Firster

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Körbe - Eine gänzlich andere Betrachtungsweise

Eintrag erstellt von Firster · - 1.296 Ansichten

 

Umgang mit Körben

 

Mal eine gänzlich andere Betrachtungsweise.

 

 

Viele denken noch bevor sie überhaupt eine Frau angesprochen haben, an eine bevorstehende Abfuhr von dieser. Die gleichzeitige AA, die in vielen herrscht, macht das Ansprechen nicht leichter, und die Erwartungen an die evtl. anstehende Abfuhr bringt reichlich negative Emotionen mit sich.

Alles in allem ein scheiß Gefühl, noch bevor man den Korb überhaupt in den Händen hält.

Heute möchte ich mal eine gänzlich andere Betrachtungsweise aufzeigen, wie man(n) mit Körben auch umgehen kann. Evtl. mag der eine oder andere angeregt sein, mal darüber nachzudenken, ob es ihm nicht leichter fällt, mit der meinigen Betrachtungsweise einen Korb zu kassieren und damit umzugehen.

Stell dir vor, du stehst auf einer 0 Position, deinem jetzigen aktuellen Stand. Womöglich bist du Single und wünschst dir eine LTR. Vielleicht aber, willst du auch nur ne Nummer schieben. Egal.

Sprichst du die Frau nun an, und sie willigt ein, bist du gut dran und kannst sehen was sich weiter ergibt. Denn in diesem Moment ist weder ne Nummer gesichert noch ne LTR.

So gesehen rutscht du auf Position 1 und stehst auf der Leiter eine Stufe höher.

Sprichst du die Frau an, und du bekommst eine Abfuhr, verbleibst du auf der 0 Position.

Nichts, aber auch wirklich gar nichts, hat sich in diesem Moment in deinem Leben verändert. Weder du, noch dein Leben, haben durch den Korb eine ausschlaggebende Änderung erfahren.

Du bleibst du, mit all deinen Überzeugungen, Talenten, Stärken und Wünschen.

Eine Abfuhr, ein Korb, ist also nicht das, was dich ins Minus bringt, sondern dein denken darüber.

Du bleibst lediglich auf deinem aktuellen Platz stehen! Auf deiner „Startposition“!

Sieh es wie ein Gesellschaftsspiel, (was es ja auch eigentlich ist) du verbleibst auf der „Startposition“ und musst dich nach anderen Mitspielerinnen umschauen und vorhanden sind immer welche.

So gesehen, reißt es kein Loch ins Selbstbewusstsein, den beim -Mensch ärgere dich nicht- haben wir alle schon einmal verloren. Verändert hat das aber nichts in unserem Leben.

Und wenn ich mich zurückerinnere, dann hatten nur die ein wirkliches Problem, die mit einem übertriebenen Ehrgeiz gespielt hatten.

Ehrgeiz ist die letzte Zuflucht des Versagers“ (Zitat von Oscar Wilde)



2 Kommentare


Empfohlene Kommentare

Ich glaube das sind sehr wichtige Gedankengänge die Du hier niederschreibst!

Man kann noch weiter gehen und sagen, dass es Situationen gibt, die wir automatisch mit Emotionen verbinden. Um welche Emotionen es sich handelt die man da mit Situationen koppelt, hängt von unserer Persönlichkeit ab. Unserer Prägung, Erziehung, vielleicht von unserer Genetik. Man kann die Emotionen jedoch verändern, wenn man seinen Blickwinkel auf die Welt verändert. Meist ist das mit Übung verbunden. Jaja, ich weiß, das war jetzt sehr "High Level". Ich mache mal ein Beispiel:

Man wünscht sich eine LTR und spricht eine Frau an, in der Hoffnung eine LTR zu bekommen. Jetzt bekommt man einen Korb und fühlt sich dabei schlecht. Männer neigen dazu, da Frauen (Mütter, Erzieherinnen, weibliche Bezugspersonen im allgemeinen oft mit Aufmerksamkeitsentzug heranwachsende Männer erziehen). Davon bekommen viele einen Knall, der sich auf den Selbstwert niederschlägt.

Jetzt ändern wir den Blickwinkel:

Man hat die Aufgabe von Coach Firster und Sub_Zero bekommen sich einen Korb einzuholen. Man geht auf die Straße spricht 10 Frauen an und erst bei der 10. bekommt man einen Korb. Mehr schlecht als recht. Was fühlt man dann? Man hat mit 9 von 10 Frauen interessante Gespräche, jedoch keinen Korb. Die Aufgabe wurde nicht erfüllt also --> Schlechte Emotionen (trotz Erfolg???). Bei der 10. klappt es endlich und man freut sich über den Korb. Irre...? Schon irgendwie, aber das passiert bei meinen Coachings oft. Ein Beleg dafür, dass man Emotionen von Ereignissen trennen kann, wenn man nur richtig übt.

Es aufzuschreiben hört sich zwar einfach an. Man muss es aber erlebt haben, um es richtig zu verinnerlichen.

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vor 23 Stunden schrieb Sub_Zero:

Coach Firster

Nett von dir, danke. Fast ein bißchen zu viel der Ehre :-)

vor 23 Stunden schrieb Sub_Zero:

Es aufzuschreiben hört sich zwar einfach an. Man muss es aber erlebt haben, um es richtig zu verinnerlichen.

Alles was ich tue, ist lediglich ein wenig von meiner Lebenserfahrung ins Forum einfließen zu lassen.

Da für mich PU inkl. der Rest Routine ist, muss ich interessanterweise diese oft erst durchdenken, bis ich zu geeigneten Sätzen finde. Das aber wiederum nehme ich zum Anlass meine Routine zu hinterfragen. Also, ich habe zu danken.

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