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  1. Hi liebe Community ich wollte mich mal im Forum erkundigen ob jemand Erfahrung damit hat regelmäßig (1-3 mal pro Jahr?) mit einer Affäre in den Urlaub zu fahren und wie ihr das der LTR kommuniziert. Es gäbe bei mir die Möglichkeit so etwas einzufädeln. Ich möchte aber die main LTR (7 Jahre) dabei mit an Bord haben, sprich nicht anlügen müssen. Es gab in der Vergangenheit bereits Phasen offener Beziehung und Affären auf beiden Seiten, im Moment is das ganze aber eine closed LTR. Die Ex-Affäre liegt seit die Beziehung wieder geschlossen ist auch auf Eis. Wollte mich nurmal explorativ erkundigen und etwaige Meinungen/Erfahrungen sammeln bevor ich es anspreche. Cheers
  2. 1. Dein Alter: 50 2. Ihr Alter: 40 (HB 8 ) und 50 Jahre (HB 6) zur Unterscheidung 3. Art der Beziehung (monogam / offen / polyamor / LDR / weitere (bitte erläutern) :Wird im Text erläutert 4. Dauer der Beziehung 3 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR : 3-4 monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: 1-2x mal die Woche 7. Gemeinsame Wohnung?: nein 8. Probleme, um die es sich handelt: Schluss gemacht 9. Fragen an die Community : Hallo zusammen, nach mehreren Jahren Forumsabstinenz brauch mich mal etwas Hilfe... Mit obigem HB 8 war ich gut drei Jahre zusammen, aber nicht nur mit ihr, sondern parallel noch mit einer anderen, ebenfalls gute drei Jahre. Beide wussten die ganze Zeit nichts voneinander, (haben aber immer mal wieder etwas Verdacht geschöpft). Ich hatte am Anfang HB 8 kennengelernt und nicht erwartet, dass da mehr als eine kurze Affäre draus wird. Sie wuchs mir aber immer mehr ans Herz und in HB6 , mit der ich etwas länger zusammen war, war ich auch verliebt... Ich lernte es, beide unabhängig voneinander zu lieben und da beide völlig unterschiedlich waren, nahmen sie sich auch nichts gegenseitig weg. Jetzt, nach über drei Jahren, bin ich mit HB 6 zwei Wochen nach China verreist und da hatte ich bei HB 8 den Bogen überspannt. Sie stellte mich vor die Wahl, entweder China oder sie. Dazu muss ich erwähnen, dass sie immer etwas unzufriedn war, weil ich ihr nicht ausreichend Zeit widmen konnte (wegen HB6 natürlich). Da schon alles gebucht war, wollte keinen Rückzieher machen und bin nach China (Nebenbei bemerkt war die Frage übrigens ein ernster Shit-Test gewesen, den ich somit vergeigt hatte). Sie machte wirklich Schluss! Nach China gab es noch einen Versöhnungsversuch, der aber misslang. Wütend auf mich wimmelte sie an dem Abend einen Anruf ihres kranken Vaters ab, der im Ausland war. Er hatte angerufen uns wollte ihr sagen, wie sehr er sie vermisst, aber sie hatte nicht die Nerven dafür. Zwei Tage später starb er ohne dass sie ihn zurückgerufen hatte. Als ich das (erst ein paar Tage später) erfuhr, bin ich sofort hin, aber sie wollte nichts mehr von mir wissen, geschweige denn Trost haben. Unterwegs zu ihr hatte ich die dramatische Entwicklung noch einem guten Kumpel erzählt, der sie auch recht gut kannte. Sechs Wochen später eröffnete mir eben dieser Kumpel, dass er jetzt mit HB 8 seit drei Wochen zusammen sei! Er hatte sie angerufen und konduliert und seine Hilfe angeboten, von daraus wäre das Weitere entstanden und es wäre ihm sehr ernst mit dieser Beziehung. Ich war sprachlos und es kam noch heftiger: Einen Tag später gab er zu, dass sie bereits bei ihm wohnt und er ihr in seiner Firma einen Arbeitsplatz geschaffen hat. Ihre alte Wohnung wird gerade abgewickelt! Es wäre ihm aber sehr wichtig, weiter mit mir befreundet zu bleiben und er wäre froh, wenn auch mit HB8 ein gutes Verhältnis entstünde... Eigentlich habe ich gar keine Frage dazu, dafür ist das zu eindeutig, aber ich möchte evtl. abwarten, welchen Invest der Kumpel bringt, um weiterhin befreundet zu bleiben... Eines vielleicht noch: HB 8 war nie auf meine Oneitis oder auf einem Podest, jetzt sitzt sie plötzlich fest auf einem Königsthron in der Höhe! Ist das normal? Bevor mein Kumpel mir das erzählt hatte, dachte ich eigentlich, ich käme mit der Trennung zurecht... aber jetzt gar nicht mehr!
  3. Mahlzeit, liebe Leute. Der eine oder andere dürfte wohl wissen, dass ich nun seit Anfang Jahr mit meiner "Queen" eine poly-Beziehung führe. Nach kurzem hatte ich bereits ein echt nettes FB am Start, welches mir heute den Arschtritt gegeben hat ("Ich mag dieses Zwischendings nicht, entweder ganz (monogame Beziehung) oder gar nicht (nur noch Freunde)"). Nun meine Frage an die erfahrenen MLTR/Poly Leute hier: Wie kann sowas verhindert werden? Lag es an meinem Screening? Soll man die Hauptfreundin gar nicht erst erwähnen? Oder einfach Pech gehabt, next? Danke für die Ratschläge 😃
  4. 1. Dein Alter - 36 2. Ihr Alter - 31 3. Art der Beziehung monogam 4. Dauer der Beziehung 8 Jahre 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR - 6 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex - von selten bis ca. 2x/Woche, je nach Phase 7. Gemeinsame Wohnung? - ja 8. Probleme, um die es sich handelt - Offene Beziehung starten? So liebe Forengemeinde. Nach einigen Jahren melde ich mich auch mal wieder zu Wort. In der Vergangenheit war ich zumeist stiller Mitleser, auch wenn ich früher den ein oder anderen Beitrag absetzte. Doch nun zwingt mich meine jetzige Situation mich mal wieder zu Wort zu melden. Die Herausforderungen haben sich bei mir verändert, so wie ich das irgendwie auch in diesem Forum wahrnehme. Wir sind eben, zumindest ein bißchen, erwachsen geworden. Unsere Probleme und das Forum wohl mit uns. Worum geht's? Ich bin seit mittlerweile fast 8 Jahren in einer stabilen LTR. Wir haben sogar vor drei Jahren geheiratet. Viele Dinge in unserer Beziehung laufen sehr gut: Wir führen (weitgehend) eine harmonische Beziehung. In den meisten Bereichen sind wir einer Meinung, wo es in der Vergangenheit Spannungen gab, haben wir Kompromisse gefunden, mit denen wir beide gut leben können. Auch für die Zukunft haben wir gemeinsam einige Visionen entwickelt, die wir gemeinsam erreichen wollen. Auch beruflich sind wir durchaus erfolgreich. In unserem Umfeld werden wir von anderen manchmal als vorbildhaftes Paar bezeichnet. Hinter dieser idyllischen Fassade gibt es allerdings eine Herausforderung, die uns beide schon seit einiger Zeit an unsere Grenzen führt. Es handelt sich dabei um unsere Sexualität, mit der vor allem ich unzufrieden bin. Wie konnte es so weit kommen? Der Alltag ist eben ein Gift, das sich langsam einschleicht und Beziehungen kaputt machen kann. Von vorne: Als wir uns kennenlernten war ich Ende 20 und hatte schon einige Erfahrung mit Frauen gesammelt. Sie dagegen war Anfang 20 und hatte noch nie einen Freund, war auch noch Jungfrau. Ich war deshalb auch zunächst sehr skeptisch, was eine gemeinsame Zukunft anging, aber sie legte sich richtig ins Zeug. Zugleich führte ich auch gut. Wir hatten eine extrem leidenschaftliche Zeit und viel Spaß, nicht nur, aber eben auch im Bett. Obwohl sie keine Erfahrungen hatte, war sie zu ziemlich allem bereit und genoss es auch noch selbst. Nachdem wir zusammenzogen (war schon recht früh, nach ca. 1 Jahr), wurde es kontinuierlich weniger. Sie hatte Stress mit dem Ende ihres Studiums, ich hatte beruflich einiges zu tun. Es war eben jetzt der Alltag sich zu sehen und miteinander Zeit zu verbringen. Während wir unser Leben immer besser aufeinander abstimmten, wurde der Sex seltener und schlechter. Der Prozess der Betaisierung begann. Auch wenn ich das bemerkte und zeitweise dagegen vorging (so wußte ich, wie ich mit ihrem Drama umgehen musste), war ich doch zu bequem und nicht konsequent genug, um diesen Prozess aufzuhalten. Konkret: Sie wies mich beim Sex zurück, wollte verschiedene Praktiken nicht mehr machen, machte sich nicht mehr hübsch für mich etc. Sie investierte eben in diesem Bereich nicht mehr in unsere Beziehung. Meine sexuelle Befriedigung spielte keine große Rolle mehr. Ich dagegen verführte sie nicht mehr in dieser Form, machte sie nicht mehr zur "Schlampe" im Bett, zeigte nicht mehr die frühere Dominanz. Dazu kam eben das, was passiert, wenn man so zusammen wohnt. Anstatt sich schick zu machen, zieht man Schlabbersachen an, sieht sich im Bad usw. usf. Fairerweise muss man sagen: Je mehr die Anziehung abnahm, desto enger wurden wir in anderen Bereichen. Die Intimität auf emotionaler Ebene nahm erheblich zu. Krisen gab es immer mal wieder wegen unserer Sexualität. Zeitweise hatten wir wochenlang keinen Sex miteinander. Ich machte den Fehler ihr die Verantwortung für unsere mangelhafte Sexualität zuzuschieben. Zum Beispiel schenkte ich ihr ein Buch zum Thema Sex, hoffte, dass sie sich dort etwas durchliest und Lust entwickelt das auszuprobieren. Im Nachhinein weiß ich, dass sie sich damit unter Druck gesetzt fühlte. Mich regte ihre Passivität in allem Sexuellen tierisch auf. Ich stellte sie zur Rede und wollte Erklärungen, die sie mir einfach nicht geben konnte, weil sie ihre Gefühle selber nicht verstand. Es kamen dann so Rationalisierungen wie "irgendwie machst du mich nicht mehr so an"... dazu kam beruflicher Stress auf ihrer Seite, den sie immer weiter als Vorwand nutzte. Mich regte auf, dass sie meiner sexuellen Befriedigung keine große Bedeutung beimaß. Ich schwenkte auf Handbetrieb um, konsumierte Pornos, flirtete im beruflichen Alltag oder aus Neugierde auch mal auf Tinder rum. Wollte einfach mal wissen, ob ich es noch drauf habe. Und ich merkte, dass ich es noch kann und genoss es. Dabei blieb es aber zunächst, auch wenn ich latent unzufrieden war. Unser Leben wurde davon zwar zeitweise belastet, aber insgesamt lebten wir recht gut wie "Bruder und Schwester", die miteinander kuschelten und ab und zu Sex miteinander hatten (meist eher schlechten). Bei unseren Diskussionen dazu drehten wir uns im Kreis. Sie war einfach zu unsicher was in die Hand zu nehmen und ich war zugleich zu bequem was zu machen, vielleicht auch zu bequem die Beziehungsfrage zu stellen. Aktuell Seit ca. einem halben Jahr veränderte sich etwas. Ich weiß nicht, ob es dafür einen Auslöser gab oder ob es sich allmählich so entwickelte. Vermutlich weil ich einen Karrieresprung machte, nicht finanziell, aber ich hab seitdem meine Traumstelle, auf die ich jahrelang hingearbeitet habe. Hatte endlich wieder Zeit für Sport und brachte mich etwas in Form. Nun wollte ich unsere sexuelle Flaute nicht mehr akzeptieren. Wir waren beide unzufrieden damit. Immer mal wieder versuchten wir etwas, immer mal wieder war es kurzfristig besser und dann scheiterten wir. Irgendwann sagte ich wegen ihrer Passivität und fehlenden Leidenschaft mal im Zorn: "Vielleicht ist es besser, wenn du mal mit anderen Männern schläfst und einfach Erfahrungen machst." - Zu meiner Überraschung erklärte sie, dass sie das durchaus reizvoll fände, aber Angst davor habe, was das mit unserer Beziehung machen könne. Gespräch danach erst einmal vorbei. Das war vor ca. 6 Monaten. Da sich nichts veränderte, thematisierte ich es in unserem gemeinsamen Urlaub vor 2 Monaten erneut. Ich sagte ihr, dass ich unsere Beziehung als sehr stabil empfinde, es mich aber kaputt macht meine Sexualität nicht ausleben zu können. Manchmal überlege ich mich von ihr zu trennen, weil ich es nicht mehr aushalte. Eine Öffnung der Beziehung ist aber die andere, von mir favorisierte, Option. Seitdem führten wir darüber viele gute Gespräche. Sie versteht meine Position, ist hin- und hergerissen. Neben der eigenen Neugierde auf andere Partner gibt es in ihr das Gefühl "nicht gut genug zu sein in unserer Beziehung" - was mich wiederum wütend macht, denn wenn das ihr Problem ist, warum legt sie sich dann nicht ins Zeug? Seitdem sprechen wir immer wieder über das Thema. Das Spannende ist: Es führt uns enger zusammen. Das Vertrauen wird auf einer Ebene gestärkt, die ich mir so nicht vorstellen konnte. Wir sind uns bewusst, dass es so nicht weiter gehen kann und etwas geändert werden muss - für uns beide! Das empfinde ich als sehr positiv, auch wenn es das ein oder andere Drama gab. Phasenweise hatten wir richtig guten Sex. Ich übernehme wieder mehr Führung, versuche wieder als Verführer aufzutreten, auch wenn dem in einer Beziehung natürlich gewisse Grenzen gesetzt sind. Leider ist das schon wieder nach kurzer Zeit abgeebbt. Wir hatten jetzt die letzten 2 Wochen keinen Sex mehr und beim letzten Sex kam sie auf ihre Kosten (das ist mir immer sehr wichtig gewesen), ich allerdings nicht. So ist es übrigens immer wieder mal. Und wenn sie sich dann um mich kümmert, dann ist das eher so eine Pflichtaufgabe, als Spaß und Leidenschaft. Ich glaube immer mehr, dass sich das aus fehlender Erfahrung und Unsicherheit ergibt. Was hält die Zukunft für uns bereit? Aus meiner Sicht gibt es drei mögliche Optionen für die Zukunft: 1) Wir versuchen gemeinsam Erfahrungen zu sammeln 2) Wir öffnen die Beziehung und jeder sammelt die Erfahrungen für sich 3) So weiter wie bisher, ich gehe irgendwann fremd, irgendwann Trennung Option 3 möchte ich nicht. Ich liebe diese Frau. Ich möchte mit ihr eine Familie gründen. Ich weiß, dass sie das auch will. Option 2 fände ich ziemlich cool, weil ich das Gefühl habe, dass uns das in einer Form "Komplizenschaft" weiter zusammenbringen würde. Option 1 ist für mich auch sehr in Ordnung, natürlich mit Regeln, die wir noch festlegen müssten. Gegen Option 1 und 2 spricht, dass sie beim Flirten und Anbahnen wenig Erfahrungen hat, eher unsicher ist und ihre Sexualität auch nicht nach außen kommuniziert (indem sie sich z.B. sexy kleidet). Das ist übrigens für mich auch ein Erklärungsansatz, weshalb sie sich beim Sex so zurückhält. Interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens, dass ich sie beim Dirty Talking doch manchmal dazu gebracht habe über ihre Fantasien zu sprechen und die haben es in sich: Lesbischer Sex (kommt relativ oft vor), Sex mit anderen Männern (es macht sie an sich vorzustellen, sie komme von einem Fickdate nach Hause), Sex mit Schwarzen, Anal, Dominanz... Für die offene Beziehung spricht, dass sie sich damit auch immer weiter beschäftigt. Sie hat einen Artikel dazu gelesen, eine Serie zu diesem Thema geschaut. Was störte sie an dieser Serie? - "Da haben beide außereheliche Partner gleichzeitig gefunden, das ist ja wohl unrealistisch!" Und hier kommen wir meiner Meinung nach zu des Pudels Kern! Sie ist für das Thema mittlerweile sehr offen, aber sie hat Angst, dass ich dann wild in der Gegend rumvögel, sie dabei aber zu kurz kommt. Das will/kann sie aber in dieser Form nicht kommunizieren bzw. zugeben. Gegen gemeinsame Erfahrungen spricht übrigens, dass sie das nicht machen möchte. Sie sagt, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlt. Ich habe z.B. einen Dreier mit einer Frau vorgeschlagen. Oder einfach nur passiv dabei zu sein am Anfang. Für mich stellt sich nun die Frage: Wie weiter machen? - Ich habe tatsächlich schon darüber nachgedacht, dass es gut wäre, wenn jemand anders versucht sie zu verführen. Selbst wenn sie ihm einen Korb gäbe, wäre das für ihr Selbstbewusstsein extrem wertvoll. Und es würde mir auch einiges verraten, wenn sie ihm keinen Korb gäbe - zugleich hätte ich damit kein Problem (Eifersucht ist nicht mein Thema). Oder sie einfach bei einer Dating-Plattform anmelden und ihr zeigen, wie viele Rückmeldungen sie bekommt... kann aber sein, dass sie das als Vertrauensmissbrauch versteht. Das wird aber eher nicht passieren. Also was tun? - Ich werde sie morgen noch einmal darauf ansprechen, dass es sexuell zwischen uns nur kurzzeitig besser geworden ist. Zugleich werde ich weiter versuchen aus der Betaisierung rauszukommen (klappt schon ganz gut, wie ich finde) und ihr zugleich klarmachen, dass sie sich unserer Beziehung sicher sein kann. Wie seht ihr das? Wie soll ich weiter vorgehen? Oder soll ich das ganze Thema ad acta legen und mich mit unserer Situation arrangieren? Eventuell einfach Fakten schaffen? In dieser Frage führen und einfach machen? Achja. Sie selbst hatte mir schon unter Tränen angeboten, dass wir die Beziehung öffnen könnten, wenn es das wäre, was ich will. Aber einseitig für mich. Ich will das aber nicht. Wenn sie sich dabei nicht gut fühlt und sich schlecht fühlt, wenn ich wo unterwegs bin, dann ist das keine Option für mich. Auch weil ich gelesen habe, dass offene Beziehungen nur genauso stabil sind wie normale Beziehungen, wenn beide Partner damit einverstanden sind. So, bin auf eure Rückmeldungen gespannt. Sicher habe ich noch wichtige Punkte vergessen. Aber das ist so komplex in meinem Kopf, es fällt mir sehr schwer das halbwegs strukturiert darzustellen und das ist schon ein tierisch langer Text geworden. Stellt einfach Nachfragen, wenn Unklarheiten bestehen. Danke schon einmal für eure Hilfe. Artikel aus der Schatztruhe (z.B. Betablocker) kenne ich schon, bin eingelesen.
  5. Hallo, ich bin in einer etwas komplizierten Situation und hätte eine Frage an die Experten zum Thema inner game / Oneitis zu einem Phänomen das ich immer wiederkehrend an mir beobachte. Die Lage Bin 43, verheiratet, 2 kids, volles Programm. Ne Zeitlang haben wir das perfekte Familienleben geführt, und ich muss sagen, war cool. Die kleinen kids, tolle abenteuerliche und lange Reisen mit der Familie (Dank Elternzeit ), viel action. Finanziell läuft es auch, Job ist sicher, gut bezahlt, interessant und stressfrei, hab mir da zeitlich etliche Freiheiten erarbeitet (zusätzliche Urlaubstage etc). Eine Erfahrung die ich empfehlen kann und die für mich zum Leben gehört. Ich habe nen Haufen Freunde, mein bester Kumpel aus Jugendzeiten ist durch reinen Zufall in dieselbe Straße gezogen (obwohl unsere Heimatstadt 300km weg ist). In der Ehe hat jeder große Freiräume, meine Frau ist locker und neigt nicht übertrieben zur Betaisierung. Ich hab zu jedem Zeitpunkt Sport und Reisen mit den Jungs gemacht, bin im Segelclub, Klettern, Bergtouren, Ski, Roadtrips durch den Orient mit einem Kumpel der genauso Geschichtefanatiker ist wie ich. Ich bin zudem in einem internationalen Alumni-Verein, wo es immer wieder lustige Treffen irgendwo in Deutschland oder Europa gibt etc. Da fahr ich auch alleine hin, aber nebenbei machen wir auch etliches an Familienurlaub und gemeinsamen Unternehmungen. Also vielleicht nicht das Alpha-Stecher-Deluxe-Leben in Reinform, aber wenn ich mich in meiner Peergroup so umsehe, dann bin ich vom typischen AFC-Vorstadtleben doch auch sehr weit entfernt. Ich würd mal sagen, dass was man „ein ausgefülltes Leben“ nennt, das hab ich reichlich. Dazu werde ich mal extra was schreiben, denn ich denke sogar in diesem Punkt bin ich richtig gut und das war nicht immer so. Eigentlich alles geil soweit. Die ewige Versuchung Wenn da halt nicht die Hormone wären und der ewige Ruf der Natur Ehe läuft zwar weiterhin ok, es gibt immer seltener Stress, ich halte nen guten Frame, bzw. hab den in den letzten Jahren sogar massiv verbessert (dank PUA), also ich führe den Laden klar und unangefochten, und zum Besten aller. Aber nach 10 Jahren Ehe und 15 Jahren Beziehung erkaltet die sexuelle Spannung nun mal und ist mittlerweile eher auf dem Freundschaftlevel angekommen. Das finde ich per se nicht so schlimm, da ich meine Frau sehr schätze und die Kids natürlich sowieso. Aber seit einigen Jahren regen sich eben das Bedürfnis nach mehr Action mit anderen Frauen, neuen Abenteuern im PUA Sinne und allgemein wieder etwas mehr Rock’n’Roll. Die Thematik habe ich gegenüber meiner Frau bereits angeschnitten, in Richtung Öffnen der Ehe, körperliche Freiheiten, Polyamorie etc, bislang unklar ob wir uns da werden einigen können, Prognose für unsere Ehe also aktuell ungewiss. Nebenbei ergeben sich seit geraumer Zeit zunehmend Möglichkeiten mit anderen Frauen. Muss irgendwie am Status, Alter, Gelassenheit etc liegen, aber immer öfter schlägt mir (ohne das ich viel game betreibe) offen Interesse entgegen. Man könnte in meinen Fall fast sagen, je weniger Game desto besser läuft es. Oft kommt die Initiative und ein Haufen Erst-Invest tatsächlich von den HBs. Super, denn besoffen in Bars rumhängen und sargen ist nicht mehr so mein Ding. Ich möchte hier explizit nicht die moralische Komponente diskutieren, das ist ein Thema für sich und das hab ich mit den Kumpels und einigen Freundinnen schon von allen Seiten beleuchtet. Erläutere meine Ansicht dazu gerne mal an anderer Stelle. Das Problem Es ist krass, dass ich mit vielen der HBs die ich kennenlerne (meist ca. 10-15 Jahre jünger) eine heftige ONEITIS entwickle und diese oft wie eine Staffel von einem HB zum nächsten weiter gebe. Ich bin in einigen Fällen an HBs geraten die ein krass gutes game hatten und extrem gut bei mir getriggert haben (unschuldiger Typ, blond, süß und faustdick hinter den Ohren, da geht meine Deckung schnell runter, haha), und vielleicht haben die eine Oneitis explizit bezweckt, um mich aus der Ehe zu lösen oder mal zu testen was so in ihrer Macht steht (Meinung der Cats hierzu?). In diesen Fällen kann ich es ja verstehen, bin ich halt outgegamed worden, kommt vor. Aber auch in anderen Fällen, wo ich anfangs nur mäßig begeistert war hab ich mich im weiteren Verlauf oft reingestresst bzw. war dann der Verlust (eigentlich grundlos) schmerzhaft. Man muss dazu sagen, dass ich eine gewisse Dosis Gefühle nicht nur zulasse sondern auch gerne mag. Ob das Beta ist ist mir Wurst, aber ohne ein Minimum an „echter“ Verbindung bringt mir der Kontakt mit anderen Menschen nix, das gilt auch für HBs. Da bin ich wohl verwöhnt, da ich kaum oberflächliche Bekanntschaften im Leben führe sondern das meist echt coole Verbindungen sind. Auch der Sex taugt mir ohne inneren Kontakt nicht, dann kann ich auch in den Puff gehen. Dieses völlig sinnlose Rumgeficke mit kaputten Frauen die man eigentlich nicht mag, wie das ein Kumpel von mir betreibt, ist nicht mein Ding. Also zusammengefasst scheint es so eine Art Verlustangst zu sein, oder ein Hunger nach Bestätigung, ein Hang zur Träumerei, mithin eine Schwäche im inner game, Selbstachtung etc. Oder es ist ein Screening-Mißmatch. Obwohl ich immer offen bin gegenüber den HBs hab ich den Eindruck viele zielen dann doch auf eine LTR ab…? Vielleicht schließt sich auch Casual und Gefühle schlicht aus? Ich wäre dankbar für eure Ideen. woodpecker ps. Thema bewußt hier erstellt und nicht in Ü-30, da es mir um die serielle Oneitis geht. Das hatte ich früher nämlich auch schon.
  6. Hey Leute, ich merke grade wie sich bei mir das Chaos anbahnt, aber erst einmal die Formalia: 1. Mein Alter: 24 2. Alter der Frauen: 20 und 23 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: etwa 6 und 5 4. Etappe der Verführung: Mehrfach Sex und mehrfach Sex versucht, 2x Sex gehabt (jaja zu meinen Ständerproblemen bei der zweiten Dame gibts einen anderen Thread) 5. Beschreibung des Problems: Ich habe beide Damen im Abstand von ein paar Tagen kennengelernt. Beide sind super und wir verbringen eine tolle Zeit zusammen. Jetzt bahnt sich bei mir aber die wage Vermutung an, dass beide Frauen erwartet, dass das mit uns etwas exklusives wäre. Es wurde nicht direkt angesprochen, aber im Kontext schwingt es doch ab und an mit. Ich habe den Frauen nie irgendwie erzählt, dass ich keine anderen Frauen daten würde, oder das ich auf eine Beziehung aus wäre, aber andererseits habe ich ihnen auch nie erzählt, dass ich eben noch andere Frauen date. 6. Frage/n: Wie würdet ihr weiter vorgehen? Einfach weiter machen oder selbst das Thema anschneiden? Ich möchte eigentlich keine von beiden verletzen, weil es echt tolle Frauen sind. Wenn es nach mir geht dann sollte alles genau so weiter laufen wie bisher. Ich befürchte nur, dass der Zug früher oder später entgleisen wird, nämlich dann wenn eine von beiden von der anderen erfährt. Andererseits will ich auch kein Thema anschneiden, dass evtl. garnicht besprochen werden müsste. Vielleicht interpretiere ich die Anzeichen... Wie würdet ihr vorgehen? Liebe Grüße und danke für Euren Rat.
  7. Hi Jungs und Mädels, nach längerer Abwesehnheit muss ich mal wieder ein paar Meinungen einholen. Kommt mir vor als ob das Thema schon 1000 mal durch ist aber ich muss es trotzdem wieder aufschreiben. Info: Ich: 26 Freundin: 28, V, Spanien Status: LDR, semi-open? Dauer der LTR: 3 1/2 Jahre Qualität der LTR: Super. Selbe Wellenlänge. Pläne für die Zukunft, Super Sex, Super Familie. Alles Top. In LDR: Seit 3-4 Monaten (England - Deutschland) Alter der Neuen: 23, B, Italien Problem: .Das öffnen der Beziehung, In der Theorie so schön geklungen, in der Praxis dann doch nur mit Tränen umzusetzen - oder gar nicht? Ich bin für ein Jahr in England und meine Freundin ist für die Zeit in Deutschland. Das Jahr vor meinem Umzug haben wir schon diverses ausprobiert mit anderen Mädels/Jungs und das war nicht wirklich ein Problem. Aber eben immer zusammen. Man sah sich öfter, teils täglich. Da war das alles einfacher. Auf Vorschlag meinerseits haben wir uns dann entschlossen, dass es ok sei was mit anderen zu starten. Was solls? Wir sind sowieso weit voneinander entfernt und lieben uns trotzdem. Das Übliche halt. Wir haben da oft drüber geredet und ich hatte das Gefühl, dass es ihr zwar nicht zu 100% recht ist aber sie die Situation versteht und sich über ihre ersten Emotionen hinwegsetzen kann. Sie meinte dass es auch genau so ist und schließlich hat sie auch was davon wenn sie möchte. Das Kredo bei uns ist in etwa so: Über alles reden und besser die schmerzhafte Wahrheit sagen als zu lügen. Das ist mir auch recht so, weil Ichs nicht abkann vor meiner Partnerin etwas zu verheimlichen. Das stört mich selbst. Jetzt, wo ich weg bin, und was mit nem Mädel angefangen hab, hab ich dir das natürlich auch erzählt. Zunächst nur dass wir länger rumgemacht haben. Das war null Problem und für zwei Tage nicht mal der Erwähnung wert. Als wir dann mehr Zeit hatten darüber zu sprechen, ist mir der Kardinalsfehler unterlaufen zu sagen dass es sich mit B anfühlt als würde man sich verlieben. „It feels a bit like falling in love“ jetzt wo ichs nochmal aufschreib muss ich mir selbst an den Kopf greifen. Ich Idiot. Ahja, Randnotiz: Wir kommunizieren normal auf Englisch. Tja, dass kam dann natürlich nicht so gut an und endete in einem längeren Gesrpäch in dem dann auch einige Tränen flossen. Unter anderem meinte sie auch dass ihr das schon mal passiert sei und ihre Reaktion sei dann normalerweise einfach zu zu machen. Toll. Naja, insgesamt hatte ich das zwar Gefühl, dass wir schon einen Schritt weiter gekommen sind, aber die Unsicherheit, gerade in Verbindung mit ihrer „Drohung/Ansage“ einfach zu zu machen, bleibt. V bedeutet mir extrem viel und ich möchte sie auf keinen Fall verlieren oder verletzen, was natürlich in dem Widerspruch steht die Sache mit B weiter zu vertiefen. Zugleich möchte ich die Dinge die ich verwirklichen will oder Personen die ich auf gewissen Ebenen erfahren möchte, nicht komplett V’s Gefühlen/Willen unterordnen oder nicht nicht kennenlernen. Ist der Satz verständlich?;) Naja, also dem Punkt steh ich grade und bin etwas unschlüssig wie ich hier weiter machen soll. Option A: Ich verfolg das ganze mit B weiter und lande über kurz oder lang mit ihr im Bett. A.1 Ich reiß mich zusammen und lüge? Untergrabe meine eigenen Prinzipen. Zermarter mir selbst das Hirn. A.2 Ich bleib bei der Wahrheit. A.2.1 V versteht das und kann damit umgehen A 2.2 V versteht das nicht und die Beziehung ist nachhaltig geschädigt/beendentn Option B: Ich lass das mit B, eigentliche keine Option, weil ich ziemlich begeistert bin von B. Am Rande: Was denkt B zu alledem? Sie wusste irgendwoher dass ich ne Freundin hab. Als V zu Besuch, sah sie uns anscheinend zusammen und hat da an besagtem Abend natürlich nachgehakt. Sie wollte wissen ob V wisse dass ich mich mit ihr treffe und wir denn ein Art offene Beziehung hätte, was ich beides bejahte. Damit war das für sie gegessen hatte ich den Eindruck. EDIT Ich sollte das vllt noch ins große Ganze einordnen. Ich muss ja sehen wohin ich steuer. Das Ziel ist beide an Board einer MLTR zu kriegen. Die würden auch super miteinander auskommen. Das Problem das es hier zu überwinden gibt sind die traditionellen Werte und Vorstellungen einen monogamem Beziehung und die Spanischen und Italienischen Temperamente und Eifersüchteleien.
  8. Hi Jungs und Mädels! Ich schreibe euch jetzt etwas zu einem Thema, dass sich immer wieder durch die Beiträge zieht und zu dem es hier leider nicht allzu viel Material gibt: Das Thema Eifersucht. Dieses Thema ist in meinen Augen eines der wichtigsten für ein gelassenes Inner Game. Ich möchte an dieser Stelle auch an einen Beitrag von Fordwolf und einen von Raiser hinweißen: Eifersucht ist eine Lleidenschaft Eifersucht by Raiser Obwohl diese Themen sehr gut sind, fehlen einige Aspekte dort meiner Meinung nach. Daher schreibe ich euch, wie man mit diesem Thema umgehen kann, in einem schönem 1:2 Verhältnis in Theorie und Praxis unterteilt. Theorie: EinleitungVerlustangst Neid/Lust + Addon Respektlosigkeiten + Addon Ist Eifersucht wirklich sinnlos? Praxis: Ehrlichkeit Gute Krückenregeln „Verdacht“ anmelden Erzählen lassen Veto Recht Einbezogen werden Nachfragen Gefühle sind nie falsch, nur die Interpretation dieser Eifersuchtserzeugende Personen Kontrolle geben, Kontrolle abgeben. Theorie Einleitung Also erstmal was ist Eifersucht? Als aller erstes mal ist Eifersucht vor allem keine primäre Emotion, das wissen vielleicht viele von euch nicht, ist aber so. Man kann nicht instinktiv „eifersüchtig“ gucken, dafür gibt’s keinen definierten Gesichtausdruck. Man kann wütend, traurig, lustvoll oder ängstlich gucken, aber nicht „eifersüchtig“. In diesem Sinne setzt sich Eifersucht also aus maßgeblich drei Emotionen zusammen, (die sich natürlich wieder aus einigen der oben genannten primären Emotionen zusammensetzen) die es zu analysieren gilt. Denn allzu oft machen wir den Fehler zu glauben, weil es für etwas ein Wort gäbe, sei es ein feststehender Begriff. Dabei gibt es gerade bei Eifersucht einige Aspekte, die ich völlig gerechtfertigt finde, bei denen also sogar ich „eifersüchtig“ bin und einige Aspekte, die bei nähere Betrachtung jedem ziemlich dämlich vorkommen sollten. Was sind diese drei Emotionen? 1. Verlustangst. 2. Neid/Lust. 3. Respektlosigkeit. Während die ersten beiden Emotionen relativ offensichtlich in der eigenen Persönlichkeit begründet liegen und auch dort gelöst werden müssen, ist gerade die dritte Emotion etwas, bei dem sogar ich eifersüchtig bin, auch wenn ich mich selbst als mehr oder weniger Eifersuchtsfrei sehe. Aber schauen wir uns die drei Teile Schritt für Schritt an: 1. Verlustangst Die Verlustangst ist ein klassisches Gefühl, dass einen beschleicht, wenn der Partner mit Duldung oder auch gegen den eigenen Willen, mit anderen Menschen intime Beziehungen eingeht, sie es sexuell oder emotional. Wir sind durch unglaublich viele Einflüsse darauf getrimmt zu glauben, dass jeder Mensch nur einen Menschen haben kann, den er sowohl emotional als auch sexuell lieben kann. Manchmal sogar soweit, dass wir überhaupt nur dann von Liebe reden dürfen, wenn wir für diese Liebe sexuelle Exklusivität festlegen. Das führt dann ganz natürlich zur Verlustangst. Wenn ich davon ausgehe, dass es im Leben eines Menschen immer nur genau einen Menschen geben kann, den er liebt, und auch nur genau mit dieser geliebten Person sexuell verkehrt, muss die Schlussfolgerung sein, dass ich nicht mehr geliebt werde. Oder noch schlimmer, ein anderer ist an meine Stelle getreten und hat mich quasi ersetzt. Amüsanterweise ist aber genau diese Angst im Grunde genommen eine Beleidigung der Beziehung und des Partners an sich. Denn normalerweise würde man davon ausgehen, dass der Partner mit einem zusammen ist, weil er einen als etwas Besonderes sieht und einen gerne als Mensch mag. Durch dieses Gefühl, diese Angst der Ersetzbarkeit, wird die Einzigartigkeit des Partners und die Beziehung an sich reduziert und degradiert auf ein bloßes Austauschen von Körperflüssigkeiten und Versprechen. Denn ist man jederzeit ersetzbar, beziehungsweise hat man Angst davor, bedeutet das auch, dass die wesentlichen Attribute der Beziehung ersetzbar sind. Und was ist es, was eine Beziehung normalerweise ausmacht, beziehungsweise was primär als Indikator für eine Beziehung gesehen wird? Eben genau der Sex und gemeinsame Unternehmungen. Das heißt, mit der Angst ersetzbar zu sein, wird die Beziehung genau auf diese beiden Dinge reduziert. Es geht nicht mehr darum, dass der andere Mensch etwas Besonderes ist, und man gerne mit ihm zusammen ist, sondern nur noch darum, dass man mit ihm Sex hat, der ja zwangsläufig ersetzbar ist. Genauso mit den gemeinsamen Unternehmungen oder schönen Momenten. Durch diese Angst ersetzbar zu sein, behauptet man also gleichzeitig implizit, dass die Beziehung, in der man lebt, nur aufgrund dieser Attribute geschätzt wird. Man hört aber auf den Partner als gleichberechtigten Menschen zu schätzen, also der Grund warum man eine Beziehung eigentlich eingehen sollte: Dass man den anderen Menschen so mag wie er ist und seine besondere Art und Weise schätzt. Und nicht, dass er gerade einfach das am einfachsten zu habende Masturbationsgerät ist. Ist man aber an diesem Punkt angelangt, die Beziehung darüber zu definieren, dass man den anderen Menschen als Menschen mag, so wie er ist, fällt einem schnell auf, dass es keine Möglichkeit mehr gibt ihn zu ersetzen. Ganz egal wie viele andere Beziehungen der Partner haben wird, es wird immer doch dieser eine besondere Mensch bleiben, mit dem man zusammen ist, weil man ihn genau für seine speziellen Besonderheiten schätzt. Weil man ihn genau deswegen als Mensch liebt. Dieser Gedankenkniff ist nicht immer leicht zu praktizieren, führt aber doch recht deutlich vor Augen, dass Verlustangst nicht etwa, wie es oft behauptet wird, etwas schönes ist, sondern ein weiterer ekliger Teil der ganzen Eifersucht. Verlustangst, als reine Emotion ohne die anderen beiden Punkte, ist also höchst unsinnig, ja eigentlich sogar selbst-beleidigend, sieht man sich doch als ersetzbar und nicht liebenswert genug. Um Verlustangst zu besiegen, muss man sich demzufolge klar machen, dass man als Mensch einen Wert hat, völlig unabhängig davon, welche Attribute der Partner einem zuschreibt. Damit ist Verlustangst einer der drei Punkte, die man an sich selbst bearbeiten muss und nicht etwa am Partner und auch nicht den Partner dafür schuldig machen sollte. Verlustangst ist also ein Teil der Eifersucht, den wir ablegen möchten. 2. Neid/Lust Der zweite Punkt ist etwas, dass ich mangels anderer Begriffe unter dem Begriff Neid/Lust zusammengefasst habe. Neid ist das Gefühl, dass man hat, wenn man sich bildhaft vorstellt, wie der Partner gerade mit jemand anderem Spaß hat. Man stellt sich bildhaft vor, was er wohl gerade mit wem treibt und fühlt sich einsam. Warum dieses Gefühl, dass sich eigentlich hauptsächlich als Unwohlsein und als Neid darstellt, mit Lust assoziiert ist, liegt darin begründet, dass man diesen Teil der Empfindung nahezu vollständig abstellen kann, wenn man sich selber auch gerade mit jemand anderem vergnügt. In so einem Moment kann man schwerlich Neid empfinden und danach erscheint einem das irgendwie auch nicht mehr so schlimm. Man kann das ganze auch durch Information und Ehrlichkeit abschwächen, oder ganz weg bekommen. Denn wenn man merkt, dass die andere Person ganz einfach auch nur mit Wasser kocht, völlig egal wie vernarrt der andere in entsprechende Person ist, bleibt das fatale unbestimmte Kopfkino, welches einem sonst was einflüstert, für gewöhnlich aus. Auch kann man feststellen, dass der Partner beim erzählen, was der andere so mit einem „gemacht“ hat auf einmal auch wieder Lust bekommt und zwar auf den der gerade neben einem liegt ;) Und damit ist das Thema dann häufig auch schon auf der Welt. Addon: Aber um hier nicht halt zu machen, werde ich euch zeigen wie weit man das ganze loswerden kann, auch wenn die meisten von euch sich das vermutlich jetzt noch überhaupt nicht vorstellen können, habe sie doch noch mit den simpelsten niederen Formen der Eifersucht zu kämpfen. Denn ist man ausreichend ausgelastet, reicht es sogar völlig, irgend eine andere spannende Aktivität zu haben, die einen einfach nur zeigt, das man ein schönes Leben hat. Ist man gar überausgelastet, lernt man irgendwann sogar sich über die freien Zeiten zu freuen. Ja, man freut sich sogar, dass die Partnerin gerade ordentlich durchgebumst wird, während man sich selbst endlich mal wieder dem Schreiben seiner Memoiren widmen kann. Der Neid verflüchtigt sich und übrig bleiben nur die so genannte „Mitfreude“ und die Lust. Man stellt sogar fest, dass der ehrliche Umgang damit, das eigene Sexleben bereichert hat. 3. Respektlosigkeiten Den dritten Punkt habe ich mit „Respektlosigkeit“ betitelt und letztlich handelt es sich hierbei eher um ein Prinzip, einen Loyalitätsbruch, als irgendetwas anderes. Es lässt sich am ehesten mit Wut oder Enttäuschung assoziieren. Im Gegensatz zu den ersten beiden Punkt, stellt Respektlosigkeit einen plausiblen Grund dar eifersüchtig zu sein. Wenn ich mit meinem Partner Monogamie ausgemacht habe und dieser sich ohne weitere Absprache nicht daran hält, komme ich mir verraten vor, man hat mein Vertrauen missbraucht. Respektlosigkeit ist der Grund, warum viele PUAs verzweifelt versuchen zu verstehen, warum das, was sie in der Theorie gelernt haben, in der Beziehungs-Praxis nicht funktioniert. Sie haben versäumt Eifersucht aufzuschlüsseln und begehen dann demzufolge, zusammen mit dem positiv zu bewertendem Versuch, sich von Verlustangst und Neid zu befreien die Kardinalsünde, ihren Partnerinnen gegenüber voll von Respektlosigkeiten zu sein. Fängt die Partnerin dann an "Drama" zu schieben, ist das ihr Problem und liegt auf keinen Fall daran, dass man selbst einen Fehler gemacht hat. Das Problem ist natürlich auch hier die Spreu vom Weizen zu trennen und daher ist dieser dritte Punkt derjenige, der am meisten Erläuterung erfordert und der am ehesten differenziert werden muss. . Wenn man zum Beispiel eine Beziehung eingeht, aber keine weiteren Regeln ausmacht, kann man im Grunde genommen davon ausgehen, dass vom Partner Monogamie erwarte wird. Diese Erwartung zu brechen ist aber nicht unbedingt eine Respektlosigkeit. Warum? Weil es Definitionssache ist. Hat man eine Beziehung über mehrere Jahre im gemeinsamen Einverständnis monogam geführt und fängt dann auf einmal ohne Vorwarnung an diese unausgesprochenen Regelen zu brechen, kann man schon von einer Respektlosigkeit reden. Hat man allerdings bloß ein oder zwei Nächte mit jemandem verbracht und dieser erwartet schon Monogamie, kann man eigentlich sogar eher von einer Respektlosigkeit von der anderen Seite aus reden, da sich nicht die Mühe gemacht wurde nachzufragen, ob ein solches Konzept denn überhaupt gewünscht ist. Die Tatsache, dass im Allgemeinen sexuelle Exklusivität als Grundvorrausetzung gelten kann, reicht hier nicht als Entschuldigung aus, denn man versucht ja direkt das Leben des anderen zu beeinflussen. Und man muss davon ausgehen, das der andere ebenso versucht sein eigenes Leben zu beeinflussen, denn das ist sein gutes Recht. Ebenso gut ist es möglich, dass man in geistiger Umachtung versäumt hat eine Abmachung einzuhalten, die zwar verbal nie getroffen wurde, aber dennoch als selbst verständlich angesehen werden kann. Beispielsweise, das man sich vorher absprechen sollte, wenn man zusammen im selbem Auto auf einer Party unterwegs ist und aber im Gegensatz zur impliziten Abmachung nicht vorhatte mit der Partnerin zu übernachten. So etwas abzuändern, ohne vorher Bescheid zu sagen, wäre ein Vertrauensbruch und damit eine Respektlosigkeit. Erschwerend kommt hinzu, dass einige Menschen euch sagen werden, dass dieser Punkt nur eine Art Halteseil wäre, eine Art Netz, weil man nicht genügend Eier(-stöcke) hätte, es auch ohne Abmachungen und Versprechungen durchzuziehen. In den allermeisten Fällen sind diese Menschen allerdings nicht einfach von heut auf morgen in eine andere Realität gesprungen, (wie diese Realität aussehen kann beschreibe ich zum Schluss unter „Addon“) sondern einer Falle erlegen. Die Argumentationskette ist mehr oder weniger, dass man nur aus Liebe zusammenbleibt, nur aus Zuneigung zum Partner und das es demzufolge keine Abmachungen, keine Versprechen braucht. Dies aber einfach augenblicklich durchzusetzen ist eine Illusion. Denn versucht man eine Beziehung komplett ohne Abmachungen und Versprechungen aufzubauen und alles offen zu lassen, dann hat man das Problem, das man schnell Versprechungen erliegt, die nicht ausgesprochen sind. Denn Versprechungen wird es immer geben, völlig unabhängig davon, ob man sie gemeinsam ausmacht oder sie sich einfach langsam einschleichen lässt. Überlegen wir uns also, wo solche „eingeschlichenen“ Versprechungen herkommen. Wenn sie, wie wir zwangsläufig annehmen müssen, unbewusst entstehen, da sie ja nicht bewusst ausgemacht wurden, dann müssen wir uns auch klar machen, dass dieses Unterbewusstsein sehr beeinflussbar ist. Und zwar von den moralischen Regeln und Werten, die wir alle schon kennen und denen wir versuchen zu entkommen: Eifersucht und Besitzansprüche. Und nichts ist schlechter als die gegebenen, sozial gewollte Moral die von vorneherein in unser Unterbewusstsein eingeprügelt wurde und der wir ohne Gegenarbeit immer wieder landen werden. Keiner von uns ist absolut frei und unbefleckt, allein schon diverse Filme die Eifersucht als Zeichen für „wahre Liebe“ werten und diverse andere Menschen, die uns sagen wie wir „korrekt“ zu empfinden haben, machen uns alle zu Kindern unserer Zeit mit geistigen Altlasten und Verletzlichkeiten. In einer anderen Welt zu einer anderen Zeit mag das anders sein, aber wir leben in dieser Welt, zu dieser Zeit! Dies zu ignorieren, führt demzufolge in den allermeisten Fällen nur zu viel Leid und mehr Umwegen, als wenn man sich erst mal auf Regeln und Abmachungen stützt. Wie diese Regeln konkret aussehen können beschreibe ich unter „Praxis“. Addon: Zum Schluss noch ein etwas konkreteres Beispiel: Nehmen wir an, man ist mit seiner Freundin irgendwo unterwegs und sie wird von jemandem angegraben, der gleichzeitig versucht einen schlecht zu machen. Würde die Freundin in einer solchen Situation keine Loyalität zu einem zeigen, würde man sich normalerweise schlecht fühlen und wäre nach dem Punkt „Respektlosigkeit“ auch völlig nachvollziehbar und sinnvoll „eifersüchtig“. Bei mir ist es allerdings mittlerweile so weit, dass Loyalität auch sein kann, dass wir vorher abgesprochen haben, dass ich bei so einem Spiel eben mal mitspiele und sie mir hinterher erzählt wie der Idiot denn so im Bett war - allerdings seht ihr, auch hier ist klar das wir beide ein Team sind und da niemand Steine zwischen uns werfen kann. Letztlich verabschiedet sich allerdings auch dieser Punkt mit zunehmendem Vertrauen einfach ins Nirwana, denn irgendwann weiß man einfach, dass man sich auf den anderen verlassen kann, egal wie charmant, reich oder wie groß das Ding von dem Typen jetzt sein sollte und egal was für unglaubliche Augen schlaue Sprüche und Blaselippen das Mädel hat, dass einen gerade hemmungslos anflirtet. 4. Ist Eifersucht wirklich sinnlos? Wie ihr seht, argumentiere ich sehr viel von meiner Warte aus: Das es grundsätzlich anzunehmen ist, dass man eine offene Beziehung möchte. Der Punkt ist, dass Eifersucht ihren Sinn nur komplett in einer offenen Beziehung verliert. Denn in allen anderen Beziehungen, die nicht komplett offen sind, hat Eifersucht eben sehr wohl einen Sinn. Und zwar den Partner davon abzuhalten, Möglichkeiten, die ihm eigentlich von Natur her zustehen nicht wahrzunehmen und zu limitieren. Dies ist ohne die Unterdrückung seiner persönlichen Entwicklung nur schwer möglich. Außerdem gelten in einer monogamen Beziehung die eben erläuterten Regeln nur noch bis zu einem gewissen Grad. Denn in einer monogamen Beziehung gibt es durchaus so etwas wie Konkurrenz, ist doch gerade der Sex ein definierender Faktor durch Exklusivität gesichert. Leider ist Sex aber eben auch ein ersetzbarer Faktor. Sex kann ich schließlich mit jedem haben. Daraus folgt, wer sich komplett von der Eifersucht befreien will, muss entweder davon ausgehen, dass der Partner abgesehen von einem selbst komplett asexuell ist, bzw. alle anderen weniger drauf haben als man selbst, oder aber sich von den monogamen Grundregeln einer Beziehung nach und nach verabschieden. Denn solange es noch einen logischen Grund für Eifersucht gibt, ist es schwerlich möglich diese wegzuargumentieren oder sie komplett sein zu lassen. Dem ein oder andren mag das sicherlich gelingen, einfach ist es aber nicht. Ich würde in einem solchem Fall empfehlen die Treuebasis hauptsächlich auf die Respektlosigkeiten zu gründen und darauf auch eventuelle Eifersucht zu gründen. D.h. trotzdem die Verlustangst angehen, trotzdem den Neid angehen, aber die Begründung für das Treueversprechen eben eher im Vertrauensbruch suchen. Fortgeschrittene Paare und vor allem fortgeschrittene Frauen machen das meist automatische instinktiv. Sie fühlen sich nicht verletzt aufgrund des Sex, oder der Tatsache, dass sie nicht in der Lage waren „Mitfreude“ zu empfinden, sondern aufgrund der Tatsache, dass sie das Gefühl haben ein gegebenes Versprechen wurde gebrochen. Praxis: Tipps und Tricks: Kommen wir zum Schluss noch zu einem Teil der bei Eifersuchtsberatung oft vergessen wird, der Teil wie man das ganze praktisch umsetzen kann. Denn das Eifersucht nicht einfach nur ein einziges Gefühl ist und das mindestens zwei drittel davon für die persönliche Entwicklung weggeworfen werden sollten, wissen wir mittlerweile. Wie man diese schöne „Theorie“ allerdings in die Praxis umsetzt ist vielen nicht klar. Daher verrate ich euch ein Paar Dinge aus der Trickkiste, wie man Eifersucht umgehen und effektiv angehen kann. -Bitte beachtet, dass es sich bei den folgenden Punkten nicht mehr um einen in sich geschlossenen chronologischen Text handelt, wie das beim Theorieteil der Fall war. Jeder Punkt für sich genommen ist ein einzelner Tipp oder Trick wie man Eifersucht bekämpfen kann. Ihr könnt natürlich versuchen jeden einzelnen Punkt umzusetzen, oder euch einfach nur die Punkte raussuchen die für euch am besten funktionieren. - 1. Ehrlichkeit Ein ganz wesentlicher Punkt um sich Eifersucht abzugewöhnen ist sich bedingungslose Ehrlichkeit anzugewöhnen. Macht euch frei von den großen und kleinen Lügen eurer Beziehung, fangt an bedingungslos ehrlich zu sein. Wie ist das gemeint? Auch die kleinen Nettigkeitslügen und freundlichen Auslassungen nicht mehr? Das muss man differenziert beantworten. Natürlich muss man nicht alles zu jedem Zeitpunkt sagen. Man muss auch nicht verraten, was man als Geburtstagsgeschenk gekauft hat, oder auf wen man in der dritten Klasse onaniert hat. Aber sobald es eine Wichtigkeit hat, sprich von Belang ist für die Beziehung, oder auch nur einer der beiden GLAUBT es wäre von Belang, sollte man es auch sagen, auch die kleinen Nettigkeitslügen und Auslassungen. Das wird von euch eventuell erfordern, dass ihr euer Verständnis von dem was „gut“ ist etwas umstellt. Gerade am Anfang versteht man nicht, warum es jetzt so schlimm sein soll zu behaupten der geschenkte Pulli gefalle einem. Im Grunde genommen ist es auch nichts Schlimmes und ich gehöre sogar zu den Menschen die Lügen nicht restlos verdammen, ja die sogar der Meinung sind, dass Lügen manchmal gut sind. Aber Lügen sind ein Werkzeug! Ein Werkzeug damit jemand etwas so macht, wie ihr es wollt. Gegebenenfalls sogar zu seinem eigenem Vorteil. Aber: Immer gegen seinen eigentlich bewussten Willen und ohne eigene Verantwortung! (denn ihr habt ihn ja getäuscht, also seid ihr auch verantwortlich) Wenn ihr aber eine echte Beziehung führen wollt, die frei ist von Eifersucht und in der man die kleinen Sicherheiten und Exklusivitäten nicht mehr braucht, dann braucht ihr auch dieses Werkzeug nicht mehr. Denn an euren Partner solltet ihr den Anspruch haben, dass er sich nicht von euch lenken lässt, sondern im Gegenteil sogar dazu in der Lage ist euren Kurs zu korrigieren, wenn ihr mal falsch liegt. Und wenn man diese zugegeben hohen Ansprüche hat, ist auch für die kleinen Lügen im Leben einfach kein Platz mehr. Einfach damit man sich selbst angewöhnt und gleichzeitig der innere Schweinehund merkt, dass Lügen den anderen nur aus der Verantwortung ziehen, dass sie den anderen degradieren zu einem Spielball von dem was IHR glaubt was richtig ist. Das ist okay, wenn es jemand ist den ihr beeinflussen wollt, aber nicht mehr angebracht in einer gleichberechtigten Partnerschaft. Was hat das ganze jetzt mit Eifersucht zu tun? Wenn ihr es schafft diese bedingungslose Ehrlichkeit aufzubauen, hat euer Partner und ihr selbst die Sicherheit, dass es keine Dinge gibt die verschwiegen werden. Auch keine unangenehmen Dinge und auch nicht um den andern zu „schützen“. Alles kommt auf den Tisch und wenn es nicht auf den Tisch kommt hat der andere einen Fehler gemacht. Ihr trainiert euch auch selbst an zuzuhören, denn um bedingungslos ehrlich zu sein, muss man auch lernen, dem anderem zuzuhören, sonst hat alle Ehrlichkeit keinen Sinn. Diese beiden Punkte, Training unangenehme Themen kompromisslos gemeinsam anzugehen und Training dem anderen wirklich zuzuhören, lassen keinen Platz mehr für Eifersucht. Sie verbannen alle Eifersucht mittel bis langfristig in die 2te oder 3te Reihe oder löschen sie sogar komplett aus. Diese Ehrlichkeit ist eigentlich der einzige wirklich wichtige Praxis-Tipp den ihr braucht, alles andere leitet sich davon ab. Aber leider ist es sehr schwer das Ausmaß und die Wichtigkeit dieser Veränderung wirklich zu begreifen, vor allem da es viele Menschen gibt, die die Einstellung „was er/sie nicht weiß, macht ihn/sie auch nicht eifersüchtig“ vertreten und damit scheinbar gut fahren. Daher werde ich euch noch ein Paar weitere Beispiele und Tipps mit auf den Weg geben, schließlich muss man jeden da abholen wo er gerade steht. :) 2. Gute Krückenregeln Wir haben in der Theorie festgestellt, dass es sinnvoll ist sich gemeinsame Regeln zu überlegen, damit sich keine unterbewussten Regeln einschleichen die einem am Ende noch mehr unterdrücken und viel schwerer wieder zu ändern sind. Natürlich gibt es auch hier gute und schlechte, sinnvolle und weniger sinnvolle Regeln. Als weniger sinnvoll empfinde ich, wie bereits erwähnt, zum Beispiel die Regel, dass man von den Aktivitäten des Partners nichts wissen will. So genannte Krückenregel nenne ich Regeln, die auf irgendeine Art und Weise die Form oder Art der Sexualität einschränken und damit doch wieder eine gewisse Exklusivität herstellen. Solche Regeln sind meiner Meinung nach in einer gewissen Situation zu einem gewissem Zeitpunkt durchaus sinnvoll, sollten aber irgendwann weggeworfen werden – wie eine Krücke eben. Das wäre zum Beispiel die Regel, dass man bis auf weiteres nichts mit dem Freundeskreis des Partners anfängt. Oder aber, das zum Beispiel keine „Liebe im Spiel“ sein darf. Eine sehr sinnvolle Regel ist zum Beispiel die Verpflichtung Kondome zu benutzen. Und zwar mit allen Personen mit denen man Sex hat, außer dem eigenem Partner. Hier kommt es aber natürlich auch wieder auf die Intonation an. Geht es darum, dass irgendwie eine Exklusivität hergestellt werden soll, bzw. dass das Gummi irgendwie für eine komische Art von „Distanz“ steht, handelt es sich um eine Krückenregel. Hat man diesen Teil der Eifersuchtsproblematik allerdings hinter sich gelassen, handelt es sich einfach um rein logisch betrachtet sehr gute medizinische Gründe diese Regel durchzusetzen, bei der man sich auch auf den Partner verlassen muss und dessen Bruch auf jeden Fall eine Respektlosigkeit darstellt. Und dann gibt es natürlich jede Menge allgemeine logische Regeln, die im Wesentlichen die Kommunikationspflicht zum Inhalt haben. Eine solche Regel kann am Anfang zum Beispiel sein: „Der Partner geht immer vor, egal in welcher Situation.“ Oder aber noch viel allgemeiner gehalten zum Beispiel: „Wenn es mir schlecht geht, habe ich die Pflicht dies in einem geeignetem Augenblick zu kommunizieren.“ Und natürlich andersrum dann auch: „Wenn es meinem Partner schlecht geht und er mir das in einem geeignetem Augenblick mitteilt, habe ich entsprechend zu reagieren und die Sache nicht unter den Tisch zu kehren.“ Solche Regeln sollten natürlich eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber dennoch kann es gut tun sie auszuformulieren, da sie witzigerweise gerade in einer monogamen Beziehung die von Eifersüchteleinen geprägt ist oft nicht die Regeln sind. So kann man, während man versucht seine Beziehung Eifersuchtsfrei zu gestalten, gleichzeitig versuchen die Beziehung an sich liebevoller zu gestalten. 3. „Verdacht“ anmelden Eine relativ einfache Methode, die verhindert, dass der Partner aus allen Wolken fällt. Oft kann man im Voraus bereits erahnen, dass eine Bekanntschaft früher oder später in eine bestimmte Richtung laufen wird. Am Anfang kann es helfen diese „Verdachtsmomente“ dem Partner mitzuteilen und den Status des Partners abzuchecken – sprich ist er damit cool oder nicht. Wenn es dann bei irgendeiner Gelegenheit bereits so weit ist, braucht man sich auf der einen Seite nicht von lästigen Gewissensbissen bremsen lassen, auf der anderen Seite ist die Überraschung jetzt nicht so groß. Davon abgesehen trainiert es die eigenen Möglichkeiten wahrzunehmen und vor allem den Partner auch wissen zu lassen, wie oft man bei diesen Möglichkeiten eben nicht das rausholen konnte, was man wollte, was die Sache auch deutlich entschärft. (Ganz nebenbei lernt man übrigens als Frau wie unglaublich anstrengend viele Frauen manchmal sind und als Mann wie absolut dämlich viele Typen sich anstellen und wie wenig Konkurrenz es überhaupt gibt.) Denn letztlich kochen wir ja alle nur mit Wasser und oft sieht der Partner nur das Endergebnis, nicht den im Voraus damit verbundenen, manchmal sogar erheblichen Aufwand. Vorraussetzung dafür ist, das man genügend Selbstwahrnehmung hat diese „Vorzeichen“ wahrzunehmen und der Partner dann nicht prinzipiell jedes mal drei Tage am Stück rumstresst, denn sonst hält man logischerweise irgendwann lieber den Mund – dafür ist der Schock dann umso größer wenns raus kommt und noch dazu wird man von seiner eigenen Lust „überrascht“. („Huch ein Bett!“ „Es ist einfach so passiert!“) (Passiert Frauen häufiger als Männern, ist aber auch bei Männern nicht ungewöhnlich.) Denn der Körper ist manchmal mächtiger als der Geist, gerade wenn man den Anspruch hat zu 100% über sein Verlangen und seinen Trieb zu gebieten. Achtung: Gerade am Anfang KANN es durchaus mal vorkommen, dass jemand drei Tage am Stück rumstresst, gerade wenn vorher wenige Gespräche stattgefunden haben. Es geht hier nicht darum, dass man jemandem vorschreibt wie lange die Verarbeitung Adäquaterweise zu dauern hat, sondern darum das der Partner tatsächlich deswegen stresst, weil es ihn beschäftigt. Und nicht als Trick um einem jedes Mal die Lustgewinn/Stress Bilanz zu versauen, so dass man das Gefühl bekommt, der ganze Stress lohne sich gar nicht. 4. Erzählen lassen Im Gegensatz zur oft gehörten Praxis hilft es oft ungemein sich die Erlebnisse des Partners, gerade auch die sexuellen, ausführlich erzählen zu lassen. Am Anfang ist das für beide oft schwer. Für den einen so explizit nachzufragen, für den anderen solche Sachen die normalerweise als etwas allein zwei Personen betreffende Angelegenheit jemand anderem zu erzählen. Es hilft aber in vielerlei Hinsicht. Erstens wird der Partner dadurch in das Erlebnis mit einbezogen, man kann verstehen was er gefühlt hat, warum er es getan hat, warum er es vielleicht wieder tun möchte und vor allem, dass er zu keinem Zeitpunkt vor hatte einen zu verlassen, denn sonst würde man ja gar nicht so über dieses Thema reden. Zweitens ist man in einer solchen Situation meistens zu zweit, oft abends zusammen im Bett und der andere erzählt einem gerade woran er so Spaß hatte und was den Sex gut gemacht hat. Hier wird die eigene Phantasie angeregt, man bekommt Lust und kann ganz gepflegt übereinander herfallen. Das Erlebnis mit wem auch immer wird so auch mit dem Partner verknüpft, sexuelle Unsicherheiten werden beseitigt, das Vertrauen darüber das der Partner jederzeit zu einem hält wird auf beiden Seiten gestärkt und man lernt vielleicht das erste mal in seinem Leben was „Mitfreude“ eigentlich bedeutet. Vorraussetzung hierfür ist dass man nicht unter pathologischer Eifersucht leidet und gar ein Ekelgefühl bekommt wenn der Partner erzählt dass er mit jemand anderem Spaß hatte. Achtung: Nach einem solchem erzähltem Erlebnis keine Lust auf Sex zu haben sollte UNBEDINGT vermieden werden! Dann doch lieber gar nichts erzählen. 5. Veto recht Manche Personen will man einfach nicht bei seinem Partner haben. Das kann diverse Gründe haben, ist aber im Grunde genommen unwichtig. Für solche Personen gibt es das Veto-Recht. Man sagt dem Partner: „Du such dir die Sabine, die Tina, die Michele aber um Gottes Willen bitte fang nix mit Rike an!“ Das Veto Recht führt dazu, dass der Partner das Gefühl hat jederzeit mit entscheiden zu dürfen und eine gewisse Kontrolle zu haben. Ist man fortgeschritten führt es dazu, dass einem manche wirklich unglaublich lästigen Personen erspart bleiben, denn manchmal hat der andere einfach ein besseres Auge dafür was einem gut tut als man selbst. Vorraussetzung ist allerdings, dass man auch darüber redet, wie dieses Veto begründet ist und dass der andere es bekannt gibt wenn sich sein Veto aufgehoben hat. Denn oft sind es natürlich gerade die, von denen man die Finger eigentlich gar nicht lassen will, wo das Veto Recht seine Anwendung findet. Vorraussetzung ist auch, dass es nicht missbraucht wird und einfach immer und überall verwendet, denn dann hätte man ja de facto wieder eine ganz normale Eifersuchtsbestimmte einschränkende Beziehung. 6. Einbezogen werden Gerade wenn der andere anfängt, immer mehr Zeit mit jemandem zu verbringen, empfiehlt es sich dringend darauf zu bestehen denjenigen kennen zu lernen! Langfristig entsteht nämlich durch so eine Präferenzen Zunahme allein durch den limitierenden Zeitfaktor irgendwann eine Situation, in der man vielleicht Zweifel hat, ob die Verknalltheit den Partner blind macht für die Schwächen der anderen Person. Diese Person dann einfach mal in persona vor sich stehen zu haben, kann helfen viele Unsicherheiten zu beseitigen. Denn grundsätzlich gilt, dass die andere Person noch viel unsicherer und wahrscheinlich eifersüchtiger ist als man selbst. Durchs gemeinsame kennen lernen und das offensichtliche zeigen von Kooperativität merkt man schnell wieder, dass der andere einfach nur ein Mensch ist und kein überlegenes Super-Männchen oder Weibchen das einem den Partner wegschnappt, weil es einfach nur Spaß an Zerstörung und seiner eigenen Überlegenheit hat. Ein bisschen so wie die bösen Aliens aus den Ami-Filmen. Oder aber man merkt dass der andere total Ich-fixiert ist und demzufolge für eine gesunde Beziehung niemals eine ernsthafte Konkurrenz sein kann Vorraussetzungen hierfür sind allerdings zahlreiche. Man muss ganz klar nicht die Intention haben es dem Partner kaputt zu machen. Man muss eine grundlegende Fähigkeit zur Kommunikation haben. Man muss den Mut haben auch eigene Schwächen und Fehler einzugestehen. Man muss Vertrauen haben in die Partnerwahl des Partners, dass der oder die andere einen nicht unter dem Stiefelabsatz zerquetschen will. Andersrum muss Vertrauen in den Partner bestehen, dass dieser sich nicht völlig Psychopatisch verhält und einem die eigene Liebschaft versaut. Es muss sich bei der Liebschaft um jemanden handeln, der diesem Gesuch grundsätzlich zustimmt. Der letzte Punkt ist allerdings auch ein Vorteil, tut die Liebschaft das nämlich nicht, schafft sie offensichtlich eine Konkurrenzsituation, die wenig Respektvoll für den anderen ist und spätestens dann wird dem eigenem Partner eigentlich ziemlich schnell klar, dass diese Liebschaft vielleicht doch nicht so ganz das gelbe vom Ei ist, denn während der andere wahre Größe und Mut beweist in dem er versucht sich mit den Wünschen seines Partners zu konfrontieren, hat der andere offensichtlich nur seinen eigenen Spaß im Kopf und keinerlei Interesse an einer tieferen Bindung. Das ist zwar okay, aber dann erübrigt sich die Eifersucht von alleine, denn an so jemand kann man seinen Partner schwerlich verlieren. Achtung: Sollte in so einer Situation euer Partner überlegen, ob er dem Gesuch des anderen nachkommt, im Sinne von ihn weiter als mögliche ernsthafte Liebesbeziehung in Betracht ziehen, begeht er eine schwere Respektlosigkeit euch gegenüber! Kooperativität nur mit dem, der kooperiert. In einer solchen Situation MÜSST ihr von eurem Partner verlangen, dass ihr zumindest diesem Menschen gegenüber fortan die „Nummer eins“ seid und der andere fortan auf „Nummer zwei oder weniger“ degradiert wird. Das heißt nicht, dass euer Partner nicht weiter verknallt in diese Person sein kann, (sprich eine Liebelei oder einen Flirt haben) aber wenn es um Entscheidungen geht habt ihr als Team das letzte Wort und der andere überhaupt nichts mehr zu melden. Das ist nur fair, schließlich hat er die Kooperation ja verweigert und sollte sich nicht wundern ab jetzt im Zweifelsfall als Störfaktor behandelt zu werden. 7. Nachfragen Manche Menschen haben die Angewohnheit so gut wie alles nur wage anzudeuten. Während das im normalem „Game“ durchaus von Vorteil ist, weil der Rest der Welt sich sonst was für unglaubliche Geschichten zusammen spinnt, ist es um die Eifersucht in den Griff zu kriegen natürlich überhaupt nicht förderlich. Deswegen sollte man sich angewöhnen genau nachzufragen WAS dieses „Ich war dann noch mit Max bei mir daheim…“ bedeutet. Hattet ihr Sex? Geknutscht? Was genau ist passiert? Oft nimmt man nämlich an, dass Max die Freundin in einer 4 Stunden Fickorgie durchgenudelt hat und zwar in alle Löcher – während in Wirklichkeit beide die Hand in der Hose des anderen hatten und Max dann leider zu früh gekommen ist, aber schön wars trotzdem. Vorraussetzung ist ein gewisser Mut und Fähigkeit grundsätzlich zu erkennen, dass die eigenen Vorstellungen nicht unbedingt die Realität des anderen sein müssen. Nebeneffekt ist, dass man je mehr man es trainiert, immer weniger auf Poser und vermeidliche „Flittchen“ und „Player“ hereinfällt, weil man sie einfach konkret und ehrlich interessiert fragt was passiert ist – und es eben einfach so gut wie niemanden gibt, der wirklich so viel gemacht hat. Die Paar, die wirklich in so einer komplett anderen Realität leben, haben entweder die Größe einem auch weiter zu helfen, oder sie lügen euch bezüglich ihrer Erfolge was vor. Oder ihr erkennt sie gar nicht erst, weil sie nix erzählen bzw. lieber in die andere Richtung lügen und behaupten sie wären die Unschuld vom Lande Das kann man aber mit der Zeit alles ziemlich gut erkennen und auseinander halten, reine Übungssache. 8. Gefühle sind nie falsch, nur die Interpretation dieser Ein wichtiger Punkt ist auch, dass man die Emotionen des anderen grundsätzlich ernst nimmt. Es ist leider ein Fehler vieler Paare, die versuchen Eifersucht zu bekämpfen, das sie kein richtiges Augenmaß dafür haben, wann das Problem der Verletztheit und wann das der generellen gegenseitigen Einschränkung schwerer zu gewichten ist. Wenn jemand eifersüchtig ist, dann ist das erstmal ein Fakt und Punkt. Daran gibt’s nix zu rütteln. Ihr habt nicht das Recht zu bestimmen, wie sich der andere fühlt. Wohl aber kann eine Emotion aus Gründen entstanden sein, die keinen Sinn ergeben. Man kann versuchen diese Gründe zu finden und zu bearbeiten und dann sollte sich die Emotion verändern. Tut sie es nicht, hat man zu sehr seinen eigenen Mist mit rein gebracht. Nehmen wir zum Beispiel Carsten und Tamara. Tamara: „Du bist schon wieder bei dieser Schlampe gewesen. Ich rieche das an deinem Parfüm.“ Carsten: „Ja und?“ Tamara: „Du bumst sie doch hinter meinem Rücken!“ Carsten: „Nein tue ich nicht. Ich verstehe nicht warum du dich so aufregst.“ Tamara: „*Kreich Zeter!*“ Was ist hier passiert? Auf beiden Seiten haben viele Kommunikationsfehler stattgefunden und wir heben das Gespräch jetzt einfach auf die nächste Ebene, auf der sowohl Carsten als auch Tamara sich eingestanden haben, dass sie gerne eine Beziehung ohne Eifersucht führen möchten. Tamara: „Du hast das Parfüm von ihr drauf…“ Carsten: „Von wem?“ Tamara: „Na von wieheißtsiedochgleich. Ich rieche es. Ich mag das nicht wenn du nach ihr riechst. Du bist meins.“ Carsten: „Ich bin deins, aber ich kann hingehen wo ich will. Außerdem ist überhaupt nichts passiert und da wird auch nichts passieren, Kerstin ist nur eine gute Freundin von mir. Tamara: „Ich mags aber einfach nicht wenn du nach ihr riechst!“ Carsten: „Soll ich mich jetzt jedes Mal duschen wenn ich meine Freunde besuchen war? Was regst du dich denn überhaupt so auf, es ist doch überhaupt nichts passiert!“ Tamara: „*eingeschnappt*“ Dieser Dialog könnte von einem Akademikerpaar stammen. Von der heftigen brodelnden Emotion in Dialog eins ist nichts zu spüren. Dennoch merken wir, dass hier auch wieder auf beiden Seiten einiges schief läuft. Vielleicht seht ihr dieses „auf beiden Seiten“ sogar nicht so deutlich und denkt, nur einer der beiden verhält sich respektlos. (Wen ihr da eher im Visier habt hängt davon ab, ob ihr männlich oder weiblich seid.) Betrachten wir zum Schluss den dritten und letzten Dialog, den wir als Annäherung an die Ideallösung betrachten können. Tamara: „Du Carsten, ich rieche an deinem Geruch das du wieder bei Kerstin warst. Ich weiß nicht warum, aber mich stört wenn du nach ihr riechst.“ Carsten: „Ja stimmt, ich war bei ihr. Wollte ich dir gerade von erzählen. Was stört dich denn genau? Magst du den Geruch nicht, stört es dich, dass es Kerstins Geruch an mir ist, oder hast du Angst das ich mit Kerstin etwas mache?“ Tamara: „Ich weiß es nicht genau. Ich glaub es stört mich, weil es so eine körperliche Sache ist. Wenn ich diesen Geruch an dir reiche, muss ich mir vorstellen wie sie sich an dir reibt und das macht mich irgendwie wütend.“ Carten: „Hm okay, ist mir bisher gar nicht so aufgefallen…*denkt nach* Aber du hast Recht, sie sucht wirklich sehr viel körperliche Nähe. Mir gefällt das ehrlich gesagt auch. Warum macht dich das denn wütend?“ Tamara: „*nach kurzem nachdenken plötzlich rausplatzend* Weil sie mich nicht mal mit dem Arsch anguckt, wenn wir zu dritt was unternehmen!“ Carsten: „Aber sieh hat dir doch neulich erst einen Brief… nein Moment warte. Hast du wirklich das Gefühl sie beachtet dich gar nicht? Wie hast du es denn empfunden, als sie dir diesen Brief geschickt hat? Ich dachte ihr hättet euch da vertragen?“ Tamara: „Nein. Ich hatte das Gefühl dass war einfach nur so ein dahin getrotztes Bittschreiben, weil du sie halt drum gebeten hast. Ich hab das Gefühl, sie wickelt dich um den Finger und du merkst es nicht mal.“ Carsten: „Ich habe aber eigentlich sexuell kein Interesse an ihr.“ Tamara: „Und warum..! Nein warte. Wenn du kein Interesse an ihr hast, was denkst du dann über meine Reaktionen? Ich verstehe das nicht, wie du dich so verhalten und kein Interesse an ihr haben kannst.“ Carsten: „Wenn ich ehrlich bin ist das eigentlich eine Ego Sache. Ich halte das mit Absicht so aufrecht. Es gibt mir das Gefühl weiter ein begehrter Preis zu sein.“ Und so weiter. Was sind die Unterschiede? (Abgesehen davon, dass die Dialoge jedes Mal länger werden? ;)) In Dialog eins ist ganz wesentlich, dass der grundsätzliche Ton schon mal nicht stimmt. Wenn der Ton nicht stimmt, kann man kein Gespräch führen. Bevor Carsten und Tamara hier irgendetwas regeln können, müsste Carsten von Tamara erstmal verlangen, dass sie sich gefälligst zivilisiert auszudrücken hat, oder zum Teufel gehen soll. Natürlich müsste sich Carsten dazu diesbezüglich auch an der eigenen Nase packen. Im zweiten Dialog stimmt zwar am Anfang noch der Ton halbwegs, aber beide weigern sich die Realität des anderen zu sehen und zu akzeptieren. Carsten nimmt automatisch an, dass der Vorwurf er „rieche“, mit dem Vorwurf, er habe sexuell etwas mit Kerstin gleichzusetzen sei. Da er sich in dieser Hinsicht keiner Schuld bewusst ist, versteht er die Aufregung nicht. Tamara andererseits weigert sich zu akzeptieren, dass Carsten vielleicht andere Gründe für seine Besuche hat, als sie annimmt. Wer genauer lesen kann merkt auch, dass der Tonfall trotz allem noch verbesserungswürdig ist und die Aggressionen auch hier latent in jedem Satz mitschwingen. Das ist aus empirischen-didaktischen Gründen so. Ein Paar, das einen perfekten Umgangston miteinander hat, wird die Regeln, die ich gerade erkläre, vermutlich schon längst verinnerlicht haben. Aber dass alles jetzt aufzuschlüsseln würde hier den Rahmen sprengen. Schließlich der dritte Dialog. Allein der Anfang ist schon ganz anders. Tamara gibt zu erkennen, dass SIE ein Problem hat und nimmt nicht automatisch an, dass es sich deswegen um ein objektives Problem handeln muss. Carsten geht auf diese Äußerung ein, versucht zu differenzieren was genau sie stört und zusammen mit Tamara zu verstehen, was sie überhaupt zu dieser Aussage bewegt hat, woher ihre Emotion kommt. Es wird versucht zu verstehen, was der andere sagen will, ohne böse Absichten anzunehmen. Einen Punkt müssen wir noch besonders hervorheben, auch wenn er im Dialog etwas linkisch eingebaut scheinen mag: (Sonst hätte es noch einen vierten Dialog gebraucht.) Die Tatsache, dass sowohl Tamara als auch Carsten an einem Punkt nicht mehr verstehen was den andere überhaupt antreibt, weil sie eine komplett andere Perspektive haben! Für Carsten ist es nicht ersichtlich wie Tamara trotz des netten Briefes von Kerstin immer noch eifersüchtig sein kann. Es fällt außerhalb seines Erfahrungshorizontes. Würde er einen Brief von einem guten Freund von Tamara bekommen, dass dieser es als Ehrensache sieht seine Frau nicht sexuell zu begehren, wäre für ihn die Sache gegessen. (Darüber wie naiv oder sinnvoll diese Vorstellung sein mag kann man streiten.) Statt seinem ersten Impuls zu folgen und Tamara genau das vorzuwerfen, versucht er Tamara in ihrer Emotion zu verstehen, zu schauen ob er richtig verstanden hat und was Tamaras Bewertungsebene ist. Genauso Tamara: Wenn sie sich einem Mann so gegenüber verhält, wie sich Carsten gegenüber Kerstin verhält, will sie ihn vögeln und Punkt. Statt sich auf diese Tatsache zu versteifen und ihre Verhaltensmuster bei ihrem Mann anzunehmen, versucht sie dessen Verhaltensmuster zu erfragen und erfährt, dass bei Carsten ein Ego-Jäger-Ding dahinter steckt, das es bei Frauen deutlich seltener gibt und von dem sie demzufolge nichts wissen konnte. In allen drei Dialogen handelt es sich um die gleichen Emotionen beim gleichen Thema. Aber im ersten Dialog werden die Emotionen an sich überhaupt nicht beachtet. Die Emotion an sich wird als „falsch“ bewertet. Im zweiten Dialog werden die Emotionen zwar interpretiert, aber hier wird falsch interpretiert, was eigentlich sogar fast schlimmer ist als die erste Option weil man schwerer wieder raus kommt. Erst im dritten Dialog schließlich wird das Sachthema als solches überhaupt effektiv behandelt, was nur möglich ist, weil zuerst, beziehungsweise gleichzeitig, die Emotion an sich ernst genommen wird und versucht wird diese zu verstehen. Wir können also drei große Fehler machen. 1. Wir können behaupten, der andere empfindet „falsch“. Das habt ihr nicht zu entscheiden, eine Emotion ist eine Tatsache, an der ihr nichts rumzuinterpretieren habt. 2. Wir können behaupten, eine Emotion bestehe zwar, habe aber völlig falsche Gründe zu bestehen und nicht auf die Bewertungsebene der anderen Person eingehen. Ihr entscheidet nicht darüber, warum die Emotion zustande gekommen ist, sonder derjenige, der sie empfindet. Die Gründe können euch unsinnig vorkommen, aber dann sind die Gründe anzugehen, nicht die Tatsache, dass der andere über die Gründe zu entscheiden hat. Vielleicht findet ihr einen besseren Grund, der den Partner mehr trifft, als der von ihm angenommene. Aber zu entscheiden hat letztlich der andere! Ihr könnt versuchen zu verstehen, was ihn dazu bewogen hat so zu empfinden und ihm diese Ängste nehmen, wenn das nicht gelingt sitzt die Emotion tiefer oder ihr habt nicht richtig getroffen. 3. Wir können die Emotion als solche akzeptieren und auch versuchen die Bewertungsebene des anderen verstehen, uns aber von dem Spruch „Emotionen sind heilig“ einlullen lassen. Wir neigen dazu zu denken, Logik und Sinn hätte hier nichts zu suchen und weil der Partner ja so emotional ist, hat er auf jeden Fall Recht. Das ist Unsinn! Die Emotion an sich ist ernst zu nehmen. Die Gründe, die der andere hat diese Emotion zu haben sind ernst zu nehmen. Aber auch Emotionen folgen einer gewissen Logik, einer emotionalen Logik. Unsere Aufgabe ist es, die Logik des anderen zu verstehen und mir ihr zu arbeiten, nicht uns selbst einen darauf zu wichsen, dass wir gerade auf die Tränendrüse drücken und deswegen bekommen was wir wollen. Wenn eure Partnerin euch erklärt, dass sie nie wieder eifersüchtig sein will, aber gleichzeitig in Tränen ausbricht wenn ihr erzählt, dass ihr mit Trixie rumgeknutscht habt, dann hat sie es noch nicht geschafft ihr Bewertungsschema zu ändern. Trotzdem muss man ihre Emotion ernst nehmen, schauen was sie genau getroffen hat und was sie stört und DANN das Sachthema bearbeiten und gemeinsam überlegen, wie sie es in Zukunft vermeiden kann Eifersüchtig zu sein. Man muss ihr eben helfen, ihr Bewertungsschema zu ändern und damit auch was welche Emotionen bei ihr auslöst. (Ja das geht! Nein das ist nicht gegen die menschliche Natur. Alle Emotionen sind von Bewertung beeinflusst.) Oder man muss sich eingestehen, dass man unterschiedliche Wunschvorstellungen von der Beziehung hat und hier einen neuen Konsens finden. (Oder eben nicht.) 9.Eifersuchtserzeugende Personen Manchmal gibt es gewisse Personen, die bei der anderen Person eine ganz spezifische Eifersucht nur auf genau diese Person erzeugen, allein durch ihre Art und Anwesenheit, ohne dass es dem Partner ersichtlich wäre warum. Diese Personen zeichnen sich zumeist durch folgende Eigenschaften aus: eine sexuelle Bindung zu ihr existiert NICHT! Wohl aber ein konstanter gutmütiger Flirt Sie sind sehr extrovertiert und wirken sehr Selbstbewusst Sind es allerdings nicht gerade, vor allem wenn man sie besser kennt sind die Komplexe im Hintergrund oft größer als bei „normalen“ Menschen Sie haben einen Hang Emotionen und Beziehungen zu konsumieren. Sie sind eher Nehmer als Geber Sie flirten konstant mit nahezu allen Personen um sie herum Sie lassen allerdings kaum jemanden wirklich ran Sie haben eine „Jeder ist frei“ Einstellung Sie haben oft einen gewissen Hang in „Situationen“ zu geraten, sprich ihr Leben nicht so sehr im Griff Sie kommen mit Personen des anderen Geschlechts deutlich besser klar, als mit ihrem eigenem Sie haben eine körperliche Eigenschaft, die euer Partner sich an sich schon länger wünscht Ihr seht im Grunde genommen alles typische Zeichen für niedriges Selbstbewusstsein. Nur das euch selbst das irgendwie überhaupt nicht auffällt, wenn ihr mit dieser Person Zeit verbringt, sondern es ist NUR für das andere Geschlecht ersichtlich. Nicht nur für euren Partner, auch andere Menschen des Geschlechts eures Partners werden das bei diesen Personen vermutlich ähnlich sehen. Ich kann euch leider nicht sagen, woran das liegt, aber seit euch bewusst, dass es solche Personen gibt und das die Eifersucht eures Partners in dieser Situation eine Art Rettung für euch sein kann. Denn eine Beziehung mit diesen Personen führt oft zu Monatelang andauernder Stress, der sogar nur zum geringeren Teil von eurem Partner ausgehen wird. Mein bester Schuss ins Blaue wäre, dass man als Mensch des anderen Geschlechts durch die Nähe und den konstanten Flirt einen gewissen Lustgewinn zieht, während der Partner die Nähe nicht hat und den Flirt nicht wahrnehmen kann und demzufolge nur die Selbstsichere Fassade und die Rücksichtslosigkeit sieht. Bzw. andersrum, man selbst ist von der zur Schau gestellten Offenheit geblendet und daher eher bereit die rücksichtlosen Anteile in Kauf zu nehmen, zumal sie gegenüber einem selbst nicht so deutlich hervortreten. 10. Kontrolle geben, Kontrolle abgeben Euch ist sicherlich aufgefallen, dass viele von den Tipps und Tricks hier letztlich darauf abzielen dem Partner die Kontrolle über das eigene Liebesleben anzuvertrauen und sogar die eigene Kontrolle ein Stückweit abzugeben. Letztlich ist aber eigentlich das Gegenteil der Fall! All diese Tipps zielen darauf ab, dem Partner die Möglichkeit der Kontrolle zu geben und weniger darauf, tatsächliche Kontrolle zu haben. Durch die offene Möglichkeit zur Kontrolle schwindet der Wunsch, diese Kontrolle tatsächlich auszuführen immer mehr, bis er schließlich ganz verschwindet. (Sollte das nicht der Fall sein, habt ihr es mit einer eher pathologischen Eifersucht zu tun, einem Klammerer. Solche Menschen hätten am liebsten eine Fernbedienung für euer Leben. Aber auch hier merkt ihr dann, unter anderem durch die immer geforderte offene Aussprache, dass ihr ständig nur aktiv eingeschränkt werdet und nie etwas erlaubt bekommt. Ein solche Missgleichgewicht ist mit diesen Techniken dann viel schneller erkennbar und man kann es dem anderem eindeutig vor Augen führen. Manchmal hilft das, denn viele Menschen nehmen sich selbst gar nicht wahr. Man selbst hat außerdem gerade für die kleinen Unwohlgefühle nicht so das Langzeitgedächtnis. Für Konkrete Vetos und direkte Anweisungen dagegen schon!) Man könnte natürlich Fragen: Warum soll ich diesen Umweg gehen? Warum soll ich nicht einfach sagen ich lasse mich von überhaupt nichts kontrollieren, gebe dazu auch keinerlei Möglichkeit und Gelegenheit und wenn der andere damit nicht klar kommt, ist das sein Problem? Eine solche Beziehung ist bar jeder Planbarkeit und Sicherheit. Sobald es einen heftigeren Streit gibt, wird sie sehr wahrscheinlich auseinander gehen. Wir sind ja schließlich alle frei wie die Vögel. Eine wirkliche Chance sich langfristig und intensiv zu entwickeln hat diese Beziehung eher nicht, da man sich ja gleichzeitig auch weigert sich mit den Ängsten und damit auch mit der Persönlichkeit des anderen auseinanderzusetzen. Man verweigert im Grunde genommen ja sogar gänzlich die Kommunikation in diesem Punkt. Menschen die dieses Konzept vertreten kann man leider oft beobachten, wie sie im späterem Alter entweder sehr allein und einsam sind, oder aber euch mit ernster Miene erzählen sie hätten „das mit der freien Liebe“ früher auch mal ausprobiert und seien jetzt zu dem Schluss gekommen, das zu echter Liebe eben doch Eifersucht und monogame Exklusivität gehöre mit all ihren Fallstricken. Gefangen zwischen diesen beiden Extrema sind sie oft nie richtig zufrieden und wesentlich mit verantwortlich für die sich so beharrlich haltenden Gerüchte, eine offene Beziehung bzw. eine Beziehung ohne Eifersucht wäre gar nicht möglich oder sogar es handle sich bei einer solchen Beziehung gar nicht um „echte Liebe“. (Ich warte übrigens bis heute noch auf eine Definition dafür was die „echte Liebe“ eigentlich von der „unechten“ unterscheidet.) Lasst euch von diesen Gescheiterten nicht ins Boxhorn jagen und orientiert euch stattdessen lieber nach oben, dahin was alles möglich sein kann. Dahin, wie geil das Leben sein kann, wenn man es nur anpackt! Sodele! Ich hoffe mal dieser Text hat euch weitergeholfen. Anmerkungen, Fragen, Ergänzungen alles her damit. Wenn mir noch weitere Tricks einfallen oder ich neue lernen sollte werde ich es hier in den ersten Post reineditieren.
  9. Ich:24 M Problem: Vor kurzem Umzug von Stuggi in den Osten für mindestens 3 Monate,jedoch mit regelmäßigen Besuchen in Stuttgart. Eine Woche vor dem Umzug bin ich eine Beziehung eingegangen, ich liebe sie ja auch, aber ist eben auch noch sehr frisch. Sie vertraut mir (das problem). Hier habe ich jetzt mehrere Frauen kennengelernt und bei 2 läuft es auch auf Affären/ Beziehungen hinaus.... Die in Leipzig wissen das ich auch viele Frauen gedadet habe und ihnen werde ich auch nicht versprechen das ich treu bin. Allerdings habe ich auf drängen meiner freundin in stuggi zu dieser gesagt, dass sie mir vertrauen kann....und jetzt Lüge ich sie an, von wegen ich geh mit freunden weg etc... Zudem hatte ich gestern das problem nicht hart zu werden, bin zwar gerade gestresst und angeschlagen, aber habe auch die befürchtung, das ich da probleme habe wegen meinem gewissen... Ja, ich weiss... Ich muss es meiner freundin sagen, aber ich bin quasi ihr erster freund, habe sie entjungfert und ich will sie nicht unbedingt verlieren und noch weniger sie kaputt machen, was aktuell aber irgendwann passieren wird, wenn sie es schnallt, erste vertrauenszweifel Ihrerseit kamen schon auf. Danke für Tipps und Meinungen! Beste Grüße Noob
  10. Tobimcl

    Eifersucht

    Hier ein neuer Versuch nach missachteter Ordnung😒 Einige haben schon geantwortet, würde mich über weitere Antworten freuen. Mein Alter:29 Ihr Alter:21 Art der Beziehung: offen / MLTR Dauer der Beziehung: 14 Monate Problem: Hi Leute, ich hab ein kleines Problem. Kurze Vorgeschichte: Ich befinde mich derzeit in eine MLTR mit 2 Frauen. Nennen wir sie Ingrid und Bärbel. Mit Ingrid bin ich schon 1,5 Jahre "zusammen" mit Bärbel 1 Jahr. Zur Zeit empfinde ich mehr für Bärbel. Mit Ingrid entwickelt es sich allmählich eher zur Freundschaft von meiner Seite aus. Beide kennen meine Lebenseinstellung, Pickup&Co. Ich bin/war immer zu 100% Prozent ehrlich. Beide wissen voneinander, was nicht immer unproblematisch war. Bärbel hat in der Vergangenheit schon einmal auf ner Fastnachtsfeier fremdgevögelt. Dazu muss ich sagen die Regeln sind jeder darf machen was er will. Damals hat mich das aber wenig bis gar nicht gestört. Mit der Zeit hat Bärbel einen immer größeren Platz in meinem Leben eingenommen und sie meinte auch immer das ich der Mittelpunkt und ihr wichtig wär bla bla.. Letzten Freitag, als wir am Abend verabredet waren was sie unbedingt wollte und sie davor mit ihrem guten Freund/Kumpel unterwegs war, ist sie nicht mehr vorbeigekommen weil sie mit ihm geschlafen hat. Seit dem ist alles komisch und ich konnte meine Eifersucht nicht verbergen. Ich bin hin und her gerissen zwischen meinen 'Gefühlen und der Rationalität. Ich weiß zwar dass ich ihr nix verbieten sollte und nicht eifersüchtig sein sollte, aber irgendwas in mir schreit. (obwohl ich normalerweise sehr selten eifersüchtig bin) Es hat sich irgendwas verändert und ich fühle, dass ich es nicht mehr unter Kontrolle habe. Dazu kommt noch, dass sie sobald sie wieder zurück kommt (am Sonntag, sie ist grad zuhause bei ihren Eltern) sich erst, anstatt mit mir, mit dem Kumpel treffen wollte, was sie mir erst verschweigen wollte weil sie Montag vorgeschlagen hat. Sie meinte sich mit ihm einfach nur so treffen... Ein kleines Detail: sie hat (schon immer) ein Bild von ihm im Portmonee. Ich weiß gerade nicht was ich machen soll, kann nicht klar denken. Ich spiele mit dem Gedanken es mit ihr zu beenden, aber der Beta in mir sagt nein. Sorry für den abgehackten Schreibstil, ich bin müde und hab grad n Bier getrunken^^ Würde mich über antworten freuen. Seid hart zu mir!:D grüße
  11. Tobimcl

    Eifersucht MLTR

    Hi Leute, ich hab ein kleines Problem. Kurze Vorgeschichte: Ich befinde mich derzeit in eine MLTR mit 2 Frauen. Nennen wir sie Ingrid und Bärbel. Mit Ingrid bin ich schon 1,5 Jahre "zusammen" mit Bärbel 1 Jahr. Zur Zeit empfinde ich mehr für Bärbel. Mit Ingrid entwickelt es sich allmählich eher zur Freundschaft von meiner Seite aus. Beide kennen meine Lebenseinstellung, Pickup&Co. Ich bin/war immer zu 100% Prozent ehrlich. Beide wissen voneinander, was nicht immer unproblematisch war. Bärbel hat in der Vergangenheit schon einmal auf ner Fastnachtsfeier fremdgevögelt. Dazu muss ich sagen die Regeln sind jeder darf machen was er will. Damals hat mich das aber wenig bis gar nicht gestört. Mit der Zeit hat Bärbel einen immer größeren Platz in meinem Leben eingenommen und sie meinte auch immer das ich der Mittelpunkt und ihr wichtig wär bla bla.. Letzten Freitag, als wir am Abend verabredet waren was sie unbedingt wollte und sie davor mit ihrem guten Freund/Kumpel unterwegs war, ist sie nicht mehr vorbeigekommen weil sie mit ihm geschlafen hat. Seit dem ist alles komisch und ich konnte meine Eifersucht nicht verbergen. Ich bin hin und her gerissen zwischen meinen 'Gefühlen und der Rationalität. Ich weiß zwar dass ich ihr nix verbieten sollte und nicht eifersüchtig sein sollte, aber irgendwas in mir schreit. (obwohl ich normalerweise sehr selten eifersüchtig bin) Es hat sich irgendwas verändert und ich fühle, dass ich es nicht mehr unter Kontrolle habe. Dazu kommt noch, dass sie sobald sie wieder zurück kommt (am Sonntag, sie ist grad zuhause bei ihren Eltern) sich erst, anstatt mit mir, mit dem Kumpel treffen wollte, was sie mir erst verschweigen wollte weil sie Montag vorgeschlagen hat. Sie meinte sich mit ihm einfach nur so treffen... Ein kleines Detail: sie hat (schon immer) ein Bild von ihm im Portmonee. Ich weiß gerade nicht was ich machen soll, kann nicht klar denken. Ich spiele mit dem Gedanken es mit ihr zu beenden, aber der Beta in mir sagt nein. Sorry für den abgehackten Schreibstil, ich bin müde und hab grad n Bier getrunken^^ Würde mich über antworten freuen. Seid hart zu mir!:D grüße
  12. 1. Ich bin 242. Sie ist 233. Sehen uns mehrmals die Woche, seit einem halben Jahr4. Wir haben eine Sexbeziehung5. Hey Leute, eine meiner Fuckbuddies/Fickbeziehungen/Affären (wir haben seit 'nem halben Jahr regelmäßig guten Sex) ist seit ca. einer Woche vergeben. Sie fragt mich trotzdem nahezu täglich nach Treffen. Die letzten 3 Anfragen habe ich ihr "weil ich geschäftlich viel zu tun habe" abgesagt. [Sie weiß, dass ich selbstständig bin und viel Zeit in mein Unternehmen investiere.] Wäre schade wenn das durch einen von mir gesetzten "freeze" in die Brüche gehen würde, weil der Sex echt der Wahnsinn ist. Habe mir überlegt weiter mit ihr was zu unternehmen und sie eben als Pivot-Frau fürs Gamen anderer Frauen zu "benutzen", zwecks Social Proof. Danke, danke, danke! 6. Wie halte ich sie am besten warm ohne in der friendzone zu landen?
  13. Tobimcl

    Polyamorie

    Hi Leute, wie manche von euch aus einem anderen Thread bereits wissen, befinde ich mich momentan mit 3 Frauen in einer offenen Beziehung, wobei ich eine davon eher als Affäre bezeichnen würde, da sie relativ neu ist und ich mit den anderen Beiden ein intensives Vetrauensverhältnis pflege, was auf nahezu 100% Ehrlichkeit beruht. Das heißt unter Anderem, dass beide voneinander wissen, die 3te erst lediglich, dass es noch andere gibt. Ich versuche trotzdem hin und wieder gamen zu gehen, auch wenn oft die Comfortdroge Besitz von mir ergreift. Wie ist es bei euch. Seid ihr in ähnlicher oder gleicher Situation und wie managt ihr das Ganze? Habt ihr schonmal versucht beide sich gegenseitig vorzustellen? Freue mich auf eure Antworten
  14. Kingfrosch

    Ist das Pickup?

  15. Tach zusammen. Lasst mich mich erst einmal bitte kurz vorstellen. Ich selbst, 29, hatte mich bis vor wenigen Jahren sehr ausführlich mit PickUp befasst und glaube ohne Selbstüberschätzung sagen zu können, dass ich extrem viel gelernt und umgesetzt hatte. Ich hatte zu dieser Zeit wirklich unzählige Frauengeschichten, meist 3-5 Affären und offene Beziehungen parallel, viele One-Night-Stands etc. Ich habe es damals sein lassen, da ich an eine sehr gütige und selbstbewusste Frau (jetzt 26) kennenlernte, die mir extrem wichtig wurde und die meine anderen Liebschaften extrem störten. Bei ihr führten sie nicht dazu, dass sie sich von mir trennte, sondern dass sie sich auch eine Affäre suchte, allerdings schon etwas relativ regelmäßiges und ernstes. Erst als ich meine Geschichten mit anderen Frauen einstellte, beendete auch sie ihre Affäre. Wir leben nun seit 6 Jahren zusammen, haben vor zwei Jahren geheiratet und letztes Jahr unsere Tochter bekommen. Leider kann ich nicht umhin zu sagen, dass ich immer noch ein immenses Verlangen nach anderen Frauen habe, das ich die letzten Jahre über unterdrückt habe. Ansonsten bin ich wirklich ABSOLUT zufrieden mit meinem Leben, meine Tochter entwickelt sich prächtig, mein Beruf macht mir Spaß und ich bin erfolgreich. Dieses eine Thema aber frisst mich fast auf. Ich sehe regelmäßig Pornos an, was wohl eine Kompensation ist. Ich habe keine Ahnung, wie ich es schaffen kann, meine Triebe zu leben und in diesem Bereich Erfüllung zu erfahren, da ich weiß, dass meine Frau das nicht ohne ernsthafte Konsequenzen mit sich machen lassen würde. Ich habe in manchen Situation immer noch eine immense Anziehung auf andere Frauen, bekomme sehr direkte Komplimente, Frauen sprechen mich aktiv im Club an und schmeißen sich mir gleich an den Hals. Sicher hat das auch damit zu tun, dass ich nicht needy wirkte, da ich selbst ja aufgrund meiner Unentschiedenheit eher zurückhaltend bin. Dass ich nicht schlecht aussehe, auf mein Äußeres achte und im Hinblick auf vieles sehr lebensfroh bin trägt sicher das seinige dazu bei. Ich kann Frauen auch immer noch aktiv ansprechen, habe aber ein schlechtes Gewissen, wenn es um mehr als beispielsweise einen Tanz geht. Schwerer wiegt aber meine Befürchtung von irgendwem gesehen zu werden, der meine Frau kennt und die Annahme, von einem Mädel abgelehnt zu werden, sobald sie erfährt, dass ich "vergeben" bin. Mehr als ein paar mal Knutschen im Club war außerhalb meiner Beziehung/Ehe in den letzen Jahren nicht drin. Meine Frage: War von euch jemand bereits in einer vergleichbaren Situation und hat es geschafft, diese zu seiner Zufriedeheit zu verwandeln? Falls ja, zeigt mir bitte den Weg aus meiner Misere :) ! Ich möchte kein Sucker-Dad sein, der seine Familie verlässt und ich möchte auch, dass meine Frau glücklich ist. Allerdings möchte ich auch SELBST glücklich sein und das bin ich derzeit nicht. Sicherlich würde meine Unzufriedenheit irgendwann auch meine Ehe belasten, einfach weil mir Schwung und Inspiration abhanden kommen... Was tun?
  16. Peace Leute, heute ist mal wieder ein typischer Montag, die Motivation die alltägliche Schreibtischarbeit zu erledigen hat seinen Nullpunkt erreicht. Ich persönliche nutze diese Zeit meist indem ich mich durch diverse Foren und Blogs wühle und mir versuche neues Wissen anzueignen. Diesmal bin ich dabei auf den Artikel Women Get BORED With Their Monogamous Men von BlackDragon gestoßen. http://www.blackdragonblog.com/2013/09/29/women-get-bored-with-their-monogamous-men-even-more-scientific-proof/ Zusammenfassend geht es bei dem Blogpost um die bei Frauen biologisch bedigt nicht mögliche Monogamie. Frauen verspüren demnach nach einer Beziehungsdauer von ca. 3 Jahren ( grob gefasst nach 2 - 5 Jahren ) kaum bis keine sexuelle Anziehung mehr für Ihren Partner und bekommen das Gefühl, dass etwas nicht mehr passt, was genau wissen sie allerdings selber nicht, es werden lediglich mögliche Ursachen gesucht. Ein Beziehungsende oder Betrügen ist also in den meisten Fällen garantiert. Evolutionär ist das damit zu erklären, dass Frauen die Aufgabe haben Kinder zu bekommen um die Spezies zu erhalten, falls also nach einem gewissen Zeitraum ( 2 - 5 Jahre ) kein Kind geboren wird, wird der Partner aus biologischer Sicht als nicht potent abgestempelt. Es ist demnach nicht entscheidend wie perfekt sich jemand in Form hält, wie alpha jemand ist oder wie viel jemand in eine Beziehung investiert, sie ist in jedem Fall zum Scheitern verurteilt. Mögliche Lösungsansätze eine Beziehung weiterhin mit Sex am laufen zu halten: - MLTR - Mit Zeitabständen von 2 - 3 Jahren neue Kinder bekommen Laut dem Author handelt es sich hierbei nur um ein westliches "Problem", da in den süd-/östlichen Regionen meistens durch Unterdrückung und kulturelle Unterschiede eine "Zwangsmonogamie" herrscht, was sich allerdings meiner Meinung nach in einigen asiatischen Ländern zu europäisieren scheint. Ich muss gestehen, dass mich der Beitrag und die zahlreichen Kommentare ziemlich traurig gemacht haben und ich nicht mehr wirklich erkennen kann, was dann wirklich für eine LTR spricht. Wie seht ihr das ganze Thema, habt ihr vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie meint ihr verhält es sich mit dem Thema, wenn sie die Pille nimmt, dem Körper also dauerhaft eine Schwangerschaft vorgetäuscht wird? Ist der Gedankensatz der Monogamie einfach grundlegend falsch? Ruhrpottliche Grüße!
  17. Hey Leute, bisher habe ich nie mehrere Frauen gleichzeitig gedated, doch seit ich mit mit meiner letzten Freundin schlussgemacht habe, hab ich angefangen mindestens 4mal die woche rauszugehen und frauen anzusprechen. Jetzt hab ich natürlich viele Nummern, Dates und schon 2 OneNightStands gehabt. Außerdem hab ich mit einemMädel geschlafen, die ich auch in 3 Tagen wiedersehen werde. Aber ich will nichts festes mit ihr und gleichzeitig andere daten, wobei mir wichtig ist,dass ich ehrlich bin, dafür würd ich auch in Kauf nehmen dass sie es falls es gar nicht geht, beendet. Also wie geht ihr so etwas an, wann ist der Zeitpunkt am Besten, um so etwas zu sagen, und was genau sag ich, um meine Chancen zu erhöhen, dass sie okay mit etwas offenem ist, und sie am ehesten nicht verletze. Bin selbst immer eher ein so ein netter typ,von daher glaub ich leider, dass die Mädels immer denken ich will auch eine Beziehung.
  18. Hallo Liebe Leute, zunächst die Vorgeschichte. Ich habe über Weihnachten ziemliche Brainfucks geschoben, die ich vor allem in Winterdepressionen verorte, bezüglich meiner derzeitigen LTR. Sie hatte mal einen MMF-Dreier und das ist mir immer wieder durch den Kopf gewandert. Dieser Thread schließt direkt an den letzten an, wo ihr mir zum Teil echt gute Hilfe geleistet habt! Ich weiß, dass dieser Eifersucht-Brainfuck absoluter Bullshit ist, wahrscheinlich irgendwo tief verankert in unserer gesellschaftlichen Konditionierung hinsichtlich dessen was Mann darf und Frau scheinbar nicht, wie dem auch sei. Ich muss zugeben, ich habe letzten Endes doch mit meiner Freundin über den Brainfuck gesprochen und teilweise angeschnitten, wo er begründet lag. Ich habe ihr auch immer wieder klar gemacht, dass ich objektiv absolut distanziert von diesen Gedanken bin und diese im Kontext meiner Depressionen stehen. Ich hatte wirklich meinen Frame verloren und Angst ihr meine Eier geschenkt zu haben, aber irgendwie schien es umgekehrt. Der Sex ist seitdem phänomenal besser geworden. Ich hatte nochmal einen ordentlichen Eifersuchtspush letzte Woche, nachdem ich mit einem Freund einen drauf gemacht habe und ziemlich verkatert war und dann noch zu Pornos masturbiert habe, was bei mir für gewöhnlich einen äußerst negativen Effekt auf die Depressionen hat. Meine Freundin hat dann am selben Abend nach dem wahrscheinlich besten Orgasmus ihres Lebens (ich meine das ziemlich Ernst, vaginaler Orgasmus nahe am Squirt und sie ist abgesehen von dieser - in der Realität auch eher lahmen - MMF-Geschichte definitv weniger erfahren als ich) einen Block gefahren. Sie hat mir einen Blowjob gegeben und ich habe Sie etwas dirigiert, wie sie es besser machen könnte. Das war ihr dann zu viel, obwohl es sonst auch für sie in Ordnung geht. Ich bin dann aufgestanden, habe ihr gesagt, dass es mich nervt, dass sie mich wie einen kalten Fisch liegen lässt, anstatt mir zu sagen, dass sie von meinen "Anweisungen" genervt ist. Die Situation war dann auch unangenehm und durch meinen Brainfuck angestachelt kamen viele Gedanken zusammen. Ich habe ihr dann erklärt, dass sie sexuell selber zu wenig Initiative zeigt und sich vor allem nehmen lässt statt zu geben und habe dann allen Ernstes noch gesagt, dass darin auch mein Brainfuck hinsichtlich Ihres Dreiers begründet liegt, da ich das Gefühl habe, das Sie zu wenig eigene Entscheidungen trifft und darin auch meine Angst begründet läge, dass Sie sich mal betrunken mir nichts dir nichts von einem anderen abschleppen ließe. Sie hat das dann dementiert und gesagt, dass das seinerzeit eine bewusste Entscheidung zwar betrunken, aber als Single war und sie sich auch bewusst dagegen entscheidet von Männern angegraben zu werden, seit wir zusammen sind. Soweit so gut, schlagt ihr euch wahrscheinlich alle schon die Hände über dem Kopf zusammen; das habe ich auch getan und vielleicht auch zu Recht und es wird tatsächlich alles den bach runter gehen. ABER: Der Sex ist seitdem viel besser geworden!? Was ist hier los?? Die Blowjob-Qualität hat rapide zugenommen (der erste Deepthroat folgte zwei Tage später etc...) Sie lässt sich volles Rohr auf die vaginalen Orgasmen ein, die ihr vorher noch aus irgendeinem Grund Angst bereiteten, reitet mich neuerdings wie eine Stute den Hengst und hat endlich sogar mal selbst Analverkehr vorgeschlagen (nachdem das stets von mir ausging.) Ich bin kürzlich zu einer Schlussfolgerung gekommen. Bei meinem ersten Depressionsschub Anfang November habe ich ihr gegenüber zugegeben, dass ich schon zweimal Beziehungen gegen die Wand gefahren habe, als depressive Phasen zu Ende gingen, nämlich dergestalt, dass ich beide Male angefangen habe wie nichts Gutes rumzuvögeln. Vielleicht steckt es in genau diesem Frame (ich nenne Depressionen nicht gerne einen Frame, das ist eine bittere Angelegenheit aber eben doch auch meine Realität), dass sie vermehrt den Drang hat mich zu halten. Jetzt kommt aber noch der Burner - ich fange fast an, gläubig zu werden - eine HB, die ich 2012 auf einer Tramp-Reise durch quer Europa gevögelt habe :D, meldete sich just Anfang Januar und kündigte an am 15./16. in meiner Nähe zu sein und vorbei kommen zu wollen. Wir haben uns seit 2012 schon zweimal wiedergetroffen und es wurde jedesmal intim. Jetzt ist es hinsichtlich meiner Values definitiv so, dass ich meine LTR NICHT betrügen will. Dennoch keimt in mir der Gedanke auf, dass irgendwie Richtung FFM zu treiben. Zumal besagte Bekanntschaft auf meine Frage ob sie auch in einer LTR sei, antwortete (frei aus dem Englischen): "ich denke, ich bin um einiges offener und entspannter geworden. Ich bin nicht sicher ob ich so richtig in einer LTR bin, ich erfinde gerade in gewisser Weise neu, was das für mich bedeutet, aber wenn ja, dann ist morgen mein zweijähriges Jubiläum." <--Haha, hab sie vor WENIGER als zwei Jahren getroffen und wir haben zumindest sehr intensiv rumgemacht. Vielleicht neige ich zur Überinterpretation, aber ich glaube die nette Dame hat sich extrem geöffnet (und sie war schon damals - positiv gemeint - eine Schlampe ersten Grades) und mit ihr wäre eine FFM-Sache locker möglich. Zumal sie dann auch noch schrieb: "Wir können ja zu dritt was machen. Oder zu zweit. Whatever works." Ich habe mich jetzt zeitweise im Text etwas überschlagen und kann gut verstehen, wenn der ein oder andere mich scharf kritisiert für den Frame-Verlust gegenüber meiner LTR; meine Einstellung ist gerade, dass ich weiterschaue und wenn ich's verbockt habe, habe ich's halt verbockt. Der Sex ist immerhin besser denn je. Nun meine Frage: Was denkt ihr? Sollte ich ein Treffen zwischen uns drei in bevorzugt abendlich gemütlicher Atmosphäre und mit etwas Alkohol arrangieren und es irgendwie drauf anlegen? Als ich meinen Frame-Verlust gegenüber meiner Freundin hatte, hatte ich unmittelbar vorher unverbindlich gefragt ob sie sich auch mal einen FFM vorstellen könnte und sie meinte theoretisch ja. Nach meinem Frameverlust laberte ich was von "Tryout-Phase" und mit Rückblick darauf war sie dann eher etwas verletzt. Ich weiß gerade auch nicht, es gibt einfach so viele Details die der jetzigen Situation unmittelbar vorausgehen. Ich habe ihr auch ehrlich erzählt, dass besagte Bekanntschaft mich besuchen kommt und was damals zwischen uns lief. Sie würde sie lieber nicht treffen, aber hat auch nicht gebockt, als ich ihr sagte, dass ich das Treffen will. Ich brauch gerade einfach irgendwie Feedback und vielleicht noch ein paar Text-Tipps, werde mich aber morgen auch nochmal etwas in die Thematik einlesen. Ich hoffe ihr könnt mir bei diesen wirren Rahmenbedingungen ein paar Tipps hinsichtlich Frame und Einleitung des FFM geben, sofern ihr das für eine erwägbare Idee haltet. Vor allem wie führe ich meine LTR ran, da sie ja insgesamt die sexuell Unerfahrenere ist? (Ihr MMF ist so gesehen nichtmal die Bezeichnung wert, im Grunde hat nur einer zugeschaut <-- seid mir nicht böse für meinen letzten Thread, ich weiß wie lächerlich es im Grunde ist, in lichten Momenten lache ich selbst drüber.) Und was sagt ihr zu der Frame-Geschichte hinsichtlich Anfang November? Mache ich mir doch nur was vor oder könnte da was dran sein? Oder ist der Übersex eher mit letzten Zuckungen zu vergleichen? Bis dahin!
  19. So, seit Februar bin ich jetzt Single. Das zu bleiben ist enorm schwierig, wenn man es will. Hier ein paar Beispiele, von Damen die partout nicht begreifen wollten, dass ich frei sein will: I. Gleich im Februar: Ich hab in der gleichen Woche, als meine Brainfuck-Beziehung zu Ende war, eine alte FB kontaktiert und aufgewärmt. Mehrfach hat sie mich vor, während und nach der Vöglerei gefragt, ob ich denn nichts ernstes will. Da sich das bei unserem 4. Date nicht geändert hat und sie mir irre Eifersuchtsszenen gemacht hat, hab ich den Kontakt abgebrochen. II. Anfang März: ...habe ich eine zweite angewärmt, die schon immer schwer auf mich gestanden ist und auch an der Hand ihres Freundes immer nur Augen für mich hatte, sobald ich in der Nähe war. Sie ist einmal zum vögeln vorbei gekommen und wir haben drei Runden gedreht. Ab der zweiten eigentlich mehr, um Ihr Gequatsche und Drama zu unterbinden. Als auch endlich bei ihr der Groschen gefallen war, dass ich wirklich keine Beziehung will, ging es so los, dass sie immer wieder am Telefon von anderen Typen erzählt und jedes Mal eine neue Beziehung hat. III. Von Mai - September Da hatte ich was mit einer richtig süßen, wenn auch gestörten (siehe "Wie erkennt man Granaten im Bett") Russen-Maus am Laufen. Wann immer wir zusammen gekommen sind, hat sich die Lust breit gemacht. So sind wir in meinem Stammlokal im Klo übereinander hergefallen, auf dem Heimweg vom Chiemsee 3 Stunden am Parkplatz stehen geblieben. Und als sie ihren neuen Freund hatte und der die nächste Woche bereits im Krankenhaus war, war sie auch bei mir. Auch ihr hab ich von Anfang an gesagt, dass ich keine Beziehung will. Nach jeder Nummer, die wir geschoben haben kam sie an mit sämtlichen Beziehungsmodellen, die wir haben könnten. Das eine Mal hab ich es totgeschwiegen, das andere Mal hab ich gesagt: "Ok, offene Beziehung - das machen wir!" und zum Schluss war es dann Freundschaft+. Aber auch sie hat mir immer wieder gesagt, dass sie eine Beziehung will und sie mich braucht, dass ich für sie da wäre.... IV. August: Die Millionärin Mit ihr war ich auch am Chiemsee (Facebook-Date), am Wochenende darauf hat sie mich in ihre Villa mit Seeblick und Hallenbad etc. pp eingeladen. Am Wochenende danach war dann bei mir eine GIN-Party, zu der ich sie als Revanche mitgenommen hab. Das nächste Wochenende hab ich mich dann mit einer vorgeschobenen Krankheit (Ok, hatte echt eine Sportverletzung) davor gedrückt zu ihr zu fahren, so ist sie halt nochmal zu mir gekommen und hat mich gepflegt. Auch ihr hab ich schon von Anfang an gesagt, dass ich KEINE Beziehung will und sie ist dann immer damit angekommen: "I mog di teiln". Die Frage, ob ich zwischendrin eine andere hatte, hab ich wahrheitsgemäß bejaht(Die Russin, die scharfe 46-jährige Nymphomanin und eine ONS, die ich in der Einkaufspassage abgeschleppt hab). Hat sie aber trotzdem nicht davon abgebracht ein sündteures Wellnesswochenende aus den Hut zu zaubern. Da hab aber dann ich endgültig die Notbremse gezogen. Sie sucht immer noch Kontakt zu mir. V. Mai - eigentlich immer noch Die rattenscharfe Mutter von einem Kumpel - auf die ich schon seit 15 Jahren stehe ist mir wieder in die Finger gekommen. Nur im Mai hab ich das durcheskaliert und auf dem Parkplatzboden im Regen ist es dann passiert. "Ich habe die Grenze überschritten" Jedoch waren wir trotzdem auf jeden Sommerfest und ich auch mehrmals bei ihr zuhause, hier kam es nie mehr zum vögeln aber immer wieder zu heftigen Knutschereien bis zu dem bestimmten Punkt, an dem dann jedesmal das Pussy-Shield aufgefahren wurde. Im Oktober ist sie mir ausgebüchst, als ich mit ihr gemeinsam unterwegs war. Hab sie darauf gefreezt bis letzte Woche Freitag, da ist sie mir wieder über den Weg gelaufen und wollte mit mir reden. "Ich weiß, dass du keine Beziehung willst und lass uns einfach Freunde bleiben. Ich habe Angst, dass ich mich in Dich verliebe und Du mein Herz brichst." VI. November bis heute (!!) Im November hab ich so einen Facebook-Test "7 Gründe mit wir was trinken zu gehen" kurz und knapp mit "wann? wohin?"kommentiert. Eine halbe Stunde später war dann das Date ausgemacht. Ich war mit ihr in der Schwabinger 7 und alles war ein bisschen unterkühlt und distanziert. Irgendwie hab ich es mit dem"ich kann heute nicht mehr fahren" (der Grund, warum ich überhaupt das Auto dabei hatte) doch bei ihr eingecheckt, worauf es dann zum Sex kam (vielleicht erzähl ich das ganze Mal ausführlicher als eigenen FR). Das Wochenende darauf haben wir dann das ganze wiederholt. Das nächste hätte ich schon wieder kommen sollen - wollte aber mal wieder frei weggehen. Haben das dann auf Dienstag verschoben. So war ich dann am Dienstag bei ihr und sie am letzten Samstag bei mir. War echt eine supertolle Zeit und sie hat(te) einen hohen Stellenwert bei mir. Hat auch keine Wünsche offen gelassen, so dass ich garnicht ernsthaft darüber nachgedacht hätte, jetzt nebenbei was anderes ins Bett zu ziehen. Wenn ich für ein Wochenende nicht zugesagt habe (so wie für das kommende auch) hatte sie schon immer einen leicht beleidigten Unterton und mir aufgezählt mit wem sie dann am Abend weggeht und auch alle anderen, die sie angeschrieben haben hat sie mir präsentiert. Wobei ich das alles locker gesehen habe. Weiter wurde jedes Facebook-Kommentar von anderen Frauen mir Gegenüber sehr genau unter die Lupe genommen und bei mir hinterfragt, mit wem ich schon und blablabla... Heute kam dann der Eklat: Sie hat wieder so einen Test gemacht"Diese 3 Freunde wird S... heiraten". Das waren 2 Mädels und ich, die da raus gekommen sind. Dann kam ich mit meiner superschlauen Lösung, die ich kommentiert habe: "Wenn dann muss ich Euch drei heiraten, das geht schon eher. Werd mal da irgendwo bei den Moslems anrufen und schauen, wer das macht." Und seitdem ist der Zirkus perfekt. Ich zieh das weiterhin ins lächerliche. Weil es ja auch natürlich nur Spaß war und wenn sie das nicht versteht, dann passt sie einfach auch nicht an meine Seite. Warum schreib ich denn das alles heute? Um diese Zeit? Die Dame aus VI. macht mir einfach zu schaffen. Mit ihr hätt ich gerne längerfristig etwas gehabt. Aber Reisende soll man nicht aufhalten.
  20. Hallo Community, vor ca. 1,5 Jahren hab ich (44) mich zum ersten mal intensiv mit dem Thema Verführung, Beziehung, MLTR's e.t.c. befasst. Es zeigte Wirkung. Ich hatte dann einen ziemlich guten Drive mit Frauen und dann auch gleich eine kennengelernt, mit der ich bis Mitte diesen Jahres zusammen war ... ab dann bis jetzt eine gemeinsam vereinbarte Auszeit. Die Auszeit sollte uns beiden Gelegenheit geben, über die Art der Beziehung nachzudenken. Relevante Info: Ich kann nicht von mir behaupten, trotz meines Alters, mir die Hörner abgestoßen zu haben. Dafür gab es verschiedene Gründe. In den letzten Jahren war es eine Kombination aus "Nice Guy", Zeitmangel aus beruflichen Gründen und zu geringes Selbstwertgefühl in Bezug auf Frauen. Zurück zur Beziehung: Auch weil ich mir bisher die Hörner nicht abgestoßen haben und weil Sexual Attraction im Laufe der meisten Beziehung nachläßt, habe ich meiner Freundin gegenüber von Anfang an meinen Wunsch einer offenen Beziehung (Königin-Prinzip) kommuniziert. Wir haben darüber gesprochen, ich habe ihr die gleichen Rechte eingeräumt u.s.w. - Sie hat es erst einmal geschluckt, wenngleich sie damit nicht wirklich glücklich war. - Die Zeit verging, wir sahen uns meist nur am WE (wohnen 2h auseinander) ... und ich habe immer wieder mal meine neu gewonnenen Erkenntnisse bzgl. Alphaverhalten ihr gegenüber erfolgreich anwenden können. Aber: Andere sexuelle Beziehungen gab es aus Mangel an Gelegenheiten leider nicht (war ja am Wochenende immer bei ihr, berufliche Gebundenheit, ...). Also offene Beziehung noch nicht praktiziert. Ich mag meine Freundin sehr. Eine Königin findet man ja auch nicht alle Tage. Ich glaube allerdings nicht, dass sich Ihr Einstellung, eine monogame Beziehung zu führen, wesentlich geändert hat. Ich muß noch erwähnen, dass sie (43) ein Kind (4) hat und unbedingt ein weiteres Kind haben möchte. Natürlich hat sie nicht mehr viel Zeit … Grundsätzlich kann ich mir vorstellen, mehr als nur an den Wochenenden mit ihr zusammen zu leben (Umzug) und auch ein Kind mit ihr zu haben (ich bin ja auch keine 20 mehr)… aber dennoch sehe ich nach wie vor eine ehrliche offenen Beziehung als das beste Modell an. Aber realistisch gesehen, wird dies gerade mit einem neu geborenen Kind wohl sehr schwierig werden, eine aktive offenen Beziehung zu organisieren. Auch wenn ich diese Beziehung (trotz meiner noch vorhandenen Gefühle für sie) endgültig beende, wird sich die Frage nach einer offenen Beziehung mit Kind wohl bald wieder stellen. Ich habe das Gefühl (wir hatten hin und wieder kurze Telefonate und SMS während der Auszeit), dass die Auszeit in der nächsten Zeit positiv beendet werden kann, also dass wir wieder zusammen kommen. Ich bin also bereit für mehr Nähe und früher oder später auch ein Kind. An dem grundlegenden Problem hat sich allerdings nichts geändert. Meine Fragen: Seht Ihr eine offene Beziehung in dieser Konstellation als realistisch an? Gibt es Erfahrungen mit offenen Beziehungen mit Kind? Ich freue mich auf Eure Posts. Der Pick-Up-Fan
  21. Mein Alter: 31Ihr Alter: 314 Monate~ (wurde nicht wirklich kommuniziert - siehe unten)MLTR Situation: Hi Leute, kurz zur Vorgeschichte: http://www.pickupforum.de/topic/140090-3er-mmf-mit-gutem-freund-und-sexfreundschaft/#entry1928441 Mittlerweile hat es sich so ergeben das wir uns in einer MLTR befinden. Sie hatte irgendwann öfter danach gefragt was zwischen uns ist und wir einigten uns nach längerem hin und her auf eine Offene Beziehung. Während unserer Beziehung hatten wir einen dreier mit einer weiblichen Clubbekanntschaft, wo sie allerdings wieder in dass Alte Muster zurück gefallen ist, diesmal jedoch anders. Die zwei Frauen fingen an bei ihr zu Hause rumzuknutschen und schlossen sich im Anschluss in ihrem Schlafzimmer ein, sperrten mich quasi aus. Hat mich geärgert, denn irgendwie dachte ich gerade wegen der Offenen Beziehung würde sie da Intervenieren und sie, die neue vor die Wahl stellen: "Entweder er ist dabei, oder gar nicht". Kam leider nicht, also überlegte ich zu gehen hab es aber aus vielleicht aus 'falscher Schwäche' nicht getan. Als die beiden fertig waren kam sie an und entschuldigte sich, ich ignorierte sie jedoch. Am nächsten Morgen gabs dann trotzdem den dreier, allerdings fand ich die Aktion immer noch nicht wirklich gut und wir redeten drüber mit dem Ergebnis das dass nicht wieder vorkommen würde. Kein großes Gespräch, nur kurz Angeschnitten. Jetzt ist es so, dass sie vor kurzem im Urlaub war und kurz zuvor jemand anderen Kennengelernt hatte. Als sie wieder kam wollte sie eigentlich erst alleine sein, lud mich dann aber doch zu ihr ein (ohne das ich Druck oder ähnliches ausgeübt hatte). Wir verbrachten das Wochenende gemeinsam und in der kommenden Woche fing es an: Sie bräuchte etwas Abstand, würde sich gerne mit ihren Freundinnen am Wochenende treffen (und ihm) und war unter der Woche ziemlich kalt zu mir. Ansich kein Problem, gabs öfter. Jedoch diese Kalte Schulter war komplett neu (das Bedürfnis alleine zu sein nicht, beanspruche ich auch regelmässig) und schon ziemlich heftig aus meiner Sicht. Als sie sich dann mit ihm übers Wochenende getroffen hatte, schickte sie mir zuvor noch Fotos und fragte ob sie gut aussehen würde etc pp. - hab sie dazu beraten und ihr viel Glück gewünscht. Allerdings muss ich ehrlich gestehen das es mich ziemlich mitgenommen hatte, die Kombination aus Kalte Schulter und Er. Dummerweise lies ich mich zum Drama verleiten und bat zum Gespräch diesen Montag. Der Ausgang: Alles Gut, kriegen wir hin. Tut ihr Leid, aber sie bräuchte zur Zeit etwas mehr Raum (und ich bin wirklich keine Klette!). Für mich in Ordnung und danach fragte sie noch ob ich mit zu ihr wolle, wir hatten Sex und ich blieb über Nacht. Jedoch ist sie nach wie vor sehr Distanziert und vielleicht etwas vorsichtig. Diesen Samstag steht eine Party bei Freunden von mir an, wo sie gerne mitkommen würde (sie kennt noch nicht so viele meiner Freunde). Im Anschluss ist feiern angesagt und ich spiele mit dem Gedanken nicht "selbstverständlich mit ihr nach Hause mitzugehen", viel eher sie zu mir einzuladen wo sie entscheiden kann ob sie mit möchte oder nicht. Generell hat sie das nächste Wochenende auch schon geplant mit mir auf die Einweihungsparty von meinem Bruder mitzugehen, genau so wie andere Events in der Zukunft. Probleme: 1. Durch diese Kombination von Kalter Schulter + der Neue, realisiere ich eine Art Verlustangst bei mir. Kam sonst nie vor, doch diese Kombination hat mich irgendwie schon getroffen - vor allem weil wir sonst sehr offen, ehrlich und auch sehr direkt miteinander kommunizieren. Dazu würde ich gerne mal eure Meinung hören. 2. Ich weiß nun nicht so Recht wie ich mich korrekt verhalten soll. Mein "Fahrplan" für die kommende Zeit: Macht sie einen Schritt zurück, mache ich zwei zurück. Quasi auf Distanz mit Distanz reagieren. Bin da zur Zeit etwas ratlos und weiß nicht wie ich diese Situation nun handlen soll. Habe schon den Rest des Wochenendes mit Freunden verplant um da quasi entgegen zu wirken. Wir sehen uns sonst eigentlich fast jedes Wochenende (FR/SA - So, jenachdem meistens aber schon mind. 2 Tage) und je nachdem 1x mal unter der Woche. Über weitere Tipps oder Ratschläge wäre ich sehr dankbar, Abseits von meinen Fragestellungen. p.s.: Die Linksammlung von IndividualChaotin kenne ich schon, bringen mich aber nicht wirklich weiter - deshalb der Thread!
  22. Hallo Leute, Ihr kennt das vieleicht, eine stressige zeit liegt an, Prüfungen, lebensumschwung, etc. Ihr seit mental total down und plötzlich anfällig gegen jegliche äußeren Einflüsse. Nun passiert was passieren muss, ihr wart monate lang cool, der fels in der Brandung wie man so sagt, klar kleine streiteren gibt es immer. Aber dann sagt ihr sachen zu euren liebsten, dinge aus dem Affekt, die sehr stark verletzten. Ich nenne es Frame-Schluckauf mit folgen. So war das nun bei mir der Fall. Bin seit einpaar Wochen mehr oder weniger in Meiner Wohnung "eingesperrt" und versuche irgendwie die Prüfungen zu bewältigen. Das macht mich emotional ziemlich fertig. Also diese Isolation. Aber gut da bin ich wohl absolut nicht der einzige. Nun zum eigentlichen Probem: Alter der Frau 22, ich 22 -> offene Fernbeziehung Wir haben uns das letzte mal vor 6 Wochen gesehen. Und seit dem eigentich fast jeden Tag telefoniert, geschrieben, was auch immer. Es lief also prinzipiell gut. In letzter Zeit also 1-2 Wochen ist sie sehr Reserviert mir gegenüber. Gesundheitliche probleme, Arbeit, kalte schulter, etc.. Das hat sich alles bis heute gesteigert, bei mir in form von Emotionen-> scheiß zeit Studium läuft einfach nicht, Prüfung verkackt und habe mich daher einfach nach jemanden gesehnt der für mich da ist. Freundin reagiert weiterhin kühl und distanziert, fühlt sich von mir genervt. Nach einpaar anfragen was den los sei, hat sie mich am Telefon angemotzt ich solle sie nicht nerven. So kenne ich sie nicht. Naja, meine überreaktion war -> "Das mit uns ist endgütlig aus", habe mich gefühlt wie der letzte Hund. Als ich mich beruhigt habe und mal endlich wieder klar gekommen bin habe ich mich entschuldigt. Sie meinte das hat sie sehr verletzt sie braucht zeit. Kriegt sie aufjedenfall, ich werde sie auch nicht stören, nerven, was auch immer man so tun könnte. Ich weiß was ich falsch gemacht habe. Und ich werde auch die Konsequenzen tragen. Sei es das es das Ende bedeutet. Aber darum gehts jetzt nicht. Meine Frage ist eher, wir sind alle emotionale Wesen, das heißt wir reagieren manchmal aus dem Affekt, die anderen vlt Mehr die anderen eher Weniger. Was macht ihr in solchen Situationen? Wie geht ihr damit um? Wie schafft ihr es das vlt nichtmal so weit kommt? Ich habe in den letzten Jahren eine riesen Persönlich entwicklung gemacht, darauf bin ich stolz. Aber das holt mich immer wieder ein. Es fickt mich einfach... Grüße Fitzgerald
  23. Stefen

    MLTR und Umfeld

    Hallo, eine Frage an alle, die (hin und wieder) in MLTR leben: Wie reagiert ihr, wenn es ungewollt rauskommt? Also ich frage mich, wie ich reagieren soll, wenn ich mit einer LTR durch die Stadt gehe und dort auf Mitglieder des social circles der anderen LTR treffe, beispielsweise deren Elteren oder so. Oder auch auf Mitglieder meines Kreises, die mich als Partner der einen kennen, aber eben nicht als Partner der LTR, mit der sie mich gerade antreffen und auch not amused hierüber sind. Zwar war ich bisher nicht in dieser Situation und versuche sie auch zu vermeiden, aber ausschließen kann man es ja leider nicht. Viele Dank! Bitte nur on topic, nix Moralisches, keine Ratschläge, man solle immer zu allen ehrlich sein und so!
  24. Hallo Community erst mal die harten Fakten! 1. mein Alter 22 2. Alter der Frau HB1 17; HB2 18 3. Anzahl der Dates HB1 3; HB2 2 4. Etappe HB1 einmal Sex; HB2 Küssen Ich hab mit 2 Frauen was laufen, beide sind eher beziehungs- und sexuell unerfahren. HB1 taut langsam auf, HB2 ist noch sehr zurückhaltend und mach das Küssen nicht ganz mit. Mit beiden werde ich mich wieder treffen. Der Umgang mit denen ist sehr zärtlich, also Händchen halten, kuscheln, tiefer Rapport usw. Es wirkt nicht wie ein One Night Stand, sondern von außen sieht es wie eine Beziehung aus. Es geht in die richtige Richtung. Beide haben gemeinsame Freunde/Bekannte, kennen sich aber nicht direkt. Mein Ziel ist es eine multiple Beziehung oder eine Dreiecksbeziehung. FB's interessieren mich nicht, weil ich mir auch emotionale Nähe wünsche. Nun wann sollte ich denen erzählen, dass ich mich auch mit einer anderen Frau treffe? Wir sind ja nicht zusammen und hatten "nur" Sex. Man darf also nicht von Treue ausgehen, aber ich weiß das eine junge Frau denken könnte die einzige zu sein, besonders bei meinem zärtlichen Umgang. Außerdem hatten die noch wenig sexuelle Erfahrung und das ist nichts alltägliches für sie. Ich will sie nicht verletzen und möchte nicht, das sie es von jemand anderen erfährt. Ich dachte nach 3mal Sex, oder sobald es jemand anspricht. Die erste Frage ist zu nächst die wichtigere. Die zweite wäre, wie ich es denen am besten erzählen sollte. Ich würde auf jeden Fall bei HB1 beginnen. Und ich weiß das beide nicht optimal für eine Dreiecksbeziehung sind, weil sie noch unerfahren sind und schüchtern, aber ich werde es versuchen. No risk, no fun. Alles oder nix.
  25. 1. Mein Alter27 2. Alter der Frauen20-30 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden habenerweiterter SC oder am selben Abend kennengelernt 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?")vor dem KC 5. Beschreibung des Problems Hallo Community,bisher hab ich immer nur viel von euch mitgelesen und dabei schon den ein oder anderen interessanten Gedanken gefunden. Vielen Dank!Kurz zu mir, ich bin 27 und seit 4 Jahren in einer festen Beziehung, wovon die letzten drei Jahre offen geführt wurden.Das läuft auch alles super, auch dank @Antidote's fantastischen Posts :). Nebenbei hab ich dann so 7-8 Lays (meist SNL) pro Jahr mit anderen Frauen, mehr gibt die Zeit leider nicht her ;). Ich bemüh mich dabei immer ehrlich zu den Mädels zu sein, hab aber festgestellt, dass es deutlich einfacher ist, wenn man seine Beziehung garnicht erwähnt. Bei manchen Mädels (zb. aus dem erweiterten SC) gehts natürlich nur ehrlich und um genau diese Gruppe solls hier gehen. Vor allem bei den LSE Damen hagelt es Blocks ohne Ende wenn Sie von der Beziehung/(oder gar der offenen Beziehung) erfahren. Meist komm ich dann nichtmal bis zum KC. Das konkrete Problem ist dabei immer dasselbe:Versuch KC-> Block "Du hast ne Freundin","Ich hätt echt Lust dich zu küssen aber du bist doch vergeben!","Echt jetzt, offene Beziehung?". -> Block Mir fehlt für diese Ehrlichkeit, die ich ungern aufgebe irgendwie das passende Mindset oder der passende Hebel um den massiven Attraction Verlust zu stoppen, den es mit sich bringt nem HB zu erzählen, dass man vergeben ist. War jemand von euch schonmal in einer ähnlichen Situtation und kann dazu was sagen oder hat Ideen wie man auf diese Blocks adäquat reagiert?Herzlichen Dank für alle Antworten jens