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  1. Hallo Pick up Forum, ich bin neu hier und brauche etwas Hilfe. Meine Frau fühlt sich zu einem anderen Mann hingezogen, welcher in einer offenen Beziehung lebt. Nun möchte meine Frau auch mit mir in einer offenen Beziehung leben, damit Sie mit dem anderen Mann in eine Beziehung gehen kann. Wir sind 15 Jahre glücklich verheiratet und ich kann mit dem Thema offene Beziehung gar nichts anfangen. Für mich gab es in den 15 Jahren nur meine Frau und ich habe auch nichts anderes vermisst. Ich bin das krasse Gegenteil von einem Schürzenjäger und wüsste nicht, was mir eine offene Beziehung bringt. Ich kann meiner Frau nicht verbieten mit einem anderen Mann zusammen zu sein, trennen wollen wir auch auch nicht. Wie soll ich mich verhalten ? Habt Ihr Ratschäge für diese Situation ? Vielen Dank und viele Grüße Ach ja, da sind ja noch die Fragen 1. Dein Alter: 43 2. Ihr/Sein Alter: 39 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern): siehe Text 4. Dauer der Beziehung: 15 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 4 Jahre 6. Qualität/Häufigkeit Sex: gut/regelmaessig 7. Gemeinsame Wohnung? ja 8. Probleme, um die es sich handelt: siehe Text 9. Fragen an die Community: siehe Text
  2. Ich (M27) hatte jahrelang eine monogame Beziehung, diese vor kurzem geöffnet (aber wohnen noch zusammen) und versuche im Moment, neue Frauen kennenzulernen, am liebsten für eine FB, oder auch nur einen ONS oder ggf. auch nur freundschaftlich, wenn man sich gut versteht (letzteres auch, um eine outcome independency für mich zu schaffen). Das Einzige was ich nicht möchte ist eine monogame Beziehung, nicht mal mit der optisch und charakterlichen HB10, da ich im Moment sowohl mit meiner Freundin als Person als auch mit der offenen Beziehung an sich total glücklich bin. Das Kennenlernen an sich läuft soweit nicht schlecht, bekomme sowohl im OG einige Matches als auch im RL gute Gespräche hin. Ich tue mir aber sehr schwer mit dem Umstand, dass ich bereits eine Freundin habe. Gefühlt sind die Mädels ziemlich on und es könnte sich etwas entwickeln, sobald sie aber rausfinden, dass ich keine monogame Beziehung suche, werde ich fallen gelassen wie eine heiße Kartoffel. Ich habe schon versucht es auf verschiedene Weisen darzustellen (keine große Sache draus zu machen, lang und breit zu erklären, Selbstinszenierung als Vielficker, habe eine feste Freundin, habe keine feste Freundin aber mehrere FBs, etc.) aber nie wurde das annähernd akzeptiert oder sogar vom Mädel als heiß empfunden (wie es viele hier darstellen, so als wäre ein vergebener Typ gleich attraktiver). Bisher klappt es nur einigermaßen gut, wenn ich den Umstand verschweige, mich als Single mit Mitbewohnerin darstelle, und beim Gamen auf mysteriös mache. So kann ich aber auch schlecht gamen, weil ich unentspannt bin und aufpassen muss, dass mir nichts falsches rausrutscht, das neue Mädel nie zu uns in die Wohnung lassen kann (da nur ein Bett und Bilder von uns drin sind) usw. Ich glaube auch gerne, dass es Mädels gibt, die nur Vögeln wollen, aber die scheine ich bisher irgendwie nicht anzuziehen. Ich habe den starken Eindruck bzw das Gefühl, dass die Frau zumindest die Chance haben möchte, mich komplett für sich zu gewinnen. Bei meinen PUA-Kollegen mit vielen ONS versuchen die Mädels nach dem Vögeln ja auch weiterhin, die Typen in eine Beziehung mit ihnen zu bekommen (was natürlich nichts wird, aber theoretisch möglich wäre). Im Moment bleibe ich also beim Verschweigen oder Verbiegen der Wahrheit, da diese für die Frauen ein Stimmungskiller ist. Würde mich riesig freuen zu hören, wie ihr so eine Situation schon erfolgreich geframed habt. Danke!
  3. Hallo zusammen, da immer mal wieder Bedarf nach Beratung in BDSM-Fragen, zum Thema Dominanz oder "Was machen die da eigentlich?" aufkam, gibts hier jetzt einen Thread dazu. Auch alles, was ungewöhnliche Sex-Praktiken und Fetische angeht kann ich euch beantworten. Ich bin inzwischen 6 Jahre in der BDSM-Szene unterwegs, hab zwischendurch TPE und 24/7 Beziehungen geführt und ne Menge erlebt. Ich hatte ne offene Beziehung und bin aktuell Teil eines polyamourösen Konstruktes. Da in der BDSM-Szene auch viele alternative Beziehungsmodelle gelebt werden, könnt ihr auch Fragen dazu stellen. Fragen zum Game richtet ihr besser an die anderen Experten hier in dieser Rubrik. Ich möchte auch nochmal an die allgemeinen Regeln der Expertenrunde erinnern: Ihr fragt, ich antworte. Keine Diskussionen, keine "Fremdantworten" auf Fragen. Auch kein "So bin ich zum BDSM gekommen". Dies ist ein Thread der Expertenrunde. Kein gemeinsamer Austausch über Erfahrungen. Das könnt ihr in den anderen Bereichen zur Genüge tun. Feuer frei! ---- Allgemein möchte ich bei "Wie finde ich Anschluss an die Szene? Wie lerne ich gleichgesinnte kennen?" grundsätzlich Stammtische empfehlen. Für unter 27 Jährige ist die SMJG (smjg.org) DER Anlaufpunkt und ein wunderbarer Einstieg :)
  4. Ich (M27) führe seit einigen Jahren eine glückliche Beziehung mit meiner Freundin (inkl. gemeinsamer Wohnung). Da wir trotz unserer schönen Beziehung nur ungern komplett monogam leben möchten, haben wir vor ein paar Monaten beschlossen, die Beziehung "zu öffnen", sodass wir jetzt auch mit anderen Personen sexuell aktiv werden können, ohne fremdzugehen. Bisher ist aber bei uns beiden nicht wirklich etwas in diese Richtung passiert, da sich bei keinem etwas ergeben hat. Wir hatten beide ein paar Tinderdates und waren vielleicht jeweils 2-3mal ohne einander beim Feiern in der Zeit (sie hatte wenig Freizeit, ich vor allem weil ich nicht so auf Clubbing o.Ä. stehe). Laut der Aussage meiner Freundin genießt sie allein schon die Tatsache bzw. die Gedanken daran, dass sie jetzt im Fall der Fälle mit anderen Typen etwas haben könnte - bei mir ist das auch so, allerdings nervt es mich schon etwas, dass ich bisher nichts auf die Kette bekommen habe. Nachdem ich am Wochenende mit mehreren Kumpels (die auch alle PU kennen) clubben bzw. sargen war, habe ich mir von ihnen Feedback geholt, es reflektiert und ein mögliches Problem identifiziert: Ich suche quasi ausschließlich nach unverbindlichem Sex und lasse das eventuell auch zu sehr durchscheinen. Warum ich nur nach etwas Unverbindlichem suche liegt einerseits wohl daran, dass ich in meiner aktuellen Beziehung außer mit dem Monogamie-Teil mega zufrieden bin und ich andererseits auch am Prozess des Sargens an sich nicht so viel Spaß habe wie andere. Wenn ich nach einem Clubabend allein nach Hause gehe, halte ich den Abend für verschwendet und denke mir nicht "Mann, war das cool, feiern gewesen zu sein", da ich lieber so mit meinen Kumpels gechillt und gequatscht hätte, anstatt in der lauten Disco zu sein und sich zuzuschütten. Auch bei meinen Tinderdates hatte ich nicht die Geduld für eine Verführung über längere Zeit... ich habe mein bestes gegeben, um gut zu gamen und auch zu eskalieren (auch nicht komplett ohne Erfolg), aber wenn ich dann am Ende des Abends nicht mit zu meinem Date nachhause kommen konnte und auch das 2. Date wieder außerhalb ihrer Wohnung stattfinden sollte, habe ich lieber genextet, da mich das Mädel an sich und die Gespräche mit ihr meistens gelangweilt haben und ich ja am Ende des Tages eh nur mit ihr in die Kiste wollte - eine feste Beziehung habe ich ja schon. Ich habe mir dann überlegt, ob ich stattdessen versuchen sollte, nach Mädels zu suchen, die sowohl äußerlich als auch charakterlich attraktiv für mich sind und man auf einer Wellenlänge ist (quasi potenzielles LTR-Material). Hier gibt es aber auch zwei Probleme: 1. Ist so etwas bekanntermaßen schwierig zu finden, woraus folgt, dass es nicht so leicht nur temporär bleibt und man sich schwer tut, auch mal ein paar unterschiedliche Mädels in die Kiste zu bekommen und 2. wäre auch meine Freundin davon nicht begeistert, wenn ich mich jetzt regelmäßig mit nur einem bestimmten Mädel treffen würde, mit der ich mich auch noch gut verstehe, da das schon zu arg in Richtung Beziehung geht... es sollte laut ihr schon beim Unverbindlichem bleiben. Es kann natürlich auch sein, dass mein Game einfach zu schlecht ist und es könnte sicherlich auch besser sein, aber gefühlt läuft das Game auch nicht schlechter als beim durchschnittlichen PUA: Ich kann approachen, im Set bleiben, bekomme IOIs und auch NCs oder ab und zu KC, bloß bekomme ich bis jetzt keinen SNL hin und hätte wenn dann auch noch das logistische Problem, dass meine eigene Wohnung tabu ist und man woanders unterkommen müsste. Gefühlt tue ich mir auch mit dem Umstand schwer, dass ich schon eine feste Freundin habe: Wenn ich es anspreche, verlieren die Mädels spätestens nach dem 1. Abend das Interesse und melden sich nicht mehr und wenn ich es nicht anspreche, fällt es mir schwer, "natürlich" zu bleiben und die Fassade aufrecht zu erhalten, dass ich Single bin (bin da nicht der Typ dafür). Ich habe echt den Eindruck, dass für das Mädel zumindest die Möglichkeit bestehen sollte, mich auch für etwas Festes gewinnen zu können - ich denke, dass viele PUAs auch im Club oder bei SNLs dem Mädel Hoffnungen machen, dass es zumindest eventuell etwas längerfristiges werden könnte, auch wenn es am Ende nicht so kommt (Stichwort: Comfortphase mit gemeinsamen Träumen, Plänen etc.), oder liege ich da falsch? Wie komme ich also unter diesem Umständen an mein Ziel, mit unterschiedlichen Mädels schlafen zu können und was muss ich z.B. an meinem Mindset oder auch an meinem Game ändern? Freue mich über jede Anregung!
  5. Hey Leute, Mein Alter: 32, kindisch und sexuell unerfahren; quasi ein lockerer Kerl Ihr alter: 32, Kopfmensch, nicht sonderlich emotional, sexuell zumindest deutlich erfahrener als ich Dauer der Beziehung: keine Ahnung. Wir vögeln seit vier Jahren? Sie mag den Beziehungsstempel nicht und mir is' das soweit Recht. Sie wohnt halt (sehr) weit weg. Problem: ...gibt's kein's. 😉 Ich bin mehr neugierig, wie das bei euch so ist. Also, da sie ja keine Stempel mag, war unsere Sache theoretisch immer eine offene Sache. Haben uns gegenseitig in einemLokal aufgerissen, Sexbeziehung, irgendwann sind wir auch außerhalb des Bettes öfter zusammen gewesen, und nachdem ihr Erasmussemester zu ende war, haben wir uns "einfach mal so" besucht, was sie so oft wiederholt hat, dass man das wohl als Fernbeziehung bezeichnen kann. "Verliebt" im Schmetterlingssinne waren wir beide nie, aber wir haben halt Gefühle füreinander entwickelt, die tiefer geworden sind und so weiter. Wir haben außerdem auch irgendwann mal (schon recht früh) beschlossen, dass es leiwad is', und dass wir eigentlich weiter mitenander vögeln wollen, wenn einer mal 'ne Beziehung hat; und irgendwann mal ... wie gesagt, es lässt sich nimmer wirklich abstreiten, dass wir ein Paar sind, über's Heiraten und Kinderkriegen haben wir immer wieder mal geplaudert und zwischendurch bezeichnen wir's auch als Beziehung. Dann sagt einer von uns beiden "bääääh", wenn einer von uns ein Liebesgeflüster loslässt, ruft der andere "Schwuuuul" oder sowas. So, also die Sache is' jedenfalls immer offen gewesen. Das war allerdings bei ihr immer 'ne theoretische Sache. Ganz am Anfang, also so ca. 'en Monat,nachdem wir us kennengelernt haben, hatte sie genau einmal (sie zählt zweimal, wüsste aber nciht wann das zweite mal gewesen sein soll) Sex mit dem Ex (den sie vor mir noch als den "Vater ihrer zukünftigen Kinder" bezechnet hat, der aber an sich schon damals ihr Ex war). Ansonsten hatte sie seit fast vier Jahren eigentlich keinen. Von daher musste ich mir über das Thema Eifersucht nie Gedanken machen. Ich bin kein Frauenheld. 😉 Bin schrecklich im Aufreißen und so, aber ich war seit dem sehr oft verliebt (das weiß sie und wusste sie auch immer, aber ich hab' auch immer klar gemacht, dass das "bloß Schmetterlinge" sind", aber "erfolgreich" genutzt hab' ich die Offenheit nur nach ca. 'nem halben Jahr für 'ne kurze Sexfreundschaft und jetzt seit Februar hab' ich eine Freundschat plus in Wien (da ich aber ein Beziehugstyp bin und auf Emotionen steh, is' das keine "kalte" Sache, und ich muss immer aufpassen, dass sie sich nicht verknallt bzw. ich muss halt das rchtige Maß ausloten). Letztens hat sie aber einen Kerl kennengelernt, mit dem sie was hatte. Sie mag das auch länger wiederholen und so, also im Grude 'ne Freundschaft Plus anfangen. So wie ich's halt tu'. 😉 Nur gibt's halt den Unterschied, dass sie nie auch nur irgendwie einfersüchtig war. Im Gegenteil: sie findet's sogar cool, mir beim Flirten zuzuschauen und hat kein Problem damit, sich dann voll zurückzuhalten (nur kann ich schwer mit jemandem abhauen, wenn meine Freundin neben mir steht, das würd' ich nicht wollen, und würd' ich auch von ihr nicht wollen Is' eine der Regeln, die wir uns ganz, ganz am Anfang ausgemacht haben). Ich aber hab' noch keine Erfahrung damit, dass ein Mädel von mir, was mit jemand anderem hat. Ich weiß, dass es heuchlerisch is' (und ich rede auch mitihr genau darüber, also wir sind schon ziemlich offen). Sie versteht's, und auf meinen Hinweis hin, dass es mir halt wichtig is' zu wissen und zu fühlen, dass ich immer vor ihm komm'. War einwenig pissed, weil sie mich gebeten hat, einen Tag später zu ihr zu kommen, weil sie am Vorabend das erste Date mit hm hatte, das eben in Sex geendet hat. Ich kann die Aufregeung verstehen, das is' 'ne neue Sache (also ... sie hatte schon 'ne offene Beziehung vor mir). Bin auch immer aufgeregt, wenn ich ein Date hab', auch wenn eigentlich eh nie war rennt (sie ermahnt mich dann immer, dass sie mir das eigentlich besser beigrbacht hätte). Aber ich denk', ich war pissed (hab' erst nachher irgendwann gecheckt warum ich so ein ungutes Gefühl hatte). ...also, sie wirkt, was die Sache mit dem Kerl betrfft, ziemlich euphorisch, fantasiert schon von Dreiern (was ich auch sehr gut verstehen kann, wir plaudern öfter darüber, wenn uns beiden mal ein Mädel gefällt, aber naja, so easy is' das (zumindes für mich) nicht) und so. Sie findet's cool, dass er so submissiv is', sodass sie gewissermaßen ihre Dom-Seite ausleben kann. Ich bin selbst überhaupt nicht im BDSM drinnen, bin nicht sonderlich kinky oder erfahren oder so. 😛 Also, ihre Sub-Seite hat sie wohl schon ziemlich lange vernachlässigt. Ah, die Frage: ...mehr so ganz generell: wie geht ihr denn eigentlich mit Eifersucht in einer offenen Beziehung um? Geht nicht darum, ob's gerechtfertig is' oder nicht (Gefühle sind ja nicht immer "fair" oder "klug"). Einfach ... so grundsätzlich, was sind da so eure Erfahrungen?
  6. 1. Dein Alter 27 2. Ihr Alter 24 3. Art der Beziehung: hauptsächlich monogam, Ausnahmen waren ein Dreier mit einer anderen Frau und Sexerlebnisse von meiner Freundin mit anderen Frauen ohne mich 4. Dauer der Beziehung: 6 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Sehr gut + häufig (5-7mal pro Woche) 7. Gemeinsame Wohnung? Ja, seit 2 Jahren 8. Probleme, um die es sich handelt + Fragen an die Community: Ich versuche mich möglichst kurz zu halten: Im Gegensatz zu vielen anderen Beschreibungen in diesem Unterforum läuft es in unserer Beziehung anscheinend echt gut, wir verstehen uns sehr gut, unternehmen oft etwas, haben häufigen und guten Sex und reden auch offen und ehrlich miteinander anstatt zu streiten. Deshalb ist das einzige, was uns beiden ein wenig fehlt, wie so häufig die sexuelle Abwechslung, was für mich nach der langen Monogamiephase in unserem Alter auch normal und nachvollziehbar erscheint und ich deshalb nicht die Beziehung an sich per se in Frage stelle. Wir haben deshalb seit einiger Zeit versucht, da ein wenig nachzubessern (Dreier, Tindern usw), hatten aber nicht immer die erhofften Erfolge und wir fragen uns nun, ob eine offene Beziehung in unserer Situation sinnvoll wäre (im Sinn von insgesamt einen Mehrwert bieten und allen Spaß machen würde) oder stattdessen die (in den anderen Aspekten sehr schöne) Beziehung wahrscheinlich kaputt gehen würde und man sich stattdessen im Voraus entweder für ganz (Beziehung) oder gar nicht (Single sein) entscheiden sollte. Ein großer Knackpunkt, den ich aktuell sehe, ist: Wir sind beide wahrscheinlich ähnlich attraktiv, aber logischerweise müsste ich mich für ONS oder unverbindlichen Sex viel mehr ins Zeug legen als meine Freundin (Angebot/Nachfrage). Sie bekommt auf Tinder als erste Nachricht häufig etwas wie "Lust auf Film schauen bei mir?" oder "Lust auf was Lockeres?", während ich schon für normale Treffen reihenweise Mädels anschreiben muss und mir nicht nur die hübschesten herauspicken kann. Das ist von der Natur so vorgegeben, führt meiner Meinung nach aber zu einer Ungleichheit in der Beziehung, womit eventuell auch nicht unbedingt die gleichen "Regeln" für beide sinnvoll wären (theoretisch könnte man etwas sagen wie "erst wenns beim Mann geklappt hat, darf die Frau"). Falls man diese Problematik stattdessen ignoriert und nicht irgendwie reguliert, würde ich das wahrscheinlich kompensieren, indem ich um einiges mehr Zeit in die Suche und Verführung anderer Frauen stecken würde als meine Freundin um auch auf meinen Spaß zu kommen, was bei ihr wiederum auf Unmut stoßen könnte (hatten das Thema bereits in der Vergangenheit). Prinzipiell sind wir beide der Meinung, dass gleiches Recht für alle gelten sollte, aber im Moment sehe ich hier in jedem Fall Ungerechtigkeiten oder Ungleichheiten aufkommen, was gut dazu führen könnte, dass man nicht mehr gemeinsam, sondern gegeneinander arbeitet und man am Ende eine gute Beziehung zueinander durch zuviel Egoismus kaputt macht und es statt dessen lieber gleich "richtig" machen hätte sollen, indem man sich ins Singleleben stürzt. Zusammengefasst: Falls man nur sporadisch Zeit ins "Rumvögeln" stecken dürfen sollte, um noch genug Zeit für die Beziehung zu haben, tut sich meine Freundin leichter als ich und hat mehr Auswahl -> ich wär wahrscheinlich pissed. Falls man dahingehend nichts regelt, würde ich mich stark auf andere Mädels konzentrieren, um zu einigen Erfolgen zu kommen -> sie wär wahrscheinlich pissed und natürlich leidet die Beziehung auch evtl durch die selteneren gemeinsamen Unternehmungen. Deshalb drei Fragen dazu: 1. Würdet ihr in unserer Situation überhaupt eine offene Beziehung empfehlen, oder sind wir da einfach noch nicht soweit? (falls nein, welche Alternative?) 2. Wie würdet ihr mit der "Imbalance" aus dem letzten Abschnitt umgehen? 3. Wie steht ihr zum Thema "Regeln"? Welche hattet ihr, welche sind sinnvoll und empfehlt ihr "gleiche Regeln für beide"? Wir danken euch im Voraus für eure Hilfe!
  7. Hi, 1. Mein Alter 28 2. Alter der Frau 28 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 4 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") sexuelle Stimulation mit der Hand, kein Sex 5. Beschreibung des Problems Ich befinde mich in einer offenen Beziehung. Vor Weihnachten habe ich ein HB7 kennengelernt. Sie hat mich dann mit zu ihr nach Hause genommen, habe zum KC angesetzt, sie hat geblockt und gemeint sie müsse das erst noch mit ihrer Freundin (da diese wohl auf mich stehen würde) abklären. Habe ihre Aussage akzeptiert (aber ehrlich gesagt fand ich sie unglaubwürdig und kindisch) und nach ein bisschen quatschen bin ich gegangen. Wir tauschten nummern an der Tür, ein Abschiedskuss auf die Wange Die nächsten Wochen sehr unregelmäßige und zusammenhangslose Konversationen im Whatsapp. Wenn von ihr nichts kam, habe ich den Invest zurückgefahren bis wieder was kam. Es wurden bestimmt schon 5 Treffen ausgemacht, die dann (leider) nicht stattgefunden haben, weil einer von uns beiden erschöpft war vom Arbeitstag. Ich hatte sie mehr oder weniger schon abgeschrieben, als sie mich doch sponan zum zweiten Treffen eingeladen hat. Ich bin hingegangen, wir haben geredet und sie hat mich auch nach meinem Beziehungsstand gefragt. Ich habe ihr ehrlich kommuniziert, dass ich in einer offenen Beziehung lebe. Sie meinte sie hat noch viel Kontakt mit ihrem Ex-Freund. Es hat auch immer wieder jemand auf ihrem Handy angerufen (denke jede Menge Stecher, ihr Ex und Orbiter). Aber es ist in Ordnung für mich, warum auch nicht?! Danach habe ich eskaliert und fast einen FC gehabt. Sie blockte den FC, da sie in 4 Stunden schon wieder zur Arbeit musste. Sie wollte dass ich da übernachte, ich bin dann heimgefahren. Etwa zwei Wochen später, ein Telefonat (1h) wir redeten über unsere Phantasien und waren beide scharf. Da sie unterwegs war, hab ich sie zu mir eingeladen, sie meinte sie geht lieber nach Hause und muss schlafen, weil sie morgen früh arbeiten muss. Also habe ich den Invest wieder zurückgefahren. Sie hat mich 2 Tage später zu sich eingeladen. Ich habe zugesagt, dann kurz bevor ich bei ihr war der erste Shittest "Achso ich habe meine Tage". Ich entgegnete, "das macht ja nichts oder was hast du vorgehabt?". Wir haben dennoch rumgemacht und waren nackt. Die nächsten Tage wollte sie mich sehen, allerdings war sie kaum kompromissbereit mit ihren Terminen. Um die parallel laufende offene Primärbeziehung nicht zu gefährden, wollte ich Affären nicht öfter als einmal in 1-2 Wochen sehen. Also kam in dieser Woche kein Treffen mehr zustande. Das darauffolgende Wochenende war ich bei meiner Freundin und hatte eine gute Zeit mit ihr. Die HB7 hat derzeit völligen Hirnfick geschoben à la ich gehe mit anderen Frauen, weil ich mich nicht melden würde. Meine Attraction muss bei ihr also relativ hoch gewesen sein (noch). Nach dem Wochenende meinte sie zu mir in einem Telefonat "wir müssen dringend reden [....] bist du immer noch mit deiner Freundin zusammen?". Ich entgegnete höflich mit bestimmter Stimme "Das sie dass nichts angehe was ich mit meiner Freundin mache und dass ich das gerne getrennt halten würde" und versuchte ins C&F überzugehen "warum bist du kein Detektiv geworden, du wärst ein guter Ermittler, dir entgeht nichts...". Sie meinte "Ich treffe mich am Wochenende mit einer Freundin, du kannst gerne auch kommen und deine Freundin mitbringen.". Ich erwiderte "das passt leider nicht gut, da ich und meine Freundin nicht da sein werden". Für mich war das Thema durch und ein Treffen zu viert wäre einem Himmelfahrtskommando gleichgekommen. Die letzten Tage, wieder 3-4 ausgemachte Treffen, die nicht stattgefunden haben. Schlechte Angewohnheiten schienen sich bei ihr einzuschleichen, wie diverse Versuche, dass sie mich auf ihrem Arbeitsweg als Lückenbüser am Telefon nehmen wollte. Ich habe diese Gespräche meistens schnell abgewürgt und gesagt, dass ich etwas wichtiges zu tun habe. Für mich war die Situation unbefriedigend, also habe ich per Telefonat nach einem (für mich insgeheim richtungsweisenden alles oder nichts!) Treffen gefragt. Das Telefonat lief gut, wir haben über unsere Phantasien geredet. Sie hat dieses zunächst zugesagt und erst auf nachfrage meinerseits (Abends!) abgesagt mit der Begründung "ich bin total Ko". Ich weiß nicht ob sie das Treffen überhaupt von sich aus abgesagt hätte. Ich meinte dann "Du bist ein Opfer der deutschen Arbeitsgesellschaft ;))) Naja, du kannst dir ja etwas überlegen wie du das wieder gut machen kannst;)) vielleicht mit einem Bild oder so 😛 Ich hätte heute gerne deine Haut auf meinem Körper gespürt". Daraufhin wurde ich geblockt in ihrem Telefon. Im Nachhinein eine mega needy Textnachricht, ich weiß soooo dumm war ich =( Allerdings dafür einen Block rauszuhauen finde ich auch übertrieben, vor allem weil wir am selben Tag bereits telefoniert hatten und uns die ganze Zeit sexuell anregende Dinge an den Kopf geworfen haben. Sie hat es genossen pervers zu reden. Beide haben während dem Telefonat gelacht und wir haben uns gut verstanden. 6. Frage/n Seit dem Block in whatsapp sind zwei Tage vergangen. Ich weiß nicht wie ich diesen Block interpretieren soll: a) "Shittest (sie kann mich nicht kontrollieren, sie hatte immer wieder gesagt wir müssen reden, ihr geht es nicht so gut, ich habe ihr ein Gespräch zugesagt, aber es kam kein Treffen mehr zu stande, weil sie alle Termine abgesagt hatte - Außerdem wollte sie jedes mal dass ich bei ihr übernachte, ich bin immer heimgefahren - sie wollte auch dass ich mit ihr und einer Freundin ins Kino gehe, das habe ich abgesagt)" b) "Attraction-verlust durch Textnachricht, Needyness (ja klar, eigene Dummheit)" c) "sie war in einem bad state und ich könnte sie verletzt haben (nichts läge mir ferner)" d) sonstiges (z.B. es gibt schon einen neuen oder sie war parallel die ganze Zeit noch mit ihrem Ex-Freund zusammen und ich war nur dafür da ihr Ego aufzupushen) Je nach Interpretation würde meine Folgehandlung unterschiedlich aussehen. In Fall: a) --> "freeze out" b) --> 1. "freeze out" oder 2. "hinfahren, treffen reden, Attraction aufbauen, heimfahren"??? c) --> "hinfahren, in den Arm nehmen, entschuldigen, reden über Gefühle, heimfahren" d) --> Next In Fall b) und c) müsste ich vor ihrer Haustüre warten, da sie mich ja auf ihrem Handy geblockt hat. Ich meine das aufrichtig, könnte aber needy/creepy ankommen oder? Zu verlieren habe ich in meinen Augen nichts oder übersehe ich etwas? Auch möchte ich eigentlich nicht zu viel invest für eine Frau aufbringen, die in ihren Terminen sehr unzuverlässig ist und mit der ich noch nicht geschlafen habe. Was meint ihr? Wie reagieren und ggf. wann nach welcher Zeitspanne reagieren? Liebe Grüße
  8. Hey Leute, hab da mal ne Frage, zu der ich nichts gefunden habe. Nur Beiträge, welche behandeln, wie man damit umgeht, wenn man selbst in einer offenen Beziehung ist. Und zwar: wie geht man damit um, wenn die Frau sagt, sie habe eine offene Beziehung? Mein erster Gedanke war: koplett "ignorieren" und genauso gamen wie sonst Mein zweiter Gedanke war: ich kann direkter sein und sie direkt zu mir einzuladen Mein dritter Gedanke war: irgendwas dazwischen Connection kann man dann ja grundsätzlich was vernachlässigen wär jetzt mal so eine These, die ich dazu aufstellen würde, aber in dem Bereich kenn ich mich zu wenig aus, und bin jetzt etwas ratlos, was ich ich der Dame schreiben soll (Number close vor einer Bar, schrieb über Text, dass sie nen Freund hat, auf Nachfrage: offene Beziehung) Also was denkt ihr: normal gamen wie jede andere Frau oder direkter werden (wieviel direkter)?
  9. 1. Dein Alter - 36 2. Ihr Alter - 31 3. Art der Beziehung monogam 4. Dauer der Beziehung 8 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR - 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex - von selten bis ca. 2x/Woche, je nach Phase 7. Gemeinsame Wohnung? - ja 8. Probleme, um die es sich handelt - Offene Beziehung starten? So liebe Forengemeinde. Nach einigen Jahren melde ich mich auch mal wieder zu Wort. In der Vergangenheit war ich zumeist stiller Mitleser, auch wenn ich früher den ein oder anderen Beitrag absetzte. Doch nun zwingt mich meine jetzige Situation mich mal wieder zu Wort zu melden. Die Herausforderungen haben sich bei mir verändert, so wie ich das irgendwie auch in diesem Forum wahrnehme. Wir sind eben, zumindest ein bißchen, erwachsen geworden. Unsere Probleme und das Forum wohl mit uns. Worum geht's? Ich bin seit mittlerweile fast 8 Jahren in einer stabilen LTR. Wir haben sogar vor drei Jahren geheiratet. Viele Dinge in unserer Beziehung laufen sehr gut: Wir führen (weitgehend) eine harmonische Beziehung. In den meisten Bereichen sind wir einer Meinung, wo es in der Vergangenheit Spannungen gab, haben wir Kompromisse gefunden, mit denen wir beide gut leben können. Auch für die Zukunft haben wir gemeinsam einige Visionen entwickelt, die wir gemeinsam erreichen wollen. Auch beruflich sind wir durchaus erfolgreich. In unserem Umfeld werden wir von anderen manchmal als vorbildhaftes Paar bezeichnet. Hinter dieser idyllischen Fassade gibt es allerdings eine Herausforderung, die uns beide schon seit einiger Zeit an unsere Grenzen führt. Es handelt sich dabei um unsere Sexualität, mit der vor allem ich unzufrieden bin. Wie konnte es so weit kommen? Der Alltag ist eben ein Gift, das sich langsam einschleicht und Beziehungen kaputt machen kann. Von vorne: Als wir uns kennenlernten war ich Ende 20 und hatte schon einige Erfahrung mit Frauen gesammelt. Sie dagegen war Anfang 20 und hatte noch nie einen Freund, war auch noch Jungfrau. Ich war deshalb auch zunächst sehr skeptisch, was eine gemeinsame Zukunft anging, aber sie legte sich richtig ins Zeug. Zugleich führte ich auch gut. Wir hatten eine extrem leidenschaftliche Zeit und viel Spaß, nicht nur, aber eben auch im Bett. Obwohl sie keine Erfahrungen hatte, war sie zu ziemlich allem bereit und genoss es auch noch selbst. Nachdem wir zusammenzogen (war schon recht früh, nach ca. 1 Jahr), wurde es kontinuierlich weniger. Sie hatte Stress mit dem Ende ihres Studiums, ich hatte beruflich einiges zu tun. Es war eben jetzt der Alltag sich zu sehen und miteinander Zeit zu verbringen. Während wir unser Leben immer besser aufeinander abstimmten, wurde der Sex seltener und schlechter. Der Prozess der Betaisierung begann. Auch wenn ich das bemerkte und zeitweise dagegen vorging (so wußte ich, wie ich mit ihrem Drama umgehen musste), war ich doch zu bequem und nicht konsequent genug, um diesen Prozess aufzuhalten. Konkret: Sie wies mich beim Sex zurück, wollte verschiedene Praktiken nicht mehr machen, machte sich nicht mehr hübsch für mich etc. Sie investierte eben in diesem Bereich nicht mehr in unsere Beziehung. Meine sexuelle Befriedigung spielte keine große Rolle mehr. Ich dagegen verführte sie nicht mehr in dieser Form, machte sie nicht mehr zur "Schlampe" im Bett, zeigte nicht mehr die frühere Dominanz. Dazu kam eben das, was passiert, wenn man so zusammen wohnt. Anstatt sich schick zu machen, zieht man Schlabbersachen an, sieht sich im Bad usw. usf. Fairerweise muss man sagen: Je mehr die Anziehung abnahm, desto enger wurden wir in anderen Bereichen. Die Intimität auf emotionaler Ebene nahm erheblich zu. Krisen gab es immer mal wieder wegen unserer Sexualität. Zeitweise hatten wir wochenlang keinen Sex miteinander. Ich machte den Fehler ihr die Verantwortung für unsere mangelhafte Sexualität zuzuschieben. Zum Beispiel schenkte ich ihr ein Buch zum Thema Sex, hoffte, dass sie sich dort etwas durchliest und Lust entwickelt das auszuprobieren. Im Nachhinein weiß ich, dass sie sich damit unter Druck gesetzt fühlte. Mich regte ihre Passivität in allem Sexuellen tierisch auf. Ich stellte sie zur Rede und wollte Erklärungen, die sie mir einfach nicht geben konnte, weil sie ihre Gefühle selber nicht verstand. Es kamen dann so Rationalisierungen wie "irgendwie machst du mich nicht mehr so an"... dazu kam beruflicher Stress auf ihrer Seite, den sie immer weiter als Vorwand nutzte. Mich regte auf, dass sie meiner sexuellen Befriedigung keine große Bedeutung beimaß. Ich schwenkte auf Handbetrieb um, konsumierte Pornos, flirtete im beruflichen Alltag oder aus Neugierde auch mal auf Tinder rum. Wollte einfach mal wissen, ob ich es noch drauf habe. Und ich merkte, dass ich es noch kann und genoss es. Dabei blieb es aber zunächst, auch wenn ich latent unzufrieden war. Unser Leben wurde davon zwar zeitweise belastet, aber insgesamt lebten wir recht gut wie "Bruder und Schwester", die miteinander kuschelten und ab und zu Sex miteinander hatten (meist eher schlechten). Bei unseren Diskussionen dazu drehten wir uns im Kreis. Sie war einfach zu unsicher was in die Hand zu nehmen und ich war zugleich zu bequem was zu machen, vielleicht auch zu bequem die Beziehungsfrage zu stellen. Aktuell Seit ca. einem halben Jahr veränderte sich etwas. Ich weiß nicht, ob es dafür einen Auslöser gab oder ob es sich allmählich so entwickelte. Vermutlich weil ich einen Karrieresprung machte, nicht finanziell, aber ich hab seitdem meine Traumstelle, auf die ich jahrelang hingearbeitet habe. Hatte endlich wieder Zeit für Sport und brachte mich etwas in Form. Nun wollte ich unsere sexuelle Flaute nicht mehr akzeptieren. Wir waren beide unzufrieden damit. Immer mal wieder versuchten wir etwas, immer mal wieder war es kurzfristig besser und dann scheiterten wir. Irgendwann sagte ich wegen ihrer Passivität und fehlenden Leidenschaft mal im Zorn: "Vielleicht ist es besser, wenn du mal mit anderen Männern schläfst und einfach Erfahrungen machst." - Zu meiner Überraschung erklärte sie, dass sie das durchaus reizvoll fände, aber Angst davor habe, was das mit unserer Beziehung machen könne. Gespräch danach erst einmal vorbei. Das war vor ca. 6 Monaten. Da sich nichts veränderte, thematisierte ich es in unserem gemeinsamen Urlaub vor 2 Monaten erneut. Ich sagte ihr, dass ich unsere Beziehung als sehr stabil empfinde, es mich aber kaputt macht meine Sexualität nicht ausleben zu können. Manchmal überlege ich mich von ihr zu trennen, weil ich es nicht mehr aushalte. Eine Öffnung der Beziehung ist aber die andere, von mir favorisierte, Option. Seitdem führten wir darüber viele gute Gespräche. Sie versteht meine Position, ist hin- und hergerissen. Neben der eigenen Neugierde auf andere Partner gibt es in ihr das Gefühl "nicht gut genug zu sein in unserer Beziehung" - was mich wiederum wütend macht, denn wenn das ihr Problem ist, warum legt sie sich dann nicht ins Zeug? Seitdem sprechen wir immer wieder über das Thema. Das Spannende ist: Es führt uns enger zusammen. Das Vertrauen wird auf einer Ebene gestärkt, die ich mir so nicht vorstellen konnte. Wir sind uns bewusst, dass es so nicht weiter gehen kann und etwas geändert werden muss - für uns beide! Das empfinde ich als sehr positiv, auch wenn es das ein oder andere Drama gab. Phasenweise hatten wir richtig guten Sex. Ich übernehme wieder mehr Führung, versuche wieder als Verführer aufzutreten, auch wenn dem in einer Beziehung natürlich gewisse Grenzen gesetzt sind. Leider ist das schon wieder nach kurzer Zeit abgeebbt. Wir hatten jetzt die letzten 2 Wochen keinen Sex mehr und beim letzten Sex kam sie auf ihre Kosten (das ist mir immer sehr wichtig gewesen), ich allerdings nicht. So ist es übrigens immer wieder mal. Und wenn sie sich dann um mich kümmert, dann ist das eher so eine Pflichtaufgabe, als Spaß und Leidenschaft. Ich glaube immer mehr, dass sich das aus fehlender Erfahrung und Unsicherheit ergibt. Was hält die Zukunft für uns bereit? Aus meiner Sicht gibt es drei mögliche Optionen für die Zukunft: 1) Wir versuchen gemeinsam Erfahrungen zu sammeln 2) Wir öffnen die Beziehung und jeder sammelt die Erfahrungen für sich 3) So weiter wie bisher, ich gehe irgendwann fremd, irgendwann Trennung Option 3 möchte ich nicht. Ich liebe diese Frau. Ich möchte mit ihr eine Familie gründen. Ich weiß, dass sie das auch will. Option 2 fände ich ziemlich cool, weil ich das Gefühl habe, dass uns das in einer Form "Komplizenschaft" weiter zusammenbringen würde. Option 1 ist für mich auch sehr in Ordnung, natürlich mit Regeln, die wir noch festlegen müssten. Gegen Option 1 und 2 spricht, dass sie beim Flirten und Anbahnen wenig Erfahrungen hat, eher unsicher ist und ihre Sexualität auch nicht nach außen kommuniziert (indem sie sich z.B. sexy kleidet). Das ist übrigens für mich auch ein Erklärungsansatz, weshalb sie sich beim Sex so zurückhält. Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens, dass ich sie beim Dirty Talking doch manchmal dazu gebracht habe über ihre Fantasien zu sprechen und die haben es in sich: Lesbischer Sex (kommt relativ oft vor), Sex mit anderen Männern (es macht sie an sich vorzustellen, sie komme von einem Fickdate nach Hause), Sex mit Schwarzen, Anal, Dominanz... Für die offene Beziehung spricht, dass sie sich damit auch immer weiter beschäftigt. Sie hat einen Artikel dazu gelesen, eine Serie zu diesem Thema geschaut. Was störte sie an dieser Serie? - "Da haben beide außereheliche Partner gleichzeitig gefunden, das ist ja wohl unrealistisch!" Und hier kommen wir meiner Meinung nach zu des Pudels Kern! Sie ist für das Thema mittlerweile sehr offen, aber sie hat Angst, dass ich dann wild in der Gegend rumvögel, sie dabei aber zu kurz kommt. Das will/kann sie aber in dieser Form nicht kommunizieren bzw. zugeben. Gegen gemeinsame Erfahrungen spricht übrigens, dass sie das nicht machen möchte. Sie sagt, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlt. Ich habe z.B. einen Dreier mit einer Frau vorgeschlagen. Oder einfach nur passiv dabei zu sein am Anfang. Für mich stellt sich nun die Frage: Wie weiter machen? - Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, dass es gut wäre, wenn jemand anders versucht sie zu verführen. Selbst wenn sie ihm einen Korb gäbe, wäre das für ihr Selbstbewusstsein extrem wertvoll. Und es würde mir auch einiges verraten, wenn sie ihm keinen Korb gäbe - zugleich hätte ich damit kein Problem (Eifersucht ist nicht mein Thema). Oder sie einfach bei einer Dating-Plattform anmelden und ihr zeigen, wie viele Rückmeldungen sie bekommt... kann aber sein, dass sie das als Vertrauensmissbrauch versteht. Das wird aber eher nicht passieren. Also was tun? - Ich werde sie morgen noch einmal darauf ansprechen, dass es sexuell zwischen uns nur kurzzeitig besser geworden ist. Zugleich werde ich weiter versuchen aus der Betaisierung rauszukommen (klappt schon ganz gut, wie ich finde) und ihr zugleich klarmachen, dass sie sich unserer Beziehung sicher sein kann. Wie seht ihr das? Wie soll ich weiter vorgehen? Oder soll ich das ganze Thema ad acta legen und mich mit unserer Situation arrangieren? Eventuell einfach Fakten schaffen? In dieser Frage führen und einfach machen? Achja. Sie selbst hatte mir schon unter Tränen angeboten, dass wir die Beziehung öffnen könnten, wenn es das wäre, was ich will. Aber einseitig für mich. Ich will das aber nicht. Wenn sie sich dabei nicht gut fühlt und sich schlecht fühlt, wenn ich wo unterwegs bin, dann ist das keine Option für mich. Auch weil ich gelesen habe, dass offene Beziehungen nur genauso stabil sind wie normale Beziehungen, wenn beide Partner damit einverstanden sind. So, bin auf eure Rückmeldungen gespannt. Sicher habe ich noch wichtige Punkte vergessen. Aber das ist so komplex in meinem Kopf, es fällt mir sehr schwer das halbwegs strukturiert darzustellen und das ist schon ein tierisch langer Text geworden. Stellt einfach Nachfragen, wenn Unklarheiten bestehen. Danke schon einmal für eure Hilfe. Artikel aus der Schatztruhe (z.B. Betablocker) kenne ich schon, bin eingelesen.
  10. 1. Dein Alter 26 2. Ihr Alter 24 3. Art der Beziehung monogam 4. Dauer der Beziehung knapp 3 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR ca. 2 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex schwankt stark zwischen 0-4x / Woche 7. Gemeinsame Wohnung? Ja, seit >1 Jahr 8. Probleme, um die es sich handelt raus aus dem Beta Status; Selbstreflektion erhöhen; Bestandsaufnahme; 9. Fragen an die Community Einschätzung von ihr (LSE / HSE ?); Umgang jetzt? Frame hoch halten und sie je nach ihrem Verhalten nah bei mir haben, während ich an mir arbeite - oder erst einmal auf die lange Bank und Abstand?; Ansatzpunkte zur Festigung meines Frames und dem Gewinnen von mehr Vertrauen in mich selbst; ! Achtung ! - Der Text könnte länger werden... Ich fange vorab bei mir an: Ich habe mich mit den Thematiken hier schon einmal, damals leider nur oberflächlich, beschäftigt. Das war nach meiner letzten LTR (extremer Beta / Oneitis as fu**). Die Trennung damals war für mich die absolute Hölle und hat mich für knapp zwei Jahre außer Gefecht gesetzt (bezogen auf Interaktion und Interesse am anderen Geschlecht). Ich hatte zwar zwei kurze "Beziehungen", allerdings war ich da ziemlich Uninteressiert. Mein Studium und meinen Weg ins Studium hat die Trennung glücklicherweise nicht groß bzw. lange belastet - darauf konnte ich mich gut fokussieren. Nachdem ich dann die Trennung einigermaßen verarbeitet hatte, habe ich mich mit einigen Frauen getroffen. Leider nur über Tinder/Lovoo und nicht auf offener Straße mit dem Mundwerk - aber dafür lief's für mein Empfinden gar nicht schlecht. Mein Selbstwert kam wieder auf die Beine. Ich habe es genossen mich mit Frauen zu verabreden und Spaß zu haben. An eine Beziehung habe ich dabei nicht gedacht. Mir ging es in den meisten Fällen nicht mal um Sex, sondern vorrangig darum einen schönen Abend zu haben. Dann habe ich mich mit einer Frau getroffen, die ich zum zweiten mal auf Tinder gematcht hatte - beim ersten Mal hat sie mich angeschrieben, aber ich hatte zu der Zeit genug andere Frauen auf die ich mich konzentriert habe - und durch das Studium / Arbeit nicht unendlich viel Zeit. Beim zweiten Mal habe ich sie dann angeschrieben - und ehrlich gesagt war es fast schon zu einfach für mich ein Treffen mit ihr zu arrangieren. Ich hatte meinen Spaß damit, wenn die Frauen nicht ganz so leicht zu einem Treffen zu bewegen waren. Beginn der LTR: Das erste Date war toll. Ja, ich habe sie zu meinem Lieblings-Italiener ausgeführt. Ich weiß mittlerweile, dass das für ein erstes Date nicht die beste Option ist - aber ich fühle mich mit sowas einfach extrem viel wohler und stehe drauf sich beim gemeinsamen Essen in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Nach dem Locationwechsel auf den Weihnachtsmarkt und anschließend in eine Cocktailbar mit viel Kino, aber ohne C&F, folgte der erste Kuss. Sie hat, im Gegensatz zu den anderen Frauen zu der Zeit, extrem viel investiert und der Sex war erste Sahne. Wir haben viel unternommen und lange und oft gevögelt. An eine Beziehung dachte ich trotzdem noch nicht. Sie hat das Ganze dann aber verdammt schnell in die Richtung gelenkt - und ich habe mich, nach anfänglichem Widerstand meinerseits, lenken lassen. An mein damaliges Ich: Hallo du Beta. Da bist du ja wieder. Kurzfassung der darauffolgenden 2 Jahre LTR: Im Bett lief's super - ich war happy. Sie ging für ein Semester ins Ausland - ich zog für die Zeit in ihre Wohnung, da ich zu der Zeit meine Studentenbude aufgegeben habe (aus meinem Willen). Ich lies mich immer mehr unterkriegen und lies mich von ihr, ohne viel Gegenwehr, nach ihrem Willen steuern. Betaisierung. Nach ihrem Auslandssemester wollte sie unbedingt mit mir zusammen ziehen und hat viel dazu investiert. Natürlich (oh nein...) habe ich ihrem Wunsch, ohne viel darüber nachzudenken, folge geleistet. Die gemeinsame Wohnung war aber auch für mich nicht ohne Vorteile und Grundlegend wollte ich das auch so. Im Nachhinein bin ich froh zumindest meine Anforderungen an die Wohnung bei ihr durchgesetzt zu haben - auch wenn ich jetzt weiß, dass die Art und Weise meine Anforderungen durchzusetzen blöd / falsch war. In den Wochen der Wohnungssuche hagelte es nur so vor Shit-Tests und Drama - was in dem Ausmaß ungewöhnlich war. Nach ca. einem halben Jahr in der gemeinsamen Wohnung hat sie ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. Die Stelle im Unternehmen, in dem sie ihre Abschlussarbeit geschrieben hatte und anschließend dort auch übernommen wurde, hat sie durch einen Freund aus dem Studium bekommen. Mit dem sie auch einmal im Bett war. Das wusste ich von Anfang an, da sie was das angeht sehr offen mir gegenüber war. Sie hat mehrere Freunde und bis auf den, von dem sie den Job vermittelt bekommen hat, kenne ich diese auch. Ich war natürlich nicht froh über die Tatsache, dass sie den Job von einem vermittelt bekommen hat, mit dem sie bereits im Bett war. Und leider hab ich ihr das auch so direkt (verbal über lange Gespräche) zu verstehen gegeben. Ja, ich weiß - falsches Verhalten von meiner Seite aus. Mein Vertrauen in mich selbst war zu der Zeit schon wieder rückläufig. Dennoch hätte ich es nicht gewagt ihr das zu untersagen oder zu verbieten. Nach ein paar Monaten dann habe ich immer mal wieder den Eindruck bekommen, dass bei ihr irgendwas nicht stimmt. Immer mal wieder gehäufte Shit-Tests. Mal mehr, mal weniger. Natürlich (oh man..) habe ich dann irgendwann bei ihr direkt angesprochen, dass ich vermute, dass irgendwas nicht stimmt und ich nicht verstehe, warum sie so reagiert, etc. Es folgten Lügen, die ich schnell entlarven konnte. Keine großen Sachen eigentlich - nur Kleinigkeiten, (angeblich) kein Treuebruch. Ich verzieh ihr und hab die Eifersucht auch wieder ganz gut in den Griff bekommen. Allerdings hatte ich nach dem ganzen Mist (sexuell) keine Lust mehr auf sie. Sie hat oft nach Sex gefragt, hat viel investiert. Aber über Wochen und Monate hatte ich einfach keinen Bock auf sie. Uni-Stress kam auch dazu. Der "Big-Bang" Vor drei Wochen dann wieder eine Welle an Shit-Tests und zwei größeren Dramen (... Oh man, hätte ich das Wissen diesbezüglich doch nur vorher gehabt). Ich hab zwar Beta-mäßig darauf reagiert, bin den "Pussy-Diagnose Modus" gefahren, aber habe mir keinen großen Kopf drum gemacht. Durch Zufall hab ich dann später gesehen, dass sie auf ihrem Smartphone einen anderen Messenger im Hintergrund offen hatte - mit nur einem Kontakt. Hab's erst nicht angesprochen und versucht mir einzureden, dass es keinen größeren Hintergrund hat. Dann war der Drang und meine Unsicherheit irgendwann doch zu groß. Es folgten wieder (schlechte...) Lügen, interessante Erklärungsversuche und Stories von ihrer Seite. Long story short - sie hatte Kontakt zu ihrem Exfreund. Sie hat sich in der Vergangenheit mehrere Male mit ihm getroffen, mit ihm rumgemacht und sich massieren lassen. Mehr ist nicht gelaufen - das weiß ich, da ich ihn (leider..) darauf angesprochen habe und die Erzählungen sich gleichen. Das Ganze mit dem Ex lief körperlich allerdings zu der Zeit des ersten Dramas, bei dem ich eigentlich ihren Arbeitskollegen auf dem Schirm hatte. Sie hat ihm nach ein paar Treffen klar gemacht, dass sie nichts mehr von ihm will - (er reagierte darauf ziemlich beleidigt und deprimiert wie ein kleines Kind). Ich wurde daraufhin misstrauisch as fu** und habe mir ihr Passwort für ihr Notebook geben lassen (ja, scheiß Fehler des kleinen Betas...). Was ich dann entdeckt habe hat meinem kleinen Beta-Arsch gehörig eine geknallt. Dass sie sich vor unserer Beziehung ausgelebt hat, wusste ich. Aber, dass sie so mit sich hat umgehen hat lassen - ist für mich unverständlich und ich, als Beta, hab' die selbstbewusste, direkte und standpunktbezogene Frau, die ich lieben gelernt habe, nicht mehr erkannt. Der Typ um den es geht sieht einigermaßen attraktiv aus, hat (angeblich) viele Frauen, sucht sich aber nach dem was ich gelesen habe, gezielt Frauen, die es ihm einfach machen und mit wenig bis gar keinem Aufwand nach seiner Pfeife tanzen. Das Gejammer (und es war wirklich kindisches Gejammer) nach einem Dreier zusammen mit ihr, geht mir erst jetzt - Wochen danach, langsam aus dem Kopf. Über Monate hinweg hat er sie ständig nach einem Dreier mit einer ihrer Freundinnen gefragt und dann jedes mal patzig reagiert, wenn sie ihm gesagt hat, dass da keine ihrer Freundinnen zu bereit steht. Sie hat dann bei Tinder (auf seinen "Befehl" hin) nach Frauen für einen Dreier gesucht - auch ohne Erfolg. Er wieder nur am rumjammern, dass das so ja eh nie was wird. Warum hat das bei ihr funktioniert?! Er hat ihr zwischen den Zeilen, aber nie direkt, klar gemacht, dass er sie nur fürs Bett will. Sie hingegen wollte zumindest in der Anfangsphase eine Beziehung mit ihm - klar und deutlich. Er hats natürlich auch noch (echt stumpf) bei ihr versucht, nachdem sie den Status "vergeben" über dem Kopf schweben hatte. Interessant dabei ist, dass sie den Spieß zwischen den beiden anscheinend umgedreht hat. Sie hat auf einmal mit ihm gespielt - sich während den ersten vier Monaten unserer Beziehung zwar drei mal mit ihm getroffen, aber es lief nichts - sie hat abgeblockt. Es fielen aber Aussagen von ihr wie "Ja, wir hatten tollen Sex und ich denke manchmal daran zurück - aber ich bin in einer Beziehung, also mehr als Kaffee trinken ist nicht drin" und "ich will meinen Freund.". Und auf so unglaublich dämliche Sachen von ihm, nach einem der Treffen, wie z.B. "Du warst bestimmt feucht, ja?", hat sie geantwortet: "Du bist zwar gut, aber mach dich nicht lächerlich. Du hattest nur kurz deine Hand auf meinem Oberschenkel.". Das Ganze hat sie gepusht, ihr Selbstbewusstsein poliert. Und genau das hat sie mir auch, nach langen Gesprächen, so gesagt. Kurz einen Zeitsprung zurück - Nachdem ich das mit dem Typen rausgefunden hatte, hab ich mich erstmal aus der gemeinsamen Wohnung (unter einigen großen Beta-Tränen) verdünnisiert. Vier Tage "lang" (ja, wahrscheinlich viel zu kurz) hab ich kein Wort mehr mit ihr gewechselt, auf keine Nachricht / Anruf reagiert (FO). In den vier Tagen und auch jetzt noch hab ich erstmal den Kontakt zu meinen viel zu sehr vernachlässigten Freunden und auch meiner Familie wieder intensiviert - hat mir viel Kraft gegeben und mich wieder aufgebaut. Fast alle Freunde sind noch da - ich bin so dankbar. Gleichzeitig habe ich mich an das Buch "Lob des Sexismus" erinnert, von dem ich damals nur die ersten beiden Kapitel gelesen hatte. Und oh mein Gott - ich hab das Ganze mit anderen Augen gesehen. Ich stehe jetzt am Anfang mit mir. Ich will mehr - von mir selbst. Auch, wenn ich manche Aussagen aus dem Buch nicht mit mir vereinbaren kann, war der überwiegende Teil doch verdammt aufschlussreich und hat zum Denken angeregt. Seit einigen Monaten (also bereits vor dem Ganzen Bullshit) habe ich wieder Kontakt zu meiner Ex-Freundin (die bei der die Trennung vor Jahren mich so lange ausgeknockt hat). Klar hat sie immer noch eine Anziehung auf mich - allerdings bin ich mir persönlich wirklich sicher, dass ich nicht zurück in eine Beziehung mit ihr will. Ich habe ihr, sehr grob und knapp, von dem Drama mit meiner Freundin erzählt. Und sie hat daraufhin ihre Chance gerochen und unheimlich investiert - Geschenke, verstärktes Nachfragen nach Treffen, ... . Sie wollte sich vorher schon mit mir Treffen - die Fragen dazu habe ich allerdings weitestgehend ignoriert, weil ich nicht wollte, dass meine Freundin sich Sorgen macht (Oh... Wie dumm von mir - in jeglicher Hinsicht). Wir haben uns jetzt drei mal gesehen - und einige von euch würden jetzt vielleicht sagen, dass ich sie mir einfach nehmen soll (rein für Sex). Und das liegt auch irgendwo in meinem Interesse, aber ich würde es ihr nicht antun wollen - sie hat mir nach dem zweiten Treffen auch direkt gesagt, dass sie mich gerne zurück hätte. Fragen / Anregungen Verdammt, ich will an mir arbeiten. Mir wurden die Augen geöffnet und ich möchte nie wieder in diesen Beta Status zurück - bzw. erst einmal raus. Die Beziehung zu meiner Freundin möchte ich vorerst nicht aufgeben. Ich bin mir aber bei weitem noch nicht sicher, ob ich das langfristig weiterführen will. Freundin HSE / LSE ? - Ich kann sie nicht wirklich einer Schublade zuordnen. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass sie ein gesundes Selbstwertgefühl hat. Normalerweise ist die Anzahl an Tests von ihr, nach meiner jetzigen Einschätzung, relativ gering - war aber zeitweise doch deutlich häufiger. Was für mich für LSE spricht, ist die Bestätigung, die sie anscheinend braucht. Weiterer Umgang mit ihr - Wie soll ich weiterhin mit ihr umgehen? Nach den 4 Tagen ohne Kontakt habe ich ihr klar gemacht, dass ich erst einmal nicht mit ihr zusammen in der gemeinsamen Wohnung sein werde. Es lief Date mäßig ab. In den zwei Wochen, und auch aktuell noch, ist der Sex neu aufgelebt, auch von ihr ausgehend und viel intensiver. Sie hat sich sehr bemüht mich dazu zu bewegen, dass wir wieder zusammen in der Wohnung sind - nicht direkt, aber doch merklich. Seit kurzer Zeit bin ich jetzt wieder mit ihr zusammen in der Wohnung. Von meiner Seite gab es am Anfang ein paar Rückfälle, in denen ich meinen Frame verloren habe und ihr Sachen vorgeworfen habe. Es wird aber besser. Sie versucht immer wieder an meinem Frame zu rütteln - Dinge wie "Du bist so anders?!" und "Ist irgendwas passiert? Du verhältst dich so anders seit xyz." lasse ich immer besser an mir abprallen und reagiere darauf, wenn überhaupt, mit C&F oder gebe ihr deutlich zu verstehen, dass es jetzt ins Bett geht. Ich hab' es meiner Meinung nach geschafft das Ruder in der Beziehung wieder in meine Hände zu nehmen. Wir unternehmen viel - aber die "mir egal was wir machen"-Haltung habe ich komplett abgelegt und gebe ihr die Richtung vor. Und ich arbeite weiter an mir, meiner Wahrnehmung und meinem Frame. Offene Beziehung / freies ausleben der Sexualität - Ich gehe konform mit der Meinung des Buches, dass das freie Ausleben der Sexualität den Menschen an sich und auch die Beziehung stärken kann und die Lust befreit. Ich habe auch weniger ein Problem damit, dass sie mit ihrem Ex rumgemacht hat. Mein Problem sind eher die Lügen und das hintergehen. Hätte sie mir gesagt, dass sie da Bock drauf hat oder herausfinden muss, ob sie noch was für ihn empfindet - Bitteschön. Aufhalten hätte ich sie ja sowieso nicht können und ehrlich gesagt hätte ich das nicht gewollt. Ich habe Anfangs eine offene Beziehung angesprochen - hat sie vehement abgeblockt - "Nein, das wäre nichts für mich, ich werde dich auch nie wieder betrügen". Jeder weiß aber, dass sowas immer passieren kann. Oneitis? - Klar. Viele denken jetzt: "Oneitis!!!". Ich sehe es aber gerade anders. Bestimmt bin ich, auch jetzt gerade, mehr auf der Oneitis Seite als ein freier Mensch - aber ich bemerke ein Umdenken bei mir. Ich fände es schade, die Frau zu verlieren. Noch vor ein paar Wochen wäre ich bei einer Trennung wahrscheinlich versunken in Depressionen. Jetzt gerade aber bin ich mir sicher, dass ich damit schon um einiges besser umgehen könnte. Arbeiten an mir selbst - Ich zwinge mich jetzt jeden Tag aufs Neue aus meiner Comfort-Zone auszubrechen. Immer wieder. Es macht mir sogar Spaß. Ich unternehme wieder mehr mit Freunden zusammen. Dennoch gibt es Situationen, gerade zusammen mit ihrem Freundeskreis, in denen ich wieder "einroste" - besonders fällt mir das auf, wenn ich Alkohol trinke (ich begrenze das daher gerade enorm). Bspw. genieße ich mittlerweile Gespräche mit ihrer besten Freundin (vorher für mich eher nervlich aufreibend) und die Reaktionen von ihr machen mir Spaß. Mit dem Freund der besten Freundin läuft es aber so gar nicht. Ich versuche immer wieder ins Gespräch zu kommen, aber mehr als oberflächlich und sehr knapp wird es nicht. Er wird auch ziemlich unterdrückt in der Beziehung und verhält sich wie das Schoßhündchen - so wie ich vor der ganzen Gesichte. Falls jemand antwortet, bitte vorher alles lesen. Danke für die Aufmerksamkeit! 😄 Und von Kommentaren wie "Verlass sie einfach, ist besser." bitte absehen. Wenn ihr einen Rat geben wollt (und das begrüße ich!), dann bitte mit Begründung und Anregungen für mich. Ich will an mir arbeiten und nicht nach der Pfeife eines Forummitglieds tanzen.
  11. 1. Dein Alter: 22-24 2. Ihr Alter: 20-22 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: 2 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 2-3 Monate 6. Sex: gut, jeden tag wenn wir uns sehen (Wochenendbeziehung) 7. Gemeinsame Wohnung? Nein 8. Problem Nun zu meinem Problem. Also ich habe seit 2 Jahren eine Beziehung mit einer für mich eigentlich perfekten Frau. Wir führen eine Wochenendbeziehung, da wir beide in unterschiedlichen Städten studieren. Die Beziehung läuft echt gut und theoretisch kann ich mir auch vorstellen für immer mit meiner Freundin zusammen zu bleiben. Also eigentlich ist alles perfekt. Mein Problem ist gerade, dass ich das Gefühl habe etwas zu verpassen. Also zu wissen, dass es auf dieser Welt noch so viele andere schöne Frauen gibt mit denen man Sex haben könnte. Einerseits denke ich mir müsste ich mich einfach noch so bis 30 ausleben und dann erst eine feste Partnerin suchen. (Ich hatte vor der Beziehung schon mit sehr vielen Frauen Sex aber mit fortlaufender Zeit vermisse ich diese Zeiten.) Andererseits finde ich meine Freundin auch ziemlich perfekt und hätte halt Angst sie zu verlieren und später dann keine derartige Frau mehr zu finden. Habe mir überlegt was sind die Alternativen: Offene Beziehung? Habe ich mehr oder weniger schon mal angedeutet und meine Freundin hat das gar nicht gefallen. Fremdgehen? Habe ich auch schon ausprobiert, wobei es mir auch nicht zu 100% das gegeben hat, was ich mir erhofft hatte. Hinzu kommt, dass es ziemlich riskant ist. 9. Fragen Wollte mal wissen, ob manche von euch das Problem kennen, was ich versucht habe zu beschreiben und wie ihr damit umgeht? Wie kommt ihr damit klar wenn sich euch die Chance bietet mit einer richtig attraktiven Frau schlafen zu können, diese Gelegenheit aber verstreichen lassen müsst, da Beziehung? Freue mich über jede Antwort. Danke euch!
  12. Hi Community, ich lebe in einer offenen Beziehung und wollte mal die Onlinewelt testen, um zu sehen ob es da möglich ist Bekanntschaften in diesem Kontext herzustellen. Ich hatte mich nach einiger Recherche für Tinder entschieden. Da ich eine durchweg ehrliche Haut bin und Täuschung aus Prinzip für mich ablehne, habe ich „open relationship“ in den Infotext geschrieben. Nach doch einigen Tagen jetzt kein einziger Match. Ich würde sagen an meinen Fotos (sind professionell) oder am Äußeren liegt’s nicht (sehe einem berühmten Fußballer recht ähnlich). Meine Frau, die die meisten von euch wahrscheinlich als HB 8-9 einstufen würden, hat mit dem gleichem Vorgehen durchaus Erfolg (was ich allerdings auch vermutet habe, wir Männer ticken halt anders). Meine Frage nun, ist es generell als Mann trotz adrettem Aussehens hoffnungslos so ehrlich zu sein und auf Tinder, etc. klar zu sagen das es einem nur um Sex geht?
  13. Hallo zusammen, ich befinde mich in einer monogamen Beziehung. Wir sind beide glücklich in dieser Beziehung, allerdings gibt es bei mir eine kleine Einschränkung. Dazu allerdings nach den Eckdaten: 1. Dein Alter: 21 2. Ihr Alter: 18 (ausgeprägte Reife) 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: LTR seit etwa 1,25 Jahren, LDR seit etwa 0,5 Jahren (Frankreich-Deutschland für insg. 1 Jahr, sehen uns in regelm. Abständen) 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: wenige Wochen 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Sehr befriedigend; Wenn wir uns sehen (LDR) dann mehrmals täglich (HSE/HD) 7. Gemeinsame Wohnung: nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Ein Mann braucht unterschiedliche Sexualpartnerinnen, was die Partnerin nicht so toll findet. 9. Fragen an die Community : Zuerst: Ich liebe, respektiere und schätze meine Freundin sehr. Ich bin kein Frauenfeind, versteht mich nicht falsch; Aber den Respekt, den ich ihr gegenüber empfinde ist etwas sehr besonderes für meine Verhältnisse. Ich sehe zwischen Mann und Frau einen gewissen evolutionstechnischen Unterschied. Aber das soll hier weniger erörtert werden. Wir sind beide glücklich miteinander und genießen unsere Beziehung in vollen Zügen. Vor dieser Beziehung war ich überzeugter Single und habe die Vorzüge voll und ganz ausgelebt. Ich empfinde den Sex mit verschiedenen Frauen als sehr abwechslungsreich und wichtig. Meiner Freundin habe ich das so erklärt: Jeder hat ein Lieblingsessen, das er jeden Tag essen könnte. Ab und zu muss man allerdings auch mal etwas anderes essen, was dazu führt, dass beim nächsten Mal das Lieblingsessen wieder umso leckerer schmeckt. Seit etwa einem halben bis dreiviertel Jahr sprechen wir - bzw. spreche ich es immer wieder an - über eine offene Beziehung (Ja, gleiches Recht für beide - woran sie nicht interessiert ist; Sex nur mit mir gewollt, andere keine Anziehung, Sex aus Liebe, ...). Verbunden damit, dass ich glücklich mit ihr als meine Partnerin bin, sie keine Verlustängste zu haben braucht und ich mir aufgrund meiner Erfahrungen mit Frauen bewusst bin was ich will und dass sie in nahezu Perfektion meine Vorstellung meiner Partnerin erfüllt. Sie ist und bleibt meine Nummer eins und genießt höchste Priorität, selbst für den Fall dass andere Frauen dazukämen. "Betrügen" kommt aufgrund meiner eigenen Prinzipien und des hohen Respekts ihr gegenüber nich in Frage. Ich habe schon einige lays verpasst und das war bisher kein Problem für mich. Ich habe diese "Einschränkung" für diese erfüllende Beziehung in Kauf genommen. Allerdings möchte ich mich diesbezüglich eigentlich nicht einschränken. Andererseits möchte ich die Beziehung mit ihr weiterführen, da ich sie als meine Partnerin sehr schätze und sie einen wirklich guten Einfluss auf mich hat (haha, das liest sich komisch, wenn man da mal so aufschreibt). Sie genießt die Exklusivität, die wir miteinander haben (ich selbstverständlich auch, aber ich sehne mich nach Abwechslung und vor allem fehlt mir das Game - fast schon mehr als die lays). Darüber hinaus ist sie von Verlustangst geprägt. Wichtig: Sie hatte Komplexe und Selbstzweifel, da sie in der Schule von ihrem Schwarm stets mit anderen Mädchen verglichen und im Orbitergame gehalten wurde. Diese habe ich in unsere Beziehung so gut es ging besetigt. Allerdings spielt das, wie ich denke, wesentlich in die Verlustängste mit rein. Folglich meine Problemfrage: Wie mache ich aus dem was ich habe eine offene Beziehung? Viele Grüße MrCook
  14. Das Thema und die Frage ist recht simpel: Wie schlägt man am besten offene Beziehungen / Freundschaft+ bei einer/mehreren Frauen vor? Ich, 22, habe die Erfahrung gemacht das extrem viele Frauen nicht auf direkten Sex aus sind, sondern sich im optimal Fall ehr eine Beziehung wünschen. Aktuell bekomme ich so viele Nummern das ich kaum mit allen ausgehen kann und auch möchte, mittlerweile wird schon aussortiert. Gestern das Treffen lief zum Beispiel fabelhaft über 5 Stunden, ohne lay, heute hat die Dame bei Whatsapp direkt ein Pärchen Emoji mit einem Herz drin... Super... Da geht mit Sicherheit noch mehr, aber unsere Intentionen sind wohl verschieden. Wie schneidet ihr die Themen an und vermittelt den Frauen das ihr nur Sex wollt, und nicht in eine feste Beziehung wollt? Wenn man offensiv an die Sache rangeht und direkt sagt man ist nur auf F+/Sex aus wirkt das oft abschreckend auf die Damen. Wie sind eure Taktiken in dem Bereich? Erst verführen, dann mitteilen das man kein Interesse an etwas festem hat? Erst direkt ansagen was man möchte? (Vermutlich deutlich schlechtere Erfolgsquote) Nach dem, oder vor dem Verführen, mit eloquenten Worten etwas vorschlagen wie eine "progressive Beziehung, wo wir uns langsam von unserem aktuellen Standpunkt weiterentwickeln und schauen was daraus wird."? Es geht darum die Affären möglichst lange am laufen zu lassen, ohne das man sich komplett fest bindet. Ich bin gespannt auf eure Antworten und danke jedem Teilnehmer der hier etwas dazu beiträgt.
  15. 1. Dein Alter: 26 2. Ihr/Sein Alter: 20 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern) Seit Mitte Februar haben wir eine monogame Beziehung. Seit gestern haben wir eine offene Beziehung. 4. Dauer der Beziehung 2 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR 2 Tage 6. Qualität/Häufigkeit Sex Guter Sex, mindestens 2 mal die Woche aufgrund räumlicher Distanz (Wochenendebeziehung) 7. Gemeinsame Wohnung? Nein. 8. Probleme, um die es sich handelt Hey Pu-Freunde. Wir waren direkt ineinander verknallt. Für mich war es eine sofortige oneitis, die ich aber leider zu spät erkannt habe. Wir haben ne geile Zeit erlebt über die 2 Monate und einige Dinge zusammen getan. Sie hatte während der Beziehung immer leichte Zweifel an der Beziehung, da sie sich ein wenig eingeengt gefühlt hat und gerne ihre sexuelle Freiheit ausleben wollen würde. Man muss dazu sagen das ich die erste LTR bin, vorher hatte sie lediglich eine Freundschaft Plus und der Typ hat sie später abgeschossen, weil sie sich hals über kopf in ihn verliebt hat und ihn das eingeengt hat und er nur f+ wollte. Sie hat sonst sehr wenig sexuelle Erfahrung (erstes mal mit 18) Haben das Thema aber erstmal auf später verschoben, und es lief auch soweit ganz gut. Vor ca. 2 Wochen schrieb ihr Freundschaft Plus Freund sie an. Die Message war unmissverständlich: er hat abgecheckt, ob sie noch bock hat mit ihm zu schlafen. Meine Freundin hat mir gezeigt, dass er sie angeschrieben hat und mir gesagt, er würde wie ein bester freund sein, da sie während der freundschaft plus zeit so viel zusammen durchgemacht haben. Sie wollte sich mit ihm Treffen um sich auszusprechen (zumindest sagte sie das), er wollte sex. Außerdem sagte sie das sie Gefühle für ihn habe, die sie 1 Tag später als nostalgische Gefühle an ne schöne Zeit abgetan hat. Sie hatte auch 1 Tag lang extremes Gefühlschaos. Ich habe ihr jedenfalls unmissverständlich zu erkennen gegeben, das das für mich 0 klar geht, und dass sie selber darauf kommen sollte ihn nicht treffen zu wollen ( er hat mit ihr letztlich gespielt + er schreibt sie extrem sexuell an ).. Das ist jedenfalls eskaliert und es kam zum Streit mit Diskussionen. Am Ende habe ich meine Sachen gepackt und bin gegangen, kurz bevor ich mit dem auto losgefahren bin kam sie mir hinterhergelaufen, hat mich festgehalten und gesagt, das mir das mit mir zu wichtig sei und das sie versucht mit dem anderen keinen Kontakt zu haben. Das ging auch ganz gut soweit, unsere Beziehung lief danach optimal, das erste mal wirklich guter Sex und wir hatten unseren spass, für 2 Wochen. Sie erwähnte noch, dass sie momentan gar keine Offene Beziehung mehr will und das sie sich nicht vorstellen könnte mich zu teilen!! Gestern kam das Thema offene Beziehung wieder auf und nach stundenlangem diskutieren haben wir entschieden, eine offene Beziehung einzugehen. Gründe: sie kann sich ausleben, ich kann mich ausleben ( auch bock ), und wir beide arbeiten damit an unserem charakter ( eifersucht etc ) und es zeigt letztendlich, ob wir wirklich "füreinander gemacht" sind, und eine Zukunft haben (Wenn eine offene Beziehung sowas durchsteht, steht sie später alles durch). Problem ist folgendes: Sie hat gestern sofort den Ex f+ angeschrieben und gesagt das sie mich ihm vögeln will, und haben direkt einen Termin ausgemacht .. nämlich gerade sind sie dabei. Sie hat bei mir gemerkt, wie viel Angst ich habe und wie mein Frame bröckelt.. ich habe die Nacht kein Auge zugemacht. Ich wollte und dachte ich kann mit der Situation umgehen, aber meinen Körper hat die Situation komplett aus der Bahn geworfen. Sie sagt immer ich muss mir keine Sorgen machen und das sie mit mir eine Zukunft will mit Familie etc.. allerdings weiß ich ja wie schnell man mit bröckelndem Frame betaisiert wird. Alternativen habe ich momentan keine ( Alle abgeschossen vor meiner längeren Beziehung davor) und ein riesen Problem ist, dass ich unter der Woche jeden Tag 12 stunden Arbeite und meine Freundin und ich ausgemacht haben, dass das Wochenende uns vorbehalten ist. Sie ist grad fertig mit dem Abitur, Sprich sie hat die komplette Woche immer Zeit und fickt jetzt andere Typen, vor allem ihren Ex für den sie vll noch Gefühle hat und der sie richtig heiß macht und ich kann mir kaum n mädel Klarmachen und leide gerade körperlich extrem unter meiner Eifersucht?, Verlustängsten?. Eigentlich will ich ja gerade daran arbeiten, und das sollte dieses Experiment auch bewirken.. allerdings habe ich das gefühl das ich unsere offene Beziehung damit zerschiesse?!? Ich bin einfach nicht unabhängig genug?!? 9. Fragen an die Community Bitte liebe PU-Community, Ich brauche eine Gehirnwäsche. Was würdet ihr an meiner stelle tun? Selbst wenn die Beziehung meinen bröckeligen Frame mithalten sollte, ich kann nicht jeden Tag unausgeschlafen zur Arbeit kommen, oder bessert sich diese innere Panik nach ner Zeit? Sollte ich die offene Beziehung beenden? oder meint ihr es gibt noch etwas zu retten bzw. es macht sinn, Frauen in der Beziehung zu gamen und zu versuchen meinen Frame wieder aufzubauen? Und wie verhält sich dann mein Körper? Lg und Danke Hamam
  16. Tach zusammen, ich werde dieses Jahr 30 und bin nicht ganz raus aus einer Oneitis bzw. rutsche immer wieder hinein und alles fühlt sich nach so einer ersten kleinen Pre-Mid-Life-Crisis an. Dabei ist mein Leben an sich ganz gut, vielleicht nicht perfekt, aber definitiv nicht schlecht und trotzdem fühlt sich manchmal alles so bedeutungslos an. Höchstwahrscheinlich alles ein Inner Game-Problem, vielleicht hat der eine oder andere hier Bock mir mit Ratschlägen und Arschtritten zu helfen, das Ganze zu entknoten. Ich beschäftige mich seit ca. 6 Jahren On/Off mit PUA und habe mir in der Zeit schon vieles angelesen Wenn ich meine Selbstentwicklung betrachte, so bin ich zwar noch lange nicht am Ziel, aber habe doch bereits ein gigantisches Stück an Entwicklung hinter mir gelassen. Ich bin nämlich mit an sozialphobie-grenzender Schüchternheit gestartet und komme heute schnell mit Leuten in Kontakt und auch gut bei Ihnen an - auch bei Frauen. Nur sobald von meiner Seite sexuelles Interesse an Ihr besteht, fängt die Selbstsicherheit an zu bröckeln. Also an der Stelle noch Baustelle. Bin seit 5 Jahren in einer glücklichen LTR mit einer großartigen Frau die mir gut tut, die mir andererseits jedoch sexuell nie gereicht hat. Thema Offene Beziehung war von Anfang immer wieder ein Thema, bei dem ich dann jedoch irgendwann klein beigegeben habe. Habe mich dann im Dezember ziemlich krass in eine Arbeitskollegin verguckt. Wir hatten zeitweise so eine kleine ich Mentor, sie Lehrling-Konstellation, währenddessen sie mir auch grundsätzlich schöne Augen gemacht hat. Neben der offenkundigen Bewunderung ist sie natürlich auch noch jung, idealistisch und bildhübsch, was mich dann natürlich vollkommen in diese externe Bestätigungsfalle gesperrt hat. Mit dem Segen meiner LTR habe ich dann meinen (sehr sehr ungeschickten) Move gemacht. Letzten Endes ist nichts draus geworden, aber jetzt Monate später bin ich irgendwie immer noch nicht drüber hinweg. Zwischendurch, an Karneval, noch mit einem anderen Mädel in einer Bar rumgeknutscht, aber auch das wurde nach dem ersten Kuss relativ schnell bedeutunglos. Im Nachgang an die ganze Geschichte brach dann natürlich nochmal das Thema Offene Beziehung mit meiner Freundin auf. Dabei hatten wir schon über Kinderplanung gesprochen, was ich aber angesichts der Kolleginnengeschichte erstmal pausiert habe, aber bei meiner Freundin nach wie vor fest in Planung war und die Enttäuschung dementsprechend groß war. Die Heftigkeit meiner Verliebtheit hat sie umso mehr verletzt und wir planen demnächst Distanz zwischen uns zu schaffen, d.h. ich ziehe vorerst aus, um uns einerseits nochmal über die Beziehung im klaren zu werden und ich um mich erstmal sexuell auszuleben. Aktuelle “Probleme” Die Oneitis konkret: Bei dieser denke ich mir immer, ich will sie loswerden, gleichzeitig habe ich aber den Verdacht, dass ich irgendwie unbewusst masochistisch veranlagt bin und dann auch irgendwie doch nicht loslassen “will”. Es ist nun nicht so, dass ich das Ziel meiner Begierde für makellos halte. Ich erkenne ihre Schwächen und habe auch durchaus meine Zweifel daran, dass ich in einer LTR mit ihr nicht besonders glücklich geworden wäre. Und doch landen meine Gedanken regelmäßig bei ihr und ich finde einfach nicht heraus, was eben der dahinter liegende Grund ist - bzw. ich habe eine Vermutung, nämlich mein Inner Game (natürlich). Mein Inner Game und sonstiges Leben: Ich bin kommunikativ und urteile nicht. Leute suchen des öfteren meinen Rat und ich wurde als Diplomat betitelt. Als äußerst neugieriger Mensch ist die Welt für mich ein großer Abenteuerspielplatz, ich bin vielseitig interessiert. Ich verschlinge Bücher, gehe auf Konzerte, in Clubs und ins Kino, treibe Kraftsport und habe einen relativ großen sozialen Kreis mit dem ich regelmäßig unterwegs bin. Nur aktuell habe ich nicht das Gefühl, dass mich das ganze ausfüllt oder erfüllt. Als Beispiel: War mit LTR erst zuletzt in Marokko, purer Abenteuerurlaub: Mietwagen geschnappt und auf eigene Faust durch den Atlas gecruised. So, aber sitze ich dann auf irgendeiner Sanddüne und blicke kontemplativ in die Ferne dauert es nicht lange, bis ich an meine Kollegin denke. Nachts wenn ich im Bett liege sowieso. Waruuuum? Und dann frage ich mich, ist die Oneitis die Ursache an meinem aktuellen Zustand? Oder kann sie sich erst durch mein inneres Vakuum so festsetzen? Was ist dann die Ursache für das Vakuum? Ich habe jetzt die letzten Wochen damit verbracht, so ein bißchen darüber nachzudenken, wohin und was ich will, habe jedoch nicht das Gefühl, dass ich vorwärts komme. Ein großes Thema sind natürlich Frauen oder waren es eben lange Zeit. Die Angst, wenn eine Familie dazu kommt viel zu verpassen, und aufgrund der längeren Beziehung ohnehin viel verpasst zu haben. Daher auch jetzt die Gelegenheit mit dem Auszug und das ganze ein wenig nachzuholen. Aber nun füllt sich eben alles so ein wenig sinnlos an und ich habe keine Idee wie man den Entwicklungsprozess irgendwie weiter ankurbeln könnte. Alles dümpelt so vor sich hin und ich habe die Befürchtung, wenn ich dann alleine in der Wohnung bin und Gelegenheit habe frei von Allem weiter zu reflektieren ich ebenfalls zu keinem Ziel komme. Danke an alle die es bisher geschafft, ich habe versucht es strukturiert und übersichtlich zu halten, habe aber doch die Befürchtung etwas wirr geworden zu sein.
  17. Mein Alter:22 Alter der Frau: 18 Seit November in einer offenen Beziehung, treffe mich aber auch mit einer andern Frau. Beschreibung des Problems: Heyo Leute :) Heute ist mir etwas komisches passiert, da ich heute frei hatte blieb ich noch bisschen in der Wohnung meiner Freundin und schlief aus, welche bereits am Morgen zur Schule aufbrechen musste. Als ich dann aufstand startete ich ihren Laptop um bisschen Musik anzumachen. Auf dem Browser werden auf der Startseite immer wieder recht absurde Narichten und Werbungen vorgeschlagen. Einer der Seiten die dort angezeigt war hies "suggardaddy"(name geändert). Meine Freundin hat in den letzten Tagen ab und zu ein paar Scherze gemacht und mich ab und zu ihren "Daddy" genannt. höhö Ich klickte auf diese Seite weil ich ihr einen Screenshot schicken wollte, immer hin war es ein lustiger Zufall das eine Seite angezeigt wird die genauso klingt wie unser Insiderwitz. Als ich auf der Seite war musste ich feststellen das meine Freundin sich auf dieser Seite angemeldet ist. Es tut mir echt leid, ich wollte ihr nicht nachspionieren aber es waren ein paar Chatfenster offen und es wurde mir praktisch aufs Auge gedrückt das sie sich heute mit jemanden treffen will. Sie würde sich für das treffen bezahlen lassen. Ich schäme mich weil ich was gefunden habe was ich nicht finden sollte. Das ist auch mein eigentliches Problem weil ich nicht in ihre Privatssphäre eindringen wollte. Wie soll ich sie jetzt darauf ansprechen ? Ich treffe mich ja ab und zu auch mit einer anderen aber davon weis sie bescheid. Ich hab nicht so den Plan weil ich mich bisschen wie in Black Mirror vorkomme haha, also es ist schon bisschen komisch^^ Sagt mal wie würdet ihr damit umgehen ?
  18. 1. Mein Alter: 31 2. Ihr Alter: 28 3. Art der Beziehung: bis jetzt eine Art Affäre 4. Dauer der Affäre: 2 Monate Hallo Leute, ich hoffe, ihr könnt mir hier ein wenig helfen. Folgende Situation: Vor ca. 2 Monaten habe ich eine Frau kennengelernt, wir haben uns auf Anhieb gut verstanden, sowohl auf zwischenmenschlicher Basis als auch auf sexueller Basis. Wir haben uns anfangs regelmäßig getroffen, es gab auch immer guten Sex. Mit der Zeit sind auch Gefühle entstanden, sowohl auf meiner Seite als auch auf ihrer Seite. Soweit so gut. Sie hat mir allerdings letztens gesagt , dass sie gern mit mir zusammengehen würde, also eine Beziehung führen möchte mit mir. Jetzt ist es allerdings so, dass ich momentan in einer Phase bin, wo ich mich nicht wirklich fix an eine einzige Frau binden möchte sondern mich mit mehreren Frauen ausleben möchte, also weiterhin auch neue Frauen kennenlernen möchte. Sie wäre allerdings bereit, sich komplett an mich zu binden und dafür auf andere Männer zu verzichten. Für mich passt der momentane Zustand so wie er ist: Wir treffen uns regelmäßig, haben Spaß, gehen aber nicht die Verpflichtung ein, nur den einen Partner zu haben. Sie aber hat eben schon den "Stillstand" (Zitat sie) beklagt und dass in dieser Hinsicht "nichts weitergeht" (ebenfalls Zitat sie) ,damit meint sie natürlich, dass nichts weitergeht in Richtung fixe Beziehung. Für mich ist so eine Situation insofern neu, dass ich bis jetzt so etwas noch nie hatte, da ich früher schon auch immer eine Beziehung wollte und mich binden wollte. Daher weiß ich jetzt nicht so recht wie ich damit umgehen soll. Einerseits ist sie mir schon wichtig, es geht für mich nicht nur um Sex, sondern ich habe definitiv auch Gefühle für sie. Es würde mir weh tun, wenn sie von heute auf morgen aus meinem Leben verschwinden würde und es keinen Kontakt mehr gäbe zwischen uns. Andererseits möchte ich derzeit aber auch nicht die Freiheit aufgeben, weiterhin andere Frauen kennenzulernen. Natürlich hätte auch sie die Freiheit, jederzeit andere Männer kennenzulernen und mit ihnen Sex zu haben. Daher ist guter Rat nun teuer. Was sollte ich tun, um sie einerseits nicht zu verlieren, andererseits aber auch nicht die Freiheit aufgeben zu müssen, weiterhin andere Frauen kennenzulernen? Irgendwie habe ich schon so das Bauchgefühl, dass es demnächst unweigerlich auf eine Entscheidung hinauslaufen wird: Entweder ich entscheide mich für sie (und verzichte auf andere Frauen) oder ich verliere sie. Wird das zwangsläufig so sein? Ihr einfach sagen, dass sie sich keine Sorgen zu machen braucht, denn auch wenn ich weiterhin andere Frauen kennenlerne, bleibt sie trotzdem meine Nummer 1? Das hört sich in der Theorie ja immer so schön an, aber funktioniert das tatsächlich? Ich habe da so meine Zweifel daran. Oder kann ich noch etwas anderes tun, um vielleicht beides unter einen Hut zu bringen und wenn ja was und wie? Liebe Grüße dragonflyer
  19. 1. Mein Alter: 22 2. Alter der Frau: 27 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: etwa 10-15 innerhalb von 3 Monaten 4. Etappe der Verführung : Sex Folgende Situation: Meine aktuelle Affäre habe ich vor etwa 6 Monaten auf einer Party kennengelernt. Haben uns super unterhalten, waren gleich auf einer Wellenlänge, #close. Von mir kam dann in unregelmäßigen Abständen Textgame, reduziert auf 3-4 Nachrichten pro Woche. Sie arbeitet zusammen mit einer Kommilitonin von mir, bin dann mal nach der Arbeit mit einen trinken gegangen und habe gleich gemerkt, sie ist on. Zwei Wochen später ein Date ausgemacht, schöner Abend, KC bei perfekter Gelegenheit, es fühlte sich einfach nur gut an. Dann waren wir beide unabhängig voneinander im Urlaub und haben uns 4 Wochen nicht gesehen, währenddessen weiterhin Textgame mit geringem Invest betrieben. Beim nächsten Date wieder eskaliert und nach einiger Zeit dann von ihr: "Muss dir was sagen, ich bin in einer Beziehung." Da ich im Prinzip schon vorbereitet war, aber vorher keinerlei Anzeichen von ihr gemacht wurden (Kommilitonin hatte so etwas angedeutet), souverän reagiert und mir gedacht: so gut kann die Beziehung schon nicht sein. Persönlich konnte ich nur gewinnen, moralische Aspekte lassen wir außen vor. Seitdem wöchentlich an verschiedenen Locations getroffen und absolut geilen Sex gehabt. Auch sonst verstehen und unterhalten wir uns auf einer Ebene, wie ich es selten erlebt habe. Wenn das alles wär, würde ich hier nicht schreiben, also kommen wir zum "Problem": Anfang der Woche im Hotel gewesen, wieder eine intensive Nacht erlebt. Gestern dann ein Anruf: "Er hat es rausgefunden." Entgegen ihrer Erwartungen hat er es ihr aber verziehen und nicht Schluss gemacht, gleichzeitig aber verlangt, die Geschichte mit mir einzustellen. Dazu muss man sagen, dass er vorher bereits sehr eifersüchtig war und sie oft kontrolliert hat (eigentlich der Jackpot). In unseren Gesprächen haben wir auch über Beziehungsmuster und -strukturen gesprochen und sie wünschte sich immer eine offene Beziehung, was für ihn nicht in Frage kam (Fremdgehen ergo logische Konsequenz). Das kann ich mir aktuell auch vorstellen, weil ich es einfach gerne ausprobieren möchte, um zu sehen, was das mit mir macht. Eine monogame Beziehung kommt mit dieser Frau natürlich nicht in Frage, will ich aber auch nicht. Jetzt kommt aber der eigentliche Struggle. Sie empfindet definitiv mehr für mich, als nur sexuelle Anziehung. Sie sagte mir bspw. letztens: "Beim Sex mit ihm hab ich nur an dich gedacht" (Ok!) Mehrfach lenkte sie das Gespräch in eine Richtung, die mich hätte sagen lassen sollen: "Mach doch einfach Schluss." Auch gestern am Telefon sagte sie so etwas wie: "Evtl. kannst du mir einen Rat geben, der meine Entscheidung erleichtert." Empfinde ich als äußerst heikel, DENN wenn ich tatsächlich sage "mach doch Schluss", kann ich später für eine Entscheidung, die ganz klar ihre sein sollte, mitverantwortlich gemacht werden und mir mit Sicherheit Dinge anhören wie "Mein Ex hat mich aber so und so behandelt/dies und jenes gemacht etc." Exakt diese Situation möchte ich natürlich vermeiden, gleichzeitig aber die Sache mit ihr nicht beenden. Meine Wunschvorstellung wäre, wenn sich die Sache zwischen den beiden bald von allein erledigt und ich dann volle Gestaltungsfreiheit hätte. Ziel: offene Beziehung. Meine Antwort/mein Ratschlag gestaltete sich dann jedenfalls nach dem Motto: "Du solltest das tun, was dich glücklich macht und ich bin mir sicher, du wirst die richtige Entscheidung treffen." Sie sagte, sie werde sich alles in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Meiner Meinung nach gibt es jetzt die folgenden Möglichkeiten: 1. Sie wird die Geschichte mit mir beenden und weiter eine mittelmäßige Beziehung mit einem mittelmäßigen, einfachen AFC führen, die sie auf Dauer aber nicht glücklich machen wird und wieder fremd gehen (q.e.d.) 2. Wir werden es so handeln wie bisher und uns weiterhin treffen, ohne dass ihr Freund etwas davon erfährt (hat ja super geklappt, wie man sieht) 3. Sie oder er wird Schluss machen (freie Bahn für mich) 4. Ich werde tatsächlich das unaussprechliche aussprechen, nett und sprachlich geschickt verpackt und die Konsequenzen tragen. Zum jetzigen Zeitpunkt ein zeitlicher Vorteil, der sich später zum Nachteil hinwenden wird (möchte ich unbedingt vermeiden) Was meint ihr zu dieser ganzen Geschichte? Erstmal einen Freeze-Out, ihr Zeit geben, um zu wissen, was sie will und dann in ein paar Tagen melden? Das Gespräch von gestern ignorieren und weitergamen wie bisher? Warten, bis sie Schluss macht und währenddessen anderen Frauen zuwenden? Fände es wie gesagt schade, wenn's schon vorbei wäre, aber natürlich auch kein Weltuntergang. Schließlich wusste ich ja vorher, worauf ich mich einlasse. In diesem Sinne, genießt das lange Wochenende!
  20. 1. Dein Alter: 30 2. Ihr/Sein Alter: 38 3. Art der Beziehung: offen 4. Dauer der Beziehung: 6 Jahre und 10 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: wenn ich mich recht erinnere ein paar Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: sehr gelegentlich, ein Standardprogramm mit ein paar Variationen hier und da mal 7. Gemeinsame Wohnung? Wir ziehen in einer Woche zusammen 8. Probleme, um die es sich handelt: Hallo, Ich habe meinen Freund vorgestern sehr enttäuscht. Wir haben bezüglich der Tatsache dass wir eine offene Beziehung führen Diskretion als Regel vereinbart. Das heißt, wir erzählen es niemandem einfach so. Nur Leuten, die es direkt etwas angeht, und einer jeweiligen dritten Person, bei der wir unser Glück versuchen wollen. Mir fällt das recht schwer, ich definiere mich viel über diese Erkenntnis, eine offene Beziehung führen zu wollen und ich rede da mit anderen gern drüber, interessiere mich für Reaktionen und Gedanken zum Thema. Ein paar Freundinnen habe ich, mit denen ich darüber reden kann, da sie eh schon davon wussten, bevor ich überhaupt mit meinem Freund die Sache angesprochen hatte. Ich habe meinen neuen Mitbewohnern von der offenen Beziehung erzählt ohne meinen Freund vorher zu fragen. Es war auch nicht das erste Mal, ich hatte es einem Mitbewohner erzählt mit dem ich schon länger zusammen wohne, auch einer anderen Freundin, jeweils ohne vorherige Absprache. Die vorherigen beiden Male mein Freund zwar nicht begeistert aber es war auch nicht so ein großes Thema. Das letzte Mal als das passiert ist, hatten wir ein längeres Gespräch. Dabei habe ich seinen Standpunkt etwas besser verstanden, aber offensichtlich auch noch nicht komplett. Diesmal war er ganz deutlich enttäuscht und hat das Wort „Vertrauensbruch“ in den Mund genommen und die Sache damit vergleichen, was ich fühlen würde wenn er mit einer Frau schläft wo wir noch nicht besprochen haben, dass es für mich OK wäre. (Es ist eine andere Regel in der Beziehung. Wir haben uns ein Veto-Recht gegeben und bevor er sein Glück bei jemandem probiert sprechen wir darüber ob es für mich bei der Person OK wäre) Ich habe das nie so krass gesehen, es war für mich irgendwie nicht die gleiche Liga von Regel. Wir haben sehr unterschiedliche Bedürfnisse nach Diskretion oder Offenheit gegenüber anderen. Ich teile nicht viel mit, er behält so gut wie alles für sich. Und ich hab jetzt ein sehr schlechtes Gewissen. 9. Fragen an die Community Zum Vertrauensbruch: Als ihr schon mal einen Vertrauensbruch begangen habt, und ihr habt die Sache angesprochen, der Partner hat sich sehr enttäuscht gezeigt, wie seid ihr weiter damit umgegangen? Könnt ihr euch selbst verzeihen? Ich hab normalerweise das Bild eines sehr loyalen Menschen von mir. Mein Umgang mit solchen Situationen war bisher, dass ich sie von Vornherein vermeide. Nun, da ich den Fehler gemacht habe, habe ich folgende Gedanken: - unser Grundvertrauen (niemand hat den anderen je verletzt) ist gebrochen und kann durch nichts repariert werden, er wird mir nie mehr ganz vertrauen - er hätte jetzt auch einen Vertrauensbruch frei, damit wir quitt sind, und ich mich nicht mehr allein so schlecht fühlen muss kommt das jemandem bekannt vor? Was habt ihr gemacht? Hat es sich irgendwann wieder so angefühlt wie vorher? Zur Diskretionsthematik allgemein: Ich habe im Netzt rumgesucht ob irgendjemand in einer offen Beziehung dieses Thema schon mal hatte, dieses sehr unterschiedliche Bedürfnis nach Heimlichkeit und Offenheit. Ich dachte mir, das kommt doch sicher öfter vor, da finde ich Ansatzpunkte und Erfahrungen. Aber ich hab echt nichts gefunden. Übersehe ich irgendetwas Offensichtliches? Ist das ein Non-Issue? Findet ihr ein Bedürfnis nach Austausch genauso wichtig wie ein Bedürfnis nach Geheimhaltung? Oder ist ganz selbstverständlich, dass man sich immer nach dem Partner richtet, der es geheimer möchte? So wie man sich etwa bei unterschiedlicher Libido per oft genanntem Rat an dem orientieren sollte, der weniger Sex möchte? Findet ihr das vergleichbar?
  21. Sie: 30 Jahre Ich: 30 Jahre Dauer der Beziehung bis jetzt: 3 Monate Da mir die folgende Situation völlig neu ist und ich bisher solche Probleme in festen Beziehungen nicht hatte, möchte ich Euch um Eure Meinung bitten! Nachdem wir uns im Urlaub kennengelernt und daheim wieder getroffen haben, schlug meine Freundin von sich aus vor, etwas „Festes“ aus unserer Nummer zu machen. Ich fragte direkt nach, was sie denn darunter verstehe und sie schilderte mir, dass für sie eine offene Beziehung nicht in Frage käme, also fest = monogam bedeuten würde. Da mir das Mädel wirklich zusagt und ich auch gerne in festen/monogamen Beziehungen bin, stimmte ich zu und wir beiden waren über diese Entscheidung zunächst glücklich. Leider habe ich seitdem aber mit folgenden Problemen zu kämpfen Problem 1. Die Frau ist in meinen Augen extrem eifersüchtig! Bsp.1 Ich antworte vor dem schlafen gehen einem Kumpel kurz per Whatsapp und knipse das Handy aus. Sie fragt direkt nach, wem ich denn da gerade geschrieben hätte. Ich antworte Ihr. Dennoch möchte sie mein Handy und die Nachricht sehen. Bsp.2 Ich bin unter der Woche mit ein paar Kumpels in der Kneipe verabredet. Sie fragt sofort, ob noch irgendwelche Frauen dazustoßen. Ich verneine, dennoch möchte sie regelmäßig einen Status erhalten und möchte, dass ich ihr sofort schreibe sobald ich wieder zuhause bin. Bsp.3 Ich schaue bei Instagram. Sie fragt was das sei. Ich antworte sowas wie Facebook nur für Fotos. Sie wird zickig und meint das sehe ja eher nach einer Datingplatform aus und ist der festen Überzeugung, da werden ja wohl nicht nur Fotos ausgetauscht. Sie bleibt aber fair und gibt zu das sie eifersüchtig ist, begründet es sogar damit, dass sie von sich aus leider immer auf Andere schließt. Sie habe bisher in keiner Beziehung treu sein können und habe daher Angst, das andere das auch nicht schaffen. Puhhh… ok, anstrengend – aber ich glaube da können wir mit guter Kommunikation auf Dauer dran arbeiten. Für das eigentliche Problem, muss ich jetzt ein wenig ausholen. Sie hat leider einen sehr kleinen Freundeskreis, da sie mit ihren früheren Exfreunden immer alles zusammen gemacht hat. Als sie dann Single war, hatte sie fast täglich Dates. Nach ihrer Aussage, meist einfach aus Langeweile mangels Freunden und teilweise einfach der Unterhaltung wegen. Als wir uns kennenlernten, hatte Sie knapp 2 Dutzend Typen mit denen sie in engem Kontakt stand und die ihr regelmäßig schrieben. Soweit so gut, bis dahin in meinen Augen völlig ok. Mein Problem ist jetzt aber, dass sobald ich mich mit Freunden treffen möchte, sie automatisch das Bedürfnis hat sich mit einen dieser Typen zu treffen. Da sie mit mir immer offen über alles redet und mir sämtliche Details verrät, bin ich wirklich nicht mehr sicher wie ich mich verhalten soll. Hier einige Beispiele. Typ 1. Hat ihr beim letzten Treffen anvertraut, dass er übelst auf sie steht. Er wollte letzte Woche ein Treffen abends mit Ihr in Ihrer Wohnung. Kochen & DvD schauen war geplant. (btw. Sie hat ein 1-zimmer Appartement und nicht mal ein Sofa, sondern nur ein Bett mit großen Kopfkissen fürs Fernsehen). Als sie mich fragte ob das Ok sei, bekam ich erstmal einen Lachflash und dachte die Kleine verarscht mich… hab wirklich ein paar Minuten gebraucht um zu verstehen, dass sie das ernst meint. Sie fand das gar nicht lustig und betonte, dass sie einfach nur Gesellschaft möchte. Typ 2. Sie hatte nur ein Date mit ihm, da er danach in den Auslandseinsatz musste. Die beiden hatten danach sporadisch Telefonsex und vereinbart, sie treffen sich sobald er wieder in der Heimat ist. Das geschah vorgestern… der Typ ruft sie um 23:00Uhr an. Sie zögert erst, geh dann ans Telefon. Der Typ mit rauchiger&tiefer Stimme „Hey Babe! (5Sek Pause) Wann darf ich dich wieder sehen“ ohne Witz, wie in nem schlechten 90er Jahre Porno.Ich hab mir vor Lachen mein Glas über die Schuhe gekippt. Ich frage sie in C&F na – war das wieder nen guter Freund… sie total verunsichert…. Ähh ja, ich verstehe mich wirklich gut mit ihm Da ich nichts gegen offene Beziehung habe, schlug ich vor unsere Monogame dahingehend zu ändern. (Ich kann einfach nicht glauben, dass sie sich mit diesen Typen abends bei nem Glas Rotwein auf Ihrem Bett nur über Politik und Geschichte unterhält.) Sie fing daraufhin an zu weinen und meinte, dass sie eine offene Beziehung auf keinen Fall möchte und weiß was sie an mir hat. Ich hatte nie ein Problem damit, wenn sich meine Ex-Freundinnen mit männlichen Freunden alleine treffen und habe meinen Ex-Freundinnen auch nie etwas in der Richtung vorgeschrieben. Aber ich bin an einem Punkt, wo ich wirklich nicht weiß was ich davon halten soll.
  22. 1.ich 23 2. sie 19 3. Art der Beziehung: monogam und jetzt offen 4. Dauer der Beziehung: 2 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor Ltr: 2 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex. nur wochenends etwa 3 mal 7. Gemeinsame Wohnung? Nein 8. Probleme, um die es sich handelt Hey Leute, Habe mit meiner Freundin schluss gemacht, weil sie sich mehr für andere Männer interessierte (in andern betten schlafen, mit andern küssen..), als für mich. Zwischenzeitlich lief mir ein Mädel über den Weg in das ich mich sofort bis über beide Ohren verknallt hab. Ein Glücksgriff sag ich euch. Kurz darauf kam meine ex-Freundin auf mich zu und nach langer "Verhandlung" haben wir uns auf eine offene Beziehung geeinigt (sie wollte mich eigentlich wieder zurück haben). Ich habe Ihr von meiner neuen Bekanntschaft erzählt und das wir uns auch schon geküsst haben. Am Wochenende werde ich wieder zu ihr fahren und habe natürlich mehr vor als "nur" zu küssen. Jedoch hindert mich mein Gewissen daran, mich vollständig gehen zu lassen, wenn ich bei meiner neuen Flamme bin.. Habt ihr einen guten Bro Tipp? Ein paar gute Worte. Einfach etwas kräftigendes, was ich brauche um mich vollständig hingeben zu können? Ich bin noch nie fremd gegangen und alles verläuft so fix von der einen zur nächsten, aber sie ist einfach ein Traum sag ich euch.. HB9+ oder soll ich einfach meine Ex-Freundin komplett zum Mond schießen? Danke für eure Zeit :)
  23. Hallo in die Runde. Ich bin w, 28 und seit gut 2 Jahren in einer Beziehung, er ist 32. Was erst locker begonnen hat, wurde nach 6 Monaten ernster und hier kam auch der beiderseitige Wunsch auf eine offene Beziehung zu leben (wohnen getrennt). Mein Freund hat keinen allzuhohen Sexdrive, was für mich ja prinzipiell ok ist. Dadurch er mich im letzten Jahr doch 1,2 mal "sitzen lassen" hat, indem er mir einfach freundlich gesagt hat, dass er eben jetzt keinen Bock auf Sex hat, was ja sein gutes Recht ist, ich hab auch nicht immer Lust, merk ich für mich, dass das doch tiefer sitzt, als befürchtet. Irgendwie kommt es mir vor, dass ich mich mit anderen Sexpartnern offener, lockerer geben kann und irgendwie mehr "traue", weil ich dort keine ablehnende Haltung gegenüber Sex erfahren habe. Prinzipiell genieße ich den Sex mit meinem Freund mehr, allerdings bin ich durch diese Ablehnung irgendwie.. eingeschüchtert und möchte sie eigentlich nicht nochmal erleben. Sex mit anderen macht mir Spaß und ich merke, dass das auch mein Selbstbewusstsein steigert und ich somit meinem Freund gegenüber sexueller und selbstsicherer auftreten kann. Ein einfaches Beispiel, um meine Situation zu verdeutlichen.. Ich habe vor einem anderen Mann kaum ein Problem in Strapsen und Korsett im Wohnzimmer zu stehen und zu sagen, "na, wie schauts aus?" weil ich weiß, dass die Chance dass er ja sagt bei 99% liegt und vor allem, weil ich weiß, dass wenn ich mich hier lächerlich machen würde, den Kerl ja auch nicht mehr treffen müsste. Bei meinem Freund bin ich da gehemmter, weil die "Gefahr", dass er nein sagt, höher ist und weil ich vor ihm nicht blöd dastehen möchte. Frau will keine Abfuhr erfahren -> probiert es demnach auch nicht/seltener. Sex wird eigentlich meist von seiner Seite aus initiiert, er gibt zu verkopft zu sein und muss sich selber ins richtige Kopfkino bringen, damit überhaupt Lust entsteht. Wir haben schon viel darüber gesprochen, es sind auch schon deutliche Besserungen, vor allem was die Frequenz betrifft, passiert, aber ich möchte nicht schon wieder Gespräche über Sex führen mit ihm, wenn ich glaube, dass ich hier bei mir ansetzen kann/soll. Ich möchte jetzt also keine Grundsatzdiskussion bzgl. meiner Beziehung anfangen, da für uns mehr dazugehört als nur Sex. Sex ist aber ein wichtiger Bestandteil und deswegen würd ich gern Tips bekommen, wie ich meine inneren Hürden überwinden kann. Merci in advance ;)
  24. Hi Leute, ich bin in einer offenen Beziehung, in der Konstellation: ich darf mit Frauen und sie darf auch mit Frauen. Wir waren jetzt schon öfter allein zusammen feiern (also nur wir Zwei) und haben dabei unabhängig voneinander mit verschiedenen Frauen getanzt/geflirtet/rumgemacht jedoch wurde nie mehr daraus und wir sind gemeinsam wieder nach Hause. Da wir es beide ziemlich cool fänden mal zusammen eine abzuschleppen, haben wir überlegt und auch schon probiert wie das gehen könnte. Das Problem ist einfach: geht man zusammen auf Frauen zu, die interessant sind, landet man in einer Party/Friendzone aus der es kein Entkommen zu geben scheint. Geht sie erst auf ein Mädel zu und ich komme später dazu, waren die Mädels bisher immer verschreckt und meinten sich bei mir entschuldigen zu müssen "ich wusste nicht, dass sie einen Freund hat etc." und das obwohl ich total locker bin, lache und sage alles cool, alles easy. Noch schlimmer ist es umgekehrt, wenn ich erst anspreche und sie später dazukommt. Die Frage ist jetzt: sollen wir irgendetwas anders machen? Ich meine mir ist klar, dass man einfach das Glück haben muss, die richtige Frau zu treffen (die beiden gefällt, bi-interessiert ist und die uns auch beide gut findet), aber ein paar Erfahrungswerte/Theorien wären nett damit man es bei der richtigen dann nicht versaut. Ich persönlich vermute, dass es am erfolgsversprechendsten ist, wenn sie zuerst die Initiative ergreift und ich kurz später dazu stoße. Wir sind beide Mitte 20 suchen im Bereich +-5 Jahre und gehen eigentlich nur in Clubs in denen hauptsächlich getanzt wird, falls das wichtig ist. Klar es wäre sicherlich einfacher gezielt online zu suchen, aber da haben wir eigentlich beide keinen Bock drauf (auf der einen Seite wegen der hohen, sorry, "Assidichte", auf der anderen Seite weil es uns nicht auf Teufel komm raus um einen Dreier geht, sondern das einfach ein netter Bonus zu einem lässigen Abend wäre). Hier im Forum dürfte ja genug Kompetenz vorhanden sein um ein paar Tipps fürs offline game zu bekommen, besonders interessiert wäre ich auch daran ein paar weibliche Meinungen zu hören. :) Viele Grüße
  25. Hallo Freunde, ich bin derzeit in einem riesigen Gewissenskonflikt, vielleicht mag mir ja jemand mit Rat und Tat zur Seite stehen! Folgende Situation, ich habe eine Freundin mit der ich in einer offenen Beziehung lebe. Bisher habe ich es mit Frauen außerhalb der Beziehung immer so gehandhabt, dass ich gleich beim ersten Date (so beiläufig nach dem KC) die Karten auf den Tisch gelegt habe, dass meine Freundin eben cool damit ist, wenn ich mich mit anderen treffe. Ausgenommen natürlich die Babes, wo klar war, dass ich sie nie wiedersehe (Austauschstudenten 😏). Nun bin ich ein paar Mal damit auf die Fresse gefallen, das letzte Mal war besonders heftig (HB9, tolle Chemie, hat sich nachdem ich das erzählt habe einfach umgedreht und ist gegangen). Seitdem weiß ich nicht einfach mehr, wie ich das handhaben soll. Auf der einen Seite will ich schon längere Affären und ich fühle mich nicht gut mit Heimlichtuerei, auf der anderen Seite sinkt meine Layrate halt um locker 50%. Außerdem ist das dann immer ein riesen Thema und ich kriege das Date frühstens dann, wenn sie mir 1000 Löcher in den Bauch gefragt hat... Treffe mich heut Abend wohl mit einer Frau, mit der ich mich schon zweimal getroffen habe und es kommt wohl sicher zum FC, habe ihr aber noch nicht erzählt dass ich eine Freundin habe... Keine Ahnung wie sie reagieren würde, ich kann das nicht wirklich voraussagen. Ich bin grad so hart am schwanken ob ich es denn sagen soll oder nicht (und wenn ja, ist das dritte Date nicht schon viel zu spät?). Wenn manche Frauen sich nur endlich eingestehen würden, dass sie einfach Bock auf Sex haben und das auch völlig okay so ist, statt sich selbst mit dieser "ich suche meinen Traummann"-Nummer zu belügen 🙄 Das sehe ich zumindest als Grund dafür. Habe jedenfalls von noch keinem Mann gehört, der sich nicht auf eine Affäre mit einer Frau in so einer Beziehung einlassen würde...