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50 Körbe vs. Selbstbewusstsein

 

Ich bin ein Hedonist. Hedonisten sagt man nach, dass nur Freude und Lust im Leben für sie wichtig sind, und das gepaart mit ner Menge Egoismus. Dem letzten möchte widersprechen, den beiden ersten nicht! Ich kenne keine AA und Push & Pull wurde mir in die Wiege gelegt.

Nun denkt so manch einer, geil hätte ich auch gerne, aber stopp, Vorsicht! Dafür hatte ich schon immer eine große Klappe und habe schon immer, das gesagt, was ich denke. Das hat mir viel Ärger, in allen möglichen Bereichen eingebracht, denn, was ich nicht besaß, war Diplomatie und Geduld. Mittlerweile sieht es ein bisschen anders aus, aber ich arbeite immer noch daran und dass werde ich wohl bis zu meinem Ableben tun. Was ich aber schon immer tue, ist: Ich lebe authentisch.

Also bitte denke einer daran, bevor er sich angriffen, zurückgesetzt oder ausgelacht fühlt. Das ist nicht meine Intention.

 

Immer wieder lese ich von den berühmten 50 Körben, die man sich doch geben soll um als PUA seinen Weg zu gehen. Sozusagen, sie würden dazugehören.

 

Körbe, fängt man sich viele im Leben ein. Sei es man bekommt den Job nicht, den man will, sei es man bekommt die geile Wohnung nicht, die man will. Sei es, man bekommt die hübsche HB nicht, die man will.

All das sind Körbe. Die meisten davon, tun einem nicht weh, oder nur kurzfristig und man orientiert sich um. Die nicht bekomme Wohnung ist in zwei Wochen vergessen, der nicht bekomme Job vllt. in zwei Monaten, die hübsche HB aber, klebt am eigenen Ego und vielen Gedanken, die man sich macht. Warum ist das so?

Die Antwort könnte sein, dass man keine Anerkennung bekommen hat. Aber diese bekommt man auch bei ner Jobabsage nicht. Was ist hier anders?

Eine Erklärung lautet: Anerkennung im zwischenmenschlichen Bereich ist lebenswichtig. Unser Ego benötigt es als Lebensenergie.

Wir machen den Wert unseres Selbst von dem Ergebnis unseres Handelns abhängig.

Zurückweisung erzeugt ein ungutes Gefühl. Es hemmt einem in seinem Verhalten und auch in seinen Entscheidungen. Zeitgleich knabbert es an unserem Selbstwertgefühl und viele fühle sich dann als Feigling oder Waschlappen. In Wirklichkeit hat man aber nur ein geringes Selbstbewusstsein.

Man ist sich des Selbst nicht bewusst. Hier hilft nur Authentizität. Sprich, was will ich wirklich und in Echtheit leben? Ohne jede abhängige Meinung anderer.

Das Ego agiert aus dem Unbewussten eines Jeden. Egoisten sind dagegen schnell enttarnt.

Will man sein Ego erkennen, muss man sich bewusst damit beschäftigen. Erkenne dich selbst, ist jedem ein Begriff.

Sein Selbst zu erkennen, läuft über das Entdecken des Egos unter Zuhilfenahme der Authentizität.

Sehr vieles wird in der Kindheit angelegt, anderes kommt ein wenig später nach. Irgendwann allerdings ist man alt genug um seinen Weg selbst zu gehen und oftmals haperts dann.

Sich-selbst-bewusst erkennen, kann man aber durch Reflexion, also nachdenken, erreichen.

Oder anders ausgedrückt: Wenn Du abends nach Hause kommst und hast 10 Körbe kassiert, ist dein Pimmel dann weg?

Nein, ist er nicht, aber ein Stück deines Selbstwertgefühles.

Das ist so unnötig wie ein Kropf. Will sagen, gebt niemals, niemals die Verantwortung für eurer Leben ab. IN KEINEM BEREICH!

Und mal unter uns Klosterbrüdern und natürlich auch -schwestern, wer sich 50 Körbe an einem Abend einsammelt, ist einfach nur bescheuert.

 

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Wohin des Weges?

Wohin des Weges ? Nach außen oder nach innen... Ein Plädoyer für die Stille. Spürst du dich noch?   Unser Alltag ist zumeist hektisch. Da müssen Dinge ins Rollen gebracht werden, oder eine Entwicklung muss forciert werden. Wir tun und machen... Wir sind dabei in der Außenwelt und verbringen unsere Zeit meist dort. Dort suchen wir Anregung, Verständnis, Bestätigung, Motivation und uns selbst. Wir sind außenorientiert. Wenn wir dann irgendwann an einen Punkt kommen, an dem es nicht weitergeht, dem gewissen Kreuzweg, an dem wir nicht wissen in welche Richtung wir gehen sollen, fragen wir andere. Wir erzählen von unseren Vorhaben und Umsetzungsschwierigkeiten, suchen mit anderen Lösungswege oder Auswege. Was wir aber so gut wie nie tun, ist uns selber dabei zu spüren. Sicher wir machen uns Gedanken über unsere Situationen. Denken Angelegenheiten durch und Gegebenheiten, setzen sie sogar in Bezugsrahmen und wägen die Umstände ab, aber in die Stille zu gehen und sich selbst zu spüren tun wir nicht. Wir enthalten uns selbst, uns vor. Die Dynamik des „sich immer weniger Spürens“, lassen wir außer Acht. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, in der ein sich Nicht-Spüren günstig ist und Spüren wenig Wert hat. Die Außenorientierung führt aber dazu, dass wir weniger nach innen und somit weniger auf uns selbst achten. Dort liegt aber der Ausgangspunkt unseres Empfindens. Spüren ist nichts, das außerhalb von uns stattfindet. Die bewusste beobachtete Wahrnehmung richtet sich weder nach außen, noch bezieht sie sich auf andere. Beim verstandesmäßigen Betrachten richtet sich der Fokus nach außen. In dieser Form des Beobachtens entfernen wir uns aber von uns selbst und nehmen uns selbst nicht mehr wahr. Jene, die sich zunehmend weniger spüren, wandeln vermehrt auf diesen Spuren. Eine Außenorientierung aber, wird ein „Sich-Spüren“ erschweren. Die bewusst beobachtete Wahrnehmung richtet sich auf die inneren Prozesse. Wir beobachten unsere psychischen Prozesse. Nur diesen Schritt machen wir nicht mehr, wenn wir unsere Wahrnehmung überwiegend nur nach außen richten. Eine ungeschulte Selbstwahrnehmung erschwert das Spüren. Dort wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, dort nehmen wir auch wahr. Je weniger wir aber nach innen blicken, umso weniger nehmen wir uns auch wahr. Das was in uns vor sich geht, bleibt uns unbekannt oder vernebelt. Achten wir also weniger oder nicht auf unser Empfinden, schwächt dies unsere Selbstwahrnehmung. Langfristig betrachtet, nehmen wir unsere Empfindungen dann gar nicht mehr, oder nur noch wenig bis völlig undifferenziert wahr. Spüren ist individuell und spüren ist lebendig und in unserer Leistungsgesellschaft ist wenig Raum für Individualität und Lebendigkeit. Wir müssen „funktionieren“. Je mehr wir aber in einer Dynamik des Funktionieren agieren oder reagieren, umso eher verdrängen wir unser Spüren. Auch Menschen, die sich normalerweise gut spüren, fallen in eine Phase des Funktionieren zurück, und erleben, das ihr Spüren zeitweise zurückgeht. Wir leben in einer Welt, in der eine unsagbare Flut von Informationen und Reizen auf uns einprasseln. Das macht es nicht einfacher. Wir müssen innehalten, um überhaupt zu registrieren, was da gerade in uns abläuft. Reagieren wir sofort, nehmen wir uns die Möglichkeit, jeglicher Situationen bewusst zu werden. Verlierst du dein Inneres, verlierst du dich in der Außenwelt. Innehalten, anfangen sich wieder selber zu spüren, sich selber wahrzunehmen, auch wenn das Anfangs unangenehm sein wird, ist der Schritt in die Stille. In der Stille können wir Kontakt mit uns selber aufnehmen. Uns wahrzunehmen, unseren Empfindungen nachgehen, um diesen den benötigten Raum zu geben, den sie brauchen, damit wir uns ein Stück weit mehr finden können. Und mit der Zeit, wird dein Empfinden für dich selbst, deine Intuition veranlassen vermehrt zu reagieren. Reagierst du vermehrt in deinem Sinne, wird sich deine Außenwelt verändern und du wirst anders wahrgenommen werden, weil du dich anders wahrnimmst. Denke an den Menschen, der auf dich souverän und in sich ruhend wirkt. Dessen Anwesenheit auf dich beruhigend wirkt und bei dem du das Gefühl hast, gut aufgehoben zu sein. So ein Mensch, könntest du selber, oder wieder werden. Der Weg dahin, kann mit Meditation beginnen, muss er aber nicht. Für die, die diesen Weg beginnen wollen, oder sich selber wieder sich annähern möchten, habe ich eine 20-minütige Mediation angehangen. 20 Minuten – vielleicht in ein -zurück zu dir Selbst-. Und damit du auch was davon hast, atme bewusst und benutze ausschließlich die Bauchatmung in dieser Zeitspanne. Sie wird dich unterstützen und dir Entspannung schenken. https://www.youtube.com/watch?v=E1rhRIJPqLE&t=712s&pp=ygULY2hha3JhdHVuZXM%3D          

Firster

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Holy Shit-Tests

Holy Shit – Tests Ich glaube ja, dass das den Mädels in die Wiege gelegt, oder bereits in den Genen verankert wurde. Egal in welchem Alter sich ein weibliches Geschöpf befindet, Shit-Tests sind und bleiben wohl ein bemerkenswerter Punkt, den wir Männer händeln müssen. Nee, erlernen wie man(n) darauf am besten reagieren kann ist so gut wie unmöglich, da diese aus dem Nichts kommen und du gar nicht darauf vorbereitet bist. Hier hilft nur Einfallsreichtum, Schlagfertigkeit und Kreativität. Vor allem aber Glück, oder aber auch mit einem lustigen Gemüt gesegnet zu sein. Wer von dem allen gar nichts besitzt, spreche ich hiermit mein Beileid aus und rate dazu, nichts davon zu sehr oder am besten gar nicht persönlich zu nehmen. Trag’s mit Fassung, denn diese werden nie aufhören....   Shit-Test zu Weihnachten (dieses Jahr  ) Einkaufen. Einkaufen vor Weihnachten, ist wie durch eine Horde verrückter Hühner zu laufen. Überall gackert es und sie scharren, stechen und wühlen. Stehen Schlange an den Theken. Wursttheke, Käsetheke, Regalen, Tiefkühltruhen; packen Dinge in die Körbe, an die wir Männer nie denken würden, bis wir sie bräuchten und noch während die holde Weiblichkeit ihren überlangen Zettel abarbeitet, indem sie ihn vorliest, packt uns der kalte Schweiß und wir wünschen uns auf den Mars. Auf jeden Fall aber, an einen ruhigeren Ort. Ruhe bitte, nur Ruhe was zu erkennen ist, da Mann kopfnickend und nichtssagend mit dem rollenden Korb folgt. Eine Tortur. Die Marter dauert zwischen eineinhalb bis zwei Stunden. Ich kenne keinen Mann, der hierauf nicht verzichten könnte. Zu gern hätt’ ich gekniffen. Keine Chance! Sich anhören müssen, dass sie immer und du nie... nee besser nicht, denn das ginge länger als zwei Stunden und würde eventuell auch immer mal wieder hochgeholt werden. Und ok, die Schlepperei ist für Frau alleine nicht mal so salopp zu vollbringen. Also, auf in den Kampf... mitten im Gewühl, fragt sie mich: „und was wollen wir Weihnachten essen“? Ich: „Hast du nicht schon geplant“? Sie: „Immer ich, warum kommt nicht mal ein Vorschlag von dir“? Hier wird’s brenzlig und ich bemerke, wie sie ihr Gesicht verzieht. Kalt erwischt denke ich, da kommt schon mit leicht genervten Unterton:“ Was soll’s denn jetzt geben“? Tausend Gerichte ziehen mir im Geiste vorbei. Ich hab keine Ahnung... Was will ich? Habe nicht darüber nachgedacht. Hatte andere Dinge im Sinn gehabt. Dinge die wichtig waren, die erledigt werden wollten, die abgeschlossen werden mussten. Dinge die...“na, was jetzt also“? Sie riss mich aus meinen Gedanken. Leicht genervten Unterton, grantiger Miene, wedelte sie mit dem Zettel vor meinen Augen. Ein Shit-Test und ich war nicht darauf gefasst. Egal was ich jetzt sage, das geht schief. Dann ich, im Brustton der Überzeugung „Vegan! Wie wäre es mit vegan?“ Alter, dachte ich mir, tickst du noch richtig? Du willst Fleisch!!!! Sage ich das, muss ich mir wieder anhören, wie ungesund das ist, so oft Fleisch zu verzerren. Und ich kann noch nicht einmal was dagegen sagen, denn fünf von sieben Tagen die Woche Fleisch ist ungesund. Weihnachten mit Grünzeug auf dem Teller? Wie krieg’ ich die Kurve? Ich will Fleisch, das Drumherum ist mir doch egal. Ihre Augen weiteten sich vor Überraschung, ein Grinsen trat in ihr Gesicht und dann...dann begann sie zu lachen. Mitten in dem Laden bekam sie einen Lachanfall. Wer also ein schallendes Gelächter mitten im Einkaufszentrum gehört hat, das war meine Frau. „Es gibt Ente“ entschied sie. „Ich werde doch nicht auf Fleisch verzichten, nur weil du mal ausnahmsweise gesund essen willst“. Ich:“ Das geht auch“. Was sie und ihre Vertreterinnen allerdings noch nicht wissen, zu Silvester wird gegrillt, haben wir Männer beschlossen.   Shit-Test Auto Ihr Auto musste dringend mal wieder überholt werden. Neue Kupplung war angesagt. Es gab ‘ne Zeit, da hätte ich das selber gemacht. Mittlerweile bringe ich den Wagen zu einem Freund, der sein eigenes Business hat. Zwei Tage später stand der Wagen mit neuer Kupplung und überholt in der Einfahrt. Sie fuhr, kam zurück und meinte: „Dein Freund hat wohl die Kupplung vergessen einzubauen. Jetzt schlupft sie“ beschwerte sie sich. Ich: „Glaub’ ich nicht! Schlupfende Kupplungen gibt es nicht. Hast du sie auch durchgetreten oder schleifen lassen“? Sie baut sich vor mir auf, Arme in die Hüften gestützt. Sie: „Natürlich hab ich sie durchgetreten und ich sag’ dir die schlupft“! Ich: „Komm mal mit“. Wir also raus zu ihrem Wagen. Ich sah, dass er diesen sogar noch gewaschen hatte. Öffnete die Tür und wies auf den Fahrersitz. Ich: „Setz dich mal bitte rein“. Sie setzte sich auf den Fahrersitz und schaute mich herausfordernd an. „Und jetzt?“, fragte sie provokant. Ich: „Schieb mal den Sitz zurück“ und deutet dies mit einer Handbewegung an. Sie schob den Sitz zurück. „Davon hört die Kupplung auch nicht auf zu schlupfen“ meinte sie spitz. „Tritt mal die Kupplung ganz nach unten“ gab ich als Anweisung. Beide schauten wir auf das Kupplungspedal, dass sie durchtrat. „Und jetzt langsam nach oben kommen lassen“ wies ich sie an. Sie folgte meiner Anweisung und kaum dass sich das Kupplungspedal nach oben bewegte, hakte es sich unter der Fußmatte fest und zog diese mit nach oben, bis sie sich wieder mit einem schlupfenden Geräusch löste und unter das Kupplungspedal fiel. „Oh“ kam von ihr. Ich sagte nichts, warum auch. Frauen und Auto sind wie ich und kochen. Ich kann`s nicht, aber Shit Tests mit Autos, da hat sie keine Chance.   Der Shit-Test vor dem ersten Sex Ich lernte mein Girl vor Jahren kennen. Hatte in der Nähe von Berlin einen Termin und war zu früh dran. Für Museen oder ähnliches reichte die Zeit nicht, so dachte ich mir, verbringste die Zeit im Zoo. War schon ewig nicht in einem und wollte dort die Zeit überbrücken. Sie stand vor der Außenanlage der Affen und sah ihnen zu. „Lustige Kerlchen und so enthemmt“ eröffnete ich das Gespräch und wies auf ein Pärchen, dass dabei war zu kopulieren. Sie lachte und begann ihr Wissen über Affen mit mir zu teilen. Sie erzählte, dass Affenweibchen ihre sexuelle Bereitschaft durch ein geschwollenes Hinterteil signalisieren. „Ist doch schade, dass das bei uns Menschen nicht so eindeutig ist“ gab ich zurück. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Auch sie grinste. Ich hörte ihren Ausführungen noch eine Weile zu und lud sie dann auf einen Kaffee ein. Allem in allem war es ein nettes, flüssiges Gespräch, ohne dass auch nur einmal eine peinliche Stille eintrat. Die Frau gefiel mir. Sie hatte Esprit, war wortgewandt und lachte anscheinend gern. Bevor ich losmusste, erfragte ich noch ihre Telefonnummer und versprach mich mal wieder zu melden, wenn ich in der Gegend bin. Es vergingen über vier Monate, bevor ich wieder in diese Gefilde kam. Ich meldete mich Tage zuvor und fragte an, ob sie ein Bier mit mir trinken gehen würde. Sie willigte ein. Das Treffen war nett und wieder fiel mir ihr Esprit und ihre Wortgewandtheit auf. Wir lachten ziemlich viel. Ich war es gewohnt, dass Frauen viel über sich selber sprachen, aber sie stellte mir Fragen. Woher ich komme, was ich mache und ja, warum ich mich erst vier Monate später gemeldet hatte. Ich bemerkte sehr wohl, dass sie sich für mich interessierte. Andersrum war es nicht anders. Aus leichten unabsichtlichen Berührungen wurden absichtliche. Da der Grunewald nicht weit war, fragte ich sie, ob sie Lust auf einen Spaziergang hätte. Währenddessen legte ich meinen Arm um sie, als wäre es eine Selbstverständlichkeit so nah beieinander zu sein. Sie ließ sich das gefallen. Am Ende dieses Treffens gab ich ihr einen Kuss auf die Wange, so als ob wir uns bereits seit Jahren kennen würden. Ich bekam ein Lächeln zurück, das auf mehr hoffen ließ. Ich war einige Tage vor Ort und so lud ich sie am darauffolgenden Abend in ein Restaurant ein. Ich holte sie von zu Hause ab und bemerkte gleich, dass sie wohl so einige Zeit in ihr Äußeres investiert hatte. Ich umarmte sie und küsste sie auf den Mund, ohne abzuwarten, ob ich ihr Einverständnis dafür kriegen würde und führte sie zum Auto. Ihr Erstaunen über den so selbstverständlichen Kuss kommentierte ich nicht. Sie war kein Kind mehr und sollte sich darin einig finden, ob sie meine Annäherungen akzeptierte oder diesen Kontakt lieber abbrechen wollte. Ich hätte es toleriert. Den Zeitaufwand in ihr Äußeres kommentierte ich allerdings mit einem Kompliment. Ich mache das nicht oft, aber hier war es angebracht ihr Bestätigung darin zu geben. Ich wollte nicht nur Türen damit öffnen, es war auch schlichtweg einfach zu würdigen. An diesem Abend wurde das Gespräch irgendwann heikel, da sie wohl für sich abklären wollte, ob ich ein Beziehungsmensch bin. Und von hier ab begann auch ich die Weichen zu stellen. Ich halte nichts von haltlosen Versprechen und unehrlichen Gelöbnissen, so erklärte ich ihr meine zu bietenden Möglichkeiten. Schon alleine aus beruflichen Gründen und der Vielreiserei käme für mich wenn überhaupt nur eine offene Beziehung in Frage. Sie war nicht begeistert und wurde recht still. Über den Tisch hinweg nahm ich ihre Hand und schaute sie an. „Es tut mir leid, wenn ich dir nicht das bieten kann, was du dir wünschst, aber ich muss uns beiden gegenüber ehrlich sein. Wenn dir das nicht reicht, dann fahre ich dich nach Hause und wir brechen den Kontakt ab, was mir leidtun würde“. Ich hoffte nur, sie fängt nicht an zu weinen, oder Drama zu machen, was für mich noch schlimmer gewesen wäre. Ich wusste, in diesem Augenblick kann Mann mit allem rechnen, was Frau zu bieten hat. Sie aber begann zu lächeln und meinte, dass wir doch zu ihr fahren sollten. Also fuhren wir zu ihr. Ich hatte schon so manches erlebt und so kam es dann auch. Kaum bei ihr angekommen, wollte ich sie küssend entkleiden, aber sie wehrte mich ab. Also doch nicht ging es mir durch den Kopf. Ich ließ von ihr ab und ging ins Bad. Dort entdeckte ich den Womanizer in seiner Verpackung. Ich selber, hatte ihn bereits verschenkt. Jungs, wenn ihr nicht wisst, was das ist, googelt ihn. Als ich ins Wohnzimmer zurückkam, sah sie mich wie ein erschrockenes Reh an. Ich lächelte und meinte dann „Wie ich sehe, hast du bereits einen äquivalenten Ersatz im Hause. Ich werd’ mal gehen“, ergriff meine Jacke und ging. Weder hab ich noch etwas gesagt, noch habe ich mich ein weiteres Mal umgedreht; muss allerdings zugeben, dass mir mein Hotelzimmer gar nicht mehr behaglich vorkam. Nach anderthalb Wochen rief sie mich an und entschuldigte sich. Ihre Wortgewandtheit war nicht mehr so wortgewandt. Sie brauchte Zeit um über das, was ich ihr anbot nachzudenken. Sie klang ernst aber aufgeräumt und sie wollte wissen, wann ich wieder in ihrer Gegend sei. Dreieinhalb Monate später besuchte ich sie erneut und von da ab führten wir eine offene Beziehung. Und nein, ich habe und hätte mich nicht mehr bei ihr gemeldet, wenn sie nicht diesen wichtigen Schritt getan hätte und mich anrief. Ich kann somit nur sagen, es gibt auch Shit-Tests, die länger dauern, als einem lieb ist.  

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Beziehungsformen -Du kommst nicht dran vorbei-

Beziehungsformen -Du kommst nicht dran vorbei- Wer kennt das nicht? Wir suchen alle. Die wenigstens von uns aber, leben die Beziehungsform, die sie sich wünschen oder für die sie gemacht sind. Nicht nur, weil sie sich selber nicht kennen, sondern auch deshalb, weil sie nicht wissen was sie wirklich wollen und/oder brauchen.  Dass man das selbst zu verantworten hat, kommt kaum einem in den Sinn. Wieso bitteschön, sollte es an mir liegen? Ich find‘ halt einfach nicht „die Richtige“ oder auch „den Richtigen“, wird einem gesagt. Ach ja? Ist das so, oder wie war das doch gleich mit deinen Erwartungen und das, was du zu geben bereit bist? Für jede Beziehungsform müssen auch die gegebenen Basics vorhanden sein. Sind sie das nicht, wird, egal welche Beziehungsform es ist, diese scheitern. Mal ganz davon abgesehen, dass die Meisten noch nicht einmal eine Beziehung mit sich selber führen können, sind unsere Wünsche groß, unsere Erwartungen noch größer. Unsere Taten sind klein, unsere Bereitschaft zu geben noch kleiner. Nur zum Verständnis: Die perversen Beziehungsformen, die krankhaften, in denen einer den anderen unterdrückt oder Schmerzen zufügt, also seelischen, geistigen Schaden anrichten sind hier ausgeklammert. (Damit ist nicht BDSM gemeint 🙂 ) Für dieses Volk gibt es „die Geschlossene“! So hin und wieder, ist es wichtig zu schauen, was denn überhaupt gemeint ist und wie es sich definiert und ob man somit auf einer Wellenlänge schwimmt.   Beziehungsform: Die Feste oder LTR oder auch Partnerschaft genannt. Partnerschaft: Das Wort besteht aus zwei Silben. Partner und -schaft. Das Wort Partner bedeutet, zwei Menschen tun sich zu einem bestimmten Zweck zusammen (die meisten nennen es Liebe, obwohl das noch was ganz anderes ist), das Wort -schaft kommt aus dem mittelhochdeutsch und bedeutet soviel wie schaffen. Also mindestens zwei Menschen „schaffen“ etwas oder wollen wenigstens etwas Gemeinsames schaffen. Also meistens eine „große Liebe“. Mindestens drei Säulen sollten gegeben sein. - Sexualität - Intellektueller Austausch, auch Kommunikation genannt - Emotionale Nähe Ebenso wichtig sind unsere Wertvorstellungen. Menschen können sehr unterschiedliche Werte haben. Jeder von uns findet und hat seine eigenen Wertvorstellungen. Werte entstehen aus unseren tiefsten Überzeugungen. Sie zeigen auf, was uns im Leben wichtig ist und können dabei sehr individuell sein. Damit es rund läuft, sollten beide Partner die Wertvorstellungen des anderen kennen. Die gegenseitige Erfüllung unserer Werte werden eine Basis schaffen, die eine Partnerschaft braucht, um tragbar zu werden bzw. zu sein. Werte können z.B. Treue, Verbundenheit, Vertrauen, Zusammenhalt, Loyalität oder auch Fürsorge und Anerkennung sein. Mach dir also Gedanken darum, welche Wertvorstellungen du leben willst und frag auch deinen Partner. Tauscht euch aus! Auch zwischendurch, immer mal wieder. Es wird sich immer wieder die Frage stellen: Wo wollen wir als Paar gemeinsam hin? Wenn man als Paar gemeinsame Werte lebt, blickt man in die gleiche Richtung, anstatt sich nur aneinander anzuschauen. Das vergessen so viele, so oft.   Beziehungsform: Offene Beziehungen Offene Beziehungen sind keine „Fickbeziehungen“ nur mal gleich vorausgesagt. Offene Beziehungen haben als Grundlage, ebenso wie feste Partnerschaften, Werte, die gelebt werden wollen. Der einzige Unterschied ist, dass man sich -gegenseitig- Sexualität mit anderen gestattet und somit auch gegebenenfalls mehrere offene Beziehungen gleichzeitig führen kann. Einseitige Agreements, also er darf, sie aber nicht, oder umgekehrt, gehören in die Rubrik „Geschlossene“! Grundsätzlich muss diese Abmachung auch von beiden ausgesprochen werden. Man wird sich also darüber miteinander sprachlich auseinandersetzen müssen. Wenn man selber oder der Partner auch nur den leisesten Hauch von Eifersucht in sich verspürt, dann ist eine offene Beziehung abzulehnen und am besten gar nicht erst einzugehen. Bemerkt man, dass ein Partner dem hier zustimmt, ohne dies eigentlich zu wollen, ist es schon allein aus moralischer Sicht notwendig, auf eine offene bzw. genau dieser offenen Beziehung zu verzichten. Einvernehmlichkeit ist ein absolutes Muss! Wer eine oder mehrere offene Beziehungen leben will, muss dies absolut klar kommunizieren! Offene Beziehungen haben Regeln!! -Safer Sex Immer und mit jedem! -Tabus einhalten Ein Tabu wäre z.B. Sex mit Freunden, befreundete Pärchen, Arbeitskollegen etc.pp. Je nachdem was untereinander vereinbart und abgesprochen wird. Dabei wird nicht, ich wiederhole!! NICHT darauf gepocht seine Wünsche zum Nachteil des Anderen durchzuboxen, gerade wenn dieser Bedenken hat z.B. „Stell dich nicht so an, ist doch nur meine Arbeitskollegin“. -Kommunikation ist Pflicht Jederzeit miteinander über Ängste oder Zweifel sprechen zu können ist ein Muss. Kopfkino in Form von „Ist sie schöner als ich“ sollten nicht aufkommen oder beseitigt werden können. Ehrliche Authentizität ist hierbei hilfreich und fördert die Belastbarkeit der offenen Beziehung. Und bitte niemals, einfach so abtun. Das ist äußerst toxisch und respektlos. -Absolute Ehrlichkeit Damit macht man sich im Leben vieles einfacher. Regeln sind nicht in Stein gemeißelt und können und müssen je nach Bedarf besprochen und angepasst werden. Ganz ehrlich, ich habe noch nie soviel beredet, wie in diesen Zeiten. Offene Beziehungen sind meines Erachtens die schwierigste Form aller Beziehungen, die man leben kann, weil man sie „leben können muss“. Ansonsten gibt es viel Leid und Ungemach.   „leben können muss“ das muss verstanden werden. Verstehst du es?   Beziehungsform: Fickbeziehungen Alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Jeder One-Night-Stand bis zum Urlaubsflirt oder alles was einem vor die Flinte kommt und einem nicht unbedingt hinterher wieder begegnet. Einzige Regel: Benutzt ‘ne Tüte! Nee, nicht für den Kopf, sondern für euren Lümmel.    

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Souveränität oder immer wieder mutig

Souveränität oder immer wieder mutig Souveränität, was heißt das eigentlich und brauche ich das? Nein, natürlich brauchst du sie nicht. Gern darfst du dich weiterhin durch den Sumpf von übergriffigen Handlungsweisen und/oder Aussagen von anderen hindurchwinden und kriechend den Bückling machen. Du hast doch Übung darin. Der amerikanische Psychologe Stanley Milgram fand heraus, dass 80 % der Menschen nicht über die psychologischen und moralischen Ressourcen verfügen, um sich dem Befehl einer Autorität zu widersetzen, unabhängig davon, wie legitim dieser Befehl ist. Nur 20 % verfügen über die kritische Kapazität. Hier dürft ihr gern mal über das Milgram Experiment nachlesen. Gehörst du zu den 80 % ? Souveräne Menschen machen die 20 % aus. Haben in der Regel allerdings einen langen, anstrengenden, manchmal qualvollen Weg hinter sich, dieses Attribut zu erreichen. Diese 20 % haben dann allerdings auch die Macht, ihr Leben selber zu bestimmen. Falls dir der Sinn danach steht, mach dich auf einen langen Weg gefasst. Falls nicht, kannst du hier aufhören zu lesen und in deiner Komfortzone bleiben. Hat ja auch einiges für sich, nur Selbstbestimmen darfst du eben nicht wollen. Für die, die den Weg zur souveränen Selbstbestimmung gehen wollen, zeige ich auf, was nötig ist. Vorab möchte ich zu bedenken geben, dass mitnichten alle soziale Kompetenzen genannt werden, die es gibt und die dir bei diesem Weg behilflich sind. Verstehe es eher grobkörnig, da jeder einen anderen Entwicklungsstand seiner sozialen Kompetenzen mitbringt. Souveränität ist der Oberbegriff. Darunter und um diese zu erreichen, bedarf es als Grundvoraussetzungen Selbstbewusstsein, Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen, Selbstsicherheit, ein Bewusstsein für die eigenen Bedürfnisse und eine große Portion Egoismus. Oha, Egoismus? Wo wir doch gelernt haben, dass das so schädlich ist, besonders gegen unseren Gegenübern. „Sei doch nicht so egoistisch...“, heißt, sei angepasster, sei biegsamer, sei entgegenkommender, als du es möchtest. Kannst du dem standhalten, frag deine Selbsterkenntnis. Deine Selbsterkenntnis ist dein inneres Wesen, dein eigenes Denken, das dich selbst beurteilt. Wie fällt dein Urteil aus? Dein Selbstvertrauen weist dir den Weg. Kannst du dir trauen? Dir selbst vertrauen? Bietest du dir Sicherheit oder Unsicherheit? Das Selbstvertrauen, ja das gute sich selber vertrauen... Kannst du das? Tust du es? Deine nicht erfüllten Bedürfnisse sagen es dir. Diese Bedürfnisse, die sich in dir auftun, dir sagen, was dir guttäte oder nicht. Die Bedürfnisse, die darauf vertrauen erfüllt zu werden von dem eigenen Selbst. Das Selbst, das bist du. Bist du dir darüber bewusst? Für das Ganze braucht es Mut und Mut besitzt du. Oder kannst du von dir sagen, dass du niemals in deinem Leben mutig gewesen bist? Woher ich das weiß? Ohne Mut kann man nicht leben.

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Beeindruckende Worte

Darüber kann man(n) mal nachdenken... Man fragte den Gründer von Dubai, Sheikh Rashid, wie er die Zukunft seines Landes sehe, und er antwortete: "Mein Großvater ritt auf einem Kamel, mein Vater tat dasselbe, ich fahre einen Mercedes, mein Sohn fährt einen Land Rover, mein Enkel wird auch einen Land Rover fahren, aber mein Urenkel wird wahrscheinlich wieder auf einem Kamel reiten..." Warum sagen Sie das? "Es gibt ein paar Prinzipien, die seit jeher alles im Leben bestimmen. Um genau zu sein: Harte Zeiten formen starke Menschen, starke Männer schaffen gute Zeiten, gute Zeiten gebären schwache Männer, und schwache Männer schaffen harte Zeiten. Viele werden es nicht verstehen, aber der Wohlstand in unserem Land produziert Parasiten, keine Überlebenskämpfer.

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Drum prüfe, wer sich ewig bindet.... Der Anfang, Die Mitte, Das Ende

Drum prüfe, wer sich ewig bindet.... Der Anfang, Die Mitte, Das Ende   Vorwort: Für mich gilt das für Sie und Ihn, oder für Ihn und Sie, oder für Sie und Sie, oder für Ihn und Ihn. Also für alle. Drum prüfe, wer sich ewig bindet... Denkt den schon jemand am Anfang an das Ende? Mitnichten. Der Anfang: Man hat sich gefunden. Dein Gegenüber ist attraktiv genug um deine Aufmerksamkeit erregt zu haben. Es macht Spaß und Lust auf mehr; Zeit mit ihm zu verbringen. Die sexuelle Anziehung ist so hoch, dass es knistert. Ja, muss schon sein, sonst wird nichts draus. Der Sex ist ein Knaller. Die Schmetterlinge flattern. Ob Männlein oder Weiblein, das ist der Anfang und man will mehr. Mehr von allem und mehr vom anderen. Es wird doch gar als magisch empfunden; diese Verbundenheit. Doch reicht das für die Mitte? Für den Beginn einer festen Beziehung? Alles beginnt mit den besten Absichten. Die Ratio tritt in den Hintergrund, während die Hormone immer mehr die Entscheidungen übernehmen. Ja, wir sind verliebt und erhoffen uns das Beste. Ja, das ist auch gut so. Aber ist es auch klug? Eine nüchterne Betrachtungsweise fällt uns schwer. Ab hier gehen Ratio und Gefühl nicht mehr Hand in Hand. Ab hier, das Gleichgewicht zu wahren, fällt fast jedem schwer. Halb zog er sie, halb sang er hin... Ab hier, müsste die Ratio prüfen... -auf eine tragbare Basis -auf gleiche Werte -auf gleiche Interessen -auf gleich schwingende Emotionen/Wellenlänge -auf die eigene Selbstverpflichtung -ist man auf Augenhöhe mit dem Partner -mag man Sicherheit geben -auf die Bereitschaft zur klaren Kommunikation -auf vieles mehr...   Einfach eine Prüfung auf, bin ich ein Geber oder ein Nehmer?   Eine Beziehung besteht doch aus Geben und Nehmen, sagt der Verstand. Und es lässt sich im ersten Moment nichts dagegen sagen.   Die Mitte: Nu ist es soweit. Man hat sich entschlossen, man ist angekommen. Gemeinsam! Wie schön sagt der Verstand und die Schmetterlinge flattern der Ratio besänftigender Weise und einlullend im Hirn herum. Gemeinsam sind wir stark. Standfest, war willkommen von beiden. Doch...ab hier beginnt die Arbeit. Die Arbeit? Wer braucht schon Beziehungsarbeit, wenn doch das Gefühl für den Partner das Handeln bestimmt. Man will doch nur das Beste. Es soll ihm gut gehen. Kompromisse? Kein Problem! Gehören doch dazu! Ist doch selbstverpflichtend, den anderen so sein zu lassen wie er ist. Ich gebe doch gerne...   Die Realität kommt, holt uns ein. Der Alltag ist eingekehrt und mit ihm die graue Theorie des Zusammenlebens. Irgendwie verschieben sich die Prioritäten. Unmerklich, nicht bewusst gewollt und schon gar nicht absichtlich lebt ein jeder sein Leben und meint der Gemeinsamkeit genüge zu tun. Nun kommt der Pragmatismus, Organisationstalent, die Zusammenarbeit. Sprich, ganz einfach die erdverbundene Basis. Anders als die Liebe, begründet eine Partnerschaft eine willentliche Entscheidung. Und hier entfernen sich die meisten wieder voneinander, ohne es zu merken. Unmerklich. Die ersten Differenzen, der erste Streit; wo beiden klar wird, das war ernst. Kein Geplänkel, was es oftmals doch am Anfang war. Plötzlich will man sich durchsetzen. Fordert den anderen auf oder wird aufgefordert...zu mehr Zusammenarbeit, zu mehr Flexibilität, zu mehr gemeinsamer Freizeit, zu mehr Sex, zu mehr Gefühl? Wo ist es hin? Das Gefühl, aus dem man heraus zu allem bereit war. Oder fast zu allem. Ein Gewohnheitsprozess hat eingesetzt, ohne dass man sich darüber bewusst geworden ist. Stattdessen stellt man Regeln auf. Ein Zusammenleben braucht Regeln. Das klingt nicht magisch. Eher nüchtern oder ernüchtert schaut man auf seine anfänglich so beseelten Emotionen zurück. Ein bisschen Melancholie mischt sich ein. Die Erwartungshaltung muss korrigiert werden. Muss? Vielfältige Bedürfnisse und handfeste Alltagsanforderungen erfordern plötzlich ein anderes Miteinander. Kommunikation ist plötzlich nicht mehr so leicht. Die Crux, wollten wir nicht etwas Gemeinsames? Irgendwie bemerkt man plötzlich das eigene Selbst. Fragt sich, inwieweit man sein "Ich“ gegen ein "Wir“ eingetauscht hat, oder auch nicht. Vielleicht war man auch nie wirklich bereit dazu? Verwirrung setzt ein. Eine Auseinandersetzung mit sich und dem Gegenüber beginnt. Oft erstmal nur im Kopf. Für sich alleine. Will/wollte ich das so? Gemessen an der aktuellen Realität beginnt man sich damit auseinanderzusetzen. Schaut zurück auf den Anfang und spürt den Unterschied zum jetzigen Augenblick. Geber oder Nehmer? Und plötzlich ist genau das nicht mehr so klar. Und oft der Anfang vom Ende. Das Ende: Wir versuchen es – wegen der Liebe... Dem Gefühl, das uns auf so irrationale Weise zusammen geführt hat. Nicht gleich loslassen, es gibt ja noch Chancen. Die Hoffnung gibt so schnell nicht auf. Ganz heimlich übernimmt das eigene Selbst den Zugriff auf den nicht gewollten Verlust. Will nicht verlieren. Will nicht wieder alleine sein. Will keinen Trennungsschmerz. Und ganz heimlich verabschiedet sich die Liebe. Die nicht besitzt werden will. Die freiwillig kam. Zusammen bleiben wir trotzdem – erst mal. Die Dispute werden mehr. Streitereien hässlicher. Jedes Ego fordert mehr Raum auf Kosten der Liebe. Die Trennung kommt. Es ist schon vorher klar gewesen, oftmals lange. Wir reagieren nicht sofort. Wir zögern hinaus. Wann ist sie sinnvoll, die Trennung? -Mangel an Nähe -Mangel an gemeinsamen Zielen -Mangel an Verbindlichkeiten -Mangel an Loyalität -Mangel an Treue -Mangel an Respekt -Mangel an Vertrauen -Mangel an ein Miteinander -Mangel an Gefühlen -Mangel an, von, usw.   „Wenn man dich nicht liebt, dann flehe nicht, noch falle auf die Knie. Um Liebe bittet man nicht, noch fordert man sie, sie passiert einfach. Und wenn nichts geschieht, dann ziehst du dich würdig zurück und richtest deinen Blick auf etwas anderes.“ Walter Riso   Irgendwann wird es uns klar und es tut weh. Es tut weh noch bevor wir es ausgesprochen haben. Es in Worte gefasst haben, uns und unserem Partner gegenüber. Jetzt stehen wir vor einem Problem. Oder einer Chance. Aber das nehmen wir oft nicht wahr. Da wo die Liebe noch vorhanden ist, trotz allen Widrigkeiten, gibt es sie, die Chance zum Neubeginn. Wollen wir es, dann müssen wir uns ändern. Gemeinsam. Es ist möglich. Wollen wir das nicht, dann müssen wir uns trennen. Eine Trennung ist keine Win-Win Situation. Einer zahlt immer drauf. Selten das nicht. Ehrlichkeit ist angesagt. Nicht auf die harte Tour. Zeit und Ort müssen passen. Eine Aussprache muss sein. Der Partner hat dies verdient. Und dann hilft nur noch Abstand halten. Und zwar durchweg und konsequent. Nur so ist man dem Ex Partner auch im Nachhinein noch eine Hilfe. Im Gegensatz zu Beziehungen ist die Liebe einfach...                

Firster

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Die Alfonsomonate oder Drama vermeiden

Die Alfonsomonate oder Drama vermeiden   Herzlich willkommen im Jahr 2019. Irgendjemand fragt immer. Gute, neue Vorsätze? Standardantwort: Vielleicht nächstes Jahr. Um etwas zu ändern, benötige ich keinen Jahreswechsel. Nicht so diverse Leute und meine HB. Neulich steht sie vor mir, nach einem Shoppingbummel, im Jumpsuit 😞 und fragt mich, wie er mir an ihr gefällt. Die Wahrheit? Geht gar nicht. Lügen? Red flag. Solche Situationen lassen mich diplomatisch werden. Merkt sie das? Klar merkt sie das. Nein, aus solchen Situationen komme ich nicht raus. Diplomatie hin, Diplomatie her. Dauerte gar nicht lange und sie kündigt mir, fast wie jedes Jahr, eine Figur verschönernde Zeit an. Liegt es am Januar und daran, dass es noch sechs Monate zum Sommer hin ist? Liegt es am Jahreswechsel oder vielleicht beides? Ich habe nie gefragt. Warum auch? Es gibt fortan mehr Gemüse, Salat und oder beides. Mal etwas weniger rotes Fleisch und dafür gesünder, ist ihre erstrebenswerte Lebensleitlinie, umgangssprachlich auch Diät genannt. Ohne Bier, ohne Wein, dafür umso mehr Wasser. Jedweder Lebensgenuss wird unweigerlich in die Zange genommen. Jedenfalls immer oder immer öfter innerhalb jenes Jahresabschnitts. Und das ist mein Drama. Sie kocht gut, meine HB. Sie weiß, was ich mag und ich mag es mit ihr zusammen genießen. Nicht so innerhalb dieser Zeit. Als das Ganze begann (wohlgemerkt vor Jahren) lud ich sie ins Restaurant ein. Brauchst nicht kochen. Wird alles serviert. Nein, ist zu ungesund, muss nicht sein, macht sie lieber bei sich zu Hause. Dort ist`s gesünder!? Man bekommt auch Salat in Restaurants... Abwinken, die nehmen zu viel Oel. Kannst auch ohne kriegen... Meine Hinweise verliefen im Sande. Und dann kam Alfonso... Ich liebe Alfonso. Er, der beste Grillmeister meines geliebten Steakhauses. Sein breites Grinsen, bei der Begrüßung. Ich brauche nichts zu erklären, er weiß Bescheid. Er tönt: wie immer Firster? Wie immer Alfonso, antworte ich und als Beilage einen winzigen Salat, in Gedenken, an mein aufrechterhaltenes Gewissen meinem Körper gegenüber. In diesen Monaten sieht Alfonso mich öfter als meine HB. Anschließend lade ich Alfonso immer auf einen kurzen Klaren ein. Mittlerweile ein Ritual. Seit letztem Jahr begleiten mich des Öfteren der Jannes und der Gerold. Dieses Jahr wollte der Dom mit und ich glaube auch der Werner. Aus meinem Drama wurde eine fröhliche Männerrunde. Spätestens im März/April geht ihr sowieso die Puste aus und dann wird das kleine Schwarze wieder hervorgekramt. Darin sieht sie dann richtig gut aus.   Gute Vorsätze sind nicht immer schlecht.  

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Der Alpha

Der Alpha Ein ganz normaler Mann   Ich behaupte, jeder Mann trägt den Kern eines Alphas in sich, denn ein Alpha ist ein ganz normaler Mann. Jetzt denkst du wahrscheinlich, schön wäre es ja. Mir fehlt aber dass oder jenes und ohne kann ich mich nicht als Alpha bezeichnen. Vielleicht bist du nur noch nicht so weit... Ich will eine Perspektive aufzeigen, die der eine oder andere so evtl. noch nicht durchdacht hat. Sozusagen mal Grundlegendes.   Uns geht durch den Kopf, dass ein Alpha ein Anführer ist – sein sollte. Einer zu dem andere aufsehen. Ihm Respekt entgegenbringen.  Frauen kriegen weiche Knie und Männer bringen ihm Anerkennung entgegen. Ja, mag schon sein, aber diese Vorstellung ist doch eher ein wenig überspannt. Ich spreche hier nicht von einem Jason Bourne. Der flimmert nur über die Mattscheibe. Man sagt einem Alpha viele Attribute nach und nicht wenige möchten sich diese aneignen. Nun, leider ist nicht jeder von uns gleich. Nicht jeder besitzt alle Charakteristika oder Anlagen um ein „Rundumalpha“ zu sein oder zu werden. Es gibt Männer mit gleichen Attributen, aber nie ist einer genauso wie der andere.   Und da sind wir auch schon, wo ich hinwollte.   Ein Alpha entwickelt „Eckpunkte“ für sich.   Eckpunkte entstehen aus einer gefestigten Persönlichkeit, - die sich entwickelt hat! Hierzu gehört die definitive Erkenntnis, wer bin ich, was will ich, was stecken für Talente und Begabungen in mir. Was will ich so gar nicht und wo muss, wo sollte ich Grenzen setzen. Auch gegen mich selbst – ein überaus wichtiger Punkt! Alphas stellen sich in Frage und hinterfragen ebenso die Menschen, die sie in ihrem Leben begleiten. Sie nehmen ihre Bedürfnisse, Vorstellungen und Wünsche unter die Lupe. Klopfen sie ab auf machbar oder Wunschdenken. Und zwar völlig nur sie selbst betreffend. Authentizität sich selbst gegenüber. Sie stellen ihre Lebensthemen auf den Prüfstand. Sie betrachten ihren Kern.   Alles, was dich als Alpha eines Tages ausmacht, sind grundlegende Persönlichkeitsanteile, die von dir selbst erfüllt werden. Die du, und nur du, bereits in dir trägst und weiterentwickeln kannst. So stellen sich dann Selbstvertrauen und Selbstwert von ganz alleine ein. Nebenprodukte sozusagen. Nur da, wo bereits etwas vorhanden ist, mag es auch noch so klein sein, kannst du Großes hervorbringen.   Eine Analogie als Erklärung: Nimm einen Apfel in die Hand. Zerteile ihn und nimm einen Kern in die linke Hand. Nimm nun den Apfel in die rechte Hand. In deiner Linken hältst du das Grundlegende. In deiner Rechten, dass was werden kann. Ein Apfelbaum wie im Bilderbuch gibt es so gut wie nicht in der Natur. Er hatte Stürme zu trotzen, hat Durststrecken durchhalten müssen, hat mal Dünger bekommen und ebenso karge Zeiten durchstehen müssen. Die Umwelt hat ihn geprägt.   Hat deine Umwelt dich nicht auch geprägt?   Und dennoch, in deinem Kern ist bereits alles vorhanden, was nötig ist, um einen Alpha entstehen zu lassen. Schau dir den Kern an. So unscheinbar wie er ist, steckt aber alles in ihm, um irgendwann Frucht zu tragen.   Seine Einzigartigkeit, ist das was einen Alpha ausmacht. Und das, was er auf seinem Weg in die Wirklichkeit bringt.          

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Mission possible

Mission possible   Experimentieren kann man auf vielen Gebieten. Kauft euch mal das Kamasutra. In einer festen Affäre oder in einer LTR kann man vorzüglich experimentieren. Für viele dieser abgebildeten Stellungen muss man schon akrobatisches Können aufweisen, aber es gibt einem eines: Erfahrung und viel Lachen. Zusammen lachen ist gut und wichtig. Erfahrungen allerdings, sind gesammelte Werke, die einem von da an immer zur Verfügung stehen. Sie lassen uns bereits beim Anblick der abgebildeten Stellungen im Kamasutra erkennen, ob diese Pose machbar, bzw. Spaß machen wird, oder nur in reiner Kraftanstrengung ausartet. Mir geht es aber nicht um das Kamasutra! Der Vergleich hiermit soll nur einleuchten. Experimentieren! Club Game. Zwei Arten von Frauen. Für diesen Abend ausgeschlossen,  -alle anderen-. Die erste Art, will männliche Bewunderung. Und zwar ausschließlich. Setzt sich in Szene, verhält sich lasziv, will reizen, will dich blenden, will Begierde erwecken. Will dich dazu anstiften auf ihre Verlockungen einzugehen. Zeigt oft Haut, tanzt aufreißerisch, will dich dazu verleiten, dass du sie ansprichst. Oftmals ist das Ganze gepaart mit einer gewissen Arroganz. So, als wollte sie sagen: Komm nur und versuchs mal. Sprich mich an! Sie wird angetanzt, wird angesprochen und will das auch. Gespräche lassen sich nicht wirklich führen. Oft gibt es zu viel Gelächter, Gekicher, dass nicht wirklich zu der Situation passt. Sie entgleitet dir, wenn du sie berühren willst. Kommt aber immer wieder zur Ausgangssituation zurück. ABER... wenn es dann soweit ist, sie bereits den einen oder anderen Drink ausgegeben bekommen hat, sich im Schein der Anhimmelei gebadet hat, lässt sie alle Männer, die Spalier stehen – abblitzen.   Die zweite Art, will männliche Bewunderung. Aber nicht nur ausschließlich. Ihr Signale können ebenso reizvoll sein. Sie sucht Begierde, strahlt die Lust nach Sex aus. Sie ist für ein Gespräch zu haben. Sie ist zugänglich. Sie lässt sich anfassen. Prüft selber durch Berührungen. Sie sucht den Kerl für eine Nacht. Einen der ihr gefällt. Einen der bei ihr Vertrauen aufbaut. Einen, bei dem sie zu glauben hofft, nicht als Schlampe dazustehen, wenn sie ihm zu verstehen gibt, sie will ihn. Und zwar heute Nacht! Beide Arten von Frauen gibt es in jedem Club dieser Welt. Jedes Wochenende. Nimmt euch einen Wingman und zieht los. Einzig und alleine für diese Nacht nur solche Frauen kennen lernen zu wollen. Blendet alle anderen dafür aus. Konzentriert euch auf euer Experiment. Lernt sie kennen, diese beiden Arten von Frauen. Lasst euer Ego da raus, wenn ihr auf`s falsche Pferd gesetzt habt. Das zeigt lediglich, dass ihr die Unterschiede noch nicht auseinander halten könnt. Übung macht halt den Meister. Der Wiedererkennungseffekt kommt mit der Zeit. Lasst sie ihre Wirkung tun, diese bizarren Ausdrücke weiblichen Verhaltens. Und wenn ihr auf``s richtige Pferd gesetzt habt, dann genießt es. In den seltensten Fällen wird ne LTR daraus. Manchmal aber eine nette und auch langjährige Affäre ☺️    

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Flirten

Flirten   Flirten ist der Einstieg. Du kannst nicht hingehen und einer Frau sagen, dass sie gut aussieht, sie dir gefällt und du ihre Telefonnummer bekommen möchtest um mit ihr ins Bett zu gehen. Flirten ist der Einstieg. Ohne diesen Einstieg wirst du keine Verbindung schaffen zwischen der Frau, die dir gefällt und dir. Flirten kann jeder und selbst der, der meint er könne das nicht, kann flirten lernen. Profis können gut flirten. Es erleichtert ihnen eine Verknüpfung herzustellen, die ihre Kommunikation begünstigt. Profis trainieren indem sie mit allen weiblichen Geschöpfen zwischen 8 und 80 flirten. Flirttechniken können je nach gewünschtem Ziel eingesetzt werden. -Es gibt Übungsflirts -Flirts um etwas umsonst oder billiger zu bekommen -Flirts um jemanden kennenzulernen und um die Telefonnummer zu bekommen (Dies ist die Königsdisziplin!!!) -Flirts um bei Leuten besonders schlagfertig, humorvoll, oder einfach nur im Gedächtnis haften zu bleiben. -Flirts um die volle Aufmerksamkeit zu bekommen. -Flirts in einer festen Beziehung (Kann vieles erleichtern) -Flirten lässt Ankersetzung zu -Flirten lässt gemachte Komplimente echter erscheinen Der wichtigste Grund zum flirten ist, sich daran zu gewöhnen, mit allen zu sprechen. Und plötzlich wird jede ansprechbar. Es gibt eine Menge Möglichkeiten und Gelegenheiten um diese Technik zu erlernen und sie in eine Königsdisziplin zu verwandeln.   Was du nie machen solltest beim flirten ist.. -nie zu persönlich werden -nie lange Gespräche führen -nie anzüglich werden -nie beleidigend werden -nie kränkend oder verletzend werden   Was du immer machen solltest ist... -suche dir verschiedene Menschen aus -gehe locker in jede Situation -achte auf ein gepflegtes Äußere   Flirten ist der Einstieg. Flirten baut Brücken. Flirten ist eine lockere Umgangsform, ob mit dem Partner, der Kassiererin, der Nachbarin, etc.pp.   Es ist eine Fähigkeit, die nicht mit Gold aufzuwiegen ist.   Es geht darum jede Möglichkeit zum flirten zu nutzen. Denn was dir Spaß bringt, lässt oft auch bei anderen ein Lächeln zurück. Beim flirten geht es um den anderen. Ein paar Momente zu teilen, die erheiternd sind. Wenn du erfolgreich flirtest wirst du bemerken, das der andere sich wohl fühlt. Widme ihm deine Aufmerksamkeit und konzentriere dich auf deinen Gegenüber. Zum flirten brauchst du gute Laune. Sollte es Tage geben, in denen du nicht in Stimmung bist, dann bleib zu Hause. Eine getrübte Gemütsverfassung ist in den eigenen vier Wänden am besten aufgehoben.   Trainingsarenen gibt es viele. Jedwedes Einkaufszentrum ist ein Bündel von Möglichkeiten. Ebenso alle Tankstellen, Banken, Bushaltestellen, Schwimmbäder, ja selbst Raststätten bieten dir genügend Mittel und Wege diese Fähigkeit auszubauen.   Du warst noch nie ein guter Flirter?   Mach es trotzdem. Die Anfänge mögen nicht einfach sein, mit der Zeit aber wirst du Übung entwickeln und Ergebnisse einfahren.   Und ganz wichtig: Nicht jede ist in der Stimmung dazu und nicht jede legt eine Flirtbereitschaft an den Tag. Also halte dein Ego daraus! Lass dich nicht dadurch verletzen, weil man nicht mit dir reden will. Geh einfach zur Nächsten.   So manch einer wirst du im Gedächtnis bleiben.          

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Screening

Screening   Screening ist wichtig im Leben. Es gibt Bereiche im Leben da muss man screenen, ansonsten spielst du auf Risiko. Mag ja manchmal ganz reizvoll sein, aber eben nur manchmal…   (Für die Damen wird es jetzt vlt. etwas langweilig.)   Ein Auto musste her. Ein Gebrauchter sollte es sein. Daygame war angesagt. Bin recht schnell fündig geworden. Wie ist der Allgemeinzustand? Sehe ich Rost? Ich screente. Motorhaube auf, reinschauen. Wie ist der allgemeine Zustand des Motors? Ist er gewaschen worden? Evtl. blankpoliert? Dann hat er vlt. irgendwo ein Ölverlust am Motorblock. Wäre sehr offensichtlich und ein sofortiger Rücktritt angesagt. Er war weder blankpoliert noch gab es einen Fingerzeig für kommende kostspielige Desaster. Nun denn, wie sehen die Verschraubungen vom Kotflügel aus? Blank, rostig, überlackiert? Sagt mir der erste Blick bereits, er hatte einen Frontschaden? Nein alles ok. Jetzt kommt das Kühlwasser dran. Ist es braun? Dass hieße, das im Kühlwasserkreislauf bereits was dahinrottet. Braucht niemand. Dann nachschauen, ob es Ablagerungen unterm Öldeckel gibt.  Auch hier alles klar. Was sagen die Aufkleber im Motorraum. Wann war der letzte Zahnriementausch, wann der letzte Ölwechsel, wann der letzte Bremsflüssigkeitswechsel? Alles im Rahmen des erträglichen. Ist die Bereifung noch ok? Spaltenmaße kontrollieren! Der Kenner weiß, dies verrät viel. Jetzt kommen die Bremsbeläge dran. Auch hier ein Go. (Solltest Du dich fragen, was hat das mit PU zu tun, dann lies weiter.) Nun folgt der Innenraum. Wie stark sind die Hinweise auf Abnutzung. Ein Blick auf die Pedalen, einer auf den Kupplungsknauf, einer auf das Interieur. Passt der Kilometerstand dazu? Nun Motor anlassen und Kupplung testen. Zweiter Gang ist drin, geht der Motor aus? Neuer Kupplungseinbau ist teuer! Ja, er geht aus. Kupplung ist also ok. Nun die Ohren spitzen, hab ich schon beim Kupplungstest gemacht! Klingt der Motor wie ein Sack Nüsse oder läuft er rund? Bin zufrieden mit dem was ich höre. Lass mir noch die Fahrgestellnummer geben um in der Vertragswerkstatt ein paar Nachfragen zu stellen. Anschließend kurze Probefahrt; man muss ja fühlen wie das HB sich führen lässt… Ich könnte noch ein paar mehr Dinge hier angeben, aber lassen wir`s mal gut sein. Das war Screening für eine Karre mit heißer Bereifung. Trotzdem…kann mir die Karre ein halbes Jahr später unterm Arsch verrecken…   Ein Auto ist aber keine Frau. Nightgame…   Mag ich lieber. Die Frauenwelt zieht sich lasziver an. Sie geben sich auch anders, meistens. Offenherziger in ihrer Art und meist auch ein wenig unanständiger. Ich screene und werde recht schnell fündig. Mag ich ihre Bereifung? Ihre Heckklappe? Ich kann kleine Popöchen nicht ausstehen. Will was in der Hand haben. Wie ist die Front beschaffen? Die Bluse/T-shirt füllt sie aus. Sanduhrfigur; mag ich. Ein paar Kilos mehr stören mich nicht, wenn alles andere ansprechend ist. Kurze oder lange Haare sind mir egal. Gepflegt ist schön. Ihr Gesicht; zugedeckt mit Schminke oder eher natürlich? Natürlich mag ich lieber, das schmiert nicht so…in den Laken. Ein bisschen Schmuck, die Aufmachung mag ich. Trägt sie einen Ehering? (Wenn ja, Finger weg! Geh Ärger aus dem Weg!) Ihre Bewegungen beim Tanzen? Körpergefühl abchecken inklusive. Ein bisschen angeheitert ist ok, betrunken mag ich gar nicht. Ich spreche sie an. Ein kurzer Opener. Wie reagiert sie? Nett, ablehnend? Ätzend unhöflich? Bodensatzmäßig in ihrer Wortwahl? Nein, sie ist interessiert, überrascht. Hat nicht bemerkt, wie ich mir Begutachtung verschafft hatte. Isoliere sie durch die Einladung eines Drinks. Frag sie was sie will. Respekt schaffen heißt Respekt geben. Dirigiere sie abseits. Ungestört ist besser. Rücke ein bisschen näher ran, muss sie ja verstehen können. Spreche selber nicht so laut, will dass sie ihren Kopf zu mir neigt. Riecht sie gut? Mag ich ihren Körpergeruch, ihr Parfum? Der Einblick in ihre Bluse ist nett, vielversprechend. Die Unterhaltung. Sie stellt Fragen. Mag das. Spricht für Interesse und Neugier. Sag ihr dass sie mir gefällt. Offenheit erzeugt Offenheit. Vermische meine Fragen mit Push & Pull. Können wir zusammen lachen? Will wissen, hat sie ein eigenes Leben. Hobby, Arbeit, Freundschaften, evtl. einen Festen? Haustiere? Bitte keine Pferde! Zu zeitaufwendig, schlechte Erfahrungen. Behalte es für mich. Sie gibt die Selbstbewusste, ich registriere ihren sexuellen Vibe. Gebe ihr das Gefühl zurück. Achte auf nonverbale Kommunikation. Bauchgefühl ist wichtig. Emotionen sind instinktsicher. Schwingt zwischen uns Leichtigkeit im Redefluss? Initiiert sie eigene Konversation oder überlässt sie die Führung ausschließlich mir? Fordere sie zwischendurch zum Tanzen auf. Bewegung ist Leben. Gute Vibration? Guter Zeitpunkt für ein KC! Am Ende des Abends, und oft auch schon weit vorher, weiß ich ob ich sie mit nach Hause nehmen kann oder ob ich mehr will von ihr. ONS, Affäre oder LTR, das ist hier die Frage. Hab auch schon mal nach der Telefonnummer gefragt und sie anschließend –ganz bewusst- ordnungsgemäß zu Hause abgesetzt. Auch Männer können ködern und warten:D   Im Übrigen…ich kann…ich mache…ich will…NICHT ALLES. Denn ich weiß wer ich bin, was ich kann und was ich will. Screening eben…und am besten zuerst bei sich selber.   Trotzdem….kann mir das, was ich da angezettelt habe ein halbes Jahr später unterm Arsch verrecken.   Screening ist eben nur die halbe Miete, der Rest kommt später….                  

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Affären führen

Affären führen   Vor einigen Wochen hat ein Kumpel von mir, gleich zwei Affären an einem Wochenende, an die Wand gefahren. Wie er das geschafft hat und wie er das hätte verhindern können, will ich heute mal erläutern. Vielleicht findet der eine oder andere sich sogar selber darin wieder. Aber zuerst die Story. Zur Vereinfachung nennen wir ihn Carlos. (Name ist frei erfunden) Und falls sich hier einer fragt, warum er sich nicht entscheiden wollte/konnte; beide haben einen echt saumäßig geilen Sexdrive.   Carlos O-Ton: Ich wollte doch nur zwei geile Affären!   Die Story: HB8 wollte ein Date an besagtem Wochenende. HB8 wollte keine LTR, keine Exklusivität, nur eine reine sexuelle Beziehung. Eine Affäre halt, in der man sich mehr oder weniger regelmäßig trifft und guten Sex hat. HB8 ist pur HSE. HB10 wollte ihn!! Leicht LSE angehaucht, hin und wieder Drama schiebend, versuchte sie ihn zu einer LTR zu bewegen. Beide Frauen wissen nichts voneinander, und bis heute, ist es meines Wissens nach, so geblieben. Das Ganze lief eine Weile gut, und Carlos gefiel sich als Hahn im Korb. Obwohl HB10 ihn ein wenig stresste und ihr Beziehungswunsch mit der Zeit größer wurde, ließ Carlos es so laufen. Stresste sie ihn zu sehr, ließ er die Treffen kurzerhand ausfallen und traf sich stattdessen mit HB8.   HB8 rief ihn montags an und fragte, ob er am kommenden Wochenende Zeit hätte. Carlos fuhr die Hinhaltetaktik, da HB10 angedeutet hatte, sie hätte ebenfalls Zeit. HB8 fragte am Mittwoch noch einmal nach. Carlos hielt sie auf Warteposition. Als Grund gab er an, evtl. einem Freund beim Fliesen verlegen helfen zu müssen. Eine Hand wäscht halt die andere, untermauerte er dies strategisch gegenüber HB8. HB10 hatte ihm bis Freitag immer noch nicht fest zugesagt. Am Freitagmittag bekam er von HB8 eine WA. „Sorry, hab eine andere Verabredung getroffen, deine Zusage dauerte mir zu lange!“ Am Freitagnachmittag bekam er eine WA von HB10. „Geht klar, sehen uns Samstag, 20:00h.“ Läuft doch, dachte er sich! Samstagabend schlug er bei HB10 auf. Sie, schlecht gelaunt und Drama schiebend, ließ ihn nicht ran und beklagte, er wollte doch nur Sex und sie fühle sich missbraucht. Im Laufe des Konfliktes eskalierte der Streit und sie schmiss ihn mit den Worten raus:“Du Scheißkerl, ich beende das jetzt, und will Dich nie wieder sehen.“ (Die unschöneren Worte lasse ich hier mal weg.) Sie machte ihm eine Szene, wie sie im Buche steht. Sie war zwar schon öfter die emotionale Schiene gefahren, aber dieses Mal spitzenmäßig. Carlos fuhr angepisst nach Hause. Schließlich hätte er mit HB8 Sex haben können. Wat für ne Scheiße...der Samstag war gelaufen. Und Bock auf HB10 hatte er plötzlich auch nicht mehr. War ihm doch klar, selbst wenn sie sich wieder melden würde, von einer LTR würde sie niemals ablassen und genau darauf hatte er keinen Bock. HB10 war an dem Punkt angekommen, wo es ernsthaft ätzend wurde, mit ihr zusammen zu sein. Ab jetzt würde es nur noch abwärts gehen und das wusste Carlos. Die FB mit HB10 war gelaufen.   Am Sonntag bat HB8 um ein Gespräch. Sonntagabend, so dachte Carlos, könnte er ja sein Triebleben mit HB8 ausleben. An besagtem Sonntagabend 21:00h verkündete HB8 folgendes: „Niemand auf der Welt, braucht 5 Tage um einem Sexdate ab oder zu zusagen es sei denn, er hat eine Ranking Liste und hat sie deshalb auf die Wartebank geschoben. Sie sei sich für solch eine Behandlungsweise zu schade, ihm aber nicht böse deswegen. Allerdings lasse ihr Selbstwertgefühl es nicht zu, sich so behandeln zu lassen und aus diesem Grund cancelt sie diese FB und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Die FB mit HB8 war gelaufen. Die Gute hatte voll ins Schwarze getroffen, ohne je eine Bestätigung bekommen zu haben. HSE Frauen riechen so was. Das muss man(n) sich klar machen.   So was schreibt nur das Leben. Ich musste grinsen, obwohl er mir auch ein wenig leid tat. MLTR`s führt man anders.   Carlos hatte einige nennenswerte Fehler begangen.   Er war den Frauen gegenüber nicht ehrlich. HB8 wäre seine FB mit HB10 wohl egal gewesen. Sie wollte nur eine FB, aber auf Augenhöhe. Hier hätte Carlos wohl mehr gewonnen, wenn er das Selbstwertgefühl der HB8 den nötigen Respekt entgegengebracht hätte. HB10 hat er die FB mit HB8 verschwiegen, weil er wusste, dass sie eine LTR wollte und dem Wunsch von Carlos wohl nie entsprochen hätte. Ein ONS mit HB10 oder wenigstens ein früherer Ausstieg aus diesem Drama wäre ihm besser bekommen. Selektion Wer eine MLTR führen will, muss vorher selektieren. Vorzugweise sind Frauen zu filtern, die selber eine solche Betrachtungsweise bevorzugen. In der Regel sind auch diese nicht LSE. Führen ein autonomes Leben und favorisieren einen Mann, der ihre Eigenständigkeit unterstützt. Mindset Seine Denkweise über die vorherrschende Situation entsprach nicht der Wirklichkeit. Die Realität ist ein Fakt, der niemals außer Acht gelassen werden kann. Wünsche und Vorstellungen sind gut und schön, aber sie vernebeln oft die Sicht und bringen am Ende nicht das gewünschte Ergebnis. Seine falsche Betrachtungsweise hat ihn langfristig gesehen, geblockt und behindert. Frame HB8 hatte ihren Frame und war mit dem von Carlos konform. Wenn Carlos beiden Frauen den gleichen Wert beigemessen hätte und HB8 sofort zu oder abgesagt hätte, wäre sie wohl nie auf des Pudels Kern gestoßen. So, hat sie intuitiv gemerkt, dass etwas anderes hinter Carlos Arbeitsbegründung stecken musste und die Reißleine gezogen. Die Frau hat meines Erachtens eine Medaille verdient. Schlaues Mädel. Tja, niemand will ein Trostpreis sein.   Carlos hat sich mit seiner Ranking Liste selber um seinen Frame gebracht.   In Lob des Sexismus steht, dass es nur eine Königin geben soll, aber meiner Meinung nach, ist es sinnvoller jede Frau als Königin zu behandeln. Hätte er beiden Damen den gleichen Rang eingeräumt, hätte er am Ende wenigstens HB8 behalten. Nebenher wäre es möglich gewesen, sich noch eine weitere Königin anzulachen. Die von ihm selbst aufgestellte Ranking Liste hat ihm am Ende beide Frauen gekostet. Führen Das Wort „führen“ hat viele Synonyme. Den Takt angeben, das Heft in der Hand haben, den Ton angeben, dominieren, vorangehen usw. Alles in allem besagt das alles nur, das man(n) die Kontrolle behält und die Richtung vorgibt. Carlos hat nicht geführt. Führen hat immer etwas mit Menschen zu tun und sollte Orientierung geben und Sinn vermitteln. Führung beruht auf Verantwortung. Ab jetzt wird`s pragmatisch denn, man braucht um zu führen, ebenfalls Moral und Werte. Ich will nicht die (Moral) Keule schwingen, sondern nur erklären warum ich der festen Ansicht bin, dass -Führen- auch damit etwas zu tun hat. Moral bedeutet im Grunde ein festes Wertesystem als Verhaltensmaßstab zu besitzen. Werte vermitteln Sinn und Zielvorstellungen. Allerdings beginnen Wertmessungen zuerst mit uns selbst bzw. mit unserem Selbstwert. Wenn ich mir selber wert genug bin, kann ich auch meinen Gegenüber, hier unsere HB`s, einen Wert einräumen, den beide Damen dazu veranlassen, in mir ihren „Führer“ zu sehen. Sie vertrauen auf Grund der Wertschätzung, die ihnen zuteil wird. Diese Wertschätzung ist es, die sie veranlassen wird, sich führen zu lassen. Ohne diese Wertschätzung wird sich eine Affärendame zurückgesetzt und respektlos behandelt fühlen, und die Affäre über kurz oder lang beenden. Hier gilt es die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu tragen und von vorn herein Zuverlässigkeit darin erkennen zu lassen. Ebenso müssen Konsequenzen erfolgen, wenn die eigene Wertschätzung leidet. Carlos hat die Manipulationsversuche von HB10 hingenommen und damit seine eigene Wertschätzung untergraben.   Mit anderen Worten: Er hat es verkackt!   Carlos ist wieder auf der Suche. Hoffe, er hat seine Lektion gelernt.   Wahrscheinlich werden sich bei genauerer Betrachtung noch weitere Fehler entlarven lassen. Falls dem einen oder anderen noch einer ins Auge sticht, ich werd`s gerne an Carlos weiterreichen.                            

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Körbe - Eine gänzlich andere Betrachtungsweise

Umgang mit Körben   Mal eine gänzlich andere Betrachtungsweise.     Viele denken noch bevor sie überhaupt eine Frau angesprochen haben, an eine bevorstehende Abfuhr von dieser. Die gleichzeitige AA, die in vielen herrscht, macht das Ansprechen nicht leichter, und die Erwartungen an die evtl. anstehende Abfuhr bringt reichlich negative Emotionen mit sich. Alles in allem ein scheiß Gefühl, noch bevor man den Korb überhaupt in den Händen hält. Heute möchte ich mal eine gänzlich andere Betrachtungsweise aufzeigen, wie man(n) mit Körben auch umgehen kann. Evtl. mag der eine oder andere angeregt sein, mal darüber nachzudenken, ob es ihm nicht leichter fällt, mit der meinigen Betrachtungsweise einen Korb zu kassieren und damit umzugehen. Stell dir vor, du stehst auf einer 0 Position, deinem jetzigen aktuellen Stand. Womöglich bist du Single und wünschst dir eine LTR. Vielleicht aber, willst du auch nur ne Nummer schieben. Egal. Sprichst du die Frau nun an, und sie willigt ein, bist du gut dran und kannst sehen was sich weiter ergibt. Denn in diesem Moment ist weder ne Nummer gesichert noch ne LTR. So gesehen rutscht du auf Position 1 und stehst auf der Leiter eine Stufe höher. Sprichst du die Frau an, und du bekommst eine Abfuhr, verbleibst du auf der 0 Position. Nichts, aber auch wirklich gar nichts, hat sich in diesem Moment in deinem Leben verändert. Weder du, noch dein Leben, haben durch den Korb eine ausschlaggebende Änderung erfahren. Du bleibst du, mit all deinen Überzeugungen, Talenten, Stärken und Wünschen. Eine Abfuhr, ein Korb, ist also nicht das, was dich ins Minus bringt, sondern dein denken darüber. Du bleibst lediglich auf deinem aktuellen Platz stehen! Auf deiner „Startposition“! Sieh es wie ein Gesellschaftsspiel, (was es ja auch eigentlich ist) du verbleibst auf der „Startposition“ und musst dich nach anderen Mitspielerinnen umschauen und vorhanden sind immer welche. So gesehen, reißt es kein Loch ins Selbstbewusstsein, den beim -Mensch ärgere dich nicht- haben wir alle schon einmal verloren. Verändert hat das aber nichts in unserem Leben. Und wenn ich mich zurückerinnere, dann hatten nur die ein wirkliches Problem, die mit einem übertriebenen Ehrgeiz gespielt hatten. „Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers“ (Zitat von Oscar Wilde)

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50 Körbe vs. Selbstbewusstsein

50 Körbe vs. Selbstbewusstsein   Ich bin ein Hedonist. Hedonisten sagt man nach, dass nur Freude und Lust im Leben für sie wichtig sind, und das gepaart mit ner Menge Egoismus. Dem letzten möchte widersprechen, den beiden ersten nicht! Ich kenne keine AA und Push & Pull wurde mir in die Wiege gelegt. Nun denkt so manch einer, geil hätte ich auch gerne, aber stopp, Vorsicht! Dafür hatte ich schon immer eine große Klappe und habe schon immer, das gesagt, was ich denke. Das hat mir viel Ärger, in allen möglichen Bereichen eingebracht, denn, was ich nicht besaß, war Diplomatie und Geduld. Mittlerweile sieht es ein bisschen anders aus, aber ich arbeite immer noch daran und dass werde ich wohl bis zu meinem Ableben tun. Was ich aber tue ist: Ich lebe authentisch. Also bitte denke einer daran, bevor er sich angriffen, zurückgesetzt oder ausgelacht fühlt. Das ist nicht meine Intention.   Immer wieder lese ich von den berühmten 50 Körben, die man sich doch geben soll um als PUA seinen Weg zu gehen. Sozusagen, sie würden dazugehören.   Körbe, fängt man sich viele im Leben ein. Sei es man bekommt den Job nicht, den man will, sei es man bekommt die geile Wohnung nicht, die man will. Sei es, man bekommt die hübsche HB nicht, die man will. All das sind Körbe. Die meisten davon, tun einem nicht weh, oder nur kurzfristig und man orientiert sich um. Die nicht bekomme Wohnung ist in zwei Wochen vergessen, der nicht bekomme Job vllt. in zwei Monaten, die hübsche HB aber, klebt am eigenen Ego und vielen Gedanken, die man sich macht. Warum ist das so? Die Antwort könnte sein, dass man keine Anerkennung bekommen hat. Aber diese bekommt man auch bei ner Jobabsage nicht. Was ist hier anders? Eine Erklärung lautet: Anerkennung im zwischenmenschlichen Bereich ist lebenswichtig. Unser Ego benötigt es als Lebensenergie. Wir machen den Wert unseres Selbst von dem Ergebnis unseres Handelns abhängig. Zurückweisung erzeugt ein ungutes Gefühl. Es hemmt einem in seinem Verhalten und auch in seinen Entscheidungen. Zeitgleich knabbert es an unserem Selbstwertgefühl und viele fühlen sich dann als Feigling oder Waschlappen. In Wirklichkeit hat man aber nur ein geringes Selbstbewusstsein. Man ist sich des Selbst nicht bewusst. Hier hilft nur Authentizität. Sprich, was will ich wirklich und in Echtheit leben? Ohne jede abhängige Meinung anderer. Das Ego agiert aus dem Unbewussten eines Jeden. Egoisten sind dagegen schnell enttarnt. Will man sein Ego erkennen, muss man sich bewusst damit beschäftigen. Erkenne dich selbst, ist jedem ein Begriff. Sein Selbst zu erkennen, läuft über das Entdecken des Egos unter Zuhilfenahme der Authentizität. Sehr vieles wird in der Kindheit angelegt, anderes kommt ein wenig später nach. Irgendwann allerdings ist man alt genug um seinen Weg selbst zu gehen und oftmals haperts dann. Sich-selbst-bewusst erkennen, kann man aber durch Reflexion, also nachdenken, erreichen. Oder anders ausgedrückt: Wenn Du abends nach Hause kommst und hast 10 Körbe kassiert, ist dein Pimmel dann weg? Nein, ist er nicht, aber ein Stück deines Selbstwertgefühles. Das ist so unnötig wie ein Kropf. Will sagen, gebt niemals, niemals die Verantwortung für eurer Leben ab. IN KEINEM BEREICH! Und mal unter uns Klosterbrüdern und natürlich auch -schwestern, wer sich 50 Körbe an einem Abend einsammelt, ist einfach nur bescheuert.  

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