: Alles klar, nimm es als Kompliment, schönen Tag noch. HB: Schönen Tag. Bis auf die erbärmliche Körpersprache und Unsicherheit kann man hier wohl nicht viel machen denke ich? A3/30 Es ist kurz vor Weihnachten, im Einkaufscenter ist Hochbetrieb, eine Frau nach der anderen rauscht an mir in einem Tempo und mit einer Direktheit vorbei, die mich einschüchtert und schweigen lässt. Als ich gerade selber innehalte und mich auf eine Bank setze, sehe ich HB8, die genau einen Meter von mir entfernt steht und auf ihr Handy vertieft ist. B: Hey, darf ich dir etwas sagen auf die Gefahr hinaus, dass es eventuell ein bisschen seltsam ist? HB: Ja. B: Ich finde du hast sehr schöne Haare und gefällst mir generell. HB: Danke. B: War dir das jetzt zu direkt? HB: Nein, ich empfinde das nur nicht ganz so. B: Warum das denn? (War hier vielleicht nicht gut auf ihre Unsicherheit einzugehen oder? Ein „und ich dich dafür doppelt so, das reicht für uns zwei“, wäre wohl die bessere Variante gewesen?) HB: Weiß nicht. B: Bist du von hier? HB: Nein aus (Dorf in der Nähe) – bist du von hier? B: Ja, also quasi, meine Eltern sind hier hergezogen als ich klein war. HB: Weißt du wie lange die hier offen haben? B: Ich glaub um die Weihnachtszeit sicher so bis 8. HB: ich versuch das gerade herauszufinden (schaut auf ihr Handy) – bis 7. B: Ich muss dann sowieso schon weiter zur Arbeit. Möchtest du mir eventuell deine Nummer geben? Hb: Eher nicht eigentlich. B: Alles klar, schönen Tag dir noch. HB: Danke dir auch. Hier muss ich ehrlich gesagt sagen, dass ich aufgrund von Körpersprache und erstmaligen Invest von Damenseite, davon ausgegangen bin, die Nummer zu bekommen, was mein Hand beim rausholen des Handys richtig zittrig gemacht hat (was ist nur los mit mir). Aber prinzipiell wirkte die junge Dame nicht sonderlich selbstsicher und deswegen skeptisch, wenn auch interessiert – da habe ich wohl zu früh zum NC angesetzt bzw. denke etwas Richtung Cafe trinken gehen wäre wohl besser gewesen? Am selben Abend war ich dann etwas anderes als Café trinken und dadurch am nächsten Tag nicht zum raus gehen bereit. Darauf folgte ein nächster Tag, an dem die AA wieder Herr über mich wurde und noch einer an dem ich aus Frust über mein Handeln beschloss auch noch den dritten Tag in Folge zu schwänzen und folglich wieder bei 0 zu beginnen. A1b/30 Am nächsten Tag war ich den Umständen entsprechend frustriert und trampelte mit einem „jetzt erst recht“ Gefühl auf die Straße (und der insgeheimen Angst wieder auf den selben Level AA der letzten Jahre gefallen zu sein).. gleich auf der gegenüberliegenden Bushaltestation, einige Meter von meiner Wohnungstür entfernt stand eine junge Dame, ich sah nicht ganz ihr Gesicht, überlegte ein paar Sekunden... wechselte die Straßenseite und legte mich sogar mit den gefürchteten Kopfhörern an: B: Hey. HB: Ja? B: Ich weiß, dass das vielleicht ein bisschen seltsam ist, aber ich hab dich von drüben gesehen und wollt dir sagen, dass ich dich sehr attraktiv finde. Hb: Danke (muss grinsen) B: Ist dir das zu direkt, wie ich dir das gesagt habe? HB: Ja schon fast ein bisschen. B: Du wirkst ein bisschen so, als wäre dir das gerade zum ersten Mal passiert. (irgendwo hier im Forum habe ich was von sich qualifizieren lassen gelesen, ein holpriger erstversuch) HB: haha nein, passiert mir eigentlich total oft. (klar doch) ----ihr Bus kommt B: ok, ich muss sowieso nicht in deine Richtung, nimm es als Kompliment und schönen Tag noch. HB: Danke wirklich nett, dir auch noch. Vermutlich hätte ich hier einen NC versuchen sollen aber ich fand sie aus der Nähe nicht übermäßig attraktiv und die Chemie war auch eher nicht vorhanden, deshalb habe ich daran dann nichtmal mehr gedacht. Weiters ist mir aufgefallen, dass ich einmal im Gespräch unkontrolliert die Arme verschränkt habe, wohl nicht gut. Und mir die Frage gestellt, wie weit man denn der „Sicherheitsabstand“ vom Target sein sollte, was das positionieren betrifft. A1c/30 Motiviert von dem schnellen besiegen der AA ging ich weiter. Bei der Ubahn-Station angelangt schwebt eine HB8-9 an mir vorbei, ich drehe mich nach einigen Metern noch einmal um und sehe, wie sie es sich auf einer Sitzgelegenheit bequem macht.. ich nehme all meinen Mut zusammen: B: Hey, du bist mir aufgefallen und ich wollte dir sagen, dass ich dich hübsch finde. HB: Danke (Strahlendes lächeln). B: Wie heißt du? HB: ....., du? (hier nehme ich die Hand aus der Hosentasche, wohl von der Körpersprache her schon ein Fehler? und reiche sie ihr) B: ....., bist du von hier? HB: ja genau (hatte eigentlich ihr Herkunft gemeint, da sie offensichtlich keine Deutsche war) B: Würde es dich stören, wenn ich mich bis die Ubahn kommt zu dir setze (war das so schnell nebenan platz zu nehmen ein Fehler?) HB: Nein gar nicht. B: und was machst du gerade so? HB: eigentlich nicht viel, ich schau von Tag zu Tag, momentan fühl ich mich irgendwie nicht so gut. B: wieso das denn? HB: Keine Ahnung was das ist, Grippe oder Verkühlung oder so, geht schon seit Wochen. B: man sieht dir das aber nicht an, du lächelst und strahlst so, ist süß (hier wär wohl ein: „Aber vermutlich liegts nur an mir“ ein guter Zusatz gewesen denke ich?) HB: Vielleicht Makeup. B: scheint sehr gutes zu sein. -- Gespräch kommt irgendwie auf Arbeit B: was arbeitest du? HB: kennst du ....? B: Nein nicht wirklich. HB: (sie nennt irgendeine andere Firma) - (kannte ich auch nicht) B: ja, hab ich schonmal gehört (klassische Alltagslüge - not sure ob gut) HB: Da arbeite ich im Pharmarzie Bereich. B: Arbeitest im Pharmazie Bereich und bist seit Wochen krank, wie geht das denn? --- schweigen.. B: findest du es seltsam so angesprochen zu werden auf offener Straße? HB: Ein wenig vielleicht aber es ist auch sehr mutig – das trauen sich nicht viele Männer. B: Ja, ich finde man muss sich was trauen, sonst kommt man zu nichts im Leben. Und außerdem hätte ich es vermutlich bereut es nicht probiert zu haben im Nachhinein. (Sowas wie: ich bin halt nicht wie alle anderen Männer und ein Lächler wäre wohl besser gewesen? Ich wollte hier zumindest verbal das aussprechen, was ich denke, dass Frauen in einem Mann suchen, aber ich habe wohl nichts dergleichen in diesem Moment selber ausgestrahlt) HB: Ach, würdest du nicht. B: (ubahn zeigt eine Minute an) Ich denke schon. Willst du mir deine Nummer geben? Dann können wir mal was trinken gehen (uns kennen lernen evtl besser, falls sie nicht trinkt?) HB: (zögert ein wenig) Ich bin leider schon vergeben (entweder war sie von der frage sehr überrumpelt (eher nicht), oder sie hat offensichtlich gelogen, oder überlegt es trotzdem zu tun – da hätte ich wohl etwas nachsetzen müssen). B: (ich greif mir ans Herz) Oh nein dieser Schmerz HB: Ohh, haha, aber es gibt sehr viele, wesentlich schönere Frauen hier in der Stadt. B: Das kann ich mir zwar nicht vorstellen aber schönen Tag noch. (.. aber ich werde es herausfinden, besser?) HB: Dir auch, Tschüss. Hätte ich hier Selbstvertrauen und ein bisschen mehr Game gehabt, glaube ich, hätte ich es geschafft irgendwie zu Closen. War auch das erste mal, dass ich die Ausrede mit dem Freund gehört habe und sie nicht geglaubt habe. Hände in den Hosentaschen war wohl der körperliche Fail des Tages, den ich dennoch als bisher besten beschreiben würde. 2b/30 Es beginnt ein harte Phase: Ich war am letzten Abend bis spät in die Nacht mit Kollegen unterwegs, aufgrund von weiteren sozialen Verpflichtungen und Arbeit hatte ich nur wenig Schlaf und fühlte mich beschissen. Stundenlang zog ich dennoch in den paar freien Stunden durch ein Kaufhaus um noch schnell die Aufgabe los zu werden. Irgendwie wollte es aber nicht sein und von mal zu mal hatte ich das Gefühl, dass es unmöglicher wird es zu tun. Dann sah ich eine HB7 alleine im McDo sitzen und Essen, ich überlegte mir hinein zu gehen und mich dazu zu setzen, entschied mich dann aber dafür vor dem Eingang zu sitzen und sie beim Rausgehen kompromisslos anzusprechen: B: Hey du sorry, ich wollte dir nur sagen, dass ich dich sehr attraktiv finde. HB: Dankeschön, (grinsen über ganzes Gesicht).. geht nach einer kurzen pause weiter... Hier hätte ich sie nicht weiter gehen lassen dürfen, sowas wie „Ich fürchte jetzt muss ich dich kennenlernen“, wäre wohl das beste gewesen, muss mir aber vorwerfen, an diesem Tag nur der Challange wegen irgendetwas gesagt zu haben und mein eigenes Set sabotiert zu haben. 3b/30 Am nächsten Tag wurde es noch schlimmer, stundenlang wanderte ich wie ein Zombie am Bahnhof umher, es wollte mir einfach nicht gelingen. Ich ärgerte mich über vergebene Chancen, wollte nur mehr ins Bett, bis ich mich Hundemüde auf eine Bank gegenüber von einer Rolltreppe setzte, als HB5 kurz vor Mitternacht vorbei ging: B: Hey du! .. geht weiter und hält mich wohl für eine bedrohliche Bahnhofsgestalt.. war nicht wirklich ein direkter Opener, aber, da der bis jetzt nach dem Opener immer ohne Probleme kam und eigentlich die AA die alles entscheidende hürde darstellt, lasse ich das mal gelten. 4/30 Die letzten Tage und deren härte haben mir eine gewisse Panik vor der Aufgabe hochkommen lassen und so streunte ich auch an diesem Tag wieder eine gefühlte Ewigkeit in der Gegend herum und ließ zahllose Möglichkeiten aus. In einem Elektronikgeschäft sah ich dann eine HB6 die DVDs begutachtete: B: Hey, (ich sehe, dass es wohl eher eine HB4 ist, die ich nicht wirklich begatten wollen würde – das wirft mich kurz aus der Bahn, doch jetzt war ich schon da) ich hoffe, dass das nicht seltsam rüberkommt, aber ich wollte dir sagen, dass ich dich sehr hübsch finde. HB: Oh danke (hat sichtlich eine riesen Freude) B: Ist mir jetzt fast ein wenig unangenehm, ich mach sowas normal nicht. HB: muss es nicht, ist wirklich irrsinnig nett, aber da drüben steht mein Freund. B: Dann sollte ich mich wohl mal lieber wieder von hier weg bewegen. (war vermutlich nicht gut? War mit der Situation sichtlich überfordert, in dem Fall aber auch Egal) Ihr Freund kommt in genau dem Moment herangeschlendert. F: Hallo. B: Hey, ich hab deiner Freundin gerade gesagt, dass ich sie sehr hübsch finde. F: Kein Problem, geht mir ähnlich. (cooler typ) B: alles klar, dann geh ich mal bevor es noch unangenehmer wird als es eh schon ist, gratuliere zu der Dame und du, nimm es als Kompliment, tschüss. Ja die Unsicherheit stand mir ins Gesicht geschrieben, aber was solls. 5/30 Weiter geht’s am nächsten Tag mit dem Set, dass mich wohl am meisten ärgert: Ich habe irgendwie ein wenig meinen Drive verloren und brauche wie die letzten Tage lange um endlich aktiv zu werden. Als ich vor einem Hauptknotenpunkt stehe, sehe ich, wie sich aus dem Augenwinkel ein HB8 nähert. B: Hey... (sie geht so halb weiter, wird aber langsamer, vl weiß sie nicht, ob ich sie meine. Da ich sie aber weiterhin anschaue dreht sie sich mit ihrem ganzen Körper zu mir und nimmt die Kopfhörer ab) B: Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich ziemlich hübsch finde. HB: Sorry, are you searching for something? B: oh you dont speak.. HB: Only English. B: I just wanted to say that i think you are very beautiful. HB: Thank you (beginnt unglaublich süß zu lächeln, ist wohl in der Kategorie HB9 – fuck was jetzt) B: i just wanted to say that to you and you where walking away and i was like: oh no she keeps walking (glaub ich extrem schwach, hebt sie zu sehr auf ein Podest?) HB: (ich glaube sie lächelte, oder sucht nach Worten – das mit dem Augenkontakt muss wohl noch besser werden – ich glaube ich habe weg geschaut, kann mich zumindest nicht mehr an ihre Reaktion erinnern) B: Where are you from? HB: I am from England. (darauf hätte ich wohl näher eingehen sollen, wäre viel mehr drinnen gewesen) B: And you are here for the holidays or? HB: no i live here and study. B: What are you studieng? HB: Music. B: oh cool, just simple music or an instrument or something? HB: No, i am a (was auch immer für ein Instrument) Player. B: (muss gestehen ich wollte hier irgendwas sagen in die richtung, dass mich Kunst interessiert oder darauf anschließen, brauchte aber wohl zu lange). HB: I m sorry but i have to get the train there. B: oh allright HB: have a nice day B: thanks you to Im Nachhinein extrem schwach, dass ich nicht zumindest den NC versucht habe. Sie war tatsächlich optisch eine absolute Traumfrau und die Chemie hat sich zumindest nicht unpassend angefühlt. 6/30 Mit dem Rad rase ich zur Ubahn, bin später am Abend noch mit Freunden verabredet. Mache beinahe eine Vollbremsung als ich Hb7 am Gehweg gehen sehe: B: Hey, du bist mir aufgefallen, ich wollte dir sagen, dass ich dich hübsch finde. HB: Oh dankeschön. (geht sehr zügig weiter) Von dem überschwänglichen Rad-Attentat fühlte sie sich sichtlich eingeschüchtert und suchte bald das Weite, überhaupt war der ganze versuch wohl viel zu hektisch, was solls. 7/30 Das was für viele hier läppisch erscheinen mag, war für mich noch vor ein paar Tagen undenkbar, 7+ Approaches in 7 Tagen, einer sollte noch fehlen. Wie schon die letzten Tage, war es auch dieser Tag von enorm vielen Rückziehern geprägt. Nach einiger Zeit setzte ich mich in der nächstgelegenen Ubahn-Station auf eine Bank und versuchte noch einmal mental Energie zu tanken. Da rollte eine HB6 (aber irgendwie absolut mein Typ) mit einem riesigen Rollkoffer an mir vorbei, ich sprang auf und eilte ihr nach: B: Hey, du ich fand dich hübsch und wollte dir hallo sagen, also hallo. HB: Hallo B: (Name), (ich gebe ihr die hand) HB: (Name), (auch sie reicht mir ihre Hand) B: Wohin geht’s jetzt. HB: Nach Hause. B: Keine Sorge, dahin will ich dich sowieso noch nicht begleiten (sowas wie: "du gehst aber ganzschön ran, lass uns doch erstmal einen Cafe trinken" wäre wohl besser gewesen?) HB: Ich hätte dich auch nicht mitgenommen. B: Was? Das enttäuscht mich jetzt aber. HB: Tja kann man nichts machen. B: Und woher kommst du gerade? (bleibt vor dem Ubahn-Ausgang stehen. In meinem Kopf tut sich die Frage auf, ob sie das aus Höflichkeit tut, oder damit ich nicht genauer weiß wo sie wohnt.. oder weil sie reden will. Hätte ich sie vorher bereits anhalten sollen?). HB: Aus .... (hier hätte ich wohl auf die Familie und die aktuellen Feiertage eingehen sollen) B: Bist du von dort? HB: Ja und du? B: Von hier .. HB: Immer schon gewesen? B: Ja eigentlich komm ich aus (ganz in der Nähe), und jetzt wohne ich in diesem großartigen Teil der Stadt. Du auch nehm ich an? HB: Ja B: Na dann sollten wir mal was gemeinsam machen. HB: Ehrlich gesagt hab ich kein Interesse momentan. B: Naja, immerhin ehrlich. HB: Aber frohes neues Jahr dir noch. B: Ja dir auch. Insgesamt war ihr Vibe sehr spielerisch, schmunzelte und lachte auch viel, könnte natürlich auch einfach nur ein grundsätzlich fröhlicher Mensch gewesen sein. Hab irgendwie das Gefühl, dass ich hier gegamed wurde und nicht bestanden habe. Fazit Woche 1: Stay positiv: ich selber merke, wie ich es bereits jetzt schaffe die Dinge wieder negativ zu sehen. „Jetzt hab ich 10 Frauen angesprochen und nicht einmal eine, hat mir ihre Nummer gegeben, wie soll das was werden“, „Was mach ich hier überhaupt“, „kein anderer macht sowas, das ist doch gestört“, solche Dinge gehen mir dann durch den Kopf. Aber ich habe in dieser Woche etwas geschafft, was ich mein gesamtes Leben zuvor nicht geschafft habe und wohl 95% aller Männer niemals schaffen werden – eine fremde Frau direkt Approached. Die Komfortzone lässt sich halt nicht von heute auf morgen aufrütteln. Also sei verdammt nochmal ein bisschen stolz und stay fucking positiv. 10 von 11 Frauen haben positiv und sympathisch reagiert, den meisten hat man die Freude über ein Kompliment angesehen. Ich denke sich das in Erinnerung zu rufen ist nicht schlecht. Allgemein: riecht man meine Unsicherheit wohl noch einige Kilometer gegen den Wind, der erste positive/selbstbewusste Eindruck wegen dem Approaches ist wohl bereits nach einigen Sekunden wieder weg, weil ich mich über die gesamte Zeit fühle (und das wohl auch ausstrahle), wie ein kleiner Schuljunge, der gerade eine Mutprobe absolviert um es seinen Mitschülern zu beweisen. Zu verkopft: Ich Analysiere viel zu viel. Das Target muss bereits isoliert und kaum jemand in der direkten Umgebung sein, damit ich mich traue aktiv zu werden. Auch kontrolliere ich das ganze mehrmals, was mich zu dem nächsten Punkt führt: Keine 3 Sekunden Regel: dadurch kann ich die 3SR nicht einhalten, was natürlich alles noch schwerer macht bezüglich des eigenen Gedankenkarussells. Im schnitt brauche ich schätzungsweise 30Sek-1Minute bis zum Approach. Probleme habe ich auch mit Targets, die sich schnell bewegen bzw. habe ich überhaupt noch kein Target angehalten, welches direkt auf mich zugekommen ist. Gespräche aufrecht halten: kann ich nicht wirklich, es fehlt die Strategie. Wann kommt der Spaß? Insgesamt ist alles eher ein wenig verkrampft und ich zwinge mich bis jetzt meistens zu den Approaches, bzw. die Angst lähmt mich richtig – wann vergeht das bzw. kommt der Spaß? Einzig an dem 1b/1c Tag hatte ich einen Anflug von Freude am "Game". Notiz an mich: mit jedem mal kneifen wird es schwieriger in einen guten Modus zu kommen bzw. drinnen zu bleiben. Ein schneller erster Approach ist Gold wert! Aufgabe Woche 2: Ich brauche wohl nichts mehr als weitere Sets und Erfahrung um lockerer zu werden, was sich denke ich in Stimme und Körperhaltung wiederspiegelt, also werde ich die Aufgaben nicht großartig modifizieren. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass ich sicher nicht den Augenkontakt herstelle, der wünschenswert ist und so hab ich mir eine kleine extra-Challange überlegt für die nächste Woche: Ein Target zählt nur dann als bestanden, wenn ich beim Aufschreiben des Gesprächsverlaufs auch ihre Augenfarbe wiedergeben kann. Zusätzlich möchte ich die Gespräche irgendwie (wohl mit dem Handy) aufnehmen um selbst noch detaillierter analysieren zu können. Feedback: Über Feedback wäre ich sehr dankbar. Auch habe ich (weil es mich sehr verwirrt hat und nur noch mehr fertig gemacht hat, wenn ich nichtmal einen Opener raus bekommen habe), die Theorie mal komplett außen vor gelassen. Aber über ein zwei gute Artikel- oder Link-Empfehlungen, deren Inhalt ich dann nächste Woche ausprobieren kann, würde ich mich sehr freuen. Gibt ja hier massenhaft Sachen und ich finde mich nicht wirklich zurecht. Wenn es etwas gibt, was den allgemeinen (ich weiß schon das kann man nicht genau planen) Gesprächsaufbau/Verlauf im Daygame ein bisschen aufschlüsselt wäre das genial. Auch habe ich gelesen, dass es vor allem auf Comfort und Qualification im Daygame ankommen soll - wenn es dazu einen guten, möglichst Basic gehaltenen Artikel gibt, nur raus damit. - Auch bin ich mir bewusst, dass es eine Suchfunktion gibt, nur soll man ja sehr vorsichtig sein von wem man lernt 😉 Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, Beinhart
  10. Liebe Pickup Community, ich habe mich die letzte Zeit im Forum eingelesen. Ich habe es so verstanden: Pickup ist vor allem Selbstentwicklung. Das Ziel ist es, dass ich mich in allen Bereichen (sozial, fitnesstechnisch, Business) weiterentwickle. Das macht mir auch Spaß. Dann ziehe ich die Frauen an, die ich in meinem Leben haben möchte. Mein Problem ist immer noch: meine Ansprechangst zu überwinden Um euch noch einen genaueren Einblick in meine Fähigkeiten zu geben, hier ein kurzer Überblick: Ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren zum ersten Mal von Pickup gehört. Ich habe mich drangesetzt, die Ratschläge umzusetzen und mich in allen Bereichen zu verbessern. Ich habe mich bereits verbessert, wenn auch nicht in dem Maße, wie ich es gerne hätte. Das habe ich bisher abgehakt: Soziale Fähigkeiten + Cold Approach nach dem Weg fragen nach dem Weg fragen, Kompliment machen (z.B. Du hast einen tollen Modegeschmack) nur noch Kompliment machen (Du hast einen tollen Modegeschmack) Freundes - Bekanntenkreis etwas erweitert (auch wenn es dort noch viel Luft nach oben gibt) Fitnesstraining & Ernährung: war deutlich zu untergewichtig, von 58kg auf 74 kg zugenommen (bei 1,86m), Ziel ist es die nächsten 3 Monate noch auf 80kg zu kommen, Fettanteil dann reduzieren (gerade bei 12,3% Fettanteil) und weiter progressive overload beim Muskelaufbau umsetzen mache mittlerweile 3x die Woche Sport, mit Langhanteln Was mir schwerfällt: der nächste Schritt: direkt mit Openern, wie z.B. Du hast eine super Ausstrahlung zu kommen, hab bisher keine Körbe kassiert, weil ich nicht so direkt frage Ich sage ganz offen: Meine größte Baustelle sind noch meine sozialen Fähigkeiten. Ich komme derzeit nicht mehr weiter. Ich kann mehreren Frauen sagen: Du hast einen tollen Modegeschmack, aber mich nicht zum nächsten Schritt bringen. Das ist mein Bereich mit dem größten Verbesserungspotential. In allen anderen Bereichen kann ich mich "zwingen", auch wenn ich mal keine Lust habe. (siehe Fitness, Business, etc.) Was würdet ihr mir empfehlen? So Sachen wie Freunden Geld geben, wenn ich es nicht durchziehe, haben mir bisher nichts gebracht. Ich habe das Gefühl, dass das ein mentaler Block von mir ist. Daher würde ich mich gerne verbessern. In der Vergangenheit ist es immer durch Zufall passiert, dass ich mich verbessert habe. Daher habe ich das Gefühl, dass es wie Glücksspiel ist, wenn ich mich beim Ansprechen verbessere. Ich weiß, dass es alleine in meiner Hand liegt. Dennoch brauche ich einen Fahrplan, der mir erlaubt Fortschritte zu machen.
  11. chilltime

    Coaching in Hamburg?

    Moin Leute, bin 23 und gerade gefühlt wieder bei "Null". An theoretischem Wissen mangelt es eigentlich nicht, ich krieg nur seit Monaten praktisch nichts mehr auf die Reihe. (vor 1-2 Jahren war ich schonmal besser) Ansprechangst hoch 100 und Motivationsprobleme ("Ach heute nicht" / "Hast im Moment anderes zu tun" / "Im Sommer, wenn es warm ist") Glaube ich brauche nen Tritt in den Arsch auf gut Deutsch gesagt und dahte an Coaching oder so 😄 Googeln diesbezüglich fand ich mega unübersichtlich und hab wenig gefunden 😕 Weiß auch nicht wirklich wo ich suchen soll.. Glaube auch nicht, dass ich gleich ein 2tägiges Seimnar für >1000 Euro brauche mit allen theoretischen Basics, ich bin eigentlich gut informiert. Ich suche lieber was kurzes und kompaktes, quasi 100% Praxis und kick in den Arsch - und dann möglichst bezahlbar und nicht so, dass ich mich dafür 6 Monaten einschließen muss, um Geld zurückzulegen! 😄
  12. Hi zusammen, Ich würde mich freuen, wenn einige Erfahrene unter euch mir erzählen könnten wie sie es geschafft haben ihre AA zu überwinden, sofern es diese gab. Mir ist klar, dass immer ein Rest bleibt, aber wie kommt man dahin, dass einem einfach alles scheiß egal ist? Vielleicht liegt es auch an meinem Alter (39)? Danke und Gruß Johannes
  13. Hallo zusammen. Freue mich sehr hier zu sein. Ich bin 39 und mache seit gut einem Jahr hin und wieder Pickup kämpfe jedoch sehr mit AA. Was mich noch mehr verunsichert ist, dass auch nach dem Austausch von Nummern oder FB o.ä. Meist keine Rückmeldung der Frauen erfolgt. Letztens habe ich spontan eine ganze Stunde mit einem Mädel gequascht und musste irgendwann selbst weiter und hab mich über fb gemeldet aber es kommt nicht mal ein hallo zurück. Könnt ihr mir weiterhelfen? Viele grüße an alle aus dem verregneten hannover.
  14. Seid gegrüßt Community 🖐️! Mein Name ist Kimbo, 32 und die Themen Selbstbewusstsein / Komfortzone gehören zu meinen absoluten Leidenschaften. Seit nunmehr zehn Jahren setze ich mich ausführlich mit diesen Themen auseinander und unterstütze immer wieder gerne auch andere Menschen dabei ihre persönliche Wohlfühlzone zu erweitern. Deshalb biete ich Dir an, Dir in den geographischen Gebieten zwischen Freiburg und Karlsruhe unter die Arme zu greifen und Dich auf das nächste Level zu bringen. Warum? Ganz einfach, weil es mir Spass bereitet und mich glücklich macht bei Fortschritten Anderer mitgewirkt zu haben! Für Wen ist das Ganze geeignet: -Du hast Deine Ansprechangst noch nicht komplet im Griff -Du hast oft Excuses im Kopf, welche Dich davor abhalten auf hübsche Frauen zuzugehen -Du stehst noch am Anfang Deiner Persönlichkeitsentwicklung und willst Unterstützung bei den ersten Selbstversuchen Infield -Du bist bereits fortgeschritten, aber Dir fehlen die oft Eier um zu eskalieren (Berührungen, Küssen usw..) Ganz nach dem Motto "the greatest things in life tend to happen outside your comfort zone" werden wir gemeinsam durchstarten! Hinterlasse mir am besten eine kurze persönliche Nachricht mit folgenden Angaben: -Wunschort für das Training -Persönliche Einschätzung Deines Selbstbewusstseins auf einer Skala zwischen 1 und 10 -Dein Alter -Deine bisherigen Erfahrungen in der Verführungskunst Ich freue mich auf Deine Nachricht. Kimbo
  15. Werdegang bis 2020: Ja so ein richtiger Anfang ist das eigentlich nicht, weil ich an diesem Thema effektiv schon 1 Jahr dran sitze, aber naja fürs Framing ist der "Anfang" gut. Ich bin Anfang 20 und bin eigentlich ziemlich gut bis jetzt durchgekommen. Von frühster Kindheit war ich sehr übergewichtig und wurde gemobbt (niedriges Selbstwertgefühl) (Macht jetzt weniger Sinn im Zusammenhang mit dem letzten Satz aber egal). War so ein klassischer Gamer, nicht viele Freunde geschweige denn weibliche, bis zur 8.Klasse. Dann Pubertät deutlich schlechter in der Schule und naja nicht mehr so ruhig wie vorher, immerhin 3,2er Abschluss. Dann Abi drangehangen, im Abi 40 kg verloren und damit seit über 10 Jahren mal wieder auf Normalgewicht gewesen. Danach orientierungslos ein Studium kurz begonnen und abgebrochen, etliche Nebenjobs, Ausbildung abgebrochen. Im Studium hatte ich schon gegründet, ein kleines Unternehmen was erst nur vor sich herumdümpelte aber während Corona explodierte. Dann kam die Frage neue Ausbildung (auf die ich gar kein bock hatte) oder Selbständigkeit fortsetzen, ein langer Prozess (gefühlt, ging effektiv nur 1 Jahr) im Kampf gegen sich selbst (die gute alte Zukunftsangst), gegen meine Familie (konsequente Ablehnung, Eltern wollten mich rauswerfen) und meine Freunde (Eher Ablehnung, Belächelnd, Spöttisch). Im Endeffekt hat sich mein Freiheitswille durchgesetzt. (Der Kampf geht aber gerade in eine neue Runde, da es nicht mehr so gut läuft.) Prioritäten: Aber zurück zur 8.Klasse, ab da habe ich viel gesoffen und war so gut wie jede Woche im Club oder irgendwo auf Partys. Ich bin ein extrovertierter Mensch, sozial veranlagt und habe viele Freunde. Doch bei Frauen hat sich nie irgendwas ergeben (außer ein One-Night-Stand vor 4 Jahren von ihr ausgehend), es war nie Priorität. Ich habe viele weibliche Freundinnen aber nie irgendwas versucht, geschweige denn andersrum. Meine Prioritäten lagen die letzten Jahre auf einer Menge politischer und sozialer Arbeit, viel Sport und meine Selbständigkeit. Umfeld: Meine Freunde sind sehr verschieden was Beziehungen und ONS angeht manche nichts, manche sehr viel. Auch zur Selbständigkeit und meinem Lebensweg gibt es komplett gespaltene Meinungen. Mir wurde schon einige Male gesagt, wie ich denn keine Freundin haben kann, wenn ich den Leuten meine Geschichte erzähle (Witzigerweise sind genau diese allgemein als attraktiv geltenden Prioritäten daran Schuld). Hobbypschologische Analyse: Ich bin mir absolut bewusst das ich ein guter Fang, ansehnlich und vorzeigbar bin. Ich bin mir absolut bewusst, dass andere mich bewundern (Das klingt voll abgehoben xd). Aber irgendwas hält mich auf, ich glaube mein Selbstbewusstsein ist bei dem Thema (Bei Frauen weiter als Freundschaft zu gehen) noch immer kaputt. Bei anderen Themen wie z.b.: Politik oder Selbständigkeit habe ich null Probleme zu sagen was ich denke und stehe dahinter. Es wird ein Mix aus meiner Vergangenheit, Einsamkeit, gesellschaftlicher Druck und simpler Planlosigkeit sein. PU Anfänge (ab 2019): Vor 2 Jahren hatte ich erstmals ein erhöhtes Bedürfnis, habe mir Models: Attract Women Through Honesty durchgelesen und nichts umgesetzt, Politik hatte damals den Großteil meines Lebens eingenommen. Das Thema wieder weit weg, bis es Anfang 2020 im Lockdown gekickt hatte, neben der allgemeinen Identitätskrise zu der Zeit. Tinder, Lovoo, Badoo, Bumble mehrfach versucht, war zu unfähig fürs Textgame. Dann im Sommer in eine lokale PU Gruppe gerutscht mehrfach mit denen unterwegs gewesen und immerhin 2 angesprochen, woraus nichts wurde. Bestimmt 10 mal alleine unterwegs gewesen, wo ich es mir aber nie getraut habe. 2020 bestand dann vor allem noch aus Arbeit, Sport, Events und Freunde. Im November vor allem wegen physischer Einsamkeit in Depressionen verfallen bis Februar, kaum gearbeitet, zugenommen, wenig Sport (hab jetzt 15 Kilo wieder drauf, aber noch ansehnlich). 2021: Seit Januar bestimmt 20-mal unterwegs gewesen, bestimmt mit potenziell 60 Kandidatinnen, nie geschafft. Ich habe viel Theorie gelesen und mit dem Wissen einige Situationen rekapitulieren lassen. Im Nachhinein hatte ich einige Situationen wo ich angemacht wurde und einige wo ich jemanden unbewusst angemacht hatte und diejenige drauf eingestiegen ist. Mir waren Techniken und Hinweise eigentlich jegliches Wissen über Flirten gänzlich unbekannt gewesen. Das witzigste war einfach Anfang 2020, ich jobbte im Einzelhandel und hatte eine Frau aufgrund ihres T-Shirts (es war Merch eines Youtubers den ich auch guckte) angesprochen. Wir hatten ein 2-Minütiges Gespräch, für mich war das einfach Nettigkeit, ich war Kassierer und interessier mich für die Kunden ist ja normal. Meine Kollegin kam dann und hat mich gefragt ob ich denn die Kundinnen anflirten würde (aber jetzt nicht im bösen, sondern im 😏 Sinne) und ich komplett verdutzt "Das war doch nur ein normales Gespräch oder?“. Hatte Sie noch einmal gesehen und mit ihr gesprochen, dann wurde ich fristlos entlassen (wegen Corona). Einige Wochen später hatte ich die Kollegen dann nochmal besucht und mir wurde mitgeteilt, dass sich die Frau nach meiner Nummer erkundigt hatte, hab Sie leider nie wieder gesehen. Aktueller Stand (März 2020) Jetzt bin ich hier im März und hatte eine mega witzige (fand ich jedenfalls, find ich auch immer noch) Aktion gebracht, ich habe eine ultraironische PowerPoint Präsentation auf Tinder, Lovoo und Badoo hochgeladen und Sie ist krachend gescheitert. Ich hatte absolute Premium Gags, Rote Pfeile, Queranspielungen, Spongebob, Benjamin Blümchen, Memes (Es war ein Fest) und es gab nicht ein Match auf Lovoo. Der Rest lief viel schlechter als mit meinem normalen Profil, 2 von den vielleicht 5 Matches hatte ich nur, weil Sie sagen wollten, dass Sie sehr gelacht haben. Ja ich hatte sonst noch ein paar auf Insta angeschrieben, woraus sich ein treffen ergeben hat, was aber im Endeffekt nichts gebracht hat (Sächsisch ist unglaublich unerotisch). Immerhin weiß ich jetzt schon mehr was ich in einer LTR nicht will. Mein Drogenkosum (vor allem Alkohol) ist stark zurückgegangen und ich mache jetzt wieder Sport. Mein Textgame ist besser geworden und so gängige Flirttechniken kenne ich jetzt. Da ist halt noch die AA die mich auffrisst, vor allem der Umstand der Öffentlichkeit macht mir zu schaffen. Ich bin schon von den Hochfrequentierten Orten weg und bekomme es trotzdem nicht hin. Das schlimmste ist, wenn Freunde von ihrer Beziehung oder ONS erzählen, das in mir einen tiefen inneren Schmerz auslöst. Alle Videos in meiner Youtube Timeline die über Sex gehen blende ich konsequent aus (also wirklich ausblenden dafür gibt es ein Knopf), einfach weil es schmerzt. Das kracht aktuell aber auch nur so rein, weil ich physisch niemanden um mir hatte. Letzte Woche habe ich mich an 4 Tagen mit Freunden getroffen und voila mir ging es gut, Frauen wieder hintere Priorität. Ich werde jetzt mir ein paar Bücher und Motivationsvideos anschauen und es morgen ein weiteres mal probieren. Es wird garantiert besser werden, das wird ein kleines Tagebuch, also bleibt dran bei meinem Kampf Gefühle gegen Verstand.
  16. Hey zusammen, normalerweise bin ich hier stiller Leser und versuche nicht aufzufallen, da ich mich weit entfernt von der Kompetenz sehe, hier hilfreiche Threads oder Beiträge zu erstellen... BIS JETZT... Vorab, mit Default Setting in der Überschrift meine ich die normale Lebenseinstellung, die ich davor hatte. Alles fing an mit einem Youtube Video, in welchem ich einen älteren Mann aus Holland in das Loch eines zugefrorenen Sees tauchen sah, um dann für etliche Minuten dort zu verharren. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig verwundert. Warum macht man das? Dieser Mann heißt Wim Hof, in Fachkreisen nennen die Leute ihn den ''Iceman''. Wim Hof hat etliche Weltrekorde im Zusammenhang mit Kälte gebrochen, weit über 20. Auch hat er es über das Training in der Kälte geschafft, sein autonomes Nervensystem zu steuern. Dies hielten Wissenschaftler davor noch für unmöglich, daher auch der Name ''autonom''. Nun ja, ich liebe es, Themen wissenschaftlich anzugehen, deshalb kaufte ich mir Wim Hofs Buch ''Nie wieder krank''. In diesem Buch geht es darum, die Kraft der Kälte für sich zu nutzen, um sein Immunsystem zu stärken und somit resistent gegen die meisten Infekte und andere Krankheiten zu werden. Und das ist möglich mit etwas so simplen: Kalt duschen und Atemübungen! Auf die Atemübungen gehe ich nicht konkret ein, diese sind meiner Erfahrung nicht notwendig, um gute Ergebnisse zu haben. In dem Buch ist ein Trainingsprogramm erläutert, um sich mit dem kalten Duschen vertraut zu machen und es letztendlich sogar lieben zu lernen, aufgrund der ganzen geilen Nebeneffekte. Wenn ihr mehr über dieses Thema wissen wollt, kauft euch das Buch. Ich hab hier nur die Oberfläche der Oberfläche angerissen. Was hat das ganze jetzt mit Pickup zutun?? Vieles. Mehr als man denkt. Wenn kaltes Duschen für Dich eine unangenehme Herausforderung außerhalb der Komfortzone darstellt, der du jeden Morgen ins Auge blickst, dann lernst du, mit unangenehmen Situationen besser umzugehen. Du wirst selbstbewusster, gesünder, disziplinierter, ausgeglichener und noch etliches mehr, was mir vielleicht noch garnicht bewusst ist! Es gibt in meinen Augen also keinen Grund, es nicht zu tun. Zuerst fing ich damit an, morgens nach dem Sport die letzten 30 Sekunden das Wasser ganz kalt zu stellen. Ist übrigens auch super für die Muskelregeneration. Irgendwann tastete ich mich immer weiter an zwei, drei teilweise fünf Minuten unter dem kalten Wasser ran. Einmal wöchentlich lies ich auch die Badewanne mit kaltem Wasser volllaufen, füllte Eiswürfel rein und setze mich für einige Minuten da rein, schwamm gelegentlich im Morgengrauen in Baggerseen und suchte in verschiedenen Gewässern nach kalten Quellen. Es ist der Wahnsinn, was kaltes Wasser mit Deinem Körper und Deinem Energielevel macht. Also, dadurch veränderte sich plötzlich sehr vieles für mich. Früher habe ich am meisten mit der Angst gekämpft, auf offener Straße Frauen anzusprechen. In Clubs und auf Studentenpartys war das von Anfang an einfach leichter, das könnt ihr sicherlich nachvollziehen. Um ehrlich zu sein, ich trainierte mich selbst im Bereich Pickup nur in Clubs und auf Studentenpartys, die Erfolge waren nach einer gewissen Zeit sogar ziemlich ansehnlich. Ich messe das nicht daran, wie viele Frauen ich ins Bett bekommen hab, sondern lediglich an meinem früheren Ich. Aber ich wusste, um wirklich persönliches Wachstum hinzulegen, musste ich das auch im Daygame beherrschen. Durch die ständige Kälteexposition unter der kalten Dusche wuchs meine Affinität zu unangenehmen Dingen, von denen ich mir Wachstum versprach. Seitdem ich kalt dusche, habe ich es geschafft, meine Angst auch in vielen anderen Bereichen zu überwinden, sei es ein eigenes Business zu starten, mehr nach meinen persönlichen Prinzipien zu leben oder wie bereits gesagt Frauen auf offener Straße anzusprechen. Da ich hier im Forum nicht wirklich was über dieses Thema gefunden habe, lag es mir sehr am Herzen, das Ganze einfach mal anzuschneiden, weil es eine doch recht unbekannte, aber effektive Herangehensweise ist, sein Leben in eine bessere Richtung zu lenken. Wer ''Die Macht der Gewohnheit'' von Charles Duhigg gelesen hat, weiß, dass auch kaltes Duschen nichts ist, was von jetzt auf gleich wahnsinnig geile Ergebnisse liefert, sondern ein langfristiger, stetiger Prozess. Also sind Ausdauer, Geduld und Disziplin auch hier wieder die essenziellen Schlüsselqualitäten, um was zu bewirken, was nachhaltig positiven Einfluss auf dein Leben und Wohlbefinden hat. Also, ran ans kalte Wasser mit euch! Gebt dem Ganzen eine Chance und bedankt euch später bei mir. PS: Feedback zu meinem Text und auch eigene Erfahrungen könnt ihr natürlich sehr gerne hier drunter posten, bin gespannt, was ihr zu dem Thema beizutragen habt. In diesem Sinne...
  17. Liebe Pick Up Community, ich habe mich vor 4 - 5 Wochen meiner Ansprechangst gestellt. Dabei habe ich schnell festgestellt, dass es richtig Spaß macht. Ich habe bisher 7 Approaches durchgezogen. Damit stehe ich noch am Anfang, aber für mich ist es schon ein erster Fortschritt. 99% der Frauen reagieren absolut super. Selbst wenn man einen Korb bekommt, ist das nicht weiter schlimm. Meine Angst hat seitdem erheblich abgenommen. Meistens habe ich die Frauen im Park, am Hauptbahnhof oder ähnlichen Orten angesprochen. Dennoch fallen mir noch zu oft Ausreden ein, wieso ich die Ansprache dann doch nicht durchziehe. Ich habe bisher nur Frauen angesprochen, die alleine unterwegs waren. Mein aktueller Stand ist wie folgt: Ich habe keine Angst mehr. Es ist "nur noch" eine erhebliche Überwindung für mich. Weiterhin ergeben sich für mich beim Sargen nur wenige Optionen, da ich nur Frauen, die alleine unterwegs anspreche. Ich möchte Schritt für Schritt meine Komfortzone erweitern und vorankommen. Daher meine Frage: Welche Tipps würdet ihr mir geben, um mich zu verbessern? Soll ich auch Frauen (< HB7) ansprechen, um bei der Ansprache noch routinierter zu werden? Was hat euch persönlich am meisten geholfen?
  18. Hallo, ich habe massive Probleme im Alltag Frauen anzusprechen (Gut da werde ich zwar wohl nicht der einzige sein) Ich wurde früher in der Schule aufgrund meiner jämmerlichen Rhetorischen Fähigkeiten massiv gemobbt, da ich statt ein Schnellsprecher eher der Langsamsprecher war und das wohl auf andere wirkte dass man nicht die hellste Leuchte sei und ich das prädestinierte Mobbingopfer darstellte. Ich fühlte mich meistens als Sonderling behandelt. Die Hänseleien verstärkten die Introvertiertheit, ich mied so gut es ging Gespräche mit anderen Schülern. Dies wirkte sich wohl auch auf meine schulischen Leistungen aus, die nicht besonders prickelnd waren, weil ich mich im schulischen Umfeld einfach nicht wohl fühlte. Ich vermied sogut es ging jegliche Kommunikation um Hänseleien aus dem Weg zu gehen. Wenn ich zurückdenke, waren diese Erlebnisse wohl die Entwicklung zu einem Außenseiter, und introvertierten Lebensweise, die bis heute andauert (mittlerweile bin ich 30) Ich fühle mich meistens in Gedanken rhetorisch Unterlegen. Ich hatte damals wie heute kaum Freunde und die wenigen Freunde wurden auch als Außenseiter gesehen. Dagegen muss ich sagen, ich hatte im Clubgame sehr viel erfolg die letzten Jahre was Frauen anbelangt, da hier der Approach sehr oft nonverbal abläuft und ich dadurch etliche gute Erfolge hatte weil ich die Klappe halten konnte. Aufgrund Corona ist diese Möglichkeit der nonverbalen Kontaktaufnahme - wie es im Nachtleben bei mir gut funktionierte nicht mehr gegeben. Einzige Alternative derzeit ist nun das Daygame. Hier fühle ich, dass ich gewaltige Defizite und Hemmungen habe bei der Rhetorischen Ausdrucksweise. Zwar schaffe ich es mittlerweile durchaus mich zu überwinden und fremde Leute anzusprechen. Jedoch laufen gedanklich die ganze Zeit im Hintergrund Gedanken wie "komme ich mit meiner Rhetorik gut rüber beim Gesprächspartner" oder "ich klinge bestimmt wie der letzte Volltrottel" Ich muss sagen ich selbst finde meine Stimme wenig sexy. Beim Ansprechen kreisen meine Gedanken nur um diese Sticking Points und blockieren mich bei der Satzbildung. Auch Routinen zum Ansprechen usw entfallen mir in diesen Situationen. Ich lese eigentlich schon seit Kindesalter sehr viel , es hieß immer dadurch würden die Rhetorik skills verbessert. Ich kann aber davon bei mir nicht sonderlich viel feststellen dass sich verbal etwas gravierend verbessert hätte. Könnte hier ein Psychiater oder Logopäde Unterstützung bieten um diese Gedanklichen Blockaden zu lösen oder ist es mit nun 30 Jahren einfach zu spät, in die logopädische Entwicklung noch eingreifen zu können?
  19. ich hatte schon einen ähnlichen Thread aufgemacht da die Clubs noch zu haben,und ich da leider nicht gamen kann,muss ich Frauen am Tag ansprechen leider ist die Angst das ich eine Frau anspreche die einen freund mit haben könnte der gerade iwo wo anders steht im Geschäft ist/oder iwo auf sie wartet etc Man liest immer wieder Geschichten wie, Schlägerei wegen Frau in Disco,Freund sticht Kontrahenten ab etc. wie werde ich diese Angst los und gibt es Möglichkeiten so etwas zu 90 Prozent zu vermeiden? wie zb. -keinen ausländischen frauen ansprechen -Frauen lange abchecken ob der Freund doch iwo ist und wie reagieren wenn ein Typ eifersüchtig und aggressiv ankommt???
  20. Hallo zusammen, seit vielen Jahren beschäftige ich mich allgemein mit Persönlichkeitsentwicklung, auch mit Pickup, und habe nun ein "einfaches" Problem, wo ich konkrete Hilfe für brauche. Es geht um eine sehr attraktive Dame, die als Kassiererin in meinem Lieblingssupermarkt aushilft. Ich habe Bisher hat Sie mich ca. fünfmal an der Kasse bedient. Dabei ist der Kontakt jedes Mal freundlicher, persönlicher und "heißer" geworden - kurz: ich spüre, dass Sie mich auch sehr attraktiv findet - wir würden uns also m.E. bei Tinder ein Superlike geben - und stehen aufeinander. Leider bin ich im Bereich Frauen im Alltag direkt ansprechen Frischfleisch. Daher weiß ich nicht, wie ich das direkt anstellen soll - das muss kurz, schnell und diskret gehen, weil die Ansprechsituation an der Reihen-Kasse ist und die Kolleginnen von ihr drumherum sitzen. Zudem kann Sie während der Arbeit ggf. nicht einfach ihr Handy rausholen oder privat anfangen zu quatschen / zu flirten, wenn weitere Personen in der Reihe anstehen. Wenn ich beim nächsten Mal kassieren, wenn Sie mir wieder dezent einen Kussmund zuwirft mit lauter Stimme sage: "Ich finde dich attraktiv, Du hast eine tolle Ausstrahlung. Darum will ich dich kennenlernen. Tipp deine Handynummer ein!" - könnte das gerade noch kallibriert passieren. [Danke fürs Lesen] Vielleicht weißt Du eine bessere Strategie. Was genau kann ich machen?
  21. Moin, Da ich im Onlinegame ungefähr so viel Kassiere, wie Clubs in der Corona Krise, habe ich mir überlegt nochmal Streeten zu gehen. Leider ist mein Aussehen jetzt nichts so das wahre, würde mich so als eine 5/10 bezeichnen. Bin leider etwas dünner und mancher Nationalsozialist hätte mich wegen meiner Nase auch als Jude bezichtigt. So aber nun zu meinen Fragen: 1. Da ich etwas dünn bin, (63 kg bei 1'84, danke dafür Schilddrüsenüberfunktion) habe ich etwas schiss negativ damit aufzufallen. Ich meine welche Frau steht denn sonst eigentlich auf einen Lauch? 2. Das Ansprechen: Um ehrlich zu sein, habe ich jetzt nicht ganz genau an, wie ich eine Frau ansprechen sollte, bzw. wann. Also was ich damit ist, auf welche IOI's ich achten sollte und wenn diese auftreten: Soll ich dann eher Authentisch wirken und gleich zur Sachen kommen oder eher aus der Blume heraus es versuchen?
  22. Guten Abend, ich bin 28 und habe extreme Angst davor Frauen anzusprechen. Selbst wenn ich rausgehe und es mir fest vornehme, klappt es dann trd nicht. Vor 3 Tagen habe ich einer Frau ein Kompliment gemacht, gestern 3 Frauen und heute 5 Frauen. Seit heute setze ich dabei ein kleines Lächeln auf. Von einer Frau habe ich heute ein sehr positives Feedback bekommen, also sie hat sich aufrichtig gefreut, was mich auch sehr gefreut hat. Ich möchte mich steigern, aber z. B. in der Stadt, wenn die Frauen von mehreren Leuten umgeben sind, geht gar nix mehr! Ich möchte euch fragen, ob ihr vielleicht hilfreiche Tipps für mich habt? Ich bedanke mich im Voraus.
  23. Eine-am-Tag Tagebuch / Challenge Auftakt: Eines schönen Tages unterhielt ich mich mit einem Freund über die Probleme mit Frauen, genauer, zunächst über das Scheitern an der Ansprechangst. Es ging dann auch noch über die soziologischen Mechanismen des Partnermarktes; ziemlich technisch, theoretisch, deprimierend. Nach dem Gespräch dachte ich mir einfach nur: was ist dieses theoretische Gerede alles nur für ein Bullshit! Was ich wirklich will, ist soziale Freiheit! Ich will selbstbewusst sein! Ich will frei sein von der Macht, die Frauen über mich haben. Und das setzt zuallererst voraus, die Angst, mit ihnen zu interagieren und Interesse zu bekunden, loszuwerden. Es klappt nichts, weil man sich nicht dabei wohlfühlt und die meiste Zeit zur Passivität verdammt ist, weil man kein gutes Selbst- bzw. Sozialverhältnis hat. Man kann sich darin gar nicht entfalten, nicht kreativ sein, nicht in den Fluss finden, weil man dauernd gehemmt ist und dieser Schleier liegt immer über einem, was dann auf die Außenwahrnehmung zurückwirkt. Wenn man seine Angst langfristig überwunden hat und es klappt immer noch nicht mit den eigenen Bedrüfnissen, dann (!) ist die Zeit, die gesellschaftliche Lage heranzuziehen und vielleicht zu sagen, die Aussichten seien die Mühe nicht wert und man lasse es deswegen sein. Aber dies vorher zu tun, ist purer Selbstbetrug. Ich fuhr dann am selben Tag noch in die Stadt und holte zum Befreiungsschlag aus, gegen diesen ganzen Bullshit. Ich sah in einem Geschäft eine Frau, die mir gefiel, aber es war einfacher geplant als getan. Die Angst kam immer wieder hoch. Ich wollte hinlaufen und die emotionale Wand baute sich auf und ließ mich stoppen. Ich versuchte mich in den Gedanken oder Gefühlszustand eines selbtbewussten Menschen hineinzuversetzen, aber der Trickster kam an der Oberfläche immer mit neuen Ausflüchten; "sie ist zu jung", oh ja, das ist auch ein Grund für jemand selbstbewussten... Ich versuchte mich mir von außen vorzustellen und wie absurd das doch ist, dass einer mit einem schlechten Gefühl ewig umherläuft, anstatt einen simplen Satz zu einem anderen Menschen zu sagen. Mein Herz hörte trotzdem nicht auf zu rasen und der das Ziel entwertende Gedanke, dass es doch eh nicht viel brächte eine einzige anzusprechen, wich nicht – das ganze Waffenarsenal einer auf eine Handlung mit radikaler Hemmung gerichteten Psyche eben. Bestimmt 20 Minuten lief ich mit quälendem Gefühl unter Druck immer wieder an ihr vorbei. Dann endlich machte ich es. Ich brachte also meine Kaffee-Frage. Die Frau antwortete, dass sie es sehr nett finde, dass ich frage, aber schon einen Freund habe. Es war endlich vollbracht. Ich lief desorientiert umher und musste ergriffen vor Freude weinen, weil ich mich überwunden hatte. Ich hatte ein Gefühl von: das Leben kann jetzt weitergehen, kann noch gelingen. Mir fiel nicht nur ein Stein vom Herzen, sondern ein ganzer Steinbruch. So extrem war meine Gefühslage als Gegenbild der Vorherigen, woran auch anschaulich wird, wie extrem diese erste auch wirklich war. Ich ging dann heim, eine war alles was ich brauchte und es kam absolut nicht auf die Reaktion an. Und ich beschloss, das nun jeden Tag zu machen. Die Regeln: - Ich muss an jedem Tag bei einer Frau persönliches Interesse bekunden. Das heißt, entweder mit Direct oder Semi-Direct (z.B. nach Kaffeetrinken fragen) ansprechen oder nach Indirect nach der Nummer fragen o.a., wobei Letzteres eher weniger Sinn macht, da es darum geht, sich zu offenbaren und solange ich das nicht mit dem Opener kann, kann ich es auch im Gespräch nicht (erfahrungsgemäß). - Ich muss jeden Tag einen Korb bekommen. Das heißt, sollte ich bei der ersten einen NC bekommen, muss ich eine weitere ansprechen. - Sonntag ist Ruhetag bzw. ein optionaler Tag, der die Streak nicht bricht (so auch Feiertage). - Zum zusätzlichen Ansporn sind für bestimmte Marken der Länge der Streak Belohnungen aussetzen, d.h. z.B. nach 10 absolvierten Tagen in Folge gönne ich mir ein gutes Essen. Das soll sich von der Wertigkeit her steigern, z.B. nach Tag 200 gäbe es dann eine Urlaubsreise. Wird an einem Tag keine angesprochen, fängt das Zählen wieder von vorne an. - Pro absolviertem Monat erhält man 3 Freitickets für ausgelassene Tage, die die Streak nicht beenden. - Mindestens einmal im Monat sollte man sich einen Tag gönnen, an dem man nach der ersten weiter macht und viele anspricht. Warum die Aufgabe so gestellt ist: Die Aufgabe ist so gestellt, weil sie die schwersten Hürden in den Fokus stellt: 1. überhaupt loszugehen, sich auch aus negativen Gefühlslagen zu motivieren, die es an manchen Tagen zwangläufig gibt und 2. das erste Ansprechen an einem Tag. Dieses ist immer das schwerste. Jedes Mal gleich danach wird sukzessive immer leichter. Das heißt, die erste Hürde zu nehmen ist eigentlich alles was man braucht, wenn das Ziel nur das eigene Selbstverhältnis ist, die Angst und den Stress zu besiegen. Ein größeres Maß davon, das mehr Überwindung bräuchte, kommt nach der ersten nicht mehr. Ich hatte schon Zeiten, in denen ich gut ansprechen konnte, aber das war nie von Dauer und man stand quasi wieder am Anfang von der Gefühlslage her nachdem man etwas länger nichts mehr gemacht hatte. Daher geht diese Aufgabe auf Beständigkeit. Die Vorteile an der Aufgabenstellung: Man braucht am Tag nur eine einzige hübsche Frau zu finden, man muss nicht ewig nach mehreren suchen. Man hat immer die Gewissheit: ich brauche nur eine einzige ansprechen und dann ist alles vorbei und erledigt, nach bloß zwei kurzen Sätzen zu einer Person kann wieder dem Alltag nachgegangen werden, was minimal zeitintensiv und Wetter-/Jahreszeit-unabhängig ist. Von folgender Einstellung wird ausgegangen: Es geht hierbei um mich, nicht um die Reaktionen der Frauen oder überhaupt Nummern zu bekommen. Das vorrangige Ziel ist Selbstbewusstsein, die Bewältigung von Angst und Stress und die Lockerheit im Umgang mit Frauen. Mein Selbstverhältnis muss jede Mühe wert sein und bringt mich auch in anderen Bereichen weiter. Zielsetzung: Ich will SELBSTBEWUSST SEIN. Ich will meine Angst im Griff haben, mich gut mit Frauen fühlen, die Möglichkeit haben, mich daran zu erfreuen und nicht mehr in den Modus des unsicheren "gefallen wollens" verfallen, sondern in mir selbst gegründet sein. Ich will OPTIONEN haben. Ich will die Fähigkeit und Möglichkeit, ja die Gewissheit haben, mir Frauenkontakte, die Interesse an mir finden, generieren zu können, sodass ich mich nicht getrieben sehe, mich auf die Erstbeste einzuschießen, die mir irgendwie Signale möglichen Interesses sendet und daran eine Hoffnung aufzubauen, von der meine Lebensfreude abhängig wird. Ich will meine BEDÜRFNISSE BEFRIEDIGEN. Ich will begehrt werden und Sex haben nach meinen Vorstellungen und mich darin genug ausleben. Ich will eine längerfristige FREUNDIN finden. Ich will, solange ich noch halbwegs jung bin, eine Partnerin für die Zukunft finden, mit der ich auf persönlicher Ebene harmoniere und mit der ich im Ganzen zufrieden sein kann. Die Reihenfolge ist entscheidend. Die je vorherigen Punkte bilden das Fundament der darauf folgenden. Die schlechten Gefühle hören nicht auf, wenn ich z.B. Befriedigung finde ohne selbstbewusst zu sein und es ist nicht auf Dauer gestellt, wenn es keine Optionen gibt. Erklärungen zur Maske der Dokumentation: (Tagzahl der Streak) Gefühlslage/Motivation vor dem losgehen: Hier beschreibe ich, wie ich mich an dem jeweiligen Tag und mit der Aussicht heute eine anzusprechen gefühlt habe, bevor ich mich auf den Weg gemacht habe. Angst/Stress-Level: Hier beschreibe ich, wie sehr ich 'im Feld' allgemein und vor der Überwindung der letztendlichen Ansprache Angst und Stress empfunden habe. Skala: Extrem, sehr Stark, Stark, Mittel, Wenig, fast Keine, Keine. (Manchmal mit Plus- oder Minus-Zeichen versehen.) Zeit gebraucht vor der Ansprache: Hier sind die Aufzeichnungen etwas inkonsistent. Ich habe erst versucht, die Zeitspanne vom Erblicken der ersten, die mir gefiel (egal ob angesprochen oder nicht), bis zur letztendlichen Ansprache des Tages zu dokumentieren. Aber später wird das einfach die Zeit sein, die ich insgesamt 'im Feld' war. Dazu habe ich in Klammern dann die Zeitspanne vom Sehen der letztendlich Angesprochenen bis zur Ansprache hinzugenommen. Ort: selbsterklärend. Opener: selbsterklärend. Reaktion: Reaktion der Frau. Resultat/Bemerkungen: Hier habe ich Raum für jegliche Anmerkungen, meist dazu wie es mir danach ging, irgendwelche Einsichten, welchen Eindruck ich von der Frau hatte, ob ich einen NC bekommen habe etc.
  24. Moin Moin an alle In diesem etwas "ungewöhnlichen" Field-Report Tagebuch (warum kommt gleich), möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen, Wissen austauschen und gerne Feedback von euch einholen. Kurz zu mir und der Situation: - Vom Game-Level her würde ich mich noch eher als Anfänger einordnen, obwohl ich mich schon länger mit "PickUp" beschäftige. Allerdings bin ich nun erst seit einigen Wochen "richtig aktiv dabei zu handeln", da ich nach langem Reflektieren entschlossen habe, dieses Thema nun einmal ernsthafter anzugehen. (Achtung: meiner Meinung nach sollte trotzdem nicht der notwendige Spaß und das Self-Amusement an der Sache verloren gehen!) - Nun habe ich mit mir selbst "vereinbart" über einen längeren Zeitraum hinweg täglich mindestens 2 Approaches zu machen, um meine Approach Anxiety zu zerstören. Denn eins habe ich bereits gelernt: hier kommt es auf Kontinuität an. Besser täglich 2 Approaches als einmal im Monat 30 an einem Tag! - Das langfristige Ziel: so locker & selbstbewusst zu werden, dass ich jegliche Frau, welche mir im Alltag gefällt in egal welcher Situation selbstbewusst öffnen kann. Und dabei natürlich eine gewisse Erfolgsrate zu haben Nun zu diesem "Tagebuch" selbst: da ich deutlich lieber spreche als schreibe und schon seit geraumer Zeit meine täglichen Sessions für mich via Audio dokumentiere, habe ich mich entschlossen einfach einen Podcast daraus zu machen. Ich werde also jede Woche den Field Report der gesamten Woche als "Podcast" hochladen und euch in diesem Tagebuch informieren, sodass wir hier diskutieren können. Sofern der "externe Link" hier in Ordnung geht (falls nicht weißt mich gerne darauf hin), findet ihr den Podcast in Spotify unter: https://open.spotify.com/show/6ZZFbzDVuK7rbfdy7LKdaS Itunes wird folgen. Ich gehe davon aus, dass ich den ersten Report Ende nächster Woche hochladen werde. Ich bin gespannt auf euer Feedback und freue mich auf einen regen Austausch! Cheers!
  25. Gast

    Ansprech-Blockade

    Hi zusammen, ich versuche mich nun seit rund einem Jahr am Thema Pickup und bin immer noch komplett am Anfang. Mein Problem ist, dass ich unter extremer Ansprechangst leide, die es mir fast unmöglich macht, Frauen anzusprechen. Ich habe im letzten Jahr mindestens 15-20 ganze Samstagnachmittage in der Münchner Innenstadt verbracht mit dem Ziel, Frauen anzusprechen, bin aber JEDES EINZELNE MAL Heim gegangen, ohne auch nur einzige Frau anzusprechen und war danach jedes Mal noch frustrierter als davor. Dabei bin ich jedes Mal hochmotiviert auf die Straße gegangen, aber immer, wenn ich eine Frau sehe, die ich attraktiv finde, fallen mir 1.000 Gründe ein, warum ich sie doch nicht attraktiv genug finde, um sie anzusprechen oder die Situation gerade unpassend ist (weil sie z. B. in Gesellschaft ist, telefoniert oder auch einfach böse guckt). In der Situation fühlt sich das dann so an, als wäre da eine unsichtbare Wand zwischen der Frau und mir, die es mir unmöglich macht, auf sie zuzugehen. Falls ich es mir dann doch anders überlege und ihr dann doch hinterherlaufe, rede ich mir ein, dass ich in dem Moment gerade keine Lust habe, mit ihr zu sprechen und mache dann einen Rückzieher. Jedes. Einzelne. Mal. Nach einem solchen erfolglosen Samstagnachmittag habe ich das Thema Pickup dann oft komplett verdrängt und mir für einige Wochen gar nichts mehr vorgenommen, weil ich so frustriert war. Die äußerst wenigen Male, die ich letztes Jahr ab und an ausnahmsweise doch übers Herz gebracht habe, eine Frau anzusprechen, waren übrigens fast immer positiv oder zumindest nicht besonders negativ. Doch auch nach einem positiven – wenn auch meist nicht erfolgreichen Approach – hatte ich danach noch mehr Hemmungen, weitere Frauen anzusprechen. Ich kann mir nicht erklären, warum das so ist. Ich weiß wirklich nicht mehr weiter und bin zutiefst verzweifelt. Heute war ich wieder vier Stunden draußen – das erste Mal seit zwei Monaten –, ohne dabei eine einzige Frau anzusprechen und bin gerade am Ende. Erging es jemandem von euch mal ähnlich und falls ja, wie habt ihr das Problem gelöst? Vielen lieben Dank bereits im Voraus. Cheers, Fuckboy